…doch noch ein Eintrag. Ich bin in diesem Zwischenzustand, weder Fisch noch Fleisch und wenn schon, dann eher Fisch, obwohl Fisch nur heute morgn ein Thema war. Und gar nicht richtig für’s Feiern aufgelegt. Die Tatsache dass ich dieses Jahr zum ersten Mal nicht in Luxemburg ist befremdlich und doch ist sie nicht so schlimm wie vor ein paar Tagen. Vielleicht kommt der große Ausbruch ja noch.
Dass mir Luxemburg trozallem in Mark und Blut steckt merke ich daran dass ich fast jeden Tag die Nachichten auf RTL.lu abhöre. Doch klatschen sie an mir ab als ob sie mich nicht betreffen würden.
Und somit sehe ich dem berliner Weihnachtskoller gefasst entgegen.
Geschafft
Der tägliche Horoskop-Service der Astrowoche für Donnerstag, den 23. Dezember 2004
Das ist Ihre letzte Chance, noch ein paar wichtige Dinge unter Dach und Fach zu bekommen. Machen Sie sich dran und werden Sie konkret. Andere erwarten eine Menge von Ihnen. Eine Mondpause macht es schwierig, neue Dinge anzufangen. Es ist sinnvoller, Sie konzentrieren sich jetzt auf Ihre privaten Belange.
Und das Stimmt mal wieder 100%. Ich bin geschafft für heute. Schluss aus. Kein Eintrag mehr für heute wo ich alles ausführlich berichte.
Fisch
Wie seltsam, alles dreht sich um Fisch seit gestern. Fisch Fisch Fisch. Erstens heisst meine Mutter mit ihrem Fmailiennamen (Achtung, der erste!) Fisch. Ein Fisch der mich aber schon mein Leben lang begleitet, hatte ich gestern am Telefon.
Als ich gestern morgen, nach 3 Tagen Abwesenheit meinen Berlinbesuch (z.Z. ist es ja umgekehrt, ich bin der Luxemburgbesuch) wiedersah, weil er einen Auftrag anderswo in Deutschland hatte, erzählte er mir von einem Buch über das er eine gute Besprechung gelesen hätte. „Der Genitiv es dem Dativ sein Tod.“ Es sind alle (jetzt kommts!) Zwiebelfisch Artikel aus dem Spiegel-online als Buch. Eiferige Spiegel-online Leser werden wissen von was ich rede.
Gestern abend war ich in einem Restaurant in Kreuzberg das(so…jetzt!) Grünfisch heisst. Bis jetzt mit das leckerste Restaurant was mir in Berlin vorgekommen ist. Ich hatte Ravioli mit Krabbenpuree gefülltauf einer tollen Sauce mit Schwarzwurzeln und dazu ein ein Stück gebratenen (jetzt…achtung!)Fisch. Irgendwann im Gespräch kamen wir dann kurz auf (jetzt…der fünfte!) Nemo, den Pixarfilm zu sprechen.
Und heute morgen sinnierten wir darüber ob wir nicht satt einem Pilzrisotto lieber ein Stück gebratenen (achtung jetztwieder!) Zander auf Feldsalat als Vorspeise für Heilig Abend machen.
Irgendwie richt es nach FISCH hier…
Eventuell
Die ersten Weihnachtsgrüße trudeln ein. Und der Weihnachtswahnsinn geht auf den Climax zu. Heute ist es richtig knackig kalt hier. Ich vermeide so wenig wie möglich durch die Straßen zu wandern. Man weiss nicht mehr was man noch anziehen soll. Meine Pelzjacke ist zwar ok, aber ich sehe darin etwas unförmig aus. Wie ein Klops. Es wird Zeit dass ich mir eine Neue zulege. Aber nicht mehr jetzt während alles im Kaufrausch schwelgt und dem Erstickungstod nahe ist.
Mir ist heute zu Ohren gekommen dass ich eventuell den Heiligabend mit besagtem Alex verbringen werde.
Ich höre mich schon sagen: „Du erlaubst dass ich mir ein paar Notizen mache wärend du erzählst?“ oder „Es macht dir doch nichts aus mir das Gesagte mal eben auf Band zu wiederholen?“ oder „Ich werde schnell mein Laptop aufbauen, dann brauch ich die Notizen nicht nochmal abzuschreiben.“
Ich schrei mich jetzt schon weg vor Vergnügen.
Gaga
Mmmh… Mir gefällt der der letzte Eintrag nicht. Endlich wo ich mal jemanden habe den ich hier so richtig verbraten kann, macht es keinen Spass. Es ist schon irgendwie spannend und doch ist es auch mau. Aber das kommt wahrscheinlich dadurch, dass ich Alex nicht kenne. Zmud, das müssen wir ändern! Ach ja, ich weiss ja dass du mehr als scharf drauf bist das endlich hier zu lesen. Schick mir doch bitte eine Mail damit ich deine Adresse auch auf dem Laptop habe. Ich habe sie nämlich nur schändlicherweise auf dem großen PC in Luxemburg. Ich werde langsam gaga, du kennst das ja… 🙂
Zurückgeschrumpft
Nachdem mir gestern alles zuviel war, ist heute alles wieder auf ein erträgliches Maß zurückgeschrumpft, oder anders gesagt, ICH bin wieder normal. Ich war im KaDeWe weil es ein geflügelts Wort gibt wenn man was sucht in Berlin.
„Det findeste im bestimmt KaDeWe, wah!“
Und Tatsache ist, du findest wirklich !fast! alles im KaDeWe. Allen voran viiiiele Touristen, die überall ein bisschen doof rumstehen, hier und da Preise begutachten und immer finden dass es teuerer ist. Aber der Name KaDeWe zahlt man halt mit. Überhaupt ist die Ecke Wittenbergplatz, Taunziehnstraße,Kuhdamm, Gedächtniskirche bis runter zum Zoo das Epizentrum des Kommerzes. Und somit eine Stelle wie man sie in allen Großstädten findet. Von H&M über Zara, C&A und Mac Donald und all die anderen; alle sind verteten.
Jetzt habe ich mich eine Ecke reingeschrieben wo ich gar nicht hin wollte…
Was ich eigentlich sagen wollte, ist die Tatsache dass ich mit Bus, Tram und U-Bahn quasi von Tür zu Tür kutschiert werden kann. Berlin, hab ich mir sagen lassen, hat das dichteste öffentliche Verkehrsnetz in ganz Deutschland. So hab ich das heute auch getan. Nicht dass ich nicht gerne zu Fuss gehe(jetzt gibt es jemand der laut auflachen wird bei dem Satz), aber bei der Schweinekälte ist das Rumkutschieren angehmer.
Gestern
…war mir alles zuviel. Ich war ungenießbar unausgewogen und wollte unbedingt noch was zu Papier bzw zu Log bringen das irgendwie gut wäre. Hat aber nicht geklappt. Und so habe ich mir eine volle Dröhung TV verpasst. Die Folgen davon waren Scheissausbrüche, Heisshunger auf alles Essbare, Rückenschmerzen vom langen Rumhägen, Mundgeruch und 10 Versuche ein Bild von mir mit Selbstauslöser zu machen. Das beste Resultat seht ihr unten. Ein Sonntag wie gehabt.
Selbstgemacht
So sieht das aus wenn ich vor dem Laptop sitze und mit Selbstauslöser ein Foto mache.

