Wurmtag

Es kann doch wohl nicht sein dass heute alles schief geht, oder? Ich blogge grade von einem Internetcafé aus. Wie es scheint habe ich heute mein Limit an Vouchers bei der T-com überschritten und darf nicht mehr online gehen in einem gewissen Zeitraum. Es fragt sich nur wie lange dieser Zeitraum sein wird!!! Grrrrr. Die gute T-Com. Ich liebe sie. Oder ist das, wie die olle Else manchaml sagt eine Lektion in Dehmut, damit ich meine Onlinebegehren zügele?
Demnach wird alles was ich heute schon vorab geschrieben habe nicht gepostet werden, weil ich hier nicht mal von einem Memory Stick aus den ganzen Text überspielen kann. Den da steht drin was heute noch so alles schiefging.
Ein richtiger Wurmtag eben.

Die Farbe Blau

Und was sieht man sich in Berlin an wenn man sich etwas Blaues ansieht? Gleich vorweg, es hat nichts mit Hochprozentigem zu tun. Es gibt da drei kleine blaue Männchen die ihr bestimmt aus der Werbung kennt. Sie werden vor allem immer dann eingesetzt, wenn ein neuer Prozessor von Intel rauskommt… Richtig: The Blue Man Group. Ich konnte mir nie so richtig vorstellen was die auf der Bühne so machen. Denn das was man in der Werbung sieht lässt wenig erahnen was die in einer Live-Show bringen könnten.
Jetzt weiß ich’s!
Eine Mischung aus großartiger Percussion, Slapstick, sehr viel Neonfarbe und einer Lightshow. Was alles tatsächlich passiert ist kaum zu beschreiben. Und wehe ihr setzt euch in die ersten zehn Reihen. Aus irgendeiner grauen Vorahnung heraus wollte ich den Platz nicht und haben einen weiter hinten genommen.
Es ist wirklich toll

Altes & Neues

Alte Ecken aufgesucht. Es gibt im Europa Center an der Taunzienstraße einen großen Espritladen und im Laden selbst ist ein kleiner Coffee Laden der (glaube ich) Chicago Coffee heißt. Es bis dato der beste Kaffee to go den ich in Berlin gefunden habe. Starbucks und Konsorten können einpacken. Vor allem mit ihrem ganzen Latte und Capuccino, da ich das eh nicht trinke. Für mich muss Kaffee schwarz und ohne Zucker sein. Punkt.
Das Filmmuseum besichtigt, endlich. Ich bin schon so oft daran vorbeigelaufen, dass es mich gewundert hat dass ich immer noch nicht drin war. Es ist selten dass ich mich in einer Ausstellung so fallen lassen und alles regelrecht in mich aufsauge bis mein Kopf irgendwann den eisernen Vorhang runterlässt und nichts mehr reinlässt. Allein schon die Aufmachung des Ganzen ist einen Umweg über den Potsdamer Platz wert.
Und noch ist der Tag nicht vorbei. In gut 2 Stunden sehe ich etwas blaues.

Verlinken mach ich später.

Berlin am Morgen

Gleich mal eines vorweg. Das Bett quietscht! Aber nur wenn man sich darauf setzt, wenn man drin liegt quietscht es seltsamerweise nicht mehr. Heute morgen musste ich sehr früh raus und den Wagen umstellen, weil ich gestern einen Parkplatz in einer für heute gesperrten Zone stehen hatte. Und jetzt geht es ab zum Frühstück…

Das Frühstücksbuffet ist auf ein Minimum reduziert…ich vermisse frische Früchte.
Zudem ist das Hotel im Umbau. Wenn ich über den Flur gehe, sehe ich überall Baumaßnahmen. Vorne an der Rezeption werden die Toiletten grade umgebaut. Einige Zimmer von meinem weg (die Tür stand ein Spalt weit offen) sind sämtliche Möbel zusammengerückt und mit Tüchern behängt. Aber ich will mich nicht beschweren, weil die ganze Chose kostet mich für die ganze Woche 280 Euro. Und das ist im Vergleich mit dem Hotel in dem ich im Sommer war, ein Witz.
Habe vorhin bei der morgendlichen Toilette festgestellt, dass ich meinen Fön nicht mit habe. Das wird dann der dritte Fön sein den ich mir in Berlin anschaffe. Warum immer der Fön? Die beiden letzten Föns liegen in Wohnungen zu denen ich keinen Zugang mehr habe. Und jetzt schon wieder…
Seltsam. Berlin und Föns. Ich begreife den Zusammenhang nicht.

