Else Buschheuers Podcast von letzter Woche: Einsame Herzen
Schön, betrüblich, traurig und so wahr.
est. 2004
Else Buschheuers Podcast von letzter Woche: Einsame Herzen
Schön, betrüblich, traurig und so wahr.
Alle Jahre wieder schreibe ich so ungefähr um die gleiche Zeit, dass ich keine Lust auf Weihnachten habe. Dieses Jahr kommt noch hinzu, dass ich mir mein Arbeitspensum langsam über die Hutschnur wächst. Ich arbeite jetzt in der dritten Woche toujours durch ohne freien Tag und frage mich war das soll. Ich hacke die Aufträge einen nach dem anderen ab ohne mich an den Ergebnissen zu freuen, weil ich mich jeden Tag hin schleppe und das immer nur mit halber Energie, weil ich zu mehr nicht fähig bin. Natürlich kann und darf ich mir das nicht anmerken lassen und das scheint auch hablwegs zu klappen.
So arbeite ich dieser Tage an dem blutigsten Theaterstück das ich je hatte. Es ist ein kleine Herausforderung für mich, da ich Blut in dieser Größenordnung noch nie hatte. Hinzu kommt dass ich für die beiden Regisseure sehr gerne arbeite und ich sehr froh bin, dass sie mich nach ihrem letzten Stück noch einmal für eine Zusammenarbeit gefragt haben.
Und doch kann ich mich nicht freuen…
Ich brauche Urlaub, ganz dringend…
Es muss schon was dran sein wenn der neue Roman von Guy Helminger Neubrasilien es schafft beim Deutschlandfunk als Buch der Woche vorgestellt zu werden.
Ich denke ich werde es mir kaufen, denn die Buchbesprechung hier im Podcast zu hören macht Lust auf mehr.
Das erste Schneegestöber für dieses Jahr und die Straßen in Luxemburg sind lahmgelegt. Die Verkehrsmeldungen im Radio nahmen heute morgen kein Ende. Ich musste glücklicherweise nicht so früh los. Das Video ist von heute Nachmittag gegen 16:00 auf den Rückweg.
Für alle die die sich an der weißen Pracht erfreuen können; bitte schön.
Ich HASSE Schnee!
Die folgende Werbung erregte bei ihrem Erscheinen für großes Aufsehen zumal nur sehr sehr wenig CGI verwendet wurde. In Europa war sie nie zusehen aber im Internet kursiert sie schon seit langem. Ich fand sogar mal vor geraumer Zeit ein Videoblog drüber in dem die Macher darüber interviewt wurden.
Hier nun die Sesamstraßen Version davon.
Das ist Sascha Ley.

Ich traf sie heute für ein paar Schminktipps und Utensilien. Ich verwandelte mich anschließend in ein kleine Maus und durfte während den Proben zu ihrem neuen Programm „Femme Total“ anwesend sein. Ich denke es wird ein insgesamt spannendes Programm werden. Drei der Lieder die später im Programm zu hören sind bekam ich probeweise mit.

Mit ihren Musikern Geogre Letellier, Jeannot Sanavia und dem absoluten Multitalent Eugene Bozetti und meiner Meinung nach einer der besten Musiker in Luxemburg, ist sie ab dem 1. Dezember im Inoui zu hören und zu sehen. Und dem Plakat nach zu urteilen gibt es auch was für’s Auge…
Vor sehr langer Zeit las ich die Geschichte von Dolores Price im dem Debutroman Die Musik der Wale von Wally Lamb. Im Original heißt der Roman She’s Come Undone.
Es ist die Lebensgeschichte von Dolores von ihrem vierten Lebensjahr bis zu ihrem Vierzigsten, die mach damals sehr berührt hat wegen ihrer Höhen und Tiefen.
Der englische Titel bezieht sich auf ein Lied, dessen Text und Melodie sich irgendwo in meinem Unterbewusstsein fanden ohne dass ich jemals richtig heraus fand um welches Lied es sich genau handelt und von wem es stammt. Zudem las ich das Buch zu einer Zeit als Robbie Williams mit einem gleichnamigen Titel die Charts besetzte und es war ein Ding der Unmöglichkeit den Vorgänger davon zu finden.
Bis heute:
The Guess Who – Undun
Und ich mag den Song immer noch.
Heute:
Die Fotographin Desriée Dolron.

