Resultat

Hier das Endergebnis nach einer Woche.

Wie hast du von joel.lu erfahren?
33,33% Über eine Suschmaschiene.
25,00% Über einen Link auf einer anderen Homepage.
41,67% Kennen mich persönlich.

Es wundert mich, dass ich so oft auf anderen Homepages verlinkt bin. Ich wüßte gerne wo.

Glauben 2

Jetzt nach einer Nacht fällt es mir schwer wieder in das Thema von gestern Abend einzusteigen. Es beschäftigte mich noch recht lange bevor ich einschlafen konnte. Vor allem die 2 letzten Fragen sind schlecht zu beantworten ohne dass ich in vorgefertigte Sätze verfalle, wie z.B., ich glaube dass es da etwas gibt, was immer das auch sein mag.
Es geht nicht um die Tatsache DASS es einen Gott oder eine Kraft gibt, sondern dass man daran glaubt. Dabei stellt sich die Frage; kann der eigene Glaube so stark sein, dass er eine Kraft, ein Bildnis entstehen und leben lässt? Im gleichen Zusammenhang kommt mir die Reportage über Elisabeth Kübler-Ross in den Sinn, deren Lebensziel es war, wissenschaftlich zu beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Denn letztendlich ist es das was den Glauben vorantreibt.
Ich weiche ab.
Wie war die Frage?
An was glaube ich?!
Ich weiß nicht an was ich glaube. Ich ziehe alles in Bertacht, wäge es gegeneinander ab und bin am Ende nicht schlauer als davor. Ich gehöre nicht einmal zu der Kategorie die sich ihren Glauben aus allerlei Religionen zusammenbasteln gemischt ein paar Spritzer Esoterik. Obwohl es für mich wahrscheinlich die beste Lösung wäre…

Wie glaube ich?
Da bin ich wie viele andere auch. Ich glaube wenn es mir dreckig geht, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wenn alles wieder im Lot ist, hat der Glaube seinen Zweck erfüllt und man lässt sprichwörtlich den Herrgott einen guten Mann sein.
Ich würde jetzt gerne noch mal Fortsetzung folgt darunter schreiben, doch bis dahin muss ich mir noch ein weniger mehr Klarheit verschaffen. Und das kann dauern.

Glauben

Ich habe heute sehr lange über Gott und Glauben nachgedacht und diesbezüglich ein langes Gespräch mit einer Freundin geführt. Ausschlaggebend dafür war die neueste Ausgabe von Literaturen, ein monatliches Magazin über Bücher und Themen.

Pech für Aristoteles, Thomas von Aquin oder Anselm von Canterbury, dass sie die Wahrscheinlichkeitsrechnung noch nicht so elegant handhaben konnten wie Stephen D. Unwin in seinem neuen Buch «Die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes». Dann hätten sie nämlich statt endloser ontologischer und moralischer Spekulationen die Existenz Gottes auf eine einfache mathematische Formel bringen können (für Buchmacher und Wettbüros: Gott existiert mit einer Wahrscheinlichkeit von 2:1).

Ein Auszug aus dem Editiorial.Ein interssanter Gedanke; den Glauben auf eine mathematische Wahrscheinlichkeitsformel (was für ein Wort! 25 Buchstaben!) gebracht.
Dabei frage ich mich wie es um meinem eigenen Glauben bestellt ist. Eine Frage die ich mir schon sehr lange nicht gestellt habe. Warum? Weil ich mich stets dabei ertappe, Dinge wie den Auftritt vom Papst in Köln bei den Weltjugendtagen stillschweigend zu belächelen und zu verachten. Das kommt daher dass ich ein knallharter Individualist bin. Ich bin kein Hordenmensch. Ich kann nicht gemeinsam mit anderen tausenden Menschen frohlocken wenn da ein Einziger glücksehlig strahlend vorne steht und alles und jeden segnet.
An was glaube ich? Wie glaube ich?
(Fortsetzung folgt…)

