Uff…bis einschließlich August habe ich jetzt alles durch und jeden einzelnen Bildlink auf Photobucket überschrieben. Die reinste Sysiphusarbeit. Der Rest sowie die die extra Seiten folgen demnächst. Ihr könnt ja mal durchchecken ob ihr die Bilder von Januar bis August alle sehen könnt. Wenn ihr eins finden solltet was nicht aufgeht, melden bitte! Die Emailadresse steht rechts in der Linkleiste.
Versprechen einlösen
ist nicht meine Stärke. Aber die Uneingelösten nagen an mir. Hier mal 2 Stück die ich euch seit langem versprochen hatte.
Ihr erinnert euch vorigen Monat an die Kapelle die baufällig ist?

Hier ist ein Bild vom Innenleben.

Hier noch ein Vorher- Nachherbild des verwunschenen Gartens.

Nichts, rein gar nichts erinnert noch daran.

In den nächsten Tagen werde ich die vielen Bilder von meinem Tagebuch auslagern auf einen anderen Server. Den Platz der mein Provider mir für meine Homepage zur Verfügung stellt wird langsam knapp. Erweitern will ich das
Speichervermögen nicht da er ein reiner Zugangsprovider ist und kein Homepageprovider und ist somit ganz schön teuer. Es muss also eine kostengünstigere Variante her. Und ich hab sie gefunden! Die Lösung heisst Photobucket. Dort hat man 25Mb freien Speicherplatz. Wenn also in den nächsten Tagen mal das eine oder andere Bild verschwunden ist, nicht aufregen,es kommt wieder.
Zwischenbericht
Ein Tag soll das heute werden an dem ich nichts geregelt kriege, meinem Horoskop zu folge. Es ist jetzt fast 11 Uhr und ich hänge noch immer in den Seilen. Ich muss los was tun….nachher mehr.
Wieder da
Ich bin noch am Leben. Und es war gut dass ich mir hier provisorisch abgemldet habe. Nicht dass ich das gern gemacht hätte, mein Log hat mir sehr gefehlt. Filmtage sind nun mal lang und anstrengend und wenn ich abends nachhause kamm, war ich derart geschlaucht, dass nichts mehr ging ausser kurz vor dem Fernseher hängen und anschließend gleich ins Bett.Heute war der letzte Tag und der war kurz und gut.
Ich habe euch noch Fotos von dieser Kapelle gemacht. Ich werd sie nachher aufladen.
Jetzt geht es erstmal in mein heissgeliebtes Philo. (ich war so lange schon icht mehr dort ich weiss nicht mehr wie es innen aussieht)…ha ha… guter Witz
2 Welten
Zurück in Luxemburg.
Ich bin ziemlich geschafft. Es war ein langer und harter Tag. Viel Fahrerei, große Menschenmengen. Es gibt viel zu berichten.
Das seltsame daran ist dass man in nur wenigen Stunden eine ganze Welt mit all ihren Eindrücken, Stimmungen und Marotten verlassen kann um 150 Kilometer weiter in eine andere einzutauchen.
Nach einem opulenten Frühstück, bin ich von Kölle zurück nach Luxemburg gefahren um gleich in Vianden in dem traditionellen Nussmarkt in der Menschenmenge zu ertrinken. Es war unbeschreiblich. Alles nur erdenklich mögliche was man aus Nüssen machen kann wurde dort angeboten. Nusskuchen, -schnaps, -likör, -cherry, -pasteten, -eis, -pfankuchen …
Jetzt steht noch ein wenig Büroarbeit an.
In dem nächsten Tagen werden die Einträge spartanischer ausfallen. Ein Film ist angesagt bis einschließlich Donnerstag. Das kostet Zeit und Kraft. Ob ich dann noch den Willen aufbringe was zu schreiben….mmm. Also sorge ich mal vor und melde mich präventiv ab.
Köln2 Bilderbuch
Ich möhcte es euch nicht länger vorenthalten. Heute hatte die Barockdröhnung. Die Augustusburg in Brühl.
Hier ein paar Fotos davon.