Ich werde ihre Arbeit nicht weiter kommentieren, doch die bizarre Schönheit ihrer oft makaberen Werke ließ mich nicht gleichgültig.
Der Titel ist eine Telefon Nummer von der ich letztens angerufen wurde. Nach einer kurzen Recherche fand ich heraus dass sie zu einem Meinungsumfrage Institut mit Sitz in Trier führt.
Ich fragte mich was die von Luxemburg wissen wollen.
Ein paar Klicks weiter fand ich dann ein Forum, mit der genauen Adresse der Firma und einer Homepage.
T.I.P. BIEHL & WAGNER
Trierer Institut für angewandte Psychologie
Dipl.-Psychologen Eberhard Biehl & Joachim Wagner
Web: www.tip-web.de
Auf der steht zu lesen, dass sie im Auftrag der STATEC eine Umfrage über das Reiseverhlaten der Luxemburger durchführen.
Ich finde das etwas seltsam, dass die STATEC ein ausländisches Unternehmen anheuert, wo wie doch in Luxemburg die ILRES dafür haben. Zudem geht das niemanden etwas an wie, wo und wann ich verreise, da ich gerne aus dem Urlaub zurück komme und dabei nicht feststellen möchte dass der ganze Hausrat entwendet wurde.
Kennt jemand von euch root.lu?
Hat jemand Erfahrungswerte?
Stephanie Valentin kann das was ich nicht kann aber gerne könnte. Denn wenn ich das in echt könnte, wäre ich steinreich. Vielleicht irgendwann mal in ferner Zukunft wird es möglich sein.
Stephanie gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit mit Photoshop. Da wird sogar Mr.Bean sexy.
Via stval.fr

Zugegeben ich habe den Titel bei Virginia Woolf geklaut, aber er passt so gut.
An einem der letzten schönen Sonntage im September, fuhr ich mit meiner guten Freundin Nathalie und einer einer Gruppe mir völlig fremden Leuten hinaus ins Grüne. Voraussetzung war, dass wir alle wie in den fünfziger Jahren gekleidet sein sollten, passend zum Retro Bus, der uns durch die Lande fuhr.
Es war einer der schönsten Tage in diesem Jahr…






Letztendlich zieht es mich dann doch immer wieder an meine Tatorte zurück. Ich war gestern Abend im Theater im TNL.
Monocle
Ein Portrait von Sylvia von Harden

Das berühmte Bild von Otto Dix wurde Vorlage zu einem Theaterstück, geschrieben von Stéphane Ghislain Roussel, der ebenfalls Regie führte.
Sylvia von Harden wird gespielt von Luc Schiltz
Das Stück ist einer der absoluten Höhepunkte dieses Jahres. Ich sehe weiß Gott viele Stücke im Jahr von denen ich die meisten hier im Blog nicht erwähne. Aber das hier ist ein kleines Meisterwerk.
Ich habe schon lange nicht mehr eine so schöne Regiearbeit gesehen, so präzise und sauber gearbeitet. Luc Schiltz ist so unglaublich gut…es gibt keine Worte dafür.


