Bäh

Ich wollte eigentlich einen Rückblick schreiben auf das Jahr 2009. Doch wird man in den letzten Tagen von Rückblicken und Bilanzen im Fernsehn und im Radio regelrecht zugeschissen, dass es keinen Spaß mehr macht.

Zudem plagt mich gesundheitlich eine Magen- und Darmgrippe wie ich sie schon lange nicht mehr hatte. Eine Nacht lang die Kloschüssel umarmen anstatt das Kopfkissen sind nicht die besten Voraussetzungen die Sylvesternacht anzugehen.

Und der Dauerregen hebt die Stimmung auch nicht.

Ob ich heute abend im Bananas feiern werde oder nicht steht noch in den Sternen.

Etwas Neues

Endlich mal ein Gerät das, voll und ganz meinen Anforderungen entspricht. Das Tevion Internet Weckradio IWR 294. Seltsamerweise ist es auf der Medion Homepage nicht verzeichnet, so dass ich erst nach längerem Suchen ein ordentliches Foto davon fand.
Die Radiostationen empfängt man per WLAN, was sich problemlos einrichten ließ. Und nun habe ich alle meine Lieblingsradiostationen gefavt (um mal ein Wort aus dem Twittermilieu zu gebrauchen).
Genial ist auch dass man Podcasts hören kann oder einen MP3 Player oder einen USB Stick anschließen kann. Endlich brauch das Notebook nicht mehr an den alten Radiowecker anzuschließen um morgens im Bett gemütlich mit Kaffee den Lieblingsradiostationen in bester Klangqualität zu lauschen. Zudem ist das Teil todschick.

Danke

…der Nachfrage. Mir geht’s gut. Die Feiertage habe ich hinter mir.
Pflege noch die letzten kleinen Schrammen einer leichten „Kriegsverletzung“. Bleibende Schäden sind keine entstanden.

Ein Abschiedsbrief

Wie hieß es in dieser alten Kindersendung?
1…2…oder 3
Letzte Chance…..vorbei.
Genau.
Letzte Chance, vorbei.

Ich habe dich viel zu nah an mich rangelassen.
Sorry das war mein Fehler.
Ich dachte auf meine blauäugige treu doofe Art, es könnte vielleicht was werden zwischen uns.
Ich hatte bereits angefangen dich richtig zu mögen, dich lieb zu haben.
Wie dumm von mir.
Ich dachte wenn ich dir meine Welt zeige, wie ich lebe, wer meine Freunde und Bekannte sind, würde es irgendwie helfen […]
Wie dumm von mir.
Ich dachte wir könnten eine Beziehung ohne Krampf und ohne Stress haben.
Wie dumm von mir.
Wenn ich etwas hasse, dann ist es wenn man mich in der Luft hängen lässt, mit allen Fragen und Befürchtungen, […].
Aber es ist inzwischen egal.
Ob du nun den Mut dazu aufgebracht hast „Butter bei die Fische zu geben“ wie du sagtest, ist auch einerlei.
Ich nehme zwar an das du es nicht getan hast, denn es wäre das Naheliegenste.
Du sitzt es aus und schweigst.
[…]
Ob dem nun wirklich so ist, ist unwichtig.
Das was ich hier schreibe sind meine Antworten die ich mir selbst gebe, da ich sie von dir nicht bekomme.
Herrgott, wie viele Stunden habe ich nachts wach gelegen und an dich gedacht und mich gefragt was schiefgelaufen ist. Ob ich es bin, ob es die Umstände sind und welche Umstände und warum du dich nicht mehr meldest. […]
Du hättest mit mir reden können, über alles. Wovor du Angst hast, was dich bewegt, was dich bedrückt. Was du von mir hältst, was ich für dich bin, sogar was ich nicht für dich bin. Alles.
Aber du schweigst und sitzt die Chose aus bis ich mürbe bin.
Es war ja vielleicht auch so gewollt von dir und du hast auf dieses Schreiben nur gewartet.
Wenn es so ist, hast du gewonnen.
Und wenn es nicht so ist, ist es nicht mehr wichtig.
Heute ist der letzte Tag vor Heilig Abend.
Und ich will mir den Kopf nicht mehr zerbrechen müssen, weshalb und warum.
[…]
Ich finde es schade, unendlich schade.

