Das macht man für gewöhnlich mit einer Lammkeule.
Es funktioniert seit ein paar Tagen mit den Außentemperaturen auch mit mir.
Ich dürfte langsam gar sein man kann mich servierfertig machen.
Hat irgendjemand eine Idee was als Beilage zu mir passt?
WM Filmfestival 20
Heute:
Guichet 27B von Iris Alexandre
Es ist noch gar nicht so lange her, da musste ich auch dadurch. Der Film beweist nur wie bescheuert diese ganze Prozedur doch ist, allen voran das Foto. Aber seht selbst.
WM Filmfestival 19
Heute:
Kudan von Taku Kimura
Diese kleine Perle fand ich vor einigen Tagen spät abends als ich nicht schlafen konnte. Kimura hat so viel Fantasie dass es für mehrere Filme reicht. Wunderschön.
WM Filmfestival 18
Heute:
Copia „A“ von Pablo A. Diaz & Gervasio Rodriguez Traverso
Kuriosum
Als ich das Foto vom Sparfest einstellte fand ich einen kuriosen Link.
Ich kenne Maischi Tibesart zwar recht gut aber dass sie ein tibetanisches Totenbuch geschrieben hat, war mir neu.
Euch auch?
Bei Amazon.fr gibt es das Buch für 3,38€.

Wenn man dann etwas nachforscht scheint sie neben der luxemburger Küche ein echtes Faible für den Tibet zu haben. Denn das das Totenbuch ist schon mehrfach unter ihrem Namen veröffentlicht worden, nebst tibetanischen Mandalas.

Alles zu finden in der Liste bei Amazon.fr (und NUR dort!!!)
WM Filmfestival 17
Heute:
Birdland von Jimmy Grassiant
WM Filmfestival 16
Heute:
Chop Cup von weareom
In einem Schuhkarton
…auf dem Dachboden fand ich ein Foto.
Es war der Tag des Sparfestes des Sparkasse. Jedes Kind im ersten Grundschuljahr in Luxemburg bekam eine Porzellan Spardose und ein Sparbuch mit 100 Francs.
Es war mitten im Winter und die über die Hälfte der Klasse lag mit Erkältung im Bett. Und so mussten wir restlichen acht an dem Tag das Lied singen das wir über Wochen hinweg geprobt hatten.

Ganz links stehe ich. Die Dritte von Links ist auch keine Unbekannte. Es ist Maischi Tibesart, die spätere Fernsehköchin und Buchautorin.
WM Filmfestival 15
Over The Hill.
So nennt man während den Tag an dem man die Hälfte der Drehzeit eines Films abgeschlossen hat. Für gewöhnlich wird das abends nach Drehschluss mit einem Drink und ein paar Häppchen gefeiert. Je nach Produktion entsteht sogar eine Party daraus.
Heute ist Over The Hill Party beim WM Filmfestival.
Hoch die Tassen!
Heute:
Springtime – A Journey Into Macro Space von Gunther Machu
Sehr schöne Aufnahmen. Und eine viel bessere Bildqualität von Vimeo.
L’Illusionniste

