Proben in eigener Sache

Ein sehr langer Tag, der so früh begann dass ich mir den Wecker stellen musste. Letztendlich kam ich dann doch ein wenig zu spät an.
Es war die erste Leseprobe des Märchens für Weihnachten angesagt. Huii… das wird alles sehr schön!

Anschließend fuhr ich zu einer weiteren Probe, diesmal in eigener Sache. Am Dienstag Abend werde ich einen neuen Text im Rahmen des Word in Progress vorstellen. Ich hatte schon ein paar mal hier Blog darauf hingewiesen. Es wird ein Hörspiel Text sein. Darum hatte ich schon vor Monaten die Schauspielerin Marie Jung gefragt ob sie dem Text mit mir zusammen lesen würde und sie hatte zu meiner großen Freude zugesagt. Also probten wir am Nachmittag einmal den Text durch.
Ihr dürft gerne kommen. Eintritt ist frei. Es ist ein Covid Event, also den Impfpass nicht vergessen.

Später war dann noch einmal über Stunden hinweg Unverblogbares angesagt. Dort setzte ich dann die in Gedanken durchgespielten Lösungen um, und siehe da, alles klappte!

Ich fuhr frohgemut heim.

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Zur Entspannung und weil es immer wieder schön zu sehen ist, was unter all dem Oberflächenschmutz hervor kommt; hier die Reinigung eines Bildes von Julian Baumgarnter.

Grübeln

Und so schön wie der Samstag wettermäßig war, so trist war des Sonntag.

Ich besuchte einen Freund, dem es zur Zeit nicht gut geht. Mehr möchte drüber nicht schreiben, weil es ja nicht ich bin, sondern jemand anders.

Später grübelte ich lange darüber nach, wie ich ihm helfen könnte. Doch ich kann es nicht. Das einzige was ich für ihn tun kann, ist für ihn da zu sein und ihm ab und zu, wenn auch nur kurz, ein klein wenig Heiterkeit in sein Leben zu bringen, wobei ich nicht einmal weiß, ob das überhaupt gewollt oder gut für ihn ist.
Aber mehr kann ich nicht tun.
Später warf ich mir selbst vor, nur das eigene schlechte Gewissen damit beruhigt zu haben.
Diese Hilflosigkeit macht mich wahnsinnig.

Wëllem & Buch

Ein absolut strahlender Sonnenscheintag. Das machte das Aufstehen leicht. Ich rockte fix den Rest des längern WMDEDGT Post runter und machte mich auf den Weg zum Wochenmarkt mit Kopfhörern und (ratet mal) Abba auf den Ohren. Die wenigen schnellen Songs des Albums (das übrigens nur 37 Minuten dauert) gehen ins Ohr und bleiben auch drin. Allen voran die Auskopplungen sowie No Doubt About It und Keep An Eye On Dan.

Ich wollte Pfeffer haben vom Gewürzstand und ein paar Mandarinen. Zudem schaute ich noch einmal fix im Buchladen vorbei wegen einem Buch das ich in der Kulturzeit entdeckt hatte. Wenn es was taugt werde ich es hier vorstellen.

Die Sonne trieb viele Menschen hinaus und die Stadt war voller als sonst, auch die Terrasse vom Renert. Die D. und ich entschieden uns für ein Mittagessen im Wëllem. Es sind einfache Gerichte doch immer mit einem kleinen Twist. Bouletten, Hühnchen aus dem Wok, und eine Kürbissuppe, alles leicht asiatisch angehaucht jeweils mit ein paar Kartoffelpuffer. Außergewöhnlich aber sehr gut.

Anschließend saß ich noch eine Weile mit den K. zusammen, den ich schon aus der Alten Heimat kenne seit er ein kleiner Knirps war. Seine und meine Mutter waren eine Weile Arbeitskolleginnen und Freundinnen.

Wieder daheim überfiel mich eine gewaltige Müdigkeit, da ich nicht so gut geschlafen hatte (keiner wird happyer sein als ich, wenn nächste Woche die neue Matratze da sein wird) und legte mich noch einmal hin.

Am Abend schaute ich dann kurz in die Wetten Dass… Show rein, was ich mir vorgenommen hatte nicht zu tun. Ich tat es dann doch. Nostalgie stellte sich nicht ein, aber das traurige Gefühl dass die Show der Vergangenheit angehört und besser nicht exhumiert worden wäre. Manchmal ist es besser Dinge ruhen zu lassen und keinen krampfhaften Versuch zu starten etwas wiederzubeleben, was nie wieder zum werden wird was es einmal war. Da hilft auch kein Publikum dass bei jeder Gelegenheit wie auf Kommando eine Standing Ovation vollzieht.

Stattdessen fing ich ein vielversprechendes Buch von Jean-Paul Maes an; Rehaugen.

***

PS in eigener Sache.
Das Jahr geht langsam auf sein Ende zu und ich wage schon mal den ersten zaghaften Versuch meine Leserschaft an den Fotorückblick zu erinnern. Es würde mich freuen wenn ihr mitmacht. Wie das geht steht oben der Leiste und dort findet ihr auch den Link zum Rückblick vom letzten Jahr. Dass ich so früh schon darauf hinweise kommt daher, dass es dann doch mehr Arbeit ist aus allen Fotos eines Jahres die besten 24 Stück heraus zu fischen. Ich habe schon damit begonnen und die erste Hälfte des Jahres habe ich schon durch.

Eine Frage die mich ebenfalls vor kurzem erreichte war, wie es denn mit der Montagsfrage aussieht. Ich hatte sie ja ins Leben gerufen als es für Tagebuchblogger im Lockdown besonders schwierig war etwas zu schreiben weil die Tage sich hinzogen ohne dass man wirklich etwas unternehmen konnte. Das ist ja jetzt seit Monaten nicht mehr der Fall (und wird auch hoffentlich nie wieder kommen) Aber wenn, werde ich sie wieder einführen.

WMDEDGT: Das neue ABBA Album

Der monatliche Aufruf von Frau Brüllen, Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Ich habe ihn die letzten zwei Monate schändlich verpasst. Diesmal nicht!

Ich hatte mir fest vorgenommen auszuschlafen, weil ich erst später los musste. Das gelang mir wie schon lange nicht mehr. Ich erwachte um halb zehn! Huch!

Kaffee, Verbloggen des Vortages, Mails durchsehen und beantworten, das Übliche halt.

In den Nachrichten las ich dass heute das neue Album von ABBA rauskommt. Also nahm ich mir die Zeit es in Ruhe anzuhören. Warum ich so ein Tamtam deswegen mache, der lese bitte hier und vor allem hier.

Es sind zehn Songs, drei davon kamen schon vorab heraus. Gehen wir sie der Reihe nach durch.

I Still Have Faith In You
Die erste Auskopplung des Albums und ein gewaltiger Song mit bombastischen Klängen und einem Text, der mir zu sehr Epos war, von Anfang an, auch bei mehrfachem Hören.

When You Danced With Me
Mit den Flöten und dem Marsch Rhythmus hat es was von einem irischen Volkslied, was nicht unschön ist, mich aber nicht so sehr von Hocker haut. Was sie aber hier und vielen folgenden Songs beweisen, ist dass sie gut Geschichten erzählen können.

Little Things
Eine Weihnachtsballade die sehr spurlos an mir vorbeigehen wird. Hoffentlich!

Don‘t Shut Me Down
Der mit Abstand beste Titel des ganzen Albums. Auch hier wieder eine Story, die sehr bewegend ist. Er war beim ersten Hören für mich sehr emotional. Zudem ein ganz gemeiner Ohrwurm denn ich über Wochen nicht los wurde.

Just A Notion
Die dritte Auskopplung, die erst vor wenigen Tagen herauskam. Das Lied wurde schon in den 70ern geschrieben und aufgenommen, aber nie ganz fertig gestellt. Es erinnerte mich sofort an ein anderes Lied, das in der gleichen Zeit entstanden ist. When I Kissed The Teacher, das ich sehr mochte.

I Can Be That Women
Noch eine Ballade., die wieder eine großartige Story erzählt in der ich alles fast plastisch vor mir sehe. Aber so richtig gefällt sie mir nicht.

Keep An Eye On Dan
Eine der seltenen Upbeat Songs, der aber gar nicht so beginnt sondern langsam dazu wird. Sehr komplex im Aufbau und man muss ihn mehrfach hören. Hier singen auch zum ersten mal wieder die Jungs mit.

Bumblebee
Noch eine Ballade, der ich aber gar nichts abgewinnen kann.

