Freitag, Samstag, Sonntag

Ein prall gefülltes Wochenende:

Das Wichtigste vom Freitag war, die Preisverleihung des Prix Servais, für die ich eigens nach Mersch gefahren war, weil sie im Literatur Zentrum stattfand.

Der Gewinner dieses Jahr, einer der bekanntesten Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Guy Helminger mit seinem Roman Lärm. Da ich ihn ja schon für die Aufzeichnung der Sendung lesen musste, und ihn sehr gut fand, war ich gespannt wie das alles ablaufen würde.

Beim anschließenden Ehrenwein und Schnittchen erfuhr ich eine sehr tolle Nachricht für mich, die in den kommenden Monaten hoffentlich etwas für mich ändern wird. Aber darüber mehr wenn es soweit ist.

Ein freudige Mail erhielt ich ebenfalls aus Neuseeland. Eine seit langem geplante Hochzeit steht bevor. Und wann ich jetzt sehr sorgfältig alles plane, und mir Covid nicht dazwischen funkt, werde ich nächstes Jahr wieder ein paar Wochen auf der südlichen Halbkugel der Erde verbringen.

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Der Samstag begann mit ein paar unschönen Anrufen von Kollegen die verzweifelt Ersatz suchten, weil es grad Covid Bomben regnet. Da ich selbst nicht einspringen konnte, half ich mit nach anderen Kollegen zu suchen. Nach geschlagenen zwei Stunden hatten wir alle Hilfskräfte zusammen. Doch damit war die geplante morgendliche Schwimmstunde gestrichen und ich verlegte sie auch den Nachmittag. ein leichtes

ein leichtes Mittagessen mit der K. in der Däiwelskichen. Anschließend dann die Schwimmrunde, die erstaunlich gut tat.

Am Abend mit der A. und der D.K. (damit ich sie nicht mit der anderen D. verwechsele) an die Mosel in die Caves St.Martin. Die Terrasse mit ihrem wunderschönen Ausblick auf die Mosel ist immer noch unschlagbar. Von der Speisen her ist es leider nicht mehr das was ich aus früheren Jahren gewohnt war. Zudem ist ist ihre Auswahl an Veggiegerichten sehr klein. Es gibt einen einzigen Salat. Ich selbst achte da nicht so sehr darauf, aber es fällt mir immer auf wenn die A. dabei ist.

Den Absacker gab es im Jardin de France, den ich der A. schon lange zeigen wollte und sie war restlos begeistert.

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Den Sonntag begann sehr langsam. Ich hatte herrlich bis fast 9:00 Uhr geschlafen. Ein klein wenig Haushalt.

Am Nachmittag hatte ich dann den Termin mit einer der Hauptredakteurinnen um den Beitrag von Freitag im Schnittraum zu bearbeiten. Ich hatte mich bereits am Morgen daheim in alle Ruhe hingesetzt und meinen Offtext und die Anmoderation geschrieben. Im Schnittraum stellt sich dann heraus, dass der Kameramann den ich mit hatte, mir nicht genug Blidmaterial aufgenommen hatte was ich dazwischen einfügen konnte, Es reichte so ganz knapp. Zudem hatte ich ein wenig hochgepockert was die Zusammenstellung des ganzen Beitrags anging, weil mir nicht klar war,ob das so überhaupt passen würde. Doch es passte. Uff.
Sehen kann man den Beitrag hier.

Im Anschluss saß ich noch eine Weile im Tramways mit der Redakteurin und wir nahmen das Abendessen gemeinsam ein. Ich hatte den kleinen Chinesen bei mir im Wohnviertel eingeschlagen, wo man nicht so fein und edel bedient wird, das Essen aber immer sehr lecker ist.

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Ich kannte den Begriff Fast Fashion. Heute In, morgen Out und weg damit.
Fast Fashion kam in den 90er Jahren mit den Global Playern wie H&M zum Beispiel. Schnell und billig produziert und von geringer Qualität. Doch eigentlich gibt das Phänomen schon seit über 200 Jahren. Nicole Rudolphe hat das gründlich recherchiert.

Aus dem Familienalbum 45

Vor einigen Tagen suchte ich (vergebens) ein Lampe die aussieht wie ein Buch die die A. mir mal vor Jahren geschenkt hatte. Man konnte das Buch aufklappen und dann entstand daraus eine Lampe, die nicht zu hell war und sich sehr gut auf dem Terrassentisch machte. Lange stand sie wie ein Buch in der Küche zwischen den Kochbüchern. Ich suchte in diversen Schränken und Schubladen, die Lampe blieb unauffindbar.
Bei der Suchaktion fand ich aber ein Kiste mit Fotos in einem anderen Schrank in dem ich keine Fotos vermutete. Und das werden nun die kommenden Fotos dies losen Familienalbum Serie.

Meine Mutter im Jahr 2000 auf ihrer Weltreise. Im Gegensatz zu mir, der nach Neukaledonien aufgab (wie erinnern uns an den geplatzten Blinddarm) brach sich meine Mutter in Sydney den Arm, wurde versorgt und machte die Reise weiter bis zum Schluss.

Grad wegen ihr wollte ich dorthin. Zu den Moai auf Rapa Nui.

Der bärtige Herr im Hintergrund war meines Wissens der deutsche Fremdenführer der auch auf der Insel lebte. In der Mitte mit Armgips, meine Mutter. Die bieden Damen zu ihrer Seite kenne ich nicht. Das waren weitere Mitglieder der Reisegruppe.

Es hätte mir viel bedeutet einmal dort zu sein. Vielleicht, irgendwann …

Wellness, aber nicht für mich

Am Morgen zeitig wach geworden. Ich verschluckte mit am ersten Schluck Kaffee und das so sehr, dass ich dachte mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Hui! Zumindest wach danach sehr wach und überhaupt nicht mehr schläfrig. So kann man den Morgen auch beginnen. Ich machte noch schnell einen Test, weil wegen… ja genau, darum. Negativ.

Um 10:00 ein Termin mit dem Wagen in der Handwaschanlage. Ich könnte es auch selbst im Innenhof tun aber dazu bräuchte es einen neuen Wasserhahn in der Garage. Ich hatte ihm beim Einzug einmal geöffnet und hatte alle Mühe der Welt in wieder zuzudrehen, ohne dass er tropft. Zudem haben die in der Anlage die besseren Produkte und überhaupt wird es sehr viel sauberer als wenn ich das mache.

Während sich das Gefährt im Wellness befand, ging ich hinüber zum Einkaufszentrum in dem sich auch der Supermarkt meines Vertrauens befindet. Dort saß ich dann ein Weile und las die Tageszeitung und den letzten New Yorker. Nachrichten vertrage ich zur Zeit nur sehr kleinen Dosen.

Wieder daheim überkam mich eine gewaltige Müdigkeit und ich legte mich für eine Weile hin. All meine Knochen sagten mir dass heute noch das Wetter umschlagen würde. Doch dann kam das schlechte Gewissen hoch, weil ich diese Woche noch nicht ein einziges mal schwimmen war. Also los!

Jedoch war das Schwimmbad von einer Bande junger Männer belegt, sehr laut und wenig Rücksicht nehmend. Ich plusterte mich auf wie ein Paltzhirsch um mir wenigstens die eine Längsseite des Beckens zu sichern, damit ich in Ruhe meine Bahnen ziehen könnte. Das klappte auch eine Weile, aber Platzhirsche unter Wasser nimmt man nur bedingt war. Irgendwann rammte mich jemand mit dem Fuss von unten in den Bauch weil er unter mir hindurch tauchen wollte. Das tat ganz schön weh. Als er auftauchte schnauzte ich ihn an. Er sagte irgendwas in einer Sprache die ich nicht verstand, das sich vom Ton her wie eine Entschuldigung anhörte, aber vom Wort her wie eine Beleidigung klang.
Ich hatte genug und steig aus dem Wasser nach einer knappen viertel Stunde.

Daheim briet ich mir Hühnchenstreifen auf der Plancha an und machte einen Salat aus Rucola und Tomaten.

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Marcel The Shell With Shoes On
Eine Figur die im Internet groß wurde und ihren Weg auf die große Leinwand fand, ob auch nach Europa bleibt abzuwarten. Hier die Reportage von CBS Morning und darunter der Trailer vom Kinofilm. Den würde ich wirklich gerne sehen.

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Und wer heute noch nicht gelacht hat, es lohnt sich immer wieder bei James Corden vorbeizuschauen:

Ein langer Mittwoch

Es ging früh los weil ich versprochen hatte im Hintergrund für die erste Sendung zu arbeiten. Gleich im Anschluss folgte die zweite Aufzeichnung in der ich dann vor der Kamera stand.

Denn Schauspieler ganz links müsstet ihr kennen wenn ihr die Serie Capitani auf Netflix gesehen habt. Das ist er, der Capitani! Die zweite Staffel ist schon längst in Luxemburg durch und läuft ab dem 8. Juli auf Netflix an.

Nach der Show kam die Erleichterung und zugleich der Abschied weil wir in die Sommerpause gehen. Das wurde am Abend gebührend gefeiert mit allen Reportern auf der Terrasse des Mesa Verde.

Es war ein sehr schöner Abend. Anschließend setzte ich mich noch kurz im Renert hin und schrieb hier schon mal ein wenig vor, weil ich wusste dass ich wenn daheim mein Sofa und/oder mein Bett sehe, keine einzige Zeile mehr schreiben werde.

Ein Deinstag in Kürze

Die Zeit fliegt wahrlich und ich hinke den Dingen schwitzend hinterher. Irgendwann werden die Einträge auch wieder länger werden.

Der aufschreibenswerte Teil des Dienstags war definitiv der australische Besuch, den ich zum letzten mal sah bevor sie weiterreisen nach Südfrankreich. Wir trafen gegen Gegen 11:00 und gingen dann in die Däiwelskichen und aßen dort zu Mittag. Der H. und ich beratschlagten über die nächsten Monate und wie ich es hinbekäme, dass ich eventuell die Jahresendfeierlichkeiten mit ihm und seiner Familie feiern könnte. Oh, allein der Gedanke wieder mit Kängurus und Koalabären zu kuscheln, lässt mir wohlige Schauer über den Rücken laufen.
Später ging es dann mit ihnen noch auf eine kleine Einkaufstour, unter anderem ging wir noch einmal mit dem H. zu Wanderscheid, weil es halt dort nur Produkte aus Luxemburg gibt und er einiges mitnehmen wollte.

