Retour de Babel

Das was ich euch jetzt zeige ist eine kleine Exklusivität. Gestern Abend war die inoffizielle Eröffnung der großen Migrationsausstellung Le Retour de Babel ( Die Wiederkehr von Babel) in Dudelange. Die Künstler konnten alle Leute einladen, die alle direkt oder indirekt zu der Ausstellung beigetragen haben. Ich habe Ende letzten Jahres an den Werk Vision d’Elles von Elvire Bastendorff mitgearbeitet.
Die alten Hallen der Eisenverarbeitung dienen als Ausstellungsfläche. In der ersten Halle ist eine riesige Bühne untergebracht für Konzerte und sonstige Veranstaltungen. In der zweiten Halle befindet sich die Bar. Und hinten in der dritten und größten Halle befindet sich die Ausstellung.
Diese Halle ist mir sehr vertraut da sie davor als Filmstudio diente und ich dort über die Jahre an vier verschiedenen Filmen mitgearbeitet habe. Es war ein komisches Gefühl, es kamen sehr viele gute aber auch schlechte Erinnerungen hoch.
Man sollte sich viel Zeit nehmen für die Ausstellung, den es gibt so einiges zu sehen und zu lesen.

Ganz fertig war die Ausstellung noch nicht, es wurde noch in vielen Ecken gehämmert und gebastelt. In den großen weißen Würfeln sind die Exponate zu sehen. Es sind Geschichten und Schicksale von Menschen die alle aus- oder zugewandert sind. Da viele von den Leuten gestern da waren, entstand eine Stimmung die so mitreißend und berührend war, dass ich gerne noch länger geblieben wäre.
Aber ich musste noch zu einer weiteren Eröffnung…

Zielgruppe

Ich habe eben ein Button gefunden, das mich zu einer Seite führte, die ich hochinteressant fand. Der Button heißt ‚ Keine Zielgruppe‘.

Keine Zielgruppe

Ihr dürft ruhig drauf klicken und dann in aller Ruhe lesen was da steht. Beim Lesen musste ich an Bolgdelux und die Vanksengroup denken.

Buddah-Bar

Die neunte Buddah-Bar habe ich mir gestern zugelegt. Allein schon weil ‚by Ravin‘ drauf stand.
Und sie ist gut. Atemberaubend gut.
Gestern Abend lief sie auf dem Heimweg im Cabrio bei offenem Verdeck.

Schweben

Seit Ostersonntag! Der erste freie Tag! Mir kommt es bisweilen so vor als ob ich ihn nicht verdient hätte… Ich schwebe regelrecht durch die Gegend.

Zwischenstand

…und als ich dann zuhause war viel ich wie ein Stein ins Bett.
Jetzt sind es schon beinahe drei Tage her. Da die Dreigroschenoper Studenten von den Universitäten der Großregion mit Profischauspieler auf der Bühne vereinte, war die Abschlussfeier umso emotionaler, da es für die Studenten der erste große Erfolg war. Es flossen ein paar Tränchen und man wurde immer wieder in Arm genommen und feste gedrückt.
Aber es sind die Augenblicke, die mich immer wieder daran erinnern, warum ich diesen Beruf gewählt habe und nie genug davon bekomme.
Es war gut, dass ich gleich am nächsten Tag wieder ran musste und im Inoui stand.

Heute saß ich (fast) den ganzen Tag in einer Think Tank Sitzung. Maskénada, eine Produktionspaltform, bei denen ich schon seit 7 Jahren Mitglied bin hatte dazu eingeladen. (Maskénada war übrigens Koproduzent der Dreigroschenoper)
Was alles besprochen und diskutiert wurde, darüber kann und will ich nichts erzählen, da es auch um produktionsinterne Dinge ging. Aber ein Video als wir alle auf der Terrasse des Cafés vom National Museum saßen…

Seuftz

Es war schön. Die letzte Vorstellung der Dreigroschenoper. Jetzt bin ich im Inoui und blogge per Handy. Schreibe mehr wenn ich zuhause bin.

Zugekleistert

Ich gebe zu, dass die Lieder der Dreigroschenoper von Kurt Weil, meine musikalische Gehirnwindungen zugekleistert haben. Ich bekomme die Melodien nicht mehr aus dem Kopf. Ich kann auf dem Nachhauseweg noch so viele unterschiedliche Musik hören wie ich will, es hilft nicht. Irgendeins der Lieder summe ich vor- und rückwärts.
Heute ist es: Wovon lebt der Mensch?

Denn wovon lebt der Mensch? Indem er stündlich
Den Menschen peinigt, auszieht, anfällt, abwürgt und frisst.
Nur dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich
Vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist.

Ihr Herren, bildet euch nur da nichts ein:
Der Mensch lebt nur von Missetat allein!

Eine Gretchenfrage

Ich komme in letzter Zeit wenig zum Schreiben, was aber nicht heißt, dass ich mich nicht informiere. Ich bin ein Nachrichtenjunkie, das geb ich ganz offen zu. Die Blogs die ich hier verlinke sehe ich schon regelmäßig ein. Allen voran Spreeblick, das für mich eines der besten Blogs in deutschen Landen ist. Ich wäre gerne auf dem ersten Bloggerkongress re:publica dabei gewesen, das von Spreeblick mitorganisiert wurde. Dort las ich mich letztens wieder quer und fest (ich verstehe mich…) und blieb bei einer Frage hängen, die oft für heiße Diskussionen bishin zu heissen Ohren sorgt.
Sind Blogger die besseren Journalisten?
Gurndsatzfrage: Von wem stammt die Frage selbst? Von Bloggern oder Journalisten?
Von Bloggern wahrscheinlich. Ein Journalist würde die Frage nicht stellen. Er könnte nämlich Gefahr laufen die Frage mit ‚Ja‘ beantwortet zu bekommen.
Ich möchte die Frage einmal aus meiner Sicht beantworten. Journalisten haben andere und bessere Zugänge zu Informationen (z.B. Nachrichtenagenturen) als Blogger. Wenn es um reine Berichterstattung geht, sind Journalisten eindeutig besser. Wenn es aber um Kritiken, Wertungen, Kommentare und Meinungen geht, sind Blogger den Journalisten weit voraus.

