eReader (2)

Oh ha!

Ich überlege grad wie diesen Beitrag beginnen soll im Rückblick auf den ersten Beitrag über den eReader OYO….

Tatsache ist, dass er eine Reihe von Vorteilen besitzt aber eben auch ein speziell für Luxemburger riesen Nachteil. Das Problem wäre relativ einfach zu beheben, wenn die Länderabfrage nicht wäre… Kurzgefasst ich habe wegen diesem Problem stundenlang mit der Hotline von Thalia telefoniert und es war am Ende nicht zu lösen. Der OYO sperrt den Zugang auf das Thalia Konto weil Luxemburg nicht zu den zugelassenen Ländern gehört. Dabei klappte es seltsamerweise zu Anfang ganz gut.

Ich war anschließend so sauer dass ich die schicke Ledertasche und den Oyo zurück ins Geschäft gebracht habe. Hier muss ich nun ein Lob aussprechen denn die Verkäufer haben restlos alles zurückgenommen obwohl ich keinen Kassenzettel mehr hatte, und mir einen Gutschein ausgeschrieben. Den habe ich dann nach einiger Überlegung gegen einen anderen Reader ausgetauscht und zwar den hier:

Der Sony Reader Pocket Edition. Obwohl die erste Generation davon als das schlechteste Produkt das Jahres verschrieen war, so ist dieser Reader aus der zweiten Generation doch ganz ok, zumal da ich jetzt Vergleiche anstellen kann.

Kostenpunkt: 179 Euro, also 40 Euro mehr als der Oyo.

Was er NICHT hat:

– WLAN. Man muss ihn an den Computer per USB anschließen um die Bücher mittels des Programms Reader Library zu übertragen. Ohne dieses Programm wäre es zwar auch machbar, aber dann überträgt er die Digitale ID nicht mit der man die Bücher gekauft hat und der Reader öffnet sie nicht.
– Ladegerät. Es wird keins mitgeliefert. Ich habe ihn aber bereits über das Ladegerät vom Handy aufgeladen, das auch über eine USB Schnittstelle problemlos funktioniert. Alternativ kann man ihn auch über den Computer aufladen.
– MP3 Diese Funktion fehlt ihm im Gegensatz zum Oyo ganz. Das ist aber insofern kein Problem da ich ja den MP3 Player auf dem Smartphone habe.
– Erweiterbaren Speicher. Er hat nur 2GB die nicht erweiterbar sind. Da die meisten Bücher mit etwa 400 Seiten unter 1 MB liegen, kann man sich ungefähr ausrechnen wie viele Bücher auf den Speicherplatz passen. Da kann man schon sehr sehr lange lesen…

Dafür ist er aber wesentlich schneller als der Oyo. Der Bildschirm ist um einiges schärfer, die Buchstaben erscheinen klarer und definierter. Das Seitenumblättern geht beachtlich schneller. Auch der Touchscreen reagiert schneller und effizienter. Die Bedienung ist um ein paar Funktionen größer. Zudem ist die Fertigung aus Metall und nicht aus Kunststoff was ihn edler und stabiler aussehen lässt. Auch das An- und Ausschalten geht auch wesentlich schneller.   Dass er insgesamt also mit weitaus hochwertigerem Material innen wie aussen hergestellt wurde als der Oyo, rechtfertigt die 40 Euro Mehrwert absolut.

Fazit:

Meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile vom Sony Reader. Ich muss die Bücher nicht per WLAN  unterwegs auswählen und downloaden. Das geht genau so gut von zuhause aus in aller Ruhe vor dem PC und mit wesentlich mehr (und schnelleren) Möglichkeiten  von überall Rezensionen einzuholen. Zudem ist er nicht an eine einzige Buchhandlung gebunden und man kann kann Preisvergleiche anstellen. Grad bei Topsellern gibst es da oft Unterschiede von mehreren Euro.

