Dienstag & Mittwoch

Der Dienstagmorgen bestand im Wesentlichen aus spätem Aufstehen und mit dunklen Gedanken rumlungern. Ich wünschte ich könnte das manchmal mit einem Schalter abstellen. Aber so einfach ist das dann doch nicht. Mir schwirrten all meine verstorbenen Angehörigen durch den Kopf, setzten sich fest und wollten nicht mehr weg. Ich denke in letzter Zeit oft an sie, weil ich auch viel mit mir alleine bin. Tage kommen und gehen und sind mit wenigen Begegnungen mit anderen Menschen versehen. Eine weitere Auswirkung der Pandemie…

Am späten Morgen raffte ich mich dann dazu auf die kleinen Präsente für die Premiere am Mittwoch zu kaufen. Über die Interna des Theaters kann ich nichts erzählen aber das Geschenk kann ich euch zeigen.

Es sind neue Flaschen Cola die verschiedene Geschmacksrichtungen haben, so ähnlich wie es auch verschiedene Tonics gibt. Ich fand die Flasche sehr schön mit ihrem Retrolook, auch weil sie zum Stück passt.

Anschließend dann ins Theater wo es wieder sehr spät wurde. Die A. kam im Anschluss noch mit zu mir auf einen Absacker, was keine gute Idee war.

Sie hatte mir etwas für dem Balkon mitgebracht, worüber ich mich sehr freute:

Zwei Felle für die Balkonsessel.

***

Mittwoch zum Markt, denn ich wollte einem Blumenstrauß für die Wohnung. Doch ich ließ es bleiben denn ich hatte einen „Kater“ zu Besuch. Aua. Später, als sich der ‚Kater‘ sich beruhigt hatte fuhr ich zum Krankenhaus zum wöchentlichen Test.

Es herrscht seit zwei Tagen wun-der-schö-nes Wetter hier und die Temperaturen steigen. Die Wiesen im Park sind voll mit Krokussen:

Ich kaufte noch eine paar Kleinigkeiten und machte mich beizeiten auf zum Theater zur Premiere.

Ich werde diesmal keine „Werbung“ für das Stück machen, denn es ist schon längst ausverkauft. Auch die Zusatzvorstellungen gingen weg wie warme Semmel.

Es lief alles wie am Schnürchen mit einer Ausnahme.
Da ich wusste dass es spät werden würde, hatte ich dem Wagen genommen und in die Parkgarage gestellt. Als die A. und ich rausfahren wollten ging das Gitter nicht hoch, es blockierte einfach. Durch die Sprechanlage versuchte irgendjemand das Gitter hochzubekommen doch es ging nicht. Also mussten wir rückwärts durch die Ausfahrt zurück in die Garage fahren, um dann zur Einfahrt hinauszukommen, was eine ziemliche Gurkerei war.

Sehr spät ins Bett.

Montag mit einer Umfrage

Ich war war schon kurz nach 6:00 Uhr, zwang mich aber dazu mich noch einmal umzudrehen und ein wenig weiterzuschlafen, denn der Tag würde lang werden.

Gegen 7:00 hielt mich dann nichts mehr in den Federn. Ich schrieb den Eintrag vom Sonntag fertig und bereitete schon die Montagsfrage für nächste und übernächste Woche vor. Ja, ich muss jede Gelegenheit ergreifen, hier ein wenig vorab zu planen, denn ich weiß was die nächsten Wochen auf mich zukommen wird.

Zwischendurch stellte ich diese Frage auf FB:

Google kann inzwischen auch auf Luxemburgisch übersetzen, aber mehr schlecht als recht. In dem Sinne kommen seit Monaten, täglich mehrere Chatanfragen über Messenger, auf dem glühend heiße Säuglinge auf der Suche nach einem großen Hahn sind. (Nein ich werde das nicht auf Englisch schreiben!)

Kaffee, Duschen, Anziehen und einmal kurz raus ein paar kleine Einkäufe erledigen.

Am Nachmittag dann ins Theater aus dem ich erst kurz nach 22:00 Uhr wieder rauskam. Dieser Umstand wird in den nächsten Tagen so weitergehen und wird die Einträge dementsprechend kurz halten.

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Zugegeben der Artikel aus dem Tagespiegel ist schon etwas älter (August 2020) landete aber erst heute in meiner Timeline und beschreibt genau das was auch ich fühle bezüglich all der Sprachakrobatik die das Gendern hervorbringt.

Deutschland ist besessen von Genitalien. Gendern macht die Diskriminierung nur noch schlimmer. Wer will, dass Männer und Frauen gleich behandelt werden, der muss sie gleich benennen.
Ein Gastbeitrag von Nele Pollatschek

Die Montagsfrage 4

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Heute geht es ums bloggen.

Warum bloggst du und wie hat das damals bei dir alles angefangen?*

*Die, die wie ich zur Dinosaurierfraktion gehören und schon so lange bloggen wie es Blogs gibt, haben die Frage bestimmt schon einmal beantwortet. Doch vielleicht ist der Blickpunkt heute anders und die Antwort auch.
Sorry an alle, die die Montagsfrage immer so lieb in den Kommentaren beantworten, weil sie kein Blog haben. Nächste Woche wieder, versprochen.

Wie hat das damals angefangen? Tagebuch habe ich schon in meiner zartesten Jugend geführt. Schreiben war immer irgendwie mein Ding. Als ich dann Ende der Neunziger meine erste Homepage gebastelt hatte, mit einem WYSIWYG Programm, mir alles selbst beigebracht hatte, im manchmal schmerzvollen learning by doing Modus, hatte ich auch schon die Idee eines Online Tagebuchs, war aber nicht so versiert das selbst zu erstellen.

Dann entdeckte ich das Tagebuch von Else Buschheuer, die damals in New York lebte und zwei- oder dreimal die Woche schrieb. Oh, so eine Homepage wollte ich auch haben! Doch es gab noch nichts in dem Sinne, bis ich dann Blogger.com entdeckte, damals noch ein kleines eigenständiges Unternehmen und noch nicht von Google aufgekauft.
Ich wollte schreiben. Gedanken, Gedichte, meine Meinung in die Welt hinaus schreien. Ich hatte damit im Januar 2004 angefangen kurz nachdem ich einen sehr langen qualvollen Film hinter mich gebracht hatte. Es war meine erste große Enttäuschung im Job und ich wusste da schon dass ich so in den nächsten Jahren nicht arbeiten wollte und wenn, brauchte ich einen Ausgleich, etwas was mir Spaß machte.
Das Blog war sehr holperig am Anfang und wenn ich heute durch die allerersten Jahre blättere, kommt es mir so vor als ob das ein Fremder geschrieben hätte. Zudem stelle ich mir damals schon die Frage wie gläsern ich sein möchte. Was schreibe ich ins Blog und was nicht. Es war ein Ausloten vieler Dinge und rechtlich gesehen gibt es so einiges das ich heute nicht mehr so schreiben könnte. Auch mit dem Fotos nahm man das nicht so genau, mal davon abgesehen, dass sie im Vergleich zu heute eine miserable Qualität hatten.

Apropos Fotos:

Das war mein erstes hochgeladenes Foto, noch im .gif Format, damit es so wenig wie möglich Speicherplatz wegnimmt.

Über die Jahre hinweg änderte ich die Plattform von Blogger zu WordPress, wechselte mehrfach den Provider und den Namen des Blogs. Ganz zu Anfang hieß es „Augenblicke“, dann fand ich das aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen blöd, und es taufte es auf „Wortgefecht“ um. Ich erwarb, zu meinem großen Erstaunen, weil er noch frei war, meinen Vornamen als Domain. Als das mit den digitalen Fotos besser wurde, hatte ich ein zweites Blog nur mit Fotos, das ich aber nach ein oder zwei Jahren wieder schloss.

Warum blogge ich heute? Einerseits weil es mir immer noch Spaß macht, auch wenn der kleine Kick, dass es sofort für alle weltweit verfügbar ist, nicht mehr da ist. Ich tue es in erste Linie für mich. Es ist inzwischen ein unschätzbares Nachschlagewerk geworden.
Dass ich heute täglich schreibe, hat weitgehend mit einem sehr lieben Freundin aus den Internet zu tun, die ich dort kennen und schätzen lernte und die das tägliche Schreiben seit sehr viel mehr Jahren eisern durchzieht, als ich. Persönlich lernte ich sie erst (Moment ich muss kurz im Blog suchen…he he, seht ihr?) 2016 auf der zehnten Re:publica (aber meiner ersten) kennen. Sie inspiriert und animiert mich immer noch, bis heute.

Ich wurde oft gefragt warum ich meinen Beruf nicht mit ins Blog einfließen lasse. Warum ich kein Influencer bin, obwohl mein Beruf sich absolut dafür anbietet? In den Anfangsjahren hatte ich das Blog als Ausgleich zum Job und der hatte somit nichts darin zu suchen. Inzwischen habe ich festgestellt, dass, auch wenn ich das sehr gut könnte nicht zum „Influenzieren“ gemacht bin.
Was mir zur Zeit sehr viel Freude bereitet ist die Co-Moderation im Fernsehen und das würde ich gerne noch ein wenig weiter ausbauen, wenn sich das ergeben sollte.

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Unten könnt ihr eure Antwort eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Ruhiger Sonntag mit Technikzeugs & Link

Nochmal vorab was Bolgtechnisches.
Jemand fragte nach den RSS Feeds vom Blog. Ja, die sind da, immer noch, auch wenn sie nicht explizit angezeigt werden. Ich habe sie nie ausgeschaltet.
Aber Firefox z.B. erkennt die Feeds schon lange nicht mehr an, egal ob Atom oder RSS, und liest sie auch nicht mehr aus. Man muss das über eine kleines Add-on lösen, wie zum Beispiel Feedbro. Ich habe aber jetzt die Feeds, wenn man mich schon danach fragt, sie wieder wie ein „Link“ in der Fußleiste eingefügt.

