Ich habe nach dem letzten Eintrag zum ersten Mal das ganze Tagebuch durchgelesen. Wenn ich daran denke, dass es zu erst nur eine Übung sein sollte um mich wieder ans schreiben zu gewöhnen…ich muss sagen ich bin richtig stolz auf mich. Jetzt sind es über 3 Monate und ich bin es immer noch nicht leid. Es ist fast wie eine Sucht. Ich MUSS schreiben.
Allerdings werde ich über verschiedene Dinge die ich zu Anfang, weil sie mir sehr nahe gingen und wichtig waren, nicht mehr schreiben. Ich habe das irgendwo im Log schon mal erwähnt. Hier möchte ich die Dinge mit der großen weiten Welt teilen die ich teilen möchte. Den Rest geht niemanden etwas an, oder zumindest nur die Personen die es auch betrifft.
In einer halben Stunde werde ich mich mit der besten Kostümschneiderin von allen treffen und irgendwo im Grünen speisen.
Und eine Erledignugsliste steht auch noch an.
Ich fang am besten gleich damit an….die Liste zu schreiben….und wenn ich jetzt überlege was da alles so drauf kommen muss…dann wird sie laaaaang, elend lang…
Es stehen noch Rechnungen an die bezahlt werden müssen. Eine Einkaufsliste von all dem Zeug was ich für Cannes brauche… Und das muss alles getan sein BEVOR ich nach Berlin fahre. Aus Berlin zurück bin ich ja nur für ein paar Stunden in Luxemburg bevor es nach weiter nach Cannes geht….
Aber ich freue mich darauf. Je mehr von Liste erledigt ist umso näher rückt der Flug nach Berlin….
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Töne und Stimmungen
Manchmal, es kommt nicht immer vor, meistens Sonntags morgens, wenn ich aufgewacht bin, der Kopf noch leer ist, und ich das Radio einschalte, sausen mir Erinnerungen durch den Kopf so stark so intensiv mit allen Geräuschen, Gerüchen und Farben, so als ob ich die Zeit zurückgedreht hätte.
Heute ist so ein Sonntag. Im Radio lief ein alter Hit von Indochine und es als ob jemand mit dem Zauberstab gewedelt hätte. Ich sah mich nach Metz versetzt, eine Französische Stadt unweit von Luxemburg. Es war Sommer, Sonntag und es morgens gegen 5 oder 6 Uhr. Wir hatten die ganze Nacht in einer Disco in Metz verbracht und machten uns auf den Weg zu einem Bekannten zu Kaffee und Baguette. Die Sonne schien und war kein Mensch in den Straßen unterwegs. Wir machten halt an einem Hintereingang einer Bäckerei und kauften frische Baguettes und Croissants und fuhren weiter zu der Wohnung dieses Bekannten (warum habe ich jetzt Tränen in den Augen…verdammt)
Wir waren zu viert, Monique, ihr damaliger Freund Alain, dessen Bruder (den Namen weiss ich nicht mehr…ich nenne ihn mal einfach Bekannten,…hab ihn danach nur einmal wiedergesehen…)und eine weitere Freundin von Monique, die glaube ich auch Monique hieß. Es gab original teerartigen französischen Kaffe und dazu Klaus Nomi vom Plattenteller. (Der war damals schon tot…aber ich habe ihn bewusst kennen und lieben gelernt)
Ein Augenblick von dem Tag hat sich damamls in meinem Gehirn eingebrannt. Es war als wir zur der Wohnung gingen und wir durch einen Innenhof liefen der sonnendurchflutet sehr einladend und freundlich wirkte. In dem Moment hat alles gestimmt, alles war gut, ein Glücksmoment so unsagbar schön….

So ungefähr sah der Hof aus…
Restaurant und Wallfartsmarkt
Es gibt Restaurants die man, sobald man sie verlassen hat, auch wieder vergisst. Und es gibt diese tradionsgeladenen Schuppen mit altbackenem Stil und Flair, die sich nicht ändern und grade deshalb so wunderschön sind.