Substanz

Langsam gehen die Vorstellungen an die Substanz. Die Tage sind kurz und doch sind sie lang. Hört sich kontrovers an, aber ich verstehe mich. Hierzu eine Erklärung abzugeben wäre um diese Uhrzeit zuviel des Guten. Morgen vielleicht…

Mea culpa

Es ist mitten in der Nacht, ich bin kurz vor 12 nach hause gekommen, habe mir Crossing Jordan, Close to home, und Six Feet Under auf Vox reingezogen, liege jetzt im Bett und kann immer noch nicht schlafen.
Ich weiß sehr wohl warum das so ist. Während der Vorstellung überkam mich ein nicht enden wollendes Gähnen, dem ich irgendwie ein Ende machen wollte. Also zog ich mir aus dem Kaffeeautomaten 3!!! Espresso und kippte sie nacheinander hinunter. Es wirkte sofort…und es wirkt immer noch.

3 G O

Gestern Premiere. Es lief gut. Ich bin zufrieden. Das Einzige das mich stört, ist der Umstand, dass wir ohne Unterbrechung seit Montag Proben und Vorstellungen haben bis zum 20 April. Eine Tour de Force.

Gelesen mit Gänsehaut

(…) Wenn euer Sohn nichts lernen will, weil ihr es haben wollt, wenn er in der Absicht weint, um euch zu trotzen, wenn er Schaden tut, um euch zu kränken, kurz, wenn er seinen Kopf aufsetzt:
Dann prügelt ihn, dann laßt ihn schrein:
Nein, nein, Papa, nein, nein!
Denn ein Solcher Ungehorsam ist ebensogut, als eine Kriegserklärung gegen eure Person. Euer Sohn will euch die Herrschaft rauben, und ihr seid befugt, Gewalt mit Gewalt zu vertreiben, um euer Ansehen zu festigen, ohne welches ihm keine Erziehung stattfindet.

„Gedanken von der Erziehung der Kinder“ von Johann Gottlob Krüger (1752)
Gefunden im Heft Nr1/07 Die Zeit Geschichte

Vorpremiere

Gestern Abend die Vorpremiere der Dreigroschenoper. Endlich. Ich habe 20 Schauspieler, aber es klappt recht gut.
Die Tage fliegen nur so vorbei mit Arbeit und wenig Schlaf.
Hier fragt Trumpetfan in den Kommentaren nach Ivan, von den ich zu Anfang nicht wusste, wer das überhaupt ist. Ivan ist der Dirigent des Orchesters. (Da das Orchester nicht in die Maske kommt…gell?) Ich habe ihn darauf angesprochen, er hat aber keine Ahnung wer das sein soll.

Der innere Wecker

Ich kann es drehen und wenden wie ich will, meine innere Uhr ist nicht zu überlisten. Egal zu welcher Uhrzeit ich ins Bett gehe, morgens 7:30 bin ich hellwach. Dabei könnte ich gemütlich ausschlafen…

Määäh

Ich liebe Lammbraten. Von mir aus könnte es viel öfter Lamm als Rind oder Schwein geben. (Womit ich mich als Nichtvegetarier voll geoutet haben dürfte)
Dass ich dieses Jahr an Ostern eine regelrechte Lammkur machen würde war so nicht geplant aber sehr erfreulich. Heute gab es Lammbraten eingelegt in Olivenöl mit Kräutern, dazu…(jetzt finde ich das deutche Wort nicht dafür)…auf französisch heißt es Flagolet, zu deutsch… Saubohnen? Und ein Kartoffelkäsegratin.
Morgen bin ich an anderer Stelle eingeladen, wo es wieder Lamm geben wird, aber dann auf indische Art.

Ich sollte noch von dem gestrigen Abend erzählen, aber da war im nachhinein nichts was noch von Bedeutung gewesen wäre.

Puff

Eine Clubbingtour in Luxemburg. Es ist schon sehr lange her dass ich das gemacht habe. Dass ich vor Jahren mal ein Party Tiger war, ist nicht mehr nachzuvollziehen.
Einer der Clubs, ist brandneu und heißt Puff. Der Name, (auf deutsch bedeutet es Bordell) ist eben nicht Programm. Es geht hauptsächlich um das Wortspiel; wir gehen in den Puff. Es hat einen etwas billigen Nachgeschmack.
Der Club an sich ist nämlich nicht billig eingerichtet. Aber die Klientel ist nicht meine Welt. Im Alter alle Anfang bis Mitte Zwanzig. Früher hätte man sie als Yuppies bezeichnet.
Stimmung kam keine auf…

Den Rest erzähle ich euch wenn ich unter der Dusche war…

New Look

Ich bin auf der Suche nach einem Look für Augenblicke. Eine Aufgabe die ich mir wesentlich leichter vorgestellt habe als sie ist. Kostenlose Themes findet man zuhauf, doch dann muss man in Kauf nehmen, dass sie auch anderswo verwendet werden. Außerdem sollte es möglichst nicht schön bunt sein, weil man sich schnell daran satt sieht. Ich habe heute eines gefunden dass mir eigentlich ganz gut gefällt.

Atmosphere

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