Bilder der letzten Tage

Nach 2 Tagen Regen an denen ich schon nicht mehr glaubte, dass es noch einen blauen Himmel gibt, riss die Wolkendecke für wenige Augenblicke auf und ließ das blau durchscheinen.

 

So eine Büroecke habe ich mir immer gewünscht. Ein todschicker Campingtisch mit Gartenstuhl. Vielleicht kommt es ja groß in Mode… Spaß beiseite, ich warte sehnsüchtig auf den richtigen Bürotisch, der immer noch nicht geliefert wurde.

 

Ich habe schon bei Freunden zu hause mit Induktion gekocht und war begeistert davon wie schnell das ging. Also wollte ich auch für die neue Wohnung ein Induktionskochfeld haben. Ich war mir immer sehr sicher, dass die meisten Töpfe und Pfannen die ich besitze induktionsfähig sind. Denkste. Die Hälfte davon kann ich abgeben. Mist.

 

So langsam füllt sich das Wohnzimmer mit Möbeln. Die Beleuchtung über dem Tisch wurde endlich fertig gestellt und ich konnte den Stchu-Moon von Catellani & Smith endlich aufhängen. Abends sieht er spektakulär aus.

Ansonsten fehlt noch ein Couchtisch und die eine kleine Ottomane im gleichen Stil wie das Sofa.

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Zwischen Umzug und neuen Projekten

Es ist genau das eingetreten was ich über Wochen versucht habe zu vermeiden. Der Umzug kollidiert mit mit dem Start neuer Theaterprojekte. Aber jammern hilft nicht; ich muss jetzt da durch.

In der Wohnung sind fertig gestellt:
-Das Schlafzimmer. Wer mir auf Instagram folgt hat das Schlafzimmer bereits gesehen.
-Die Küche. Doch heute habe ich festgestellt dass die Geschirrspülmaschine eine Macke hat. Freitag kommt ein Techniker vorbei. Die Leuchte über dem Tisch kommt auch am Freitag.

Das Badezimmer ist schon seit über ein Woche fertig. Doch habe ich festgestellt dass es hier an Stauraum fehlt und ich habe noch einen hohen schlichten schmalen weißen Schrank bestellt.

Noch nicht fertig sind:
-Der Wohn- und Essbereich. Es fehlen noch ein paar Spots im Essbereich und die Lichtinstallation an der Wand. Der Sofatisch so wie ein kleiner Puff sind auch noch nicht geliefert.
-Das Büro- und Gästezimmer mit Bibliothek. Dort fehlen noch sämtliche Möbel. Das Bürotisch sollte schon hier sein doch da wurde etwas falsch geliefert. Zudem fehlt noch die Bücherwand und das Schlafsofa. Das sollte aber alles spätestens Ende September hier sein.  Deshalb habe ich noch keine Bücher mitgebracht. da sie nur im Weg wären.

(Huch! Mir fällt gerade siedend heiß ein, dass ich auch noch ein paar Dinge im Keller der kleinen Wohnung habe, die auch noch umziehen müssen….Zudem muss ich mir mein Atelier einrichten, das ich dringend für die nächsten Projekte benötige)

Aber wenn es am Wochenende nicht regnet werde ich mit euch ein Fototour durch das neue Revier machen.

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Andere haben auch Geburtstag

Geburtstag
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Gestern an meinem Geburtstag, als schon früh am Morgen die Glückwünsche das Smartphone im Minutentakt klingen ließen, dachte ich an ein paar Menschen die am gleichen Tag Geburtstag haben wie ich.

Da wäre zum Beispiel die M-C, eine gute Freundin, die letztes Jahr auch auf meiner großen Geburtstagsfeier war. Mit ihr traf ich mich die letzten Wochen mehrfach, weil sie ebenfalls eine größere Feier plant und ich gab ihr meine To-Do-Liste vom letzten Jahr damit sie ja nichts vergisst.

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Das wäre auch die A., die Gattin vom Inhaber des Elektrogeschäftes meines Vertrauens. Ich sah sie die letzten Tage mehrfach, weil ich für die neue Wohnung ein paar Dinge brauchte.

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Ich dachte an Herr T., den ich nie wieder gesehen habe. Ich weiß nicht ob er noch lebt. Als ich in meinem früheren Leben noch in der Ausbildung war, sah ich ihn jeden Tag. Herr T. hielt zusammen mit seiner Frau den Zeitungskiosk an der großen Bushaltestelle, an der ich jeden Abend den Bus nahm, zurück in die alte Heimat. Er stand damals schon kurz vor der Rente. Er war immer nett und freundlich. Seine Frau kam regelmäßig zu uns in den Laden zum Haareschneiden. Er legte mir regelmäßig meine Zeitschriften zurück und durch ihn ergatterte ich damals ein Exemplar vom Spiegel in dem es um die Tagebücher von Hitler ging, die sich später als Fälschung erwiesen. Ich hatte Ausgabe noch lange bis ich sie irgendwann entsorgte.

