
An mich
…als Erinnerung an einen Winter.

Fundstück

Mißmut & Lebenslust
Wie verbringt man eine Nacht in einer Kirche in der eine Szene abgedreht wird, bei der ein klassisches Konzert stattfindet?
Ganz gut sollte man denken, lasst man mal die Müdigkeit und die Kälte außer acht.
Was aber wenn man sich mindestens zwanzig mal folgendes Stück von Chales Ives – The unanswered Question anhören muss? Das Stück an sich ist eigentlich sehr schön, wenn auch leicht beunruhigend und stellenweise düster. Ein paar Mal kann man es sich schon anhören, aber beim zwanzigsten Mal wird man ganz… ich weiß nicht…energetisch aufgeladen sich das Leben zu nehmen…?
(Stellt den Ton etwas lauter den das Werk ist ziemlich leise)
Am Morgen getanzt
Starkult
Sich selbst inszenieren ist immer ein wenig problematisch und wird gerne belächelt im Schauspielgewerbe.
Dass einige es doch können zeigen diese Videos. Das New York Time Magazine ließ 14 Hollywood Schauspieler sich selbst inszenieren. Mache sind sehr gelungen andere etwas weniger.
Am besten gefällt mir Javier Bardem, James Franco, Natalie Portman, Noomi Rapace (allein schon der altmodischen Fingernägel wegen), Vincent Cassel (als Fred Astaire…herrlich), Robert Duval (was für ein tolles Gesicht!!!) und die einmalig fabelhafte und traumhaft schöne Tilda Swinton.
Hier geht es zu den Videos.
(Ich habe sie nicht eingebettet da man sie dort alle am Stück sehen kann wenn man beim ersten, also Javier Bardem, beginnt)
Integration pur
Neulich in der Konditorei:
Die Mädels hinter dem Tresen sind alle schon seit ewigen Zeiten da. Ein gutes Zeichen.
Eine davon ist von einer undefinierbaren Nationalität, ich könnte es wissen, habe sie aber nie danach gefragt. Sie spricht ein sehr gebrochenes Luxemburgisch das ich keiner bestimmten Sprache zuordnen kann, und wenn, dann einer südländischen. Vor dem Tresen steht eine Holländerin die ein Luxemburgisch redet das sehr von holländisch durchwachsen ist.
Die Verkäuferin berät die Kundin über Schokolade und sonstiges. Beide sprechen Luxemburgisch jeder in seiner eigentümlichen Weise. Den Grammatikren würden die Haare zu Berge stehen. Wilde Satzkonstruktionen kommen zustande bei denen ich auch kurz auseinanderzummseln muss was damit gemeint ist. Doch keiner von beiden verfällt in eine Sprache die beiden geläufiger wäre, wie englisch oder deutsch. Es bleibt dem wilden Kauderwelsch.
Und beide verstehen sich blendend. Die Kundin gibt am Ende sogar ein Trinkgeld.
Als ich dann Laden verließ dachte ich; SO funktioniert Integration, so und nicht anders.
Auf der Suche
Else Buschheuers Podcast von letzter Woche: Einsame Herzen
Schön, betrüblich, traurig und so wahr.
Hier ist der Wurm drin
Alle Jahre wieder schreibe ich so ungefähr um die gleiche Zeit, dass ich keine Lust auf Weihnachten habe. Dieses Jahr kommt noch hinzu, dass ich mir mein Arbeitspensum langsam über die Hutschnur wächst. Ich arbeite jetzt in der dritten Woche toujours durch ohne freien Tag und frage mich war das soll. Ich hacke die Aufträge einen nach dem anderen ab ohne mich an den Ergebnissen zu freuen, weil ich mich jeden Tag hin schleppe und das immer nur mit halber Energie, weil ich zu mehr nicht fähig bin. Natürlich kann und darf ich mir das nicht anmerken lassen und das scheint auch hablwegs zu klappen.
So arbeite ich dieser Tage an dem blutigsten Theaterstück das ich je hatte. Es ist ein kleine Herausforderung für mich, da ich Blut in dieser Größenordnung noch nie hatte. Hinzu kommt dass ich für die beiden Regisseure sehr gerne arbeite und ich sehr froh bin, dass sie mich nach ihrem letzten Stück noch einmal für eine Zusammenarbeit gefragt haben.
Und doch kann ich mich nicht freuen…
Ich brauche Urlaub, ganz dringend…
Guy Helminger
Es muss schon was dran sein wenn der neue Roman von Guy Helminger Neubrasilien es schafft beim Deutschlandfunk als Buch der Woche vorgestellt zu werden.
Ich denke ich werde es mir kaufen, denn die Buchbesprechung hier im Podcast zu hören macht Lust auf mehr.
Schnee
Das erste Schneegestöber für dieses Jahr und die Straßen in Luxemburg sind lahmgelegt. Die Verkehrsmeldungen im Radio nahmen heute morgen kein Ende. Ich musste glücklicherweise nicht so früh los. Das Video ist von heute Nachmittag gegen 16:00 auf den Rückweg.
Für alle die die sich an der weißen Pracht erfreuen können; bitte schön.
Ich HASSE Schnee!
Werbung
Die folgende Werbung erregte bei ihrem Erscheinen für großes Aufsehen zumal nur sehr sehr wenig CGI verwendet wurde. In Europa war sie nie zusehen aber im Internet kursiert sie schon seit langem. Ich fand sogar mal vor geraumer Zeit ein Videoblog drüber in dem die Macher darüber interviewt wurden.
Hier nun die Sesamstraßen Version davon.
Fatale
Das ist Sascha Ley.

