Ein Dienstag nicht besser als der Montag & eine Frage

Mit Ausnahme, dass ich die A. am Mittag zum Flughafen fuhr wegen einer Geschäftsreise, ist der Rest des Tages mit einer Ausnahme unverblogbar.

Ich musste aus Gründen, nachdem ich die A. am Flughafen abgesetzt hatte, nach Perl, was ich zum hoch erfreulichen Anlass nahm, den Mittagstisch im Hotel Saarschleife in Orscholz einzunehmen. Da ich nämlich am Montag so runter war mit den Nerven, war mir der Appetit vergangen und ich hatte für den kompletten Montag nichts gegessen. Und anstatt nur eine Kleinigkeit am Abend zu essen, kippte ich vor dem Zubettgehen nicht einen, sondern gleich zwei Apérol Spritz hinunter. Die Folge davon war ein stattlicher Kater am Dienstag.

Im Hotel nahm ich das Tagesmenü:

Am Abend dann wieder das Gleiche wie gestern. Und weil es sonst nicht zu berichten gibt mache ich eine der Tagesfragen von Jetpack:

Nenne drei Bücher, die dich beeinflusst haben. Warum?

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Und im Verlauf dessen, das Buch von Erich From, Die Kunst des Liebens, dass Christiane F. so mochte. Aber vor allem war Wir Kinder vom Bahnhof Zoo für mich, wenn ich heute zurückblicke, ein Buch das wie eine Dystopie und Science Fiction zugleich klang, obwohl es bittere Realität war. Ich wusste von Drogen, ich wusste was sie anrichten. Doch Zustände wie in der Gropiusstadt in Berlin und ein Leben stets am Existenzminimum kannten wir in dem wohl behüteten Luxemburg nicht. Es gab zu der Zeit auch Stimmen die meinten, das Buch könnte erst recht darauf neugierig machen Drogen auszuprobieren. Das hatte meine Mutter hellhörig werden lassen und als ich mit dem Buch nachhause kam aus Schulbibliothek, nahm sie es mir ab und las es selbst zuerst. Danach durfte ich dann. Da die Protagonisten im Buch alle mein Alter hatten oder teilweise noch jünger waren als ich, konnte ich manche Gedankengänge gut nachvollziehen, aber die Lebenssituation in der sie steckten, war für mich irreal. Ich habe das Buch mit 14 gelesen, in späteren Jahren hinderte es mich jedoch nicht daran das eine oder andere Zeug auszuprobieren. Haschisch und LSD. Vor Heroin hatte ich Angst, da hatte das Buch seine Wirkung gezeigt.

Die Kunst des Liebens habe ich damals nicht verstanden. Ich müsste es noch einmal lesen. Ich las eben eine Reihe von Kritiken darüber und die Meinungen gehen sehr auseinander. Von ‚heute noch immer gültig‘ bis ‚veraltet mit unserer Zeit nicht mehr kompatibel‘.

Ein Buch was mich noch sehr beeindruckt hat (und wahrscheinlich auch bis heute beeinflusst hat), war die Kreuzersonate von Leon Tolstoï, wo es ja auch um die absolute Liebe geht.

Ein Montag halt.

Der Montag, wie so oft, war ein langer Tag zwischen Schriebtisch, Telefon, und zwischendurch die Waschmaschine bedienen.

Dazwischen donnerte Twitter mit die Timeline voll mit #rp23 die ja heute begann. Fomo habe ich keine weil ich im Nachhinein letztes Jahr nicht so sehr begeistert war wie die Jahre davor. Zudem habe ich mal die Ausgaben für die re:publica überschlagen, und das wird inzwischen richtig teuer. Aber ok, il y a un temps pour toutes chose…

Am Abend stand Unverblogbares auf dem Programm, und das wird auch so bleiben, obwohl ich noch zu Anfang des Abends dachte, ich könnte da ein bisschen was preisgeben. Aber nein.

Tatsache ist, dass ich wegen einem unverblogbaren Umstand bis weit nach Mitternacht nicht einschlafen konnte, bis mir endlich bewusst wurde, dass ich mir viel zu viele Gedanken mache.

Ein Tag wie Glas.

Calvin and Hobbes

Knokke: letzter Tag.

Eine Gassirunde mit Blue am Strand:

Auf dem letzten Foto erkennt man auch weitab im Hintergrund die zahlreichen Windräder, die man sonst bei leicht diesigem Wetter nicht sieht.

Mittagstisch in der Mary-Rose Bakery.

Ich habe da schon so viel von der Karte probiert und ich war noch nie enttäuscht. Eine meiner höchsten Empfehlungen in Knokke.

Nach einem Nickerchen ging die Fahrt zurück nach Luxemburg.

Ereignislose Fahrt, jedoch fast am Ende der Fahrt bei Arlon eine eklige Baustelle mit Staugarantie. Himmel, ich will nicht wissen wie es da in der Woche ausschaut.

Einen letzten Absacker gab es im Parc Belair auf der Terrasse. In der Empfangshalle des Hotels war noch die Decko einer Veranstaltung vom Tag davor:

Die A. und ich fragten uns was das wohl für eine Veranstaltung gewesen sein könnte. Außer einem Geburtstag fiel uns nichts ein. Es war die Feier einer chinesischen Bank, klärte man uns auf. Wenn die Ballons mehr die Reihenfolge eines Regenbogens gehabt hätten, hätte man auch an eine Pride Fete denken können. Doch für eine Chinesische Bank leider sehr unwahrscheinlich.

Knokke: Bredene, Shirt & Côte Belge

Und schon wieder! Migräne am Morgen! Dabei habe ich nichts falsch gemacht und wenn ja, wüsste ich gerne was. Gegen 5:00 wurde ich wach, es war schon hell, drehte den Kopf und da war er, der brüllende Schmerz. Ich stand auf wankte ins Badezimmez und fand zum Glück im Kulturbeutel noch Tabletten, die ich für St.Jean eingepackt hatte. Ich schmiss sofort 1000mg ein und legte mich wieder hin. Als ich dann gegen 8:00 erwachte, fühlte ich mich wie ein Watte eingepackt, aber es ging einigermaßen.