Heute war in einem solchen Restaurant. Es gehört zu einem Hotel mitten in der Stadt Luxemburg. Das Grand Hotel Cravat. Anschließend war der „Märtchen“ angesagt.
(darüber habe ich keinen link gefunden, wer einen hat, e-mailen…)
Es war zu ersten Mal wieder seit Jahren dass ich dort war. Er ist noch immer wie früher. Fressbuden wohin man schaut und allerlei billiger Kram und nutzloses Zeug. Wunderbar.
Halle und die Ambivalenz
Ich wollte noch gestern abend was schreiben, als ich Halle zurückgekommen bin. Aber ich bin ins Bett gefallen wie ein Stein.
Also fangen wir mal dort an, wo ich Dienstag aufgehört habe. Ich war Dienstag Abend in einer Vorstellug von „Du sollst nicht lieben“ von Georg Kreisler. Das Kasemattentheater hatte eine Wiederaufnahme davon. Das Stück ist schwach, sehr schwach. Und die Inszenierung auch nicht genial. Aber die Schauspieler sind beide sehr gut.
Mittwoch morgen sind wir dann los mit der ganzen „Elefantentruppe“ und haben quasi einen ganzen Tag im Bus verbracht um nach Halle zu kommen. In der „Theatrale“ hatten wir ein Gastspiel.
Im Prinzip ist alles glatt verlaufen obwohl die Vorstellung nicht grade ein riesiger Erfolg war. Das Publikum hat uns einen großen Applaus beschehrt. Es war schon seltsam, von der Direktion aus kam gar keine Reaktion. Ich weiss nicht richtig an was das häegen könnte. Kann es sein dass im Osten die Geschichte vom Elefantenmenschen nicht so bekannt ist. Das Theaterstück von Bernard Pommerance wurde in deutsch 1980 uraufgeführt. Der Film von David Lynch kam 1982 (glaube ich) heraus. Da stand die Mauer ja noch.
Oder kann es sein dass ihnen die abstarkte Form nicht gefallen hat?
Gestern ging es dann mit viel Stau und Hickhack zurück nach Luxemburg.
Zudem hatte ich ein längeres Gespräch mit jemandem (wer das ist möchte ich für mich behalten)
Ich vertrage Kritik an meiner eigenen Person nur bedingt. Ist auch logisch, wenn sie positiv ausfällt geht sie runter wie Zucker, wenn sie negativ ausfällt versuche ich mich meistens zu rechtfertigen wieso, weshalb, warum…
Es ich habe (so der Gegenüber) eine Ambivalenz in mir. Mein Aussehen und mein Körper geben nicht das wieder was ich bin. So in etwa war die Aussage.
Bin ich das wirklich? Oder bin das einfach ich? Soll ich das ändern? Oder ergibt diese Ambivalenz dieperfkte Mischung die sich oft gewünscht wird und selten vorkommt? (…wie z.B. ein blondes Supermodel das hochinelligent ist…lol)
Ich muss das erst noch verdauen.
Von Pendeln und Reisetaschen
Als ich heute morgen aufstand drehte mir derartig der Kopf mit all den Dingen die noch erldigt werden müssen dass ich eine Liste zusammen gestellt habe. Und sie wurde laaaang….Zumal die Liste mit all den Sachen die in den Schminkkoffer gehören war äußerst wichtig. Aber ich bin durch. Dann noch schnell die Reisetasche gepackt. Und die packt man am einfachsen mit einem Pendel. Ja…mit einem Pendel.
Ich habe vor Jahren irgendwann mal mit Pendeln angefangen und lässt sich sehr gut in den Alltag einbauen als kleine Entscheidungshilfen z.B. was ich tun oder lassen soll. In dem Falle oben war es die Tasche und was ich mitnehmen soll und was nicht. Ich tendiere immer sehr dazu wesentlich mehr mituzschleppen als nötig und nachher ärgere ich mich dass ich völlig überladen bin.
Mitunter kam auch dazu dass ich das Notebook hier lassen soll…
Entweder finde ich dort ein Anschluss den ich so benutzen kann oder es herrschen 3 tage Funkstille hier.
