Immer

Tage wie dieser hauen mich um. Ich habe das seltsame Gefühl dass ich mich wieder zu viel zumute. Aber eigentlich müsste ich es wissen. Es kommt IMMER alles auf einmal.
Es steht mir ein Probenwoche  bevor , in der wir jeden jeden Tag proben was bis jetzt nicht der Fall war. Im Prinzip freue ich mich drauf, weil wir dann größere und schnellere Fortschritte machen. Doch habe ich zusätzlich noch das Schulstück, von dem ich bereits sprach, am Ende nächster Woche. Und ein Film ist auch in Aussicht.
Wie ich schon sagte, es kommt IMMER alles auf einmal.

Gewohnheit & Abwechslung

Kleine Gewohnheiten. Zu dem Wort gibt es zwei Zitate die widersprüchlich sind.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Der Mensch liebt die Abwechslung.

Da ist mir seit ein paar Wochen angewöhnt habe einmal die Woche in die Sauna zu gehen, stellt sich die Frage ob ich es zur richtigen Gewohnheit werden lasse oder soll ich zur Abwechslung dazwischen auch ins Hallenbad gehen?
Dabei kommt mir grade in den Sinn dass das Hallenbad in Echternach, als ich das letzte Mal bewusst dran vorbei ging, eine Baustelle war. Ist das immer noch so?

Kaugummi

Bin noch nicht allzu lange wach.
Eben ein Zitat gefunden, über das ich sehr lachen musste. Der Tag beginnt gut.

Durch den Kaugummi wird man daran erinnert, dass der Mensch eher von einem Rindvieh als vom Affen abstammt.
Ernst R. Hauschka, deut. Aphoristiker (geb. 1926)

Und wenn wir schon bei dem Wort Aphorismus sind, dazu gibt es hier eine gute Erklärung und hier eine noch bessere. Und nach genau 5 Klicks fand ich den Spruch hier.

Antworten finden, heißt: vom Fragen ermüdet sein.
Hans Kudszus (* 7. Juli 1901 – † 13. April 1977) deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Demnach ist mein Frage-ohne-Antwort Spiel ein Muss!

Der Weg

In einer halben Stunde muss ich los zur Probe. Am meisten nervt mich die verlorene Zeit, die für die lange Anfahrt draufgeht. Wenn ich sie mit Bus und Bahn zurücklegen könnte wäre es nur halb so schlimm, weil ich die Zeit mit lesen oder Musik hören, verbringen könnte. Ich muss sie selbst fahren. Und da es keine Autobahn ist sondern eine kurvenreiche gemeine Strecke, kann ich mich von nichts ablenken lassen. Ich plädiere dafür, dass Luxemburg einmal kurz in einem Kochwaschgang etwas geschrumpft wird, damit der Weg kürzer wird. Doch wenn ich es mir vorstelle muss ich unweigerlich lachen. Luxemburg ist klein genug.
Zudem habe ich ein passendes Zitat dafür bei Else gefunden die es wiederum aus Six Feet Under hat.

Das Objekt der Beobachtung verändert sich durch den Akt der Beobachtung.
Six Feet Under, Erste Staffel

Voll krass

Das Märchen das so schön angefangen hatte ist aus. Die Tekkan Jungs sind entlarvt. „Die haben voll krass kopiert.“ Warum mussten auch die von SPIEGEL-online rumschnüffeln! Aber der Katzenjammer hatte doch zu sehr Ohrwurmcharakter der nicht nur auf Laienmist gewachsen ist. Die Sternenstaubglasur hat ihren Glanz verloren…

Der Hauptfehler des Menschen bleibt, daß er so viele kleine hat.
Jean Paul (1763-1825), eigtl. Johann Paul Friedrich Richter, dt. Erzähler

Spielchen

Das gestrige Pläne schmieden ist heute wieder ganz in Frage gestellt. Manchmal glaube ich dass es absichtlich geschieht, dass das Schiksal Spielchen mit mir treibt…

Es gibt nichts praktischeres als eine gute Theorie.
Immanuel Kant (1724-1804) deut. Philosoph

Neu

Alles neu macht der Frühling. Warum nicht auch das Design meines Blogs? Wie findet ihr das neue Design oben? Bin schwer am überlegen ob ich mir das nicht zulegen soll.

Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge – solange sie nur genau den alten gleichen.
Charles F. Kettering (1876-1958), amerik. Industrieller, zuständig für Forschung u. Entwicklung bei General Motors

Zwischen Proben und Zitaten

Hatte ich schon mal gesagt, dass die Proben immer strammer werden? Bestimmt! Wenn die Intensität steigt habe ich den Hang mich zu wiederholen in dem was ich hier schreibe.
Heute war der allererste Tag in diesem Jahr in dem das Thermometer bis auf 14 Grad stieg und es in der Sonne richtig warm war. Endlich… endlich Frühling! Ich hatte ja gestern darüber berichtet aber da waren die Temperaturen noch anders.
Hoffentlich bleibt das jetzt so. Denn einen weiteren Kälteeinbruch werde ich nicht überleben.

Eine Socializing Woche steht bevor. Außerdem steht das alljährliche Schulstück wieder ins Haus. Ein Stück, das ich glaube ich im dritten oder vierten Jahr mache. Es ist eine ähnliche Pflichtübung wie der Basilikachor. Nur ist es mit den Kiddies wesentlich einfacher. Das Divaprinzip steht nicht an der Tagesordnung.
Jedoch wird mir immer wieder von Jahr zu Jahr bewusst dass ich älter werde, wenn ich mit ihnen arbeite. Ich erinnere mich noch an das allererste Mal als ich die Maske für sie gemacht habe. Jetzt sind die damals Jüngsten schon fast die Ältesten in der Truppe….

An dieser Stelle folgt ab jetzt eine neue Rubrik: Zitate

Das Alter ist die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt.
Wilhelm Raabe (1831-1910), dt. Dichter

Der erste Tag

…an dem man endlich in Luxemburg draussen sitzen kann. Ich sitze auf der Vorderterasse vom Philo’soff und schaue den Leuten zu. Man merkt, dass förmlich danach gelechzt haben, endlich wieder draußen sitzen zu dürfen. Es wird langsam Frühling. Und meine Stimmung steigt!

Kälte & Text

Bei eisiger Kälte und strahlendem Sonnenschein ein langen Spaziergang mit R. und ihrem Hund an der Sauer absolviert. Jetzt so kurz vor 18:00 Uhr ist es noch immer richtig hell. Man merkt dass die Tage länger werden.

Ich muss Text Text Text lernen. Sonst werde ich erschossen.

Iiischhh liebe diiischhh…

Die „kleine Kostbarkeit“ ich hier vor ein paar Tagen erwähnte, entwickelt sich zum Kult. Die drei Pickelgesichter waren bei TV Total eingeladen. Jetzt weiss die ganze Menscheit, dass sich die drei Grup Tekkan nennen. (Nee, nee… Grup… das ist schon richtig geschrieben!! Ausnahmsweise mal kein Unterhaltungsschreibfehler!)
Wer das Video überigens nicht auf meiner Seite sehen kann sollte es mal hier versuchen. Wer es dann immer noch nicht sieht, dem fehlt das Flashplayer Plug-in im Browser und sollte diesen bei Adobe Macromediea herunterladen.

