Gedanken über Angst

Was ich am Sonntag völlig vergessen hatte, war die Ausbeute der Walfer Büchertage zu zeigen. Es ist nicht so viel geworden wie sonst, aber immerhin.

Eine Eigenheit die mir übrigens dort auch sehr bewusst wurde, war dass man mich inzwischen wiedererkennt. „Sie sind doch regelmäßig bei der Sendung…?“
„Ja bin ich.“ Und da ich ja unter anderem Bücher vorstelle wurden mir ein paar sehr hoch angepriesen. Ein legitimes Unterfangen, aber ob ich die Bücher in der Sendung vorstelle weiß ich noch nicht.

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Der kleine Schlagabtausch in den Kommentaren ließ mich dann länger nachdenklich werden. Zumal die zweite Antwort von der Kommentatorin erstaunte mich dann doch. Wenn ich etwas gelernt habe mit den Jahren, dann ist es zwischen den Zeilen zu lesen und in ihrer zweiten Antwort, die ja um einiges heftiger ausfiel, gab sie etwas sehr Privates preis. Zudem war unser beider Ton auch sehr privat, woraus ihr schließen könnt , dass wir uns persönlich kennen. Nach ein paar kurzen Mailen, kann ich einiges besser bei ihr nachvollziehen, warum sie es nicht tut.
Versteht mich nicht falsch, ich nehme ihre Entscheidung die Impfung zu verweigern nicht in Schutz, im Gegenteil ! Doch um sie nicht bloß zu stellen und doch eine Antwort zu liefern; der Hauptgrund ist Angst, und das, meine Damen und Herren, ist etwas was ich nachvollziehen kann.

Ich möchte weiteres Beispiel zeigen: (ich breche jetzt gerade sämtliche mir auferlegten Regeln, nicht über dritte zu schreiben, aber ok, die Betroffenen bleiben anonym) Ich habe eine Bekannte, die mir vor ein paar Wochen gestand, dass sie auch noch nicht geimpft ist und ich fragte sie warum. Sie schämte sich fast es mir zu sagen, doch sie hat eine schiere Panik vor Spritzen, allein schon das Wort bereitet ihr Unbehagen. Es gäbe da in der Vergangenheit ein paar sehr traumatische Erlebnisse. Ich habe sie gefragt, wenn die Impfung anders verabreicht würde, es dann besser wäre, eine Schluckimpfung zum Beispiel. Ja, meinte sie, dann wäre es kein Problem. Also verweigerte sie die Impfung nicht an sich, was ja schon mal ein gutes Zeichen ist.
Mit viel gut zureden meinerseits und vieler anderer Freunde, einem gewaltigen Joint und einer vollen Stunde Entspannungsübugen am Tag selbst, ging sie dann ein mit einer guten Freundin hin, bekam dort zum Glück eine sehr verständnisvolle Krankenpflegerin und weinte danach vor Freude, dass sie es endlich geschafft hatte.

Angst ist ein mächtiger Gegner und die Scham sie einzugestehen. Und die Gründe dafür können, wenn offen und ehrlich ausgesprochen, manchmal gut nachvollziehbar sein. Was ich hingegen verwerflich und zum kotzen finde ist , wenn Schwurbler und Radikale sich das zu Nutze machen, diese Angst auffangen und mit falschen und gefährlichen Argumenten untermauern.

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Eine schnelle Tagesberichterstattung:

Ich musste zwecks Material noch einmal fix nach Trier und zurück. Es bleib nicht einmal Zeit für ein gescheites Mittagessen und ich schaufelte in der Trier Gallerie im chinesischen Schnellrestaurnt, Hühnchen mit gebratenen Nudeln, Gemüse und Erdnussosße rein. Es schmeckte doch ich fühlte mich danach sehr träge und hätte ein Nickerchen gebraucht.

Wieder zurück, stand noch eine Besprechung an, die mich noch einmal alles umdenken ließ, so dass die nächsten Tage wahrscheinlich so unverblogbar werden, dass sie ausfallen.

Langer Tag mit heftiger Aussage

Der Wein von gestern hatte dann erstaunlicherweise gar keine Hinterlassenschaften in Form von Schädelbrummen oder gar ausgewachsenem Kater. Ich hatte am Morgen lediglich einen sehr trockenen Hals was mich darauf schließen ließ, dass ich ausgiebig und viel geschnarcht hatte.

Eigentlich hätte ich am Morgen nach Trier gesollt, doch der Haufen an Papierkram ließ mich im Büro bleiben. Und so ackerte ich toujours durch bis es an der Zeit war, Unverblogbares zu tun.

Doch von einer Sache möchte ich noch berichten. Sie passierte in den Kommentaren des Postings vom Sonntag. Ich bin selten so heftig in meinen Aussagen, aber hier musste es wohl sein. Es war auch nur eine Frage der Zeit, wann es denn endlich passieren würde.

Früh zu Bett weil ich am Tag danach früh raus musste.

Walfer Büchertage & Käsefondue

Ich war früh wach. Es war noch dunkel draußen. Das gestrige Posting hatte schon am Abend feriggeschrieben es fehlten nur die Fotos, das ging fix.

Dann wollte ich los zum Supermarkt das Brot besorgen für die Käsefondue und anschließend nach Walferdange zu den ersten Büchertagen nach zwei Jahren Ausfall. Doch der Nachbar im ersten Stock fing mich ab. Er bat mich doch bitte die Garagentür aufzulassen damit er die Schäden, in der Wand, sprich Bohrlöcher, wo er einfach durchgebohrt hatte, auf meiner Seite wieder zu verspachteln. Zudem wollte er mir unbedingt einen Kaffee anbieten.

Ich musste den Plausch aber etwas abkürzen, da ich wirklich bei Zeiten in Walferdange sein wollte.

Da war es ja das erste mal wieder seit zwei Jahren war dass der Bückermarkt stattfand, hatte man einiges geändert. So waren die einzelnen Hallen wieder alle ihrer Thematik nach geordnet und nicht wie davor gemischt. Es gab eine Halle nur mit Kinderbüchern, eine nur für die Verlage und eine nur für Gebrauchtbücher. Zudem gab es ein wenig weiterab in einer Villa sämtliche Lesungen.
Das machte es an sich einfacher etwas zu finden. Was ich weniger gut fand, aber es war der Pandemie geschuldet; jede Halle nur einen Eingang und einen Ausgang und man musste immer wieder von hinter Hallen hervor laufen, bis man wieder vorne die nächste Halle gelangen konnte.
Ich grüßte viele Bekannte.

Am Abend dann hatte ich Gäste zum Essen eingeladen, bzw. die A. hatte das arrangiert.

Der gedeckte Tisch.

Es gab Käsefondue mit Käse den der Bruder der A. am Tag davor aus der Schweitz mitgbracht hatte.

…und es gab Blue auf Canapé nachdem sie mit Darwin über längere Zeit durch die Wohnung getobt war.

Nachtisch war mein Vanilleeis mit hausgemachten Himbeercoulis den der J. mitgebracht hatte.

Wir knackten insgesamt viereinhalb Flaschen Fendant. Die Hälfte der fünften Flasche war in der Fondue verarbeitet worden. Nein, fragt nicht nach Sonnenschein. Gegen 23:00 war Schluss.

Jetzt geht die Party richtig los…

Oh, was für ein schöner blauer Himmel, dachte ich, als ich am frühen Morgen zum Fenster hinausschaute. Zumindest wird das ein schöner Einkauf auf dem Wochenmarkt. Ich kaufte Salat, Minikartoffeln und frische Mandarinen. Im Renert traf ich die D. die gestern Geburtstag hatte und wir begossen das mit einem Glas Julie Crémant. (Ein bisschen früh am Tag aber Geburtstag hat man nur einmal im Jahr)

Seit gestern sind die Weihnachtsmärkte geöffnet. Ein bisschen verstreuter durch die Stadt als sonst. Auf der Place Guillaume steht eine Neuheit. Die Schlittschuhlaufbahn, die sonst dort stand, wurde auf die Königswiese verlegt. Besuch der Weihnachtsmärkte nur mit 3G und alles und jeder wird geprüft.

