Noch wenige Stunden…

und ich werde wieder in der Grossstadt meiner schlaflosen Nächte sein. Ihr wisst ja ich hab da noch eine Socke liegen. Irgendwo am Schlachtensee. Kann man hier nachlesen. So weit ich weiss ist heute die letzte Anke Late Night Show. Es wird zwar höllisch spät werden, dafür dass ich morgen ja schon gegen 4 Uhr rausmuss, aber ich werde sie mir trotzdem ansehen. Schlafen kann ich nachher im Flieger. Es ist schade dass sie gehen muss, und es ist vor allem nicht ganz fair. Sie wurde in ein Format reingepresst dass nicht ihres war und sie musste sich wohl oder übel darin zurcht finden. Mir war klar dass das schief gehen würde. Man hätte sie mehr machen lassen sollen. Seit der Sommerpause fand ich sie überigens viel besser. Aber nun gut. DANKE ANKE und bis bald.

Nattürlich werden auch die nächsten Tage wie gewohnt Einträge kommen. Es wird zwar soweit ich das mitbekommen habe nicht ohne Hickhack funktionnieren, aber es kommen welche. Versprochen. Und natürlich Fotos. Klaro.

Häppi Börsdäi

Draussen kracht es und es ist ein Gewitter im Anzug . Eigenartige Jahreszeit für Gewitter.
Aber nun gut. Der Grund warum ich genau um diese Zeit schreibe ist folgender. Da hat jemand in Berlin Geburtstag.

ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG mein lieber Stephan. Mögen all deine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. Das Engelchen ist für dich

Haikus

Ich kannte diese Art von Poesie bis jetzt nicht. Haiku – das ist die kürzeste aller lyrischen Formen, dreizeilige Gedichte, im 16. und 17. Jahrhundert in Japan ausgebildet und nur dort bis heute überliefert in lebendiger Tradition.

»Mittagsstille –
das Schrillen der Zikaden dringt
ein in die Felsen.«

– so lautet ein klassisches Haiku des berühmtesten Haiku-Dichters Bashô.Ich kannte diese Art von Poesie bis jetzt nicht. Heute nun hat mich Sybille Berg darauf aufmekrsam gemacht. Sybille schickt ab und zu in unreglemäßigen Abständen Mails raus wenn man sich bei ihr in die Newsletter einträgt. Dabei hat sie ein paar so wunderbare Sätze gesagt, daß ich sie nicht vorenthalten möchte.
Hier ausschnittweise :

…Wie kann man weiterleben, mit dem verstehen,der Endlichkeit? Wie kann man erwachen am morgen, und Bankgeschäfte machen, ein Buch schreiben, oder Kinder erziehen, mit dem wissen, das unsere Zeit hier ein trauriger Witz ist? Muss man nicht unentwegt weinen, an einem Herbsttag, es riecht golden und das Licht ist verschwommen und ein See liegt da, und wissen–ich werde das nie mehr sehen, bald, wenn ich tot bin. Ich werde keine Spuren hinterlassen, die Welt wird kein besserer Ort geworden sein, durch mich, und ich werde nicht einen Menschen dazu gebracht haben, ein sinnvolles Leben zu führen, weil ich selber nicht weiß, was der Sinn eines Lebens sein kann…

…Das Begreifen, das nichts egal ist und zugleich alles. Das man sich nicht zu wichtig nehmen muss, und weinen kann, weil man unwichtig ist, glücklich sein wegen Sonnenflecken auf Moosboden, und den Winter fürchten. Alles geht nebeneinander, und vielleicht ist der einzige Sinn, sich aufzulösen, in Bambuswäldern und Holzhäusern…

…Und doch hatte ich eine neue Idee bekommen, und immer noch ist mein Verstand zu klein, sie festzuhalten. Aber vielleicht geht es nur darum. Ideen zu bekommen, einen Schritt neben sich zu treten. Vielleicht ändert ein Haiku nichts, vielleicht ändert Kunst nichts. Aber für einen Moment zu glauben,man könne sich gegen eine Idee auszutauschen, die größer ist , als man selber,nimmt die Traurigkeit und macht einen lächeln, um die lieben kleinen Bemühungen, sein Leben zu etwas Freundlichem zu machen…

Eklig

Es ist eklig draussen. Nicht mehr so kalt wie die vorigen Tage, aber es schüttet was der Himmel hergibt. Es ist einer von den Tagen an denen man sich zuhause verkriecht und ein Buch liest. Ich glaube das ist auch das was ich heute tun werde. Im Büro steht noch einige Arbeit an, die werde ich noch schnellstens erledigen und dann ist bereits Feierabend.

