Testergebnis & Vorstellung

So fing der Tag morgens an.

Uff.

Ein weiterer Tag mit vielen Telefonaten und noch mehr Terminen für die nächste Woche. Doch jedes Telefonat endete immer mit dem „das halten wir mal so fest wenn wir keine neue Einschränkungen bekommen.“
Und ich bezweifele dass keine kommen, denn so hoch wie die Zahlen gestern waren sie noch nie. Ein weiteres Problem kündigt sich zur Zeit in Kranhäusern selbst an, weil inzwischen eine beträchtliche Zahl an Menschen vom Personal auch infiziert sind und in Quarantäne stecken, bzw. mit Menschen in Kontakt kamen sie positiv getestet wurden und auf ihr Resultat warten.

Gegen 16:00 Uhr fuhr ich los und nahm meine FFP2 Masken mit, mit denen ich nicht so gut arbeiten kann, weil sie nicht optimal sitzen wegen der Brille, aber da muss ich jetzt durch.

Zuvor fuhr ich noch zum Rahmengeschäft, das gerahmte Plakat abholen. Ich werde am Wochenende sehen wo ich es aufhänge.

Anschließend ins Theater. Da ich zu früh war setzte ich noch kurz auf einen Kaffee ins Vis-à-vis und schaute im Liveticker was auf der Pressekonferenz von der Regierung an neuen Maßnahmen beschlossen wurde. Maximal nur noch 4 Menschen dürfen sich privat treffen, ebenso in Restaurants. Und wir haben jetzt ein Ausgangsperre von 23:00 – 6:00 Uhr.

Mit den Einschränkungen kann ich leben, denn sie schließen die Theater nicht. Aber ich befürchte das wird in einer nächsten Phase kommen.

Die Place du Théâtre

Und während ich im Theater auf der Hinterbühne auf die Umzüge wartete, schrieb ich schon mal in Teilen dieses Posting vor.

Eine Piñada die am Ende in Fetzen auf der Bühne liegt.

Früh zu Bett

Test & Perücken

Covid Test am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Das sieht dann so aus:

Man fährt ran, macht den Mund auf und gut ist. Das Ganze dauert mit Warten keine 10 Minuten.

Anschließend nach Trier wegen Perücken für ein Stück im November.

Auf der Fahrt dorthin hörte ich eine Reportage in der Sendung Tag für Tag auf DLF über Das seltsame eben der „Fake“-Juden.
Die schon lange hier mitlesen wissen was jetzt kommt. In der Reportage war Sophie zu hören. Sie hatten einen kurzen Ausschnitt eines Interviews mit ihr. Es war seltsam nach so langer Zeit noch einmal ihr Stimme zu hören.

Im gleichen Atemzug zwei neue Hosen gekauft, da mein Kontingent an Winterhosen vom letzten Winter…nun ja… ich war ja den Winter über nicht da und habe keine gekauft. Und die vom Winter davor waren alle zu groß, denn da hatte satte 10 Kilo mehr auf der Waage.

Royales Frühstück bei Nicos:

Wieder zuhause setzte ich mich an den Schreibtisch und überprüfte alle Daten mit Terminen und Besprechungen und dass nichts kollidiert. Das müsste alles hinhauen bis Ende Januar, wenn nichts verschoben wird. Ich kümmerte mich ebenfalls um die Feiertage Ende des Jahres an denen ich wegfahren werde, doch beschleicht mich grade das mulmige Gefühl dass es wegen hohen Infinziertenzahlen nicht klappen könnte. Wir werden sehen.

Am Abend ein Treffen mit der A2, der ich ein Glas Quitten versprochen hatte. Wir tauschten den letzten Klatsch und Tratsch der Kulturszene aus, was höchst informativ war. Unter anderen kommt am Freitag der Regierungsrat zusammen und berät über neue Einschränkungen hinsichtlich der hohen Infizierungszahlen. Es kann durchaus sein dass wir die nächsten Tage wieder mehr zuhause verbringen und das ganze Eintakten der Termine vom Morgen, war hinfällig.
Es wurde nicht sehr spät.

***

Der Trailer von Netflix elektrisierte mich. Das kann entweder ein Knaller wie Moulin Rouge werden oder ein schreckliches Desaster:

Hinter der Bühne

Sehr spät eingeschlafen. Sogar die üblichen Potcasts halfen nicht. Dementsprechend spät wach geworden. Ich wurschtelte ein wenig zuhause herum bis es Zeit war ins Theater zu gehen.

Es war eine etwas zerbrechliche Stimmung im Theater. Da die Premiere ausgefallen war, wegen einem Covid Verdacht, der sich ja glücklicherweise nicht bestätigte, waren alle etwas bedächtiger. Es fühlte sich auch gar nicht so an wie eine Premiere.

Die Ecke in der die schnellen Ümzüge für Perücken und Kostüm stattfinden.
Das Inspizientenpult mit großem Monitor, links davon die Bühne.

Was ist das auf dem Foto unten?

Da zu einem gewissen Zeitpunkt Schaum auf der Bühne gebraucht wird, steht auf dem Requisitentisch ein Eimer mit „Ersatzschaum“ wenn es nicht reichen sollte. Dieser Eimer steht bis zum Ende der Vorstellung und der Schaum löst sich langsam auf. Das sieht dann so aus:

Es war eine seltsam bedrückende Vorstellung und am Ende gab es auch keine Premierenfeier. Ich war früh wieder zuhause und früh im Bett, denn morgen habe ich mehr auf dem Programm.

Ein neuer Rahmen & Skybar

Am Morgen gebloggt und ausführlich Internet gelesen. Später dann zum Rhamenmacher gefahren, weil hier immer das Plakat der Keith hering Ausstellung rumlag die letztes Jahr in Luxemburg war. Verbucht wurde das unter Preweihnachtsgeschnek. Ich bin ja sonst partout nicht mehr für Weihnachten zu haben, das Fest als Entschuldigung hernehmen wenn ich mir selbst was schenke, ist fr mich aber völlig ok.

Am Abend dann der von seeeehr langer Hand geplante Abend, von der D. und mir, die K. für ein Abendessen einzuladen. Wir hatten der K. den Abend vor 2!!! Jahren geschenkt als sie als Intendantin in Rente ging. Jetzt war es endlich soweit.

Geplant war dass wir sie in den Grünewald ausführen, doch da der seit einigen Wochen wieder die Pre-Covid Öffnungszeiten wieder eingeführt hat, ist das Restaurant Montags und Dienstags wieder geschlossen.
Also besuchten wir meine zweite Lieblings „Kantine“, die Skybar, die die K. aber schon kannte.

Es war wie immer ein Knaller.

Ein Champignon-Trüffel Süppchen als Gruß aus der Küche.

Anschließend hatte ich Jakobsmuscheln mit zwei verschiedenen Soßen…

und als Hauptgang ein Thunfischwrap, der nur wow war.

Die beiden Damen hatten hatten Lammkeule die schon Woche hatte als ich mit den Jungs hier war.

Für einen Nachtisch war beim besten willen kein Platz mehr.

***

Kennt jemand den kleinsten Chefkoch der Welt „le petit chef“?
Es ist ein Konzept das es schon eine Weile gibt und das jetzt wieder in Luxemburg gezeigt wird.
Tablemapping kannte ich schon von Neuseeland, als ich dort die Ausstellung über Alice im Wunderland in Wellington besuchte. Hier wird nun das gleiche Konzept für ein Restaurant übernommen, bei dem der ‚petit chef‘ auf dem Tisch kocht. Das sieht dann so aus:

Zu Gast ist das Konzept im Restaurant Elch.

***

So sieht berufsbezogene Werbung für Maskenbildner aus Insta aus, oder auch das neue Odol für Monster und die die es werden wollen.
MouthFX

Aus dem Familienalbum 34

Da der Montag sehr ereignislos war, machen wir mal wieder ein Foto aus den Familienalbum.