Am frühen Nachmittag gingen die A. und ich nach Bredene wo wir eine Verabredung mit Freundinnen aus der heimischen Nachbarschaft hatten.

Es war eine sandige Angelegenheit.

Ja natürlich ist Blue dabei! Was dachtet ihr denn?

Später ging dann ging es zurück nach Knokke und ich konnte nicht anderes als ein neues Marineshirt zu erstehen:

Ich schrieb zwischendurch einen kleinen Text vor, der die nächsten Tage im Techniktagebuch erscheinen wird. Ich hatte vor Tagen schon etwas im Regal der der Garage gefunden, glaube ich einen Eintrag

Am Abend führte mich die A. etwas außerhalb von Knokke an den Kanal in das Restaurant Côte Belge. Ein tolles Restaurant direkt am Kanal und von Look her ein wenig wie das Restaurant Elch in Luxemburg.

Spargel für die A. und Lunguini mit Trüffel für mich.

Auf dem Rückweg sahen wir einen wunderschönen rosa Vollmond.

Eine Frage.

Welche Kleidungsstücke, die du heute (noch immer) trägst, sind die ältesten?

In der Überschrift habe ich die Frage mit ‚noch immer‘ ergänzt, weil sie sich dann verallgemeinert und nicht nur auf den heutigen Tag bezieht.

Ich habe zwei Hemden die sehr alt sind und die ich immer noch trage:

Das Graue hatte ich um das Jahr 2000 von einem Bekannten bekommen, bei dem es ein Fehlkauf war. Es wurde über die Jahre eines meiner Lieblingshemden für den Winter.

Das grüne Sommerhemd ist noch älter. Ich weiß dass ich es von Tante Gritty habe und das noch zu Zeiten als ihr Mann Albert lebte. Ich kann nicht sagen ob es eines von seinen Hemden war oder von wo es genau stammt. Jedenfalls ist es hauchdünn aus 65% Polyester und 35% Baumwolle und knittert nicht. Ich kann es immer nur einen Tag lang anziehen, sonst geht die Müffelei los. Aber da es so super luftig ist, ist es für den Sommer sehr angenehm.

Mittwoch im Stress aber auch Schönem

Es gibt so Tage die man am Telefon und am PC verbringt. Zwischendurch saust man kurz nach Saarbrücken um mit einem Auto voll Material zurückzukommen.

Ich zeig euch mal ein Teil davon:

Die die regelmäßig mitlesen,können sich ausmalen was mir bevorsteht.

Dann zeigte ich der Z., die mit nach Saarbrücken gekommen war, die Ausstellung von Julian Rosefeldt in Völklingen.

Ich muss es unbedingt noch einmal schaffen vor Oktober diesen Jahres mir die Ausstellung noch einmal alleine anzusehen. Ich hatte für No Art On Air einen Bericht im Dezember darüber gemacht der hier zu sehen ist. Wenn ihr in der Ecke verweilt, geht hin und nehmt ein wenig Zeit mit.

Am Abend ab ins Bovary in dem ich auch schon längere Zeit nicht mehr war.

Es gab Fisch:

Früh zu Bett wo ich mir noch eine Folge von Kommissar van der Valk anschaute.

Dienstag nach Pfingsten ohne das übliche Programm

Wenn ihr für den Pfingstdienstag ganz weit zurückblättert im Blog, dann findest ihr hier z.B. den Feiertag der Alten Heimat. Seltsamerweise dachte ich diesmal sehr spät am Abend erst daran dass ja die Springprozession war. Aber das tangiert mich alles seit dem Perspektivenwechsel nicht mehr.

Ansonsten war am Dienstag viel Büroarbeit und ich hatte war ein wenig Herumgerenne, wegen dem Wahlzettel den ich am Freitag schon per Einschreiben bekommen hatte und jetzt erst abholen konnte. Das Unding von der Post ist, dass ich nicht zur nächstgelegenen Poststelle im Zentrum muss, was logisch wäre, da mein Viertel ja keine Poststelle mehr hat, sondern weiter runter zum Bahnhof wo immer die Hölle los ist.

Am Abend einen kurzen Abstecher zum Parc wo die A. mit der I. saß. Da sie gleich am Teich saßen wurden sie Zeuge eines grausamen Naturschauspieles. Ein Reiher kam angeflogen und verspeiste ein Entenkücken. Es herrschte anschließend große Aufregung. Auch ich muss sagen, war überrascht, da ich ich nicht wusste das Reiher auch kleine Enten fressen und nicht nur Fisch.

Wir tauschten alle Neuigkeiten vom Wochenende aus, und es wurde nicht sehr spät.

Marionettenfestival in Tadler: Tag 4

So gut wie die letzten beiden Nächte waren, so schlecht die Letzte. Wilde Alpträume ließen mich mehrfach hochschrecken und um 4:00 konnte ich dann nicht mehr einschlafen und stand auf. Eine Stunde hörte und las ich irgendwelchen Blödsinn stand auf dem Balkon rum und merkte dass es schon langsam hell wurde. Irgendwann legte ich mich wieder hin schlief nochmal ein und genau die gleich Alpträume zu haben wie davor.

Es half nichts ,ich musste raus und aus dem Hotel auschecken, denn heute Abend geht es wieder heimwärts. Kurz vor 10:00 war ich in Tadler und stellte erfreut fest, dass mein Arbeitspensum für den Tag kleiner geworden war. Also konnte ich mir heute dann ein paar Stücke ansehen.

Ich hatte eich ja schon davor die Bénévoles gezeigt, die alten Opas die freiwillig mithelfen und jedoch allerhand Blödsinn anstellen. Am Ende der letzten Runde der Opas gab es ein Selfie mit zusammen mit einer der Verantwortlichen die den ganzen Tag Eintrittskarten verkaufte.

Zwischendurch fand ich noch ein paar schöne idyllische Ecken in Tadler.

Und mit zwei Bildern des kleinen verrückten Karussells an dem ein Rekommendeur stand, der dort eine irre Stimmung verbreitete und nur durch Zuhören dachte man es würden alle mindestens durch eine Loopingbahn gejagt, verabschieden wir das Marionettenfestival und dass es hoffentlich wieder in zwei Jahren stattfindet.

Nach einer kleinen Aufräumaktion fuhr ich los und war gegen halb elf dann wieder in den eigenen vier Wänden.