Es gibt noch mehr doch die läuft mir davon und ich bin müde. Morgen gibt es keinen Eintrag bis spät abends. Sonntag ist kein Ruhetag, zumindest nicht für mich. Ich muss morgen zurück, den „Engelmann“ wird abgelichtet.
Aber heute war ein traumhaft scgöner Tag.
Köln1 Kurz
Immer diese Versprechungen von wegen nicht online sein über’s Wochenende und dann plötzlich wie aus heiterem Himmel ist dem doch nicht so. Ja ich habe Zugang. Und da es schon wieder kurz vor Mitternacht ist bleibt dieser Eintrag auch kurz und bündig. Nur so viel, Freitags spätnachmittags irgendwohin fahren ist die Hölle. Hööölle. Aber nun gut, man gewöhnt sich an alles.
Wetter und Tagebücher
Als ich heute Morgen erst gegen 9 Uhr wach wurde und zum Fenster rausschaute wollte ich gar nicht erst aufstehen. Das Wetter ist trübe, es regnet fast unentwegt und es wird nicht richtig hell.
Ich hatte mir zwar geschworen dass ich nicht mehr über das Wetter schreiben würde, denn etwas belangloseres gibt es ja wohl nicht. Aber da meine Stimmungen derart wetterabhänging sind, (wie bei vielen alten Menschen auch… ja?…ja!) trägt es zum Verständnis mancher Einträge bei.
Meine Mutter hat vor Jahren die Tagebücher von einem Urgrossonkel entdeckt, in denen er jeden Tag über das Wetter schrieb. Es ist meistens nur ein Satz, doch ist er irgendwie wichtig und gehört dazu.
Ich muss sie mal fragen was sie damit angestellt, denn ich möchte sie gerne lesen.
Letzter Eintrag für dieses Wochenende. In 4 Stunden werden ich nach Köln verduften.
Ich bin Sonntag Abend zurück. Wenn ich nicht zu müde bin schreib ich noch was.
Roh und blutig
Executeur 14 von Adel Hakim. Ein Theaterstück das niemanden kalt läßt. Der Text ist vor Jahren geschrieben worden und handelt vom Krieg und seinen Schicksalen. Das mit dem Blut wusste ich überigens davor und war demnach keine Überraschung mehr.
Ich wollte das Stück noch irgendwie verlinken, aber ich bin zu müde dafür. Morgen steht nochmal ein richtig fetter Tag auf dem Programm bevor ich morgen abend nach Köln fahre. Ja ich fahre nach Köln…schon wieder…
Wenn die Zeit mir nicht wegläuft verlinke ich morgen was, bzw. heute, ist ja mal wieder nach Mitternacht.
Uff… Pff… Brr…
Mein Kopf dreht sich. Ich bin seit heute morgen 8 Uhr quasi ohne Unterbrechung bis jetzt nur im Büro gewesen und habe Papierkram erledigt. Und in einer Stunde muss ich los nach Esch-sur-Alzette ins Theater ein recht blutiges Theaterstück kucken. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Mondpause
Horoskop für Donnerstag 7. Oktober
Bis 14.14 Uhr ist alles o.k. Danach blockiert eine Mondpause. Vormittag: Frühaufsteher haben einen Vorteil. Nachmittag: Sie werden richtig müde und auch total unkonzentriert. Abend: Löwe-Mond macht Lust auf essen gehen. Lassen Sie sich verwöhnen!
Na wer sagts denn, das will ja dann wohl heissen dass ich heute früh ins Bettchen muss. Sonst wird das nix mit dem früh fit sein. Also gibt es heute kein nächtlichen Eintrag.
„Hast du eine Kriese?“
…fragt ihr mich?
Richtig ich habe eine leichte Tagebuchkriese. Aber ich bin ein unverbesserlicher Optimist und das gibt sich wieder. Woher die Kriese kommt? Das könnte ich genau auseinaderlegen und Punkt für Punkt hier beschreiben, womit ich dann die Kriese sozusagen aus der Welt geschafft hätte. Aber das geht nicht einher mit dem Grundsatz, daß ich hier nur über Dinge schreibe die ich mit allem und jedem teilen möchte.
Regeln über Regeln.
Aber keine Angest, das gibt sich wieder.
Hier hab ich noch einen kleinen Klön Nachtrag.
Ihr solltet unbedingt mal wenn ihr dort seid in die St. Gereon Kirche gehen. Die Kuppel ist sehenswert.