Weil es zu meiner Gemütsstimmung passt

am morgen geht die sonne unter
der tag ist schwarz grau weiss
alle wolken kommen runter
ich geh durch sumpf direkt aufs eis
mit ein paar grüssen aus der hölle
mit nebel aus der dunklen welt
in einer grossen kalten welle
hab ich mein schönstes ziel verfehlt

der fluss hört kurz auf zu fliessen
soldaten hören kurz auf zu schiessen
eltern hören kurz auf zu schlagen
der nachrichtensprecher hat kurz nichts zu sagen

alles aus
schmetterlinge liegen am boden
und ich tret drauf
alles aus

die wahrheit tut manchmal weh
das heisst nicht dass ich auf lügen steh
doch wenns sich irgendwie vermeiden lässt
mach ich keinen härtetest
mit dir
denn du wirst ihn nicht bestehen
du bist so weit draussen im wasser
und ich weiss du willst land sehen

der fluss hört kurz auf zu fliessen
soldaten hören kurz auf zu schiessen
eltern hören kurz auf zu schlagen
der nachrichtensprecher hat kurz nichts zu sagen

alles aus
schmetterlinge liegen am boden
wir treten drauf
alles aus

der fluss hört kurz auf zu fliessen
soldaten hören kurz auf zu schiessen
eltern hören kurz auf zu schlagen
der nachrichtensprecher hat kurz nichts zu sagen

alles aus

der fluss hört kurz auf zu fliessen
soldaten hören kurz auf zu schiessen
eltern hören kurz auf zu schlagen
der nachrichtensprecher hat kurz nichts zu sagen

alles aus

Bastelanleitung

Ich habe mir im Blog, zugegeben ungewollt, einen Fliegenfänger gebastelt. In den letzten Tagen habe ich erhöhtes Spamaufkommen, der zwar dank Askimet sauber ausgefiltert wird, sich aber einzig und allein auf einen Beitrag konzentriert. Der Beitrag From Russia with Love, der ja der Titel eines alten James Bond Films ist, zieht die automatisch generierten russischen Spams an wie die Schmeißfliegen. Alles andere wird außer Acht gelassen.

Irgendwie praktisch.
Und vielleicht hilft das Verlinken der Sache noch ein bisschen nach…

Wenn Worte fehlen

Dies wird einer der Beiträge sein, bei dem ich die Überschrift gleich zu Anfang im Kopf hatte. Zudem ist es fast 4 Uhr morgens…

Wenn Worte fehlen, wenn sie einfach nicht da sind. In der Schule lernte ich mal vor ewigen Zeiten in der Kommunikationslehre, dass Kommunikation ideal verläuft wenn von zwei Seiten die Informationen ausgehen und empfangen werden. (Na ja, so ähnlich. Bei Wikipedia ist der Satz etwas korrekter.

Als Teil der sozialen Interaktion wird die zwischenmenschliche bzw. interpersonelle Kommunikation verstanden, welche aus soziologischer Sicht äußerlich sichtbare wechselseitige Aufeinanderwirken zwischen Individuen zum Zwecke der Abstimmung des Denkens und Verhaltens der Beteiligten bzw. des konkreten Handelns von Kooperationspartnern oder Feinden bezeichnet.

Was aber wenn sich die Kommunikation nur noch in schriftlicher Form statt findet und nur von einer Seite kommt? Die andere Seite schweigt.

Und bevor ich mich hier in Widersprüche verstricke oder gar Dinge preisgebe die eigentlich nicht ins Blog gehören, beende ich diesen Beitrag.

Wenn der Kitsch zuschlägt

…sollte man ihn vielleicht nicht im eigenen Blog veröffentlichen. Ich tue es trotzdem und mit voller Absicht, Nach- und Nebenwirkungen mit eingeschlossen und ohne Rücksicht auf Verluste. Das Lied schwirrte mir heute kurz nach dem Erwachen im Kopf herum, der Teufel weiß, wo das herkommt.

Wunderschön

…aber ich mag es nicht. Es ist kalt hier und ich sitze hier in eine Decke eingehüllt und friere. Und da man Konstantin Wecker nach einsam ist wenn man friert bin alles andere als glücklich mit dem Kälteeinbruch. Zudem fühle ich mich körperlich so schlapp, dass ich befürchte auf direktem Wege eine Grippe zu bekommen.

Ich hasse den Winter.

Ich will weg hier.

