J-C Junker / 1 Mann 1 Wuert

Komme eben von einem Konzert mit Bonita, aber drüber schreibe ich nachher was, wenn ich wieder einigermaßen fit bin. Jetzt gibt es erst mal ein Betthupferl von unserem Premierminister Jean-Claude Junker 1 Mann 1 Wuert. Mein Freund Serge Tonnar, einer der meistbeschäftigten Komponisten und Musiker in Luxemburg hat einen Mitschnitt aus einem Interview von J-C Junker genommen und ihn in einem Song verarbeitet.
Zu finden auf tonnar.lu
Und hier ist der Downloadlink.

Losgelöster Augenblick

Manchmal müssen Dinge geschehen,grundlos und ohne dass jemand sie zu verstehen oder erklären vermag. Gestern Abend schaute ich mir die DVD The Cremaster von Matthew Barney an. Ein Kunstfim der mich schon lange interessierte. Letztes Jahr als ich im Winter kurz in Berlin war lief der ganze Cyclus von 5 Filmen der Cremaster Serie in einem kleinen Programmkino in Bleibtreustrasse. Ich habe es dann doch sein lassen, weil es mich 2 volle Tage gekostet hätte mir sie alle anzusehen. Noch ziemlich mitgenommen und fasziniert vom Film war ich im Begriff die Treppe hochzugehen, als ich in einem kurzen Augenblick an ein paar Leute dachte, Schulkameraden, Freunde, Bekannte die schon lange lange tod sind.Gesichter von Menschen tauchten auf an die ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gedacht hatte. Es war wie ein unbeschreiblicher Flash, dessen Auslöser ich nicht finden kann. Ein Augenblick ohne jegliche Verbindung mit dem Vorangegangenen. Der Film hatte nichts damit zu tun. Und Hinterkopf sang George Michael Last Christmas. Ein Lied das viele so kitschig und schnuzlig finden, dass es ihnen graust. Doch für mich gehört das Lied einfach dazu. Ein Klassiker par Exellence.

Und da war es… Das Besinnlichkeitsgefühl. Mit allem Wirrwarr, das es hervorruft aus Melancholie, wohligen Schauern und leichter Wehmut.

Jetzt ist Weihanchten.

Letzter Marathon

Gestern Abend eines der besten Boulevardstücke seit langem im Theater gesehen. Damen der Gesellschaft, das noch heute Abend im restlos ausverkauften Escher Theater läuft versammelt die Creme de la Creme an Damen der 30er Jahre in New York. Eine Intrigengeschichte der getratscht und hinterrücks getuschelt und beschissen wird, dass es eine wahre Freude ist.
Jetzt gleich ist noch einmal ein allerletzter Marathon in Geschenkeeinkaufen angesagt. Ich freu mich gar nicht darauf.

Deppendiskurs

Ich sitze noch im Büro, sollte aber schon auf den Nachhauseweg sein. Habe mich aber in einem Beitrag der Kaltmamsell festgelesen. Sie stelle schon vor längerer Zeit die Frage „Wohin mit den Deppen?“ und griff das Thema gestern noch einmal auf. Für mich ist es eine der spannendsten Diskussionen überhaupt die ich in letzter Zeit in den Blogs verfolge.

Kann sich unsere Gesellschaft noch Deppen leisten? In Deutschland mag die Frage wohl noch auf einem ganz anderen Niveau verlaufen als in Luxemburg, schon allein des Wohlstandgrades wegen. Ich selbst kann es an einem Beispiel in meiner näheren Umgebung festmachen. So gibt es der Autowerkstatt meines Vertrauens schon seit Jahren einen unqualifizierten Mitarbeiter der eine leichte geistige Behinderung hat. Aber es reichte mit den Jahren immerhin zum Autoführerschein so dass er mittlerweile nicht mehr nur Autos wäscht, sondern sie auch von und zu den Kunden fahren kann.
Die sehr berechtigte Frage der Kaltmamsell geht dahin ob die heutige Wirtschaft sich solche Mutter-Theresa-Stellen noch leisten kann oder nicht. Dabei spielt nicht allein die wirtschaftliche Situation eine Rolle, sondern auch die auch gesellschaftspolitische.