Und wer einen kleinen Einblick vom Fernsehen ins Festival erhalten will, der schaue bitte hier.

Marionettenfestival in Tadler: Tag 3 & eine Anekdote.

Ich fing früher an als gestern aber dafür war ich auch früher fertig.

Während eine der ersten Vorstellungen kam eine Frau zu mir und stellte sich als Leserin vom Blog vor. Ich kann mich noch erinnern, dass das am Anfang sehr seltsam war, wenn man mich darauf ansprach. „Ja Joël, da gibt es Leute die dein Blog lesen.“ Inzwischen finde ich es sehr schön.

Es war richtig heiß heute und da der Mangel an Freiwilligen nicht besser wurde von heute auf gestern, hüpfte ich von einer Vorstellung zur nächsten ohne eine Vorstellung zu sehen, denn ich musste immer schon vor Ende anderweitig wieder den Einlass regeln. Das war ermüdend, weil ich keine Mittagspause bekam. Doch am Ende des Nachmittages nahm man mir eine Vorstellung ab und ich konnte früher weg. Uff!

Am Abend dann ein Abendessen auf der oberen Terrasse des Hotels:

Ein Klassiker des Hauses. Eine Pfanne mit verschiedenen Fleischsorten und verschiedenen Saucen.

Ich habe das hier zum ersten mal gegessen im Jahr 2000. Damals war das Internet noch weiiit entfernt von dem was es heute ist. Aber ich nutzte es schon und war begeistert davon. Ich hatte damals meinen ersten richtig großen Job auf dem Wilzer Festival, was damals noch eine anderen Stellenwert hatte als heute. Da ich wusste, dass ich die letzten vier Wochen im hohen Norden des Landes verbringen würde und keine Lust hatte, jeden Tag die lange Stecke zu fahren, hatte ich über ICQ eine Chatbekannschaft gefragt, ob sie wüsste wo ich unterkommen könnte. „Na, bei mir!“, antwortete sie. Sie wohnte im Esch-Sauer gleich neben dem Hotel. Eines Abends nach der Probe gingen wir ins Hotel essen. Ich war müde, kaputt und hatte Hunger aber das Gericht oben brachte alles wieder ins Lot. Seitdem komme ich her. Mindestens einmal im Jahr. Es gäbe aus der Zeit noch sehr viel mehr zu erzählen, aber das mache ich ein anderes mal.

Nachtisch:

Marionettenfestival in Tadler: Tag 2

Erstmal ein paar Bilder von Esch- Sauer wo ich im Hotel bin.

Neu, oder zumindest hatte ich sie letzten Male nicht gesehen, sind die Tafeln durch das ganze Dorf mitd en alten Postkarten, immer dort aufgestellt, wo das Foto damals gemacht wurde.

Da ich das Auto für ein Weile im Dorfeingang laden musste, wanderte ich ein wenig umher.

Es ist schon ultra malerisch hier aber auch sehr ruhig. Für einen Stadtmenschen wie mich kommt das zeitweise sehr gelegen, aber wenn ich hier wohnen würde, würde ich wahnsinnig werden.

Dan kurz vor Mittag ging es nach Tadler zum Festival. Ich muss euch gleich enttäuschen, denn Fotos in Sälen konnte ich keine machen. Aber dafür gibt es ein paar Fotos von außen.

Da dieses Jahr wesentlich weniger Volontäre dabei sind, hatte ich wesentlich mehr Empfänge als sonst. Für den Großteil des Nachmittags war ich für eine Show eingeplant die nur zwölf Zuschauer empfangen konnte und für die ganz kleinen ab 6 Monate war.

Kommen wir zu den Fotos.

Die erste Stunde war ich zuständig für die Absperrung was zugegeben ein Knochenjob ist.

Danach überwachte ich die Eintritte der Shows und machte ein paar Fotos der Straßenattraktionen.

Es gibt ein paar „ältere freiwillige Helfer“ die herumschwirren, jedoch allerlei Blödsinn anstellen und Abends die Disco schmeißen.

Das Karussell werde ich morgen etwas genauer in Augenschein nehmen.

Als ich gegen 21:00 zurück zum Hotel fuhr, sah ich einen perfekten Sonnenuntergang.

Marionettenfestival in Tadler: Tag 1

Das letzte Mal dass ich davon geschrieben habe ist schon lange her. Es war 2018. Danach wollte die Produktiosleitung das nicht mehr weitermachen und erklärte das Festival für beendet. Was danach geschah wissen wir alle; die Pandemie. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Person gemacht die das Festival fast von Anfang an begleitete und der eigentliche Kopf der ganzen Festivals ist und die Geminde in der das Ganze stattfand. Es wurde eine neue Organisation gegründet und jetzt nach langen fünf Jahren ist es soweit. Die Puppen tanzen wieder. Ich war übrigens von Anfang an dabei als freiwilliger Helfer. Und da ich das auf der freiwilliger Basis mache, kann ich hier auch ohne Umschweife darüber berichten.

Ich muss gestehen, dass ich es schon seit letztem Jahr im Sommer wusste und ich mich da schon freute, wie ein kleines Kind. Ich kann es anders nicht erklären, aber die Magie der Puppen und Objekte die zum Leben erweckt werden, verzaubert mich immer wieder und das von der ersten Sekunde an, wenn ich sie sehe.

Das Festival findet immer am Wochenende von Pfingsten statt. Der Freitag ist für aber die Schulklassen der Umgebung vorgesehen mit Vorstellungen und Workshops. Diesmal hatte ich mich breit erklärt schon am Freitag zu arbeiten. Ich übernahm einen der Workshops.

Und für alle die, die hier Kommentare hinterlassen, dass ich ein Kinderhasser sei, wenn ich über Eltern schreibe, die besser gehabt hätten nie Kinder zu bekommen, (wir erinnern uns) denen sei hier einen vor den Latz geknallt! Ich kann nämlich gut mit Kindern!

Ich hatte ein Bastelatelier übernommen in denen ich mit den Kindern zwischen 8-9 Jahren eine Minimarionette bastelte.