In 2 Stunden muss ich ins Theater…(Ich schau mir was an) und vielleicht kommt nachher nochmal ein Eintrag.
Ärgerlich
Ich bin jetzt mal wieder richtig ärgerlich geworden. Ich habe seitdem ich Internet habe immer in einer Newsgroup mitgepostet und bisweilen war es recht lustig, manchmal auch sehr ernst, aber nie langweilig oder gemein.
Doch seit ein paar Tagen werde ich angegriffen was mich um so mehr ärgert, da es sich nicht um eine Aussage von mir dreht sondern es um mich ganz persönlich geht.
Ich weiss leider nur zu gut aus meiner Jugend was es heisst nicht akzeptiert zu werden und sich jeden Tag dafür zu rechtfertigen dass man auf der Welt ist.
Ich hatte dieses Gefühl der Machtlosigkeit und Trauer schon lange nicht mehr.
Was für ein Tag zuerst ein Loch und dann das….
Das Loch
Irgendwie ist das Loch doch ganz schön gross heute… Wenn die kleine Freiheit die mir letzte Woche während der Vorstellung als Glücksmoment vorkam, so ist die grosse Freiheit ein abgrundtiefes Loch.
Ich MUSS was tun!!!! Ich werd jetzt mal in mein kleines Stammkaffee hier im Ort verduften und melde mich dann später noch mal.
Gartenlog…
Die Hose ist kürzer, die Kisten allerdings noch nicht aufgeräumt und ich sitze im Garten. Um 4 soll ich noch zu einer Probe von einer Schülertheatertruppe….(in der war ich auch mal drin vor 100 Jahren) My Fair Lady in einer 70er Jahre Version…huiiii…was das wohl werden wird…singen werden sie bestimmt nicht….Gott sei Dank
Eigentlich heisst das Stück ja Pigmalion und ist von George Bernard Shaw.
Lief das nicht vor nicht während der Ostertage im Flimmerkasten?
Ein seltsames Gefühl…
Ich glaube die ganze Zeit dass ich heute abend ins Theater muss, dabei habe ich heute frei. Es ist herrliches Wetter. Ich hätte lust spatzieren zu gehen. Dabei wartet enorm viel Arbeit auf mich. Sämtliche Schminkkästen auseinander nehmen, Rechnung abgeben für Wahlfotos,…aber jetzt gleich meine Mutter dazu anspornen dass sie mir eine Hose kürzer macht…
Falle ich etwa in kleines Loch?
Die letzte Vorstellung für Luxemburg…
ein seltsames Gefühl. Wenn ich die Elefant Man Produktion beschreiben soll und wie es für mich war, dann kann ich nur sagen dass sie für mich recht wenige Spuren hinterlassen hat,vergliechen mit anderen Produktionen. Aber warum weiss ich nicht genau. Ich habe mir auf der Heimfahrt darüber den Kopf zerbrochen. Wir hatten ein kleines Abschiedsessen im Hause unseres Regisseurs. Und nun sitze ich hier gegen 3 Uhr morgens vollgepumpt mit Kaffee und versuche mir selbst ein paar Antworten zu geben…und ich finde keine.
Was lief anders? Was war nicht so wie es sonst war?
Ich sollte schlafen…das wäre nicht schlecht.
Morgen bzw. heute ist auch noch ein Tag zum Grübeln.
Ich wollte…
gstern abend noch einen Eintrag machen war aber einfach zu müde dafür. Die Vorstellung war sehr gut. Meine Mutter hat sich das Stück angesehen und war….begeistert. Ich war baff. Die letzter Zeit sieht sie sich tatsächlich alle Theaterstücke an in denen ich arbeite. Das war lange Zeit nicht so.
Ich glaube sie hat endlich verstanden was mein Weg ist.
Morgen ist die letzte Vorstellung für Luxemburg und am Donnstag speilen wir dann eine Vorstellung in Halle.
Gestern hat „Berlin“ angerufen und mein Herz hat ein Luftsprung gemacht.
