Weltreise Tag1: Singapur

Ganz ekliges Wetter in Luxemburg.

Die 5 Stunden Wartezeit in Frankfurt war ziemlich unerträglich, zumal es davor schon mit einer eineinhalb Stunden Verspätung in Luxemburg los ging. Aber eins nach den anderen.

Mit diesem Abschiedsfoto ging es los. Es waren alle gekommen die Zeit hatten. Die D., die N., die A., die K., die V. Ich wusste dass ein paar da sein würden und hatte schon Bedenken, dass man Fahnen schwingen würde und Taschentücher und eine Kapelle aufmarschieren würde… stattdessen entstand dieses Selfie einschließlich dem Hund P.

Der Flug ab Frankfurt war 11,5 Stunden lang aber angenehm. Ich bin bis jetzt nur in Boing Maschinen auf Langstrecken geflogen. Hier war es ein Airbus 380; das Vieh ist riesig! Ich hatte Economy Upgrade. Die Bespaßung ist um einiges höher als in der regulären Economy. Zudem hat man mehr Platz und der Nachbar hängt einem nicht  zur Hälfte auf dem Schoß. Jeder riet mir zu einem Nackenkissen und ich fand eines das man aufblasen kann und sehr wenig Platz wegnimmt.

Ich sah mir während dem Flug die gesamte Staffel von Big Little Lies an, mit Nicole Kidmann und Reese Witherspoon an.  Jetzt verstehe ich warum die Serie so viele Preise eingeheimst hat bei den Golden Globes. Sie ist wirklich gut und man kann sie sehr gut an einem Nachmittag und Abend ein Wisch wegschauen (wenn man im Flieger sitzt und sonst nicht zu tun hat wie ich 🙂

Und jetzt kann ich es immer noch nicht richtig fassen.

ICH BIN IN SINGAPUR!!!!

Singapur

 

Ein letztes Mal

Alles ein letztes mal machen.
Ein letztes mal ‚alleine‘ im Annexe essen.
Das neue ‚kleine Menü‘ genießen.

Die Bedienung P. begrüßte mich mit den Worten: ‚Bitte nimm mich mit, bitte nimm mich mit…!‘
Dem Besitzer des Annexe, dem F., in die Augen schauen und sehen dass er nicht ganz glücklich ist, dass er mich eine Weile lang nicht sehen wird.
Ich als ich gestern morgen noch einmal kurz beim Friseur vorbei ging, der mir einen richtig radikal kürzen Haarschnitt verpasste, war die D. auch dort und ließ sich neue Strähnen machen. Sie sagte mir einen Satz der die ganze Aufregung und Nervosität der letzten Tage verschwinden ließ.
‚Denk dran, Joël, du bist im Urlaub! Wenn du müde bist oder keine Lust hast herumzulaufen dann leg dich hin und lese oder schreib dein Blog.‘
Sie ja so recht!

***

Ich bin euch das Geschenk von der A. schuldig. Wenn die A. (nebst Bühnen bauen) etwas richtig gut kann, dann ist es Geschenke machen. Sie trifft es immer genau richtig.

Mal

Das Buch scheint auf den ersten Blick nicht so besonders.

Doch wenn man es öffnet wird es zur Tischlampe. Genial!

Zudem gab es noch ein kleines Geschenk, doch davon berichte ich erst wenn es soweit ist.

***

Das wird er letzte Post von Luxemburg aus sein. Der nächste kommt, wenn ich mir zu sehr langweile, von Frankfurt vom Flughafen aus, denn ich habe fünf volle Stunden Wartezeit, oder dann erst von Singapur.

 

„Oh, Sie sind Joël!?“

Was mich immer wieder leicht aus der Fassung bringt ist, wenn jemand mich auf der Straße anspricht und weiß wer ich bin. Ich tue dann meistens so als ob ich diejenigen auch kenne, weil mir durch den Job seit fast 20 Jahren so viele Menschen begegnet sind (allein schon die Unmengen an Statisten auf Filmen!!!) und ich mich unmöglich an alle erinnern kann.

Heute funktionierte diese Verlegenheitstaktik nicht. Es war eine Dame die mich durch den Blog kennt und eifrig mitliest. Sie wusste genau dass ich in ein paar Tagen auf Reisen gehe… und und und. Natürlich ist mir klar dass wenn ich Tagebuch Blogging mache,  es da draußen so einige gibt die mein Leben dadurch kennen von denen ich keine Ahnung habe. Dass ich aber (außer auf der re:publica) Leute treffe die mich darauf ansprechen kommt sehr selten vor.