Den Rest des Tages verbrachte ich in den eigenen vier Wänden mit Vorbereitungen für den Mittwoch. Ich musste unter anderen den neuen Roman von Guy Helminger Lärm lesen, von dem ich sehr begeistert bin.

Vielleicht noch ein paar Dinge, die ich erwähnen sollte, weil sie gerade sehr von Belang sind. Um mich herum schlagen die Covid Bomben wieder ein. Zum Teil so nah, dass es mich durchaus auch erwischen könnte, was es aber bis jetzt gottlob nicht getan hat. Ich teste seit dieser Woche wieder jeden Tag, doch bis jetzt sind alle negativ ausgefallen. Ich hoffe dass es so bleibt.

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Kurz noch was in eigener Sache.
Seitdem ich die Änderungen intern im Blog vorgenommen habe scheint es wieder zu funktionieren. Ich halte mir beide Daumen dass es so bleibt. Ich hasse solche Aussetzer hier, weil es mich immer hilf- und ratlos zurücklasst.

Dazu kommt, dass ich erst heute einen Kommentar freigeschaltet habe der in dem ganzen Trubel unterging, wo mich jemand völlig zurecht darauf hinweist, dass das Wort Geschlechtsumwandlung veraltet ist und dass man eher von Transition spricht. Just ich sollte das, da ich selbst zur LGBTQ Community gehöre, wissen.

In Kürze

Es hinkt und hakt immer noch.
Ich habe alles durch den Scanner laufen lassen ob sich etwas eingenistet hätte, aber da scheint nichts zu sein. Das Abonnieren des Blogs und die double opt-in option, bei Antworten auf Kommentare und weiteren Kommentaren von einem einzelnen Blogpost sind jetzt erstmal weg. Denn ich glaube da hatte sich ein Bot oder dergleichen darauf eingeschossen.
Wie schon gesagt, ich bin Contentschreiber, von der Technik habe ich nur sehr begrenzt Ahnung. Zudem überschlagen sich hier auf anderen Ebenen die Ereignisse und ich habe sehr wenig Zeit.

Ungewollte Pause

Es ist Sonntagabend und ich versuche es jetzt trotzdem etwas zu posten ,seit ungefähr einer Stunde scheint es wieder zu klappen nach dem der Hoster fast 24 Stunden nicht erreichbar war. Wie, warum, weshalb, ich habe keine Ahnung. Ich bin für den Content zuständig, Für den ‚Haushalt‘ aber brauche ich Personal.

Dann also die letzten drei Tage in Kürze.

Am Freitagmorgen war ich anderweitig beschäftigt und ließ den Bachmann Wettbewerb sausen. Zudem ist es für mich sehr schwer, nur anhand eines vorgelesenen Textes, ihn zu bewerten. Wenn er falsch betont und ruckelnd vorgelesen wird von einer mir unangenehmen Stimme, wird es für mich ziemlich unmöglich. Ich denke, dass ich den Wettbewerb irgendwann vor Ort erleben muss. Es ist wie mit dem Theater. Sich ein Theaterstück im Fernsehen anzuschauen ist nur die halbe Miete.

Ich hatte einen Friseurtermin, der wieder mehr als nötig war. Jetzt nach den sehr heißen Tagen schnitt der J.-P. mir die Wolle auch am Oberkopf richtig kurz.

Am Abend traf ich mit der M. im Renert. Während dem Apéro, als wir rätselten, wo wir das Abendessen einnehmen könnten, bekamen wir vom Tischnachbar den Tipp es doch einmal im Windsor zu versuchen.

Das Windsor liegt auf der Place de l’Étoile und war sehr viel früher, das was man einen Puff nannte. Inzwischen ist es ein kleines aber sehr feines gastronomisches Resrtaurant geworden. das mich im Form und Stil an das alte Annexe erinnerte, über das ich sehr viel im letzten Jahrzehnt berichtete. Wir erwischten einen der letzten Tage der Restodays und nahmen das Menü. Sehr schön, sehr gut und ich denke dass ich ein neues Restaurant gefunden habe um Gäste auszuführen.

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Der Samstag dann war erstmal eine Schwimmrunde angesagt und ein paar kleine Dinge auf dem Markt. Für den Rest Tages blieb ich häuslich, unter anderem auch weil ich dann doch dieser Woche sehr viel unterwegs war. Die A. hatte zu einem Moment vorgeschlagen sich das ein paar Bands auf den Sirens Call Festival anzusehen, doch da ich von Mesnchenmassen vor allem auf Stehkonzerten noch nie begeistert war, unabhängig von Covid, lehnte ich ab.

Am Abend schaute ich mir die ersten neuen Folgen der der dritten Staffel Umberlla Academy an. Interessant fand ich, wie sie das Thema der Geschlechtsumwnadlung von der Darstellerin Ellen Page zum Darsteller Elliot Page in der Serie verarbeitet haben. In der ersten Episode, hat sie noch lange Haare und es waren sicherlich Szenen dabei, die noch für die Staffel davor abgedreht waren. Anschließend bekamen ihre Haare einen seltsamen Glanz und vor allem an den Schläfen stimmte etwas nicht. Es war eine Perücke. Nach einem Friseurbesuch in der Episode wurde sie zum Mann. In einem Gespräch mit einer anderen Hauptdarstellerin, wird das Thema auch einmal kurz zur Sprache gebracht und aus dem Charakter mit Frauennamen Vanya wird Victor. Bis alle Charaktere es wissen, wird es noch ein paar mal in Nebensätzen erwähnt und damit hat sich das Thema dann auch erledigt. Interessanterweise ändert sich auch ihre Haltung und ihr Spiel als Viktor. Es wird alles leicht burschikoser.
Damit wäre dann in der Geschichte der Fernsehserien die erste Geschlechtsumwandlung einer Frau zum Mann, der SchauspielerIn die weiterhin die gleiche Person spielt, ohne dass es Auswirkungen auf die eigentliche Storyline hat, auch vollzogen. Und wenn es mich anfänglich hinsichtlich der Storyline leicht irritierte, so denke ich, dass so wohl die eleganteste Lösung war, ohne ein großes Fass aufmachen zu müssen.

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Kommen wir zum Sonntag.

Angedacht war für ein Ausflug ins Müllertal, in die kleine luxemburger Schweiz. Ja, für alle die das nicht wissen, das heißt tatsächlich so. Meine Alte Heimat liegt am Fuße der Gegend. Der A. mit seiner Gefährtin J. hatten das vorgeschlagen, das letzte mal als wir im Batucada speisten. Die Herringer Mühle wäre unser Ziel gewesen. Doch das schlechte Wetter machte es zunichte. Wir disponierten um und es ging in die Grappe D’Or, in der ich schon öfters war.

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Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache. Das mit dem Hoster von Joel.lu ist noch nicht ganz geklärt und es scheint zwischendurch immer wieder Abstürze zu geben. Ich werde berichten wenn ich mehr weiß. Entweder hier oder auf Twitter.

Ein Feiertag daheim

Nach all den Aufregungen von gestern und auch den Tagen davor legte ich heute mal einen Ruhetag ein. In Luxemburg war eh alles geschlossen.

Ich schlief noch tief und fest als es an der Tür klingelte. Mein erster Gedanke im Halbschlaf war, warum der Postbote klingele. Ich wüsste nicht warum oder was ich bestellt hätte. Doch es war ein Darsteller der sich im Datum geirrt hatte und bei mir vorbeischauen sollte. Dabei war der Termin für Samstag festgelegt worden. Ich watschelte verschlafen durch die Wohnung und machte Kaffee. Das Wetter sich hatte um keinen Deut abgekühlt.

Draußen hörte das Brummen eines Flugzeugs, näher als sonst und vor allem von einem ungewöhnlichen Winkel. Ich höre die Flieger hier immer je nach Wind und Einflug entweder kommen oder gehen und ich bin das Geräusch gewöhnt. Aber das hier hörte sich fremdartig an. Knatternder und vor allem viel lauter. Und dann fiel es mir ein; die Parade für den Nationalfeiertag hatte begonnen und der große Militärflieger setzte zum Tiefflug über die Champs Elysées Avenue de la Liberté an. Ich schaltete den Fernseher an und verfolgte die Parade dort. Währenddessen las ich ein wenig im Internet und sah dass die Kaltmamsell in Klagenfurt ist für die Literaturtage.

Da ich auch schon immer einmal dorthin wollte und ich die Übertragung früher in der alten Heimat oft am Bildschirm verfolgte, schaute ich mir die ersten drei Texte vom Morgen im Replay am Nachmittag an.

Ich möchte gleich vorab anmerken dass ich hier keine komplette Berichterstattung über die vorgelesenen Texte machen werde, das kann man bei der Kaltmamsell nachlesen, die ja vor Ort ist und das viel besser mitbekommt.

Es gab diesen einen Text von Eva Sichelschmidt – Der Körper meiner Großmutter, der mich sehr berührte. Und obwohl der Text sehr formal war, traf er mich genau dort, wo es immer noch weh tut. Er beschrieb genau das was ich gefühlt habe als ich innerhalb von vier Jahren den ganzen Rest der Familie zu Grabe trug. Mit den anderen beiden Texten vom Morgen konnte ich weniger anfangen. Ganz besonders der erste Text von Hannes Stein kam sehr altmodisch daher.

Und dann wären da noch die zwei Schriftsteller vom Nachmittag von denen ich mir aber nur den ersten ansah. Ein sehr lyrischer Text von Alexandru Bulucz bei dem ich Mühe hatte dranzubleiben. Den letzten fing ich noch just an, aber driftete dann im Kopf weg, u.a. weil ich hunger hatte.

Abendessen war der Rest vom Kirschtomatensalat von gestern und ein paar Scheiben Bifana vom Plancha Grill.

Draußen zog ein Unwetter hoch dass sich darstellte als ob es uns endlich mal zeigen wolle was so ein richtiges Donnerwetter mit pechschwarzen Wolken und allem drum und dran ist.