Ich selbst finde eine Antwort darauf als äußerst gewagt da man sich egal wie ins Fettnäpfchen setzen wird. Aber eure Meinung dazu interessiert mich. Kommentare sind offen.

Fingerkribbeln

Ich glaube dieses Jahr werdet ihr auf eine Weihnachtsgeschichte verzichten müssen. Schade drum, aber diese „Störung“ von der ich seit Tagen spreche geht und geht nicht weg. Ist das der Anfang vom Ende?  Oder umgekehrt? Ich komm grad nicht drauf.
Mir kribbeln Themen unter den Fingern, über die ich gerne etwas schreiben möchte aber leider darf ich nicht….tja.

Ich frage mich grade ob ich nicht ein schlechtes Gewissen haben soll, das ich hier im Büro fröhlich vor mich hinposte. Nein habe ich nicht. Sollte ich?

Aki Kaurismäki & Disco

Ausgelöst durch ein Spreeblick Beitrag, dachte ich kürzlich an den sagenahften Regisseur Aki Kaurismäki. Ich habe ihn in meinen jahrelangen Pilgerfahrten nach Cannes kennengelernt. Seine Filme brachten uns die finnische „joie de vivre“ etwas näher. Ich fand bei Amamzon eine wunderschöne DVD Kollektion seiner Filme die sich jetzt auf meiner Wunschliste befinden. Als „Einstiegsdroge“ empfehle ich das kleine Video aus dem Spreeblick Beitrag. Ein Disco Tanzkurs aus den frühen 80ern, konsquent durchgezogen mit todernster Miene und der typischen Wortkargheit, wie nur die Finnen es können. Zum Wegschreien.

Bestätigung

So langsam gewöhne ich mich an den MAC. Mittlerweile habe ich meinen heißgeliebten Firefox als Browser und die Einträge im Blog schreiben geht quasi von selbst. Es steht viel Arbeit an diese Woche,  aber Gott sei Dank nur zwei Vorstellungen im Inoui. Heute bestätigte mir jemand das mit dem Besinnlichkeitsgefühl. Ich bin nicht allein mit der Störung im Gefühlssystem. Ein wenig besser fühle ich mich ja schon, obwohl es kein grosser Trost ist.

Besinnlichkeitsstörungen

Manchmal muss ich mich über mich selbst wundern, so sehr, dass ich mir die Frage stelle ob mich überhaupt jemand für voll nimmt. Seit heute nachmittag habe ich endlich die Zeitspanne von jetzt bis Weihnachten im Kopf, weil jemand mir sagte, dass Weihnachten Montag in acht Tagen ist. Die Zerstreutheit die ich in den letzten Wochen an den Tag lege ist schon fast nicht mehr wahr. Kein Wunder dass ich Besinnlichkeitsstörungen habe im Hinblick auf das Fest. Wie geht man dagegen an? In dem ich mich mit dem alljährlichen Foto beschäftige, das ich dann als Grußkarte verarbeite und verschicke. Da gab es schon so einiges. Eine Zeit lang waren es Retromotive wie die hier:

Dann kam die Zeit in der ich nach Motiven suchte die nicht unbedingt etwas mit Weihnachten zu tun hatten, so wie das hier:

Was ich an dem Bild weihnachtlich fand weiss ich bis heute noch nicht. Es kamen noch ein paar andere die ich nicht mehr finde, und schließlich die, die im Blogarchiv jeweils in den Dezember Monaten zu finden sind. Doch ob es gegen meine Antiweihnachtsstimmung hilft wage ich dieses Jahr zu bezweifeln.

Yesterday once more

Ich habe ein neues Lieblingslied, das ich stundenlang hören kann. Eben habe ich es mir schon mehrfach rein gezogen und bin immer noch mehr als begeistert davon. Laurent Voulzy hat im Herbst ein neues Album herausgebracht, in dem er alte Songs neu abgemischt hat und sie auf seine ganze eigentümliche und unverkennbare Weise singt. La sptième vague ist ein Album voller Erinnerungen und Träume und man fühlt sich ungemein wohl beim zuhören. Eines der Lieder kann man zur Zeit auf Amazon hören und sehen.Mir treibt es fast jedesmal die Tränen in die Augen. Eine Coverversion von Yesterday once more von den Carpenters.
Auf YouTube habe ich eine live Fassung davon gefunden, die in einer Show im französischen Fernsehn lief. (Die Frau die mit Laurent im Duett singt heißt Lénou und ist die Tochter von Nana Mouskouri!)

