Desktop & Rain Dog

Zur Abwechselung mal ein längeres Posting. Ich habe bisweilen eine Bastelleidenschaft, die darin besteht mit der Maus so lange hin und her zu klicken bis im Fotoprogramm ein eigenwilliges Bild entsteht. So bastele ich mir immer wieder einen neuen Desktophintergrund und rede mir ein ich hätte einen neuen Computer. Das hier ist brandneu.

Ich hör es schon. Wie eingebildet muss man sie um sich den eigenen Namen aufs Desktop zu knallen? Ein schöner Spruch fiel bei der Spielerei nicht ein sonst hätte ich den genommen. Irgendwie mag ich diesen Metalliclook.

Anderes Thema: Ich hatte vor ein paar Tagen meiner Neugierde an dieser Stelle freien Lauf gelassen in der Hoffnung dass ich dabei nicht umkomme. Und siehe da, es klappt! Stubentiger meets Rain Dog from Alkmaar. Und es gab kein blutiges Gemetzel. Hunde und Katzen vertragen sich ganz hervorragend.
Wie war der Satz von Tom Waits? (den ich übrigens auch vor langer Zeit bis zum Erbrechen hörte): There ain’t no devil, there’s just god when he’s drunk.
Schöner Satz. Kannte ich nicht. Hab ich vom Regenhund!

Trauer

Heute morgen gleich ein Schock als ich aufstand. Ein sehr guter Bekannter ist gestern Abend in einem Autounfall ums Leben gekommen. Da er Bürgermeister von Rosport, (dort wo auch das berühmte Rosporter Sprudelwasser herkommt) der nächstgelegnen Gemeinde südlich von Echternach ist und zudem sehr bekannt, ging die Nachricht heute Morgen durch sämtliche Zeitungen und Radiostationen. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen.

Äddi Luc.

Befremdlich

Da ich nicht weiss wie der Tag heute zu Ende geht und noch so einiges ansteht, schreibe ich jetzt schnell ein paar Zeilen. Obwohl das schnelle Hingekritzel nicht mein Ding ist. Vielleicht werden es ja ein paar mehr.
Gestern Abend auf einer Geburtstagsparty gewesen, von einer Freundin die jetzt 54 geworden ist. Also satte 15 Jahre mehr als ich. Ich kann jetzt noch immer nicht richtig beschreiben wie das war. Es war eine kleine Familienzusammenkunft. Irgendwie ehrte es mich sehr dass ich dabei sein durfte und doch kam ich mir als Außenseiter vor. Ich war der Einzige der nicht verwandt war. Es war schön und zugleich befremdlich.

Was war heute?
Das schreibe ich nachher oder morgen, denn ich muss nochmal los.

Nightwatching

Gestern Abend hatte ich eine Tasse Kaffe zu viel. Die Folge davon: Schlaflosigkeit bis halb fünf morgens. Wenn man zu diesen Zeiten im Fernsehen rumzapt, begegnet man einer eigenwilligen Mischung. Interessant sind die Wiederholungen die man tagsüber verpasst hat. Zum Beispiel Nano und Kulturzeit von 3sat. Spielfilme die vor wenigen Tagen zur Primetime liefen. Interessant dabei ist, dass sie weniger und kürzere Werbepausen haben. Fast ideal zum Aufnehmen. Ein Computerprogramm das mittels einer seltsamen Hasenfigur eingeschickte SMS vorliest, zum Spotpreis von 99 cent pro SMS. Einschläfernd sind die schönsten Bahnstrecken die das öffentlich Rechtliche zeigt. Die Werbespots der Privaten versprechen Sex in allen Variationen und ohne Ende. Das alles auch spotbillig für 49 Cent pro Minute. Man kann richtig sparen dabei und rammeln bis Arzt kommt. Eines hätte ich beinahe vergessen. Manche Sender entpuppen sich nachts zu Spielesendern, mit Spielchen für Vorschulkinder in denen „jede Menge Kohle rausgehauen“ wird. Man muss nur JETZT in die Leitung. Und last but least Shoppingsendungen, da tanzt die Marktwirtschaft ne Polka im Dreivierteltakt.
Da lob ich mir doch das Surfen im Internet.

Test

Das ist ein Testeintrag ob ich auch per Mail bloggen kann, was mitunter in
Berlin billiger werden wird als auf normalem Weg.

(Nachtrag: Es geht, auch wenn der Zeilenumbruch hinkt.)