Quick Tip

Oh oh oh…schnell!!! Ich werd’s mir zwar leider nicht ansehen können weil es einfach zu spät ist. Aber für der, der will bei Vox läuft jetzt gleich Die Liebenden vom Pont Neuf. Ein absolutes Muss. Regie führte Leos Carax, eine der verrücktesten und exotischsten Regisseure die es je gab. Der Film ist eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Werbepausen

Schrecklich triste Tage. Es regent beständig. Wenn es so weiter geht, ist bald Hochwasser angesagt.
Ich bin träge und faul, stopfe jeden Tag Fernsehstunden in mich rein und komme mir vor wie ein fetter Klops. Es geht soweit dass ich mittlerweile diverse Werbespots mitsingen kann. Das muss ein Ende haben. Das beste Beispiel passiert jetzt grade. Ich schreibe meinen Eintrag in der Werbepause von Criminal Intent bei Vox.

Mist!

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Es sieht gruseliger aus als es in Wahrheit ist. Dabei hab ich mir doch soviel Mühe gegeben.Es wurde im Rahmen der Weihanchtsgrusskarte gemacht die ich jedes Jahr per Mail verschicke. Es sollte romantisch sein und meinen Eulentick vermitteln. Pah! Es sieht aus wie ein Eulenschrein vom Serienkiller aus Mary Higgins Clarks‘ Roman. Und dabei kille ich, aber NICHT in Serie!

Quiz

At Tiffany’s nothing bad can happen to you.

Aus welchem Film stammt der Satz? Einfacher geht’s nicht.
Ich hab ihn in mir eben auf DVD angesehen. Einer der zahlreichen Mitbringsel aus Berlin.

Zu langsam

Ereignislose Tage. Darum erzählte ich in den letzten Tagen was ich so im Net finde. Ich lese von unbezähmbaren Wollmäusen,…und draußen marschiert grad ein Musikkappelle vorbei…Mist!… war nicht schnell genug um ein Foto davon zu machen. Was für ein Tag ist heute? Was für ein Heiliger hat heute Geburtstag damit eine Musikkapelle losgeschickt wird?
Im Hintergrund läuft L.A. Confidential auf DVD. Und irgendwo ist immer etwas, aber nichts was lohnen würde es niederzuschreiben.
Gediegene Langeweile.

Elsie

In einer Welt in der Stress und Hektik alles sind, und Ruhe eine reine Zeitverschwendung. In einer Welt in der man wieder lernen muss still zu sein. H69 ist eine der seltenen Seiten die Zeit brauchen, die eine Stimmung aus Ruhe, Sehnsucht und Tiefe hervorbringen. Nehmt euch Zeit dafür und schaltet die Lautsprecher ein.
What’s your lucky number?

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Gib mir 5

Ich habe mein Frage-ohne-Antwortspiel auf einer anderen Seite entdeckt. Darin wird man aufgefordert die dort gestellten Fragen in seinem eigenen Log zu beantworten. Gimme-five.org Jede Woche gibt es neue Fragen. Die Idee könnte glatt von mir sein.

Diese Woche:
1. Was arbeitest Du?
2. Hast Du diesen Job erlernt?
3. Was gefällt Dir an diesem Job?
4. Was gefällt Dir nicht?
5. Was wäre Dein Traumberuf?

Ich glaube damit könnte ich die Über mich Rubirk vervollständigen.

Änderung

Auf Grund der Nachfragen nach dem E-Book von Augenblicke I, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen die Seiten wieder online zu setzen, weil ich im Moment weder die Geduld noch die Zeit habe die 660!!! Einträge zu formatieren und zu verbessern. Ihr findet sie an gewohnter Stelle unter www.joel.lu/augenblicke. Es sind aber nur die Eingangseite und die Archivseiten. Die Seiten der einzelnen Einträge und das Fotoalbum sind nicht dabei.

Die Einsamkeit im Winter

Heute Morgen einen Termin beim Zahnarzt abgesagt indem ich am Telefon eine fieberige Erkältung vortäuschte. Punkt. Ja das kann ich! Und sehr gut sogar! Ich wollte einen Tag haben der, an dem ich keine Verpflichtung habe.
Es fing mit einem Kinobesuch an. Ich sag euch lieber nicht was ich gesehen habe, sonst werden manche etwas enttäuscht von mir sein. Aber sei’s drum. Harry Potter Teil 4. Und ich fand ihn gar nicht schlecht. Er ist in manchen Teilen anders als das Buch, aber es kommt dem Film sehr zugute.