Von Feldwegen und Hinkebeinen

Gedanken schwirren mir durch den Kopf, und wenn ich sie irgendwie zu fassen kriege, denke ich jedesmal, dass sie unbedingt ins Blog gehören. Und dann, so schnell wie sie kamen, sind sie wieder weg.

Meine Freundin A. rief vor ein paar Tagen an und fragte mich was ich denn an Sylvester vorhabe? Es kam mir vor als ob es noch Monate dauern würde bis Sylvester wäre. Mir war noch nie so wenig nach Sylvester und Weihnachten zumute wie dieses Jahr. Auch wenn ich überall die Weihnachtsdekoration sehe, ist es so als ob das für mich dieses Jahr nicht in Frage käme. Diese alljährliche Besinnlichkeitsstimmung will sich nicht einstellen. Hatte ich nicht letztes Jahr einen Text verfasst der sich damit beschäftigte? Hatte ich nicht auch letztes Jahr eine unfertige Weihnachtsgeschichte geschrieben über einen Mann der Weihnachten hasste? Gut, an dem Punkt bin ich noch nicht angelangt dass ich die Tage hasse. Aber irgendwie trifft mich das alles nicht. Weihnachtsgeschenke ist auch so ein Thema was unter „ferner liefen“ steht. So als ob ich der Weihnachtszeit hinterher hinke, als ob ich ein Weihnachtshinkebein hätte…

Ich schweife ab. Dabei wollte ich noch etwas anderes berichten das mir eben passiert ist, als ich von Inoui nach hause fuhr. Da ich immer die Kürzeste Strecke nehme um von dort nach Echternach zu kommen muss ich durch durch die Dörfer gondeln. Am Ausgang von letzten Dorf bevor ich nach Echternach kam, stand in einer Kurve ein Fahrzeug im Feldweg, das mir sehr seltsam vorkam. Im Sommer findet man dort öfters Autos von verliebten Pärchen oder Spaziergänger die weiter bergab im Wald wandern wollen. Der Wagen hier hatte sämtliche Türen offen stehen, die Ladetür stand offen und eine Menge Zeug lag verstreut um den Wagen herum. Es war weit und breit niemand zu sehen. Da dort keine Straßenbeleuchtung ist, wollte ich nicht stehen bleiben und fuhr weiter. Ich reif die Polizei an meldete den Wagen, weil mir die Sache nicht geheuer vorkam. Im nachhinein sah es aus als ob das Auto gestohlen worden sei. Vielleicht sollte ich morgen früh die Nachrichten hören, kann ja sein dass die etwas darüber berichten…

Einschränkung

Noch im Büro. Der letzte Beitrag habe ich übrigens auch hier geschreiben. Ich arbeite zum ersten Mal in meinem Leben auf einem MAC. Die meisten sagen ja es soll so viel einfacher sein als PC. Bis jetzt komme ich ganz gut zurecht damit, aber es gibt ein paar Dinge die halt nicht so sind wie ich es sonst gewöhnt bin. Zum Beispiel die Maske in WordPress mit der ich die Beitràge schreibe ist anders. Der WYSIWYG Editor schaltet sich nicht ein.

Ich habe heute meinen Vertrag unterschrieben. Darin stand eine Klausel die mein Stillschweigen einfordert über sämtliche Geschehnisse in meinem Job als Prduktionsassistent. An sich ist es nichts was mich überraschen sollte, aber mein erster Gedanke galt sofort meinem Log, in dem ich ab jetzt nichts mehr davon schreiben darf…

Das ist schade, denn grade jetzt wo alles noch neu und spannend ist, liefert der Job ganz besonders viel Schreibfutter. Also muss ich mir andere Sachen einfallen lassen die ich hier zum Besten gebe.