Gestern sah ich eine wunderschöne Reportage auf TV5 von einem BBC Reporter der auf einer der abgelegensten Inseln der Welt 3 Wochen lang mit den Einwohnern lebte. Die Insel Anuta, die zu den Santa Curz Inseln gehört, hat ungefähr 300 Einwohner, und ist hunderte Kilometer von allen anderen Inseln entfernt. Auf der Insel gibt es keine Straßen, keine Autos, kein Strom. Die Menschen ernähren sich von dem was die Insel und das Meer hergibt und sind aber auf eine gewisse Weise zivilisiert. Die meisten von ihnen sprechen englisch und waren zum Großteil auf den größeren Inseln von Santa Cruz.

Die Insel ist ein Paradies wenn es denn Paradiese gibt, so kommt Anuta dem am nächsten.  Als der Reporter sie nach drei Wochen wieder verließ, heulte nicht nur er und die ganze Insel, auch ich saß hier und hatte feuchte Augen.

Ich will weg hier.

Besinnlichkeit kennt keine Grenzen,

…Besinnlichkeit kennt kein Pardon.

Entweder schreibe ich wie jedes Jahr um diese Jahreszeit dass mir nicht nach Weihnachten zumute ist, (was ich hiermit getan habe und gut is…) oder ich gehe die Chose dieses mal etwas anders an.
Ganz im Sinne von Pianocktail und Chris der ja für sein Leben gerne Hitlisten erstellt, habe ich auch eine gemacht.
Die schönsten Weihnachtskarten im Internet. Hier eine Auswahl die ich gefunden habe. Fangen wir mal behutsam an und steigern uns dann…

Weiterlesen

10. Dezember: Tag der Menschenrechte

Wikipedia nach kennen die wenigsten diesen Tag. Dabei finde ich ist es einer wichtigsten Gedenktage im Jahr.

Irgendwann vor Jahren schon, als mein Vater noch lebte, wurde von Amnesty International der Brauch eingeführt am abend des 10. Dezemebr ein Kerze ins Fenster zu stellen zum Gedenken all derer die politisch verfolgt und gefoltert werden, deren Menschenrechte nicht beachtet werden. Mein Vater, der, obwohl er sonst kein großartig gläubiger Mensch war, führte diesen Brauch sofort ein und wir behielten ihn bei. Als ich von zuhause auszog und in einer kleinen Dachwohnung mit winzigen Fenstern wohnte, bastelte ich eigens dafür ein etwas breiters Fenstersims, damit ich Kerze aufstellen konnte.   In den achtziger Jahren konnte ich abends  durch meine Straße gehen und in einem Fenster jeden Haushaltes stand eine Kerze. Und wenn ich die vielen kleinen Lichter sah, gab es mir ein Gefühl der Wärme und Menschlichkeit. Jeder, egal wie wenig er auch als einzelner auszurichten vermag, hatte zumindest an dem Tag einmal an alle Geächteten gedacht.

In den letzten Jahren nahm der Brauch immer mehr ab und ich scheine einer der letzten in meiner Straße zu sein der den Brauch noch aufrecht erhält. Aber ich werde damit weitermachen und wenn ihr dies hier lest, wäre es schön ihr würdet es auch heute Abend tun.

Im Frühtau zu Berge

Seit Jahren schon und immer wochentags um gleiche Uhrzeit vom 7:30 – 9:00 Uhr, gibt es bei einem meiner Lieblingsfernsehsender 3sat die Sendung Alpenpanorama. Nun bin ich nicht unbedingt ein Anhänger dieser Sendung, aber sie intrigiert mich. Ungewöhnlich ist auch, dass ich bereits um diese Uhrzeit vor der Glotze sitze. Und so ließ ich die vermeintlichen live Bilder (so ganz glaube ich nämlich nicht daran) von diversen Alpenpanoramen an mir vorbei rieseln, meist schneebedeckte Berge mit Skipisten und -liften, oder auch ab und an einer Bild mit verdreckter Linse bei der man nur schemenhaft etwas erkennen konnte. Im unteren Teil des Bildes jagen die Namen der Orte, Wetterbedingungen, Schneepisten Zustand, und Internetadressen vorbei.
Halt!
Internetadressen?
Aufschreiben!
Und so kritzelte ich so gut es ging, halb liegend, halb sitzend, halb schlafend die Adressen in einen Notizblock, der immer beim Fernseher liegt, den Fall gesetzt, ich möchte etwas im Net nachsuchen.