Das Foto war im Sommer 1983.
Es ist eines der seltenen Fotos aus der Zeit. es gibt da nicht sehr viele, da ich die Woche über im Internat war und nur am Wochenende und in den Ferien zuhause. Frisurmäßig war es de Zeit von Kajagoogoo . Das Haargel das jetzt in Mode kam und man nicht an jeder Ecke zu kaufen konnte, sondern nur beim Friseur, sparte ich mir eisern vom Taschengeld ab. Die Schäferhündin hieß offiziell „Fraya vom Alferweiher“ mit Pedigree und allem PiPaPo. Meine Mutter taufte sie Flori. Es war der erste Schäferhund von mehreren, die in den nächsten Jahren folgen sollten.

Und das Lied hatte ich als Single von der Gruppe:

Quitten & Doom Patrol

Ich legte Quitten nach dem Rezept der Kaltmamsell ein, in Schwarztee mit Ingwer, Vanille und Honig.

Nun gut, den ganzen Tag habe ich mich nicht damit beschäftigt.
Aber Quitten schälen und schnibbeln ist schon eine Pein für sich. Ich fand jedoch eine Methode in der das um einiges fixer ging und mich weniger Nerven kostete. Ich nahm diesen Sparschäler, und schnitt anschließend die Scheiben über den Gemüsehobel zu vier Seiten bis zum Strunk runter , den ich eh nie verwende weil er zu holzig ist. Da ich die Zitrone vergessen hatte, war es eine gute Gelegenheit den Verjus auszuprobieren den ich letzte Woche gekauft hatte. Durch die Säure klappte das ebenfalls einwandfrei und die Quittenscheiben wurden nicht bräunlich.
Die angegebene Menge an Ingwer überschritt ich maßlos, weil seine Schärfe sehr gut zu den Quitten passt.

Da ich das Rezept verdoppelt hatte, bzw. die Sirupmenge fast verdreifacht hatte, hatte ich so viel davon über dass ich ihn in eine Flasche abfüllte. Später versuchte ich ein Schluck davon verdünnt mit Sprudelwasser. Hervorragend und eine große Empfehlung!

Am Abend schaute ich mir die letzten drei Folgen der zweiten Staffel Doom Patrol an. Es ist wie bei allen Serien schon fast Gesetz, dass die zweite Staffel zur ersten immer ein wenig abfällt. Das ist hier nicht anders. Aber empfehlen kann ich sie doch. Sie endet übrigens mit einem gewaltigen Cliffhanger. Pandemiebedingt bin jedoch gespannt wann die nächste Staffel kommt.

Markt & Beet

Ein schöner Tag der wie fast jede Woche, mit dem Samstagsmarkt begann. Zuerst war es doch recht kühl und zog die dicke gefütterte Lederjacke vom letzten Jahr an. Doch die Sonne kam raus und dann wurde es fast zu warm.

Es war wieder eine fröhliche Runde im Renert. Der B. war da und die D. und später kam auch die A2 hinzu. Zur Sprache kam wer bei wem Pate ist. Ich schoss dabei den Vogel ab, weil ich eine Patenschaft habe, die sonst keiner hat. Ich bin nebst Pate des kleinen C. (den ich pandemiebedingt schon fast ein Jahr nicht gesehen habe) auch Pate von dem großen Vierbeiner hier.

Ich kaufte eine Mirabellen Torte und fand auch endlich Quitten, die mich morgen mich morgen den ganzen Tag beschäftigen werden, da ich einen häuslichen Tag einlegen werde.

Am Abend hatte ich mich mit der A. verabredet und wir besuchten das vegetarische Restaurant Beet, das ja vor kurzem umgezogen und größer geworden ist. Und so lecker wie ich es das letzte mal fand. so enttäuschend was es diesmal. Ich hatte einen Veggieburger mit Berbequesoße gewählt mit Süßkartoffelchips und Salat. Der Burger selbst war so gerade noch ok. Bei beim Salat hatte man das Dressing mit der Pipette spärlich aufgetragen, denn es war kaum zu schmecken. Die Süßkartoffelchips waren gut.

Zwischenzeitlich bekam ich ein paar SMS mit Danksagungen für die tolle NO ART Sendung, die mich sehr freuten. Wer die Sendung sehen möchte:

Nachtrag: Gestern kam die erlösende Nachricht dass dass der Test im Theater negativ ausfiel. Uff.

What a Day!

Ich kann, wie viele andere wahrscheinlich auch, die ganzen Geschichten und Nachrichten über Covid nicht mehr hören. Das will nicht heißen dass ich dagegen rebelliere und hier alles ohne Maske durchziehe. Im Gegenteil! Ich versuche das in meinen Tagesablauf einzubauen ohne großartig darüber nachzudenken und alles immer in Frage zu stellen. Es ist wie es nun mal wie es ist. Punkt.
Aber wenn…
Aber dazu komme ich noch.

Ich wachte leicht gerädert auf von der etwas zu kurzen Nacht und zu langem Arbeiten am PC wegen diverser Deadlines.
Das Telefon klingelte noch mehrfach ob ich nicht noch hier und da…doch irgendwann ist auch mal gut und ich sagte ‚Nein‘.

Ich fuhr zum Friseurgroßhandel um nach einer gewissen Sorte Haarnadeln zu sehen, die sie glücklicherweise da hatten. Im Maskenjargon werden sie Bomber oder Brummer genannt. Kollegen die mitlesen, wissen welche ich meine. Die wenigsten Läden führen sie und es immer wieder ein Kampf sie zu bekommen.

Da ich schon in der Gegend war fuhr ich noch zum großen Supermarkt. da der Kühlschrank nicht mehr viel hergab. Doch ich musste Gas geben denn die A. sollte am frühen Nachmittag die kleine Blue vorbei bringen, da sie. zu einem Begräbnis sollte.

Pünktlich war die kleine freche Stupsnase da.

Die A. meinte ich sollte doch einmal kurz mit ihr um die Häuser ziehen, was ich auch tat. Doch die Kleine wollte nicht. Sir trottete lustlos mit und es kam weder fest noch flüssig raus.
Doch sobald wir wieder in der Wohnung waren drückte sie mit einen Haufen unter den Tisch und pinkelte auf den Teppich. Es ist gut dass sie noch so klein ist und nicht viel aus rauskommt. Nun ja.

Zwei Stunden später holte die A. sie wieder ab und ich machte mich fertig fürs Theater zur Premiere, und stand schon fix und fertig mit Mantel und Tasche an der Tür, als das Telefon klingelte. Es war jemand von Theater.

Die Premiere fiele aus, es bestehe Verdacht auf Covid. Wer es genau ist haben sie mir nicht gesagt, doch es wird jetzt getestet. Und wenn der Verdacht sich nicht bestätigt, dann können wir nächste Woche die Vorstellungen spielen. Doch für diese Woche ist erst mal nichts.

Rumms!
Mir war schon klar dass es irgendwann auch mein näheres Umfeld treffen würde. Aber mulmig ist mir!

Ich lenkte mich für den unverhofft freien Abend ab mit einer weiteren Folge von Doom Patrol, und machte mir seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder Bratkartoffeln.

Ich schneide sie etwas kleiner als für „normale“ Bratkartoffeln gewohnt und koche sie davor nicht ab. Stattdessen wandern sie roh in die Pfanne mit ein wenig Öl und Butter, Salz und Pfeffer und später kommen noch ein paar fein geschnittene Zwiebeln dazu. Da sie vorab nicht gekocht sind brauchen sie etwas länger, sind aber meinem Gusto nach umso leckerer.

Dazu gab es ein Salat von Sucrines.

***

Die Serie von Vogue gibt es ja schon länger. Aber da wir alle Dolly kennen und lieben und sie sich selbst auch nicht so ernst nimmt, ist dies eine der schöneren Folgen:

Plötzlich merken was fehlt

Den ganzen Morgen Büroarbeit erledigt, die ich schon lange hätte erledigen sein können. Ich bin für einen reinen Bürojob definitiv nicht geeignet… Und das blöde war je mehr ich daran arbeitete, je mehr kam dazu.
Irgendwann am späten Nachmittag machte ich Schluss, weil es eh nicht mehr zu ändern war und weil ich den Rest eben nach der Probe machen muss. Aber ich muss es für morgen fertig haben.

