Ich kapituliere

Ich kann nicht mehr!
Mir stehen seit Tagen die Schweißperlen auf der Stirn.
Ich leide unter qualvollen Entzugserscheinungen.
Nachts träume ich davon wie ich am Notebook sitze und wie besessen in die Tastatur reinhaue.
Dann wache ich laut schreiend und schweißgebadet auf.
Es ist wie ein Fluch.

Ich…muss…BLOGGEN!!!

Das Ende

Ein seltsamer Tag heute. Es sind so viele Dinge passiert in den letzten Tagen. Es sind zwei Menschen gestorben die ich näher kannte und ich stehe kurz vor einer Theaterpremiere und bin nicht im mindesten motiviert. Nicht das es an den zwei Verstorbenen läge, ich glaube es ist eher das Stück an sich…
Zudem passieren noch so viele andere Dinge um mich herum und der Zeitpunkt kommt mir heute sehr ungeeignet vor. Doch ich habe es mir schon seit langem vorgenommen und vielleicht muss es so sein…

Heute ist der 29. Januar 2009

Vor genau 5 Jahren, am 29. Januar 2004 habe ich mit dem Augenblicke Blog begonnen. Damals hieß es noch „Carpe Diem“ lief unter Blogger.com und war alles andere ausgereift. In den fünf Jahren habe fast 2100 Beiträge geschrieben über alles Mögliche und Unmögliche.
Heute am 29. Januar 2009 werde ich das Augenblicke Blog beenden. Die Idee es zum Abschluss zu bringen, schwirrte mir schon lange im Kopf herum, doch war mir bis vor zwei Monaten nicht ganz klar, wie ich das anstellen sollte. Mein Freund Claude, der ein ausgesprochener Zahlenfreak ist, gab mir die Idee es am fünften Jahrestag des Blogs zu tun. Eine schöne Idee und eine schöne runde Zahl, so gesehen die kleinste Zahl zum Jubiläum feiern.

Warum ich das mache?
Weil ich finde, dass es an der Zeit ist etwas Neues zu beginnen. Fünf Jahre sind etwas mehr als 10% meines ganzen Lebens und ich finde das reicht.
Zudem habe ich vor die Masse an aufgeschriebenen Ideen, Überlegungen, Gedanken und Erlebnissen in einer Buchform heraus zu bringen. Ich habe bereits damit angefangen die ersten Monate zu verarbeiten und es sieht nach sehr viel Arbeit aus.

Und wie geht es hier weiter?
Ich weiß es nicht.
Ich bin sehr unschlüssig. Einerseits ist das Bloggen mit den Jahren eine große Leidenschaft geworden, andererseits denke ich, dass jetzt, da ich fünf Jahre lang fast täglich aufgeschrieben habe was mich bewegt, eine Pause nicht verkehrt wäre. Nach so langer Zeit wäre das lustigerweise auch eine neue Erfahrung.
Es wird also weitergehen, nur wie, wann und in welcher Form weiß ich noch nicht.

Ich möchte mich bei all meinen Stammlesern bedanken die mir über die Jahre die Treue gehalten haben. Hoch die Tassen und Schampusgläser auf fünf Jahre „Augenblicke“. Und auf ein baldiges Wiedersehen.

Fundstück

Das Foto fand ich eben in meinem Postfach bei Facebook wieder.

Das letzte Projekt das Thierry van Werveke im Kasemattentheater machen sollte. Es wurde aber ein oder zwei Tage bevor es stattfinden sollte, abgesagt, da es ihm da schon sehr schlecht ging.