Wenn es mal soweit kommen sollte

Wenn die Besucherkinder Schneeflöckchen singend mit den Staubflocken spielen,
wenn die gähnende Leere im Kühlschrank zu einem Gespräch über caritative Einrichtungen führt,
wenn Du beim Betreten des Badezimmers über den Berg Schmutzwäsche stolperst,
wenn der Boiler nur noch lauwarmes Wasser für die Wanne liefert,
wenn der Blick in den Schrank zeigt, dass nicht ein Stück Wäsche für den nächsten Tag zur Verfügung steht,
wenn Du von Freunden mit den Worten „lebst Du auch noch?“ begrüßt wirst,
wenn sich die Lieblings-CD bei den Topfuntersetzern befindet,
wenn das einzig trostspendende Buch auf nimmer wiedersehen verliehen ist,
wenn Du Spammails liest, weil das die einzig neuen Mails in Deinem Postfach sind,
wenn Dich die Macken der Anderen mehr als die Deiner Eltern nerven,
wenn Du selbst über all das nicht mehr lachen kannst,

dann weißt Du, dass Du einen Scheißtag hattest.

Müde

Das Festlesen hatte heute wie erwartet die Konsequenz, dass ich müde und unkonzentriert in der Probe saß. Na klasse.
Es wird kein Zuckerschlecken werden.
Von überall her höre ich wie sich langsam sie die sibirische Kältewelle nach Westeuropa verlagert. Hoffentlich hat sie sich verzogen wenn ich zwei Wochen nach Berlin fahre. Aber da es bis dahin noch eine Weile ist habe ich mich eben wieder der Lichttherapie unterzogen, bzw. ins Solarium gelegt. Es scheint zu helfen, denn der Anflug von großer Müdigkeit ist weg. Fragt sich nur wie lange das anhält.

Festgelesen

Ich habe mich in einem anderen Blog festgelesen. Sonst wäre ich schon längst im Bett. Ihr wisst schon, die Leseprobe morgen bzw. heute.
Da geht es um diese Riesenwerbekampagne Du bist Deutschland die mehr als eine Kontroverse ausgelöst hat. Es hat sich so ziemlich alles und jeder darüber ausgelassen. Und dann fand ich diesen Eintrag hier bei Jens Scholz, der sich auf eine Newsletter der Werbeagentur Jung von Matt bezieht, die an dem Werbespot mitgearbeitet haben. Ha, Kinder da geht die Post ab. Vor allem in den über 100 Kommentaren. Da macht Bloglesen richtig Spaß. Wie war das mit den Klowänden…?

Ich selbst habe mich nie darüber ausgelassen, obwohl…wenn es denn schon so aktuell ist…könnte ich ja…oder doch nicht…oder? Na gut! Ich fand die Kampagne anfangs rührend. Als Außenstehender, der von der ganzen deutschen Konjunkturflaute nicht betroffen ist, wirkte der Spot zu Anfang so wie er gemeint ist. Doch nach dem fünften, sechsten Mal schlich sich der Gedanke ein ob es denn auf die Deutschen die gleiche Wirkung hat? Wie oben schon erwähnt, anscheinend nicht!

Proben

Kostümprobe. Es war eigebtlich nicht geplant und doch musste ich da durch. Ich würde euch ja gerne ein par Fotos davon zeigen, ich habe nämlich eben welche davon per Mail bekommen, aber es wäre zu früh, viel zu früh. Geduld.
Morgen ist Leseprobe.

Stubentieger

Ich habe eine Eigenschaft an der ich irgendwann sterben werde; meine Neugierde. Ihr kennt den englischen Spruch: Curiosity kills the cat. Und obwohl ich nie eine Katze besessen habe, und auch nicht die sieben Leben von ihr besitze, fühle ich mich in diesem Moment ganz wie ein Stubentieger.
Und jetzt bin ich gespannt ob meine Neugierde befriedigt wird.
In der Detailanzeige vom Counter meiner Homepage sehe ich wer wann die Seiten besucht und was er sich ansieht. Ich kann sogar zum Teil sehen wie lange er sich auf der Seite aufhält. Seit einem knappen Jahr sehe ich auch von wo die Besucher kommen. Bei Karim z.B. sehe dass die IP Adresse mit der er die Seiten besichtigt für den Raum Regensdorf, Zürich steht. Mit dem glechen System kann ich noch ein paar andere Leute bestimmen. Und dann gibt es da jemanden der in der Gegend von Alkmaar, Noord-Holland wohnt und jeden Tag ins Tagebuch schaut. Wer ist das?