Spaziergang letzten Sonntag

Zement & Schnee
Ich bin seit fast 2 Stunden wach. An einem Sonnatg morgen. Gestern abend sah ich zum ersten mal Schnee in Berlin. Seit wenigen Minuten habe ich eine Wohnung auf der Schöneberger Insel ganz für mich allein die nächsten 3 Tage. Eine etwas betrübliche Aussicht.
Ich habe gestern abend endlich den Zementgarten ausgelesen. Ja ich weiss für so ein kleines Büchlein hätten andere höchstens ein paar Stunden gebraucht. Aber ich lese nun mal recht langsam. Ich schreibe quasi schneller als ich lese…eine Tatsache die es Wert wäre sich einmal damit auseinander zu setzten. Ich habe fast immer abends im Bett gelesen und meistens war ich todmüde, dass mir nach wenigen Seiten die Augen zuvielen.
….es fängt grade an mit schneien…
Der Zementgarten erinnerte mich während dem Lesen stark an einen Film den ich schon vor lägerer Zeit in einer Kinosendung im französischen Fernsehen gesehen habe. Es ging fast um das gleiche Thema, Kinder deren Mutter stirbt und von den Kindern heimlich begraben wird. Mal abgesehen von dem Inzest der noch im Buch vorkommt laufen die Geschichten fast gleich. Aber eben nur fast.
…auf den Dächern der Nachbarhäuser bleibt der Schnee liegen…
Was ich am meisten mag, ist die einfache und klare Sprache mit der das Buch geschrieben ist. Es liest sich leicht und die Geschcichte geht zügig voran ohne sich lange in Beschreibungen zu verhaspeln.
…es hat aufgehört mit schneien und die Dächer sind weiß…

