Die Fahrt hinaus 2011

Da stand er wieder auf dem unteren leergeräumten Glacisfeld, das am Abend zuvor noch recht chaotisch aussah mit Unmengen an Müll, ein Souvenir der Schobermesse. Der kleine Bus aus längst vergangen Zeiten mit aufklappbarem Oberlicht und 31 Sitzplätzen, startbereit für die Fahrt hinaus, Ausgabe 2011.

Gleich nebenan stand noch das Zelt vom Crazy Cinématographe, das noch nicht abgerissen war und eignete sich gut als Hintergrundkulisse für eine wahllos zusammengewürfelte Bande Verrückter die alle in Retrolook erschienen waren.

Es ging dieses mal an die Mosel zu einer Weinprobe in Remich und  Mittagessen in Remerschen. Krönung des Tages war, dass der Bus in dem Umzug vom Grevenmacher Weinfest mitfuhr.
Ich hatte leichte Bedenken diese Jahr mitzufahren, weil es letztes Jahr ein so toll geglücktes Experiment war und es könnte dieses Mal… Doch die Sorge war unbegründet.

Ich hab ein paar Fotos gemacht mit der Hipstamitc App, die täuschend echt alt aussehen, doch sie sind nicht älter als ein Tag.

Vor 10 Jahren

Wenn man jemand fragt wo er vor 10 Jahren am 11 September war, dann hat glaube ich jeder eine Antwort parat.

Ich war vor 10 Jahren am 11 September den ganzen Tag unterwegs und bekam eigentlich nichts von den Twintowers mit. Ich hatte später am Abend ein paar Freunde ins Restaurant eingeladen um den vorigen Tag nachzufeieren, da es mein Geburtstag war. Am Tisch saßen Freunde die mir damals recht wichtig waren, was sich später als Irrglaube erweisen sollte…
Die Stimmung war gedrückt und niemand wollte so richtig feiern. Das Essen an sich war köstlich.
Ich weiß nicht mehr was wir noch danach gemacht haben. Um die Häuser gezogen sind wir nicht. Ich habe nur dieses Bild im Kopf von einer Feier an einem großen runden wunderschön eingedeckten Tisch mit betrübten Gesichtern.

Weemseedet

Meine Blogeinträge lassen seit Juni zu wünschen übrig. Ich hatte ja bereits angedeutet, dass ich den ganzen Sommer über mit Arbeit zugeschüttet bin. Ab nächster Woche hat das ein Ende.

Wer die luxemburgische Presse etwas genauer verfolgt, wird wahrscheinlich wissen mit was ich den ganzen Sommer verbracht habe, denn ich kam in verschiedenen Reportagen auch vor. Insgesamt war das Medieninteresse so groß dass es mir zeitweise zuviel war.

Ab dem 30. September wird RTL wöchentlich eine Sitcom ausstrahlen mit dem Titel Weemseesdet. Diese Serie war in den letzten Monaten mein Dreh- und Angelpunkt. Es gibt auf Facebook massenweise Fotos davon und wer etwas genauer hinschaut wird auch mich wiederfinden.

Ich hatte selten Dreharbeiten die so positiv waren und die Stimmung so gut war. Wenn wir nächste Woche die letzte Folge abdrehen, werde ich froh sein dass endlich Schluss ist. Ich weiß aber auch dass ich die Crew und die Schauspieler sehr vermissen werde.

Links:
Facebook -> Weemseedet
Wikipedia
Le Quotidien
wort.lu
Paperjam
rtl.lu

Instrumental Playlist

Inspiriert von der Summer Playlist von Thierry habe ich eine zusammengestellt von Instrumental Hits die ich irgendwann mal gut fand. Zugegeben sie sehr Alan Parsons lastig und es fehlen ein paar Songs auf deren Name ich nicht mehr komme.

Carrara – Shine On Dance
The Alan Parsons Project – Pipeline
Frank Mills – Music Box Dancer
The Alan Parsons Project – Mammagamma
Dario G.- Sunchyme
The Alan Parsons Project- Sirius
Mezzoforte – Garden party
Mike Oldfield – Charleston
Rise – Herb Alpert
The Alan Parsons Project – Gold bug
Ryuichi Sakamoto – Merry Christmas Mr. Lawrence
The Alan Parsons Project – Hyper Gamma Spaces
Dave Stewart & Candy Dulfer – Lily Was Here

Hier geht’s zur Playlist

Aufgelesen

The Lap of Luxembourgery by Eric Pape

Pape ist, so habe ich mir sagen lassen, ist ein angesehener Journalist. Aber nach lesen seines Artikels über Luxemburg, der so einseitig und wirr ist, kann ich es beim besten Willen nicht glauben. Die Interviewpartner sind marginale Outsider und keinesfalls repräsentativ.

