Seit dem Nachmittag läuft das neue und, so wurde es zumindest angekündigt, letzte Gorillaz Album „Plastic Beach“ im Hintergrund hier mit während ich arbeite. Zugegeben ich war nie ein richtig großer Fan der Cybergruppe, von der ja niemand so genau weiß wer da alles mitmischt. Wenn ich heute die Figuren in den Videos sehe, kommen sie mir ein wenig alt und verstaubt vor, nicht mehr in diese Zeit passend. Die Musik hat sich aber verändert. Sie ist orchestraler geworden, stellenweise leicht klassisch angehaucht. Doch ist der Gorillaz Sound noch deutlich erkennbar, mit seinem Downbeat Tempo, bei dem man sich dem leichten anstrengungslosen Opa-Haedbangers nicht entziehen kann. Beim ersten Hinhören war ich weder himmelhochjauchzend noch zu Tode betrübt. Es plätschert so dahin, der orchstralen Gewaltigkeit zum Trotz. Gefallen tun mir nur zwei Titel, die im Ton und Beat an ihre Glanzzeit erinnern; Stylo und Superfast Jellyfish. Auch beim zweiten Hinhören ändert sich das nicht. Es bleiben die zwei Titel.
Der Rest ist Quaker mit Banane.
Kategorie: *
Fotos
Diese Fotos und die Idee dazu sind einfach großartig. Ich hab mich darin festgeklickt.
Zwei neue
…Kanditaten sind im Account Killing Service hinzugekommen
Fromspring.me (war ja klar, nach dem Kommentar 🙂 )
und Meebo.com
Fast wäre ich
…drauf reingefallen.
Doch dann schaute ich auf das Datum.
Uff.
Wenn dem wirklich so wäre, hätte ich mich bei den Taliban beworben.
Beim Aufräumen
Es gab mal ein Theaterstück das den gleichen Titel hat und vor gefühlten hundert Jahren im Kasemattentheater gespielt wurde. Ich war Inspizient und bereitete jeden Abend die Bühne vor die wie ein Schlachtfeld nach einer Party aussehen musste…ich schweife ab.
Beim Aufräumen entdeckte eine Altlast (obwohl Altlast…na ja) von 2009. Formspring.me heißt das Ding in dem man mir unendlich viele gescheite und blödsinnige Fragen stellen kann. Zu Anfang bekam ich eine Reihe Fragen, aber in den letzten Monatent ist es ruhig geworden. Ich habe die Maske wieder in Widgets integriert, so dass sie jetzt auf jeder Seite erscheinen, vielleicht kurbelt das das Fragenkarussell ja wieder an. *Das Konto wurde dem Killing Service geopfert .*
Dabei entdeckte ich eine Frage bei der ich keine Benachrichtigung bekam. (Übergründliche Spamfilter lassen grüßen) Und das von meinem Namensvetter Joel.
Was ist der wichtigste Gegenstand, den du besitzt?
Der wichtigste Gegenstand. Ich glaube ich besitze nichts das mir so wichtig wäre, dass ich nicht darauf verzichten könnte, obwohl ich ein sehr materialbezogener Mensch bin. Das was ich am meisten vermissen würde, würde man es mir wegnehmen, wäre das Arbeitsmaterial, das ich für meinen Beruf brauche. Ohne das wäre ich echt aufgeschmissen.
Handy?
Es gibt öffentliche Telefonzellen.
Mein Cabrio?
Es gibt öffentliche Verkehrsmittel.
Mein Pc oder mein Laptop?
Es gibt Internet Cafés.
…
Je mehr ich über mir wichtige Gegenstände nachdenke, es gibt für alles eine Alternative.
Wenn man mich aber fragen würde, was ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, würde meine Antwort eine Shopping Mal sein.
Im Photoblog
…tut sich was.
Die, die vielleicht noch das alte Blog kannten, werden den Unterschied merken. Es sind nicht mehr unbedingt Landschaftsaufnahmen. Es sind Stimmungen, vielleicht sogar Spiegelbilder meiner Seele. Wer weiß das schon.