Im Wandel

Es ist ein seltsames Gefühl, wieder einen festen Job zu haben. Das letzte Mal dass einen solchen Job besessen habe, war (Author rechnet zurück) 2001? Bin mir nicht sicher. Aber es ist fast im gleichen Viertel wie damals und das fühlt sich sehr seltsam an. Damals hatte ich eine Stelle als Koordinator in einem Dachverband für zeitgenössischen Tanz. Es war eine Katastrophe, nicht zuletzt wegen einer gewissen Dame, die von so manchem den Spitznamen Giftzwerg bekam und ihn mehr als zurecht trägt…

An all das dachte ich vorhin als ich in der Mittagspause durch die Strassen des Viertels ging und mich umsah was sich im Laufe der Zeit an Geschäften verändert hat. Es ändert sich beständig irgendwas, so dass es kaum auffällt wenn ein Geschäft verschwindet und ein anders an seine Stelle kommt.
Eines ist sicher, es wird ein Wandel stattfinden, aber in Welche Richtung weiss ich jetzt noch nicht.

Etwas Neues

Heute den ersten Tag an einem fremden Schreibtisch verbracht. Er wird mir bald nicht mehr fremd sein. Ab heute werde ich drei mal die Woche Prduktionsassistent sein. So viel zu der neuen Jobrichtung. Mehr kann ich im Moment nicht dazu berichten. Es ist alles neu und frisch und darum kann ich noch nicht sagen ob es mir gefällt und Spass oder nicht…

Morgen proben wir schon gleich mal den Ernstfall. Morgens den neuen Job, abends im Inoui.

Frage

Dieser Beitrag wird zum erstenmal mit dem neuen IE Browser geschrieben. Im kleinen Laptop das ich mir vor einem halben Jahr anlegte, ist irgendwas faul mit dem neuen Firefoxbrowswer 2.0 Er hängt sich beständig auf… Das einzige was ich im Explorer vermisse ist die Wörterbuchfunktion. Oder gibt es sowas auch IE 7.0 ?

Arbeit, Kultur und Finanzen

Seit Mittwoch ist alles ein bissel anders. Und ab Montag ist noch ein wenig mehr… Der Job der in eine andere Richtung gehen wird, von dem ich schon etwas am Dienstag schrieb, fängt am Montag an. Ich bin froh dass ich ihn bekommen habe, weil er mich in dem „super“ Kulturjahr über Wasser halten wird. Seit der EU Vergrößerung in Richtung Ostblock werden die Filmproduktionen in Luxemburg immer spärlicher. All die großen Filmnationen wie die USA oder auch Frankreich wandern dorthin, weil die um einiges billiger sind. Da können die hier in Luxemburg so viel Werbung mit ihrem Taxshelter Gesetz mach wie sie wollen. Wenn die Arbeitskräfte dort nicht mal die Hälfte vom dem verlangen was ein Filmschaffender hier bekommt…
Außerdem scheint es so, als ob das Kulturjahr mich irgendwo vergessen hätte. Ich habe ein einziges Theaterprojekt nächstes Jahr und das reicht hinten und vorne nicht. Heute Abend ist große Eröffnungsfeier des Luxembourg2007 mit einem Riesenangebot an Events.

Gestern Abend ungeplant zu lange gefeiert. Ich glaube es war halb 5 als ich ins Bett ging. Der Schampus floss in ungewohnten Mengen. Konsequenterweise bin ich heute etwas schaumgebremst.
Die Vorstellungen im Inoui laufen gut. Heute werde ich froh sein wenn ich sie erfolgreich hinter mich gebracht habe. Aber „erfolgreich“ im vorigen Satz bitte nur mit Vorbehalt lesen.

Zu diesem Eintrag noch eine kleine Nebenbemerkung: Auf der eine Seite beklage ich mich weil ich nicht genug Arbeit habe und meine Finanzen schlecht stehen, andererseits habe ich den Job im Inoui. Stimmt. Aber leider reicht der Job nicht. Jeden Abend in der Technik zu sitzen wird nun mal nicht so toll bezahlt wie wenn ich Maske mache.

Der lange Weg

I got it sleeping rough on the streets in the rain.
I got it learning to share my people’s pain.
I got it making flowers of broken hearts of stone.
I got it ‚cause I always took the long way home…

Mit dem Titel take the long way home von Faithless bin ich vorhin wach geworden, obwohl ich ihn schon seit Monaten nicht gehört habe. Heisst das jetzt das ich noch ein Weg vor mir habe oder schon nagekommen bin?