Es blitzte und grollte ununterbrochen doch so richtig kam es nicht an. Es regnete einmal kurz und das war es auch schon.

Ich machte beizeiten Schluss und lag früh im Bett.

Der Vorabend von Nationalfeiertag

Der Dienstag in seiner Kurzversion.

Am Abend im Theater. Das Kasemattentheater in dem auch für mich vor sehr vielen Jahren alles begann, hatte ein Stück auf dem Programm dass ich sehen wollte weil ich eine gute Kritik gelesen hatte. Also buchte ich fix eine Karte in der Hoffnung dass ich noch eine bekäme. Und ich hatte Glück.

Auf dem Programm: Gipfelstürmer. Eine wahre Geschichte von drei Männern die die Welt zu einem besseren Ort machen wollten. Erzählt in einer Form von einer Farce gemsischt mit einem Vortrag. Ein schönes Stück, das mich auch Dinge über unsere Vergangenheit lehrte, die ich so nicht kannte. Aber Vieles war beunruhigend nah und brisant aktuell. Ein schönes Stück. Läuft am 24. leider zum letzten mal.

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Kommen wir jetzt zu dem Tag der in der Überschrift steht.

Am Abend davor hatte sich der H. aus Australien gemeldet, er wäre mit seiner Frau M. Und der kleinen R. in Luxemburg angekommen. Hurra! Wir trafen uns am Nachmittag und die Freude war groß. Wir setzten gleich einen weiteren Termin fest in der kommenden Woche.

Der Abend dann. Es war zum ersten mal seit zwei Jahren dass der Nationaltag wieder ausgelassen gefeiert werden durfte. Ich hatte einen Termin mit den Bären, den ich aber kurz hielt, weil ich zusammen mit der A. zu einer Freundin eingeladen war, die in einem Penthouse perfektem Ausblick über das Petrusstal wohnt. Jeder sollte etwas für das Buffet mitbringen und ich machte einen Kirschtomaten Salat mit Feta, schwarzen Oliven und frischen Basilikum.

Und von dort aus hatten wir den schönsten Ausblick auf der Feuerwerk:

Die Passerelle war gut gefüllt:

Für einen kurzen Moment drückte es mir ein klein wenig die Kehle zu. Das letzte große Feuerwerk das ich gesehen hatte war in Sydney.

Wir hatten Glück und erwischten kurz nach Mitternacht ein Taxi heim. Ich wanderte aber auch noch einmal durch die Stadt, tanzte ein wenig hier und da mit und war erst gegen 3:00 im Bett.

Ein Ausstellung in Dudelange

Ich mache es kurz heute.

Hauptaktion vom Montag war eine Vernissage in Dudelange von dem Y. mit dem Titel: All Eyes On You. Zu sehen im Blossom.

Dazu muss man wissen dass Dudelange im Süden des Landes liegt und wenn man am Abend dorthin will, ein wenig (oder auch sehr viel) Geduld haben muss, wegen Pendelerverkehr. So stand ich dann auch einen kurzen Moment auf der Autobahn und bereute bereits die Aktion. Doch ich kam besser durch als erwartet. Manchmal stelle ich mir vor ich müsste diesen Weg jeden Tag zurücklegen und morgens wie Abends im Stau stehen…. Was für ein Unding.
Ich schweife ab….

Hier die Bilder.

Mir gefiel die Serie der schwazen Augen ganz gut, aber als gesammtes Konzept, obwohl es von ihm so nicht gedacht war.
Ein wenig herausfordernd war es schon die Bilder so abzulichten, dass keiner davor stand. Der Laden ist lang und schmal. Der Y. hat sich eine neue Richtung gewagt, sonst war es figurativer. Er hatte in einer Ecke auch paar Aquarelle der Stadt aufgehängt:

Anschließend fuhr ich zurück, denn die A. wollte unbedingt auf unsere gemeinsame Terrasse, im Parc Belair.

Es wurde nicht sehr spät, denn ich hatte mir vorgenommenen am nächsten Morgen schwimmen zu gehen.

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Meine Alte Heimat hat eine neue Auszeichnung bekommen. Sie hat nun das European Hertiage Label, nachdem sie schon vor Jahren wegen der Springprozession zum immateriellen UNSECO Weltkulturerbe hinzugefügt wurde. Zu der Gelegenheit drehte man ein schönes Video mit ungewöhnlichen Luftaufnahmen der Stadt.

Drei heiße Tage

Ich behaupte von mir ja immer dass die Hitze wie dieser Tage herrschte, meine Betriebstemperatur ist. Aber der Kopf ist dann halt auch ein wenig breiig und das Schreiben fällt mir schwer. Und somit gibt es heute ein Posting dass sich über drei Tage hinzieht.

Freitag.
Das bisschen Haushalt…la,la,la la, laaa….trödel, trödel. Aber es war auch wenig Büroarbeit dabei und Recherche für Samstagmorgen. Aber das kommt weiter unten.
Am frühen Nachmittag, dann schwimmen. Yeah! Das wie gewohnt dem ganzen Rücken gut und der Schulterbereich dankte es mir, indem er weniger rumpelte und krachte.
Ich hatte für den Abend eine ein Einladung angenommen, die ich jeden Monat bekomme und immer wieder ausschlagen musste weil ich nicht konnte. Afterwork & Dinner for Bears and Friends, haute für mich meistens nicht hin weil ich oft am Abend arbeite. Aber diesmal klappte es. Treffpunkt ist immer Beim Lentz. Es war ein erstaunlich großer Tisch, mit vielen neuen Gesichtern die ich nicht kannte.
A., der Fotograph machte Fotos und so entstanden ein schöne Porträts von mir.

Mein Cocktail für den Abend war der Moscow Mule, in der schnapsfreien Version. Später gab es dann Reibekuchen mit Lachs, Sauerrahm mit Kräutern und Salat. Sehr gut.

Das ist übrigens der P., auf dessen Hochzeit letztes Wochenende war.

Im Verlauf des Abends lernte ich jemand kennen, was später zu Intimitäten führte. Letzterer Satz ist übrigens mehr an mein späteres Ich gerichtet, wenn ich das in den kommenden Jahren noch einmal lesen sollte. Das aber auch gleich mit dem Hinweis, dass ich beschloss es dabei zu lassen und ich das nicht weiter verfolgen sollte.

Samstag.
Da der Tag so heiß war, hatte ich nur früh man morgen alle Fenster und Türen weit aufgerissen und anschließen alles verdunkelt.
Am Morgen musste ich los zu einer Maskenprobe, die glücklicherweise so glatt lief, dass ich in zwei Stunden ohne viel Getue durch war. Das war mir sehr recht, denn die Nacht davor war sehr kurz gewesen. Am Nachmittag legte ich mich also noch einmal hin schlief eine Runde tief und fest. Danach war ich fast wieder hergestellt.

Am Abend dann ein sehr angenehmes Essen mit der A. im Grünewald.

Das war bei Hitze genau das Richtige und so verdammt lecker,dass ich es die Tage nachmachen werde. . Grüne Tomaten mit Buffala Mozzarella, Oliven, Pinienkernen, Olivenpesto und Basilikumpesto, sowie einem Frucht Confit. Die Bällchen waren frittierter Pizzateig.

Es wurde noch ein lustiger Abend, denn es kamen Bekannte der A. vorbei, auf einen letzten Absacker und ich hatte noch einen letzten Espresso Martini, bevor es kurz vor Mitternacht wieder heim ging.

Sonntag.
Der Sonntag dann war so erdrückend heiß und klebrig, dass ich Lust zu gar nichts hatte. Ich war früh wach und nutzte die Stunde um Schwimmen zu gehen. sehr viel mehr gibt es für den Tag auch nicht zu berichten. Jetzt wo ich so darüber nachdenke hätte ich einen Museumsbesuch machen können, in einem hübsch heruntergekühlten MUDAM zum Beispiel. Fallt mir jetzt grad so ein. Stattdessen machte ich ein wenig Haushaltszeug und verbrachte viel Zeit mit Lesen.

Am Abend dann Blitze es um die Stadt herum umd es waren mehere Umwetter von allen Seiten im Anmarsch.

Ich schreckte auch ein paar mal in der Nacht hoch, da es sehr laut donnerte.

Un Jardin De France

Angedacht war ein Ausflug nach Saarbrücken zum Staatstheater. Die Regisseurin D. und ihre Freundin N. (ich muss das so schreiben, denn meine N. hat den gleichen Vornamen und meine Freundin D., die Journalistin, sind hier im Blog DIE D. und DIE N. Sonst blicke irgendwann selbst nicht mehr durch) wollten sich das Musical Gatsby ansehen. Ich war nicht abgeneigt und da ich nichts vorhatte, sagte ich zu.

Wir hatten abgemacht dass wir gute zwei Stunden vor Beginn hier losfahren, das uns der Freiabendverkehr keine Probleme macht. Doch es war nicht der Verkehr der uns zu schaffen machte sondern ein Unfall auf der Saarbrücker Autobahn. Als wir dann endlich aus dem Unfallstau raus waren, zeigte das Navi an, dass wir erst NACH Beginn des Stückes dort sein würden.

Ok, dachten wir drei, dann fahren wir an die Mosel. Aber wohin? Und dann erinnerte ich mich schlagartig an die kleine versteckte Oase, die ich schon einmal hier erwähnt hatte. Ich war damals so begeistert, dass ich weder den Namen noch die Ortschaft preisgab, weil ich wollte dass es mein großes Geheimnis bleibt. (Das führte jetzt dazu, dass ich die egal wie sehr ich auch suche, das Blobposting nicht mehr wiederfinde.)

Un Jardin De France ist eine Guinguette direkt an der Mosel in Sierk-les-Bains. Wenn man in Schengen auf der westlichen Seite der Mosel in Richtung Süden über die Grenze nach Frankreich fährt und ein bisschen aufpasst, kommt man daran vorbei. Das letzte mal als ich dort war, saßen wir noch oben im Hang, im Schlosshof. Jetzt ist die Guinguette auf der anderen Straßenseite, direkt am Fluss.

Es gab Wein aus dem eigenen Anbau und ein kalte Platte mit Produkten aus der Region. Wir saßen sehr lange dort und waren uns einig, dass es keine bessere Entschädigung hätte geben können, für die verpasste Show.