Seit…
den letzten Eintag hat sich eigentlich noch nichts getan. Ich habe geschlafen, bin aufgewacht, habe Kaffee gemacht, ein längers Gespräch mit meiner Mutter gehabt per Telefon und darüber nachgedacht was ich nach Berlin mitnehem soll. Ich werde mein Notebook zuhause lassen. Schließlich git es in Berlin bestimmt mehr Orte und Gelegenheiten kurz mal in’s Internet zu kommen als in Luxemburg.
Ich weiss noch nicht so richtig was ich heute anstellen soll. Es ist wunderschön draussen und ich sollte im Garten sitzen und schreiben statt hier auf dem Bett.
Ach ja, nach Berlin werde ich nochmal für 14 Tage weg sein. In Cannes auf dem Filmfestival. Da werde ich mein Notebook mitnehmen. Das Filmfestival steht überigens kurz vor dem Aus. Die sog. Intermitemps du spectacle sind noch immer am streiken und haben vor das Festival zu boykottieren. Wenn das der Fall ist werden es 14 angeneheme Tage in der Sonne am Meer. Aber zuerst ist Berlin dran und dann sehen wir weiter.
Ich sollte weniger planen. Es beschehrt mir mehr Glücksmomenete.
Die letzte Nacht…
war kurz. Wenn ich gewusst hätte dass ich NICHTS zu tun hätte wäre ich ehrlich gesagt lieber im Bett liegen geblieben. Das Fotoshooting war in 30 Minuten getan. Es ging so wahnsinnig schnell. Und abpudern oder irgendjemand kämmen war nicht gefragt.
Aber es bringt halt nochmal ein Päckchen Knete rein.
Anschließend habe ich mir etwas gegönnt. Ich habe mir eine neue Uhr gekauft…einfach so. Sie hat die Form eines Kreuzes und ist eigentlich eher für Damen gedacht aber sie steht mir nicht schlecht. Ich kann sie tragen. da ich ein schmales Handgelenk habe. (Wenn ich mir was gönne, gehört das auch zu den Glücksmomenten?)
Die Vorstellung vom „Elefant“ war grandios. Standing Ovation war zwar nicht aber es hätte fast sein können.
Gesundheitlich bin seit 2 Tagen wiedr mit Kopfschmerzen geplagt. Überhaupt sind Kopfschmerzen und ich schon fast ein weiteres Log wert. Siekommen und gehen, manchmal geht es über 2-3 Wochen und dann kann es sein dass ich wärend Monaten keine mehr habe. Ich bin noch immer nicht dahinter gekommen an was es liegen könnte.
Wahrscheinlich, und wie so oft wird es meine Verdauung sein. Aber was ich genau nicht vertrage…keine Ahnung.
So jetzt ist schlafen angesagt.
Gewitter…
Hier ist grade ein prächtiges Gewitter runter. Mit Blitzen so grell wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Mir war dabei allerdings etwas mulmig weil ich wieder drahtlos hier surfe und ich mir meine Gedanken gemacht habe ob das denn nicht irgendwie gefärlich sei. Wahrscheinlich ja, oder nicht?
Hat da jemand eine Ahnung?
Ich werde versuchen etwas zu schlafen. Denn morgen früh habe ich wieder Fotoshooting und das ganz kurzfristig…irgendeine frisch operierte Pilotikernase muss ich zuschminken. Ich habe das seltsame Gefühl, dass der Shoot ein K(r)ampf werden wird.
Na ja wir werden sehen…
In meinem Garten
Ich sitze in meinem Garten es wunderschöners Wetter. Es könnte nicht schöner sein. Die Gedanken treiben lassen und einfach nur dasitzen und genießen. Lange wird es nicht anhalten denn ich muss bald los ins Theater in mein dunkeles Ställchen wo nicht ein Fenster ist. BErlin hat sich seit ein paar Tagen nicht gemeldet. Und mir fällt grade ein daß ich auch noch mein Flugticket abholen könnte.
Ja…das werde ich jetzt sofort tun….