Nachdem ein Bild von den Kiddies ausgemalt und in Form geschnitten wurde, wurde es auf eine Wäscheklammer geklebt. Das sah dann so aus:

Ich hatte vier Klassen, zwei morgens, zwei am Nachmittag jeweils eine Stunde. Und mit Ausnahme einer Klasse in der ein paar wildere Jungs waren, waren alle brav wie kleine Schäfchen.

Am Ende das Tages konnten dann alle im Zelt auf der großen Wiese ihre Kunstwerke zeigen und sich auch an Marionetten üben die weitaus komplexer zu handhaben sind. Dazwischen gab es Darbietungen von Profis.

Nach den vier Stunden Bastelei, war ich erledigt. Hut ab vor dem Lehrpersonal. Ich könnte das nicht jeden Tag.

Anschließend fuhr ich nach Esch-Sauer wo ich mir ein Zimmer im Hotel genommen hatte.

Dort setzte ich mich die kleine Terrasse in die Sonne und schrieb ein Großteil hier vor.

Am Abend ließ ich es mir gut gehen:

Campari Tonic
Steaks mit Lachstartare auf Spargel. Köstlich.
Café Gourmand.

Die Mitbringsel aus St.Jean

Ein paar Schuhe, die meine Großmutter früher Waldläufer nannte. Ob es tatsächlich eine Marke gab die so hieß, musste ich googeln. Ja, und es gibt sie immer noch. Das Paar auf dem Foto ist aber von Camper und hat vorne ein paar Gummikappen, die man abnehmen kann. Der nächste Gag wird sein, dass man die Kappen in anderen Farben nachbestellen kann. Das Buch ist eine Geschichte von Simenon in Comicform. Ein Gateau Basque in der blauen Kiste von Henriet. Rechts neben der blauen Kiste liegt Spanischer Nougat. Ich widerstehe sonst immer der Versuchung in San Sebastian Nougat zu kaufen. Diesmal gab ich ihr nach. Die zwei roten Gläschen sind Piment d‘Espelette Nachschub. Die Gläser aufeinander sind Dipps, die ich erst kosten muss. In der Mitte befindet sich eine Flasche Vanilleextrakt, zwei Tüten Espelinne Mandeln und eine Kiste mit einer Kerze drin, die ich bei der D. in der Wohnung roch und sehr toll fand.

Der gläserne Fisch sind 4 Wassergläser, die perfekt zu der Wasserkaraffe passen, die die A. mir schenkte, die auch eine Fischform hat (siehe unten) Das sieht so klasse aus und war schon lange auf der Liste der Dinge die ich haben wollte.

Am späten Morgen fix zum Friseur weil es dringend nötig war. Da das Wetter heute sehr gut zu sein schien ging es zwischen zwei Waschmaschinenladungen in die Stadt zum Mittagstisch bei Renert. Viel Frisches kaufen kann ich diese Woche eh nicht, denn ab Freitag bin ich schon wieder weg.

Zwischendurch ein Tweet von Ingeborg der mich sehr erheiterte:

Anschließend dann doch ein wenig Gemüse gekauft weil die A. am Abend vorbei kommen sollte.

Am Abend für die A. ein mediterranes Menü bis baskischem Einschlag. Pfundweise Ratatouille und Baskischer Kuchen.

Ich ging früh schlafen denn am Freitag muss ich um ich schon kurz nach sieben los. Auf auf zum Marionettenfestival in Tadler.

***

Ich hatte übrigens heute viel die Kopfhörer an und hörte Tina Turner. Hier meine persönliche Hitparade: What’s Love Got To Do With It / We Don’t Need Another Hero / Better Be Good To Me / Two People / Private Dancer

Ein schöner Nachruf auf Tina im New Yorker

Von St.Jean nach Luxemburg & R.I.P. Tina

Ein letztes mal das Meer sehen.

Mittagstisch bei Ecce Nami.

Und am Nachmittag ab in die Luft.

Diese Woche ging so schnell vorbei wie selten.

Ich nahm dem Bus um heim zu kommen. Dort angegkommen machte ich sofort eine Wäsche ein.

Und dann las ich die sehr traurige Nachricht über Tina Turner.

Ich hatte die erste Single als sie ihr Comeback machte, sofort gekauft und hörte sie rauf und runter weil diese Stimme so einzigartig war und weil der Text mir damals ( und als ich es eben hörte ) heute auch noch, sehr viel bedeutet.

Ich habe sie nur einmal live gesehen hier in Luxemburg. Ich bin noch nie der große Konzertgänger gewesen. Und ich glaube Tina war auch mein letztes wirklich großes Megakonzert. Alles was ich danach an Konzerten sah, war in sehr viel kleinerem Rahmen.

St.Jean-de-Luz: Letzter Tag in Bayonne

Dass es schon der letzte Tag ist, fiel mir durch den Abstecher nach Bayonne gar nicht so auf.

Am Morgen ging es über den Wochenmarkt und ich kaufte Vanillenachschub für daheim.

Mit dem Zug ging es hinaus. Bayonne ist nach St.Jean meine liebste Stadt hier weil sie einfach wunderschön und ist und vor Geschichte nur so strotzt. In den Museen war diesmal aber nichts neues zu sehen, also wanderten wir durch die Stadt.

Es gab eine kalte Schokolade bei Chocolat Pascal, von dem die Diele lange geschlossen war, nur der Laden auf der anderen Seite der Brücke war geöffnet. Diesmal nahm ich eine kalte Schokolade und ich muss sagen, dass es die beste war, die ich je getrunken hatte, denn sie war kaum süß. Das einzige was süß daran war, war die Sahne oben.

Wieder in St.Jean, hatte ich nich ein Zoommeeting bezüglich des Pfingstwochenendes an dem ich wieder Volontärarbeit mache für das Marionettenfestival, das endlich seit 2018 wieder stattfindet.

Zum Abendessen gab es fas was wir auf dem Markt gekauft hatten und es ging für meine Verhältnisse früh ins Bett.

St.Jean-de-Luz: Zwei Filme im Kino

Nach der großen Bilderflut der letzten Tage gönnte ich mit heute, da das Wetter versprach nicht so toll zu werden, nicht einen, sondern gleich zwei Filme im Kino.