Ich beschloss, nachdem ich kurz im Philo war, ganz gegen meine Gewohnheit allein zum Chinesen zu gehen. Das heißt, so ganz gegen meine Gewohnheit ist es nicht. Ab und zu mache ich das schon. Das China Restaurant ist in Echternach in einer kleinen Seitenstraße von der Fußgängerzone. Kurze Zeit nach mir kam ein weiterer Gast und nahm am Tisch vor mir Platz, aber er kehrte mir den Rücken zu. Zwischenzeitlich klingelte mehrfach das Telefon im Restaurant für Bestellungen, die abgeholt werden sollten. Irgendwann, ich war schon längst bei der abschließenden Tasse Kaffee angekommen, erschien ein Mann den ich von Sehen her kannte, weil er Gemeindearbeiter ist, und nahm eine Bestellung ab. Was anschließend folgte war so simpel wie genial.
Der Gemeindearbeiter betrat das Restaurant und schaute sich um. Er schaute zwei, drei mal zum Tisch des Mannes der vor mir saß und man sah, dass er sichtlich in seinem Gedächtnis kramte woher er diese Gesicht kannte. Er ging zu Tisch und fragte ihn. Sie stellten sich einander vor und beiden viel es wie Schuppen von den Augen. Was nun folgte war ein Lebensbericht in weniger als 10 Minuten. Ich saß dahinter und folgte dem Gespräch und es war mir fast als ob ich im Theater sitzen würde. Allen voran war die Lebensgeschichte des Mannes am Tisch derart bewegend, dass ich mich fast schämte meine Ohren nicht auf Durchzug zu stellen. Sie verabschiedeten sich voneinander und der Gemeindearbeiter verließ das Lokal.
Das Gespräch an sich war so schön, dass ich versucht habe es teilweise mit meinem Superhandy unauffällig mitzuschneiden. Ich weiß es ist nicht ganz legal, aber es ist schließlich für einen guten Zweck. Denn als das Gespräch vorbei war wusste ich ganz genau das es genau das war was ich seit Jahren vermisst habe.
Ich erkläre mich:
Ich habe diese Tagebuch vor fast 2 Jahren angefangen, weil ich einen Kriminalroman am schreiben war und völlig aus der Übung, tagtäglich in die Tasten zu hauen. Mittlerweile ist mir das Tagebuchschreiben lieber als die Fiktion und muss gestehen dass ich seither, also fast 2 Jahre lang, den Roman nicht mehr angerührt habe. Nicht weil ich die Geschichte nicht mehr gut finde, sondern weil mich der Hintergrund meines Kommissars immer gestört hat und mir nie gefiel.
Jetzt nach dieser zehnminütigen Lebensbeichte weiß ich es! Vor mir am Tisch saß mein Hauptprotagonist!
Ich kann es immer noch nicht fassen!
Und irgendwo bin ich sehr glücklich und traurig zugleich. Ich habe nämlich im gleichen Moment noch eine andere Erkenntnis gewonnen, die ich schon lange hätte haben müssen.
Man muss einsam sein um solche Momente zu erleben…

Kalte Tage

Die Brandmauer von Henning Mankell gehört. Ich mag es mittlerweile ganz gerne Bücher zu hören statt zu lesen. In diesem Fall war es ein Hörspiel. Spannend gemacht auch wenn ich mit dem Sprecher des Hauptprotagonisten Kommissar Wallander so meine Probleme hatte. Eine etwas eigenwillige Darstellung. Aber der Rest der Hörspiels ist so schön atmosphärisch, dass es den Patzer wieder wett macht. Genau das Richige für kalte Tage wie dieser.
Überhaupt sollte man vorsichtig sein mit Hörbüchern. In den meisten Geschäften gibt es mittlerweile Hörstationen wo man sich einen kleinen Teil davon anhören kann. Den ich habe festegestellt, dass das Hörvergnügen sehr von der Stimme der Vorlesers abhängig ist. Je nach dem bin ich schon nach 2 Minuten fast eingeschlafen, was nicht der Sinn eines Hörbuches ist.