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Ein sehr ruhiger Sonntag mit den ich vor allem als sehr kalt empfand.

Ich schaute mir jetzt endlich Mank an, da er bei Oscarnomminierungen dabei ist. Gary Oldman zieht wieder alle Register seines Könnens. Es ist ein Stück verfilmte Filmgeschichte, die man als das nehmen muss was ist und nicht mehr. Es riss mich nicht wirklich vom Hocker, denn der Film plätschert so gemütlich und langsam dahin und wird eigentlich nur durch die ständigen Zeitsprünge ein wenig aufgepeppt. Das kann man mögen muss man aber nicht.

Am Abend machte ich mir, seitdem ich Fried Rice kapiert habe, eine Schale von dem selbigen.

Diesmal mit viel Möhren und Spitzpaprika und natürlich den kleingeschnittenen rohen grünen Teil von Frühlingszwiebeln. Gewürtz hatte ich mit je einem Löffel voll Austernsauce sowie heller und dunkler Sojasauce und Pfeffer. Als alles fertig gegart war, drehte ich die Hitze noch einmal hoch und verquirlte noch ein Ei hinein. Also entgegengesetzt der Methode die ich vorher anwendete. Klappte auch.
Schmeckte gut, die nächste Variante davon die mir vorschwebt ist eine mit Huhn.

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Ich hatte Mark Rober schon einmal mit seinen Glitterbomben verlinkt, mit denen er sich an den Dieben rechte die gelieferte Päckchen vor der Haustür klauen. Hier geht er einen Schritt weiter und kommt Scamern auf die Spur, die mit einem sehr ausgefeilten Trick die gesamten Ersparnisse von vornehmlich älteren Menschen klauen. Es beschreibt den Trick bis ins Detail der so dreist ist, dass mir die Spucke wegblieb.

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Autogrammstunde

Aufgestanden mit einem leichten Schmerzgefühl im Kopf bei zu schnellen Bewegungen. Kein Wunder, siehe gestern. Es war aber nicht so schlimm dass wehklagend durch die Wohnung gerannt wäre, nur so viel dass mein Körper mir den Exzess schon deutlich machte, ohne mich aber über die Maßen zu bestrafen.

Angedacht war der Wochenmarkt doch ich war nicht in Form und ich wollte keine Menschenmenge. Facebook schnauzte mich an, dass ich 10:00 Uhr eine Veranstaltung hätte.
Ach ja? Welche denn?
Oh ja, huch!
Diese hier:

Also machte ich mich ausgehfein und fuhr nach Esch. Da dies eine öffentlich Veranstaltung war, kann ich auch darüber schreiben. Und wer zwei und zwei zusammenzählt weiß, dass die N. öfters im Blog vorkommt. Café Diderich ist die größte Buchhandlung in Esch und ich muss gestehen dass ich noch nie dort war. Nun gut, ich habe nie sehr viel dort zu tun und wenn ich Bücher kaufe, kaufe ich sie hier in der Stadt bei den beiden Buchhändlern meines Vertrauens.
Ich kam im Laden an und lief schreiend auf den Tisch zu an dem sie saß: „Ich will ein Autogramm! Ich will ein Autogramm!“ Der Auftritt bekam die gewünschten Lacher. (Das Theater muss ja für was gut sein!)

Ich bekam was ich wollte:

Le chesterfield du cinqième ist Nathalies zweiter Roman. Doch sie hat auch schon eine Reihe Gedichtbände und Theaterstücke veröffentlicht. Zudem gibt es viele kleine Einzelpublikationen die in Zeitungen und Magazinen erschienen sind. Sie ist meines Wissens die erste Schriftstellerin in Luxemburg, von der ein Werk auf Griechisch übersetzt wurde.
Wir werden das irgendwann dieses Jahr gebührend feiern. Aber sowas von…!

Wieder daheim überlegte ich kurz ob ich nicht doch auf den Markt…nein. Ich hatte alles was ich brauchte fürs Wochenende und den Rest des Tages würde ich eh im Theater verbringen.

Am Nachmittag dann ins Theater bis spät abends und daheim wie ein Stein ins Bett gefallen.

Lillet

Ein sehr langer Tag im Theater der nicht so positiv war wie gedacht. Ich hoffe inständig dass das Kontakt Tracing nicht alles zunichte macht. Es ist zum Wahnsinnigwerden…

Am Abend nach der Probe jammerte die A. dass sie gerne irgendwo auf einer Terrasse sitzen möchte auf einen letzten Absacker. Mal davon abgesehen dass es schweinekalt war, fühlen sich Terrassen so an, als ob es die irgendwann mal in weiter Vergangenheit gegeben hätte. Ich bot ihr einen Absacker auf den Barhockern in meiner Küche an.

Diese Flasche war noch halbvoll, jetzt nicht mehr.

Vive le ballet,
On a tué un Lillet.

Angstvolle Beklemmungen

Da es gestern so stressig war, ließ ich den Morgen gemütlich anlaufen, denn ich hatte keine Termine.

Fangen wir mal mit den schönen Dingen bevor zum dem kommen was in der Überschrift steht.

Es wäre wundervoll wenn ich vom Dach aus diese Aussicht hätte. Doch ich habe keine Dachterrasse. Langjährige Leser werden es sofort wiedererkennen. Es ist der Himmel über Melbourne auf dem Rooftop von meinem Freund H. Er schickte mir am Morgen dieses live Foto (für ihn am Abend) und ich schwelgte wieder in Erinnerungen an eine Zeit der Unbeschwertheit…

Dann kamen mehrere Telefonate und Mails, die die Pandemie wieder sehr in den Vordergrund treten ließen. Ihr musst euch das so vorstellen, als ob eine Bombe in eurer Straße eingeschlagen hätte, aber euer Haus war weit genug entfernt, dass es verschont blieb. Mehr kann ich nicht dazu sagen, aber es fühlt sich beängstigend und bedrohlich an. Und ich muss höchstwahrscheinlich vieles umdisponieren.
Himmel Herr, wann hört das endlich auf? Manchmal habe ich so satt…

Und wenn ich schon wieder so nahe dran bin an der Pandemie, ging gleich am Nachmittag in den Covid Test, diesmal kein Large Scale sondern in der Klinik. Denn ab Freitag ‚übernachte‘ ich sozusagen im Theater denn die Endproben beginnen.

Von der Klinik aus zurück ins Zentrum um noch ein paar Dinge fürs Theater einzukaufen.

Am Abend besuchte ich die J. die ich schon eine Weile nicht gesehen hatte. Sie hatte allerlei Käsesorten gekauft und es war ein schöner Abend, der wieder ein gewisse Normalität in den seltsamen Tag brachte und mich mit ihm versöhnte. Zwischendurch dann das Resultat per SMS: Negativ

Rennerei

Vorab etwas blogtechnisches.
Ich habe seit einer Woche ungefähr ein Bot das sich im Mailabo festgefressen hat. Ich werde die Abofunktion für eine Weile vom Blog nehmen bis sich das wieder beruhigt hat. Das dürfte keinen Einfluss haben auf alle, die ein Abo haben und jeden Tag eine Mail bekommen wenn ein neues Posting erscheint. Das müsste theoretisch weiterlaufen, denn eurer Mailadresse ist ja im Verteiler drin. Wenn nicht, meldet euch bitte, dann versuche ich eine andere Lösung zu finden.
Eine andere Abooption ist mein Twitter Account zu abonnieren, denn das Blog erzeugt dort automatisch ein Tweet wenn ein neues Posting da ist.

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Ich habe die anderen Blumentöpfe ein wenig umgestellt und das Wohnzimmer sieht jetzt so aus:

Der Tag begann mit einem Besuch des Mittwochmarktes. Ich brauchte nicht sonderlich viel und kaufte mit hauptsächlich Obst. Frische Blutorangen und ein paar Mini Bananen fürs Porrige. (Ich sollte eher Overnight Oats sagen, denn heißer Haferbrei bekomme ich nicht hinunter)
Ein Kaffee auf die Hand im Piazza mit der D. und dem B. Von Woche zu Woche verändert sich die Place Guillaume immer mehr zu einem Irrgarten, mit unzähligen Absperrungen und es ist eine richtige Herausforderung, um von einer Seite des Platzes auf die andere zu kommen. Zwischendurch Telefonate beruflicher Art, die mich sofort in Aktion treten ließen. Das hatte zur Folge dass ich den ganzen Nachmittag die Bananen und Orangen herumschleppte und erst kurz nach vier zuhause ankam. Völlig erledigt wegen der Rennerei legte ich mich eine halbe Stunde hin, stelle mir aber eine Wecker.
Am Abend dann noch einmal ins Theater für einen Durchlauf.

Gegen 22:00 wieder daheim. Zu müde zum schreiben und kurz vor Mitternacht lag ich Bett.

Der Drachenbaum zieht ein

Ich schrieb noch bis spät am Blog gestern Abend weil ich die Montagsfragen für die kommenden Wochen vorbereiten muss, da ich nicht absehen kann ob ich da viel Zeit haben werde zum Schreiben.

Trotz dem späten Zubettgehen war ich früh wach und las erstmal was bei anderen so los war.

Eine der Highlight Nachrichten von vorgestern war diese hier: Luxemburg ist logistisch aufgestellt um 95.000 Impfungen pro Woche durchzuführen. Wenn wir jetzt noch die Anzahl an Impfdosen pro Woche bekommen, dann wären wir rein rechnerisch in sieben Wochen durch und jeder hätte seiner erste Impfdosis bekommen. Tja, … Wunschdenken darf noch erlaubt sein.

