Eine kleine Störung in Form einer kaputten Glühbirne, und gleich anschließend den Entschluss gefasst dass etwas Neues her muss. Ich erkläre mich.
Die Zeit kurz nach dem Aufwachen, zu wissen, dass man noch im Bett liegen bleiben kann, sich einmal umzudrehen, das Buch noch mal zur Hand nehmen das man gestern Abend weggelegt hat, den Schalter der Bettlampe anknipsen, damit eine kleine Stichflamme in der Glühbirne produzieren, weiter im Dunkeln sitzen und sich ärgern, weil man die Birne erst vor wenigen Tagen gewechselt hat.
Es muss eine neue Bettlampe her OHNE Wackelkontakt!
Diskret
Triste Orte, tristes Wetter
Solingen? Ich stell mir die Frage ganz bewußt noch mal, weil ich mir nicht ganz sicher bin ob ich wirklich dort war. Eine Ansammlung von Häusern mit wenigen tristen Geschäften in einer unschönen Landschaft, verkommen zur Schlafstadt. Und nicht weit davon entfernt gibt es auf dem Weg zurück noch so eine Stadt der ich es aber nicht so zugerechent hätte. Euskirchen. Weitaus nicht so schlimm wie Soligen, aber trozdem. Kein Haus höher als drei Stockwerke, die meisten haben nur zwei. Das gibt der Kirche in der Ortsmitte den Eindruck von etwas Gewaltigem obwohl sie eher einer Kapelle ähnelt. Nichts großartiges an Gesschäften. (Die Euskirchener werden mich öffentlich steinigen) Dabei dachte ich immer das Euskirchen eine schicke elegante Stadt wäre und das aus einem genz bestimmten Grund. Immer wenn ich die A1 von Köln aus zurück nach Luxemburg fuhr, vielen mir immer wieder die großen schicken nagelneuen Mercedes‘ und BMW’s auf, mit euskirchener Kennzeichen die drängelten und mit voller Wucht an mir vorbeibrausten.
So kann man sich täuschen.
Auf dem Hin- und Rückweg von Fritzi Haberland Das kunstseidene Mädchen zur Hälfte gehört. Über ein ein Mädchen das ein Glanz sein möchte, über die Theaterwelt, über Berlin…
…und jetzt da ich wieder zuhause bin und mich frage ob ich überhaupt weg war, schlägt mir zusätzlich das triste Wetter aus das Gemüt.
Komme mir seltsam vor
Die schnellen Entscheidungen sind doch manchmal die Besten (na ja, das wird sich noch zeigen) Heute nachmittag habe ich spontan entschieden dass ich morgen (bzw. heute) nach Solingen fahren werde. Solingen? Solingen! Mein Handwerkszeug aus meinem frühreren Leben als Friseur stammt von dort. Also besteht schon mal in einer etwas seltsamen Form eine Beziehung zu der Stadt. Solingen…mmmh…ich komme mir selbst seltsam vor. Solingen. Ich sollte mich mal schlau machen und sehen was es da sonst noch so gibt.
Schnelligkeitstest
Ich lag im Bett, döste vor mich hin, als ich plötzlich das Geräusch des Lasters der Müllabfuhr hörte. Und es durchfuhr mich wie ein Blitz! ICH HABE DEN MÜLLEIMER NICHT RAUSGESTELLT.Ich war in meinem Leben noch nie so schnell angezogen und die Treppe hinunter wie in diesem Moment…
Es hat noch so grade gereicht. Uff
Wegfahren
Der Kuschelraum steht. Und jetzt drängt es mich wieder nach draußen, nach der Fremde. Morgen vielleicht einfach ins Auto steigen und wegfahren. Das wärs… So kurz mal eben… Und je mehr mir der Gedanke im Kopf rumgeistert, um so mehr bin ich davon überzeugt. Eine Frage der Organisation. Vielleicht klappt es ja.