Am Mittagstisch

Es war Anfang dieser Woche. Es war so ein Tag an dem sich die Termine die Klinke in die Hand geben, was ich eigentlich hasse, denn sie bestanden alle nur aus Kopfarbeit. Nun könnte man meinen Job auch als eine gewisse „Kopfarbeit“ bezeichnen, doch handelt es sich hier um die wahre Kopfarbeit und nicht die Arbeit „am“ Kopf. Es mussten tausend Dinge besprochen werden und mir drehte sich alles. Doch zu meinem Erstaunen viel die letzte Besprechung kürzer aus und ich konnte ein Buisness Lunch in den Terminplan einbauen.
Die Crew des Restaurants kennt mich und ich setzte mich an den Tisch den ich fast immer habe wenn ich dort bin. Vor meinem Tisch saß eine Frau alleine mit dem Rücken leicht schräg zu mir und starrte zur Eingangstür. Ich gab meine Bestellung auf und vertiefte mich in meine Agenda. Ohne hinzusehen spürte ich wie Frau mich ansah. Als ich hochblickte, drehte sie sofort den Kopf und sah wieder zur Tür. „Kenn ich die?…dachte ich einen Augenblick, doch ich verwarf den Gedanken wieder. Sie war eher unvorteilhaft gekleidet mit einem längeren blumigen Oberteil das trotz des Musters seltsam bieder aussah. Auch ihre Frisur schien wie aus den achtziger Jahren. Die „Déformation Professionnelle“ lässt grüßen.
Meine Bestellung wurde serviert und ich legte die Agenda beiseite. Während meiner ganzen Mahlzeit sah die Frau angestrengt zur Tür und bewegte sich nicht. Sie bewegte sich keinen Zentimeter, sie schien nicht mal zu blinzeln. „Meditiert die?“ überlegte ich. Es war offensichtlich dass sie auf jemand wartete und dieser Jemand hatte Verspätung. Als mir der Hauptgang serviert wurde hatte die Frau sich noch immer nicht bewegt. Sie wurde aber auch nicht weiter bedient. Als ich schon fast fertig gegessen hatte brachte der Kellner ihr die Amusebouche. Es war eine kleine Schüssel mit einer Wintersuppe die ich auch zu Beginn bekommen hatte. Sie aß die Suppe nicht mit dem kleinen beigefügten Löffel, sondern schüttete sie hinunter wie ein Whisky.
Als ich den Kaffee bekam stand die Frau auf und kam an meinen Tisch.
„Warum ignorieren sie mich?“, fragte sie mit leicht zitternder Stimme und hochrotem Kopf.
„…Bitte?“
„Warum ignorieren sie mich?“
„Hä? Ich? Ich ignoriere sie nicht. Warum sollte ich?“
„Ach tun sie doch nicht so! Sie hätten mir gleich sagen können dass es nichts werden wird anstatt mich eine Stunde warten zu lassen.“
Die Frau redete inzwischen so laut dass die Nachbartische darauf aufmerksam wurden.
„Entschuldigen sie aber ich bin nicht mit ihnen verabredet. Ich bin mit niemandem verabredet. Ich kenne sie nicht!“
„Ja ja ja, das sagen alle. Sie sind unmöglich!“
Langsam wurde ich wütend.
„Es ist offensichtlich dass sie ein Rendez-vous hatten und versetzt worden sind. Aber ganz gewiss nicht mit mir. Und jetzt lassen mich bitte in Frieden.“
Die Frau wurde unsicher.
„Sie sind nicht von Happy Relations?“
Bei klingelte etwas im Hinterkopf. Happy Relations, das ist doch…? Link
„Nein, sagte ich, ich bin nicht bei Happy Relations. Ich bin verheiratet und habe Kinder.“
Es war eine knallharte Lüge.
„Oh…oh!“, sagte die Frau drehte sich um ohne ein Wort der Entschuldigung, eilte zur Garderobe, nahm ihren Mantel und ehe der Kellner reagieren konnte war sie zur Tür hinaus.
Der ganze Saal hatte den Vorfall mitbekommen und manch einer musste grinsen.
Der Besitzer des Restaurants den ich recht gut kenne, kam an meinen Tisch.
„So so, du hast Kinder?“
„Ja mindestens ein Dutzend. Mochtest du ein paar davon?“

Die Reise zum Mars

Dieses kleine Juwel fand ich über viele Umwege.

Der Animationsfilm erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen der unbedingt zum Mars reisen will. Da ich bei YouTube nur den Trailer fand und bei Juan Pablo Zaramella Vimeo Account der ganze Film auch nicht zu finden war, gibt es hier nun den Link zum chinesischen YouKu. Irgendwie haben die keinen Einbettungscode. Oder doch? Ich sollte meine chinesisch Kenntnisse aufbessern!

A Journey to Mars
(Seid nachsichtig bezüglich der Ladezeit… das Warten lohnt sich…Ehrenwort!)

Vertraute Gewohnheiten

…oder gewohnte Vertrautheiten, wie man es immer nennen mag. (Dabei frage ich mich grad was da der Unterschied ist… egal …ich schweife ab)

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Mozilla

Ihr Firefox Browser ist kein Firefox mehr sondern ein Fartfox! Es ist inzwischen der langsamste Browser von allen.
Sogar der ewig geschmähte Microsoft Explorer ist schneller. Dabei dachte ich zu Anfang ich hätte Firefox mit zu vielen Plugins und Addons gefüttert und unterzog ihn einer gründlichen Entwurmungs- und Schlankheitskur. Es half nichts. Er ist immer noch träge und furzt vor sich hin. Das hat mich so geärgert dass, ich nach all den Jahren engster Zusammenarbeit, unser Verhältnis beendet habe.

Seit gestern Abend benutze ich Google Chrome als Standardbrowser, obwohl ich leichte Bedenken bezüglich der Datensammelleidenschaft von Google habe. Sei’s drum.