Langweiliger Tag…
heute. Es gibt nicht viel zu berichten. Ich war weitgehend faul heute und habe rein gar nichts getan, als rumgesurft. Um 4 bin ich dann los für die Vorstellung. Ich habe einen „Freund“ wiedergetroffen. Ich hab es absichtlich in Gänsefüßchen gesetzt weil ich mir seiner Freundschaft nicht ganz sicher bin. Er ist Choreograph und lebt in Berlin. Ich habe schon mehrere Projekte mit ihm zusammen gemacht und ich habe ihn immer als Freund und sehr guten Arbeitskollegen geschätzt. Bis dann eine unschöne Begebenheit vorfiel, wo ich heute noch nicht weiss wie viel er die Finger mit im Spiel hatte. Seitdem hat es sich abgekühlt.
Aber lassen wir das. Ich war heute dennoch sehr froh dass ich nach fast anderthalb Jahren wieder gesehen habe. Und ich werde ihn auch wenn ich Anfang Mai in Berlin sein werde ,besuchen.
Ich habe heute mal einen Ausblick auf die nächsten Wochen und Monate gemacht. Ich werde eine ganze Weile nicht hier sein. Und habe schon mit Schrecken daran gedacht, wie ich an mein Tagebuch komme. Wahrscheinlich werde ich nicht mehr jeden Tag schreiben können. Das Notebook werde ich aber auf jeden Fall mitschleppen. (es gab mal eine Zeit da hieß es nicht Laptop sondern Schlepptop)
Bin grad am überlegen ob es einen Glücksmoment gab…mmmm…die selbstgebastelete Kaffeepause während der Vorstellung…
Heute hatte ich endlich daran gedacht den Instantkaffee mitzunehmen und mir während der Vorstellung einen Becher Kaffee zu brauen. Gleich neben den Logen ist ein Raum wo ein Wasserkocher steht. Und so sass ich dann still und zufrieden in meinem Schmickställchen und schlürfte Kaffee.
Glücksmomente…?
War eben bei Else und hab was über einen Glücksmoment gelesen. Hatte ich heute einen?….“nachdenk“….Ja ich hatte einen!!! Ich habe heute, nachdem ich die Maske fertig hatte beim „Elefanten“, gleich meine Sachen gepackt und bin weg. Im Prinzip muss ich nicht bis zum Schluss bleiben, weil die Schauspieler sich selbst abschminken. Die meisten von ihnen gehen eh unter die Dusche. Und plötzlich stand ich draussen und hatte das wunderbare Gefühl als ob ich ausgebüchst wäre uund hätte eine unverhoffte kleine Freiheit. Ich bin nicht gleich zu mir nach hause gefahren, sondern habe mich nebenan in das Bistro gesetzt und in aller Ruhe ein Kaffee getrunken, und mir überlegt was ich mit dem unverhofften Abend tun könnte.
Ich bin dann doch zeitig nach hause gekommen, weil ich ausnahmsweise mal nicht „Sex and the City“ verpassen wollte. Jaaaaa, ich bin ein Fan davon!!! Und nein, ich schäme mich nicht!!!!!
Und welchen Glücksmoment habe ich morgen?
Er (bzw Sie) hat gar nicht gebohrt…
Ich war dann doch zum Zahnarzt, nicht weil mich plötzlich die Lust dazu überfallen hätte sondern weil ich es dann hätte aufschieben müssen, und ich schiebe ungern unangenehme Sachen vor mich hin, dann lieber gleich.
Danach war ich in einem Kellerrestaurant in Trier. Ich hatte das Buch von Paulo Coelho mit, wenn ich etwa beim Zahnarzt warten müsste.
Ich bin ein gutes Stück weiter gekommen mit dem Buch. In der letzten Zeit hatte ich keine Nerven zum Lesen. enn ich hier schon erzähle dass ich wärend dem Log schreiben einschlafe….
Das Buch nimmt eine Seltsame Wendung, es beschreibt u.a. auch eine Sado-Maso Liebe. Die Lust am Schmerz.
BIs jetzt habe ich mich dagegen gewehrt weil Lust und Sex für mich etwas ganz anderes bedeuten als Schmerzen zu haben.