Neues Kaffeegetränk & Sendung

Nein, das ist nicht die Sonne am Abend hinter einem staubigen Himmel, sondern der Vollmond um 5:30 am Morgen. Da es aber nich so früh war legte ich mich nich einmal ins Bett zu dösen und stand später auf.

Schwimmen! Yeah! Ich wollte das Auto mitnehmen weil ich angedacht hatte, nach der Schwimmrunde zum großen Supermarkt meines Vertrauens zu fahren. Doch als ich zur Tür rauskam, sah ich die lange Autoschlange in meiner Straße, (alle die glauben durch meine Wohnstraße hätten sie ein flotte Abkürzung gefunden) dachte um und ging zu Fuß.

Die Schwimmrunde tat gut wie immer. Ich merke immer wieder wie es den ganzen, ewig verspannten Schulterbereich lockert und es nicht mehr so kracht und scheppert wie davor.

Zurück über den Markt. Beim Eifeler Bäcker ein Dinkel-Rosinenbrot gekauft und anschließend wieder zurück durch den Park. Der netteste aller Kaffeeverkäufer vom BravoCafé Stand schlug mir ein neues Getränk vor. Ein Iced Orange Double Espresso. Die neueste Kreation an Kaffeegetränken und, so erzählte er mir, zur Zeit sehr trendy. Er hätte es ab heute neu im Programm. Na gut. Ich ja offen für Neues auch wenn ich in Sachen Kaffee sehr puristisch bin. Und es schmeckt in der Tat nicht schlecht. Der Orangengeschmack überwiegt, er wird durch den Kaffee leicht bitter wie Bitterorangen und weitaus weniger süß.

Am Nachmittag dann einen Riesenschreck bekommen weil ich am falschen Ort war wegen der Sendung. Sie sollte nicht wie gewohnt im Gudde Wellen stattfinden, sondern in Esch. Das wurde aber in letzter Minute gekippt und man hatte mir nicht Bescheid gesagt. Und so flog ich zurück in die Stadt. Zu allem Unmut wurde dann noch die Parkplatzsuche eine Herausforderung. Aber es wurde eine schöne Sendung:

Am Abend sah ich dann seit sehr langer Zeit die M. wieder. Sie ist die Witwe vom B., einem Lehrer über den ich hier berichtet hatte. Ich hatte einen Tisch im Bovary bestellt. Die M. kannte den Ort nicht und war begeistert weil sie sich wie im Urlaub fühlte. Wir tagten fast bis Mitternacht.

Wieder im Alltagstrott

Ich hatte, bevor ich in Berlin war, vieles noch in die Gänge gebracht und war der, zugegeben, blauäugigen Meinung, das hätte sich inzwischen erledigt oder ich hätte zumindest ein paar Antworten bekommen. Aber nein. Nichts davon war erledigt worden. Man sollte IMMER ALLES nachkontrollieren, IMMER!

So verbrachte ich den Großteil des Montag Morgen mit viel unnötigem Bürokram.

Anschließend machte ich mich auf den Weg ein paar Kleinigkeiten für den Abend zum Mitnehmen zu kaufen, denn die A. und ich waren bei der N. eingeladen zum Anstoßen auf ihren Geburtstag.

Es war schon sehr lange dass wir uns in der Kombi gesehen hatten. Es gab wie immer viel zu erzählen und es wurde später als gedacht.

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Der Dienstag dann begann mit einem Paukenschlag. Irgendetwas knallte im Stockwerk über mir. Ich rief die Nachbarin an, doch es nichts schlimmes passiert. Ihr war lediglich ein Stuhl umgefallen. Das Haus ist so verdammt hellhörig.

Kurz nach Mittag musste ich los einen Ort in Esch besuchen über den ich für No Art On Air berichten soll. Als ich dort ankam bekam ich jedoch einen Schreck. Der Ort ist noch eine stramme Baustelle. Ich hätte mir gewünscht einen Kameramann dabei zu haben, denn es war für mich eine Herausforderung etwas Gescheites vor die Osmo zu bekommen. Aber ich denke dass ich da etwas zusammen geschustert bekomme.

Das alles dauerte ein wenig länger als angedacht und ich war erst kurz nach 16:00 Uhr fertig. Ich fuhr ins Renert weil ich der Meinung war, dass ich dort ein wenig Ruhe und Café frappé finden würde um vielleicht ein wenig vorzuschreiben. Den Café frappé gab es auch aber Ruhe fand ich keine. Es waren jede Menge Bekannte da. Ich grüßte nach allen Seiten und wurde in Gespräche verwickelt. (Ich bin ja nicht unhöflich)

Dann begegnete ich dem S. den mit mir der B. bereits am Samstag vorgestellt hatte. Er war mir schon da sehr sympathisch gewesen. Er erzählte mir viel von sich, seinem Beruf den er zur Zeit nicht ausübt und seinen Pferden. Und somit ging die Zeit vorbei…

Ich beschloss hinüber ins Borvary zu gehen. Dort ist es zwar auch immer voll, aber ich kenne die Klientel weitaus weniger und so war es auch.

Endlich hatte Zeit zum schreiben.

Es war wieder Dienstag. Und Dienstags ist immer das französische Pärchen da das französische Chansons zum Besten gibt.

Damit hatten sie mich das letzte mal, als ich hier war, ein wenig in die Melancholie gestürzt. Denn sie spielten dieses eine Lied von Edith Piaf, das mich allein schon vom Text her immer wieder kriegt. Edith Piaf / Les Mots d‘ Amour. Vielleicht sollte ich… ach nein, lassen wir das. Alles kann uns will ich hier nicht erzählen.

Überhaupt sangen sie heute viele Chansons die ich sehr mochte. Yves Montand / A Bicyclette. Patricia Kass / Mon Mec A Moi oder auch noch ein anderes Lied von Edith Piaf / La Foule.

Ich hatte Fish & Chips. Sehr gut. Seitdem die alte neue Köchin wiederhaben sind die Gerichte wesentlich besser geworden.

Ich stelle immer mehr fest, dass wenn ich tagsüber nichts fürs Blog schreiben kann, werden die Einträge am Morgen danach kurz und knapp, fast nur Stichworte, siehe oben. Ich mag das nicht.

Ich machte beizeiten Schluss denn morgen stehe ich wieder vor der Kamera und muss fit sein.

12von12 im Juni (oder auch nicht)

* Wenn ich am Morgen nicht meine Twitter Timeline noch im Bett liegend durchgesehen hätte, wäre mir dank @Maske_katja nicht aufgefallen, dass es der 12. des Monats ist. Nun denn, da es heute einiges zu fotoknipsen gab hier, meine 12von12, bei denen ich schon lange nicht mehr mitgemacht habe. Infos dazu und eine Liste der anderen Teilnehmer gibt es hier.

*Little did I know

1.

Es ging los mit einem Steam Punk Objekt, das ich gestern auf dem Heimweg auf dem Bürgersteig fand. Kein Mensch weit und breit. Ich nehme mal an, dass es wahrscheinlich von einem der Gäste von der Hochzeitsfeier stammt, denn es gab ein paar Menschen mit dem entsprechenden Look. Ich steckte das Ding ein um es morgen wieder zurückzubringen, denn ich war für 12:00 zum Brunch im Hotel verabredet.

Dusche, anziehen und wiederherrichten.

2.

Und kurz vor 13:00 Uhr wieder im Hotel zum Brunch. Ich werde in den nächsten Wochen ud Monaten definitiv in Betracht ziehen, wieder her zu kommen. Das Restaurant ist wirklich lecker und der Brunch heute war auch sehr sehr gut. Warum hatte ich das Hotel Royal nie auf dem Radar? Dabei könnte ich so viel von diesem Hotel erzählen… aber das mache ich ein andermal wenn ich ich weniger zu berichten habe.

Das Dessert.

3.

Tja, hier hört der 12von12 auch schon abrupt auf. Vorgenommen hatte ich mir eine längeren Spaziergang durch die Parks, was so manches Fotomotiv hegegeben hätte, auch weil die kleine altertümliche Kirmes wieder auf der Königswiese steht. Aber ich war müde von den zwei langen Tagen davor und konnte kaum noch auf den Beinen stehen. Es war zu viel gutes Essen zu viel Alkohol und insgesamt sagte mir mein Körper dass jetzt mal gut sein muss.

Also ging ich heim, legte mich aufs Bett und schlief sofort ein. Ich erwachte zwei Stunden später und sah dass sich die A. gemeldet hatte. Sie saß zusammen mit der D2 auf unserer „Hausterrasse“ im Parc Belair. Ein kurzer Austausch der letzten Neuigkeiten und dann war ich auch schon wieder daheim und fiel wie ein Stein zurück ins Bett.

Die Hochzeit

Am Morgen:

Das fast schon ritualisierte Zerschneiden des Armbandes. Ein wenig kommt es mir vor wie wenn ich aus einem Club ausgetreten wäre, den ich eigentlich nicht verlassen wollte. Es war so schön dieses mal. Es war wieder sehr inspirierend, aufregend, lustig, ernüchternd, lehrreich, je alles was man sich unter großen Konferenzen vorstellt.

Es brauchte eine Weile bis ich wieder in den Alltagstrott kam. Ich verabredete mich mit der D. und dem B. in der Stadt auf einen Kaffee für den Austausch der letzten Ereignisse.

Wieder daheim zog ich mich um für die Hochzeit, der Grund warum ich früher zurückgekommen war.

Die Hochzeit fand im Hotel Royal statt. Der P. und der P. gaben sich nach über 17 Jahren endlich das Ja Wort. 150 Gäste. Wow. Fotos kann ich euch leider keine zeigen mit Ausnahme von dem hier:

Und dem hier von Dessert Buffet, das ich schnell machte, bevor sich alle darauf stürzten:

Es war ein schöner Abend mit manchen, sagen wir, skurrilen Überraschungen. Und ich war froh dabei gewesen zu sein.

Berlin: Re:publica -Tag 3 & Rückflug

Ich war vor dem Wecker wach, und hatte Zeit genug alles ordentlich einzupacken, denn ich checkte nach dem Frühstück aus und nahm den Koffer mit. Die Arena befindet sich nämlich näher am Flughafen als das Hotel und es wäre ziemlicher Umweg gewesen.