Es tut mir leid dass es so enden musste.

Wormworldsaga

Die Wormworldsaga ist ein neuer online Comic der, der Kritik im Spiegel zufolge, eher einem Videospiel ähnelt. Daniel Liseke, Zeichner und Autor der Geschichte, hat hier eine Welt erschaffen, die mich  in meine eigene Kindheit zurück katapultierte.

Ich bin auf die nächste Folge gespannt.

Bye, Garry

Manchmal gehe ich so sehr in meiner Arbeit unter dass ich nichts von der Außenwelt mitbekomme.

So hörte ich erst gestern auf dem Nachhauseweg im Radio, dass ein Star meiner Jugendzeit unerwartet gestorben ist. Garry Moore. Ich wurde eigentlich erst ein Fan von ihm als er sich mehr dem Blues und Jazz verschrieb. Seine Rockerzeit mit Thin Lizzy mochte ich nicht.

Somit legen wir eine Gedenkminute für ihn ein und lauschen dem wunderbaren Akustikstück  „The Loner“. Er war ein großartiger Gitarrist.

Vor 27 Jahren

…am 23.Arpril 1983.

An den Tag erinnere ich mich genau, da es das letzte mal war, dass Luxemburg den Grand Prix gewann und ich war auf der Hochzeit meiner Tante. Immer wieder huschte jemand ins angrenzende Fernsehzimmer des Hotels um zu sehen wieder Punktestand war.

Ich sollte das Bild eigentlich nicht zeigen. Aber zur Belustigung aller… So sah ich damals aus.
Ich gebe zu, ich habe beim Einscannen ein paar Pickel wegretuschiert.
Sehr verstörend finde ich den Mittelscheitel. Ich hatte NIE einen.

Wahre Kunst

Das neue Google Art Project ist schon der Hammer.
Das Prinzip ist  das Gleiche wie bei Street View aber eben im Museum, das man durchwandern kann und einzelne Bilder, (leider nicht alle) kann sich im Detail anschauen.

Hier ein Bild von Hans Holbein der Jüngere / Porträt von Georg Gisze (1532) / Format:96,3 x 85,7 /Nationalgalerie Berlin

Und hier ein Ausschnitt vom linken Auge. Man erkennt dass jede einzelne Wimper gemalt wurde.

Ich habe das Bild vor einigen Jahren dort gesehen aber wenn ich so nahe an das Bild gegangen wäre, um diese Einzelheit zu erkennen, hätte man mich weggescheucht.

Leider sind nicht alle Bilder in einer derart hohen Auflösung abgelichtet worden. Es gibt auch ein paar wenige von „meinem“ Caspar David Friedrich, die mit der gleichen Technik fotografiert wurden aber eben nicht ganz so hoch aufgelöst.

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Ab und an schaue ich mir die Liste unveröffentlichten Beiträge und lösche dies oder jenes weil es keinen Sinn ergibt oder weil ich nicht mehr weiß was ich sagen wollte.

Seit geraumer Zeit steht dieser Beitrag allein mit der Überschrift „Aus der Suche nach der verlorenen Zeit“ und dem Satz : „Da denke ich seit längerem darüber nach.“

Das Nachdenken darüber hat nicht viel gebracht. Ich sollte mich vielleicht endlich dran machen und das Epos mit dem gleichen Titel von Marcel Proust endlich lesen, oder mir als Hörbuch anschaffen.

Und doch werde ich versuchen den Gedanken der Suche hier in einem free writing Beitrag festzuhalten.

Welche verlorene Zeit?
Die Zeit der man nachtrauert, weil man sie mit Dingen vergeudet hat und man wünschte man hätte sie anders genutzt?
Die Zeit die man sich zurückwünscht weil sie schön war?
Die Zeit die man vergessen hat?
In Marcel Prousts Geschichten wird die Zeit vom Protagonisten wiedergefunden in den Krümeln einer Madelaine einem Gebäck. Er erinnert sich an jedes noch so kleinste Detail.

Dabei stellt sich dann die Frage lohnt es sich über solch winzig kleinen Details nachzudenken? Ist das nicht die eigentlich verlorene Zeit? Warum sich damit beschäftigen und die Gegenwart mit Vergangenheit füllen?

Ich weiß von mir selbst dass ich das recht oft tue. Es steht ebenfalls im Widerspruch zu meiner anderen Auffassung, dass alles weiter wachsen und gedeihen muss, dass nichts so bleibt wie es ist.

Soll ich Marcel Prousts Werk überhaupt lesen?
Würde es mir helfen meine eigene verlornene Zeit zurückzubrigen?
Richtig zurückbringen kann es sie ja nicht, es wäre nur die Erinnerung daran.
Was wären diese Erinnerungen mir Wert?
Welchen Preis an Zeit bin bereit dafür zu zahlen?