Erster Film: Le cours de la vie Eine romantische Geschichte von einem Filmemacher der eine Kinoschule eröffnet und einer sehr erfolgreichen Filmauthorin. Nichts was wirklich die Welt umhaut und doch habe ich ein paar interessante Tipps bekommen was das Schreiben angeht. Der Film steht und fällt mit Agnes Jaoui, die einfach eine sehr gute Darstellerin ist. Und mit 1:30 ist der Film auch nicht zu lang. Es ist jedoch eine sehr sehr sehr französische Geschichte und wird wahrscheinlich nirgendwo sonst Erfolg haben.

Zweiter Film: Jeanne du Barry. Der Eröffnungsfilm von Cannes dieses Jahr. Oh je. Ich hatte vorab einen gewaltigen Verriss gelesen. Aber so schlimm wie er dort vorgestellt wurde, war er nicht. Das einzige was ich dem Film vorwerfen kann ist, dass er sehr sehr glattgeschmirgelt wurde, was sicherlich damit zu tun hat, dass Netflix ihn mitfinanzierte und er für ein U.S. Publikum tauglich sein muss. Ich denke wenn man Maïwenn, die Regie führte und die Hauptrolle spielte, mehr Spielraum gegeben hätte… Ich finde ihn recht unterhaltsam und auch Johnny Depp kommt als alternder Ludwig XV. recht gut rüber. Et hat zugegeben wenig französischen Text, spricht ihn aber akzentfrei.

Anschließend ging es nich für einen kleinen Happen ins Chistera und dann in die Heia.

St.Jean-de-Luz: Sonntag ist Ruhetag

Am Morgen an dem ich später aufstand, (es war am Abend davor fast 3:00 Uhr bevor ich die Augen schloss) ging es nach Ciboure.

Die Brücke wurde mit neuen Fahnen bestückt. Die von letzten Jahr sahen nämlich sehr zerrissen aus.

Auf dem Parkplatz direkt hinter der Brücke gab es eine Aktion zum Geldsammlen des hiesigen Rotary Clubs. Am konnte für 15€ pro Kopf mit einem alten Wagen eine Spritztour samt Chauffeur über die Corniche machen:

Wir hingegen schlenderten einmal kurz über den Markt, der dort Sonntags stattfindet und tranken ein Kaffee im Café Garat.

Später ging ich allein zum Strand:

Nichts, aber wirklich gar nichts entspannt und erdet mich so sehr wie am Strand zu sitzen und dem endlosen Spiel der Wellen zuzusehen. Ich las und schrieb schon einen Teil hier vor.

Später gab es ein Affogato bei Bargeton. Man gönnt sich ja sonst nichts:

Später musste ich dann doch ran und ein paar Hausaufgaben erledigen. Manchmal fallen mir Dinge in den Schoß, die ich nicht haben will und wenn ich mich nicht sofort darum kümmere, knallt es mir später mit viel Aua gegen die Birne.

Am Abend dann noch einmal zu Jérôme ins Bidaian:

Die Vorspeise war eine rekonstruierte Tomate, gefüllt mit frischem Schafskäse und Basilikum in einem Gaspacho aus gelben Tomaten. Das war schon ganz große Kunst.

Kurz nach 22:00 lag ich bereits im Bett.

St.Jean-de-Luz: Die Hand im Sand.

Die letzten Tage gab es viele Fotos weil ich zu faul war zum schreiben und nur das Nötigste notierte. Es ist diesmal hier etwas anders als sonst. Sonne und Wolken bin ich ja von hier gewohnt, aber die Temperaturen könnten höher sein und entsprechen nicht den Normen. Es ist immer wieder recht frisch, zumal im Schatten hält man nicht ohne Jacke aus, ganz besonders wenn ein Brise aufkommt. Die Wassertemperatur hat um 15-16 Grad. Die D. steigt ins Meer als ob es Bedwannenwasser ist, ich hingegen schaffe es grad mal mit den Beinen.

Von wegen Biopren! Das ist Hardcore Kneipen! Ich frage mich die D. das schafft. Gut, sie hat wesentlich mehr Übung darin und beschreibt es als eine mentale Sache. Man muss sich auf die Kälte einlassen, doch wir wissen ja alle wie ich zur Kälte stehe….brrr.

Für den Abend hatten wir ebenfalls am Morgen groß eingekauft, weil wir Besuch erwarteten vom S. und der L. Ich hatte ein bisschen rumgesucjt was mit dem Mitteln die uns zur Verfügung stehen, machbar wäre und was und nicht den ganzen Nachmittag in der Küche fesseln würde. Nach ein wenig Recherche bei Anne auf Papilles et Pupilles hatte ich was gefunden.

‚Mittagstisch‘ bei Bargeton:

Derweil wir auf der Terrasse saßen zählten wir die Streifenhörnchen* und kamen auf weit über 20 Stück binnen kappen 15 Minuten.

Für alle Vargas Fans. Vor drei Tagen erschien seit langen Jahren mal wieder ein neuer Krimi mit Kommissar Adamsberg. Die D. kaufte ihn sofort.

Und allein beim lesen der ersten Satzes ist man sofort in der Geschichte drin.

Am Abend gab es dann Seehecht mit Weißwein und Kirschtomaten aus den Ofen und eine Ratatouille. Sensationell gut! (Beide Links führen zu einer französischen Seite, aber ihr könnt es ja übersetzen lassen, gell?)

Es wurde sehr spät.

*Streifenhörnchen sind T-Shirts und Pullover im Marinelook.

St.Jean-de-Luz: Ein Tag in Bildern in San Sebastian.

Ich habe diesmal versucht andere Bilder von San Sebastian zu machen als sonst:

Gegen Mittag saßen wir dann auf der Konstituzio Plaza und speisten Pinxos bis zu Umfallen. Davon gibt es aber kein Foto. Geshoppt habe ich auch, aber das zeige ich wenn ich wieder daheim bin.

Das nächste Foto durfte ich mit Genehmigung aller posten, sprich die D. und die S.

Am Abend, müde und matt schleppten wir uns zu Constance in die Pilles d‘Assiettes und aßen nur eine Kleinigkeit. Und dann ein letztes Bild mit Sonnenuntergang über dem Fort de Soccoa.