Lavendel

Wenn ich sehe wie viel dass die olle Else schreibt zusätzlich ihres ganzen Arbeitspensums und wie schändlich wenig ich hier zu Blog bringe, habe ich gleich ein schlechtes Gewissen.
Dabei gibt es doch Dinge zu berichten die unbedingt ins Log gehören. Zum Beispiel war ich gestern Nachmittag im Kino mit einer Freundin die ich schon eine Weile nicht gesehen hatte. Da sie, soweit ich dass noch in Erinnerung habe, hier nicht erwähnt werden möchte, nennen wir sie mal R. R litt längere Zeit unter einer Mangelkrankheit und hatte sich ganz aus allen sozialen Verpflichtungen zurückgezogen. Umso erfreuter war ich als ich endlich wieder etwas von hier hörte.
Ladys in Lanvender mit Judy Dench, Maggie Smith und Daniel Brühl. Der Film kam schon 2004 in die Kinos, hat aber ziemlich lange gebraucht bis er den Weg nach Luxemburg fand. Das kommt manchmal vor. (Deshalb habe ich hier auch schon den Amazon Link der DVD)
Absolut rührende Story und blendend gespielt, allen voran Judy Dench die mal wieder alle Register ihres Könnens zieht. Der Film basiert, genau wie Brokeback Mountain, auf einer Kurzgeschichte. Es scheint ein Trend der Zeit zu sein.

Druck

Die Proben haben an Intensität zugenommen. Ich habe schon länger nicht mehr drüber geschrieben, weil sie in der Regelmäßigkeit einer Kuckucksuhr jede Woche stattfinden. Seit gestern geht es in den Endspurt des zweiten Teils und somit gehen wir in Riesenschritten auf die Endproben zu.  Seit gestern ist auch das Plakat raus mit der Ankündigung des Stückes, was es nicht leichter macht, im Gegenteil. Ich wurde gestern und heute schon mehrfach darauf angesprochen und der Erwartungsdruck steigt.
Hatte ich nicht irgendwann mal gesagt, dass ich mir das nie mehr antun würde?

Die Beule

Man geht ein Schritt vor und merkt dass es klappt, dass dieser eine Schritt den Erfolg hatte den man sich vorgestellt hat. Dann versucht man noch einen und ist regelrecht begeistert wie gut es vorangeht. Dann wird man übermütig und versucht gleich zwei Schritte auf einmal. Und da passiert es. Man knallt mit dem Kopf gegen die Wand. Vor lauter Erfolg hat man die Wand nicht gesehen. Doch sie stand schon immer da. Man hat sie ganz zu Anfang bemerkt und doch irgendwie übersehen. Die Beule am Kopf lässt einen rückwärtstaumeln, zurück zur Startlinie.
Und dann?
Im zwischenmenschlichen Bereich ist das mitunter irreparabel.

Schreibfaul

Seit Samstag nichts mehr geschrieben. Dabei gäbe es viel zu erzählen. Angefangen mit der Geschichte meiner verlorenen Brieftasche, die mir allerdings sehr peinlich ist. Also lassen wir die mal sein.
Das Echternacher Puppenhaus, das ich ihm vorigen Eintrag erwähnte, wäre noch einen Eintrag mehr wert. Aber dafür bräuchte ich Zeit und Ruhe. Da gäbe es Seitenweise Schwänke aus meiner Jugend zu erzählen. Eingefallen sind sie mir als ich die Fotos sah, die am Freitag herumgereicht wurden. Ich selbst erkenne mich kaum wieder darauf. Ich sehe irgendwie androgyn aus.
Den Sonntag habe ich in einem leicht alkoholisierten Zustand verbracht, begleitet von einem latenten Kopfschmerz. Wenn ich zurück überlege war das gar nicht so verkehrt, weil ich sonst  all die belanglosen Gespräche und Themen nicht schadlos überstanden hätte.
Seit zwei Tagen haben wir ein traumhaft schönes Wetter in Luxemburg mit eisigen Temperaturen. Aber traue dem Frieden nicht.
Jetzt gleich muss ich nach Trier. Und wenn mir unterwegs noch was einfällt gibt es später noch einen Eintrag.

