Missbrauch eines Wortes

An Tagen an denen man gerne hätte dass es bestimme Dinge einfach gibt, weil es sie nun mal gibt, gibt es sie nicht, weil sie nicht wollen. Ich spreche von Technik. Ich spreche von WLAN. Ich spreche von öffentlichem WLAN z.B. im Café de la Poste in Echternach. Nun ja….

Ich habe heute über das Wort Experte nachgedacht. Ein Wort das, wie mir in letzter Zeit immer mehr auffällt, sehr missbraucht, ja sogar vergewaltigt wird. Es darf sich heute alles und jeder Experte nennen. Ich selbst wurde schon mal als Experte gehandelt im Bezug auf das Internet. Ich weise dieses sehr weit von mir. Ich bin in nichts Experte. Ich mute mir den Titel nicht einmal in meinem eigenen Beruf zu.

Ganz schlimm viel es mir vor allem in der letzten Zeit auf, in solchen Experten TV Sendern, in dem man für 2 Euro pro Minute sich einem Expertenpool anvertrauen kann. Experten im Hellsehen, Astrologie, Kartenlegen, Karma, Reiki, sogar Familientherapie. Es fällt mir ebenfalls in Presse auf, sogar in der seriösen Presse.
Hier Beispiel:

Klimaerwärmung. Experten warnen vor…

Oder:

Experten haben herausgefunden, dass…

Experte in was bitteschön? Im Klodeckel auf und zu klappen? Braucht es dafür einen Experten? Was ist überhaupt ein Experte? Einer der Bescheid weiß? Einer der weiß wo es lang geht?
Das Wort müsste neu definiert werden, einen Gütesiegel, der den Missbrauch verbietet…

*Und als ich mit dem eintrag fertig war ging das WLAN plötzlich wieder.*

Abfertigungsautomatismus

Ich weiss dass ich mich heute wiederhole und das mir das was ich jetzt schreiben werde, schon mehrfach geschrieben habe. Aber es ist mir noch nie so aufgefallen wie heute. Ein Tag wie dieser ist ein Tag an dem ich eigentlich nichts ins Log schreiben sollte, da alles was war vielleicht nicht unbedeutend war, aber es verfällt in einem Abfertigungsautomatismus. Dinge werden erledigt und rutschen weg um neuen Erledigungen Platz zu machen die der gleichen Unbewusstheit erledigt werden und am ende des Tages fragt man sich wie man eigentlich den ganzen Tag verbracht hat…

Etwas Neues habe ich aber heute nachmittag ausprobiert allein schon, weil mir das tägliche Schwimmen fehlt das ich in Corsica keinen Tag ausgelassen habe. Es gibt nicht allzuweit von hier in Bitburg ein sogenanntes Erlebnisbad, das ich bis jetzt noch nie besucht hatte obwohl man mir immer vorschwärmte wie toll es dort sei und toll die Saunalandschaft wäre. Das Saunagelände ist in der Tat eine Wucht, aber die Schwimmbecken, zumindest die Innen, sind nicht so toll. Zumal das große Schwimmbecken in dem man eigentlich richtige Bahnen schwimmen sollte, ist vollgestopft im kreischenden Kindern denen man immer wieder ausweichen muss. Zudem passen kreischende Kinder und ich nicht zusammen. Aber das is ein Thema das wir mal aussenvor lassen. Es würde den Rahmen dieses Postings sprengen.

Und so rieselte mir der Tag zwischen Erledigungen und Erlebnisbad durch die Finger und zu später Nachtstunde sitze ich frage mich was denn heute alles war.

Café de la Poste

Ich hatte es schon mal erwähnt, dass es hier ein gratis WLAN gibt und sogar Notebooks zur freien Verfügung stehen. Der Typ der im Moment bedient ist nicht so besonders. Ein kleiner Wichtigtuer…na ja. *Author googelt grade eine eventuelle Homepage des Betriebes*…hier. Ist nicht die offizielle Homepage vom Café aber hier sind sie mit der Adresse vermerkt. Die Leute die hier ein und aus gehen, sind breitgefächert. Das Café wurde vor wenigen Jahren von Grund auf renoviert als der Sohn es vom Vater übernahm. Daher verkehren hier noch immer ein paar alte „Thekenfliegen“(sagt man das so?), die der junge Besitzer von Vater übernommen hat. Etwas eigenwillig eingerichtet, zumal die seltsamen die blaugrünen Oberlichter der Fenster sind irgendwie fehl am Platz. Die Musik ist ein Tick zu laut und nicht so sehr nach meinem Geschmack. Und alles in allem frage ich mich grade was ich hier mache, wenn mich so vieles stört? Wahrscheinlich weil ich hier der Außenseiter bin und man mich weitgehend in Ruhe lässt…
Ich sollte über das Wetter reden das wunderschön ist und für diese Jahreszeit in Luxemburg eher ungewöhnlich. Wenn es nach mir ginge könnte es so weitergehen bis Allerheiligen.