A propos re:publica: Ich buchte heute morgen das Hotel das ich bereits letztes Jahr hatte, und in dem ich sehr zufrieden war. Ich werde übrigens, wenn alles nach Plan geht, schon ab dem 29. April in Berlin sein. Ich sag das nur damit sich vielleicht der eine oder andere einrichten kann der mich dort treffen mag. Denn wenn die re:publica am 2. Mai loslegt bin ich von morgens bis abends beschäftigt.

***

Am Abend war ich wieder, wie sollte es anders sein, eingeladen. Jeder will mich unbedingt noch einmal sehen, bevor ich für unbestimmte Zeit in den Knast wandere. Was die meisten meiner Freunde nicht verstehen ist die Tatsache, dass ich sie durch mein Blog ja alle MIT auf die Reise nehme. Aber irgendwie schnallen die meisten das nicht.

Die K. ist einer meiner ältesten „Theater“ Freundinnen. Ich lernte sie kennen als ich ich meine ersten Gehversuche auf der Bühne des Kasemattentheaters machte. Das muss 1994 oder 95 gewesen sein.
Ich hatte ein Tisch in der Rotisserie Ardennaise gebucht das gleich bei mir um die Ecke ist. Da sie regelmäßig die Speisekarte wechseln wird es nie langweilig.

Später war ich noch auf einen Absacker eingeladen zu anderen Freunden in die Hostellerie du Grünewald. Die A. war auch zugegen und überreichte mir noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk. Aber das zeige ich euch morgen.

Den Plan umwerfen und dann gleich nochmal und nochmal

Es ist Mittwoch.
Am Samstag fliege ich für 3 1/2 Monate weg.
Ich muss Prioritäten setzen.
Was ist wichtiger?

Das war der erste Gedanke als ich aufstand. Mein Plan gestern Abend beim einschlafen war, heute noch einmal loszufahren und ein paar Dinge besorgen die für die Reise unerlässlich sind.
Zahnseife zum Beispiel. Ich hatte schon einmal erklärt, dass ich da ziemlich pingelig bin. Ich kann nicht jede x-belibige benutzen. Es muss eine sein, die sehr wenig  bis gar kein Schaum produziert, ansonsten überfällt mich ein Würgerefelx und ich muss das Putzen sofort beenden.
Doch als ich aufstand warf ich den Plan um. Da morgen meine Putzhilfe kommt, dachte ich dass es heute wichtiger wäre hier zu bleiben und gleich noch ein paar Wäscheladungen zu machen mit den Klamotten die ich mitnehmen will. Somit ist morgen alles trocken und die F. (meine Putzhilfe) kann alles bügeln.
Dieser Plan hatte aber nur so lange Bestand bis es an der Haustür klingelte. Es war ein Arbeiter des Wasseramtes der mich darüber informierte, dass das Wasser für ein paar Stunden abgesperrt werden würde…

Also Rolle rückwärts. Ich zog mich an und wollte ungeduscht losfahren, als das Telefon klingelte. Es waren Jobangebote die ich bis auf eines, das erst später dieses Jahr sein wird, ausschlagen musste. Das Gespräch dauerte fast eine Stunde, weil da jemand nicht kapieren wollte dass ich nun für längere Zeit abwesend sein werde und die Reise wegen ihm nicht absage. Manchmal…nun ja…
Unterdessen hatte man das Wasser wieder angestellt. Es ging dann doch schneller als erwartet.

Also schmiss ich wieder alles um und blieb für den Rest des Vormittages zu hause, duschte, erledigte Papierkram und lud die Waschmaschine mehrfach.

Am Abend war ich eingeladen zu einem Abendessen. Das hatten wir vor über einer Woche beschlossen, als wir im Gillou Campagne waren. Da es nur de C., der J-P., Fabrice und ich waren, fanden wir dass wir, dass wir dann doch noch einmal alle zusammen etwas unternehmen sollten, bevor ich weg bin.

Es war ein wunderschöner Abend. Aber leider machte niemand ein Foto. Ich musste jedem erzählen wie die Reiseroute ist. Ob ich sie mit Schiff oder Flieger mache. Das gute daran: Ich kann die Reise auswendig vorwärts und rückwärts aufsagen kann, ohne groß nachzudenken.Und während ich das tat, fielen mit immer wieder kleine Dinge ein um die ich mich die nächsten Tage noch kümmern muss.

