Media

Erste Feedbacks trudeln ein über die Sendung.
Heute habe ich nun endlich zwei luxemburgische Blogger persönlich kennengelernt. Thierry und Joël. Das Interview lief gut. Um eine Antwort war ich noch nie verlegen und auf den Mund gefallen bin ich auch nicht.
Ich war natürlich nicht so schlau und habe total verschwitzt die Sendung aufzunehmen.
Morgen bin ich im RTL Magazin zu sehen, wenn sie mich nicht rausgeschnitten haben.

Ich reite auf einer Mediawelle. Autogrammkarten sind in Vorbereitung 😉

Nachtrag: Thierry hat das Interview auf seinem Blog zur Verfügung gestellt.
http://www.sadautumn.com/blog/?p=847

Schlaf?

Jetzt erst machen sich die Nachwehen der ganzen Nachtdrehtage bemerkbar. Ich habe seit gestern noch kein Auge zugetan. Irgendwann muss ich aber schlafen. Ich werde es jetzt versuchen. Wenn auch nur für ein paar Stunden.

Saturday Night

Ich hatte seit längerem das Bedürfnis den Partytiger in mir aufleben zu lassen.

Eine Verabredung mit 2 Freunden sollte uns in den von Grund auf renovierten Byblos führen, das früher einmal das Café de la Gare war. (Ganz früher hieß es mal Metropolis und war einer der angesagtesten Schuppen in Europa. Die Leute kamen von Paris, Brüssel, Frankfurt, Köln her. Aber das war 1988.) Der Tanzpalast sieht wirklich klasse aus. Von der Farbgestaltung und der Möblierung her merkt man dass die einen guten Innenarchitekten hatten. Aber die Stimmung ist zum fortrennen. Wenn man den Laden betritt erwarten einen nicht weniger als 7 Rausschmeißer am Eingang und ein Securityguard mit Pitbull. Im Laden selbst zählte ich noch mal mindestens drei oder vier Stück. Man hat das Gefühl als ob man ein Hochsicherheitsgefängnis betreten würde. Das was an Publikum dort herumschwirrt, ist dann auch alles andere als erfreulich. Es herrscht eine Stimmung als ob es jeden Moment eine Schlägerei geben könnte. 12 Euro Eintritt sind schlichtweg zuviel. Über Musikgeschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber wenn ich abends weggehe möchte ich nicht die Musik hören die vor einem Jahrzehnt in der Campingdisco der ‚Grande Motte‘ in Mode war.
Wir tranken brav unser Cocktail und gingen zurück zur Garderobe. Der Typ in der Garderobe fragte: Vous partez déjà?
-Oui. Das ‚Oui‘ fiel ziemlich knapp aus.
– Si tôt?
-Oui. Das ‚Oui‘ fiel noch knapper aus.
Er fragte nicht weiter. Er hatte verstanden.

Was für ein Unterschied zum Fashion Club von dem ich vor ein paar Wochen berichtete.

Tage nach den Tagen

Die Tage nach den Tagen sind manchmal noch anstengender als die Tage selbst. Klingt das jetzt wirr oder logisch? Nachtdrehtage (das Wort ist leicht paradox) sind für das Schlimmste. Zumal am Ende der Nacht, wenn es hell wird, werden meine Geister auch wieder wach und fällt noch schwerer sich ins Bett zu legen und zu schlafen. Hinzu kommt dass das ’normale ‚ Leben außer Kraft gesetzt ist und alles liegen bleibt. Gestern war nun der erste ’normale‘ Tag. In meinem trauten Heim sieht es als ob eine Bombe eingeschlagen hätte. Der Wäschekorb steht kurz vor dem Zusammenbruch, die Ausbeute des Kühlschrankes ist lächerlich. Zudem ruft alle zwei Minuten wer an und will etwas von mir.
Aber ich will nicht!!!

Elvis Presley

Bevor ich wieder in anderthalb Stunden wieder los muss, hier noch ein Gedankengang.