Ich traf sie heute für ein paar Schminktipps und Utensilien. Ich verwandelte mich anschließend in ein kleine Maus und durfte während den Proben zu ihrem neuen Programm „Femme Total“ anwesend sein. Ich denke es wird ein insgesamt spannendes Programm werden. Drei der Lieder die später im Programm zu hören sind bekam ich probeweise mit.

Mit ihren Musikern Geogre Letellier, Jeannot Sanavia und dem absoluten Multitalent Eugene Bozetti und meiner Meinung nach einer der besten Musiker in Luxemburg, ist sie ab dem 1. Dezember im Inoui zu hören und zu sehen. Und dem Plakat nach zu urteilen gibt es auch was für’s Auge…
She’s Come Undone
Vor sehr langer Zeit las ich die Geschichte von Dolores Price im dem Debutroman Die Musik der Wale von Wally Lamb. Im Original heißt der Roman She’s Come Undone.
Es ist die Lebensgeschichte von Dolores von ihrem vierten Lebensjahr bis zu ihrem Vierzigsten, die mach damals sehr berührt hat wegen ihrer Höhen und Tiefen.
Der englische Titel bezieht sich auf ein Lied, dessen Text und Melodie sich irgendwo in meinem Unterbewusstsein fanden ohne dass ich jemals richtig heraus fand um welches Lied es sich genau handelt und von wem es stammt. Zudem las ich das Buch zu einer Zeit als Robbie Williams mit einem gleichnamigen Titel die Charts besetzte und es war ein Ding der Unmöglichkeit den Vorgänger davon zu finden.
Bis heute:
The Guess Who – Undun
Und ich mag den Song immer noch.
Fundstück
Heute:
Die Fotographin Desriée Dolron.