An den zertifizierten Schnelltest Zentren standen lange Schlangen, vor allem der in der Grand Rue verstopfte fast die gesamte Fussgängerzone. Kostenpunkt für ein Test der 24 Stunden gilt, sind 5€. (Meiner Meinung nach sollte er 50€ kosten. Wer nicht einsichtig ist, soll zahlen!)

Zugegeben, unsere Zahlen sind hoch, aber nichts im Vergleich was zur Zeit in Deutschland abgeht. Ganz zu schweigen von Österreich, wo man sich wieder von allem verabschiedet. Und so lange es hier nichts schlimmer wird, wird auch nichts geschlossen werden.

Den Mittagstisch nahm ich im Grand Café mit weil ich Lust auf ein ordentliches Stück Fleisch hatte. Ich wählte ein ‚ drei Wochen dry aged‘ Steak mit Béarnaise und Ofengemüse. Sehr gut, wenn auch ein stolzer Preis. War mir wurscht, ich hatte was ich wollte.

Schnell noch zu V&B für kleine Teller, damit der Tisch morgen Abend wenigstens chic aussieht:

Den Rest des Tages dann mit Unverblogbarem verbracht. Relativ früh ins Bett.

Ein halbwegs freier Tag

Nach einer kurzen Nacht, (ich musste mir den Wecker stellen) machte ich mich fertig für eine Besprechung.

Zwischen durch las ich auf Twitter dass Mumu nicht so ganz begeistert ist, von dem neuen Album von Adele:

Ich hörte kurz rein. Nun ja, es ist anders. Ich hatte mir schon immer gewünscht dass sie irgendwann mal ein bisschen was singt was ein wenig mehr Rhythmus und Tempo hat. Das ist bei ein paar Liedern der Fall, aber es ist R&B mit teilweise verzerrten Backround Stimmen. Die Balladen, die sich am Ende des Albums befinden, davon hatte ich drei schon auf YouTube gesehen, als Ausschnitte aus dem Konzert in L.A. Und davon war ich nur sehr mäßig begeistert.
Das war so der erste Eindruck, vielleicht muss ich auch die nächsten Tage genauer hinhören.

Morgens im Fahrstuhl. Kleine Äuglein, kurz vorm gähnen.

Nach einer gefühlten Endlosbesprechung, fuhr ich Besorgungen machen. Diesmal kaufte ich gleich zwei Flaschen Gimber, nach dem ich in letzter Zeit ziemlich süchtig bin. Das wird für eine Weile reichen.

Zudem fand ich ein paar Blümchen.

Nach den Einkäufen war ich so platt dass ich mich noch einmal hinlegen musste.

Anschließend begann ich mit der Nachtischproduktion für Sonntag. Die A. hatte mir an Tag davor mitgeteilt, dass am Sonntag Abend ein Käsefondue bei MIR stattfindet. Ah ja? Na gut. Ich müsste mich um nichts kümmern, nur um den Nachtisch, für vier Personen, mich mitberechnet. Ah ja? Na gut!

Es wird Vanille Eiscreme geben, die nun wirklich nicht schwer herzustellen ist. Zudem kam die Eismaschine endlich mal wieder in den Einsatz. Den ganzen Sommer über stand sie nämlich erstaunlich still.

Ich wurschtelte also ein bisschen hier, ein bisschen da, wollte ein wenig lesen, was aber nicht klappte, weil mir augenblicklich die Augen zufielen. Ich versuchte mir etwas im Fernsehen anzuschauen, was den gleichen Effekt hatte, Ich schlief sofort ein.
Fazit: ich ging sehr früh zu Bett.

Uraufführung

Ich werde mich selbst in den Hintern treten, wenn ich den Donnerstag nicht verblogge. Aber er wird aus reinen Zeitgründen kurz werden.
Das Stück das gestern seine Uraufführung in Luxemburg hatte, aber schon über 100 Jahre alt ist, ist Liliom. Es wurde meines Wissens nach nie hier gespielt. Dabei wurde das ungarische Stück mehrfach verfilmt. Auf französisch von Firtz Lang mit Chales Boyer in der Hauptrolle. Und dann gibt es auch eine deutsche Version die kaum noch jemandem zuzumuten ist, mit Hans Albers.

Das Publikum scheint es sehr gemocht zu haben, dem 10-minütigen Applaus zu urteilen.

Ich hatte vorgehabt die Premierenfeier nicht zu besuchen, ging dann aber doch hin, was schön war, denn ich sah ein liebe Kollegen wieder, die ich schon lange nicht gesehen hatte. Doch musste ich auch die Uhr im Blick behalten, denn am Freitag sollte ich noch einmal sehr früh raus.

Montag & Dienstag

It‘s just another manic monday…

Und mehr war da auch nicht was blogwürdig gewesen wäre. Ausser dass ich abends frohgemut nachhause kam, weil endlich einer meiner Vorschläge ohne Murren angenommen wurde…

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… und am Dienstag Morgen per SMS wieder im Mülleimer landete. Das war der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Nach einem kurzen Wutausbruch( den aber niemand in der Wohnung mitbekam) beschloss ich, dass ich das Projekt jetzt im Kopf beende, mich nicht mehr investiere und nur noch das tue, was von mir verlangt wird. Punkt.

Stattdessen konzentrierte ich mich auf ein anderes Projekt und ich fuhr am Morgen nach Trier zwecks Bestellungen. Allein schon die Fahrt dorthin, die freudige Begrüßung mich endlich wiederzusehen, und das Wühlen in Kisten und Kästen, das Durchblättern von Katalogen und bestellen hob meine Stimmung erheblich.

Um dem noch eins draufzusetzen, nahm ich den Mittagstisch im der Trier Brasserie mit.

Der Mittagstisch war etwas, was man in Luxemburg eher selten findet, was ich aber sehr mag und für gewöhnlich nur an Sonntagen serviert wird. Gänsebraten mir Rotkohl und Knödel. Sehr klassisch, sehr lecker, und ich fühlte mich ein klein wenig überfressen, was aber wohl eher mit dem Nachtisch zu tun hatte.

Es ist schon erstaunlich wie versöhnlich Essen wirken kann, sogar wenn die Menschen, um die es sich dreht, nicht anwesend sind.

Ich schaute noch kurz bei Engbers vorbei ob ich kein schickes Hemd finde, fand aber nichts was mir gefiel.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit „Ja und Amen“ sagen und kurz nach 22:00 war ich daheim.

Ein Sonntag

Heute mache ich mal was anderes.

Ich weiß ja dass die meisten meiner Leser aus Deutschland kommen und den Luxemburgern muss ich folgendes Produkt nicht vorstellen. Die kennen, hassen, lieben oder meiden es.

Eggnog ist ein Getränk das es in Luxemburg schon so lange gibt wie ich denken kann. Wie und warum die Firma Luxlait jedes Jahr, von Ende Oktober bis an Anfang Januar, das Getränk auf den Markt bringt, weiß ich nicht. In unseren Breitengraden trinkt man das so gar nicht. In den Staaten, Kanada und England ist es bekannter. Doch in Luxemburg findet es immer wieder reißenden Absatz, und wir seit ein paar Jahren auch kräftig beworben.
Mein Vater liebte das Zeug. Zu Anfang durften mein Bruder und ich es absolut nicht trinken, weil es ein wenig nach Weinbrand schmeckte und jeder davon überzeugt war, dass auch welcher drin sei. Doch es ist lediglich ein Aromastoff. Ich mag es sehr und könnte es trinken bis mir schlecht davon wird (was mitunter schon der Fall war)

Am späten Nachmittag rief die N. an um mich zu einer Vernissage mitzunehmen in der Gallerie 39 in Dudelange.