Anoymer Hass

Es gibt manchmal Tage so wie heute da sprüht einem die negative Energie der Leute regelrecht ins Gesicht. Das fing damit an dass ich heute abend als ich mit einer Bekannten zun Essen verabredet war, und beinahe von einem Doberman angefallen wurde. Der Besitzer fragte mich dann läppisch warum ich grade hier lang gehen müßte. Die Dreistigkeit zu glauben sich mit seinem abgerichteten Köter im Recht zu befinden, verschlug mir fast die Sprache. So ähnliche Dinger sind mir heute auch mehrfach im Straßenverkehr passiert; Vorfahrt abgeschnitten, Überholen bei durchgezogenem Strich… Wenn ich alles zusammenzählen würde, der Tag wäre zu heulen.
Ein beänstigendes Gefühl den den offnen Hass anderer zu spüren so anonym er auch sein mag.

Gott sei Dank waren auch ein paar erfreuliche Sachen. Meine lang ersehnte Hose ist endlich fertig geworden. Eine indische Wickelhose im schottischen Katromuster. Manch einer würde sich dabei gruseln, aber mir gefällt sie.

Ausserdem bin ich dabei die Tage wieder rückwärts zu zählen, denn Feitag morgen fliege ich nach Berlin…

Kein Schwein

Draussen merkt kein Schwein den Unterschied und doch habe ich Stunden daran gesessen die URL’s der Bilder alle umzuändern. Es ist ein eine Wahnsinnsarbeit. Aber es verschafft mir mehr Platz auf der Homepage und das ist es worum es mir geht.
Ich hab das jetzt nochmal genau gecheckt mit Photobucket. Die verlangen läppische 25$ für einen unbegrenzten Zugang bis ich aber meine gratis 25MB augbraucht habe ist es noch eine Weile. Hombroich, die Favorits, FAQ und September sind jetzt umgestellt. Jetzt fehlt nur noch der Oktober.
Kommt morgen dran (bzw. schon wieder mal heute)

Vergangenheit und Gegenwart

Das mit dem Auslagern der Bilder scheint fabelhaft zu klappen. Ich bin zwar noch nicht weiter als vor 2 Tagen, der Rest wird aber folgen.
Ich habe über’s Wochenende die Maske für ein Videoclip gemacht. Es war recht interessant da ich noch nie für den Regisseur gearbeitet habe. Wir haben den grössten Teil der Zeit in einem Flüchtligsheim in Luxemburg gedreht. Das Heim war früher ein Internat für Jungen und vor über 22 Jahren war ich auch dort untergebracht.
Es war ein seltsames Gefühl nach so vielen Jahren diese Gebäude wieder zu betreten. Zum einen weil ich dort ein Teil meiner Jugend verbracht habe, der nicht unbedingt der Schönste war und, weil das Gebäude jetzt zu etwas ganz anderem mutiert ist. Diese beklemmende Stimmung die in dem Haus herrscht, das über und über vollgestopft ist mit Leuten aus unterschiedlichsten Ländern… ich war froh als heute Drehschluss war. Ich hatte mir vorgenommen, dass ich noch einmal mein Zimmerim dritten Stochwerk sehen wollte in dem 3 Jahre meines Lebens zugebracht habe, aber als ich den ersten Stock bertat war ich derart geschcokt unter welchen Umständen die Leute dort hausen müssen, dass ich nicht mehr den Mut aufbrachte noch 2 Stockwerke höher zu steigen. Früher hatte dort jeder sein eigens kleines Zimmer, nicht größer als Hotelzimmerchen, mit Waschbecken, Schrank, Bett und Schreibtisch. Heute sind diese Zimmer mehrfach belegt.
Wir hatten verhältnismäßig wenig Kontakt mit den Leuten, weil wir unsere Arbeit machen mussten, und die Dreharbeiten zügig vorrangingen.
Ende November soll das Video fertig sein und Realease Party soll im Flüchtlingsheim stattfinden.

