Fressen, Kunst und Puderquaste

Monat: Mai 2009 (Seite 1 von 2)

Freunde des Wortgefechtes

Oh wie ich diese Art von Beiträgen wie dieser hier hasse.

Es ist wieder einmal soweit, dass ich mich ab Dienstag beruflich für fünf ganze Wochen ins Ausland begeben muss. Es hilft alles nichts, koste es was wolle, ich muss da durch.
Das Filmprojekt das ansteht, bzw. an dem ich schon seit Ende April arbeite, ist bis dato das längste meine gesamten Laufbahn. Man wird mich irgendwo in Frankreich hinter Lyon finden und einem kleinen 3.700 Seelendorf. Ich habe nicht die geringste Ahnung ob ich da Internetzugang habe oder nicht. Ich könnte ja übers Handy bloggen, aber da ich keine Lust verspüre 100€ pro KB zu verschleudern…

Somit verabschiede ich mich vorerst für ein paar Wochen und melde mich Mitte Juli wieder.

Vor 9 Jahren

…habe ich dieses Foto mit meiner aller ersten Digitalkamera gemacht.

Die Kamera war von einer Schrottmarke und man musste sehr zen, ausgeglichen und wackelfrei sein, um ein einigermaßen gutes Foto zu schießen.

Das kleine Pavillon befindet sich nicht in China sondern in Echternach am See. Der Steg wurde kurz nachdem dieses Foto entstand abgerissen weil er morsch war und wurde jahrelang nicht ersetzt. Seit letztem Jahr nun ist das Pavillon wieder erreichbar.

Es gab noch ein zweites Pavillon.

Das Foto ist bei der gleichen Tour entstanden. Der Bau besteht aber schon lange nicht mehr und wurde ganz abgerissen weil er morsch und kaputt war. An der Stelle sieht man nur die Pfeiler aus dem Wasser ragen.

Heute sieht das erste Pavillon so aus:

Zu einem der beiden, gibt es übrigens eine sehr traurige Geschichte, an die sich wohl kaum noch jemand erinnert. Ich selbst kann sie nur teilweise wiedergeben und sie ist inzwischen fast eine Legende. Es war im Sommer als ein sehr junges Pärchen, deren beider Eltern nicht einvertanden waren dass sie zusammen sind, sich einem der Pavillons erhängt haben. Früh am Morgen fand eine Spaziergängrin sie, die ihre Hunde ausführte. Die Legende besagt, dass sich beide noch an den Händen hielten als man sie nebeneinander an Seilen hängend fand.

Sonntagsspaziergang

Es ist einer meiner Lieblingstouren und wer Leser vom Augenblicke Blog war, kennt die Motive.

Für das letzte Bild hätte ich gerne meine Canon dabei gehabt, das Motiv ist eines meiner Lieblingsmotive. Ein einsamer Baum oder Strauch mit wilden Wolken. Da ich die aber nicht mit hatte sind alle Fotos mit dem Handy entstanden und ich muss gestehen dass mein altes P1i von Sony Ericsson doch so einiges an Qualität hergibt, wenn die Lichtverhältnisse stimmen.

Samstag Abende

Der Abend gestern war eigentlich gar nicht so geplant wie er dann abgelaufen ist. Es fing in der Taverne „Beim Baron“ an. Von Taverne kann man seit ein paar Tagen nicht mehr sprechen, denn das Restaurant ist auf den ersten Stock gezogen und hat den Taverne Charakter verloren. Essen kann man dort jedoch immer noch sehr gut, wenn auch nicht mehr so günstig wie es vor Jahren mal der Fall war.

Anschließend landete ich mit der rüstigen Rentnerin in Café Pudel, in dem mit voller Lautstärke der Eurovision Songcontest lief. Ich erinnere mich, dass ich vor Jahren mal ein Live Blogging darüber gemacht habe. Heute würde ich das nicht mehr tun. Die Songs sind ein riesengroßer Einheitsbrei mit mehreren Christina’s und Britney’s, mal billiger mal edler, und ich wüsste nicht was ich drüber schreiben sollte.
Trotzdem bin ich froh dass, dass der Song aus Norwegen so haushoch gewonnen hat, da er ziemlich das einzig brauchbare war, (ausgenommen England, der mein Favorit war) was der Abend zu bieten hatte.

Monika Bleibtreu

Ich hatte leider nie die Gelegenheit mit ihr zu arbeiten.
Aber gestern war eine Schauspielerin, mit der ich zur Zeit arbeite und die sie recht gut kannte, sehr sehr traurig, dass sie nicht mehr unter uns ist.

Monika Bleibtreu

Monika Bleibtreu

Das mit den Marienkäfern

Tatort: Ein roter Peugot 206 CC
Mitwirkende: Die rüstige Rentnerin und ich.
Unterwegs irgendwo zwischen Vianden und Echternach.

Ich: Du hast 4 Plüsch Marienkäfer im Auto.
RR: (am Steuer): Ja
Ich: Warum?
RR: Weil sich auch rot sind.
Ich: Wie heißen sie denn?
RR: Der große hinten auf den Rücksitz, das ist Charlotte.
Ich Und die hier vorne auf dem Armaturenbrett?
RR: Der große heißt Bruno.
ICh: Und der mittlere?
RR: Das ist Willi.
Ich: Und der ganz kleine hier?
RR: Das ist Leonie, die Tochter von Charlotte.
Ich: Ah, ja?
RR: Ja, und Bruno ist der Vater.
Ich: Und Willi?
RR: …ist der Onkel.
Ich : Von wem?
RR: Von Leonie.
Ich:Ach dann ist Charlotte, die Schwester.
RR: Nein, Willi ist der Bruder.
Ich:Und das hast du dir jetzt schnell mal zusammengereimt?
RR:Nein, ich wusste schon immer dass Charlotte die Mutter von Leonie ist.
Ich: Und Willi der Onkel?
RR: Das fiel mir jetzt grade ein.
Ich: Aber dann könnte Willi doch auch der Bruder von Charlotte sein.
RR: Nein, dann wäre es Inzest.
Ich: Ah ja,…verstehe…

Danach bogen wir uns vor Lachen.

Retourkutsche

Diese Retourkutsche finde ich großartig:
Wirtschaftsminister zu Guttenberg in der Tagesschau:

Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.

Die Antwort von Johnny Haeusler in Spreeblick:

Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Politiker gibt, die sich entweder aus Dummheit, Uninformiertheit, Arroganz, Ignoranz oder gar mit boshafter Absicht nicht zu schade sind, mehr als 55.000 Bürgern die Unterstützung von Kindesmissbrauch zu unterstellen.

Das ganze Beitrag in Spreeblick.

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