PS: denkt an die Umfrage rechts unten in der Navigationsleiste.

Patrytiger

Seit 2 Tagen ein Socializing Programm hinter mir wie schon lange nicht mehr. Gestern Abend auf einer Fete bis 4 Uhr morgens…fragt nicht nach Sonnenschein. Und es wundert mich, dass es mir heute morgen so … gut geht. Fange ich an mich zurückzuentwickeln zu dem Partytiger der ich Mitte 80er bis Mitte 90er war?

Zugehörigkeit

Eine versoffene und durchquatschte Nacht hinter mir. In einer Nacht fast 20 Jahre passieren lassen. Im Nachhinein kommt es mir wie ein Schnelldurchlauf mit sehr vielen Lücken vor.
Habe zwischenzeitlich viel an Berlin gedacht und wie anders die Welt dort ausschaut im Vergleich zu hier. Dabei stellt sich mir die Frage ob ich nicht doch ein Stadtmensch bin. Mehr die als die Hälfte meines Lebens habe ich in einer Dorfidylle verbracht um nun festzustellen, dass ich nicht hierhin gehöre? Oder ist es nur der Wunsch nach einer Veränderung?
Das berühmte Frage ohne Antwort Spiel.
Klingt alles leicht frustig.
Es muss am Wetter liegen.

Schnee

Es schneit. Auch wenn hier im tiefen Echternacher Tal keine Schneeflocke überlebt, so sehe ich doch immer weider Autos am Fenster vorbeifahren, die verschneit sind.
Und wo 8 Wochen stand ich noch in Shorts am Strand in Kroatien.

Irgendwo dazwischen

Im Philo sitzend und auf Dinge wartend die nicht passieren.
Im PM Magazin ein Bericht ueber die erste große Liebe gelsen und warum sie so wichtig ist…
Meine erste große Liebe war… und seltsamerweise denke ich noch manchmal an diese Zeit zurueck. All die, die danach kamen waren nicht mehr so heftig…

Hassliebe

Die Haare sind etwas kürzer. Keine Radikalkur. Romain, mein Friseur, der überigens auch in unregelmäßigen Abständen im Tagebuch liest, läßt mich da eh gewähren und macht gar keine Anstalten mehr mich auch nur ansatzweise zu beraten. Gut so.

Gestern in Trier gewesen und eine volle Ladung Weihnachtsmarkt erwischt. Eigentlich wollte ich das gar nicht, aber um zu Interbook zu gelangen kam ich nicht ohne einen Riesenumweg daran vorbei. Und als ich an den Ständen vorbei ging, die jahrein jahraus immer an gleicher Stelle stehen und die selben Sachen verkaufen, war es mir irgendwie urplözlich so ganz kitschig weihnachtlich zumute. Das musste sofort mit Glühwein hinuntergespült werden, was aber nicht half, im Gegenteil, es wurde schlimmer. Es verleitete mich dazu frisches Weihnachtsgebäck zu kaufen, Nusshalbmonde im Café Mohr.
Und so nimmt meine Hassliebe zu Weihnachten seinen gewohnten Gang.

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Aufschub

Eben bei Else gelesen wie sie Kisten auspackt in denen sie Dinge aus ihrer Vergangenheit wiederfindet, und sich fragt, ob sie sie überhaupt noch braucht.
Und genau an der gleichen Stelle stehe ich im Moment.
Ich sitze hier in meinem vollgestopften Büro zuhause und frage mich ob ich das Zeug überhaupt noch brauche…
Ich werde mich jetzt erst mal nicht mit dem Gedanken beschäftigen.
In 10 Minuten werde ich Haare lassen, danach sehen wir weiter…

Mach ich ja!

Ein Horoskop erzählt mir was von Konflikten und harscher Kritik. Ja von wem denn? Ich habe bis jetzt noch keine Menschenseele gesehen für heute.
Eine andere Horoskopseite sagt ich sollte zuhause bleiben weil ich mich dort am wohlsten fühle. Mach ich ja! Ich würde zuhause mich mit lauter schönen Dingen umgeben, gute Bücher lesen, schöne Filme sehen…
Himmel Herrgott, das mach ich ja so schon ununterbrochen…
Soll ich mir etwa bis zum Erstickungstod Gutes tun?