Bäääh
Heute morgen war die Welt in Ordnung alles war schön und heiter, dynamisch und fröhlich. Nur ich fühlte mich als ob ich nicht dazugehörte, als ob ich zerfließen würde. Kommt das immer noch daher dass ich nicht in Luxemburg bin? Ich bin grantig….
Notaufnahme
War heute beim Friseur. Ja ICH war beim Friseur. Oder habt ihr geglaubt ich würde das selber machen???? (Siehe FAQ) Ich habe schon vor lägerer Zeit eine Anschrift im Kult Magazin gefunden die mich immer etwas stutzig machte „Notaufnahme„. Und als ich das letzte mal hier fand ich sie in der Kastanienallee per Zufall. Die Notaufnahme ist ein Friseurladen. Ich wünschte mir so ein Laden wär in Luxemburg. Ich werde ihn dort nicht eröffnen auch wenn ich könnte.
Sympathie
Als ich gestern abend den Eintrag schon fertig hatte viel ich im TV auf einen Dokumentarfilm von André Heller. Im toten Winkel. Es ist ein Interview mit Traudl Junge , eine der Privatsekretärinen von Hitler. In dem Film sieht man nichts ausser sie die da sitzt und erzählt. Sie erzählt so plastisch und mit einer Genauigkeit dass es mir heiss und kalt wurde wärend dem Interview. Sie starb glaube ich 2 Tage später nach der Premiere 2002 auf der Berlinale, in der Charité in Berlin.
Sie hinterläßt ein Zeitgeschichtliches Dokument, ihr Vermächntnis, das für mich eines der wichtigsten der deutschen Nachkriegsgeschichte ist.Und obwohl die Frau im Zentrum dessen war wo all das Grauen her stammte empfinde ich eine tiefe Sympathie und Respekt für sie. Der Film ist ein absolutes Muss
An der Uhr gedreht
Kennt ihr das Gefühl wenn man Musik hört, die man schon lange nicht mehr gehört hat, die vor gut 15 Jahren in allem Radios rauf und runter lief ? Zu einer Zeit wo Radio noch etwas mehr angesagt war und MTV noch das machte was sie wirklich konnten,nämlich Musikvideos zeigen. Die Franzosen sagen, „Les années FM“, die FM Jahre. Heute war ich in einem Café in Schöneberg, Neues Ufer. Als wir reinkamen lief Swing Out Sister, was ich schon seit Jahr und Tag nicht mehr gehört hatte.
Es war als ob man an der Uhr gedreht hätte. Ich sah mich an einem Bahnhof in Luxemburg stehen, die Kopfhörer vom Walkman auf den Ohren und die Musik so laut als ob ich mich damit in eine Klangglocke setzten wollte die mich von allem abschirmte. Ich war anwesend und doch nicht. Ich sah die Menschen, die Busse, die Züge, alle nahmen mich wahr und doch war ich nicht da. Ein Schutz, wie eine Sonnenbrille oder ein Hut.
Und obwohl ich die Lieder alle so lange nicht gehört hatte konnte ich alle Melodien und Texte mitsingen.
Dieses sich in der Zeit zurück versetzt fühlen hatte ich schon lange nicht mehr so stark.
Museum & Wurst
Heute gibt’s was zu berichten. Ich habe das gemacht was im Grunde jeder zweite Touri in Berlin macht. Das Pergamonmuseum besichtigen.






Gegenüber vom Lustgarten auf dem Schlossplatz ist einer von mehreren Weihnachmärkten in Berlin. Ein traditioneller Markt findet man weiter unten am Opernplatz, aber Berlin wäre nicht Berlin wenn die nicht etwas mehr zu bieten hätten. Der richtige Berliner Weihnachtsmarkt sieht so aus…