Kennen sie Steinberg?

Ich kannte ihn bis vor einer Woche noch nicht. Gelesen über ihn habe ich im Fludie Glacial in Ajaccio am Strand. Eine Comic Zeitung die es wahrlich in sich hat im positiven wie im negativen Sinn. Saul Steinberg ist Zeichner und Maler. Den Stempel Comic Zeichner wollte er sich nie aufdrücken lassen, weil er meine seine Zeichnugen seinen nicht witzig genung. Steinberg gehört auch nicht zu der Kategorie „Fluide“ Zeichner (über die man sich ein sehr gutes Bild auf deren Homepage machen kann) sondern eher zu den Minimalisten.

Und als ich eben Steinberg googelte fand ich sogar eine Foundation. Mir gefallen seine Zeichnungen sehr.

Ich kanns nicht mehr hören!!!

Jedes Jahr am 10. September feiere ich meinen Geburtstag.

Jedes Jahr am 11. Septemebr haben wir gefälligst geschockt zu sein und in tiefer Trauer zu zerfließen, wegen dem Anschlag auf das WTC. ICH KANNS NICHT MEHR HÖREN VERDAMMT NOCH MAL!!!
Das Leben geht weiter und solange wir daraus immer wieder ein Welttrauertag verantstalten, bleiben wir am gleichen Fleck kleben und kommen nie von der Stelle. Und jedes Jahr immer wieder die gleiche Frage. Wo war man denn als das grade passierte und man davon hörte? Ich weiß es nicht mehr und es interessiert mich auch nicht mehr! Und wer bis heute noch immer nicht damit klar kommt wie z.B. die ganze Pressewelt, sollte sich bitte schleunigst in eine Therapie für verschleppte Trauer begeben.

MOVE ON!

Zu Hause

Gestern abend kurz nach 10 in Luxemburg gelandet. Ein langer Tag. In Ajaccio noch das Musée Fesch besucht. Ein Musum das ausschließlich Malerei zeigt. Jedoch sind die Räume nicht zum besten beleuchtet und die Klimanlagen gehen auch nur zum Teil so dass die Werke die manchmal bis ins 15. Jahrhundert zurück reichen wahrschnlich mit der Zeit arg in Leidenschaft gezogen werden. Es sind sehr viel Gottes- und Heiligenbilder. Nicht so ganz mein Geschmack.

Da ich erst seit wenigen Stunden wach bin, und heute noch so einiges auf mich zukommen wird (heute ist ja DER Tag an dem ich die 30er entgültig verlassen werde) schreibe ich später mehr.

Ach ja Aprestu, der Titel vom vorigen Eintrag ist Korsisch und heisst Aufwiedersehen.

Aprestu

Der letzte Tag in Korsika. Ganze 14 Tage habe ich hier verbracht auf den Spuren meiner Kindheit, ein paar kleine dinge wiedergefunden, aber vor allem festgestellt, dass die Welt sich weiterdreht und nichts von Bestand ist.

In ein paar Stunden werde ich wieder zuhause sein, und euch dqnn noch ein paar Fotos nachsenden.

Vorletzter Tag

Und wie der Zufall so spielt, haben die im Hotel mehr Probleme mit dem WLAN als erwartet. Der Grund warum ich heute leider wieder mit Handy blogge. Dabei war vorhin die Stimmung so schön und die Ideen sprudelten nur so in meinem Kopf was ich denn alles schreiben wollte. Jetzt nach dem ganzen Gehadere mit WLAN und einloggen oder nicht, ist alles futsch.
Es ist der vorletzte Tag vor meine Abreise und schon sind die Gedanken schon dort wo sie eigentlich noch nicht sein sollten, nämlich bei der Abreise. Ein Grund dafür dass ich ich heute schon darüber überlege könnte am Vollmond liegen. Er scheint hier so hell und klar das ich eben als ich noch einmal unten am Strand war und mir das Meer im Mondschein angesehen habe. So romantisch schon fast kitschig und doch ist es ein Augenblick den ich so in der Form nicht in Luxemburg haben werde.
Quallen gab es heute übrigens fast keine mehr und ich konnte wieder schwimmen. Da es heute recht diesig und schwül war, wie ich es nur von Luxemburg her gewöhnt bin, war das alle halbe Stunde kurz ins Meer hüpfen eine Wohltat.
In der Hoffnung dass morgen Abend das WLAN wieder einigermaßen klappt, damit ich euch zumindest noch ein paar Fotos zeigen, werde ich jetzt ins Bett verschwinden und den den Roman von Tess Geritsen fertig lesen. (…denn ich per Handy übrigens auch nicht verlinken kann…)
 

Quallen

Ich muss mich heute sehr kurz fassen, da ich auf dem PC der Rezeption schreibe und die hier ein Problem mit dem WLAN haben. Schwimmen im Meer war heute leider nicht drin, weil alles urploetzlich voll von Quallen war. Ausserdem habe ich hier eine AZERTY Tastatur und ich werde meschugge, weil ich sonst ein QWERTZ Tastatur gewoehnt bin. Morgen hoffentlich dann wieder etwas ausfuehrlicher. 