Kindesmissbrauch
Eigentlich wollte ich das Thema Kindesmissbrauch im Blog außen vor lassen, da sich eh schon genug darüber ausgelassen, und viel Öl ins Feuer geschüttet wird. Es fällt, mir zumindest, dann sehr schwer die Thematik aus einer gewissen Distanz zu betrachten, was aber von Nöten wäre.
Heute morgen sah ich diesbezüglich in 3sat eine Reportage über einen Text von Bodo Kirchhoff der bei Spiegel Online publiziert wurde, der mir offensichtlich entgangen ist.
Sprachloses Kind
Von Bodo Kirchhoff
Die Reportage vom schweizerischen Fernsehen, in der Bodo Kirchhoff von seinem eigenen Missbrauch als kleiner Junge erzählt, machte mich ratlos. Sie geht in eine völlig Denkrichtung, als die, die ich dafür in Anspruch nehmen würde, nämlich lösungsorientiert. Doch bevor ich mir eine Meinung über eine Meinung bildete, lass ich zuerst den Text. (Und das solltet ihr jetzt auch tun bevor ihr weiter lest.) Hier geht’s zum Text.
Ich bin missbraucht worden – ein Wort, das nicht viel taugt, das nicht weiterhilft, das nur die ganze Misere der Sprachlosigkeit zeigt.
Der ganze Sex-Sprachmüll hat die Sprachnot der Betroffenen nicht gelindert, im Gegenteil: Für die schlichte Wahrheit gab es jetzt gar keine Worte mehr. Und lieber behält man intimen Schmutz für sich, als ihn einer schmutzgierigen Welt auszusetzen, die sich nur respektlos erschüttert zeigt.
[…andererseits hat meine Sexualität bis heute etwas Verwahrlostes, einen Mangel an Verbindlichkeit, dem ich ständig sprachlich zu begegnen versuche.
Päderasten sind unbelehrbar, wie alle wirklich Liebenden. In diesem Punkt sind sie dumm, und dumm sind auch die beflissenen Aufarbeiter, wenn sie von damaligen Exzessen sprechen – was Exzesse sind, sollte man beim Marquis de Sade nachlesen. Was mir widerfahren ist, waren Doktorspiele, Ferkeleien, unausgegorener Sex, aber gepaart mit stummer Liebe, einem echten Begehren. Und wer begehrt, begehrt, ob Knabenlippen, die Hüften einer Frau oder das Leid des Gekreuzigten wie der Heilige Franziskus. Da ist jede Entschuldigung nur Theater; wir müssen uns schon selbst verzeihen (und auch selbst entschädigen).
Das sind nur einige Passagen, bei denen ich ratlos war. Ich kann zwar irgendwie nachvollziehen was er damit meint, doch am Ende steht keine Lösung. Und das bringt mich zum Schluss, dass er keine Lösung haben will. Er suhlt sich im eigenen Missbrauch ob der Sprachlosigkeit und der Wut zum Trotz. Und er ist nicht besser als die Welt die er anklagt mit ihrer „respektlosen Erschütterung“, denn er geht ja selbst damit an die Öffentlichkeit und fordert sie dazu heraus.
Ach, wahrscheinlich kann ich, mit meinem festgefahrenen Denkmuster und da mir so etwas nicht passiert ist, gar nicht beurteilen, wie das wirklich ist.
Aber das ist auch typisch für mich.
In eigener Sache
Am 14, 16, 20 und 21 April (leider nur vier mal) läuft eines der spannendsten Projekte für mich in diesem Jahr. Escurial von Michel de Ghelderode ist ein Theaterstück das eintaucht in die tiefen dunklen Fabelwelten des Mittelalters und deren ureigenen Gebräuche und Ängste. Regisseur ist Frédéric Frenay mit dem ich jetzt das dritte Mal zusammenarbeite und ich freue mich das ich es wieder bin dem er die Aufgabe der Maske zuteil werden lässt.
Ich habe heute die erste Durchlaufprobe gesehen und es ist vielversprechend.
Soziale Netzwerke bei Stiftung Warentest
„Du gibst uns eine weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest“. Mit solchen Klauseln holen sich soziale Netzwerke wie das US-Portal die Erlaubnis, Nutzerdaten auch an Dritte weiterzugeben.