Es fällt mir nicht leicht etwas über den neuen Film von Sylvain Chomet zu schreiben, weil ich ihn beständig mit seinem Meisterwerk „Les Triplettes de Belleville“ vergleiche.
Das Drehbuch zum Film „L’Illusionniste“ stammt aus den Nachlass von Jaques Tati, deren Erben und Verwalter an Chomet herantraten um es ihm als Vorlage für seinen neuen Animationsfilm vorzuschlagen. In allen Filmen von Chomet merkt man dass er eine großer Fan von Tati ist.
L’Illusionniste spielt sich Ende der Fünfziger ab. Tatichef der Magier, hat nicht mehr all zu viel zu verlieren, nachdem er aus dem letzten Theater in Paris hinausgeworfen wurde. Seine Show ist nicht mehr gefragt. Er wandert aus nach London versucht sein Glück dort und landet schließlich auf Umwegen in Schottland in einem kleinen Dorf, wo er seine Vorstellung im Dorfpub gibt. Die noch fast kindliche Hausmagd ist sehr angetan von seinem Können und rät ihm nach Edinburgh zu fahren. Ohne dass Tatichef es möchte begleitet sie ihn…
Der Film ist von Anfang bis Schluss mit einer Melancholie durchzogen, die man auch in den Werken von Tati wiederfindet. Die Hauptfigur ähnelt Jaques Tati sehr. Aber, und das ist der Knackpunkt, die Geschichte an sich verpasst jede Gelegenheit den Zuschauer mit auf diese Reise zu nehmen. Man bleibt außen vor. Es entsteht zu keinem Zeitpunkt diese Magie in der man in den Film eintaucht und sich fallen lässt. Wahrscheinlich liegt es auch am Script selbst, das nicht soviel hergab, wie Chomet erwartet hatte.
Trotzdem ist der Film ein kleines Kunstwerk und man sieht viele der seltsamen überzeichneten Gestalten die man von seinen Filmen davor kennt. Nur kommen sie sehr viel weniger zur Geltung. Es gibt den traurigen Clown, den Bauchredner, die Akrobaten Drillinge, der kleine Hotelbesitzer, die gewaltige Opernsängerin, der besoffene Schotte, die Boyband, je alles Figuren die so viel mehr hergeben würden wenn Chomet sie denn gelassen hätte. Doch die Hauptfiguren sind der Magier und das kleine Mädchen, bei denen der Funke zum Publikum nicht recht hinüberspringen will.
Schade. Aber vielleicht habe ich auch zu viel erwartet nach all der Zeit.
WM Filmfestival 14
Heute:
Rudi’s Lexicon von Nedeljko Dragic
L’Illusionniste
Endlich.
Ich hätte es fast übersehen wegen all dem Stress.
Gleich in Anschluss an dieses Posting.
Um 21:00
Im Utopia
L’Illusionniste
Ich werde da sein.
Sonst noch jemand?
WM Filmfestival 13
Heute:
A Casa dos Mortos von Debora Diniz
Das Haus der Toten handelt von einem psychiatrischen Gefängnis in Brasilien.
Mittendrin und doch nicht dabei.
Ich habe mich ins Bananas verkrochen. Es ist der Vorabend des Nationalfeiertages. Ich sitze mitten im Getümmel. Und doch fühle ich als ob ich nicht dazu gehören würde. Wie unter einer Käseglocke und ich schaue zu was draussen passiert. Ich sollte nach hause fahren. Wäre gescheiter.
Nachtrag: 23.06 / 11:00
Es war grauenvoll. Irgendwann gegen traf ich eine Bekannte bei der ich vor drei Wochen zu einem Barbecue eingalden war. Ein kurzer Plausch und dann hatte ich die Nase gestrichen voll. Ich wollte nachhause. Auf den Weg zurück zum Auto hörte ich die ersten Knaller des Feuerwerks. Von weitem schaute ich Lichtern am Himmel zu, die sich im oberen Teil in einem gläsernen Bürogebäude widerspiegelten. Ich wollte nur noch weg.
WM Filmfestival 12
Heute:
La Fuite von Mélanie Gohin
*******
Für den Film von morgen möchte ich euch den Trailer zeigen und euch jetzt schon darauf hinweisen, dass der Dokufilm keine leichte Kost ist.
Heute ist
…so ein Tag an dem bis jetzt so viel passiert ist wie bei Zombo.com
WM Filmfestival 11
Heute:
Caniche von Noémie Marsily und Carl Roosens
Die Geschichte ist so bizarr, dass man dran bleibt nur um zu wissen wo das alles hinführt.
WM Filmfestival 10
Heute:
A Short Love Story In Stop Motion von Carlos Lascano
Wie versprochen ein weiterer Film von Lascano.
Quiz Auflösung

So bekannt schien das Foto des Mannes dann doch nicht zu sein. Mir war es aber bekannt. Er heißt John Pemberton, von Beruf Pharmazeutiker und Erfinder von Coca Cola.
Am Morgen gelacht