Eine gute Frage: Was wäre die verlorene Zeit mir Wert?

E-book Reader

Nachdem Torben seine ersten Eindrücke mit dem Amazon Kindle Reader bei Pianocktail geschildert hat möchte ich heute meine ersten Eindrücke zum besten geben mit meinem E-Reader.

Ich trug mich schon länger mit dem Gedanken herum mir einen E-Reader anzuschaffen, und die Auswahl an kleinen Tablet Geräten wird ja von Tag zu Tag verwirrender und unübersichtlicher. Ich glaube es gibt kein Forum und kein Blog das ich nicht angeklickt hätte um Vergleiche zwischen diesem und jenem Gerät anzustellen.
Ausschlaggebend war für mich vor allem was ich damit anstellen will.
Ich will lesen, und das möglichst über Stunden hinweg ohne dass die Augen wehtun und ohne dass das Gerät massenweise Strom verbraucht und ich mit dem Aufladegerät neben einer Steckdose sitzen muss. Will ich damit surfen? Nein! Dafür habe ich ein Smartphone, ein Netbook, ein Notebook und ein PC. Will ich damit Zeitung lesen? Nein, dafür habe oben genannte Geräte und das reicht völlig aus.

Meine Auswahl fiel auf den Oyo Reader von Thalia hergestellt von Medion. Ausschlaggebend dafür war der günstige Preis (139 €) und dass ich per WLAN ohne Zweitgerät die Bücher herunterladen kann. Natürlich geht das am einfachsten und am Besten über den online Thalia Shop selbst. Aber man kann auch bei anderen Online Händlern die Bücher  mit dem integrierten  Browser downloaden , es ist nur ein klein wenig umständlicher, aber es geht. Auch gutenberg.org  oder andere Portale mit kostenfreien Angeboten sind kein Problem.

Der Speicher von 2GB ist auf 32GB mittels einer microSD Card erweiterbar. Es liest alle gängigen eBoook Formate: TXT, ePub, PDF und HTML. Zudem hat er eine Buchse für Kopfhörer, denn er spielt auch MP3 ab.

Seit einer Woche hat das Gerät eine Rundumerneuerung erfahren mit einem Software Update, das es sich mit 2 Klicks selbst aus dem Netz holt und installiert. Alle kleinen Fehler die es noch besaß sind jetzt ausgemerzt und es verbraucht jetzt noch weniger Strom als vorher.

Das einzige was ich nicht mag, sind die Accessoires. Die Neoprentasche ist zwar chic, aber unpraktisch. Denn sobald man den Oyo in einer Tasche verstaut und der Einschaltknopf länger als 3 Sekunden gedrückt wird, (was die Neoprentasche nicht verhindert) schaltet sich das Gerät ein.  Es gab da noch einen festen Deckeleinband mit Gummizug der die ungewollte Sebsteinschaltung verhinderte.  Ich habe  eben im Shop von Thalia neue Taschen und Einbände gefunden und werde sie mir demnächst im Geschäft anschauen.

Die Erinnerung bleibt

„… Er war nett und angenehm. Man merkte dass er den Umgang mit Leuten gewohnt ist. Der Umstand eines ersten Kennenlernens ist immer etwas seltsam, es entstehen kleine peinliche Momente des Schweigens in denen man krampfhaft überlegt was man sagen oder erzählen könnte. Er umschiffte sie alle mit Eleganz.
Er sagt von sich selbst er sei zur Zeit sehr labil. Er lebe in Scheidung und der Rosenkrieg hätte noch nicht seinen Höhepunkt erreicht. Er erzählte mir von seinen Kindern, sein ganzer Stolz. Er sei auf der Suche nach neuen Bekanntschaften nach einem anderen neuen Leben.
Wir verbrachten den Tag miteinander, machten Barhopping.
Beim Abschied sagte er dass es ein schöner Tag gewesen sei und er möchte mich wiedersehen…

***

Als ich mich heute in das Chatsystem einloggte, merkte ich dass er sich aus meiner Freundesliste ausgewählt hat. Ich suchte nach ihm und fand ihn nicht mehr. Er hat sich ganz aus dem System abgemeldet. Ich durchsuchte die Chronik des Browsers um irgendwo noch etwas von ihm wiederzufinden. Doch alles was ich anklickte, verschwand wie von Geisterhand. Keine einzige Nachricht mehr von ihm. Alles weg, so als ob es ihn nie gegeben hätte.

Und so wie er aus Bits und Bytes zu einer Person aus Fleisch und Blut geworden war, so verschwand er wieder dorthin und löste sich ganz auf….“

Bernd Eichinger

Es dürfte wohl kaum jemandem entgangen sein dass Bernd Eichinger am Montag verstorben ist.

