Heiligabend

Ich habe die Weihnachtsgeschichte nicht fertig geschrieben. Und eigentlich ist sie doch fertig. Ob der Schluss hinkt oder nicht kann ich nicht mehr beurteilen. Aber so unfertig wie sie ist, passt sie vielleicht grade drum. Ich setze sie ans Ende dieses Postings.
Heilig Abend.
Für mich der Abend der am weihnachtlichsten ist. Jedes Jahr der Abend an dem ich eine Sehnsucht, eine Freude, einen Koller, eine Wut und eine Traurigkeit verspüre. Alles zusammen ergibt irgendwie Weihnachten. Dabei denke ich grade an die Geschichte mit den Weihnachtsgeistern. Der Geist der vergangenen Weihnacht, der kommenden…
Die Weihnachtsgeister der vergangenen Jahre sind die, die mich am meisten beschäftigen. Ich denke an Menschen die schon seit ewigen Jahren nicht mehr gesehen habe, Menschen die tot sind…(Gedankenpause)
Ich komme mir lächerlich vor jedes Jahr meine selbstfotografierte und -gebastelte Weihnachtsgrußkarte zu verschicken. Im Grunde wünsche ich niemandem schöne Weihnachten. Es geht mir mehr darum ihnen zu sagen dass ich an sie gedacht habe, dass ich ihnen einen Funken Liebe und Glück zuschicke. Weihnachten selbst hat wenig damit zu tun. Ich sollte es öfter tun, aber es käme geheuchelt rüber. Dabei meine ich es so ehrlich wie…
Momente wie dieser, bin ich verletzlich wie selten….

Ich wünsche euch allen frohe Tage und wisst wie es gemeint ist.

Die Weihnachtsgeschichte 2005

Weihnachten ist furchtbar. Ich tue jedes Jahr so als ob es nicht stattfinden würde. Es fängt schon damit an, dass ich den ganzen Weihnachtskitsch in den Straßen und Geschäften nicht ausstehen kann. Und die beständige Musikberieselung! Es grenzt beinahe an Folter. Ich erledige in diesen Tagen meine nötigsten Einkäufe mit rasender Geschwindigkeit. Ich plane ganz genau im Voraus was brauche und in welchen Geschäften ich es bekomme die am wenigsten Weihnachtszeug haben und vor allem keine Weihnachtsmusik.
Man stelle sich vor es gäbe eine gesetzliche Verordnung, die besagt dass man Weihnachten feiern müsste. Ich würde sofort auswandern! Irgendwohin nach Afrika vielleicht wo sie diesen schrecklichen Brauch nicht kennen. Aber so kann ich mir zuhause eine weihnachtsfreie Zone gestalten in der dieses ganze Gebimmel und Frohlocken nur über meine Leiche stattfinden würde.
Es ist jedes Jahr das gleiche. Wenn ich Geld hätte würde ich wirklich auswandern. Aber so verbrate ich jedes Mal meinen gesamten Urlaub in dieser Zeit nur damit ich ja nicht raus muss. Oder ich melde mich krank. Auf meinem Krankenschein sollte Weihnachtsallergie stehen anstatt Erkältung. Ich erkälte mich absichtlich. Ich setze mich stundenlang auf den Balkon in sommerlicher Kleidung und warte darauf dass ich anfange zu niesen. Wenn ich dann fast blau anlaufe gehe ich wieder hinein und rufe den Arzt. Das habe ich letztes Jahr getan, weil man mir nur zwei läppische Wochen Urlaub gewährte.
Dieses Jahr wollte ich wegfahren, weit weg, aber als ich bereits im Sommer ins Reisebüro ging und sie mir den Preis für 5 Wochen Hindukusch nannten wusste ich, dass ich mir das nicht leisten könnte. Nicht als kleiner Angestellter der Rechnungsabteilung einer Holzfabrik. Als ich meinen Urlaub für Dezember beantragte, wurde er abgelehnt. Ich sollte meinen Mitarbeitern mit Familie dieses mal bitteschön der Vortritt lassen.
Mir wurde schlecht. Was wenn ich diese Jahr den ganzen Horror nicht umgehen kann? Jeden Morgen müsste ich an der Einkaufspassage vorbei an deren Eingang sie einen reisen Weihnachtsmann aufgestellt haben der beständig mit eine Reisenglocke klingelt und Ho Ho Ho aus einem Lautsprecher im Bauch schrie. Jeden Tag müsste ich ganze kitschige Weihnachtsdeko meiner Mitarbeiterin ertragen, die sich eine Spaß daraus macht das ganze Büro mit Girlanden und Kugeln auszustatten, so als säße man mitten in einem Weihnachtsbaum.
Sollte ich versuchen vom Balkon zu springen und mir ein Bein oder ein paar Rippen brechen, damit ich im Krankenhaus meine Ruhe hätte? Die Idee wäre nicht schlecht. Wenn da nicht diese Reportage gewesen wäre, im Fernsehen, in der sie zeigten, wie die Krankenhausschwestern fröhlich mit den Patienten Weihnachten feiern. Wie schrecklich! Dann wäre ich denen ja hilflos ausgeliefert. Alle würden beständig Oh Tannenbaum und Oh die Fröhliche singen während sie meine Verbände wechseln. Nein! Nein! Nein!