Es gibt Datume ( oder Datums?) an denen man auch nach 10, 20 oder 30 Jahren weiß wo man war und was man getan hat. Der 11 September ist so ein Datum, als die WTC Türme zusammenkrachten. Der heutige Tag ist es aber auch. Heute vor 30 Jahren starb Elvis Presley und ich weiß noch genau wo ich damals war. Ich war 10 Jahre alt und ich war mit meinen Eltern im Elsass. Wir waren bei einem alten Freund von meinem Vater im Hotel im Jägertal. Den ganzen Tag hörte man fast nichts anderes als Elvis Musik zu seinem Gedenken. Auf Europe 1, dem Lieblingssender meines Vaters, hatten sie sogar während einem Jahr eine kurze Rubrik eingerichtet in der jeden ein Tag Elvis Lied lief.
10 Jahre später war ich mit einer Bekannten unterwegs nach Köln. Auf der Fahrt hörten wir immer wieder Berichte und Musik vom King.
20 Jahre später…tja, das weiß ich leider nicht mehr.
30 Jahre später fuhr ich morgens leicht übermüdet von einem Filmset nach hause und hörte kurz vor 6 Uhr den ersten Bericht über den King im Deutschlandfunk.

Und wo wart ihr, damals?

Zwischen Tag & Nacht

In einem gottverlassenen Schloss irgendwo ‚in the middle of nowhere‘ . Ich wäre am liebsten zu hause in meinem Bett… Wenn ich Glück habe ist das in 3 Stunden der Fall.
Morgen das ganze noch einmal und dann ist es vorbei.
Uff…

Watte

Der erste Tg nach einem Nachtdreh ist ein Wattetag. Ich sehe die Welt wie durch einen Nebelschleier und fühle mich wie in Watte eingepackt…
Nur gut, dass ich Watte nicht als ekelig empfinde und sie ohne eine Gänsehaut zu bekommen, anfassen kann. Es soll Menschen geben, denen es dabei kalt über dem Rücken läuft.

Into the night

Bevor ich es vergesse, da ich nicht weiß ob ich viel Zeit zum Schreiben habe; ab morgen Abend bzw. heute, ist wieder Nachtdreh angesagt. Ich verspüre keine große Lust dazu, aber wenn ich die hinter mir habe ist zumindest die Rechnung vom Reisebüro bezahlt.

e-Lake

Ach ja. Alle Jahre wieder. Ich war bestimmt nicht mehr seit sieben oder acht Jahren dort. Bis heute. Fabrice schleppte mich mit. Als Beweis dieses Foto:

Ich kann mich noch an die aller ersten Partys am See erinnern. Damals hieß das noch Open-Air Disco. Ich war achtzehn. Es waren ein paar Lautsprecher ein paar blinkende Lichtlein und eine kleine Discokugel. Am Samstag waren vielleicht 500 Leute dort. Es gab ein Stand mit Getränken und ein Stand mit Würsten und Pommes. Mehr war da nicht.

Und heute?
Zu groß, zu laut und zu viel von allem.

Was macht eigentlich…?

Grade läuft im ZDF Butterfly-Der blonde Schmetterling, mit zwei Hautdarstellern die ich längst vergessen hatte. Stacy Keach und Pia Zadora. Weiss jemand was aus der der Frau Zadora geworden ist nachdem sie mit Jermaine Jackson den Discohit When the rain begins to fall hatte? Es war der Soundtrack in einem unglaublich schlechten Films. Ich kann mich nur noch eine kleine Rolle in dem Film Hairspray erinnern. Und tatsächlich. Dazwischen ist nichts, zumindest filmemäßig, bei der Frau passiert, wenn man dem glauben darf was auf IMDB steht.

Leier ich?

Mein allerallererstes Podcast. Nach dem sechsten Anlauf war ich bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler weitgehend zufrieden..
Es ist der Text Lieber Patrick, den ich vorgestern geschrieben habe und ich fand der würde sich ganz gut dafür eignen.

Zugegeben ein paar winzig kleine Versprecher sind drin. Und wenn man es genau nimmt, habe ich einige Sätze beim lesen abgeändert. Solche kleine künstlerischen Freiheiten werden ja wohl erlaubt sein.

Lieber Patrick.mp3
Und jetzt möchte ich eurere ehrliche Meinung wissen. Hört sich das einigermaßen ok an? Leier ich? Ist meine Stimme einigermaßen erträglich oder habt ihr nach wenigen Sekunden abgeschaltet, weil euch die Ohren weh taten?
Antwort in den Kommentaren.

Sonne

Fast hätte ich es vergessen. Ich habe mir wegen dem Schmuddelwetter, das uns das ganze Wochenende über beschert wurde, freiwillig eine Rechnung von mehreren hundert Euro eingehandelt. Bekommen habe ich sie vom Reisebüro meines Vertrauens. Dafür bin ich vom 14. bis zum 21 September auf der Insel Rhodos in Ixia im Hilton Hotel zu finden.