Und als ich eben die Archive des Kasemattentheaters durchstöberte, fand ich nichts darüber. Das finde ich wiederum…

Verschlungene Pfade

Wenn ich meinen beruflichen Weg bis heute sehe, was ich alles versucht und ausprobiert habe, und ich noch immer das Gefühl habe nicht dort angekommen zu sein,wo ich einmal hin will, dann löst zuweilen eine große Einsamkeit in mir aus.
Ich bin 42.
– paramedizinischer Lehrgang (zumindest der Anfang davon)
– Friseurausbildung
– Friseurmeisterausbildung
– Make up Lehrgang

Mein Geld habe ich verdient mit:
– frisieren
– schminken
– Babysitting
– kellnern in Hotels, Restaurants, Discos und Bars
– Fritten & Frikadellen verkaufen
– Altenheimarbeit
-Minibus fahren
– Anzeigen verkaufen
– Redaktionsarbeiten
– Rundfunkmoderation
– Werbeaufnahmen
– Bücher auf Trödelmärkten verkaufen
– Castingarbeit
– modeln
– Schauspielei
– Regieassistenz
– Inspizients
– Beleuchtung
– Koordination auf Kunst und Kulturfestivals

Manches davon hat viel Spaß gemacht, manches weniger und bei ein paar Jobs wurde ich regelrecht ausgebeutet für einen Hungerlohn.
Ich glaube schon dass ich verglichen mit anderen ein bis dato ziemlich verrückten Lebenslauf habe und durch manches tiefes Tal gehen musste. Zurückblickend war die schlimmsten Jobs der in der Pommes Bude und Werbeanzeigen verkaufen.

Und mir kommt grad die Idee aus diesem Beitrag ein Stöckchen zu machen. Wie sieht das bei euch aus?

Ein nicht ganz ausgegorener „Moment mal…“ Beitrag

So steht es zu lesen seit einigen Tagen auf den Londoner Bussen.
Im Charles Darvin Jahr starten die Atheisten eine Werbekampagne von der sie selbst am Anfang nicht glaubten dass sie umsetzbar wäre.
Im SpOn steht nun zu lesen dass sich hier diverse kirchliche Organisationen in Europa regelrechte Busplakat Wettkämpfe liefern. Die Serie der Bilder findet ihr hier.
Eine dieser atheistischer Vereinigungen fand ich ganz besonders sympathisch wegen ihrem „No to Pope“ Slogan. (Allein schon die neusten Aussagen über Homosexualität die der Papst erst vor kurzem vom Stapel ließ, waren Grund genug dass sich mir die Nackenhaare hochstellten) Die No Pope Aussage ist aber eher als eine Provokation gedacht, denn Atheismus lehnt ja alle Religionen ab.
Doch finde ich, dass Atheismus  und  die darvinsche Evolutionslehre  immer noch zwei verschiedene Dinge sind. Genau so wie ich finde, dass Kirche und die christliche Religion nicht dasselbe sind. Das eine ist die Lehre an sich, die anderen sind die,…ich nenn sie jetzt mal „Ausführenden“.

Doch ist keine Lehre und kein Glaube die unumstößliche absolute Wahrheit. Und DAS ist für mich die absolute Wahrheit.

Das eigene Nest

Wer hat den Satz eigentlich erfunden:

Wenn du nichts Positives zu sagen weißt, dann sage gar nichts.

Nach dem kleinen Hype vom Wundermädchen (in dem ich ja eigentlich nichts schlechtes gesagt habe) hätte ich jetzt eine Kritik über ein völlig anderes Stück zu schreiben, in dem mir vieles nicht gefallen hat. Als kleine Versöhnung für die „Wilden aus Eschdorf“; das Stück wird nicht Laien aufgeführt, sondern von Profis!!
Doch frage ich mich wirklich ob etwas dazu schreiben soll. Wenn, dann würde ich mir nämlich ein eigene Nest sch…., und was hätte ich davon?

Hallo?

19 Januar 2009
20:48

Ach guck mal an mein Homepageserver ist wieder in Urlaub. Danke schön auch.
Ich hasse solche Ausfälle. Wenn ich schreiben will ich sofort schreiben und nicht erst die Chose per doc. Format schreiben und dann ins Blog kopieren.

Kennt ihr so Tage wo ihr euch vom allem und jedem verlassen fühlt? Heute war so ein Tag. Ich telefonierte und simste rum und keiner gab Antwort, oder erst sehr viel später. Da will man mal ein bisschen socializing haben und keiner kann.
Mist.