Gestern Abend im Kino Filmkunst 66 gewesen und mir die Shocking Cartoons angesehen.

In Berlin

Ich bin da. Und ich habe länger gebraucht als ich anfangs gerechnet habe. Zwischen 2 Staus, davon einer den ich umfahren konnte und einem kleinen Migräneanfall während der Fahrt, war mehr als ein Stunde futsch. Aber jetzt bin ich da in einer kleinen Pension in der Xantener Straße. Das einzige was mich ein wenig schlaucht ist der W-Lan Anschluss. Es ist einer der Teueren von der guten alten T-mobile. Ich sage euch lieber nicht was er kostet… Sonst könnte ich mir es am Ende noch anders überlegen. Ansonsten scheint die Pension ok zu sein. Das Zimmer ist geräumig und es hat alles was sein muss. Die Möbel entsprechen zwar nicht dem neuesten Standard, aber solange die Matratze einigermaßen ist…
Jetzt werd ich mich mal auf die Socken machen und was essbares auftreiben.

Rumliegen

Das mit dem sich freiwillig melden war ein Schuss der verhallte und niemand hörte ihn. Also muss ich wohl oder übel einen Profi dafür anheuern. Das werde ich dann in Angriff nehmen wenn ich von Berlin zurück bin.
Ich sollte mich endlich auf die Hinterbeine stellen und mein Koffer packen denn morgen geht es in aller Frühe los. Ein Entschluss der aus einem seltsamen Umstand heraus entstanden ist. Ich habe seit ein paar Tagen ungewöhnliche Schlafstörungen. Ich wache morgens gegen 5 Uhr auf, oder noch früher und mein Schlaf ist dahin. Selbst wenn ich versuche mich noch mal umzudrehen und zurück in die Traumwelt zu gleiten, geht es nicht. Aber aufzustehen und etwas Sinnvolles (oder gar Unsinniges) zu tun fällt mir dann auch nicht ein. Ich könnte z.B. einen Eintrag im Tagebuch machen…nö. Ich könnte mir eine Tasse Kaffe machen…nö. Ich könnte mich kratzen wo es mich juckt…nö. Ich liege rum und starre in die Dunkelheit.
Ich bin unmöglich.

Geflügel & gute Laune

Übermorgen ist es soweit. Ich bin voll in Reisevorbereitungen. Und mir geht es gut. Hochstimmung.
Ihr kennt doch meinen Eulentick oder?
Hier ist eine die ich im September zu meinem Geburtstag bekommen habe.

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Vertrauen

Ich traue Blogger immer weniger. Der kurze Streik von vor ein paar Tagen hat mir sehr zu denken gegeben. Zudem wird es immer schwieriger die Postings zu senden und muss mehrmals publizieren bevor überhaupt etwas zu Vorschein kommt.

Es wird Zeit dass ich mir ein anderes Posting System zulege. Ich bin aber in PHP sowas von unbegabt dass ich dringend jemand bräuchte der mir da hilft. Schon allein das mit dem uploaden der Software auf meinen Host kostet mich mehr Nerven und Geduld als mir in meinem kleinen Mückenleben je zur Verfügung stehen wird. Also habe ich mich mal auf die Suche begeben und jede Menge gegoogelt und gefunden. Das geht von satten 250 Dollar für eine Software mit sagenhaftem Support einschließlich Upload auf den eigenen oder deren Server, bis hin zu frei verfügbarer Software aus diversen Communitys.
Und bei den freiverügbaren Softwares habe ich eine gefunden die ich nicht schlecht finde und das ist WordPress . Interessant fand ich vor allem dass es eine Unmenge an frei verfügbaren Templates gibt, dass es eine wahre Freude ist. Außerdem gibt es eine „kinderleichte“ *mir läuft bei dem Wort eine meterhohe Gänshaut über den Rücken* Anleitung wie man die Posts von Blogger auf das neue System überspielen kann.
Jetzt fehlt mir nur noch jemand der mir das Zeug auflädt… wer meldet sich freiwillig? Ich wäre auch bereit eine kleine Abfindung dafür springen zulassen.