Boah…eh

Uff…bis einschließlich August habe ich jetzt alles durch und jeden einzelnen Bildlink auf Photobucket überschrieben. Die reinste Sysiphusarbeit. Der Rest sowie die die extra Seiten folgen demnächst. Ihr könnt ja mal durchchecken ob ihr die Bilder von Januar bis August alle sehen könnt. Wenn ihr eins finden solltet was nicht aufgeht, melden bitte! Die Emailadresse steht rechts in der Linkleiste.

Versprechen einlösen

ist nicht meine Stärke. Aber die Uneingelösten nagen an mir. Hier mal 2 Stück die ich euch seit langem versprochen hatte.
Ihr erinnert euch vorigen Monat an die Kapelle die baufällig ist?

Hier ist ein Bild vom Innenleben.

Hier noch ein Vorher- Nachherbild des verwunschenen Gartens.

Nichts, rein gar nichts erinnert noch daran.

In den nächsten Tagen werde ich die vielen Bilder von meinem Tagebuch auslagern auf einen anderen Server. Den Platz der mein Provider mir für meine Homepage zur Verfügung stellt wird langsam knapp. Erweitern will ich das
Speichervermögen nicht da er ein reiner Zugangsprovider ist und kein Homepageprovider und ist somit ganz schön teuer. Es muss also eine kostengünstigere Variante her. Und ich hab sie gefunden! Die Lösung heisst Photobucket. Dort hat man 25Mb freien Speicherplatz. Wenn also in den nächsten Tagen mal das eine oder andere Bild verschwunden ist, nicht aufregen,es kommt wieder.

Zwischenbericht

Ein Tag soll das heute werden an dem ich nichts geregelt kriege, meinem Horoskop zu folge. Es ist jetzt fast 11 Uhr und ich hänge noch immer in den Seilen. Ich muss los was tun….nachher mehr.

Wieder da

Ich bin noch am Leben. Und es war gut dass ich mir hier provisorisch abgemldet habe. Nicht dass ich das gern gemacht hätte, mein Log hat mir sehr gefehlt. Filmtage sind nun mal lang und anstrengend und wenn ich abends nachhause kamm, war ich derart geschlaucht, dass nichts mehr ging ausser kurz vor dem Fernseher hängen und anschließend gleich ins Bett.Heute war der letzte Tag und der war kurz und gut.
Ich habe euch noch Fotos von dieser Kapelle gemacht. Ich werd sie nachher aufladen.
Jetzt geht es erstmal in mein heissgeliebtes Philo. (ich war so lange schon icht mehr dort ich weiss nicht mehr wie es innen aussieht)…ha ha… guter Witz

2 Welten

Zurück in Luxemburg.
Ich bin ziemlich geschafft. Es war ein langer und harter Tag. Viel Fahrerei, große Menschenmengen. Es gibt viel zu berichten.
Das seltsame daran ist dass man in nur wenigen Stunden eine ganze Welt mit all ihren Eindrücken, Stimmungen und Marotten verlassen kann um 150 Kilometer weiter in eine andere einzutauchen.
Nach einem opulenten Frühstück, bin ich von Kölle zurück nach Luxemburg gefahren um gleich in Vianden in dem traditionellen Nussmarkt in der Menschenmenge zu ertrinken. Es war unbeschreiblich. Alles nur erdenklich mögliche was man aus Nüssen machen kann wurde dort angeboten. Nusskuchen, -schnaps, -likör, -cherry, -pasteten, -eis, -pfankuchen …
Jetzt steht noch ein wenig Büroarbeit an.
In dem nächsten Tagen werden die Einträge spartanischer ausfallen. Ein Film ist angesagt bis einschließlich Donnerstag. Das kostet Zeit und Kraft. Ob ich dann noch den Willen aufbringe was zu schreiben….mmm. Also sorge ich mal vor und melde mich präventiv ab.

Köln2 Bilderbuch

Ich möhcte es euch nicht länger vorenthalten. Heute hatte die Barockdröhnung. Die Augustusburg in Brühl.
Hier ein paar Fotos davon.

Es gibt noch mehr doch die läuft mir davon und ich bin müde. Morgen gibt es keinen Eintrag bis spät abends. Sonntag ist kein Ruhetag, zumindest nicht für mich. Ich muss morgen zurück, den „Engelmann“ wird abgelichtet.

Aber heute war ein traumhaft scgöner Tag.