Der Typ hat sie echt nicht alle und das wird dann als seriöser Journalismus bezeichnet.

Krank werden in Luxemburg

Ich werde jetzt über eine Begebenheit berichten die privat ist. Mit Jahren lernt man was ins Blog gehört und was nicht. Diese hier gehört nicht dazu und doch habe ich mich heute so sehr aufgeregt, dass… ich finde dass ich es Publik machen MUSS!!!

Heute Morgen rief meine Mutter an, die an seit  Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mobil ist, und war sehr beunruhigt wegen ihrer Schwester (meiner 71 Jährigen Tante), die heute Sonntag bei ihr zum Mittagessen zu Besuch sein sollte. Sie versuchte über Stunden hinweg sie telefonisch zu erreichen, aber die Tante ging nicht ran.  Also fuhr ich nach Luxemburg- Stadt um nach zu sehen. Es war nicht zum ersten Mal dass ich vor einer solchen Situation stand und sie lösten sich in Wohlegefallen auf, sei es dass die Tante eben im Keller war um nach der Wäsche zu sehen oder dass sie anderweitig Termine hatte.

Doch heute war dem leider nicht so. Ich fand die Tante eingeklemmt unter dem Bett. Ich kann mir bis jetzt nicht erklären wie sie dorthin kam und ich musste eine ganze Weile an dem Riesenbett hin her schieben bis ich sie einigermaßen darunter hervorgeholt hatte. Da sie aber ziemlich füllig ist, war an hochheben nicht zu denken. Zudem stand sie leicht unter Schock, so dachte ich, da sie mir nicht erklären konnte wie sie sich so UNTER dem Bett einklemmen konnte. Also reif ich den ich die 112 an. Ich erklärte was passiert sei und dass man sie nicht ohne weiteres durch das enge Treppenhaus bekommen würden. Die Tante wurde mit der Feuerwehr über die Terrasse aus dem dritten Stock in den Krankenwagen verfrachtet und in die Zithaklinik eingeliefert.

Und nun begann die Odysee.

Ich fuhr dem Krankenwagen hinterher und war ein paar Minuten später in der Notaufnahme. Ich hatte inzwischen ihr Knie gesehen das sehr stark angeschwollen und blau war, und all die Hämatome. Zudem ging es ihr sehr schlecht und sie war einer Ohnmacht nahe. Ich wartete im Warteraum der Notaufnahme während der Untersuchung bis es mir nach Stunde zu bunt wurde und ich am Empfang nachfragte was den nun mir sei. Ich durfte dann in Räume der Notaufnahme hinein und der behandelnde Arzt teile mir kurz und bündig mit dass kein Knochen gebrochen sei und sie bereits einen Krankenwagen angefordert hätten um sie wieder nach hause zu bringen.

Ich glaubte ich hätte nicht richtig gehört.
„Rufen Sie die „Aide a Domicile“ an die werden sich um sie kümmern.“
Es war der einzige Rat den man mir gab.
„Aber sie kann nicht allein zu hause bleiben“, antwortete ich.
„Das ist nicht unser Problem, wir sind keine Notaufnahme für Alleingelassene.“
„Haben sie denn zumindest versucht sie einmal hochzuheben so dass sie aufrecht sitzen oder gar stehen kann? fragte ich.“
„Nein.“
Man gab mir die Nummer der das Hilfedienstes, bei dem man mir versprach ein Krankenpfleger bei der nächsten Tour vorbei zu schicken.

Ich war völlig verzweifelt. Aber es half nichts. Ich fuhr zurück zur Wohnung und bereitete das Schlafzimmer einigermaßen vor damit der Pfleger vom Hilfsdienst sie in ein frischbezogenes Bett legen könne. Es dauerte fast zwei Stunden bis die Feuerwehr wieder mit dem Wagen kam und die Tante wieder außen der Wand lang über die Terrasse in die Wohnung ins Bett hiefte.

Ich muss sagen dass ausnahmslos alle Feuerwehrmänner und Securisten sehr nett und hilfsbereit waren. Sie setzen sie zum ersten mal an dem Tag aufrecht hin und sofort wurde ihr schlecht. aber langsam wurde ihr besser.