Schon als ich die ersten Fotos davon sah, dachte ich…WOW!
Da das Stück im Rahmen eines Festivals läuft, wird es nur heute Abend noch einmal im TNL zu sehen sein. Ihr solltet also all eure Pläne für heute Abend über den Haufen werfen und euch das Stück ansehen!
Weitere Spieldaten sind dann weiter weg, im Centre Wallonie-Bruxelles in Paris vom 29.11 bis 3.12
und auf dem Festival 30“30′ in Bordeaux am 21 und 22 Januar 2011.
Tage drehen sich im Kreis, wie der Zeiger einer Uhr. Sie sind alle gleich und doch ähneln sie sich kein bisschen. Hinzu kommt der Dauerregen, der, wie ich schon so oft geschrieben habe, für mein Gemüt nicht förderlich ist.
Dabei wäre es grade jetzt da ich in der Arbeit regelrecht versinke, nicht schlecht wenn ich etwas mehr Energie hätte.
Ich sehne mich nach Sonne und Wärme, Sand und Meer….
Es war während meiner Berliner Zeit. Dort lernte ich die Gruppe kennen und lieben.
Ein Freund von mir sagte einmal, Ingas Stimme klingt in dem Lied wie jemand der grad von Straße ins Studio herein schneit, sich ans Mikrofon stellt und singt und danach gleich wieder geht.
Irgendwie stimmt das schon, aber es ist auch der Text der das Gefühl hervorruft.
Wir sind die anderen.
Ich bin der andere.
Ich war so oft der andere, dass es schon fast nicht mehr wahr ist…
Und jedes mal wenn ich das Lied höre entdecke ich es immer wieder neu.
Und dann wünsche ich mir die Zeit zurück an dem ich wirklich der andere war…
Der Ursprung das Titels weiss ich nicht. Ist mir auch jetzt zu mühsam das herauszufinden. Kann ja jemand von euch tun wenn er Lust hat.
A propos Lust: Die Lust am Beißen vor allem in blanke Hälse, ist seit geraumer Zeit wieder groß in Mode, vor allem beim jüngeren Publikum. Vampirgeschichten haben einen ungebrochen großen Erfolg, und das so sehr, dass ich letzte Woche auf Stippvisite in Stuttgart war um mir den Tanz der Vampire anzusehen.
Nein ich bin nicht von denen gebissen worden und ich schwimme auch nicht auf der Welle der Kleinmädchen Romane von Stephenie Meyer mit.
Ab nächster Woche läuft im großen Theater, das gleiche Musical mit neunzig Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der „UGDA“ und dem „Service National de la Jeunesse“.
Ratet mal wer die Maske macht?
Info: tanzdervampire.lu
Kultnacht – The Best Disco In Town, hieß es letzte Nacht bei ZDF neo. Ich wollte ins Bett weil ich müde und schlecht gelaunt war und mich selbst nicht konnte.
Und dann sah ich all die verrückten Kostüme, Haarschnitte, bisweilen ziemlich bizarre Designs. Die Musik tat den Rest. Und plötzlich war ich so gut gelaunt und voller Energie, dass Zu-Bett-Gehen ein Fremdwort war. Mir ging es gut.
Und heute Morgen stellte ich mir die dreier Kombination zusammen.
Stacy Lattisaw – Jump to the Beat
Nick Straker Band – A Walk In The Park
MFSB feat. The Three Degrees – TSOP (The Sound Of Philadelphia)
Vorgestern schwirrte mir bei der Autofahrt plötzlich ein Name durch den Kopf den ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gehört hatte.
Aztec Camera
Eine Indie Pop Band aus den Achzigern von denen ich irgendwo wahrscheinlich auch noch ein Vinylalbum habe. So richtig groß raus sind sie nie gekommen, aber es gab ein Lied von der Gruppe das ich damals stundenlang hörte: How Men are.
Die original Version, fand ich ohne lange zu suchen bei diversen Downloadportalen, aber das Video ist nicht auffindbar. Der Frontman der Band, die sich 1995 auflöste, hat das Lied immer noch in seinem Repertoire. Roddy Frame singt es in einer Accousticversion.
… weiter dem F&A:
Sex im Internet?
Eine etwas seltsame Fragestellung. Aber ich lasse sie absichtlich so vage. Ich würde lügen wenn ich sagen würde ich hätte nicht schon so einiges ausprobiert. (Wobei wir wieder bei den Erfahrungswerten wären und der Tatsache dass ich da besser einiges nicht versucht hätte) Nun gibt es für jeden noch so ausgefallenen Geschmack tonnenweise Material im Netz und ich muss keine Beispiele oder Links zeigen, das tun andere zur Genüge. Sex spielt sich ja zum größten Teil im Kopf ab. Aber diese ganzen Sexseiten turnen mich eher ab als an. 95% von dem was ich dort sehe regt meine Phantasie nicht an. Und um nach diesen 5% zu suchen ist mir zu zeitaufwendig und mühsam.
Wenn wir schon bei dem Thema Internet sind. Partnersuche im Internet?
Ich glaube dazu habe ich schon mal was geschrieben. Ich habs versucht. Die anschließenden Treffen fielen von „Himmelhochjauchzend“ bis „Zu Tode betrübt“ aus. Ich bin auch bei zwei verschiedenen Datingseiten noch immer gelistet, doch ich nutze sie heute wie ein soziales Netzwerk, ohne die unangenehmen Nebenwirkungen á la Facebook.
Wie ist das mit Sex, Liebe und Treue?
Sex ist Sex, Liebe ist was anderes. Ich gehöre zu der denen die beides von einander unterscheiden können und das eine sowohl wie das andere haben, manchmal ergänzend manchmal getrennt. Das mag für viele keine Option sein. Ich bin darin liberal eingestellt. (was aber nicht heißt dass ich für alles und jeden Freiwild bin!!!)
Wie stehst du zu den Blogs in denen etwas über Sex stehst.
Ha, jetzt kommst’s! Ich bin überzeugt davon, dass in jedem dieser Beiträge und sei er noch so fiktiv immer ein Körnchen Wahrheit steckt.
Ich könnte noch lange so weitermachen, aber ich finde das reicht für’s erste…
Alle (fast alle) Blogs die ich lese schreiben über Sex. Nur ich nicht. Dabei stellt sich die Frage warum? Weil es die letzte Bastion ist ich wacker halte und dem Internet nicht preisgebe?
Seltsamerweise wüsste ich nicht mal was ich drüber schreiben sollte.
Eben las ich ein Beitrag im postapokaliptischen Blog mit dem Titel Analsex mit Fremden. Nun muss ich ehrlich gestehen dass ich beim Lesen solcher Titel (egal ob sie aus reiner Provokation geschrieben sind oder ein Schwank aus dem eigenen Erfahrungsschatz erzählen) emotional völlig ungerührt bin. Dabei handelte der Beitrag an sich sich nicht darüber sondern über etwas ganz anderes.
Ich schweife ab…
Versuchen wir es mal mit F&A
Bin ich prüde?
Nö, überhaupt nicht. Aber daran liegt es wahrscheinlich auch nicht.
Bin ich lustlos?
Nein auch nicht. Zumindest funktionieren alle dazu nötigen Organe einwandfrei und hatten noch nie ungewollte Aussetzer.
Mangelt es mir an Erfahrung?
Das nun wirklich nicht. Es gibt sogar die eine oder andere Erfahrung auf die ich im Nachhinein gerne verzichtet hätte. Aber zumindest weiß ich jetzt was ich mag und was nicht.
Geht das etwas präziser?
Ja. Zum Beispiel finde ich diese ganze Fetischzeug total überbewertet und bisweilen sehr lächerlich. Genau so Rollenspiele wie z.B Sado/Maso mit einem Feuerwerk an Utensilien erscheint mir äußerst mühsam und kompliziert.
Ich bin also ein 08/15 Typ?
Nein das nun auch wieder nicht. Obwohl eine 08/15 Nummer mir näher liegt als kopfüber an einem Seil zu hängen und einen Arm bis zum Ellbogen im Darm zu spüren. Dazwischen gibt es noch sehr viel anderes.
(Fortsetzung folgt)
Gestern war die letzte Vorstellung der „Kassette“ für Oktober. In dem langen Gang im Keller des Kapuzinertheaters hängen jede Menge an alten Theaterplakaten von vergangenen Produktionen. Ein Plakat davon ist keine hauseigene Produktion sondern ein Tourneestück.