Das wäre so ein Ort den ich gerne nochmal sehen möchte. Nein es ist kein geklautes Bild. Es wurde vor wenigen Wochen in Kroatien aufgenommen und ist eines der Bilder das man im Sommertagebuch „Kreuzzug“ wiederfindet. Den Link zum Downloaden der E-books im PDF Format bekommt ihr wenn ihr euch bei mir meldet.
Man tut was man kann
Und genau da liegt der Hund begraben. Alle wohnlichen Änderungen sind vollbracht, es fehlt nur noch der Kleinkram, wie alte Möbel wegbringen, die Unzahl von Mülltüten wegschmeissen und irgendwie für Ordung sorgen. Dabei habe ich ein System der Entsorgung entdeckt, von dem ich hin und hergerissen bin. Als ich in dem großen Bücherregal aus dem obersten Regal die selbstaufgenommenen Videokassetten herrausnahm , schmieß ich sie gleich in den Müllsack ohne auch nur kurz zu checken was da drauf gewesen wäre. Ich habe sie jahrlang nicht beachtet und waren reine Staubfänger, also werde ich auch nicht glücklicher wenn ich weiss dass ich sie noch habe. Es ruft nur den Drang hervor dass ich sie wieder ins Regal stelle und sie dann noch einmal 10 Jahre vor sich hinmodern. Genau so werde ich es mit den Musikkasstten handhaben (ja es gibt sie noch! und ich habe noch welche!) Das steht mir noch bevor. Weg, aus den Augen, aus dem Sinn. Im gleichen Wisch habe ich auch jede Menge Bücher aussortiert. Doch Bücher wegwerfen kann ich nicht, es tut mir in der Seele weh. Ich werde sie aussetzen, ihnen die Freiheit schenken. Sie irgendwo auf einer Bank liegen lassen, für den der es findet und lesen wird.
Aussortieren
Ich sollte vielleicht für meine kleinen Abwesenheiten hier ein Erklärung abliefern.
Es ist so:
Als ich nach der Kroatienreise nach Hause kam und hier alles vorfand wie immer; im Wohnzimmer lagen noch immer die gleichen Zeitschriften rum, der Überwurf des Sessels strahlte mich immer noch in seiner blöden blauen Farbe an, überkam es mich wie ein Gewitter. Es muss was Neues her! Ein paar alte Möbel raus, andere Möbel umstellen, ein neues Sofa rein. Allerdings geschah es durch die vielen Theatervorstellungen alles mit leichter Verzögerung. Bücher ausräumen, Bücher aussortieren, Dekotrödel aussortieren,…ich hatte keine Ahnung dass sich so viel Mist mit der Zeit angestaut hatte. Doch langsam kommt Licht ins Dunkel und ich hoffe dass ich heute Abend endlich fertig bin.
Zwischendurch ein neues Buch gekauft. Eines über meine Heimatstadt. Als ich vor Wochen zum ersten mal in den Händen hielt, weil eine Bekannte die Journalistin ist, einen Vorabdruck bekommen hatte, hatte ich fast Tränen in den Augen. Es wurde mir wieder bewusst wie schön Echternach ist und dass ich es meine Heimat nennen kann.
Heute mittag gegen 13:00 Uhr
Rumgefasel
Es ist wie es ist. Besch…. Ich komme nicht zur Ruhe, zumindest nicht die gewollte Ruhe die ich mir so sehr wünsche, die Ruhe die ich selbst gestalten kann ob sie Ruhig verläuft oder aktionsgeladen. Ich fasele rum…aber ihr versteht mich, gell?
Im Hintergrund wütet die Putzfrau und ich werde zusehen dass ich ich verdünnisiere.
Wenn ich dazu komme, später mehr…
Verliebte Putzfrau
So machtlos dass meine Putzfrau bisweilen daran verzweifelt. Aber ich glaube diese Woche wird sie mich lieben.