Kurze Zeit später war der Pfleger vom Hilfsdienst da und sah sich meine Tante an. Ich hatte sie inzwischen mit aller Kraft und einem Gehstock durch den Flur zum Klo geschleppt weil niemand in der Klinik auch nur einen Gedanken daran verschwendet hatte sie müsste vielleicht mal pinkeln. Die Feuerwehr war inzwischen weg.
Der Krankenpfleger was fassungslos.
„Wie konnten sie nur die Frau wieder entlassen? Sie rufen jetzt sofort wieder den Notruf an und die Klinik und bestehen darauf dass sie dort bleiben muss.“ Der Notruf selbst verband mich dann mit der Notaufnahme der Zithaklinik und dem Arzt. Ich reichte dem Pfleger den Hörer, der dem Arzt so heftig erklärte, die Tante gehöre in ein Krankenhaus dass der Arzt irgendwann den Hörer hinlegte und nicht mehr zuhörte…
Der Pfleger sagte mir dass er so einen Fall nicht zum ersten Mal hätte.
Also rief ich nochmal den den Notruf an, der sofort die Feuerwehr losschickte und die ganze Prozedur begann wieder von vorn.
Zwischenzeitlich war die Tante, die immer noch auf der Kloschlüssel saß kurz in Ohnmacht gefallen…

Ich fuhr also wieder zurück zum Krankenhaus und dieses Mal dauerte die Untersuchung wesentlich länger. Ich bestand darauf den zu behandelnden Assistenzarzt (des übrigens gleichen Oberartzes der sie am Nachmittag oder Wenn und Aber nach hause geschickt hatte) zu sprechen, dem ich die Sachlage erklärte.

Sie durfte dann im Krankenhaus bleiben.

Die genauen Details der Diagnose möchte ich hier nicht schildern, da es sich um die Privatsphäre meiner Tante handelt und ich drüber nicht verfügen kann und will.

Was mich aber rasend macht ist die der Zustand der Zithaklinik und wie dort in der Notaufnahme mit Patienten umgesprungen wird. Ich kann immer noch nicht glauben dass die arme Frau den Weg 3!!! Mal auf sich nehmen musste bis sie endlich fachgerecht behandelt wurde.

CamART-à Mudam

Im vierten Stock des Emil Hamilius Gebäude war ich dann doch nicht ein zweites mal. Nach einer Nacht Schlaf und reiflicher Überlegung fand ich die Ausstellung sehr enttäuschend.
Das Thema war schließlich:

other possible worlds – dictionary in space in continuation of Other Possible Worlds – Proposals on this Side of Utopia

Aber das was man zu sehen bekam waren recycelte großformatige Sprüche von berühmten Schriftstellern und der Turm von Babel den man uns in Luxemburg immer wieder vor die Nase hält. Ich erinnere an „Le Retour de Babel“ 2007 während des Kulturjahres. Mit Utopia und anderen möglichen Welten hatte dies gar nichts zu tun. Thema verfehlt, setzen, Null Punkte!!!

Umso spannender sind zur Zeit die Fotocollagen von John Stezaker im Mudam der aus alten Fotos von längst vergessenen und verblassten Hollywoodstars kombiniert mit alten Postkarten neue Werke herstellt. Teilweise entstehen kleine Monster teilweise erinnern sie an Werke von Salvador Dali.

Ich hab versucht ein bisschen was abzulichten, die Fotos sind alle hinter Glas und das Resultat somit besch…eiden.

***

Ich sollte euch folgende Bilder ebenfalls nicht vorenthalten, da es wahrscheinlich der photographisch beste dokumentierte Tanz ist, den die Tänzerin und Freundin Sylvia Camarda (daher der Titel) je gemacht hat. So war gestern im Rahmen der Recovering Events ein Tanz zu sehen der durch den Park „Drei Eicheln“ führte. An die 150 Zuschauer folgten Sylvia. Es fiel mir gleich auf dass viele ältere graumelierte  Herren mit Fotoapparaten (die mehr kosten als ich in einem halben Jahr verdiene) ihr hinterher liefen  sich einen Krampf  im Zeigefinger holten, so oft drückten sie auf den Auslöser.  Zugegeben Sylvia war nur mit einem schwarzen Bikini und Knieschonern bekleidet…

Art as Art can

Ich bin ja beruflich zur Zeit… ich wiederhole mich.
Ich fange nochmal von vorne an.