Am späten Morgen dann ins Theater für Besprechungen und Problemlösungen.
Dann eine Runde Einkäufe fürs Theater. Das musste alles jedoch sehr fix gehen denn ab 15:00 Uhr musste ich wieder zuhause sein. ER sollte nämlich geliefert werden:

Da steht er nun der Drachenbaum Dracaena reflexa und macht sich sehr gut. Ich bin noch unschlüssig wen er als Genosse bekommen soll. Vielleicht noch ein Drachenbaum aber diesmal ein andere Art? Oder eventuell ein Elefantenfuß? Ich hatte ein der Gärtnerei einen gesehen der schon recht groß war und zu einem sehr stolzen Preis.

Ich fing eine neue Serie auf Prime an, Mr. Robot und schaute mir zwei Folgen an. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig was ich davon halten soll.

Neues Grünzeug

Ein langer Tag im Theater mit einem ‚propper english tech rehearsal‘. Das ist lang und anstrengend aber letztendlich sehr effektiv, weil wirklich alles und mit jedem geregelt wird. Im deutschen Theater würde das so nicht gehen, weil es für manches Departement viel Leerlauf bedeutet, andere sind wiederum maximal gefordert.

Ich machte mit dem Segen der Regie gegen 15:00 Uhr Schluss.

Ich beratschlagte noch kurz mit der A., die auch zugegen war, wo ich mich umsehen sollte für neues Grünzeug für das Wohnzimmer. Ich hatte nämlich die letzten Tage festgestellt, dass die beiden fehlenden Monstera einen beachtlichen Teil zur Akustik beitrugen. Seit sie weg sind, gibt es einen unangenehmen Widerhall.
Sie riet mir eine Gärtnerei etwas außerhalb der Stadt in Heisdorf. Und die ist in der Tat riesig. Große Gewächshäuser mit allem was das Herz begehrt.
Ich erklärte einem jungen Herren, das ich gerne zwei recht große Grünpflanzen hätte für Wohnzimmer mit Südost Richtung. Ich wollte sehr gerne etwas palmenartiges haben. Es war aber nichts da was mich begeisterte. Er meinte in den kommenden Wochen würden würde da neues Zeug kommen.
Also entschied ich mich vorerst mal nur für eine Pflanze:

Bitte fragt mich nicht was das genau ist. Der Mann im Laden hatte mir den Namen gesagt aber ich habe ihn schändlicherweise wieder vergessen.

Am Abend beruhigte sich das Wetter das wiederum den ganzen Tag im Wechsel alles bot was es so zu bieten hat.

Der winzig kleine weiße Punkt ist kein Stern sondern eine hauchdünne Mondsichel. Und ich fand das Foto so schön dass es in die wechselnden Bilder des Headers dazu kam.

Die Montagsfrage 3

wet transparent misted window with question mark
Photo by Julia Filirovska on Pexels.com

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs.

Heute könnt ihr einen Schwank aus eurem Leben erzählen.

Was war das schlimmste Wetterereignis das du hautnah miterlebt hast?

Es muss in Ende der 80er gewesen sein.
Es war am Wochenende. Ich war noch im Internat und es muss an einem Samstag gewesen sein, denn ich sollte zurück in die alte Heimat ins elterliche Heim.
Es war zu einer Zeit da die Busse spärlich von der Hauptstadt in den Osten des Landes fuhren, ganz besonders am Wochenende. Ich stand ewig lange an der Bushaltestelle und der Bus kam und kam nicht. Da es dort keinen Unterstand gab, stand ich mitten im Wind und im Regen und war bis auf die Haut nass. Ich lief zurück zum Haus der Großmutter, die am Samstag das Geschäft früher schloss als sonst. Sie erklärte sich bereit mich die 35 km zu fahren. Der Sturm war am Tag davor angekündigt worden, doch er sollte erst richtig während der Nacht zuschlagen. Aber wie so oft mit solchen Wettereignissen war der Sturm um ein paar Stunden früher dran. Dass wir überhaupt los fuhren, war meinem Vater geschuldet, denn ich hätte auch bei Grußmutter übernachten können, doch mein Vater, stumpf und stur wie er war, duldete das nicht.

Also fuhren wir los und es klappte eigentlich recht gut. Die Sturmböen schüttelten das den Kleinwagen ab und an ein wenig durch. Als wir dann auf der Höhe des letzten Hofes ankamen, bevor die Straße durch ein Waldstück hinunter in den Ort führt, hatte der Sturm seine Maximalkraft erreicht und es war beängstigend. Doch wir waren froh dass wir es bis dorthin schon geschafft hatten.

Und dann passierte es. Keine fünfzig Meter vor uns krachte ein entwurzelter Baum in die Straße und verfehlte so just das Hinterteil eines Lasters der vor uns fuhr. Da Großmutter sehr langsam fuhr konnten wir gut abbremsen. Doch wir waren leichenblass. Ich hatte als erster die Fassung gewonnen und meinte, dass es besser wäre kehrt zu machen und ein paar Meter davor eine Seitenstraße über ein Nachbardorf zu nehmen, was wir dann auch taten. Der Weg war auch weniger stürmisch weil er durch viele Hügel geschützter war. Als wir angekommen waren, erzählte Großmutter was passiert war. Meine Mutter schalt meinen Vater aus, was daran so schlimm gewesen wäre, wenn ich eine Nacht bei Großmutter übernachtete hätte. Großmutter blieb bis spät am Abend bis der Sturm sich beruhigt hatte.

Am Tag danach konnte man vom elterlichen Haus aus eine gewaltige Schneise auf dem gegenüberliegenden Berg erkennen, die der Sturm durch den Wald gerissen hatte. Die Bäume waren umgekippt wie Streichhölzer. Diese Schäden waren noch über Jahrzehnte sichtbar.

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Unten könnt ihr eure Antwort eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Häuslicher Sonntag

Legen wir doch gleich mal, an diesem für mich sehr häuslichen Sonntag, mit etwas morbidem los.
Caitlin Doughty referiert über Leichenschmausgebräuche aus der ganzen Welt.

Wie immer sehr unterhaltsam und informativ.
„Would I eat more of this? …. Yes!“

Zur Tagesordnung.

Ich erwachte spät, bloggte die beiden Tage weg und ging noch einmal im Kopf alles durch was ich mir vorgenommen hatte.
Sehr spätes Frühstück, bestehend aus zwei im Ofen aufwärmte Croissants. Kam sehr gut und sollte ich öfters machen.
Das Wetter ist immer noch sehr unschlüssig was es denn nun anbieten soll, also bot es alles im Wechsel. Regen, Sonne, Schnee und Hagel. Nur die kräftigen Windstöße der letzten Tage waren weniger.

Ich ließ die Waschmaschine mehrfach für mich arbeiten.

Zwischendurch übte ich angstfreies Backen mit Hefe. Ich und Hefe, egal ob, frisch oder trocken sind über die Jahre noch nie Freunde geworden. Dabei müsste ich doch irgendwo in den Genen etwas von meinem Großvater haben, der Bäckermeister war. Also ein weiterer Versuch, diesmal mit einer „idiotensicheren“ Brotbackmischung. Irgendwann muss es doch klappen, Nondikass!
Also Teigkneten in der Maschine bis er sich vom Rand löst, ging soweit gut. Dann 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen, auch ok. Hände mit Mehl bestäuben und den Teigling rundwirken. Das brachte ich ohne Probleme zustande, das habe ich schon in 30 Millionen Backvideos auf YouTube gesehen. Dann entweder auf Backpapier oder in eine Kastenform geben und nochmal aufgehen lassen bis das Volumen deutlich größer geworden ist. Ich wählte eine Kastenform und pinselte nach Anleitung immer wieder ein wenig Wasser darüber, damit er nicht austrocknet. Das sah dann nach 30 Minuten bereits so aus:

Innerlich jubilierte ich bereits, ganz vorsichtig.

Und dann:

Huiiiiii. „Ich glaube das ist der Anfang einer wunderbaren Freundschaft.“

Seit etwas mehr als einer Woche habe ich ein Lockdown Login bei Runescape. Es sind nach deren Aussage nur ein kleiner Teil der Spieler betroffen, aber das schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Ich erinnerte mich waage dass ich mal ein zweites Profil erstellt hatte und siehe da das funktionierte noch. Doch bin ich dort ganz am Anfang in einem Neulingsmodus und das macht keinen Spaß.

Am Abend schaute ich mir The Avengers: Civil War, auf SRF Zwei an. Wenn die Serie nicht diese wirklich guten Darsteller hätte, wäre es gähnend langweilig sfx hin oder her.

Spät zu Bett.

Freitag & Samstag

Vorab die Tulpen vom Mittwochsmarkt. Sie sahen am Samstag erst richtig schön aus.

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Am Freitag Abend hatte ich nicht die geringste Lust zum Schreiben. Es war einfach ein sehr langer Tag im Theater mit viel Herumsitzen und warten und den Darstellern beim Proben zusehen und bisweilen mit dem Text hadern. Nichts was außergewöhnlich wäre oder ich nicht kennen würde. Für mich sind solche Tage trotz allem wichtig, weil ich mir die Darsteller genau ansehe, sie regelrecht studiere, ihre Handbewegungen, ob sie sich oft mit den Händen ins Gesicht greifen, oder durch die Haare fahren. Das kommt im Anschluss alles zum Tragen wenn ich die Maske erstelle.