Nichts
Eine weiteres Theaterstück hat sein Ende gefunden. „Karanval der Tiere“, das Kinderstück wurde gestern zum letzten Mal gespielt und eingemottet bis nächstes Jahr März.

Heute habe ich den allerersten Tag an dem ich richtig frei habe. Keine Verpflichtung, kein Muss, nichts. Und meine Gedanken reisen um all das was in den letzten Monaten war… Ich habe das Kreuzzug Tagebuch nicht noch einmal durchgelesen bovr ich es rausgegeben habe und werde es auch in nächster Zeit nicht tun.
Wer überigens den vorletzten Eintrag nicht kapiert hat; das Keuzzugtagebuch kann man sich runterladen. Den Link dafür braucht nur bei mir per Email anzufragen.
Und was steht heute so an?
NICHTS!
(So ganz stimmt es nicht es nicht aber ich werde das spontan von einer Minute zur nächsten entscheiden.)
Ein weiteres Ende
Neben dem Geister begraben von gestern, geht heute eine weitere Ära ihrem Ende zu. Der Weinberg in Alaska, ein Theaterstück, das seit Ende März diesen Jahres läuft, hat heute seine letzte Vorstellung um Mitternacht.
Das ist nun schon so lange her, der ganze Probenprozess und die langen Gespräche mit der Regiesseurin, dass ich mich nur noch bruchstückhaft daran erinnern kann.
Seltsam, so als ob alles eingemottet wird bevor der Winter kommt.
Außerdem…
Und außer der guten Nachicht, dass ich endlich eine Software gefunden habe die ordentliche PDF’s herstellt ohne denn Pc absacken zu lassen, gibt es auch anderes zu berichten. Die Vosrstellungen laufen gut, gestern morgen gab es eine Schulvorstellung die so richtig reingehauen hat.
Gestern abend habe ich endlich einen Geist begraben, der Bye bye Blackbird hieß. Ich habe es schon mal an dieser Stelle erwähnt, dass ich wegen diesem Film, die Filmarbeit an den Nagel hängen wollte. Es war der nervlich aufreibenste Film den ich je gemacht habe. Was das Resultat angeht, so war ich sehr erstaunt wie gut er trotzallem geworden ist. Ich hatte mir schlimmeres erwartet. Und somit kann ich endlich einen Abschnitt meins Lebens hinter mich bringen der mich lange verfolgt hat, mich krank machte und oft nächtelang nicht ruhig schlafen ließ. Die weisse Feder von einem der Kostüme der Hauptdarsteller die ich seit Drehschluss hatte, werde ich heute wegwerfen…
Ein sehr erleichterndes Gefühl endlich abschließen zu können.
Es ist da!
Ja was denn?
Na das E-book von der Filmzeit!
Und wie heisst es?
Mein Kreuzzeug!
Und wo bekomme ich das?
Bei mir, hier!
Und was muss ich dafür tun?
Mir eine Mail senden und danach fragen, gaaanz einfach.
Und was kostet das?
Ein Tritt in den Hintern?!?!
Was!!!!
Ja, aber nur weil du gefragt hast was es kostet!!!
Raus aus dem Film, rein ins Theater
Die Theaterwelt hat mich wieder. Auch wenn es mir gestern nachmittag noch skurril und surreal erschien wieder hinter der Bühne zu stehen und die kleinen Tanzmäuse für den Karanval der Tiere zu schminken. Eine Wiederaufnahme von dreien und das alles in der gleichen Woche. Die zweite war gestern Abend. „Engelmann“ Ein Theaterstück das ich letztes Jahr quasi um die gleiche Zeit in Produktion hatte. Steht alles im Augenblicke 1 den ihr aber nicht noch lesen könnt weil ich ihn noch nicht fertig verbessert habe. Und mit all den Theaterstücken die sich die Klinke in die Hand geben, wird es auch noch eine Weile brauchen.