Ich suche bisweilen kleine Fluchten aus dem eng gestrickten Arbeitsplan. Eine davon hatte ich heute. Eine Vernissage vom Art Workshop 2011 in Zusammenarbeit mit IUEOA.

IUEOA ist ein Kulturmagazin das versucht neue Wege zu gehen.

IUEOA tries to visualise, analyse, emphasize and ironise, environemental and sustainable issues and their consequences, by adding a touch of art and culture.

Das neue Magazin wurde bei der Vernissage vorgestellt.

Der Art Workshop ist ein … Projekt…, dass unter der Leitung der hiesigen Universität läuft in Zusammenarbeit mit dem Casino Luxemburg.

Die Vernissage fand an einem recht ungewöhnlichen Ort statt, nämlich im vierten Stockwerk des Centre Emil Hamilius der nächstes Jahr zum Abriss freigegeben wird. Die Künstler selbst hatten nur wenige Tage Zeit um Kunstwerke herzustellen, und die Ausstellung selbst wird auch nur bis Sonntag zu sehen sein. Die Kunstwerke sind nicht unbedingt der Brüller. Es sind die Räumlichkeiten an sich. Sie wurden seit ihrem Bau, Anfang der achtziger Jahre, NIE renoviert und haben den miefigen Charme eines Bunkers in den gruseligen grün, braun und beige Tönen.

Dass auf folgenden Fotos keine Gäste zu sehen sind grenzt an ein kleines Wunder, denn die Räumlichkeiten waren hoffnungslos überfüllt, so dass ich nicht lange blieb. Wenn ich morgen die Zeit aufbringe werde ich nochmal hingehen und mich damit beschäftigen, denn die Räume sind grausam schön.

Sherlock

Es gibt manchmal Zufälle, die sind…

Der Zufall will es dass ich mich in meiner aktuell sehr knapp bemessenen Freizeit mit Sir Arthur Conan Doyle  und seiner Sherlock Holmes Serie beschäftige. Da das Lesen der Geschichten mich dazu verurteilen würde sonst nichts zu tun lade ich sie mir als Audiobook bei Audible herunter und höre sie währendem ich meine Hausarbeit verrichte.

Es gibt allerdings eine Ausnahme, der Sonntag Abend. Die Krimis am Sonntag Abend sind ein Heiligtum. Entweder Tatort oder wie zur Zeit die Wiederholungen von Geroge Gently auf  ZDF neo und dann noch den 22:00 Uhr Krimi.

Heute begann die Serie Sherlock in der ARD. Was wäre wenn es Sherlock Holmes heute geben würde? (diese Frage habe ich mir zufällig in den letzten Wochen öfters gestellt) Der Erfolgsautor zahlreicher englischer TV Serien Steven Moffat, stellte sich die gleiche Frage und schreib die original Geschichten von Doyle auf die heutige Zeit um.

Und was soll ich sagen, ich bin restlos begeistert. Eben der erste Fall von Sherlock und Watson den ich noch gut in Erinnerung hatte lief als Pilotfilm. Es ist herrlich zu sehen wie man die einzelnen Charaktere in die Jetzt Zeit verpflanzt hat.  Ich habe mich bisweilen gebogen vor Lachen weil ich die Zusammenhänge mit dem Original sah und wie man sie modernisiert hat.  Großartig, großartig, großartig, bitte mehr davon.

Der Sonntagabend wird jetzt noch heiliger als zuvor.

MfG…

Vor einigen Tagen verfolgte ich eine Diskussion bei FB über einen Radiobeitrag vom Radio 100,7 in dem es über die moderne Kunst, zeitgenössische Kunst ging und die beiden Museen, in denen das in Luxemburg ausgestellt wird.

212035_dageskronik.mp3

In der Diskussion erwähnte jemand ein kleines Museum in Frankreich, das ich bis dato noch nicht kannte. „Life“ in Saint Nazaire.  Da meine Freizeit diesen Sommer eher spärlich ausfällt, dachte ich, dass ich mir dieses Museum mal an einem Wochenende ansehen könnte. Also auf auf zu neuen Ufern von Homepages um ein paar Infos zu finden über das Museum. Und dann fand ich das etwas was ich bis jetzt noch nie hatte; eine gehackte Homepage. Zuerst stellt ich mir die Frage, ob dass nicht zum Konzept des Museums gehört… Jedenfalls hat der Hacker ordentlich darin gewütet, es ist kein einziges Foto mehr da und die sonoren Klänge, die irgendwo auf der Seite vermerkt sind, hört man auch nicht.
Der Hacker hat aber seine Visitenkarte hinterlassen:

Vorher Nachher

Auf unendlich vielen Seiten im Netz findet man eine Google Werbung(in meiner Portokasse rechts steht sie auch ab und an) für ein Photoprogramm das sozusagen meinen handwerklichen Job übernimmt. Ich wollte wissen ob es das wirklich wert ist.

