Das Weihnachtsmärchen vom letzten Jahr, das dieses Jahr eine Wiederaufführung haben sollte, wurde jetzt doch gespielt obwohl die Theater keine öffentlichen Vorstellungen geben dürfen. Und bevor jemand lauthals schreit wir würden uns nicht an die zur Zeit geltenden Pandemie Regeln halten, bitte einmal tief Luft holen und weiter lesen.
Es wurde lange hin und her überlegt wie man das Stück dann doch noch einmal verwerten könnte, ich hatte es schon einmal kurz vor ein paar Tagen angedeutet. Man wurde sich einig mit dem Fernsehsender dass das Theaterstück aufgezeichnet und während den Feiertagen ausgestrahlt werden soll.
Also wurden am Donnerstag und am Freitag drei Vorführungen gefilmt.
Am Donnerstag war die der erste Durchlauf für 19:00 geplant, wobei wir uns da an die Originalzeit hielten, weil das jedem besser passte, den mache der Darsteller stecken noch in anderen Projekten.
Zusammen mit meiner Kollegin richteten wir den Maskenraum fertig ein. Alle Perücken und Haarteile unterzogen wir einer Grundsanierung. und checkten alle sonstigen Produkte durch ob noch alles vorhanden wäre.
Und als die ersten Darsteller zur Maske kamen wurde mir schlagartig bewusst, wie privilegiert ich doch bin, dass ich überhaupt arbeiten darf. Die Vorstellung lief mit einer recht heftigen technischen Unterbrechung gleich zu Anfang, reibungslos ab. Mir taten die Techniker ein wenig leid, denn sie konnten wirklich nichts dafür.
Doch insgesamt herrschte hinter der Bühne eine ausgelassene Stimmung und alle waren froh dass wir zumindest das machen konnten, wenn auch komplett ohne Publikum.
Am Freitag dann das ganze noch zweimal am frühen und am späten Nachmittag.
Manche unserer Darsteller waren so happy dass sie das über Insta teilen mussten.
Fotos von der Seitenbühne.
Und das wars für dieses Jahr was die Arbeit angeht.
Die Gesudheitsministerin hat vorgestern in einem Interview angedeutet dass wir wahrscheinlich nach den Feiertagen in einen kompletten Lockdown gehen. Ganz fest steht es noch nicht, die nächsten Tage sind ausschlaggebend.
Dienstag: ich hatte nicht so gut geschlafen und wachte leicht gerädert auf. Kein Wunder nach dem Wein.
Am späten Morgen im Theater alles vorbereitet für eine Vorstellung. Ja, eine Vorstellung obwohl die Theater geschlossen sind. Es wird eine Fernsehaufzeichnung davon geben. Und insgesammt bin ich froh dass wenigstens das stattfindet, denn danach wird es für eine längere Weile ruhig werden.
Dann gab es noch ein kleines Durcheinander das ich selbst verursacht hatte. Ich hatte ein Buch für die Sendung vorgeschlagen, von den ich überzeugt war das es das neueste Buch der Schriftstellerin sei, doch war mir völlig entgangen dass es schon ein neueres gibt. Also musste ich fix umdenken und ich wäre nicht Joël wenn ich in den all den Jahren nicht gelernt hätte IMMER einen Plan B in der Tasche zu haben. Uff. Das brachte mit sich dass ich am Abend nochmal die Nase in ein Buch stecken musste obwohl ich auf gemütliches Kochen mit Netflix eingestellt war. Nun ja.
***
Mittwoch: Den Wecker gestellt damit ich alles erledigt bekomme was ansteht. Das Telefon klingelte mehrfach, was mich ehrlich gesagt ein wenig fuchsig machte, denn es waren alles Dinge ich vorab geklärt hatte und mir sicher war dass es da nicht noch einmal Nachfragen gäbe…grrr.
Den Besuch des Mittwochmarktes hielt ich sehr kurz, weil ich einen Termin für den Large Scale Test hatte, und die Termine sind im zehn Minuten Takt. Ich sah die D. noch einmal die ab Freitag in St. Jean sein wird bis nach den Feiertagen. Ich bleibe ja hier. Einen schnellen Kaffee zusammen mit ihr und einem anderen bekannten Schauspieler der zur Zeit etwas gebeutelter ist wegen der Situation. Ich hatte den Wagen mitgenommen um schneller dort zu sein, doch ich hatte eine Baustelle nicht Betracht gezogen und kam dann doch mit ein paar Minuten Verspätung an. Es sollte aber kein Problem sein.
Zurück in die Wohnung umziehen. Die Aufzeichnung der letzten NO ART Sendung für dieses Jahr.
Es lief wie am Schnürchen und machte wieder einen Heidenspaß. Am Samstag werde ich die Sendung verlinken wenn sie ausgestrahlt wurde.
Wieder daheim machte ich mich ans Kochen vom Abendessen. Der J. der hier sehr regelmäßig mit liest, (wie ein Pfarrer sein Gebetsbuch) hatte mich gefragt über meine ersten Erfahrung mit dem Cookeo zu berichten, da er sich auch gerne einen anschaffen würde.
Ein Cookeo ist nichts anderes als ein Schnellkochtopf mit ein paar Zusatzfunktionen, wobei mir der Schnellkochtopfmodus der wichtigste war.
Er kann unter Druck kochen, warmhalten, aufwärmen, langsam garen, schmoren und heiß anbraten. Er hat eine Anzahl an Rezepten gespeichert, für alle die wirklich gar nicht kochen können, man kann aber auch alles manuell eingeben, was für mich der Fall ist. Der ersten Versuch damit startete ich vor ein paar Tagen mit Kartoffeln im Schnellkochtopf Modus. Da ich ein klein wenig unsicher war, wie lange sie kochen müssten, klickte ich mich hier durch Ingredienzien Programm zu den Kartoffeln. Er fragte mich nach der Größe der Portion und sagte mit wie viel Wasser ich dazu geben müsste. Man legt die Kartoffeln in den Garkorb, schüttet das Wasser mit rein, verschießt den Deckel, drückt auf Start und gut ist. Der Rest erledigt er von alleine und startet nach den Garvorgang automatisch das Warmhalteprogramm.
Am Mittwoch hatte ich Lust auf Boeuf Bourgignon. Ich stellte den Topf auf Anbratmodus bei dem der Deckel verständlicherweise offen bleibt und briet das ganze Fleisch an. Hier erweist sich aber die Schwäche des Topfes. Richtig heiß anbraten kann er nicht. Mann kann das nur in kleinsten Portionen sonst wird der Topf kalt und das Fleisch „zieht“ Wasser. Wenn man das weiß und das Fleisch in kleinen Mengen anbrät, geht es auch ohne zusätzliche Pfanne. Fleisch raus Gemüse rein und kurz mit anbraten. Dann das Fleisch zurück in den Topf, mit Rotwein und ein bisschen Bratenfond aufgießen. Deckel zu und Schnellkochmodus auf 25 Minuten stellen. Das sah anschließend so aus und schmeckte sehr gut. Das Fleisch war sehr zart, zerfiel aber beim ersten Gabeldruck nicht komplett in seine Bestandteile.
Kurz vor Mitternacht hatte ich das bereits das Ergebnis des Testes. Negativ.
***
Wahrschnlich geht der Counter manchem treuen Mitleser schon auf die Nerven. Doch ich halte das jetzt eisern durch. In
Es ist leider so dass zur Zeit wieder viel passiert was nicht blogtauglich ist.
Den Sonntag verbuchen wir unter Rumlungern und Nichtstun und mir selber auf die Nerven gehen. Es gibt so Tage, an denen man auf Anrufe oder Mails wartet, die nicht kommen und dabei den ganzen Tag vertrödelt. Dabei hätte ich…. lassen wir das!
***
Am Montagmorgen einen Termin zwecks des Stückes das für Weihnachten vorgesehen war. Da tut sich was, wenn auch anders als erwartet.
Den Nachmittag aus Gründen mit lesen verbracht.
Die A. hatte gefragt ob ich sie beim Kauf eines neuen Laptop beraten könnte was ich aber wegen eines Zoommeetings absagen musste. Es war vorgeschoben worden und dauerte sehr lange. So lange dass ich am Ende Wein trinken musste. Ich hatte eine Flasche im altem Bestand von Tante Gritty gefunden, die sich vor ein paar Wochen als Mitbringsel als der Knaller schlechthin erweisen sollte.
Er war sensationell!
Derweil schickte mir die A. ein Foto der kleinen Blue die sie mit auf einen Termin genommen hatte. Dort stand ein „blaues“ Sofa, das Blue sofort „beschlagnahmte“. Sie scheint ganz offensichtlich etwas verstanden zu haben.
Ich schlummerte am Abend weg wie ein Welpe, nicht weil Blue heiße, sondern leicht „blau“ war.
***
Das neue Covid Gesetz das den Lockdown von verschiedenen Bereichen vorschreibt, wurde von der Menschenrechtskommission kritisch unter die Lupe genommen und hinterfragt. Unter anderem stelle man die Frage warum die Theater geschlossen sein müssen und die Kultstätten nicht. Derweil lobte sie jedoch auch das neue sanitäre Protokoll dass für Shopping Center und Einkaufspassagen erstellt wurde.