Via Dilbert.com
Villa Vauban
Ich sollte schon längst dort gewesen sein. Gestern habe ich es zu ersten mal geschafft.
Das erste mal als ich in der Villa war, war ich vierzehn und verbrachte mein erstes Jahr im Internat. Es war an einem Donnerstag Nachmittag denn es war der Nachmittag den ich zur freien Verfügung hatte. Ich war in den Wochen davor schon mehrfach an der Villa vorbei gelaufen, da, wie heute auch noch, just neben an die „Charly’s Gare“ ist an der mein Bus hielt. Es war eine Retrospektive von Salvador Dali zu sehen. Der Eintritt war frei. Das war wahrscheinlich auch mit ein Grund warum ich hin ging, den mein Taschengeld war äußerst knapp bemessen. Dreihundert pro Woche. Das sind umgerechnet 7,50 €. Es war nicht sehr viel, für diese Zeit aber ganz ok, heute unvorstellbar.
Salvador Dali war mir weitgehend unbekannt. Ich kannte nur ein einziges Bild von ihm, das man als großes Poster kaufen konnte. Es war Christus am Kreuz in der Perspektive schräg von oben. Ich hatte von der Lehrerin die den Theaterkurs leitete gehört, dass die Ausstellung großartig sein soll. Ein Bild das ich heute noch vor meinem geistigen Auge sehe, war eine brennende Giraffe überdimensioniert groß.
Späterhin sah ich dort eine Ausstellung von Marc Chagall, der mich weniger begeisterte, allein schon wegen teilweise sehr christlichen Motive, und der Großteil der Ausstellung waren fast nur Blumensträuße. Seine wirklich bekannten Bilder waren nicht zu sehen.
Ein paar Jahre später sah ich die Kollektion der Villa Vauban, die von Jean-Pierre Pescatore in 17. Jahrhundert zusammengetragen wurde. Es sind ausschließlich holländische Maler die zu Pescatores Zeiten sehr in Mode waren.
Gestern, sah ich diese Kollektion zum ersten mal wieder.
Der Kollektion hinzugefügt wurden noch eine Reihe von Bilder die aus dem Reichsmuseum von Amsterdam stammen und sich gut in die Ausstellung eingliedern.
Der Villa wurde ein moderner Bau hinzugefügt, was ich zu Anfang sehr befremdlich fand. Auch jetzt noch finde ich es ein bisschen schade, den er nimmt der Villa ein Teil ihres Charmes. Der Neubau an sich ist aber so diskret dass er die Besucher nicht anspringt wie ein wildes Tier, sondern er fügt sich in die Parklandschaft ein. Der Park selbst hat auch eine Grundrenovierung erfahren. Der Rollrasen ist so akkurat gepflegt dass man Billard darauf spielen könnte. Jedoch haben sie in mitten der Büsche auf einer kleinen Anhöhe die versteckte Bank mit Blick auf den Springbrunnen erhalten.