Am Abend hatte ich die A. eingeladen zum Abendessen. Da ich keine Idee hatte was ich kochen könnte und es eigentlich ein Tag gewesen wäre, an dem wir ins Restaurant gegangen wären, buchte ich den Lieferservice vom Royal Bengal und es gab indische Gerichte.
Ich hatte zwei veggie Gerichte bestellt und ein klassisches Chicken Tikka Masala. Dazu ein paar Naan Fladen. Und wie immer schmeckte es hervorragend. Es ist und bleibt einer der besten Inder der Stadt.
Große Mühe hatte ich mir nicht mit Tischeindecken gegeben. Darum auch kein Foto. Serviert haben wir uns aus den Schüsseln die vom Restaurant kamen. Es sind übrigens die guten Plastikschüsseln die man problemlos mehrfach verwenden kann und die ich im Haushalt für alles mögliche verwende. Sie halten sogar das Aufwärmen bis 80 Grad im Ofen aus.

Anschließend schaute ich mir die ersten drei Teile der Doku über das Cecil Hotel in L.A. auf Netflix an. Es ist etwas sehr in die Länge gezogen und man könnte die Story der kanadischen Studentin, die dort spurlos verschwand, etwas schneller erzählen. Aber ok. Die Doku nimmt sich die Zeit um jeden zu Wort kommen zu lassen, auch all die alle die kleinen Privatdetektive aus dem Internet, die auf den veröffentlichten Überwachungsvideos mehr herausfanden als die Polizei.

***

Seit drei Tagen stürmt es in Luxemburg. Manchmal so heftig, dass ich im Radio alle Nase lang etwas von gesperrten Straßen und umgefallenen Bäumen höre. Dann gibt es wieder kleine Lichtblicke mit Sonne und gleich im Anschluss Donner und Hagel.

Der Samstag Morgen war so stürmisch dass ich den Marktbesuch strich. Stattdessen schrieb ich ein wenig hier vor und machte mich auf ins Theater. Und dort hatte ich genug zu tun bis um kurz nach 15:00
Ich habe ein neues Lieblingswort in Englisch: Discrepency. Es klingt so viel schöner als Diskrepanz.

Ich hatte übrigens das Smartphone auf dem Schreibtisch daheim liegen lassen, was eine interessante Erfahrung war. Es war nicht so dass ich mich gelangweilt hätte, aber zu einem Zeitpunkt hatte ich ein klein wenig Leerlauf. Normalerweise hätte ich dann die Tageszeitung heruntergeladen und durchgeblättert. Doch das konnte ich ja nicht. Schon seltsam wie sehr man sich an dieses kleine Ding gewöhnt hat und wie sehr man glaubt davon abhängig zu sein.
Ich schaute unten im Kaffeeraum nach ob es eine lesenswerte Broschüre gibt und fand dort auch ein paar Bücher. Die Wilden von Harold Robbins. Das Buch fesselte mich gleich nach den ersten paar Seiten und ich beschloss es übers Wochenende auszuleihen.

Wieder daheim schaute ich aufs Smartphone das natürlich mehrfach geklingelt hatte. Vor allem die D. hatte sich mehrfach gemeldet, weil sie beunruhigt war.

Am Nachmittag legte ich mich eine kurze Weile aufs Bett zum Lesen was ein gewaltiger Fehler war, den ich schlief tief und fest ein.

Das hatte zur Folge dass ich erst sehr spät müde wurde. Ich las eine Weile im Buch von Harold Robbins. Dann entdeckte ich auf der Fernsehbox eine neue App (die nennen das App obwohl es nur ein weiteres System zum Filme anschauen ist) Der Sooner Streamingdienst hat keine Blockbuster. Es sind Arthouse Filme und Dokus. Eine davon schaute ich mir gestern aus reiner Neugier an. Tea with the Dames.
Die vier Damen ließen ihre Karriere Revue passieren in Anekdoten und lachen sich bisweilen halbtot dabei.

Pflanzenumzug

Vorsichtshalber den Wecker gestellt, weil ich einen Zahnarzttermin hatte. Doch es wäre nicht nötig gewesen, denn ich war weitab davor wach. Ich bloggte ohne Hektik alles weg.
Der Zahnarzt meines Vertrauens zu dem ich schon ging als ich noch in der Alten Heimat wohnte, hat seine Praxis auf dem Weg dorthin. Das war der dritte von insgesamt sechs Terminen. Aber nächste Woche habe ich keinen, da hat die Praxis eine Woche Urlaub.

Als ich dort fertig beschloss ich bis in Alte Heimat selbst zu fahren, zum Rewe Supermarkt. Dort fand ich dann auch den Großteil der Dinge die ich sonst immer bei Ausflügen nach Trier fand.
Auf den Rückweg ein wichtiges Telefonat zwecks Theater. Es war gut dass ich nicht getrödelt hatte, denn ich musste zurück.

Am frühen Nachmittag dann holte man meine zwei Monstera Pflanzen ab, die ich dem Theater vermacht habe.

Das sieht jetzt so aus:

Ein wenig leer, aber da kommt etwas neues hin.

Später fuhr ich noch kurz ins Theater wegen neuen Terminen weil sich da etwas „verschoben“ hat. Mehr kann ich nicht darüber erzählen. Aber etwas kann ich euch zeigen.

In einem Teil der Bühne ist ein kleines Gewächshaus. Und dort stehen sie nun.

Blue und die Tram

Früh aufgestanden weil ich kein Wort fürs Blog vorgeschrieben hatte. Ein wenig gelesen was bei anderen so los war. Anke Gröner schreibt über ihren Papa der immer stiller wird und immer weniger den Vater den sie einmal kannte.

Und mit einem Schlag waren die ganzen Jahre von Tante Gritty wieder so präsent wie selten zuvor. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem ich sie unter falschen Voraussetzungen von der Klinik aus gleich ins Pflegeheim fuhr, ohne einen Umweg über ihre Wohnung zu machen. Die Sozialhelferin hatte mir geraten sie nicht mehr zur Wohnung zu fahren weil sie dann wahrscheinlich nicht mehr weg wolle. Ich kam mir dabei wie ein Verräter vor. Ich hatte ihr bei all meinen Besuchen immer wieder erklärt dass sie Alzheimer hätte, aber sie verstand es nicht mehr. Die Anfangszeit war somit auch nicht einfach, weder für sie noch für mich, oder für das das Pflegepersonal das eine unglaubliche Geduld mit ihr aufbringen musste…

***

Im Theater Perrückenanprobe. Wenn ich etwas inzwischen gut kann, dann ist es ein Auge für Farben und Kopfgrößen haben. Es passte alles was ich ausgewählt hatte. Die A. war auch zugegen und hatte Blue im Schlepptau, die sich heute sehr unmöglich benahm. Ich bot der A. an sie mitzunehmen auf den Wochenmarkt, damit sie zwei Stunden in Ruhe arbeiten konnte.

Blue geht wahnsinnig gerne in die Stadt. Inzwischen weiß sie dass wenn wir bei den Füssergängerstreifen stehen bleiben auch warten muss und nicht wie wild an der Leine ziehen muss. Wir trafen die D. auf der Place Guillaume und es gab einen Kaffee im Stehen und für mich noch ein Croissant. Ja, ok, Blue hat auch ein kleines Stück Croissant bekommen. (Sie hypnotisierte das Croissant so lange, bis sich ein Stück von selbst davon löste und in ihr Maul flog.)

Ich beschloss mit ihr und den ganzen Einkäufen vom Markt die Tram zu nehmen. Als die Tür aufging wollte sie zuerst nicht so richtig einsteigen und ich musste ein wenig nachhelfen. Doch dann legte sie sich hin und schaute zur gläsernen Tür hinaus.

Wir fuhren zurück ins Theater. Die A. war just fertig geworden und ich übergab Blue wieder in ihre Obhut.

Wieder daheim verstaute ich alles im Kühlschrank und machte Büroarbeit.

Am Abend kochte ich mir das hier:

Gebratener Reis nach der Grundanleitung die ich vor ein paar Tagen hier beschrieb, mit ein wenig Putengeschnetzeltes. Es schmeckte sehr gut.
Aber wisst auf was ich essenstechnisch so richtig, aber so richtig richtig richtig Lust hätte?
IM RESTAURANT SPEISEN!

Wetterumschwung

Einen Termin um 10:00 Uhr ließ mich sehr viel früher aufstehen, weil ich was vergessen hatte und vorab noch einmal los musste. Selber schuld! Es klappte aber alles ohne weitere Zwischenfälle und das zur höchster Zufriedenheit aller. Wenn einem so viel Dankbarkeit gleich am Morgen entgegenkommt kann der Rest des Tages nur gut werden.

Zwischendurch bekam ich mehrere Anrufe für zukünftiges Zeug das alles, zumindest zwei Projekte davon, auf sehr wackeligen Beinen stehen, weil die Situation sie jeden Augenblick zunichte machen kann. Das Gefühl das sich mittlerweile dabei einstellt, ist alles nur so halbherzig anzugehen, damit die Enttäuschung am Ende nicht zu groß wird, falls es wirklich nicht klappt. Aber in Kunst- und Kulturprojekte muss auch immer ein wenig Herzblut fließen, sonst macht das für mich zumindest keinen Sinn.
Noch etwas was die Pandemie gründlich vermasselt hat….

Am Nachmittag dann Wetterumschwung, von Sonnenschein auf Regen. Als sehr empfindliches Wetterdingbums, das nun mal bin, hatte ich schon ganzen Morgen ein leichtes Brummen im Schädel, das sich dann nachmittags zu einer Fast-Migräne entwickelte, Doch ich hatte mit einer Tablette vorgesorgt. Uff. Als die dann ihre Wirkung zeigt konnte ich los zur Probe. Diese war wieder so energiegeladen, dass ich den ganzen Missmut des Tages vergaß.