(Wenn ihr nicht wisst was ihr über die Weihanchtstage machen sollt, denkt euch einen Schluss aus, schreibt ihn nieder und schickt ihn mir. Die Flasche Wein ist immer noch da und wartet auf einen neuen Besitzer.)

Hinken

Ein Tag zum vergessen. Dass ich gestern bis drei Uhr Nachts vor dem Bildschirm gesessen habe, hat meinen Tag heute natürlich um einiges verkürzt. Und ich bin noch immer nicht fertig mit der Weihnachtsgeschichte 2005. Der Schluss hinkt.
Jetzt muss erst nochmal los ein paar Einkäufe machen. Vielleicht fällt mir unterwegs ein Schluss ein.

Wieder Futsch

Nun ja. Und wieder nichts. Äußerst deprimierend! Dabei hab ich gedacht dass es diesmal wirklich klappen würde. Der Mann auf dem Bild ist Boris Karloff weitaus bekannter in der Rolle des Frankensteinmonsters.

Und somit ist wieder eine Gelegenheit flöten euch ein tolles Geschenk zu schnappen. Ich glaube aber zu wissen an was es liegt. Ihr wüsstet gerne WAS das Geschenk ist. Hier bitte schön. Das wäre ihr Preis gewesen.

Eine Flasche Sauternes Château du Coy 2002 in einer edlen mattlackierten schwarzen Kiste, zusätzlich einem professionellen Korkenzieher, einem luftdurchlässigen Verschluss, einer Einschenkhilfe, einem Tropfenring und einem Thermometer zur exakten Bestimmung der Temperatur des Weines.

Ätsch.

Nochmal

Und auf geht’s. Die nächste Runde. Das Geschenk muss raus! Wer ist das auf dem Bild? Jetzt ganz schnell. Es kann doch nicht so schwer sein. Das Geschenk muss heute noch raus. Jetzt ganz fett hier einen abzocken. Der erste der mir sagen kann wer das auf dem Bild ist bekommt das Geschenk.
(Ich komm mir vor wie einer dieser drittklassigen Moderatoren die jede Nacht ein paar Euro verspielen.)

Kurz

Heute erzählt mir Petzi Gerster (Harald Schmidt nennt sie so) so ganz nebenbei in den Nachrichten, dass heute der kürzeste Tag im Jahr ist. Na das ist doch mal eine gute Neuigkeit! Dass bedeutet nämlich, dass es ab morgen wieder berauf geht und die Tage länger werden. Der kleine weiße Lichtpunkt am Ende des Tunnels. Meine dumpfe Grundstimmung der letzten Wochen hebt sich langsam. Zumindest glaube dass das der Grund dafür ist.

Na?

Der Erste der mir sagen kann welches Film Plakat das ist, bekommt was von mir zu Weihnachten geschenkt.
Kleiner Tip: Das Bild ist unter dem Namen moag.jpg gespeichert, eine Abkürzung des Titels.

Vor einem Jahr

Unerträglich diese Stille. Und doch weiß ich nicht was ich dagegen tun soll. Wenn ich meine Horoskope abklappere lese ich in allen das Gleiche. Abgespanntheit, ich soll mich schonen und dergleichen mehr. Dabei mache ich gar nichts was wofür ich mir das Geschone verdient hätte. Ich arbeite an meiner Weihnachtsgeschichte, die ich in paar Tagen hier veröffentliche, aber das ist auch schon alles.
Könnt ich euch noch an die vom letzten Jahr erinnern? Nein? Ich war damals einen ganzen Monat in Berlin.
Bitteschön hier ist sie:

Die Weihnachtsgeschichte 2004

Es war einmal ein kleines Auto das in Frankreich das Licht der Welt erblickte. Es wurde auf den Namen Peugeot 306 getauft. Es kam zu einem Autohändler nach Luxemburg. Die Frau des Autohändlers brauchte unbedingt einen neuen Wagen und so meldete der Händler das kleine Auto als Firmenwagen an. Der kleine 306 war mächtig stolz dass er beim Händler bleiben durfte und jede Woche von den Angestellten gehegt und gepflegt wurde. Die Frau des Händlers fuhr jeden Tag in die große Stadt wo es dann in einer warmen Tiefgarage untergebracht wurde. Dort sah es jeden Tag andere Autos, vor allem ein kleiner schicker Mercedes, mit dem es sich angefreundet hatte.
Eines Tages sagte der Händler zu seiner Frau: „Wir müssen das Auto verkaufen. Es ist als Firmenwagen angemeldet und wenn wir noch einen ordentlichen Preis dafür bekommen wollen, muss es jetzt weg.“
Dem kleinen 306 war Angst und Bange. An wen würde es verkauft werden? Würde es dort genau so gut behandelt werden wie in der Werkstatt des Händlers?
Ein junger Mann kam zum Autohändler und ward sehr interessiert daran. „Ich werde das Auto kaufen!“ Das kleine Auto schaute sich den jungen Mann ganz genau an. Er schien nett zu sein. Es stellte fest, dass der junge Mann gar nicht weit vom Autohändler entfernt wohnte. Es kam dort in eine Garage in der es sich sehr wohl fühlte. Ab und zu gesellte sich ein kleiner Peugeot 206 CC dazu. Der junge Mann brauchte das Auto sehr viel und die beiden wurden dicke Freunde. Es bekam viel von Welt zu sehen. Es fuhr nach Brüssel, Frankfurt, Straßburg, Köln und an die belgische Küste, und war glücklich so viel von der Welt zu sehen und einen so netten Besitzer gefunden zu haben.
Die Jahre gingen dahin und das Auto wurde älter. Es wurde regelmäßig in der Werkstatt des Autohändlers überholt und fühlte sich jedes Mal wie neugeboren wenn ein Ölwechsel gemacht wurde.
Das kleine Auto liebte die Winterzeit. Nicht wegen des ekligen Wetters oder dem vielen Salz auf den Straßen. Das mochte es überhaupt nicht. Es liebte Weihnachtszeit. Es war kurz vor Weihnachten geboren worden und das erste was es damals zu sehen bekam, als es zum Händler gebracht wurde, war ein großer Weihnachtsbaum mit vielen kleinen Lichtern die sich in seinem damals funkelnden Autolack widerspiegelten. So etwas schöner hatte es noch nie gesehen. Und jedes Jahr wenn die frohen Tage näher kamen freute es sich aufs neue einen so schönen Baum zu sehen.
Eines Tages, der Winter rückte näher, nahm der junge Mann das kleine Auto um sich auf eine lange Fahrt zu begeben. Sie sollte über 6 Stunden dauern. Es las unterwegs auf den Schildern, dass es in Richtung Berlin fuhr. Es hupte fast vor Vergnügen. Endlich würde es mal die Stadt sehen von der der junge Mann immer so viel sprach. Doch hatte er das kleine Auto nie mitgenommen da ihm die Fahrt immer zu anstrengend vorkam.
Als die beiden am späten Nachmittag die beiden in Berlin eintrafen sah das kleine Auto sehr schmutzig aus. Eine Schlammpfütze auf einer Raststätte hatte die ganze rechte Seite bis hoch zu den Fenstern ganz bekleckert. Es schämte sich ein wenig so verdreckt in die große Stadt hineinzufahren. Aber es war aufgeregt und glücklich.
Der junge Mann stellte das Auto in einer ruhigen Straße ab, in der nur große Wohnhäuser waren.
Während der folgenden Tage blieb das kleine Auto dort stehen. Schon in der ersten Nacht schaute es sich um stellte fest, dass in der Straße kein einziger Weihnachtsbaum stand. Nicht einmal eine Weihnachtsdekoration war an den Straßenlampen angebracht. In einem Fenster im vierten
Stock sah das kleine Auto ein Lichtlein flackern das irgendwie aussah als ob es zu einem Weihnachtsbaum gehöre. Doch war das Licht so schwach, dass es sich nicht in seinem Autolack spiegeln konnte. Und mit der Dreckschicht hätte es schon gar nicht geklappt.
Trübselig stand das kleine Auto Tag für Tag in der dunklen Straße und wurde immer trauriger. Würde es in diesem Jahr keine Weihnachtslichter sehen? Keinen Weihnachtsbaum? Keine Hunderte von kleinen Lämpchen sie sich in seinem Lack spiegeln würden? Es sehnte sich nach seiner warmen trockenen Garage und wünschte sich, der junge Mann wäre nie nach Berlin gefahren.
Eines Tages, das kleine Auto hatte schon alle Hoffnungen aufgegeben, bog der junge Mann um die Ecke und zückte die Autoschlüssel. Das Auto ließ sich nur missmutig aufsperren und der junge Mann stieg ein. Es fuhr mit ihm über große Plätze und lange Straßen. Das kleine Auto wurde immer aufgeregter. Überall sah es weihnachtlich geschmückte Schaufenster und Lichtegirlanden in den Fenstern und Türen. Berlin war ja gar nicht so trostlos. Nach einer Weile bogen sie in eine Straße ein dem kleinen Auto stocke fast der Motor. Vor ihm war ein großer Platz mit einem schön geschmückten Tor mit einem großen Schild auf dem stand „Weihnachtszauber Gendarmenmarkt“. Der junge Mann hatte Glück und fand gleich am Platz eine Parklücke. Er stieg aus und ging auf den Platz zu.
Das kleine Auto traute seinen Scheinwerfern nicht. Auf dem Platz stand ein riesengroßer Weihnachtsbaum, so schön wie es noch nie einen gesehen hatte. Er war nicht nur geschmückt vielen kleinen Lichtern, sondern hatte auch viele rote Kugeln. Das kleine Auto war so glücklich, es hatte am liebsten das Radio angestellt und einen Sender mit Weihnachtsliedern gesucht. Endlich war auch für das kleine Auto Weihnachten. All die langen Tage in der dunklen Straße waren vergessen.
Und es wusste, sehr bald würde es wieder seine Heimreise nach Luxemburg antreten.