Wie die Schobermesse im Sommer in Luxemburg. Nur mit „Last Christmas“ von Wham.
Hoffnung
Man macht mir Hoffnungen auf dass das Posten auf meinem neuen Server doch geht. Ich bin gespannt.
Was mit mir los ist? Was soll mit mir sein? Zuerst feuere ich Else aus meinem Tagebuch(das ist zum letzten Mal dass ich sie verlinke), dann kündige ich an dass ich weniger schreiben werde…dafür vernünftigere Sachen.
Es ist vielleicht eine Jahresendzeitstimmung und die Tatsache dass ich zum ersten Mal diese Zeit nicht zu hause bin.
Ich habe mich heute schon bei dem Gedanken erwischt die Tage zu zählen bis ich wieder zurück fahre. Aber das nicht aus dem Grund dass ich Heimweh hätte, sondern aus weil ich jetzt schon eine Woche hier bin und die Zeit wie im Fluge rast.
So strange.
Masse statt Klasse
…oder umgekehrt. Ein Gedanke der mir im Kopf rumschwirrt. Aber der Reihe nach. Meine Gedanken überschlagen sich.
Ich habe seit ein paar Tagen technische Probleme in meinem Log. Ich habe einen neuen Server und kann ihn nicht nutzen, weil er die Log Seiten nicht richtig anzeigt. Und selbst wenn ich es das Encoding umstelle, geht es nicht. Und solange das so weiter geht, werde ich dort nicht publizieren. Somit ich nach einer neuen Lösung suche und auch finden werde….da bin ich sicher.
Was den ersten Satz angeht; ich habe beim Lesen der Postings der letzten 2 Monate festgestellt dass ich mir manchmal den Kopf zermartere was ich denn schreiben soll. Es gibt Tage, da passiert wirklich nichts und Tage da ist eine solche Hektik dass ich am liebsten Telegrammstil schreiben möchte. (Das war ja mal der Fall)
Das werde ich ändern. Ich werde in Zukunft keine belanglosen oder atemlosen Postings schreiben. Ein Vorsatz für das kommende Jahr…
Weihnachten

Beschluss
Ich habe jetzt beschlossen, dass ich Else Buscheuer nicht mehr lesen und erwähnen werde. Ihr Eintrag von heute hat mir gezeigt dass sie im Grunde eine dumme Kuh ist, die nicht weiss sie will. Sie war für mich lange eine Inspirationsquelle wenn ich hier nicht weiter wußte. Doch im Grunde tut sie nur so als ob. Wir umarmen mal kurz Ama und tun so als ob. Wir geben sämtliche irdische Güter auf und tun so als ob wir ein Mensch wären der sich spirituell derart weiter entwickelt hat dass er nichts und niemanden mehr braucht. Wir leben ein spartanisches Leben in New York und tun so als ob uns das genügt und sind totaaaal happy. Wir machen Yoga bis zum tod umfallen und tun so als ob sich dabei irgend ein Knötchen im Kopf löst. Wir reisen nach Indien und geben vor genau so armes Schwein wie ein verhungernder Obdachloser zu sein und trozdem glücklich zu sein.
Aber damit ist es nicht getan. Es reicht nicht alle materiellen Güter aufzugeben um zu glauben dass es einen weiter bringt.
Tja, das wars dann wohl. Ich bin gespannt wie lange sie sich noch selbst ein spiritistisches Leben vormacht. Wahrscheinlich so lange es sich erfolreich verkaufen läßt.
Adieu Else.
Sunday
Es gab mal vor Jahren einen Film der so hieß. Es war die Geschichte einer älteren Schauspielerin, die den Absprung nie so richtig geschafft hatte und nur einmal eine wirklich große Rolle in einem Fernsehfilm hatte. Sie trifft an einem Sonntag morgen einen Mann auf der Straße, den sie für einen begabten Regisseur hält, der aber nur ein armer Schlucker ist, der im Armenhaus wohnt. Doch er spielt das Spiel der Verwechselung mit…
Es ist einer der Filme der vieles unausgesprochen lässt und doch schreit es dich von Leinwand förmlich an.
Warum ich plötzlich über dem Film schreibe? Ich habe ihn schon seit Jahren nicht gesehen. Heute ist Sonntag. Ich bin nicht in Luxemburg sondern in Berlin einer Millionen Stadt. Der Film spielt in einer Millionen Stadt, New York.
Ich fühle mich irgendwie auch so. Nicht wie der arme Schlucker oder wie die unbefriedigte Schauspielerin sondern wie ein Gefühl was nicht ausgesprochen wird.
Am Nachmittag im Kino gewesen und mir The Incredibels angesehen. Hab mir ein Ast abgelacht. Die bei Pixar kennen ihr Handwerk.
Und morgen ist ein neuer Tag.
Sorglos
Ich glaube ich habe eine so meinte ich Bekannte verloren. Es ist nun schon eine Weile dass Else mir nicht mehr antwortet, was sie aber manchmal tut wenn es auf die Mail die ich ihr schickte keine unbedingte Antwort zu schreiben gab. Da sie zur Zeit wie ich auch in Berlin ist, hab ich ihr eine Mail geschrieben, ob wir uns nicht einmal auf einen Kaffee treffen könnten, wenn sie Zeit hätte.
Sie hat es nicht einmal für Wert befunden mir ein Absage zu schreiben. Auf der einen Seite beschwehrt sie sich wenn sie von Gott und Welt keine Mail bekommt, auf der anderen Seite ist sie zickig hoch 3.
Aber zu was ganz anderem. Ich war heute in Sans Souci. Es war schweinekalt und alles sah etwas trostlos aus, aber man erahnt wie es im Sommer aussehen mag.