Zwei Künstler, Bertrand Ney, von ich schon mehrfach berichtet habe, zusammen mit einem der letzten Schüler von Beuys, Frenand Roda

Wir fuhren zeitig zurück.

Wildes Zeug

Gestern war alles über den ganzen Tag vernebelt, heute Dauernieselregen. Nun ja.

Ich war vor dem Wecker wach, verbloggte schnell den Vortag. Mehrere Telefonate machten mich schon wieder wuschig. Nun ja.

Auf dem samstäglichen Markt kaufte ich eine große Tüte Mandarinen. Zudem hatte der Grieche endlich wieder die richtig gute Pistazienpaste mit der ich Pistazien Eis herstellen kann.

Im Supermarkt Alima in der Innenstadt fand ich einen neuen kleinenLaden von den ich zu Anfang dachte, es sei ein Pop up. Nein, erklärte mir die Besitzerin, der Laden bleibt aber die Produkte sind sozusagen Pop up.
Wildstuff.lu hat neue innovative Produkte aller Art. Ich kaufte Pralinen:

Jede einzelne Praline sieht aus wie ein kleines Schmuckstück und schmeckt noch viel besser.

Am Abend machte ich es mir gemütlich auf dem Sofa mit einem schönen Glas Wein und schaute mir die Doku über den Bayreuther Skandal von 1976 an als Patrice Chéreau den Ring inszenierte. Ich bin kein Fan von Wagner, war ich nie und werde es auch nie werden. Aber die Nibelungensage fasziniert mich schon sehr.

Nebel über allem & Art Week

Zugegeben, es ist eher selten dass die Stadt im Nebel versinkt. In meiner Alten Heimat war das keine Ausnahme sondern eher die Regel.

Ich musste zeitig raus. Geschlafen habe ich übrigens sehr gut. Die Matratze hat die gewollte nötige Härte ohne aber knallhart zu sein, weil die erste dünne Lage eine Gelschicht hat. Aber man versinkt nicht darin wie in einer Memoform Unterlage, die ich als sehr unangenehm empfinde. Ich habe immer das Gefühl ich würde darin ersticken. Wenn ich ich Ende des Jahres immer wieder die gleichen Fragen beantworte, wird die Matratze sicherlich unter ‚teuerste Anschaffung‘ kommen, aber auch eine der wichtigsten.

Den Morgen verbrachte ich mit Unverblogbarem*.

Mittagstisch bei Namur:

Lammkeule. Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber ich liebe Lammfleisch.

Den Nachmittag ging es dann richtig zu Sache, aber mit Volldampf in ALLEN Gassen so sehr, dass ich bisweilen gerne laut geschrien hätte. Zudem stand das Telefon nicht still.

Am Abend ging ich mit einer Kollegin gemeinsam auf die Ausstellung der Art Week. So richtig hatte ich den Kopf nicht dafür fand aber ein paar sehr schöne Dinge.

Diese Steine sehen so täuschend echt aus, sind aber aus Papier.
Wenn der Himmel es gut mit mir meint und ich am Sonntag noch einmal Zeit dafür habe, werde ich noch einmal die Art Week besuchen. Dann gibt es auch ein paar Fotos mehr. Haltet mir die Daumen, denn es rupfen und reißen alle an mir, so sehr, dass ich heute kurz davor war alles hinzuschmeißen.

Ich war spät daheim.

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* Wer hier schon länger mitliest, wird gemerkt haben, dass das Wort in letzter Zeit sehr häufig vorkommt. Das hat einerseits damit zu tun, dass ich mir strengere Regeln auferlegt habe, was Dritte im Blog angeht. Da ich seit einer Weile ein kleines Plugin benutze, das mir fehlerhafte Links aufzeigt, stoße ich auch immer wieder auf Postings aus längst vergangenen Tagen, an denen ich mich so gar nicht an die Regel gehalten habe. Umschreiben im Nachhinein ist schwer aber alle Postings, aber alles auf Privatmodus umstellen, scheint mit auch nicht die richtige Lösung zu sein. Da ich in den letzten Jahren, in denen ich ein ausführlicheres Tagebuchblogging mache, aber von sehr viel mehr berichte, wird es schwierig. Ich werde es jetzt mal so handhaben, aber vielleicht ändert sich das auch wieder.

Die Neue ist da

Neben viel hin und her, gab es heute ein großes lang ersehntes Highlight.

Ich dachte schon daran als ich heute Morgen erwachte und mein Rücken zwickte. Es war das letzte mal dass ich auf diesem Misskauf von dem ich von Anfang nicht so richtig überzeugt war, schlief. Die neue Matratze kam heute an!

Den Anschaffungspreis nach zu urteilen, muss ich darauf schlafen wie ein König. Das berichte ich dann morgen.

Für heute fällt das Posting aus Gründen sehr kurz aus.

Lesung bei Word in Progress & viel Holterdipolter

Der Dienstag war bis auf den Abend so vollgepackt mit Dingen über die nicht schreiben kann, dass ich nur über den Abend berichten werde. Zwischenzeitlich hatte ich jedoch noch eine Absage der Darstellerin die für den Abend gefragt hatte, weil ihre Stimme völlig versagte.

Doch das Glück meinte es gut mit mir und ich fand sofort Ersatz.

Die J. war zufällig frei und hatte nichts weiter vor. Wir probten einmal kurz vorab, doch es ging wie am Schnürchen.

Ich war dann doch ein klein wenig nervös weil es nicht mein tägliches Brot ist, AUF der Bühne zu stehen. Aber die Lesung ging erstaunlich gut und ich bekam viel positives Echo, was mich sehr freute. Was immer wieder sehr interessant ist in solchen Lesungen, was den Zuhörern tatsächlich vom Text hängen bleibt und was sie wirklich begeistert. Das erfuhr ich in der anschließenden Diskussion.

Ich fuhr mit sehr vielen guten Eindrücken wieder heim. Ich werde Ende des Jahres dem Text noch einmal ein wenig umzschreiben und dann gebe ich ihn raus. Anwärter gäbe es dafür.

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Der Mittwoch dann war wieder sehr Holterdipolter. Ich war spät ins Bett gekommen und musste viel zu früh raus.

Ich war kaum wach, als ich schon die ersten Anrufe bekam wegen diverser Änderungen. Ich wurde zu Dingen genötigt die ich gar nicht im Plan hatte, sondern erst in mehreren Wochen. Ich flog durch die Stadt wegen allerlei Besorgungen.

Dieses Wochenende wird die Art Week stattfinden, aber in einer Zeltstadt auf dem Glacis. Nebenan, wo die Tramstation ist steht wie gewohnt ein Kunstwerk, von dem ich zuerst dachte es sei von Wim Delvoye, weil es von ihm ähnliches gibt. Doch es ist jemand anderes.

Am Abend war ich dann früher fertig als gedacht, was mich aber sehr freute Ich wollte mir etwas gutes tun. Ich hatte zwischen zwei Dingen die N2 getroffen und sie erzählte mir, dass sie gestern mit meiner A. in der Skybar war. Der Gedanke verankerte sich wie ein Ohrwurm. Tja…

Es geht doch nichts über ein mit der Hand geschnittenes Beefsteak Tartare mit einer kleinen Kugel Buffala, Pesto und Pommes. Ja, die Skybar kann auch einfache Gerichte, aber just darin liegt die Kunst sie perfekt hinzubekommen.

Als Nachtisch ein perfektes Zitrusfrüchte Törtchen mit Matchaeis.