Wiedersehen

Die Fotos die nun folgen bedürfen einer längeren Erklärung. Ich glaube ich habe noch nie erzählt wie ich überhaupt zum Theater gekommen bin und warum diese Ausdrucksform mich derart fasziniert. Ich stand zum ersten mal 14 auf einer Bühne in einem Schultheaterstück. Damals gab es noch sogenannte Optionsstunden, die zu den eigentlichen Schulstunden hinzugezählt wurden, aber nicht benotet wurden. Ich hatte damals Theater als Optionsfach gewählt.
Jahre später als ich in Echternach zur Schule ging, stieg ich bei einer Pantomimegruppe ein, die sich das Echternacher Puppenhaus nannte. Das war in den frühen Achtzigern. Diese Truppe hatte schon fast Proficharakter, weil wir regelrecht auf Tournee durch andere Länder gingen. Damals wurde mir der Theatervirus unwiderruflich eingepflanzt.
Gestern sahen wir uns alle nach sehr langer Zeit zum ersten Mal wieder.

Sie sind mir alle sehr wichtig und haben zu einem Großteil dazu beigetragen, dass ich das bin was ich heute bin.

Entlastung?

Seit 2 Tagen finde ich keinen geeigneten Zeitpunkt um etwas niederzuschreiben, oder auch nur ansatzweise einen Gedanken so zu Ende zu denken dass es Sinn macht ihn niederzuschreiben. Und das hier ist ein „Schlechtes-Gewissen-Entlastungsposting“. Aber so richtig helfen tut es nicht.
Ich verspreche Besserung.

Himmel mit Sternenstaub glasiert

Aufgelesen bei Spreeblick. Es ist so…so…so unsagbar… Ich kanns echt nicht beschreiben. Mir fehlen die Worte. Es soll Leute geben die das unglaublich gut finden und als echte kleine Kostbarkeit schätzen.
Beim ersten Mal musste nach knapp 1/3 abschalten. Ich hab es nicht bis zum Ende geschafft.

Das Etwas

Wisst ihr wie das ist wenn man sich etwas verschrieben hat und dann plötzlich merkt dass man besser gehabt hätte, gleich auf sein Innerstes zu hören und die Finger davon zu lassen? Man kommt sich vor wie beständig auf der Flucht. Das ist unsagbar anstrengend und ermüdend. Aber es gleich zu beenden hieße, ein riesiges Desaster herbeiführen. Da dieses Etwas zeitlich begrenzt ist und irgendwann aufhören wird, wendet man die Schafstaktik an, zieht den Kopf ein, macht alles mit, lässt alles über sich ergehen und weiß, dass es in naher Zukunft ein Ende haben wird.
Das Etwas werde ich nicht verraten. Ich weiß ja was es ist und das reicht. Wenn ich es verraten würde, würde es an klugen und weisen Ratschlägen nur so rieseln. Und danke, nein, danke aber nein danke.

Oscar und Schnee

Nach den heftigen Schneetagen, hat es heute den Anschein als ob es wieder losgehen würde. Wir haben März, hallo?
Die Oscarnacht habe ich auf Video. Schade, Brokeback Mountain hat nicht so viel abkommen wie ich es mir gewünscht hätte. Eine Ansprache die ich nicht hätte missen möchten war die von Merryl Streep und Liliy Tomlin zur Verleihung des Eherenoscars an Robert Altman. Hoffentlich schneiden sie es nicht aus der Wiederholung bei pro7 raus. Erschrocken war ich eben, als ich sah, dass Anne Bancroft gestorben ist sowie der Bruder von Sean Penn, Chris Penn. Wann war das denn? Wieso habe ich das nicht mitbekommen?

Und dann habe ich eben etwas bei Else gelesen, die es mal wieder besser in Worte fassen kann ich.

und wer weiß mit sicherheit, wann das, was er gerade fühlt, gültig ist und für wie lange?
eins steht unverrückbar fest: so wie ich bin, bin ich JETZT.
vorhin war ich anders. nachher werde ich anders sein.

Emotionen

Wenn ich den heutigen Tag beschreiben soll, dann dass es ein Tag war an dem ich mehr als eine Träne vergossen habe. Ein Tag an dem Emotionen so hochkochten, ich wusste nicht dass ich dessen noch fähig bin. Alles wegen einem Film. Brokeback Mountain.
Liebe kann so verdammt schön sein und irrsinnig weh tun.
Hier einer der zahlreichen Kommentare, die man auf der offiziellen Homepage findet, der es meiner Meinung nach am besten trifft.