Es ist Sonntag Morgen ich soll aufschreiben was gestern war. So sieht das jeden Tag aus. Jeden Morgen setze ich mich an den Rechner und schreibe auf was am Tag davor war. Manchmal schreibe vor und brauche es morgens dann nur hochzuladen. Es gibt Tage an denen es mir schwerfällt. Sei es, weil das Hirn nicht mit den Fingerspitzen auf der Tastatur kommuniziert und ich fast jedes Wort verbessern muss, oder mein Kopf will keine Sätze produzieren. Ideal ist das wenn es auf einen 12von12 Tag fällt. doch habe ich nicht genug Fotos gemacht und auch nicht daran gedacht dass es ein 12von12 Tag ist.
„Also los, Joël! Mach mal! So viel war gestern nicht!“
Ich war weitaus früher als sonst schon unterwegs, da ich einerseits unbedingt auf den Wochenmarkt wollte und die letzte Vorprobe des Stückes sehen wollte das erst nächstes Jahr Ende März zur Aufführung kommen wird. Ich zog sehr früh zusammen mit der A. los, was eher ungewohnt ist, denn sie geht selten mit zum Markt. Ich kaufte vor allem noch mal Gemüse ein, vor allem kleine Chicorée, die mir Anfang der Woche sehr gut geschmeckt hatten.
Dann ging es zur einer langen Probe. Es wird eine der spannendsten und wahrscheinlich schönsten Produktionen das Jahres. Aber es wird noch sehr viel Arbeit werden.
Am Abend war ich dann zu der A. eingeladen. Sie hatte am Morgen zwei verschiedene frische Teigwaren am Markt gekauft unter anderen Ravioli mit Ricotta und Zitrone, die ein absoluter Knaller sind.
Ach ja, die kleine Blue hatte Herrenbesuch! Darwin war zu Gast:
Beide tobten durch die Wohnung bis vor Müdigkeit umfielen.
Ich derweil hatte nicht auf die Uhr geschaut und die Sperrstunde ein wenig verdrängt. Zehn vor Elf wurde es höchste Eisenbahn. Doch ich war ganz genau mit fünf Minuten Verspätung in die Garage. Und ich war wieder erstaunt wie viele Autos um diese Uhrzeit noch durch die Straße flitzten um zeitig zuhause zu sein.
Der Tag begann seeeehr entspannt. Ich habe ja nichts zu tun. Und so wie es aussieht wir sich das für eine längere Weile hinziehen. Nun ja. Ich wurschtelte lange herum, ein bisschen hier, ein bisschen da, aber insgesamt etwas planlos. Dabei hätte ich mehr als genug konkretes Zeugs zu tun, wenn ich den inneren Schweinehund etwas mehr im Griff hätte.
In Deutschland läuten überall die Alarmglocken, weil es noch nie so viele Infizierungen und Tote gab. Schön dass ihr endlich auch mal aufwacht. Und ganz ehrlich, wenn ihr so viele Large Sclae Tests durchführen würdet wie bei uns, wären die Zahlen noch sehr viel höher. Und dann streitet man trotzdem noch immer über Lockerungen an den Weihnachtsfeiertagen. Ich hatte ein paar Aussagen von Ministerinnen gehört, die noch immer völlig hirnrissiges Zeugs von sich geben anstatt endlich einzusehen, dass es allerhöchste Eisenbahn ist. Mann oh Mann! Die einzige Aussage die mir wirklich gut gefiel war die der Bundeskanzlerin, die im Parlament endlich mal mit der Faust auf den Tisch haute. Sehr gut, wenn auch meiner Meinung etwas spät. In Luxemburg ist der Laden erst mal voraussichtlich bis zum 15. Januar 2021 dicht.
Gegen Mittag zog ich los um zwei richtig gute Baguettes einzukaufen. Ich hatte für abends die A. eingeladen für ein Käse Fondue.
Ich hatte schon von dem neuen Raclettegerät berichtet, das ich auch kaufte, weil es einen kleinen Fondue Topf hat, der eher zum Schokoladenfondue geeignet ist als für Käse. Doch ich las irgendwo in den Kommentaren das es machbar wäre. Und ja, es ist machbar! Es dauert zwar etwas länger als wenn ich es im klassischen Topf machen würde aber klappt einwandfrei.
Das Käsefonde war hervorragend. Ich hatte eine mir unbekannte Marke gekauft, aus der Schweiz, aber das Foundue war eines der besten seit langem. Die Hausmischung vom Chäser. In Luxemburg zu finden im Cactus.
Die A. brachte einen sehr guten Weißwein von Alice Hartmann mit. (N B: die Homepage von Alice Hartmann ist neu gestaltet, braucht Ewigkeiten zum hochladen und ist insgesamt nicht sehr userfreundlich. Ich glaube da werkelt jemand daran rum der nicht viel Ahnung hat.)
Blue durfte auch mit. Sie ist ja schon fast Stammgast bei mir.
Ich hatte in dem Päckchen, das ich gestern geliefert bekam, ein kleines Zusatzgeschenk in Form einer Lichterkette. Die schon etwas länger mitlesen wissen, dass ich kein Freund von Weihnachtsdeko bin, aber die kleine Lichterkette passte gut zum Rest.
Ich hatte mir den Wecker gestellt. Ich wollte erst alles wegbloggen und der Termin beim Friseur war recht früh. Ein Foto habe ich nicht gemacht. Das kommt beim nächsten Besuch. Ich habe vor die vordere Partie der Haare etwas länger werden zu lassen, der Rest bleibt kurz wie gehabt.
Gegen ein Uhr traf die dann die kleine freche Dame Blue ein, die sich sehr freute mich wiederzusehen. Ich zeigte ihr die kleine Spielzeugmaus, die eigentlich Darwin gehört und sie war hellauf begeistert. Das gab mir ein wenig Zeit ein paar Dinge am Rechner fertigzustellen während Blue die Maus quer durch die Wohnung schoss und ihr nachhechtete.
Später ging ich mit ihr eine Runde durch den Park und sie machte Bekanntschaft mit ein paar Eichhörnchen die durch die Bäume flitzen.
Anschließend ging ich mit ihr zur Theaterprobe der Stückes das erst nächstes Jahr im März/April stattfindet. Proben Besuche fallen bei mir meist unter Pflichtübungen, aber in Pandemiezeiten sind es schon fast Highlights. Ein wenig später trag auch die A. ein, vom einem anderen Meeting und nahem die Blue in Empfang.
Am Abend schaute ich mir eine Reportage von Arte auf !Amazon Prime! an. (ja ich war auch erstaunt das Amazon Doku Formate bei Arte einkauft) Es ging um die Geschichte der Erotik im Comic und sie stellten ein paar der bekanntesten Zeichner vor u.a. Milo Manara, Zep und der deutsche Zeichner Ralph König.
Der Dienstag brachte eisige Kälte und Schneeflocken die aber nicht liegen blieben. Es passierte nichts was blogtauglich gewesen wäre.
***
Am Donnerstag Morgen bei dunklem Himmel und nasskalten Temperaturen zum Mittwochsmarkt. Ich sah die D. doch es blieb eine kurze Begegnung, denn ihr war kalt und mir zog die Kälte auch in Knochen. Einen schnellen Kaffee aus dem Becher. Ich kaufte ein bisschen Obst und Gemüse. Ich hatte Lust auf Chicorée langsam gedünstet aus der Pfanne.
Um 15:00 Uhr Pressebriefing mit dem Premierminister und der Gesundheitsministerin. Es war vorrauszusehen. Nix ist mit Lockerungen. Im Gegenteil, es kommen ein paar kleine Maßnahmen hinzu vor allem im Schulbereich, die mich aber nicht treffen. Unsere Zahlen sind stabil, also gehen nicht weiter hoch, gehen aber auch nicht richtig runter. Es gibt bei uns keine spezifischen Cluster mehr, man kann sich überall anstecken. Man merkt aber dass die meisten Ansteckungen im privaten Bereich passieren. Einen kompletten Lockdown bekommen wir nicht, aber Lockerungen über die Feiertage wird es nicht geben.
Was meine Arbeit angeht, weiß ich noch nicht was kommt, bzw. was nicht kommt. Zumindest weiß ich aber dass ein Projekt jetzt futsch ist. Ob es ganz in die Mülltonne getreten wird oder noch einmal verschoben wird bleibt abzuwarten.
Ich hatte noch ein Foto der neuen Brille versprochen:
Ein Anruf der A. die mich darum bat, die kleine Blue morgen zu versorgen. Ich willigte ein, denn ich habe ja eh nichts weiter zu tun.
Am Abend schaute ich mir die zweite Folge von Vienna Blood an, auf Empfehlung der Mamsell die ich gleich unten nochmal verlinke. Ja die Serie hat was. Interessant auch dass sie auf politischen Umstände der Zeit eingeht und die antisemitischen und rassistischen Neigungen dieser Zeit beleuchtet.
Anschließend schaute ich mir noch diese Doku über den Marianengraben an. Gibt es an der tiefsten Stelle der Meeres Leben? Oh ja! Und wenn David Attenborough mir das erzählt ist es umso spannender. Mich faszinieren diese seltsamen Kreaturen in dem Meerestiefen immer wieder.
***
Via Kaltmamsell. Gefällt mir fast besser als das Original
Es ist nicht so dass ich nichts zu tun hätte. Tagein tagaus gibt es immer wieder Mails zu beantworten, Termine festzulegen, Telefonate zu führen. Alles im Hinblick auf der erlösende Datum vom 15. Dezember. Ob sich da jedoch etwas an den Einschränkungen ändern wird steht in den Sternen. Im letzten Pressebriefing der Regierung sagte der Premierminister, dass es noch zu früh sei irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Und so werkelt jeder in seiner Ecke auf ein Datum hin, das vielleicht gar nichts ändern wird. Es fühlt sich an als ob ich für den Weihnachtsmann arbeiten würde denn jede Entscheidung, jeder Plan hängt an diesem einen seidenen Faden und es kann zu jedem Moment zunichte gemacht werden. Die Genugtuung an etwas zu arbeiten das am Ende auch ein Resultat hervorbringt,…nö,ist nicht.