Da ich mehr als zeitig auf dem Gelände war, machte ich ein paar Fotos von dem Moto von diesem Jahr Anyway The Wind Blows und diese Plakatserie:

F

Guther Dueck

Herr Dueck erzählte uns etwas über Disruption und Evolution und wie sich das zur Zeit die Waage grad nicht so hält, und warum das „Von oben herab“ diktieren keine gute Lösung ist. Das alles in seiner gewohnten schnodderigen Art und Weise, die alle so lieben.

Gleich im Anschluss folgte Frederike Kaltheuner mit dem Thema Fake AI.

Was hier sehr ersichtlich wurde, ich aber eigentlich wusste, dass richtiges AI noch sehr sehr lange brauchen wird. Und vieles wird oft als AI verkauft , was eigentlich gar keines ist.

Kurze Pause in der Sonne und ein wenig vorschreiben, Fotos skalieren und hochladen bevor es in die nächste Session ging.

Und die nächste Session war eine Vorstellung und Podiumsdiskussion über partizipative Museumsausstellungen. Mich interessierte das Thema vor allem weil ich ja übers Fernsehen auch mit Museen zu tun habe und mit Kuratoren. Hier wurde an Hand von vier Beispielen versucht den Job des Kurators aufzubrechen der allein und still in seinem Kämmerlein etwas zusammenstellt und die Bürger miteinzubeziehen. Ein riesiges Thema und ein anstrengendes Unterfangen.

Dann bekam ich den kleinen Panel von einem angesagten Twitterstar mit, das nur 15 Minuten dauerte über Cancel Culutre. Sehr redundant, aber scheint sehr gut anzukommen bei jüngeren Menschen.

Dann war der schon recht bekannte Kriminalbiologe Mark Beneke dran (dem man besser ein wenig mehr Zeit eingeräumt hätte, denn er hetzte sich sehr ab) Sein Thema: Bienchen und Blümchen: Warum der Arten-Schwund so herbe nervt. Es sehr eindringlicher Appel:

Mark Beneke

Ich blieb auf Stage 1 sitzen für diese recht seltsame Überschrift eines Vortrags: Wie Aurel Mertz der mächtigste Pferdeinfluencer der Welt wurde. Ich kannte Aurel nicht. Von Beruf Komiker und er twittert für sein Leben gern, was ihm aber schon so manchen „Ärger“ eingebracht hat. Ein lustiger Vortrag mit einem ernstem Hintergrund.

Ich bitte euch um Nachsicht, weil ich nichts verlinkt habe obwohl jede Menge der Vorträge und Diskussionen bereits online nachzusehen sind.

Um mich nicht hetzen zu müssen ging ich gemütlich hinunter zum Treptower Park und nahm von dort aus eine direkte SBahn bis zum Flughafen. Ich hatte bei der Ankunft nicht viel von dem Flughafen gesehen. Nun ja, es ist im Vergleich zu Tegel größer aber nicht besonders und schon gar nicht berlinerisch. Er sieht kühl und unpersönlich aus. In der Eincheckhalle gibt es ein einziges Starbucks (brr) der Rest der Läden befindet sich in der Abflughalle, und von denen waren 75% geschlossen.

Ich flog pünktlich ab und war kurz nach 23:00 wieder daheim. Kurz vor Mitternacht lag ich bereits in der Horizontalen, denn morgen ist wieder ein langer Tag.

Berlin: Re:publica – Tag 2

Heute war ich dann ein wenig mehr vorbereitet als gestern. Ich hatte am Vorabend, bevor ich zu Bett ging, mir das Programm angeschaut und mir die Vorträge rausgesucht die ich sehen wollte.

Das Interview mit Olaf Scholz das für 14:30 angekündigt war, ließ ich bewusst aus der Planung weg. Ich wollte mir den Stress nicht antun, in der Menschenmasse zu stehen und ganz ehrlich, der Mann interessiert mich nicht die Bohne. (Und es ist ja auch nicht mein Kanzler bzw. Minister) Wenn es Angela gewesen wäre, sogar jetzt da sie a.D. ist, wäre ich sofort hingegangen.

Ich frühstückte im Hotel.

Ich zog später los als am Tag davor war aber pünktlich auf der Stage 1 für ein Thema das mit ad hoc nicht interessierte. Aber, und das habe von einer alten re:publica Gängerin gelernt, sollte man sich auch mal ein Thema raussuchen das nicht triggert.

Komplexität und Anti-Disziplinäre Wissenschaft von Dirk Brockmann. Was für ein tolles Thema! Es hing aber auch an Herrn Brockmann selbst, der ein sehr guter Redner war. Er erforscht komplexe Zusammenhänge jeglicher Art und in jedem Milieu, bei denen oft Zusammenhänge deutlich werden die man davor nicht erkannt hat.

Nach seinem Vortrag kam Katja Berlin dazu, die für genau das Gegenteil bekannt ist, nämlich Dinge so einfach wie möglich anhand von Tortendiagrammen zu erklären.

Katja hatte dann gleich im Anschluss ein einen kleinen Vortrag mit ihren beliebten Torten von denen noch mehrere über den Tag folgen sollten.

Gleich im Anschluss kam Ralph Caspers den ich nicht vorstellen muss:

Wenn ihr die Sendung mit der Maus oder Quarks kennt, kennt ihr auch ihn. Sein Thema: Alles ist Sinnlos. Ich lernte nicht notwendigerweise was neues aber es war lustig.

Ich setze mich auf den Steg vom Badeschiff, schrieb schon mal vor:

Zudem schaute ich welches Panel ich noch kurzerhand mitnehmen könnte bevor Herr Scholz das Gelände unsicher macht, fand aber nichts, siedelte auf den Strand um, und las die Online Tageszeitung. Im Adverorial Teil las ich eine Überschrift bei der ich missmutig grunzte.

Ich verbessere: Eine Junk-Food-Lücke wird geschlossen. KFC braucht kein Mensch.

***

Und während Herr Scholz auf Stage 4 sprach und auf Stage 1 übertragen wurde, saß ich mit journelle, miriam_vollmer, und einer weiteren Dame die ich aber erst dort kennengelernt habe und nicht weiß ob sie netzwerklich unterwegs ist auf Strandliegen. Es war sehr schön.

Und dann kam die Diskussion die alles von dem Tag toppte. Carolin Emke und Ottmar Edenhofer im Gespräch mit Géraldine de Bastion. Allein schon wegen Carolin Emke wäre hingeschwommen wenn ich gemusst hätte.

Auf dem Bild ist Herr Edenhofer nicht zu sehen, weil er ein klein wenig Verspätung hatte. Das Thema, und da musste ich mir echt einen Ruck geben, weil es genau das Thema ist, was mir einen Teil meiner Gedanken und Empfindungen regelrecht lähmt: Gesellschaft in der Dauerkrise. Philosophin Carolin Emcke und Klimaökonom Ottmar Edenhofer diskutieren Krieg, Krisen und die Herausforderungen unserer Zeit und wie wir ihnen begegnen können.

Ich glaube es ist zum dritten Mal dass ich Frau Emke auf der re:publica sehe. Wer sie nicht kennt, der sollte ihr Buch Gegen den Hass lesen. Es gibt, übrigens ein Panel von 2018 oder 2019 mit ihr, das es immer noch auf YouTube zu sehen gibt. Ich schreib grad auf dem Smartphone, googelt es bitte. Es ist eine der eindringlichsten Reden die ich hier je gehört habe.

Und es ging genau um die Themen, vor allem den Ukraine Krieg und was bzw. wir und die Politik dagegen tun können. Eines steht fest; es wird teuer werden, richtig teuer. Was ich nicht wusste, dass vorgestern ein EU-Beschluss gefasst wurde den Herr Edenhofer als schwarzen Tag der EU betitelt hat. Die Klimaziele wurden nicht angenommen.

Und damit beschloss ich die #rp22 für heute

Morgen wird ein sehr langer Tag werden, weil ich aus Gründen einen Tag früher zurückfliegen muss und der Flieger erst um 21:00 geht. Aber dafür bekomme ich fast den letzten ganzen Tag noch mit.

Berlin: Re:publica Tag 1

Die Nacht war kurz. Auch das Posting fiel kürzer aus als gewollt, weil müde und zu viel des Guten an einem Tag. Aber dafür verspreche ich heute, dass es ausführlicher werden wird.

Ich hatte vorsichtshalber den Wecker gestellt. Denn die Wege von und zur Berlin Arena in die die Re:publica ja umgezogen ist, sind weiter und nicht mehr so bequem erreichbar wie davor, zumindest für mich.

Und was soll ich sagen, ICH BIN WIEDER DA:

Da ich dann doch sehr viel früher da war, bekam ich locker auf der Stage 1 einen Platz in der ersten Reihe.

Das schon fast obligate Foto des Publikums bei der Eröffnung und wenn es auch hier aussieht sls ob das immer noch so groß wäre; ist es nicht. Es täuscht. Insgesamt ist das ganze Areal kleiner als in der Station vor drei Jahren.

Die Macher der re:publica waren dann doch sehr gerührt nach mehr als 1200 Tagen der Abwesenheit.

Ich blieb gleich sitzen für das erste Panel von Maja Göpel auf der gleichen Bühne:

Maja Göpel / Her mit der besseren Zukunft.

Am besten ihr schaut auf der Homepage um was es da genau ging. Ich kann nicht wirklich etwas hinzufügen, sie hatte mit allem recht was sie sagte. Man kann übrigens sämtliche Panels auch im Stream verfolgen und auf re: App kann man sie kurz im Anschluss daran dort nochmal ansehen.

Nach dem dann doch sehr analytischen Vortrag, erkundete ich das Gelände. Den sogenannten Affenfelsen gibt es nicht mehr, aber dafür einen Strand und die Badeinsel ist auch im Areal mit drin.

Mich erreichten zwei länger gehende Telefonate von daheim, die beide nicht unbedingt positiv waren. Zudem trat das ein was ich schon am Morgen befürchtet hatte, ich bekam langsam diesen Druck im Kopf wegen dem unschlüssigen Wetter. Mist.