Und gleich bei der Eingangstür findet ihr den kleinen Fisch.

Grundsätzliches
Sagen wir mal so, ich weiss nicht über was ich heute noch berichten soll. Ich war mit einer Feundin essen in ein kleines aber feudales Hotel in Esch-Sauer. Das Menü war feudal, der Wein auch und die Rechnung ganz besonders.
Aber das ist es nicht über was ich eigentlich schreiben wollte. Ich wollte darüber berichten wie ich manchmal hier sitze und mir den Kopf zermartere ( oft schon Stunden im vorraus) was ich schreiben soll. Die Kunst besteht nicht darin etwas zu Papier (bzw. zu PC) zu brigen und tausend Worte zu schreiben ohne etwas gesagt zu haben. Das ist eher der Job eines Radiomoderators, (was ich ja zeitenweise auch bin). Für mich hat jeder einzelne Eintrag seine Beteutung und seine Wichtigkeit, wenn auch nicht alle immer im gleichen Maße.
Und doch gibt es so Abende wie jetzt da ist der Kopf leer, und es kommt immer öfters vor. Womit ich bei der alles entschiedenen Frage wäre. Soll ich hier weitermachen oder mir eine neue Herrausforderung suchen? Einerseits weiss ich dass in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr noch viel ansteht und es eine aufregende Zeit werden wird. Es wäre schade dies nicht schriftlich festzuhalten.
Andererseits fehlt mir die Zeit und Muße mich so inspireiren zu lassen dass ich halbwegs ordentliche Beiträge verfasse, ohne später im Rückblick sagen zu müssen, ich habe nur Stuß geschrieben.
Bis es soweit ist und ich darüber eine Entscheidung treffe, mache ich weiter…
Alltag
Der Alltag hat mich wieder. Und das nicht zu knapp. Es fällt mir schwer nach so einem verlängerten Wochenende wieder in dem gewohnten Trott hinein zu kommen, besonders weil ich das was ich grade an Arbeit anstehen habe nicht mit aller größter Begeisterung mache. C’est la vie.
Draußen ist es wunderschön und ich glaube ich werde jetzt doch einen kleinen Spatziergang machen. Schlechtes Gewissen??? Ich??? Nie!!!
Wer’s glaubt wird selig.
Ein Bilderbuchwochenende
Das Wochenende war fast wie ein Traum und hätte ich nicht so viele Fotos geschossen, ich wäre mir nicht sicher ob ich das alles real erlebt hätte.
Am Sonntag war ich nicht weit von Köln in Neuss-Holzheim. Dort gibt es die Stiftung Insel Hombroich, ein Projekt das seinesgleichen sucht. Die perfekte Fusion zwischen moderner Architektur, zeitgenössischer und klassischer Kunst und Natur. Es war wie ein Rausch. Ich habe so viele Fotos gemacht von der Insel, dass ich zum ersten mal bereute, nicht mehr Speicherplatz auf der Memorykarte in der Digitalkamera zu haben.
Gleich nebenan befindet sich die Raketenstation und die Langen Foundation. Die Foundation hat erst seit dem 25. September diesen Jahres ihre Tore geöffnet und zeigt ein Teil der Langen Kunstsammlung.
Nach der Museum Insel, in dem ich schon fast eine Überdosis Kunst in mich aufgesaugt hatte, war diese Sammlung ein grandioser Paukenschlag als Schlussakord. Was ich dort zu sehen am Gemälden zu sehen bekam, ging von Cézanne, Picasso über Magritte (den ich am liebsten mit nach hause genommen hätte) bis hin zu Roy Lichtenstein, Paul Klee und Fernand Leger. Ich war wie elektrisiert.
Leider konnte ich dort nur ein Bild aussen machen weil es in den Langen Räumen untersagt war zu fotografieren. Auf dem Link oben gibt es jedoch eine Reihe von Bildern.
Zum Abschluss das Tages war ich noch in Schloss Dyck in Jüchen.
Ich habe so viele Fotos gemacht, dass ich dafür eine extra Seite hier gemacht habe.
Ausser dieses hier. Es beschreibt wohl am Besten den Sonntag.