KLASSE!

Und genau so heiter und klasse geht es weiter. Ich musste grade laut lachen als ich das hier las. Und der erste Kommentar darunter könnte auch von mir sein. Jetzt fühl ich mich richtig, echt, ganz doll, klasse!!!

Na klasse!

Als ich heute morgen die Augen öffnete und zum Fenster hinaus sah, sah ich das übliche tranige Wetter, über das ich mich schon seit WOCHEN beklage. Der jämmerliche Versuch am Dienstagabend mich mit einer Licht- und Bräunungstherapie selbst wieder auf Touren zu bringen, scheiterte total. Jetzt habe ich Sonnenbrand. Na klasse!
Ich ertränke Tage wie diesen meistens in Büchern oder vor dem Fernseher. Vor dem Fernsher ist schlecht, da je nach Programm meine Stimmung noch tiefer sinkt. Zu meiner Überraschung habe ich aber durch das Fernsehen ein neues Wort gelernt. Glocal. Ein Unwort aus dem Inneneinrichtungsdesign (das ist auch ein Unwort)
Glocal: Eine Mischung aus Global und Local. Demnach eine Mischung aus globaler Inneneinrichtung mit lokalen Elementen. Der absolute Trend dieses Jahr auf der Möbelmesse in Köln. Na klasse!
Und eben rief meine Zahnärztin an wegen eines Kostenvoranschlages bei dem unbedingt noch eine Röntgenaufnahme hinzugefügt werden muss, weil ihn sonst die Krankenkasse gar nicht annimmt. Na klasse!
Ich sollte mich übrigens nicht beklagen was Zahnärzte angeht, weil ich da immer Glück hatte, (bis auf einen). Leset hierzu den Bericht aus dem Hinterstübchen von Juliette. Der ist richtig klasse!

Musik

Gestern Abend meinen ersten Philharmoniebesuch absolviert. Für alle die, die Luxemburg nicht kennen: Luxemburg besitzt seit kurzer Zeit ein Philharmoniegebäude. Da ich selbst beständig in der Kulturszene mitarbeite muss ich gezwungenermaßen eine Auswahl treffen von Dingen die ich mir ansehe…bla bla bla…und bis dato war die Philharmonie noch nicht dabei. Das Gebäude selbst ist schon ein Besuch wert. Ich hatte vor anderthalb Jahren ein Fotoshooting dort, als es noch eine große Baustelle war. Ich saß also in einem ausverkauften Raum und sah das Ungarische Zigeuner Orchester. Wahnsinn. Mit über 50 Geigen, 20 Bassgeigen, 11 Kontrabasse, 20 Kalarinetten und 6 Zittern.

Das kalte und eklige Wetter macht mir wieder zu schaffen.

Schreiben, Wasser & Reisen

Ich musste eben feststellen dass ich eine leichte Schreibblockade habe wenn ich auf der Couch rumliege, den Laptop auf den Knien und versuche einen Eintrag zu schreiben. Das klappte nicht. Jetzt bin ich oben im Büro, aufrecht sitzend am großen PC und die Wörter flutschen mir nur so aus den Fingern. Seltsam. Ich grübele was für einen Grund das haben könnte.Gestern einen laaaangen Tag auf einem Filmset verbracht. Es regnete den ganzen Tag in Strömen. Ein Umstand der mich immer wieder verzweifeln lässt, weil man nichts dagegen tun kann und der Regen meine Arbeit im Handumdrehen zerstört. Wasser und Film ist überhaupt ein Kombi die hasse. Den dann ist alles unberechenbar.Das Telefon klingelt seit ein paar Tagen ununterbrochen zwecks Aufträgen. Hindernisse werden überwunden, es geht bergauf. Und bald geht es auf nach Berlin.

Doppelte Freude

Es steht fest. Endlich. Ich werde Anfang Februar nach Berlin fahren. Yesssss.
Das werde ich jetzt derart festnageln, dass ich keinen Rückzieher mehr machen kann.
Gestern war das erste Gespräch bezüglich des neuen Theaterstückes das ich ab April haben werde. Es wird spannend werden, da der Probenprozess etwas anders abläuft als gewöhnlich. Er wird zum Großteil auf Improvisation aufgebaut. Das ist ungewöhnlich, da der Text noch nicht ganz feststeht. Ein Großteil davon wird sogar ohne Text ablaufen…
Ich freu mich darauf.