Hunger?

Es gibt im amerikanischen Google gibt es jetzt ein Service in dem man Filme hochladen kann. Bisweilen findet man dort kleine Juwelen. Die Freuden des Sushi zum Beispiel.

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Stille

Es gibt Tage da passt alles zusammen und alles steht plötzlich unter einem Motto, dass ich selbst nicht gewählt habe aber mir mehrfach begegnete.
Stille.
Heute morgen lass ich die Beschreibung des Buches Das Leben und das Schreiben von Stephen King.

…So sollte man sich möglichst einen ruhigen Platz zum Schreiben aussuchen, an dem man durch nichts (Telefon, Fernseher, Radio, Blick aus dem Fenster usw.) gestört, bzw. abgelenkt wird…

Beim Mittagessen war ich sehr ruhig und mischte in keines der Gesprächsthemen ein. Alles schien mir zu laut, groß, zu voll.
Am Nachmittag im Philo“soff“ meinte jemand,

…und sonst habt ihr nichts zu erzählen? Na ja ist auch ein stiller Tag heute.

Und vorhin sah ich mir in aller Stille die Bilder des Jahres im ZDF an. Album 2005.
Ganz still.

Blond

Kennt ihr die Filme von Angélique? Heute habe ich einen per Zufall bei Rumgezappe auf RTL TVI entdeckt. Ein Schmalz ohnegleichen und doch bleibe ich jedes Mal dabei hängen. Angélique und der Sultan. Was mir dieses Mal besonders auffiel, war die musikalische Untermalung. Sie ist derart schwülstig und bombastisch, muss aber trotzdem sein sonst funktioniert die ganze Geschichte nicht. Es kommen Erinnerungen aus meiner Jugend hoch als die Filme wiederentdeckt wurden und Bertelsmann die gesamte Reihe der Angélique Romane von Anne Golon rausbrachte. Ich war damals im Internat und verschlang die Romane als ob es sonst nichts gäbe.
Ich muss unweigerlich lächeln bei dem Gedanken.

Versehen?

Schon wieder so spät.
Was mir heute passiert ist, ist so noch nicht vorgekommen. Da es heute kaum hell wurde bin ich den ganzen Tag nicht außer Haus gewesen obwohl es von Nöten gewesen wäre. Aber bei dem Wetter mutiere ich immer zum Stubenhocker, vertiefe mich in Bücher oder ins Internet. Beim Mittagessen habe ich dann versehentlich statt ein bis zwei Gläser vier bis fünf Gläser Wein getrunken und war völlig hinüber. So sehr, dass ich mich hinlegen musste und nicht mehr aufwachte bis kurz nach sieben Uhr. Mit Brummschädel wackelte ich durchs Haus und wusste nichts mit mir anzufangen. Jetzt so langsam geht es wieder.
Bin ich furchtbar oder bin ich furchtbar? Aus Versehen einen angezwitschert.    