Ich werde ihre Arbeit nicht weiter kommentieren, doch die bizarre Schönheit ihrer oft makaberen Werke ließ mich nicht gleichgültig.
0651 / 43670
Der Titel ist eine Telefon Nummer von der ich letztens angerufen wurde. Nach einer kurzen Recherche fand ich heraus dass sie zu einem Meinungsumfrage Institut mit Sitz in Trier führt.
Ich fragte mich was die von Luxemburg wissen wollen.
Ein paar Klicks weiter fand ich dann ein Forum, mit der genauen Adresse der Firma und einer Homepage.
T.I.P. BIEHL & WAGNER
Trierer Institut für angewandte Psychologie
Dipl.-Psychologen Eberhard Biehl & Joachim Wagner
Web: www.tip-web.de
Auf der steht zu lesen, dass sie im Auftrag der STATEC eine Umfrage über das Reiseverhlaten der Luxemburger durchführen.
Ich finde das etwas seltsam, dass die STATEC ein ausländisches Unternehmen anheuert, wo wie doch in Luxemburg die ILRES dafür haben. Zudem geht das niemanden etwas an wie, wo und wann ich verreise, da ich gerne aus dem Urlaub zurück komme und dabei nicht feststellen möchte dass der ganze Hausrat entwendet wurde.
Frage an die Runde
Kennt jemand von euch root.lu?
Hat jemand Erfahrungswerte?
Fundstück
Stephanie Valentin kann das was ich nicht kann aber gerne könnte. Denn wenn ich das in echt könnte, wäre ich steinreich. Vielleicht irgendwann mal in ferner Zukunft wird es möglich sein.
Stephanie gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit mit Photoshop. Da wird sogar Mr.Bean sexy.
Via stval.fr
From Shanghai With Love

Die Fahrt hinaus
Zugegeben ich habe den Titel bei Virginia Woolf geklaut, aber er passt so gut.
An einem der letzten schönen Sonntage im September, fuhr ich mit meiner guten Freundin Nathalie und einer einer Gruppe mir völlig fremden Leuten hinaus ins Grüne. Voraussetzung war, dass wir alle wie in den fünfziger Jahren gekleidet sein sollten, passend zum Retro Bus, der uns durch die Lande fuhr.
Es war einer der schönsten Tage in diesem Jahr…






Ah…ich kann gar nicht hinsehen
Monocle… WOW
Letztendlich zieht es mich dann doch immer wieder an meine Tatorte zurück. Ich war gestern Abend im Theater im TNL.
Monocle
Ein Portrait von Sylvia von Harden

Das berühmte Bild von Otto Dix wurde Vorlage zu einem Theaterstück, geschrieben von Stéphane Ghislain Roussel, der ebenfalls Regie führte.
Sylvia von Harden wird gespielt von Luc Schiltz
Das Stück ist einer der absoluten Höhepunkte dieses Jahres. Ich sehe weiß Gott viele Stücke im Jahr von denen ich die meisten hier im Blog nicht erwähne. Aber das hier ist ein kleines Meisterwerk.
Ich habe schon lange nicht mehr eine so schöne Regiearbeit gesehen, so präzise und sauber gearbeitet. Luc Schiltz ist so unglaublich gut…es gibt keine Worte dafür.