Am Abend schaute ich mir zwei Dokus an. Eine über Cary Grant über den ich herzlich wenig wusste. Die andere war über Jane Fonda, die ganz am Ende einen sehr berührenden Satz sagt, den ich mir zu Herzen nahm. Aber seht selbst.

Proben in eigener Sache

Ein sehr langer Tag, der so früh begann dass ich mir den Wecker stellen musste. Letztendlich kam ich dann doch ein wenig zu spät an.
Es war die erste Leseprobe des Märchens für Weihnachten angesagt. Huii… das wird alles sehr schön!

Anschließend fuhr ich zu einer weiteren Probe, diesmal in eigener Sache. Am Dienstag Abend werde ich einen neuen Text im Rahmen des Word in Progress vorstellen. Ich hatte schon ein paar mal hier Blog darauf hingewiesen. Es wird ein Hörspiel Text sein. Darum hatte ich schon vor Monaten die Schauspielerin Marie Jung gefragt ob sie dem Text mit mir zusammen lesen würde und sie hatte zu meiner großen Freude zugesagt. Also probten wir am Nachmittag einmal den Text durch.
Ihr dürft gerne kommen. Eintritt ist frei. Es ist ein Covid Event, also den Impfpass nicht vergessen.

Später war dann noch einmal über Stunden hinweg Unverblogbares angesagt. Dort setzte ich dann die in Gedanken durchgespielten Lösungen um, und siehe da, alles klappte!

Ich fuhr frohgemut heim.

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Zur Entspannung und weil es immer wieder schön zu sehen ist, was unter all dem Oberflächenschmutz hervor kommt; hier die Reinigung eines Bildes von Julian Baumgarnter.

Grübeln

Und so schön wie der Samstag wettermäßig war, so trist war des Sonntag.

Ich besuchte einen Freund, dem es zur Zeit nicht gut geht. Mehr möchte drüber nicht schreiben, weil es ja nicht ich bin, sondern jemand anders.

Später grübelte ich lange darüber nach, wie ich ihm helfen könnte. Doch ich kann es nicht. Das einzige was ich für ihn tun kann, ist für ihn da zu sein und ihm ab und zu, wenn auch nur kurz, ein klein wenig Heiterkeit in sein Leben zu bringen, wobei ich nicht einmal weiß, ob das überhaupt gewollt oder gut für ihn ist.
Aber mehr kann ich nicht tun.
Später warf ich mir selbst vor, nur das eigene schlechte Gewissen damit beruhigt zu haben.
Diese Hilflosigkeit macht mich wahnsinnig.

Wëllem & Buch

Ein absolut strahlender Sonnenscheintag. Das machte das Aufstehen leicht. Ich rockte fix den Rest des längern WMDEDGT Post runter und machte mich auf den Weg zum Wochenmarkt mit Kopfhörern und (ratet mal) Abba auf den Ohren. Die wenigen schnellen Songs des Albums (das übrigens nur 37 Minuten dauert) gehen ins Ohr und bleiben auch drin. Allen voran die Auskopplungen sowie No Doubt About It und Keep An Eye On Dan.

Ich wollte Pfeffer haben vom Gewürzstand und ein paar Mandarinen. Zudem schaute ich noch einmal fix im Buchladen vorbei wegen einem Buch das ich in der Kulturzeit entdeckt hatte. Wenn es was taugt werde ich es hier vorstellen.

Die Sonne trieb viele Menschen hinaus und die Stadt war voller als sonst, auch die Terrasse vom Renert. Die D. und ich entschieden uns für ein Mittagessen im Wëllem. Es sind einfache Gerichte doch immer mit einem kleinen Twist. Bouletten, Hühnchen aus dem Wok, und eine Kürbissuppe, alles leicht asiatisch angehaucht jeweils mit ein paar Kartoffelpuffer. Außergewöhnlich aber sehr gut.

Anschließend saß ich noch eine Weile mit den K. zusammen, den ich schon aus der Alten Heimat kenne seit er ein kleiner Knirps war. Seine und meine Mutter waren eine Weile Arbeitskolleginnen und Freundinnen.

Wieder daheim überfiel mich eine gewaltige Müdigkeit, da ich nicht so gut geschlafen hatte (keiner wird happyer sein als ich, wenn nächste Woche die neue Matratze da sein wird) und legte mich noch einmal hin.

Am Abend schaute ich dann kurz in die Wetten Dass… Show rein, was ich mir vorgenommen hatte nicht zu tun. Ich tat es dann doch. Nostalgie stellte sich nicht ein, aber das traurige Gefühl dass die Show der Vergangenheit angehört und besser nicht exhumiert worden wäre. Manchmal ist es besser Dinge ruhen zu lassen und keinen krampfhaften Versuch zu starten etwas wiederzubeleben, was nie wieder zum werden wird was es einmal war. Da hilft auch kein Publikum dass bei jeder Gelegenheit wie auf Kommando eine Standing Ovation vollzieht.

Stattdessen fing ich ein vielversprechendes Buch von Jean-Paul Maes an; Rehaugen.

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PS in eigener Sache.
Das Jahr geht langsam auf sein Ende zu und ich wage schon mal den ersten zaghaften Versuch meine Leserschaft an den Fotorückblick zu erinnern. Es würde mich freuen wenn ihr mitmacht. Wie das geht steht oben der Leiste und dort findet ihr auch den Link zum Rückblick vom letzten Jahr. Dass ich so früh schon darauf hinweise kommt daher, dass es dann doch mehr Arbeit ist aus allen Fotos eines Jahres die besten 24 Stück heraus zu fischen. Ich habe schon damit begonnen und die erste Hälfte des Jahres habe ich schon durch.

Eine Frage die mich ebenfalls vor kurzem erreichte war, wie es denn mit der Montagsfrage aussieht. Ich hatte sie ja ins Leben gerufen als es für Tagebuchblogger im Lockdown besonders schwierig war etwas zu schreiben weil die Tage sich hinzogen ohne dass man wirklich etwas unternehmen konnte. Das ist ja jetzt seit Monaten nicht mehr der Fall (und wird auch hoffentlich nie wieder kommen) Aber wenn, werde ich sie wieder einführen.

WMDEDGT: Das neue ABBA Album

Der monatliche Aufruf von Frau Brüllen, Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Ich habe ihn die letzten zwei Monate schändlich verpasst. Diesmal nicht!

Ich hatte mir fest vorgenommen auszuschlafen, weil ich erst später los musste. Das gelang mir wie schon lange nicht mehr. Ich erwachte um halb zehn! Huch!

Kaffee, Verbloggen des Vortages, Mails durchsehen und beantworten, das Übliche halt.

In den Nachrichten las ich dass heute das neue Album von ABBA rauskommt. Also nahm ich mir die Zeit es in Ruhe anzuhören. Warum ich so ein Tamtam deswegen mache, der lese bitte hier und vor allem hier.

Es sind zehn Songs, drei davon kamen schon vorab heraus. Gehen wir sie der Reihe nach durch.

I Still Have Faith In You
Die erste Auskopplung des Albums und ein gewaltiger Song mit bombastischen Klängen und einem Text, der mir zu sehr Epos war, von Anfang an, auch bei mehrfachem Hören.

When You Danced With Me
Mit den Flöten und dem Marsch Rhythmus hat es was von einem irischen Volkslied, was nicht unschön ist, mich aber nicht so sehr von Hocker haut. Was sie aber hier und vielen folgenden Songs beweisen, ist dass sie gut Geschichten erzählen können.

Little Things
Eine Weihnachtsballade die sehr spurlos an mir vorbeigehen wird. Hoffentlich!

Don‘t Shut Me Down
Der mit Abstand beste Titel des ganzen Albums. Auch hier wieder eine Story, die sehr bewegend ist. Er war beim ersten Hören für mich sehr emotional. Zudem ein ganz gemeiner Ohrwurm denn ich über Wochen nicht los wurde.