Ich habe mich mal mit seiner Filmographie beschäftigt und war dann doch sehr erstaunt wie viele seiner Filme mich doch geprägt haben. Zugegeben er hat auch so manchen Mist produziert, z.B. Der Schuh des Manitu , Manta Manta oder noch schlimmer Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis.
Ich behalte ihn lieber in Erinnerung für die Meisterwerke die er produziert hat.

1981 Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
1984 Die unendliche Geschichte
1986 The Name of the Rose
1989 Last Exit to Brooklyn
1993 The House of the Spirits
1993 The Cement Garden
2001 Nowhere in Africa
2006 Das Parfum

Manch einer mag sich jetzt wundern, dass z.B. Der Untergang in der Liste fehlt, oder Der Bader Meinhof Komplex.
Der Untergang war für mich ein sehr überflüssiger Film und ich verweise da immer auf das Interview mit Traudl Junge Im toten Winkel von André Heller der genau die gleiche Geschichte erzählt und das so viel eindringlicher, als die Verfilmung des Stoffes es je vermag.

Vorfreude

Kate Bush, die interessanteste und rätselhafteste Musikerin weit und breit, hat für dieses Jahr tatsächlich neue Musik angekündigt. Ihr „Sprecher“ bestätigte nun die Gerüchte, die seit einigen Tagen durch die Blogwelt rauschen. Hurra!

Via SpOn

Die Sängerin Kate Bush wird voraussichtlich noch in diesem Jahr neues Material veröffentlichen. Nachdem berichtet wurde, dass ein neuer Langspieler der britischen Songwriterin anstehe, fragte der NME genauer nach. Nun bestätigte ein Sprecher diese Meldung nur teilweise. Zwar sei tatsächlich die Veröffentlichung von neuem Material geplant, doch hieße das nicht, dass 2011 ein Nachfolge-Album zum 2006er Werk „Aerial“ erscheine….]

Via Motor.de

Surreal

Blue Steel

Das Foto ist nicht gestellt.
In einer dunklen Ecke der Hinterbühne des Theaters wartet eine Schreckschusspistole darauf dass sie zum Einsatz kommt. Dass sie im faden Lichtschein des blauen Scheinwerfers liegt war reiner Zufall.

Eine altes Hobby wiederentdeckt

Ich musste raus. Ich musste weg. Es war höchste Zeit.

So ließ ich mir am Samstag von einem langjährigen Freund ein Museum zeigen das mir bislang unbekannt war.
Das Hans Arp Museum im Bahnhof Rolandseck (Der Name des Ortes hört sich an wie der Name einer kleinen Kneipe gleich nebenan…) Ein Bahnhof der noch immer seine Funktion als Bahnhof der Deutschen Bahn erfüllt, wurde um- und ausgebaut zum einem Gebäudekomplex, der nicht nur ein Museum beherbergt sondern auch ein Restaurant.

Foto: Axel Hausberg

Das tolle daran ist, dass man von außen nicht sieht wie riesig das Museum eigentlich ist. Über dem Bahnhof, diskret in den Hügel eingebaut, befindet sich der Richard Meier Bau, der durch einen Tunnel direkt mit dem Bahnhof verbunden ist. Schon der Tunnel und der Aufzug sind ein Erlebnis für sich.

Foto: Horst Bernhard

Noch bis zum 27. Februar läuft dort die dritte und leider letzte Sonderausstellung mit Bildern aus der Sammlung Gustav Rau, die wahrscheinlich so nie wieder zu sehen sein wird. „Superfranzösisch“ heißt sie und zeigt Bilder von großen französischen Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts: von Boucher zu Fragonard, von Degas zu Monet und Cézanne.

Francois Boucher, Die Flötenlektion, 1751 © Sammlung Rau für UNICEF
Paul Cézanne, Das Meer bei Estaque, 1876 © Sammlung Rau für UNICEF

Ich hatte Blut geleckt und konnte es somit nicht bei einem Museum bleiben lassen. Am Sonntag fuhr ich dann nach Essen um mir das erweiterte Folkwang Museum anzusehen in dem ich vor etlichen Jahren die Sonderausstellung von Caspar David Friedrich gesehen hatte. Zum meinem Entsetzen hatte ich sich bereits eine elend lange Schlange gebildet als ich kurz vor elf Uhr dort ankam und ich befürchtete es würde mir das Gleiche bevorstehen würde wie letzten Sommer im Martin Gropius Bau in Berlin zur Frida Kahlo Ausstellung. „Da musst du jetzt durch“, dachte ich da ich sonst nichts geplant hatte.
Die Schlange bewegte sich jedoch schneller vorwärts als ich erwartet hatte und ich sollte es nicht bereuen.
Noch bis zum 30. Januar (darum der große Ansturm) zeigt das Museum Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris Zu meiner großen Freude waren ein paar großformatige Gustave Caillbotte Bilder darunter von dem ich seit Jahren ein eingerahmtes Poster besitze, aber noch nie Bilder in Echt gesehen hatte.

