Dienstag & Mittwoch

Irgendwo gelesen dass ein Blog von irgendjemandem die Tage 20 Jahre alt wurde.
Aus Neugier habe ich nachgerechnet wie lange es denn meines schon gibt. Am 29. Januar wird es 17 Jahre alt! Ich denke ich werde in den kommenden Tagen die Geschichte davon aufschreiben, dass es verschiedene Namen es hatte, wo es überall beheimatet war und dass es einmal Nachwuchs bekam in Form eines Fotoblogs und wie das damals war, als ich die Beiträge noch im Schweiße meines Angesichtes mühsam von Hand geklöppelt habe. #opaerzaehltvomkrieg

Der Dienstag war sehr ruhig und es passierte auch nicht das geringste das blogwürdig gewesen wäre.

Eine gute Nachricht jedoch. Ab Montag werden die Einschränkungen wieder gelockert. Unsere Ansteckungszahlen sind von teilweise 800 am Tag runter auf 200. In den Krankenhäusern, herrscht nicht mehr der Ausnahmezustand und es können auch wieder andere Fälle behandelt werden. Der Einzelhandel darf wieder öffnen mit limitierter Kundenzahl im Geschäft, die Sperrstunde geht von 21:00 Uhr wieder auf 23:00 Uhr. Die Besuchseinschränkungen im privaten Bereich bleiben bestehen, aber die Theater und Kinos können wieder öffnen mit streng limitierter Besucherzahl. Maske immer und überall.
Aber so schnell das auch wieder besser wurde, so bleibt noch abzuwarten was die Urlauber aus den Weihnachtsferien uns noch nachträglich bescheren, da könnte noch einmal eine böse Überraschung kommen.

Am frühen Abend schaute die A. kurz vorbei mit Blue. Ich hatte noch mal die geschmorten Chicorée gemacht mit Burrata, die die A. ,mit viel „Ah“ und „Oh“ , „Mampf“ und „Schmatz“ verspeiste. Ich übrigens auch.

***

Mittwoch Morgen der vorletzte Markt an der Place Guillaume. Nächsten Mittwoch wird in der Stadt auf dem kleinen Vorplatz der Grand Rue und der Place Hamilius sein, voraussichtlich bis Mai. Es waren kaum Stände da. Ich kaufte ein paar Würstchen für einen Kartoffelsalat, trank einen schnellen Kaffee im Stehen mit der D. und sah zu dass ich wieder nach Hause kam, denn die feuchte Kälte zog mir in die Knochen.

Am Nachmittag viel Büroschreibkram, den ich die letzten Tage aufgeschoben hatte. Anschließend zurrte ich ein paar Daten über das Jahr fest und buchte unter anderen eine Fahrt hinaus in blaue, oder besser gesagt zum Blauen. Treue Leser wissen schon wo es hingeht. aber das wird erst in Juni sein. Vielleicht ist der ein oder andere kleine Abstecher davor ja schon machbar.

Am Abend schaute ich mir auf Amazon Prime einen Klassiker an den ich, als er im Kino lief, binnen einer Woche zwei mal sah. Le Grand Bleu von 1988 in der Original Fassung von 170 Minuten. Ich war damals in Cannes, kam aus der Spätvorstellung und saß noch recht lange im Mondschein auf der den Steg vom Carlton Hotel, starrte ins Meer hinaus und wünschte mir, ich wäre ein Delphin. Dieses Foto aus dem Familienalbum stammt aus der Zeit.

***

Und wenn wir schon bei alten Blogeinträgen sind; im gleichen Beitrag verlinkte ich ein Video von Samara Ginsberg, die sich einen Spaß daraus macht Fimmusik jeglicher Art für Cellos zu arrangieren, manchmal bis zu zehn Stück. Und wenn ihr in folgendem Video nicht lauthals ‚Bätääääm‘ mitsingt, weiß ich auch nicht.

Knoblauch & Bürostuhl

Ein etwas ungewohnter Ton meines Handy riss mich aus den Schlummerschlaf. Ich war bereits einmal wach gewesen hatte zum Fenster hinausgeschaut und beschlossen, dass sich der Tag und das Wetter noch ein wenig anstrengen müssten bevor ich offiziell wach werde. Wie gut dass ich sämtliche Termine immer mit einem zwei Stunden vorab Alarm abspeichere, er war nicht lebenswichtig aber unwichtig war er auch nicht.

Ich verbloggte fix den Vortag und machte mich fertig für den Termin. Und es war gut dass ich ihn wahrgenommen hatte, denn ich konnte im gleichen Atemzug noch ein paar andere Dinge klären. Da das Wetter (Nieselregen & Kälte) mich nicht dazu beflügelte den Weg zu Fuß zu machen, nahm ich das Auto mit. Ich schäme mich fast dafür, denn es ist wirklich nicht weit. Aber ich hatte auch einen Großeinkauf im Supermarkt in Howald geplant, was die Fahrerei entschuldigte.

Wieder zurück bekam ich eine SMS dass da etwas im Briefkasten wäre. Die zweite A. hatte mir etwas hinein gelegt.

Jaaaa! Ich hatte schon lange nach schwarzem Knoblauch gesucht und nie den richtigen gefunden.

Da ich während der Nacht schlecht geschlafen hatte, legte ich mich am Nachmittag kurz hin und ratzte für voll zwei Stunden weg. Für den Tagesablauf nicht ideal, aber danach ging es mir besser.

Ich stelle inzwischen mit Freude fest dass mein Aufruf zum Fotorückblick2020 doch wahrgenommen wird. Auf Twitter und hier im Blog tut sich einiges. Sehr schön. Wenn etablierte Blog Adelige mitmachen hilft das schon sehr. 🙂

Ich habe beschlossen dass die erste größere Neuanschaffung in diesem Jahr ein Bürostuhl sein muss. Das alte Ding (so alt ist er nicht, aber es war ein Billigteil) auf dem ich jetzt sitze, knarrt und quietscht an allen Ecken und Kanten.
Nun habe ich diesen hier gefunden. Zugegeben es ist ein Gamersessel, und für mich der nicht lange still sitzen kann wäre das nicht schlecht. Außerdem gefällt er mir von der Form her und die Farbe der Rückenlehne ist frei wählbar. Der Preis ist natürlich etwas hoch aber für einen guten Büro/Gamerstuhl scheint das gerechtfertigt.

Am Abend schaute ich mit auf Netflix The Hillbilly Elegy an. Ich hatte schon vor Tagen einmal damit kurz angefangen, war aber zu müde. Gestern schaffte ich die ersten 20 Minuten, mehr ging nicht.
Die Geschichte der Hillbilly reizt mich jedoch und ich habe mir das Buch gekauft.

***

Das nenne ich mal Upcycling erster Güte und es sieht auch noch gut aus. (Man merkt schon dass ich aus der Theaterbranche komme…)

Ein stiller Sonntag

Gegen 9:00 Uhr wach geworden und zum Schlafzimmerfenster in einen trüben dunklen Himmel hinausgestarrt. Seuftz. Dabei hatte ich gestern Abend in einen klaren Himmel geschaut bevor ich zu Bett ging, ich konnte die Sterne sehen.

Kaffee, Bloggen und nachlesen was bei anderen Tagebuchbloggern so los war die letzten Tage.

Ein Video von Emmy gesehen und SOFORT Hunger bekommen:

Ein fabelhaftes Restessen Konzept das sich problemlos auf alle Kühlschrankreste ausweiten lässt.

Ein wenig über die letzten Tage und Gespräche mit Freunden und Bekannten nachgedacht. Ich kann mit diesem Lockdown besser und entspannter umgehen als mit dem letztes Jahr Anfang März. Aber viele meiner Freunde haben jetzt mehr Schwierigkeiten und ich frage mich warum. Es ist mit Ausnahme von ein paar kleinen Änderungen in den Einschränkungen, nicht viel anders als beim ersten mal. Damals wusste nichts und niemand wie das weitergehen würde und mir ging es, im Vergleich zu jetzt, gar nicht gut damit. Jetzt weiß ich wie es funktioniert und wie ich den Tag gestalten muss damit ich keine obskuren Gedanken habe. Mir geht es ganz gut.
Wie geht es denn meinen geschätzten Lesern so?

Im gleichen Zusammenhang den Blogeintrag bei Anke Gröner gelesen und viel genickt. Es ging darum dankbar zu sein und sie verweist auf einen Artikel in der NY Times.
Bevor man aber anfängt Dankbarkeit anderen zu zeigen und Nettigkeiten in Form von kleinen Briefen, Geschenken und und anderen Gesten auszuteilen, muss man vor allem erstmal lernen sich selbst dankbar zu sein und sich selbst wertzuschätzen. Das ist für viele der größte Stolperstein und ich habe da auch eine Weile dafür gebraucht. Aber das eine macht ohne das andere keinen Sinn. Meine Meinung.

Dusche, Anziehen, und die Wohnung ein wenig aufräumen, denn gestern, nachdem der J. weg war, lag ich nur noch auf dem Sofa herum und tat überhaupt nichts mehr.

Am späten Nachmittag schaute die N. kurz vorbei mit Hundeteenie Darwin, der sich zur Zeit seinen Hormonen entsprechend unmöglich benimmt.

Am Abend ein bisschen gedaddelt und im Fernsehen rumgezappt, aber nichts gefunden was wirklich sehenswert war.

***

Ich bin ja sonst nicht der Rap Fan, aber das Lied Pas Essentiel von Grand Corps Malade ist klasse!

N’écoutez pas cette chanson, elle n’est pas essentiel.

Markt & Besuch

Der Markt am Samstag gab noch weiger her als der am Mittwoch. Es waren noch weniger Stände da. Es war, wenn ich richtig gerechnet habe, eh einer der letzten die am Samstag auf der Place Guillaume stattfinden. Denn sie wird eine riesige klaffende Baustelle werden und der Markt zieht auf die Palce Hamilius und die rue Aldringer um. Ich kaufte nur das was ich unbedingt brauchte. Den Rest besorgte ich im Alima, der ebenfalls angenehm leer war.

Wieder zurück bereitete ich alles zum einem Mittag-Nachmittagessen vor. Der J. den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte war zu Gast. Er sitzt wie ich auch allein zuhause. Ich tischte zwei Gänge auf die beide eigentlich eine Vorspeise sind, aber nach der Joëlschen Rechnung ergeben zwei Vorspeisen bekanntlich eine Hauptspeise.

Das erste Rezept hatte ich schon vor Weihnachten im Fernsehen bei Martina und Moritz entdeckt. Burrata mit geschmortem Chicorée.
Ich wandelte es aber ein wenig um. Ich nahm nur Chicorée und keine Radicchio weil ich keine bekommen hatte. Auch das mit dem Karamelisieren tat ich aber ich löschte mit einem kleinen Schluck Verjus ab statt mit saurem Apfelsaft. Der Pfiff bei dem Rezept ist die Pfefferminze am Ende die wirklich nicht fehlen darf und ein paar Spritzer Balsamico Essig. Es war sehr köstlich und ich werde das in Zukunft öfter machen. (PS: wenn ihr das Rezept wirklich haben wollt, ladet es möglichst bald herunter denn irgendwann ist es weg)
Als zweiter Gang gab es ein paar salzige Pastel de Natas vom kleinen portugiesischen Stand meines Vertrauens vom Markt mit einem Salat.
Nachtisch war eine Galette des Rois aus der Brioche Dorée mit Schokolade, die ich aber nur mittelmäßig gut fand. Die Schokolade innenwendig war beim Backen nicht ganz geschmolzen und so befanden sich dicke Brocken fester Schokolade darin, was ein seltsames Kaugefühl erzeugte und ich mehrfach glaubte ich hätte die eingebackene Porzellanform erwischt.