Die Häuschen in denen all die Skulpturen während dem Winter eingepackt sind.

Zugefroren.


Richtig zugefroren.

Gefrorene Nase. Die von ihr und meine auch.

Das neue Palais. Sieht hier unheilvoll aus.

Und ein gefrorener Joel aber glücklich.
War was?
Heute ist wieder so ein Tag wo ich überlegen muss, was denn heute alles war. War was? Ja, klar! Irgendwas ist immer. Heute nachmittag im Bovril. Ich schlenderte über den Kurfürstendamm und stand dann Plötzlich vor dem Lokal. Im Sommer hatte ich schon dort auf der Terasse gesessen. Da ich keine Lust mehr hatte noch viel rumzurennen ging ich rein. Das Lokal ist ein wenig chabby und doch gediegen. Ich hatte die Theater Heute mit und fing an den Stückabdruck darin zu lesen. Irgendwann als es besonders ruhig war fing ich laut an zu lachen und alles schaute zu mir herrüber. Tja…
Ich habe Fränk wiedergesehen. Ihr erinnert euch? Er ist noch wie immer…. Wir waren im November am Prenzelberg.
Und morgen ist ein neuer Tag.
Grundstimmung
Da ich einer von den Ididoten bin dessen Grundstimmung des Tages weitgehend vom Wetter abhängt, (das mit dem Idiot stammt nicht von mir sondern von ihr) ist heute Hochstimmung angesagt. Es ist eiskalt draußen und die Sonne scheint.
Sodenn ich heute nicht hier hocken bleibe sondern mich in den Dschungel Berlin begebe auf Entdeckungsreise.
Überigens www.joel.lu ist online !!!!
Hürden
Es hat sich schon rumgesprochen, dass ich mit dem Tagebuch bald umziehen werde. Unter www.joel.lu sieht man schon wie das mal aussehen soll. Allerdings geht der FTP Upload von Blogger aus nicht. Da muss ich noch dran tüffteln.
Ich BIN drin
8:44
Ich werde heute versuchen mein Laptop mittels einer Isdn Karte ans Internet zu bekommen. WLAN is hier nüscht. Ich kann nicht jeden Tag immer wieder ins Internetcafé spazieren. Das kostet ein Vermögen. Jeden Tag eineinhalb Stunden online mit einem Getränk, Kaffee oder Tee: 5 € !!! Sorry Downtown, das ist mirdann doch zuviel!
Als ich vor einer Stunde aufgewacht bin, hatte ich dieses seltsame Gefühl von nicht zuhause sein. Heimweh? Nein eher abklingendes Fernweh.
Gestern Abend in einem netten Thai Restaurant gewesen und mich leicht überfressen… Hatte ch mir nicht im Hinterkopf den Vorsatz genommen eventuell ein Kilo in Berlin abzunehmen? HA! *kurzes hoffnungsloses Auflachen*
So jetzt klappt es endlich mit reibungslosen online gehen. Ich bin drin! Ich habe mir heute ein Modem zugelegt zum läppischen Preis von 50 € einschließlich einem Kabel (8€), weil das im Modempacket natürlich nicht lang genug war…
ABER…ich bin DRIN!
Ich BIN
Nicht sehr viel passiert von heute auf gestern.
Ich bin eifrig am Homepage aufbereiten. www.joel.lu wird in Kürze fertiggestellt sein. Es nur ein bisschen nervig weil ich das nicht von dort aus machen kann wo ich untergebracht bin sondern dafür immer wieder ins Downtown gehen muss. Außerdem ist es gar nicht soooo billig wie ich das gestern behauptet habe. Nicht 1 Euro die Stunde, sondern 2 Euro. 100% Aufschlag! Na Jungs, von irgendwas müsst ihr ja leben…gell.
Könnt ihr euch noch an Fränk erinnern bei dem ich im Sommer untergebracht war, als ich das letzte mal in Berlin war? Ich werde mich morgen mit ihm treffen.
Da bin ich echt gespannt drauf.
Trübgrauer Tag hier. Aber ich BIN in Berlin.
Berlin…endlich