Zwischendurch erreichte mich gegen 11:00 Uhr eine Sms ob es mir gut gehe. Und von denen folgten noch ein paar mehr, aber darüber schreibe ich weiter unten.

Ich setzte mich raus auf die Wiese vor dem Festsaal unter die große Eiche und schrieb schon mal Teile hier vor.

Nächstes Panel war von Brigitte Strahwald / Geschichten aus der Impfkabine.

Da es hier um die Geschichten der deutschen Impfzentren ging und wieviel hier schief ging ( und das ging von Verschwörungen bis hin zu irrsinnigen bürokratischen Abläufen) muss ich gestehen dass, auch wenn in Luxemburg manches nicht optimal war, so war das im Vergleich fast perfekt.

Ich flog dann von der Stage 5 zurück auf die 1 weil da ein Panel über Transsexualität stattfand:

Es wurde viel Richtiges in der Diskussion gesagt, aber nichts was ich nicht schon wusste und/oder wegen meiner eigenen Homosexualität am eigenen Leib zu spüren bekam.

Ich blieb in der ersten Reihe der Stage 1 sitzen (die Kaltmamsell, die neben mir saß hatte mir dazu geraten), denn es ging um Verschwörungstheorien.

Katharina Nocun beschäftigt sich schon seit Jahren eingehend damit. Sehr guter Vortrag.

Bitte habt Verständnis dafür dass ich nicht alles verlinke. Alle Vorträge und Diskussionen von den von Bühnen 1-6 findet ihr im Stream. Schaut bitte auf den Homepage der re:publica nach.

Danach hatte ich genug, obwohl ich versprochen hatte ich würde bis 19:30 durchhalten und den Vortrag von Miriam Volmer miterleben. Der Kopf war zu und wollte nicht mehr.

***

Und jetzt folgt das was heute die ganze Welt beschäftigte, ich jedoch in meiner kleinen re:publica Bubble nur ganz am Rande mitbekam obwohl ich sehr nah dran war. Der Amoklauf in der Tauenziehnstraße. Mein Hotel befindet sich keine 100 Meter vom Anschlagsort. Aber ich war schon weg, in Richtung Kreuzberg, als es passierte. Ich bekam auch mehrere über Tag verteilt Nachrichten und Anfragen, ob es mir gute gehe.

Als ich dann zurückfuhr, merkte ich wie die Gegenwart mich einholte, als ich die U-Bahn nehmen wollte und dort über Lautsprecher zu hören war, dass der Polizeieinsatz beendet sei und die Züge bald wieder normal fahren würden. Im Hotel schaute ich mir dann die Nachrichten an und bekam das ganze Ausmaß der Tragödie mit. Ich war übrigens gestern in der besagten Parfümerie, in der das Auto in der Vitrine am Ende zum stehen kam…

Da ich den ganzen Tag über nichts anständiges gegessen hatte machte ich mich auf zu Reinhard‘s und hatte ein gewaltiges Wiener Schnitzel, ein Gericht das man eher selten in Luxemburg auf den Speisekarten findet.

Ich machte früh Schluss, denn für morgen wollte ich fitter sein als heute.

Berlin: Wiedersehen mit Münchnern & Friedrichstadt Palast

Nach einer sehr guten Nacht, (die Betten im Lindner sind fabelhaft!) gegen 8:00 wach geworden. Das Frühstück ließ ich ausfallen und machte einen auf gemütlich.

Großes Wiedersehen mit Herr und Frau Kaltmamsell. Wir sahen uns im KaDeWe in der neuen Fressabteilung im 6. Stockwerk. Ich kaufte verschiedene Dinge wo ich beim besten Willen nicht nein sagen konnte. Mittagessen gab es dann auf der Dachtetrasse. Dort schossen wir auch ein Foto…

…durch die Spiegel in der Decke.

Zu essen hatte ich ein Kalbsroulade mit Rotkraut und Kartoffelstampf. Sehr gut wenn auch sehr mächtig. Anschließend fuhren wir gemeinsam zu Arena um unsere Bänder und Karten abzuholen.

Am Abend dann hatte die Kaltmamsell Karten für die Show Arise im Friedrichstadtpalast.

Mich interessierte die Show vor allem wegen dem gewaltigen Aufwand und weil ich den Saal sehen von dem man ja sagt, dass es die größte Bühne der Welt ist.

Die Bühne ist in der Tat riesig und es passiert so viel, dass man sich die Show zweimal ansehen müsste um alles mitzubekommen.

Manche der Dinge, wie die runde bewegliche Bühne auf der ein Dutzend Tänzer sich bewegen und die Plattform sich dabei schräg stellt, waren sehr beeindruckend.

Im Anschluss ging zu einer kleinen Weinbar an die Spree. Ich lernte eine Tweeterin, katja_maske kennen, der ich schon lange folge.

Es wurde sehr spät aber es war ein wunderschöner Abend.

Von Luxemburg nach Berlin

Der Flug war spät am Tag. Aber bereits kurz nach 14:00 hatte ich daheim nichts mehr weiter zu tun als zu warten. Ein kurzes Telefonat mit der D. bestätigte mir was ich eh angenommen hatte, dass seit Tagen am Flughafen täglich die Hölle ausbricht und ich täte gut daran bei Zeiten loszufahren. Und ich hatte in der Tat einen guten Moment erwischt dort anzukommen, denn es ging überall recht fix.

Ich hatte übrigens am Tag davor verschiedene Optionen durchgespielt wie ich zum Flughafen kommen sollte. Dass jemand mich hinbringt war keine Option, weil alle waren entweder beschäftigt oder nicht da. Und wegen Pfingstmontag und Feiertag würden die Busse seltener fahren. Ich schaute auf meine Taxiapps. 35 oder 41€! Äh? Das ist nicht ganz das Doppelte von dem was ich vor 3 Jahren bezahlt habe. Dann schaute ich was es kosten würde, wenn ich den Wagen einfach bis zum Flughafen mitnehmen würde und dort die vier Tage stehen lassen würde. Die billigste Variante war um die 50€ und nicht mehr verfügbar. Also Bus, definitiv.

Was jetzt folgt ist wie gewohnt die Fotoserie der Reise.

Das Feuerwerk und die Fähnchen sind wegen den Nationalfeiertag Ende Juni.
Mit den Sumo Flieger bin ich schon mal geflogen.
… mit den LGBTQ Flieger auch und den hätte ich mir sehr für Berlin gewünscht, aber leider nein.

Ein klein wenig seltsam ist es schon. Ich bin zum ersten mal seit drei Jahren wieder in Berlin. Und das wurde mir erst richtig bewusst, als ich im Flieger saß und innerlich anfing zu jubilieren. OH MEIN GOTT, ICH BIN GLEICH IN BERLIN!

Schon beim Landen merkte ich aber, weil ich von weitem den Alex sah, dass wir viel viel weiter draußen landen als wenn ich in Tegel gelandet wäre. Im Flughafen selbst dann beschloss ich dann, nicht mit der Bahn zu fahren, sondern mir ein Taxi zu gönnen. Es war schließlich ein Feiertag und der Verkehr würde nicht so schlimm sein. Und in der Tat, wir hielten nur an einer einzigen Ampel und waren in knapp 20 Minuten in der Innenstadt. Kostenpunkt: 55€ In Luxemburg wäre es mindestens 120€ wenn nicht mehr gewesen.

Ich checkte schnell im Hotel ein und begab ich mich auf Futtersuche. Ich steuerte das Reinhard’s an aber bei denen hatte die Küche schon um 21:00 zu! Ja, daran muss ich mich auch wieder gewöhnen. In Deutschland wird früher diniert. Nebenan im Go Sylt (und das ohne 9€ Ticket) bekam ich aber was.

Unter Hollandaisesauce gratinierter Spargel mit Jakobsmuscheln. Auf der Karte stand zwar Béarnaise, aber das war definitiv keine. Schmeckte aber ganz hervorragend. Dazu ein Glas Chardonnay.

Und als ich so da saß und die ersten Tweets und Instas rausschickte und die ersten Jubelrufe zurückkamen, wurde mir bewusst, wie sehr mir Berlin gefehlt hat all die letzten Jahre. Das war mir ein zweites Glas Chardonnay wert.

Häuslicher Sonntag

Nur ganz kurz, weil ich den Großteil vom Tag mit Reisevorbereitungen zugebracht habe und das fürs Blog eh nicht viel her gibt. Darunter fiel auch viel Büroarbeit.

Wettermäßig war es aber kein Problem, denn es regnete fast den ganzen Tag.

Am Abend eine kurzes Abendessen mit der A., die es zur Zeit nicht einfach hat wegen tragischen Umständen, die nicht sie selbst betreffen sondern eine dritte Person. Da es Sonntag UND ein Feiertag war die Auswahl sehr dünn bezüglich der Restaurants. Sie fiel auf das Clubhaus der Spora, das immer geöffnet ist.

Kurz nach 23:00 zurück, schrieb ich noch eine schnelle Liste mit altem was morgen in den Koffer soll und ging ins Bett.

Die große Suchaktion

Ein sehr ruhiger Samstag. Obwohl…

Ich blieb weitgehend daheim, weil ich nach mehreren Dingen suchte die alle abhanden gekommen waren. Am meisten dabei verwunderte mich, dass eine Hose fehlte. Ich hatte ja am Montag zwei neue Jenas gekauft und eine Stoffhose. Die eine Jenas die tadellos passte, hatte ich auch schon an. Die andere hatte ich noch am gleichen Tag zur Änderungsschneiderei gebracht, weil wie üblich die Hosenbeine etwas gekürzt werden müssen. Die Stoffhose hatte ich beschlossen so zu lassen und die Hosenbeine umzukremplen, weil das, wie es scheint, wieder in Mode kommt. Und genau die Hose ist weg. Ich weiß nicht wo ich sie hingelegt habe. Ich durchsuchte den ganzen Kleiderschrank und sämtliche Kommoden. Weg. Ich hatte zwischendurch schon mal die Putzhilfe angerufen ob sie die Hose gesehen und oder weggeräumt hätte. Nein hatte sie nicht. Ich bin ratlos.