Köln1 Kurz

Immer diese Versprechungen von wegen nicht online sein über’s Wochenende und dann plötzlich wie aus heiterem Himmel ist dem doch nicht so. Ja ich habe Zugang. Und da es schon wieder kurz vor Mitternacht ist bleibt dieser Eintrag auch kurz und bündig. Nur so viel, Freitags spätnachmittags irgendwohin fahren ist die Hölle. Hööölle. Aber nun gut, man gewöhnt sich an alles.

Wetter und Tagebücher

Als ich heute Morgen erst gegen 9 Uhr wach wurde und zum Fenster rausschaute wollte ich gar nicht erst aufstehen. Das Wetter ist trübe, es regnet fast unentwegt und es wird nicht richtig hell.
Ich hatte mir zwar geschworen dass ich nicht mehr über das Wetter schreiben würde, denn etwas belangloseres gibt es ja wohl nicht. Aber da meine Stimmungen derart wetterabhänging sind, (wie bei vielen alten Menschen auch… ja?…ja!) trägt es zum Verständnis mancher Einträge bei.
Meine Mutter hat vor Jahren die Tagebücher von einem Urgrossonkel entdeckt, in denen er jeden Tag über das Wetter schrieb. Es ist meistens nur ein Satz, doch ist er irgendwie wichtig und gehört dazu.
Ich muss sie mal fragen was sie damit angestellt, denn ich möchte sie gerne lesen.

Letzter Eintrag für dieses Wochenende. In 4 Stunden werden ich nach Köln verduften.
Ich bin Sonntag Abend zurück. Wenn ich nicht zu müde bin schreib ich noch was.

Roh und blutig

Executeur 14 von Adel Hakim. Ein Theaterstück das niemanden kalt läßt. Der Text ist vor Jahren geschrieben worden und handelt vom Krieg und seinen Schicksalen. Das mit dem Blut wusste ich überigens davor und war demnach keine Überraschung mehr.
Ich wollte das Stück noch irgendwie verlinken, aber ich bin zu müde dafür. Morgen steht nochmal ein richtig fetter Tag auf dem Programm bevor ich morgen abend nach Köln fahre. Ja ich fahre nach Köln…schon wieder…
Wenn die Zeit mir nicht wegläuft verlinke ich morgen was, bzw. heute, ist ja mal wieder nach Mitternacht.

Uff… Pff… Brr…

Mein Kopf dreht sich. Ich bin seit heute morgen 8 Uhr quasi ohne Unterbrechung bis jetzt nur im Büro gewesen und habe Papierkram erledigt. Und in einer Stunde muss ich los nach Esch-sur-Alzette ins Theater ein recht blutiges Theaterstück kucken. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Mondpause

Horoskop für Donnerstag 7. Oktober
Bis 14.14 Uhr ist alles o.k. Danach blockiert eine Mondpause. Vormittag: Frühaufsteher haben einen Vorteil. Nachmittag: Sie werden richtig müde und auch total unkonzentriert. Abend: Löwe-Mond macht Lust auf essen gehen. Lassen Sie sich verwöhnen!

Na wer sagts denn, das will ja dann wohl heissen dass ich heute früh ins Bettchen muss. Sonst wird das nix mit dem früh fit sein. Also gibt es heute kein nächtlichen Eintrag.

„Hast du eine Kriese?“

…fragt ihr mich?
Richtig ich habe eine leichte Tagebuchkriese. Aber ich bin ein unverbesserlicher Optimist und das gibt sich wieder. Woher die Kriese kommt? Das könnte ich genau auseinaderlegen und Punkt für Punkt hier beschreiben, womit ich dann die Kriese sozusagen aus der Welt geschafft hätte. Aber das geht nicht einher mit dem Grundsatz, daß ich hier nur über Dinge schreibe die ich mit allem und jedem teilen möchte.
Regeln über Regeln.
Aber keine Angest, das gibt sich wieder.

Hier hab ich noch einen kleinen Klön Nachtrag.
Ihr solltet unbedingt mal wenn ihr dort seid in die St. Gereon Kirche gehen. Die Kuppel ist sehenswert.

Und gleich bei der Eingangstür findet ihr den kleinen Fisch.