Gestern war ein Tag den ich ganz gerne aus dem Kalender streichen möchte weil er einziges Rumgrenne und Gehetze war und bis spät in die Nacht dauerte und als ich endlich zuhause war den Tränen nahe, immer noch keine Ende fand.
Im Grunde hätte ich es wissen müssen. Es ist immer das Gleiche wenn ich verreise. Ich möchte gerne wissen ob es bei andern auch so ist. Aber es ist schon auffällig. Ich habe mal alle meine alten Einträge zurück verfolgt, und es stimmt.
Heute morgen hab ich dann gegen 6 Uhr morgens aufrecht im Bett gesessen und mir eigenständig mit dem Hammer eingebeult, dass es jetzt reicht. Kein Gehete mehr, kein Gerenne! Ich hatte mir vorgenommen so kurz vor 8 Uhr abzufahren.Kein Flieger diesmal, ich bin mit dem Auto hergekommen. Ich bin dann aber erst gegen 10 los mich immer wieder fragend ob ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben soll. Zugleich bestätigte ich mir eindringlichst das Gegenteil.
Jetzt sitze ich im Downtown ; das einzige Internet Café das ich bis jetzt in Berlin gefunden habe, wo ich auch mit meinem Laptop online gehen kann und das zum sehr moderaten Preis von 1 € die Stunde.
So richtig angekommen bin ich aber noch nicht.
Müde
Ich bin todmüde kann aber nicht schlafen. Halb vier nachts…in knapp 3 Stunden muss ich wieder los. Ich habe heute noch ein Fotoshooting und heute abend noch eine Besprechung. Irgendwo dazwischen soll ich noch Koffer packen für die nächsten 4 Wochen… Es ist alles ein bisschen viel.
Ich muss mir eine Liste machen oder ich packe das nie und nimmer.
Hoffentlich höre ich den Wecker… sonst wird das eine Katastrophe.
Das wird einer der letzten Postings sein, wenn nicht das Letzte, was ich von Luxemburg aus schreibe in diesem Jahr. Aber ich mache ja nicht ganz Schluss spätestens ab Mittwoch poste ich wieder…dann von Berlin aus,wah!
Transit
Ich fühle mich in einem Transitzustand. Das kann man so oder so auslegen…tja. Aber anders kann ich es schlecht beschreiben. (Mit Transit meine ich überigens NICHT den den Darmtransit!!! ICh habe keinen Dünnschiss)
Das Telefon klingelt ununterbrochen….
TV oder DVD
Ich habe irgendwo zwischen dem letzten und diesem Eintrag geschlafen und es kommt mir vor als ob ich in einem anderen Tag aufgewacht bin.
Ich sitze mit dem Laptop vor dem Fernseher und schaue mir einen etwas seltsamen Film auf TCM an. Moment ich kuck mal grad was das ist…. Dead Calm(1989) mit Sam Neil und Nicole Kidman(die noch unschuldig pummelig ausschaut)….und Billy Zane seh ich grade.
Ob ich den Film noch weiter sehe, kommt auf die nächsten Minuten an….
Ansonsten gibt es ein Bette Davis Abend mit All about Eve auf DVD.
Weihnachten???
Die meisten Leute um mich herum sagen alle: „Egal wo man hinschaut alle Geschäfte sind so voll mit Weihnachtszeug, aber mir ist noch gar nicht danach.“ Ich gehörte bis heute morgen auch dazu, aber dann packte es mich. Ich war in Diekirch in einem größeren Einkaufszentrum als es mich erwischte. Ich kann nicht richtig beschreiben wie es kam, doch als ich nach hause fuhr summte ich „Last Christmas“ von Wham vor mich hin und „Driving home for Christmas“ von Chris Rea.
Was war passiert? War es weil ich in den Weihnachts-CD’s stöberte? Weil ich ein Geschenk für meine Mutter fand? Weil ich während dem ich durch die Abteilungen schlenderte, Weihnachtspläne schmiedete und mir überlegte was ich wem schenken soll?