Just A Notion
Die dritte Auskopplung, die erst vor wenigen Tagen herauskam. Das Lied wurde schon in den 70ern geschrieben und aufgenommen, aber nie ganz fertig gestellt. Es erinnerte mich sofort an ein anderes Lied, das in der gleichen Zeit entstanden ist. When I Kissed The Teacher, das ich sehr mochte.

I Can Be That Women
Noch eine Ballade., die wieder eine großartige Story erzählt in der ich alles fast plastisch vor mir sehe. Aber so richtig gefällt sie mir nicht.

Keep An Eye On Dan
Eine der seltenen Upbeat Songs, der aber gar nicht so beginnt sondern langsam dazu wird. Sehr komplex im Aufbau und man muss ihn mehrfach hören. Hier singen auch zum ersten mal wieder die Jungs mit.

Bumblebee
Noch eine Ballade, der ich aber gar nichts abgewinnen kann.

No Doubt About It.
Eine wieder etwas schnellere Nummer, aber mit Tempowechsel. Gefällt mir, muss ich aber noch ein paar mal hören. Bei den Song habe ich den Verdacht dass er auch schon weitaus früher geschrieben wurde.

Ode To Freedom
Der Titel sagt es bereits. Eine Ode, sehr klassisch aber irgendwie dann doch enttäuschend.

Als ich das Album zum ersten mal ganz durch hatte, war mir der Text vom Don‘t Shot Me Down um einiges klarer:
I‘m not the one you knew, I‘m now and then combied, and I‘m asking you to have an open mind.
Ja, sie sind nicht mehr die selben wie vor 40 und noch mehr Jahren. Das Album ist nicht das was mir einerseits erhofft hatte, aber was genau hatte ich mir denn erhofft? Ich weiß er auch nicht.

Aber es ist,zumindest für mich, ein schöner Abschluss mit einem Teil meiner Kindheit und Jugend, Ich habe die letzten Wochen viele ihrer alten Songs wieder gehört und viele alte, schöne aber auch traurige Begebenheiten kamen wieder hoch. Ich dachte an viele Menschen und Orte an die ich lange nicht mehr gedacht hatte. Und jetzt nach dem Hören des Voyage Albums, das dann doch ein wenig enttäuschend war, bin ich nicht traurig oder böse. Es ist in Ordnung.

Werde ich mir die Show in London ansehen nächstes Jahr? Ich weiß es nicht.

Am frühen Nachmittag fuhr ich los um diverse Besorgungen im Großhandel zum tätigen der auf der anderen Seite der Stadt liegt. Um hin und zurückzukommen brauchte ich eine volle Stunde. Freitags durch die Stadt fahren ist ein echtes Unding. Die einen trödeln, andere rasen und hupen, weil sie nicht schnell genug ins Wochenende kommen.

Ich arbeitete ein Reihe von Dingen im Theater ab und suchte nach Lösungen. Ein paar fand ich, aber so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht.

Anschließend fuhr zum kleinen Supermarkt meine Vertrauens in meinem Viertel und kaufte das Nötigste fürs Wochenende.

Beim Fernseheinschalten fiel ich auf die Sendung Kulturzeit, die Tori Amos wegen ihrem neuen Album im Interview hatten. Es erinnerte mich an eine verflossene Liebschaft. Der D. aus Atlanta, war ein Fan von ihr. Wir hatten uns vor etlichen Jahren auf Facebook wiedergefunden, bis er aus welchen Gründen auch immer, sein Profil löschte. Das ist Jahre her und weiß seitdem nicht wo er ist und wie es ihm geht. Ich sollte irgendwann mal unsere Geschichte aufschreiben. Er wäre um ein Haar, wegen einem Wort fast ein Mitglied meiner Familie geworden…

Außerdem ,aber das wusste ich, zeigten sie Bilder aus der Fondatin Beyeler die zur Zeit eine große Retrospektive über Goya ausstellt. Ich weiß zeitlich nicht wie ich dieses Jahr die noch mitnehmen kann. Mist! Vielleicht Anfang nächsten Jahres im Januar.

Ich schaute mir die gestrige Folge von Miss Marple an, die ich aber schon kannte und eine weitere Folge von Murdoch.

Spät zu Bett.

Updates & Kopfschmerz

Aufgewacht mit Kopfschmerzen, die aber nicht vom Wein kamen oder sonstigen Exzessen, denn ich hatte keine. Ist das noch der Rest an Schmerz von gestern? Ich nahm eine Ibu. Draußen sonniges Wetter.

Was ich gestern auch noch tat, war meine PC auf Windows 11 upzudaten. Es soll „aufgeräumter“ sein. Nun ja. Für mich war es wieder das übliche Suche-und- Finde Spiel. Wenn jemand anders z.B. meine Putzhilfe, Dinge in der Wohnung anders wegräumt, finde ich sie nicht wieder. Genau so verhält es sich hier. Ich musste eine Weile suchen bis ich wieder alles dort war, wo es hingehörte.

Als ich am Morgen dann schreiben wollte, begegnete ich schon dem ersten Problem. Das Snippet Tool funktionierte nicht mehr. Auf Anraten von mehreren Foren installierte ich mir das Greenshot Tool. Scheint bis jetzt einwandfrei zu klappen.

Solche Aktionen erinnern mich immer an meine Anfangszeit mit PC und Co. als ich mir noch alles mit Learning by Doing aneignen musste. Ich kaufte mir Zeitschriften mit CD Roms mit vielen unnützen und wenigen nützlichen Helfern. Ich bastelte an Homepages herum und lernte html lesen. Frust und Freude lagen stets sehr nah beieinander.
Hach, das waren noch Zeiten.

Gegen 11:00 hatte ich denn heiß ersehnten Friseurtermin, der letzte Woche krankheitsbedingt ausfiel. Als ich losging hatte das Wetter wieder umgeschlagen und es regnete. Wahrscheinlich waren auch die drastischen Wetterumschwünge an den Kopfschmerzen schuld.

Den Nachmittag mit diversen unverblogbaren Dingen verbracht. und irgendwann löste sich der Kopfschmerz langsam in Wohlgefallen auf. Uff. So heftig war es schon lange nicht mehr.

Am Abend hatte die J. eingeladen zu sich nachhause an die Mosel. Sie erst vor kurzem umgezogen und zeigte uns ihr neues Heim.

Anschließend ging zu Restaurant Desom. Ein Winzer der auch ein Restaurant besitzt. Ich hatte schon von ihm berichtet, weil die N. auch gerne hingeht.

Es war ein sehr schöner angenehmer Abend, an dem auch viele lustige Anekdoten auf erzählt wurden.

Zwei graue Tage & Schokolade

Am Dienstag blieb ich sehr häuslich weil Zeug vorbereiten musste. Der Wetter trist und grau. Abends schaute ich mit die zweite Folge von McDonald & Dodds an, die ich allerdings ein wenig sehr mit den Haaren herbeigezogen fand. Ich sah übrigens dass beide Folgen schon im ZDF liefen im Oktober.

***

Der Mittwoch ging mit einem sehr frühen Termin beim Frisör meines Vertrauens los, weil ich dort einen Termin für jemand anders geordert hatte. Ja, solche Termine gibt auch aus Gründen.

Anschließend schnell im Regen zum Markt weil ich Lust auf Gemüse hatte und ein Kaffee mit der D. im Renert.

Auf der Place d’Armes wurde der Christbaum angeliefert.

Zurück ging es dann durch die Grand Rue wo sich ja mehrere Geschäftslokale im Popup Modus befinden. Einer davon hatte just gewechselt und war mir auf Anhieb sofort sympathisch, weil groß im Schaufenster „Schokolade“ geschrieben stand und das in glich mehreren Sprachen.