Als ich das Bild mit der Widmung von Annie Girardot ablichtete, war ich neugierig was aus der Schauspielerin geworden ist. Umso mehr erschrak ich als ich las, dass sie schwer an Alzheimer erkrankt ist und bisweilen nicht mehr weiß dass sie einmal Schauspielerin war.
Die Widmung auf dem Plakat gewinnt damit sehr an Bedeutung:
Pour toute l’équipe du théâtre des Capucins / Merci de votre acceuil / Vive la la vie. Oh oui… la vie!!!
Sie wechselte vom Leben in eine Welt der vergangenen Träume.
Interview mit ihrer Tochter Giulia Salvatori:
Und weil die Serie so schrill und grell ist und ich mich immer wieder wegschreien könnte, hier noch einmal die „party de scrabble“ und gleich dahinter die Aufnahmen der gleichen Szene die nichts wurden weil die Schauspieler fast umkamen vor lachen. (ab 5:35)
Jetzt habe ich den Titel schon vier mal neu geschrieben und er ist noch immer nicht so wie ich ihn haben will.
Ob Bloggen nun tatsächlich das einzig Wahre ist kann ich so nicht beurteilen, letztendlich schlussfolgert das jeder für sich selbst.
Meine heiß geliebte Else Buschheuer, schreibt wieder in ihrem Blog, das sie über Monate wenn nicht Jahre lang vernachlässigt hat. Das Bloggen hatte aufgegeben nachdem sich voll und ganz den sozialen Netzwerken hingab, sprich Twitter und seit neustem auch Facebook. Jetzt hat sie eine Abhandlung darüber geschrieben und Vergleiche angestellt. Auf ihrem Blog steht nun die neuste Version des Textes. Ich habe,dank Google Reader, drei verschiedene davon gelesen.
Und ich bin nach dem lesen des Textes nach wie vor davon überzeugt dass ich richtig gehandelt habe bei Facebook zu verduften und mit Twitter gar nicht erst anzufangen.
Eigentlich wollte ich heute gar nichts schreiben, weil ich seit Tagen im Keller des Kapuzinertheaters sitze und mir diese halbe Stunde zum schreiben aus meinem Zeitplan gradezu klaue. Deshalb wird dieser Beitrag auch so wie er in der ersten Version ist, veröffentlicht. Er könnte auch unter dem Begriff „Free Writing“ stehen.
Die Ode der Hassliebe gilt einem Gegenstand mit dem ich fast tagtäglich zu tun habe. Perücken.
Perücken, Haarteile, Schnauzbärte, Backenbärte, Kinnbärte und was noch alles in diese Kategorie fällt. Wenn ich mich stunden- und tagelang mit diesen „toten Tieren“, wie ich sie ab und zu nenne, beschäftigt, bekomme ich Zustände. In dem Stück „Die Kassette“ das ich gerade betreue haben 80% der Akteure ein totes Tier auf dem Kopf oder im Gesicht kleben. Da es ausnahmslos Echthaarprücken sind, sehen sie zwar besser aus als die Synthetischen aber sie brauchen auch wesentlich mehr Pflege.
Gestern hatte ich zum ersten mal einen Schreikrampf und zwei von den Teilen flogen durch die Gegend. Danach ging es mir nicht unbedingt besser, weil ich sie ja doch machen musste, doch der Hass auf die Viecher war größer als je zuvor.
Als die Schauspieler die Dinger abends auf den Köpfen hatten während der Probe, sah es richtig gut aus und man Hass war beinah verflogen. Nur gut dass der- oder diejenige nicht weiß dass sein Haarteil kurz davor war im Klo ersäuft zu werden…
Zudem hätte mich der Prrückenmord ein paar tausend Euro gekostet, da, und das ahnt man nicht, diese Viecher unbeschreiblich teuer sind.
„Komme heute mit viel weniger Alkohol aus, ohne aber dabei Kompromisse bei den Dummheiten zu machen, die ich so anstelle.„
Dass ich in meinem Alter nochmal einer neuen Sucht verfalle hätte ich auch nicht gedacht.