No Doubt About It.
Eine wieder etwas schnellere Nummer, aber mit Tempowechsel. Gefällt mir, muss ich aber noch ein paar mal hören. Bei den Song habe ich den Verdacht dass er auch schon weitaus früher geschrieben wurde.

Ode To Freedom
Der Titel sagt es bereits. Eine Ode, sehr klassisch aber irgendwie dann doch enttäuschend.

Als ich das Album zum ersten mal ganz durch hatte, war mir der Text vom Don‘t Shot Me Down um einiges klarer:
I‘m not the one you knew, I‘m now and then combied, and I‘m asking you to have an open mind.
Ja, sie sind nicht mehr die selben wie vor 40 und noch mehr Jahren. Das Album ist nicht das was mir einerseits erhofft hatte, aber was genau hatte ich mir denn erhofft? Ich weiß er auch nicht.

Aber es ist,zumindest für mich, ein schöner Abschluss mit einem Teil meiner Kindheit und Jugend, Ich habe die letzten Wochen viele ihrer alten Songs wieder gehört und viele alte, schöne aber auch traurige Begebenheiten kamen wieder hoch. Ich dachte an viele Menschen und Orte an die ich lange nicht mehr gedacht hatte. Und jetzt nach dem Hören des Voyage Albums, das dann doch ein wenig enttäuschend war, bin ich nicht traurig oder böse. Es ist in Ordnung.

Werde ich mir die Show in London ansehen nächstes Jahr? Ich weiß es nicht.

Am frühen Nachmittag fuhr ich los um diverse Besorgungen im Großhandel zum tätigen der auf der anderen Seite der Stadt liegt. Um hin und zurückzukommen brauchte ich eine volle Stunde. Freitags durch die Stadt fahren ist ein echtes Unding. Die einen trödeln, andere rasen und hupen, weil sie nicht schnell genug ins Wochenende kommen.

Ich arbeitete ein Reihe von Dingen im Theater ab und suchte nach Lösungen. Ein paar fand ich, aber so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht.

Anschließend fuhr zum kleinen Supermarkt meine Vertrauens in meinem Viertel und kaufte das Nötigste fürs Wochenende.

Beim Fernseheinschalten fiel ich auf die Sendung Kulturzeit, die Tori Amos wegen ihrem neuen Album im Interview hatten. Es erinnerte mich an eine verflossene Liebschaft. Der D. aus Atlanta, war ein Fan von ihr. Wir hatten uns vor etlichen Jahren auf Facebook wiedergefunden, bis er aus welchen Gründen auch immer, sein Profil löschte. Das ist Jahre her und weiß seitdem nicht wo er ist und wie es ihm geht. Ich sollte irgendwann mal unsere Geschichte aufschreiben. Er wäre um ein Haar, wegen einem Wort fast ein Mitglied meiner Familie geworden…

Außerdem ,aber das wusste ich, zeigten sie Bilder aus der Fondatin Beyeler die zur Zeit eine große Retrospektive über Goya ausstellt. Ich weiß zeitlich nicht wie ich dieses Jahr die noch mitnehmen kann. Mist! Vielleicht Anfang nächsten Jahres im Januar.

Ich schaute mir die gestrige Folge von Miss Marple an, die ich aber schon kannte und eine weitere Folge von Murdoch.

Spät zu Bett.

Updates & Kopfschmerz

Aufgewacht mit Kopfschmerzen, die aber nicht vom Wein kamen oder sonstigen Exzessen, denn ich hatte keine. Ist das noch der Rest an Schmerz von gestern? Ich nahm eine Ibu. Draußen sonniges Wetter.

Was ich gestern auch noch tat, war meine PC auf Windows 11 upzudaten. Es soll „aufgeräumter“ sein. Nun ja. Für mich war es wieder das übliche Suche-und- Finde Spiel. Wenn jemand anders z.B. meine Putzhilfe, Dinge in der Wohnung anders wegräumt, finde ich sie nicht wieder. Genau so verhält es sich hier. Ich musste eine Weile suchen bis ich wieder alles dort war, wo es hingehörte.

Als ich am Morgen dann schreiben wollte, begegnete ich schon dem ersten Problem. Das Snippet Tool funktionierte nicht mehr. Auf Anraten von mehreren Foren installierte ich mir das Greenshot Tool. Scheint bis jetzt einwandfrei zu klappen.

Solche Aktionen erinnern mich immer an meine Anfangszeit mit PC und Co. als ich mir noch alles mit Learning by Doing aneignen musste. Ich kaufte mir Zeitschriften mit CD Roms mit vielen unnützen und wenigen nützlichen Helfern. Ich bastelte an Homepages herum und lernte html lesen. Frust und Freude lagen stets sehr nah beieinander.
Hach, das waren noch Zeiten.

Gegen 11:00 hatte ich denn heiß ersehnten Friseurtermin, der letzte Woche krankheitsbedingt ausfiel. Als ich losging hatte das Wetter wieder umgeschlagen und es regnete. Wahrscheinlich waren auch die drastischen Wetterumschwünge an den Kopfschmerzen schuld.

Den Nachmittag mit diversen unverblogbaren Dingen verbracht. und irgendwann löste sich der Kopfschmerz langsam in Wohlgefallen auf. Uff. So heftig war es schon lange nicht mehr.

Am Abend hatte die J. eingeladen zu sich nachhause an die Mosel. Sie erst vor kurzem umgezogen und zeigte uns ihr neues Heim.

Anschließend ging zu Restaurant Desom. Ein Winzer der auch ein Restaurant besitzt. Ich hatte schon von ihm berichtet, weil die N. auch gerne hingeht.

Es war ein sehr schöner angenehmer Abend, an dem auch viele lustige Anekdoten auf erzählt wurden.

Zwei graue Tage & Schokolade

Am Dienstag blieb ich sehr häuslich weil Zeug vorbereiten musste. Der Wetter trist und grau. Abends schaute ich mit die zweite Folge von McDonald & Dodds an, die ich allerdings ein wenig sehr mit den Haaren herbeigezogen fand. Ich sah übrigens dass beide Folgen schon im ZDF liefen im Oktober.

***

Der Mittwoch ging mit einem sehr frühen Termin beim Frisör meines Vertrauens los, weil ich dort einen Termin für jemand anders geordert hatte. Ja, solche Termine gibt auch aus Gründen.

Anschließend schnell im Regen zum Markt weil ich Lust auf Gemüse hatte und ein Kaffee mit der D. im Renert.

Auf der Place d’Armes wurde der Christbaum angeliefert.

Zurück ging es dann durch die Grand Rue wo sich ja mehrere Geschäftslokale im Popup Modus befinden. Einer davon hatte just gewechselt und war mir auf Anhieb sofort sympathisch, weil groß im Schaufenster „Schokolade“ geschrieben stand und das in glich mehreren Sprachen.

Tofino ist ein Laden der Schokolade herstellt aber mit einem völlig anderen Verfahren als man sonst kennt. Hier haben sich zwei Ingenieure zusammen getan, die absolut keine Ahnung von Konfiserie hatten und haben eine Methode entwickelt wie man andere Geschmäcker in die Schokolade bekommt ohne mehr Fett oder Rahm hinzuzufügen.

Der junge Mann der uns den Laden vorstellte gab uns Kostproben von verschiedenen Sorten. Es sind immer nur kleine Pastillen, die man auf der Zunge zergehen lassen soll und nicht zerbeißen. Aber dafür sind die Geschmäcker sensationell. Einer davon mit Timut Pfeffer, hatte es mir ganz besonders angetan. Es werden auch demnächst Kurse dort angeboten werden. Ich kann jedem nur raten reinzugehen und zu kosten.

Alles andere findet ihr auf der Homepage und auf Insta

Von dort ging es dann noch einmal fix zu einem weiteren Termin, der mich aber weniger begeisterte. Im Gegenteil, es versaute mir den Rest des Nachmittags.

Wieder daheim bekam ich seit sehr langer Zeit zum ersten mal wieder den Anfang einer Migräne. Ich nahm sofort etwas dagegen ein hoffte auf dass es nicht zu schlimm werden würde. Es ging so gerade nochmal gut. Eine Stunde hinlegen im abgedunkelten Zimmer halfen.
Letztendlich fragte ich an was es wohl gelegen haben könnte, was ich die letzten Tage oder heute anders gemacht habe. Ich fand keine Antwort.
Oder war es gar die Schokolade? Das wäre entsetzlich!