Lieber Patrick,


Ich bin mir ziemlich sicher dass du das hier nie lesen wirst und dass du keine Ahnung von Computern und Internet hast.
Ich lernte dich kennen, als ich im 2. Schuljahr war. Du warst im ersten. Damals waren meistens noch 2 Jahrgänge in einer Klasse untergebracht. Deine Schwester, die ein Jahr älter ist als du, war auch in unserer Klasse.
Im Vergleich zu deiner Schwester, die ich als ziemlich brave Schülerin in Erinnerung habe, warst du ein regelmäßiger Kandidat für Strafarbeiten, in der Ecke stehen, Nachsitzen, bis hin zu Ohrfeigen und Prügel. (Heute sind sie nicht mehr denkbar, vor über dreißig Jahren waren es ’normale‘ Erziehungsmaßnahmen) Kein Streich und kein Unfug war dir zu derb oder zu billig, dass du ihn nicht ausgeführt hättest. Ich kann mich an die Geschichte der bepissten Wollmützen erinnern. Wir mussten alle immer unsere Jacken und Mützen draußen vor dem Klassenzimmer in die Hacken hängen. Es war im Winter. Jeden Tag wurden immer wieder Wollmützen vermisst und kurze Zeit später in den Pissoirs wiedergefunden. Es wurde fast eine Staatsaffäre daraus, weil der Missetäter lange Zeit nicht erwischt wurde. Mir fiel auf, dass du sehr oft selbst mit den Mützen ankamst und behauptest, du hättest sie gefunden. Bis dich eines Tages die Lehrerin erwischte… Was du als Strafe bekamst weiß ich nicht mehr, aber schmerzhaft muss sie wohl gewesen sein.
Nach der Primärschule habe ich dich für eine Weile aus den Augen verloren weil ich nach Luxemburg zur Schule ging. Als ich einige Jahre später zurückkam nach Echternach, warst du wieder da. Du warst sogar eine Weile in der Pantomime Truppe, und hast dich um die Beleuchtung gekümmert. Ich habe dich immer weitgehend gemieden, weil man sich mit dir nur Ärger einhandelte. Irgendwann setze der Leiter der Truppe dich vor Tür und jeder hat aufgeatmet.
Jahre später, wurdest du einer der besten Freunde meines verstorbenen Bruders. Ich habe nie verstanden warum das so war. Es gab eine Zeit, in der du die Wagen reihenweise zu Schrott gefahren hast, bis dass die Versicherung dich als Kunde rausschmiss.
Du hast dich immer am Rande der Legalität bewegt. Die Drogenszene war dir nicht fremd, dein Name der Polizei ein Begriff. Als mein Bruder dein bester Freund war hattest du eine feste Freundin mit der zusammenlebtest. Ihr bekamt ein Kind. Es war ein Mädchen und mein Bruder war Taufpate. Ich weiß noch dass mein Bruder mächtig stolz war, dass du ihn gefragt hattest. Kurze Zeit später ging die Beziehung mit der Freundin in die Brüche und sie rutschte ab in die Drogenszene. Mein Bruder machte sich sich damals große Sorgen um sein Patenkind. Was aus ihr wurde weiß ich nicht…
Vor vier oder fünf Jahren begegneten wir uns kurz in Echternach. Mein Bruder war seit einigen Jahren tot. Es schien so als ob du dich gefangen hättest. Du warst ruhig und ausgeglichen. Du erzähltest mir von deinem Job als Hausmeister an einer Schule in Ettelbrück (oder Diekirch?)

Gestern sah ich dich zum ersten mal wieder. Ich hatte einen Termin in der rue de Strasbourg im Bahnhofsviertel. Du hast neben zwei runtergekommen Typen gestanden und in einer Tüte gekramt. Du siehst alt aus, mit verkniffenem Mund und Tränensäcken unter den Augen. Ich will nicht wissen, was du in der Tüte gesucht hast. Du hast mich nicht bemerkt als ich vorbei ging. Ich habe dich nicht gegrüßt und versucht schnellstens an dir vorbeizukommen…

Schmiere weggewischt

Unglaublich.
Ich versteh ja das ganze Gedöns von wegen Urheberrechten und blablabla. Aber ehrlich gesagt nervt es mich. Von den eingestellten Clips aus dem Film Grease gehen z.Z. nur noch drei Stück. Den Rest hat YouTube schon rausgeschmissen. Dabei dachte ich, dass es ein Reihe von Abkommen geben würde zwischen den Produzenten und den Videohostern. Zudem sind die Dinger aus Grease so alt, dass Paramount wohl kaum noch etwas daran verdienen dürfte.