20 Januar 2009
8:59

Und der Server geht immer noch nicht.
Hallo? Ist da jemand?
(der Ruf verhallt in der einsamen Weite….)
Hallo!
(nichts….große Stille)
HALLO!
(immer noch nichts und das seit über 12 Stunden)

Langsam mache ich mir Sorgen.
Wenn bis heute Nachmittag immer noch nichts passiert ist, versuche ich mal jemanden telefonisch zu erreichen.

10:05
Und jetzt finde ich grad ein Video von Happyslip die Facebook erklärt…UND ICH KANN ES NICHT POSTEN!!!!!

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Im Hier und Jetzt

Na also, geht doch! Es lag aber nicht am Server sondern an meiner zugewiesenen IP Adresse die den Server meiner Homepage partout nicht aufrufen wollte. Router ausschalten, Router einschalten und schon geht es wieder. So einfach kann es sein, wenn man es weiß.

D’Wonnermeedche vun Eschdöerf

Gestern Abend, sah ich mir ein Dorftheaterstück in Eschdorf an. Nun könnte man sich wundern, dass ich als Liebhaber der profi Schauspielkunst sich so ein Stück ansieht. Doch sind es die Umstände die mich dazu führten. Das Stück ist eine Uraufführung und beruht auf einer wahren Begebenheit. „Däiwelskapp – D’Wonnermeedche vun Eschdöerf“ ist die Geschichte einer Frau um 1890 die sich mit Heilkräutern auskannte und in besagtem Eschdorf wohnte. Es kamen viele Leute zu ihr um vom den unterschiedlichsten Krankheiten geheilt zu werden.
Das Stück selbst wurde vom Bürgermeister von Eschdorf Marco Schank geschrieben und zu Ehren des fünfzig jährigen Bestehens der Fanfare Concordia Eschdorf aufgeführt. Regie führte, (jetzt kommt’s) mein Freund und einer der meist beschäftigten Regisseure Luxemburgs Claude Mangen. Nun könnte man die berechtigte Frage stellen, warum er sich dazu „herablässt“ ein Laienstück zu inszenieren.  Claude wurde in Eschdorf geboren und verbrachte seine Kindheit dort und es ist für ihn eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Ich selbst habe auch mein kleines Schäuflein dazu beigetragen in dem ich bein paar Bärte zu Verfügung stellte.

Gestern Abend war ich nun zugegen. Da ich von ziemlich weither kam, kannte ich keine Menschenseele  in der Schlange  vor der Kasse. Es ist ein völlig anderer Menschenschlag der sich ein Laienstück ansieht als die die regelmäßig in einem professionellen Theater anzutreffen sind. Und irgendwie wirken die Gesichter rauer, ungehobelter, wilder… Mir ging der Gedanke durch den Kopf, dass man das Dorf einmal casten müsste für ein Film der in den achziger Jahren spielt, man könnte viele davon 1:1 nehmen ohne sie auch nur im Geringsten zu verändern. (Mit den vorigen Satz will ich mich in keiner Weise über die Leute lustig machen, aber es ist einfach so)

Das Stück selbst ist ein recht gut konstruiertes Kriminalstück um das Verschwinden des Heilkräuterbuches des Wundermädchens sowie eines Giftpilzes und dem anschließenden Giftmord am Bürgermeister des Dorfes.

Es ist schön zu sehen dass eine Laientruppe unter einer professionnellen Regie regelrecht aufblüht und keine der klassischen Fehler macht, denen man immer wieder in anderen Laienstücken begegnet.

Zurück

Nach einer etwas seltsamen Rückfahrt mit dem Zug aus Paris bei der wir zwei mal fast den falschen Zug genommen hätten, bin ich nun doch endlich wieder zuhause in meinen eigenen vier Wänden. Diese Woche verging wie im Flug. Ich hatte zwischenzeitlich mal kurz ein paar Sätze geschrieben die auch im Blog stehen sollten. Seltsamerweise sind sie aber weg. Und wenn ich mir recht überlege ist es sogar ganz gut so. Sie waren in einem angeschwipsten Zustand geschrieben, der tags darauf einen gewaltigen Brummschädel zur Folge hatte. Merke: In Frankreich gibt es auch schlechten Wein.