Links

Was soll man schreiben, wenn man den gazen nichts tut außer in der Sonne braten und wenn es zu heiß ist, kurz im Meer zu baden? Die meisten von euch werden sagen dass es langweilig und öde ist. Stimmt. Aber da ich endlich mal wieder zum ausgiebenigen Lesen komme, ist es gar nicht so öde. Habe seit Anfang der Woche 2 Audiobooks und anderthalb Bücher verschglungen. Für andere wäre das nicht mal die Hälfte was die scahffen würden, aber da ich nun mal langsam lese, ist das für mich schon recht viel.

Da hier im Hotel ein gratis Wireless LAN zur Verfügung steht, habe ich mir gedacht dass ich euch mal all die Links biete die ich letzte Woche gesammelt habe, euch aber nicht bieten konnte, da das mit der Handybloggerei sehr umständlich ist.

Ajaccio, die Hauptstadt von Korsika. (Das sagt man so, auch wenn nicht unbedingt wahr ist, denn Korsika ist ja ein Deparetement von Frankreich und Ajaccio ist die Bezirksstadt davon.)

Bonifacio ist eine der schönsten Städte von Korsika, die man bei einer Rundreise unter keinen Umständen verpassen darf. (Ich sehe grade dass die Homepage davon auch sehr schön gestaltetet ist.)

Corte ist im Binnenland der Insel gelegen und ist, den Reiseführern nach die heimliche Hauptstadt von Korsika. Corte hat sogar eine Universität. Eine die ich sofort besuchen würde, wenn ich denn einen Abiturabschluss hätte. Das Hotel hier, das etwas außerhalb von Corte gelegen ist, ist sehr zu empfehlen. Traumhaft schön gelegen und für franzsösische Verhältnisse ein feudales Frühstück. Bei weitem noch nicht das was man in Berlin oder sonstwo in Deutschland geboten bekommt, aber immerhin…

Bastia ist nicht zu empfehlen. Eine Arbeitsstadt die wahrlich nichts zu bieten hat was andere Großstädte nicht auch haben. Und lasst euch nicht von der Homepage blenden, es täuscht gewaltig. Doch wenn ihr schon da seid, meidet bitte dieses Hotel!!! Es liegt zwar sehr zentral und ist sauber und die Zimmer sind gut eingereichtet, aber die alte Schachtel die das Hotel führt, ist unausstehlich. Sie verbreitet in Hotel eine Stimmung dass sogar das Personal nicht kaum traut die Gäste anzusprechen. Eine ganz furchtbare unzufriedene Person, die die Gäste wie durchfahrendes Vieh behandelt. Ich habe einige Hotels in den letzten Jahren gesehen, ob beruflich oder privat, aber das ist mir bis jetzt noch nie untergekommen.

Porto sollte man auch unbedingt gesehen habe. Ich habe vor ein paar Tagen ja etwas ausführlicher darüber berichtet. Von Porto aus kann man viele kleine Tagesreisen machen da es dort in der Gegend sehr viel zu entdecken gibt. Piana z.B mit den sagenhaften „Calanches“ ist keine 15 Minuten davon entfernt.

Aber auf einen negativen Aspekt muss ich leider auch aufmerksam machen, so schön und herrlich die Insel auch sein mag. Korsika ist teuer, sehr teuer. Im Verlgleich zu anderen Fereienorten wie Mallorca oder Tunesien, um ein Vielfaches. Ich rutsche so grade noch unter den 3000 Euro durch, für die zwei Wochen mit der Rundreise, dem Mietauto und dem 4 Sterne Hotel. Darin sind in allen Hotels nur das Früstück enthalten. Also kein Mittag- oder Abendessen. Eine nothing-inclusive Reise. Aber dafür findet man hier auch kein Ballerman Ambiente sondern viel atemberaubend schöne Natur, die einzigatig ist und saubere Städte und Plätze.

Braun werden

Nach der Tour de Force einmal über die ganze Insel, war heute der erste Tag, an dem Entspannen pur angesagt war. Das Hotel, (das ich jetzt endlich mal verlinken kann) hat einen kleinen Privatstrand mitten den Felsen. Ein absoluter Traum. Niemand der stört oder rumschreit oder lautstark jedem sein mp3 Player mit Lautsprecherboxen präsentiert.