Eine der letzten Rosen von Hombroich. Wunderschön und mit voller Kraft blühned bevor es in kalte dunkle Winterzeit geht.
Einen noch…
bevor ich entschwinde. In der Kult ist in der September Ausgabe eine Fotoserie über kleine Männchen die man aus Modeleisenbahnen kennt. Eins hab ich euch rauskopiert, die anderen müsst ich euch dort ansehen.

Wochenendpause
Ich bin ab morgen bis Montag weg. Ich werde nach Köln fahren. Wenn ich zurück gibt’s ein paar neue Fotos. Nicht von Köln selbst sondern von ein paar andern Sachen. Laßt euch überraschen.
ICh sitze jetzt vor der Glotze und warte drauf dass mein Film endlich losgeht. Antonias Welt. Hab ihn schon laaaange nicht mehr gesehen. Freu mich richtig drauf.
Schönes Wochenende. ICH werds haben!
What’s In A Name?
Ihr kennt das, wenn man die Gedanken einfach treiben läßt. So ähnlich kann man auch surfen im Internet. Ich habe dabei diese Seite gefunden. Es stehen nur Namen drauf. Ob sie erfunden sind oder von realen Personen stammen, weiß ich nicht. Wahrscheinlich sind sie von echten Personen. Was ich dabei nicht verstehe, warum ein paar Amis die Namen so waaahnsinnig lustig finden…
Wo ist da der Witz bitte?
What’s In A Name?
Man(n) kann
Heute morgen ging alles derart schnell, daß ich nicht die Zeit hatte um in die und Kapelle zu hechten und ein Bild zu machen, somit ihr euch bis übernächste Woche gedulden müsst.
Ansonsten war heute ein ruhiger Tag und das ist auch mal schön. Die letzten Tage waren so zugepackt daß ich Mühe habe sie im Kopf zusammen zu kriegen. Auf der anderen Seite tun solche Tage gut weil man sich selbst beweist daß man (noch) kann.
A propos Können; da fällt mir ein Spruch ein.
Kunst kommt von „Können“, nicht von „Wollen“, sonst hieße es Wunst.
Hab ich den nicht schon mal irgendwo geschrieben???
Lange Tage
Nein ich habe euch ich nicht vergessen. Aber die Funkstille war zeittechnisch einfach bitter nötig da die Film Aufträge sich die Klinke in die Hand gaben.
Jetzt nach ein paar Stunden Schlaf und einer Tasse Kaffee bin ich wieder soweit hergestellt. Ich sollte vielleicht dazu sagen dass ich die letzten zwei Nächte mit je 3-4 Stunden Schlaf versehen waren.
Was ich an den Tagen so alles angestellt habe?