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Und dann wäre da noch der A.
Ich weiß nicht mehr unter welchen Umständen ich ihn kennenlernte. Der A. war Algerier und kam in sehr jungen Jahren nach Frankreich. Er war gelernter Kellner und arbeitete damals in verschiedenen Hotels meiner alten Heimat. Er war ein Sonnenschein wie es sie selten gibt. Ich kann mich nicht erinnern dass er je schlechte Laune hatte. Jeder mochte ihn. Er liebte Reggae Musik und veranstaltete mit zwei Freunden in einer „Steinzeit“ Diskothek im Nachbardorf Reggae Abende. Ich kann mich noch an die erste Party erinnern. Das Laden war so voll, das man sich kaum bewegen konnte. Und der A. stand am DJ Pult und strahlte über das ganze Gesicht.

Er lernte meine Schulfreundin, die C. kennen und sie wurden ein Paar. Es war ein Beziehung die viele Höhen und Tiefen durchlebte und alles andere als ein ruhiger Fluss war. Die C wurde schwanger und sie bekamen ein Mädchen. Heute ab und an sehe ich noch Fotos von ihr auf Facebook, weil ich die C. in der Freundesliste habe. Die Kleine ähnelt dem A. sehr. Der A. bekam eine Stelle in der Parfümfabrik die zu der Zeit ein Großteil ihres weltweit bekannten Sortimentes in meiner alten Heimat produzierte. Er arbeitete in der Lagerhalle. Eines Abends ging eine Nachricht durch die Stadt wie ein Lauffeuer. Es hatte einen tödlichen Unfall gegeben. Man fand den A. leblos unter einem umgestürzten Gabelstapler. Ich selbst war wie gelähmt und konnte zwei Tage nicht arbeiten. Mir wurde zum ersten mal bewusst wie endlich unser Dasein doch ist, und dass es viel zu früh enden kann.

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Was die nächsten Tage wichtig wird & Links,2,3,4

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Wenn es die nächsten Tage etwas ruhiger hier wird, dann weil ich dabei bin umzuziehen. Im Juli dachte ich noch, dass ich den ganzen Umzug in aller Ruhe im August machen könnte und dann geriet die Baustelle durch die Malerfirma ganz böse in Verzug, so sehr, dass es jetzt fast anderthalb Monate später ist. Es kostete mich viel Geduld und Nerven um die Ruhe zu bewahren.

Aber jetzt ist es soweit. Ich werde umziehen.

Da wir aber jetzt schon September haben und meine Maskenaufträge auch wieder starten, muss ich alles mehr oder weniger in einem Abwasch machen. Da ich ja in der neuen Wohnung einen tollen Keller bekomme, werde ich mir dort auch endlich ein kleines Atelier einrichten und kann vieles von dort aus vorbereiten, anstatt endlos viele Kisten mit Material von einem Projekt zum anderen zu schleppen. Es wird vieles einfacher werden.

Aber dafür muss ich die nächste Tage ran. Wenn es hier also etwas ruhiger wird, keine Bange, ich bin noch da, nur sehr beschäftigt.

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Ich habe eine alte Liebe wiedergefunden. Manchmal macht YouTube mir Vorschläge von Videos, die bisweilen völlig aus der Luft gegriffen sind, und gestern trafen sie den Nagel auf den Kopf. Die BBC Reportage ist schon etwas älter (2014) aber sie ist atemberaubend gut.

The Kate Bush Story – Running up That Hill lässt viele Begleiter und Stars zu Wort kommen die entweder mit Kate gearbeitet haben oder sehr von ihr beeinflusst wurden. Und als ich all ihre Songs hörte wurde mir wieder ganz warm uns Herz. Sie ist eine der größten Musikerinnen unserer Zeit obwohl sie oft vergessen wird.

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Als ich das Plakat im Mai im New Yorker sah, war ich elektrisiert. Natürlich erkannte ich die beiden Schauspielerinnen sofort. Es ist Jassica Lange als Joan Carwford und Susan Sarandon als Bette Davis. Vor zwei Wochen kam die DVD auf den Markt und ich besorgte sie mir sofort. Feud ist eine kleine Serie von 8 Episoden über die Entstehung der Films ‚Whatever happend to Baby Jane‘. Es gab schon so manche Dokumentation darüber, weil Bette und Joan nicht miteinander klar kamen. Doch Film wurde zur Legende und Bette Davis wurde für einen Oscar nominiert.