In dem oben beschriebenen Mood werkelte ich mich durch den Morgen. Am Nachmittag kam die Putzhilfe und ich suchte das Weite.
Ein Anruf des Optikers meines Vertrauens versetzte mich in bessere Stimmung.
Das ist mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Eine neue Brille, anstatt des E-Rollers. Ich hätte so oder so in der nächsten Zeit eine neue Brille gebraucht und theoretisch hätte ich eines der alten Gestelle nehmen können um neue Gläser einsetzten zu lassen. Aber wenn schon eine neue Brille, dann auch ein neues Gestell. Angezogen fühlt sie sich an als ob ich nie eine andere Brille besessen hätte. Doch immer wenn ich einem Spiegel oder einem Schaufenster vorbei ging in dem ich mich selbst sah, gab es einen kleinen „Huch!“ Moment. Wie sie an mir aussieht zeige ich euch morgen. (Ich hatte ein paar Selfies damit gemacht die „ganz nett“ aussahen. Doch wir wissen ja alle dass „nett“ die kleine Schwester von Scheiße ist, gell?)
Die letzten Tage hatte ich auch wieder hin und her überlegt ob ich mir nicht einen Schnellkochtopf zulegen soll. Ich spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken. Die andere Idee wäre ein Instant Pot, die zu dem Zeitpunkt da ich einen haben wollte, von der Original Firma nicht zu haben waren. Aber wenn ich etwas neues anschaffe muss etwas anderes weg. Da ich schon seit ewigen Zeiten ein Reiskocher habe, der aber, weil die Düse im Deckel die Küche vollspuckt, hatte ich mir schon vor Monaten einen neuen zugelegt, der aber ein bisschen sehr groß für mich allein war. Ich nahm ihn am Samstag mit zur D. die sich schon länger einen wünschte und schenkte ihr ihn.
Und anstelle vom Reiskocher kam folgendes:
Der Cookeo. Es ist nicht nur ein Reiskocher, Dampfgarer und Schmurgeltopf sondern auch ein Schnellkochtopf. Morgen kommt er zum ersten mal zum Einsatz.
***
Ich hatte schon einmal über Claire Saffitz berichtet. Sie hat nun ein neues Buch heraus gebracht (Dessert Person) und damit verbunden ein neuer Youtube Kanal. Das erste Rezept das sie vorstellt ist aber nichts süßes, sondern Focaccia. Und es wird nicht mit Olivenöl gespart.
Um einiges später wach geworden, weil der Cremant Alice Hartmann gestern das sagen hatte. Ich bloggte den Vortag weg und sah erst, als der Beitrag schon online war, dass es ja WMDEDGT Tag war. Also erweiterte ich den Beitrag ein wenig und fügte ihn nachträglich in die Liste ein.
Viel bei Bekannten im Blogs herumgesurft. Ich las von Adventskalender und Wichtel, selbst gebastelt und gekauft. Jedem das Seine, aber mich interessiert der ganze weihnachtliche Kram nicht mehr. Ich werde in der Wohnung nichts dekorieren, für wen auch. Einschränkungsbedingt wird das keiner sehen und mir tut ganze Getue um die Weihnachtstage eh nicht gut. Am liebsten würde ich wie letztes Jahr abhauen, auf die Südhalbkugel der Erde. Es würde mir vieles erleichtern. Es bringt mir auch nichts mich zu anderen Menschen einladen zu lassen. Das ging einmal gut und mehrfach schief. Ich mag diese Feiertage einfach nicht aus Gründen die mir bewusst sind und nur über die Jahre hinweg warten kann, dass die verstrichene Zeit es vielleicht ein wenig besser macht.
Am frühen Nachmittag hielt mich nichts mehr in der Wohnung und ich wollte ein Runde draußen drehen. Ich wollte die kleine Termosflasche mit Kaffee befüllen zum mitnehmen, doch der Kaffeevollautomat wollte SOFORT ohne Aufschub einer Tiefengrundreinigung unterzogen werden. Ich musste das Ding komplett auseinander bauen und alle beweglichen Teile unter fließendem Wasser schrubben, das eine längere Zeit in Anspruch nimmt. Selbst schuld. Ich hätte es schon vor Tagen machen können. Als ich damit fertig war hatte ich keine Lust mehr rauszugehen denn das Wetter hatte sich verschlechtert. Also wurschtelte ich im Blog umher um zu sehen wie ich dem Mr. Linky einbaue. Nach ein paar Fehlzündungen klappte das einwandfrei.
Erst als es schon wieder dunkel wurde klärte der Himmel auf und ich konnte nur noch einen Sonnenuntergang fotografieren.
Am Abend schaute ich mir die erste Folge von Mord in Genua an. Ich mag diese kartzbürstige Ex-Anwältin, die nie lächelt. Auch die Dialoge sind kein billiges Bla-bla. Und das beste; jede Folge ist ein in sich abgeschlossener Fall. Das Ende jedoch verschlief ich, denn mich überfiel die Müdigkeit. Na gut, das hole ich dann heute nach.
Asche auf mein Haupt. Ich hatte zu spät gemerkt dass der 5. des Monats ist. Der kleine Absatz hier habe ich nachträglich eingefügt. Da ich aber tagein tagaus immer aufschreibe was mir widerfährt, ist noch nicht zu spät um beim monatlichen WMDEDGT von Frau Brüllen mitzumachen.
Ich wurde dann doch später wach als geplant. Kaffee, Rechner, Blogposting schreiben. Ich hatte am Tag davor nichts weiter vorgeschrieben. Es macht auch für mich wenig Sinn, denn wenn ich vorschreibe, bin ich meistens unterwegs und habe zwischen allem ein wenig Zeit. Da ich aber seit der Ausgangsbeschränkung, den restlichen Einschränkungen und dem Sauwetter der letzten Tage nur wenig die Wohnung verlasse, sehe ich mich nicht mit Smartphone im Keller beim Wäsche sortieren Sätze im Blog vorschreiben. Ich wurde mehrfach durch Anrufe unterbrochen, von Menschen, (bzw. einem Mensch) mit dem eine volle halbe Stunde verplemperte, wegen Dingen die keine Klärung brauchen weil sie ohne sein Zutun schon längst alle von mir organisiert und abgeklärt sind.
Ich kam deswegen zu spät zum Wochenmarkt, wo ich mich mit der D. verabredet hatte zu einem Becher Kaffee vom Pastel de Nata Stand. ( Ich werd euch den in der nächsten Woche den Stand mal ablichten, denn er ist herzallerliebst weil es so klein und kompakt ist.) Ich kaufte wenig ein denn am Abend war ich bei der D. eingeladen zu einem Abendessen vom Grünewald.
Wieder zurück in der Wohnung zog zwei Zettel mit Bekanntmachungen aus dem Briefkasten.
Einer davon war für unsere Straße. Ab Januar 2012 bis Januar 2022 eine gewaltige Baustelle werden wird. Die Gas-, Wasser-, Abwasser- Strom- und Telekommunikationsleitungen werden neu verlegt. Das heißt wir bekommen endlich Glasfaser Internet, dass ich davor in der kleinen Wohnung schon längst hatte. Gut finde ich dass alles in einem Abwasch gemacht wird. Aber es wird ein Jahr lang eine gruselige geräuschvolle Baustelle sein. Ich bin froh dass mein Schlafzimmer nach hinten raus liegt.
Der andere Zettel flog nach dem ersten Betrachten kopfschüttelnd in den Papierkontainer. Aber aus reiner Neugierde aber schaute ich nach, wie der genaue Wortlaut der Petition war und wer der Initiator ist. Mir schwebte da nämlich ein Name eines Mannes im Kopf herum. Und siehe da, ich hatte recht!
Er verbindet zwei Dinge in der Petition die nichts miteinander zu tun haben. Einerseits eine Gedenkminute für alle die, die dieses Jahr an Corona gestorben sind. Andererseits diese Gedenkminute auf 0:00 Uhr zu Silvester legen und damit ein generelles Verbot von Feuerwerk erwirken.
Ein Gedenkminute für die Corona Opfer, darüber könnte man diskutieren,…ja. Ich persönlich bin nicht dafür, und wenn, sollte erst darüber entschieden werden wenn der ganze Covid Spuck vorbei ist, aber das wird, prophezeie ich, so schnell nicht eintreten. Für ein Verbot von Feuerwerk hat die Regierung schon vor Jahren entschieden, dass dies von den Kommunen selbst entschieden werden soll. Und es gibt Städte die das jedes Jahr immer wieder untersagen. Wahrscheinlich dieses Jahr sogar mehr als sonst. Ich sehe keinen Bedarf für eine Petition.
Den ganzen Nachmittag emsiges Lesen für….ach das sag ich die Tage mal wenn ich damit fertig bin.
Am Abend dann mjam, mjam, mjam:
Le dos de cabillaud cuit sur peau, velours de patate douce eu bouillon léger au parfum de ThaïlandeFilet de bœuf Simmental, petites girolles en persillade, fine purée de pommes de terre et sauce bordelaise
Ich hatte den Kabeljau mit einer federleichten Thaisauce. herrlich. Zu trinken hatte ich eine Flasche Alice Hartmann mitgebracht. Hach, gutes Essen entschädigt doch für sehr vieles….