Tofino ist ein Laden der Schokolade herstellt aber mit einem völlig anderen Verfahren als man sonst kennt. Hier haben sich zwei Ingenieure zusammen getan, die absolut keine Ahnung von Konfiserie hatten und haben eine Methode entwickelt wie man andere Geschmäcker in die Schokolade bekommt ohne mehr Fett oder Rahm hinzuzufügen.

Der junge Mann der uns den Laden vorstellte gab uns Kostproben von verschiedenen Sorten. Es sind immer nur kleine Pastillen, die man auf der Zunge zergehen lassen soll und nicht zerbeißen. Aber dafür sind die Geschmäcker sensationell. Einer davon mit Timut Pfeffer, hatte es mir ganz besonders angetan. Es werden auch demnächst Kurse dort angeboten werden. Ich kann jedem nur raten reinzugehen und zu kosten.

Alles andere findet ihr auf der Homepage und auf Insta

Von dort ging es dann noch einmal fix zu einem weiteren Termin, der mich aber weniger begeisterte. Im Gegenteil, es versaute mir den Rest des Nachmittags.

Wieder daheim bekam ich seit sehr langer Zeit zum ersten mal wieder den Anfang einer Migräne. Ich nahm sofort etwas dagegen ein hoffte auf dass es nicht zu schlimm werden würde. Es ging so gerade nochmal gut. Eine Stunde hinlegen im abgedunkelten Zimmer halfen.
Letztendlich fragte ich an was es wohl gelegen haben könnte, was ich die letzten Tage oder heute anders gemacht habe. Ich fand keine Antwort.
Oder war es gar die Schokolade? Das wäre entsetzlich!

Am Abend schaute ich mir den letzten Stream von Emily D. Baker an, die sich die neuesten Klagen und Gerichtsbeschlüsse im Fall Brtiney Spears vornahm, die ja jetzt endlich, nach 13 Jahren aus der Vormundschaft herauskommt. Was ich an Baker sehr schätze ist, dass sie kein Blatt vor den Mund und nimmt und die ganzen Gerichtsakten so erklärt dass sie für jedermann verständlich sind. Was sie aber auch allein durch das Lesen der Akten erkennt, ist wie viel Dreck am Stecken die Eltern bei der ganzen Geschichte haben.

Der Allerheiligentag

Ein für mich unnötiger Feiertag an dem man seiner Toten gedenken soll. Ich tue es schon das ganze Jahr über, denn es vergeht kein Tag an dem mir nicht mindestens einer der Familie im Kopf herumschwirrt. Ich brauche dafür nich einen Tag extra.

Ich tat viel häusliches was sonst mitunter liegen bleibt. Am Abend fand ich eine neue Krimiserie im dritten französischen Fernsehen, die mir recht gut gefiel. Mc Donald & Dodds. Die erste Staffel betrug nur zwei Folgen. Hoffentlich bleibt es nicht dabei.

***

Neue Musik von Joy Crookes.

Sie wird stimmlich oft mit Amy Winehouse verglichen, was ich aber ungerecht finde da sie schon ein ganz eigenes Timbre besitzt.

Als ich diesen Song zum ersten mal hörte spitzten sich meine Ohren.

Und ihre erstes Album ist wirklich schön.

Im Kino: The French Dispatch

WordPress gratulierte mir am Sonntag zu 15 Jahren WordPressnutzung. Was sie nicht wissen, ist dass ich davor mit Blogger.com arbeitete, die zu der Zeit aber noch sehr unzuverlässig waren. Im Januar wird das Blog übrigens großjährig.

Am Nachmittag dann zusammen mit der D. und der V. im Kino. Wir wollten uns den neuen Wes Andersson Film ansehen The French Dispatch. Davon mal abgesehen dass ich sowieso ein großer Wes Anderson Fan bin, wollte ich dann doch ein klein wenig wissen um was es in dem Film geht und schaute mir den Trailer an…

…und verstand gar nichts. Na gut. Es ist Wes Anderson. Allein schon die Bilder im Trailer sind eine Wucht.

Ich bin selten so beschwingt, ja fast euphorisch aus einem Film gekommen wie aus diesem. Ich habe gar keine Lust euch den Film in irgendeiner Form zu beschreiben weil ihr ihn euch ansehen sollt ohne irgendeine Voraberklärung, außer vielleicht dieser:
Es ist eine große Hommage an das Wochenmagazin The New Yorker, das ich ja im Abo habe. Einer der letzten Bastionen in der Journalisten sich so richtig über Seiten hinweg austoben können und ein Thema in seiner Komplexität von allen erdenklichen Seiten beleuchten. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht und war begeistert von der ersten bis zur letzten Minute. Die sehr eigene schräge Welt von Anderson kombiniert mit mehreren großartigen Geschichten und einem nicht enden wollenden Reigen an Hyper-Mega-Superstars. Der Film ist ein Genuss von vorn bis hinten.
Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Kinofilm. Eine ganz große Empfehlung von mir.

Freitag & Samstag

Nach dem gestrigen Aufreger, sollte ich dann doch wieder zur gewohnten Berichterstattung wieder übergehen.

Fangen wir beim Freitag an.
Ich hatte am Abend davor nur widerwillig früh Schluss gemacht, weil ich wusste, dass ich Freitag wieder früh raus musste.

Ich arbeitete Dinge ab, die nicht unschön aber auch nicht wirklich schön waren, weil improvisiert. Genauer kann ich es nicht erklären ohne in ein Fettnäpfchen zu treten. Aber es schient immer wieder so als ob die Leute die an oberster Stelle sitzen, absolut keine Ahnung haben.

Den Abend hatte ich dann endlich einmal wieder frei. Es fühlte sich an als ob ich schon Monate lang keinen Abend mehr für mich gehabt hätte.

Ich entschloss mir etwas Gutes anzutun. Zusammen ging ich mit der A. in die Skybar. Ich hatte wahnsinnige Lust auf noch einmal das Lamm zu essen dass ich das letzte mal hatte. Doch die die Speisekarte war neu und das Lamm weg. Stattdessen hatten sie Fasan auf der Karte der sich sehr verlokend anhörte.

War er auch.

Später kam noch der T. dazu und wir gingen anschließend in eine alte Bar in Merl in der ich ein oder vielleicht zweimal war, in die A. aber regelmäßig geht, weil sie einen recht großen Tanzsaal haben und dort immer Freitags Salsa Tanzkurse angeboten werden, für die Die A. sich angemeldet hat.

Ich blieb ein Weile, schaute zu und machte aber früh Schluss, weil mir die ganze Müdigkeit der Woche zu schaffen machte. Derweil fand ich dann auch den Tweet über den ich gestern schrieb.

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Der Samstag begann mit sehr viel Regen. So sehr dass ich der D. simste ich würde nicht zum Markt kommen. Wir entschieden uns die Einkäufe in meinem großen Supermarkt meines Vertrauens zu machen. Er war recht voll aber es war nicht unangenehm voll. An der Käsetheke jedoch mussten wir ein gute Weile warten. Wir kauften alles ein für zünftiges Raclette. Das letztem mal dass wir beide Raclette hatten war an dem gleichen Abend als wir tagsüber nach Mainz zur Banksy Austellung fuhren. Es war jedoch eine Enttäuschung.

Am Nachmittag schrieb ich den gestrigen Tweet und hatte zwischendurch noch eine Besprechung.

Am Abend dann das heiß ersehnte Raclette das richtig lecker war und ich überfraß mich total.

Ärger und Wut

Es ist Samstag Nachmittag.
Eigentlich hatte ich nicht vor ein Posting über den Freitag zu machen, obwohl er hätte schön sein können, wenn mir nicht am späten Abend der Kargen geplatzt wäre und ich meiner Wut heute irgendwie Luft machen muss.

Die mir auf Twitter folgen, werden ahnen was jetzt kommt. Es geht um einen Tweet, der es sogar am Freitag Abend auch in die Nachrichten schaffte. Jean Reuter, ein Arzt auf der Intensivstation im CHL, beschrieb die aktuelle Lage im Krankenhaus.