Yahooooooooo!

Ho ho ho… wenn man unter Yahoo Deutschland nach meinem Vornamen sucht, steht meine Homepage an !!!achter!!! Stelle. Und dabei habe ich nicht nachgeholfen mit irgendwelchen Optimizern.
*der Autor sitzt aufrecht grade am Tisch und wirft sich stolz in Brust*

Wachsende Fingernägel

Während dieser kurzen Tage der letzten Wochen, gibt es mitunter nichts besseres, als sich zuhause gemütlich mit einer Tasse Tee und einer Kuscheldecke entweder vor den Fernseher zu hauen oder ein Buch zu lesen.
Jetzt kann ich davon berichten, weil ich zu Anfang nicht ganz sicher war, ob ich es überhaupt machen sollte. Ich habe mir für Weihnachten selbst ein Geschenk gemacht. Die ersten drei Staffeln der Serie Aliasmit Jennifer Garner. Es ist nicht unbedingt mein Ding eine Serie im Fernsehen zu verfolgen, weil ich immer Folgen verpasse. Doch als die erste Staffel vor zwei Jahren auf Pro 7 lief, war ich versessen darauf. Eine Serie bei der man vor Spannung die Fingernägel buchstäblich wachsen sieht. Aber leider, und wie so oft, lässt die Spannung nach. Die ersteund zweiteStaffel halten was sie versprechen, doch dann geht es leider bergab. Es ist schade,denn die Staffel ist mit Stars versehen die man sonst nie in Fernsehserien zu sehen bekommt. Quentin Tarantino, Christian Slater, Etan Hawke, Roger Moore, Lena Olin, Isabella Rosselini… Das Muster mit der die einzelnen Folgen aufgebaut sind, wird überbenutzt und der Schluss der drittenStaffel, gibt kein Ende her, dass nach der viertenStaffel gieren lässt. Schade.

Schlaflose Fettpolster

Eine fast schlaflose Nacht verbracht. Mir fielen die Augen erst kurz nach 6 Uhr zu als der Radiowecker mir bereits die ersten Nachrichten des Tages lieferte. Auch wenn ich meine Einträge nicht immer nachts schreibe, so ist das mit den nächtlichen Rumhängen nicht besser geworden.
Zudem machen mir die Pfunde, die ich mir an Weihnachten angefressen habe, schwer zu schaffen. Das geht schon soweit dass ich versuche sie mittels Autosuggestion wegzudenken. Im CD Schrank fiel mir da nämlich gestern nach Durchforstung eine CD in die Hände, die da „Schlank im Schlaf“ heißt. Ich hatte völlig vergessen dass ich so was besitze. Ich kann mich vage erinnern, dass es ein Geschenk war…Frechheit! In der säuselt eine Männerstimme mit angenehmem Bass eine Stunde lang wie in einer Hypnosesitzung Sätze wie: „Sie werden abnehmen. Jedes Mal wenn sie Süßigkeiten sehen, denken sie an ihre Speckpolster auf den Hüften….“ Die Besäuselung, die ich gestern Abend ebenfalls als Schlafmittel einzusetzen versuchte, hatte zur Folge, dass ich heute morgen an der Konditorei vorbei kam und mir sofort zwei Stücke Moonstrudel kaufte.
Kommentar überflüssig. Vielleicht muss ich sie auch öfters anhören bis ich morgens beim Aufstehen den Schlankheitscredo lauthals mit deklamieren kann.

Trist

Trist, trist, trist….es nervt schon. Wie schon so oft gesagt, wiederholt und wiedergekaut; meine Stimmung hängt vom Wetter ab. Und so wie es heute hier war…pffff. Es ist zum kotzen, laut und geräuschvoll.