Manche Orte haben ein Netportal, manche nicht. So zum Beispiel die Camera von Heiligenblut Großglockner hat keine Seite vermerkt, obwohl es eine gibt : heiligenblut.at Und als ich eben alle nachsuchte, in der Hoffnung eine zu finden, die etwas besonderes wäre, besonders skurril, scheußlich oder gar lustig , musste ich enttäuscht feststellen, dass durch Bank alle sehr professionell gemacht sind.
Leogang-Saalfelden
Raurisertal
Gastein
Filzmoos
Altenmarkt-Zauchensee
Obertauern
Ramsau
Grosseck Lugenau
Nassfeld
Bad St.Leonar Lavantal
Phyrn-Priel
Alles klangvolle Namen bei der die Aufmachung der Seiten immer gleich professionell gemacht ist und durchweg einer der anderen sehr ähnelt. Dabei kam der Verdacht auf, dass es eventuell immer die gleiche Firma ist die diese Seiten erstellt. Aber leider ist dem nicht so.

Doch dann ganz am Ende der Sendung kamen zwei Orte die zwar durchaus touristisch sind, aber keine Alpen haben, oder vielleicht gerne welche hätten.  Die Camera von Wien zeigt weit und breit keine Alpen und es wäre mir auch sehr neu dass dort welche wären, es sei denn ich habe in Jugendjahren in Geographie nicht aufgepasst.
Noch seltsamer wurde es mit dem letzten Ort Cambils. Cambrils liegt in SPANIEN am Meer!  Auf der Homepage haben sie sogar schneebedeckte Häuser, Palmen und sogar einen Schneemann gemalt. Seltsame Wunschvorstellungen.

Hadern mit Erinnerungen

Ich bin dabei alte Einträge vom Augenblicke Blog aufzuarbeiten. Und ich muss gestehen es fällt mir nicht leicht.  So hadere ich zum Beispiel mit meinem Schreibstil, der sich mit den Jahren sehr verändert hat. Zudem suhle ich ich mich bisweilen in Erinnerungen, was nur bedingt gut ist, denn es kostet Zeit und Energie, vor allem dann, wenn die Erinnerungen keine Schönen sind.

Ich müsste mich zweiteilen können.  Ein Teil der ich selbst bin und ein Teil der die nötige Distanz dazu hat.  Habs probiert. Klappt nicht.

Ich brauche Hilfe von außen.

Hier und Hier

Als ich letztens ein Beitrag schreib mit der Überschrift Hier, hier und hier, war mir noch nicht aufgefallen, dass die Sendung Kulturzeit eine Rubrik hat, die Da, da und da, heisst. Fiel mir jetzt grad mal so auf.

Hier war ich gestern abend aus Arbeitsgründen, deshalb konnte ich gestern auch nur kurz hier sein als die ganze Zeremonie schon aus und vorbei war. Ich hoffe aber dass ein bisschen von dem Abend bei Eveant zu sehen sein wird, denn die Macher der Internetsendung haben durch den Abend geführt.

Odysseus

Wer heute Abend noch nicht weiß was er tun soll, der sollte sich schleunigst nach Esch begeben und sich Les errances d’Ulysse anschauen. Ich habe es gestern gesehen und heute ist die letzte Gelegenheit dafür.

Das Theaterstück ist ein regelrechtes Abenteuer und man lässt sich verzaubern von den immer wechselnden Bildern auf der Irrfahrt des Odysseus.
Kartenvorbestellung hier

From Russia with Love

Heute erreichte mich ein email aus Russland mit der Überschrift: Letter to Switzerland.  Als ich das las, dachte ich es sei eine Mail die das aktuelle Thema des Minarettverbot behandelt. Weitgefehlt. Es ist ein Bettelbrief:

Hi,
My name is Elena, I’m 32 years old and I live in a province in Russia. I work in library and I can use computer after my work when possible. I finded your address in internet and I decided to write you this letter.
I have a 8 years daughter Angelina, her father left us and we live with my mother.
Due to financial crisis my mother unexpected lost job and our situation became very difficult.
The prices for gas and electricity is very high in our region and we cannot use it to heat our home anymore.
The winter is coming and weather becoming colder each day. We are very afraid and we don’t know what to do.
The only way for us to heat our home is to use a portable oven which work with burning wood. We have many wood in our region and this oven will heat our home all winter for minimal charges.
Unfortunately, we cannot buy this oven in our local market because it cost equivalent of 191 Euro and very expensive for us.
If you have any old portable wood burning oven and in case you don’t use it anymore, we will be very grateful to you if you can donate it to us and organize transport of this oven to our home.
We are located in central part of Russia, 180km from Moscow.
Please let me know if you can help and I will write you our home address.