Während es dem privaten Joel recht gut geht, hat der buisness Joel eine neue Richtung eingeschlagen. Ich werde ab Montag einen festen Job haben, der eine andere Richtung haben wird. Mehr möchte ich dazu im Augenblick nicht sagen, denn ob es von Dauer sein wird, ist eine andere Frage…

Nachts

Nachts um halb drei schreiben. Nö…ich schlaf erst eine Runde. Sonst wird es eine reine Schreibfehlerfängerei. Es gibt so einiges zu berichten.

Jobs, Jobs, Jobs…

Die Ereignisse überstürzen sich und ich bekomme keine Gelegenheit etwas niederzuschreiben. Ein neues Theaterstück, eigentlich eher Kabarettstück, das im Inoui stattfindet. Die Premiere ist morgen und es ist bereits so total ausverkauft, so dass die erste Verlängerung schon dran gehängt werden musste, bei der es wahrscheinlich nicht bleiben wird. Ich bin dieses Mal nicht für die Maske zuständig sondern für die Technik, was heißt, dass ich während der Vorstellung am Ton- und Lichtpult sitze. Im Grunde bin ich ganz froh, dass ich dem Job bekommen habe, denn sonst hätte ich Dezember, Januar und Februar keinen Job gehabt.
Zudem tun sich z.Z. andere Jobs auf, die recht vielversprechend klingen aber in eine ganz andere Richtung gehen als das was ich bisher gemacht habe. Aber dazu mehr wenn es konkreter wird.

Soviel zum Buisness Joel. Der private Joel musste vorhin feststellen, dass er bisweilen auf der kitschige Liebesfilme abfährt. (Eigentlich wusste ich es schon immer, aber da es nicht häufig zum Vorschein kommt, wundere ich mich immer wieder) Auslöser war der Oberklassiker der Liebesfilme „Harry und Sally“ der auf SWR3 kam. Am Schluss des Filmes auf der Sylvesterfeier sagt Billy Crystal einen der schönsten Liebessätze der Filmgeschichte, der mir jedesmal einen Kloß im Hals beschert.

Mein Name

Langweiliger Tag. War in einem Billigladen und habe 2 DVD gekauft, von denen ich eine am späten Nachmittag gesehen habe. Calender Girls. Sehr nett, gut gemacht, aber nichts was von Hocker haut.

Beim Rumsurfen eben eine Seite gefunden die sich mit Gif’s beschäftigt, der ältesten Bilddateiform in der Geschichte des Computers. Namengifs hat über 45.000 Gif Bilder für alle nur erdenklichen Gelegenheiten. Die meisten zucken nur so rum dass es eine Freude ist. Ich persönlich mag das ja gar nicht, aber wem es gefällt… Der Name der Homepage ist Programm. Jeden Namen gibt es als Gif. Und als ob ich es nicht geahnt hätte, wurde im Gif meines Namens sofort die Anspielung auf Weihnachten verwendet. (Weihnachten = franz. Noël)

Noël und Joël haben absolut nichts gemeinsam. Der Name Joël kommt aus den hebräischen und taucht zum ersten mal der Bibel im Alten Testament auf. Einer der sogenannten 10 kleinen Propheten hieß so. Noël kommt aus dem lateinischen abgeleitet von natalis (Geburt) ist aber auch ein französischer männlicher Vorname. Da jemand gerne Pünktchen auf dem o (???) gehabt hätte gibt es den Namen noch mal:

Naja…Kitsch as Kitsch can.

Rechtzeitig zum Fest

Es mag impertinent erscheinen, aber ich empfinde es gar nicht so. Wenn ich die Amazon Wunschliste bei anderen im Blog entdecke werfe ich immer einen Blick darauf. Sie gibt einen weiteren Einblick auf die Person, etwa nach dem Motto „Sage mir was du auf deiner Wunschliste stehen hast, und ich sage dir wer du bist“.

Hier also meine Wunschliste.
Aamzon Wunschliste

Black Book

Ihr fragt euch bestimmt was bei der Filmwahl herausgekommen ist.


Black Book von Paul Verhoeven.