Am Abend schaute ich den aufgezeichneten Klassiker Sabrina von Arte an. Ich kann mich nicht erinnern ihn je gesehen zu haben außer vor etlichen Jahren ein schlechtes Remake mit Julia Ormond und Harrison Ford.
Überzeugend in der Original Fassung ist nur Audrey Hedburn und die Kombi mit Humphrey Bogard als Liebespaar am Ende ist ob ihrer starken Altersdifferenz nicht ganz glaubwürdig. Aber insgesamt ein unterhaltsamer Film.

Der erste Tag

Und jetzt sind wir einem neuen Jahr angelangt auf dem so viele Hoffnungen und Wünsche lasten, dass es sie wahrscheinlich nicht tragen kann….

Das war der letzte Satz von gestern, den ich heute beim Schreiben dieses Posting sah und mir noch einmal auf der Zunge zergehen ließ.
Im ähnlichen Sinne las ich dann auch :

Es ist für mich (!), die von klein auf auf Leistungsgesellschaft gedrillt ist, in erster Linie unerreichbar, weil immer eine weitere Verbesserung möglich ist, was das Leben automatisch zu einer Abfolge von Scheitern und Enttäuschungen macht; mühelose Errungenschaften sind wertlos, wenn nicht sogar ein Versehen, nur Mühe zählt. Als mögliches Ziel fiel mir letztendlich für mich ganz persönlich ein: }…[ akzeptiere Scheitern, egal welches, akzeptiere, deinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden, nichts davon verringert deinen Wert.

Kaltmamsell

Sollten wir das nicht alle als Ziel in einer gemeinsamen Charta unterschreiben?

Ich verbloggte den Silvestertag am Morgen lange und ausführlich weg.

Am Mittag war ich bei der C. eingeladen die,wie ich, die ganzen Feiertage im stillen Kämmerlein verbracht hatte.
Wir sehen uns im Alltag oft nur zwischen Tür und Angel oder weil wir auf der gleiche Chose arbeiten, aber zu einem gemütlichen Gespräch kommt es dann nie. Das holten wir gründlich nach.

Die C. hatte ein feudales Resteessen zusammengeschustert mit Suppe, Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch. Ich hatte Alice Hartmann mitgebracht.

Ein Hummersüppchen, anschließend (nochmal) Foie Gras mit Mango Chutney, dann überbackene Chicorée mit Schinken, Pellkartoffeln und Salat und als Nachtisch allerlei Gebäck, wie selbstgemachte Ministollen, Pralinen eines Confiseurs der zur Zeit in Luxemburg bei der Familie verweilt aber sonst in Singapur und Dubai in den edelsten Restaurants daheim ist und ein Lebkuchen, wie ich noch einen gegessen habe.

Als Absacker gab es Sambucca aus Luxemburg, den ich auch noch nicht kannte, aus einem winzig kleinen Dorf, nicht weit von meiner Alten Heimat entfernt. Er schmeckt wunderbar mild und hat, wenn man Sambucca mag, ein gewisses Suchtpotenzial.

Gegen 19:00 wieder daheim.

‚Abends im Fernsehen auf TCM: Absence of Malice. Mit Sally Field und Paul Newman in den Hauptrollen. Großartiger Sidney Pollack Film, den ich noch nicht kannte.

Die zwei letzten Tage eines seltsamen Jahres

Fangen wir dem Mittwoch an. Es war ausnahmsweise einigermaßen gutes Wetter und der Gang zum Wochenmarkt war angenehm. Ich traf die K., die D. die inzwischen zurück von St. Jean ist und noch ein paar andere Bekannte. Ich wollte Gemüse kaufen doch der Gemüsestand meines Vertrauens war nicht da. Es waren überhaupt nicht viele Stände da und der einzige der Gemüse verkaufte hatte eine irrsinnige Menschenschlange dass es ich den Mut verlor.
Doch in der Schlange fand ich dann eine gute Bekannte die mir die paar Chicorée kaufte die ich hauptsächlich haben wollte. Somit dauerte es nicht so lange.

Am Nachmittag und am Abend ist nichts Nennenswertes passiert. Ich saß lange am Rechner und stellte den Rückblick und den Fotorückblick zusammen.

***

Am Donnerstag viel zum ersten mal richtig Schnee, der auch eine Weile liegen blieb. Sorry ich kann mich nicht für das weiße Zeug begeistern.

Den Nachmittag verbrachte ich au einer Kinder Silversterfeier die bereits gegen 20:30 ihr Ende fand.
Die D. hatte geladen zu Schampus, Lachs und Foie Gras. Alles vom unserem Restaurant unseres Vertrauens, dem Grünewald. Ich brachte eine Flasche Crémant du Futur mit, dessen Name sehr passend für den Anlass war. Er ist inzwischen einer meiner liebsten Crémants und steht an erster Stelle zusammen mit Alice Hatmann, mit dem ich schon viele angfixt habe. (Gruß nach München)
Es trudelten derweil viele Grüße und Glückwünsche ein. Auch aus Australien worüber ich mich sehr freute. (Verdammt ich vermisse dieses Land wirklich sehr!)

Gegen 20:30 (ich hatte mir extra den Wecker gestellt) wieder zurück ins eigene Heim.

Ich zappte lustlos durch die Fernsehprogramme und fand aber ein paar Filme aus meiner Jugend. Vor allem Flashdance, den ich damals mindestens sechs oder sieben mal in Kino sah. Ich war 16 oder 17 und verspürte eine innere Tanz und Bewegungswut, die irgendwo raus musste. Abends in Diskotheken mich austoben war vom Elternhaus strengstens verboten worden. Ich durfte auch nicht das Konservatorium besuchen wo moderne und Jazz Tanzkurse angeboten wurden. Ich schweife ab…
Als ich den Film nach sehr langer Zeit wieder sah, viel mir auf, wie wenig die Story des Films eigentlich hergibt und dass es außer den Tanzszenen, die ich heute immer noch sehr toll finde, der Rest sinnloses Füllmaterial ist. Jennifer Beals ist immer noch sehr hübsch anzusehen (was ist eigentlich aus ihr geworden?), auch wenn sie selbst nicht eine einzige Szene im Film getanzt hat, sie wurde komplett von einer Tänzerin mit Lockenperücke gedoubelt. Dass es eine Perücke ist, habe ich jetzt erst nach all den Jahren Erfahrung im Business gemerkt.

Kurz in den Folgefilm geschaut, Staying Alive, mit John Travolta, denn ich aber damals schon unglaublich grottig fand mit Ausnahme der Tanzszenen.

Gegen Mitternacht hörte ich ein paar weniger Knaller in der Straße von ein paar vermummten dunklen Gestalten, die alle sehr nah an den Häuserwänden vorbei schlichen um flugs zu verschwinden wenn ein Polizeiauto vorbeikäme. Es winken nämlich 300€ Strafe.

Und jetzt sind wir einem neuen Jahr angelangt auf dem so viele Hoffnungen uns Wünsche lasten, dass es sie wahrscheinlich nicht tragen kann….
Aber das diskutieren wir ein andermal.

Froher Neues!

Der Fotorückblick 2020

Ihr dürft gerne mitmachen. Die Spielregeln findet ihr hier.

Was für ein seltsames Jahr. Wenn ich mir die ersten zwei Monate ansehe, kommen sie manchmal vor als ob ich sie geträumt hätte…
Doch dieses Jahr hatte auch seinen schönen Momente.

Januar

Auckland, Neuseeland
Weta Workshop in Wellington, Neuseeland
Uluru, Australien

Februar

Glockenturm in Perth, Austalien
Ein Quokka, Rottnest Isalnd, Australien
Ich liebe Kängurus.

März

Place d’Armes, am Nachmittag menschenleer

April

Grand Rue
Turm der Sparkasse

Mai

Der erste Haarschnitt nach dem Lockdown
Mein erster Restaurantbesuch nach dem Lockdown
Der Zuwachs im Freundeskreis: Darwin

Juni

Text aus dem Posting:
Ein fröhlich grinsender Joël der sein Glück kaum fassen kann. Ich. bin. am. Meer!
In St.Jean-de-Luz

Juli

San Sebastian Cheesecake
Ein Wochenende in Knokke
Meine ersten Kirschtomaten

August

Ein Tag in Remerschen am See

September

Der Strand in St.Jean bei Nacht
Nochmal Zuwachs im Freundeskreis: Blue

Oktober

Auf der Hinterbühne in Frankfurt Oder

November

Der erste Frost
Wochenmarkt von der Terrasse vom Renert aus gesehen.

Dezember

Place d Armes
Spaziergang an der Mosel

***

Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. (I had to learn it the hard way…gell Frau Brüllen?) Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häckchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Rückblick 2020

Das war vor einem Jahr in Sidney und es fühlt sich an als ob es viel länger her ist. Dieses 2020 hat mich mindestens drei Jahre ältern lassen.

Das ist der klassische Rückblick mit immer den gleichen Fragen die ich jedes Jahr aufs neue beantworte. Der Fotorückblick 2020 kommt heute Nacht.

Zugenommen oder abgenommen?
Anfang des Jahres kam ich mit jeder Menge Kilos weniger in Luxemburg an als ich im Jahr davor nach Australien geflogen war. Ich behielt das auch weitgehend über den Sommer bei. Doch Ende des Jahres mit dem verschärften Einschränkungen ging aus Frust und Langweile das Gewicht wieder hoch.

Haare länger oder kürzer?
Die waren nach dem ersten Lockdown so lang wie schon seit Jahren nicht mehr. Doch über das Jahr hinweg sind sie gleich geblieben.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Das hat in der Tat gewechselt, aber was genau gewechselt hat kann ich nicht sagen. Ich weiß dass die Kurzsichtigkeit angestiegen ist und dementsprechend hat sich auch die Weitsichtigkeit verändert.

Mehr bewegt oder weniger?
Insgesamt mehr als letztes Jahr aber es war halt sehr zusammengerafft in den Monaten in denen ich pandemiebedingt überhaupt etwas tun konnte.

Mehr Kohle oder weniger?
Ha! Was glaubt ihr wohl? Millionen hab ich nicht gescheffelt!

Mehr ausgegeben oder weniger?
Über das Jahr hinweg gesehen wahrscheinlich weniger, obwohl ich da an eine Anschaffung denke… Aber die Frage kommt weiter unten.

Der hirnrissigste Plan?
Ein Plan war es nicht aber die nervenaufreibenste Story war der Verlust meines Rucksacks mit allem drum und darn in Melbourne.

Die gefährlichste Unternehmung?
Na ja, gefährlich war es nicht weil ich in Begleitung war aber so ganz ungefährlich war es dann doch nicht. Es war der Spaziergang durch die Felsen von Katja Tuja bei schnuckeligen 45 Grad.

Die teuerste Anschaffung?
Eine Kunstwerk von Hannes Helmke, das ich schon letztes Jahr erworben hatte, das aber erst nach der Reise geliefert und bezahlt wurde.

Das leckerste Essen?
Das ist nicht so einfach zu entscheiden denn es waren viele sehr gute Restaurants in Australien und Neuseeland mit dabei. Doch ich denke dass wenn ich es vom Begeisterungslevel beurteile, dann war es Depot in Auckland, in das ich kurz hintereinander zweimal war. Ob ich je noch einmal dorthin komme?

Das beeindruckenste Buch?
Das ist ein Comic Buch, über das ich noch tagelang nachdachte.
Freak Parade

Das enttäuschendste Buch?
Ach ja, da gibt es sehr wohl eines aber ich mag das nicht verlinken, weil ich den/die Autor*in persönlich kenne und ihn/sie sehr mag, und ich das einfach nicht machen kann.

Der ergreifendste Film?
Ich habe sehr viel Mist gesehen. Eine Miniserie jedoch fesselte mich von Anfang bis Ende. The Queens Gambit.

Die beste Musik?
Hier hätte ich beinahe nichts hingeschrieben, wenn ich nicht vor ein paar Tagen eine australische Gruppe durch Cristine von Simply Naillogical entdeckt hätte, die sie in ihrer Best Of 2020 vorstellte.
Tame Impala ist ein australisches Projekt das vom Künstler Dave Parker geleitet wird. Einer meiner Ohrwürmer ist Lost In Yesterday.