Grease

Warum ich grade heute Abend darauf komme weiß ich nicht. ICh versuche den Gedankengang den ich hatte nachzuvollziehen. Vergeblich.
Ich habe mal bei YouTube in den Videos ein bissel rumgeforscht und alles nachgesucht was mir so an Songs einfiel, ich aus dem Musical Grease kenne. Ich war in der vierten Klasse als der Film in die Kinos kam. Und ich war damals ein glühender Fan von Olivia Newton-John. Wie gesagt, ich in der vierten Klasse und wusste es nicht besser….
Aber die Musik aus dem Film finde ich heute noch klasse.
Ich habe hier mal alles zusammengesucht an Liedern was mir noch einfiel ohne auf die Vinylplatte im Schrank zu kucken, die ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gehört habe.
Alle diese Lieder die jetzt folgen waren damals in der Hitparade vertreten, alle… im Grunde eine Meisterleitung.

Franky Valli – Grease

Olivia Newton-John Hopelessly devoted to you

Olivia Newton-John/John Travolta – Summer Lovin‘

John Travolta – Sandy

Stockard Channing – I’m Sandra Dee

Olivia Newton-John/John Travolta – You’re the one that i want

Cast – We go together

John Travolta – Grease Lightning

Gegenseitige Befruchtung?

Mir viel schon vor Monaten etwas auf das ich schon längst zur Sprache bringen wollte, aber nicht richtig weiß, wie ich es einpacken soll, ohne dass es aufgeblasen und selbstherrlich klingt. Wenn ich etwas nicht sein möchte, dann sind es die beiden vorangegangenen Adjektive.

Es fing damit an, dass ich mich in meinem eigenen Blog festlas (ja, das mache ich ab und an…) und mich wunderte ob der Beschreibungen und Sätze die ich da zustande gebrachte hatte. Bisweilen kam es mir vor als ob ich die Wörter eines mir völlig fremden Menschen lesen würde. Beim Rumzappen durch andere Blogs, von denen ich weiß dass sie bei mir regelmäßig mitlesen, viel mir auf, dass deren Schreibstil sich über die Jahre verändert und, …jetzt kommts…, meinem angepasst hat. Mein erster Gedanke war, dass man diese Erkenntnis auch umdrehen könnte. ICH habe mich ihnen angepasst.
Frau B., von der ich offen sagen kann, dass sie mich lange Jahre beflügelt und inspiriert hat, sagte mal etwas von einer gegenseitigen Befruchtung. Das brächte es auf den Punkt. Und doch werde ich das Gefühl nicht los, dass andere, wenn auch vielleicht unbewusst, von mir abkupfern. Auf der einen Seite erfüllt es mich mit Stolz, auf der anderem mit Missmut.
Ich werde verständlicherweise weder Namen noch Beispiele aufführen, da es mir fern liegt einen Krieg auszulösen, zumal es mehr ein Gefühl ist, als dass ich handfeste Beweise habe.
Es soll eher ein Gedankenanstoß sein für jeden sich einmal selbst zu überprüfen.

Ups

Kommt selten vor, aber wenn ich gestern Abend nicht bevor ich zu Bett gehen wollte, meine Mails durchgesehen hätte, hätte ich wahrscheinlich heute seelenruhig geschlafen, anstatt am Set zu stehen. Ups.
Da dies recht spät war, wurde es eine sehr kurze Nacht.
Jetzt muss ich Montag nochmal ran, und dann später in der Woche geht es wieder in die verhassten Nachtdrehs.

Typisches Beispiel

Ich muss unbedingt diesen, aber vor allem auf diesen Artikel im Westropolis verweisen. Sowas erlebe ich jeden Tag wenn ich am Set arbeite. Aber nicht wie hier aus der Sicht eines Komparsen sondern aus der des Maskenbildners. Und wenn ich solche Masken herstelle und das geschieht was in Westropolis steht ist meine Enttäuschung mindestens genau so groß. Stundenlanges Arbeiten für die Katz.