Ein anderes Teil das sehr viel teurer ist, ist auch weg. Meine AirPods sind unauffindbar. Just mit den kleinen Dingern bin ich immer sehr pingelig, eben weil sie klein sind. Ich durchsuchte sämtliche Taschen von allen Westen und Jacken die ich letzten Tage anhatte. Nichts. Ich zerrte alles aus dem Wäschekorb, kroch im Auto unter sämtlich Sitze, startete die Suchfunktion von iPad, das sie zum letzten mal in der Wohnung geortet hatte, was mich hoffen ließ. Unauffindbar. Mist! Mist! MIST!

Für den Abend hatte die A. Eintrittskarten für ein Stück im TNL. Parasite. Allein von der Beschreibung her war ich skeptisch. Das einzige was man mir vorab gesagt hatte; es wären Zirkuselemente mit im Stück.
Und ganz ehrlich war das auch das einzige das mich überzeugte. Die Tänzerin/Zirkusartistin legte eine körperlich unglaubliche Performance hin. Alles andere war keine Geschichte, sondern nur ein Ablauf an erzählten Behauptungen und Fakten, die mich sehr emotionslos zurück ließen.
(Jetzt da ich das schreibe, kommt mir die ganze Show wieder in den Sinn. Wenn ich das heute morgen nicht täte, hätte ich sie schon längst aus dem Gedächtnis gestrichen, so wenig überzeugt hat sie mich)

Das mussten wir dann zu mehreren mit einem Gin Tonic im Hotel Parc Belair hinunterspülen. Kurz nach Mitternacht lag ich im Bett.

***

Update: Die AirPods ließen mir keine Ruhe. und ich schaute nochmal SÄMTLICHE Hosen Taschen durch, auch die, die in Schrank lagen. Und siehe da! Er kam wieder zum Vorschein. Uff! Eine Sorge weniger.

Ein lächerlicher Nachtisch

Ich musste früh raus da ich sämtliches Material abgeben musste, das für die Montage der Sendung gebraucht wurde.

Anschließend ging ich schwimmen. Doch auf dem Weg dorhin merkte ich dass sich langsam ein Druck in meinem Kopf aufbaute, der sich sehr wetterfühligem Kopfschmerz anfühlte. Nun gut dachte ich, wenn ich erst im recht kühlen Wasser der Badanstalt bin, wir das weggehen.
Nö, ging nicht weg. Aber es wurde auch nicht schlimmer.

Am Nachmittag blieb ich häuslich und entschied den Wagen daheim zu lassen und Fuß zu gehen, denn es waren gewaltige Unwetter angekündigt worden, mit viel Niederschlag, Hagel und Windspitzen bis zu 70km/h. Das neue Autochen bracht noch keine Hagelschäden, gell?

Aber nicht davon trat auch nur im geringsten ein. Entweder zog der Spaß an Luxemburg vorbei oder man hatte die paar wenigen Tropfen die am Nachmittag fielen, völlig falsch eingeschätzt.

Ein Apéro im Renert mit dem schon länger angekündigten Besuch aus der Alten Heimat.

Später ging es dann in die Batucada. Ein Restaurant, das ich nicht so häufig besuche, was aber immer wieder lecker ist und südamerikanische Gerichte zubereitet.
Ich hatte Hühnchen, da sehr gut schmeckte.

Für den Nachtisch hatten der A. und ich uns die LEGENDÄRE Carlitos Banane ausgesucht, so ähnlich wie ein Bananensplit mit Vanilleeis aber halt auch flambiert. Das Wort „Legendär“ hätte mich aufhorchen lassen sollen, denn wir bekamen das hier:

Meine sah jetzt nicht so heftig aus, die vom A. schon sehr. Aber sie schmeckte hervorragend.

Wir setzten bereits den nächsten Termin fest um essen zu gehen. Der A. schlug vor dass wir uns doch mal auf halbem Wege zwischen der Stadt und der Alten Heimat begegnen sollten und er wählte ein Restaurant mitten im Müllertal in dem ich über 20 Jahre nicht mehr war.

Recht früh zu Bett.

Eine alte explodierte Fledermaus

Fangen wir mit dem an was mich die letzten Tage und Wochen jeden Morgen laut aufstöhnen ließ. Meine Haare. Ich hatte ja versucht sie länger zu bekommen und wenn mein Friseur der J.-P. nicht so rigoros gewesen wäre, hätte ich es nie so weit geschafft. Aber ich sah jeden Morgen aus wie eine alte explodierte Fledermaus.

Zudem ging es mir gewaltig auf die Nerven nach dem Schwimmen, weil es nur diese ollen Fönhauben in der Badeanstalt gibt. Da ist nichts mit akkurater Fönwelle.

Also kam das alles weg:

Ich hatte anschließend das Gefühl als ob ich mindestens 3 Kilo abgenommen hätte.

Am Abend musste ich dann noch einmal kurz raus für ein paar Aufnahmen für die Sendung am Samstag. Ich hatte das schon gestern erklärt.

Anschließend setzte ich mich auf die Terrasse des Renert und schaute dem Menschen zu. Und da ich nie sehr lange alleine bin im Renert, saß irgendwann der Darsteller T. neben mir und wir redeten über Gott und die Welt und das Theater. Es wurde ein lustiger Abend.

***

Die Johnny Depp vs. Amber Heart Story verfolgt mich regelrecht. Eigentlich wollte ich das gar nicht sehen. Ich wurde aber von Emily D. Backer regelmäßig darüber auf den letzten Stand gebracht. Ich hatte sie schon einmal erwähnt. Sie sie ist eine Ex-Staatsanwältin und moderiert seit einer Weile ihre eigene Show in der sie die legalen und gerichtlichen Hintergründe von „großen“ Gerichtsverfahren erklärt. Durch sie habe ich auch verstanden warum Amber das Verfahren in London gewann und warum Johnny in Virginia gewann.

Und dann las ich am Abend zum ersten mal einen Bericht im New Yorker der so einseitig geschrieben ist dass sich mir dir Haare sträubten. The Johnny Depp–Amber Heard Verdict Is Chilling

Zahnarzt & Sendung

Ich hatte mir den Wecker gestellt, brauchte ihn aber nicht denn ich war sehr früh wach. Ich schrieb die letzten Zeilen der gestrigen Postings und machte mich fertig um zum Zahnazt zu fahren.
Für gewöhnlich fällt dort nichts besonderes an außer ein wenig Zahnstein entfernen. Dem war auch heute so.

Da ich alles sauber eingetaket hatte, hatte ich Zeit genung für einen kleinen Happen um dann gleich weiter zur Aufzeichnung zu fahren.

Es war diesmal besonders lustig, weil ich einen Satz völlig falsch verstanden hatte, und ich die J. darauf aufmerksam machte. Mehr möchte ich nicht verraten, das könnt ihr selbst am Sonntag sehen.

Wieder daheim überfiel mich eine große Müdigkeit und ich legte mich kurz hin

Am Abend ging es mit der A. ins Bovary, denn es gab einiges zu erzählen. Ich würde das gerne hier ein wenig genauer erläutern, aber wie so oft betrifft es auch dritte Personen und dann geht es nicht.

Im Bovary selbst trat an dem Abend ein Duo auf. Sie sang und er spielte Akkordeon. Es gab ausschließlich französisches Chanson. Ich kannte alle und ganz besonders ein Lied nistete sich sehr in meinem Kopf ein das ich bis spät, als ich schon im Bett lag, nicht los wurde. Und ich dachte dabei ganz besonders an M., den ich mal sehr geliebt habe, so sehr dass ich breit gewesen wäre sehr viel für ihn aufzugeben. Das letzte mal dass wir uns gesprochen haben war Ostern 2020. Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört.

***

Ein etwas schräger Kurzfilm von und mit Menschen die alle zu meinem Bekanntenkreis gehören.

DER QUICKIE from Filmreakter on Vimeo.

Ein Dienstag mit viel Gerenne

Es ging damit los dass ich sehr spät wach wurde und nicht wirklich in Stimmung war mich sofort in die Fluten der Badanstalt zu stürtzen. Stattdessen baute ich für die Sendung morgen das Thema um, das ich behandeln sollte.Und das brachte viel Gerenne mit sich. Hui!

Aber der Reihe nach.

Ich stattete einer Galerie einen Besuch ab die in der Sendung vorkommen sollte und es wird wieder ein Spießrutenlauf werden, weil das Event erst nach der Aufzeichnung stattfindet, aber noch vor der Ausstrahlung. Es ist nicht zum ersten mal dass ich es so rum drehen muss, und so tun muss als ob. Aber einfach ist nicht, weil ich von etwas Vergangenem sprechen muss obwohl es noch nicht stattgefunden hat.

Mir wurde dann bewusst dass es so oder so ein langer Tag werden wird und ich ging doch schwimmen. Das tat gut weil ich für einen kurzen Moment den Kopf angenehm leer.

Mittagstisch im Renert. Bratwürste an Senfsoße mit Kartoffelpüree und einem gewaltigen Salat. Sehr gut.

Ja, könnte Werbung für Illy sein, ist es aber nicht. Es war meine Kaffeetasse auf der Terrasse vom Renert. Und ja, hier gibt es keinen Keks dazu sondern ein Chokotoff, schon immer!

Anschließend fuhr ich zur großen Post am Bahnhof, weil ich dort etwas abholen musste, für das ich noch Zollgebühren zahlen musste. Ich hasse das weil die Post unsagbar schlecht liegt und je nach Packet das durch die Straßen schleppen muss. Ich nahm die Trambahn. Das ging aber erstaunlich schnell. Gut war auch dass das Päckchen eine Rolle war.

Mit der Rolle per Tram wieder hoch in die Innenstadt und weiter nach Limpertsberg zum meinem Einrahmungsladen meines Vertrauens. Die Jungs versprachen mir dass sie es in anderhalb Stunden das Bild gerahmt hätten. Sie sind echt klasse die Herren von Création Plus. Und das sieht jetzt so aus:

Aufmerksame Leser werden das Bild wiedererkennen. Ich hatte schon einmal kurz über die größte Art Collab auf YouTube berichtet. Das ist eine Repro davon. Ich werde auch davon in der Sendung sprechen. Am Sonntag kommt wie gewohnt der Link zur Mediathek.

Zwischendurch gab es immer wieder Telefonate. Ein stressiger Tag halt…

Später fuhr ich ins Bovary weil, ohne Begleitung weil einfach meine Ruhe haben wollte und noch einen Comicband querlesen musste, ebenfalls für die Sendung.