Viel habe ich nicht von Paris gesehen. Ich muss gestehen dass ich erst einmal davor dort war, und dies auch aus Arbeitsgründen. In den zwei Wochen sah ich nur mein Hotel, die Metro, das Gebäude in den der Lehrgang war und diverse Restaurants.Mehr wäre zeitlich irgendwie schon drin gewesen, aber abends viel ich immer wie ein Stein ins Bett.

Meine in inzwischen sehr liebgewonnene Arbeitskollegin Katja, wollte es sich nicht nehmen lasssen mit auf dem folgenden Bild zu sein. Seit ein paat Tagen hängt Paris voll mit Dexter Plakaten und ich schwärmte ihr vor wie toll diese Serie sei.

Autsch

Die Tage sind lang.
Gestern Abend zusammen mit einer Arbeitskollegin etwas zu tief in Glas geschaut und dabei etwas zu billigen Wein getrunken. Die Strafe folgte heute morgen auf dem Fuß: Kopfschmerzen. Ich dachte, der Schädel würde mir explodieren. In Paris besoffen zu sein kann ganz lustig sein, hat aber fatale Folgen…

Zurück in Paris

…seit gestern morgen, als mich auf der Zugfahrt die Nachricht von Thierry’s Tod per SMS erreicht.
Gemeint ist Thierry van Werveke, der luxemburger Schauspieler und so etwas wie eine national Ikone, der sich aber selbst nie so sah. Ich habe mehrfach mit ihm zusammen gearbeitet. Letztes Jahr erhielt er den Grimme Preis für seine Rolle im Film „Eine andere Liga“.
Er war immer ein netter liebenswürdiger Mensch, trotz all seiner Exzesse und eines Lebensstils der alles andere als gesund war. Ich mochte ihn sehr.

Äddi Thierry… mir gesinn eis.

Von Hotelzimmern und Lehrgängen

Morgen geht es wieder nach hause. Ich habe nicht viel gesehen von Paris. Ausser mein Hotelzimmer, und….ja darüber habe ich eigentlich nichts geschrieben obwohl es kein Geheimnis ist und ich auch keinen Grund sehe eines daraus zu machen.
Ich bin hier um eine Make-up Lehrgang zu machen. Es ist ein Spezialisierung in einer gewissen Technik deren Ausführung hier aber zu weit führen würde.
Diese Firma hier stellt die Sachen her die ich Zukunft verwenden werde.
Im Prinzip hatte ich nur eine Woche geplant, aber ich werde ab Montag nochmal hier sein für eine Woche.

Brrr…

Ich weiß zwar nicht wie es in Luxemburg ist mit dem Wetter, in Paris ist es arschkalt.
Heute habe ich übrigens beschlossen, dass ich nächste Woche ebenfalls in Paris sein werde. Das Wochenende werde ich aber zuhause sein. Vielleicht habe ich dann ein wenig mehr Zeit um zu schreiben, als diese Woche.

Paris im Schnee

Ich bin ja nicht zum Vergnügen hier. Im Gegenteil. Dass es hier auch noch den ganzen Tag schneit und ungemütlich ist, macht die Sache nicht unbedingt besser. Am Freitag bin ich zurück, aber so wie es ausschaut werde ich nächste Woche wahrscheinlich nochmal hier sein…
Wir werden sehen…

Glück

Man sollte glauben dass es inzwischen keine offene WLAN’s mehr gibt. Doch ich hab Glück. In dem winzigen Kämmerlein im Hotel habe ich ein Netz gefunden das einwandfrei klappt.
Und gleich werde ich mich in den pariser Dschungel begeben.