Beim Aufräumen

…fand ich gestern eine alte Ausgabe der Lettre International, die ich letztes Jahr im Sommer in Berlin gekauft habe. Mit ihrem unhandlichen Format (47x27cm), und dem seltsamem Umschlagpapier, dass dem Magazin keine richtige Festigkeit gibt, sondern einem immer das Gefühl gibt, ein ertränktes Etwas in der Hand zu haben, blätterte ich sie kurz durch. Ich hatte sie damals so im Vorbeigehen gekauft, kann mich aber nicht erinnern dass ich sie je richtig durchgelesen hätte. So ein Magazin behält sein Gültigkeit über Monate.
Anstatt weiter aufzuräumen was sehr von Nöten gewesen wäre (das muss ich nun leider heute machen) las ich mich in einem Artikel fest, mit etwas reißerischen Titel:

Digitale Nihilsten.
Untergraben Blogger-Schwärme und Online-Stämme die etablierten Medien?
Von Greet Lovink.

Ok, dachte ich, das wird wieder so ein Plädoyer pro Journalismus und contra Blogger sein. Doch musste ich erstaunt feststellen, dass der Artikel zwar leicht tendenziös geschrieben ist, ich aber selten ein derart gut recherchierten Artikel über diesen Sachverhalt gelesen habe. Einen Auszug daraus gibt es hier.

Stöckchen

Es tut sich nichts hinsichtlich meines in die Runde geworfenen Stöckchens. Niemand mag sich bücken. Es scheint dass ich es jemandem ganz gezielt an den Kopf werfen muss, damit etwas passiert… Ich überlege noch wer als Opfer in Frage kommt. Das heißt aber jetzt nicht dass sich keiner mehr freiwillig danach bücken soll. Besser freiwillig als dass ich jemanden dazu zwingen muss…gell?
*Oh Joël, wenn das mal nicht nach hinten losgeht und du selbst mit Stöckchen nur so zugeschossen wirst.*
Ich ziehe ja meistens den Kopf ein und lasse die Dinger an mir vorbei fliegen…

Deswegen

…war der Server weg. Bekam ich eben per Email:

…nous sommes au regret de vous devoir communiquer qu’une attaque SPAM a été lancée hier soir vers 22h00 sur le serveur lequel héberge votre site internet.
En effet, plus de 90.000 messages/heure ont été émis par les spammeurs et nous ont forcés de déconnecter le serveur du réseau….

Na ja, so eine Spamattake mit 90.000 Spam pro Stunde ist schon was gemeines.

Server & Programme

Es ist mal wieder soweit. Es scheint vor allem in den Nächten von Montag auf Dienstag ganz besonders beliebt zu sein; der Serverausfall. Immer wieder nett, immer wieder lustig, immer wieder erwähnenswert.

Dabei trifft meine Homepageprovider keine Schuld. Das Problem ist die Post mit ihrer quasi Monopolstellung in Sachen Internet in Luxemburg. Ich weiss warum ich die Post nicht als Zugangsprovider habe.

Wenn es jemanden interessieren sollte: Mein Internetprovider ist Visual Online schon seit ewigen Zeiten. Also in gewisser Weise doch die Post, aber der Kundenservice ist um sehr viele Längen besser. Mein Homepageprovider ist IFL (Internet Freaks Luxembourg). Meine Fotos lade ich bei Photobucket hoch. Ganz zu Anfang war ich mal bei Flickr, das mir aber so gar nicht gefallen wollte. Photobucket ist da wesentlich einfacher, und zuverlässiger.

Bin grad am Überlegen wen oder was ich noch in diese Liste eintragen könnte… Ich könnte z.B. all die Programme mal aufzählen die ich regelmäßig gebrauche. Das könnte man sogar zu einem „Stöckchen“ ausbauen. (Obwohl… ich hab es selbst nicht so mit den Stöckchen. Dabei stelle ich grade erstaunt fest; selber welche werfen ist angenehmer, als dass ich welche zugeworfen bekomme) Also bitte, wer es aufheben mag, nur zu:

Welche Programme benutzt ihr denn so?

Ich benutze sehr selten Microsoft Office. Auf dem dem „festen“ Laptop habe ich es noch drauf, aber auf dem kleinen mobilen Teil nicht mehr. Für alle Officesachen nehme ich Open Office.

Für die Bildbetrachtung und schnelle einfache Bearbeitung nehme ich den Klassiker ACDSee. Für die komplexere Bildbearbeitung nehme ich Photo Impact. (Ja da staunt ihr, gell? Nix Photoshop.)

Mein Antivirus Programm ist das kostenlose AVIRA Antivir Personal Classic Edition. Ich finde es genau so effizient und zuverlässig wie das viel zu teuere Norton oder McAffe.