Das kleine Besäufnis gestern Abend war eigentlich die Schlussfeier der letzten Tage. Ab heute wird gefaulenzt. Den Kriminalroman Der Meister von Tess Geritsen angefangen. Ich habe selten etwas blutrünstigeres gelesen. Aber da schon vorne auf dem Buch steht, der Spiegel hätte geschreiben, das Buch sei nichts für Mimosen… Beim Lesen selbst lassen mich die greueltaten eiskalt. Erst im Nachhinein haben sie eine Wirkung.

Wenn es in den nächsten Tagen etwas ruhiger werden sollte hier, dann hat das nur damit zu tun, dass der größte Stress darin besteht, mich mit Sonnenschutzcreme einzucremen. Und ausser einem einzigen Mal ist das nicht erwähneswert.

Fotos der letzten Tage

Der Genuesenturm in Porto

Strand in Porto

Casanova rette uns.

Bastia am Pier

der Fährenhafen in  Bastia

Und das Schönste am Schluss. Ein Foto des für mich sagenumwobenen Hotel meiner Kindheit in mitten des sagenhaften Panoramas das Korsika zu bieten hat.

Zurück in Ajaccio

Ich bin wieder dort wo ich die Reise angefangen habe, in Ajaccio. Jetzt aber nicht mehr mitten im Zentrum sondern etwas außerhalb 10 Minuten von den „Iles Sanguinaires“, den blutigen Inseln entfernt.

Ich werde heute nicht viel berichten, weil ich leicht besäuselt bin, wegen zu viel Wein. Ein Bericht folgt morgen. Aber hier im Hotel gibt es WLAN. Edlich!!! Die andere Variante war ok, kostet mich aber ein Vermögen und ist Bilder- und Linklos. Ihr dürft euch auf eine Reihe Bilder gefasst machen.

Porto

Wo soll ich anfangen?
Es war ein Tag in den ich eine ganze Reihe Hoffnungen, Sehnsüchte und Erwartungen hineingelegt habe und irgendwie wurden alle nicht richtig erfüllt. Der Versuch etwas herbeizuführen das nicht mehr ist, selbst wenn man es noch so forciert, ist ziemlich frustrierend. Ich hätte es wissen können. Wie konnte ich nur so dumm sein.
Die Fahrt von Calvi nach Porto war die Schlimmste bis jetzt. Ich hatte zwar schon eine Reihe von von Serpentienenstraßen hinter mir von den letzten Tagen, aber das war alles nur Übung im Vergleich zu heute morgen. Dabei war sie zu Anfang ganz nett, aber je näher wir an Porto herankamen um so schlimmer wurde sie.
Ich versuchte je näher wir an die Porto herankamen Dinge wiederzuerkennen. Ich machte mich gegenüber meine Reisebegleitung fast lächerlich. Porto war meine Kindheit, ein Teil von mir, hier habe ich jeden Sommer verbracht bis ich 5 Jahre alt war. Danach kamen noch ein paar Sommer und der letzte davon war als ich 10 oder 11 Jahre alt.  Dazwischen liegen 30 Jahre.
Ich habe das Hotel wiedergefunden, in dem wir jedes Jahr waren. Ein kleines Hotel etwas außerhalb von Porto direkt am Fluss gelegen. Es hat sich dort nicht viel verändert. Und doch hat sich alles geändert. Die Zeit ist hier so wenig stehen geblieben wie in Luxemburg. Die Zeit hat hier so viele Spuren hinterlassen wie anderswo.  Es gab und gibt heute noch immer neben den Hotel ein kleine Tankstelle mit einer Werkstatt. Aus lauter Nostalgie habe ich dort getankt. Jedem, aber wirklich jedem der es hören wollte, (oder auch nicht) lallte ich die Ohren zu, dass ich schon mal vor 30 Jahren hier war. Ob es jemanden interessiert weiß ich nicht. Es war mir auch irgendwie egal. Ich wollte es loswerden, und vielleicht ein Echo von jemandem bekommen, der damals schon hier gelebt hat. Reaktionen kamen so gut wie keine…
Es war enttäuschend und ich hatte Mühe die Tränen zu unterdrücken als wir weiterfuhren.
Es gibt in Porto einen Genusenturm, von denen es über 100 Stück auf der ganzen Insel entlang der Küste gibt. Selbst den habe ich nicht wiedererkannt, weil von Grund auf renoviert wurde und sich heute ein kleines Museum darin befindet.
Und dann fast am Ende des Tages fand ich ein Geschäft mit einem Atelier das Schmuck und andere Gegenstände aus Nacker verkauft. Im Geschäft erkannte ich Dinge wieder die es schon damals gab. Im Eingang stand eine riesige Hälfte einer Muschel auf einem Sockel die damals ein Springbrunnen war. Mir schlug das Herz höher und ich hatte Gänsehaut. Ich erkannte die Muschel wieder. In der Ecke der Kasse stand eine ganz alte Amphohre, die sonst immer in der Auslage stand. Mein Herz machte einen Luftsprung.  Ich kaufte  eine Eule aus Nacker für meine Sammlung, so kitschig, dass ich sie mir unter anderen Umständen wahrscheinlich nicht gekauft hätte.
Aber für mich ist ein Stück meiner Vergangenheit, von dem was ich war und was ich heute bin.