Am Abend schaute ich mir den letzten Stream von Emily D. Baker an, die sich die neuesten Klagen und Gerichtsbeschlüsse im Fall Brtiney Spears vornahm, die ja jetzt endlich, nach 13 Jahren aus der Vormundschaft herauskommt. Was ich an Baker sehr schätze ist, dass sie kein Blatt vor den Mund und nimmt und die ganzen Gerichtsakten so erklärt dass sie für jedermann verständlich sind. Was sie aber auch allein durch das Lesen der Akten erkennt, ist wie viel Dreck am Stecken die Eltern bei der ganzen Geschichte haben.

Der Allerheiligentag

Ein für mich unnötiger Feiertag an dem man seiner Toten gedenken soll. Ich tue es schon das ganze Jahr über, denn es vergeht kein Tag an dem mir nicht mindestens einer der Familie im Kopf herumschwirrt. Ich brauche dafür nich einen Tag extra.

Ich tat viel häusliches was sonst mitunter liegen bleibt. Am Abend fand ich eine neue Krimiserie im dritten französischen Fernsehen, die mir recht gut gefiel. Mc Donald & Dodds. Die erste Staffel betrug nur zwei Folgen. Hoffentlich bleibt es nicht dabei.

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Neue Musik von Joy Crookes.

Sie wird stimmlich oft mit Amy Winehouse verglichen, was ich aber ungerecht finde da sie schon ein ganz eigenes Timbre besitzt.

Als ich diesen Song zum ersten mal hörte spitzten sich meine Ohren.

Und ihre erstes Album ist wirklich schön.

Im Kino: The French Dispatch

WordPress gratulierte mir am Sonntag zu 15 Jahren WordPressnutzung. Was sie nicht wissen, ist dass ich davor mit Blogger.com arbeitete, die zu der Zeit aber noch sehr unzuverlässig waren. Im Januar wird das Blog übrigens großjährig.

Am Nachmittag dann zusammen mit der D. und der V. im Kino. Wir wollten uns den neuen Wes Andersson Film ansehen The French Dispatch. Davon mal abgesehen dass ich sowieso ein großer Wes Anderson Fan bin, wollte ich dann doch ein klein wenig wissen um was es in dem Film geht und schaute mir den Trailer an…

…und verstand gar nichts. Na gut. Es ist Wes Anderson. Allein schon die Bilder im Trailer sind eine Wucht.

Ich bin selten so beschwingt, ja fast euphorisch aus einem Film gekommen wie aus diesem. Ich habe gar keine Lust euch den Film in irgendeiner Form zu beschreiben weil ihr ihn euch ansehen sollt ohne irgendeine Voraberklärung, außer vielleicht dieser:
Es ist eine große Hommage an das Wochenmagazin The New Yorker, das ich ja im Abo habe. Einer der letzten Bastionen in der Journalisten sich so richtig über Seiten hinweg austoben können und ein Thema in seiner Komplexität von allen erdenklichen Seiten beleuchten. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht und war begeistert von der ersten bis zur letzten Minute. Die sehr eigene schräge Welt von Anderson kombiniert mit mehreren großartigen Geschichten und einem nicht enden wollenden Reigen an Hyper-Mega-Superstars. Der Film ist ein Genuss von vorn bis hinten.
Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Kinofilm. Eine ganz große Empfehlung von mir.

Freitag & Samstag

Nach dem gestrigen Aufreger, sollte ich dann doch wieder zur gewohnten Berichterstattung wieder übergehen.

Fangen wir beim Freitag an.
Ich hatte am Abend davor nur widerwillig früh Schluss gemacht, weil ich wusste, dass ich Freitag wieder früh raus musste.

Ich arbeitete Dinge ab, die nicht unschön aber auch nicht wirklich schön waren, weil improvisiert. Genauer kann ich es nicht erklären ohne in ein Fettnäpfchen zu treten. Aber es schient immer wieder so als ob die Leute die an oberster Stelle sitzen, absolut keine Ahnung haben.

Den Abend hatte ich dann endlich einmal wieder frei. Es fühlte sich an als ob ich schon Monate lang keinen Abend mehr für mich gehabt hätte.

Ich entschloss mir etwas Gutes anzutun. Zusammen ging ich mit der A. in die Skybar. Ich hatte wahnsinnige Lust auf noch einmal das Lamm zu essen dass ich das letzte mal hatte. Doch die die Speisekarte war neu und das Lamm weg. Stattdessen hatten sie Fasan auf der Karte der sich sehr verlokend anhörte.

War er auch.

Später kam noch der T. dazu und wir gingen anschließend in eine alte Bar in Merl in der ich ein oder vielleicht zweimal war, in die A. aber regelmäßig geht, weil sie einen recht großen Tanzsaal haben und dort immer Freitags Salsa Tanzkurse angeboten werden, für die Die A. sich angemeldet hat.

Ich blieb ein Weile, schaute zu und machte aber früh Schluss, weil mir die ganze Müdigkeit der Woche zu schaffen machte. Derweil fand ich dann auch den Tweet über den ich gestern schrieb.

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Der Samstag begann mit sehr viel Regen. So sehr dass ich der D. simste ich würde nicht zum Markt kommen. Wir entschieden uns die Einkäufe in meinem großen Supermarkt meines Vertrauens zu machen. Er war recht voll aber es war nicht unangenehm voll. An der Käsetheke jedoch mussten wir ein gute Weile warten. Wir kauften alles ein für zünftiges Raclette. Das letztem mal dass wir beide Raclette hatten war an dem gleichen Abend als wir tagsüber nach Mainz zur Banksy Austellung fuhren. Es war jedoch eine Enttäuschung.

Am Nachmittag schrieb ich den gestrigen Tweet und hatte zwischendurch noch eine Besprechung.

Am Abend dann das heiß ersehnte Raclette das richtig lecker war und ich überfraß mich total.

Ärger und Wut

Es ist Samstag Nachmittag.
Eigentlich hatte ich nicht vor ein Posting über den Freitag zu machen, obwohl er hätte schön sein können, wenn mir nicht am späten Abend der Kargen geplatzt wäre und ich meiner Wut heute irgendwie Luft machen muss.

Die mir auf Twitter folgen, werden ahnen was jetzt kommt. Es geht um einen Tweet, der es sogar am Freitag Abend auch in die Nachrichten schaffte. Jean Reuter, ein Arzt auf der Intensivstation im CHL, beschrieb die aktuelle Lage im Krankenhaus.

Hier der ganze Thread.

An dem selben Abend wurde wieder zur ‚Marche blanche‘ aufgerufen. Die Marche Blanche ist eine Querdenker Gruppierung, die sich allesamt nicht impfen lassen wollen und ihre „Freiheit“ und „Rechte“ hoch vor sich hertragen, jedoch im gleichen Atemzug behaupten, sie wollen keine Spaltung der Gesellschaft. (was absoluter Quatsch ist, denn mit Ihrer Aktion bewirken sie genau das Gegenteil)
Sie kommen alle wie Engel daher, ganz in weiß gekleidet, ich nehme mal an, dass es die Unbeflecktheit darstellen soll. Dass es auch den schalen Beigeschmack der White Supremacy hat, scheint sie nicht zu stören. Zu dieser Gruppierung, deren Leader unter allen Umständen anonym bleiben wollen, (das wird in Luxemburg aber nicht funktionieren, denn jeder kennt jeden) gehört auch ein sehr umstrittener Arzt, der vor kurzem seine Approbation entzogen bekam und voraussichtlich für ein Jahr nicht mehr praktizieren darf.

Währenddessen bereitet man sich ernsthaft im CHL darauf vor, wichtige OPs wieder zu verschieben, weil ein Drittel der Intensivstation wieder voll ist mit ungeimpften Covid Patienten und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Ich versuche oft solche Dinge nicht in mein Blog einfließen zu lassen, doch hier platzte mir dann doch der Kragen. Und wenn ich schon gestern Abend etwas dazu geschrieben hätte, wäre um Längen heftiger ausgefallen.

Die Regierung in Luxemburg hat bis jetzt auf den gesunden Menschenverstand und die Solidarität gesetzt. Ab Morgen, dem 1. November ist damit Schluss. Es wird keine kostenlose Tests mehr geben. Gut so! Der nächste Schritt sollte meiner Meinung nach die 2G Regel sein.

PS: ich möchte in den Kommentaren NIEMANDEN lesen der mir den geringen Prozentsatz der Menschen vor Augen führt, die sich aus gesundheitlich Gründen nicht impfen lassen können. Für die wird sich sicherlich eine schnelle und einfache Regelung finden lassen.
Hier geht es um die Menschen die ihre eigene Freiheit aus nicht nachvollziehbaren und/oder egoistischen Gründen über die der anderen Menschen stellen und für die das Wort Solidarität nur einseitig gilt.