Gearbeitet: z.B. fünfziger Jahre Look

Gefeiert: eine Abschlussparty

Geschlossene Kirchen fotografiert. Morgen gibt es davon noch ein Foto wie es innenwendig aussieht.
Kopfleere und Völlegefühl
Und wieder sitze ich hier mitten in der Nacht und zermartere mir den Kopf was ich schreiben soll. Der hiesige Sonntag war an Langeweile kaum zu übertreffen. Manchmal ist Müßigkeit ja ein Glücksmoment. Aber heute war sie nur schwer zu verdauen. Genanu wie das gehaltvolle Essen das Muttern uns vorgsetzt hat. Ich bin kein Gegner der deftigen Küche, doch bisweilen ist zuviel, zu viel. Dann schafft auch der härteste Magen die Mengen an Deftigkeit nicht mehr. Es gab „Judd mat Gardebouhnen“ und anschließend einen Dacoix (ich hoffe ich hab das richtig geschrieben). Die Links dafür heute bitte selbst raussuchen, ich bin zu müde dafür. Bei Google geht das gaaaanz leicht. Oder bei All the Web… der ist bisweilen besser. Und weil ihr ganz nett seid, könnt ihr sie mailen….bitte???
Hä?
Keramik & Kokosnüsse
Mettlach ist kleines verschlafenes Dörfchen an der Saar. Aber dort befindet sich ein Keramikmuseum und eine der Villeroy&Boch Manufakturen. Es gibt dort so viel Porzellan zu kaufen wie in keinem anderen Dorf. Porzellansüchtige werden in Bussen heran gekarrt und losgelassen. Wehe sie haben ihre Beruhigungstabeletten gegen den Porzellankoller nicht eingepackt. Dann leidet die Brieftasche unter Schwindsucht.
Genau dort war ich heute. Und ich muss sagen es ist berrauschend. Sogar ich konnte nicht wiederstehen und habe mir eine knallorange Kaffetasse aus der Easy Collection gekauft.
Meine Tasche auspackend fiel mir eben eine Postkarte aus den Werbeständern in die Hand, die ich vorgestern im Utopolis eingesackt hatte.