Die Serie zeigt ganz klar wie damals das knallharte Hollywood Studio System funktionierte, und wie große Schauspielrinnen ab einem gewissen Alter in die zweite oder dritte Liga ausrangiert wurden, und sehr wenige oder gar keine Jobs mehr bekamen. Die Fehde zwischen den beiden Darstellerinnen ist absolut sehenswert und glänzend gespielt von Lange und Sarandon.

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Die Geschichte einer Spülbürste & Links,2,3,4

Manchmal bin ich sehr multitasking und es geht mir alles flott von der Hand. Gestern war dem nicht so.

Ich schrubbte mit der Spülbürste rigoros an den Gittern der Abzugshaube die es bitter nötig hatten, als das Smartphone klingelte. Da es sich neben dem PC befand, ging ich hinüber und hob ab, die Spülbürste in der anderen Hand. Es handelte sich um einen beruflichen Anruf und ich musste dazu eine Datei im PC aufrufen. Ich setzte mich hin und suchte nach der Datei.

Als ich den Anruf getätigt hatte wollte ich mich wieder den widerspenstigen Gittern widmen, doch ich fand die Spülbürste nicht mehr. Nein, sie lag nicht neben dem PC und auch nicht beim Spülbecken wo sie hingehört. „Himmel A…. und zugenäht, Joël, was hat du mit der Bürste angestellt?“

Für gewöhnlich, wenn mir so etwas passiert, versuche ich zurückzudenken, wann ich das Ding zum letzten mal in der Hand hatte, und von da aus gehe ich alle Wege noch einmal ab. In diesem Fall, Spülbecken, Handy, PC und setzen. Und dann sah ich die Brüste, und bekam einen Lachanfall.

Spülbürste

Bitte fragt nicht… Es ist peinlich und lustig zugleich.

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Dass in Luxemburg ein paar der größten Anbieter in Sachen Internet Porno ihren Sitz haben, ist kein Geheimnis, aber die wenigsten wissen das.  Jetzt versucht ein Luxemburger eine eigene Pornoseite zu starten mit selbst produziertem Inhalt. Hier. In Luxemburg. Wo jeder jeden kennt. Mit einheimischen Darstellern.

Hary Knepper, selbst ernannter Pornograf

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Wer hier schon eine Weile mitliest weiß, dass ich regelmäßig YouTube Videos schaue, allein schon von Berufswegen. Der Kanal Emilio Romano wird von einem älteren 70-jährigen Herrn betreut, der mit viel Liebe und Leidenschaft Kuchen herstellt. Sie sind ein wenig altmodisch geschnitten, jedoch mit so viel Liebe gefilmt und kommentiert, dass es einem ganz warm uns Herz wird.

Emilio Romano

Links, 2, 3, 4,… Links!

Das Tageblatt befindet sich immer noch voll im Sommerloch, so wie viele andere auch. Wie sonst ist folgender Aufmacher zu erklären?

Cola-Steuer? Eine Kaloriensteuer wäre sinnvoller!

Dabei ging es um die tatsächlich angedachte Steuer vom luxemburgischen Gesundheitsministerium auf Limonaden und überhaupt auf zuckerhaltige Getränke. Ich hatte schon tief Luft geholt um eine gewaltige Tirade hier loszulassen, da die Steuer natürlich absoluter Schwachsinn ist. Doch dann las ich das Interview mit Dr. Nadja Herman und beruhigte mich wieder. Sie schreib ein Buch mit dem Titel Fettlogik überwinden.

Hermann: Fettlogiken nenne ich alle verbreiteten Mythen und Fehlvorstellungen rund ums Gewicht und Diäten, die das Abnehmen für viele Menschen so schwer machen.]…[Beispiel:  Die Vorstellung vom “eingeschlafenen Stoffwechsel”. Viele Übergewichtige glauben, unmöglich oder nur mit lebenslanger Diät Normalgewicht erreichen zu können, weil ihr Stoffwechsel entweder von Natur aus sehr langsam oder im Laufe der Zeit “heruntergefahren” ist, weil sie zu streng Diät gehalten haben.]…[ Genau das liest man überall, sei es in Frauenzeitschriften, die eine neue “Stoffwechsel-Turbo-Diät” anpreisen, oder auch in Online-Foren. “Du nimmst nicht mehr ab? Natürlich, dein Stoffwechsel ist ruiniert!”

