Werbung aus meiner Kindheit

Die tägliche Berichterstattung bestand aus einem Friseur Besuch, der dringend nötig war. Die Schwimmrunde fiel leider aus weil es sehr bedeckt war und auch irgendwann regnete. Zudem hätte ich sehr früh losfahren müssen, um beizeiten beim Friseur zu sein.

Zu Mittag gab es Dumplings von denen ich schon länger keine mehr hatte. Ich erinnerte mich jedesmal daran, wenn ich beim Friseur war, weil das Restaurant genau gegenüber liegt. Das letzte Mal, als ich hin wollte, war es wegen einer technischen Störung geschlossen. Aber heute nicht!

Wieder auf dem Weg rief mich die D an und sang quasi „Nach eemol gees de schlofen…“

Daheim bereitete ich alles für den Koffer vor und gegen 16:00 kam der angekündigte Besuch. Der D. kam. Wir hatten uns seit Jahren nicht gesehen und es gab sehr viel zu erzählen. Ich erzählte ihm von meinen Projekten und er mir von seinen. Irgendwo in der Mitte werden wir uns treffen und gemeinsam etwas machen.

Danach bemühte ich den Lieferdienst und ließ mir ein Curry kommen von einem anderen Inder als sonst, denn der Kühlschrank war so gut wie leer. Es schmeckte sehr gut nur das Naan war ein wenig sehr trocken.

Letzte Handgriffe für die Reisevorbereitungen und dann an in die Horizontale.

Venus, Jupiter und Mond.

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Als ich gestern die Werbungen von 1977 postete, wurde mir bewusst, wie international ich eigentlich schon in meiner Kindheit aufgewachsen bin. Wenn ich nur von den Fernsehprogrammen ausgehe, gab es aus Deutschland, ARD, ZDF, und das dritte Programm. Wir hatten zusätzlich noch den französischsprachigen RTL Fernsehsender, und das sonntägliche Heielei Kuckelei, das von Luxemburg aus gesendet wurde. Und es gab die französischen Sender, TF1, Antenne2 und FR3, und den belgischen Sender RTBF.

Da der Stadtkern meiner alten Heimat in einem Tal liegt, gab es damals auch schon die sogenannte Gemeinschaftsantenne, für die man einen kleinen Obolus zahlen musste. Da wir aber etwas außerhalb auf einer Anhöhe wohnten, und das Kabel nicht bis in die Siedlung verlegt worden war, hatten wir eine Antenne auf dem Dach stehen, die man mit einem kleinen Kasten neben dem Fernseher ausrichten konnte. Drehte man an dem Kasten den Knopf nach Norden, kam alle deutsche Sender rein. Wenn er südlich stand, wurden die französischen Programme empfangen und das französische RTL. Nordwesten wurden das belgische Programm klarer.

Im folgenden französischen Werbeblock (wo ich auch wieder vieles mitsingen konnte) sind auch ein paar Anfänge von Vorabend Serien zu sehen, vor allem eine Sendung mit Zaubertricks die ich als Knirps über alles liebte. Y‘a un truc.