Doch so wie es Paulo erklärt ist es als ob ich eine Tür in mir aufgestoßen hätte und Angst davor weiter zu gehen. (z.B. wäre diese Angst schon ein Lustgewinn.)
Irgendwann habe ich dann aufgehört zu lesen weil ich mich nicht am helligen Nachmittag mitten in der Fußgängerzone in einem Restaurant mit meiner eigenen Sexualität auseinander setzen wollte.
Zudem war ja eine weitere Elefantenvorstellung angesagt.
Die beste Gewandschneiderin von allen…
weiss seit heute dass ich ein Webtagebuch führe. Sie hat das sehr gelassen aufgenommen. Was sie aber nicht weiss, ist dass sie hier schon mehrfach erwähnt wurde. Und seit Frau Buschheuer sich damit in die Nesseln gesetzt hat…weiss ich dass es nicht sehr fair ist.
Noch 7 Vorstellungen „Elefant“
Ach ja morgen muss ich zum Zahnarzt. Ich werd den Termin verschieben, hab echt keine Lust dazu.
Die Grenzen…
verwischen sich wieder. Irgendwann muss ich lernen zwischen was ich hier schreibe und dem was ganz mein Eigen ist zu unterscheiden. Es klappt nicht immer. Zu gern würde ich weiter über Berlin berichten, doch ist das eine Sache die ich so nicht weiterverfolgen möchte…zumindest nicht in meinem Log.
Gestern abend nach der Vorstellung vom Elefanten, war ich mit mit P. (die beste Gewandschneiderin von allen) gleich nebenan im Bistro, was an das Theater angeschlossen ist, zusammen mit einer Freundin von P. (deren Name ebenfalls mit P anfängt….so was blödes). Die hat einen Beruf erlernt, von dem ich nicht wusste dass es ihn gibt. Sie ist Öko-Desingerin. Eine Sparte mit der ich mich noch nicht auseinander gesetzt habe. Aber es gibt letztendlich für ALLES Design… Sie arbeiet an ihrem Abschlussprojekt, einer Lunchbox für Büroleute die aussieht wie eine Notebooktasche. Und da Desiger nicht unbedingt ein Händchen für Näharbeiten haben, wurde P davür herangezogen. Ich bin gespannt ob die Lunchbox ein Erfolg wird.
Noch 8 Vorstellungen „Elefant“
Premiere und OP…
am gleichen Tag. Es liegt zur Stunde jemand in Berlin auf dem OP-Tisch und ich habe heute Abend Premiere mit „Elephant Man“. Ich denke viel an Berlin. Ich hoffe dass alles glatt geht.
Überigens wunderschöners Wetter heute.
Ich habe mich grad damit amüsiert die Toy Toy’s fertigzustellen für heute abend. Blaue Clipboards mit einem weissen Elefanten. (Der Elefant von der „Maus„)
Sie sind schön geworden.
Zum ersten Mal…
sitze ich heute im Garten und surfe… Ich sitze auf der Bank unter dem Pavillon, der noch kein Dach hat. Ich habe die letzten Tage immer davon geträumt das zu tun. Vor mir steht ein Kirschbaum ein russischer, so sagt meine Grossmutter immer. Er steht voll in der Blüte und fängt an seine Blüten zu verlieren. Jedesmal wenn der wind auch nur ganz leise geht, regnet es Blütenblätter….
Ich habe mich jetzt in den Schatten gesetzt, weil ich auf dem Laptop fast nichts mehr gesehen habe. ES LEBE DER WIRELESS LAN.
Hatte grade meine Mutter am Telefon, sie wird sich den „Elelfant“ anschauen. Überhaupt ist der Elefant Dreh- und Angelpunkt. Ich bin froh wenn morgen endlich die Premiere ist. Dann kommt die alltägliche Routine und ich kann mich auch wieder anderen Dingen widmen.