Serologietest

All das Unverblogbare wäre nicht so schlimm wenn ich nicht noch zusätzlich andere Dinge zu tun hätte.

So war heute ein Zahnarzt Termin geplant, bei dem ich kurz davor war ihn anderweitig zu verlegen weil es nur ein Checkup war und ein wenig Zahnstein entfernen. Doch ich nahm ihn dann doch wahr. Der Zahnarzt hatte auch nichts zu beanstanden. Jetzt habe ich wieder Ruhe bis nächstes Jahr Mai.

Eine Stunde später hatte ich einen Serologietest um zu sehen wie gut mein Immnunsystem ist was die Seuche angeht. Ich hatte vom Gesundheitsministerium einen Brief bekommen ob ich gewillt wäre an der Studie teilzunehmen. Ja, war ich. Ich buchte den Termin über Internet. Der Test war in einer Maison Medical, die sehr versteckt in einer kleiner Seitenstraße liegt und die ich gar nicht kannte. Es ging alles ultrafix und ich war binnen 10 Minuten wieder draußen. Man nahm mir fünf Tropfen Blut vom Finger. Das Resultat bekomme ich in zwei Wochen per SMS mitgeteilt. Ich bin sehr gespannt ob ich das Virus bereits hatte oder nicht. Ich bin ja immer noch der Meinung dass ich mir das Virus bereits im März letzten Jahres eingefangen hatte.

Von dort aus fuhr ich wieder nach Hause und klemmte mich hinter den Computer. Es waren Mails zu schreiben und Rechnungen zu zahlen.

Ein freudige Mail erreichte mich auch was dir neue Matratze angeht. Sie wird übernächste Woche geliefert. Endlich. Es wurde Zeit.

Den Abend verbrachte ich dann ein letztes mal mit dem sehr langen unverblogbaren Ding. Es war schön und es ist schade dass es vorbei ist, andererseits bin ich froh, denn ich bin todmüde und würde gerne mal wieder ein wenig früher ins Bett kommen.

Das Ende einer Baustelle & Wildschwein

Was ich die letzten beiden Tage völlig vergaß zu erwähnen. Die Baustelle vor der Tür ist (fast) weg! Am Montag erwachte ich und es war fast beunruhigend still. Als ich dann auch den Balkon trat, war fast alles weggeräumt und die Straße sah wie leergefegt aus. Nur am oberen Ende werden die noch neue Platten in der Bürgersteig verlegt. Der Techniker von der Post hatte recht als er meinte, dass die Jungs eine wahnsinnig schnelle Arbeit geleistet hätten und weitaus früher fertig seien als vorgesehen. Was vielleicht jetzt noch kommen könnte ist ein komplett neuer Belag von vorn bis hinten.

Kommen wir zu Tagesberichterstattung vom Mittwoch. Draußen war es feucht, kalt und hochnebelig. Dabei hatte es so ausgesehen als ob die Sonne es schaffen sollte, aber nein, tat sich nicht.

Ich zog den mit Pelz gefütterten Hoodie aus St. Jean an, der sich genau das richtige erwies. Darüber die Preach Jacke, (die ich übrigens noch immer nicht gezeigt habe, werde ich nachholen, versprochen)
Ein Kaffee im Renert, mit der D. und da ich war immer noch hundemüde. Ich hatte partout keine Lust mir etwas zu kochen. Ich sah auf der Wochenkarte vom Renert dass dort Wildschweinragout stand! Oh ja!

Die hatte eine feine Kürbis Suppe.

Am Abend dann wieder das gleiche wie gestern und an mehreren Tagen die Woche davor.

Während einer Leerlaufpause machte ich dieses Foto des Vorraumes des Theaters, der ganz in rot getaucht war.

Als ich mitten in der Nacht wieder daheim war hatte sich eine dicke Nebelsuppe über alles gelegt, das hier in der Stadt eher selten ist.

Und bei der Gelegenheit fiel mir dann erstmal richtig auf, dass die Straßenbeleuchtung ebenfalls komplett ersetzt wurde und wir keine orangefarbene Straße mehr haben.

Stippvisite in Saarbrücken

Der Wecker klingelte zu früh, aber es half nichts, ich musste raus. Aus Gründen stand eine Stippvisite in Saarbrücken an, die dann auch überraschend kurz ausfiel. Es war nicht einmal ein Mittagessen mit der B. in unserem beliebten Sushi Restaurant drin. Also ging ich ins Alex auf einen Kaffee und ein Glas Saft und fuhr zurück. unterwegs hielt ich in Lisdorf ( das die meisten Luxemburger nur vom schwedischen Möbelhaus her kennen) und kaufte dort fix in der Drogerie Müller alles was im Haushalt fehlte.

Kaum war ich wieder daheim, war es auch schon wieder an der Zeit Unverblogbares bis kurz vor Mitternacht zu tun.

Es wird noch bis Freitag so weiter gehen…

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Heute mal was anderes.
Männer reden über große Terrassen.

Frost & Park

Ein ruhiger Tag und auch wieder nicht.

Er begann schon wie der Tag davor mit Frost.

Ich erledigte eine Reihe von Haushaltsdingen die über die letzten Tage liegen geblieben waren, schrieb gestrige Posting fertig und machte mich ausgehfertig für ein Treffen mit Arbeitskollegen.

Als wir mit dem Meeting durch waren, hatten wir Hunger und wie speisten im Sandwiches Charles, in dem ich schon sehr lange nichts mehr gegessen hatte. Es war lecker, wie immer aber ich fühlte mich sehr überfressen.

Ich ging zu Fuß zurück durch den Park.

Die Stelle mit den Enten im Teich ist noch immer einer meiner liebsten Orte im Park. Ich hatte mir einen Kaffee von dem Kaffeestand mitgenommen und saß eine Weile dort.
Der Herbst ist da.

Am Abend schaute ich mir eine weitere Folge von Murdoch Mysteries an und anschließend das hier:

Achtung, ab jetzt wird es makaber. Wenn ihr das nicht mögt lest bitte nicht weiter.

Wenn ihr schon eine Weile hier mitlest, wisst ihr dass ich ein Fan der Totengräberin Caitlin Doughty bin. Vor einer Weile schon stellte ich das Video vor in der sie ein Wasser Krematorium vorstellte, als energiesparende Variante zur Feuerbestattung. Hier stellt sie nun noch eine weitere Alternative vor, die der Jahrtausend alten Methode, der Naturbestattung ohne Sarg, wohl am nächsten kommt.
Die Kompostierung.

Was ich immer wieder so großartig an der Frau finde ist ihr Humor und die Art und weise über den Tod zu sprechen dass man sich nie unwohl dabei fühlt.

Erster Frost

Als ich am Morgen erwachte in einem Haus und einer Straße in der still war, fühlte es sich fast wie an wie Urlaub. Kein Baustellenkrach. Wunderbar!

Als ich zum Fenster hinaus sah, sah ich jedoch auch das hier:

Es sollte sich aber als ein strahlender sonniger Tag erweisen, von ich aber herzlich wenig hatte, denn ich verbrachte ihn komplett im dunklen Theater.

Ich simste am Morgen gleich dem H. in Australien, der gemeinsam mit Freunden das erste Wochenende ohne Lockdown feierte. It was about time. Und wenn alles glatt geht werden wir uns Ende des Jahres sehen.

Am frühen Nachmittag musste ich dann los.

Kurz nach 8 Uhr war ich fertig und wollte eigentlich nach Hause, als mich der Heißhunger packte und ich, statt zum Wagen, zum Chinese King ging.

Es ist in meinem Viertel wohl mein liebster Chinese, weil sie dort immer sehr nett sind. Die Gerichte sind etwas einfacher gehalten, doch sie sind immer einwandfrei. Und für mal schnell zwischendurch ohne großen Schnickschnack ist er ideal.

Am Abend schaute ich mir was bei Arte an:

Ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich noch nie im Louvre war.

Samstagsmarkt & eine Entscheidung

Eine ungewollte Werbe-SMS riss mich aus dem Schlaf. Dabei hätte ich nach dem sehr langen Tag gerne noch eine Weile geschlafen. Ich hatte mir bis dato nie die Mühe gemacht die SMS abzuschalten. Das hab ich jetzt davon….
Aber wenn ich schon wach war konnte ich auch gleich den Vortag wegbloggen und mich auf den Wochenmarkt machen. Ich traf die D. zu einem Kaffee im Renert.
Unser Chat davor beschränkte sich fast ausschließlich auf Emojis

Im Zeitungskiosk meines Vertrauens fand ich den neuen Asterix.