„Facebook, Myspace und Linkedin schränken die Rechte der Nutzer ein, räumen sich selbst aber weitreichende eigene ein, vor allem die Weitergabe der privaten Daten an Dritte“
Und sehr interessant ist auch diese Tabelle.
Den ganzen Artikel gibt es hier.
Via Netzwelt.de
Und wer jetzt wissen will wie man da raus kommt, klickt hier auf Account Killing Service. Facebook ist schon drin, LinkdIn und MySpace werden in Kürze folgen.
Räusper
Das bin ich nicht!
http://twitter.com/Wortgefecht
Da kam eben eine Anfrage und ich wollte das nur mal klarstellen
Am Mittag gelesen
Heute Buisnesslunch um zwölf. Doch es wurde ein Single Essen, weil der Gegenüber aus Zeitgründen absagen musste. Mich störte das nicht im geringsten, und so saß ich im Kjub und ließ es mir schmecken. Bis ich während den Gängen auf dem Smartphone den Artikel von Marienetta las.
Die traurige Geschichte eines achtzehn jährigen Mädchens das zweimal starb.
Danach hatte ich merklich weniger Appetit.
Via einestages
ICQ Konto löschen
Bei meinem neu angediehenen Aktivismus alte Konten im Netz zu löschen, stolperte ich vorhin über fast 10 Jahre alte Chatprotokolle von ICQ auf einer externen Festpaltte. Es kamen Erinnerungen an Leute hoch, die nie kennengelernt habe, mit denen ich aber über so ultraprivate Dinge geredet habe, dass es mir heute peinlich ist.
Es war das Zeitalter das Chats per ICQ und IRC und Newsgroups waren noch total angesagt. Päderasten und Hacker denken sicher mit Wehmut an diese Zeit zurück. Es erinnerte mich aber auch, als ich noch mit einem 56K Modem im Internet unterwegs war, das beim Einwählen diese irrwitzigen Piep- und Wasserfallgeräusche machte. Das Downloaden eines Freeware Programms dauerte Minuten, oft Stunden und man wusste diese kleinen exe. Dateien irgendwie mehr zu schätzen als heute. Ich hatte mal ein Programm bei dem man einen Frosch im Mixer zum herumwirbeln brachte bis zum Exitus…. ich schweife ab.
Auf der Suche nach Antworten über ICQ fand ich recht viel Unerfreuliches. Ich selbst kann mich wage erinnern dass es mal sowas wie ein Löschvorgang im ICQ (3? oder 4?) gab. Inzwischen sind wir bei ICQ7 als Hauptprogramm mit einer Lite Version, einer webbasierten 2go Version und jeder Menge Apps für Mobiltelefone.
Auf der Wikipediaseite über ICQ steht auch jede Menge unerfreuliches. Und da fand ich dann klar und deutlich die Aussage:
It is not possible to cancel or delete an ICQ account.
Boing!
Das gilt übrigens auch für icqmail.
Eine andere Seite auf der ich soviel Unerfreuliches fand dass sich mir die Nackenhaare sträubten, ist das End User License Agreement oder auf deutsch Endbenutzer-Lizenzvereinbarung. Himmel, zu welchen haarsträubenden Vereinbarungen man sich doch früher hat hinreißen lassen.
Das Einzige was man tun kann, ist das ICQ Konto zur Karteileiche vermodern zu lassen. Hierzu logt man sich in sein Konto ein, auf Profil, dann auf Profil bearbeiten und klickt dort ganz unten folgenden Link:

Dann logt man sich noch bei ICQ 2Go ein löscht alle Freunde.
Und das wars, mehr kann man leider nicht tun. Die ICQ Nummer bleibt bestehen.
Fotoblog
Gestern entschloss ich mich dazu, wieder ein Fotoblog zu eröffnen.
Es sind, im Gegensatz zu meinem ersten Fotoblog, nicht explizit Fotos von und um Echternach, sondern Momentaufnahmen, Stimmungen, Ausschnitte und Einzelteile, mal nachbearbeitet, mal nicht, so wie ich gerade lustig bin.