Zeitschaltuhr
The New Yorker abbestellen
Telefonnummern Austausch unter den Damen und Herren die sich während meiner Abwesenheit um die Wohnung kümmern.
Berlin Hotel reservieren
Zahnseife besorgen

Reisevorbereitungen 2

Ein letztes mal in der Reiseagentur. Ich bekam ein gewaltigen Stapel Papier den ich aber mit der K. in aller Ruhe Punkt für Punkt durchging. Alles ist logisch und klar aufgegliedert. Wenn ich nicht verschlafe kann nirgendwo etwas schief gehen. Die Einreise in Australien ist auch perfekt. Ich brauche dafür nicht mal ein Stück Papier. Mein Pass ist bei denen bereits im System.

Ich wurde überschüttet mit allerlei nützlichen Dingen. Vier verschiedene Kofferanhänger. Eine robuste Mappe mit allen Unterlagen (beides oben)

Ein etwas seltsam aussehendes Nackenkissen,(bei den ich erst auf dem Foto sehe, dass es wahrscheinlich ein blaues Männchen darstellen soll) und der dazugehörige Beutel. Und eine kleine Taschenlampe.

Am Sonntag brachte der C. mir auch ein Geschenk für die Reise mit über das ich mich allerdings sehr freute:

Eine  wunderschöne auf alt getrimmte Erste Hilfe Schachtel.  Sie geht auf jeden Fall mit, damit ich das Verbandszeug und die Pflaster NICHT brauche. Wenn ich sie nämlich nicht mitnehme, werde ich sie ganz garantiert brauchen.
In der Schachtel gab es auch noch einen kleinen Zusatz, mit Namen Billy Boy. Ich muss nicht erklären was das ist, oder? 😉

12von14

Ja ich weiß es heißt 12von12, aber ich dachte mir dass ich an einem Sonntag,(der den Namen endlich mal wieder verdient hat, denn die Sonne scheint) das auch noch mein letzter Arbeitstag ist bis Ende Mai, einfach ein paar schöne Bilder zeige. Zumal es auch noch ein Tag ist an dem so einiges los war.

Die Dächer in der Nachbarschaft sind weiß zugefroren. Ich habe das Bild ein wenig überbelichtet damit man es sieht.

Der erste Kaffee. (…nein…es war der zweite. Für den ersten abzulichten war ich noch nicht fit genug)

Anschließend ging es nach Ettelbrück zur letzten Vorstellung vom Rumpelstilzchen, bis zur nächsten Saison.

Ich versuchte auf der Straße ein ähnliches Foto zu machen wie ich es bereits in Barcelona gemacht hatte, doch leider bekam ich den Effekt der gleißenden Sonne im der Sonnenbrille nicht so hin.

Es war eine Nachmittagsvorstellung und heute zeige ich euch ein paar Fotos was so hinter den Kulissen stattfindet.

Das Plakat vor der Tür das mir nicht besonders gefiel, weil sie es noch mehr verfremdet haben als das Originalplakat.

Der kleine Schminktisch neben dem Requsistentisch hinter der Bühne. Die Blumenperücke, die Kiste mit den Haarklammern und der Zettel mit dem Ablauf der Umzüge liegen schon bereit. Im Hintergrund ein Styroporkopf mir den Schnurrbärten für die Soldaten. Daneben die Pyramide mit Macarons, die aber leider nicht echt sind.

Auf der Ablage über dem Spiegel stehen die drei Perücken fertig für den dritten Akt. Das Licht scheint hier sehr hell, aber in Wirklichkeit ist es mit eine blauen Gelatine abgedunkelt damit man es nicht im Saal sieht.

Eine Darstellerinnen wartet auf ihren nächsten Auftritt und vertreibt sich die Zeit mit dem Tablet.

Umzug: Die Blumenperücke kommt zum Einsatz und die T. streckt mir dabei die Zunge raus.

Die D. die gleich drei verschiedene Rollen spielt, hier in der Rolle des Soldaten. Wenn sie lachen würde, würde man noch den knallorangen Lippenstift  der Rolle davor sehen. Und unter der Sonnenbrille verstecken sich ein blauer Lidschatten und falsche Wimpern. In schnellen Umzügen wird mit allen Tricks gearbeitet.

***

Am Abend dann hatte ich noch eine Verabredung mit dem J. und dem Y. Doch erst im Restaurant merkte  ich, dass ich mein Smartphone im Theater hatte liegen lassen.  Mist, dachte ich, aber um jetzt noch mal zurück ins Theater zu fahren, war keine gute Idee zudem hatte es wahrscheinlich schon geschlossen, denn am Abend war keine Vorstellung.