Ich entschied mich dafür dass ich nicht gleich zurück gehen würde sondern in der Stadt zu Mittag essen würde, da ich ansonsten nichts Gescheites für den Rest des Tages in den Magen bekomme. Wir entschieden uns im Grand Café zu speisen. Ein Restaurant im Brasserie Stil, mit einer schönen Karte die preislich nicht zu hoch ist. Der M. kam ebenfalls mit. Wir entschieden uns alle drei für einen Cheeseburger, der gewaltig war.

Mit der D. zusammen entschieden wir dass ich die Weihnachtstage nicht in Luxemburg sein werde sondern in anderweitig. Das fühlte sich an wie ein freudiger Lichtblick am Ende des Tunnels. Wer schon eine Weile hier mitliest, weiß dass ich die letzten Jahre, seitdem meine Mutter und Großmutter verstarben, diese Feiertage nicht mehr feiere und sie äußerst ungern in Luxemburg verbringe. Die große Ausnahme war 2020/21 wegen der Einschränkungen.

Den Rest des Tages mit Unverblogbarem verbracht und ich war erst kurz vor Mitternacht daheim.

***

Der neueste No Art Sendung in der über die Banksy Ausstellung in Mainz berichte.

Donnerstag & Freitag

Der Donnerstag war ein langer unverblogbarer Tag der sich als chaotischer erweisen sollte als zu Anfang befürchtet.

Ich war am Abend jedoch früher daheim als zu Anfang gedacht und orderte das Abendessen außer Haus, weil ich keine Lust hatte zu kochen. Doch das indische Gericht, das schon mehrfach hatte, war diesmal so scharf dass ich es nicht mal zu hälfte schaffte.

Sehr früh zu Bett denn am Freitag sollte noch früher losgehen als gewohnt.

***

Um 6:30 klingelte der Wecker. Ich verbloggte kurz dem Vortag und entschied ein Doppeltag zu machen, da do die drei kleinen Abschnitte oben dann doch zu wenig waren.

Ich hatte am Donnerstag eine Meldung mitbekommen, dass über 2000 polnische Arbeiter vorhatten vor dem Europagericht zu protestieren. Das machte mir ein wenig Sorgen, denn ich sollte zeitig im Grossen Theater sein, das auf Sichtweite vom Gericht entfernt ist, sprich knappe 500 Meter.

Und diese Demo wurde dann zu einem Problem das ich, wenn ich ängstlich gewesen wäre, mir einen Job vermasselt hätte.

Die Tiefgarage war gesperrt was mich dann durch eine Mini Seitenstraße fahren ließ, um einen riesigen Umweg zu machen und es dann auf dem Glacisplatz von einer anderen Seite zu versuchen. Das klappte. Doch die Polizeisperren waren bereits hochgefahren und ich musste zu Fuß mit viel Gepäck ein Schlupfloch im Theater finden, das komplett mit Stacheldraht umzäunt war. Das klappte so just noch. 10 Minuten später war auch hier alles dicht.

Das Foto machte ich gegen Mittag. Die rote Brücke war komplett gesperrt.

Als ich mit allem fertig war, (der Portier hatte sämtliche Eingänge zugesperrt) konnte ich mit sämtlichem Gepäck wieder raus und stand dann fast mitten im Geschehen. Mist. Ich bahnte mir einen Weg durch die friedliche Demo, packte alles wieder ins Auto und fuhr ohne Zwischenfälle wieder zurück.

Am Abend dann eine Theaterpremiere die inklusive Feier bis weit nach Mitternacht dauerte.

Sonnenblumen & No Art

Am Morgen einen schnellen Besuch auf dem Wochenmarkt. Mit den D. einen schnellen Kaffee im Renert, denn es war kalt. Ich kaufte unter anderem ein paar kleine Sonnenblumen. Doch die scheinen ein Reinfall zu sein, denn sie lassen schon die ersten Blätter hängen.

Am frühen Nachmittag dann fix zum Gudde Wëllen für die No Art Sendung.

Zu Gast war der Schriftsteller Jhemp Hoscheid.

Die Sendung lief fast beängstigend wie am Schnürchen, doch ich denke dass sie gut werden wird.

Anschließend noch eine Weile mit Unverblogbarem verbracht.

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Am Abend fand ich diesen interessanten Kanal über ökologisches Wohnen und Bauen. Und da gibt es so manche Mythen die sich wacker halten und absolut nicht stimmen. Wie zum Beispiel Häuser aus alten Schiffscontainern bauen wird nicht billiger und ist mitunter materialaufwendiger, als ein anderer Bau.

Lamm & Käsefondue

Wenn ich abends meist erst gegen 1:00 Uhr ins Bett komme, ist es dann erlaubt zu stöhnen wenn der Wecker bereits um 7:00 Uhr klingelt? Ich hatte gestern geschrieben dass ich früh im Bett lag, aber geschlafen habe ich dann doch erst um 1:00.

Ein wichtiger Termin am frühen Morgen, der sich als sehr klärend erweisen sollte, was den Rest der Woche und die Wochen danach angeht. Es wird viel werden, aber nicht so schlimm wie ich anfangs befürchtete.

Gegen Mittag machte ich mich auf zu einem Einkauf. Ich hatte der A. für ihre Käsefondue am Abend Schweizer Fendant versprochen und wurde in der Concorde fündig. Ich hoffte dass es was taugen würde.

Ich kann nicht in der Concorde einkaufen ohne wenigstens kurz in der Skybar vorbeizuschauen. Als ich die Menükarte vor der Eingangstür las, wurde ich schwach. Resultat:

Tagliatta vom Lamm mit einem Millefeuille mit getrockneten Tomaten, scharf gebratenen Minizwiebeln, grünen Oliven und Minze. Hammer! (Die kleinen Kügelchen waren Senfkörner)

Zitronencreme und Zitronenbaiser auf Biscuit mit Waldfrüchten. Nochmal Hammer!

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich denn erstmal mit einer halben Stunde Warten und um den Block fahren bis ich endlich ein Schlupfloch fand um in meine Garage zu kommen. Interessant dabei war, dass ich von einem der Postarbeiter hörte dass die Arbeiten der Baustelle in wahrscheinlich zwei Wochen beendet sein werden und ich im Prinzip schon das Glasfaser Internet beantragen kann. Na endlich! Uff! Es ging dann doch sehr viel schneller als erwartet. Die letzte Info die man mir vor ungefähr einem Monat gab, war Ende Dezember.

Zuhause plagte ich mich dann noch mal mit Papierkram herum den ich liebend gerne nicht gemacht hätte. aber es musste sein.

Am Abend dann Käsefondue bei der A. die den Käse eigens aus der Schweiz mitgebracht hatte, als sie dort die Verwandtschaft besuchte.

Es war eine dreifache Portion denn die N. sollte auch kommen, lag aber zuhause im Bett mit Erkältung (nicht das andere!!) Darum schickten wir ihr auch folgendes Foto, dass es „langweilig“ war und sie „nichts“ verpasst hätte.

Ach ja, da war noch jemand, der sich so sehr freute dass ich da war und nicht mehr von meinem Schoß runter wollte.

Hin und her

Es wird eine heftige Woche werden und ich bitte jetzt schon mein zukünftiges Ich um Vergebung dass ich den Satz ‚Unser tägliches Bolgpost gib uns heute‘ nicht einhalten werde.

Der Montag fing seltsamerweise mit gerädertem Ausschlafen an. Es wird keiner glücklicher sein als ich wenn ich endlich eine neue Matratze habe. Mehrere Telefonate und Mails die mir das bestätigten, das ich schon ahnte, nämlich dass es eine schlimme Woche werden wird.

Am späten Morgen dann ein Termin im Fernsehsender zwecks der Angabe der Bilder von der Stippvisite in Mainz. Und dann wurde mir plötzlich klar, dass ich sich zwei Termine am Mittwoch überlappen werden, so dass mir heiß und kalt wurde. Mist, Mist, MIST!

Um mich zu beruhigen nahm ich dem Mittagstisch bei Namur wahr und überlegte wie ich das wieder in den Griff bekomme.

Zwischendurch holte ich meine Brille wieder an die am Samstag abgegeben hatte wegen einem neuen Sonnenclip. Doch siehe da, der alte tauchte wieder auf! Ich hatte ihn nicht verloren oder verlegt, es hatte ihn jemand versehentlich eingesteckt… Nun ja! Es ging nochmal glatt und ich musste keine 150€ blechen.