Und ich entdeckte ein Lied aus meiner Jugend wieder, gespielt von der Cover Band Leonid & Freinds. Streetplayer von Chicago. Vom Sound her noch bombastischer als das Original, obwohl sie sich genau an das original Arrangement halten. Mir zog es die Schuhe aus und ich konnte nicht mehr still sitzen.
Die Geschichte hinter dieser russischen Band ist auch erstaunlich.

Das beste Theater?
Theater? Ach ja, stimmt! Es gab einen kurzen Moment wo man das Theater wieder besuchen konnte. Doch in dieser sehr kurzen Zeit, war ich selbst gefordert und konnte mir nichts ansehen.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Der D., der A, und der N. so wie letztes Jahr und die Jahre davor.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Mit dem H. in Melbourne und mit dem C. in Auckland.

Vorherrschendes Gefühl 2020?
Sich nicht unterkriegen lassen.

2020 zum ersten Mal getan?
Monatelang zuhause ausgeharrt.

2020 nach langer Zeit wieder getan?
In mich selbst hineingehorcht um festzustellen, dass ich seelisch wie moralisch trotz aller Widrigkeiten fest im Sattel sitze und eine Pandemie mich nicht so schnell aus der Bahn werfen kann.

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Tja, was wohl???
Das eine „Ding“ auf das die ganze Welt hätte verzichten können.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das es irgendwann wieder bergauf geht.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das waren die A. und die N. mit dem hier:

Das schönste Geschenk, ich jemand gemacht habe?
Keine Ahnung, so viele Geschenke habe ich dieses Jahr nicht gemacht als dass eines herausstechen würde.

2020 war mit 1 Wort…?
SCHEISSE!
Ich habe lang nach einem anderen Wort gesucht das etwas gediegener daher kommt, aber das Fäkalwort trifft es auf den Punkt genau. Zumindest die letzten 10 Monate.

Vorsätze für 2021?
Durchhalten und weitermachen.

Langer Tag vor dem Bildschirm

Bilder Recycling: Das Foto machte ich im August 2019 in den Cevennen

An dieser Stelle hätte heute ein längerer Text kommen sollen, an dem ich den halben Morgen und den ganzen Nachmittag arbeitete, bis es irgendwann nicht mehr ging. Der Kopf war schwer und leer und ich emotional ausgelaugt. Ob er morgen folgt weiß ich noch nicht. Es hängt von meiner Tagesform ab und ob ich noch einmal so schnell in der Lage bin mich da hineinzuknien. Es wäre schon schön, dann wäre ich ihn endlich „los“, denn ich arbeite seit weit über einem Jahr in großen Abständen immer wieder daran.

An das Wetter hätte ich eine Bitte. Ob es doch einmal umschlagen könnte auf ein wenig Sonne, meinetwegen auch mit knackiger Kälte, muss aber nicht sein, zumindest einen Tag lang. Es wäre eine vollkommene Abwechslung auch für mein Gemüt.

Nachdem ich heute so lange an diesem besagten Text saß, konnte und wollte ich nicht mehr viel tun. Ich hörte mir ein Hörspiel von Francis Durbrige an Der Fall Greenfield. Er war, wenn man die Kriminalgeschichten von Durbridge kennt, etwas voraussehbar, aber sehr unterhaltsam.

Im weiteren Verlauf hörte ich mir, weil ich gestern eine schöne Rezension im Büchermarkt über ihn hörte, eine Geschichte von Fred von Hoerschelmann an. Eine Stunde Aufenthalt, erzählt die Geschichte eines Advodkaten, der den Mann einer alten Klientin wieder trifft, die er damals ohne einen Zweifel an ihrer Unschuld freisprechen konnte, obwohl jeder sich sicher war, sie hätte es getan. Großartiges Hörspiel.

Später noch ein wenig Fernsehberieselung. Aber nichts nennenswertes.

***

Morgen um Mitternacht ist es soweit und ich wäre froh wenn ihr mitmachen würdet.
In genau:

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tagen“ text_for_hour=“Std.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1609273335″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

kommt der Fotorückblick 2020. Wie das geht erkläre ich hier.

Kurzer Spaziergang

Ich habe beschlossen so lange ich das nicht aus Gründen sein muss und wir weiter die verschärften Einschränkungen haben, NICHT aufstehe, bevor es einigermaßen hell ist. Und mir vor allem daraus keinen Vorwurf zu basteln, ich hätte den ganzen Morgen vertrödelt, ich faule Sau!

Nach einer Tasse Kaffee den Vortag weggebloggt und bei anderen gelesen was die so über die Feiertage gemacht haben. Bei Frau Dr. Gröner das sehr lange Posting ihrer Weihnachten gelesen und bei den letzten beiden Abschnitten sehr heftig mit dem Kopf genickt.

Mir fiel wieder die Diskrepanz zwischen meinem normalen Dasein und dem winzigen Ausschnitt auf, den ich im Blog anbiete. Natürlich weiß ich, dass die allermeisten von uns sich so im Internet bewegen, dass wir alle auswählen und dass alle Insta-Posts von den ganzen Einrichtungsblogs, denen ich folge oder die mir über den Hashtag #interors oder ähnlich in die Timeline gespült werden, ebenso nur ein Ausschnitt sind, aber mir wurde mal wieder deutlich klar, wie inszeniert ich inzwischen vieles wahrnehme. Und dass es eben nicht „das Leben“ ist, sondern nur ein Abbild eines Ausschnitts, der bewusst und nicht spontan gewählt wurde.

www.ankegroener.de

Ja, meine Fotos sind inszeniert. Nicht später als gestern als ich das neue Tablett ablichtete. Ich räumte den Tisch auf, schaltete diverse Lampen ein und wieder aus, überprüfte den Sichtwinkel, dachte einen Moment darüber nach das Tablett leicht schräg zu stellen, wie in einem Schaufenster, verwarf die Idee aber wieder und stellte dann noch die Tassen hinzu.
Ich verschweige auch vieles. Einerseits wenn es dritte Personen involviert, die nicht darum gebeten haben, dass ich sie verblogge und andererseits kann und will ich vieles aus beruflichen Gründen nicht erzählen, sowie eine Reihe von sehr privaten Dingen.

…dass das Internet eben nicht das Leben ist, die Menschen darin zum allergrößten Teil nicht meine Freunde, und dass Accounts einen in sehr vielen Fällen nicht trösten können, wenn einen der eigene Vater nicht mehr erkennt.

www.ankegroener.de

Das musste ich schmerzlich feststellen als Tante Gritty, meine letzte mir nahestehende Verwandte, an Alzheimer erkrankte und nach ein paar Jahren im Pflegeheim verstarb.
Ab da jedoch wurde das Internet ein sehr fester Bestandteil meines Lebens, nebst den allerbesten Freund*innen, da es ja keine Familie mehr gibt.

Gegen 11:00 Uhr entschied ich mich für eine Runde draußen, egal wie das Wetter aussieht. Die Wetterapp verhieß jedenfalls nichts gutes.

Ich beschloss in die Alter Heimat zu fahren, dort meine Einkäufe zu tätigen und wenn das Wetter es zulässt, eine Runde um den See zu wandern.

Ich war seit etlichen Jahren nicht mehr dort gewesen. Der Eingang ziert eine wunderschöne Baustelle, gleich neben dem neuen Restaurant Lakeside, (nun ja, so neu ist es nun auch weider nicht) in dem ich noch nicht war.

Ich kam nicht mal bis zur Hälfte, als es binnen Minuten wieder zuzog an anfing zu regnen. Da ich keinen Schirm dabei hatte kehrte ich wieder um.

Am Abend zappte ich wahllos durch die Fernsehkanäle und fand nichts was mich wirklich interessierte.
Früh zu Bett.

Etwas rauslassen & ein Tablett

Es ist erstaunlich was meine Twitter Timeline die aus vielen Menschen vor allem aus Deutschland besteht, in der letzten Zeit hergibt. Ich lese jeden Tag Tweets von Menschen die jetzt jemand kennen der an Covid erkrankt ist, dem es nicht gut geht, oder der daran gestorben ist. Ach, schau an!

Ich bin seit März mit diesen Meldungen von Menschen im eigenen Umfeld konfrontiert. Ich kenne inzwischen so viele die das Virus hatten, die es gerade haben und auch leider auch ein paar, die es nicht überlebt haben. Ich habe aufgehört zu zählen.
Die Gefahr ist real, sie schwebt über unser aller Köpfen und es ist nicht lustig.

In einem Thread las ich von ein paar Querdenkern, die es erwischte und einer davon nach zwei Wochen Intensivstation das Virus nicht überlebte. Und plötzlich wurden sie sehr kleinlaut. Schwere Gewissensbisse und lebenslange Schuld sind bei den Überlebenden die Folge.
Muss es denn immer erst zum Tode eines nahestehenden Menschen kommen damit man endlich aufwacht? Oder wütender ausgedrückt: Es muss erst jemand abkratzen, damit sie sich ihrer Blauäugigkeit, und vor allem ihrer Strunzdummheit bewusst werden?

Sorry, das musste raus.

Zur Tagesordnung. Das Wetter war gruselig. Regen im Wechsel mit Schnee, dazu stürmischer Wind. Die wenigen Minuten die ich draußen war reichten vollkommen.

Gegen Mittag hatte die A. zum Brunch geladen und ich sagte zu. Ich bekam auch mein Weihnachtsgeschenk.

Ein weiteres Teil für mein Edelservice, für das die A. und die N. mich schon vor anderthalb Jahren angefixt hatten. Das Tablett ist übrigens aus Porzellan und nicht wie man vermuten könnte, aus Kunststoff oder Blech. Wun.der.schön!!!!
So langsam wird das was.

Gegen 15:00 war ich wieder zuhause, überfressen und überreif für ein Nickerchen.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit Aufzugfahrten in den Keller um die Waschmaschine zu be- und entladen. Dazwischen daddelte ich ein wenig uns las die letzten New Yorker durch.

***

Gram Parsons kannte ich nicht. Ich hatte, nachdem Caitlin Doughty ihn mir als Ikonische Leiche vorgestellt hatte, ein wenig recherchiert. Ein Musiker der mit Keith Richards von den Rolling Stones befreundet war und der wahrscheinlich mit Keith an ein paar Hits für die Stones mitgebastelt hat. Die Musik von Parsons selbst war mit unbekannt.
Doch seine Geschichte als Leiche wäre ein abendfüllender Speilfilm.


***

Mir fehlt noch ganz genau ein Bild für den Fotorückblick 2020. Mit etwas Glück finde ich noch ein schönes Motiv die nächsten Tage, sonst muss ich ein bisschen hin und herschieben. Die Spielregeln lassen es ja zu. Es würde mich sehr freuen wenn ihr mitmacht.
Wie, wo, was erkläre ich hier.
Veröffentlicht wird in genau:

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tagen“ text_for_hour=“Std.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1609143890″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

Chilly & Lasgange

Fangen wir heute mal mit einem Video an. Für gewöhnlich verlinke ich sie sonst am Ende des Postings.

Ich begann den zweiten Weihnachtstag mit Chilly Gonzales der mich den ganzen Tag über begleiten sollte. Ich hatte vor Tagen auf Arte kurz in seine Weihnachtssendung reingeschaut. Heute allerdings sollte es keine Weihnachtsmusik sein. (mit einer kleinen Ausnahme, weil es eine schöne Variante des Klassikers Last Christmas ist)

Ich bloggte derweil alles weg und wirbelte ein wenig in der Wohnung herum denn ich sollte Besuch bekommen.
Bevor jemand meckert, von wegen Besuch. Wer seit Wochen hier mitliest weiß dass die Anzahl der Menschen die ich regelmäßg treffe sich ganz genau auf vier Menschen reduziert. Die letzten Wochen seit dem Covid Test sind es sogar nur drei.