Rune Scape ist ein Rollenspiel das es schon seit Jahren gibt. Man wird in einer Phantasiewelt zum Abenteurer in der man so ziemlich alles machen kann was nur denkbar ist. Das tolle daran ist dass man es tatsächlich für lau spielen kann und das ungefähr 5000 Stunden und das ohne lästige Werbung. Wenn man dann weiter gehen möchte kostet es ein bissel was, aber bis dahin ist es eine sehr lange Zeit.
Keine Frage, ich bin süchtig.
…und der Herbst mit großen Schritten herbei eilt, so ändert sich draußen die Natur. Es mag vielleicht nur ein Trugschluss sein doch auch ich muss zwangsweise ein paar liebgewonnene Gewohnheiten im Net aufgeben.
Vor ein paar Tagen erreichte mich folgende Mail von Xmarks:
Dear Xmarks User,
We’ve always said we won’t email you unless it’s important; this is one of those occasions:
Xmarks will be shutting down our free browser synchronization services on January 10, 2011. For details on how to transition to recommended alternatives, consult this page.
Xmarks ist ein Addon im Browser das die Lesezeichen zwischen meinen verschiedenen Computern automatisch synchronisiert. Das ist äußerst praktisch zumal ich ja viel unterwegs bin und wie ohne gross nachzudenken immer auf meine vertraute Lesezeichen Tabelle zurückgreifen kann.
Im Erklärungstext schreibt Xmarks dass es inzwischen dafür ein vorinstalliertes Tool von Firefox und Opera selbst gibt. Wo denn Bitteschön?
Auf der Seite von Bloglines steht seit kurzem zu lesen.
The Bloglines service will officially close November 1, 2010.
More detail can be found on the Ask.com blog – http://blog.ask.com.
Genial bei der Seite ist, dass ich alle RSS Feeds auf eine Blick durchsehen kann und Bloglines mir anzeigt bei welchem Blog neue Feeds seit meinem letzten Besuch hinzugekommen sind. Das erspart mir viel Zeit alle Blogs einzeln durchzusehen.
Kennt jemand dafür eine Alternative?
Früher, als Nintendo den ersten GameBoy heraus brachte, gab es zu jeder Konsole ein Spiel gleich mit. Tetris. Ich habe stundenlang Tetris gespielt.
Dann kam die ersten Variationen davon, die mir alle nicht so gut gefielen wie das Original.
Heute fand ich Tetris 3D, das sehr an das Original angelehnt ist, aber eben rund. Und da es nicht von Nintendo ist, heisst es Torus.