Fressen, Kunst und Puderquaste

Hobart: Back to MONA, yeah!

MONA! Endlich wieder! Es ist und bleibt einer meiner liebsten Museen auf der Welt. Der Museum ist zwar in privater Hand aber wahrscheinlich gerade deswegen ist so attraktiv und auch für Menschen die nur bedingt etwas mit moderner Kunst anfangen können.
Kleine Episode von gestern in Flugzeug. Die wirklich betagte Dame neben mir erzählte mir, dass sie schon einmal in dem Museum gewesen wäre. “You will see strange things, but it’s very interessting!”
Ja, gerade deshalb gehe ich ja auch hin!

Hier und hier habe ich auch schon einmal darüber berichtet, denn ich war noch jedesmal dort wenn ich in Hobart war.

Wie gewohnt fuhren wir mit dem Boot hin.

Man geht noch immer die langen Stufen hinauf, die zum Erlebnis dazu gehören. Oben angekommen, fährt man immer noch wieder komplett in die Tiefe und arbeitet sich von einer Etage zur nächsten hoch. Ich hatte jedoch mit dem H. etwas anderes vor, ich wollte mit ihm unbedingt in Divine Comedy nach Dante, ein Kunstwerk von Alfredo Jaar. Man darf immer noch keine Fotos darin machen oder filmen. Man muss immer noch schweigen. Und es ist ein ganz klein wenig anders als vor ein paar Jahren. Mich hatte das damals sehr beeindruckt. Man durch die Hölle, das Fegefeuer und das Paradies.

Es gab ein Wiedersehen für mich mit einem alten Bekannten aus den Palais de Tokyo aus Paris wo ich 2018 die Ausstellung von Tomas Saraceno mit seinen Spinnweben sah.

Hier war es aber eine Retrospektive seiner Werke.

Wim Delvoye der Künstler der hier am häufigsten anzutreffen ist, ist immer noch mit seim Doppellaster vertreten.

Aber es gab auch so manch neues zu sehen wie zum Beispiel die Ladys Lounge, Ein Kunstwerk in das nur Frauen dürfen. Was innen passiert weiß ich nicht.

Auch der Tisch hier war neu.

Der H. hatte vor ein paar tagen einen Tisch in einem Konzept Restaurant Faro bestellt das es das letzte mal so noch nicht gab als ich hier war. Den Ort mit dem Restaurant gab es aber schon aber nicht so. Da steht immer noch gewaltige Kugel von James Turrell, Seen-Unseen. in der ich immer noch nicht war, die wir aber diesmal von innen sahen. Aber dazu später mehr.

Wir buchten einen Tisch um ein Menü zu essen das sehr schon von den Namen her sehr außergewöhnlich war.

Am besten hatte mit Pollution Decicious geschmeckt, auf den Fotos rechts oben.

Auf jeden Fall können die Australier kochen, das steht fest!

Nach den Essen hatte wir die Kugel gebucht. Ein sehr psychedelisches Erlebnis. Absolut nichts für jemand der Srobboskope nicht verträgt.

Und dann ging es auch schon wieder zurück.

Am Abend gab es dann noch ein bisschen Käse und Wein in der Wohnung und machten nicht zu spät Schluss.

2 Kommentare

  1. Thierry

    Edible plastic??? 😮

    • Joël

      Ja in der Tat. Wenn es nicht auf der Karte gestanden hätte dass er tatsächlich essbar wäre, hätte ihn nicht gegessen, denn er sah täuschend echt aus.
      😜 The future of recycling!

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