Am Nachmittag kam dann die N. mit Darwin, der anfängt in die Flegeljahremonate zu kommen und sich zur Zeit sehr unmöglich benimmt. Ich hatte der N. vor Monaten schon ein paar Bücher geliehen, bei denen sie mir gestand dass er, als sie zuhause in einer Zoompräsentation feststeckte, aus Frust weil sie sich nicht um ihn kümmern konnte, die Bücher zerkaute. Dass es ausgerechnet meine Bücher waren war dem Umstand geschuldet dass die N. sie extra rausgelegt hatte um sie mitzubringen.
Ich werde also noch eine Weile warten müssen, sie hat sie neu bestellt.

Die N. hatte auch das Abendessen mitgebracht. Eine gewaltige Doppelportion hausgemachter Lasagne ihrer Mutter. Und während die im Ofen vor sich hin köchelte hatte ich eine Flasche Alice Hartmann geöffnet.

Die Lasagne war eine der besten seit langem, weil sie nur wenig Béchamel Sauce enthielt.
Es war ein lustiger später Nachmittag und gegen 19:00 verabschiedete sich die N. schon wieder, denn mit dem zweiten Weihnachtsfeiertag begann auch der rigorose Lockdown und die N. musste um vor 21:00 Uhr zuhause sein.

Am Abend schaute ich mir das Video einer Anwältin an, die die aktuellen Zivilklagen von und gegen Youtuber anhand der gerichtlich öffentlichen Papiere analysiert und erklärt. Interessant dabei ist, was bei diesen Klagen wirklich relevant ist und was nicht. So verklagt zur Zeit einer der größten Youtuberinnen einen weitaus kleineren Revolverkanal (ich habe das mal von Revolverblatt abgeleitet) wegen Verleumdung, Rufschädigung und damit verbundene finanzielle Einbußen. Und nach der Einschätzung der Anwältin sieht es nicht gut für den Revolverkanal aus auch weil sich die Verteidigung in Widersprüchen und irrelevanten Details verstrickt hat. Ich werde das Video nicht einfügen aber wer mag kann bei Emily D. Baker vorbeischauen.

Weihnachten

Ich erwachte spät und blickte in einen strahlend blauen Himmel. Huch!

Das beflügelte mich der K. ihre Einladung anzunehmen. Ich rief sie an und sie war hocherfreut.

Den Rest des Morgens verbrachte ich mit bloggen und wellnessähnlicher Körperpflege, sprich Körperpeeling, Badewanne mit Badekugel und Bart stutzen.

Eine sehr liebe Nachricht aus Australien mit Weihnachtswünschen bekommen. Ich dachte wehmütig an die letzten Weihnachten, die wirklich die schönsten meines Lebens waren.

Das Foto hatte ich vor einem Jahr in diversen sozialen Netzwerken losgeschickt mit der Unterschrift:
„Ja, ich wünsche euch auch allen schöne Weihnachten!“

Ich fuhr kurz um halb zwei los um eine geschlagene dreiviertel Stunde unterwegs zu sein mit unzähligen Sonntags- Weihnachtsfahrern, von denen man annehmen konnte dass sie nur einmal im Jahr das Auto widerwillig aus der Garage zerren.

Ich war jedoch pünktlich zum Nachtisch dort. Eine Schokoladenbûche.

Anschließend ein vier Kilometer Spaziergang (die K. hatte nachgemessen) durch die leeren Weinberge und an der Mosel vorbei.

Und es tat gut nach zwei Tagen durch die frische Luft zu wandern. Die Belohnung war am Ende, dass die Sonne noch einmal hervor kam.

Am Abend räumte ich ein wenig auf und ging früh zu Bett mit einem Weihnachtspodcast. Aus den Archiven präsentiert jedes Jahr die Lesung einer Weihnachsgeschichte. Dieses mal war es unter anderem von Truman Capote eine Weihnachtserinnerung von 1966 in der er sich an seine Cousine erinnert.
(Es ist Früchtekuchenwetter!)
Sehr schöner Text.

Ein Feierabend

Und was ich gestern prophezeite, dass die Songs aus der West Side Story ausgewachsene Ohrwürmer sind, bestätigte sich beim Erwachen. Maria schwirrte mir in Endlosschleife im Kopf herum.

Am späten Morgen schaute einmal kurz die Sonne raus. Aha, es gibt sie noch.

Ich habe beschlossen nicht im Altenheim in Mulhouse im Elsass anzurufen. Ich berichtete gestern davon. Wenn die Töchter von Alice, die inzwischen auch alle über 60 sind, (eine davon war übrigens das Patenkind meines Vaters) es gewollt hätten, hätten sie mir schreiben oder mich anrufen können. Ich bin mir sicher dass Alice ihnen von mir erzählt hat.
Damit wäre das letzte, wenn auch sehr schmale Band, zur Familie meines Vaters in Frankreich gekappt. Einerseits ist es eine Art Erlösung und ein Schlussstrich unter einen Teil meiner Vergangenheit, der so weit entfernt war, dass er mir fremd vorkam. Andererseits schmerzt es doch und macht mich traurig.

Ich futterte am späten Morgen die Overnight Oats mit einer Banane und hatte anschließend heftiges Sodbrennen. Na gut, dann lassen wir das wieder.

Dann daddelte ich mich durch ein weiteres Quest von Runescape, (das bedeutsamerweise „Zurück zu den Wurzeln“ hieß) denn Lust zum lesen oder vor dem Fernseher hängen hatte ich keine. Eine andere Option wäre eine Runde draußen drehen, doch es regnete ununterbrochen und es war auch kälter als gestern.

Die K. rief an und fragte wie es mir ginge. Ja, eigentlich ganz ok. Es ist halt nur ein bisschen langweilig. Sie schlug mir vor dass wenn es zu langweilig werden würde, könnte ich auch einen Abstecher zu ihr an die Mosel machen. Ich versprach ihr darüber nachzudenken und eventuell am Weihnachtsnachmittag vorbeizuschauen.

Mein Heiligabendmenü:

Weil es mit dem Cookeo so gut geklappt hatte das letzte mal machte ich mir noch einmal Boeuf Bourgignon mit einem kleinen Kartoffelgratin und einem Minervois Rotwein aus dem Languedoc.

Am Abend sah ich mir The Midnight Sky von Geroge Clooney auf Netflix an. Nicht unbedingt der Film den man sich alleine an Heiligabend anschauen sollte.
Ein Film über einen Wissenschaftler der in seinem Leben ein paar Gelegenheiten verpasst hat und jetzt am Ende der Welt in einer evakuierten Forschungsstation sitzt und die Geschichte einer Crew in einer Forschungsstation im Weltall die wieder versucht zurück auf die Erde zu kommen.
Der Film stellt philosophische Fragen über Bedauern und Gewissensbisse und erinnerte mich ein wenig an die Terence Malick Filme. Entgegen der sonstigen Hollywood Gewohnheit, jeden Handgriff und Hintergrund bis zum totschlagen erklären zu müssen und damit auch die Geschichte totzuschlagen, ist das hier nicht der Fall. Es wird manches offen gelassen, was dem Plot nichts nimmt, im Gegenteil es lässt Raum sich selbst vorzustellen was wirklich passiert ist.
Sehr schöner Film wenn auch mit ein paar kleinen Abstrichen.

Habt schöne Weihnachtstage.

***

Noch viel schöner wird es in

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tagen“ text_for_hour=“Std.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1608887628″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

denn dann kommt der Fotorückblick 2020 bei dem ihr alle mitmachen könnt. Wie das geht erkläre ich hier.

Ein sehr wahrscheinlicher Abschied & Erinnerungen

Wie schon angekündigt wird es die nächsten Tage herausfordernd etwas zu Blog zu bringen. Nun ja.
Ich erwachte früh und stellte missmutig fest, dass ich am Abend vergessen hatte ‚Overnight Oats‘ vorzubereiten. Im Prinzip bin ich kein Porridge Fan, aber die Overnight Fassung davon mag ich schon weil sie nicht warm ist.
Ich versuche seit ein paar Tagen jetzt auch morgens etwas zu essen, obwohl mir nie so recht danach ist, aber es ist ein Teil meiner Tagesreorganisierung.
Dabei eine Idee fürs Blog bekommen.

Was sind denn so eure abstrusen Schnellgerichte wenn ihr kurz vor dem Verhungern seid? Bei mir ändert sich das immer wieder aber es gibt immer eine herzhafte und eine süße Variante.
Die Süße Version ist ist 10%iger stichfester griechischer Joghurt mit sehr dunklem malzigem Ahornsirup. Die Kombi aus dem säuerlichen Joghurt und dem herb-süßen Ahornsirup ist schon sehr unschlagbar.
Die herzhafte Variante ist eine kleine Dose Thunfisch (ich weiß, ein No-Go) mit Olivenöl in einer Schüssel zerkleinert mit reichlich Pfeffer und Worcestershiresauce (und es MUSS die von Lea & Perrins sein) gemixt, auf einem frischen Stück Toastbrot.

Zurück zur Tagesberichterstattung.
Es ist Mittwoch und Markt. Also los. Ich nahm aber das Auto mit, denn es war wieder dieses nieselige Regenwetter. Es waren weitaus weniger Stände als sonst da. Ich kaufte alles in Windeseile was ich brauchte, flitzte noch zu Oberweis in die Grand Rue, bei dem aber eine sehr lange Schlange stand und ließ es bleiben. Es wurde auch den ganzen Morgen nicht richtig hell, es blieb sehr dunkel mit Dauerregen. Ich war froh als ich wieder in der Wohnung war.
Ich überprüfte noch einmal ob ich wirklich alles hatte um über diese Feiertage zu kommen. Nun ja. wenn etwas fehlen sollte kann ich immer noch morgen früh einen schnellen Einkauf hier gleich nebenan in den Läden machen.

Zwischenzeitlich regnete es wie aus Eimern. Ich hätte gerne noch einmal eine Runde draußen gedreht, aber ich wäre nass bis auf die Haut geworden.

Am Nachmittag daddelte ich eine Runde Runescape und spielte ein Quest durch.

Gestern schon wurde mir etwas schlagartig bewusst.
Doch wollte ich noch einen Tag warten, bevor ich das hier schreibe. Alice, die Frau des Cousins meines Vaters, die auch die Patentante meines Bruders war, ist wahrscheinlich tot. Sie rief jedes Jahr ein paar Tage vor Weihnachten an, wünschte mir alles Gute zu den Feiertagen und erkundigte sich nach meinem Wohlergehen. Wir erzählten uns was das Jahr über passiert ist. Es war nie ein sehr langes Gespräch, doch fand ich es schön dass sie doch immer wieder anrief, so wie sie es auch all die Jahre immer tat als mein Bruder noch lebte. Letztes Jahr rief sie am Abend an, bevor ich nach Australien flog.
Ich habe nur ihre Telefonnummer aus dem Altenheim in dem sie die letzten Jahre lebte. Ich versuchte es gestern, doch es hob niemand ab. Ich werde es nach den Feiertagen noch einmal versuchen oder in den Büros des Altenheims. Doch ganz wohl ist mir nicht dabei.
Sie war/ist nun wirklich die aller letzte Verbindung zu der Familie meines Vaters, obwohl sie nur angeheiratet war, denn der Cousin meines Vaters lebt auch seit vielen Jahren nicht mehr.