Eine Krankheit

Ein Tag an dem das Fressen aller erster Stelle stand. Wie gruselig. Bei Muttern zu hause bei der ich fast jeden Sonntag eingalden bin, gab es ein tarditionnelles luxemburger Gericht. Judd mat Gaardebounen. Es war sowas von lecker, obwohl wenn ich jetzt daran denke und vor allem wie ich mich kurz danach und jetzt noch fühle, wird mir übel.
Ich glaube ich leide an Alzheimer Boulemie. Ich fresse wie ein Schwein und vergesse anschließend zu kotzen.

Aufgelesen

manchmal scheitern wir an unseren eigenen ansprüchen.
und manchmal, nach tagen mühevoller arbeit ist trotzdem nichts, was bleibt, lediglich eine undankbare leerstelle.
die einen machen daraus einen gewinn fürs leben, die anderen nennen es scheitern.

Reisverschluss

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IMDB (Internet Movie Data Base). Eine Tochtergesellschaft von Amazon hatte vor kurzem (ich habe es erst heute in der Newsletter mitbekommen) ein Preisausschreiben gestartet in denen die Teilnehmer ein fiktives Kinoplakat entwerfen sollten. Das oben ist der Gewinner.

Ein süßes Hundilein

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Dem Bild nach zu urteilen wisst ihr was jetzt kommt. Ja, genau. Ich muss gestehen dass ich ein Fan von den Macheren Nick Park und Steve Box bin. Ich mochte die Hühnergeschichte schon sehr. Und ich muss ebenfalls gestehen dass ich in Wallace und Gromit/In the Curse of the Were-Rabbit mit allergrößtem Vorbehalt ging. Soviel Vorschußlorbeeren sind mir nie geheuer.
Doch alles unberechtigt. Ich mag den Film sehr…
Ich weiss überigens nicht ob es überall so ist, im Vorspann läuft ein Kurzfilm von den Pinguinen aus Madagaskar ->(der überigens nicht gut war). Die Pinguine sind richtig Klasse und um Längen besser als Madagaskar selbst.

Tach auch…Server!

Aus irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Gründen, streikte meine Server gestern den ganzen Tag bis tief in die Nacht hinein. Bis ich irgendwann gegen 3 Uhr morgens entnervt aufgab. Ich hatte schon richtige Schweißausbrüche und Panikattacken, ich könnte nicht mehr posten. Was immer das auch war, es geht wieder. Gott sei’s gelobt, getrommelt und gepfiffen.
Der Entschluss steht fest ich werde nächste Woche wegfahren. Nicht wie die olle Else letzte Woche mal kurz nach Katmandu, ich bin da etwas bescheidener, ich werde nach Berlin fahren und zwar eine ganze Woche lang, mit Wagen, damit ich mobil bin. Näheres dazu gibt es später.

Im Kino

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Vera Drake eine Frau und Mutter in den fünfziger Jahren in England. Lieb, nett, immer freundlich, sie ist stolz auf ihre Arbeiterfamilie, arbeitet selbst als Putzfrau, hilft ihrem kranken Nachbarn, versorgt ihre alte Mutter. Hin und wieder hilft sie auch Frauen eine Fehlgeburt einzuleiten für nicht gewollte Kinder. Damals in England noch eine schwere Strafe. Bis eines Tages die Polizei vor der Tür steht…

Der Film steht und fällt mit der Schauspielein Imelda Staunton die derat in der Rolle aufgeht dass kein Wunder war dass sie für die Oscars nomminiert wurde. Es ist ein typischer Mike Leigh Film, der die Gabe alles, wirklich alles aus seinen Schauspielern heraus zu nehmen zu dessen sie fähig sind. Interessanterweise läuft am Anfang paralell dazu die gleiche Geschichte in besseren Kreisen der Gesellschaft ab, wo es kein Problem ist sich der ungewollten Schwangerschaft zu entledigen.
Der Film spukte mir noch lange gestern Abend im Kopf rum.