Auf dem Rückweg sah ich hoch oben an Himmel Störche oder so etwas in der Art mit langen Hälsen in Formation fliegen.

Am Abend schaute ich einen Film „weg“ den ich schon länger auf der TV-Box gespeichert hatte und der irgendwann im Schweizer Fernsehen lief. Lucy mit Scarlett Johanson in der Hauptrolle. Der Film stellt die Frage was wäre wenn der Mensch nicht nur ein paar wenige Prozent seiner Gehirnkapazität in Anspruch nähme sondern weitaus mehr. Die Frage wird im Film so beantwortet, dass Lucy sich zu einer Art Superheldin entwickelt und die Welt vor der Droge rettet die auslösen könnte. Der könnte einen Ticken weniger gewalttätig sein, aber sonst sehr gelungen.

Im Bett noch ein Podcast über Leo Tolstoi gehört: Szenen einer Ehe

Der Montag der ohne Wochenende begann

Aber echt! Ich hatte am Vorabend lange gebraucht um einzuschlafen. Die Nacht war unruhig und am Morgen erwachte ich gerädert. Ich musste nichts wegbloggen, das hatte ich am Abend davor getan und die Montagsfragen schreibe schon langer vorab. Die von nächstem Montag steht bereits fest.

Das Internet auch nicht leer gelesen, dafür war keine Zeit. Stattdessen gleich wieder ins Theater (ein anderes wie gestern) und um einer Probe beizuwohnen. Das schöne daran war, dass ich still in einer Ecke der Probe zuschaute, was mir dann so viel Energie vermittelte, dass das Wochenende ohne Pause schon fast wieder vergessen war.

Ein kurzes Gespräch mit der Regisseurin, über ein paar Änderungen die ich noch nicht kannte. Und schon musste ich wieder los.

Schnell ein paar Einkäufe im großen Supermarkt meines Vertrauens, an den ich sehr gerne am Montag gehe, weil er dann fast menschenleer ist.

Zuhause machte ich erstmal klar Schiff vom Wochenende da ich schlicht gar nichts weggeräumt und geputzt hatte, doch ich sollte am Abend Besuch bekommen. Dieser Besuch, war nebst dem, dass ich eine wenig was gekocht hatte, ein reines Arbeitsgespräch über das ich hier logischerweise nicht berichten kann. Es zog sich bis in den Abend hinein.

Ich versuchte früh zu Bett zu gehen weil ich am Dienstag ebenfalls früh raus muss, aber wegen einem Umstand an dem ich selber schuld bin. Ich hätte aufpassen sollen. „Wat een net am Kapp huet muss een en de Been hunn.“

Die Montagsfrage 2

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Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs.

Heute gibt es die Frage von letzter Woche nochmal, aber andersherum:

Die Pandemie hat uns alle gelernt zu verzichten. Gibt es ein Ding/ Umstand auf den du jetzt verzichtest, von dem du denkst, dass das gut und gerne auch nach der Pandemie so bleiben kann?

Oh ha! Ich musste schon eine Weile überlegen. Natürlich fallen mir als erstes die Dinge ein die ich schmerzlich vermisse. Aber etwas das ich nicht vermisse, im Gegenteil?!

Es gibt einen Umstand. Zugegeben es ist ein wenig weit hergeholt. Ich vermisse das Bussi-Bussi (in Luxemburg ist es Bussi-Bussi-Bussi) bei Begrüßungen nicht, mal davon abgesehen, dass ich das auch nur sehr begrenzt mach(t)e. Sogar bei manchen besten Freundinnen und Freunden, scheint es mir bisweilen fehl am Platz. Es nervte mich vor allem im Beruf wenn ich jemand neues kennen lernte, vor allem auf französischen Produktionen, bei denen ich merkte dass sie mir nicht besonders sympathisch waren und mit der Zeit die Sympathie noch mehr abnahm. Ich machte das Bussi-bussi Getuhe immer noch mit, aber ich hasste es.
In Pandemiezeiten hat es sich ausgebusselt und das kann meinetwegen auch so bleiben, zumindest mit Menschen die ich nicht „knutschen“ will.

***

Unten könnt ihr eure Antwort eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Der lange Sonntag

Versucht auszuschlafen, was auch halbwegs gelang. Doch die Gedärme und der Magen grummelten dass da etwas nicht in Ordnung ist. Wie ich das in Ordnung brachte werde ich nicht aufschreiben…

Das Internet ein wenig leergelesen. Nicht ganz. Soll ja was für die anderen übrig bleiben.

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Die Maus wird 50. Ich denke ich habe sie ziemlich von Anfang an verfolgt. Ich durfte sie sehen wenn mein Vater nicht zuhause war, denn er hasste deutschen Fernsehen. Ich schaue sie übrigens heute noch gern. Ein Novum für ihren Geburtstag, und ich glaube das wurde noch nie für eine Fernsehsendung gemacht , ist eine 20 Euro Gedenkmünze.

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Via Viele Grüße fand ich das hier:
Es ist zwar nicht wirklich nützlich für mich und Spotify habe ich auch nicht, aber eine schöne Idee ist es trotzdem.
Der Spotify Kanal von Barilla bietet für jede Nudelsorte ,die perfekte Playlist an, die so lange dauert wie die Nudeln kochen müssen.

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Am Nachmittag dann wieder ins Theater. Es folgten wieder zwei Vorstellungen. Wahrscheinlich wird es nächste Spielzeit noch einmal aufgenommen. Ein wenig fuchsig machte mich der Umstand dass ich im Theater bleiben musste bei dem wunderschönen Wetter. Doch da musste ich jetzt durch. Ich machte nach der zweiten Vorstellung beizeiten Schluss, denn inzwischen kenne ich mich so gut, dass mir letzte Vorstellungen nicht bekommen. Für die Darsteller ist das immer ein wenig ein Grund zum feiern und/oder zum traurig sein. Ich hingegen habe mehr Arbeit weil alles wieder eingepackt werden muss, doch ich habe inzwischen ein relativ gutes System und es geht fix. Ich versuchte also noch vor Schluss der Vorstellung alles wieder in Koffern zu haben in alles im Wagen verstaut zu haben bevor das Publikum aus dem Saal strömt.
Klappte alles wie geplant.

Zuhause setzte ich mich noch einmal kurz vor den Rechner, schrieb das Posting fertig und haute mich vor den Fernseher. Was ich mir angesehen habe (oder auch nicht) erfahrt ihr am Dienstag, denn morgen kommt die Montagsfrage.

Der lange Samstag

Ich war früh wach, trödelte aber eine wenig herum dass ich anschließend doch mächtig Gas geben musste, um rechtzeitig im Casino zu sein. Die BTS Klassen hatten mich gefragt ob ich nicht Lust hätte während des Film-Festivals meinen Beruf vorzustellen in einer teilweise Videokonferenz teilweise live. Ich hatte zugesagt aber vorgewarnt dass es eventuell nicht möglich sei. Doch es lief glatt; alle Termine takteten sich problemlos ein. Und so saß ich am Morgen zwei Stunden zusammen mit anderen Profis in einem mit Schülern spärlich besetzten Saal vor Kameras und wir bekamen Fragen gestellt.

Gleich im Anschluss musste ich sofort ins Theater , denn es war eine Nachmittagsvorstellung angesagt. Alles lief wie am Schnürchen ohne Zwischenfall.
Auch die zweite Vorstellung ging problemlos über die Bühne.

Nach dem letzten Umzug (Darsteller in eine Leiche verwandeln) machte ich Schluss.

Die A. hatte gekocht. Es gab eine Zucchini Lasagne, die aber, als ich ankam immer noch nicht weich war. Also warteten wir noch ein Weilchen und das sah dann so aus:

Ein klein wenig sehr dunkel schmeckte aber gut mit dem Fetakäse all den Gewürzen und der Tomatenpassata.

Kurz von 23:00 zuhause und ich fiel ins Bett.

***

Die No Art Sendung mit dem Jazz Musiker Gerg Lamy als Gast und in der ich die VR Brille vorstelle. (ab 16:15)

WMDEDGT im März

Also dann, der lieben Frau Brüllen wegen, heute wieder etwas ausführlicher. Die anderen Teilnehmer des WMDEDGT findet ihr hier.

Aber vorab ein Foto von den Tulpen, die ich am Mittwoch schon auf dem Markt gekauft hatte. Ich weiß ehrlich nicht welche Farbe das ist. Es ist nicht orange und nicht rosa, aber so richtig lachsfarben ist es auch nicht. Das Foto gibt die Farbe übrigens nicht so ganz naturgetreu wieder.
Aber schön sind sie!

Kommen wir zur Tagesordnung:

Ich stand etwas später auf und fühlte mich leicht verschnupft. Nein, nicht im politischen Sinne, sondern im wahren Sinne des Wortes. Die Nase war zu. Nein, DAS kann es nicht sein, denn ich war gestern erst im Test, der negativ ausfiel, und habe zwischendurch niemanden an mich rankommen lassen. Nach einer Stunde ging es dann.
Kaffee, Bloggen Duschen, Internet leer lesen.

Die Mails durchgesehen und festgestellt dass ein paar wichtige Mails im Spam gelandet waren, auf die ich hätte längst antworten müssen. Nun ja. Ich habe dann alles per Telefon in die Wege geleitet, das ging sogar erstaunlich besser und effektiver als per Mail. Ich glaube ich werde das insgesamt in der nächsten Zeit so handhaben, denn das Gemaile geht mir langsam auf die Nerven.

Ich ließ die Waschmaschine für mich arbeiten und schaute noch einmal in meiner Rezeptsammlng nach,was ich alles für den Abend brauche, weil die D. zum Abendessen kam.