Am späten Abend fand im dritten belgischen Fernsehen den Klassiker West Side Story, mit einer anschließenden Doku über die Neuaufnahme der Musik in den 80er Jahren. Leonard Bernstein, der das Musical in den 50ern komponierte hatte, nahm sämtliche Lieder noch einmal unter eigener Leitung auf. José Carreras sang die Rolle des Tony.
Ich fühlte mich augenblicklich 20 Jahre zurück versetzt, als ich zum ersten mal auf diesem Musical arbeitete. Es war im Jahr 2000 auf dem Festival in Wiltz. Ich hatte gerade erst dem Sprung gewagt aus dem Friseurberuf heraus, und war wieder ein Frischling. Es war meine erste richtig große Produktion und bis heute noch die größte die ich ganz alleine bestritt. Ich weiß echt nicht mehr wie ich das damals geschafft habe.
Ich weiß aber dass mir die Lieder monatelang nachdem es auf der Bühne abgespielt war, nicht aus dem Kopf gingen.

Ich ging sehr spät ins Bett.

Aufruf & Kritik

Ich hatte mir überlegt ob ich diese komplette Lockdown Zeit nicht wieder „Tage wie Glas“ in der Überschrift nennen sollte. Doch die Idee wieder verworfen.

Gleich nach dem Aufstehen ein Tasse Kaffee und Bloggen. Währenddessen schickte mir Jackie den Kommentar, dass der Wochenmarkt für den 26. Dezember abgesagt wurde, weil sich nicht genügend Marktverkäufer dafür angemeldet haben.

Ich hoffe innigst dass sie uns den Wochenmarkt nicht ganz wegnehmen, denn ich WEIGERE mich alles nur noch in den Supermärkten kaufen zu müssen. Dieser Lockdown spielt wieder voll den global Playern in die Hände. Ich fordere euch hiermit auf alle eure Kaufgewohnheiten zu überprüfen und ALLES was ihr braucht in lokalen kleinen Läden einzukaufen!
Gönnt euch mindestens einmal die Woche ein Abend- oder Mittagessen aus dem Restaurant. Lasst euch beliefern oder holt es ab. Ihr wollt doch alle auch wieder im Restaurant bedient und verwöhnt werden, wenn das alles vorbei ist. Also unterstützt sie JETZT!
Wenn ihr spezielle Dinge braucht die man nicht so einfach bekommt, schaut nicht aus Bequemlichkeit bei Amazon und Co. vorbei, sondern versucht es über lokale Wege zu bekommen. Bestellt z.B. Bücher IMMER beim eurem Buchhändler, oder im Zeitungsladen an der Ecke.
Wenn ihr in Shoppinglaune seid, wühlt euch durch die LëtzShop Seiten.
Vermeidet komplett Seiten wie Wish oder AliExpress (und das nicht nur in Lockdown Zeiten!)

Und ja, ich weiß auch dass Predigen sehr viel einfacher ist als danach zu handeln. Ich kenne mich ja selbst gut genug und meinen inneren Schweinehund. Ich habe aber für mich schon seit Jahren festgestellt, dass wenn ich hier im Blog in die Welt hinaus schreie, es auch etwas in mir bewirkt.

So! Das war mein Wort zum Sonntag Mittwoch .

Denn Tag weitgehend in der Wohnung verbracht, weil das Wetter nicht als Regen, Nieselregen und zu ein gewissen Zeitpunkt auch Schnee (aber da bin ich mir nicht ganz sicher) mit sich brachte.

Am Abend Netflix. Eine vierteilige Minidoku über den Yorkshire Ripper. Was mich dabei vor allem wieder sehr die Haare raufen ließ waren die Missstände, die Unfähigkeit vor allen derer die an oberster Stelle standen und alles falsch machten, und ihre Selbstherrlichkeit. ohne sich auch nur einmal in Frage zu stellen. Ganz schlimm auch wie wenig den Frauen zugehört wurde, die ja die Opfer waren und wenn man richtig gehandelt hätte, hätte man den Serientäter schon nach den vierten Mord fassen können. So wurden es 13 Stück ohne die zu zählen die mit dem Leben davon gekommen sind.
Sehenswert, doch stellt euch darauf ein dass ihr mehrfach die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werdet.

Die Zügel werden strammer gezogen

Ich erwachte später als sonst, was mich aber nicht störte, denn der ersten Termin hatte ich erst um 12:30

Ein Friseurtremin, den ich eigentlich nicht sofort gebraucht hatte, doch hatte ich ihn gebucht als ich noch vor hatte, nach St. Jean zu fahren und die Feiertage dort zu verbringen.
Thema beim Friseur war das Pressebriefing der Permierministers und der Gesundheitsministerin.

Auf dem Rückweg schaute ich noch beim Bäcker in meinem Viertel vorbei, und schaute auch im dem neuen Feinkostladen der erst vor wenigen Tagen seine Tür geöffnet hat. Olivia Cliquet ist das erste Geschäft von einem Caterer von dem ich schon ein paar Dinge kosten konnte auf einem größeren Event von vor zwei Jahren. Ich bin gespannt wie er sich entwickeln wird.

Als ich zurück war, sah ich meinen Nachbar vor der Haustürder mir brühwarm erzählte, dass wir wieder in einen Lockdown gehen. Es wäre eben in den Nachrichten gekommen.

Ja in der Tat, die Zügel werden wieder an strammer angezogen. Ab den 26. Dezember bis voraussichtlich den 10. Januar müssen alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte schließen und wir bekommen eine Aussgangssperre bereits ab 21:00 Uhr. Wer sich bis jetzt nicht daran gehalten hatte musste eine Strafe in der Höhe von 145 Euro bezahlen. Die geht jetzt hoch auf 300 Euro. Die Schulen haben noch eine Woche weiter nach den Weihnachtsferien zu.

Am Abend lenkte ich mich ab mit der dritten Folge der Herr der Ringe Saga, und später dann dem Film The Prom, auf den ich schon vor Wochen hingewiesen hatte, in den nächsten Tagen noch einmal gesondert eingehe. Ich habe ja eimerweise Zeit dafür…

Ich dachte lange darüber nach was dieser Lockdown denn jetzt für mich bedeutet. Ich werde mir meine Tage sehr durchorganisieren müssen, sonst wird das alles sehr sehr langweilig hier. Wie ich das angehe weiß ich selbst noch nicht so genau.

Folgendes Bild das die N. mit mir schickte bringt es ganz schön auf den Punkt.

Wortwörtlich übersetzt: Ich hab die Kugeln, aber ich bin noch nicht an Ende der Rolle angelangnt.
Der Bedeutung nach übersetzt: Ich hab die Faxen dicke, aber ich bin noch nicht am Ende der Fahenenstange!

Sonntag mit Brunch & Ausflug

Es wäre schon ein bisschen pathetisch wenn ich mir an einem Sonntag Morgen ganz allein zu hause ein Brunch basteln würde. Aber zu zweit (immer den geltenden Regeln folgend) geht das.
Die A. hatte mich zum einem zwei Personen Brunch eingeladen ab 11:00 .

Ich war spät aufgewacht musste aber zuerst den Vortag wegbloggen bevor ich zu ihr fuhr. So richtig hunger hatte ich nicht, bis ich den Tisch sah…

Ja, das macht Laune.

Wie gewohnt erzählten wir uns gegenseitig die letzten Entwicklungen unserer Projekte, wobei sie in dem Punkt einiges mehr zu erzählen als ich, weil sie ja nicht nur im Theaterbereich arbeitet. Und sie hat diesbezüglich nächstes Jahr mehrere spannende Geschichten.

Die kleine Blue hüpfte zu Begrüßung an mir hoch und herum als sie ob frisch von Zirkusschule käme. Sie ist zudem (ganz anderes als Pablo davor) sehr verfressen. Ich habe bis jetzt noch nichts gesehen was sie nicht frisst.

Später legte sie sich in die Wohnzimmerdeko so versteckt hin, dass ich so etwas ähnliches wie ein Suchbild fotografieren konnte.

Wo ist der Hund?

Am frühen Nachmittag fuhr ich zurück und musste missmutig feststellen, dass mir wieder jemand die Garageneinfahrt zugeparkt hatte. Ich drehte dreimal um den Block und er war immer noch nicht weg. Na gut, dachte ich, dann fahr halt eine Runde spazieren.

Es zog mich in die alte Heimat. Es gibt seit ein paar Jahren schon einen größeren reinen deutschen Supermarkt, meiner Kenntnis nach, der einzige den es in Luxemburg gibt und er ist Sonntags den ganzen Tag geöffnet.
Ja warum eigentlich nicht.
Und es war eine sehr gute Idee hinzufahren. Es war nur leicht belebt doch im Markt selbst war recht wenig los. Ich kaufte ein paar Dinge in weiser Voraussicht auf die nächsten Tage.

Es war ein kleiner Ausflug in die eigene Vergangenheit aber auch nur bis Kleinstadtgrenze. In die Stadt selbst oder gar bis zur Siedlung in der einst mein Elternhaus stand fuhr ich nicht.

Am Abend schaute ich mir den zweiten Teil der Herr der Ringe Saga an. Ich hatte mir vor ein paar Tagen den ersten Teil angesehen. Das erste mal war im Kino bei seinem Erscheinen. Und ich muss sagen dass es schon toll gemacht ist, nicht nur von den spezial Effekten her, sondern auch dramaturgisch rutscht er nie ab und der Film hält die Spannung bis zum Schluss.

***

Damit ich mir nicht selbst damit auf die Nerven gehe werde ich es ab jetzt nicht nicht mehr in jedes Posting packen.
Aber in

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tage“ text_for_hour=“Std.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1608493780″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

gibt es den Fotorückblick 2020 und ihr dürft gerne mitmachen.
Und das geht so.

Samstag ohne Markt

So ihr Lieben, jetzt wird es auch im Blog wieder eine voraussichtlich herausfordernde Zeit werden, jeden Tag zu schreiben, obwohl nicht wirklich was passiert. Der Samstag ist schon mal in gutes Beispiel dafür.

Ich hatte am Morgen recht lange und ausführlich gebloggt und wollte später als sonst zum Wochenmarkt. Doch die zweite A. kam mir zuvor. Sie sollte schon seit Tagen bei mir vorbei schauen und rief spontan an ob das nicht jetzt gleich am Morgen ginge. Sie war früher losgezogen zum Wochenmarkt und kam aus dem Zentrum zurück, weil ihr zu viele Menschen unterwegs waren. Ich sollte die Innenstadt möglichst meiden es herrsche der totale Irrsinn.
Am unglaublichsten finde ich die ich seit Tagen elend lange Schlange vor dem Louis Vuitton Laden. Mit allen Lockdowns in unseren Nachbarländern sind das keine Touristen sondern Einheimische.
NIEMAND soll mit weismachen, dass die Luxemburger kein Geld mehr hätten, oder gar guten Geschmack.

Also ließ ich den Wochenmarkt zum ersten mal in diesem Jahr sausen ohne dass ich einen terminlichen Grund gehabt hätte.

Ich gab der zweiten A (ich mag nicht A2 schreiben, weil es sich so sehr nach Autobahn anhört) ihr Weihnachtsgeschenk. Wir diskutierten eine Weile über unserer Projekte und was wir an Weihnachten so machen würden.

Den Nachmittag mit Wäsche waschen und einem Nickerchen verbracht.

Am frühen Abend lief die No Art Sendung. Aus dem MUDAM und die letzte für dieses Jahr.

Zu

Am Abend hatte Lust auf leichte Kost aus dem Fernseher und ich schaute mir den Arte Film von gestern an, Grease. Er kam in die Kinos als ich zehn oder elf Jahre alt war. Ich schwärmte für damals für Travolta, der wirklich ein umwerfendes Lächeln besaß. Heute ähnelt er, Hollywood sei Schuld, einer Mumie.
Ich hatte soga den Starschnitt aus der BRAVO von ihm zusammengeklebt. (Wobei ich jetzt mal im BRAVO Archiv nachgeschaut habe; es gab nie einen Starschnitt von Travolta! Ich weiß aber mit Sicherheit dass ich in riesengroß an der Wand hängen hatte.)

Vor ein paar Jahren im Sommer vor dem großherzoglichen Palais sah ich den Film zum letzten mal zusammen vielen hundert Menschen, der A. und der N.

Es war mir sogar ein kleines Video wert.