Festgefahren

Während der nächsten drei Tage werde ich kein Auto haben weil es in der KFZ-Werkstatt ist. Ein ungutes Gefühl zumal in Luxemburg. Wenn ich in Berlin oder in London bin ist mir das weitgehend egal, weil ich dort überall schneller voran komme mit U-Bahn und Bus. Aber in Luxemburg…
Es gab eine Zeit in der ich alles hier mit Bus und Bahn erledigte und es ging, obwohl es unsagbar zeitaufwendig war. Als ich dann endlich einen Wagen hatte, schwor ich mir nie weider in einen öffentlichen Bus zu steigen, was ich auch in all den Jahren mehr oder weniger eingehalten habe. Ich kann mich nur an ein mal erinnern, wo es nicht ging.
Und so werde ich ich wohl die nächsten drei Tage festsitzten, es sei denn ich breche den Schwur.
Mal sehen.

So regenerisch wie es heute morgen ausschaut so schön war es gestern. Uns als ich gestern nachmittag beschloss ein Rundgang um den See zu machen, wurde das Fotohandy zum Einsatz gebracht, das bisweilen recht schöne Bilder hinbekommt. So wie diese beiden:

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Dei beiden Nächsten sind vor ein paar Tagen entstanden. Das mit den Briefen ist ein Ausschnitt aus einem Bühnenbild ein Kindertheaterstücks, das andere wurde im der Brasserie 1900 in Echternach gemacht.

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Allerheiligen

Als ich heute morgen erwachte war es grau und es regnete. Typisches Allerheiligenwetter, dachte ich und überlegte mir was ich heute tun könnte. Ich erinnerte mich an die Engel von Berlin die lange Zeit in der Fotogallerie zu finden waren. Und so kam mir die Idee, weil es noch früh am Morgen war, dass ich hinüber zum Friedhoh gehen könnte und vielleicht ein paar Fotos machen könnte. Grau und trist wie das Wetter und im Kontrast dazu das Blumenmeer über die Grabsteine verstreut. Als ich meine Jacke anzog und zur Tür hinaus wollte, war es als ob jemand draussen das Licht eingeschaltet hätte.

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Durch die menschenleere Straße hinüber zum Friedhog gehend wurde es immer sonniger.

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Und auf dem Freidhof der sich dadurch auszeichent, dass er noch viele dieser hohen Kreuze besitzt, sah ich seit lagem den Engel wieder der irgendwann mal der Auslöser für die Fotosammlung war.

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Wunderschön seit jeher.

Ruhe

Ruhig und gelassen. Keinen einzigen Menschen heute gesehen und das war gar nicht so übel. Es hat zumindest meinem Büro hier ganz gut getan. Ich habe aufgeräumt und viel altes Zeug weggeschmissen. Und jetzt lesen oder fernsehen? Ein bisschen Arte ein bisschen 3sat… Immer die Ruhe.

In the mood for love

Nicht ich! Das würde etwas zu weit führen, wenn ich das auch noch hier niederschreiben würde. Nicht das es niemanden interessieren würde…aber…es bleibt außen vor. Punkt.
In the mood vor love ist das nagelneue Album von meiner besten Freundin Shlomit. Es wurde vor fast einem Jahr wärend einer Reihe von Live Konzerten im Inoui aufgenommen als Shlomit im achten Monat schwanger war. Bei den Aufnahmen war ich zugegen und es war ein wunderbarer Abend. Gestern kam die CD dann endlich raus. Noch im Auto vom Inoui zurück nach Hause hörte ich CD und war hin und weg.

Bestellen kann man sie unter inoui@pt.lu oder über die Homepage vom Inoui.

Ich bin kein Trampel

Heute morgen musste ich eines erfreut feststellen. Ich bin kein unsensitiver Trampel in all den Jahren geworden. Ich habe gestern Abend oder besser bis heute morgen früh um 5 den neusten Harry Potter ausgelesen und fühlte mich wie gerädert. Ohne irgendetwas zu verraten wollen, weiß wohl jeder dass in diesem Buch auch wieder jemand stirbt. Dass Joan K. Rowling grade den Charakter streben lässt, hätte ich nicht gedacht. Und so war es mir eben beim Aufwachen als ob die Welt sich verändert hätte, als ob sie nicht mehr die gleiche wäre wie gestern Nachmittag. Es ähnelte dem Gefühl einer Trauer die man für eine Person empfindet die berühmt war, die man aber selbst nicht kannte. Ich wusste nicht dass ein Buch mich heute noch derart mitreißen würde dass danach nichts mehr ist wie es vorher war.
Für alle die, die ich jetzt enttäuschen mag, dass grade ich Harry Potter lese, möchte ich sagen dass sie es selbst mal versuchen sollen. Leset und urteilet. Und sagt nicht dass ihr den Film schon gesehen habt!!!! Das lass ich nicht gelten.