Ich gab mich selbst einem Testversuch in. Urteilt selbst.

Die roten Augen hätte ich auch noch retuschieren können…

Fotos

Da ich zur Zeit bis über beide Ohren in Arbeit stecke und darüber nicht sprechen oder schreiben darf, ist es hier dementsprechend ruhig.

In der wenigen Freizeit die mir bleibt betreibe ich Recherche für ein Theaterstück dass ich nächstes Jahr im März haben werde. Bis dahin ist es noch  lange hin, aber da ich jetzt schon die ersten Gespräche hinsichtlich des Design führe wäre es von Vorteil wenn ich zumindest eine gewisse Ahnung hätte wo das ganze hinführt.

Und dann habe ich eine Reihe von Fotoprogrammen entdeckt mit denen man allerlei Verfremdungen anstellen kann. Manchmal gelingen mir sehr gute Aufnahmen. Hier ein paar von den letzten Tagen.

Alle stehen unter dem Titel Rauminhalt. Das letzte Bild ist ein Thumb den ihr anklicken könnt. Die Größe hätte den Rahmen gesprengt.

 

Laksembörg-Sitti Lyrics

Es wird immer oft nach dem Text des Liedes in meinem Blog gesucht und nicht gefunden.
Nun habe ich mir die Mühe gemacht und ihn abgeschrieben.
Bitte sehr:

Laksembörg-Sitti

D’Stad heescht Stad an net Laksembörg-Sitti
Dat weess hei am Land dach all Kätti an all Pitti
Zu Diddeleng d’Ignitti an zu Ettelbréck all Litti
All Strummert op der Gare an am Pescatore all Ditti

D’Haptstad vum Land heescht ganz einfach Stad
Well de Lëtzebuerger jo soss keng Stad méih hat
Mee d’Stad gëtt sech glat, dat wat gëllt ass d’Fassad
Mam Reklammenapparat e Facelifting gemaacht

Ech sinn e Stader Jong ma vun där Stad kréihen ech de Sout
‚T ass keng Stad fir dran ze liewen an no 6 ass se dout
An denkt emol drun, tëscht de Bijouen an der Moud
Virun 100 Jor gouf um Glacis nach geplout

Vum Bauer zum Banker an dat ouni Tëschestopp
An de Piff hängt hinnen nach un de Suelen drop
An déi Stader Politiker gi sech gär ganz Top
Mee hier Zopp ass e Flopp, Laksembörg-Sitti, hal dach op!

Laksembörg-Sitti, wärri pritti
Wärri dout, dout, wärri dout, dout
Laksembörg-Sitti, uatt e pitti
Wärri dout, dout, wärri dout

ech sin en Zolwerbouf an wel di Stader net verletzen
si hu schliesslech keng Arbed mat daer si sech kenne bretzen,
ech wel naischt dovu wessen an um Uasch setzebleiwen
ech loossen mir leiwer eppes vun den Inder viirschreiwen

well d Haaptstaat vum Sueden jo dat as de Minett
die mat der rauer Binett, gleew mir fro mol d Ginette
mee an der Stad leeft eng, op manst bis 6 Auer
dat eenzegt wats du bei eis gesais as den Traktor an de Bauer

ech sin en Zolwerbouf an ech gin hei nët mei fort,
mir hun zwar flait kee Smog, mee dofir fäine piffgeroch
an e Minetter brauch kee Schickimicki a keng Moud
well irgendwei get bei eis haut nach geplout

maer sin sou wei maer sin, vun der Long op d Zong
eis Fangerneel si knaschteg a mir hu Bulli un de Schong
jo di Stader kenen eis Mentaliteit roueg haassen
well mir eis wie di Mierscher net mam falsche Glanz befassen

Léiwt Kätti, léiwe Pitti, ech wunnen zwar zu Miersch
Mee meng Eltere si Minetter, an ech si vum Lampertsbierg
Ech weess vu wat ech schwätzen, an als Stader son ech Iech
Déi Stad ass saat ze glaat vum Gronn op de Kierchbierg

Lauter iwwel Fierz déi d’Loft mat hire Kuare verpeschten
D’Haaptsaach d’Paltongszéier, déi kommen op hier Käschten
Wou si mer geland, mir liewen an enger PlastiksWelt
Wou jideree sech sou gëtt datt en deem anere gefällt.