Auch wenn der Film darstellerisch in der untersten Liga mitspielt, von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, so ist er immer noch ein Heidenspaß und die Musik reißt alles raus.

Zwei Tage Theater

Das Weihnachtsmärchen vom letzten Jahr, das dieses Jahr eine Wiederaufführung haben sollte, wurde jetzt doch gespielt obwohl die Theater keine öffentlichen Vorstellungen geben dürfen. Und bevor jemand lauthals schreit wir würden uns nicht an die zur Zeit geltenden Pandemie Regeln halten, bitte einmal tief Luft holen und weiter lesen.

Es wurde lange hin und her überlegt wie man das Stück dann doch noch einmal verwerten könnte, ich hatte es schon einmal kurz vor ein paar Tagen angedeutet. Man wurde sich einig mit dem Fernsehsender dass das Theaterstück aufgezeichnet und während den Feiertagen ausgestrahlt werden soll.

Also wurden am Donnerstag und am Freitag drei Vorführungen gefilmt.

Am Donnerstag war die der erste Durchlauf für 19:00 geplant, wobei wir uns da an die Originalzeit hielten, weil das jedem besser passte, den mache der Darsteller stecken noch in anderen Projekten.

Zusammen mit meiner Kollegin richteten wir den Maskenraum fertig ein. Alle Perücken und Haarteile unterzogen wir einer Grundsanierung. und checkten alle sonstigen Produkte durch ob noch alles vorhanden wäre.

Und als die ersten Darsteller zur Maske kamen wurde mir schlagartig bewusst, wie privilegiert ich doch bin, dass ich überhaupt arbeiten darf.
Die Vorstellung lief mit einer recht heftigen technischen Unterbrechung gleich zu Anfang, reibungslos ab. Mir taten die Techniker ein wenig leid, denn sie konnten wirklich nichts dafür.

Doch insgesamt herrschte hinter der Bühne eine ausgelassene Stimmung und alle waren froh dass wir zumindest das machen konnten, wenn auch komplett ohne Publikum.

Am Freitag dann das ganze noch zweimal am frühen und am späten Nachmittag.

Manche unserer Darsteller waren so happy dass sie das über Insta teilen mussten.

Fotos von der Seitenbühne.

Und das wars für dieses Jahr was die Arbeit angeht.


Die Gesudheitsministerin hat vorgestern in einem Interview angedeutet dass wir wahrscheinlich nach den Feiertagen in einen kompletten Lockdown gehen. Ganz fest steht es noch nicht, die nächsten Tage sind ausschlaggebend.

Und gib uns unser täglich Blogposting

Ja, ja, ja. Täglich ist zur Zeit nicht drin.

Dienstag:
ich hatte nicht so gut geschlafen und wachte leicht gerädert auf. Kein Wunder nach dem Wein.

Am späten Morgen im Theater alles vorbereitet für eine Vorstellung. Ja, eine Vorstellung obwohl die Theater geschlossen sind. Es wird eine Fernsehaufzeichnung davon geben. Und insgesammt bin ich froh dass wenigstens das stattfindet, denn danach wird es für eine längere Weile ruhig werden.

Dann gab es noch ein kleines Durcheinander das ich selbst verursacht hatte. Ich hatte ein Buch für die Sendung vorgeschlagen, von den ich überzeugt war das es das neueste Buch der Schriftstellerin sei, doch war mir völlig entgangen dass es schon ein neueres gibt. Also musste ich fix umdenken und ich wäre nicht Joël wenn ich in den all den Jahren nicht gelernt hätte IMMER einen Plan B in der Tasche zu haben. Uff. Das brachte mit sich dass ich am Abend nochmal die Nase in ein Buch stecken musste obwohl ich auf gemütliches Kochen mit Netflix eingestellt war. Nun ja.

***

Mittwoch:
Den Wecker gestellt damit ich alles erledigt bekomme was ansteht.
Das Telefon klingelte mehrfach, was mich ehrlich gesagt ein wenig fuchsig machte, denn es waren alles Dinge ich vorab geklärt hatte und mir sicher war dass es da nicht noch einmal Nachfragen gäbe…grrr.

Den Besuch des Mittwochmarktes hielt ich sehr kurz, weil ich einen Termin für den Large Scale Test hatte, und die Termine sind im zehn Minuten Takt. Ich sah die D. noch einmal die ab Freitag in St. Jean sein wird bis nach den Feiertagen. Ich bleibe ja hier. Einen schnellen Kaffee zusammen mit ihr und einem anderen bekannten Schauspieler der zur Zeit etwas gebeutelter ist wegen der Situation.
Ich hatte den Wagen mitgenommen um schneller dort zu sein, doch ich hatte eine Baustelle nicht Betracht gezogen und kam dann doch mit ein paar Minuten Verspätung an. Es sollte aber kein Problem sein.

Zurück in die Wohnung umziehen. Die Aufzeichnung der letzten NO ART Sendung für dieses Jahr.

Es lief wie am Schnürchen und machte wieder einen Hei­den­spaß. Am Samstag werde ich die Sendung verlinken wenn sie ausgestrahlt wurde.

Wieder daheim machte ich mich ans Kochen vom Abendessen. Der J. der hier sehr regelmäßig mit liest, (wie ein Pfarrer sein Gebetsbuch) hatte mich gefragt über meine ersten Erfahrung mit dem Cookeo zu berichten, da er sich auch gerne einen anschaffen würde.

Ein Cookeo ist nichts anderes als ein Schnellkochtopf mit ein paar Zusatzfunktionen, wobei mir der Schnellkochtopfmodus der wichtigste war.

Er kann unter Druck kochen, warmhalten, aufwärmen, langsam garen, schmoren und heiß anbraten. Er hat eine Anzahl an Rezepten gespeichert, für alle die wirklich gar nicht kochen können, man kann aber auch alles manuell eingeben, was für mich der Fall ist.
Der ersten Versuch damit startete ich vor ein paar Tagen mit Kartoffeln im Schnellkochtopf Modus. Da ich ein klein wenig unsicher war, wie lange sie kochen müssten, klickte ich mich hier durch Ingredienzien Programm zu den Kartoffeln. Er fragte mich nach der Größe der Portion und sagte mit wie viel Wasser ich dazu geben müsste. Man legt die Kartoffeln in den Garkorb, schüttet das Wasser mit rein, verschießt den Deckel, drückt auf Start und gut ist. Der Rest erledigt er von alleine und startet nach den Garvorgang automatisch das Warmhalteprogramm.

Am Mittwoch hatte ich Lust auf Boeuf Bourgignon. Ich stellte den Topf auf Anbratmodus bei dem der Deckel verständlicherweise offen bleibt und briet das ganze Fleisch an. Hier erweist sich aber die Schwäche des Topfes. Richtig heiß anbraten kann er nicht. Mann kann das nur in kleinsten Portionen sonst wird der Topf kalt und das Fleisch „zieht“ Wasser. Wenn man das weiß und das Fleisch in kleinen Mengen anbrät, geht es auch ohne zusätzliche Pfanne. Fleisch raus Gemüse rein und kurz mit anbraten. Dann das Fleisch zurück in den Topf, mit Rotwein und ein bisschen Bratenfond aufgießen. Deckel zu und Schnellkochmodus auf 25 Minuten stellen.
Das sah anschließend so aus und schmeckte sehr gut. Das Fleisch war sehr zart, zerfiel aber beim ersten Gabeldruck nicht komplett in seine Bestandteile.

Kurz vor Mitternacht hatte ich das bereits das Ergebnis des Testes. Negativ.

***

Wahrschnlich geht der Counter manchem treuen Mitleser schon auf die Nerven. Doch ich halte das jetzt eisern durch.
In

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tage“ text_for_hour=“Std.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1608198235″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

kommt der Fotorückblick 2020 und ist eine von mir gestartete Mitmachaktion. Wie das genau geht steht hier.

Zwei Tage in Kurzform

Es ist leider so dass zur Zeit wieder viel passiert was nicht blogtauglich ist.

Den Sonntag verbuchen wir unter Rumlungern und Nichtstun und mir selber auf die Nerven gehen. Es gibt so Tage, an denen man auf Anrufe oder Mails wartet, die nicht kommen und dabei den ganzen Tag vertrödelt. Dabei hätte ich…. lassen wir das!

***

Am Montagmorgen einen Termin zwecks des Stückes das für Weihnachten vorgesehen war. Da tut sich was, wenn auch anders als erwartet.

Den Nachmittag aus Gründen mit lesen verbracht.

Die A. hatte gefragt ob ich sie beim Kauf eines neuen Laptop beraten könnte was ich aber wegen eines Zoommeetings absagen musste. Es war vorgeschoben worden und dauerte sehr lange. So lange dass ich am Ende Wein trinken musste. Ich hatte eine Flasche im altem Bestand von Tante Gritty gefunden, die sich vor ein paar Wochen als Mitbringsel als der Knaller schlechthin erweisen sollte.

Er war sensationell!

Derweil schickte mir die A. ein Foto der kleinen Blue die sie mit auf einen Termin genommen hatte. Dort stand ein „blaues“ Sofa, das Blue sofort „beschlagnahmte“. Sie scheint ganz offensichtlich etwas verstanden zu haben.

Ich schlummerte am Abend weg wie ein Welpe, nicht weil Blue heiße, sondern leicht „blau“ war.

***

Das neue Covid Gesetz das den Lockdown von verschiedenen Bereichen vorschreibt, wurde von der Menschenrechtskommission kritisch unter die Lupe genommen und hinterfragt. Unter anderem stelle man die Frage warum die Theater geschlossen sein müssen und die Kultstätten nicht.
Derweil lobte sie jedoch auch das neue sanitäre Protokoll dass für Shopping Center und Einkaufspassagen erstellt wurde.

Mehr darüber hier (luxemburgisch) und hier.


Probe & Herrenbesuch

Es ist Sonntag Morgen ich soll aufschreiben was gestern war. So sieht das jeden Tag aus. Jeden Morgen setze ich mich an den Rechner und schreibe auf was am Tag davor war. Manchmal schreibe vor und brauche es morgens dann nur hochzuladen.
Es gibt Tage an denen es mir schwerfällt. Sei es, weil das Hirn nicht mit den Fingerspitzen auf der Tastatur kommuniziert und ich fast jedes Wort verbessern muss, oder mein Kopf will keine Sätze produzieren. Ideal ist das wenn es auf einen 12von12 Tag fällt. doch habe ich nicht genug Fotos gemacht und auch nicht daran gedacht dass es ein 12von12 Tag ist.

„Also los, Joël! Mach mal! So viel war gestern nicht!“

Ich war weitaus früher als sonst schon unterwegs, da ich einerseits unbedingt auf den Wochenmarkt wollte und die letzte Vorprobe des Stückes sehen wollte das erst nächstes Jahr Ende März zur Aufführung kommen wird.
Ich zog sehr früh zusammen mit der A. los, was eher ungewohnt ist, denn sie geht selten mit zum Markt. Ich kaufte vor allem noch mal Gemüse ein, vor allem kleine Chicorée, die mir Anfang der Woche sehr gut geschmeckt hatten.

Dann ging es zur einer langen Probe. Es wird eine der spannendsten und wahrscheinlich schönsten Produktionen das Jahres. Aber es wird noch sehr viel Arbeit werden.

Am Abend war ich dann zu der A. eingeladen. Sie hatte am Morgen zwei verschiedene frische Teigwaren am Markt gekauft unter anderen Ravioli mit Ricotta und Zitrone, die ein absoluter Knaller sind.

Ach ja, die kleine Blue hatte Herrenbesuch! Darwin war zu Gast:

Beide tobten durch die Wohnung bis vor Müdigkeit umfielen.

Ich derweil hatte nicht auf die Uhr geschaut und die Sperrstunde ein wenig verdrängt. Zehn vor Elf wurde es höchste Eisenbahn. Doch ich war ganz genau mit fünf Minuten Verspätung in die Garage. Und ich war wieder erstaunt wie viele Autos um diese Uhrzeit noch durch die Straße flitzten um zeitig zuhause zu sein.