Dabei ist es doch so einfach.

Weniger rein als raus. Jeder Mensch verbraucht – abhängig von Größe, Gewicht und Muskelanteil – eine bestimmte Menge Kalorien, selbst wenn er nur untätig im Bett liegt. Das nennt man den Grundumsatz. Mit der täglichen Bewegung, dem Leistungsumsatz, kommt man auf den Gesamtumsatz, den man ausrechnen kann.

Und weiter:

Man muss die Menschen über die körperlichen Zusammenhänge aufklären.]…[, statt Steuern einzuführen. Wobei ich keine Einwände hätte gegen eine Art Fettlogik-Steuer, die beispielsweise Zeitschriften abmahnt, die mit “Turbo-Stoffwechsel-Diäten” und ähnlichem Blödsinn Geld verdienen.

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Das Thema Narzissmus ist seit Trump in aller Munde. Dabei habe ich mir schon oft die Frage gestellt ob ich, von berufswegen, auch einer bin. Bei Prxisvita gibt es 23 Fragen um herauszufinden ob das so ist.  Erinnert mich ein bisschen an die Psychotests aus Zeitschriften und ist vielleicht auch nicht sooo ernst zu nehmen.

Sieht nett aus …

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Ein Tag in Bildern

Ich hatte sehr schlecht geschlafen. Es geht ja meistens mit einem Wetterumschwung einher und der war angekündigt.

Wenn ich im normalen Arbeitsrhythmus stecke ist das schlechte Schlafen nur bedingt ein Problem. Da ich ja meistens abends arbeite, kann ich es mir leisten morgens manchmal länger im Bett zu bleiben. Der Haushalt bleibt dann ein wenig auf der Stecke, aber das kann ich je nach Arbeitslage verkraften.

Heute morgen musste ich aber bei Zeiten raus, denn die bestellten Möbel wurden geliefert.

Ich war bei Zeiten in der neuen Wohnung und stellte fest, dass das Badezimmer komplett fertig ist. Es ist sehr schön geworden. Jetzt mit der Beleuchtung sieht es grandios aus.

Die Möbel kamen pünktlich. Ich hatte noch am Tag davor ein Schnäppchen gemacht in Form der Foscarini Stehlampe Twiggy, die ein Ausstellungsstück war und für die ich satte 60% Nachlass bekam. Und hier stehen sie nun; die Stehlampe, das Sofa, der ovale Tisch und die sechs Stühle.

Der Tisch und die Stühle stehen noch nicht ganz an Ort und Stelle, weil dort noch an der Beleuchtung gearbeitet wird. Aber das sollte sich hoffentlich bis Ende der Woche erledigt haben.

Als die Möbelpacker weg waren nutze ich die Gelegenheit und legte mich zum ersten Mal auf die neue Couch.

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Für den frühen Abend hatte ich eine Einladung bekommen zu der Ladys Afterwork Party, von der ich schon einmal berichtet hatte.  Dieses mal fand sie im Le Sud statt, wo das letzte Mal aus technischen Gründen nicht stattfinden konnte. Die Terrasse im fünften Stock des Gebäudes ist atemraubend. Es waren wie gewöhnlich verschiedene Sponsoren dabei unter anderem zwei Berufskolleginnen die für Mäc arbeiten.  Konplott die auch das letzte mal einen Stand hatten, und dieses mal probierte ich auch etwas an:

Die Strass besetzte Sonnenbrille.

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Zum Schluss noch ein Foto des Disney Schlosses, das eigentlich die Sparkasse ist. Seit einer Weile wird sie nachts rot angestrahlt.

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Zwischen Weltreise und Alter Heimat

Der Tag begann damit, dass ich mir für den Morgen fest vorgenommen hatte, den Keller der neuen Wohnung in Angriff zu nehmen, weil dort noch ‚Dinge‘ aus einer Vergangenheit stehen, die nicht meine Vergangenheit sind. Lange Zeit sträubte ich mich dagegen, doch jetzt, da der Termin des Umzuges immer näher kommt, muss ich ran.

Der Plan wurde durch eine Mail zunichte gemacht, die meine große Reise vom nächsten Jahr betrifft. ( Ich gestehe: die Mail kam mir sehr gelegen)

Also fuhr ich am frühen Nachmittag in die alte Heimat, weil sich dort das Reisebüro meines Vertrauens befindet.