Calvi

Calvi ist eine traumhaft schöne kleine Stadt, und hier habe ich den ersten richtigen Urlaubstag am Strand verbracht.
Was übrigens alle Hotels angeht in denen ich war, da gibt es noch so einiges zu sagen, aber das hebe ich mir für später auf, wenn ich wieder WLAN habe. In den Hotel in den ich heute bin gibt es zum Beispiel kein WLAN, oder Wi-Fi wie man Frankreich sagt. Einer der Hotelbesitzer erklärte mir er hätte es abgeschafft, seit das Gesetz in Frankreich besteht, das besagt, dass man alle Internetadressen speichern und abgeben muss, auf denen die Hotelbesucher rumgesurft sind. Das verlangt wie es scheint einen eigenen Server, (was ich aber ehrlich gesagt nicht glaube, da gibt es bestimmt andere Methoden)
In Calvi könnte man es eine ganze Woche aushalten. Der Sandstrand hat einen so feinkörnigen Sand dass man ohne Badetuch darin liegen kann. Danach sieht man nur aus als man mit Puderzucker bestäubt worden wäre.
Morgen geht es ( ich habe gerade auf der Karte nachgeschaut) über eine ganz gemeine Kurvenstraße nach Porto, auf die Spuren meiner zartesten Kindheit. In Porto bin ich bereits mehrfach gewesen, aber ich erinnere mich nicht mehr daran. Das letzte mal als ich dort war, war ich 10 oder 11 Jahre alt. An die letzte Reise erinnere ich mich noch ganz waage, aber das meiste weiß ich nur von Fotos.  Mittlerweile sind 30 Jahre vergangen und ich bin gespannt ob ich morgen nur so von Flashbacks überrumpelt werde, oder gar nichts passiert.

Bastia vorm Frühstück

Ich weiß nicht ob ich es hier erwähnt habe aber ich reise nicht allein. Aus Gründen die mir meine Reisebegleitung mitteilte ich hier aber nicht ausführen möchte, möchte sie nicht zwingend hier erwähnt werden.
Aber hier muss ich die Begleitung dann doch einmal erwähnen. Sie hat diese Nacht kaum geschlafen. Ich übrigens auch nicht so besonders. Jetzt liegt sie hier nebendran im Bett und schnarcht lautstark.
Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass solche Rundreisen wie diese nur für Hartgesottene taugen. Man sieht viel und sieht zugleich überhaupt nichts. Nur gut dass noch eine Woche bevorsteht in der wir in einem Thalasso Hotel untergebracht sind.
So! Wenn ich diesen Eintrag fertig gepostet habe werde ich meine Reisebegleitung aus dem Bett schmeißen.

Bastia

.In einer Woche wie dieser, in der ich jeden Tag in einem anderen Hotel bin, in einer anderen Stadt, kommt das Gefühl auf als ob man wie ein Rockstar jeden abend wonanders auftritt und in einem anderen Bett schläft. Manchmal weiß man nicht wo man morgens aufwacht und wo man genau ist. Vielleicht ist der Vergleich etwas übertrieben, aber was die Anstrengung und denn Stress betrifft kommt es dem sehr nahe.
Bastia ist bis verglichen mit all den anderen Städten, der Tiefpunkt der Rundreise. Bastia ist eine größere Stadt in der es nicht sehr viel zu sehen gibt was es nicht auch in anderen vergleichbaren Großstädten gäbe. Im Reiseführer steht dass es vor allen eine Arbeitsstadt ist. Touristisch ist hier sehr wenig vorhanden. Ich habe fast 2 Stunden am Hafen verbracht und den Fährschiffen zugesehen, die fast im Minutentakt ein und ausliefen. Eine Fahrt Richtung Cap-Corse war da schon spannender, auch wenn es da sehr wenig zu sehen gab, es vermittelte mir zumindest einen Eindruck von dem was mich die nächsten Tage an kurvenreichen Straßen erwartet.
Morgen bin ich in Calvi.

Corté

Ich werde mein Bestes versuchen und diesen Eintrag per Handy zu posten. Heute morgen von Porto-Vecchio aus nach Corté gefahren. Das Hotel in Porto-Vecchio ist Gott weiß nicht zu empfehlen. Es ist zwar einigermaßen modern hat aber grottenschlechte Matratzen so dass ich heute morgen Rückenschmerzen hatte.
Corté ist im Inneren der Insel gelegen auf einem Felsen. Das Hotel hier liegt etwas abseits von Corté ist aber wunderschön. Von geöffneten Fenster aus hört man den Wildbach plätschern. Ein paar Meter vom Hotel entfernt hat man den Wildbach leicht gestaut so dass ein kleiner See entstand, in dem ich heute Nachmittag herum schwamm. Das aller erste Mal dass ich einem Wildbach geschwommen bin. Es war schon etwas kühl, aber ich war erstaunt wie schnell man sich an das kalte Wasser gewöhnt.
Abendessen auf dem Zimmer mit Rotwein und korsischer Wurst.