St.Jean-de-Luz: Ein weiterer Tag in Bildern

Ein Spaziergang am Hafen und am Meer:

Mit anschließendem „Mittagessen“:

Wenn man in die Suchmaske vom Bolg Bargeton eingibt, erscheinen ganze 16 Einträge. Es ist für mich einer der besten Eiscremehersteller den ich kenne. Sein neuer Laden im Ort beinhaltet jetzt auch ein Eissalon. Zugegeben es ist nicht billig. Der große Eisbecher kostete 14,50, aber es ist alles selbst hergestellt. Die kleinen Browniestückchen, die Baiserwolke und die hauchdünnen Knusperkeks Splitter mit Vanillesahne, einer Vanillekugel und zwei Kugeln Maroneneis. Nichts wird extern eingekauft. Es ist spektakulär.

Am Abend dann ins Instincts:

Vollgefressen bei Zeiten ins Bett, denn am Freitag geht es früh nach San Sebastian.

Ein Tag in Bildern

Ich hatte mich lange gefragt was denn da am Horizont neben dem Wasserturm in Leudelange gewerkelt wird, da dort zwei gewaltige Kräne standen und sehr viel höher als der Wasserturm. Ja, das eine war ein Kran der schon wieder abgebaut wurde, das andere jedoch ist ein Windrad:

Tagesdress ✅ :

Rucksack und Koffer ✅ :

Während dem Flug ein überraschend gutes Hörbuch gehört: Nach Mitternacht von Irmgard Keun. gelesen von Camilla Renschke. Da erinnerte ich mich daran,dass ich das Buch schon einmal angefangen hatte zu hören beim WDR5, doch kurze Zeit später war es es aus der Mediathek verschwunden. Camilla Renschke ließt übrigens ganz hervorragend vor.

Und dann ENDLICH!!!

Salut St.Jean-de-Luz! Long time no see.

Abendessen in Bidaian. Das Menü war grandios! Allein beim Anschauen der Fotos läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Es ist schön wieder hier zu sein.

Ein Tag in einem Bild

Für Dienstag gibt nur es ein Bild mit zerrissenen Wolken von einer Stelle aus die fast wieder so aussieht wie vor fünf Jahren, wenn auch noch nicht ganz. Die Teil linke Teil ist immer nich eine Baustelle ist aber auf dem Foto nicht zu sehen. Die Guillaume (Knuedler) ähnelt langsam wieder einem Platz und nicht einem Loch.

Ein Ausflug nach Trier mit der A.

Die A. hatte sich gewünscht einmal wieder mit nach Trier zu fahren. Da wir beide die ganze Woche und das Wochenende durchgeackert hatten, stand das als Ausgleich auf dem Programm.

Und als wir dort waren fing es über die Mittagsstunden an mit heftigem Regen! Wir hatten beide keinen Schirm mit, also warteten wir bis es vorbei war.

Die A. hat in Trier einen Laden in dem sie immer fündig wird und während sie vieles durchprobierte, saß Blue andächtig im Laden und wartete:

Als wir zurückfuhren über die Autobahn, kam es mir seltsam vor, dass auf den Gegenfahrbahn nicht ein einziges Auto zu sehen war, obwohl es schon nach 16:00 Uhr war. Ich hatte sofort den Verdacht dass es eine Sperrung gäbe und lag richtig. Kurz hinter der Ausfahrt Münsbach hatte es einen gewaltigen Unfall gegeben und es staute schon weit zurück.

Daheim verordnete ich mir einen Abend mit Ruhe.

***

Da ich das grad bei Anke gelesen habe und dem sehr zustimme:

Ich habe nur zwei Gänge fotografiert und eigentlich wollte ich gar keinen ablichten, aber ich merke, dass ich Gänge vergesse. Gleichzeitig mag ich inzwischen das Flüchtige eines Restaurantbesuchs wieder sehr gern, ich kann es nicht festhalten und das ist Teil des Vergnügens. Ich sitze ja auch nicht im Konzert und lasse mein Handy mitlaufen, um es danach nochmal knarzend abzuhören. Ja, dann vergesse ich halt Gänge wieder, aber das Gesamtgefühl eines gelungenen Abends vergesse ich nicht.

Anke Gröner

***

Ansonsten wäre noch das hier zu berichten, das fast eine Katastrophe hier am Flughafen geworden wäre:

Ein sehr langes Wochenende

…das mir keine Zeit zum Schreiben ließ.

Auch wenn der Großteil davon unverblogbar ist, so kann ich doch ein bisschen was zeigen.

Bereits vor der Pandemie gab es ein Projekt der M.I.L asbl die sich zum Ziel gesetzt hat, kulturelle Projekte für Menschen mit Demenz veranstalten. Das ist jetzt nicht unbedingt etwas ganz neues. Den die Hospize und Heime selbst, in denen diese Menschen untergebracht sind, versuchen das auch aber eher schlecht als recht, weil es nicht deren primäre Aufgabe ist für kulturelle Unterhaltung zu sorgen. Ich hatte auch einmal darüber berichtet.

Am Sonntag gab es jetzt das vorerst letzte Konzert von ‚Kanner, oh Kanner‘ mit viel Glitzer und Glanz, im Look der 20er Jahre, in dem alte luxemburger Gassenhauer gesungen werden, aber nicht nur. Es war so ein großer Erfolg über all die Jahre, dass die M.I.L. asbl sich kaum retten konnte vor Anfragen.

Ein letze Hebeübung bevor es losgeht.
Warten hinter den Kulissen

Es war wie jedesmal eine schöne Erfahrung für die Musiker, die Sänger und Tänzer aber auch für die Bewohner der Heime und ihr Pflegepersonal.

Am Abend dann ging ich mit der A. zum Pavillon in Park von Merl. Ich bestellte mir ein Vitello Tonato.

Es war ok, aber das nächste mal nehme ich etwas anderes.

Kurz nach 22:00 lag ich bereits flach.

***

In eigener Sache, weil das grad von Belang ist und mich Herr Rau vom Lehrerzimmer darauf aufmerksam machte. Wer mein Blog über Feedreader oder ein ähnliches Programm abonniert hat, wird keine Fotos mehr sehen. Das hat damit zu tun, dass die Fotos dort direkt über mein Blog, also über meine Ressourcen angezeigt werden. Das lässt, entweder mein Provider oder WordPress nicht mehr zu. Ich kann versuchen das zu ändern, aber wenn mein Provider keine sogenannten 3rd Party mehr zulässt müsst ihr euch leider damit abfinden.