From all my heart I wish you a Merry Christmas. I wish that the New 2010 Year will bring you hapiness and all your dreams come true!

Elena and my family.

Danke für die Weihnachtwünsche, aber ich verfüge über keinen transportablen Holzofen. Ich habe eine Zentralheizung auf Heizölbasis.

Ich frage mich wo der Hacken dabei ist…

Wiedersehen

Das ganze Wochenende über, saß ich, sehr unüblich für mich, über Stunden hinweg in einer Sakristei. In der Echternacher Basilika wurde das Musical Ultima Ora uraufgeführt. Auf einer riesigen Bühne die den gesamten Voraltar überdachte, stand ein fast hundert Mann starker Chor, ein dreißigköpfiges Orchester und zweiundzwanzig  Schauspieler.

Der Chor bestand aus den Leuten des Basilikachores und zu einem Großteil aus zusammengewürfelten Leuten, die sich dafür gemeldet hatten. Unter ihnen befand sich eine alte Schulfreundin von mir die bestimmt seit über 20 Jahren nicht wiedergesehen hatte. Sie heißt Muriel und wir waren ein paar Jahre zusammen in einem Pantomimentheater. Muriel hat einen sehr interessanten Beruf. Sie ist Kunstrestauratorin, ein recht seltener Beruf zumal hier in Luxemburg.

Beim Googlen fand ich ein richtig tolles Interview von ihr bei RTL, was aber leider (wie so oft bei RTL…grr) irgendwo in der Mitte abrupt zu Ende ist. Anlass dazu war die Restauration der berühmten Muttergottesstatue in der Kathedrale Luxemburg.
RTL Seite
Interview mit Muriel

Ach,

ich fragte mich bei dieser Spielerei eben in welches Jahr ich in Yearbook yourself wohl am besten gepasst hätte.

1996
1996
1992
1992
1986
1986
1984
1984
1978
1978
1976
1976
1972
1972
1966
1966
1962
1962
1960
1960
1950
1950

Vielleicht sollte ich abstimmen lassen.

Ihr seid dran!

Mir gefällt 1960 am besten.

Dicks

Das ist eine kleine Auswahl der kleinen Premieren Geschenke die ich zum Dicks Theaterstück Schold a Schäin bekommen habe.

Das Stück läuft noch bis Anfang Dezember in Mersch im Kulturhaus.

Links:

Literaturhaus Mersch

Kulturhaus Mersch

Running Gag in der Produktion: Versuch mal bei Google unter Dicks etwas über den Schriftsteller Edmond de la Fontaine zu finden. Du wirst staunen wie viel Google da zu bieten hat. 😀

Jenseitsnovelle

Der Sinologe Hinrich Schepp findet überraschend seine Frau Doro tot an seinem Schreibtisch, über einem alten Manuskript, das er vor ewigen Zeiten verfasst hatte und das seine Frau seltsamerweise korrigiert hatte… Warum gerade dieses alte Manuskript von dem er selbst nicht mehr wusste dass er es überhaupt noch besaß und warum starb sie gerade jetzt?

Soeben hörte ich die Novelle von Matthias Polityki zu Ende und war sehr begeistert davon. Ich hatte sie mir in den letzten Tagen aufgenommen, aus den täglichen 30-minütigen Schnippseln die auf NDRKulutr Am Morgen vorgelesen kommen. Die Novelle beflügelte mich regelrecht dazu, mich wieder mit mehr Elan und Schaffenskraft hinter die gedruckte Version vom Augenblicke Blog zu setzen. Zumal da ich jetzt ein Programm dazu gefunden habe, das mir diese Arbeit ungemein erleichtert, auch in finanzieller Hinsicht.

Es ist vor allem die Sprache und der Erzählrythmus von Politycki den ich so grandios finde.