Wem es gefällt: photo.joel.lu
Julie & Julia
Nachts kurz vor drei Uhr eine Filmkritik schreiben; ich frage mich ob ich das schon getan habe? Mir fällt die Zeit ein, in der ich live von den Filmfestspielen in Cannes berichtete und oft spät in der Nacht noch kurz und knappe Beiträge schrieb… ich schweife ab.
Was soll ich groß schreiben über den Film? Ich kaufte mir vor ein paar Tagen die DVD. Er ist nicht schlecht aber ich kann auch nicht sagen, dass er besonders herausragend ist. Der Teil, der in der heutigen Zeit spielt, unterliegt bei weitem dem der in den vierziger Jahren stattfindet. Eine echte Überraschung wäre, wenn Merryl Streep grottenschlecht wäre. Ist sie aber nicht. Sie ist brillant, wie immer. Sie ist „leider “ immer so gut, dass man ihr das nicht mal übel nehmen würde, wenn sie tatsächlich einmal eine Rolle in den Sand setzen würde.
Die Geschichte ist nicht weltbewegend, aber mir gab sie einen unglaublichen Schub, durch die Tatsache, dass Julie ein Blog schreibt. Ich glaube ich sollte mir den Film regelmäßig reinziehen, wenn ich mich die Schreibfaulheit befällt.
Deshalb auch nachts um drei ein Beitrag.
PS: Das Bild stammt vom Cover der DVD, auf der man klar und deutlich lesen kann, dass der Film in Deutschland keine Altersbeschränkung hat. Da ich aber im Film mehrfach Flüche hörte und auch einmal ein klares und deutliches „Fuck“, nebst heftigem Knutschen, habe ich aus Neugierde bei IMDB die Altersfreigabe für die Staaten nachgeschaut. Ab 13!!!! Jahre.
Pffff…Hypocrits!
Ich könnte mich immer wieder darüber aufregen, aber das ist ein anderes Thema.
Der Witz des Tages
Ich könnte den Joke jetzt hier hinschreiben, aber…nun ja,…eh…es ist eigentlich gar nicht sooo gut, und doch habe ich eben geschrien vor Lachen.
Seht selbst. Gleich zu Anfang. Da verstarb jemand….pffffffoohhuuhhhaha ha ha Ha Ha Ha HA HAAA!!!
Missmut am Morgen
Eben hörte ich im Radio eine Werbung für Milchprodukte und dazu den Link, laitfrais.lu . Ich habe die Seite mal durchforstet und war anschließend richtig fuchsig.
Meinetwegen bräuchte man gar keine Werbung für Milchprodukte zu machen, denn ich mochte sie seit jeher, bis… tja. bis…
Vor ungefähr anderthalb Jahren musste ich mich einer heftigen Antibiotika Kur unterziehen wegen einem Zahnproblem. Da ich nicht wollte, dass mein Leber und mein Magen zu sehr darunter leiden, aß ich täglich Joghurt, weil man ja davon behauptet, dass die Antibiotika dadurch weniger aggressiv seien. Das Resultat davon waren unerträgliche Magenkrämpfe und permanenter Durchfall. Ich schrieb diesen Umstand anfangs den Antibiotika zu. Doch als ich die Kur beendete, waren die Symptome immer noch da. Es brauchte sehr lange bis ich die Sache wieder im Griff hatte. Seitdem habe ich eine Milchunverträglichkeit.
Zu Anfang war es sehr ungewohnt, da ich erst mal für mich nach Alternativen suchen musste. Ich stieg auf Soya und Reis Produkte um, sowie auf lactosefreie Produkte.
Ich probierte eine Reihe von Produkten aus. Am schlimmsten reagierte ich auf Joghurt mit Zusätzen wie Activia und Actimel. Die „normalen“ Joghurte konnte ich noch zu Anfang essen bis es auch damit vorbei war. Inzwischen ist alles tabu. Fehler mache ich aber immer noch weil es halt einfach ein Sachen gibt denen ich nur schwer widerstehen kann. So kaufte ich mir gestern eine Eclair mit Mokkacreme ohne lange zu überlegen und schon war es passiert…
Was mich nun an dieser laitfrais.lu Seite stört, ist dass mein Problem mit keinem Wort erwähnt wird.