Ich habe gestern mehrfach in Gesprächen erwähnt, dass es ganz gut ist, dass ich keine Zeit zum Verschnaufen habe und gleich weitermachen muss. Zum einen komme ich nicht aus der Übung, zum anderen habe ich keine Mußezeit zum grübeln, was denn jetzt eigentlich war. Den das was war ist niedergeschrieben. Aber (und jetzt kommt ein technisches Problem) habe ich erhebliche Schwiegikeiten das ganze Worddokumnet in ein PDF umzuwandeln.
Ich arbeite dran.
Uff…
Gestern Abend nach einer anstrengenden Fahrt vom Kölner Flughafen nach Luxemburg endlich wieder zuhause. Und das leider nicht um ein paar entspannte Tage zu haben. Gleich heute nachmittag geht es wieder los im Theater.
Vielleicht ganz gut so, ich habe keine Zeit zum überlegen was denn jetzt war. Emotional sehr hochgeladen war es allemal und das nimmt mich immer sehr mit.
Ich werde jetzt mein Filmtagebuch beenden und das wird dann in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen. Auf Augenblicke1 müsst ihr noch ein wenig warten. Da ich das Notebook nicht mit hatte konnte ich auch nicht weiter daran arbeiten.
Tout vient à celui qui sait attendre.
Kroatien
Das erste und einzige Posting , dass ich aus Kroatien schreiben werde.
Durch Zufall habe ich heute einen Internetladen in Trogir entdeckt.
Ich muss ganz ehrlich gestehen dass ich während der Zeit hier überhaupt nichts geschrieben habe. Es war einfach nicht machbar. Ich habe zwei mal angefangen und wieder augehört.
Gestern war der letzte Drehtag und als wir abends die letzte Klappe viel, schien mir alles so unreal und so als ob es doch noch weitergehen würde. Heute Morgen war mir dann endlich bewusst, dass es aus ist. Und mit dem Ende der Drehzeit schlug auch das Wetter um. Es fing gestern Abend an zu regnen und heute ist es kalt und trüb.
Hier nur ein paar schnelle Links von den Sachen die hich hier gesehen habe.
Baška Voda
Rafting in Cetina
Es werden weitere Fotos und Links folgen wenn ich morgen wieder zu hause bin.
In 12 Tagen
Am Abend wird der Faule fleissig. Das passt. Es wird sehr spär werden und anstatt meine Sachen zu packen sitze ich hier und schreibe munter vor mich hin. Im Hintergrund läuft WDR5 „Kindersendung Bärenbude“.Passt auch.
Morgen früh geht es nach Kroatien. Ich habe ein gutes Gefühl was diese 12 Tage angeht. Ich freue mich darauf… Ich werde mein Laptop nicht mitnehmen. Aber mein Pocket Pc geht mit. Damit ich wenigstens ein bisschen schreiben kann, wenn auch umständlich. Zudem habe ich das Megahandy dabei und vielleicht geht ja was postingmäßig.
Ein Epos
An den letzten beiden Montagen brachte Arte La meglio gioventù, eine italienische Familiensaga, die letztes Jahr auch in Cannes auf den Filmfestspielen lief. Ich hatte sie damals zugunsten eines anderen Films verpasst, was mir sehr leid tat, den alle Leute kamen sehr begeistert aus der Vorstellung. Jetzt endlich konnte ich sie nachholen und es war die 6 Stunden wert, die ich vor dem Fernseher hockte. Es ist die Geschichte zweier Brüder von 1966 bis heute. Ein bisschen erinnert es mich an die deutsche Familiengeschichte Heimat. Und doch sind die Ansätze anders, weil die Geschehnisse viel mehr unter die Haut gehen. Man fühlt, lacht und heult mit den Protagonisten und am Ende ist man erledigt und glücklich ein solches Filmereignis gesehen zu haben. Leider gibt es das Epos noch nicht auf DVD, aber sobald es da ist…ist der kleine Joel um einige Euro ärmer und der Schrank um eine DVD voller.