Käse Fondue

Der Tag begann seeeehr entspannt. Ich habe ja nichts zu tun. Und so wie es aussieht wir sich das für eine längere Weile hinziehen. Nun ja.
Ich wurschtelte lange herum, ein bisschen hier, ein bisschen da, aber insgesamt etwas planlos. Dabei hätte ich mehr als genug konkretes Zeugs zu tun, wenn ich den inneren Schweinehund etwas mehr im Griff hätte.

In Deutschland läuten überall die Alarmglocken, weil es noch nie so viele Infizierungen und Tote gab. Schön dass ihr endlich auch mal aufwacht. Und ganz ehrlich, wenn ihr so viele Large Sclae Tests durchführen würdet wie bei uns, wären die Zahlen noch sehr viel höher. Und dann streitet man trotzdem noch immer über Lockerungen an den Weihnachtsfeiertagen. Ich hatte ein paar Aussagen von Ministerinnen gehört, die noch immer völlig hirnrissiges Zeugs von sich geben anstatt endlich einzusehen, dass es allerhöchste Eisenbahn ist. Mann oh Mann! Die einzige Aussage die mir wirklich gut gefiel war die der Bundeskanzlerin, die im Parlament endlich mal mit der Faust auf den Tisch haute. Sehr gut, wenn auch meiner Meinung etwas spät.
In Luxemburg ist der Laden erst mal voraussichtlich bis zum 15. Januar 2021 dicht.

Gegen Mittag zog ich los um zwei richtig gute Baguettes einzukaufen. Ich hatte für abends die A. eingeladen für ein Käse Fondue.

Ich hatte schon von dem neuen Raclettegerät berichtet, das ich auch kaufte, weil es einen kleinen Fondue Topf hat, der eher zum Schokoladenfondue geeignet ist als für Käse. Doch ich las irgendwo in den Kommentaren das es machbar wäre. Und ja, es ist machbar! Es dauert zwar etwas länger als wenn ich es im klassischen Topf machen würde aber klappt einwandfrei.

Das Käsefonde war hervorragend. Ich hatte eine mir unbekannte Marke gekauft, aus der Schweiz, aber das Foundue war eines der besten seit langem. Die Hausmischung vom Chäser. In Luxemburg zu finden im Cactus.

Die A. brachte einen sehr guten Weißwein von Alice Hartmann mit.
(N B: die Homepage von Alice Hartmann ist neu gestaltet, braucht Ewigkeiten zum hochladen und ist insgesamt nicht sehr userfreundlich. Ich glaube da werkelt jemand daran rum der nicht viel Ahnung hat.)

Blue durfte auch mit. Sie ist ja schon fast Stammgast bei mir.

Ich hatte in dem Päckchen, das ich gestern geliefert bekam, ein kleines Zusatzgeschenk in Form einer Lichterkette. Die schon etwas länger mitlesen wissen, dass ich kein Freund von Weihnachtsdeko bin, aber die kleine Lichterkette passte gut zum Rest.

Der goldene Teller ist von Catellani & Smith / Stchu Moon 08

Ein weiteres Foto machte ich am Abend auf dem hinteren Balkon. Es könnte auch ein Suchbild sein, denn etwas fehlt.

Der Kirchturm von Belair ist im Nebel verschwunden. Zum Vergleich dieses Foto.

***

Das ist eines dieser Rezepte das ich SOFORT nachmachen würde, wenn ich denn ein paar Birnen im Hause hätte.

***

In

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tagen“ text_for_hour=“Std.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1607730790″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

kommt der Fotorückblick 2020 und ihr müsst alle mitmachen!

Dogsitting

Ich hatte mir den Wecker gestellt. Ich wollte erst alles wegbloggen und der Termin beim Friseur war recht früh. Ein Foto habe ich nicht gemacht. Das kommt beim nächsten Besuch. Ich habe vor die vordere Partie der Haare etwas länger werden zu lassen, der Rest bleibt kurz wie gehabt.

Gegen ein Uhr traf die dann die kleine freche Dame Blue ein, die sich sehr freute mich wiederzusehen. Ich zeigte ihr die kleine Spielzeugmaus, die eigentlich Darwin gehört und sie war hellauf begeistert. Das gab mir ein wenig Zeit ein paar Dinge am Rechner fertigzustellen während Blue die Maus quer durch die Wohnung schoss und ihr nachhechtete.

Anschließend schauten wir gemeinsam Dog TV.

Könnt ihr euch noch erinnern dass Pablo das höchst aufregend fand und bisweilen den Bildschirm ankläffte? Blue ist da weitaus entspannter. Sie schaut dem Geschehen eine Weile zu, legt dem Kopf ab und schief wenn eine der Hunde im Fernsehen wimmert oder quietscht, doch lange findet sie das nicht spannend. Viel interessanter ist es auf mir herumzuturnen.

Später ging ich mit ihr eine Runde durch den Park und sie machte Bekanntschaft mit ein paar Eichhörnchen die durch die Bäume flitzen.

Anschließend ging ich mit ihr zur Theaterprobe der Stückes das erst nächstes Jahr im März/April stattfindet.
Proben Besuche fallen bei mir meist unter Pflichtübungen, aber in Pandemiezeiten sind es schon fast Highlights.
Ein wenig später trag auch die A. ein, vom einem anderen Meeting und nahem die Blue in Empfang.

Am Abend schaute ich mir eine Reportage von Arte auf !Amazon Prime! an. (ja ich war auch erstaunt das Amazon Doku Formate bei Arte einkauft) Es ging um die Geschichte der Erotik im Comic und sie stellten ein paar der bekanntesten Zeichner vor u.a. Milo Manara, Zep und der deutsche Zeichner Ralph König.

Dienstag mit Schnee & Mittwoch mit Markt

Der Dienstag brachte eisige Kälte und Schneeflocken die aber nicht liegen blieben.
Es passierte nichts was blogtauglich gewesen wäre.

***

Am Donnerstag Morgen bei dunklem Himmel und nasskalten Temperaturen zum Mittwochsmarkt. Ich sah die D. doch es blieb eine kurze Begegnung, denn ihr war kalt und mir zog die Kälte auch in Knochen. Einen schnellen Kaffee aus dem Becher. Ich kaufte ein bisschen Obst und Gemüse. Ich hatte Lust auf Chicorée langsam gedünstet aus der Pfanne.

Um 15:00 Uhr Pressebriefing mit dem Premierminister und der Gesundheitsministerin.
Es war vorrauszusehen.
Nix ist mit Lockerungen. Im Gegenteil, es kommen ein paar kleine Maßnahmen hinzu vor allem im Schulbereich, die mich aber nicht treffen. Unsere Zahlen sind stabil, also gehen nicht weiter hoch, gehen aber auch nicht richtig runter. Es gibt bei uns keine spezifischen Cluster mehr, man kann sich überall anstecken. Man merkt aber dass die meisten Ansteckungen im privaten Bereich passieren. Einen kompletten Lockdown bekommen wir nicht, aber Lockerungen über die Feiertage wird es nicht geben.

Was meine Arbeit angeht, weiß ich noch nicht was kommt, bzw. was nicht kommt. Zumindest weiß ich aber dass ein Projekt jetzt futsch ist. Ob es ganz in die Mülltonne getreten wird oder noch einmal verschoben wird bleibt abzuwarten.

Ich hatte noch ein Foto der neuen Brille versprochen:

Ein Anruf der A. die mich darum bat, die kleine Blue morgen zu versorgen. Ich willigte ein, denn ich habe ja eh nichts weiter zu tun.

Am Abend schaute ich mir die zweite Folge von Vienna Blood an, auf Empfehlung der Mamsell die ich gleich unten nochmal verlinke.
Ja die Serie hat was. Interessant auch dass sie auf politischen Umstände der Zeit eingeht und die antisemitischen und rassistischen Neigungen dieser Zeit beleuchtet.

Anschließend schaute ich mir noch diese Doku über den Marianengraben an. Gibt es an der tiefsten Stelle der Meeres Leben? Oh ja! Und wenn David Attenborough mir das erzählt ist es umso spannender.
Mich faszinieren diese seltsamen Kreaturen in dem Meerestiefen immer wieder.

***

Via Kaltmamsell.
Gefällt mir fast besser als das Original

***

Noch:

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tage“ text_for_hour=“Std.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1607527428″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

bis zum Fotorückblick. Wie das geht erkäre ich hier.

Brille & Cookeo

Es ist nicht so dass ich nichts zu tun hätte. Tagein tagaus gibt es immer wieder Mails zu beantworten, Termine festzulegen, Telefonate zu führen. Alles im Hinblick auf der erlösende Datum vom 15. Dezember. Ob sich da jedoch etwas an den Einschränkungen ändern wird steht in den Sternen. Im letzten Pressebriefing der Regierung sagte der Premierminister, dass es noch zu früh sei irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Und so werkelt jeder in seiner Ecke auf ein Datum hin, das vielleicht gar nichts ändern wird. Es fühlt sich an als ob ich für den Weihnachtsmann arbeiten würde denn jede Entscheidung, jeder Plan hängt an diesem einen seidenen Faden und es kann zu jedem Moment zunichte gemacht werden. Die Genugtuung an etwas zu arbeiten das am Ende auch ein Resultat hervorbringt,…nö,ist nicht.

In dem oben beschriebenen Mood werkelte ich mich durch den Morgen.
Am Nachmittag kam die Putzhilfe und ich suchte das Weite.

Ein Anruf des Optikers meines Vertrauens versetzte mich in bessere Stimmung.

Das ist mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Eine neue Brille, anstatt des E-Rollers. Ich hätte so oder so in der nächsten Zeit eine neue Brille gebraucht und theoretisch hätte ich eines der alten Gestelle nehmen können um neue Gläser einsetzten zu lassen. Aber wenn schon eine neue Brille, dann auch ein neues Gestell.
Angezogen fühlt sie sich an als ob ich nie eine andere Brille besessen hätte. Doch immer wenn ich einem Spiegel oder einem Schaufenster vorbei ging in dem ich mich selbst sah, gab es einen kleinen „Huch!“ Moment.
Wie sie an mir aussieht zeige ich euch morgen. (Ich hatte ein paar Selfies damit gemacht die „ganz nett“ aussahen. Doch wir wissen ja alle dass „nett“ die kleine Schwester von Scheiße ist, gell?)

Die letzten Tage hatte ich auch wieder hin und her überlegt ob ich mir nicht einen Schnellkochtopf zulegen soll. Ich spielte schon seit Jahren mit dem Gedanken. Die andere Idee wäre ein Instant Pot, die zu dem Zeitpunkt da ich einen haben wollte, von der Original Firma nicht zu haben waren.
Aber wenn ich etwas neues anschaffe muss etwas anderes weg.
Da ich schon seit ewigen Zeiten ein Reiskocher habe, der aber, weil die Düse im Deckel die Küche vollspuckt, hatte ich mir schon vor Monaten einen neuen zugelegt, der aber ein bisschen sehr groß für mich allein war. Ich nahm ihn am Samstag mit zur D. die sich schon länger einen wünschte und schenkte ihr ihn.

Und anstelle vom Reiskocher kam folgendes:

Der Cookeo. Es ist nicht nur ein Reiskocher, Dampfgarer und Schmurgeltopf sondern auch ein Schnellkochtopf. Morgen kommt er zum ersten mal zum Einsatz.

***

Ich hatte schon einmal über Claire Saffitz berichtet.
Sie hat nun ein neues Buch heraus gebracht (Dessert Person) und damit verbunden ein neuer Youtube Kanal.
Das erste Rezept das sie vorstellt ist aber nichts süßes, sondern Focaccia. Und es wird nicht mit Olivenöl gespart.