Dabei ist es ein Phänomen das immer häufiger vorkommt. Damit der Körper Kuhmilch verdauen kann muss er ganz spezielles Enzym produzieren. Durch Untersuchungen wurde inzwischen festgestellt, dass die Laktosintoleranz ab einem gewissen Alter immer häufiger auftritt und sich Europa immer mehr verbreitet.
Diese Seite wird, vom Agrikulturministerium und der EU unterstützt bzw. gesponsert zum Sinn und Zweck die Milchwirtschaft anzukurbeln. Das mag edel und gut sein, aber wenn die grassierende Lactoseunverträglichkeit dabei nicht in Betracht gezogen wird, läuft meines Erachtens nach diese Werbung ins Leere. Es sollte vor allem auf die Gefahren dieser vermeidlich tollen Joghurte à la Actimel und Yakult hingewiesen werden. Denn ich bin überzeugt davon, dass eben diese Produkte zum Großteil zur späteren Unverträglichkeit beitragen und alles andere als gesund sind.
Ich habe den Beitrag jetzt noch mal durchgelesen und er kommt mir ein wenig verworren vor. Ich werde ihn nochmal überarbeiten müssen, aber ich denke ihr habt verstanden was ich sagen will. Links über die Untersuchungen und Recherchen werde ich auch dann hinzufügen.
The dark side of Facebook
Vor gar nicht allzu langer Zeit schreib ich etwas über ein Tool das sich Web 2.0 Suicide Machine nennt. Ein recht praktisches Tool, denn mit nur ein paar wenigen Klicks kann man sein Konto bei MySpace, Twitter und Facebook killen.
Facebook war aber gar nicht damit einverstanden, dass man die kostbaren Daten von ihren Servern so einfach löschen kann. Wenn man es als User per Hand macht, braucht es Stunden. Somit unternahm Facebook gerichtliche Schritte gegen die kleine Firma mit Sitz in Rotterdam und diese stellte ihren Service ein. Den ganzen Presse Artikel darüber könnt ihr hier lesen.
Selbst als ich mich vor ein paar Wochen dazu entschloss bei Facebook auszutreten, ging das Tool schon nicht mehr. Ich finde es äußerst schade denn es sollte jedem selbst überlassen sein ob und wann man aus einem sozialen Netzwerk austreten will. Wenn es dafür ein Tool gibt das diesen Austritt erleichtert, so finde ich das nicht mehr als fair. Aber es lässt auch tief blicken in die Facebook Politik. Denn es beweist mir zumindest, dass die Kritiker von Facebook recht haben und nicht aus Jux immer wieder auf die Gefahren hinweisen. Facebook IST ein Datensammler!
Ich habe mich dazu entschlossen dem entgegen zu wirken und werde meinen kleinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, in dem ich eine extra Seite erstellen werde, auf der man alle Infos dazu findet wie man bei Facebook und Co. rauskommt. Denn die Links sind mitunter sehr versteckt und gar nicht so einfach zu finden.
Update: Die Seite steht! Bis jetzt sind Facebook und Twitter beschrieben. Es sollen aber noch mehr werden. MySpace, Freindster, Second Life, StudiVZ und und und… Ihr könnt mir gerne dabei helfen wenn ihr wollt. Als kleines Dankeschön werden DVD’s verschickt. Ihr dürft euch auch gerne des Buttons „Killing Facebook Twitter and Co.“ bedienen und ihn auf eure Homepage stellen.
2nd Update: Ich habe die Seite in Account Killing Service umbenannt und neben sozialen Netzwerken sind jetzt auch andere Seiten zu finden wie Yahoo & Co. Schaut immer mal wieder rein. Es kommen immer neue hinzu.
Irgendwie schön
Ah ja?
Vorhin las ich im Channel Reviewer Forum folgendes:
Question:
What do you think about watching BBC content over the internet?
Is this a good or bad idea? Would you be willing to pay for this? Would you be comfortable watching TV in this way? Do you know how to do this? Have you done this before?