Ich war kurz vor 22:00 wieder daheim und nicht viel später im Bett.
Quizfrage; Zu welcher Uhrzeit sind diese beiden Bilder am Donnerstag gemacht worden? A: 10:00 Uhr? B: 12:00 Uhr ? C: 15:00 Uhr?
Antwort: Es ist schnurz, denn es war den ganzen Tag so grau in grau dass die Uhrzeit keinen Unterschied gemacht hätte. Wettermäßig war der Tag zum Vergessen.
Terminlich gab es nochmal Umänderungen, die mich dazu veranlassten, die nächsten Tage sehr viel zu lesen.
***
Am Freitag dann früh wach geworden und gleich mal eine traurige Nachricht aus Australien bekommen. Die kleine Molly ist nicht mehr.
Ich hatte keine Zeit zum lange Nachdenken, denn ich musste zur Probe und mir den ersten Entwurf von Kostümen ansehen. Und meine ersten Ideen und Gedanken konnte ich auch schon unterbringen. Das wird alles sehr schön werden.
Es regnete „Cats and Dogs“ als ich zu Probe ging, b.z.w. fuhr, denn bei dem Wetter wäre ich zu Fuß bis auf die Haut nass geworden. Und wenn ich schon das Auto für eine so lächerlich kurze Strecke nehme, die ich sonst immer zu Fuß gehe, kann ich auch gleich einen größeren Einkauf starten.
Ich fuhr zum großen Supermarkt meines Vertrauens, der, das hatte ich nicht miteinkalkuliert, für einen Freitag beängstigend voll war. Doch die Schlagen an der Kasse hielten sich in Grenzen und ich war binnen knapp 20 Minuten mit allem fertig.
Am Abend schaute ich einen Ghibli Studio Film den ich noch nie gesehen hatte, weil … ja weil ich ihn nicht als solches auf den Bildschirm hatte, weil er völlig anders gezeichnet ist. Es sieht wie bewegte Bleistift Zeichnung aus.
Die Legende der Prinzessin Kaguya basiert auf einer alten japanischen Legende und ist zwar wunderschön, aber er verzauberte mich weitaus weniger als andere Ghibli Filme.
Ich trank ein Glas Wein auf die kleine Katzendame Molly, sie wurde 20 Jahre alt.
Ich hatte nicht besonders gut geschlafen und war sehr früh wach. Tristes nebeliges Wetter den ganzen Tag über.
Zeitig auf dem Mittwochsmarkt.
Dieses letzte Teilstück der Avenue Montery bis hoch zur Place d’Armes hat nun endlich ENDLICH den Belag den sie immer haben sollte, aber gut 20 Jahre darauf wartete.
Hier stünde für gewöhnlich ein Teil des Weihnachtsmarktes. Der Herzbogen kommt sich ein wenig verloren vor.
Ich traf wie gehabt die D. und wir tranken einen Kaffee to go beim Pastel de Natas Stand. Zurück durch den Park.
Nochmal ein paar terminliche Änderungen, die mir einen unverhofften freien Mittwoch Nachmittag bescherten, bei dem ich aber ad hoc nicht richtig wusste was ich damit anfangen soll. Ich las mich in ein neues Buch ein, das ich wahrscheinlich nächste Woche im No Art vorstelle. Es ist noch nicht ganz abgesegnet, aber ich denke mal dass es das werden wird.
‚Am Abend hatte ich Lust auf ein schnelles und warmes Gericht.
Es wurde ein TV Dinner mit Mac’n Cheese (vobei die „Mac“ keine Macaroni waren sondern Orechiette) mit reichlich schwarzem Pfeffer und ein Glas weißen Bordeaux Baron Philippe de Rothschild Mouton Cadet. ( und das mitten in der Woche ohne ersichtlichen Feiergrund, aber wisst ihr was? Nach mir die Sintflut!)
Nach dem Posting ein wenig Schreibarbeit hinsichtlich verschiedener Termine die nächsten Tage und eine größere Recherche für eine kommende Sendung.
Ich hatte vorgehabt mit der D. am späten Vormittag eine Runde spazieren zu gehen, doch das Wetter machte dem einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
Kurz vor 15:00 bekam ich die erste Nachricht von J. der mich eindringlich fragte wo ich sei. Zuhause, wo sonst, antwortete ich. Ah ok, nicht in Trier. Nein, nicht in Trier. Die Nachfrage ob ich Trier sei kam mir sehr seltsam vor und schaute sofort in den Nachrichtenportalen nach, und mir wurde flau im Magen. Der Irre ist genau durch die Straßen gedonnert in denen ich auch meistens herumlaufe wenn ich in Trier bin.Es kamen noch ein paar weitere Anrufe, von mir nahestehenden Menschen, die wissen dass ich regelmäßig dort bin.
Ich hatte bei dem Wetter eigentlich vorgehabt mich auf einen schon länger liegengebliebenen Text zu konzentrieren. Doch damit war nach obrigen Nachricht Schluss.
Am Abend hatte ich Hunger auf etwas warmes und ich machte gegen meine Gewohnheit eine Suppe, obwohl ich eher ein Suppenkaspar bin. Ich hatte noch Gemüse im Kühlschrank das dringend weg musste und ein paar kleine Kartoffeln vom gestrigen Raclettegelage.
Sie war gar nicht so schlecht. Doch ein großer Fan werde ich nie von Suppen werden.
Ein Arbeitstag. Am Morgen den Blogpost geschrieben und viel häuslichses Zeug erledigt.
Gegen Mittag musste ich zu einer ersten Lesung am Tisch und Vorprobe eines Stückes das erst nächstes Jahr Ende März spielen wird. Das passiert mitunter wenn aus terminlichen Gründen ein Teil der Probenzeit vorverlegt werden muss. Aber die Probenzeit an sich wird dadurch nicht länger. Wie immer kann ich drüber nur sehr wenig berichten aber es ist ein großartiges Stück, in dem die Zuaschauer miteingebunden werden und Teil des Ganzen werden. Ich freue mich sehr darauf.
Am Abend kam die A. zu Besuch und es gab, ratet……
Richtig!
Dazu gab einen Riesling von Krier-Bisenius den die A. mitgebracht hatte. Sehr gut.
Leicht beschwipst ins Bett.
***
Ich hatte es schon vor ein paar Monaten angekündigt. Der Fotorückblick 2020. Die Spielregeln findet ihr hier. Da es ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird aus all den Fotos eines Jahres die 24 besten auszusuchen wird ab jetzt ein kleiner Counter hier laufen. Es wäre schön wenn ihr mitmacht.
Das Posting schreiben vom Freitag dauerte dann doch länger als erwartet, zumal ich nicht gut geschlafen hatte und ich jedes dritte Wort verbessern musste, weil die Verbindung Kopf zu Fingerspitzen leicht hinkte. Also musste ich Gas geben um auf dem Wochenmarkt zu sein. Natürlich sind die anderen Samstagsbesucher auf dem Markt nicht dümmer als ich und es hatte sich eine lange Schlange gebildet vor der kleinen portugiesischen Stand der Pastel de Natas in süß und slazig und dazu Kaffee verkauft. Doch ich bekam meinen Becher Kaffee. Es war strahlend schönes Wetter. Ich sah kurz die D. und die K. Ich kaufte alles ein um am Wochenende die neue Raclettemaschine einzuweihen.
Zu Mittag aß ich zuhause eine mitgebrachte Feierstengszalot. Wortwörtlich übersetzt heißt es Feuersteinsalat und ist für mich eine der urtümlichen luxemburger Spezialitäten.
Am Abend schaute ich was ich nach was ich noch auf der Fernsehbox hätte, was ich dort gespeichert habe, bevor es sich nach sechs Monaten von selbst löscht. Es wird nicht mehr wie früher auf der Box selbst gespeichert wo es dann unbegrenzt haltbar war, sondern auf auf einem externen Server der des Anbieters. Früher konnte man es ein Jahr lang ansehen. Inzwischen haben sie diese Zeit auf sechs Monate verkürzt. Ich fand noch von Anfang des Jahres eine komplette Wiederholung in einer Nacht von der zweiten Staffel von Bad Banks, (ich stellte anschließend fest dass sie auch bereits auf Netflix gibt) und schaute sie in einem Wisch weg. Sehr viele mir persönlich bekannte Gesichter fand ich darin wieder, angefangen bei einer der weiblichen Hauptrollen bis hin zur Fernseh-im-Fernsehmoderatorin.
Danach war es 3:00 Uhr morgens und höchste Zeit ins Bett zu gehen, obwohl…es ist komplett egal wann ich ins Bett gehe, die nächsten zwei Wochen wird eh kein Hahn nach mir krähen.
***
Am Sonntag dann logischerweise etwas später wach geworden. Der Himmel sah trüb aus. Ein Blick vom vorderen Balkon auf die Temperaturanzeige in der Straße verriet mir dass es nur +1 Grad war. Brrr. Wenn es so schön wie gestern gewesen wäre hätte ich nochmal einen Spaziergang gemacht. Aber die feuchte Kälte kriecht mir sofort in die Knochen. Dann eben nicht.
Frühstück: Ein Bottich Kaffee und ein Stück Stollen von der Fischerbäckerei der absolut nicht schmeckte. Ich erinnerte mich an den Dauner Stollen vom letzten Jahr den ich der Biobäckerei in Trier gekauft hatte. Der war richtig lecker.