„Brokeback Mountain“ is a movie that washes over you in the theatre – there is humor, tragedy, uspeakable emotion, and most of all, love. By the end of the screening, I felt completely emersed in the story. My boyfriend and I left the theatre so touched that we walked 2 blocks without saying a word before we had to stop and hug each other before wiping away the tears and heading to dinner. Brilliant.

Weiss wie Schnee Teil 2

Nein, diese Fotos sind nicht aus von Annodazumal, sondern von heute Nachmittag um 3. Und das in Echternach, einer Ecke in Luxemburg die immer ein paar Grad wärmer ist, als der Rest vom Land und der Schnee selten liegen bleibt.

Von Poe und Telefonhörern

Ja ich bin noch da. Es gar nicht mal viel außergewöhnliches passiert in den letzen Tagen. Es ist mitunter eine seltsam ruhige Zeit. Ich arbeite an dem neuen Theaterstück, lese wieder in dem Kurzgeschichtenbuch von Edgar Allen Poe, das ich eine Weile zur Seite gelegt hatte, schaue zum Fenster hinaus, sehe den Schnee rieseln, ernähre mich ungesund, warte auf den nächsten Berlintrip der voraussichtlich im Mai sein wird, schaute mir eben Harald Schmidt an, der ein unerschöpfliches Repertoire an Kalauer über die Vogelgrippe zu haben scheint, und werde jetzt eine Suche über hippe Telefonhörer starten die in Polylux vorgestellt wurden.

Träume

Im Traum sollte ich zurück nach Echternach ziehen. (wieso ich da weggezogen bin ist mir schleierhaft) Es wurde ein kleiner Anhänger voll beladen, und am Ende kippte alles vor unserer Haustür vom Wagen weil zu hoch gestapelt worden war. Johann Lafer, der dabei war mit meiner Großmutter im Garten Brombeeren zu pflücken, sollte dann ein Stellungnahme an einen TV-Reporter geben, warum das geschehen sei. Großmutter kam ihm zuvor und meinte dass er das nicht machen sollte. Stattdessen schickte sie meinen Cousin (ich habe gar keinen Cousin!!!) vor deren Kamera, der irgendwie Thomas Gottschalk und meinem alten Grundschullehrer ähnelte.

Ich sollte meine Träume öfters aufschreiben. Die Bedeutung davon würde Seiten füllen.
Später mehr. Die Kaffeemaschine muss mich erst versorgen.

Zu schön

Der Besuch bei Freunden hat sich zerschlagen und die eventuelle Besprechung auch. Somit habe ich unverhofft einen freien Nachmittag. Und den werde ich nicht an mein Blog verschwenden. Sorry Schnuffis, aber das Wetter ist zu schön um drinnen zu hocken.

Zwölf Tipps

…. wie man den Counter vom Blog zum rotieren bringt. Ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen sondern hier.

– Hängen Sie sich ein Schild mit ihrer URL drauf um den Hals. Gehen Sie raus.

– Singen Sie im Bus oder in der U-Bahn/S-Bahn ihre URL laut und deutlich.

– Rufen Sie bei der Deutschen Bahn mit verstellter Stimme an. Behaupten Sie, eine Bombe sei im Bahnhof versteckt und sie würden den Ort nur verraten, wenn ihre URL in den Nachrichten genannt wird. (Dabei bedenken, dass sie sich vorher ein Gefängnis in der Nähe eines Hotspots suchen)

– Kaufen Sie sich einen Hund. Nennen Sie ihn so wie ihre URL.

– Rufen Sie die Bildzeitung an. Bieten Sie eine neue Rubrik an „Girls/Boys aus dem Internet“. Lassen sie sich nackt fotografieren. Bestehen sie auf der URL in der Bildunterschrift.

– Gehen sie zu den Blogstats. Posten sie Amok in den Kommentaren der Top 30 Blogger. Weisen sie immer nur auf eigene Beiträge hin, und dass sie dies schon geschrieben haben, als das Internet noch gar nicht erfunden wurde.