Von Propriano über Bonifaccio bis nach Porto-Vecchio

Jeden Tag einer neuer Ort, ein anders Hotel…es ist gelinde gesagt anstrengend. Den schweren Koffer habe ich bereits mehrfach verwünscht aber er wird dadurch nicht leichter. Im Grunde habe ich tapfer versucht jeden freien Moment etwas zu schreiben, aber das jetzt zu posten wäre nicht so das was ich mir unter bloggen vorstelle. Ich habe das bereits mehrfach versucht bei anderen Gelegenheiten wenn ich unterwegs war für Aussensehende ist es eher verwirrend. Die nächsten Tage werde ich bloggen, wenn es geht, wenn nicht, geht es eben nicht, und ihr sowie ich auch müsst eben darauf verzichten.

Fotos der letzten Tage.

Die Familiengruft der Bonaparte Familie

Eines der Aida Schiffe im Hafen von Ajaccio

Da habe ich ich mich anfangs darüber gewundert, später nicht mehr, denn Spar Supermärkte gibt es hier wie „Sand am Meer“

Auf einer Bootsfahrt in Bonifaccio zu Kalkfelsen und Grotten. Eine recht stürmische Angelgenheit.

Blick von Hotelzimmer aus in den Golf von Propriano.

Feigen, DIE Frucht in Korsika. Die hier auf dem Bild sind noch grün.

Ajaccio

5:20
Der Flug gestern verlief glatt, auch wenn zu einem gewissen Moment die Befürchtung bestand wir müssten mit einem ganzen asozialen Ballermannclub fliegen. In der Abflughalle hatten die ziemlich breit gemacht. Aber nein Gott Sei Dank. Schließlich kam mir der Gedanke, dass die unmöglich nach Korsika fliegen konnten, denn preislich gesehen ist das denen viel zu teuer. Mitten in Ajaccio, der größten Stadt von Korsika in einem Hotel mitten im Zentrum. Ein Hotel mit WLAN. Ich bin begeistert. Gestern Abend in einem kleinen aber feinen Restaurant gespeist und völlig überfressen, so schlimm wie schon lange nicht mehr. Ajaccio hat diesen unvergleichlichen mediterranen Charme den man an der ganzen französischen Mittelmeerküste findet. Dabei sollte an bei dieser Feststellung schon aufpassen was man sagt, denn korsisch ist nicht gleich französisch und umgekehrt auch nicht. Korsika gehört zu ganz klar zu Frankreich, hat sich aber immer davon abgegrenzt, wollte seit jeher immer eine eigenständige Insel sein. Zumindest war es immer so. Ob das heute noch der Fall weiß ich nicht. Mehr dazu in den nächsten Tagen.
Jetzt versuche ich noch mal eine Runde zu schlafen.

Jetzt da ich richtig wach bin muss ich dann doch noch etwas loswerden. Morgens um 5 Uhr fuhr eine unglaublich quitschende Müllabfuhr bei der man unmöglich schlafen konnte. Frühstück habe ich schon intus und in einer halben Stunde geht weiter nach Propriano.

Abflug

Der Koffer ist gepackt, um 12 Uhr muss ich los.
Ob ich die nächsten Tage blogge oder nicht wird weitgehend vom Hotel abhängen in den ich grade bin. Die erste Woche steht eine Rundreise an, die zweite Woche werde ich in einem Wellnesshotel sein. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Nachtrag & freudiger Regen

Ich habe meinen Eintrag den ich gestern so im Vorbeigehen schreib, nochmal durchgelesen. Die Essenz von dem was ich sagen wollte ist schon darin enthalten. Da ich aber eben (wie jeden Morgen) mir die Nachrichten bei Spiegel-online anschaute, merkte ich dass das Thema noch viel komplexer ist als angenommen. Ich habe midestens 4 oder 5 Artikel über den Fall von Natascha gefunden. Hier, hier, hier, und hier. Da ich gestern nicht dazu kam mir Nachrichten in TV anzusehen, war es jetzt eben sehr erschütternd…

Meinen Kopf beschäftigt heute allerdings etas ganz anderes. Ich schaue zu Fenster hinaus und es regent in Strömen. Es ist das mieseste Wetter seit langem und ich FREUE mich. Genau das richtige um morgen frohen Gemutes in einen Flieger zu steigen und zu verduften. Wie schon mehrfach angekündigt werde ich für 2 Wochen nach Korsika verchwinden. Das Notebook werde ich mitnehmen. Ob ich internetfähig sein werde weiss ich nicht. Wenn nicht wird alles nachgereicht.