Nervösbedingter Stuhlgang
Schönes Wetter. Viel Arbeit. Es ist noch so viel vorzubereiten. Am Donnerstag geht es los. Und ich bin leicht bis mittelschwer nervös.
Dabei frage ich mich die ganze Zeit ob ich mein Laptop mitnehmen soll oder nicht. Oder reicht mein PDA? Zum schreiben reicht es allemal. Werde ich überhaupt Zeit zum schreiben haben? Immer diese doofen Fragen auf die eh kein Mensch eine Antwort weiss. Was ich zumindest mit Sicherheit weiss ist, dass ich in Deutschland während der Dreharbeiten nicht sehr viel Zeit dafür hatte. Zurückblickend auf das was unonline gesetzt in einem Word Dokument auf dem Laptop schlummert, muss ich ehrlich gestehen, dass es mir sehr schwer viel. Aber da noch keiner von euch das gelesen hat und es erst erscheinen wird wenn Augenblicke I fertig verbessert und konvertiert ist, könnt ihr das eh nicht wissen….
Ich muss unbedingt eine Abarbeitungsliste erstellen heute, sonst verheddere ich mich.
Gabbeh
Es hat vor wenigen Tagen ein nigel nagel neuer IKEA an der belgisch-luxemburgischen Grenze seine Tore geöffnet. Das ist jetzt, der dritte der in meiner Nähe öffnet. Einer im Saarland, einer in Metz in Frankreich und jetzt einer genau auf der Grenze in Blegien bei Arlon.Luxemburg ist regelrecht eingekesselt von schwedischen Möbelhäusern. Tja, und irgendwann erwischt es jeden, sogar die olle Else und mich. Ich habe mir heute einen Gabbeh Teppich gekauft zu einem sagenhaft günstigen Preis. Ich möchte gar nicht wissen von wem der hergestellt worden ist. Bestimmt nicht von blinden 70jährigen schwedischen Jungfraunen bei Vollmond. Aber schön ist er, flauschig, rot, mit kleinen Strichmännchen und Strichlamas in beige und Fransen hat er auch. Ihr wisst nicht was mit den Strichmännchen gemeint ist?
Hier bitte:


Zu gut
Das war jetzt eben so gut dass ich es niederschreiben muss! Eine Umfrage in Techeschien im WDR5 über die deutschen Bundestagswahlen ergab ein paar interessante Kommentare. In Techeschien haben sie erhebliche Schwierigkeiten mit Angie’s Namen. Angela Merkowa….Merklowa. Eine Frau auf der Straße sagte sie wäre geschmackvoll gekleidet und hätte eine geschmackvolle Frisur ,nicht wie diese Amerikanerinnen. Ein Mann sagte im Interview, dass er Schroeder für sehr nett und kompetent halte und das obwohl er sich die Haare färbt.
Aufrecht sitzend im Bett
Es mir so sehr in Blut übergegangen, dass ich gar nicht anders kann, als früh aufzustehen. Eben in das andere Tagebuch geschrieben, jetzt ins das hier. Es macht Spass. Was ich aber eben im MDR Info über Phonostar gehört habe, war weniger schön. Ein Kind das in den Niederlanden zu Tode misshandelt wurde. Es geht mir wahr scheinlich deshalb so nah, weil ich die letzten Monate viel mit Kindern zu tun habe. Grade die Todesart des Kindes war besonders schlimm. Die Polizei fand es mit einem Waschlappen im Mund und Hals, an dem es wahrscheinlich erstickt ist.
Kein guter Sonntags Anfang.
Die Homepage von Vincent Laforet Mit all dem was schief ging, was die Bush Regierung versäumte und erst viel zu spät nachholte, darf die Not, das Leid und das Elend nicht vergessen werden, das der Sturm Katharina anrichtete.
Vincent selbst sagt: „As a photographer, this was one of the easiest assignments I’ve ever had to photograph. As a human being, it was the toughest.“
Doppelte (Tage) Buchführung

Im „Philo“ heute Nachmittag um drei.