Hier der ganze Thread.

An dem selben Abend wurde wieder zur ‚Marche blanche‘ aufgerufen. Die Marche Blanche ist eine Querdenker Gruppierung, die sich allesamt nicht impfen lassen wollen und ihre „Freiheit“ und „Rechte“ hoch vor sich hertragen, jedoch im gleichen Atemzug behaupten, sie wollen keine Spaltung der Gesellschaft. (was absoluter Quatsch ist, denn mit Ihrer Aktion bewirken sie genau das Gegenteil)
Sie kommen alle wie Engel daher, ganz in weiß gekleidet, ich nehme mal an, dass es die Unbeflecktheit darstellen soll. Dass es auch den schalen Beigeschmack der White Supremacy hat, scheint sie nicht zu stören. Zu dieser Gruppierung, deren Leader unter allen Umständen anonym bleiben wollen, (das wird in Luxemburg aber nicht funktionieren, denn jeder kennt jeden) gehört auch ein sehr umstrittener Arzt, der vor kurzem seine Approbation entzogen bekam und voraussichtlich für ein Jahr nicht mehr praktizieren darf.

Währenddessen bereitet man sich ernsthaft im CHL darauf vor, wichtige OPs wieder zu verschieben, weil ein Drittel der Intensivstation wieder voll ist mit ungeimpften Covid Patienten und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Ich versuche oft solche Dinge nicht in mein Blog einfließen zu lassen, doch hier platzte mir dann doch der Kragen. Und wenn ich schon gestern Abend etwas dazu geschrieben hätte, wäre um Längen heftiger ausgefallen.

Die Regierung in Luxemburg hat bis jetzt auf den gesunden Menschenverstand und die Solidarität gesetzt. Ab Morgen, dem 1. November ist damit Schluss. Es wird keine kostenlose Tests mehr geben. Gut so! Der nächste Schritt sollte meiner Meinung nach die 2G Regel sein.

PS: ich möchte in den Kommentaren NIEMANDEN lesen der mir den geringen Prozentsatz der Menschen vor Augen führt, die sich aus gesundheitlich Gründen nicht impfen lassen können. Für die wird sich sicherlich eine schnelle und einfache Regelung finden lassen.
Hier geht es um die Menschen die ihre eigene Freiheit aus nicht nachvollziehbaren und/oder egoistischen Gründen über die der anderen Menschen stellen und für die das Wort Solidarität nur einseitig gilt.

Serologietest

All das Unverblogbare wäre nicht so schlimm wenn ich nicht noch zusätzlich andere Dinge zu tun hätte.

So war heute ein Zahnarzt Termin geplant, bei dem ich kurz davor war ihn anderweitig zu verlegen weil es nur ein Checkup war und ein wenig Zahnstein entfernen. Doch ich nahm ihn dann doch wahr. Der Zahnarzt hatte auch nichts zu beanstanden. Jetzt habe ich wieder Ruhe bis nächstes Jahr Mai.

Eine Stunde später hatte ich einen Serologietest um zu sehen wie gut mein Immnunsystem ist was die Seuche angeht. Ich hatte vom Gesundheitsministerium einen Brief bekommen ob ich gewillt wäre an der Studie teilzunehmen. Ja, war ich. Ich buchte den Termin über Internet. Der Test war in einer Maison Medical, die sehr versteckt in einer kleiner Seitenstraße liegt und die ich gar nicht kannte. Es ging alles ultrafix und ich war binnen 10 Minuten wieder draußen. Man nahm mir fünf Tropfen Blut vom Finger. Das Resultat bekomme ich in zwei Wochen per SMS mitgeteilt. Ich bin sehr gespannt ob ich das Virus bereits hatte oder nicht. Ich bin ja immer noch der Meinung dass ich mir das Virus bereits im März letzten Jahres eingefangen hatte.

Von dort aus fuhr ich wieder nach Hause und klemmte mich hinter den Computer. Es waren Mails zu schreiben und Rechnungen zu zahlen.

Ein freudige Mail erreichte mich auch was dir neue Matratze angeht. Sie wird übernächste Woche geliefert. Endlich. Es wurde Zeit.

Den Abend verbrachte ich dann ein letztes mal mit dem sehr langen unverblogbaren Ding. Es war schön und es ist schade dass es vorbei ist, andererseits bin ich froh, denn ich bin todmüde und würde gerne mal wieder ein wenig früher ins Bett kommen.

Das Ende einer Baustelle & Wildschwein

Was ich die letzten beiden Tage völlig vergaß zu erwähnen. Die Baustelle vor der Tür ist (fast) weg! Am Montag erwachte ich und es war fast beunruhigend still. Als ich dann auch den Balkon trat, war fast alles weggeräumt und die Straße sah wie leergefegt aus. Nur am oberen Ende werden die noch neue Platten in der Bürgersteig verlegt. Der Techniker von der Post hatte recht als er meinte, dass die Jungs eine wahnsinnig schnelle Arbeit geleistet hätten und weitaus früher fertig seien als vorgesehen. Was vielleicht jetzt noch kommen könnte ist ein komplett neuer Belag von vorn bis hinten.

Kommen wir zu Tagesberichterstattung vom Mittwoch. Draußen war es feucht, kalt und hochnebelig. Dabei hatte es so ausgesehen als ob die Sonne es schaffen sollte, aber nein, tat sich nicht.

Ich zog den mit Pelz gefütterten Hoodie aus St. Jean an, der sich genau das richtige erwies. Darüber die Preach Jacke, (die ich übrigens noch immer nicht gezeigt habe, werde ich nachholen, versprochen)
Ein Kaffee im Renert, mit der D. und da ich war immer noch hundemüde. Ich hatte partout keine Lust mir etwas zu kochen. Ich sah auf der Wochenkarte vom Renert dass dort Wildschweinragout stand! Oh ja!

Die hatte eine feine Kürbis Suppe.

Am Abend dann wieder das gleiche wie gestern und an mehreren Tagen die Woche davor.

Während einer Leerlaufpause machte ich dieses Foto des Vorraumes des Theaters, der ganz in rot getaucht war.

Als ich mitten in der Nacht wieder daheim war hatte sich eine dicke Nebelsuppe über alles gelegt, das hier in der Stadt eher selten ist.

Und bei der Gelegenheit fiel mir dann erstmal richtig auf, dass die Straßenbeleuchtung ebenfalls komplett ersetzt wurde und wir keine orangefarbene Straße mehr haben.

Stippvisite in Saarbrücken

Der Wecker klingelte zu früh, aber es half nichts, ich musste raus. Aus Gründen stand eine Stippvisite in Saarbrücken an, die dann auch überraschend kurz ausfiel. Es war nicht einmal ein Mittagessen mit der B. in unserem beliebten Sushi Restaurant drin. Also ging ich ins Alex auf einen Kaffee und ein Glas Saft und fuhr zurück. unterwegs hielt ich in Lisdorf ( das die meisten Luxemburger nur vom schwedischen Möbelhaus her kennen) und kaufte dort fix in der Drogerie Müller alles was im Haushalt fehlte.

Kaum war ich wieder daheim, war es auch schon wieder an der Zeit Unverblogbares bis kurz vor Mitternacht zu tun.

Es wird noch bis Freitag so weiter gehen…

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Heute mal was anderes.
Männer reden über große Terrassen.

Frost & Park

Ein ruhiger Tag und auch wieder nicht.

Er begann schon wie der Tag davor mit Frost.

Ich erledigte eine Reihe von Haushaltsdingen die über die letzten Tage liegen geblieben waren, schrieb gestrige Posting fertig und machte mich ausgehfertig für ein Treffen mit Arbeitskollegen.