Um Trojaner aufzuspüren kommt das kostenfreie Lavasoft Ad-Aware Personal Edition zu Einsatz. Da das sogenannte AdWatch darin nicht enthalten ist, muss man halt regelmäßig selbst einen Scan durchführen. Aber es ist sehr effizient und ich sehe nicht ein warum ich dafür extra löhnen soll.

Ein Programm das mir letztes Jahr den PC rettete, ihn wieder auf Vordermann brachte und gründlich säuberte von allem Registry und sonstigem Müll ist Tune Up. Es bietet sich an die kostenlose und uneingeschränkte 30 Tage Version herunter zu laden. Ihr werdet staunen wie viel Müll er beseitigt und um wieviel schneller und stabiler die Kiste anschließend läuft. Mit seinen knappen 35 Euro ist das Programm wirklich sein Geld wert.

Ansonsten wäre noch Phonostar zu erwähnen, mein heißgeliebtes Radioprogramm mit dem man auch aufnehmen kann. Ich habe letzens herausgefunden dass, wenn man Phonostar hochfährt ohne einen Radiosender anzuwählen auch aus anderen Programmen aufnehmen kann, z.B. aus dem Browser, auf den MySpace Seiten z.B. Klappt einwandfrei.

So, jetzt seid ihr dran.

Warum?

Höre grade im Radio dass die europäischen Börsen seit Tagen alle auf Talfahrt sind. Der Grund dafür sind die Kredite zweiter Klasse in den USA. Das sind Kredite die an Personen gegeben werden deren Bonität niedrig und bedenklich ist. Jetzt da die Zinsen steigen, können diese Kunden die Kredite nicht mehr bezahlen. Das Ganze hat eine Auswirkung auf die US Autoindustrie und demnach auf die Börsen.

Frage: Warum muss es unseren Börsen schlecht gehen, wenn US Kreditkunden sich verkalkuliert haben, und ihre Karre nicht bezahlen können? Das ist doch definitiv ein US internes Problem. Warum ist Europa immer noch derart von den USA abhängig, wenn es um Börsengeschäfte geht? Das regt mich auf und ich kapier das nicht.

Tour de Club

Manchmal überschlagen sich die Ereignisse. Zum Teil durch mein Zutun aber, und das mag paradox sein, ohne dass ich es wirklich will. Anschließend bin ich so müde und im Kopf so stumpf, dass zum niederschreiben, keine Kraft mehr da ist.

Gestern Abend war der krönende Abschluss des World Balloon Trophy. Fotos des Nightglowing und dem Wettkampf, wobei alle Ballons auf der Insel im See landen sollten sich aber viele vergaloppierten, und über der Stadt hingen, gibt es im Fotoblog zu sehen unter Balloons 2007.

Anschließend war ich nach Luxemburg Stadt eingeladen. Mit Fabrice und einer weiteren Freundin sollten wir eine Tour de Club machen aus verschiedenen Gründen. Anfangen sollten wir im Elevator, des verkauft wurde und seinen letzten Abend unter alter Flagge fuhr. Danach sollte es gegenüber im Fashion weitergehen und anschließend in der Deep Bar, der das gleich Schicksal widerfuhr wie dem Elevator.
(Das mag sich jetzt so anhören, als ob ich ein unglaublicher Clubtiger bin, bin ich aber schon seit ewigen Zeiten nicht mehr !!)
An das Elevator war nicht zu denken. Wir machten überhaupt nicht den Versuch, dort reinzukommmen, weil die Menge sich bereits auf dem Bürgersteig stapelte. Also fingen wir gleich im Fashion an. Sehr viel gediegener und kein Jungvolk von sechzehn, achtzehn Jahren. Zumindest gab es mir mal wieder das Gefühl in einem Club zu sein in dem ich nicht der Opa bin. Es war zum ersten mal dass seit sehr langer Zeit dass ein Gefühl aufkam wie damals, als ich noch regelmäßig am Wochenende tanzen ging.
Es war so toll, dass keiner von uns die Lust verspürte die Tour weiterzuführen. Wir blieben dort. Bis morgens um sechs….*seuftz*

Röchel

Nach dem gestrigen etwas längeren Beisammensein mit einer Arbeitskollegin, die sehr erkältet war, bin ich heute und für die kommenden Tage ebenfalls wieder mit Schnupfen und Halsschmerzen gesegnet. Danke auch.