Wie sind denn zur Zeit die Covid Spielregeln um nach Trier zu fahren? Es wäre mir schon einen Umweg wert, um den Stollen noch einmal zu bekommen, obwohl ich kein so großer Fan von Stollen bin. Sind das noch immer die gleichen wie vor ein paar Wochen? Ohne Test nur 48 Stunden und nur nach Rheinland-Pfalz und Saarland? Alles andere mit Test und Quarantäne?
Ich las weiter im Buch De Bicherbus. In den nächsten Tagen folgt eine Besprechung.
Am Abend gab es dann Raclette! Ich stellte das neue Maschienchen auf. Einen kleinen Fehler hat es jedoch. Zu der Seite wo das Heitzelement anfängt und wieder aufhört (denn das ist ja so eine Art Schlauch der eine Schlaufe bildet) wird es nicht so heiß. Ich habe einmal 2 Pfannen zeitgleich mit dem gleichen Käse hineingestellt und es macht einen Unterschied. Am Kopfteil schmilzt der Käse schneller als am Endteil. Ich überfrass mich wie vorgesehen.
Ich trat am späten Abend noch einmal kurz auf den Balkon und sah im Haus schräg gegenüber von mir bei dem spanischen Paar, dass sie bereits den Weihnachtsbaum im Wohnzimmer aufgestellt hatten. „Was? Jetzt schon?“, dachte ich doch dann fiel es mir ein. Es war der erste Advent.
***
Ich muss Paul Bocuse nicht vorstellen, ich glaube den kennt wirklich jeder. Doch habt ihr ihn schon einmal kochen gesehen? Die INA bringt schon seit einer Weile auf ihrem Kanal seine ersten Kochsendungen die er fürs Fernsehen machte. Zur Seite hatte man ihm die Schauspielerin Marthe Mercadier gestellt. Was er in diesem Video vorstellt ist ein recht einfaches Menü, das nur sehr wenige Zutaten braucht. Doch sind es die ganzen Tipps und Tricks wie man was putzt und schneidet. Auch wie er ein Hühnchen zerlegt und ausnimmt (was heute je niemand mehr von uns machen muss) denn es geht atemberaubend schnell. Ich hörte ihm so andächtig zu (wie früher die Krichgänger dem Pastor auf der Kanzel) Wenn ihr des Französischen einigermaßen mächtig seid schaut es euch an, ihr lernt wirklich was dazu.
Ich hatte mit der D. ausgemacht eine Runde um die Häuser zu ziehen. Als der Nebel sich einigermaßen gegen 10:30 verzogen hatte gingen wir los.
Wir gingen eine Stecke die ich schon einmal hier andersherum gegangen war und von der die D. den letzten Teil, sprich den Parc Laval in Dommeldange/Eich nicht kannte. Die eigentliche Idee war gewesen, bis nach Dommelgdange zum Bahnhof und von dort aus mit Zug zurück. Doch ich hatte irgendwo gelesen dass zur Zeit keine Züge von und nach Dommeldange fahren sondern nur hindurch. Also drehten wir schon kurz nach dem Park in Eich ab und nahmen den Bus zurück in die Oberstadt.
Wir setzten uns oben auf eine Parkbank neben den Kapuzienrtheater in die Sonne. Wir machten Kaffeepause, ich hatte zu dem Zweck eine kleine Thermosflasche Kaffee eingepackt.
Anschließend zeigte ich der D. in einem Laden was ich mir gerne selbst für Weihnachten schenken würde. Es ist eine größere Investition und ich bin sehr unschlüssig. Ich hätte die Idee nicht gehabt wenn ich nach St. Jean gefahren wäre. Es wäre sozusagen ein Trostpreis für den Verzicht. Ich diskutierte mit der D. hin und her und entschied mich dann dagegen. Es wäre ein Elektro-Roller gewesen. Vielleicht nächstes Jahr in Frühling….
Ich fand aber eine neue spannende Comic Serie.
Aldebaran ist ein Stern im Sternkreiszeichen Stier, des schon für Unmut, vor allem im deutschen Sprachraum sorgte, weil sich schon seit Jahrzehnten Verschwörungstheoretiker damit beschäftigen. Doch kam der Stern auch in zahlreichen Sience Fiction Serien vor u.a. auch bei Star Trek Enterprise. Ein erstes Durchblättern im Geschäft fesselte mich sofort.
Die D. verabschiedete sich. Das war ein Fehler, denn nun redete mir niemand mehr ins Gewissen. Ich ging zu Oberweis und kaufte mir eine Leckerei für den Nachmittagstee. Eine Eclair und ein Millefeuille.
Als ich zurück ging ging ich an der Gallerie Lafayette vorbei und erinnerte mich, dass ich letztes Jahr der N. einen schönen Hoodie aus Kaschmirwolle für Weihnachten dort gekauft hatte. Da ich ja schon seit letztem Winter meine schwarze Kaschmir Jacke nicht finde und sehr vermisse, trat ich ein.
Und ich hatte Glück. Ich fand eine die mir wie angegossen sitzt und sie war dank Black Friday auch noch um die Hälfte reduziert. Ein Schnäppchen über das ich mir sehr freute. Als ich wieder im Untergeschoss war, entdeckte ich in einer Ecke, dass sie sie die ganzen Sonderparfüms von Guerlain haben. Ich hatte mir schon weit vor der Pandemie eine Flasche Cuir Intense gekauft, das ich sehr mag. Ich fragte nach dem Preis, weil ich neugierig war, was die Flasche den bei Ihnen kosten würde. „Sie bekommen heute 30% Rabatt auf alle Düfte, auch auf die Sonderserien!“ Also schnüffelte ich mich durch die Sonderserie und schlug zu.
Merke: man soll mich an Tagen wie dem Black Friday nicht allein durch die Straßen ziehen lassen.
Zuhause hörte ich noch die letzten beiden Folgen des Totenwald Podcast, den ich wirklich nur empfehlen kann. Aber es ist frustrierend zu hören wie viele Fehler damals in den Ermittlungen passiert sind und dass es heute immer noch Vermisste gibt die sehr wahrscheinlich auf das Konto dieses Sereinmörders gehen. Doch ermittelt wird nicht mehr, denn das Gesetz schreibt vor dass gegen Tote nicht ermittelt wird. Die Hinterbliebenen werden wahrscheinlich nie erfahren was mit ihnen passiert ist.
Ungewöhnlich früh klingelte es an der Wohnungstür. Ich bekam ein Päckchen.
Ich habe dieses Mini Raclette Gerät von Tefal weit über 15 Jahre und es ist mehrfach mit mir umgezogen. Der letzte kleine Raclette Abend den ich hier hatte war zusammen mit der N. im Oktober. Doch die Antihaft Beschichtung bröselt an manchen Stellen von den Pfannen ab. Im Anschluss waren die Pfannen so verklebt dass nichts mehr ging. Die Beschichtung taugt nicht mehr, mal davon abgesehen dass es nicht gesund ist sie mitzuessen. Ich suchte nach Ersatzpfannen im Internet doch das Gerät ist inzwischen so alt, dass er schon einen Nachfolger hatte mit komplett anderen Pfannen und dieser wird inzwischen auch nicht mehr hergestellt.
Also musste ich mich schweren Herzens nach einem anderen Gerät umsehen. Meine Wahl viel auf ein Gerät von WMF aus der Küchenmini Serie. Ich habe bereits den Mixer aus der Reihe, als ich noch in der kleinen Wohnung lebte mit sehr kleiner Küche und alles aus Platzgründen klein sein musste. Heute kam das neue Gerät also an und sieht sehr edel aus.
Es hat zwei individuelle Pfännchen und eine Doppelpfanne, bei der sich mir nicht so richtig erschließt für was die gut sein soll. Dann gibt es zwei Pfannenuntersetzer, zwei Schaber und einen kleinen weißen Topf mit zwei Gabeln. Diesen kann man benutzen zum Schokoladenfondue, was jetzt nicht so mein Ding ist. Ich denke dass ich ihn erstmal ausprobieren werde ob ich darin auch ein kleines Käsefondue zubereiten kann, was ich schon sehr sehr lange nicht mehr hatte. Wenn ich mich recht erinnere war das letzte mal in Genf, *zurückblätter in Blog* im Mai 2008.
Auf die Frage warum ich jetzt, da ich ja mehr Platz habe kein größeres Gerät gekauft habe, kann ich nur sagen, dass ich Raclette öfters für mich alleine und ab und zu eine andere Person mache. Wenn ich wirklich ein Raclettegelage mit mehreren Gästen veranstalten will, habe ich genug Freunde und Bekannte die im Besitz eines größeren Gerätes sind.
Ein Sparziergang am Nachmittag.
Die Renaturierungsarbeiten haben begonnen. Das Bächlein Petruss kommt aus seinem künstlichen Kanalbett wieder raus. Was mich dabei sehr befremdete war, dass die erst vor ein paar Jahren kleine Fläche mit Trainingsgeräten unterhalb der Passerelle wieder verschwunden ist. Der Minigolf ist auch abgerissen.
Ich hörte derweil ein paar weitere Folgen des Podcasts von den Geheimnisse des Totenwaldes. Es ist eine Doku über die Göhrde-Morde von 1989. Ohne zu viel verraten zu wollen, aber die Folge der Abschiedsbriefes hat mich sehr verstört, weil man fast Mitleid mit dem Massenmörder hat.
Am Abend noch mal ein wenig Büroarbeit. Anschließend las ich den neu erschienen sechsten Band von Les Vieux Fourneaux, die ich letztes Jahr in St.Jean entdeckt hatte. Sehr unterhaltsam, wie immer.