Sonn(tag)enuntergang

Um einiges später wach geworden, weil der Cremant Alice Hartmann gestern das sagen hatte. Ich bloggte den Vortag weg und sah erst, als der Beitrag schon online war, dass es ja WMDEDGT Tag war. Also erweiterte ich den Beitrag ein wenig und fügte ihn nachträglich in die Liste ein.

Viel bei Bekannten im Blogs herumgesurft. Ich las von Adventskalender und Wichtel, selbst gebastelt und gekauft.
Jedem das Seine, aber mich interessiert der ganze weihnachtliche Kram nicht mehr. Ich werde in der Wohnung nichts dekorieren, für wen auch. Einschränkungsbedingt wird das keiner sehen und mir tut ganze Getue um die Weihnachtstage eh nicht gut. Am liebsten würde ich wie letztes Jahr abhauen, auf die Südhalbkugel der Erde. Es würde mir vieles erleichtern.
Es bringt mir auch nichts mich zu anderen Menschen einladen zu lassen. Das ging einmal gut und mehrfach schief. Ich mag diese Feiertage einfach nicht aus Gründen die mir bewusst sind und nur über die Jahre hinweg warten kann, dass die verstrichene Zeit es vielleicht ein wenig besser macht.

Am frühen Nachmittag hielt mich nichts mehr in der Wohnung und ich wollte ein Runde draußen drehen. Ich wollte die kleine Termosflasche mit Kaffee befüllen zum mitnehmen, doch der Kaffeevollautomat wollte SOFORT ohne Aufschub einer Tiefengrundreinigung unterzogen werden. Ich musste das Ding komplett auseinander bauen und alle beweglichen Teile unter fließendem Wasser schrubben, das eine längere Zeit in Anspruch nimmt.
Selbst schuld. Ich hätte es schon vor Tagen machen können.
Als ich damit fertig war hatte ich keine Lust mehr rauszugehen denn das Wetter hatte sich verschlechtert. Also wurschtelte ich im Blog umher um zu sehen wie ich dem Mr. Linky einbaue. Nach ein paar Fehlzündungen klappte das einwandfrei.

Erst als es schon wieder dunkel wurde klärte der Himmel auf und ich konnte nur noch einen Sonnenuntergang fotografieren.

Am Abend schaute ich mir die erste Folge von Mord in Genua an. Ich mag diese kartzbürstige Ex-Anwältin, die nie lächelt. Auch die Dialoge sind kein billiges Bla-bla. Und das beste; jede Folge ist ein in sich abgeschlossener Fall.
Das Ende jedoch verschlief ich, denn mich überfiel die Müdigkeit.
Na gut, das hole ich dann heute nach.

***

Der Fotorückblick kommt in:

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tage“ text_for_hour=“St.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Seck.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1607328094″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

Ihr könnt gerne mitmachen. Wie das geht erkläre ich hier.

WMDEDGT im Dezember: Ein bisschen Unmut & ein herrliches Abendessen

Asche auf mein Haupt. Ich hatte zu spät gemerkt dass der 5. des Monats ist. Der kleine Absatz hier habe ich nachträglich eingefügt. Da ich aber tagein tagaus immer aufschreibe was mir widerfährt, ist noch nicht zu spät um beim monatlichen WMDEDGT von Frau Brüllen mitzumachen.

Ich wurde dann doch später wach als geplant.
Kaffee, Rechner, Blogposting schreiben.
Ich hatte am Tag davor nichts weiter vorgeschrieben. Es macht auch für mich wenig Sinn, denn wenn ich vorschreibe, bin ich meistens unterwegs und habe zwischen allem ein wenig Zeit. Da ich aber seit der Ausgangsbeschränkung, den restlichen Einschränkungen und dem Sauwetter der letzten Tage nur wenig die Wohnung verlasse, sehe ich mich nicht mit Smartphone im Keller beim Wäsche sortieren Sätze im Blog vorschreiben.
Ich wurde mehrfach durch Anrufe unterbrochen, von Menschen, (bzw. einem Mensch) mit dem eine volle halbe Stunde verplemperte, wegen Dingen die keine Klärung brauchen weil sie ohne sein Zutun schon längst alle von mir organisiert und abgeklärt sind.

Ich kam deswegen zu spät zum Wochenmarkt, wo ich mich mit der D. verabredet hatte zu einem Becher Kaffee vom Pastel de Nata Stand. ( Ich werd euch den in der nächsten Woche den Stand mal ablichten, denn er ist herzallerliebst weil es so klein und kompakt ist.) Ich kaufte wenig ein denn am Abend war ich bei der D. eingeladen zu einem Abendessen vom Grünewald.

Wieder zurück in der Wohnung zog zwei Zettel mit Bekanntmachungen aus dem Briefkasten.

Einer davon war für unsere Straße. Ab Januar 2012 bis Januar 2022 eine gewaltige Baustelle werden wird. Die Gas-, Wasser-, Abwasser- Strom- und Telekommunikationsleitungen werden neu verlegt. Das heißt wir bekommen endlich Glasfaser Internet, dass ich davor in der kleinen Wohnung schon längst hatte. Gut finde ich dass alles in einem Abwasch gemacht wird. Aber es wird ein Jahr lang eine gruselige geräuschvolle Baustelle sein. Ich bin froh dass mein Schlafzimmer nach hinten raus liegt.

Der andere Zettel flog nach dem ersten Betrachten kopfschüttelnd in den Papierkontainer. Aber aus reiner Neugierde aber schaute ich nach, wie der genaue Wortlaut der Petition war und wer der Initiator ist. Mir schwebte da nämlich ein Name eines Mannes im Kopf herum. Und siehe da, ich hatte recht!

Er verbindet zwei Dinge in der Petition die nichts miteinander zu tun haben. Einerseits eine Gedenkminute für alle die, die dieses Jahr an Corona gestorben sind. Andererseits diese Gedenkminute auf 0:00 Uhr zu Silvester legen und damit ein generelles Verbot von Feuerwerk erwirken.

Ein Gedenkminute für die Corona Opfer, darüber könnte man diskutieren,…ja. Ich persönlich bin nicht dafür, und wenn, sollte erst darüber entschieden werden wenn der ganze Covid Spuck vorbei ist, aber das wird, prophezeie ich, so schnell nicht eintreten. Für ein Verbot von Feuerwerk hat die Regierung schon vor Jahren entschieden, dass dies von den Kommunen selbst entschieden werden soll. Und es gibt Städte die das jedes Jahr immer wieder untersagen. Wahrscheinlich dieses Jahr sogar mehr als sonst. Ich sehe keinen Bedarf für eine Petition.

Den ganzen Nachmittag emsiges Lesen für….ach das sag ich die Tage mal wenn ich damit fertig bin.

Am Abend dann mjam, mjam, mjam:

Le dos de cabillaud cuit sur peau, velours de patate douce eu bouillon léger au parfum de Thaïlande
Filet de bœuf Simmental, petites girolles en persillade, fine purée de pommes de terre et sauce bordelaise

Ich hatte den Kabeljau mit einer federleichten Thaisauce. herrlich. Zu trinken hatte ich eine Flasche Alice Hartmann mitgebracht.
Hach, gutes Essen entschädigt doch für sehr vieles….

Ich war kurz vor 22:00 wieder daheim und nicht viel später im Bett.

Donnerstag & Freitag

Quizfrage;
Zu welcher Uhrzeit sind diese beiden Bilder am Donnerstag gemacht worden?
A: 10:00 Uhr?
B: 12:00 Uhr ?
C: 15:00 Uhr?

Antwort:
Es ist schnurz, denn es war den ganzen Tag so grau in grau dass die Uhrzeit keinen Unterschied gemacht hätte.
Wettermäßig war der Tag zum Vergessen.

Terminlich gab es nochmal Umänderungen, die mich dazu veranlassten, die nächsten Tage sehr viel zu lesen.

***

Am Freitag dann früh wach geworden und gleich mal eine traurige Nachricht aus Australien bekommen.
Die kleine Molly ist nicht mehr.

Ich hatte keine Zeit zum lange Nachdenken, denn ich musste zur Probe und mir den ersten Entwurf von Kostümen ansehen. Und meine ersten Ideen und Gedanken konnte ich auch schon unterbringen. Das wird alles sehr schön werden.

Es regnete „Cats and Dogs“ als ich zu Probe ging, b.z.w. fuhr, denn bei dem Wetter wäre ich zu Fuß bis auf die Haut nass geworden. Und wenn ich schon das Auto für eine so lächerlich kurze Strecke nehme, die ich sonst immer zu Fuß gehe, kann ich auch gleich einen größeren Einkauf starten.

Ich fuhr zum großen Supermarkt meines Vertrauens, der, das hatte ich nicht miteinkalkuliert, für einen Freitag beängstigend voll war. Doch die Schlagen an der Kasse hielten sich in Grenzen und ich war binnen knapp 20 Minuten mit allem fertig.

Am Abend schaute ich einen Ghibli Studio Film den ich noch nie gesehen hatte, weil … ja weil ich ihn nicht als solches auf den Bildschirm hatte, weil er völlig anders gezeichnet ist. Es sieht wie bewegte Bleistift Zeichnung aus.

Die Legende der Prinzessin Kaguya basiert auf einer alten japanischen Legende und ist zwar wunderschön, aber er verzauberte mich weitaus weniger als andere Ghibli Filme.

Ich trank ein Glas Wein auf die kleine Katzendame Molly, sie wurde 20 Jahre alt.

***

Den Fotorückblick 2020 gibt es in:

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tage“ text_for_hour=“St.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1607089000″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

Ihr könnt auch mitmachen. Wie das genau geht steht hier.

Nach fast 20 Jahren & Mac’n Cheese

Ich hatte nicht besonders gut geschlafen und war sehr früh wach.
Tristes nebeliges Wetter den ganzen Tag über.

Zeitig auf dem Mittwochsmarkt.

Dieses letzte Teilstück der Avenue Montery bis hoch zur Place d’Armes hat nun endlich ENDLICH den Belag den sie immer haben sollte, aber gut 20 Jahre darauf wartete.

Hier stünde für gewöhnlich ein Teil des Weihnachtsmarktes. Der Herzbogen kommt sich ein wenig verloren vor.

Ich traf wie gehabt die D. und wir tranken einen Kaffee to go beim Pastel de Natas Stand. Zurück durch den Park.

Nochmal ein paar terminliche Änderungen, die mir einen unverhofften freien Mittwoch Nachmittag bescherten, bei dem ich aber ad hoc nicht richtig wusste was ich damit anfangen soll.
Ich las mich in ein neues Buch ein, das ich wahrscheinlich nächste Woche im No Art vorstelle. Es ist noch nicht ganz abgesegnet, aber ich denke mal dass es das werden wird.

‚Am Abend hatte ich Lust auf ein schnelles und warmes Gericht.

Es wurde ein TV Dinner mit Mac’n Cheese (vobei die „Mac“ keine Macaroni waren sondern Orechiette) mit reichlich schwarzem Pfeffer und ein Glas weißen Bordeaux Baron Philippe de Rothschild Mouton Cadet. ( und das mitten in der Woche ohne ersichtlichen Feiergrund, aber wisst ihr was? Nach mir die Sintflut!)

***

Es sind noch:

[wpdevart_countdown text_for_day=“Tage“ text_for_hour=“St.“ text_for_minut=“Min.“ text_for_second=“Sek.“ countdown_end_type=“date“ end_date=“31-12-2020 23:59″ start_time=“1606990150″ end_time=“0,1,1″ action_end_time=“hide“ content_position=“center“ top_ditance=“10″ bottom_distance=“10″ countdown_type=“button“ font_color=“#000000″ button_bg_color=“#3DA8CC“ circle_size=“130″ circle_border=“5″ border_radius=“8″ font_size=“30″ countdown_font_famaly=“monospace“ animation_type=““][/wpdevart_countdown]

bis zum Fotorückblick 2020. Macht ihr mit?