Ich verspürte wieder Hunger. Na gut, dann esse ich eben zweimal an einem Tag außerhalb der häuslichen vier Wände.

Tortellini Panna e Proscutto. Rums!

Endlich kam ich über Stunden runter Und es war gut dass ich alleine war. Ich ließ den Gedanken freien Lauf und hatte mehrere gute Einfälle hinsichtlich ein paar Dinge später im Jahr.

Wieder daheim ging ich früh ins Bett. Denn morgen kommt zuerst eine Kontrolle beim Zahnarzt und gleich hinterher die Aufzeichnung der Sendung.

Ein Montag

Es gab doch mal früher, als alles noch heftiger war, eine wöchentliche Hausarbeitsroutine, oder? Montags z.B. wurde die Wäsche gewaschen. Ist das immer noch so oder nicht? Zugegeben im elterlichen Joel.lu Haushalt war das nie so, denn beide Elternteile arbeiteten Schichten und die Hausarbeit erledigt wenn Zeit war. Aber so ganz früher, gab es nicht einen Wochenplan wann was gemacht werden sollte? Es blitzte da so eine Erinnerung auf, dass wir das mal in der Schule hatten als ich noch klitzeklein war.

Der ganze Abschnitt davor nur um zu sagen, dass mein Montag weitgehend aus Wäsche in die Maschine laden und aufhängen bestand.

Ich hatte bereits am Wochenende festgestellt, dass ich keine ehrbare Jeans mehr im Schrank hatte. Letzte Woche noch riss mir eine Hose völlig durch, als ich mich ins Auto setzen wollte. Zugegeben, die neuen Jeans mit pfundweise Elastan drin sind weitaus weniger resistent als ohne und nach einer Anzahl von Wäschen sind sie hinüber.

Also fuhr ich am Nachmittag zur Belle Etoile. An Montagen lässt es sich dort einigermaßen aushalten und da ich inzwischen weiß wo ich parken muss um nicht elend lang durch die Einkaufsmeile zu rennen, fuhr ich fix dorthin und kaufte zwei neue Jeans und eine Stoffhose. Damit müsste ich eine Weile hinkommen.

Am Abend einen kurzen Abstecher zur schönsten Terrasse des Viertels im Hotel Parc Belair.

Eine enttäuschende Ausstellung

Am Morgen etwas zu spät erwacht, ich hätte Vollgas geben müssen um noch eine Schwimmrunde hinzukriegen.

Stattdessen setzte ich mich in und las mich in ein paar Dingen fest die für Mittwoch für die Sendung brauche.

Am frühen Nachmittag fuhr ich los an die Mosel, holte die K. ab und wir fuhren nach Tetange in die Ausstellung „Working Class Heroes“

Ein seltsame Ausstellung die sehr wenig Material beinhaltet und auf Videoeinblendungen von drei Schauspielern aufbaut, die Texte von den Protagonisten der Zeit deklamieren. Man kann den Darstellern absolut nicht vorwerfen dass sie das schlecht machen, im Gegenteil. Wenn sie nicht wären, hätte die Ausstellung lächerlich wenig zu bieten. In der Mitte des Raumes stand ein Karussell das sich beständig drehte und Höllenkrach machte weil wahrscheinlich schon nicht mehr ganz rund auf den Schienen lief:

Ausgestattet war mit spärlich wenigem Material, das man dann auch wegen der Bewegung nicht ordentlich lesen konnte. Irgendwann fragte ich die Kassiererin am Eingang, (denn der Spaß kostet 5€!!!) ob man das nicht abstellen kann, dass man zumindest lesen kann was auf dem Karussell steht. Das konnte man dann, uff. In weniger als 30 Minuten hatten wir die Ausstellung durch.

Auf dem Rückweg wollte ich der K. zeigen wie man den Wagen auflädt und fuhr von Autobahn in Frisange runter auf einen Parkplatz um den Wagen ein Weile aufzuladen. Und siehe es klappte nicht! Die kleine Enovos Station, für die ich eigens eine Karte habe, wollte nicht. Es stand nicht einmal dran wie man sie freischaltet. Es klappte einfach nicht. Diese Erfahrungen lassen mich immer ein wenig zurück schrecken hinsichtlich einer längeren Fahrt, bei der ich zu 100% auf die Aufladestationen angewiesen bin.

Wieder an der Mosel, hatte die K. vorgesorgt und ein kleines Abendessen vorbereitet.

Wieder die in der Stadt traf ich noch kurz die A. zum Austausch der letzten Neuigkeiten.

Marathon in der Stadt

Es ist jedesmal ein gewaltiger Aufwand. Vor etlichen Tagen schon hatte ich den Plan der Stadt im Briefkasten, wann welche Straßen gesperrt sind.

Als ich dann am Morgen in aller Frühe loszog zum Schwimmen sah ich schon dass das Parkhaus meines, Vertrauens ab 18:00 Uhr geschlossen hätte. Ich schwamm meine gewöhnliche Runde, verkürzte sie aber auf 25 Minuten und traf mich anschließend mit der D. im Renert. Da sie ab Sonntag wieder für eine Weile weg sein wird, beschlossen wir ins Abends noch einmal zu treffen im Mesa Verde.

Am Abend war es dann auch ein kleiner Spießrutenlauf um zum Restaurant zu gelangen.

Ich machte Fotos von leeren abgesperrten Straßen die man so nie machen könnte.

Später ging es dann noch zur A. die au einen Barbeque eingeladen hatte. Ich hatte mich aber für später angemeldet auf einen letzten Absacker. Ich erfuhr viel Neues und Erfreuliches. Kurz nach Mitternacht lag ich im Bett.

***

Ich hatte es schon vor ein paar Tagen entdeckt. Aber erstmal der Satz den man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte:

DALL·E 2 is a new AI system that can create realistic images and art from a description in natural language.

Jazza hat das ausprobiert und war begeistert und beunruhigt zugleich. Da man nicht einfach so probieren kann, sondern sich anmelden muss, hab ich das jetzt getan. Keine Ahnung wann ich drankomme aber ich werde mir bis dahin ein paar Dinge ausdenken und wenn es dann verfügbar ist, berichten.

Drei Tage

Wenn sich Schreibfaulheit breit macht kann man da wenig tun. Aber es ist auch nicht so viel passiert, zumindest nicht mir, dass es hier aufgeschrieben werden müsste. In meinem nahem Umfeld jedoch steht manches Kopf und ist am brennen.

Am Mittwoch passierte mir zum ersten mal ein Fehler, von dem ich mich nicht erinnern kann, dass er mir je passiert ist. Vielleicht mal beim Schulschwimmen? Ich saß in der Umkleidekabine, zog mich aus und stellte fast, dass ich die Badehose vergessen hatte. Sie können mit vielem dort aushelfen, Seife, Handtücher, große wie kleine. Doch Badehosen verleihen sie keine. Also zog ich unverrichtetr Dinge wieder davon und ging auf den Markt.

Die A. sollte am Abend kommen und ich hatte mir ein Rezept von Nigella vorgenommen, Baby Aubergines with Oregano and Red Onions. (Es kann sein dass ihr euch dort anmelden müsst um die Seite zu sehen. Aber es lohnt sich, versprochen!)

Und so sah das am Abend aus:

Anschließend gab es hausgemachtes Pistazieneis mit Erdbeeren.

***

Den Christhimmelsfahrt Tag begann ich mit einem Arbeitsmeeting. Es ging aus Gründen an keinem anderen Tag. Doch da alle wenig Zeit hatten, war das Meeting auch schnell vorbei. Und so beschloss ich spontan in die Alte Heimat zu fahren.

Es war früher ja mal eine Touristenhochburg und ich rechnete damit, dass es vielleicht heute ein wenig belebter dort sei, und alle Läden geöffnet hätten. Das war auch der Fall. Ich traf einen alten Bekannten der sehr schlecht aussah, weil er gerade die -zigste Chemotherapie hinter sich gebracht hat. Nicht schön.

Wir wechselten ein paar Worte über das was die Alte Heimat zur Zeit in Atem hält, unter andrem der archäologische Fund mitten im Zentrum. Ich hatte schon einmal kurz darüber berichtet. Inzwischen hat sich der Fund zu einer kleinen Sensation entwickelt. Wie es scheint stand dort ein Haus im frühen Mittelalter, das von der Größe her jemandem gehört haben muss, der wichtig war wie ein Landvogt zum Beispiel. Man fand Tonscherben und andere Dinge die aus den zehnten Jahrhundert stammen oder noch älter sind. Von der Geschichte her ist gewusst, dass ein Landvogt aus der Gegend DER Graf Siegfried war, der als der spätere Gründer von Luxemburg gilt.
Es ist schon klar dass daraus nun ein Politikum entstehen wird, denn an den Ort hatte die Gemeinde etwas völlig anderes geplant, was sie aber nun nicht bauen kann.

Ich traf auf den A. und die J., die ich eigentlich anrufen wollte, ob sie Zeit hätten. Hatten sie und so verbrachten wir den restlichen Nachmittag mit Terrassenhopping. Im Philo ging es los. Einer meiner früheren Lieblingsorte, der eine sehr lange Geschichte hat. Ob er je noch einmal eine solche Glanzzeit wir vor 15, 20 Jahren miterlebt, ist aber fraglich.

Ich grüßte und schüttelte unendlich viele Hände, weil ich ja schon fast zehn Jahre nicht mehr dort wohne sondern auch, wegen dem Fernsehen.

Ein Schild möchte zeigen von der Gaststätte eines Schulfreundes.

Das Einstecktuch für die Brusttasche wird nur in der Alten Heimat so genannt, sonst ist das Wort in Luxemburg weitgehend nicht im Sprachgebrauch und unbekannt.

Abendessen gab es im Iris.

Ich hatte ein traditionelles Pfeffersteak. Sehr schön angerichtet.

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Am Freitag obsiegte die Faulheit völlig. so sehr dass ich anschließend ein schlechtes Gewissen hatte, da ich ein paar Dinger vergessen hatte, die jetzt nicht lebenswichtig sind, aber es wäre besser gewesen ich hätte sie sofort erledigt. Nun ja.