Also aßen wir ein herrliches Mahl im Athena. Ich hatte ein fantastisches Kleftiko. Leider konnte ich es nicht ablichten…

Als ich dann wieder zu hause war, hatte die A. sich bereits per FB gemeldet, dass sie mein Smartphone mitgenommen hätte….uff. Somit brauchte ich am Tag danach wenigstens nicht noch mal den langen Weg zu nach Ettelbrück zu fahren.

***

Als ich heute morgen dann aufstand war es bereits wieder aus mit dem schönen Wetter.

12von14

 

Apfelrührkuchen

Es muss noch so einiges weg hier aus den Lebensmittelreserven. Da waren noch eine Tüte Nüsse und ein paar Äpfel. Die habe ich dann mal kurz zu einem Kuchen verarbeitet.

Ich improvisierte ein wenig weil ich nicht alle Zutaten bei Hand hatte und war dann sehr skeptisch. Doch dann kam das hier aus dem Backofen und ich war sehr zufrieden. So sieht er von außen aus:

Und von innen:

Hier das Rezept mit allen mehr oder weniger gewollten Änderungen.

150g weiche Butter
200g Zucker (Ich nahm 175g)
1 Pck. Vanillezucker (Ich nahm Vanilleextrakt)
1 Prise Salz
3 Eier
150g Naturjoghurt (hier: 3,5% Fett) (Ich nahm 10% Fett griechischen Joghurt)
300g Mehl (ich ersetzte ein drittel  Weißmehl durch Dinkelmehl und nahm letztendlich nur 280g)
1 Pck. Backpulver (Ich nahm zwei Teelöffel Weinstein Pulver)

Zusätzlich:
2 Äpfel (ob der Masse Teig die ich hatte nahm ich nur einen Apfel)
1 EL Zucker (ließ ich weg)
1 TL Zimt (ließ ich weg)

Ab hier folgt die Original Zubereitung an die ich mich dann aber gehalten habe bis auf den zweiten Apfel und die grob gehackten Wahlnüsse. Am Ende war, der Teig sehr zäh (wahrscheinlich durch das Dinkelmehl)  und ich fügte noch ein guten Schluck Milch hinzu. Zudem nahm ich nicht meine Kastenform, die zu klein gewesen wäre, sondern die Gugelhupf Form, die ich noch nie im Einsatz hatte.

Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

-Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren.
-Eier nacheinander unterrühren.
-Joghurt ebenfalls dazugeben.
-Mehl mit Backpulver mischen und esslöffelweise unterheben.
-Äpfel schälen, vierteln und entkernen.
-Einen Apfel klein schneiden und unter den Teig heben.
-Diesen in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 28cm) füllen.
-Den zweiten Apfel in Spalten schneiden und in den Teig stecken.
-Zucker und Zimt vermischen und die Apfelspalten damit bestreuen.

Nun auf der zweiten Schiene von unten ca. 1 Stunden backen.
Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.
Den Kuchen ca. 30 Minuten in der Form auskühlen lassen und erst dann herauslösen.

Er ist schon ziemlich mächtig und ein Stück macht sehr satt. Aber er schmeckt mir, vor allem weil er nicht zu süß ist.

***

Man versprach uns heute ein paar Sonnenstrahlen. Pah!

Ein ganz klein bisschen blauer Himmel war alles was es zu sehen gab. Stattdessen photographierte ich das Transportmittel in dem ich die nächsten Monate viiiel Zeit verbringen werde.

Eine der größeren Luxair Boings‘

Nicht für mich, die lange Liste & Adieu France

Kennt ihr das Gefühl? Man steht vor einem Schaufenster und entdeckt etwas was man haben möchte. Doch es ist entweder zu teuer oder man ist sich wegen der Farbe nicht sicher. Man geht weiter und eine halbe Stunde später geht man zurück zum Geschäft, weil man sich entschlossen hat es doch zu kaufen. Man betritt den Laden, fragt danach, und man bekommt zu hören dass das letzte Exemplar vor für fünf Minuten über die Ladentheke ging.

„Tja, dann war es nicht für mich gedacht!“, ist dann der Satz den ich mir aufsage.

Hier ist es etwas anderes gelagert. Ich könnte es haben, der Preis stimmt absolut und die Farbe auch. Ich habe bei Monoqi eine kleine Bank entdeckt die sich sehr gut vor dem Bett machen würde. Sie würde mir durch die zwei Schubladen sogar den scheußlichen Wäschekorb ersetzen.