Eine der Antworten war:
Just give us access to BBC1 and BBC2 (not forgetting BBC3 and the ITV channels) as generously as you already are to cable viewers in Switzerland, Belgium, Holland and Luxemburg (precident already set so no backing away or feeble excuses possible !) and hey-presto no need for the worldwide BBC channels and no experiments with broadcasting (endless stream of repeats I presume)via the internet.
Ah ja? Welcher Anbieter hier in Luxemburg hat die denn?
Meinung & Stricke
Es bisschen Befindlichkeitsbloggen gefällig?
Bitte schön.
Vor ein paar Jahren hatte ich kein Problem über Arbeiten zu schreiben, die ich nicht mochte, Theaterstücke oder Filme z.B., an denen ich beteiligt war und von denen ich nicht überzeugt war. Heute fällt es mir zusehends schwerer. Ich komme mir dabei wie ein Nestbeschmutzer vor.
Dabei stellte ich ich mir die Frage warum das so ist?
Weil ich inzwischen wesentlich bekannter bin als früher?
Weil der Altersbonus eigentlich keiner ist und man meine Meinung inzwischen ernst nimmt?
Weil man mir aus der eigenen Meinung einen Strick drehen könnte?
Weil ich daraus eine ausgewachsene Aversion gegen soziale Netzwerke entwickelt habe?
Zur Zeit arbeite ich an einem Stück in dem alles wie geschmiert läuft. Es ist in einem Theater in dem ich bisher nur zweimal kurz gearbeitet habe. Das aktuelle Stück ist im Grunde meine erste richtig große Arbeit für diese Gruppe. Ich konnte mich und meine Arbeit gut einbringen, alle Vorschläge und Kreationen wurden anstandslos angenommen. Es entstanden keinen peinlichen Momente zwecks der Bezahlung. Keiner der Schauspieler tanzt aus der Reihe oder hat gar ein Diva Syndrom. Das Stück selbst ist eher mittelmäßig und erinnert mich an ein Kessel Buntes. Auch die Regiearbeit ist nicht wirklich berauschend.
Eine wirkliche Herausforderung ist das Ganze nicht. Es ist kein Stück auf das ich stolz bin.
Früher hätte ich zu dem oberen Absatz noch explizit hingeschrieben, was für ein Theaterstück es ist und wo es läuft. (Es ist übrigens gar ich nicht so schwer herauszufinden) Aber heute würde ich das nicht mehr tun.
Man(n) muss nicht
Es gibt Dinge im Leben die muss ich nicht lernen und auch nicht unter allen Umständen wissen muss.
So z.B das hier:
Katheterisierungs-Simulator, männlich

Für alle angehenden Ärzte, Krankenpfleger und Hardcorefetischisten: Das Ding kann man hier erwerben zum Schnäppchenpreis von 518.-€
Ein Video
Das Video sollte man sich ansehen. 🙂
Ab 21:14 wird es interessant, (oder auch nicht)
Das Wort zum Sonntag
Das ist mal wieder ein richtig guter Podcast der Gladiatorin des Alltags
Gute Menschen
10 sekunden
In dieses Video, sollte man für 10 Sekunden ab 3:17 schauen.
Sollte man, man muss aber nicht.
Hinter den Kulissen
Ab heute wird das Theaterstück Schold a Schäin wieder gespielt und zwar für 3 Vorstellungen im Syrkus in Rodt/Syr. Vorhin beim letzten kompletten Durchlauf der Wiederaufnahmeproben, ergab sich eine seltsame Situation.
Im zweiten Teil des Stückes ist vorgesehen, dass ein kleiner Chor zwei kurze Auftritte hat. Da das Stück ja nun nicht mehr in Mersch gespielt wird sondern in Rodt/Syr hat der Chor auch gewechselt. Somit war vor dem Durchlauf eine kurze Stellprobe für den Chor vorgesehen.
Anschließend fragte einer der Chordamen, ob der hiesige Dorffriseur für die Verschönerung der Schauspieler zuständig sei? Zugegeben für den Dorffriseur aus Rodt/Syr war es ein Riesenkompliment, aber mir gegenüber war es eine bodenlose Frechheit.