Ich fühle mich in zwei Teile gespalten. Im Prinzip sollte ich ja noch das andere Tagebuch führen, das ja des Filmes wegen nicht abgeschlossen ist. Also schreibe ich doppelt. Und das ist ganz schön irreführend. Die ersten Anfragen trudeln schon bezüglich meines E-books ein. Ich ackere so schnell ich kann, ihr Schnuffis, aber es braucht seine Zeit. Zudem bin ich auf der Suche nach einem Lektor der mir das Verbessern abnimmt. Der Satz „Schreibfehler sind gewollt und dienen der Unterhaltung“ lasse ich da nicht gelten. Die Stille heute hat mich umgehauen und jetzt fängt sie an mir auf die Nerven zu gehen. Ruhig sitzen ist grade jetzt ein großes Problem. Sollte ich mich nochmal unters Volk wagen und vielleicht gar tanzen gehen? Das war schon ewig nicht mehr der Fall.
Ich sollte noch etwas erwähnen,auf das ich ganz zu Anfang von „Augenblicke“ hingearbeitet habe. Heute nehme ich es mit grösster Gelassenheit auf und drücke mir dabei selbst ein Auge zu. Lest dazu diesen Eintrag der ollen Else.
Die Ohren fest zusammengefaltet
Schon kurz nach 6 Uhr wach gewesen. Im Radio plärrte der schlechteste Radiosprecher von RTL Luxemburg. Zulli Prud’homme. Er moderiert Gott sei Dank nur sehr wenig und meistens nur am Wochenende. Warum die den noch immer nicht vor die Tür gesetzt haben ist mir ein Rätsel. Wenn man den am Samstagmorgen hört, weiss man wie gut man es während der Woche hat. Traumhaft schönes Wetter heute morgen. Ich werde mich gleich mal unters Volk begeben.
Eben im Retsaurant
war ich der erste Gast des Abends. Ich setzte mich an einen vierer Tisch weil ich weit hinten in einer Ruhigen Ecke sitzen wollte. Die Bedinung mehr als freundlich aber mit der gweissen Distanz dass man nicht fürchten musste sie würde sich alsbald auf meinem Schoß niederlassen. Ich hatte unglücklicherweise werder was zum lesen noch mein PDA oder mein Handy mit Schreibfunktion dabei. Ich hätte die Eindrücke der Gäste gern live und sofort niedergeschrieben, denn sie waren fast genial. Es braucht manchmal nicht viel und die guten Sätze sprudeln nur so raus.
Die Tische waren eingedeckt, schön säuberlich mit kleinen dunkelblauen Servietten, fächerförmig gefaltet. Mir gegenüber an der Wand ein Stillebenbild mit Sonnenblumen das schief hängt. Es kamen weitere Gäste, Männer mit ihren Frauen, Frauen mit ihren Männern. Der Unterschied ist auf den ersten Blick nicht sichtbar und doch reisengroß. Eine Frage der Pantoffeln. Der eine hat sie an, der andere nicht. Es ist spannend was man alles beobachten kann. Eine Zeit lang saß ich mit drei grundverschiedenen Paaren im Saal. Ein junges Paar das händchenhaltend sich immer wieder tief in die Augen blickte und sich wahrscheinlich lieber gegenseitig aufgegessen hätte, als das was vor ihnen auf den Tellern lag. Ein anderes Paar das sich recht seltsam benahm, wenn ich im nachhinein darüber nachdenke. Vor allem er war nach aussen hin ganz locker und doch innerlich ein armes Bündel ein kleiner Neurosen.
Jetzt wo ich es schreiben soll sind all die kleinen Details weg…

Zudem musste ich heute erstaunterweise festellen, wie schnell ich mich umstellen kann, Gestern noch Filmstess und elend lange Standby Zeiten. Und heute ist schon alles wieder wie gehabt.
Ich bin wieder da !