Ich war wie im Rausch…

Gustave Caillebotte, Rue de Paris, temps de pluie, 1877 © The Art Institute of Chicago
Edouard Manet, Le chemin de fer, 1873 © Courtesy of the Board of Trustees, National Gallery of Art, Washington
Pierre August Renoir, Bal du Moulin de la Galette, 1876 Musée d`Orsay, Paris, legs Gustave Caillebotte, 1894 © Foto: Musee d`Orsay

Wie Phönix aus der Asche

… na ja, nicht ganz. Der Phönix ist ja ein wunderschöner Vogel und der Vergleich mit mir wäre ein wenig vermessen.

Zudem ging die letzten Tage so vieles schief, dass ich nicht wo ich anfangen soll.

Aber ich bin zumindest gesundheitlich wieder einigermaßen hergestellt.

And Life goes on…

Im Sommer 2007 Schrieb ich folgenden Beitrag:

Lieber Patrick,

Ich bin mir ziemlich sicher dass du das hier nie lesen wirst.
Ich lernte dich kennen, als ich im 2. Schuljahr war. Du warst im ersten. Damals waren meistens noch 2 Jahrgänge in einer Klasse untergebracht. Deine Schwester, die ein Jahr älter ist als du, war auch in unserer Klasse.

Im Vergleich zu deiner Schwester, die ich als ziemlich brave Schülerin in Erinnerung habe, warst du ein regelmäßiger Kandidat für Strafarbeiten, in der Ecke stehen, Nachsitzen, bis hin zu Ohrfeigen und Prügel. (Heute sind sie nicht mehr denkbar, vor über dreißig Jahren waren es ’normale‘ Erziehungsmaßnahmen) Kein Streich und kein Unfug war dir zu derb oder zu billig, dass du ihn nicht ausgeführt hättest. Ich kann mich an die Geschichte der bepissten Wollmützen erinnern. Wir mussten alle immer unsere Jacken und Mützen draußen vor dem Klassenzimmer in die Hacken hängen. Es war im Winter. Jeden Tag wurden immer wieder Wollmützen vermisst und kurze Zeit später in den Pissoirs wiedergefunden. Es wurde fast eine Staatsaffäre daraus, weil der Missetäter lange Zeit nicht erwischt wurde. Mir fiel auf, dass du sehr oft selbst mit den Mützen ankamst und behauptest, du hättest sie gefunden. Bis dich eines Tages die Lehrerin erwischte… Was du als Strafe bekamst weiß ich nicht mehr, aber schmerzhaft muss sie wohl gewesen sein.

Nach der Primärschule habe ich dich für eine Weile aus den Augen verloren weil ich nach Luxemburg zur Schule ging. Als ich einige Jahre später zurück kam nach Echternach, warst du wieder da. Du warst sogar eine Weile in der Pantomime Truppe, und hast dich um die Beleuchtung gekümmert. Ich habe dich immer weitgehend gemieden, weil man sich mit dir nur Ärger einhandelte. Irgendwann setze der Leiter der Truppe dich vor Tür und jeder hat aufgeatmet.

Jahre später, wurdest du einer der besten Freunde meines verstorbenen Bruders. Ich habe nie verstanden warum das so war. Es gab eine Zeit, in der du die Wagen reihenweise zu Schrott gefahren hast, bis dass die Versicherung dich als Kunde rausschmiss.

Du hast dich immer am Rande der Legalität bewegt. Die Drogenszene war dir nicht fremd, dein Name der Polizei ein Begriff. Als mein Bruder dein bester Freund war hattest du eine feste Freundin. Ihr bekamt ein Kind. Es war ein Mädchen und mein Bruder war Taufpate. Ich weiß noch dass mein Bruder mächtig stolz war, dass du ihn gefragt hattest. Kurze Zeit später ging die Beziehung in die Brüche und die Feundin rutschte ab in die Drogenszene. Mein Bruder machte sich sich damals große Sorgen um sein Patenkind. Was aus ihr wurde weiß ich nicht…

Vor vier oder fünf Jahren begegneten wir uns kurz in Echternach. Mein Bruder war seit einigen Jahren tot. Es schien so als ob du dich gefangen hättest. Du warst ruhig und ausgeglichen. Du erzähltest mir von deinem Job als Hausmeister.

Gestern sah ich dich zum ersten mal wieder. Ich hatte einen Termin  im Bahnhofsviertel. Du hast neben zwei runtergekommen Typen gestanden und in einer Tüte gekramt. Du sahst alt aus, mit verkniffenem Mund und Tränensäcken unter den Augen. Ich will nicht wissen, was du in der Tüte gesucht hast. Du hast mich nicht bemerkt als ich vorbei ging. Ich habe dich nicht gegrüßt und versucht schnellstens an dir vorbeizukommen…

Als ich heute durch die Ausgabe vom Wort vom 30. Dezember blätterte fand ich seine Todesanzeige.