Einen allerletzten Kaffee auf der Terrasse im Renert. Ab morgen ist Schluss mit lustig. Ich hatte mich dort mit der D. getroffen um zu beratschlagen was wir bzw. ich für die Feiertage mache. Wir hatten ja schon vor längerer Zeit entschieden dass wir nach St. Jean wollten. Doch seit gestern sind auch die neuen Covid-Maßnahmen in Frankreich raus und es wird weitaus weniger gelockert als gehofft. Die Restaurants und Bars müssen vorerst noch bis zum 20. Januar 2021 ist Türen geschlossen halten. Ausgangssperre ist von abends 21:00 bis morgens 7:00. Ich habe nun schweren Herzens beschlossen, dass ich nicht hinfahre, denn alles was ich dort gerne mache ist verboten. Und ich bin eingesperrter dort als hier.
Als ich wieder in der Wohnung war stornierte ich schweren Herzens das Zugticket.
Das wird also das erste Weihnachten seit sehr langer Zeit das ich in Luxemburg verbringe. Ich hatte vor etlichen Jahren angefangen, als alle nahestehenden Familienmitglieder das Zeitliche gesegnet hatten, Weihnachten nicht mehr in Luxemburg zu verbringen. Ich hatte es im ersten Jahr versucht und es ging sehr schief. Das Jahr darauf verbrachte ich die Feiertage in Barcelona, was eine meiner besten Ideen seit langem war. Ich hatte darüber berichtet.
Dieses mal sind es aber völlig andere Bedingungen und nach den ersten Lockdown Anfang des Jahres weiß ich ja was auf mich zukommt und werde versuchen das beste daraus zu machen. Und so schlimm wird es dieses mal nicht sein, denn die Geschäfte sind noch alle offen.
Am Nachmittag ging dann endlich ENDLICH! die neue Homepage online weswegen ich und andere die letzte Zeit so viel am Rechner saßen. Welcome to Collateral Drama.
Am Abend dann ein letztes mal mit der A. und der N. im Bovary.
Ich war etwas früher dort, denn mein Sofa zuhause säuselte sehnsuchtsvolle Melodien, ich möge mich doch nur ein klein wenig hinlegen. Und ich kenne mich, wenn ich dem nachgebe, komme ich nicht mehr hoch, bis die nötige Bettschwere erreicht ist. Man hatte uns einen Tisch im Kaminzimmer gegeben. Ich las bis die A. und die N. eintrafen den neuesten New Yorker. Die Speisekarte war schon um einiges reduziert, doch ich bekam noch meine Saltimbocca a la Romana, die man hier im Umkreis eher selten auf Speisekarten findet. Am Ende sagten wir dem Personal Lebewohl und dass wir uns spätestens am 15. Dezember wiedersehen. Ich wollte die Stimmung nicht verderben und sagte nichts, denn jeder meint dass alles wieder am Stichdatum öffnen wird. Doch die Gast- und Kulturstätten werden erst dann wieder öffnen wenn die Zahlen signifikant zurückgegangenen sind, das muss nicht zwingend am 15. sein.
Wieder daheim hörte ich als Betthupferl den ersten Teil einer Podcastserie Geheimnisse des Totenwaldes, aus der ARD Audiothek.
Das Herumgeeiere und Warten am Morgen machte mich wahnsinnig. Wann kommt denn endlich das Resultat? Kurz vor Mittag kam die erlösende SMS dass mein Test negativ ist. Uff.
Der Rest des Tages verbrachte ich weitgehend am Rechner und am Telefon mit Terminen umlegen und neu koordinieren. Eine gute Nachricht kam jedoch dabei heraus. Das Weihnachtsmärchen, das ich schon letztes Jahr betreut hatte und dieses Jahr in die Wiederaufnahme geht, wird so oder so stattfinden, selbst wenn die Theater noch geschlossen sein sollten. Es wird dann live gestreamt.
Den Rest des Tages, der wirklich grausig schlechtes Wetter mit sich brachte, denn es war sehr kalt, sehr trüb und sehr feucht, verbrachte ich in der Wohnung.
Am Abend schaute ich YouTube.
Die sehr aufwendige Restauration eines Einarmigen Banditen. Manchmal frage ich mich wie er bei der Menge an kleinteiligen Schrauben und Hebel anschließend noch weiß, wo was hingehört.
Zwei bzw. drei interessante Protraits. Ingrid Bergman und wie sie ihre Liebe zu Rosselini als gewaltigen Faux-Pas von Hollywood angerechnet bekam.
Zwei Frauen die Schauspielerinnen waren und gleichzeitig Regie führten. Barbra Streisand und Ida Lupino (letzte war mir völlig unbekannt)
Nun ist es offiziell. Ab Donnerstag 23:00 Uhr werden , Restaurants, Bars, Kinos und Fitnesszenter vorerst mal bis zum 15. Dezember geschlossen. Die wenigen Einschränkungen, die wir hatten haben hinsichtlich der Zahlen ein paar kleine Früchte getragen, aber weitaus nicht genug. Deshalb werden die Schrauben jetzt fester angezogen. Ob die Theater auch schließen ist zu diesem Zeitpunkt, da ich das hier schreibe nicht ganz klar. Zu Anfang hieß es ja, aber im Pressebriefing am Montag Nachmittag wurden die Theater nicht mehr erwähnt.
Ich derweil, hatte auch sämtliche Symptome. Am Sonntag Morgen hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals und eine Schniefnase, später kamen Kopfschmerzen dazu. Zudem war mir kalt. MIST! Ich zog zwei Pyjamas übereinander, wickelte mich in den flauschigsten Morgenmantel und legte noch eine zweite Decke auf das Bett. Vor dem Schlafen nahm ich mein altbewährtes Lemsip. Ich schlief tief und fest wachte aber recht früh auf. Die Sypthome waren weniger, aber doch noch alle da. Also fuhr ich in das neue Zentrum, das erst vor wenigen Tagen geöffnet wurde und man kein Termin braucht. Ich ging erst am frühen Nachmittag was eine gute Idee war, denn ich musste nur 20 Minuten warten. Das Resultat bekomme ich in ungefähr 24 Stunden. Ich werde einen Nachtrag im Posting einsetzen.
Am Abend war mir nicht nach lesen zumute. Ich schaute einen der allerersten Miyasaki Filme auf Netflix, Das Schloss des Cagliostro. Immer noch sehenswert.
Ein sehr ruhiger Sonntag mit sehr miesem Wetter. Außer Häuslichem gibt es nicht sonderlich viel zu berichten. Am späten Nachmittag schaute ich mir die Serie Upload auf Amazon an. Eine recht lustige Serie, mit jedoch einer interessanten Lösung die Unsterblichkeit zu erlangen. Man lässt sein Gehirn kurz vor dem Tod uploaden, und existiert unendlich virtuell weiter. Ziel der Forschung ist es einen Körper zu erstellen in dem die ganzen Daten wieder eingefügt werden können. Das bietet allein von Idee her ganz schön viel philosophischen Stoff zum Nachdenken. Das wird, wenn auch nur kurz, in der Serie behandelt. Ansonsten ist es eine Mischung aus einer Liebeskomödie und einem Cyber Krimi, die recht gut gelungen ist.
***
Sehr gebeutelt hat es dieses Jahr vor allem Musiker die keine Konzerte geben durften. Artists for Artists is ein Weihnachtsprojekt mit einer neuen Weihnachts CD.
Steven Pitman & Lata Gouveia have come up with an idea on how to bring some much needed Christmas spirit into peoples lives/homes and, at the same time, create some financial support for the artists involved.
Artists for Artists
Man kann die CD auf dem Link oben vorbestellen und ab Anfang Dezember gibt es die CD in jedem Cactus und Cactus Hobbi.
***
Caitlin Doughty erzählt uns etwas über die Beulenpest in San Francisco Anfang des 20. Jahrhunderts. Und gewisse Parallelen mit unserer Pandemie sind nicht von der Hand zu weisen. Vor allem wenn es um Männer mit Macht geht und um Vertuschung. Das Wort Fake war damals auch sehr in Mode.
Friseurtermin am Samstagmorgen. Das ist eher ungewöhnlich und auch der Friseur J.-P. meinte, dass es seltsam sei mich am Samstag im Laden zu sehen. Da er aber nächste Woche nicht da ist, nahm ich den letzten verfügbaren Termin bevor er ein paar Tage Urlaub macht.
Ich kam daher sehr viel später zum Smastagmarkt als sonst und der war zu gut besucht. Ich setzte mich kurz auf die Terrasse im Renert.
Das Wetter strahlend blaue Himmel mit eisigen Temperaturen, so sehr dass ich es nicht allzu lange dort aushielt ohne mich zu bewegen. Ich traf die M., die ältere Schwester meiner verstorbenen Freundin Chantal. Nun muss ich gestehen, dass zufälligen Zusammentreffen mit ihr immer ein wenig seltsam sind. Ich mag nicht jedesmal mit ihr über die C. reden. Einerseits schmerzt es die M. noch immer sehr und ich merke, dass sie mit den Tränen kämpft, anderseits haben wir sonst nicht wirklich Dinge über die wir reden können, da wir uns kaum kennen.
Ich sollte am Abend ein Dinner im Grünewald haben, doch ich bekam einen Anruf dass es wegen einem „Verdacht “ besser wäre nicht zu gehen.
Also beschloss ich dann etwas mehr einzukaufen als üblich, denn ich muss ja ohne zu verhungern übers Wochenende kommen.