Jenseitsnovelle – Matthias Polityki

(Dabei sollte man sich auf dem obigen Link den Videotrailer zum Roman NICHT ansehen. Er ist zu reißerisch gemacht und beinhaltet keineswegs die Stimmungen und Gefühle die tatsächlich von dem Roman ausgehen.)

Facebook als Comic

Gestern las ich in einem der täglich fliegenden Käseblätter in Luxemburg ein kurzes (lang wäre auch für das Format seltsam) Interview mit dem Szenaristen des Comics, das jetzt in französisch vorliegt. Darin stand eine Aussage die mich doch etwas überraschte: [… Les utilisateurs s’imaginent toujours que leurs amis – qui ne sont d’ailleurs très souvent que des contacts – vont suivre leur analyse de l’actualité ou qu’ils vont commenter leurs photos de vacances. Or, dans la réalité, ce qui intéresse les internautes, ce sont leurs propres profiles…]
Erstaunliche Aussage, denn bei mir ist nicht so. Was ich in meinem Profil poste ist zwar wohl überlegt, aber mich interessiert grundsätzlich IMMER mehr was die die anderen so schreiben und denken als mein eigener Stuss.

Es gibt auch im gleichen Zusammenhang  ein Test hier, bei dem man feststellen kann was für eine Art Facebooktyp man ist.
Le réfléchi. Vous savez utiliser Facebook avec modération. La plupart de vos contacts apprécient lire vos status et trouvent vos commentaires pertinents. Continuez ainsi! Sans être trop intrusif, vous serez respecté par vos contacts qui réfléchiront à deux fois avant de poster une photo de vous compromettante.

Na ja, dann hoffe ich mal das dem so ist…

Fanpage des Comics bei Facebook (wo sonst)

Quiz

Angeregt durch ein Podcast  vom Deutschlandfunk bei dem ich mitunter laut gelacht habe, hatte ich die Idee für dieses Quiz.

Frage:

Was haben Rex Hayes, Monika Lindt, Thomas Bruckner, Rex Corda, John Kirby, Tony Ballard und Jessica Banister gemeinsam?

Kleiner Tipp; es sind keine Pornodarsteller. 😉

Der erste der richtige Antwort in den Kommentaren schreibt, bekommt eine DVD aus meiner Kollektion.

****

Nachtrag (00:34): Wie? Noch keine richtige Antwort? Dabei finde ich  das Quiz dieses mal gar nicht sooo schwer. Kleine Hilfestellung: Es sind zwei, wenn ich es ganz genau nehme, drei Gemeinsamkeiten, die alle oben genannten miteinander verbindet.  Na los!  Mit ein paar wenigen Klicks müsstet ihr es herausfinden.

Hier, hier und hier…

Eigentlich bin ich ja ganz froh, dass alles so gut klappt und ich keine Langweile habe. Doch die ungewollten längeren Pausen hier im Blog sind der Arbeit zuzuschreiben.

Zur Zeit arbeite ich an dem hier.

Dann fing letzte Woche das hier an, das größer und heftiger ist, als ich gedacht hatte.

Und nächste Woche hat das hier Premiere, ein Tag nachdem der erste hier seine letzte Vorstellung hatte.

Dann gibt es noch ein weiters „hier“, das ich aber nicht verlinken kann weil ich darüber nichts im Netz gefunden habe, das aber auch schon in Vorbereitung ist…

Und wer das jetzt nicht verstanden hat, klickt bitte die ‚Hiers‘ an.

Das Leben der anderen

Ich habe den Film eben im BR gesehen und ich muss sagen, obwohl ich ihn schon kannte hat er mich genauso berührt wie das erste mal als ich sie Kino sah. Ich hatte wieder Herzklopfen an der gleichen Stelle, wenn die Stasi beinahe die Tür aufbricht und nach der Schreibmaschine sucht. Und ich hatte wieder einen Kloß im Hals als Sebastian Koch am Ende des Films auf den kongenialen Ulrich Mühe (Gott hab ihn selig) zugeht und es sich dann doch anders überlegt und wieder ins Taxi steigt.

Es ist und bleibt ein großartiger Film.

Funeraille d’hiver

Am 11. und 12 November laufen die beiden letzten Vorstellungen von Funerailles d’Hiver im Kapuziner Theater.

Ein Stück das bei jeder Vorstellung sehr viel von mir abverlangt. Hier ein paar Fotos davon.

Photos: Christophe Olinger