Die Probe des Gaststücks lief fast wie geschmiert und ohne Zwischenfälle.

Dabei sah es sich zu Anfang an wie eine gewaltige Perückenschlacht, siehe Foto oben, und das ist nicht mal die Hälfte von den „Pelztieren“. Doch es erwies sich dann doch als relativ einfach, auch wenn ein paar Umzüge knackig kurz waren.

Das Stück beinhaltet ein paar Songs zu denen man sehr gut tanzen kann. Zum Beispiel Kiss von Prince und Fade Out Lines von The Avener. Meine Beine und Hüften fingen von alleine an sich zu bewegen, es ging gar nicht anders. Es schauten mich mich alle leicht verdutzt an, aber mir war es schnurzegal!

Und ich merkte wie sehr mir das Tanzen fehlt. Wieder einmal völlig durchgeschwitzt und glücklich von der Tanzfläche, spät nachts nach hause schlendern und wie ein Stein ins Bett fallen.

Nach der Vorstellung wieder an den Schreibtisch. Kurz vor 3 Uhr morgens machte ich Schluss.

Puh!

An zwei Tagen zwei unterschiedlichen Herren dienen, da bleibt das Bloggen auf der Strecke.

Der Dienstag ging damit los dass ich gleich morgens für die Fernsehsendung ein Interview machen musste. Es führte mich ebenfalls bis in den hohen Norden von Luxemburg, in ein Dorf mit dem seltsamen Namen Hachiville, (Google Maps sagte immer Hatschi Ville.) Zeitaufwand des ganzen Unternehmens: drei Stunden Fahrt und anderthalb Stunden Interview für, sagen wir mal geschätzte zwei Minuten, die später zusehen sein werden. Ich muss noch lernen den Aufwand / Nutzfaktor besser einzuschätzen.

Da es sich nicht mehr lohnte nochmal nach hause zu fahren, fuhr ich gleich ins Theater für eine letzte Vorstellung des französischen Stückes, das ich schon von der Frankfurt Oder Stippvisite betreut hatte.
Letzte Vorstellung heißt auch, dass es stressig werden wird mit Material einpacken. Da ich Mittwochs gleich mit einem anderen Stück anfing in einem anderen Theater, musste ich aufpassen wie ich was einpacke damit ich für das neue Stück, das völlig andere Ansprüche stellt, nichts vergesse.

Ins Bett gefallen wie ein Stein.

***

Am Mittwoch schien mein Tagesplan sehr wackelig. Wenn ein Termin sich auch nur ein wenig verschieben würde, würde das Kartenhaus zusammenbrechen. Doch es ging alles glatt.
10:00 Friseurtermin. Davor alles an Kleidung zurecht legen was ich für die Aufzeichnung der Sendung anziehen wollte.
11:00 Zurück in die Wohnung, umziehen.
Es bleib mir Zeit genug für ein Mittagessen im Renert, da ich wusste dass ich später nicht mehr viel Konsistentes zu mir nehmen würde. Ich hatte eingelegte Heringe mit Salzkartoffeln, Apfelringen und vielen Zwiebeln. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal Heringe so gegessen habe, es ist ein Spezialität in Luxemburg, vor allem zur kalten Jahreszeit. Sie waren sehr gut!

Ich schaute noch kurz im Buchladen vorbei weil es ein neues Buch vom einem Interessenverein aus dem Pfaffental gibt.

Kanner oh Kanner ist sehr schöner Bildband den man mit einer App erweitern kann und sich zusätzlich Interviews oder Musikstücke rund um das Pfaffental anhören kann.

Anschließend die Aufzeichnung der Sendung mit einer Schauspielerin als Gast, mit der ich lange Jahre immer wieder für Weihnachten zusammengearbeitet habe. Um was es genau geht seht ihr Samstag in der Sendung. Durch ein technischen Fehler der während der Sendung passierte, wurde uns allen einmal heiß und kalt weil wir kurz davor standen sie noch einmal komplett neu aufzunehmen. Für mich hätte das ein volle Stunde mehr bedeutet, was ich nicht hinbekommen hätte, wegen meinem engen Zeitplan. Doch das technische Problem ließ sich beheben…Uff.

Von dort aus dann gleich wieder ins Theater zum nächsten Stück, zur nächsten technischen Probe.
Da es ein Gastspiel ist, war der erste Durchlauf etwas holperig. doch es war kein Problem dabei das sich nicht beheben ließe.

Wieder zurück im trauten Heim, eine Folge der zweiten Staffel Doom Patrol.
Ins Bett und weg…

Stressiger Montag

Vor allem der Montag morgen war mit viel hin und her und das so sehr dass ich die 12von12 darüber vergaß.

Ich musste schon gleich am frühen morgen in einem anderen Theater sein, weil ich gleich im Anschluss das französische Stück, das ich die letzten Wochen betreut habe, ein neues Tourneestück aus Deutschland bediene. Premiere ist am Donnerstag. Da ich nichts selbst erfinden muss sondern schon alles einmal erstellt wurde, weil das Stück schon lief, ist es so als ob man ‚Malen nach Zahlen‘ machen würde. Man schaut in den Ordner und sieht auf den Fotos nach welche Farbe auf welchem Darsteller wo hin kommt…
Da es Stück mit vielen Perückenwechsel ist, waren vor allem logistische Fragen zu klären, wo welcher Wechsel wann stattfindet.

Da es ein anderes Theater ist sind hier die Schutzmaßnahmen noch ein wenig anders, doch darüber schreibe ich wenn die ich übermorgen die Darsteller zum ersten mal sehe.

Anschließend hatte ich eine Reihe von Telefonaten um den Dienstag noch etwas stressiger gestalten als er eh schon ist, aber ich glaube, ich habe mir alles so organisiert, ohne dass ich wie ein Irrer hetzen muss. Wir werden sehen.

Am Nachmittag setzte ich mich zuhause ins Büro und betrieb Internetrecherche zwecks der nächsten NO ART Sendung. Darauf freue ich mich ganz besonders.

Irgendwie war mir nicht aufgefallen dass der Wäschekorb zum bersten gefüllt, und ich lud die Maschine im Keller mehrfach.

Mir machen die Infektionszahlen, die zur Zeit in Luxemburg auch wieder anziehen ein wenig Sorgen. einerseits weil ich beständig mit neuen Menschen zu tun habe, anderseits weil es durchaus wieder zu restriktiveren Maßnahmen kommen könnte.

Am Abend ein wenig gedaddelt und gelesen und zwei Wolkenbilder geschossen.

Vorstellung & Raclette

Am Sonntag lange ausgeschlafen. Ein bisschen häusliches Zeug erledigt und viel im Internet gelesen, zudem ein wenig faul herumgelegen, bis es Zeit war ins Theater zu fahren wegen einer Nachmittagsvorstellung.

Nach der Vorstellung wieder zurück und alles vorbereitet für die Fressoperation „Raclette“ Leider gibt es vom gedeckten Küchentisch kein Foto.

Die N. kam samt Darwin und wir überfraßen uns wie vorhergesehen.

Dann kam noch eine schlechte Nachricht von der A. die einen Todesfall plötzlichen in der Familie zu beklagen hat.

Ich wollte noch das Posting vorschreiben für Montag Morgen, doch der Magen sagte er bräuchte jetzt sämtliche Kraft einschließlich der intellektuellen um zu verdauen. Also ließ ich es bleiben und ging früh ins Bett.

Dass dieses Posting so kurz und fotolos wurde, kam daher dass es am Montag sehr früh losging und ich recht wenig Zeit hatte ausführlicher zu schreiben. Aber davon morgen mehr.

Markt & Theater

Langsam wird es Herbst:

Auf dem Weg zum Samstagsmarkt machte ich dieses Foto bei, man glaubt es kaum, schönem sonnigem Wetter. Ich musste zeitweise die Sonnenbrille anziehen.