Mein Kopf war gestern morgen zu müde um weitere Gedanken zu produzieren die ich zu Blatt bringen sollte. Else schreibt dass sie zurück nach Deutschland gehen wird. Ich selbst muss kucken dass ich erst mal diesen Film körperlich so heil wie möglich überstehe. Gestern morgen nachdem ich den vorigen Eintrag geschrieben hatte und aufstehen wollte, musste ich feststellen, dass mein rechter Fuß in der Gegend der Achillesferse höllisch weh tat. Irgendwas ist da auch kräftig geschwollen. Da ich noch immer im Bett sitze, kann ich noch nicht beurteilen ob das besser geworden ist. Werde es sowieso gleich merken.
Habe übrigens vorgestern Abend erfahren, dass Carlos Pavlidis letztes Jahr in Juni verstorben ist. Es war einer der Nebendarsteller im Film Bye bye Blackbird, der immer nett und gutgelaunt war.
Es ist regnerisch draußen. Ich habe noch keine News gehört ob es besser werden wird. Was ich aber mit Sicherheit weiß, ist, dass ich mich nicht viel in Echternach im Zentrum aufhalten werde. Der Straßenverkauf ist seit gestern im Gange und Stadt platzt vor Leuten.

Ab morgen werden wir im Studio drehen.

Das Hotel New Hampshire

Eine von mehreren DVDs die ich in Berlin nicht so ohne weiteres auf den Wühltisch liegnen lassen konnte. Schöner Film, leicht, beschwingt und ohne irgendein seltsamen Hintergedanken, obwohl man sie haben müsste. Eigentlich habe ich den Film wegen Jodie Foster gekauft. Mit der würde ich gerne mal zusammen arbeiten.

Zweieinhalb Vorstellungen

Arthur Schnitzler vs. David Hare.
Der Reigen vs. Blue Room.
Beide sind gleich und doch ist der Unterschied riesengroß. Der Reigen gefällt mir wesentlich besser.
Soviel zu den zwei von den drei Vorstellungen. Die dritte Vorstellung war mittags in Restaurant. Eine Familienfeier. Als ich das Wort Vorstellung dafür im vorigen Posting gebrauchte, war noch nicht ganz klar was es werden sollte. Es wurde zumindest nicht das was man sich unter einer Familienfeier und anderen Katastrophen vorstellt. Es verlief erstaunlich gut.
Und heute? Was ist heute?

Dreifach

Es stehen an:
Eine Familienfeier heute Mittag in Restaurant und eine Doppelvorstellung heute abend in Theater, also 3 Vorstellugen an einem Tag. Uff

Gelesen

Ich zitiere selten aber heute machen wir da mal eine Ausnahme:

Ich sah zu meinem Entsetzen, dass…diese Menschen allesamt tätowiert waren. Diese geschmacklose Entweihung des eigenen Körpers, die einst von Matrosen und Zuchthäuslern gepflegt wurde, war in der Zwischenzeit zum Schönheitsideal mutiert. Ich machte im Geiste einen Zeitsprung von dreißig, vierzig Jahren in die Zukunft und in ein Altersheim, wo parkinsongeschädigte, an Inkontinenz leidende Greise durch ihre welken Körperbemalungen auf verschrumpelten Fleischwülsten bei den Pflegern immer wieder für Heiterkeitsausbrüche sorgten.
Akif Pirinçci in Salve Roma!

Es gibt noch einen aus dem gleichen Buch.

Was ebenfalls auffiel, war der grassierende Glatzenwahn bei den Männern, selbst bei denen, die gar keine Glatze hatten. Sie alle hatten ihre Birnen kahlrasieren lassen, was sie nicht nur verwechselbar machte, sondern in dieser Gehäuftheit wie ein Stilleben von Deorollern aussehen ließ.

Es gibt verschiedene Begegnungen in meinem Leben die mich dem Autor beipflichten lassen.