Zwei Fotos

Das wird sehr kurz werden. Es gab am Freitag sehr wenig Verbolgbares und das wird auch sicherlich für Samstag und eventuell für Sonntag so sein. Aber dafür gibt es ab Mittwoch sehr viel mehr.

Ein weiteres Foto aus St.Jean:

Ein Regenbogen. Nicht mal die gibt es zur Zeit bei uns, denn das würde ja bedeuten dass nach dem Regen die Sonne nicht weit wäre. Aber, nein…

Dann schickte mir die A. noch ein Foto vom Tag als wir mit den Pferden eine Runde drehen wollten. Calido war kurz davor mir Küsschen zu geben.

***

Und dann noch ein Naturschauspiel, das ich zwar gesehen hatte aber nicht so wie unten im Regen:

ESC zweites Halbfinale

Ein langer Tag mit einer Fahrt die ich mir eigentlich, wenn ich jetzt so im Nachhinein darüber nachdenke, hätte sparen können. Aber gut, es war ja nicht umsonst.

Ich bekam ein Foto aus St. Jean:

Ja ja. Genau dort… in einer knappen Woche…und niemand freut sich mehr als ich.

Ich war am Abend ein wenig zu spät heimgekommen um nur die letzten Töne von Dänemark mitzukommen, die mir aber gefielen. Hier wieder meine Vorabprognose:

Dänemark ja / Armenien nein / Rumänien nein / Albanien nein/ Estland ja/ Belgien oh ja / Zypern ja / Island ja / Griechenland nein nein nein / Polen ja? Ach nee doch nicht/ Slovenien ja/ Georgien nein? na ja… doch eher ja / San Marino nein aber wahrscheinlich ja / Österreich nein / Albanien pfff eher nein/ Litauen nein/ Australien oh ja das ist richtig geil

Und ich lud mir die App runter im mitzuwählen. Das ganze lief über das Kreditkartensystem und kostete 99 Cent pro Stimme. Nö dann doch nicht.

Die Dragqueenshow die eine von den Zwischenlagen war, war wichtig und richtig zumal wenn man weiß zur Zeit in manchen Ländern in Europa und abgeht.

Albanien, Zypern*, Estland*, Belgien*, Österreich, Litauen, Polen, Australien*, Armenien und Slovenien* hatten es geschafft. Und ich hatte wie beim ersten Halbfinale wieder fünf Stück richtig.

Das Finale werde ich nicht sehen, weil ich dann anderweitig beschäftigt sein werde. Aber hier mal meine Favoriten mit einem ganz großen Faible für Belgien.

Migräne

Der Verdacht dass mit dem Alter die Wetterfühligkeit steigt, erhärtet sich zusehends. Oder wie ist es zu erklären, dass ich im Abstand von wenigen Wochen zweimal einen heftigen Migräneanfall hatte? Nun kann ich von Glück reden wenn es an einem Tag passiert, an dem ich keinen Auftrag habe und mich ins Bett legen kann. Doch an einem Mittwoch an dem die Sendung aufgezeichnet wird, ist das alles andere als optimal. Ich musste raus und fit sein. Die Kopfschmerzen brüllten schon gleich beim Erwachen. Ich schlich zur Küche nahm ein Glas Wasser, versuchte so gut es ging ein Stück trocken Brot hinunterzuwürgen und nahm eine Hammertablette. Als die binnen einer halben Stunde nur mäßig wirkte nahm ich noch eine. Ich musste spätestens für 10:00 fit sein. Ich ging mit einem schaumgebremsten Gefühl aus dem Haus. Ich musste noch zu einer Montage von einer Ausstellung und Bildmaterial machen. Das war alles etwas eng getacket aber es klappte. Gegen 13:00 waren die Kopfschmerzen dann weg und ich überstand ohne Probleme die Sendung, die übrigens sehr lustig war.

Am Abend besuchte ich mit der A. seit langem wieder einmal Dalton im Pferdegestüt. Da sie ja inzwischen ein zweites Pferd im Pflege hat nahm ich das zweite Ross (er heißt Calido)am Halfter und und wir marschierten los. Keine zwei Minuten später waren wir klitschnass weil eine längere Schauer wie eine Dusche hernieder ging, also gingen wir sofort zu den Boxen zurück.

Calido ist ein ganz lieber. Ich bekam sogar Küsschen. Nur von Selfies ist er weniger begeistert:

Hunger kündigte sich an. Keine Lust auf selbst kochen. Also erkundeten die A. und ich was es in unserem Viertel denn noch so an Gaststätten gibt. Wir wählten den Italiener Fama am unteren Ende von Park aus. Seine Pizzen sind erstaunlich dünn und knusperig und sehr gut. Man hat Ende nicht das Gefühl einen Klotz Teig verzehrt zu haben. Das nächste mal versuche ich die Pasta.

Früher zu Bett als sonst.

ESC erstes Halbfinale

Ein Feiertag hier, an dem ich aber ein paar Dinge vorzubereiten hatte. Ansonsten regnete es was das Zeug hielt.

Am Abend schaute ich mir seit langem mal wieder den ESC an bzw. das erste Halbfinale. Sie haben in Liverpool alles hochgefahren was machbar war. Schön war, dass immer wieder daran erinnert wurde, dass es eigentlich die Ukraine sein sollte und man viel versuchte das Land mit einzubinden, und diverse Einblicke in das Land zu geben.

Hier meine Prognose während der Show. Ich habe nur mit ja oder nein gestimmt ob sie ins Finale kommen oder nicht.

Norwegen ja / Malta ja / Serbien nein!!! / Lettland nein / Portugal ja / Irland ja / Kroatien nein! / Schweiz ja wow! / Israel nein / Moldavien ja /Schweden oh ja / Azerbaijan ja / Tschechien nein / Niederlande nein / Finland seltsamerweise ja

Es kommen zehn Länder weiter und ich hatte nur 8 mit ja. Und ich war gespannt ob die zumindest alle im Finale sind.