Ich kaufte alles was ich noch brauchte für Samstag und Sonntag vor allem weil ich paar Dinge für das Raclette vergessen hatte.
A propos Raclette. Es ist traurig dass wir kein Restaurant mehr haben in der Stadt in dem es das Gericht gibt. Im Rooftop, das inzwischen geschlossen ist, gab es immer Raclette die ganzen kalten Wintermonate durch. Auch das Restaurant l’Entracte auf der Place d’Armes, das inzwischen auch weg ist, hatte das Gericht immer auf der Karte. Kennt einer meiner Luxileser sonst noch ein Lokal?

Fröhliche Stimmung in Renert. Es waren wieder alle „üblichen Verdächtigen“ da. Die D., die K., der B…. sogar der A. mit seiner Freundin waren aus der alten Heimat zugegen.

Für den Abend hatte ich Karten fürs Kasemattentheater für ein Stück das bereits 1974 von Roger Manderscheid geschrieben wurde aber nie zu seiner original Aufführung kam. Die D. ging mit.
Rote Nelken für Hercule Grün, war für die damalige Zeit und für das erzkonservative Luxemburg ein zu moderner und zu gewagter Text. Es wurde später vom Autor ins luxemburgische übersetzt und angepasst und in einem anderen Theater gespielt, aber nie in seiner deutschen Originalversion gezeigt.
Ich kann und will hier keine Kritik über das Stück schreiben. Man merkt aber sehr dass der Text vor über 45 Jahren geschrieben wurde. Es geht vor allem um zwischenmenschliche Probleme aus der damaligen Zeit, die heute nicht mehr vorkommen oder in einer anderen Form vorhanden sind. Vor allem ist die das Patriarchat sehr zu spüren. Der Saal lachte lauthals als der Satz von einem der männlichen Darsteller zu seiner Gemahlin kam: „Ich wollte aus dir eine Frau machen.“

Die D. und ich trotteten von Theater zum Bahnhof und mit dem Bus bis in die Oberstadt und nahmen einen letzten Absacker im Renert.

***

Vielen Dank an die Kaltmamsell die mit folgenden Link schickte bei dem sie an mich denken musste:
Kulturgeschichte des Herrendufts „Es gibt heute weniger Mut zum Animalischen“
Der Wiener Philosoph und Duftkünstler Paul Divjak über parfümierte Männer.

Interessanter Artikel der mir das bestätigte was ich schon lange selbst dachte, und mich aber auch ein wenig stolz machte, dass ich nicht auf der Mainstream Duftwelle mitreite. Ich gehe sogar genau in die entgegengesetzte Richtung. Noch sympathischer wurde Paul Divjak als er am Ende des Interviews sein Parfüm verriet, das er selbst benutzt. Cacharel pour Homme in der Vintage Version, ein Duft ich in den 80ern selbst hatte.
Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal etwas über Düfte geschrieben.

Den ungewöhnlichsten Duft den ich zur Zeit besitze ist von Orto Parisi und heißt Stercus Das Wort kommt aus dem lateinischen.
Ein anderer Duft den ich liebend gerne hätte, mir aber einfach zu teuer ist, ist von Liquide Imaginaire, Peau de Bête.
Am häufigsten benutze ich zur Zeit von Guerlain / Cuir intense



Termine & Malergerüst

Früh raus wegen einem wichtigen Banktermin, der fast gedenkwürdig ist. Vielleicht kann ich die nächsten Tage ein wenig mehr darüber schreiben, wenn alles hieb- und stichfest ist.

Im Anschluss eine größere Einkaufsrunde, weil ich ja weg war und der Kühlschrank nichts mehr hergab. Ich hatte de Wagen mitgenommen, weil es den ganzen, ohne Scherz, den GANZEN Tag ununterbrochen regnete. Ich fuhr zu meinem etwas größeren Supermarkt meines Vertrauens kaufte alles für Raclette.

Den Nachmittag verbrachte ich vor allem mit häuslichen Dingen wie Wäsche waschen und dergleichen.

Man hat mir, schon kurz vor meiner Reise nach Frankfurt-Oder, etwas nebenan vor den Balkon gesetzt. Auf dem hinteren Balkon auch, aber da ist es nicht so nah wie vorne, weil es dazwischen eine breite Einfahrtschneise gibt.

Ein Malergerüst ziert die Fassade. Was mich beunruhigt ist die Tatsache dass man von nebenan mit einem kleinen Hopser direkt auf meinem Balkon landet. Es ist fast so als ob ich einen zweiten Aufgang bekommen hätte direkt von der Straße aus. Ich werde in Zukunft bei während meiner Abwesenheit alle Rollläden fest schließen müssen.

Am Abend daddelte ich eine Runde Runescape und schaute eine Folge Agatha Raisin der dritten Staffel, die mich aber enttäuschte.

***

Ben Watt, die männliche Hälfte des Duos „Everthing but the Girl“ arbeitet seit 2014 an einer Playlist, die ich erst gestern entdeckte. Es sind inzwischen weit über 1100 Songs und die Liste wird regelmäßig aktualisiert. Als ich sie ein wenig durch scrollte, war mir sehr wenig bis gar nichts bekannt davon. Es ist ein bisschen Dance, Lounge, Folk, aber vor allem entspannte Musik, die mich nicht wie eine aufgescheuchte Katze die Krallen in die Decke bohren lässt. Sehr, schön und für viele Tage neuer, alter und manchmal seltener Musikstoff:

***


Nach dem Zusammenbruch des YouTube Kanals von Bon Appétit, den ich immer sehr gerne schaute, fand ich einer der Köchinnen, Sohla El-Waylly, auf einem anderen Kanal wieder.
Hier bereitet sie Mac&Cheese zu wie im 18. Jahrhundert.

Die lange Fahrt zurück & eine Belohnung

Ein letztes Foto vom Vorabend vom Oderturm:

Eine lange Fahrt wieder zurück nach Luxemburg.

So ganz ohne Stau, wie auf der Fahrt hin, ging es dann doch nicht. Es waren ganze neuneinhalb Stunden. Doch ich hatte mir eine kleine Belohnung in Aussicht gestellt. Die C. ,eine Meisterin im Organisieren hatte einen größeren Tisch in der Skybar bestellt in der ich zum letzten mal war bevor die ‚Situation‘ zuschlug.

Ich kam mit leichter Verspätung an aber nicht zu spät. Und ich hätte es sehr bereut nicht zu hinzugehen, weil….

… es war wieder so f****** lecker, dass ich wieder wusste warum es eines meiner liebsten Restaurants ist. Der Koch traut sich einfach was. Er spart nicht was den Geschmack angeht. Ich habe schon ein paar mal über Ihn berichtet.
Ich hatte Lammbraten, so zart dass es mir die Sprache verschlug, mit zwei verschiedenen Soßen, dazu marnierte Kichererbsen, Blumenkohl, Hummus und rote Linsen.

Mein Nachtisch war ein Matcha Tiramisu mit Pistazien und einer Passionsfruchteinlage auf einem Matcha Biscuit mit Feuilletine.
Amen.
Zudem machte ich viele neue Bekanntschaften, da die C. zu ihren Abenden immer wieder neue Leute einlädt. Ein sehr angenehme, heitere Runde.

Und das Kissen das schon auf dem oberen Bild zu sehen war, werde ich irgendwann stibitzen. 😉

Kleine Erkundung & Permiere Premiere

Ich war früher wach als sonst.

Präventiv aß ich eine größeres Frühstück als gewohnt weil ich nicht sicher war ob ich noch eine Gelegenheit bekomme etwas ehrbares zu mir zu nehmen und ein Snack hier, ein Snack da is not for me. Meine ‚Fressmaschiene‘ funktioniert nun mal wie ein alter Dieselmotor, wenn er durch einen Snack warmgelaufen ist, muss er weiter gefüttert werden. Ihn dann einfach so abzuwürgen wäre schlecht. Permiere Premiere

Da ich nicht so früh im Theater gebraucht wurde, nutzte ich die Gelegenheit für eine kleine Erkundung.

Ich ging zur Oder.