Paris

Freunde und Feinde des Augenblicks, ich werde ab morgen für ein paar Tage berufswegen in Paris sein. Das Netbook nehme ich auf jeden Fall mal mit, aber ich weiß jetzt schon, dass ich in dem Hotel kein Internet haben werde.
Es wird also etwas ruhiger werden die nächsten Tage.
Seid schön brav, benehmt euch anständig und macht nichts kaputt.
Am Freitag bin ich zurück.
Ist ja nur kurz.
Zitat des Tages:Muss es denn immer tiefgreifender, polarisierender Themen-Content sein? Bei mir bekommt ihr sinnfreistes Nichts.
Via Womke

Unbeantwortet

Den Trick einen unbeantworteten Anruf auf einem Handy zu hinterlassen, damit derjenige diese Nummer zurückruft und dann kräftigst abkassiert wird, ist nicht neu. Aus deutschen Landen kenne ich den Trick schon seit Jahren.

Neu ist aber dass der Trick nun auch in Luxemburg angewandt wird. Ich hatte eben eine Nummer auf dem Handy und da ich eh einen Anruf erwartete, rief ich sie zurück, ohne groß aufzupassen. Und plötzlich sagte eine Stimme „Welcome to the Chatline…“ Weiter kam die Stimme nicht, ich hängte sofort ein.
+378 ist die Vorwahl von San Marino.
Hat jemand von euch schon mal so einen Anruf bekommen?
Ich werde morgen mal meinen Netzbetreiber anrufen und sehen was sich da machen lässt.

2009

So. Da wären wir also im Jahr 2009.

Und außer einem leichten Brummschädel beim Aufstehen, war alles so immer. Und so warten wir nun auf’s Christkind von diesem Jahr.

Eine gute Freundin meinte gestern: „Année 2009, que du neuf!“

Ein guter Vorsatz für das neue Jahr.  Ich habe darüber nachgedacht. Warum eigentlich nicht. 2009 wird es nur Neues geben. Nichts Altes, nichts Aufgewärmtes, nur Neues. Die Idee  ist nicht schlecht. Ich sollte sie auch beherzigen.

Handwerk

Dieses Foto erschien gestern von mir auf Facebook.

Es waren die Make-up Arbeiten an einem Modell für ein Fotoshooting. Ich selbst weiss genau was ich in dem Moment gemacht habe, aber da man es auf dem Foto nicht genau sieht, könnte man annehemen ich würde eine Schraube eindrehen.

To do Liste

  • Ein Friseurtermin noch vor Jahresende ergattern. Ich seh aus wie ein Vogelscheuche (siehe Foto vom vorigen Beitrag) Den Termin habe ich! Heute nachmittag!
  • Einen neuen schicken zweiteiligen Anzug erwerben. Ich habe eine Einladung zu einer Silvesterparty, die schicke Klamotten vorschreibt. Ich hatte die gleiche Einladung schon letztes Jahr und möchte nicht nochmal mit dem gleichen Zeug erscheinen.
  • In dem Zusammenhang den Kleiderschrank ausmisten und so einiges in den Kleidercontainer werfen.
  • Im Abstellraum endlich die ganzen Kisten mit den Büchern der Großmutter Marie durchsehen und verkaufen und weggeben. (Bücher wegwerfen kann ich nicht)
  • In dem Zusammenhang meine ganzen Kisten mit Arbeitsmaterial durchsehen, säubern und altes Zeug wegschmeißen. (…was zur Folge hat dass ich das alte Zeug in dem nächsten Monaten neu kaufen muss, weil ich ausgerechnet dann für eine Arbeit brauche…es IMMER so)
  • Ein Regal an die Wand schrauben an der Stelle wo sich die Bücherkisten befanden um mein Arbeitszeug unter zu bringen.