Jetzt heisst es erst mal Koffer packen.

Gedankengänge

Als ob ich es nicht schon geahnt hätte, aber die Fotoshootings, von denen ich vor ein paar Tagen sprach in Bezug auf Konzeptlosigkeit, erreichen ihren Toplevel. Es macht kein Spaß mehr. Jetzt sitze ich hier im Studio und warte auf das nächste Model, das lediglich für ein Testfoto vorbeikommt. Eine volle Stunde Leerlauf.

Die Stunde nutze ich jetzt um einen Eintrag zu schreiben, der mir sehr am Herzen liegt, aber nicht so ganz einfach anzupacken ist ohne dass man gleich in Teufels Küche gerät. Es fing vor einigen Tagen damit an dass ich bei Spreeblick diesen Eintrag fand, der zwar sehr lang aber dafür sehr ausführlich war. Ich denke dass er genau die gleichen Befürchtungen hatte wie ich jetzt. Es geht um Kindesmisshandlung. Eben las ich bei Spiegel-online einen Artikel über ein Mädchen in Österreich, das sich nach 8 Jahren aus den Keller in dem es gefangen gehalten wurde befreien und fliehen konnte. Zudem glaube dass jeder in irgendeiner Form einen Geschichte von Kindesmisshandlung aus seiner näheren Umgebung kennt. Ich selbst kenne allein vier solcher haarsträubenden Geschichten in der mir die Beteiligten, Opfer wie Täter, direkt oder indirekt bekannt sind. Was ich dabei nicht verstehe ist die Tatsache, dass man solche Dinge einfach an sich vorbeiziehen lässt. Es trifft einen nicht selbst also lässt man es geschehen. In den 4 Fällen die mir persönlich bekannt sind, wies ich mit Sicherheit, dass mindestens in 2 strafrechtlich nichts passiert ist. Dabei stellt sich die Frage ob es unter gewissen Umständen nicht besser ist strafrechtlich nichts zu unternehmen. Ich höre schon den Aufschrei all derer die jede Sünde geahndet und verbüßt sehen wollen, aber darum geht es mir hier nicht. Es geht mir mehr um das Opfer selbst, sprich der oder die Misshandelte. Ich denke da an einen ganz bestimmten Fall, in der die Misshandlung erst nach fast 20 Jahren herauskam. Ist es da ratsam, die Opfer die ganze Tat in einem Prozess noch einmal zu durchleben lassen? Oder ist es besser für die Opfer einen Schlussstich zu ziehen und es nach all den Jahren endgültig ruhen zu lassen?

Zeichen

Es gibt solche Tage an denen man besser gehabt hätte sie ganz aus dem Kalender zu streichen, oder wenn sie denn schon sein müssen, erst gar nicht morgens aufzustehen. So ein Tag hatte ich gestern. Obwohl ich Ende der Woche endlich in den Flieger steigen werde und mir nichts sehnlicher wünsche dass heute schon Samstag wäre statt Mittwoch, gibt es einen zweiten Grund für den die nächsten Wochen gar nicht erst zu kommen brauchen. Ich versuche hinsichtlich dieses zweiten Tatbestandes die (nennen wir sie mal „Zeichen“ ) Zeichen der Zeit zu erkennen. Oder die Zeichen die uns das Universum schickt um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Gestern waren diese Zeichen so groß wie die Hinweisschilder auf der Autobahn. Und anstatt sie zu übersehen suhlte ich mich darin…

Ich werde Sonntag in 2 Wochen einen runden Geburtstag feiern. Ich werde 40. Ich plage mich bereits eine Weile mit dieser Zahl herum. Und auch wenn mein Verstand mir sagt, ich soll mich mal nicht so haben, gibt es diese „Zeichen“. Eines davon fand ich gestern in Form der Reportage 37 grad im ZDF. Für mich einer der besten Reportage Sendungen die das ZDF je hervorgebracht hat. Doch die Folge von gestern… Es ging um 2 Frauen und einen Mann die dieses Jahr alle ihren runden Geburtstag feiern . Eine der Frauen wurde 30, die anderen beiden wurden 50. Alle hatten sie ihr Problem mit dem Altern. Die Probleme der Frau die 30 wurde konnte ich z.B. echt nicht nachvollziehen. Sie wird 30, sieht aus wie eine Tussi, kleidet sich wie eine Tussi, nur das Sprechen wie eine Tussi hat sie verlernt. Wenn ich an meine 30. Geburtstag zurück denke, hatte ich andere viel konkretere Probleme. Probleme der Art die eine Rückbesinnung und einen Richtungswechsel verlangen. Existenzängste. Kurze Zeit später wurde ich „neugeboren“ und war kein Friseur mehr. (Soviel zu dem Ausdruck den ich immer mal wieder verwende wenn ich schreibe, dass ich in meinem früheren Leben Friseur gewesen bin.) Die anderen zwei die 50 wurden, hatten andere Probleme die ich seltsamerweise besser verstand…