Am anderen Ufer ist Polen.

Es gibt eine kleine Insel in der Oder, die sich Ziegenwerder nennt.

Dort wanderte ich ein wenig umher.

Dann flanierte ich ein wenig durch die Stadt und gab ein wenig Geld aus.

Am Nachmittag dann ins Theater. Es war noch einmal eine „Trockenprobe“ angesetzt, weil es gestern nicht so gut geklappt hatte. Da dafür keine Maske gebraucht wurde , hatte ich Zeit genug alle Perücken und Bärte wieder für die Abendvorstellung zu richten.

Es blieb immer noch Zeit und ich fing an den Blogpost vorzuschreiben.

Am Abend dann die Premiere.

Ja es sieht aus wie ein ganz erlesenes Stilleben. Doch es ist der Requisitentisch mit all den Dingen die auf ihren Einsatz auf der Bühne warten. Er wird seitlich von einem blauen Spott beleuchtet, weil blau das Licht auf der Bühne am wenigsten stört.

Premierenfeier im Foyer:

Es war ruhig und sehr wenige Gäste da, was schön war, denn man hatte Platz. Es wurde nicht sehr spät. Und morgen wieder ein laaaange Fahrt.

***

In der Süddeutschen eine schöne Kolumne über den Beruf des Theaterkritikers. Via Kaltmamsell: Sehen, was gut war.

Auf dunklen Hinterbühnen

Ich dachte ich bräuchte keinen Wecker und wurde aber spät wach. Es war gut dass ich am Abend alles vorgeschrieben hatte fürs Blog, den dafür hätte es morgens nicht gereicht.

Ich war dann doch sehr erstaunt dass der Maskenraum, der vor mich vorgesehen war für von einer Masseurin belegt war. Ich musste bis 14:00 warten bis ich mich einrichten konnte.

Ich machte ein paar kleine Einkäufe gleich neben dem Theater in einer großen Einkaufspassage. Dort befindet sich auch ein weiters sehr schöne Gebäude aber in einem desolaten Zustand.

Das Lichtspielhaus der Jugend. Wie es scheint soll nächstes Jahr aber was passieren.

Sonst sah ich nicht viel von Frankfurt Oder, weil ich viele Stunden im Theater verbrachte. Die Generalprobe war holperig und es wurde spät. Die ganze Crew ging anschließend noch zum Italiener doch ich wollte nichts mehr essen und ging zurück ins Hotel.

WMDEDGT: Die laaaaaange Fahrt

Schlecht geschlafen und vor allem nicht genug. Ich hatte mir dem Wecker für 6 Uhr gestellt. Ich hatte am Abend zuvor keinen Koffer gepackt, weil zu müde und zu „alles mögliche“war. Ich bin ja nur bis Donnerstag weg und im Koffer packen bin ich inzwischen recht schnell und effektiv.

Gegen 10:00 Uhr Abfahrt am Theater nach Frankfurt-Oder für voraussichtlich satte 10-11 Stunden! In! Einem! Minibus! Wir saßen zusammengepfercht wie Heringe in einer Tonne.

Da ich über den ganzen Tag hinweg sehr viel Zeit hatte, hatte ich auch viel Zeit zum bloggen. Damit wird das auch wieder ein ausführlicher WMDEDGT, der monatliche Aufruf von Frau Brüllen.

Ich fand in der Audiothek der ARD ein fast sechsstündiges Hörspiel. Paul Temple und der Fall Konrad von Francis Durbridge. Es waren recht vergnügliche Stunden, da ich das Hörspiel noch nicht kannte. Schlafen ging eh nicht und lesen in dem Minibus bei all dem Geschaukele schon gar nicht.

Eine endlos lange Fahrt, glücklicherweise ohne Stau. Lange und ausführlich bloggen war auch nicht so das Wahre, weil außer sitzen passierte nicht viel, was ich hätte bloggen können. Zwischenzeitlich erhielt ich noch einen weiteren Auftrag, denn ich aber wahrscheinlich nicht annehmen kann. So ist es (fast) immer, dass Aufträge sich überschneiden und ich kann einen davon nicht annehmen.

Gegen 19:00 waren wir da! Uff! Willkommen in Frankfurt-Oder.

Knappe 20 Minuten im Hotel und dann gleich los ins Theater für eine kurze Erkundungstour.

Anschließend zum Griechen Athos.

Anschließend ging stehen nicht mehr und sitzen schon gar nicht. Zurück ins Hotel und 😴.

Sonntag mit Besuch

Lange ausgeschlafen und überhaupt am Morgen alles sehr langsam angegangen.

Einen interessanten Blogbeitag von Herr Rau über kommerzielle Programme die wegen der ‚Situation‘ an Schulen gebraucht werden, wie das datenschutzrechtlich zu sehen ist und wie viele Accounts ein Mensch braucht, sprich Indentiätsmanegment.
Sein Beitrag zielt vor allem auf seinen Job als Lehrer ab. Doch sollte ich mir die Frage auch mal wieder stellen . Wie viele Accounts habe ich und brauche ich die alle überhaupt? Es gab vor zehn Jahren mal eine Welle/Mode, in den eignen Accounts aufzuräumen und vieles zu entsorgen. Beim Zurückblättern fand ich einen Beitrag über das Konto löschen und dass ich sogar eine Seite erstellt hatte mit Anweisungen wie man was wo löscht.
Sollten wir das nicht alle, ab und zu längst überfällige Konten löschen?
Lustigerweise merkte ich vor ein paar Tagen dass jemand sich mein Hulu Konto gehackt hat. (Ich dachte ich müsste dort ein Konto haben und könnte mir dort auch Filme ansehen, aber Hulu ist nicht Netflix und lässt nichts durch was nicht auf U.S. Boden gewachsen ist.) Also beschäftigte ich mich damit wie ich das Konto löschen kann. Und es ist wie bei vielen Anbieten sehr weit hinten in einer kleinen Ecke versteckt, in die man sich erst über mehrere Hilfe Seiten hin lesen muss. So einfach wie das bei der gegoogelten Antwort geschrieben steht, ist dann doch nicht.

Am Tomatenstrauch noch einmal ein halbes Dutzend grüne Kirschtomaten gesichtet:

Aber ob die noch rot werden bezweifele ich.

Am Nachmittag nahm ich dann die Wäsche in Angriff. Ich lud die Waschmaschine mehrfach.

Am späten Nachmittag ging (nein ich fuhr, den es regnete wieder wie aus Eimern) kurz hinüber zur D. die mir noch ein paar Mitbringsel aus St. Jean mitgebracht hatte, unter anderem ein baskischer Schokoladenkuchen.

Am Abend kam dann die N. zu Besuch half mir beim resteessen damit ich nichts mehr in Kühlschrank habe was nicht bis Donnerstag hält.

Es gab eine riesige Schüssel Chicorée Salat mit klein geschnittenen Kirschtomaten und Oricchiette à la Mac & Cheese, das über die Jahre hinweg einer meiner Klassiker geworden ist. nach dem Rezept von Molly von Bon Appétit
Nachtisch war, wie könnte es anders sein ein Stück des weltbesten Schokoladenkuchen aus dem Baskenland.

Der Kuchen zerschmiltzt im Mund und ist einfach nur Hammer!

Ach ja, die N. hatte Darwin mitgebracht.

Viele meinen ja das ein Hund mir gut steht. Ja, aber so lange ich so unstet arbeite wie jetzt und noch immer gerne und viel verreise, ist das mit einem Hund (noch) nicht drin. Vielleicht irgendwann mal, aber jetzt noch nicht.

***

Eine schöne Kolumne von Tracey Thorn gelesen.
My empty nest didn’t stay empty for long – but it’s time to prepare for absence again

Covid Test, Markt & Häusliches

Melancholisches, herbstliches, kaltes Sauwetter, das sich später am Abend in einem kleinen Sturm verwandelte.