Bis zur Auswertung sangen ein paar andere unter anderem Rita Ora mit einem Medley das mit dem Lied Anywhere anfing, ein Lied das viel in Australien lief, als ich zum ersten mal dort war.

Die Liste derer die weiterkamen:

Kroatien, Moldavien, Schweiz*, Finland*, Tschechien, Israel, Portugal*, Schweden*, Serbien, Norwegen*, sind am Samstag mit dabei.

Na zumindest hatte ich *fünf Stück richtig. Am meisten überraschte mich Serbien, Tschechien und Kroatien. Die hatte ich partout nicht auf dem Radar.

Wenn ich am Donnerstag die Zeit finde schaue ich mir das zweite Halbfinale an.

Aus dem Familienalbum 49

Geschrieben, gelesen und extern einer Generalprobe beigewohnt über die ich gerne etwas schreiben würde, aber nicht kann.

Darum gibt es heute etwas anderes:

Joël am Strand.
Wenn ich die Fotos sehe, wird mir bewusst warum ich heute noch immer ans Meer will. Beide Fotos wurden am Strand von Porto in Korsika gemacht. Ich erkenne es an den großen Kieselsteinen.

***

Eine Hommage* von Damien Robitaille an den kürzlich verstorbenen Harry Belafonte:

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*die Hommage. Da musste googeln ob es Die Hommage oder Der ist, denn im französischen, wo das Wort ja herkommt, ist es UN hommage, also männlich. Das kommt davon wenn man mehrsprachig aufwächst und mir manchmal die geläufigsten Wörter abhanden kommen.

Coronation Quiche

Die Krönung von Charles war schon am Samstag doch da fehlte mir die Zeit und der Besuch, denn ich baue mir keine komplette Quiche, sonst esse ich drei Tage daran. Die A. hatte sich Sonntagabend angekündigt und somit war der Anlass gegeben.

Der englische Königshof hatte bereits bei der Krönung von Elisabeth ein Gericht herausgebracht, das Coronation Chicken. Diesmal dann eine Quiche. Das Original Rezept gibt es hier bei BBC Good Food. Ich hatte das Rezept aber bei Anne Letaillade von pappilles & pupilles (Papillen und Pupillen), einem meiner liebsten französischen Kochblogs, entdeckt. Ich habe mich auch an ihr Rezept gehalten.

Die Grundzutaten sind ein Mürbeteig, Spinat, Saubohnen und Estragon. Man kann den Estragon aber auch durch Petersilie ersetzen aber ich finde genau da liegt der Knackpunkt in der Kombi. Denn Estragon mit Spinat wäre jetzt keine Mischung auf die ich gewettet hätte, ist aber erstaunlich lecker.

Asche auf mein Haupt; ich hatte einen Fertigteig genommen.

Teig Blindbacken
Dann kommt das Schichten was eher umgewohnt ist. Zuerst eine Schicht geriebenen Cheddar (ich hatte keinen gefunden und ihn durch Emmentaler ersetzt)
Dann folgt der Spinat der vorher einmal kurz abgekocht wurde damit er zusammenfällt und grob durchgehackt.
Darauf die Saubohnen. Da hätte ich gern frische gehabt, fand aber keine. Die aus dem Glas tun es auch sind aber nicht so schön bissfest. Darauf dann dir Füllung aus Eiern Milch und Rahm sowie dem gehackten Estragon.
…und drüber nochmal eine Schickt geriebenen Käse.

Sie schmeckte hervorragend gut. Wenn ich sie nochmal mache werde ich ein Ei mehr nehmen und weniger Rahm. Denn die Füllung hatte mir nicht genug gestockt um alles zusammenzuhalten.

Aber wie schon oben erwähnt, man muss den leicht likörigen Geschmack vom Estragon mögen und die Kombi mit Spinat ist wirklich lecker.

Verstopfter Samstag

Ich flog aus dem Bett wegen einer Sms. Als ich auf den Wecker schaute war es schon kurz nach 9:00!!! Huch! Dann kam ein Anruf ob ich Zeit hätte die Hundedame Blue zu sitten. Gestern hätte die Arme den gesamten Tag im Theater verbracht und war sehr unglücklich. Also nahm ich sie um 11:00 in Empfang und wir marschierten los zum Wochenmarkt. Derweil las ich links und rechts Kommentare über die Krönung. Der schönste Tweet war der hier. Allein die stoische Haltung:

https://twitter.com/buitengebieden/status/1654821347812585473?s=46&t=E7xypFjcFlWQVtV5MRJKQw

Blue trappte mit durch die Stadt die sehr voll war. Aber sie liebt das ja. Sie fuhr auch mit Begeisterung mit der Tram.

Mittagstisch im Renert:

Capelletti mit Spargel. Sehr gut! Ich huschte auch noch einmal kurz in den Supermarkt und kaufte noch das was ich morgen für die Coronation Quiche brauchte. Eigentlich wollte ich sie schon heute backen, doch da ich morgen Besuch bekomme kommt das wie gerufen.

Am späten Nachmittag lieferte ich Blue wieder ab.

Dann wurde es hektisch in der Stadt. Ein Bombenalarm im Bahnhof legte den gesamten Verkehr lahm.

RTL.lu

Ich schaffte es so just noch über einen Schleichweg das Auto in der Tiefgarage zu parken. Es fuhr kein Bus, keine Tram und Zug mehr. Und je länger es dauerte, umso verstopfter wurde die Stadt.

Das brachte mit sich dass ich mit der D. mit der ich ins Theater wollte, später das Bahnhofsviertel weiträumig umfahren musste, um ins Kasemattentheater zu kommen. Wir sahen uns Janus an. Ein heftiges Stück dass viel Zwischenmenschliches anspricht und nicht so einfach zu verdauen ist. Ich werde noch ein paar Tage drüber nachdenken müssen, bevor ich da eine klare Meinung dazu habe.

Später dann wollte ich nich zur WOOF Party, ging heim um mich umzuziehen, legte mich kurz aufs Bett,…. und wachte um 7:30 wieder auf. Soviel zur WOOF!

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5 melancholische Hunde, von R&B bis Oper.

https://www.instagram.com/reel/CrT_xSdJJT-/?igshid=NTc4MTIwNjQ2YQ==