Die Räumlichkeiten aber sind schon ein Knaller. Groß und luftig wie es sich für ein zeitgemäßes Museum gehört und die Bilder kommen voll zur Geltung. Somit hat Luxemburg nun endlich auch ein Museum in dem es größere Ausstellungen und Retrospektiven von Künstlern den entsprechenden Platz bieten kann. Mich würde es freuen mal wenn es hieße, “ MoMa goes Vauban“ denn die Räumlichkeiten sind absolut dafür geeignet.
WM Filmfestival 9
Heute:
Point of Mouth von Midhat Ajanovic – Ajan
Das Leben aus einem anderen Blickwinkel.
WM Filmfestival 8
Heute:
Homeland von Juan de Dios Marfil
Ganz einfach in schwarz/weiß ohne Spezialeffekte und sonstigen Schnick Schnack. Aber dafür herzergreifend schön.
WM Filmfestival 7
Heute:
The Legend of the Scarecrow von Carlos Lascano
Die sehr schöne aber auch sehr traurige Legende einer Vogelscheuche. Der Film befand sich in der Vorauswahl der Oscarnominierten. Auch wenn der Sprecher die Geschichte auf Spanisch erzählt und es keine Untertitel gibt, versteht man die Geschichte allen durch die eindringlichen Bilder.
Und ich kann jetzt schon sagen, dass in dieser Reihe mindestens noch ein weiterer Film von Carlos Lascano zu sehen sein wird.
WM Filmfestival 6
Heute:
Ten Thousand Pictures of You von Robin King
Rache ist süß.
Dr. House ?
Das kannte ich noch nicht von Hugh Laurie.
Der kann ja richtig komisch sein und nicht immer nur ein grantiger Stinkstiefel á la Dr. House.
WM Filmfestival 5
Heute:
Kermis von Annette Otto aus den Niederlanden.
Der Film erzählt keine Geschichte. Auf einem Rummelplatz zeigt Annette Otto die Gesichter der Besucher. Interessant dabei ist dass sie den Film in schwarz/weiß gedreht hat, was die Emotionen stärker hervortreten lässt. nur kurz lässt sie dazwischen die grellen bunten Farben aufblitzen, denn schließlich sind es die tausend bunten Lichter die ihre ganz eigene Magie haben und die Besucher anziehen. Es sind Leute jeglicher Couleur vertreten, was mich den Schluss ziehen lässt, dass ein Rummelplatz genau so funktioniert wie ein Fußballspiel. Es zieht die Leute an alle schauen dem Spektakel zu.
Retour de Babel
Der folgende Film gehört nicht in die Reihe WM Filmfestival
Soeben fand ich beim Filmreakter die finale Fassung der Animation „Retour de Babel“. Retour de Babel ist ein Konzept dass sein Anfänge 2007 während des Kulturjahres hatte und an dem ich auch ein wenig beteiligt war. Damals empfand ich die Ausstellung die in (war es Dudelange oder Esch Belval ?) lief, als einen historischen Rückblick auf einzelne private Familiengeschichten, die alle das Thema Migration als Hintergrund hatten.
Als ich jetzt den Film sah, der eigens für das luxemburger Pavillon in Schanghai erstellt wurde, war ich sauer. Die Werbeagenturen Remedia und lola.lu haben aus dem ursprünglichen Kunstprojekt einen gruseligen Werbefilm gemacht. Je länger ich ihn mir ansah, desto wütender wurde ich. Er kommt daher wie großartig Luxemburg doch ist, so weltoffen mit all seinen Emigranten. Wenn ich dabei aber an unsere Ausländerpolitik denke und wie man hier mit Flüchtlingen verfährt, wird mir übel. Dabei kann man Agenturen nicht mal die Schuld geben, denn sie haben lediglich das gemacht was sie halbwegs können: Werbung.
Man hätte einen richtigen Kunstschaffenden das machen lassen sollen und keine Werbefutzis.
Wenn man bedenkt dass der Film in Endlosschleife in Schanghai über einen Bildschirm flimmert…brr
Ich schäme mich dafür.
WM Filmfestival 4
Heute:
Kolinje (Slaughtered) von Marko Djeska aus Kroatien.
Eine bitterböse Geschichte über die Alpträume eines Schweines.
WM Filmfestival 3
Heute:
Mama, L’Chaim von Elkan Spiller
Ein Dokumentarfilm über den 62 Jahre alten Chiam der seit ein paar Jahren wieder mit seiner 95 jährigen Mutter zusammen lebt, die eine Gefangene in den Konzentrationslagern war.
Mich hat vor allem diese Frau beeindruckt, die noch sehr rüstig und fit ist.
Quiz
Da sich beim letzten Quiz niemand die Mühe gab den Großteil von Thierrys richtigen Antworten zu übernehmen und nur die beiden falschen richtig zu ergänzen (ihr seid vielleicht ein faules Pack !), kommt jetzt ein neues Quiz.
Zu gewinnen gibt es ALLE Staffeln der Erfolgsserie „Alias“.
Frage: Wie heißt dieser Mann, was ist sein Beruf und was hat er erfunden?

Wer als erster die richtige Antwort in den Kommentaren schreibt hat die Serie gewonnen.