Das Bild von gestern war überigens aus dem neuen Video ULO von Zap Zoo

Gediegen Schreiben & Video

Die neue Tastatur gefällt mir. Dezent in schwarz und metallic grau gehalten, sie klappert nicht mehr wie die alte, obwohl das ja ein für viele ein angenehmer Klang sein soll.
Und dann soll die Maus was ganz spezielles sein. Lasergesteuert und so präzise wie noch keine Maus davor gewesen ist. Ich muss ehrlich sagen ich merke nichts davon, außer dass sie bisweilen im ersten Anlauf ein bisschen hinterher hinkt. Und an die ergonomische Form muss ich mich auch erst gewöhnen.
Heute Abend ein Eine Video Release Party. Wie wo und was sag ich euch nachher. Aber das hier kann ich euch zeigen.

Shopping & Film

So schlimm wie gestern war es heute dann wieder nicht. Ich hatte da etwas vorgesorgt. Eine kleine Shoppingtour, wie z.B. eine neue Tastatur (an die ich mich grad erst gewöhnen muss) Und heute Abend Kino Pride and Prejudice. Schöner Film. Ich mag solche alte Geschichten wenn sie mit guten Schauspielern besetzt sind. Er fügt sich nahtlos in dei Reihe von den Filmen ein, wie Room with a View, Howards EndGosford Park, The remains of the day, Emma, Sense and Sensibility

Tun & Nichttun

Was für ein Tag. Als ich heute morgen aufstand noch immer müde von gestern und nicht grade in bester Laune, dachte ich das es das beste sei wieder ins Bett zu gehen. Dann hatte ich Alpträume angefangen von 2 Vorderzähnen die mir ausfielen, bis hin zu dem Augenblick, dass ich tränenerstickt aufwachte und flüsterte, dass ich nach Berlin will.
Das warf den ganzen Tag über den Haufen. Ich wollte mir einen schönen Nachmittag machen mit Buch, Spaziergang und dergleichen, stattdessen machte ich noch schlimmer indem ich auf den Friedhof ging zum Familiengrab. Ich brachte das Gesteck hin das meine Mutter für Allerheiligen geordert hatte. Und anstatt anschließend ins Kino zu gehen,um vielleicht auf andere Gedanken zu kommen, kaufte ich sinnlose Dinge im nächstbesten Supermarkt und fuhr wieder nach Hause. Und anstatt ins „Philo“ zu gehen und mal wieder seit langem einen Spiegelnachmittag einzulegen, setzte ich mich auf mein Sofa und schlief ein…bis vor einer halben Stunde.
Was ist los mit mir?
Und ironischerweise sehe ich jetzt grade auf Arte eine Reportage über eine Anleitung zum Glücklichsein…
Hoffnungslos…völlig hoffungslos.

Lang & müde

Mit einem langen Seuftzer, habe ich heute Abend das Labtop geöffnet. Es war ein langer Tag. Ein Tag mit vielen kitschigen Frisuren an jungen Mädchen die alle Komparsen waren und Kandidatinen für den Posten der Weinkönigin. Was mich dabei stutzig machte, war dass ich vor einem knappen Jahr fast das gleiche Thema hatte in einem anderen Film, da war es ein Schönheitswettbewerb. Genau so kitschig, genau so bunt und der Film, habe ich gestern gesehen, läuft seit dieser Woche in Belgien an. Miss Montigny
Und jetzt bin ich müde, kriege keinen klaren Gedanken mehr hin.
Gute Nacht.

Podcasting?