Am Nachmittag startete ich die Einkaufsrunde währendem die Putzhilfe da war. Im Supermarkt sprach mich die Kassiererin an. „Entschuldigen sie dass ich sie das frage, aber sind im Fernsehen?“ Ja bin ich.
Ich glaube das jetzt zum zweiten mal, dass mich jemand darauf ansprach und es fühlt sich immer noch seltsam an.

Im gleichen Atemzug fuhr ich mein ganzes Arbeitszeug zum Theater, denn am Wochenende wird es zwei Doppelvorstellungen geben. Ich machte das heute schon denn morgen wird es sehr knapp werden, weil ich am Morgen noch eine andere Veranstaltung haben werde und die erste Vorstellung ist bereits um 15:00

Im Theater stelle ich fest dass ich, wie so oft, die Abschminke vergessen hatte. Also noch einmal los… Ich werde es nie lernen.

Kurz vor 17:00 wieder in der Wohnung um in der Küche langsam Gas zu geben, denn ich hatte der D. ein Menü versprochen. Die D. hat zu einem Viertel Schweizer Blut in den Adern und ich hatte ihr einen Schweizer Klassiker versprochen. Züricher Geschnetzeltes mit Rösti.

Gegen 18:00 kam die D. und brachte eine wunderbare Flasche Wein mit.
Wir saßen gemütlich in der Küche, bis alles fertig war.
Und das sah dann so aus:

Ich muss mich ein klein wenig selber loben. So gut hatte ich das Fleisch schon lange nicht mehr hinbekommen.

Kurz nach 22:00 alles noch fix vorgebloggt und ab ins Bett, denn der Samstag wird ein laaaanger Tag.

Gas & Daddeln

Donnerstag war ein Tag mit viel hin und her. Der Tag fing mit einem Test PCR Test an, im Rahmen vom Large Scale Testing. Ich zähle sie inzwischen nicht mehr, irgendwann hab ich aufgehört damit. Um den Cliffhänger gleich vorneweg zu nehmen, der Test war negativ)

Die Baustelle vor meiner Tür lässt grüßen. Als ich die Treppe hinunter kam, hantierte einer der Arbeiter an den Gasleitungen im Keller. Am späten Nachmittag schütteten sie das Loch vor meinem Kellerfenster wieder zu. Ich nehme an dass die die Gasleitungen somit erst mal fertig sind. Jetzt fehlen noch die Wasserleitugen und die Telefon- bzw. Internetleitungen. (Und ich kann mir hoffentlich als Weihanchsgeschenk, die Internet Glasfaserleitung legen lassen)

Danach ein Friseurtermin. Der ging wie immer fix und flott. Ich wollte diesmal das Deckhaar schneiden lassen was ich über den ganzen Winter hinweg habe wachsen lassen. Die Vorderhaare sind inzwischen so lang, dass ich sie problemlos bis zur Nasenspitze ziehen kann. Doch J.P. meinte dass es das noch einmal hin bekäme. Jetzt sieht das wieder schick aus.

Am Nachmittag dann der Zahnarzttermin den ich von Mittwoch auf Donnerstag habe legen lassen, weil ich Falle einer Spritze nicht mit sabberndem Mundwinkel und schiefem Gesicht in der Sendung sitzen wollte. Da für Donnerstag nichts „offizielles“ anstand war es mir egal.

Wieder daheim führte ich noch ein paar Telefonate zwecks zukünftigen Dingen, bei denen ich ehrlich gesagt, nicht weiß ob sie überhaupt stattfinden. Dieses in blaue hinein arbeiten ist bei allem Enthusiasmus schon sehr ermüdend…

Am Abend wollte ich, weil ich keine Lust auf Fernsehen hatte, ein Runde daddelen. Doch der Server von Runescape war wie es scheint überlastet. Ich versuchte es später noch einmal. Nö. Immer noch nicht. (Ich versuchte es am heute morgen am Freitag nochmal und es ging immer noch nicht. da scheint etwas faul zu sein)

Früh zu Bett um zu lesen.

Termine

Terminlich war der Mittwoch ein Ritt, der einen schnelleren Galopp erforderte als ich ihn vorgesehen hatte. Das lag aber auch daran dass ich zwischendurch ein wenig getrödelt hatte.

Ich wollte die D. unbedingt auf den Markt sehen weil uns ja über Wochen nicht gesehen hatten. Ich machte mit ihr einen frühen Termin aus, damit ich mich für den Rest nicht sputen musste. Ich hatte zu dem Zweck das Auto mitgenommen damit ich den Einkauf des Marktes verstauen könnte und nicht alles zum nächsten Termin schleppen müsste. Ich hatte geplant im Parkhaus an der Place Guillaume zu parken, weil das für alles sehr mittig lag. Was ich nicht bedacht hatte, war dass es nicht mal ein Viertel der Parkplätze wegen Renovierungsarbeiten im Parkhaus zur Verfügung steht, und die alles schon vor 9 Uhr weg sind. Und so stand ich eine geschlagene halbe Stunde in der Schlange bis ich endlich rein konnte.
Zwischendurch telefonierte ich mit der D. die mir schon vorab am Markt meine Einkäufe erledigte damit wenigstens Zeit für einen Becher Kaffee blieb.
Gesagt getan.
Merke aber: Das Parkhaus der der Palce Guillaume ist zur Zeit ein No Go.

Für den nächsten Termin musste ich in die Unterstadt, fuhr mit dem Aufzug hin und ließ den Wagen oben stehen, denn dort ist es noch schlimmer einen Platz zu bekommen. Ich holte das „Ding“ ab, das ich am Nachmittag für die Aufzeichnung der Sendung brauchen würde. Das ging erstaunlich schnell und fix, dass ich anschließend eine weiteren Kaffeebecher im Piazza gönnte. Inzwischen war es in der Sonne sehr warm geworden und ich musste die Jacke ausziehen. Ich genoss es sehr bis ich auf die Uhr schaute. Huch!
Mit wehenden Fahnen wieder in die Wohnung umziehen. Zudem wollte ich das „Ding“ vorab ausprobieren, damit ich nicht wie ein Doofmann in der Sendung stehe.
Gesagt getan.

Dann fix zum Drehtermin, der heute sehr lustig war. Am Samstag mehr davon.

Am Abend schaute ich mir eine YouTube Doku an über das Buch und die Verfilmung von „Mommie Dearest“, den ich nie gesehen oder gelesen habe. Die Abrechnung der ältesten Tochter von Joan Crawford mit ihrer Mutter.

Die Möbel sind da

Früh am Morgen Baustellenkrach vor der Tür dass die ganze Wohnung vibrierte. Man hatte es ja angekündigt aber, es wird wohl so weiter gehen bis zum Ende des Jahres mit einer keinen Pause im Sommer.

Dann ein Termin der mir so gar nicht in den Kram passte, denn ich sollte die neue Balkongarnitur geliefert bekommen. Als Lieferzeit hatte man mir von 9:30 bis 12:00 Uhr angegeben. Na super. Doch es ging alles glatt. Ich war kurz vor der Lieferung zurück.

Und so sieht das jetzt aus:

Man sitzt superbequem darin und zusammengeschoben nimmt es weniger Platz weg wie der Tisch davor.

Am Nachmittag einer Probe zugesehen um ein Gefühl für das Stück zu bekommen.

Es gibt ein Probenhund. Er wird nicht mitspielen aber irgendwann vielleicht…

Das Ist Ira, eine sehr eigenwillige verfressene Hunddame, aber in den Proben ist sie (meistens ) brav.

Aus der Probe zurück machte ich schnell noch einen kleinen Einkauf im Supermarkt und fuhr zurück zur Wohnung, weil ich noch die Kiste entsorgen musste, in der die Möbel geliefert worden waren.

Am Abend schaute ich mir zwei Folgen Cagney & Lacey an, der alten Zeiten willen. Früh zu Bett aber ich konnte lange nicht einschlafen.

Sonntag und Montag

Den Sonntag vergessen wir aus Gründen. Nur so viel: die Luxemburger werden langsam wieder auf ihrem Territorium eingesperrt, weil wir es es wagen unserer eigenen Strategie zu folgen. Zur Zeit ist es unser südlicher Nachbar der Stunk macht.
Mehr kann ich leider nicht berichten, da es zu viele andere Menschen involviert.

***

Schlecht geschlafen. Früh wach geworden, was aber nicht verkehrt war. Denn ich hatte einen Termin wahrzunehmen. Doch der verschob sich auf die Mittagsstunde, was mir die Gelegenheit gab in der Wohnung klar Schiff zu machen. Ich lud die Waschmaschine mehrfach. Hängte alles auf und fuhr dann zum verschobenen Termin.

Dort entdeckte ich einen kleinen Schrank, der für den Garten gedacht ist, zum wegräumen von Gartenutensilien. Doch da er so klein und handlich ist konnte ich mir ihn gut auf dem Balkon vorstellen.
Nach dem Termin war ich sehr inspiriert mir sofort einen solchen anzuschaffen. Da ich aber keine Lust hatte zu Ikea zu fahren sah ich mich im hiesigen Baumarkt um und wurde ebenfalls fündig.

Zwischendurch versuchte eine schönes Foto der Tram zu machen.

Wieder in Wohnung machte ich mich sofort an den Aufbau. Ich war mittelmäßig begeistert denn er ist ein wenig zu groß. Ich werde ihn bei Gelegenheit durch einen anderen ersetzen und der hier wird einen Platz in der Garage finden wo es mir zur Zeit an Staumöglichkeiten fehlt.
Es war so warm auf dem Balkon dass ich während den Aufbau heftig ins Schwitzen geriet. Ich musste zum ersten mal dieses Jahr die Sonnenrollos rausfahren.
Anschließend legte ich mich eine Weile in die Liege und genoss die Sonne.