Grundsätzliches

Sagen wir mal so, ich weiss nicht über was ich heute noch berichten soll. Ich war mit einer Feundin essen in ein kleines aber feudales Hotel in Esch-Sauer. Das Menü war feudal, der Wein auch und die Rechnung ganz besonders.
Aber das ist es nicht über was ich eigentlich schreiben wollte. Ich wollte darüber berichten wie ich manchmal hier sitze und mir den Kopf zermartere ( oft schon Stunden im vorraus) was ich schreiben soll. Die Kunst besteht nicht darin etwas zu Papier (bzw. zu PC) zu brigen und tausend Worte zu schreiben ohne etwas gesagt zu haben. Das ist eher der Job eines Radiomoderators, (was ich ja zeitenweise auch bin). Für mich hat jeder einzelne Eintrag seine Beteutung und seine Wichtigkeit, wenn auch nicht alle immer im gleichen Maße.
Und doch gibt es so Abende wie jetzt da ist der Kopf leer, und es kommt immer öfters vor. Womit ich bei der alles entschiedenen Frage wäre. Soll ich hier weitermachen oder mir eine neue Herrausforderung suchen? Einerseits weiss ich dass in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr noch viel ansteht und es eine aufregende Zeit werden wird. Es wäre schade dies nicht schriftlich festzuhalten.
Andererseits fehlt mir die Zeit und Muße mich so inspireiren zu lassen dass ich halbwegs ordentliche Beiträge verfasse, ohne später im Rückblick sagen zu müssen, ich habe nur Stuß geschrieben.
Bis es soweit ist und ich darüber eine Entscheidung treffe, mache ich weiter…

Alltag

Der Alltag hat mich wieder. Und das nicht zu knapp. Es fällt mir schwer nach so einem verlängerten Wochenende wieder in dem gewohnten Trott hinein zu kommen, besonders weil ich das was ich grade an Arbeit anstehen habe nicht mit aller größter Begeisterung mache. C’est la vie.
Draußen ist es wunderschön und ich glaube ich werde jetzt doch einen kleinen Spatziergang machen. Schlechtes Gewissen??? Ich??? Nie!!!
Wer’s glaubt wird selig.

Ein Bilderbuchwochenende

Das Wochenende war fast wie ein Traum und hätte ich nicht so viele Fotos geschossen, ich wäre mir nicht sicher ob ich das alles real erlebt hätte.
Am Sonntag war ich nicht weit von Köln in Neuss-Holzheim. Dort gibt es die Stiftung Insel Hombroich, ein Projekt das seinesgleichen sucht. Die perfekte Fusion zwischen moderner Architektur, zeitgenössischer und klassischer Kunst und Natur. Es war wie ein Rausch. Ich habe so viele Fotos gemacht von der Insel, dass ich zum ersten mal bereute, nicht mehr Speicherplatz auf der Memorykarte in der Digitalkamera zu haben.
Gleich nebenan befindet sich die Raketenstation und die Langen Foundation. Die Foundation hat erst seit dem 25. September diesen Jahres ihre Tore geöffnet und zeigt ein Teil der Langen Kunstsammlung.

Nach der Museum Insel, in dem ich schon fast eine Überdosis Kunst in mich aufgesaugt hatte, war diese Sammlung ein grandioser Paukenschlag als Schlussakord. Was ich dort zu sehen am Gemälden zu sehen bekam, ging von Cézanne, Picasso über Magritte (den ich am liebsten mit nach hause genommen hätte) bis hin zu Roy Lichtenstein, Paul Klee und Fernand Leger. Ich war wie elektrisiert.
Leider konnte ich dort nur ein Bild aussen machen weil es in den Langen Räumen untersagt war zu fotografieren. Auf dem Link oben gibt es jedoch eine Reihe von Bildern.

Zum Abschluss das Tages war ich noch in Schloss Dyck in Jüchen.

Ich habe so viele Fotos gemacht, dass ich dafür eine extra Seite hier gemacht habe.
Ausser dieses hier. Es beschreibt wohl am Besten den Sonntag.

Eine der letzten Rosen von Hombroich. Wunderschön und mit voller Kraft blühned bevor es in kalte dunkle Winterzeit geht.

Einen noch…

bevor ich entschwinde. In der Kult ist in der September Ausgabe eine Fotoserie über kleine Männchen die man aus Modeleisenbahnen kennt. Eins hab ich euch rauskopiert, die anderen müsst ich euch dort ansehen.

Wochenendpause

Ich bin ab morgen bis Montag weg. Ich werde nach Köln fahren. Wenn ich zurück gibt’s ein paar neue Fotos. Nicht von Köln selbst sondern von ein paar andern Sachen. Laßt euch überraschen.
ICh sitze jetzt vor der Glotze und warte drauf dass mein Film endlich losgeht. Antonias Welt. Hab ihn schon laaaange nicht mehr gesehen. Freu mich richtig drauf.