Den Abend allein zuhause verbracht (ich täte gut daran mich für die nächsten Wochen wieder daran zu gewöhnen) Wer übrigens die neueste Ausgabe von NO ART noch nicht gesehen hat:
Noch später bekam ich eine SMS der L., die Frau des letztes Jahr verstorbenen Cousins meiner Mutter, der auch Patenonkel von meinem Bruder war. Ich hatte davon berichtet.
Sie schrieb dass sie mich in der Sendung gesehen hätte. “ Deine Mutter wäre stolz auf dich.“ Ich nahm das Kompliment als solches an, obwohl es keines ist. Das einzige mal dass meine Mutter tatsächlich sagte, dass sie stolz auf mich war vor etlichen Jahren als RTL mir eine ARTBOX Sendung widmete. Da verstand sie erst was mein Job ist und was ich eigentlich mache und dass es einem Fernsehsender eine komplette Sendung wert ist.
***
Folgendes Video ist schon etwas älter. 30 Tage Zeitraffer in zehn Minuten auf einem Containerschiff. Ich sah es mir auf dem Fernsehbildschirm an, da es in 4K ist. Atemberaubend schön. Einen der Häfen an dem es anlegt kannte ich. Singapur.
Den Donnerstag verbuchen wir unter „Bäh-pfff-tzz-abersowasvonscheißegal“ Tag.
***
Dafür war der Freitag um einiges erfreulicher.
Ich stand recht früh auf und machte mich fertig um alles für den Käseabend einzukaufen. So wie es aussieht, wahrscheinlich einer der letzten für eine Weile. Da man uns ja schon beim letzten Regierungsbriefing angedroht hatte es würde noch mehr Einschränkungen kommen, wenn die Zahlen nicht runtergehen. Am Montag wissen wir mehr.
Es war ein strahlend schöner sonniger Tag. Ich hatte mich mit der D. im Renert auf der Terrasse verabredet zum Mittagessen. Die hatte nämlich gestern Geburtstag und ich hatte ihr selbstgemachte Trüffel mitgebracht. Es ist zu ersten mal dass ich sie machte, nach einem Rezept meiner Mutter, das ich noch so ungefähr im Kopf hatte. Sie machte sie immer im Winter um Weihnachten und mein Vater liebte sie heiß und innig. Irgendwann entschloss sich meine Mutter dazu sich die Schokolade abzugewöhnen wie das Rauchen. Sie hörte auf Schokolade zu essen. Und damit waren die Trüffel auch verbannt.
Großes Lob von der D., sie wären sehr lecker.
Die Weihnachtsdeko der Stadt, dieses Jahr ohne Weihnachtsmärkte:
Zwischenzeitlich fing ich an das Buch De Bicherbus zu lesen. Und ich muss sagen nach den ersten drei Kapiteln bin ich schon sehr begeistert.
Am Abend dann das große Käsefressgelage mit der A. und der N. So sah der gedeckte Tisch aus.
Zwei verschiedene Blauschimmelkäse. ein St.Augur der andere weniger scharf mit Schafs- und Kuhmilch. Gauda mit Kümmel. Brie de Meaux. Qutschkéis, ein luxembuger Käse mit Pflaumenschnaps. Zwei kleine Cabecou. Tome de Savoie. Ein Glas Feigenconfit mit Trauben.Vuilly Suisse, Gouda mit Trüffel, Baskischer Schafskäse. Ein Glas Apfelconfit mir salziger Butter.
Tischgespräch: Wir sind uns alle sicher, dass nächste Woche mehr Einschränkungen kommen, dass vor allem die Restaurants, Cafés und Bars schließen müssen. Ob die Theater schließen, war noch nicht so ganz klar.
Völlig überfressen wankten die A. und die N. nachhause und ich fiel rülpsend ins Bett.
Ja, mir geht das auch gegen den Strich, dass ich nicht täglich poste. Aber am spät am Abend mag ich nicht mehr schreiben, da ich das morgens bevor ich es hochlade wieder lösche oder komplett umschreibe, weil es mir nicht gefällt. Und wenn der Tag schon mit viel Getöse losgeht, bleibt keine Zeit dafür.
Ich hatte am Dienstag sehr schlecht geschlafen. Ich musste doch etwas früher als gewöhnt los, da ich eine Galerie besuchte. Wie, wo und was, erfahrt ihr am Samstag.
Anschließend fuhr ich nach langer Zeit mal wieder den großen französischen Supermarkt. Ich kaufte andere Dinge als sonst.
Am Nachmittag bereitete ich mich auf die No Art Sendung von Mittwoch vor.
***
Der Mittwoch dann begann mit dem Wochenmarkt, wie üblich und obwohl es sehr nebelig und düster aussah, hatte man und im Laufe des Morgens Sonne versprochen, die sich auch zeigte.
Die Weihnachtsdeko schlägt langsam aber sich zu. Bei Cartier haben sie einen riesigen Panther von der Tür hängen.
Ich flitze zurück um mich umzuziehen und ging anschließend zu Fuß zum Tramsschapp, wo zur Zeit die CAL Ausstellung stattfindet. Dort sollte die Aufzeichnung der Sendung sein.
Es machte wie immer einen Heidenspaß dauerte jedoch länger als sonst weil es ein komplett neuer Ort war. Da brauchen Licht- und Kameraeinstellungen doch etwas länger. Das Resultat könnt ihr am Samstag sehen.
Nach der Aufzeichnung lud die C. mich und die beiden anderen Moderatoren zu einem kleinen Umtrunk ein um uns ihr brandneues Buch zu überreichen. Es ist der erste Roman den sie geschrieben hat.
Jetzt weiß ich auch was ich am Wochenende machen werde; das neue Buch lesen!
Am Abend eine sehr lange Besprechung mit der neuen Theatertruppe die sich im Sommer gegründet hat. Wir hatten sie ins Bovary verlegt. Bevor ich los fuhr, machte ich ein Foto von zwei Planeten und einem Trabant. Saturn, Jupiter und der Mond.
Ich war insgeheim zum ersten mal froh dass wir eine Sperrstunde haben, denn so mussten um 22:00 Schluss machen. Mir rauchte breites nach den ersten zwei Stunden intensiver Gespräche der Kopf.
***
Heute gibt es ein Sado-Maso Rezept, zumindest für den der Schokoladen Brownies mag. Die Wartezeiten dazwischen sind schier unerträglich. Der 100-Stunden Brownie. So cremig wie er in der Mitte ausschaut ist es wohl die Mühe Wert.
Ein ruhiger Montag mit Vorbereitungen für die nächste NO ART Sendung.
Ich hatte euch den Marsupilami versprochen. Das Tier stammt aus der Comic-Reihe Spirou und Fantasio und wurde vom Zeichner André Franquin erfunden.
Nun kam im Oktober aus einem der dem größten Comic Verlage, Dupuis eine Art Spinoff heraus, der erste Band einer neuen Reihe, mit dem Titel La Bête. Zeichner und Texter sind Zidrou und Frank Pé. Es ist ein völlig anderer Zeichenstil als bei Franquin und es ist weitaus düsterer und grauer. Die Anfangssequentz, die sehr der Eröffnung eines Films ähnelt, lässt das Tier in einem völlig anderen Licht erscheinen. Ich dachte beim Lesen zuweilen an King Kong und Nosferatu. Die Geschichte spielt zu Anfang in Antwerpen um dann in eine kleines Dorf unweit der Küste verlegt zu werden. Da die menschliche Hauptfigur ein kleiner Junge ist, ist die Geschichte dann nicht so gruselig wie erwartet. Es endet mit einem gewaltigen Cliffhänger und ich bin gespannt auf den nächsten Band.
Wer ein Interview mit dem Zeichner sehen möchte:
***
Am Abend schaute ich auf Netflix eine Empfehlung der A., der D. und noch ein paar weiteren. The Queens Gambit, ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches aus den 80er Jahren von Walter Tavis. Es ist eine limitierte Serie, was glücklicherweise bedeutet dass es keine weiteren Staffeln geben wird als nur die sieben Folgen. Die Geschichte spielt in den fünfziger und sechziger Jahren was es von den Kostümen und Bauten her schon sehr sehenswert macht. Auch die Hauptdarstellerin Anya Taylor-Joy wird der Hauptfigur Elisabeth Harmon absolut gerecht. Es dreht sich alles um Schach und ich hätte nicht gedacht dass man aus diesem Stoff einen so genialen fast siebenstündigen Film machen kann. Eine Absolute Empfehlung von mir.
Und wer sie schon gesehen hat oder sehen will Jodie Foster zum ersten mal ein Interview moderiert mit den Hauptdarstellern der Serie und dabei zum einen totalen Fan mutiert:
Ein sehr ruhiger Sonntag. Ich las La Bête aus, das ich vor ein paar Wochen in der FNAC entdeckt hatte. Darüber schreibe ich morgen. Zudem The Queen’s Gambit angefangen. Eine sehr schöne Serie über ein Schachwundermädchen in den 60ern. Allein schon der Kostüme und der Deko wegen ist sie sehenswert.
***
Ein eingeschlafener Joël auf dem elterlichen Sofa. Dem Licht auf dem Foto nach im Vergleich zu weiteren Fotos, die auch im Wohnzimmer gemacht wurden, muss im Winter um Weihnachten gemacht worden sein.
Ich kann mich sehr gut an diese Hose erinnern, die ich über alles liebte. Sie war aus Kunstleder und mit Pelzfutter und sehr weich. Ich war sehr unglücklich als ich sie nicht mehr anziehen konnte, weil ich rausgewachsen war.
