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Fressen, Kunst und Puderquaste

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Selbstgemacht

So sieht das aus wenn ich vor dem Laptop sitze und mit Selbstauslöser ein Foto mache.

Spaziergang letzten Sonntag

Zement & Schnee

Ich bin seit fast 2 Stunden wach. An einem Sonnatg morgen. Gestern abend sah ich zum ersten mal Schnee in Berlin. Seit wenigen Minuten habe ich eine Wohnung auf der Schöneberger Insel ganz für mich allein die nächsten 3 Tage. Eine etwas betrübliche Aussicht.
Ich habe gestern abend endlich den Zementgarten ausgelesen. Ja ich weiss für so ein kleines Büchlein hätten andere höchstens ein paar Stunden gebraucht. Aber ich lese nun mal recht langsam. Ich schreibe quasi schneller als ich lese…eine Tatsache die es Wert wäre sich einmal damit auseinander zu setzten. Ich habe fast immer abends im Bett gelesen und meistens war ich todmüde, dass mir nach wenigen Seiten die Augen zuvielen.
….es fängt grade an mit schneien…
Der Zementgarten erinnerte mich während dem Lesen stark an einen Film den ich schon vor lägerer Zeit in einer Kinosendung im französischen Fernsehen gesehen habe. Es ging fast um das gleiche Thema, Kinder deren Mutter stirbt und von den Kindern heimlich begraben wird. Mal abgesehen von dem Inzest der noch im Buch vorkommt laufen die Geschichten fast gleich. Aber eben nur fast.
…auf den Dächern der Nachbarhäuser bleibt der Schnee liegen…
Was ich am meisten mag, ist die einfache und klare Sprache mit der das Buch geschrieben ist. Es liest sich leicht und die Geschcichte geht zügig voran ohne sich lange in Beschreibungen zu verhaspeln.
…es hat aufgehört mit schneien und die Dächer sind weiß…

Bäääh

Heute morgen war die Welt in Ordnung alles war schön und heiter, dynamisch und fröhlich. Nur ich fühlte mich als ob ich nicht dazugehörte, als ob ich zerfließen würde. Kommt das immer noch daher dass ich nicht in Luxemburg bin? Ich bin grantig….

Notaufnahme

War heute beim Friseur. Ja ICH war beim Friseur. Oder habt ihr geglaubt ich würde das selber machen???? (Siehe FAQ) Ich habe schon vor lägerer Zeit eine Anschrift im Kult Magazin gefunden die mich immer etwas stutzig machte „Notaufnahme„. Und als ich das letzte mal hier fand ich sie in der Kastanienallee per Zufall. Die Notaufnahme ist ein Friseurladen. Ich wünschte mir so ein Laden wär in Luxemburg. Ich werde ihn dort nicht eröffnen auch wenn ich könnte.

Sympathie

Als ich gestern abend den Eintrag schon fertig hatte viel ich im TV auf einen Dokumentarfilm von André Heller. Im toten Winkel. Es ist ein Interview mit Traudl Junge , eine der Privatsekretärinen von Hitler. In dem Film sieht man nichts ausser sie die da sitzt und erzählt. Sie erzählt so plastisch und mit einer Genauigkeit dass es mir heiss und kalt wurde wärend dem Interview. Sie starb glaube ich 2 Tage später nach der Premiere 2002 auf der Berlinale, in der Charité in Berlin.
Sie hinterläßt ein Zeitgeschichtliches Dokument, ihr Vermächntnis, das für mich eines der wichtigsten der deutschen Nachkriegsgeschichte ist.Und obwohl die Frau im Zentrum dessen war wo all das Grauen her stammte empfinde ich eine tiefe Sympathie und Respekt für sie. Der Film ist ein absolutes Muss

An der Uhr gedreht

Kennt ihr das Gefühl wenn man Musik hört, die man schon lange nicht mehr gehört hat, die vor gut 15 Jahren in allem Radios rauf und runter lief ? Zu einer Zeit wo Radio noch etwas mehr angesagt war und MTV noch das machte was sie wirklich konnten,nämlich Musikvideos zeigen. Die Franzosen sagen, „Les années FM“, die FM Jahre. Heute war ich in einem Café in Schöneberg, Neues Ufer. Als wir reinkamen lief Swing Out Sister, was ich schon seit Jahr und Tag nicht mehr gehört hatte.
Es war als ob man an der Uhr gedreht hätte. Ich sah mich an einem Bahnhof in Luxemburg stehen, die Kopfhörer vom Walkman auf den Ohren und die Musik so laut als ob ich mich damit in eine Klangglocke setzten wollte die mich von allem abschirmte. Ich war anwesend und doch nicht. Ich sah die Menschen, die Busse, die Züge, alle nahmen mich wahr und doch war ich nicht da. Ein Schutz, wie eine Sonnenbrille oder ein Hut.
Und obwohl ich die Lieder alle so lange nicht gehört hatte konnte ich alle Melodien und Texte mitsingen.
Dieses sich in der Zeit zurück versetzt fühlen hatte ich schon lange nicht mehr so stark.

Museum & Wurst

Heute gibt’s was zu berichten. Ich habe das gemacht was im Grunde jeder zweite Touri in Berlin macht. Das Pergamonmuseum besichtigen.

Gegenüber vom Lustgarten auf dem Schlossplatz ist einer von mehreren Weihnachmärkten in Berlin. Ein traditioneller Markt findet man weiter unten am Opernplatz, aber Berlin wäre nicht Berlin wenn die nicht etwas mehr zu bieten hätten. Der richtige Berliner Weihnachtsmarkt sieht so aus…

Wie die Schobermesse im Sommer in Luxemburg. Nur mit „Last Christmas“ von Wham.

Hoffnung

Man macht mir Hoffnungen auf dass das Posten auf meinem neuen Server doch geht. Ich bin gespannt.
Was mit mir los ist? Was soll mit mir sein? Zuerst feuere ich Else aus meinem Tagebuch(das ist zum letzten Mal dass ich sie verlinke), dann kündige ich an dass ich weniger schreiben werde…dafür vernünftigere Sachen.
Es ist vielleicht eine Jahresendzeitstimmung und die Tatsache dass ich zum ersten Mal diese Zeit nicht zu hause bin.
Ich habe mich heute schon bei dem Gedanken erwischt die Tage zu zählen bis ich wieder zurück fahre. Aber das nicht aus dem Grund dass ich Heimweh hätte, sondern aus weil ich jetzt schon eine Woche hier bin und die Zeit wie im Fluge rast.
So strange.

Masse statt Klasse

…oder umgekehrt. Ein Gedanke der mir im Kopf rumschwirrt. Aber der Reihe nach. Meine Gedanken überschlagen sich.
Ich habe seit ein paar Tagen technische Probleme in meinem Log. Ich habe einen neuen Server und kann ihn nicht nutzen, weil er die Log Seiten nicht richtig anzeigt. Und selbst wenn ich es das Encoding umstelle, geht es nicht. Und solange das so weiter geht, werde ich dort nicht publizieren. Somit ich nach einer neuen Lösung suche und auch finden werde….da bin ich sicher.
Was den ersten Satz angeht; ich habe beim Lesen der Postings der letzten 2 Monate festgestellt dass ich mir manchmal den Kopf zermartere was ich denn schreiben soll. Es gibt Tage, da passiert wirklich nichts und Tage da ist eine solche Hektik dass ich am liebsten Telegrammstil schreiben möchte. (Das war ja mal der Fall)
Das werde ich ändern. Ich werde in Zukunft keine belanglosen oder atemlosen Postings schreiben. Ein Vorsatz für das kommende Jahr…

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