So kurz vor Mitternacht und ich bin noch wach. Es ist nichts besonders, weil ich die letzten Tage oft bis in die Nacht aufbin. Und doch muss ich morgen meinen Kopf auf ein paar andere Dinge einstellen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Drehtag beim Film? Ich bin nicht richtig in der Stimmung, aber da muss man halt durch…
Habe mich heute mal mit einer neuen Form des Bloggens auseinadergesetzt. Podcasting. (Für die nicht wissen was das ist habe ich hier eine Erklärung) Dabei habe ich mir ein paar davon angehört und fand die irgendwie ganz furchtbar. Vor allem wenn sie von Leuten stammen die eine schreckliche Stimme haben. Vielleicht bin ich auch nur auf welche gestoßen, die echt grausig waren…
Ich finde es ist eine seltsame Form des publizierens die mit dem eigentlichen Bloggen nicht einher geht. Es gibt z.B. Sauseschritt, bei dem man ganz genau hört, dass er das was er erzählt Punkt für Punkt aufgeschrieben hat und abliest. Warum vorlesen wenn es schon geschrieben ist? Dabei reizt die Idee an sich mich schon, weil es mich an meine Zeit als Radiosprecher erinnert. Vielleicht sollte ich es doch einmal wagen?!? Ich weiss dass ich es besser kann.

Lesewut & gute Laune

Gestern habe ich schlicht und einfach vergessen etwas einzutragen. Letzte Nacht bin ich bis morgens um 4 in ein Buch versunken. Ein solche Lesewut hatte ich schon lange nicht mehr.
So ein Tag wie heute war auch so ein seltsamer Tag, den ich so noch nicht unbedingt hatte. Zwei gute Freundinnen besucht, die eine erzählte mir eine furchtbare Geschichte über eine Bekannte deren Tochter unablässig in die Drogenszene abrutscht.
Die andere Freundin fühlt dass sie kurz davor ist in eine Depression zu rutschen, weil sie vieles in ihrem Leben leid ist und endlich Dinge in Angriff nehmen muss, die ihr schon lange auf dem Magen liegen.
Und ich stehe irgendwo dazwischen und bin gut gelaunt und mache Reisepläne.
Seltsam…

Congratulations 50 Jahre Eurovision Song Contest

…und der Gewinner ist ABBA mit Waterloo. Es war fast zu erwarten. Ich bin eigentlich per Zufall auf die Show gestoßen als ich nach Bella Block weiterzappte. Ich hatte nicht erwartet dass sie im Dritten zu sehen sei. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mal die Lieder gesammelt habe. Eben seit Abba gewonnen hatte. Irgendwann habe ich dann aufgegeben.
Es herrschte eine ausglassene Song Contest Stimmung wie sie schon seit Jahren immer wieder zu sehen ist, mit Witz und Kultcharakter. Jede Menge Ausschnitte aus den vergangenen 50 Jahren wurden gezeigt. Und was mir dabei frappierend auffiel waren die manchmal unmöglichen Kleider in gruseligen Farben und die peinlichen Tanzeinlagen. Aber es wurde auch als solches gezeigt und jeder amüsierte sich köstlich darüber. Es gab ein Wiedersehen mit vielen Sängern die man aus der Versenkung geholt hatte.
Schön, kultig, kitschig, Eurovision Song Contest eben.

Bella Block

…und die Frau des Teppichlegers.
Gescheite Sätze wie „Objektivität ist eine Eigenschaft die der Mensch nicht besitzt“. Und jetzt kommt grade ein klasse Verhör(oder doch nicht)…kurze Pause.
Sie ermordet ihn aus Angst vor dem Alleinsein.
Da setzt die Logik aus.
Der Film ist bis jetzt nicht besonders, aber ich glaube das dicke Ende kommt noch…
Er war in der Tat nicht besonders. Aber irgendwie macht die die Figur der Bella Block von Hannelore Hoger, die Sache wieder wett.

Titel im Kopf

Kennt ihr das? Es geht euch ein Titel im Kopf rum oder er war irgendwann mal sehr modern und plötzlich taucht er wieder auf und man weiß nicht so recht wohin damit. So ging es mir gestern. The Big Easy/ Der große Leichtsinn. Ein Film den ich bis dato nie gesehen hatte.
Einer der Filme den man absolut in den Achtzigern gesehen haben sollte. Und er ist für die Zeit auch nicht mal schlecht. Für die heutige Zeit ist allerdings sehr verstaubt und clichéhaft.

Ohne Fehler

Eine neue Spielerei von Blogger. Es gibt zwar schon eine Weile aber ich benutzte sie jetzt erst. Man kann durch ein kleines Plug-in auch Word benutzen für Postings zu schreiben. Das hat für mich den großen Vorteil, dass ich wahrscheinlich weniger Fehler schreiben werde weil sie sofort erkannt werden.
Und jetzt versuchen wir das ganze mal…