3D Film

Gestern las ich einen recht interessanten Beitrag über 3D Filme.

Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten 3D Film erinnern. Ich war glaube ich 12 oder 13 Jahre alt und auf dem dritten französischen Fernsehkanal, der damals noch FR3 hieß statt France3, kam einmal im Monat „La Dernière Séance“, eine Art Kinoclub Abend, der von Eddie Mitchell animiert wurde. Es waren alte amerikanische Klassiker zum Großteil aus den Fünfzigern die gezeigt wurden, meistens zwei, manchmal drei Stück an einem Abend. Und dann kam die Ankündigung, dass man einen 3D Film zeigen würde. Man sollte sich für ein paar Franc eine Brille hierfür beim Optiker besorgen. Alles rannte wie besemmelt in die Brillengeschäfte und fragte nach den rot/grünen 3D Papierbrillen. Der Film hieß Creature from the Black Lagoon ein Gruselschocker. Der 3D Effekt ließ zu wünschen übrig und nach einer halber Stunde hatte ich Kopfschmerzen. Aber man konnte sich den Film ohne Brille fast nicht anschauen, da das Bild so verschwommen war. Also behielt man tapfer sein Papierrad auf der Nase und guckte sich den Film an. Der Film war unglaublicher Schrott. Ich weiß noch dass vor allem mein Vater stinksauer war. Am nächsten Tag war dann auch in jeder französischen Zeitung zu lesen, dass hier ein großer Hype um ein B Movie veranstaltet  und einem das Geld aus der Tasche gezogen wurde, wegen dieser doofen Brille.

Die 3D Technik verschwand wider in der Mottenkiste und war höchstens noch auf Jahrmärkten anzutreffen, bis jetzt…

Den letzten 3D Film den ich mir angesehen habe war Avatar. Der Technikfortschritt hat mich mit dem Film weitgehend überzeugt. Und doch hatte ich nach dem Film die Nase sprichwörtlich voll davon. Ich musste unter der 3D Brille meine eigene Brille tragen. Doppelt bebrillt musste ich dann 3 Stunden durchhalten, so dass anschließend die Nasenflügel und die Ohren schmerzten.
Vorrangig ist und bleibt noch immer der Film selbst und sein Unterhaltungswert und nicht irgendwelcher technischer Schnick-Schnack.
3D ist und bleibt ein Spielerei und wird nachdem den aktuellen Hype auch wieder abebben. Richtiges 3D wird dann erst kommen wenn freischwebende farbige Hologramme in HD erfunden sind…

Und schon wieder einer futsch

Westropolis, muss ich jetzt grad lesen, zieht den Stecker. Das finde ich ja …ja wie find ich denn das? Gar nicht gut! Das war ein Kulurblog wie ein Kulturbolg sein sollte. Querbeet durch alle Sparten und man konnte immer neue Dinge entdecken, sei es Filme, Bücher, Ausstellungen, die nicht unbedingt in den großen Medien zu finden waren. Zudem schrieben eine Reihe recht bekannter Autoren für das Blog. Schade Schade Schade.

2010 Rückblick

Ich mache das hier zum ersten mal, andere schon seit Jahren.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Definitiv zugenommen…*seufz*

2. Haare länger oder kürzer?
Das ändert sich immer wieder, aber seit ein paar Jahren komme ich immer wieder auf einen ziemlich kurzen Haarschnitt zurück.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich bin noch kurzsichtiger geworden, seltsamerweise. Vor allem das rechte Auge hat zugenommen. Dabei nimmt in der Regel die Weitsichtigkeit im Alter zu…

4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr aber nicht sehr viel mehr.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr…und das ist nicht gut. An den fortlaufenden Kosten muss ich 2011 etwas ändern.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Aber das unfreiwillig.

7. Der „hirnrissigste“ Plan?
Ob er hirnrissig ist wird sich noch herausstellen. Ich habe zumindest dieses Jahr ausgeheckt und werde in bis 2012 in die Tat umsetzen. Es wird etwas ganz großartiges werden, wenn alle mitmachen.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich bin unbeirrbar die letzten Wochen trotz Schneemassen und Glatteis immer nach hause gefahren vorbei an quer liegenden Autos links und rechts im Straßengraben. Ich hätte auch einer von denen sein können.

9. Der beste Sex?
Ein Gentleman schweigt und genießt…oder schweigt und absolviert…na ja.

10. Die teuerste Anschaffung?
…war schon letztes Jahr an der ich aber dieses Jahr noch zu knabbern habe. Mein Peugeot 308CC.