Endlich mal wieder ein richtig guter Film von Verhoeven. Nach all den furchtbaren Streifen wie Basic Instinct, Showgirls oder Starship Troopers, hat er einen Thriller gedreht der wirklich unter die Haut geht und sehr spannend ist. Er erzählt die Geschichte einer jungen Jüdin in Holland die als Sängerin arbeitete bis der zweite Weltkrieg ausbrach. Bei einem Fluchtversuch über die Grenze wird ihre ganze Familie getötet und sie schließt sich einer Untergrundbewegung an. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Der Film trägt die unverkennbare die Handschrift von Verhoeven, rau, hart und mit schockierenden Elementen wie nur er sie in einem Film einbinden kann. Die Hauptdarstellerin Carice van Houten ist großartig und Sebastian Koch (der mittlerweile die Nazirollen für sich gepachtet zu haben scheint) auch.

Kino

Regelmäßige Kinogänger kennen das Phänomen. Man geht ins Kino und hat die Qual der Wahl. Es gibt Filme die man sich ansehen will, weil man einfach will. Es gibt Filme die man sich nicht ansieht weil man einfach NICHT will. Und es gibt solche die man gesehen haben müsste und sich trotzdem irgendwie dagegen sträubt, weil…tja warum wohl?
Ich werde morgen nachmittag ins Kino gehen und habe mal eine Liste zusammengestellt von dem was in Frage kommt.

Black Book
Flushed away
La Citadelle assiegée
Casino Royale

Casino Royale ist einer dieser Filme die zu der dritten Kategorie gehören. Ich weiß nicht ob ich ihn sehen will oder nicht. Das „Warum nicht“ kann ich allerdings an keinem schlüssigen Grund festmachen. Am ehesten an dem Argument, dass ich nicht zu Tode betrübt sein werde wenn ich ihn verpasst habe.

Was ist mit Billy los?

Eben bei Spreeblick gefunden. Ich bin geschockt, geplättet, peinlich berührt. Was haben die mit Billy Idol angestellt? Ein waschechter Rocker aus den 80ern der böse, witzig, sexy, schweinisch, anziehend und abstoßend zugleich war. Seht euch die beiden unteren Videos an. Dann werdet ihr euch die gleichen Fragen stellen wie ich.

Ist Billy Idol:
a) einer Gehirnwäsche unterzogen worden?
b) Meister der Selbstironie?
c) arm und braucht das Geld?

Posted By:Billy Idol

Get this video and more at MySpace.com

Posted By:Billy Idol

Get this video and more at MySpace.com

Und da das mit dem MySpace Videos bloggen recht umständlich ist, (ich musste mir erst mal ein eigenes Konto dort zulegen) habe ich mich auf Billys MySpace Seite im Interview festgelesen. Witzigerweise beantwortet er meine Frage oben nicht so ganz, ich tendiere aber zu Antwort C.

Der letzte Gedanke

..bevor ich einschlief war, dass es Winter wird. Gegen 2:40 hörte ich Schneegänse vorbeifliegen. Dieses unverkennbare Gekrächze, das aus dem Nichts kommt, immer lauter wird, und langsam wieder im Nichts verschwindet. Ich erwog den Gedanken aufzustehen und in den Himmel zu starren, aber ich verwarf ihn wieder. Ich hätte sie nicht gesehen.

Triptique & James Bond

Wunderschöner Abschluss der Triptyque 2007 Arbeit gestern. Was jetzt noch kommt sind die Schneidearbeiten von Bild und Ton, was für Elvire nochmal eine Menge an Arbeit bedeutet. Ich für meinen Teil bin zufrieden mit dem was ich getan habe. Auf das Endprodukt werden wir noch ein gutes halbes Jahr warten müssen…

Ich verfolge grad mit großer Aufmerksamkeit die heißen Diskussionen über James Bond 007 und dessen neuer Darsteller Daniel Craig. Die Bloggerszene zerfetzt sich zur Zeit daüber ob gut oder nicht gut und wer davor der bessere und überhaupt der beste Bonddarsteller war. Da ich ihn selbst noch nicht gesehen habe (und noch überlege ob ich ihn mir überhaupt ansehen soll) stehe ich in der nötigen Distanz zu den Wortgefechten. Einer davon findet bei der Kaltmamsell statt, die voraussetzt dass es zwei Versionen davon gibt.
Hierzu lese man:
Den Eintrag der Kaltmamsell.(und die Kommentare)
Den Eintrag von Anke Gröner.