…wie z.B Berlin…
Ist euch schon aufgefallen…
ich schreibe seit ein paar Tagen nur noch nachts. Das kommt daher dass ich immer später nach hause komme. Überigens hat das mit dem riesen Programm gestern beinahe geklappt wenn die Herren Politiker nicht so spät dran gewesen wären. Das hat mich sehr dann für den Rest des Tages in Verzug gebracht. Es ging aber alles glatt. Und niemand war eigentlich böse dass ich so spät zur Hauptprobe für den „Elefanten“ kam.
Ich habe heute auch Toi toi’s gekauft. Ich mache das zusammen mit der Kostümiere einer meiner besten Freundinnen. Ich habe in den letzten 2 Jahren fast jede Produktion mit ihr zusammen gemacht und ich liebe ihre Arbeit sehr. Ausserdem verstehen wir uns was private Dinge angeht auch sehr gut.
Von diesem Log weiss sie aber nichts….und ich bin grade dabei mich zu fragen ob ich ihr davon erzählen soll.
Seit heute…
ist mir klar, dass ich wieder doppelt gemoppelt bin was die Arbeit angeht. Ich habe wieder einmal 2 Projekte zur gleichen Zeit laufen. Nach dem Desaster im Dezember wo ich zeitgleich einen Film und ein Theaterstück zu bewerkstelligen hatte, hatte ich mir geschworen dass es mir nie wieder vorkommt. Und jetzt ist es wieder soweit. Morgen früh muss ich los um noch Einkäufe für den „Elefanten “ zu machen. Ich hoffe dass ich die alle schaffe. Um 2 Uhr muss ich in der Agentur sein die sich um die Wahlkampgne der einen Partei kümmert. (Die ANDERE Partei habe ich ja schon durch…) Und spätestens um 5 Uhr MUSS ich im Theater sein, weil um 7 ein Fernsehteam da ist um Aufnahmen zu machen. Es ist ein bisschen viel. Aber ich muss morgen da durch und mich unbedingt aus dem Bett quälen.
Hoffenlich klappt’s
Obwohl…
heute ein Feiertag war musste ich arbeiten…kommt auch manchmal vor…heute war der erste technische Durchlauf vom „Elefant Man“ und am Nachmittag hatte ich weitere Wahlkandidaten. Es war eigentlich kein schöner Tag und ich habe ihn auch nicht so richtig genossen obwohl die Arbeit Spass gemacht hat. Irgendwo hat was gefehlt. Während dem Fotoshooting rief „Berlin“ wieder an. Er vermisst mich….
Ich muss ehrlich gestehen dass ich mir noch nicht ganz im klaren bin was das werden soll. Ich mag ihn, sehr sogar aber lieben….das dauert bei mir etwas länger. Richtige Liebe ist etwas so kostbares dass ich es nur sehr selten verspüre.
Ich möchte endlich Gewissheit haben…und ich sehne mir den 6.Mai herbei.
Das mit dem Nichtstun…
ist gar nicht so einfach…zu allem Überfluß kündigt sich ein Migräne an. Ich hatte schon lange keine mehr. Ich denke dass ich jetzt doch mal wieder zum Paracetamol greifen werde auch wenn ich im Februar so schlechte Erfahrungen damit gemacht habe.
Berlin hat heute morgen angerufen. Er ist erkältet. Das macht mir Sorgen. Er fängt an sich in mich zu verlieben. Das ist schön aber nicht gut für mich und für ihn auch nicht. Zumindest ist der Zeitpunkt schlecht. Aber der Zeitpunkt ist nie gut. Die Liebe schlägt dann zu wenn sie will und nicht wenn es in den Kram passt.
Es wühlt mich auf und bringt mich völlig durcheinander. Ich habe Angst dass man mir wieder weh tut. Ich will das nicht mehr. Nicht noch einmal einen Leidensweg gehen der über Jahre hinweg dauert.
…und am 6. Mai fahre ich hin…und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Und das alles an Ostern wo ich mir fest vorgenommen hatte NICHTS zu tun und NICHTS zu denken!