Léif Stader Haryen, mir wëssen net wat dir gär hätt do
Eng Stad ass dach keng VIP-Lounge a keen Entertainment-Ghetto
Corbi:
Aplaz all Bopebistro an all Bomebuttek ze verjon
Loost se gon, loost se ston, loost mol neess eppes entston

D’Stad gehéiert net de Flicen an och net de Paschtouren
Corbi:
A scho guer net dene Bloen déi eis de Kapp voll souren

Maacht d’An op, a spëtzt emol är Ouren
Well eng Stad gehéiert och de Fixer an den Houren

Zwischenruf

Nur der Form halber:
Ich bin wieder bei Facebook
Aber:
Ich akzeptiere nur Leute die mich persönlich kennen. Einfach kennen, weil wir uns anstandshalber Hallo sagen wenn wir uns auf dem Bürgersteig begegnen, gilt nicht.
Es geht mir vor allem darum mit Arbeitskollegen und Freunden Kontakt zu halten durch PRIVAT gesendete Nachrichten. Alles andere wird ausnahmslos ignoriert und blockiert.

Kirmes

Ich bin seit gefühlten 100 Jahren nicht mehr über die alljährliche Pfingstkirmes in Echternach geschlendert. Als ich noch klein war, war diese Kirmes immer wieder ein Heidenspaß. Es gab wesentlich mehr Schausteller und Stände als heute. Ein Kettenkarussell das mit einer altmodischen Orgel ausgestattet war. Ein Flugzeugkarussell das ziemlich hoch hinaus ging. Dann gab es noch Autoskooter auf denen immer die neueste und angesagteste Musik lief. Die Kirmes war vielleicht klein aber sie war großartig.
Als ich heute dort war waren nur der Nougatverkäufer nur der Lunapark, die sich nicht verändert haben. Alle anderen Stände sind nicht mehr die gleichen. Die Autoscooter sind noch immer da aber aber die Fahrfläche ist kleiner und (es mag ein Trugschluss sein) die Wagen auch. Und dann stand da ein Fahrgeschäft, das ich eher auf der Schobermesse erwartet hätte, als auf einer kleinen Dorfkirmes. Unglaublich.

Aktion Hund

Wie jedes Jahr werden um diese Zeit Werbeaktionen gestartet um Hundehaltern ins Gewissen zu reden, ja nicht ihren Hund irgendwo auf einer Straße auszusetzen, weil sie nicht wissen wohin damit im Urlaub. Doch die Zahl der Missetäter steigt jedes Jahr im Sommer an.

Der italienische Tierschutz hat für dieses Jahr ein…sagen wir mal originelles Plakat entworfen.
Zu sehen ist Rocco Siffredi, den ich nicht unbedingt vorstellen muss. Für alle die es nicht wissen, vergewissern sich dass sie 18 Jahre alt sind benutzen folgenden Link. www.roccosiffredi.com

Und für die die kein italienisch verstehen,…ach nehmt doch einfach den Translator.
(die Übersetzung lässt zu wünschen übrig, ist aber lustig, besonders wenn man sie vorlesen lässt)

Tja, das gibt zu denken… wenn man weiß mit welchem Körperteil Rocco berühmt geworden ist.

Böse, Joël…böse, böse, böse!!!

… aber ich konnte es mir nicht verkneifen.

Es war als ich in Essen den Zeche Zollverein besichtigte. In diesem Areal sind ebenfalls ein Reihe von Gaststätten untergebracht. Eine davon, in der ich gespeist habe, (und das zu luxemburgischen Preisen!!!) war echt eine Wucht von der Einrichtung und passte gut zu all den Designerstücken die ich davor im Museum gesehen hatte.
Das Casino Zollverein ist es Wert dass man es einmal besucht. (Das Eingangsvideo der Homepage hat ein „Hä?…Wie?“ Effekt)

Im Restaurant fand an einem größeren Seitentisch eine Familienfeier statt, bei der aber nicht so genau ersichtlich war was denn da genau gefeiert wurde. Ich gehe mal davon aus dass es eine Vermählung/Verlobung war. Die „Braut“ stach unter all den gut gekleideten Gästen mit einem unpassenden und schelchtzitzendem Kleid so sehr hervor, dass ich heimlich ein Foto machen musste.