Den Freitag begann ich sehr ruhig und ohne Hektik. Ich bloggte erstmal den Vortag weg und erledigte allerlei häusliche Dinge die sich während den letzten Tagen nicht von selbst erledigt hatten. (Ich überlege dabei was sich denn tatsächlich von selbst erledigen könnte.)
Dann am späten Nachmittag erhielt ich die Nachricht dass die Vorstellung am Abend (in einem anderen Theater als gestern) wegen einem positiv Fall abgesagt wurde. Rums! Nun muss ich zum Glück nicht Quarantäne, denn den letzten Kontakt mit der Person hatte ich Ende Oktober und ich hatte nur indirekt mit ihr zu tun. Mich schüttelt das jedes mal wieder ein wenig durch, wenn es so bedrohlich nahe rückt.
Da ich ja nichts anderes vorgesehen hatte und jetzt zuhause bleiben würde, brauchte ich Ablenkung. Ich schaute die letzten vier Folgen von Ratched und blieb auch dran. Vom Aufwand her muss die Serie ein Vermögen gekostet haben. Die Kostüme, die Ausstattung, es sieht alles sehr edel und nigel-nalgel-neu aus, was der Serie etwas irreales verleiht. Das ist bei all den grausigen Dingen die passieren sehr passend, denn als Zuschauer behält man eine gewisse Distanz dazu. Ich war dann doch überrascht wie sehr ich letztendlich die Serie mochte.
***
Der Samstag fing mit strahlendem Wetter an.
Auf dem Wochenmarkt kaufte ich für den Abend eine Flasche Wein, beim Winzer meines Vertrauens. Ich kenne ihn schon recht lange und es ist eine der seltenen Weinbauern in Luxemburg der sich traut auch mal neue Dinge auszuprobieren. So hat er dieses Jahr den lang vergessenen Verjus herausgebracht. Ich hatte davon berichtet. Er hatte einen Standplatz angemietet und bekommen als wir den ersten Lockdown hatten, der Markt jedoch immer geöffnet bleib. Jetzt bekam er von der Gemeinde einen Brief, dass sie ihn dem Platz wieder wegnehmen. Ab nächster Woche darf er nicht mehr kommen. Das Argument war dass der Place Guillaume eine neuen Belag bekommt und es für den Markt weniger Platz geben wird. Das ist lächerlich! Die Bauarbeiten beginnen erst im JANUAR!
Zum Mittagessen war mit einem Arbeitskollegen verabredet. wir wählten das kleine Ramenrestaurant auf der Place Guillaume. Es wurde eine längere Sitzung denn gab viel zu besprechen.
Am Abend traf ich mich mit den 90er Damen, denn eine von ihnen hatte Geburtstag. Durch die Sperrstunde war es jedoch ein kurzes Vergnügen. Als ich gegen 22:30 mit der D.los fuhr , die ich ebenfalls zurück brachte, brach eine Rushhour aus. Die Straßen waren voll mit Autos wie an einem hellen Nachmittag und jeder versuchte noch vor der Sperrstunde daheim zu sein.
Da ich am Abend davor ja so kurz vor knapp vor der Sperrstunde zuhause ankam, war ich (auch durch die Premiere) recht aufgedreht und direkt ins Bett und schlafen ging nicht. Dann merkte ich dass ich in der Aufregung das Smartphone hatte liegen lassen. Aber wo? War es mir im Auto vom Sitz gerutscht? Nein, die Radar App auf dem Tablet zeigte an dass es im Theater im Maskenraum liegt. Na gut. Dort bin ich ja gleich wieder morgen früh.
Der Wecker klingelte um 6:00. Ich watschelte verschlafen durch die Wohnung und machte mich fertig um kurz nach 8:00 wieder im Theater zu sein. Das Smartphone lag noch an der gleichen Stelle. Uff.
Ich absolvierte die Vorstellung fast mechanisch und packte alles ein, während das Stück lief. Kurz nach Mittag war ich zurück.
Ein schneller Einkauf im Supermarkt.
Anschließend legte ich mich kurz hin. Doch aus dem Kurz wurde ein Lang und ich schlief volle zwei Stunden. Danach war ich wieder einigermaßen ich selbst.
Am Morgen war es recht trüb und dunkel, doch der Himmel klarte am Nachmittag auf und bescherte mir am Abend einen orange-rosa farbenen Himmel.
Am Abend schaute ich zwei weiter Folgen Ratched auf Netflix. Was für eine seltsame Serie! Keiner der ganzen Hauptprotagonisten ist auch nur im Ansatz ein Sympathieträger und wenn, dann nur aus Mitleid. Noch bleibe ich dran. Aber so richtig geflashed bin ich nicht.
Als ich erwachte zeigt der Wecker 6:28 an und hatte nicht geklingelt. Huch!
Aber da ich eh immer morgens mindestens eine Stunde bis anderthalb einrechne war genug Zeit um wach zu werden.
Erste Vorstellung um 10:00
Und da ich keine Umzüge hatte schrieb ich derweil schon ein wenig im Blog vor. Nach der Vorstellung gleich zurück in die Wohnung und ich legte mich für eine Stunde hin, denn am Abend war ja nochmal eine Vorstellung für normales Publikum vorgesehen.
Zweite Vorstellung dann um 20:00
Da es die eigentliche offizielle Premiere war, gab es anschließend auf der Hinterbüne einen schnellen Umtrunk. Da auch von mir ein paar Bekannte da waren, wurde es dann doch etwas später als gedacht und ich musste danach richtig Gas geben um vor Sperrstunde zu hause zu sein.
Es klappte so kurz vor knapp und ich fuhr fünf Minuten vor 11:00 Uhr in die Garage. Wenn ich zu spät gekommen wäre und ich hätte kein Passierschein vom Theater gehabt, hätte das mich bei einer Kontrolle 150€ gekostet.
Und morgen wieder Vorstellung um 10:00. Kinder- und Jugendtheater kann so verdammt undankbar und anstrengend sein.
Und während ich dieses Blogposting über den Tag hin vorschreibe, weil am Abend bekomme ich keinen gescheiten Satz mehr zusammen, dachte ich daran, dass ich eigentlich dankbar sein müsste.
In Luxemburg sind noch immer alle Theater offen und es finden Vorstellungen statt. Gut, es gibt recht drastische Vorschriften. Maske immer und überall, mit Ausnahme der Darsteller auf der Bühne. Es werden jede Woche Tests gemacht, die freiwillig sind, doch es geht jeder hin. Auch die Zuschauerzahlen sind drastisch heruntergefahren worden. Egal wie groß der Raum ist, mehr als 100 dürfen es nicht sein. Mit den ganzen Abstandsregeln werden es dann automatisch noch weniger. Auch im Zuschauerraum gilt Maske immer und überall.
Aber all diesen Einschränkungen zum Trotz bin ich dankbar. Solange nicht alles geschlossen wird gibt es Arbeit.
Generalprobe am Mittag.
Anschließend legte ich Zuhause los und kochte die Quitten zu Dulce ein nach dem Retzept das ich bei Anke gefunden hatte. Sie warnt übrigens zu recht dass es böse spritzt und brennt. Aua!
So ungefähr sieht der Laib aus wenn ich davon scheibenweise in St. Jean beim Käsehändler kaufe. Mein einzige Sorge ist dass es vielleicht nicht fest genug wird dass man es schneiden kann. Er steht jetzt im Kühlschrank, wir werden sehen.
Am Abend ging ich mit der A. ins ELA. Die A. hatte ein paar Mezze und ich ein gewaltiges Thunfischsteak.
Früh zu Bett.
***
Der Wecker klingelte sehr früh. Ich musste schon um 8:00 morgens im Theater sein. Vorstellung um 10:00. Ob ich müde bin fragte mich jemand. Nun ja, mein Körper war im Theater, der Rest lag Zuhause im Bett.
Es lief jedoch alles ohne Zwischenfall.
Anschließend nach hause für ein kleines Nickerchen.
Am Abend schaute ich mir eine weitere Folge von Ratched auf Netflix an.
Wieder sehr früh ins Bett, denn morgen gibt es eine Doppeltvorstellung.
Ein sehr gemütlicher Morgen mit ausschlafen, anschließend ein Kaffee vor dem Rechner und das Blogposting fertig schreiben.
Am Mittag schob ich die Gemüsequiche in den Ofen, die ich gestern beim Dinkelbäcker gekauft hatte und war nur mittelmäßig überzeugt. Der Teig war großartig, so habe ich den selten hinbekommen, aber die Füllung, sorry da ist meine um einiges herzhafter.
Am Nachmittag hatte ich zusammen mit der D. und der K. einen Besuchsslot gebucht, um mir die neue Ausstellung von Sandrine Ronvaux anzusehen, von der ich bereits ein Bild besitze. Die Ausstellung ist seit heute in Burglinster in der Burg selbst zu sehen.
Sie hat weiter an den Bildern über die ID , bzw. dem Fingerabdruck gearbeitet und ihre Technik weiterentwickelt. Inzwischen arbeitet sie mit Plexiglas was mit der Beleuchtung sehr spannende Effekte erzeugen kann.
Anschließend fuhren wir in meine alte Heimat, die nicht so weit entfernt ist und Sonntags immer noch ein Magnetpunkt zum Flanieren ist und tranken gönnten uns ein Eiskaffee.
Abends früh ins Bett, denn morgen muss ich sehr früh los.
***
Bei der quirligen Emmy lernte ich heute etwas neues. Man findet häufig auf Bioschwämmen eine Rubbelmaterie, von der gesagt wird dass sie aus Loofa besteht . Was ist Loofa? Emmy hat es diesem Sommer angepflanzt und zeigt uns was sie geerntet hat.