Als ich es dann später genau prüfte hatte ich mich im Datum geirrt. Uff! Für weitere Tipps und Tricks wie man sich selbst einen Herzkasper bastelt, abonniert mein Blog.

Den Rest des Nachmittages verbrachte ich mit Vorbereitungen und dem wahrscheinlich letzten Eis aus der Bonomeria, bevor sie für den Winter schließen wird.

Am Abend früh zu Bett weil es morgen ungewohnt früh losgeht.

Zwei Tage

Ein paar Telefonate am Morgen ließen mich erst später losziehen. Es war herbstlich kalt obwohl strahlend blauer Himmel mit Sonne. Wir haben eine Whatsapp Gruppe ‚Marketgang‘ di sich heute seit vielen Wochen zum ersten mal wieder in ihrer original Besetzung traf. Die D., der B., und ich. Ein Kaffee im Wëllem auf der Terrasse aber es war sehr kühl, vor allem wenn man nicht einen Platz in einer Sonnenecke erwischte.

Ich traf unterwegs den A. (ein anderer A. als der aus der Alten Heimat) der sich sehr freute mich zu sehen und mich spontan zum Abendessen einlud. Ich sagte zu.

Noch später traf ich den P. der damit beschäftigt war eine Schnitzeljagd für die Baer Pride die das ganze Wochenende stattfand, zu organisieren.

Wir trafen uns im Castello Borghese ein Restaurant das ich früher sehr sehr oft besuchte als ich noch in der alten Heimat wohnte. Und hierzu gibt es auch eine Anekdote.
Etliche Jahre fuhren wir als eine gemeinsame Freundesgruppe in oder zweimal im Monat von der alten Heimat aus dorthin. Es war immer dienstags. Das hatte mir einer der Freundinnen zu tun die an dem Tag ihr Geschäft geschlossen hatte. (ich habe im übrigen mit niemandem mehr aus der Zeit den Kontakt aufrecht erhalten. Viele sind weggezogen, andere ignorieren und meiden mich. Ich habe erst sehr viel später gemerkt dass ich bei den meisten nur als lästiges Anhängsel galt.

Damals hieß das Restaurant noch Chez Carmen et Franco und war auf der Place der Paris. Dann zogen sie nach Sennigerberg um wo sie heute noch sind. Es waren Abende die immer im einem letzten Absacker im irisch Pub „Pygmalion“ begossen wurde. (heute heisst er schlicht The Pyg) Ich habe nicht die beste Erinnerungen an diese Zeit. Aber ich machte einfach mit. Ich war Mitte bis ende Zwanzig.

***

Der Sonntag dann war durchwachsen, Ich traf am Morgen den Y. den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Wir wanderten eine Weile durch die Stadt.

Am Nachmittag musste ich wieder daheim sein weil die C. mir etwas zurück brachte was ich ihr ausgeliehen hatte.

Gegen halb zehn abends holte ich dann die A. vom Bahnhof in Bettembourg ab, die das Wochenende über mit Freunden aus Paris ans Meer gefahren war, Sie brachte mir eine Schachtel Madeleines mit.

Noch später schaute ich mir auf Netflix die Erste Folge der Miniserie über Billy Milligan an, der einer der ersten Patienten war dem man offiziell das Krankheitsbild multiple Persönlichkeit zuschrieb und für seine Taten (es waren Vergewaltigungen) nicht verantwortlich gemacht wurde, sondern für unzurechnungsfähig erklärt wurde.
Die Serie ist wie so oft bei Netflix, ein wenig zu sehr in die Länge gezogen aber dafür beschreibt sie sehr gut, wie sich das anfühlt eine dissoziative Identitätsstörung zu haben.

Ruhiger Tag & Doku

Fangen wir mal mit einem Foto an.

So langsam färbt sich alles braun. Es wird Herbst und ich würde jetzt gerne in die südliche Hemsphäre der Erde verduften…

Ich ging am Morgen zum Optiker meines Vertrauens um ihm die Sache mit dem Sonnenclip zu beichten. Ja, ich kann einen neuen bestellen und nein sie haben mein Brillegestell nicht mehr im Programm und deswegen muss meine Brille eingeschickt werden. Das bedeutet ich muss die alte Brille hervorkramen und anziehen. Ich muss mich mit den alten Dioptrien eine Woche herumplagen.

Später traf ich mich mit der D. auf einen Kaffee im Wëllem.

Am Abend schaute ich mit auf France 5 eine Doku über den Marquis de Sade an über den ich herzlich wenig wusste, mit Ausnahme dass aus seinem Namen der Wort Sadismus hergeleitet wird. Tout ce que vous avez toujours voulu savoir sur Sade. (Wenn ihr sie ansehen wollt, VPN und Co. sind das sehr hilfreich)
Hierzu gibt es eine Anekdote.
Ich kannte nicht sonderlich viel von Sade, auch nicht das Werk Die 120 Tage von Sodom, dessen seltsames Verschwinden und plötzliches Wiederauftauchen in der Doku sehr eindrücklich beschrieben wird. Erst im Juli 2021 wurde das Schriftstück in Rollenform wieder offiziell an Frankreich übergeben und befindet sich seither in der Bibliothéque de l’Arsenal in Paris.
Was ich aber kannte ist die Verfilmung von Pasolini. Es muss 1987 gewesen sein. Es gab damals eine Videothek nicht weit von meiner jetzigen Wohnung entfernt. Tante Gritty war mit Albert verheiratet und beide waren im Urlaub. Ich schaute regelmäßig in der Wohnung nach den rechten. Immer wenn ich in der Videothek umherschweifte sah ich neben der Pornoecke auch eine Wand mit Filmen ab 18 Jahren und dort stand er. Die Kassette war also nicht vollends in der Schmuddelecke gelandet. Ich leih ihn mir aus und schaute ihn gleich in der Wohnung der Tante an.
Ich weiß noch dass mich der Film sehr verstört hat. Seltsamerweise waren es weitaus weniger die inzestuösen Praktiken oder die Skatophilie, sondern die Gewalt die mich erschütterte. und was ein Mensch imstande ist einem anderen Menschen anzutun.

Sleepless in Belair

Was macht man mit Tagen im Blog wie diesem? Es bestand querbeet aus kleinen Enttäuschungen, Dämpfern und Absagen, keine davon wirklich schlimm, aber letztendlich in der Summe waren sie dann doch…

Es ging damit los dass am Morgen die Baustelle wieder sehr geräuschvoll war. Ich bloggte alles vom Vortag weg, trank den letzten Schluck Kaffee und wollte dann unter die Dusche, als es plötzlich „klick“ machte und es war kein Strom mehr da. Da fiel es mir auch wieder ein, dass ich am Tag davor einen Wisch auf dem Briefkasten gezogen hatte, dass der Strom zwischen 8:00 und 11:00 Uhr abgestellt werden würde, wegen der Baustelle. Na super! Da ich kein Wasserboiler habe sondern einen Durchlauferhitzer fürs warme Wasser im Badezimmer, musste ich notgedrungenen die Dusche ausfallen lassen. Mist! Ich machte Katzenwäsche schmierte mir ein wenig mehr Wachs in die Haare, damit sie einigermaßen aussahen und tat es Ludwig dem XIV. gleich. Weniger Wasser, mehr Parfüm.

So begab ich mich dann auf den ersten Termin, der sehr wichtig sein sollte, der jedoch aus Chaosgründen sehr kurz ausfiel und nicht zu dem führte, was ich mir gewünscht hätte. Stattdessen wurde er auf Anfang nächster Woche verlegt, was es mir nicht leichter macht, denn dort habe ich wieder höchst lange unverblogbare Tage. Pff…

Vom Termin aus wanderte ich fix zurück zur Wohnung, da ich wegen dem Stromausfall den Wagen nicht mitgenommen hatte, der in der Garage stand, die ein elektrisches Tor besitzt und ich den Schlüssel des Tors in dem ganzen Gewühl der Tante, als ich damals hier einzog, nie gefunden habe.

Der Mittagstermin sollte sich dann als sehr erfreulich erweisen, jedoch mit einem kleinen Dämpfer. Ich besuchte die S. die sich für ein neues Projekt eine DJI Mimo Kamera gekauft hatte. Ich habe die gleiche, die ich immer mitnehme auf Fernsehtermine, wenn ich für „No Art“ Bilder brauche. Ich zeigte ihr was man alles damit machen kann, während einem Mittagessen im Bellissima.
Dabei eröffnete die S. mir auch, dass es bald größere Änderungen in ihrem Leben geben würde, auf die sie sich sehr freut. Sie wird wegziehen und das nicht nur ins nächstbeste Nachbardorf, sondern sehr viel weiter weg.