Ostern
Es kommt überhaupt nicht so vor als ob heute schon Ostersamstag wäre. Ich habe die letzten Tage nur Stress um die Ohren gehabt, der mir allerdings auch so manche Knete einbringt.Heute war wieder so ein Tag der mehr als heftig war. Und alles ahabe ich trotzdem nicht geschafft. Ich wollte eigentlich heute einen Putztag einlegen und mein ganzes Arbeitsmaterial aus den Koffern und Kontainern nehmen, aussortieren und und und
Stattdessen war ich zum Friseur und beim Radio. Ich weiss nicht ob ich dass schon mal erwähnt habe aber ich mache in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Sendungen für einen Lokalsender in meinem Ort.
Ich sag immer es ist meine Mutter Theresa Ader. Ich kriege keinen roten Heller dafür.
Ansonsten frohe Ostern
Seit 2 Tagen…
habe ich nichts mehr geschrieben. Wenn ich sehe daß heute schon Freitag ist, (ist ja schon nach 12) wären es 3 Tage. Aber lassen wir uns mal nicht kleinlich sein. Ich bin seit zwei Tagen echt nicht mehr aus der Arbeit rausgekommen. Tagsüber hatte ich Fotoshootings, heute waren es 2 Stück. Es geht um Portraits bekannter Leute. Wer das in einzelnen ist möchte ich nciht sagen. Nur so viel; es sind alles Politiker. Da ja bald die Wahlen hier anstehen geht es hier ziemlich rund.
Ansonsten war heute die letzte Vorstellung der „Sauerkraut Geschcichte“. Ich bin froh daß es jetzt eine Weile Pause hat. Ich habe ja keine Pause und gehe gleich über zum nächsten Theaterstück. Elefant Man Ansonsten waren aber keine besonderen Vorkommnisse.
Doch…es gibt da eine pickante Geschichtewas diese ganzen Politiker betrifft….he he he, doch daran verbrenn ich mir erst die Finger wenn die Wahlen vorbei sind.
Hat schon jemand bemerkt dass ich ein Parther Button von Amazon habe?
So spät…
war es doch gestern gar nicht als ich schlafen ging. Aber heute morgen wachte ich erst gegen 11Uhr auf. Und jetzt ist es schon fast 4 Uhr und es wird höchste Zeit dass ich in die Gänge komme für die Vorstellung.
Morgen früh muss ich sehr früh raus weil ich einen Auftrag habe über den ich jetzt noch nichts verraten will. Es kann mitunter sehr spannend werden.
Morgen mehr davon.
Überigens ist mir der Name des Typs von dem ich erzählen wollte noch immer nicht eingefallen. Ich denke dass ich die Story bleiben lasse. Es gibt so viele Leute aus dieser Zeit die ich nicht mehr sehe und deren Namen ich auch vergessen habe. Manchmal fallen mir noch Fotos in die Hand die in irgend einer Schublade am verstauben sind und ich weiss noch ganz genau wo die gemacht worden sind aber wer da alles drauf ist…aber die Namen?…keine Ahnung!
Montag morgens…
normalerweise ist der Wochenanfang so eine Sache. Aber heute fing es klaase an. Meine erste Handlung war ein Flug nach Berlin buchen. „Das sind die Folgen der Nachhackenstory“
Ansonsten im Beruf versunken. Prrücke gemacht, neuen Auftrag angenommen, die vier Spitzenkandidaten einer Partei zu schminken für die Wahlplakate. (Huiiiiiiii)
…und bei Else im Tagebuch gelesen und dabei Tränen in den Augen gehabt. Warum kann die so gut schreiben, grrrrr ?
Was für ein Tag!!! (gähn)
Ich bin erst gegen 4 Uhr morgens eingeschlafen (so hlabwegs während dem Log schreiben). Heute morgen um 7:20 klingelt das Telefon!!! Ich dachte ich hör nicht richtig . Wer ruft mich an eimen Sonntag morgen um die Zeit an??? Mein Ex Ex. Er hatte mir versprochen er würde sich um den PC meiner Mutter kümmern und meinte er würde dann bald losfahren und in 2 1/2Stunden da sein. AAAAH!
Mit so wenig Schlaf bin ich den ganzn rumgekrochen wie Zombie. Zumal gestern ein Tag mit Vorstellung war.