Gängiges

Ein ruhiger Tag, mit schönem Wetter, auch wenn das Dach der Garage gegenüber an jedem Morgen immer noch sehr weiß gefroren ist.

Ich fing wieder an zu malen. Nichts was ich wirklich herzeigen kann, denn ich versuchte mich an Blumen, etwas das im Aquarell gängig ist, mich bis jetzt aber nicht wirklich begeisterte.

Ich versuchte mich an Tulpen nach einem Motiv von Andrea Nelson. Ich muss das noch ein paar mal versuchen.

Gegen 11:00 kam Meisterin Propper und ich wanderte ab zum Optiker. Ich hätte das schon lange tun sollen denn meine Dioptrien stimmen nicht mehr. Und ja, in der Tat, meine Weitsichtigkeit ist weniger geworden. Eine recht gängige Alterserscheinung,

Wieder daheim verzog ich mich auf den Balkon und schnitt weiter am Podcast. Jetzt fehlt noch einer und dann sind alle fertig bis Ende Mai. Die folgenden werde ich dann in St.Jean aufnehmen.

Der Abend bestand aus Lektüre und früh zu Bett gehen.

***

Beschreibe ein Risiko, das du eingegangen bist, ohne es im Nachhinein zu bereuen.

Hängt das nicht sehr von der eigenen Risikobereitschaft ab? Ich trete jeden Tag vor Tür wo etwas passieren kann. Ich bin eigentlich nicht sehr risikofreudig. Aber ich weiß auf was die Frage aus ist. Es gab einen Moment vor Jahren als ich die Weltreise machen wollte, als alles fix und fertig geplant war und mir der Allerwerteste auf Grundeis ging. Es überkam mich erst als ein Freund mich darauf ansprach, ob ich keine Angst hätte, so ganz alleine einmal um die Welt. Ich musste mir eingestehen; ja, hatte ich. Doch ich habe es trotzdem gemacht. Und wie meine langjährigen Leser ja wissen, ging es nach der ersten Hälfte gehörig schief. Doch bereuen tue ich keine Sekunde davon.

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