Am Nachmittag als ich wieder daheim war, setzte ich die Suche fort, die ich schon am Tag davor begonnen hatte, hinsichtlich meines Sonnenclips für die Brille, der einfach verschwunden war. Er wurde extra für die Brille angefertigt und kann nicht so ohne weiteres ersetzt werden. Er bleib unauffindbar. Ich konnte mich absolut nicht erinnern wann ich ihn zum letzten mal gebraucht hatte, denn die Tage davor waren nicht sonderlich sonnig gewesen. Ich suchte nochmal die Wäsche durch inklusive der Hemden die bereits in der Waschmaschine waren, ob ich ihn nicht etwa mit gewaschen und geschleudert hätte. Doch er war nicht aufzutreiben.
Ich muss wohl oder über einen neuen bestellen. 150€ bye bye!

Am Abend schickt ich noch eine Sims raus um zu fragen ob ein Termin am Wochenende, von dem ich mir insgeheim mehr erhoffte zustande käme. Er war schon länger abgemacht. Nein, er wird nicht zustande kommen.
Hier füllte sich nun das Fass der Betrüblichkeiten gleich bis zum Rand.

Den Rest des Abends verbrachte ich mit lustlosen Dingen. Ich blätterte durch die letzten New Yorker ohne wirklich etwas zu lesen was mich gefesselt hätte. Ich hörte einen Krimi die der ARD Audiothek den ich nicht schlecht fand, aber ich mit dem Gedanken woanders, dass nicht sehr viel hängen bleib. Ich war müde, aber schlafen ging auch nicht.

Dann sah ich auf YouTube, dass um 1:00 das neue Lied von Adele herauskommt und bleib so lange wach um es mit anzuhören. Pünktlich um 1:00 erlebte ich live den Realease.

Ein schönes Lied das vom Text her auch irgendwie zu meiner Grundstimmung passte. Doch ich fragte mich, ob das Easy on Me jetzt meine eigene Bitte an andere sein soll, oder es für mich gilt im Bezug auf meine Mitmenschen, oder ich es an mich selbst richte.
Mit der Grübelei im Kopf stand ich auf dem hinteren Balkon:

Sleepless in Belair.

Stippvisite in Mainz & Raclette

Ich hatte den Wecker auf früh gestellt, sonst wäre ich nie wach geworden.
Gegen 9:00 saß ich bereits im Wagen, holte die D. ab und wir fuhren nach Mainz. Eine zweieinhalb Stunden Fahrt. Wir kamen locker flockig durch.

Dort ging es dann mitten im Stadtzentrum in einen ehemaligen Karstadt, der jetzt Lulu heißt und der in den unteren Etagen ein Reihe von Popup Geschäften beherbergt.

Aus dem Bild müsste ganz offensichtlich zu erkennen sein weswegen ich hingefahren bin und was ich mir angesehen habe. Mehr dazu gibt Samstag in acht Tagen im No Art on Air zu sehen. Aber eines kann ich schon verraten. Es ist den Umweg absolut wert und ich war sehr begeistert.

Anschließend setzten wir uns auf den Vorplatz des Mainzer Doms. Das Foto gab es gestern auch schon auf Insta zu sehen.

Und während wir gemütlich unter einen großen Schirm saßen, fing es an zu regnen. Das verdarb uns ein wenig den Drang mehr von der Stadt zu erkunden und da mir bewusst war, dass ich nochmal für zweieinhalb Stunden vor dem Lenker sitzen musste, fuhren wir beizeiten zurück.

Unterwegs stellte ich mit der D. fest, dass wir beide bei dem kühlen Temperaturen, eine unbändige Lust auf Raclette hatten und wir beratschlagten wo wir sie essen könnten. Einer der schönen Orte an denen wir das sonst immer taten, war das Rooftop, doch das gibt es nicht mehr.

Also besuchten wir am Abend ein Restaurant in dem ich noch nie war, ein wenig außerhalb der Stadt, das für seine Schweitzer Spezialitäten bekannt ist, das Edelwyss. Dort gibt es restlos alle Gerichte für die man eine Apparatur auf dem Tisch braucht. Raclette, heißer Stein, Käsefondue und Fleischfondue. Interessanterweise ist in jeden Tisch eine Induktionsplatte eingelegt, die wir allerdings nicht benötigten.

Sie war lecker aber jetzt nicht so sehr dass ich sie sofort noch einmal dort essen möchte. Die Wurstauswahl war sehr gut, der Käse ging so. Ich hatten schon weitaus besseren. Ich war mehr als pappsatt, dem Raclette sättigt ungemein.

Wieder daheim legte ich mich sofort hin und schlief sehr schnell, tief und fest ein.

Como

Heute nur kurz. Es ist auch wenig passiert mit Ausnahme des Mittagessens. Das hingegen war für so mitten in der Woche genial und ich denke dass ich ein neues Restaurant gefunden habe das es wirklich Wert ist, öfters hinzugehen. Zudem hatte ich während das Tages nichts vorgeschrieben und am Mittwoch morgen musste ich Gas geben, denn da hatte ich viel zu tun.

Ich war mit der D. im Como in Esch-sur-Alzette. Bei der Gelegenheit lernte ich endlich die Mutter der D. kennen und ihren Lebensgefährten. Wir hatten das schon so lange geplant, dass ich die Frau endlich persönlich kennenlernen würde. nun war es endlich soweit. Wir trafen uns also im Como ein Restaurant das früher unter den gleichen Besitzer anders hieß und einen Michelin Stern hatte. Diesen jedoch gab er ab und wandelte das Lokal in ein einfacheres Restaurant um, was aber nicht heißt dass es extrem lecker ist. Der Name Como kommt von der Heimatstdt Como in Italien des Besitzers.

Es war sehr gut und wir saßen von Mittag bis kurz nach 15:00 Uhr am Tisch. Die Speisen habe ich nicht alle abgelichtet. Nur so viel, das Tiramisu am Ende war eines der besten das ich je gegessen habe. Vor allem weil es nicht wie sonst mit Löffelbiskuits, sondern mit Biskuitteig gemacht war und die Creme war sehr luftig.

Wieder daheim musste ich mich eine Weile hinlegen, denn der Wein schlug ein wenig zu.

Am Abend schaute ich die letzte ausgestrahlte Folge der Miss Marple Serie auf One an. Das fahle Pferd, mit J.J. Field in einer der Hauptrollen. Ich habe ihn vor sehr vielen Jahren kennengelernt und es war schön ihn wiederzusehen.

Sonntag & Montag

Ganz im Ernst, manchmal tut es gut morgens aufzustehen und nicht bloggen zu müssen. Der Sonntag war, wie auch ein paar Tage der letzten Woche und der Woche davor, nicht blogbar. Der einzige der sich dann später wieder aufregen wird, dass ich einen Tag ausgelassen habe ich mein zukünftiges Ich.

Den restlichen Morgen mit Bürokram verbracht unter anderem mit einem sehr erfreulichen Projekt, das am Mittwoch auf mich zukommt.

Und dann sah ich dass ein weiteres Datum offiziell wurde. Es wurde heute gepostet und FB und der Homepage der Kulturfabrik. Ich werde am 9.November wieder im Word in Progress einen unveröffentlichten Text vorlesen und live am Publikum ausprobieren. Der Text war sehr lange in der Pipline und ich schrieb ihn im Sommer in den Cevennen fertig. Jetzt kommt er endlich zum Einsatz. Aber es werden noch andere lesen, die weitaus bekannter und berühmter sind als ich. Ich freue mich wenn ihr kommt. Der Eintritt ist frei.

Später machte ich eine kurze Runde durch die Stadt und stellte erstaunt fest, dass die Niki de Saint Phalle Statue wieder verschwunden ist. Was ist denn da los?

Hier zum Vergleich:

Ein schnellen Kaffee im Vis-à-vis und ein paar Einkäufe und dann wieder ins kuschelwarme Heim, denn mir war kalt.

Am Abend schaute ich mir zwei Folgen Murdoch Mysteries an, weil ich letzte Woche keine Zeit dafür hatte. Die Serie ist wirklich gut. Interessant ist auch, dass sie real existierende Persönlichkeiten auftreten lassen. In der letzten Folge war es zum Beispiel Sir Arthur Conan Doyle. Der Winter kann kommen, ein langer Abend pro Woche ist schon mal gerettet.

