Der definitiv letzte Eintrag für Teneriffa.
Ich wollte noch einmal kurz auf das Buch von Ferdinand von Schirach Verbrechen hinweisen.
Vor allem die letzte Geschichte „Der Äthiopier“ hat mich so mitgenommen, dass ich eben im Restaurant sass, und die Tränen bis zum Anschlag stehen hatte was den Kellnern nicht entging und ich eine riesen Portion Brandy zum Kaffee bekam… na ja.
Für die die den Link im Beitrag davor nicht angeklickt haben und sich die Mühe nicht gemacht haben zumindest ein paar der Kritiken bei Amazon zu lesen; Ferdinand von Schriach in Anwalt für Strafrecht. In dem Buch Verbrechen bündelt er eine Reihe von seinen eigenen Fällen und breitet sie hier als Kurzgeschichten auf. Ich nehme an das er sämtliche Namen und zumindest ein Großteil der Orte geändert hat.
Aber die Geschichten die das Leben schrieb sind einer ergreifender als die andere und so wunderbar geschrieben, dass ich bisweilen körperlich die Geschichten miterlebte. Ich hatte Gänsehaut, war unsagbar traurig, musste passagenweise lauthals lachen, und war jedesmal zu tiefst berührt von den Schicksalen die beschrieben wurden.
Es erinnerte mich an die Geschichte die in der Süddeutschen Zeitung stand in der seine todkranke Frau erschoss…
Ich weiss noch dass ich sie an einem Sonntag Morgen lass und dabei Rotz und Wasser heulte.
Ich glaube es war sogar das erste mal dass Thierry mir einen Kommentar hinterliess…
Link zu Bis der Tod euch scheidet. (Die Story ist immer noch online!!!)
Und somit schliesse ich das Blog für Teneriffa.
Ab morgen (oder übermorgen) wieder wie gewohnt aus Luxemburg.










Das Tolle an Joel und Ethan Coen ist, dass man sich auf sie verlassen kann. Da wo Coen Brothers drauf steht ist Coen Brüder drin. Ich selbst bin nicht der große Fan von Western und wenn er nicht von ihnen wäre hätte ich Bedenken gehabt. Und genau das ist es was ich bei den Coen Brüdern so klasse finde, sie nehmen ihre Geschichten nie bitter ernst. In den blutigsten Szenen schwebt immer eine kleine Ironie mit, dass man doch grinsen muss.
Was für eine tolle Geschichte! Hier funktioniert wirklich alles. Angefangen bei Colin Firth dessen Gestotter so perfekt ist, dass man absolut daran glaubt. Doch ohne Geoffrey Rush der auch ein Klasse für sich ist, wäre der Film nur die Hälfte wert. Und schließlich Helena Boham Carter, die die kleinen fast unsichtbaren Ticks der späteren Queen Mum übernommen hat.