Krieg oder nicht Krieg

Ich weiß nicht wann und wo ich das gelesen habe, es ist auch nicht so wichtig. Es gibt einen Hollywoodstar, der mit sämtlichen Schönheitsgesetzmäßigkeiten bricht. Nicolas Cage. Er hat eine Glatze und eine zu längliche Kopfform. Seine Augen stehen zu nahe beieinander und liegen zu tief. Und doch fällt der weibliche Geschlecht scharenweise für ihn um.
Ich selbst habe ihn auch immer unterschätzt, bis heute. In seinem neuesten Film The Lord of War, spielt er einen Waffenhändler, der kurz und quer durch die ganze Welt Waffen verscherbelt. Er tut das was er am besten kann.
Ein Film den ich anfangs nicht sehen wollte, weil ich dache, dass es wieder einer a-typischen Kriegsfilme sei, doch ich sollte eines besseren belehrt werden. Der Story ist in einer sehr ironischen und doch sehr glaubhaften Art und Weise erzählt. Und grade das macht den Film spannend und man bleibt dran. Allen voran der Schluss ist so klar und deutlich, dass einem nach Stunden die Ohren schlackern. Verpasst ihn bitte nicht er ist absolut sehenswert.
(Zum Verlinken bin ich zu müde…mach ich morgen, oder auch nicht)

Grenzwert

Ich habe ein einziges Buch von ihm gelesen und auch nur weil damals so ein Reisenwirbel darum gemacht wurde. Bret Easton Ellis. American Psycho. Gestern abend nun fand ich in der Zeit online ein Interview im Zusammenhang mit seinen neusten Werk, Lunar Park. Er ist schon recht wiedersprüchlich in seinen Aussagen und man merkt dass er ziemlich durchgeknallt ist, aber auf eine Art die mit einer Tracht Prügel oder einer Gernzerfahrung schnell geheilt wäre. Im Prinzip halte ich nicht viel von solch verwöhnten Dakdenztypen wie ihm. Aber irgendwie fasziniert er doch. Ein Satz gefiel mir in seinem Interview ganz besonders.

Man kann eine Welt, über die man schreibt, nicht nur hassen. Man muss sogar etwas verliebt sein. Sonst bringen Sie die Energie gar nicht auf, die nötig ist, um eine Welt einzureißen. Man muss etwas lieben, um es hassen zu können.

Stimmt.

Berlin, Berlin

Ein Fundstück das ich nicht vorenthalten kann und will. Berlin Guide ist ein Fotoblog das genau das wieder gibt was ich an Berlin so schätze. Ich versuch es immer wieder, aber es will nicht so richtig gelingen. Der Typ der das Blog führt stammt nicht aus Berlin und wohnt auch nicht dort. Er muss nur mehrfach im Jahr einfach dorthin. GENAU SO WIE ICH! Aber in Gegensatz zu mir ist er ein verdammt guter Fotograph,….verdammt verdammt gut. Und grade weil er so verdammt gut ist klau ich ihm jetzt ein Bild. Ist ja nur zu seinem Besten.

Regelmäßigkeit

Es erstaunt mich mit welcher seltsamen Regelmäßigkeit die Einträge Tag für Tag, für Tag, folgen, weil es nichts zu berichten gibt das die Einträge auch späterhin für mich noch lesenswert machen würde. Ich habe vor einigen Tagen festgestellt; wenn ich die Einträge aus Augenblicke 1 lese, wundert es mich manchmal was ich hier oder dort geschrieben habe und was ich damit meinte, weil ich meine eigenene Rätselschreiberei nicht mehr entschlüssele.

Die Mähne ist noch dran. Heute morgen ging so einiges schief (Romain würde sagen der Knoten platzte). Und als alles sich wieder bruhigte war es nach 9 Uhr und der Termin der für 8 Uhr vorgesehen war, futsch.
Also bleibt die Mähne vorerst noch dran.

Hatte ich erwähnt dass ich meine Astrologin aufgesucht habe? 2006 wird nicht besonders werden. Viele der Projekte vom nächsten Jahr hat sie positiv bewertet. Aber dafür soll es im privaten Breich so maches schief laufen. Mmh… Auch finanziell soll es eine Achterbahnfahrt werden. Tss… Als sehr positiv sehe ich lange Auslandaufenthalte die Ende des Jahres kommen werden. Aha…

Es kommt was kommen muss.

Lange Mähne

Leicht besäuselt. Eine Freundin aus alten Zeiten gesehen und ein neues Restaurant ausprobiert. Socializing in Reinform. Es fehlte mir in der letzten Zeit, da ich es sonst mehr mache.
Morgen muss ich früh raus, weil ich endlich grünes Licht bekommen habe und mir die lange Mähne abschneiden lassen darf. Ich glaube ich hatte nicht erwähnt aus welchem Grund ich sie habe wachsen lassen. Aber wie weshalb warum wird jetzt noch nicht verraten. Aber bald.