Dämpfer & Blumen

Ein wunderschöner sonniger Tag, der aber schon mal gleich zu Anfang mit einem Dämpfer begann, als ich von einem Freund dieses Foto bekam.

Keine Angst, ich habe ihn seit längerer Zeit nicht gesehen, es geht ihm gut, er ist geimpft und hat nur sehr leichte bis gar keine Symptome. Aber er muss jetzt mal für 10 Tage in Quarantäne. Ich habe ihm versprochen dass ich ihm die Einkäufe machen werde.

Auf dem Markt kaufte ich allerlei Obst und ein paar kleine Gerbera für die Vase die ich zum Geburtstag bekam.

Ein Tasse Kaffe gab es mit der D. und der V. die ausnahmsweise auch einmal in die Innenstadt gekommen war. Es war herrlich in der Sonne zu sitzen.

Auf dem Rückweg nahm ich nochmal einen Kaffe aber diesmal to Go von diesem kleinen Stand, Bravo Café

Er steht am Eingang des Parks in der Avenue Monterey. Er steht schon seit einer Weile dort und ab und zu auch mal am anderen Ende des Parks nicht weit von der Königswiese. Ich mag an seinem Stand und dass er sich Mühe gibt mit Deko und Musik. So hat er zum Beispiel um den Wagen herum überall kleine Vasen mit Blumen aufgestellt und an der roten Ampel (im Bild nicht zu sehen) hängt eine kleine Box aus der klassische Musik ertönt. Und sein Kaffee ist sehr gut!

Ich saß nach eine Weile im Park und in der Sonne und las die Zeitung.

Am Abend war ich mit der D. und ihrem Mann dem M. in der Teufelsküche. Ich versuchte diesmal die Calamares del Diabolo und sie waren sehr lecker aber auch ziemlich scharf.

***

Nachtrag: Beinahe hätte ich diesen Link vergessen. No Art On Air. Zu Gast war der Holzkünstler Laurent Turping.

Podcast & Doku

Herrlich gut geschlafen und erst gegen 9:00 Uhr wach geworden. Außerdem war es verdächtig ruhig vorne auf der Baustelle. Aber nein, ich hörte sie dann irgendwann doch aber aus angenehm weiter Ferne.

Für den Rest des Freitags gibt es nicht viel zu berichten. Es war wieder einer dieser unverblogbaren Tage.

Als ich spät in der Nacht wieder daheim war und nicht schlafen konnte, schlug YouTube mir diese Doku über The Avengers vor. Nein, nicht die Marvel Avengers, die für mich ORIGINAL Avengers, mit Patrkich McNee und Diana Rigg.

***

Ein Podcastlink von gestern jedoch wollte ich noch posten. Es gibt eine neue Serie bei DLF; Deep Sience. In der Folge ging es dann auch gleich so richtig zur Sache wobei man sich die Frage stellte ob man Mensch und Affe kreuzen kann. Und es gab tatsächlich eine erste Forschung in 1920er Jahren. Ich hörte die Sendung live im Radio, derweil ich die A. abholte um im Günewald zu speisen. Ich sage es lieber gleich vorab, es ist nichts für zarte Gemüter.

Friseur & Grünewald

Ich erwachte früh was ich nicht wollte, konnte aber nicht mehr einschlafen.

Es gab Gott sei dank nur einen einzigen Termin wahrzunehmen, der dazu auch noch angenehm war. Um 11:00 Friseurtermin. Sehr schön! Ich fühlte mich danach als ob ich ein Kilo oder mehr abgenommen hätte.

Wieder daheim passierte etwas was ich auch schon lange nicht mehr gemacht hatte. Ich sah mein Bett, legte mich kurz hin und schleif nochmal für eine volle Stunde tief und fest ein. Danach fühlte ich mich endlich fit für den Tag.

Am Abend sah ich dann nach längerem die A. wieder. Es gab sehr viel zu erzählen. Vor allem berichtete die A. mir ein paar sehr unschöne Dinge. Die kleine Blue war letzte Woche sehr krank gewesen weil sie wahrscheinlich irgendeinen Dreck gefressen hat, den sie nicht sollte. Man kann sie manchmal echt nicht aus den Augen lassen, vor allem draußen nicht.
Und dann gab es noch eine zwischenmenschliche Geschichte, die ein dramatisch trauriges Ende nahm. Das war erschütternd und schade, vor allem wenn man weiß was für ein lieber, offener und großzügiger Mensch die A. ist.
Das Thema verdarb uns aber nicht den Abend, den wir im Grünewald verbrachten. Das Hotel hat seinen Speiseraum um gebaut und ein Raum ,der nicht sonderlich viel genutzt wurde, kam durch einen Wanddruchbruch zum Restaurant dazu und erweitert ihn um eine lauschige Ecke mehr.

C., der Koch begrüßte uns am Tisch und schlug uns ein paar Empfehlungen vor, die nicht auf der Karte standen und von denen ich die Vorspeise wählte. Das war ein Daschisud mit luxemburgischen Wagyū Rind Scheiben der außergewöhnlich, hervorragend, fantastisch war. Die A. hatte eine Mango Carpaccio auf herzhafte Weise zubereitet.

Als Hauptang:

Petersfisch mit Brunnenkresse-Risotto, Venusmuscheln und Homardinesauce.

Dazu gab es einen Auxerrois von Domaine Bentz

Es wurde nicht zu spät, da die A. am Tag danach sehr früh raus musste.

Ein sehr langer Tag

Ich erwachte später als gewohnt, war aber noch ungeheuer müde. Doch ich musste raus und die Sendung vorbereiten. Und da ich neben der Sendung noch viel Unverblogbares an dem Tag hatte wurde er sehr sehr lang.

Am frühen Nachmittag dann die No Art Sendung die wie immer sehr viel Spaß machte. Ich verlinke sie am Sonntagmorgen wie gehabt wenn sie ausgestrahlt wurde.

Ich kann aber schon das Instafoto zeigen:

Von der Sendung aus dann restlichen Tag mit Unverblogbarem verbracht, wieder bis spät in die Nacht. Gegen 2:00 Uhr morgens schlief ich endlich ein.

1000 Staubsauger & Podenco

Härter, lauter und Gebäudeerschütternder geht immer! Ich dachte wir wären jetzt langsam vor dem Haus mit Baggern und Hämmern durch. Denkste! Heute stand eine Maschine in der Straße, eine Art Riesensauger, der den Schutt der Baulöcher einfach einsaugt. Praktisch für die Arbeiter aber das Ungetüm macht so viel Krach wie 1000 Staubsauger zugleich. Ich hatte schon vor zwei Wochen ein ungutes Gefühl, als die Arbeiter an zwei kleinen Stellen, vor unserem und dem Nachbarhaus, KEINE Platten im Bürgersteig verlegt hatten, das Loch jedoch schön sauber ordentlich verschlossen. Da passiert nochmal was! Tja, ich hatte recht. Warum müssen sich bei mir ungute Gefühle immer bestätigen? Aber ich denke an die Zeit nach dem Krach, und an das Glasfaser Internet das ich dann endlich wieder haben werde.

An Lesen (was ich unbedingt tun musste) war nicht zu denken. Also suchte ich das Weite nach ein paar fixen Büro- und Hausarbeiten.

Doch das Wetter das anfänglich vielversprechend aussah, wandelte sich in Regenguss mit Sturmböen um, so dass ich bei Oberweis in ersten Stock im Salon saß.

Am Abend fand sich dann endlich unsere Truppe aus den 90er wieder. Das letzte mal war im Juni gewesen kurz nachdem es die Überflutungen gegeben hatte, denn die N. war mit davon betroffen. Damals sollten wir ins Podenco, dessen Keller damals ebenfalls bis zur Decke unter Wasser stand und für eine Weile schließen musste. Das holten wir heute nach.

Wir feierten meinen Geburtstag noch einmal nach. Ich bekam ein paar kleine Mitbringsel, unter anderem ein paar Flamingostrümpfe.

Es war ein recht ausgelassener Abend mit ein wenig zu viel Wein.

Für folgendes Foto gaben mir alle drei die Genehmigung dass ich es posten dürfte:

***

Der weltweite Ausfall von Facebook, WhatsApp und Insta sorgte ja für einigen Wirbel und monströse Verschwörungstheorien.
Auch Twitter konnte sich den hier nicht verkneifen und heimste damit Millionen Likes ein. Und die Drukos sind das Who’s who der Weltkonzerne und Berühmtheiten.

https://twitter.com/Twitter/status/1445078208190291973?s=20