Triptyque 2007

An einem Sonntag arbeiten ist ja für viele eine Zumutung. Ich liebe es an Sonntagen zu arbeiten. Es ist kein Verkehr, man dreht nicht stundenlang im Kreis um einen Parkplatz ergattern…

Die Leerlaufzeiten von denen ich vor ein paar Tagen sprach gibt es immer noch. Ich sitze grad jetzt in einer der Restaurants in Luxemburg Stadt die nach dem französischen Brasserie System funktionieren. Brasserie Guillaume. Es eines der seltenen Restaurants in der Innenstadt, in das ich gerne gehe, obwohl es recht teuer ist, aber hier weiß ich, dass das was ich serviert bekomme gut ist. Gleichbleibende Qualität hat nun mal auch ihren Preis.

Aber davon wollte ich gar nicht sprechen. Eigentlich wollte ich von dem Projekt selbst sprechen auf dem ich zur Zeit arbeite. Obwohl ich damit eine selbstauferlegte Regel breche und über etwas spreche das noch „in progress“ ist,werde ich es trotzdem tun, weil ich mir die Erlaubnis der Leiterin des Projektes eingeholt habe. Triptyque 2007 läuft eigentlich schon seit 2001 und ist in einem größeren Rahmen zu sehen. Die Drehtage auf denen ich noch bis morgen beschäftigt bin, sind nur ein kleiner Teil eines Großen. Elvire Bastendorff die Künstlerin des Projekts hat durch ein Casting 21 Frauen die unterschiedlicher nicht sein können, gefunden und deren Leben in einer Kunstform zusammengefasst. Es ging schon vor Monaten los, dass sie mit jeder einzelnen Frau einen ganzen Tag verbrachte und sie privat und bei ihrer Arbeit und/oder Freizeit photographierte. Man könnte es auch als den Blick von außen nennen. Die Dreharbeiten sind der Blick von Innen, denn Elvire filmt nicht selbst. Es sind die Frauen die die Kamera per Hand selbst führen und bestimmen was sie von sich preisgeben und was nicht. Spannend ist wie unterschiedlich sich die Frauen dabei anstellen. Das Make-up für das ich zuständig bin, ist wegen der leichten Überbelichtung und um eventuelle kleine Hautfehler abzudecken, es denn sie wollen es nicht.

Morgen ist der letzte Tag mit einer blinden Frau und einer die im Rollstuhl sitzt.

Crusade in Jeans

Ich hatte, als ich den vorigen Beitrag schrieb mir vorgenommen, dass ich nächste Woche am Dienstag nach Brüssel fahren würde. Ratet mal… Ich war heute nachmittag da und hatte meinen guten Freund Fabrice mit, ich spontan fragte und der spontan mitging.


Das Filmplakat im Schaukasten im Kinepolis in Brüssel.
(Das untere Plakat muss ich wohl nicht vorstellen!)

Nun fällt es mir natürlich schwer einen Film den ich Tag für Tag hautnah während seines Entstehens miterleben durfte, objektiv zu beurteilen. Es geht nicht. Ich hatte zeitenweise wässerige Augen, weil ich mich an all die Drehtage zurückerinnert fühlte, an Momente die mir völlig entfallen waren und viele Glücksgefühle noch einmal erlebte. Fabrice fand den Film klasse. Ich auch, aber das zählt nicht. Es bleibt zu hoffen dass er international ebenfalls ein wenig Aufsehen erregen wird.


Und ganz zum Schluss ein Foto von mir und den beiden Hauptdarstellern Stephanie Leonidas und Joe Flynn. Und damit kann ich das Kapitel Kreuzzug nach weit über einem Jahr abschließen.

Schlaflos

Sehr schlecht und wenig geschlafen. Schlaflosigkeit, die ich mit emsigen Internet surfen zu besiegen versuche. Dabei einen Entschluss gefasst.
Ich habe vor wenigen Tagen von einer Arbeitskollegin erfahren, dass der Film weswegen ich letztes Jahr eine Pause im Blog eingelegt habe seit dem 15 November bereits in den Niederlanden und Belgien läuft. Crusade in Jeans oder auf holländisch Kruistocht in Spijkerbroek. Da ich zu der Filmpremiere in Rotterdam keine Einladung bekam, (der Grund dafür ist mir nicht bekannt, aber ich kann ihn mir denken, ihn jedoch hier zu erklären würde zu weit führen) habe ich beschlossen, nach Brüssel zu fahren und mir den Film dort anzusehen.