Politikum

Ich schreibe nicht oft über Dinge die mich nicht selbst betreffen und das was ich jetzt berichten werde ist ein Politikum. Mag sein, dass ich mir dabei ein wenig die Finger verbrenne, was ich für gewöhnlich hier nicht mache, aber es fiel mir derart auf dass ich darüber schreiben muss.
In meiner kleinen Heimatstadt gibt es seit den Siebzigern einen künstlich angelegten See. Damals als er angelegt wurde gab es Riesendiskussionen darüber. Dabei sollte nämlich ein uraltes Gebäude das mitten im Gelände stand abgerissen werden. Die Denkmalschützer gingen auf die Barrikaden, doch es half nichts. Das Gebäude wurde in einer quasi Nacht- und Nebelaktion abgerissen. Heute wird nicht mehr darüber gesprochen und im Prinzip sind alle recht froh darüber dass die alte Bruchbude weg ist und dafür ein ansehnliches Freizeit- und Erholungszentrum angelegt wurde.
Als ich heute Nachmittag einen Spaziergang um den See machte, musste ich feststellen, und das mehr als sonst, dass man das Wort „ansehnlich“ nicht mehr gebrauchen kann. Un-ansehnlich kommt da eher hin. Es mag sein, dass durch den Winter und die triste Natur das alles noch schlimmer aussieht, aber die Anlagen gammeln vor sich hin. Vieles ist kaputt oder sieht notdürftig ausgebessert aus.
Am meisten viel es mir bei den sogenannten chinesischen Inseln auf, zwischen denen kleine Pavillons auf Holzpfählen im Wasser stehen. Von den Inseln aus führten immer kleine Stege in die Pavillons. Sie sind nun seit Jahren abgerissen weil die Pavillons derart marode sind, dass man sie nicht mehr betreten kann. Und anstatt sie entweder ganz abzureißen oder zu renovieren gammeln sie vor sich hin. Eines von vielen Beispielen. Es wird aber eine große nigelnagelneue Jugendherberge hingebaut, mit großen Berichten in der Zeitung, wie schön und wie toll das alles ist. Stimmt. Die Jugendherberge ist schön und toll. Aber dafür sieht es drum herum zum kotzen aus.

Das Foto habe an Neujahr 2000 gemacht. Damlas waren die Stege noch da.

Sonnne

Die letzten Tage kommen mir so unsagbar kurz vor. Na gut, ich bin ja auch wach bis in die Puppen und das jede Nacht. Alles ist irgendwie so verschoben und nicht real. Dabei gibt es keinen Grund dafür. Es passiert auch nicht richtig was. Alles im Winterschlaf unter der einer tiefen Schneeschicht vergraben. Ich brauche Sonne…

Milchglas

Im einer kleinen unbedeuteten Mappe fand ich heute ein Passfotocouvert mit alten Bildern von mir. Dabei kam mir eben die Frage als ich die Bilder einscannte wie weit meine Selbstdarstellung gehen darf. Ich habe das Thema für mich selbst schon so oft durchgekaut und im FaQ wird es auch behandelt. Wie gläsern darf ich sein? Ist milchiges Glas noch ok oder schon zu viel? Den Sylvesterabend habe ich mit einer guten Bekannten verbracht die bis dato noch nicht wusste, dass ich ein Log habe. Sie ist kategorisch dagegen. Sie fand das gänzlich uninteressant, anderer Leute Privatleben im Netz zu durchforsten. Außerdem beinhalte es ein nicht ungefährliches Suchtpotential. Ich verstand ihren Standpunkt durchaus, weil sie als Radiosprecherin beständig einer gewissen Öffentlichkeit ausgesetzt ist.
Lange Rede kurzer Sinn…ich bleibe dabei und schreibe weiter. Wenn ich mir schon die Mühe mache und all die Passfotos scanne, konvertiere und zurechtschneide, soll das auch einen Endzweck haben.
Nicht erschrecken, es sind welche dabei, da erkenne ich mich fast selbst nicht wieder.




Das Foto von der Eingangsseite ist auch neu.

Merken

May we all have our hopes, our will to try

If we don’t, we might as well lay down and die
You and I

Klassisch, kitschig und doch immer wieder …. Das Video von Abba Happy New Year.

Mögest du arm an Unglück,
reich an Segen sein,
schwerfällig, um dir Feinde zu machen,
schnell, um Freunde zu gewinnen;
aber ob reich oder arm,langsam oder schnell –
mögest du von heute an nur Glück kennen.

Altirischer Neujahrswunsch