Wie soll ich das deuten dass sie die 40er ausgelassen haben? Haben die niemand gefunden der sich zur Schau stellen wollte? Oder ist diese grade runde Jahreszahl weniger einschneidend als die Ungraden? Warum zeigen die ausgerechnet jetzt diese Sendung? Ein anderes „Zeichen“, das ich besser hätte Symptom zu nennen, sind all die Wehwehchen die ich seit einiger Zeit habe. Nichts Nenneswertes und ich mache sie nicht unbedingt am Alter fest, doch wie soll ich sie sonst deuten. Ich hatte sie noch nie davor.

Ein kurzes Gespräch mit einem sehr guten Freund von vor 2 Wochen, der einen viel größeren Einfluss auf mich hat er denken mag, sagte, der wirkliche Umschwung käme erst 42…

Vielleicht bin ich einfach nur ein bisschen hysterisch und mache mir selbst was vor. Doch warum all diese Zeichen?

Dabei fällt mir grade auf, dass der Eintrag von gestern über die 200 Dinge auch so ein Zeichen ist.

200

Oh, hier ist etwas, das ihr euch ansehen solltet. 200 Dinge die man in seinem Leben gemacht haben sollte. Nehmt euch 2 Minuten Zeit dafür. Bei der Auswertung war mein Mittelwert 82, und damit ein gutes Stück über dem Durchschnitt. *Autor klopft sich selbst auf die Schulter*

[via Ehrensenf]

Rosiger Ausblick

Eigentlich wollte ich jetzt eine to-do Liste schreiben, was noch alles bis Samstag ansteht, aber ich kenne mich. Wenn ich sie erstelle, geht das meiste davon schief und/oder es kommen noch tausend Dinge dazu. Am Samstag werde ich für 2 Wochen nach Korsika entschwinden. So ein richtiger Urlaub mit allem drum und dran. Mehr dazu nachher oder die nächsten Tage, Denn in einer knappen Stunde geht das Gerenne für heute los.

Konzeptionslos, witzlos, sprachlos

Liegt es an der Konstellation der Sterne dass mir seit 2 Tagen nur seltsame Dinge auffallen? Es muss wohl so sein. Ich bin gespannt ob es morgen noch so weiter geht.

Es fing damit an dass ich gestern den ganzen Tag auf einem Fotoset für eine groß angelegte Werbekampagne verbrachte, bei der die dafür zuständige Werbeagentur so konzeptionslos ist wie ich es selten erlebt habe. Dabei ist die Grundidee ausgesprochen gut und witzig, aber die Umsetzung ist reines Larifari. Nicht dass der Job langweilig wäre, aber das Gefühl zu haben, dass man so ins blaue hinein arbeitet ohne wirklich zu wissen, ob es je gebraucht werden wird… Es könnte mir ja egal sein, denn bezahlen müssen sie so oder so. Andererseits ist es nicht sehr motivierend . Leider kann und darf ich da nicht mehr berichten…

Eine andere seltsame Begebenheit ereignete sich heute Nachmittag bei den Vorarbeiten zu einem Film. Es sollten eine eine ganze Reihe von Fittings von Schauspielern und Statisten gemacht werden. Ich selbst werde bei den eigentlichen Dreharbeiten nicht dabei sein. Einer Statisten war dort und wollte seinen Namen nicht nennen, was aber niemanden recht beeindruckte, denn seltsame Gestalten findet man vor allem beim Film immer wieder. Plötzlich sagte er: „ich hoffe dass ich nicht im Film aussehe wie ein Schwuler.“ Mein Arbeitskollege fragte ihn mit leisem grollendem Unterton ob er einer von der witzigen Sorte sei. „Nein“, meinte der Statist ohne Namen, „ich weine oft.“ Als der Typ weg war fragten wir uns beide, ob er sich wirklich für witzig hält oder einen Knall hat…

Eben als ich durch das Fernsehprogramm zappte fiel mir meine eigene Programmauswahl auf und wie ich sie der Reihe nach festgelegt habe. Dabei Fiel mir vor allem eine Abfolge auf die, hintereinander durchgezappt ein Kontrastprogramm aller erste Güte ergeben. Zuerst kommt Liberty TV, dann BBC World, dann CNN. Vom Reiseshoppingkanal der sich vor allem auf Billigreisen nach Tunesien und Ägypten spezialisiert hat, zu BBC World, der mir eine Doku über Bin Laden zeigt und CNN die mit mir die Hisbollah Melitzen um die Ohren haut. Zwischen Reisen und Maschinengewehrsalven. Schlimmer gehts nimmer.