Doch leider wird sie erst im Februar geliefert werden und da bin ich bereits auf Reisen. Schade. Seitdem sage ich gebetsmühlenartig auf: „Es war nicht für mich, es war nicht für mich …“

***

Die lange Liste hatte ich vor ein paar Tagen bis auf ein paar wenige Punkte abgearbeitet. Nun sind wieder neue Dinge dazu gekommen.

-Koffer packen z.B. Dass ich so früh anfange hat damit zu tun, dass ich das sehr aufpassen muss von allem etwas mitzunehmen und von nichts zu viel. In  Bali und Australien wird es ziemlich heiß werden. Im Ushuaïa werden es im April nur noch um die 13 Grad sein, mitunter kann ich sogar mit Schnee rechnen. Zudem möchte ich mit so leichtem Gepäck wie möglich reisen.

***

Als ich gestern las dass France Gall verstarb, dachte ich an den Beitrag Am Ende zurück, der übrigens einer der meist gelesenen Texte im Blog ist und das mit Abstand. Es ging um Petzi den Hund meiner Mutter, eine zu klein geratene Schäferhündin die sehr ängstlich war, die ich über alles liebte. Dort erwähnte ich dieses Lied von France Gall.

Ich mochte nicht so sehr ihre ganz großen Hits, wie Ella, oder Babacar. Mir waren ihre leisen Songs lieber, so zum Beispiel auch La chanson d’Azima

Reisevorbereitungen 1

Die lange Liste ist bis auf vier Punkte abgearbeitet.

-Bankangelegenheiten
-Versicherung
Koffer
-Roaming umgehen (bzw eine Karten Offline App)

Was die offline Karten angeht, wurde ich fündig. Zu der Zeit als das Roaming im EU Ausland noch Zusatzkosten verursachte, hatte ich bereits die Karten von Ulmon. (Das hört sich an, als ob es bereits zig Jahre her ist; der Roamingfluch endete aber erst 2017.) Diese Karten gibt es für einzelne Städte gratis und funktionieren sehr gut. Die App hat mich schon oft in Paris und Berlin gerettet, wenn ich aus einer U Bahn kam und nicht mehr wusste wohin. Doch Ulmon hat auch eine Weltkarten App zum Preis von 12,99€ (ohne die lästige Werbung) bei der man sich die spezifischen Länder einzeln oder stadtbezogen herunterlädt. Das hat den Vorteil, dass man nicht so viel Speicherplatz braucht als wenn man die komplette Weltkarte laden müsste. Also habe mir alle Länder hochgeladen die auf meiner Reiseroute liegen.

Zudem erzähle mir der Händler im PC Laden was von einem Handy Abo das sich „Blue“ nennt und billiger sein soll. Ich hab danach gesucht und auch was gefunden, doch der Preis liegt auch bei denen immer noch bei 0,99€ pro MB. (bei meinem Anbieter sind es 2,99 pro MB) Nee,…immer noch zu teuer.

A propos PC Laden: könnt ihr euch bei der letzten langen Berlinreise an das kleine Notebook erinnern das ich kurz davor gekauft hatte? Hätte ich da mal richtig zugeschlagen anstatt zu sparen, denn das Ding taugt nach allen Updates gar nichts mehr! Ich habe letzten Sommer in den Cevennen versucht alles im Blog per Smartphone und Tablet zu machen, es klappte ja auch, aber es was sehr umständlich. Also zog ich los und kaufte mir für die Reise ein neues Gerät.

Es ist ein Surface Pro, wiegt insgesamt knapp 750gr und ist von der Performance her so stark wie mein Home PC.

***

Gestern fragte mich jemand auf welches Ziel ich mich am meisten freue. Freuen tue ich mich vor allem auf die Osterinsel weil es so ein mythischer Ort ist, und Neukaledonien, das touristisch kaum bis gar nicht erschlossen ist.

***

Das ist er. Er sieht auf dem Foto kleiner aus als er ist. Es wurde kein Alukoffer. In dem alteingesessenen Laden Maroquinerie Keller riet mir zu einer Samsonite aus einem Polycarbon, das stabiler ist das was heute für die ganz leichten Koffer genommen wird. Zudem hat er keinen Reißverschluss sondern drei Schlösser die einrasten. Es ist etwas schwerer aber dafür nicht tot zu kriegen.

Ein vorletztes mal beim Friseur. Es ist ganz schön kurz geworden. Ist aber gut so. Den letzten Termin habe ich ein Tag vor meiner Abreise.