Ich hatte mir den Wecker gestellt, damit ich pünktlich zum Test erscheinen sollte. Es ging wie die letzten Male, aber ich dieses wählte mal eine andere Station, bzw. ich musste, weil die mit vertraute geschlossen war. Sie ist auf einem großen Auffangparkplatz im Süden der Stadt. Sie war sehr gut besucht, und da es immer nur 10 Minuten Slots sind, in denen dran kommt, hatte ich schon Angst dass es nicht klappen könnte. Doch es ging erstaunlich schnell, weil es ganze vier Teststationen sind. Man fährt mit dem Wagen ran, und braucht nicht einmal auszusteigen, alles wird durch das Wagenfenster abgewickelt. Der ausgedruckte Code des Termins, den ich per Internet genommen hatte, wird gescannt und mit der Krankenkassenkarte und dem Ausweis abgeglichen. Die Krankenpflegerin nimmt anschließend die Probe im Rachen, die in ein Röhrchen verstaut wird und die Nummer der Beschriftung wird noch einmal kontrolliert. Das wars.

Ich hätte, weil es wirklich nicht sehr weit war, auch zu Fuß hingehen können, doch das oben beschriebene Wetter mache mit dem Wagen um einiges einfacher. Und den nahm ich dann auch zum Wochenmarkt mit, denn wenn ich Blumenfinden sollte für den Balkon wäre es einfacher sie nach hause zu bekommen.
Und ich wurde fündig.

Der kleine Pflanzen- und Blumenstand, bei dem ich auch sämtliche Frühlingsträuße während dem Lockdown gekauft hatte. hatte allerlei. Ich entschied mich für Scheinbeeren.

Der Gärtner meinte dass sehr in die Breite wachsen würden, also kaufte für jeden Kasten nur ein Pflanze.

Ich kaufte mir im Buchladen an der Place Guillaume eine neuere Biographie von Edward Streichen.

Die K., die ich ebenfalls am Markt getroffen hatte, meinte dass sie nicht so toll sei. Ich werde am Montag und überhaupt die nächsten Tage Zeit genug haben das zu selbst zu beurteilen.

Wieder in der Wohnung war mir kalt und ich wurde sehr müde. Kein Wunder, ich hatte nicht so gut geschlafen und der der fast beständige Nieselregen ließ die Kälte in die Knochen kriechen.
Ich legte mich noch einmal hin und schlief noch mal eine kleine Runde.

Dann las ich wie eine meiner besten Bloggerfreudninnen zum Cyborg wurde.
Ich bin froh dass sie es geschafft hat.

Am Abend schaute ich einen Film auf TMC den ich als Serie meiner Kindheit waage in Erinnerung hatte und auch irgendwo weit im Hinterkopf abgespeichert hatte, dass es vorab einen Kinofilm gab.
The Ghost and Mrs. Muir (die deutsche Übersetzung des Titels ist absolut schrecklich. Ich will das nicht schreiben, klickt den Link!) ist der Originalfilm, den ich nicht kannte. Eine junge Witwe, die sich von der Familie ihres Mannes lösen will zieht um in ein Haus am Meer zusammen mit ihrer kleinen Tochter und dem Hausmädchen. Doch in dem Haus, das einst einem Schiffskapitän gehörte, spuckt es…
Der Film funktioniert so gut weil die Dialoge sehr gut geschrieben sind. Man merkt dass da nichts dem Zufall überlassen wurde. Zudem kommt er mit sehr wenig bis gar keinen Spezialeffekten aus und hat keine Schockmomente.

Die spätere Serie Der Geist und Mrs.Muir wurde damals von RTL Télé-Luxembourg gekauft (der allererste Fernsehsender von dem heutigen Mogul) und war im Vorabendprogramm untergebracht, was ich damals als kleiner Knirps sehen durfte.

Noch so ein Hetz- und Bäh-Tag

Wieder so ein Tag mit viel hin und her und viel terminlichem Herumgeschiebe, das auf die Dauer sehr ermüdend ist. Wie üblich ist es viel Zeug über das ich hier nicht berichten kann. Nur so viel, es gibt eine Bank hier in Luxemburg mit der ich mich schon vor Jahren sehr herumschlagen musste, weil sie sehr umständlich sind und für alles mögliche eine extra Anfrage und einen Spezialisten haben der aber just in dem Moment wenn man ihn braucht, nie erreichbar ist. Es geht bei dieser besagten Bank quasi nichts mehr ohne Termin, und den gibt es auch nicht spontan. Zudem sind sie derart kundenunfreundlich…

Ich schmiss letztendlich das ganze Vorhaben und rief bei meiner Bank an, und siehe da ich bekam sofort die richtigen Ratschläge und Tipps und alles löste sich in Wohlgefallen auf. Na, also… geht doch!

Und die Blumen sind weg. Ob etwas neues hinkommt hängt weitgehend von der Zeit die ich haben werde um etwas neues zu kaufen und einzupflanzen.

Am Nachmittag eine Maskenübergabe. Ich werde nächste Woche ein Theaterstück einer Kollegin betreuen die anderweitig ein größeres Projekt angenommen hat. Aber darüber schreibe ich nächste Woche, denn es ist mit einer kleinen Reise verbunden.

Eine ganz schnelle Stippvisite im Renert wegen einer Verabredung, zwecks diverser Papiere.

Am Abend eine weitere Vorstellung und anschließend alles an Material einpacken was ich für die oben geannte Reise brauche. Da das Wetter den ganzen Tag über nur trüb und regnerisch war, war mir klar dass ich irgendwann Kopfschmerzen bekommen würde. Und prompt stellten sie sich am Abend ein.

Und morgen ist außer Covid-Test erst mal ein freier Tag. Uff.

Aufgaben & Balkonblümchen

Eigentlich hasse ich solche Tage, in denen ich den Aufgaben, Terminen und den dazugehörigen Menschen hinterher hechten muss. Über vieles kann ich nicht schreiben weil es nicht ins Blog gehört, aber ich war mehrfach leicht fuchsig weil ich mir von verschiedenen Leute eine Antwort erwartete und keine bekam. Ein einfaches ‚Nein‘, oder ‚Tut-mir-leid-ich-habe-keine-Zeit‘ hätte schon genügt. Ich bin es ja gewöhnt viele Dinge selbst zu erledigen obwohl sie nur indirekt in meinen Arbeitsbereich gehören. (Und jetzt da ich es schreibe, stellen sich bei mir schon wieder die Nackenhaare hoch!)

Den Tag über viel an die Kaltmamsell gedacht die am Donnerstag in die Klinik eingewiesen wurde und Freitag in den OP geschoben wird.

Ein letztes Foto der Balkonblümchen.

Ich hatte noch recherchiert ob man sie nicht über den Winter hinweg retten kann so wie Geranien, fand aber nichts, also werden sie morgen entsorgt. Ob ich für den Herbst etwas einpflanze, weiß ich noch nicht. Außer Heidekraut fällt mir nichts ein. Aber Heidekraut erinnert mich sehr an die Blumen die Großmutter alljährlich auf das Grab im Friedhof stellte….
Irgendwelche Vorschläge?

Am Abend eine Vorstellung, an der die ganzen Darsteller hibbelier waren als sonst weil sie zwei Tage Pause dazwischen hatten ohne Probe und Vorstellung. Von Text her ist das Stück eine Nummer für sich, weil er sich sehr schwer auswendig lernt.

Verhältnismäßig früh im Bett, den morgen wird es stressig.

Keine Quitten

Der Plan war, dass ich mir heute Quitten auf dem Markt besorge, zum jährlichen Quitten einkochen nach dem altbewährten Rezept der Kaltmamsell. Doch als ich frohgemut auf den Markt kam, gab es noch keine. Die Obst- und Gemüsefrau meines Vertrauens sagte, dass sie wohl schon welche bekommen würde doch wären diese noch meistens grün. Ich sollte noch ein wenig warten.

Ein paar Bankgeschäfte veranlassten mich dazu in meine Filiale aufzusuchen und daraus wurde eine längere Wartepartie. Also schrieb ich schon mal ein paar Dinge im Blog vor.