Schlaflos, rastlos, kraftlos

Ich sitze, mal wieder, aufrecht im Bett, schlaflos, rastlos, kraftlos, höre seit 2 Stunden schon DLF Büchermarkt Podcast Sendungen, lasse mir mit Buchkritiken den Kopf volllaufen und fühle mich doch unendlich leer.
Eben hatte ich die Idee einer Kurzgeschichte von einem Kleinkind das sexuell missbraucht wurde und dadurch den Hang hat frischgeborenen Kücken den Kopf abzubeißen und später den Berufswunsch ein Madonna Stalker zu werden…
Habe die Idee aber wieder verworfen, da die Geschichte mit diesem einen Satz bereits erzählt ist.
Ich sollte es mal wieder mit Whisky versuchen…wenn ich den welchen hätte.

Noch ein Hörtip

…von einer Weihnachtsgeschichte die eigentlich keine ist.
Paul Auster: Auggie Werns Weihnachtsgeschichte (Podcast)
Es ist die Büchermarktsendung vom DLF vom 24.12. und die Geschichte wird ganz!!! vorgelesen.

Ich muss dazu sagen, dass Paul Auster einer der Schriftsteller ist vor dem ich bedingungslos einen Kniefall mache.
Ich wünschte ich könnte schreiben er…

Wem der Name Auggie Wern bekannt vorkommt, es ist die Hauptfigur aus den Film Smoke, damals von Harvey Keitel gespielt.

Das war’s dann

…wohl mit Weihnachten. Und dieses Mal frage ich mich was es mit all dem Getue Wochen, ja Monate davor auf sich hat. Heute ist der zweite Weihnachtsfeiertag und morgen ist alles vorbei. Klappe zu, Affe tot.
Ich falle jedes Jahr erneut drauf herein und wenn alles vorbei ist, frage ich mich immer: War das schon alles?
Ja, das war schon alles. Ein einzig großer Konsumrausch. Ich bin da ja auch nicht ganz unschuldig. Ich gebrauche Weihnachten jedes Jahr auf’s neue als Entschuldigung mir Dinge anzuschaffen. Jetzt habe ich sie, und es ist nicht anders als vorher…

Eben sah ich eine große Loriot Retrospektive und der Sketch über die Familie die Weihnachten feiert. Ich habe an verschiedenen Stellen lauthals gelacht. „Zuerst schauen wir uns die Sendung im Ersten an, dann essen wir etwas , dann sagt Dickie sein Weihnachtsgedicht auf, dann packen wir die Geschenke aus und dann machen wir es uns richtig gemütlich.
Doch als Opa Hoppenstedt seine Mrschmusik Platte auf dem neuen Plattenspeiler abspielen will:
Opa, sei doch ein bisschen mehr gemütlich!
Wie sagte Sabine Christiansen über den Sketch? „Verordnete Gemütlichkeit.“
In mancher Hinsicht hielt mir dieser Sketch den Spiegel vor. Nichts war gemütlich, es war alles Stress pur. Und jetzt da es vorbei ist, fühle ich mich leer und ich frage mich was das alles sollte.

Ich habe es schon mehrfach geschrieben und auch von anderen immer wieder in der Vorweihnachtszeit gehört, dass ihnen dieses Jahr so gar nicht Weihnachten ist. Nun dieses Jahr hat es sich voll und ganz bewahrheitet.

Und nächstes Jahr?
The same procedure as every year.
Irgend etwas stimmt da nicht.

Ein Zwischenfall

Es gibt Tage an denen hetzt man atemlos hin und her und weiß eigentlich nicht so richtig warum. Und dann geschieht etwas was einen völlig aus der Bahn wirft, bzw. werfen würde, wenn man denn Zeit hätte drüber nachzudenken. Und plötzlich ist man heilfroh dass man hetzen muss um sich ja nicht damit zu beschäftigen.

Als ich am späten Vormittag nach Luxemburg-City zum Friseur meines Vertrauens fuhr, flog ich regelrecht den Eicher Berg hoch, weil ich nicht zu spät kommen wollte. Im zweiten Teil des Berges, kurz bevor man in den Boulevard Royal einbiegt, gibt es auf der rechten Seite einen kleinen Parkplatz der allerdings schon seit Jahren nicht mehr genutzt werden kann, weil man Absperrungsposten installiert hat. Ich sah schon weitem zwei Polizeiautos mit Blaulicht dort stehen und ich dachte nur: Sch… ausgerechnet jetzt muss ich in eine Kontrolle geraten. Doch als ich näher kam waren die Herren gar nicht an mir interessiert. Sie hatten den kleinen Platz mit Plastikband abgesperrt. In der Mitte lag ein Mann eilig zugedeckt mit einer Plane aber die Füße und der Kopf schauten noch ein wenig hervor. Es war mir sofort klar dass der Mann tot war. Er musste wahrscheinlich von weiter oben aus dem Park vom Pescatore hinunter gestürzt sein….
Es lief mir eiskalt über den Rücken und ich dachte sofort in die Rote Brücke die über das gleiche Tal führt, von der man aber inzwischen nicht mehr hinunter springen kann.
Für einen Augenblick stand die Welt still.
Und ich war heilfroh, dass ich noch so viel zu erledigen hatte…

Eine unendlich traurige Angelegenheit.

Der verwunschene Garten

Vor 4!!! Jahren hatte ich schon einmal über den Garten erzählt der gleich neben meinem Haus vor sich her wucherte.  Er gehörte zu einem Haus das schon seit Jahren leer stand.

Hier ein paar Bilder von Damals von dem Abriss.

Der Garten dahinter sah so aus.

Dann so:

Und jetzt 4 Jahre später, (warum das so lange gedauert hat ist schleierhaft) hat die Baufirma die das ganze Grundstück von Anfang an besaß, sich endlich aufgerafft etwas zu tun.  Jetzt sieht es so aus.

Was man auf den Bild nur erahnt: Gleich neben dem roten Haus links befindet sich ein abgrundtiefes Loch, das wahrscheinlich mal eine Parkgarage werden wird.  Jetzt vor den Feiertagen herrscht Gott sei Dank Ruhe. Aber sonst gehts morgens gleich los mit Betonlastern die oft vor meiner Haustür Schlange stehen, natürlich den Motor laufen lassen, bis sie dran sind um abzuladen. Es macht einen Höllenkrach und schlafen kann ich getrost vergessen.

Sinnieren über to do

Es ist zum Verrücktwerden! Ich kann nicht schlafen und höre grade die ersten Morgennachrichten im DLF. Dabei habe ich mir so viel für heute und die nächsten Tage vorgenommen, dass ich echt besser hätte ausgeschlafen zu sein.

Es ist so viel dass ich es eh nicht im Kopf behalte, also machen wir mal eine Liste wie es Monika im Hofgeschnatter Blog auch immer macht.

  • Ein Friseurtermin noch vor Jahresende ergattern. Ich seh aus wie ein Vogelscheuche (siehe Foto vom vorigen Beitrag) Den Termin habe ich! Heute nachmittag!
  • Einen neuen schicken zweiteiligen Anzug erwerben. Ich habe eine Einladung zu einer Silvesterparty, die schicke Klamotten vorschreibt. Ich hatte die gleiche Einladung schon letztes Jahr und möchte nicht nochmal mit dem gleichen Zeug erscheinen.
  • In dem Zusammenhang den Kleiderschrank ausmisten und so einiges in den Kleidercontainer werfen.
  • Im Abstellraum endlich die ganzen Kisten mit den Büchern der Großmutter Marie durchsehen und verkaufen und weggeben. (Bücher wegwerfen kann ich nicht)
  • In dem Zusammenhang meine ganzen Kisten mit Arbeitsmaterial durchsehen, säubern und altes Zeug wegschmeißen. (…was zur Folge hat dass ich das alte Zeug in dem nächsten Monaten neu kaufen muss, weil ich ausgerechnet dann für eine Arbeit brauche…es IMMER so)
  • Ein Regal an die Wand schrauben an der Stelle wo sich die Bücherkisten befanden um mein Arbeitszeug unter zu bringen.

Und wenn ich das alles geschafft habe kann von mir aus die Sindflut kommen.