Am Abend kochte ich mir Komfort Zeugs. Es gab eine Bulette mit Tomaten Salat und einem kleinen Kartoffelgratin. Ich verspeiste das ganze während einem recht spät angesetzten Zoom Meeting,

Als ich ins Schlafzimmer kam stöhnte ich. Ich hatte völlig vergessen dass ich am Morgen während ich die Wäsche machte, auch den großen Kleiderschrank in Angriff genommen hatte, zwecks ausmisten. Das Bett lag voll mit Klamotten. Also los! Da leicht genervt war, mistete ich rigoroser aus als anfänglich gedacht.

Das wird alles in den Container gehen.

Anschließend fiel ich wie ein Stein ins Bett.

Die Montagsfrage 1

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Here we go!
Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus anderen Blogs.
Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich die Kommentare für die Montagsfrage offen lassen soll, weil das auch denen die Möglichkeit gibt zu antworten, die kein Blog haben. Ich werde sie offen lassen ABER ihr benehmt euch! Wenn ich merke das es ausartet, werden sie geschlossen!

***

Fangen wir mit etwas leichtem an:

Die Pandemie hat uns alle gelernt zu verzichten. Welche zwei Dinge/Umstände fehlen dir am meisten und warum?

Wenn man wie ich alleine lebt, ohne Partner und Familie, ist die Frage schnell beantwortet. Mir fehlt die Geselligkeit. Ich vermisse es sehr meine Freunde und Bekannte zu sehen, mit ihnen in einer Bar oder einem Restaurant beim Apéro zu plaudern und zu lachen. Wer hier schon länger mitliest, weiß dass ich nur sehr begrenzt mit einem ein paar wenigen, sehr guten Freunden engeren Kontakt halte, sprich die A., die N., und wenn sie denn wieder im Lande ist, die D.
Ganz zu Anfang, im ersten Lockdown, vor einem Jahr, ( Ist das schon ein Jahr?!) veranstalteten wir Zoom Apéros, die meinerseits aber immer ein wenig ausarteten, weil ich, ohne es wirklich zu merken eine ganze Flasche Wein im Alleingang trank. Wenn ich dann nicht weiter zum essen geplant hatte, war ich schon sehr durch den Wind. Und da Zoom inzwischen im Arbeitsalltag zur Notwendigkeit geworden ist, kann und will ich nicht noch die Abende damit verbringen.

Ein andere Punkt ist der Körperkontakt. Ein Händeschütteln, eine Umarmung, ein Kuss. Und wenn man es doch tut, ist immer diese kleine Stimme Im Kopf, die dir eindringlich ins Gewissen redet. Der Umstand dass man jeden als potenziellen „Feind “ ansehen muss macht sehr traurig.
Zudem bin ich zwar alleinstehend, aber nicht asexuell und irgendwann hätte ich schon gerne wieder einen Partner. Doch es ist noch schwieriger geworden, jemand neues kennenzulernen. Und wenn doch, ist auch hier ist wieder diese kleine Stimme im Kopf die noch lauter schreit, wie bei einer harmlosen Berührung.
Ein schöner Text von Melancholie Modeste machte mir das sehr bewusst.

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Unten könnt ihr eure Antwort eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Alter Ohrwurm & Reis

Es ist immer mindestens ein Tag in der Woche seit beginn der Pandemie der sich seltsam anfühlt. Bis jetzt kann ich mich nicht daran erinnern dass es der Samstag gewesen sein soll, weil ich dann fast immer auf den Markt gehe.
Ich wurde spät wach und war immer noch müde. Ich nehme mal an dass es dem der Käseschlacht des Vortages geschuldet war.
Ich überlegte ob ich mich sputen soll, schnell den Eintrag fürs Blogg fertigschreiben, und auf den Markt gehen soll. Doch nach näherer Betrachtung des Kühlschrankes, brauchte ich nicht wirklich was. Also ließ ich es langsam angehen.

Den gesamten Morgen schwirrte mit ein EBTG Lied im Kopf herum das ich schon lange nicht mehr gehört hatte, das ich aber zur einer Zeit in den 90ern bis zum Erbrechen hörte. Irgendwie hatte sich ein alter Ohrwurm aus den Tiefen meines Hirns wieder hochgebuddelt. Vor allem der Text davon machte sich als Grundgefühl sehr breit.

Ich wurstelte zuhause herum. Es war schönes Wetter draußen, doch es war wieder kühler geworden als die letzten Tage und am Nachmittag auf dem Balkon sitzen ging selbst in der Sonne nur mit Jacke.
Ich räumte den Balkon um. Am Dienstag werden ja die Balkonmöbel geliefert. Allein der Gedanke erzeugt schon ein freudiges Gefühl. Der alte Camping Tisch, denn ich mir vor weit über 10 Jahren angeschafft hatte, als ich noch mehr im Film zuhause war, kam weg. Er hatte lange Jahre sehr gute Dienste dort geleistet und zu Anfang wurde ich belächelt, als ich damit ankam. Doch am Set erwies er sich als höchst praktisch zum Settaschen abstellen, anstatt sie immer nur auf den Boden in den Dreck und Staub zu stellen. Ich hatte ihn jetzt die letzten Jahre auf dem Blakon unter dem Küchenfenster stehen und doch stand den Sommer über der Kontaktgrill.
Ich wollte den Tisch entsorgen, doch als ich ihn zusammenklappte, merkte ich dass er mit Ausnahme der Lamellen der Ablage, eigentlich noch in Ordnung ist. Ich brachte es nicht übers Herz und verstaute ihn im Balkonschrank.

Ein paar Schreibarbeiten für nächste Woche, ansonsten gab der Tag wenig her.

***

Zum Abendessen wollte ich mir gebackenen Reis machen, eines meiner Lieblingsgerichte beim Chinesen, das so einfach und doch so lecker ist und bis ins Unendliche variiert werden kann. Ich hatte schon mehrfach versucht das aus der Lameng selbst zu tun, scheiterte aber immer wieder weil ich etwas grundlegend falsch machte.
Fried Rice oder Riz sauté wird, so wie der Schweizer Rösti, mit der Hauptzutat des Vortages hergestellt. Der war mir nicht klar. Der Reis muss sich sehr trocken anfühlen, sonst kocht man Reisbrei.

Aaron von Kanal Aaron & Claire erklärt das im Video sehr anschaulich.

***

Morgen geht es los mit den Montagsfragen! Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Zoom, blaue Flecken, Pasta & Käse

Ich musste mir den Wecker stellen, da ich bereits um 9:00 Uhr ein Zoom Meeting hatte. Das gute daran wenn es so früh ist, man braucht nur ein Hemd anzuziehen, der Rest sieht man nicht, denn das war in meinem Fall eine Kimono Hose und Filzpantoffeln.
Es ging um den Auftrag den ich schon gestern erwähnt hatte, und der verspricht sehr toll zu werden.

Gestern meldete sich eine Bekannte mit der ich mal zeitweilig beruflich zu tun hatte. Sie war letzte Woche Treppe hinunter gestürzt. Sie fiel wie ein Sack hinunter. Außer ein paar kleine blaue Flecken am Körper hatte sie nichts gebrochen, war jedoch mit dem Gesicht voll in eine Steindeko am Fuß der Treppe gefallen. Sie ist Freiberuflerin und hatte am Nachmittag einen sehr wichtigen Termin, den sie nicht umdisponieren konnte. Die Schwellungen seien soweit abgeklungen aber die blauen Flecken im Gesicht sähen verheerend aus, zumal jetzt, da sie zurück gehen und alle möglichen Schattierungen bekommen. Zudem hätte sie Schmerzmittel genommen, die sie nicht hätte nehmen dürfen und das hätte es noch schlimmer gemacht. Ich sagte ihr zu dass ich sie für den Termin zurecht machen würde. Als sie ankam erkannte ich sie fast nicht wieder. So heftige Flecken hatte ich noch nie live gesehen. Zu gerne würde ich euch Fotos zeigen, weil ich nämlich welche gemacht habe, davor und danach.
Ein dreiviertel Stunde später sah sie (fast) aus wie neu. Aber ich hatte auch mit Alkoholfarben kräftigst vorgearbeitet, dann mit sehr deckender Grundierung und noch hochpigmentierter Abdeckcreme. Man sah im Anschluss wirklich dass sie schwer geschminkt war, doch Flecken waren weg.

Am Abend hatte die N. zum Abendessen geladen. Ich freute mich schon sehr darauf, denn sie hatte Pasta vom kleinen Italiener in ihrer Straße geordert und ich hatte schon lange keine Pasta mehr von ihm.

Von der Pasta habe ich leider kein Foto. Wir fielen darüber her wie die Raubtiere. Das war aber nur die Vorspeise. Was dann folgte, konnte man als Käseorgie bezeichnen.

Die N. hatte gnadenlos zugeschlagen beim Käsehändler. Als ich von jeder Sorte ein ordentliches Stück probiert hatte, konnte ich mich nicht mehr rühren. Zudem hatte sei eine großartige Flasche Sancerre gekauft. Doch wie auch bei den letzten Fressgelagen kam der Abend mir so kurz vor denn kurz vor 23:00 mussten wir Schluss machen.

Man darf mich nicht rauslassen

…sonst gebe ich viel Geld aus. Aber dazu komm ich noch.

Nach dem Bloggen machte ich mich auf den Weg zu einem Zehnarzttermin zur Kontrolle. Der kam auch genau recht den ich spürte seit ein paar Tagen dass da rechts hinten eine scharfe Kante war, die es davor nicht gab.
Fazit: eine Plombe war zum Teil ausgebrochen und musste ersetzt werden. Da sich aber schon Dreck dort gesammelt hatte und der Nachbarzahn ebenfalls im Mitleidenschaft gezogen ist, habe ich noch fünf Termine hinzu bekommen um alles in Ordnung zu bringen. Juchhu!