– Suchen Sie sich Blogs von Frauen. Beleidigen Sie diese subtil oder prangern Sie irgendwas an. Weltbild. Satzstellung. Warten Sie ein paar Stunden, bis sich die Verehrer melden. Beschimpfen sie die Verehrer, zum Beispiel, dass diese auf einer mit Kacke verschmierten Tastatur tippen würden, sonst könne man ja nicht so einen Scheiß schreiben. Seien sie kreativ! Versuchen Sie die Diskussion in ihr Blog zu ziehen. Hören sie nicht auf!

– Ändern Sie ihren Namen in ihre URL.

– Da sie ein Weblog führen wollen, werden sie kein Hobby haben. Das bedeutet, dass sie sich eins zulegen müssen. Achten sie dabei auf Internet-Affine Themen. „Sammle Socken aus den 20er Jahren“ ist sicher eine Marktlücke, doch werden sie wahrscheinlich wenig Freunde finden, die mit ihnen dieses Hobby teilen werden. Denken sie ökonomisch. Suchen Sie sich eine noch nicht so bekannte, aber naheliegende sexuelle Obsession. „Vögeln und das Tao“ wäre eine Idee. Wenn Sie eine Frau sind, schreiben sie einfach darüber wie sehr sie manchmal unter der Dreiecksbeziehung zwischen ihrem Freund und ihrer lesbischen Freundin leiden. Beschreiben sie genau.

– Schreiben Sie über provokante Themen wie „Katzen gehören gepoppt und danach gegrillt“. Verlinken sie im Text auf Katzen Content Blogs und vertrackbacken sie die anschließende Diskussion in allen Blogs, derer sie habhaft werden können.

– Schleimen Sie sich bei einem Blog User ein. Vollführen Sie freundschaftliche und/oder sexuelle Handlungen bei der/denjenigen, bei denen sie vermuten, er oder sie habe noch ein Blog in der Hinterhand.

– Lassen sie Tausende von diesen Papieraufkleber mit ihrer URL drucken, die nur mit viel heißem Wasser, stundenlanger Knibbelei und vielen Flüchen wieder ab zu machen sind. Kleben Sie einen auf die Windschutzscheibe jedes geparkten Autos, an dem sie vorbei kommen. Ein guter Zeitpunkt ist die kalte Jahreszeit.

Und wenn ihr das alles ausprobiert habt könnt ihr mir gerne davon berichten. Es wird mir eine Freude sein eure profunden Kenntnisse und Taten in die Welt hinauszutragen.

Zitat

…von Fräulein Julie: In Zeiten, wo man damit rechnet, von sterbenden Schwänen erschlagen zu werden, die einem, in einem letzten Moment der Klarheit, den verseuchten Speichel ins Gesicht spucken…

Beschäftigung

Ich schreibe wenig die letzten Tage. Das kommt daher, dass ich ziemlich beschäftigt bin.

Gestern Nany McPhee gesehen. Schöne Geschichte, wunderschöne Sets, gute Schauspieler, allen voran Emma Thomson als Nany McPhee. Aber das ist auch schon alles. Der Film hinterlässt keine Spuren, kein Gefühl, nichts.
Ganz anders der Film den ich seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen habe. My fair Lady. Ein Mitbringsel aus Berlin. Ich habe ihn zum ersten Mal mit Originalton gesehen. Ich wußte nie dass die Übersetzung von „Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen“, „The rain in Spain falls mainly in the plain“ ist.
Es steht ein Wochenende voller Proben und Karneval bevor. Samstag Morgen eine Probe, Mittags ein Besuch bei Freunden, Abends eventuell eine Besprechung. Sonntags morgens sehr früh eine Probe, Mittags Geburtstagsfeier meiner Mutter, Nachmittags Masken für die alljährliche RTL-Fiesta, die seit ein paar Jahren in Echternach stattfindet und abends bis spät in die Nacht im Philo“soff“ im Einsatz.
Wenn ich bis Montag nichts schreiben sollte, dann wisst ihr warum.