Schönes Wochenende. ICH werds haben!

What’s In A Name?

Ihr kennt das, wenn man die Gedanken einfach treiben läßt. So ähnlich kann man auch surfen im Internet. Ich habe dabei diese Seite gefunden. Es stehen nur Namen drauf. Ob sie erfunden sind oder von realen Personen stammen, weiß ich nicht. Wahrscheinlich sind sie von echten Personen. Was ich dabei nicht verstehe, warum ein paar Amis die Namen so waaahnsinnig lustig finden…
Wo ist da der Witz bitte?
What’s In A Name?

Man(n) kann

Heute morgen ging alles derart schnell, daß ich nicht die Zeit hatte um in die und Kapelle zu hechten und ein Bild zu machen, somit ihr euch bis übernächste Woche gedulden müsst.
Ansonsten war heute ein ruhiger Tag und das ist auch mal schön. Die letzten Tage waren so zugepackt daß ich Mühe habe sie im Kopf zusammen zu kriegen. Auf der anderen Seite tun solche Tage gut weil man sich selbst beweist daß man (noch) kann.

A propos Können; da fällt mir ein Spruch ein.

Kunst kommt von „Können“, nicht von „Wollen“, sonst hieße es Wunst.

Hab ich den nicht schon mal irgendwo geschrieben???

Lange Tage

Nein ich habe euch ich nicht vergessen. Aber die Funkstille war zeittechnisch einfach bitter nötig da die Film Aufträge sich die Klinke in die Hand gaben.
Jetzt nach ein paar Stunden Schlaf und einer Tasse Kaffee bin ich wieder soweit hergestellt. Ich sollte vielleicht dazu sagen dass ich die letzten zwei Nächte mit je 3-4 Stunden Schlaf versehen waren.
Was ich an den Tagen so alles angestellt habe?


Gearbeitet: z.B. fünfziger Jahre Look


Gefeiert: eine Abschlussparty


Geschlossene Kirchen fotografiert. Morgen gibt es davon noch ein Foto wie es innenwendig aussieht.

Kopfleere und Völlegefühl

Und wieder sitze ich hier mitten in der Nacht und zermartere mir den Kopf was ich schreiben soll. Der hiesige Sonntag war an Langeweile kaum zu übertreffen. Manchmal ist Müßigkeit ja ein Glücksmoment. Aber heute war sie nur schwer zu verdauen. Genanu wie das gehaltvolle Essen das Muttern uns vorgsetzt hat. Ich bin kein Gegner der deftigen Küche, doch bisweilen ist zuviel, zu viel. Dann schafft auch der härteste Magen die Mengen an Deftigkeit nicht mehr. Es gab „Judd mat Gardebouhnen“ und anschließend einen Dacoix (ich hoffe ich hab das richtig geschrieben). Die Links dafür heute bitte selbst raussuchen, ich bin zu müde dafür. Bei Google geht das gaaaanz leicht. Oder bei All the Web… der ist bisweilen besser. Und weil ihr ganz nett seid, könnt ihr sie mailen….bitte???

Keramik & Kokosnüsse

Mettlach ist kleines verschlafenes Dörfchen an der Saar. Aber dort befindet sich ein Keramikmuseum und eine der Villeroy&Boch Manufakturen. Es gibt dort so viel Porzellan zu kaufen wie in keinem anderen Dorf. Porzellansüchtige werden in Bussen heran gekarrt und losgelassen. Wehe sie haben ihre Beruhigungstabeletten gegen den Porzellankoller nicht eingepackt. Dann leidet die Brieftasche unter Schwindsucht.
Genau dort war ich heute. Und ich muss sagen es ist berrauschend. Sogar ich konnte nicht wiederstehen und habe mir eine knallorange Kaffetasse aus der Easy Collection gekauft.

Meine Tasche auspackend fiel mir eben eine Postkarte aus den Werbeständern in die Hand, die ich vorgestern im Utopolis eingesackt hatte.

Kann man lesen was draufsteht?

Please keep away from trees during stormy weather because of potential danger from lighting strikes and falling coconuts.

Bei dem miesen Wetter das wir haben würde ich was darum geben dort zu sein wo die Kokosnüsse einen umhauen.