Als wir mit dem Meeting durch waren, hatten wir Hunger und wie speisten im Sandwiches Charles, in dem ich schon sehr lange nichts mehr gegessen hatte. Es war lecker, wie immer aber ich fühlte mich sehr überfressen.

Ich ging zu Fuß zurück durch den Park.

Die Stelle mit den Enten im Teich ist noch immer einer meiner liebsten Orte im Park. Ich hatte mir einen Kaffee von dem Kaffeestand mitgenommen und saß eine Weile dort.
Der Herbst ist da.

Am Abend schaute ich mir eine weitere Folge von Murdoch Mysteries an und anschließend das hier:

Achtung, ab jetzt wird es makaber. Wenn ihr das nicht mögt lest bitte nicht weiter.

Wenn ihr schon eine Weile hier mitlest, wisst ihr dass ich ein Fan der Totengräberin Caitlin Doughty bin. Vor einer Weile schon stellte ich das Video vor in der sie ein Wasser Krematorium vorstellte, als energiesparende Variante zur Feuerbestattung. Hier stellt sie nun noch eine weitere Alternative vor, die der Jahrtausend alten Methode, der Naturbestattung ohne Sarg, wohl am nächsten kommt.
Die Kompostierung.

Was ich immer wieder so großartig an der Frau finde ist ihr Humor und die Art und weise über den Tod zu sprechen dass man sich nie unwohl dabei fühlt.

Erster Frost

Als ich am Morgen erwachte in einem Haus und einer Straße in der still war, fühlte es sich fast wie an wie Urlaub. Kein Baustellenkrach. Wunderbar!

Als ich zum Fenster hinaus sah, sah ich jedoch auch das hier:

Es sollte sich aber als ein strahlender sonniger Tag erweisen, von ich aber herzlich wenig hatte, denn ich verbrachte ihn komplett im dunklen Theater.

Ich simste am Morgen gleich dem H. in Australien, der gemeinsam mit Freunden das erste Wochenende ohne Lockdown feierte. It was about time. Und wenn alles glatt geht werden wir uns Ende des Jahres sehen.

Am frühen Nachmittag musste ich dann los.

Kurz nach 8 Uhr war ich fertig und wollte eigentlich nach Hause, als mich der Heißhunger packte und ich, statt zum Wagen, zum Chinese King ging.

Es ist in meinem Viertel wohl mein liebster Chinese, weil sie dort immer sehr nett sind. Die Gerichte sind etwas einfacher gehalten, doch sie sind immer einwandfrei. Und für mal schnell zwischendurch ohne großen Schnickschnack ist er ideal.

Am Abend schaute ich mir was bei Arte an:

Ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich noch nie im Louvre war.

Samstagsmarkt & eine Entscheidung

Eine ungewollte Werbe-SMS riss mich aus dem Schlaf. Dabei hätte ich nach dem sehr langen Tag gerne noch eine Weile geschlafen. Ich hatte mir bis dato nie die Mühe gemacht die SMS abzuschalten. Das hab ich jetzt davon….
Aber wenn ich schon wach war konnte ich auch gleich den Vortag wegbloggen und mich auf den Wochenmarkt machen. Ich traf die D. zu einem Kaffee im Renert.
Unser Chat davor beschränkte sich fast ausschließlich auf Emojis

Im Zeitungskiosk meines Vertrauens fand ich den neuen Asterix.

Ich entschied mich dafür dass ich nicht gleich zurück gehen würde sondern in der Stadt zu Mittag essen würde, da ich ansonsten nichts Gescheites für den Rest des Tages in den Magen bekomme. Wir entschieden uns im Grand Café zu speisen. Ein Restaurant im Brasserie Stil, mit einer schönen Karte die preislich nicht zu hoch ist. Der M. kam ebenfalls mit. Wir entschieden uns alle drei für einen Cheeseburger, der gewaltig war.

Mit der D. zusammen entschieden wir dass ich die Weihnachtstage nicht in Luxemburg sein werde sondern in anderweitig. Das fühlte sich an wie ein freudiger Lichtblick am Ende des Tunnels. Wer schon eine Weile hier mitliest, weiß dass ich die letzten Jahre, seitdem meine Mutter und Großmutter verstarben, diese Feiertage nicht mehr feiere und sie äußerst ungern in Luxemburg verbringe. Die große Ausnahme war 2020/21 wegen der Einschränkungen.

Den Rest des Tages mit Unverblogbarem verbracht und ich war erst kurz vor Mitternacht daheim.

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Der neueste No Art Sendung in der über die Banksy Ausstellung in Mainz berichte.

Donnerstag & Freitag

Der Donnerstag war ein langer unverblogbarer Tag der sich als chaotischer erweisen sollte als zu Anfang befürchtet.

Ich war am Abend jedoch früher daheim als zu Anfang gedacht und orderte das Abendessen außer Haus, weil ich keine Lust hatte zu kochen. Doch das indische Gericht, das schon mehrfach hatte, war diesmal so scharf dass ich es nicht mal zu hälfte schaffte.

Sehr früh zu Bett denn am Freitag sollte noch früher losgehen als gewohnt.

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Um 6:30 klingelte der Wecker. Ich verbloggte kurz dem Vortag und entschied ein Doppeltag zu machen, da do die drei kleinen Abschnitte oben dann doch zu wenig waren.

Ich hatte am Donnerstag eine Meldung mitbekommen, dass über 2000 polnische Arbeiter vorhatten vor dem Europagericht zu protestieren. Das machte mir ein wenig Sorgen, denn ich sollte zeitig im Grossen Theater sein, das auf Sichtweite vom Gericht entfernt ist, sprich knappe 500 Meter.

Und diese Demo wurde dann zu einem Problem das ich, wenn ich ängstlich gewesen wäre, mir einen Job vermasselt hätte.

Die Tiefgarage war gesperrt was mich dann durch eine Mini Seitenstraße fahren ließ, um einen riesigen Umweg zu machen und es dann auf dem Glacisplatz von einer anderen Seite zu versuchen. Das klappte. Doch die Polizeisperren waren bereits hochgefahren und ich musste zu Fuß mit viel Gepäck ein Schlupfloch im Theater finden, das komplett mit Stacheldraht umzäunt war. Das klappte so just noch. 10 Minuten später war auch hier alles dicht.

Das Foto machte ich gegen Mittag. Die rote Brücke war komplett gesperrt.

Als ich mit allem fertig war, (der Portier hatte sämtliche Eingänge zugesperrt) konnte ich mit sämtlichem Gepäck wieder raus und stand dann fast mitten im Geschehen. Mist. Ich bahnte mir einen Weg durch die friedliche Demo, packte alles wieder ins Auto und fuhr ohne Zwischenfälle wieder zurück.

Am Abend dann eine Theaterpremiere die inklusive Feier bis weit nach Mitternacht dauerte.

Sonnenblumen & No Art

Am Morgen einen schnellen Besuch auf dem Wochenmarkt. Mit den D. einen schnellen Kaffee im Renert, denn es war kalt. Ich kaufte unter anderem ein paar kleine Sonnenblumen. Doch die scheinen ein Reinfall zu sein, denn sie lassen schon die ersten Blätter hängen.

Am frühen Nachmittag dann fix zum Gudde Wëllen für die No Art Sendung.

Zu Gast war der Schriftsteller Jhemp Hoscheid.

Die Sendung lief fast beängstigend wie am Schnürchen, doch ich denke dass sie gut werden wird.

Anschließend noch eine Weile mit Unverblogbarem verbracht.

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Am Abend fand ich diesen interessanten Kanal über ökologisches Wohnen und Bauen. Und da gibt es so manche Mythen die sich wacker halten und absolut nicht stimmen. Wie zum Beispiel Häuser aus alten Schiffscontainern bauen wird nicht billiger und ist mitunter materialaufwendiger, als ein anderer Bau.