11. Das leckerste Essen?
Wenn es was hausgemachtes sein soll waren es erst kürzlich die Cannelloni à la Jamie Oliver

12. Das beeindruckendste Buch?
Da muss ich passen. Ich habe nichts gelesen was mich wirklich von Hocker gehauen hat.

13. Der ergreifendste Film?
Des Hommes et des Dieux. Auch wenn ich im Nachhinein nicht mehr so ganz überzeugt bin. Der Film strahlt jedoch eine Ruhe aus und ist nicht mit massenhaft Hintergrund Musik versehen, dass es eine wahre Wohltat ist. Er erinnerte mich an die Zeit als ich noch jedes Jahr nach Cannes fuhr…

14. Die beste CD?
Chapelier Fou – 613

15. Das schönste Konzert?
Leider habe ich nichts gesehen was wirklich erwähnenswert wäre.

15a. Das schönste Theaterstück?
Monocle

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeit…Arbeit…Arbeit.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Nathalie an einem einem Sonntag im September.

18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Müdigkeit, Arbeitsstress

19. 2010 zum ersten Mal getan?
Showschminken.

20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Da fällt mir nichts ein.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Mich mit Firmen und Leuten herumschlagen die nicht rechtzeitig bezahlen.
Gezwungenermaßen Statements abgeben, bei denen ich schon im Voraus wusste dass es zu bösen Auseinandersetzungen kommen würde.
Mich mit dem Gesundheitszustand anderer beschäftigen, die nicht erkennen was für sie gut oder nicht, um dabei festzustellen, dass ich nichts daran ändern kann.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Meine oben genannte „hirnrissige“ Idee weiterzuverfolgen.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das kann ich nicht beurteilen, das liegt im Auge das Beschenkten.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zwei wundervolle Einladungen zum Abendessen zu meinem Geburtstag mit Freunden die ich sehr schätze.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Warum glaubst du dass du so viele Aufträge hast? Weil du gut bist!“

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Schwierig. Kann ich nicht beurteilen.

27. 2010 war mit einem Wort …?
Arbeitsreich.

28. Noch Fragen?
Die könnt ihr in den Kommentaren hinterlassen.

Der kleine Feigling

Heute möchte ich euch die Geschichte vom Kleinen Feigling erzählen.

Es geht um einen Beitrag den ich vor über 3 Jahren geschrieben habe, ich betone VOR ÜBER 3 JAHREN.
Es ging dabei um ein Schild am Wegrand.
Der Kleine Feigling surfte fröhlich im Internet herum auf seinem Mac Computer mit dem Firefox Browser (Version 3.6.8) und fand über Google den Beitrag zwischen 12:54 und 13:16 am Mittwoch den 29. Dezember 2010.
Der kleine Feigling echauffierte sich so sehr, dass er mir über die Kontakt Seite eine Mail schickte, da er keinen Kommentar hinterlassen konnte. Die werden nämlich nach 3 Monaten automatisch geschlossen. Sein Vorname (oder Familienname) ist „Killer“ und seine Mail Adresse lässt darauf schließen zu welchem Zweck er das Internet vor allem gebraucht…. wixdereendufull@wixdereen.lu

Hey
Hues du e Problem`…
Ech kann der dobäi hellefen…ganz séier
ech erwarden dass deen Artikel bis muer geläscht as

Ordungshalber hätte er noch mit Killer unterschreiben können… aber, na ja…

Ob ich ein Problem habe, fragt er?
Ja in der Tat!
Zu dem Beitrag gehörte nämlich noch ein Foto dessen URL falsch war. Der Fehler wurde behoben. Danke für den Hinweis.
Außerdem erwartet er die Löschung des Artikels.
Tja, mein kleiner Feigling, auf Erwartung und Hoffnung folgt meistens Enttäuschung.
So auch hier.

Was der Kleine Feigling nicht bedachte, ist, dass ich alles über ihn weiß! Ich kenne seine IP Adresse und dass sein Provider die Post ist. Der nächst größere DSL Kontenpunkt seiner Internetanbindung ist Kehlen. Mit all den Angaben und der Uhrzeit und ist ein Leichtes seine genaue Adresse heraus zu finden.

(Ich erinnere mich dass, mein Namensvetter Joël einmal sagte: „Wenn es mit Beleidigungen und Drohungen losgeht, macht es erst richtig Spaß.“ Recht hat er!)

Carnaval Baroque

Es ist eine der schönsten Vorstellungen in diesem Jahr, die das Große Theater zu bieten hat. Das Publikum ging heute Abend wie verzaubert aus dem Saal.

Und wenn ihr heute Donnerstag noch nichts vorhabt, solltet ihr euch den Carnaval Baroque auf keinen Fall entgehen lassen. Man taucht für 90 Minuten in eine andere Welt ab, lässt sich verzaubern von der Musik, den Sängern und Zirkusartisten.
Ich selbst war vorgestern bei der Generalprobe hin und weg davon.

Hier ein paar Bilder als Vorgeschmack, mit Dank an Anne.

Ihr könnt es NUR heute Abend sehen, die Vorstellung vom 31. ist restlos ausverkauft.