Wieder zuhause mehrere Termine festgezurrt für Ende der Woche und nächste Woche, obwohl das alles noch sehr unsicher ist wegen…ach.ihr wisst schon…manche nennen es nur noch die SITUATION!

Am Nachmittag wurde aus einem kurzen Schläfchen ein fester Tiefschlaf, was ich mal hätte vermeiden sollen. Für gewöhnlich stelle ich mir den Wecker dass das nicht passiert. Als ich aufwachte hatte ich volle 2 Stunden durchgeschlafen und war vollkommen aus dem Tagesrhythmus raus.

Ich wurschtelte rum ohne wirklich etwas zu tun und ging mir dabei selbst sehr auf die Nerven.

***

Die Abbildungen der Rider-Wait Tarotkarten sind nicht von dem Erfinder Arthur Edward Wait selbst gezeichnet, sondern von einer Frau die sich Pixie nannte.

Schnecken & Dogsitting

Besuch am Morgen :

Inzwischen weiß ich dass die Schneckeneier entweder schon in der Bluemererde waren, was mich wundern würde, dann hätte ich sie früher gesehen, oder ein Vogel hat sie eingeschleppt.

Dann kam ein Anruf ob ich für ein paar Stunden Zeit hätte Dogsitting zu machen. Hatte ich.

Meinen Bart hat sie zum Fressen gern. Und die kleinen spitzen Zähnchen sind wie Stecknadeln.…autsch!

Ich schrieb den gestrigen Blogpost fix fertig und machte mich dann auf mit Blue um ihr die Stadt zu zeigen. Sie ist inzwischen 12 Wochen alt und geht seit letzter Woche schon fast perfekt an der Leine. Autos machen ihr inzwischen keine Angst mehr wenn sie auf dem Bürgersteig trottet und die riesigen Monster donneren an ihr vorbei. Da sie aber noch nie in der Innenstadt war, war das alles sehr neu und aufregend. Alle paar Meter bleib sie stehen, bestaunte und starrte alles an, ganz besonders spannend sind Spiegel. Doch scheint sie inzwischen kapiert zu haben, dass sie das ist und kein fremder Hund. Tauben waren auch höchst erfreulich.

Sie ging die ganze Strecke von der Wohnung bis zum Renert alleine, ich nahm sie nur einmal bei Überqueren vom Boulevard Royal auf den Arm, bei dem die Überquerung alle Nase lang wechselt, wegen der Trambaustelle.

Im Renert war sie die Attraktion der Stunde.

Sie schlief eine Runde und dann ging es wieder zurück auf dem gleichen Weg, diesmal durch den unteren Park mit dem kleinen Teich. Ich wollte ihr Enten zeigen, doch es war leider keine da.

Zuhause dann legte sie sich auf ihre Kuscheldecke und schlief den Schlaf der Gerechten.

Am Abend holte die A. sie wieder ab. Wir bestellten uns ein paar Mezze von ELA und speisten hier, weil wir keine Lust hatten in ein Restaurant zu gehen. Dazu gab es Rezzina, den ich bis dato nicht kannte und sehr gut schmeckte. Er war weitaus weniger harzig als ich das sonst kenne.

Verhältnismäßig früh ins Bett.

Lëtzebuerger grujel Wieder

Den Titel hatte ich schon gestern irgendwo im Text.

Die Blümchen auf dem Balkon sind jetzt auch so gut wie alle. In der Nacht köpfte der Regen eine der letzten. Am Morgen gab es einen kleinen Lichtblick weil die Sonne sich für einen kurzen Augenblick duchsetzte. Doch dann zog es sich zu und es wurde den ganzen Tag über nicht mehr richtig hell. Regen ohne Unterlass.

Ich hätte theoretisch nach Trier gemusst, für ein paar kleine Einkäufe, doch da wir ja für das R.K.I. wieder ein Risikoland sind…
Zudem haben wir von Luxemburg aus die Empfehlung bekommen nicht nach Deutschland einzureisen, weil dort die Zahlen schwindelerregend hoch sind. Letztendlich ist es eine Frage der Auslegung des Wortes Risiko. Sind wir ein Risikoland, weil wir die Gefahr laufen uns in Deutschland anzustecken?
Es fängt an lächerlich zu werden…

Bei Frau Brüllen eine Kritik über die Doku von Paris Hilton gelesen. Die war auch bei mir noch in der Warteschleife um gesehen zu werden, doch nach ihrer Kritik ist sie raus. Danke, Frau Brüllen, damit habe ich keine kostbare Lebenszeit vergeudet. (Aber ich hätte das auch so wissen müssen)

Am späten Nachmittag festgestellt dass Kylie die zweite Auskopplung ‚Magic‘ ihres neuen Albums „Disco“ herausgebracht hat, das selbst aber noch nicht erschienen ist. Ich erwähne das nur weil das Lied eine total Gute Laune Disconummer ist und genau der richtige Song für einen grauen, tristen verregneten Montag war.

Ideales Daddelwetter

Es gibt so Tage wie heute an denen ich fürs Blog nichts vorgeschrieben habe und dann sitze ich am Morgen hier und frage mich was eigentlich war.
Es kommt mir dann alles sehr mühselig vor. Aber der Joël der Zukunft wird sich darüber ärgern, dass der gegenwärtige Joël da nichts aufgeschrieben hat. Also los….

Es war ein Tag mit einer Nachmittagsvorstellung. Für das Publikum, das an Sonntagen frei hat, ist eine 17:00 Uhr Vorstellung ideal. Es wird nicht spät und man hat noch was vom Abend.
Ich vertrödelte den ganzen Morgen mit ein bisschen hier, ein bisschen da, nichts richtig angefangen und schon gar nichts auf ein Ende gebracht. Das Wetter war kalt, nebelig, nieselig… „lëtzebuerger grujel Wieder“. Ideales Daddelwetter, und das so sehr dass ich mich in einem Quest festdaddelte und beinah zu spät ins Theater gekommen wäre.

Ich absolvierte die Vorstellung ziemlich fix, und da ich bei diesem Stück nicht bis zum Schluss bleiben muss, weil keine Perücke abzunehmen und zu frisieren ist, ging ich noch vor Spielende.

Zuhause gab es ein luxemburger Klassiker. Kaffi mat Schmieren, oder auf bayrisch eine g’scheite Brotzeit. Es gab allerlei Käse und Mirabellen Marmelade, die einer der Darsteller für jeden von uns als Premierengeschenk mitgebracht hatte.
Es kamen Erinnerungen an den alten Mirabellenbaum meines Elternhauses hoch und wie irre süß diese kleinen Dinger manchmal sein konnten. Ich erinnerte mich die sonntäglichen Miraballenkuchen, meiner Mutter…

Ich fand ein Foto im Blog von 2009 eines Mirabellen/Kirschkuchens den ich für ein kleines Bloggerevent gebacken hatte.

Im klassischen Fernsehen lief nichts was mich von Hocker gehauen hätte, also schaute ich mit eine Serie an aus dem Jahr 2015. The Quest. Der Titel passte zum Tag. (siehe oben) Im Original jedoch The Librarians. Die erste Doppelfolge fand ich auch sehr vielversprechend, doch die dritte Folge rutschte dann so ab, dass ich ihr mit der vierten Episode noch eine Chance gebe. Doch wenn die genau so doof ist, landet sie im Mülleimer.

Ein Samstag ohne Markt

Ein sehr ruhiger Samstag ohne Vorstellung.

Ich hatte schon am Morgen einen Termin beim Friseur und das ausnahmsweise an einem Samstag, den Tag den ich für gewöhnlich im Friseursalon meide.

Den Wochenmarkt ließ ich ausfallen, denn das Wetter was so regnerisch und kalt (Gooood Moooorniiiig Luxembouuuuurrrg!) dass ich keine Lust hatte.

Am Nachmittag schaute kurz die Arbeitskollegin M. vorbei, wegen Arbeitsfragen.