Wieder in der Stadt fuhr ich zum Hobbymarkt, der ebenfalls Gartenmöbel verkauft und schaute mich um. Ich hatte ja schon davon erzählt dass, wenn ich schon nicht viel verreisen kann, dieses Jahr mit einen schönen Balkon haben will.
Ich fand genau das war ich suchte, wenn auch ein wenig kleiner. Aber es wird schick werden. Die Möbel werden am Dienstag geliefert. Und ich bin um knappe 400€ ärmer. Juchhu!

Es wird ungefähr so aussehen aber in grau und die Ecken am Tisch und an den Sesslen sind rund. Ich saß im Laden in den Sesseln und man steht ungerne wieder auf.

Ein Anruf bescherte mir einen Auftrag nächste Woche, der verspricht sehr lustig und spannend zu werden. Juchhu!

Später lag ich im Liegesessel auf dem Balkon und stellte mir vor, wie das aussehen wird. Am liebsten würde ich auch schon die Blumenkästen neu bepflanzen, doch um diese Jahreszeit ist es definitiv zu früh.

Am Abend schaute ich die letzten Folgen von Capitani und ich muss zugeben dass mich klein wenig Nationalstolz befiel. Die Krimi Serie ist wirklich gut. Ich hatte schon letzte Woche darüber berichtet dass sie weltweit im Netflix Streaming in den Top 5 stand. Es ist ein klassischer Krimi, der nach dem skandinavischen Muster vorgeht und in zwölf Folgen den komplexen Mord an einer sechzehnjährigen aufklärt, in den das ganz Dorf verwickelt zu sein scheint. Jede Folge dauert ein halbe Stunde, was eher ungewöhnlich ist, und man hat die Staffel ohne zu wirklich zu bingen in drei Abenden durch.

An all meine deutschen Leser: schaut sie euch auf luxemburgisch an gegebenenfalls mit deutschen Untertiteln und prüft mal ob ihr es nicht auch so verseht. Ich prophezeie mal je höher ihr aus dem Norden seid oder je tiefer aus dem Süden von Deutschland werdet es es weniger verstehen. Köln und Umgebung wird es wohl am ehesten verstehen.

Mittwochsmarkt & Set Design

Ich erwachte irre früh schlief dann aber noch mal ein. Gut so. Ich wurde dann aber sehr viel später und musste Gas geben um zum Wochenmarkt zu kommen. da ich später los ging hatte der Renert bereits seine Tür geöffnet um Mittagessen zu verkaufen. Ich trank den obligatorischen Becher Kaffee also heute bei ihnen.

Die Place Guillaume ähnelt immer mehr einem Platz mit großen Maulwurflöchern mit Absperrungen. Mittlerweile ist ein kleiner Hürdenlauf um durch die kleine Passage bei der Brasserie Guillaume zu kommen. Es war vorauszusehen dass es so kommen würde. Zudem sind die Cafés und Restaurants ja noch immer geschlossen. Der einzige Grund warum Renert geöffnet hat, ist dem Mittagstisch geschuldet den sie to-go verkaufen um so wenigstens ein bisschen was in die Kasse zu bekommen.

Wenn ich schon so nah beim Cercle war, konnte ich mir auch gleich die mir die Ausstellung über die Luxemburger Filmsets ansehen.
Das größte Projekt das je in Luxemburg gebaut wurde, was auch ein Vermögen gekostet hatte, was das Venedig Set das jahrelang in Esch-sur-Alzette stand.

Es wurde für den Film The Secret Passage gebaut und wurde es späterhin noch für viele weitere Filme genutzt ,die alle eine Szene in Venedig brauchten und sie dann in Luxemburg drehten weil es in Venedig selbst zu teuer geworden wäre. Große Teile des Films Girl with a Pearl Earring wurden auch dort gedreht, weil die Geschichte ja in Delft spielt, das auch Kanäle besitzt. Die Häuser Wände wurden ein wenig umgestrichen und auch die Brücken wurden verändert.

Ein weiterer Aspekt der Ausstellung ist wie man vortäuschen kann. Die Stadt Luxemburg und ihre Umgebung hat so viele völlig unterschiedliche Panoramen zu bieten. Es wurden hier schon die seltsamsten Herren Länder vorgegaukelt. Das Schloss in Vianden zum Beispiel diente mal als Schloss für Nosferatu im Film Shadow of a Vampire. Fast alle großen Konferenz Räume jeglicher Banken wurden schon in Filmen gezeigt.
Vieles von der Ausstellung ließ mich in Erinnerungen schwelgen…
Und plötzlich sprach mich jemand von einer Gruppe Jugendlicher, die die Ausstellung auch besuchten, an. Er hatte mir vor Monaten schon eine Mail geschickt ob ich während dem Filmfestival Zeit hätte, bei der Veranstaltung „Meet the Pros“ mitzumachen. Ich hatte durch die Situation nur halbwegs zugesagt weil sich immer wieder Daten ändern. Er hatte sich noch nicht zurück gemeldet und war jetzt aber sehr froh als ich ihm fest zusagte.
Mehr drüber nächste Woche.

Wieder in der Wohnung setzte ich mich auf den Balkon, las und genoss die Sonne.

Am Abend schrieb ich den Großteil dieses Postings vor. Für Fernsehen oder Netflix hatte ich keine Lust. Ich ging beizeiten ins Bett blätterte noch ein wenig im letzten New Yorker und hörte das Hörspiel Der Zwiefache Mann.

Brummschädel & Ausmisten

Den Brummschädel und das Wie und Warum muss ich nicht noch mal erklären, oder? Schaut einfach im Posting von gestern nach.

Nach ein wenig Aua, Grunz und Stöhn und einer Kopfschmerztablette machte ich mich ans Schreiben, was sich aber sehr beschwerlich anfühlte und langsam hinzog.

Im Anschluss musste ich etwas körperliches tun, denn geistige Glanzleistungen waren nicht zu erwarten.

Ich mistete das Badezimmer aus. Nun habe ich dort nicht so viele Schränke und Schubladen zum Ausmisten aber, die Maskenbildner Berufskrankheit will nun mal, dass ich sämtliche Tiegel und Töpfe mit Pröbchen und jeden erdenklichen Mist aufbewahre, in der Hoffnung ich könnte das mal im Beruf verwenden. Vor allem Proben mit Creme für jeden Hauttyp, werden von Darstellern nach dem Abschminken immer wieder gern genommen. Anstatt dann irgendwas zu kaufen sammele ich die Probentuben und verschenke sie dann. Außerdem nehme ich die Dinger auch gerne für mich auf Kurzreisen, denn sie nehmen wenig Platz weg. Doch mit den Jahren sammelt sich so einiges an und ich habe keine Ahnung wann ich das ganze Zeug benutzen soll. Also weg damit. Zudem wenn es einmal geöffnet ist sollte man das Zeug aufbrauchen und nicht ewig lang im Schrank aufbewahren denn es wird nicht besser.
Es gibt übrigens auch ein Verfalldatum für Kosmetik und es steht auf jeder Packung, aber die wenigsten wissen davon.
Eine kleine Warenkunde gefällig?

Dieses kleine Zeichen gibt es auf jeder Kosmetikcreme. 6M bedeutet dass sie innerhalb von sechs Monaten aufgebraucht sein soll. Das heißt nicht dass die Creme auf den Tag genau nach den Öffnen sechs Monte später schlecht wird, doch es ist eine Referenzzeit , die man schon ein wenig beachten sollte. Zudem hängt es auch davon ab wo sie gelagert ist. Im Kühlschrank hält es sich länger als im warmen Badezimmer.
Ein Produkt bei dem ich sehr pingelig bin, ist Wimperntusche. Nach dem Öffnen maximal zwei Monate und weg damit. Und jetzt mit der Pandemie bin ich noch vorsichtiger geworden. Jeder Darsteller bekommt seine eigenen Produkte. Wenn die Vorstellungen vorbei sind, muss es entweder ganz entsorgt werden, oder im Falle von mitunter sehr teuren Lidschatten, mit 95% Alkohol komplett desinfiziert werden.

Mehrere beruflich längere Telefonate geführt. Ich höre in letzter Zeit mehr Schlechtes wie Gutes. Ach ja… Die Pandemie hat so vieles kaputt gemacht und das nicht nur im direkten Bezug sondern in zweiter und dritter Linie.
Irgendwann wird es wieder bergauf gehen. Doch es wird dauern…

Am Abend große Lust auf Comford Food. Ich machte mir Orecchiette (zur Zeit meine absolute ober Lieblingspasta) mit einer schnell erfundenen Sauce, die, wenn ich sie jetzt nicht aufschreibe, nie wieder so hinbekomme.

200 gr Orecchiette
1 Esslöffel Tomaten Pesto (es war ein Rest, der musste weg)
1 Dose Saupiquet Thunfisch in Olivenöl (mit dem Olivenöl)
2 Esslöffel gefriergetrocknete Zweiblen
3-4 kräftige Spritzer Worcestershiresauce
1 Esslöffel voll frisch gemahlene Rote (Pfeffer) Beeren
Ein kleinen Schuss heißes Wasser dazu damit es beim Umrühren die Konsistenz einer Paste/ Sauce bekommt.
Die Pasta abschütten und sofort, siedend heiß und tropfnass in die kalte Sauce geben. Sofort umrühren. Ich brauchte weder Salz noch Parmesan, denn ich schon bereit gestellt hatte. Das schmeckte auch so. Ich würtze nur noch einmal mit ein wenig schwarzem Pfeffer nach.