Schon als ich die ersten Fotos davon sah, dachte ich…WOW!
Da das Stück im Rahmen eines Festivals läuft, wird es nur heute Abend noch einmal im TNL zu sehen sein. Ihr solltet also all eure Pläne für heute Abend über den Haufen werfen und euch das Stück ansehen!
Weitere Spieldaten sind dann weiter weg, im Centre Wallonie-Bruxelles in Paris vom 29.11 bis 3.12
und auf dem Festival 30“30′ in Bordeaux am 21 und 22 Januar 2011.
Wie der Zeiger einer Uhr
Tage drehen sich im Kreis, wie der Zeiger einer Uhr. Sie sind alle gleich und doch ähneln sie sich kein bisschen. Hinzu kommt der Dauerregen, der, wie ich schon so oft geschrieben habe, für mein Gemüt nicht förderlich ist.
Dabei wäre es grade jetzt da ich in der Arbeit regelrecht versinke, nicht schlecht wenn ich etwas mehr Energie hätte.
Ich sehne mich nach Sonne und Wärme, Sand und Meer….
2raumwohnung – Wir sind die anderen
Es war während meiner Berliner Zeit. Dort lernte ich die Gruppe kennen und lieben.
Ein Freund von mir sagte einmal, Ingas Stimme klingt in dem Lied wie jemand der grad von Straße ins Studio herein schneit, sich ans Mikrofon stellt und singt und danach gleich wieder geht.
Irgendwie stimmt das schon, aber es ist auch der Text der das Gefühl hervorruft.
Wir sind die anderen.
Ich bin der andere.
Ich war so oft der andere, dass es schon fast nicht mehr wahr ist…
Und jedes mal wenn ich das Lied höre entdecke ich es immer wieder neu.
Und dann wünsche ich mir die Zeit zurück an dem ich wirklich der andere war…
Am Morgen gesungen und gelacht
Vum Lämmes gebass
Der Ursprung das Titels weiss ich nicht. Ist mir auch jetzt zu mühsam das herauszufinden. Kann ja jemand von euch tun wenn er Lust hat.
A propos Lust: Die Lust am Beißen vor allem in blanke Hälse, ist seit geraumer Zeit wieder groß in Mode, vor allem beim jüngeren Publikum. Vampirgeschichten haben einen ungebrochen großen Erfolg, und das so sehr, dass ich letzte Woche auf Stippvisite in Stuttgart war um mir den Tanz der Vampire anzusehen.
Nein ich bin nicht von denen gebissen worden und ich schwimme auch nicht auf der Welle der Kleinmädchen Romane von Stephenie Meyer mit.
Ab nächster Woche läuft im großen Theater, das gleiche Musical mit neunzig Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der „UGDA“ und dem „Service National de la Jeunesse“.
Ratet mal wer die Maske macht?
Info: tanzdervampire.lu
Am Morgen getanzt
Kultnacht – The Best Disco In Town, hieß es letzte Nacht bei ZDF neo. Ich wollte ins Bett weil ich müde und schlecht gelaunt war und mich selbst nicht konnte.
Und dann sah ich all die verrückten Kostüme, Haarschnitte, bisweilen ziemlich bizarre Designs. Die Musik tat den Rest. Und plötzlich war ich so gut gelaunt und voller Energie, dass Zu-Bett-Gehen ein Fremdwort war. Mir ging es gut.
Und heute Morgen stellte ich mir die dreier Kombination zusammen.
Stacy Lattisaw – Jump to the Beat
Nick Straker Band – A Walk In The Park
MFSB feat. The Three Degrees – TSOP (The Sound Of Philadelphia)
Wie Schall und Rauch
Vorgestern schwirrte mir bei der Autofahrt plötzlich ein Name durch den Kopf den ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gehört hatte.
Aztec Camera
Eine Indie Pop Band aus den Achzigern von denen ich irgendwo wahrscheinlich auch noch ein Vinylalbum habe. So richtig groß raus sind sie nie gekommen, aber es gab ein Lied von der Gruppe das ich damals stundenlang hörte: How Men are.
Die original Version, fand ich ohne lange zu suchen bei diversen Downloadportalen, aber das Video ist nicht auffindbar. Der Frontman der Band, die sich 1995 auflöste, hat das Lied immer noch in seinem Repertoire. Roddy Frame singt es in einer Accousticversion.
Sex (2)
… weiter dem F&A:
Sex im Internet?