So, endlich, nach mehreren Stunden rumgebastele ist es jetzt (fast) soweit. Ich schreibe wieder!!! Alles ist neu. Neue Farben, neue Buttons und Augenblicke 1 ist weg. Es war höchste Zeit für Veränderungen. Das alte Tagebuch gibt es demnächst als E-Book. Zusätzlich die Einträge während der Zeit in der ich beim Film gearbeitet habe. Aber noch ist es nicht soweit…auch wenn das schon in der Rubrick Über mich steht; ein alter Mann ist kein Schnellzug. Ein wenig Gelduld werdet ihr brauchen, denn es ist mehr Arbeit als ich erwartet hatte.
Eigentlich wollte ich erst wieder Anfang Oktober loslegen mit posten, und theoretisch war das auch so nach dem letzten Stand der Dinge, als ich noch nicht wusste, dass ich mit dem Film auf Reisen gehen würde. Ich werde vom 21. September bis zum 4 Oktober mich auf einen „Kreuzzug“ mit der Filmcrew wagen. Das Wort Kreuzzug habe ich ganz bewußt gewählt, aber mehr wird dazu noch nicht verraten. Was also heisst, dass ich zwischenzeitlich noch einmal durch Abwesenheit glänzen werde.
Aber jetzt ist jetzt und ich freue mich, dass ich die selbstauferlegte Pause gut überstanden habe und wieder in die Tasten hauen kann. Ich hoffe ihr freut euch genau so…
2 Tage frei. Selten habe ich sie so geschätzt wie heute. Der Unterschied der Dreharbeiten von draußen und drinnen ist wie Tag und Nacht. Der Rhythmus ist ganz anders. Es ist bisweilen öde langweilig und dann muss alles wieder rasend schnell gehen. Es gibt in englischen ein Sprichwort das dazu wie die Faust aufs Auge passt. „ Hurry up and wait.“ Noch sitze ich im Bett, habe noch nicht mal Kaffee…
Eine kleine Bilderflut kommt gleich. Versprochen.
Ha! Noch so grade geschafft, dass dieser Eintrag nicht nach Mitternacht erscheint. Denn mit dem Schreiben ist es wahrlich nicht einfach. Die letzten beiden Tage sind extrem ruhig verlaufen am Set. Wir drehen in der gleichen Halle in Dudelange, in der Bye bye Blackbird gedreht wurde. Jeden Tag diese elende Strecke dorthin fahren und immer wieder an diese Zeit erinnert werden, die mir die Filmarbeit derart zur Hölle gemacht hat und ich mir am Ende geschworen habe nie wieder an einem Film zu arbeiten.
Vor allem am ersten Tag war nicht einfach. Zudem hat sich die Crew verkleinert und die Tage sind nicht mehr derart aktionsgeladen. Sie sind fast schon langweilig. Doch lang sind sie immer noch. Morgen drehen wir mit einem Wolf . So ganz echt ist er nicht es ist eine Mischung zwischen Wolf und Hund.
Ich habe heute die Bestätigung bekommen, dass ich mit der Filmcrew mit nach Kroatien darf. Also begleite ich die Dreharbeiten bis zum Ende.
Zudem (hier kann ich es ja schon sagen) bastele ich im Hintergrund an meiner neuen Homepage. Der erste Testlauf gestern war erfolgreich…. Sie sieht gleich aus wie die davor nur farblich ist sie jetzt in grün und blau gehalten.
Ich muss feststellen dass ich meinen Rhythmus vom tagtäglichen schreiben nicht einhalte. Es ist kaum machbar. Die körperliche Anstrengung lässt mich umfallen wie ein Brett.
Gestern war es am Set nicht so schlimm wie die Tage davor. Es regnete immer wieder leicht. Wir haben in Fischbach gedreht, in einem Wald der dem Großherzog gehört. Traumhaft schön und ruhig, und wahrscheinlich bekomme ich nie wieder die Gelegenheit die Ecke noch einmal zu sehen.

