Trash Theater

Ein Theaterstück wie das was ich heute Abend im Theatre du Centaure gesehen habe, gibt es nicht sehr oft in Luxemburg. Ein Trash Stück in Reinform. L’histoire de Ronald, le clown de Mc Donald’s heißt es und dauert ganz genau eine Stunde und fünf Minuten. Man kann eigentlich gar nicht erklären was man sieht. Zu Anfang sieht die Bühne aus wie eine Kasperltheater um sich nachher in eine knallbunte Mc Donald Spielwiese zu verwandeln. Drei Schauspieler die man als drei Jugendliche bezeichnen könnte, die aber auch Vater, Mutter und Kind durchgingen, liefern eine Show ab in denen ihnen nichts zu schade ist.
Sehenswert.

Sonntagslektüre

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Ein Thema das mich seit einer Weile auch beschäftigt, obwohl ich mich hier in meiner kleinen Ecke nicht beklagen kann, weil ich bis jetzt noch niemanden hatte, der sich voll daneben benahm.
Aber den Spreeblick Beitrag sollte doch jeder gelesen haben, der eine aktive Kommentarfunktion im Blog hat.

Neues Konzept

Ich bin am Überlegen, ob ich bei Joel.lu ein neues Konzept einführen soll.
Es ist an der Zeit dass ich etwas ändere hier. Es fing damit an dass ich einen anderen Header haben wollte, dann surfte ich über unzählige Seiten von Themes weil ich das Aussehen völlig verändern wollte, fand aber nichts was mir auf Anhieb gefiel.
Eine völlig andere Überlegung kam mir gestern Abend in den Sinn, als ich mir die Frage stelle, ob ich eine Kolumne schreiben könnte. Wäre ich in der Lage Woche für Woche eine Kolumne mit fünfhundert Worten über ein x-beliebiges Thema zu schreiben? Mir jede Woche ein Thema vorzunehmen, zu dem ich eine vertretbare Meinung habe?

„Wie das noch gleich mit der Schreibblockade vor ein paar Tagen…hä???“

Offensichtlich gibt es Leute die das können. Offensichtlich gibt es Leute die das können und dabei witzig sind, Esprit haben und sich gewählt ausdrücken.

Vielleicht ist es auch noch zu früh und ich sollte das Thema erst mal ruhen lassen bis ich mir im Klaren bin, was ich wirklich will.

Design For Living

Never split-up a winning team. (Geht der Spruch so?) Ihr erinnert euch an das Theaterstück von Tom Leick und Jules Werner, alle Sheakspeare Stücke in 90 Minuten?
Heute Abend haben die beiden Premiere mit einem neuen Stück im Kapuzinertheater. Design for Living. Sie haben neun weitere Schauspieler zu Verstärkung angeheuert, einen Regisseur aus London, eine gute Freundin von mir im Kostüm und mich in der Maske. Seit Montag laufen die Endproben ich bin jeden Tag fast 12 Stunden dort.
Stellt euch einen alten schwarz/weiß Hollywoodfilm von Ernst Lubitsch vor… Genau das seht ihr live und in Farbe mit allem Glamour auf der Bühne.

Ausgelaugt und schlaflos

… Es ist Jahre her dass ich in diesem einen Theater gearbeitet habe in dem ich jetzt arbeite. Seit Montag bin ich jeden Tag fast volle 12 Stunden an Stück dort. Gestern war ein schlechter Tag.
Und ich hoffe inständig heute nicht…

Schnee

Am Tag an dem ich vorletztes Jahr die Reise nach Korsika buchte, schneite es… wie heute. Das war ebenfalls im März. Heute war ich wieder im Reisebüro um die Reise(das gebastelte Licht) die ich nach der ganzen Maloche machen soll, umzubuchen (Gott sei Dank, nicht absagen…ufff)
Es wird übrigens wieder nach Korsika gehen.

?

Irgendwann habe ich mal etwas hier geschrieben, im Sinne von der Zeit hinterher zu rennen. Ich schau mal ob ich das noch finde…
Vor zwei Stunden Waking the Dead geschaut. Ich mag die Serie…
Irgendwie wird das alles nichts…

Argh, ich glaub ich habe ne Schreibblockade.
Eine Bolgblockade.
Es fühlt sich als ob eine Verstopfung mit Blähbauch hätte, auf dem stillen Örtchen sitze und es kommt nichts. Nicht mal ein Furz.

Schreiben gegen das Vergessen

Meine Großmutter mütterlicherseits (nicht Großmutter Marie) wird dieses Jahr 93 werden.
Gestern Morgen sagte sie einen Satz der mir noch lange zu denken gab. Sie sprach über alte Zeiten und als sie noch das Bekleidungsgeschäft führte. Dabei steigerte sie sich in eine Begebenheit hinein und brach abrupt ab…

… Das sind alles alte Geschichten, die längst vorbei sind und ich sollte sie vergessen. Die Dinge die vor ein, zwei Jahren oder letzte Woche passiert sind, weiß ich nicht mehr. Ich mag nicht in der Vergangenheit leben, aber leider ist das so wenn man alt wird.

Und plözlich war mir mein Blog noch viel wichtiger als je zuvor.

Von Schaltjahren, Premieren & Unlust

Habe eben nachgesehen ob ich das letzte Mal als wir ein Schaltjahr hatten, etwas am 29. Februar geschrieben habe. NEIN. Also ist heute ein Tag an den ich NIE geschrieben habe!!! Das heißt eigentlich doch, denn bei mir verschieben sich die Tage zeitlich immer nach hinten. Ich schrieb ein Posting am 1.März 2004 um 0:49, was also genauso gut am 29. Februar hätte sein können.
Der 29. Februar 2004 war ein Sonntag. Ein Sonntag an dem ich eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier hatte. Im Posting habe ich es nicht erwähnt, aber ich weiss es noch, denn wenn man nur alle 4 Jahre eine Einladung bekommt, vergisst man das nicht so schnell. Ich war mitten in den Proben eines Stückes in dem ich seit ewigen Jahren mal wieder selbst mitspielen sollte und mir war gar nicht nach feiern zumute. Der Mann der seinen Geburtstag feierte, ist einer der bekanntesten Kabarettisten in Luxemburg. Dieses Jahr wird er keine Party geben, da er heute Abend auf der Bühne steht. Er wird die 119 Vorstellung des Programms Vulltime im Inoui geben, von dem ich schon vorletztes Jahr im Dezember berichtet habe. Für Luxemburg ist das ein Erfolg ohne gleichen, denn es wurde noch nie ein Stück so oft am gleichen Ort aufgeführt. Morgen ist die 120. und allerletzte Vorstellung…

Und ich? Ich sitze hier, schreibe rum, obwohl im Zimmer nebenan ein paar Perücken darauf warten frisiert zu werden, und habe Lust zu gar nichts.

Beschreibungen

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail, in der ich aufgefordert wurde doch bitte eine zehnzeilige Biographie über mich zu schreiben, die in ein Programmheft kommt von einem Theaterstück. Versteht mich nicht falsch, aber hier in Blog munter drauflos schreiben und über Dinge zu berichten die mir im Alltag passieren, ist für mich eine Fingerübung. Einen beruflichen Werdegang kurz und knackig in zehn Zeilen unterzubringen, ist für mich ein Kraftakt sondergleichen. Es ist wie ein Orange auspressen und den Saft einkochen.
Da bewundere ich Leute wie Else Buschheuer deren Lebenslauf auf Westropolis in einem Satz untergebracht ist, ganze drei Zeilen braucht und dazu noch witzig ist.

else buschheuer, sächsin, irgendwie alterslos, hat ein kind, drei ehen und vier romane entbunden. sammelt filme, nachnamen, wohnorte, moderiert kino royal im mdr, bloggt auf www.else.tv und besitzt mehr romananfänge als socken.

Nomi

Als ich gestern Abend für mich die Housemartins wiederentdeckte, war mein erster Gang heute morgen zum Plattenschrank. Was ich dort wiederfand, bewies mir zum Teil, das ich so falsch mit meinem Musikgeschmack in den Jugendjahren nicht gelegen haben konnte.
Es gab mal eine Zeit in der ich Musik hörte die so weit ihrer Zeit voraus war, dass sie nur von „auserwählten“ Kreisen für fantastisch befunden wurde.
Die Rede ist von Klaus Nomi. Kennt den eigentlich noch jemand? Es war einer der ersten Prominenten der an Aids verstarb. Ich war versessen nach seiner Musik. Eine Mischung zwischen Pop und Oper ganz im Sinne der New Wave, obwohl die erst viel später kam.
Einer der Songs hatte damals für mich eine ganz besondere Bedeutung und wenn ich ihn heute höre habe ich immer noch eine Gänsehaut. Auf Nomis LP hieß der schlicht The Cold Song. Er ist aber aus der Oper King Arthur von Henri Pucell und heißt Oh What Power Art Thou. Ihn auf Clod Song umzutaufen war gar nicht so verkehrt.
Seht und hört selbst. Der Typ war eine Klasse für sich und irgendwie nicht von dieser Welt.

Am Abend getanzt

Kann sich noch jemand an die Housemartins erinnern? Es ist so ewig lange her dass ich das diese Songs gehört habe. Ich habe sie damals oft in meinen Mixtapes verarbeitet.

The Housmartins
Happy Hour

Caravan of Love

Me and the Farmer

Built

Wer sich übrigens fragt woher er die einzigartige Stimme des Leadsängers kennt…es ist Paul Heaton von der Gruppe The Beautiful South, die sich leider letztes Jahr aufgelöst haben.

Ausblick & Lichtblick

Die Arbeit wird in den nächsten Monaten zunehmen und sich bis Ende Mai hinziehen.
Deshalb habe ich mir ein Licht gebastelt. Ein Licht am Ende des Tunnels. Es war ganz einfach…
Das Licht heißt eine Woche Urlaub Anfang Juni, wenn alle Arbeit, die ich bis jetzt absehen kann, getan ist. Es ging ganz einfach. Man geht in ein Reisebüro, bucht und schwupps, ist man um ein paar hundert Euro ärmer.
Bis es soweit ist…wird es so wie in den letzten Tagen auch, hier etwas ruhiger werden.

Earth

Gestern in Kino Earth gesehen.
Da die rüstige Rentnerin den Film unbedingt sehen wollte und der englischen oder französischen Sprache nicht mächtig ist, waren wir im Cinemaxx in Trier, in einer Vorstellung an einem Samstag Nachmittag um 3. Das Problem mit Nachmittagsvorstellungen ist das Publikum. Es besteht weitgehend aus Kindern und Leuten die es nicht gewöhnt sind ins Kino zu gehen und sich dann dort so benehmen wie zu hause vor dem Fernseher. Es wird alles lautstark kommentiert. Oma, die ebenfalls mitgeschleppt wurde, muss von ihrem Sitzplatz aus der Mitte der Reihe, während der Vorstellung mindestens zwei mal auf Klo und der Enkel plärrt und schmeißt mit Popcorn um sich. Jetzt weiß ich wieder warum ich mir selten Filme ohne Altersbeschränkung am Nachmittag ansehe…ich schweife ab.
Der Film ist einer der schönsten Tierfilme seit langem. Atemberaubende Vogelperspektiven die man so noch nie gesehen hat. Perfekte Zeitrafferaufnahmen eines Waldes dessen Blätter sich im Herbst verfärben. Der Sprung eines weißen Hais in Zeitlupe, während er eine Robbe mit einem Bissen hinunterschluckt, oder die Jagd eines Geparden nach einer Gazelle, wie er sie zu Boden bringt und in den Hals beißt auch in Zeitlupe, sind Szenen die mir das Blut in den Adern stocken ließen.
Der Film ist absolut sehenswert und man sollte ihn sehen, solange er noch auf der großen Leinwand läuft, denn hier macht die Größe der Leinwand die Bilder noch um einiges beeindruckender.
Das einzige was mich störte war der Sprecher und seine recht belanglosen Kommentare, die man um mindestens drei viertel hätte kürzen können. Die Bilder sind so großartig dass sie für sich selbst sprechen.

In höchster Erwartung

Seit langem stille Mitleserin. Man glaubt man ja fast die Akteure hier persönlich zu kennen.

Den Satz fand ich eben in den Kommentaren eines Beitrages der Kaltmamsell. Ein Satz der mich überraschte, denn ich denke bisweilen beim Lesen anderer Blogs auch so. Man kennt den Autor über seine Vorlieben, seine Abneigungen, seine Hobbys, seine Haustiere und vieles mehr.
Interessant wäre es mal zu erfahren wie ich über mein Blog rüberkomme. Wie viel von dem was ich von mir preisgebe, erscheint dem Leser wichtig, dass er glaubt es sein ein Großteil meines Lebens? Was für ein Blid vermittle ich? Geht es soweit, dass ihr glaubt mich persönlich zu kennen, obwohl ihr mir noch nie begegnet seid?

Ein höchst gespannter Joël in Erwartung eurer Antworten.

Global Kryner

Langsam lichtet sich das Dickicht aus Terminen und Beschprechungen. Es werde endlich Licht!
Da ich ja Anfang des Jahres ein Schweigegelübde abgelegt habe hinsichtlich meiner beruflichen Welt, kann es ab und zu vorkommen dass es hier etwas stiller ist und ich nur jeden zweiten Tag schreibe.

Da ich gestern irgendwo in der tiefen Pampa von Luxemburg ein Fotoshooting hatte, beschloss ich anschließend ins Inoui zu fahren, weil das halt eben auch in der Pampa liegt. Als ich dort ankam platzte ich voll in den Soundcheck der Global Kryner, die noch bis Ende der Woche im Inoui zu Gast sein werden. Ich wusste es schon seit längerem dass sie dort sein würden, und ich hatte mir auch vorgenommen, mir ein Konzert von ihnen anzuhören, aber mit all den Terminen und…lassen wir das.
Ich saß still in einer Ecke hörte ein Lied das ich bestimmt schon hundertmal live gehört habe, weil es ein Jazz Klassiker ist. Somewhere over the Rainbow. Aber so es wie die Global Kryner spielen habe ich noch nie gehört. Es ist ein Volksmusik Schunkelversion, ohne es aber in irgendeiner Form zu veralbern und dass der klassische Jazzeinfluss dabei verloren geht. Ich saß da und wäre am liebsten geblieben, um mir das Konzert (dass übrigens aufgenommen wird und später auf CD erscheint) ganz anzuhören. Das werde ich nun morgen Abend machen. (Wenn ihr Glück habt ergattert ihr noch einen Platz, aber soweit ich weiss ist bereits alles ausverkauft.)
Auf der Homepage von der Band kann man sich eine Reihe von den Songs anhören. Mir hat es glatt die Schuhe ausgezogen!!! Von Madonna über Tina Turner bis zu den Black Eyed Pies wird nichts verschont.

Gegensätze

Ein Wochenende zwischen barocker Opernmusik und Techno verbracht um dann nach knappen 6 Stunden Schlaf am Sonntagmittag gediegen im Hotel Cravat zu speisen. Die Unterschiede könnten krasser nicht sein.

Zudem zieht und zerrt alles an mir für dieses und jenes Projekt und ich jongliere mit den Daten herum wie selten zuvor.
Es gibt viel Arbeit.

Hörbücher

Ich wusste bis vor kurzem nicht dass es ein Magazin speziell für Hörbücher gibt. Das hörBücher Magazin fand ich per Zufall am Freitag als ich durch einen Zeitschriftenladen stöberte. Es erscheint alle 2 Monate und besteht drauf unabhängig zu sein.
Toll daran ist dass man für 4,50 insgesammt 4 Hörbücher bekommt. Eines ist auf der CD Beilage, die anderen kann man im Netz runterladen. Eines davon habe ich mir gestern geladen und angehört als ich seelenruhig im Bett lag. Aber mit der Seelenruhe war es schnell vorbei. Der Prinzessin von Ivar Leon Menger ist nichts für zarte Gemüter. Ich saß kerzengrade im Bett und war kurz davor mir die Ohren zuzuhalten. Es sind vier spannende und nervenaufreibende Geschichten die keinen kalt lassen. Ich denke dass ich hier nicht so ohne weiteres den Freischaltcode rausgeben kann. Aber wer ihn haben möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar. Ich melde mich dann per Mail.

Wochenende

…und ich muss wie gehabt arbeiten.
Die Tatsache machte mich gestern am Telefon leicht fuchsig, da es um die Festlegung eines Termins ging, Anfang nächster Woche, der aber noch nicht ganz dingfest ist. Ich merkte an, dass ich dies aber noch diese Woche wissen müsste und nicht erst am Montagmorgen. Da ich es aber mit jemandem zu tun hatte, der gemütlich seine acht Stunden damit verbringt, sein Hinterteil auf einem Bürostuhl platt zu sitzen und noch nie abends spät oder nachts, vom Wochenende ganz zu schwiegen, gearbeitet hat, war es ihm völlig unverständlich.
„Aber da arbeitet doch niemand!“, bekam ich zur Antwort.
Ich habe mir die Antwort verkniffen, die mir unter den Fingernägeln brannte…

Epochen

Das tolle an meinem Beruf ist, dass ich immer wieder Theaterstücke, Opern und Operetten bekomme, aus historischen Epochen, die ich noch nie hatte.
Sant Alessio ist eine barocke Oper aus dem 17. Jahrhundert, die noch am Samstag in GTVL läuft. Sie ist eine Augenweide was Bühnenbauten, Kostüme und Maske angeht. Die Musik und die Geschichte des Sant Alessio aber sind sterbenslangweilig. Natürlich lässt sich über diese Art von Musik streiten. Aber länger als eine halbe Stunde halte ich diese Spinettmusik nicht aus.
Dirigent der Oper ist der bekannte William Christie, (dass er in der klassischen Musikwelt eine Größe für Barockopern ist, habe ich erst herausgefunden, als ich seinen Namen bei Google eingab)

Tschüß Henri

Als ich heute Abend vom Theater nach hause fuhr, hörte ich die Nachricht. Henri Salvador ist tot. Erst im Dezember gab er sein letztes Konzert. Im Deutschlandradio hatten sie die gesamte Kultursendung ‚Fazit‘ nach Mitternacht ihm gewidmet und seinem unglaublichen Comeback Album von 2002 Chambre avec vue. Für mich war es das Album des Jahres schlechthin. Es klingt nicht nur nach Sommer und Sonne, es riecht und schmeckt auch danach. Man fühlt sich tief in den Süden versetzt an lauen Abenden mit Sand und Meer. Ich hatte leider nie das Glück ihn live zu erleben, obwohl bis zu seinem 90 Lebensjahr auf der Bühne stand und sang.
Und während ich im Wagen saß und dem Lied Chambre avec vue zuhörte war es mir als ob ich nicht durch das eisig kalte Luxemburg fahren würde sondern durch die Nacht irgendwo hin wo es warm ist und die Grillen zirpen. Dabei hatte ich einen dicken Kloß im Hals.
Tschüß Henri, du wirst mir fehlen…

Chambre avec vue

Erwartungen

Es ist eines dieser Postings bei denen mir die Überschrift vor dem Posting einfiel.
Doch wenn ich überlege passt sie eigentlich ganz gut zu Dingen die ich den letzten Tagen erfahren habe. Ich selbst habe gelernt, dass ich meine Erwartungen in andere Menschen oder Dinge äußerst niedrig halten soll. Dann ist nämlich die Enttäuschung falls sie nicht erfüllt werden, geringer. Und wenn sie weit über die Maßen dessen hinaus gehen was ich mir erwartet hatte, die Überraschung um so größer. Ich habe schon seit langem diese Einstellung, alles und jedem gegenüber und es hat mir schon oft das Leben erleichtert.
Was aber wenn die Situation umgekehrt ist und man tritt an mich heran mit großen Erwartungen? Also das, was man im Leben die Chancen und Gelegenheiten nennt und die man möglichst nutzen sollte. Heute tat sich für mich eine neue berufliche Chance auf.
Wie groß sind denn die Erwartungen die man in mich setzt? Kann ich sie erfüllen?

Schokoseite?

Gefunden habe ich das schon vor ein paar Tagen, weiß aber nicht mehr genau wo. Pic Hacks. Der Trick ist alt. Er beweist dass kein Gesicht ebenmäßig ist. Meins schon gar nicht. Und von einer Schokoladenseite kann keine Rede sein.

Am Morgen gelacht 2

Es gibt im französisch/kanadischen Fernsehn eine Comedy Show die die Daily Soaps vergackeiert. Es dreht sich alles um die Familie Montgommery. Hier ist einer von unzähligen Clips, alle zu finden bei Daily Motion, bei dem ich Tränen gelacht habe.

Wochenende & Neuerungen

Wo war ich übers Wochenende? Na hier. Die rüstige Rentnerin hatte mich eingeladen da sie vor kurzem ein Gutschein für ein Wochenende geschenkt bekam.
Es gab jeden Abend ein fünfgäniges gastronomisches Menu, bei dem man gar nicht anders konnte als tagsüber sich sportlich zu betätigen. Ich war mindestens pro Tag zweimal schwimmen. (Ich meine richtig schwimmen, Bahnen schwimmen, nicht rumplanschen…gell Phlox!!!)

Was die Sache mit dem Headerwechsel angeht, so verschiebt sich das ein wenig nach hinten. Gewonnen hat eindeutig Header Nr.3. Es stehen im Moment nämlich andere Dinge an, die wichtiger sind und ebenfalls erledigt sein wollen, zumal da es sich um berufliche Angelegenheiten handelt.
Ein Neuerung gibt es aber. Das Echternach Fotoblog wurde in Augenblicke Fotoblog umgetauft und ist in ein anderes Verzeichnis gezogen. Ich habe noch so viele Fotos die ich posten könnte, die aber alle nichts mit Echternach zu tun haben. Also habe ich das Feld erweitert und die ersten Bilder vom Wochenende, als wir in Bourscheid auf dem Schloss waren, sind schon online.

Noch neue Header

Ok, ok, ok.
Nachdem claud^e bereits seine Meinung über den ersten Header abgegeben hat, habe ich mir das ganze dann noch mal überlegt.

Ich habe insgesamt 5 neue Header erstellt und möchte eure Meinung darüber wissen. Welcher gefällt euch am Besten?

Nr1

Nr2

Nr3

Nr4

Nr5

Zugegeben, die Nr1, mit dem Auge kam mir auf die Dauer zu „telefoniert“ vor, von wegen „Auge“ und „Augenblicke“, obwohl ich ihn jetzt, da ich ihn eine Weile gesehen habe, so schlecht nicht finde. All die anderen sehen etwas spacy aus, weil ich mal etwas Abstraktes haben wollte. Die Designs habe ich übrigens alle von Caedes Desktop Backrounds.

Ich für meinen Teil verabschiede mich ins Wochenende und entschwinde bis Sonntag Abend in ein Sport- und Erholungshotel. Bis dahin habt ihr Zeit euch zu entscheiden.

Neuer Header

Wenn die Dinge im Blog anfangen sich zu ändern, wie der Header z.B., dann ist das eine Vorankündigung für größere optische Veränderungen. Ich kann noch nicht sagen ob der neue Header mir selbst gefällt oder nicht. Er ergab sich beim Rumspielen mit PhotoImpact. (Ja, ich nutze PhotoImpact und nicht den völlig überteuerten und überschätzten Photoshop)

In anderen Worten, ich bin auf der Suche nach einem neuen Theme.

Lust, Caution

Lust Caution, der neue Film von Ang Lee, ist ein historischer Spionage Film der sich während des 2 Weltkrieges in Shanghai und Hong Kong abspielt.
Als ich gestern aus dem Film kam, war ich zum einen sehr bewegt ob eines Epos das knappe zweieinhalb Stunden dauert und ich hatte mir vorgenommen sofort etwas darüber zu schreiben. Doch ist es gut dass ich es erst heute schreibe, da ich jetzt eine gewisse Distanz dazu habe. Da ich mir selbst nicht so ganz im klaren war, was ich davon halten sollte, surfte ich erst einmal über durch ein paar Bloggs und Kritikerseiten um zu sehen, was dort darüber geschrieben steht.

Wenn ich etwas an Ang Lee sehr schätze, ist es die Tatsache, dass man keinen seiner Filme mit den Vorgängern vergleichen kann, da sie alle in völlig verschiedenen Epochen, Ländern und Generes angesiedelt sind. Lust Caution verbindet mehrere Genres in einem. Es ist ein Spionagefilm, ein Erotikthriller und zugleich ein historischer Film über ein Zeitgeschehen, von dem wir Europäer wenig Ahnung haben, da es uns damals auch nicht besonders gut ging und wir unseren eigenen Krieg zu kämpfen hatten. Insofern finde ich es höchst unfair wenn ich bei anderen Kritikern über Vergleiche lese.
Zu Anfang ist der Film etwas verwirrend da er Zeitsprünge macht, und man nicht genau weiß wo das ganze hinführen soll. Zudem breitete mir das beständige lesen vom Untertitel einige Mühe, da es eine Reihe von Szenen gibt die vermeintlich oberflächlich sind, bei denen sich erst viel später herausstellt was es damit aus sich hat. Die expliziten Sexszenen sind (vor allem die Erste!!!) schwer zu ertragen und es muss für die Schauspieler wahrlich nicht einfach gewesen sein. Doch vermitteln sie um so mehr wie zwiespältig das Verhältnis der beiden Hauptprotagonisten ist.
Ich mag den Film sehr und ich werde ihn mir wahrscheinlich noch einmal ansehen, aber dann in einer synchronisierten Fassung, weil ich das Gefühl habe doch einiges nicht mitbekommen zu haben.