Die offizielle Homepage kann sich sehen lassen. Auch die Musik verspricht ein großes episches Spektakel. Es gibt sogar ein PC-Spiel mit Demo Download. Aber Achtung ihr müsst ein wenig holländisch verstehen, obwohl der Film im Original in Englisch ist, zwecks eines internationalen Vertriebes.

Verriss

Es regnet.
Heute bin ich den ganzen Tag in der Abtei Neumünster. Zwei längere Leerlaufzeiten habe ich schon erfolgreich hinter mich gebracht. Eine davon, war ausgefüllt mit einem Gewaltspaziergang in die Oberstadt bei vollem Regenguss zum Großen Theater. Die Zweite verbrachte ich gleich nebenan in der Brasserie der Abtei bei einem mittelprächtigen Mittagessen mit Fabrice der mir einen Besuch abgestattet hat.
Ich wollte etwas über das Stück von gestern schreiben, „Der widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare im TNL.(Theatre National de Luxembourg)
Ich sollte vielleicht hinzufügen, dass ich zum ersten Mal in dem Theater war. Es sind schon viele Theaterstücke dort gelaufen, die ich vielleicht gerne hätte sehen wollen und doch sträube ich mich immer dagegen. Die Politik dieses Theaters gefällt mir nicht. Es ging schon damit los wie dieses Theater gegründet wurde. Es war damals wie eine schallende Ohrfeige für alle Bemühungen und Knochenarbeit aller anderen Theater in Luxemburg, die plötzlich wie aus dem Nichts eine brandneue Theaterstruktur vor die Nase gesetzt bekamen mit einem Jahresbudget das alles da gewesene in den Schatten stellte. Es war so als ob man all den andern Theater damit weismachen wollte dass sie sich alle auf unterstem Niveau befinden und sich hier nun endlich eine „hoch professionelle“ Truppe auftut, die etwas besseres sein sollte. Die Grundidee an sich mag vielleicht nicht schlecht gewesen sein doch wurde sie falsch vermittelt und noch falscher aufgefasst. Anstatt zu versuchen sich mit den andern Theatern zu einigen gab es zu Anfang eisiges Schweigen zwischen allen Parteien.
Der größte Fehler vom TNL war und ist noch immer meiner Meinung nach der Direktor Fränk Hoffmann. Inzwischen ist er auch Direktor der Ruhrfestspiele in Deutschland und (als ob das nicht schon mehr als genug wäre) sitzt er mit im Vorstand des Kasemattentheaters, das Theater an dem ich vor über 10 Jahren meine ersten Schritte auf luxemburgischen Kulturparkett gemacht habe.
Wo war ich…? Stimmt! Die Zähmung von Shakespeare inszeniert von Fränk Hoffmann. Damit ist glaube ich, alles gesagt… Es ist nicht unsagbar schlecht aber gut ist es auf keinen Fall. Herr Hoffmann kann einfach keine Schauspieler inszenieren. Es reicht nicht damit ein schlichtes aber dafür ein sehr gekonntes Bühnenbild herzustellen, das mit ein paar sehr „telefonierten“ Musik und Lichteffekten zu bevölkern und seine Schauspieler im Stich zu lassen. Wenn ich sehr bösartig wäre würde ich sagen es ist Regiemasturbation. Da er Gott sei Dank sich ein Ensemble zusammengesucht hat, das durch langjährige Erfahrung sich schauspieleisch selbst retten kann, ist es Gott sei dank kein riesen Fiasko. Aber durch die ganzen Zwischenspielereien mit Musikfetzen und Lichteffekten gibt er der Geschichte nie Gelegenheit so rüberzukommen, dass man als Zuschauer daran glaubt.

Mach ich morgen

Bin vor einer halben Stunde erst nach hause gekommen und völlig übermüdet. Ich wollte noch eine „Kritik“ über das Theaterstück „Der widerspenstigen Zähmung“ schreiben, die zur Zeit im TNL läuft und die ich heute Abend gesehen habe. Aber ich bin einfach zu müde dafür. Meine Finger wollen nicht mehr tippen und keine Buchstaben mehr suchen und schon gar nicht verlinken. Das ist noch anstrengender…gähn