Anschließend flitzte ich noch schnell in den kleinen Supermarkt bei mir an der Ecke. Ich hatte Lust selbst zu kochen und häuslich zu bleiben. Ich kochte mit einen fast schwedischen Klassiker. Selbstgemachte Köttbullar, mit Kartoffelpüree und einem kleinen Salat aus Kirschtomaten. Foto gibt es leider keines davon.

Am Abend schaute ich mir die aufgezeichnete No Art On Air Sendung von vor 10 Tagen an, die heute erst ausgestrahlt wurde. Zu Gast waren zwei Bandmitglieder der Gruppe Tuys.

Eine absolute Empfehlung von mir sind ihre Videos, der kürzlich neu erschienen EP. Sie haben alle fünf Songs mit richtig guten Videos versehen.
A Curtain Call For Dreamers

Ich sprach über die Bücher und den Youtube Kanal von
Caitlin Doughty- Ask a Mortician

***

Ich hatte versprochen zu schreiben wie die Covid Maßnahmen im Theater sind.

Es mussten vorab von jedem Theater drei Pläne eingereicht werden. Ein Plan des Zuschauerraumes mit jeweils 2 Metern Abstand zwischen den Personen und einer mit 1.5 Metern Abstand. Das verringert die Anzahl der Personen um ein Vielfaches. Der Vorteil dabei ist, dass die Maske dann optional wird.
Ein dritter Plan sieht vor immer nur ein Sitzplatz zwischen unbekannten Personen frei zu lassen. Dann ist die Maske im Saal aber Pflicht.
Das Theater an dem ich arbeite hat sich für die dritte Option entschieden, da der Zuschauerraum vollbesetzt knapp 200 Leute fassen kann und mit der maskenlosen Optionen der Saal nur 20 Personen aufnehmen könnte.

Eine Idee & Premiere

photography vintage technology lens
Photo by Hugo R. González on Pexels.com

Ich hatte schon vor ein paar Tagen die Idee.

Es gibt ja monatlich Aufrufe diverser Blogger. WMDEDGT von Frau Brüllen zum Beispiel, oder 12von12 von Draußen nur Kännchen. Oder den jährlichen Aufruf am Ende eines jeden Jahres immer wieder die gleichen Fragen in einem Rückblick zu beantworten. Hier gibt es z.B. mein Rückblick 2019.

Meine Idee wäre wäre ein Jahresrückblick in Fotos. Wie das genau geht könnt ihr hier lesen.
Warum ich das jetzt schon im September schreibe, hat den Grund dass ich als Tagebuchblogger (fast) täglich poste und in jedem Posting ist mindestens ein Foto mit dabei. Das macht also schon etwas Arbeit, um aus über 400 Bilder nur 24 Stück auszuwählen. Wenn ich mir also immer ein wenig Zeit über das Jahr hinweg nehme, wird das am Ende des Jahres kein Riesenaufwand.

Ich werde später im Jahr noch ein paar mal darauf hinweisen und eine Sammelseite erstellen in der ihr euch bei mir im Blog eintragen könnt, so wie ihr das bei Frau Brüllen und beim Kännchen gewohnt seid.

Macht ihr mit?

***

Demzufolge verbrachte ich den halben Morgen damit Fotos für ein Posting auszuwählen, das erst nächstes Jahr erscheint.

Der erste sehr trübe kalte Tag. Es regnete immer wieder.

Am späten Nachmittag dann ab ins Theater. Alle waren hibbelig, aufgeregt und rissen Zoten, und es ging hinter der Bühne zu, wie auf einer fröhlichen Party. Es ist jedoch eine Übersprunghandlung der Darsteller, damit das Lampenfieber nicht die Überhand nimmt.
Ich für meinen Teil muss das auch in der Maske mit einrechnen, sonst komme ich in Zeitverzug.

Die Premiere war ein Erfolg.
Ich blieb nach der Vorstellung nicht sehr lange denn eine Permierenfeier kann es ja keine geben.

Wie die Coronamaßnahmen in den Theatern sind schreibe ich morgen.

***

Nachtrag für alle Tekkies die hier mitlesen:
Gibt eine Alternative für Mr. Linky ?
Hat noch nie jemand daran gedacht das in einem Code innerhalb von WordPress zu erstellen, damit man nicht auf eine „third party“ zurückgreifen muss?

Der Tag vor der Premiere

Mindestens 20 Grad weniger von einem Tag tun anderen. Es hatte in der Nacht kräftig geregnet. Dieser Wetterumschwung brachte wie schon oft kräftige Kopfschmerzen mit sich. Ich musste schon gleich am Morgen was einnehmen.

Der Plan war allerlei häusliches Zeug wegzuschaffen, doch da sich kurzerhand ein Filmteam für den technischen Durchlauf am Nachmittag angekündigt hatte, musste ich doch ran. Ich blieb aber nur kurz, und weil ich abends für die Generalprobe ja noch einmal antreten musste.

Zwischendurch ein paar kleine Einkäufe für zuhause, da der Kühlschrank nicht essbares mehr hergab.

Am Abend dann nochmal Maske.

Maske mit Maske:

Die Kopfschmerzen die ich morgens nur leicht betäubt hatte, kamen wieder. Und dann kostet des doppelt so viel Kraft sich zu konzentrieren. Da ich bei diesem Stück nicht bis zum Schluss bleiben muss, ging ich früher. Ich legte noch einmal mit Tabletten nach.

Am Abend schaute ich mir Knifes Out an. Ich hatte den Film im Kino letztes Jahr verpasst. Spannend und lustig mit einem wunderbaren Daniel Craig, der ein so aberwitziges Akzent in der OV hat, dass ich stellenweise nur deswegen laut lachte.

Dienstag und Mittwoch

Wenn die Arbeit wieder hochfährt, wird es im Blog automatisch weniger. Der Dienstag war ein langer Tag den ich weitgehend mit viel hin und her , stop and go, im Theater verbrachte. Und wie gewöhnlich muss ich über all diese Interna schweigen. Nur so viel, es macht irre Spaß wieder voll im kreativen Prozess zu stecken und mein Wissen und Können wieder zum Einsatz zu bringen. Ich hadere ja oft mit mir selbst dass ich den Beruf irgendwann ganz aufgeben möchte um etwas völlig anders zu tun. Doch so lange ich so viel Spaß daran habe, fällt es schwer. Zudem bin ich ‚drölfundfünfzig‘ und jetzt noch einmal so kurz vor knapp alles umkrempeln, wird eine heftige Herausforderung. Aber wenn sich was anbieten sollte, ich bin für mancherlei offen.

***

Der Mittwoch fing mit Mittwochsmarkt an…

… und einer fixen Suche für Haarschmuck. Das Problem dabei ist, dass ich NIE das finde was ich suche. Anschließend noch eine schnelle Tasse Kaffee im Renert. Strahlend schöner Morgen aber ein wenig kühl.

Gegen 12:00 im Theater.

Ein Druchlauf mit allem drum und dran lief dann wie ein Uhrwerk, was erstaunlich war, denn am Tag davor war noch vieles im Argen.

Am Abend fuhr ich die sicherlich letzte Minifuhre von meinen Tomaten ein

Dazu gab es Champignons auf Toast.

Sonntag und Montag

Beinah wären aus diesem Posting eines für drei Tage geworden.

Der Sonntag war ruhig. Am Abend sah ich die A. mit einer sehr müden Blue. Sie hatte morgens zum ersten mal in ihrem kurzen Leben, Hühner kennengelernt, und Dalton und musste dann am Abend noch mit ins ELA.

Sie war fix und alle.
Rien ne va plus.

***

Der Montag dann war ein langer Tag im Theater.

Es fühlte sich alles so vertraut und gut an und jeder ist heilfroh dass er wieder arbeiten kann.

Ich flitzte zwischenzeitlich einmal schnell durch die Stadt, weil ich Dinge für das Stück kaufen musste.

Für den Abend erinnerte ich mich daran, dass ich ja einen Tisch im Bovary bestellt hatte, wegen der Saltimbocca. Ich rief die C. und fragte so ob sie Lust hätte mitzukommen. Hatte sie.

Es wurde ein schöner Abend, der aber irgendwann empfindlich kühl wurde.