Eine etwas seltsame Fragestellung. Aber ich lasse sie absichtlich so vage. Ich würde lügen wenn ich sagen würde ich hätte nicht schon so einiges ausprobiert. (Wobei wir wieder bei den Erfahrungswerten wären und der Tatsache dass ich da besser einiges nicht versucht hätte) Nun gibt es für jeden noch so ausgefallenen Geschmack tonnenweise Material im Netz und ich muss keine Beispiele oder Links zeigen, das tun andere zur Genüge. Sex spielt sich ja zum größten Teil im Kopf ab. Aber diese ganzen Sexseiten turnen mich eher ab als an. 95% von dem was ich dort sehe regt meine Phantasie nicht an. Und um nach diesen 5% zu suchen ist mir zu zeitaufwendig und mühsam.
Wenn wir schon bei dem Thema Internet sind. Partnersuche im Internet?
Ich glaube dazu habe ich schon mal was geschrieben. Ich habs versucht. Die anschließenden Treffen fielen von „Himmelhochjauchzend“ bis „Zu Tode betrübt“ aus. Ich bin auch bei zwei verschiedenen Datingseiten noch immer gelistet, doch ich nutze sie heute wie ein soziales Netzwerk, ohne die unangenehmen Nebenwirkungen á la Facebook.
Wie ist das mit Sex, Liebe und Treue?
Sex ist Sex, Liebe ist was anderes. Ich gehöre zu der denen die beides von einander unterscheiden können und das eine sowohl wie das andere haben, manchmal ergänzend manchmal getrennt. Das mag für viele keine Option sein. Ich bin darin liberal eingestellt. (was aber nicht heißt dass ich für alles und jeden Freiwild bin!!!)
Wie stehst du zu den Blogs in denen etwas über Sex stehst.
Ha, jetzt kommst’s! Ich bin überzeugt davon, dass in jedem dieser Beiträge und sei er noch so fiktiv immer ein Körnchen Wahrheit steckt.
Ich könnte noch lange so weitermachen, aber ich finde das reicht für’s erste…
Sex
Alle (fast alle) Blogs die ich lese schreiben über Sex. Nur ich nicht. Dabei stellt sich die Frage warum? Weil es die letzte Bastion ist ich wacker halte und dem Internet nicht preisgebe?
Seltsamerweise wüsste ich nicht mal was ich drüber schreiben sollte.
Eben las ich ein Beitrag im postapokaliptischen Blog mit dem Titel Analsex mit Fremden. Nun muss ich ehrlich gestehen dass ich beim Lesen solcher Titel (egal ob sie aus reiner Provokation geschrieben sind oder ein Schwank aus dem eigenen Erfahrungsschatz erzählen) emotional völlig ungerührt bin. Dabei handelte der Beitrag an sich sich nicht darüber sondern über etwas ganz anderes.
Ich schweife ab…
Versuchen wir es mal mit F&A
Bin ich prüde?
Nö, überhaupt nicht. Aber daran liegt es wahrscheinlich auch nicht.
Bin ich lustlos?
Nein auch nicht. Zumindest funktionieren alle dazu nötigen Organe einwandfrei und hatten noch nie ungewollte Aussetzer.
Mangelt es mir an Erfahrung?
Das nun wirklich nicht. Es gibt sogar die eine oder andere Erfahrung auf die ich im Nachhinein gerne verzichtet hätte. Aber zumindest weiß ich jetzt was ich mag und was nicht.
Geht das etwas präziser?
Ja. Zum Beispiel finde ich diese ganze Fetischzeug total überbewertet und bisweilen sehr lächerlich. Genau so Rollenspiele wie z.B Sado/Maso mit einem Feuerwerk an Utensilien erscheint mir äußerst mühsam und kompliziert.
Ich bin also ein 08/15 Typ?
Nein das nun auch wieder nicht. Obwohl eine 08/15 Nummer mir näher liegt als kopfüber an einem Seil zu hängen und einen Arm bis zum Ellbogen im Darm zu spüren. Dazwischen gibt es noch sehr viel anderes.
(Fortsetzung folgt)
Annie Girardot
Gestern war die letzte Vorstellung der „Kassette“ für Oktober. In dem langen Gang im Keller des Kapuzinertheaters hängen jede Menge an alten Theaterplakaten von vergangenen Produktionen. Ein Plakat davon ist keine hauseigene Produktion sondern ein Tourneestück.

Als ich das Bild mit der Widmung von Annie Girardot ablichtete, war ich neugierig was aus der Schauspielerin geworden ist. Umso mehr erschrak ich als ich las, dass sie schwer an Alzheimer erkrankt ist und bisweilen nicht mehr weiß dass sie einmal Schauspielerin war.
Die Widmung auf dem Plakat gewinnt damit sehr an Bedeutung:
Pour toute l’équipe du théâtre des Capucins / Merci de votre acceuil / Vive la la vie. Oh oui… la vie!!!
Sie wechselte vom Leben in eine Welt der vergangenen Träume.
Interview mit ihrer Tochter Giulia Salvatori: