L’Inoui

Vor ungefähr zwei Monaten fragte der P. mich ob ich ihm nicht einen Text für die neu gestaltete Homepage des Inoui schreiben könnte.
Zuerst war ich von der Idee begeistert. Aber als ich mich dann hinsetzte und anfing, war es schwieriger als ich dachte. Ich arbeite jetzt seit fast 6 Jahren dort. Jedes Jahr werde angeheuert für die hauseigene Theaterproduktion. Ich gehöre quasi zum Inventar des Hauses. Das macht es mir nicht leicht, denn um einen solchen Text zu schreiben, müsste ich eine Distanz dazu haben und es eher aus der Sicht eines Besuchers sehen.
Nach langem hin und her schrieb ich eine Art redaktionellen Text der mir überhaupt nicht gefiel. Er erinnerte mich an eine Zeit in der ich in der Reaktion für ein Werbeblatt gearbeitet habe, in der ich nur Lobeshymnen auf Firmen die Anzeigen schalteten, schreiben musste. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Da ich aber gerne meinen Verpflichtungen nachkomme, versprach ich Paul einen Text für mein Blog zu schreiben, den er dann für seine Zwecke verwenden und umgestalten könne.
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Erkenntnis

Der Mensch lebt von Hoffnung und die Hoffnung stirbt zuletzt.
Aber wenn sie tatsächlich stirbt, dann kommen schmerzliche Erkenntnisse.

.[…]Selbsterklärend. Freunde. Nichts im Leben ist Selbsterklärend. Deshalb trocknen Menschen ihre Haustiere in Mikrowellen. Der Mensch an sich verfügt über einen beschränkten geistigen Horizont. Der eine mehr, der andere weniger. Irgendeiner ist immer noch weniger intelligent als man selbst. Nur weil man nicht auf dumme Ideen kommt, sind andere dazu durchaus in der Lage. Selbsterklärend sollte man für immer aus seinem Wortschatz streichen.

Via Fräulein Julie
..und das Wort zum kommenden Sonntag

Tradition

Die Tradition will, dass portugiesische Mitbürger in Luxemburg ihr eisern zusammen gespartes Geld in ein Mercedes investieren und die Rückbank mit wahlweise Püppchen in selbst gehäkelten Kleidern oder oder grellbunte Kissen mit gehäkelten Rosen, kopfnickenden Bulldogs und nationalistischen Schals dekorieren.

So gesehen in meiner Strasse.

Trigami

Allein der Gedanke daran lässt mich schon grinsen. Vor allem da ich weiß, dass Fireball bei diesem Thema die Ohren spitzen wird.

Hier befindet sich genau das was ich NICHT in meinem Blog haben will. Trigami. Es ist genau das was Blogdelux und Vanksengroup bezwecken nur nicht so offensichtlich.
Auszug aus den Eingangstext von Trigami:

trigami bietet kosteneffizientes Marketing im Internet, indem Blogs als Marketing- und Marktforschungskanal genutzt werden. Blogger verfassen und veröffentlichen in redaktioneller Freiheit Produkt-Rezensionen in ihren Blogs und werden für diese Auftragsarbeit finanziell entschädigt. Die Rezensionen werden sichtbar gekennzeichnet. Die Rezensionen versorgen Unternehmen mit Aufmerksamkeit und wertvollem Feedback, denn Blogger gelten als early adopters und Meinungsführer. Damit haben die Rezensionen eine glaubhafte und langfristige Werbewirkung.

Etwas muss man trigami lassen. Sie beziehen ganz offen und klar Position. In den vier Sätzen wir eindeutig erklärt was Sache ist. Wenn du als Blogger bei ihnen mitmachst lässt du dich intrumentalisieren.
Ha! Nie und nimmer!

Via Womke

IBAN dank Google Blog

Nachdem ich den kleinen Wutanfall hatte wegen der Überweisung, habe ich das hier gefunden:
Der IBAN Rechner. GENIAL!!!
Man gibt die Kontonummer und Bankleitzahl ein und ein paar Millisekunden später spuckt dir das System die gewünschten Zahlen raus.
Besser geht’s nun wirklich nicht.
Gefunden habe ich die Seite über eine Suchmaschine die den wenigsten bekannt sein dürfte. Google hat eine Suchmaschine speziell für Blogs entwickelt. Die Google Blog Suche. Sie befindet sich zwar noch immer in der Beta Phase aber sie klappt einwandfrei. Man kann sie sogar als Searchtool in Firefox einbauen.

IBAN & BIC

An alle deutschen Firmen, die ihr so gerne eure Produkte ins Ausland verkauft!
Gewöhnt euch ein für allemal an die IBAN Nummmer und BIC Code anzugeben, verdammt noch mal!
Euer veraltetes System mit Bankkonto und Bankleitzahl taugt europaweit einen Scheißdreck!

So das musste mal raus, jetzt ist mir besser. Es stinkt mir gewaltig immer wieder extra nach den richtigen Zahlen fragen zu müssen, wenn ich etwas überweisen soll.

Feuer

Letzte Nacht als ich nach hause kam und den Beitrag über den Film schrieb, hörte ich Sirenen von der Feuerwehr, von Krankenwagen… Es beunruhigte mich nicht weiter da die Notfallwagen alle nicht weit von mir untergestellt sind. Ich höre sie fast jeden Tag. Da das Geheule nicht aufhörte und immer mehr Wagen an meinem Haus vorbei rauschten ging ich hinaus. In meiner Straße am unteren Ende, dort wo die Fußgängerzone beginnt brannte es in einer Pizzeria. Es schien ein Kaminbrand zu sein. Da dort alle Häuser sehr verschachtelt und nah beieinander gebaut sind war es für die Feuerwehr nicht einfach an den Brandherd heranzukommen. Zu sehen gab es nicht viel. Und weil ich nicht zu der Sorte gehören möchte die man Gaffer nennt, ging ich wieder.

Das Leben der Anderen

Warum habe ich mich solange dagegen gesträubt mir den Film anzusehen? Weil durchweg jeder sagte dass der Film absolut sehenswert ist? Oder hat es sich schlichtweg nicht ergeben? In Deutschland (und auch hier) gibt es Film schon seit einer Weile auf DVD. Da wir aber von der Benelux Verteilung abhängen kommen deutsche Filme oft viel später hier in die Kinos. Heute und gestern lief er in dem kleinen Kino ich Echternach. Für mich die letzte Gelegenheit ihn auf einer großen Leinwand zu sehen.

Else Buschheuer (die ebenfalls aus dem Osten ist) schrieb bereits letztes Jahr, dass es der ultimative Film über die DDR sei. Mit ihm wäre alles gesagt was es über die DDR zu sagen gibt. Ich kann es nicht beurteilen ob es so ist. Für mich ist es der erste Film der mir die DDR ein Stück weit verständlicher und deutlicher gemacht hat. Er macht die beständige unterschwellige Angst sichtbar. Ich habe eine deutsche Freundin die Schauspielerin ist, aus dem Osten kommt, die aber schon weit über 10 Jahre in Luxemburg wohnt. Sie hat die Verhöre der Stasi mitgemacht, aber sie gab niemals auf und hat sich immer gegen das Regime gestellt. Sie ist heute noch eine von denen die sofort auf die Barrikaden gehen würde wenn etwas nicht stimmt. Ich dachte immer ich würde sie verstehen. Doch jetzt nach dem Film verstehe ich sie besser als je zuvor.

Krimi

Ich such grad vergebens eine Kritik über den Dreiteiler von Rosa Roth, Der Tag wird kommen. Ich habe mir sie eben alle drei in einem Abwasch angeschaut. Ich fand ihn gut aber auch nicht so berauschend. Ich kann nicht sagen wie er gewirkt hat wenn man ihn live alle 2 Tage einen Teil davon sah, aber so wie ich jetzt, alle drei am Stück, kam es mir sehr langatmig vor. Die Geschichte ist die Länge gezogen es hätte auch für einen Zweiteiler gereicht. Es wurden eine Reihe von Klischees bedient die nicht unbedingt hätten sein müssen. Iris Berben als Rosa Roth fand ich dieses Mal besonders gut, weil sie sich nicht wie sonst in der Serie im Ego des ‚lonely Cop‘ suhlt. Das Drehbuch liefert nämlich viele Gelegenheiten dafür. Stattdessen bedient sie schön präzise die Geschichte. Mario Adorf hingegen rutschte als Bösewicht ziemlich ab. Er hat schon bessere gespielt.

Nachtrag: Habe eine Kritik in der Welt gefunden die auch nicht soooo gut ausfällt.

Ablenkung

Die wie vielte Vorstellung ist es heute? Ich weiß es nicht. So an 60 werden es schon sein. Und es ist noch lange nicht vorbei.
Kleine Erklärung: Das Stück heißt Vulltime läuft seit Dezember letzten Jahres zwischen 2 oder 3 Wochen pro Monat im Inoui. Ich fahre die Beleuchtung und den Ton. (Ab und zu mache ich auch mal was anderes als die Maske) Da ich das Stück auswendig kenne und nicht so viele Änderungen sind, (15 insgesamt) habe ich dazwischen Zeit zum bloggen, immer mit einem Ohr die Vorstellung verfolgend.
Ein kleines Risiko besteht immer dass ich was verpassen könnte, aber das macht die Sache spannend…

Nachtrag: Ich sollte aufhören während den Vorstellungen Einträge zu schreiben. Wenn ich sie im Nachhinein lese sind sie für die Katz, weil ich mich eh nicht konzentrieren kann auf das was ich schreibe.

Neu

Ist schon jemandem aufgefallen dass es etwas neues gibt im Blog?
Nein?
Selbst Schuld!
Kuckt mal genau hin!
Richtig!
Da oben!
OBEN!
Rechts neben ‚Über mich‘!
Ja genau da!
Mann!

L’Envers

Am Tag der inoffiziellen Eröffnung vom Retour de Babel (da geht es heute übrigens ganz offiziell los) war ich später noch auf einer weiteren Eröffnung. In Esch hat eine neue Bar aufgemacht mit Namen l’Envers. Der Champagner floss in Strömen und ich konnte nicht anders als darin baden. Fabrice, ein Freund den ich bereits mehrfach hier erwähnt habe, hat sie eröffnet.

Ein Begräbnis

Ich war der letzte der auf dem Friedhof erschien kurz bevor die Gedenkfeier losgehen sollte. Es waren an die hundert Leute dort. Es lag eine bleierne Schwere über dem ganzen. Es dauerte noch eine ganze Weile bis der Pastor erschien. Die Minuten schlichen regelrecht vorbei. Es sagte niemand ein Wort. Da ich zur Verwandschaft gehörte musste ich rechts vom Sarg stehen. Alle anderen standen Spalier links und rechts den Weg bis zur Leichenhalle hin. Also musste ich diesem Weg hinunter, und wurde von allen sichtlich begutachtet und taxiert. Da das Begräbnis in einem Dorf stattfand, kam es mir zumindest so vor. Es war drückend heiß und die surreale Stille, ließ es noch heißer erscheinen. Der Pastor leierte die kurze Predigt mit einem Affentempo herunter und da er nur ein Fistelstimmchen hat, verstanden die Wenigsten was er sagte.
Vielleicht mag es schäbig erscheinen, aber da ich keine Trauer verspürte und sich auch keine Besinnung bei mir einstellen wollte, verspürte ich den Drang laut zu lachen. Dabei vielen mir Dinge auf die diesen Drang steigerten. Vor mir stand eine Frau so Anfang 70, piekfein zurecht gemacht, die Haare frisch frisiert. Sie gehörte offensichtlich zur Familie der Witwe, denn ich kannte sie nicht. Da ich etwas schräg hinter ihr stand, entdeckte ich auf ihrer Wange eine kleine Warze aus der vier pechschwarze endlos lange Haare wuchsen. Man sagt dass man diese Haare nicht ausreißen soll, doch es kribbelte so sehr in den Fingerspitzen, dass ich am liebsten daran gezupft hätte.
Ich hatte nicht vor anschließend noch zur Messe zu gehen, doch da einer Sargträger mich kannte, drückte er mir den Umschlag mit sämtlichen Beileidskarten in die Hand die bereits am Sarg abgegeben worden waren. Also musste ich hin.
Ich musste krampfhaft überlegen wann ich das letzte Mal in einer Messe war. Diese ganze Zeremonie habe ich als Kind wöchentlich über mich ergehen lassen. Aber begriffen habe ich immer noch nicht wann man aufsteht, sich hinsetzt oder oder kniet. Da ich in der dritten Reihe saß, konnte ich mich an Vorderen orientieren die alle etwas kirchenfester sind als ich. Und wie das Schicksal manchmal will, sass schräg vor mir die Frau mit der Rapunzelwarze. Ab und zu schniefte sie in ein Taschentuch oder tupfte sich die Tränen ab. Ich ließ von dem Gedanken ab ihr die vier Haare aus der Wange zu reißen.
Stattdessen sah ich mir die Kirche genauer an. Sie ist nicht sehr groß hat aber alles was eine Kirche haben muss. Kompakt eben. Es gibt, und das erstaunte mich sehr, vier bombastische Beichtstühle. Für die kleine Kirche erscheint mir das sehr viel. Sind die Dorfbewohner etwa Vielsünder? Man könnte hier einen Beichtmarathon abhalten. Ein anders Kunstwerk fand ich äußerst scheußlich. Der Altar ist eine große Skulptur deren Figuren mich in ihrer Form, Haltung und Gesichtsausdruck stark an die Kunstwerke der dritten Reiches erinnerte.
Nach der Messe ging es wieder hinaus in die Hitze.
„Danke dass du gekommen bist, Joël.“ ,sagte die Tochter des Verstorbenen. Ich drehte mich um und schaute in ein lächelndes Gesicht mit verquollenen Augen. Es wurde mir schlagartig bewusst dass, dass ich hier nicht auf irgendeiner christlichen Veranstaltung war, sondern auf einem Begräbnis. Ich weiß wie es sich anfühlt jemand zu verlieren. Ich drückte die Tochter des Verstorbenen gab ihr einen Kuss auf die Wange und entschuldigte mich das ich nicht mit zum Leichenschmaus bleiben könne.
Ich hätte es nicht ausgehalten.

Trauer ?

Ich habe es bis vor einer Stunde verdrängt. Aber ich komme nicht drum herum. Um halb vier muss ich auf ein Begräbnis. Ein Cousin meiner Mutter ist gestorben. Es erscheint absurd bei dem strahlend schönen Wetter auf einem Friedhof zu stehen. Zudem kannte ich den Mann kaum. Ich versuche grad hochzurechnen wie oft ich ihn in meinem Leben begegnet bin… 10, 15 mal vielleicht.
Seltsam.

Retour de Babel

Das was ich euch jetzt zeige ist eine kleine Exklusivität. Gestern Abend war die inoffizielle Eröffnung der großen Migrationsausstellung Le Retour de Babel ( Die Wiederkehr von Babel) in Dudelange. Die Künstler konnten alle Leute einladen, die alle direkt oder indirekt zu der Ausstellung beigetragen haben. Ich habe Ende letzten Jahres an den Werk Vision d’Elles von Elvire Bastendorff mitgearbeitet.
Die alten Hallen der Eisenverarbeitung dienen als Ausstellungsfläche. In der ersten Halle ist eine riesige Bühne untergebracht für Konzerte und sonstige Veranstaltungen. In der zweiten Halle befindet sich die Bar. Und hinten in der dritten und größten Halle befindet sich die Ausstellung.
Diese Halle ist mir sehr vertraut da sie davor als Filmstudio diente und ich dort über die Jahre an vier verschiedenen Filmen mitgearbeitet habe. Es war ein komisches Gefühl, es kamen sehr viele gute aber auch schlechte Erinnerungen hoch.
Man sollte sich viel Zeit nehmen für die Ausstellung, den es gibt so einiges zu sehen und zu lesen.

Ganz fertig war die Ausstellung noch nicht, es wurde noch in vielen Ecken gehämmert und gebastelt. In den großen weißen Würfeln sind die Exponate zu sehen. Es sind Geschichten und Schicksale von Menschen die alle aus- oder zugewandert sind. Da viele von den Leuten gestern da waren, entstand eine Stimmung die so mitreißend und berührend war, dass ich gerne noch länger geblieben wäre.
Aber ich musste noch zu einer weiteren Eröffnung…

Zielgruppe

Ich habe eben ein Button gefunden, das mich zu einer Seite führte, die ich hochinteressant fand. Der Button heißt ‚ Keine Zielgruppe‘.

Keine Zielgruppe

Ihr dürft ruhig drauf klicken und dann in aller Ruhe lesen was da steht. Beim Lesen musste ich an Bolgdelux und die Vanksengroup denken.

Buddah-Bar

Die neunte Buddah-Bar habe ich mir gestern zugelegt. Allein schon weil ‚by Ravin‘ drauf stand.
Und sie ist gut. Atemberaubend gut.
Gestern Abend lief sie auf dem Heimweg im Cabrio bei offenem Verdeck.

Schweben

Seit Ostersonntag! Der erste freie Tag! Mir kommt es bisweilen so vor als ob ich ihn nicht verdient hätte… Ich schwebe regelrecht durch die Gegend.

Zwischenstand

…und als ich dann zuhause war viel ich wie ein Stein ins Bett.
Jetzt sind es schon beinahe drei Tage her. Da die Dreigroschenoper Studenten von den Universitäten der Großregion mit Profischauspieler auf der Bühne vereinte, war die Abschlussfeier umso emotionaler, da es für die Studenten der erste große Erfolg war. Es flossen ein paar Tränchen und man wurde immer wieder in Arm genommen und feste gedrückt.
Aber es sind die Augenblicke, die mich immer wieder daran erinnern, warum ich diesen Beruf gewählt habe und nie genug davon bekomme.
Es war gut, dass ich gleich am nächsten Tag wieder ran musste und im Inoui stand.

Heute saß ich (fast) den ganzen Tag in einer Think Tank Sitzung. Maskénada, eine Produktionspaltform, bei denen ich schon seit 7 Jahren Mitglied bin hatte dazu eingeladen. (Maskénada war übrigens Koproduzent der Dreigroschenoper)
Was alles besprochen und diskutiert wurde, darüber kann und will ich nichts erzählen, da es auch um produktionsinterne Dinge ging. Aber ein Video als wir alle auf der Terrasse des Cafés vom National Museum saßen…

Seuftz

Es war schön. Die letzte Vorstellung der Dreigroschenoper. Jetzt bin ich im Inoui und blogge per Handy. Schreibe mehr wenn ich zuhause bin.

Zugekleistert

Ich gebe zu, dass die Lieder der Dreigroschenoper von Kurt Weil, meine musikalische Gehirnwindungen zugekleistert haben. Ich bekomme die Melodien nicht mehr aus dem Kopf. Ich kann auf dem Nachhauseweg noch so viele unterschiedliche Musik hören wie ich will, es hilft nicht. Irgendeins der Lieder summe ich vor- und rückwärts.
Heute ist es: Wovon lebt der Mensch?

Denn wovon lebt der Mensch? Indem er stündlich
Den Menschen peinigt, auszieht, anfällt, abwürgt und frisst.
Nur dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich
Vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist.

Ihr Herren, bildet euch nur da nichts ein:
Der Mensch lebt nur von Missetat allein!