Ich muss gestehen, dass ich die Ignoranz des „gemeinen“ Fußvolkes zusehends schlechter ertrage. Vor zwei,drei Jahren noch pflegte solche Fragen mit einer gewissen Coolness wegzustecken.
Sind das etwa die ersten Anzeichen von Altersstarrsinn?
Shaun the Sheep
Das einzige Schaf für das ich sonntags morgens den Fernseher einschalten würde, wenn es am Schluss der der Sendung mit der Maus kommt.
Und das Spiel hier ist auch ein netter Zeitvertreib:

Twiiiiii….
Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole.
Bitteschön, für die die es auch nicht mögen und/oder noch nie gemocht haben.
Und weil es so schön ist, gleich noch einen hinterher.
Heute ist so ein Tag
Ich dachte an Ellen.
Ellen war eine Busenfreundin, als ich achtzehn war. Irgendwann hatten wir mal versucht ein Paar zu werden, was aber gründlichst schief ging und die Annalen der Peinlichkeiten der Weltgeschichte gehört. Also werde ich auch nicht im Blog darüber schreiben.
An Tagen wie heute saßen wir manchmal zusammen und hörten Musik. Vorzugweise war es AllanParsons Project Tales of Mistery & Imagination. Oft schwiegen wir was Ellen bisweilen schwer fiel.
„Wir sollten etwas bedeutendes tun“, sagte sie dann oft.
„Was denn?“, fragte ich.
„Jeder Mensch sollte mindestens eine bedeutende Sache in seinem Leben tun. Ein Haus bauen, ein Buch schreiben, ein Kind zeugen, oder ein Baum pflanzen.“
Nichts davon haben wir jemals in Angriff genommen. Ein paar Jahre später kaufte ich ihr ein Kastanienbaum, den wir gemeinsam im Garten ihrer Eltern pflanzten.
Ich sollte mal an ihrem Elternhaus vorbeifahren und sehen ob er immer noch steht.
Chinasmack
Ich habe schon einmal auf diese Seite hingewiesen: Chinasmack.
So wie es Regenbogen- und Revolverblätter sonstwo in der Welt gibt, ist diese Seite eine Mischung aus beiden und schreckt wahrlich vor nichts zurück. Die Seite wird aber nicht in China gehostet, dafür schlägt sie zu sehr über Stränge.
chinaSMACK is a daily-updated collection of translated internet content from the Chinese-language internet. These latest stories, pictures, videos, and topics have become very popular, spreading across China’s major BBS forums, social networking websites, or through email forwards sent between normal Chinese people everyday.
Der Großteil der Beiträge besteht hauptsächlich aus Bildern. So wird dort zum Beispiel über einen Obdachlosen Brother Sharp berichtet, der es durch seine Aufmachung auf die Titelseiten diverser Revolverblätter geschafft hat, und es scheint als ob der demnächst ein Laufstegmodel werden könnte. Die Bilderserie verheimlicht natürlich nichts. So sieht man den armen Kerl in Essensresten (die sehr danach aussehen als ob es ein Mageninhalt gewesen wäre) rumwühlen um seinen Hunger zu stillen.
Harmlos werdet ihr sagen; stimmt.
Die härtere Gangart von Chinasmack sieht man in diesem Beitrag über eine Hinrichtung, die ich nicht weiter kommentieren möchte.
D’Gëlle Fra
Seit ein paar Tagen wird nun schon heftigst über diese Frage diskutiert. Der Entschluss scheint jedoch den Berichten nach, wie in Stein gemeißelt.
D’Gëlle Fra plënnert fir 6 Méint op d’Weltausstellung
Und die Aufregung darüber ist in den Umfragen groß. Nun finde ich die Idee, etwas aus Luxemburg zur Weltausstellung zu schicken, das urtypisch für das Land und seine Weltansichten steht, nicht schlecht. Doch wäre etwas anderes als ausgerechnet die Gëlle Fra nicht besser gewesen?
Zudem haben die Dänen ja die gleiche Idee, indem sie ihre Meerjungfrau nach Shanghai schicken.
Was käme als Alternative dafür in Frage?
Aua!


