Fressen, Kunst und Puderquaste

Der Baggersee in Remerschen

Am Morgen las ich voller Neid, dass die geschätzte Kaltmamsell am Sonntag SCHWIMMEN war. Sie berichtete bereits davor dass man in München im Olympiabad ohne Voranmeldung schwimmen gehen kann.
HIMMEL NONDIKASS NET NACH!

Das geht bei uns gar nicht! In jedem Schwimmbad muss man sich voranmelden und zu einem gewissen Timeslot da sein. Wenn ich entschiede schwimmen zu gehen dann ist das meist spontan. Ich recherchierte also wo das ginge und fand zwei Seen in Luxemburg bei denen man keine Voranmeldung braucht. Der eine befindet sich weit oben im hohen Norden in Weiswampach, das definitiv zu weit ist, der andere ist in Remerschen. Ich hatte über letzteren schon einmal berichtet als ich mit der K. dort wandern war.

Nun geht das auch nicht ganz ohne Pandemieregeln. Man kann zum Beispiel vor Ort keine Eintrittskarte kaufen, man muss es online tun. Ich nehme an dass man damit die Anzahl der Gäste versucht zu regulieren, denn sie ist begrenzt, aber auf dem gewaltigen Areal findet man immer ein kleines ruhiges abgelegenes Plätzchen.

Die erste Schwimmrunde war herrlich! Ich blieb im etwas weiter unten im bewachten Bereich, wo man auch einfacher in Wasser kommt. Es waren etwa zehn andere Menschen da, die alle weit verstreut waren.

Ich las weiter in Die bessere Geschichte von Anslem Neft, bis zu dem Punkt an dem zwei Paare antraten mit sehr viel Kind und Halbwuchs und sehr viel Material. Das alles hätte mich nicht gestört, wenn sie nicht von der Sorte gewesen wären, die sich selbst gerne reden hören und das alles in einer unverhältnismäßigen Lautstärke, damit auch jeder es mitbekommt. Die Ruhe war dahin. Ich startete noch einen Versuch mit den Kopfhörern die die Umweltgeräusche eindämmen, (die kann man auch benutzen ohne Musik zu hören) doch auch die konnten gegen den Blödsinn der aus ihren Mündern kam, nichts ausrichten.
Ich schwamm meine zweite Runde weit hinaus und machte nach meiner Rückkehr einen Abgang.

Am Nachmittag holte ich das nach was ich eigentlich am Morgen vor hatte; Wäsche waschen. Da ich noch ungewaschenes Zeug von St. Jean hatte und jetzt von Knokke, wurden es ganze vier Maschinen voll.
Das wird ein Spaß alles wegzubügeln…

***

Beinah hätte ich es vergessen. Die letzte NO ART Sendung vor der Sommerpause. Ich hatte schon hier darüber berichtet jetzt könnt ihr sie in der Mediathek von RTL nachholen.

1 Kommentar

  1. Trulla

    Ich lese auch gerade die “bessere Geschichte” (Anselm Neft schreibt sehr gut) und mich schaudert’s im Nachhinein, dass ich tatsächlich einmal ernsthaft darüber nachgedacht habe, meinen ältesten Sohn auf das Odenwald Internat zu geben. Weil mich dessen Konzept so begeisterte und ich der Meinung war, es würde seiner Persönlichkeit gerecht werden. Ich wollte für ihn – selbst schweren Herzens – natürlich nur das Beste.
    Wie gut, dass mein Mann gegenüber jeder Art von Internat ganz und gar abgeneigt war.

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