Kann man lesen was draufsteht?
Please keep away from trees during stormy weather because of potential danger from lighting strikes and falling coconuts.
Bei dem miesen Wetter das wir haben würde ich was darum geben dort zu sein wo die Kokosnüsse einen umhauen.
Topf und Töpfer
Als ich heute abend die Treppe hochstieg um mich nochmal kurz an den PC zu setzen um noch einen Eintrg zu machen,(diesen hier) kam in mir dieses Gefühl eines Déjà-vu hoch. Es kam mir so vor als hätte ich das Tagebuch erst vor einer Woche begonnen. Es ist richtig kalt draußen, grad so wie vor fast einem Jahr als ich mit dem Log begonnen habe. Es ist ein noch zu früh um schon eine Bilanz des ganzen Jahres zu ziehen, und doch hätte ich grade heute große Lust dazu.
Eine Begebenheit geht seit einer Weile nicht aus dem Kopf. Als ich Anfang des Jahres eine Sprechstunde bei meiner Astrologin hatte, meinte sie, daß im September eine große Änderung auf mich zukommen würde. So wie es andeutete wäre es eine definitive Sache, die zwar nicht unbedingt schlecht aber entgültig sein würde. Ich hätte große Lust dazu darüber zu spekulieren, aber das wäre nicht richitg. Dieser „Entgültigkeit“ hätte ich dann eine Form gegeben und das wäre schlecht, sehr schlecht.
Es gibt da einen schönen Satz aus einem Gedicht von Heinrich Heine:
Spekulieren über Gottes Gründe,
Ach das ist doch als ob der Topf klüger sein wollt als der Töpfer.
Also lassen wir das mal schön bleiben.
Aber es gibt was zu feiern!!! Hiermit ist der 300. Eintrag gepostet worden!!!!
Zufälle?
Der Film über den 2. Weltkrieg hatte heute noch eine kleine Nachgeschichte. Heute während der Mittagsstunde hatte ich ein längeres Gespräch mit meiner Grossmutter, die den Krieg ja mitgemacht hat. Sie hat ein Teil der Geschichte etwas anders in Erinnerung. Sie erzählte dass es nachdem die Amerikaner schon in Luxemburg waren, die sogenannte Runstettoffensive stattfand, von der im Film nicht berichtet wurde. Der letzte Paukenschlag den die Deutschen den Luxemburgern verpasst haben. Das hat mich neugierig gemacht und da muss ich noch mal nachhacken. Und als ob sich Gedanken übertragen könnten, rief im selben Moment als wir darüber sprachen meine Tante an, sie hätte in der Zeitung einen Bericht über den Film gelesen und möchte den Film unbedingt sehen. Ist das nicht seltsam?
Von Engeln und Filmen
Ich könnte mal wieder ein längeres Posting schreiben als euch nur mit Abrisshäusern zu füttern. Es war aber die letzten Tage schwierig. Mein Haus bebte bei jedem Stück Mauer was die von der Abrissfirma nebenan zerschmetterten, was meine Konzentration zum schreiben mehr als beeinträchtigte. Außerdem lernt „Engel-mann“ (so schreibt er sich jetzt) fliegen. „Engel-mann“ ist ein Theaterstück in dem ich die Produktionsleitung inne habe. Es ist zum ersten mal das ich das mache. Und ich kann nur bestätigen daß es ein ganz schönes Stück Arbeit ist und man Nerven wie Drahtseile dafür braucht. Aber irgendwie macht es doch Spass.
Ich war überigens gestern und heute abend im Kino (zum Ausgleich der gediegenen Morgenvorstellungen) Gestern hab ich The Village gesehen von M. Night Shyamalan, von dem auch The Sixth Sense stammt. Der Film ist nicht schlecht aber der Schluss ist etwas enttäuschend, denn obwohl die Story eigentlich sehr überraschend endet und man sich plötzlich mit einer ganz anderen Situation auseinander setzen muss als zu Anfang. Und doch ist da der Wurm drin. Schade, es hätte nicht viel gefehlt und es wäre ein weiterer Klassiker geworden.
Heute abend war ein Dokumentarfilm dran. „Heim ins Reich. Als Luxemburg deutsch werden sollte.“ (Da gibt es leider keinen Link bei IMDB)Ein hervoragend gemachter Film über den 2. Weltkrieg in Luxemburg. Mit bis dato ungezeigten Filmszenen aus der Zeit und Zeugenaussagen. Der Film wurde im Grössten Saal mit 600 Plätzen gezeigt. Und er war zu meiner Überraschung ausverkauft, was ich nicht gedacht hätte. Er zeigt vor allem die Geschichte des Krieges chronolgisch, was ich so noch nicht gesehen habe, was aber sehr viel hilft es besser zu verstehen.
Was vom Hause überig blieb



…nichts als ein Haufen Steine.
Das letzte Bild wurde vor ungefähr 15 minuten gemacht.
Neues vom vergessenen Haus
Das Dach ist weg.

Von hinten aus dem nicht mehr vorhandenen Garten frißt sich der Bagger lagsam nach vorne durch. Ich nehme an dass morgen nicht mehr viel davon zu sehen sein wird. Mittlerweile ich hier im dunkeln hause, mit runtergelassenen Rolläden, wegen dem Staub.
Was Süßes aus Berlin
Heute kam ein Päckchen aus Berlin an.

Wußte da jemand daß ich bei SCHOCKOLADE schwach werde????
Wettrennen
Es kracht nebenan was das Zeug hergibt. Kurz vor acht bin ich mit einem lautne Knall aus dem Bett geflogen. Ich muss gestehen, daß es nicht verkeht ist. Ich habe heute noch so einiges vor. Ein Hals-Nasen-Ohren Arzt Besuch steht in einer Stunde an. Und heute nachmittag eine Besprechung für ein Theaterstück das nächstes Jahr im Sommer in Wiltz aufgeführt wird.
Nachher mehr. Die Zeit läuft mir schon wieder davon.
Der verwunschene Garten
…ist weg.

Das Haus steht noch.