Hier die provisorische Reiseroute, aber ich glaube nicht, dass sich daran noch viel ändern wird:

Luxemburg – Frankfurt – Saigon – Singapur – Port Moresby – Brisbane – Perth – Adelaide – Melbourne – Hobart – Sydney – Auckland – Christchruch – Neukaledonien – Papeete – Moorea – Osterinsel – Santiago de Chile – Buenos Aires- Ushuaïa – Rio de Janeiro  – Frankfurt – Berlin – Luxemburg

Das sind alle Stationen. Verschiedentlich geht es auch mal hin und zurück aber das habe ich jetzt nicht explizit aufgezählt. Im Chile sind die zwei inländische Flüge auch nicht dabei, weil sie noch nicht festgelegt sind.  Perth – Adelaide- Melbourne werde ich per Zug machen. Dort gibt es nämlich eine Art Orient Express.

Es verwundert wahrscheinlich warum ich am Ende von Frankfurt erst nach Berlin fliege und dann nach Luxemburg. Nun, ich werde ich am 30.April in Berlin sein, rechtzeitig zur re:publica ,die vom 2.Mai – 4.Mai stattfindet. Davor noch nach Hause fliegen wäre Selbstmord. Meine Weltreise endet also dort wo ich mich die letzten beiden Jahre sehr wohl gefühlt habe ,und jedes mal mit tausend Eindrücken und tollen Ideen zurück nach Luxemburg kam. Ich finde das ist ein schöner Abschluss und es ist ein gute Gelegenheit mich kennenzulernen.

Und ich habe da noch so eine Idee… aber das erfahrt ihr wenn es denn soweit ist.

Es wäre immer noch sehr schön, wenn jemand mich begleiten würde. Aber ich verstehe auch wenn man das nicht so ohne weiteres tun kann.

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Als ich aus dem Reisebüro trat, dachte ich dass ich doch mal ein Update über die alte Heimat im Blog machen könnte, weil ich schon einmal vor Jahren etwas geschrieben hatte, das ziemlich niederschmetternd ausfiel.

Doch hatte ich das Smartphone zu hause liegen lassen. (Ganz schlimm) Also konnte ich auch keine Fotos machen. Da ich vor ein paar Tagen die Idee hatte, ich sollte mir für die neue Wohnung doch auch einen neuen Fernseher anschaffen, ging ich zum Elektrofachhandel meines Vertrauens und orderte eine neue Kiste. (Kiste ist das falsche Wort. Schwarzes Fenster?)

Ich begegnete vielen Bekannten, wie jedes mal, und man setzte mich auf den neuesten Stand der Dinge, was alles in der alten Heimat von Belang ist, wer mit wem, wie viel mal, wann und wo.

Und es fühlte sich seltsam an. Wenn ich dort bin fühle ich mich zwar nicht fremd aber nach Heimat fühlt es sich auch nicht mehr an. Dieses Gefühl nach hause zu kommen ist definitiv weg. Das ist gut so, doch da ich schon immer ein Hang zur Melancholie habe, ist es auch traurig.

 

 

 

Eine Ausstellung der Fotothek

Noch bis zum 11.September läuft eine Fotoausstellung im Cercle Cité von der Fotothek der Stadt Luxemburg.

Auch wenn man sich nicht unbedingt für die Thematik interessiert, Métiers d’antan et travail manuel, (Handwerk von gestern und maunelle Arbeit) so sind die Fotos an sich doch sehr eindringlich. Der Titel der Ausstellung hätte auch ein weniger didaktisch ausfallen können. „Wéi den Urgrousspapp Dëppegéiser war“, wäre mein Vorschlag.

Doch als ich sie gestern besuchte war ich hocherfreut. dass die meisten Fotos von meinem Lieblingsfotografen Pol Aschamn sind. Ich hatte mir schon vor Jahren ein Buch von ihm gekauft. Aschman fotografierte vor allem Menschen im Alltag. So auch mein Großonkel.

Métiers d’antan et travail manuel im Cercle Cité (Eintritt frei)

 

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Luxembourg by Night

Kann sich noch jemand an die sehr doofen Postkarten erinnern? Es gab sie in den 90ern. Eine pechschwarze Postkarte auf der der Titel dieses Beitrags stand. Der Gag war so unkomisch, dass es diese Postkarten immer mit einem anderen Namen einer kleineren Stadt gab, die nicht wirklich das Potenzial von einem aufregendes Nachleben hatte.

Nun, ich zeige euch heute ein paar Fotos von Luxembourg by Night. Und dank des neuen Smartphones sind sie wirklich sehr schön geworden.

Ja das Bild hat ein Fehler. aber eben darum, hab ich es eingestellt.

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