Ding Dong King Kong

Zu der ungewohnten Nachtzeit einen Eintrag schreiben kommt nur daher, dass ich nicht schlafen kann bevor ich diesen Eintrag gemacht habe. Und dem Titel nach könnt ihr euch denken was jetzt kommt. Als ich heute Nachmittag in Luxemburg-Stadt wegen einer Besprechung war, dachte ich könnte ihn ja locker in einem Kinonachmittag ausklingen lassen. Ich weiss nicht welcher Teufel mich ritt als ich an der Kinokasse stand und eine Eintrittkarte für den Affen kaufte. Ganz nebenbei erkundigte ich mich wie lange der Film dauern würde. Ich hatte mir ausgerechnet dass es gute 2 Stunden wären. HA! 3 Stunden und 7 Minuten. Nun gut, dachte ich, dann hast du’s hinter dir.
Als ich raus kam war meine erste Reaktion: „Oh freck…“ (freck sollte dabei mit einem saftigen amerikanischen Akzent ausgeprochen werden)
Ich muss gestehen, dass ich seit Lord of the Rings, ein heimlicher Peter Jackson Fan bin, aber sowas gibt man ja unter keinen Umständen öffentlich zu. Ich habe auch wie die halbe Menschheit die Trilogie die Filme schon seit ewigen Zeiten als DVD im Regal stehen. Aber das sollte man auch nur bedingt zugeben.
Ich weiche ab.
Die Geschichte ist bekannt und ich brauche ja wohl keine Zusammenfassung davon abzuliefern. Peter Jackson hat so ziemlich alles aus der schon immer etwas dünnen Story herausgeholt, wenn nicht mehr als jemals drin war. Von der Computeranimation her ein wahres Wunder. Der Gorilla ist so echt man glaubt es kaum. Ein dreistündiges Spektakel in dem man sich keine Sekunde langweilt. Man kann dem Film keinen einzigen Fehler vorwerfen und doch… ach ich weiss nicht, vielleicht fällt es mir nach ein paar Stunden Schlaf ein.

11:08
Nach ein paar Stunden Schalf und ein wenig rumgegoogle weiß ich was mich stört, und was ich gut finde. Todd Mc Carthy einer der berhümtesten Kinokritiker ever des Variety Magazins bringt es auf den Punkt.

Wahre Freude

Ich musste mich heute morgen sehr sehr sehr sehr sehr (ich wiederhole mich…) sehr zusammen nehmen als ich einen Strafzettel verpasst bekam.142 Euro. Else würde es eine Lektion in Demut nennen. Für mich ein schönes vorweihnachtliches Geschenk. Die Pflege meiner Hassliebe zur weihnachtlichen Zeit keimt, schießt aus und fruchtet, dass es eine wahre Freude ist. Dabei gerät die Hassliebe langsam aus den Gleichgewicht. Der erste Teil des Wortes ist grade wesentlich fetter geworden als der Rest.
Ein Karmaproblem?

Erste Antworten

Zu später Nacht immer noch wach. Mein Schlafrhythmus hat sich verschoben.
Ich möchte noch einmal auf die Glaubensfrage zurückkommen, denn ich habe das für mich immer noch nicht richtig geklärt. Ich saß letzten Sonntag Nachmittag im Café Philo“soff“ (einen geeigneteren Platz gibt es nicht in ganz Luxemburg) und brütete in einer ruhigen Ecke weiter über die Frage nach. Dabei braute sich langsam ein Cocktail zusammen der mir logisch erschien. Ich hätte ihn gleich niederschreiben sollen,…
Und seltsamerweise ging mir dabei das Lied von Savage Garden noch mal durch den Kopf, vor allem der Refrain:

I believe in Karma what you give is what you get returned
I believe you can’t appreciate real love until you’ve been burned
I believe the grass is no more greener on the other side
I believe you don’t know what you’ve got until you say goodbye

Der erste Satz ist ausschlaggebend. Daran glaube ich voll und ganz.

Jarhresendzeit

Ein Montag der mich sehr in Anspruch nahm. Besprechung am Mittag. Es wird so wie es jetzt ausschaut nächstes Jahr beruflich happig werden. Es steht wenig Großes an. Ein Theaterstück im Inoui, doch das war’s auch schon. Ich bin nicht sehr begeistert. Es muss noch etwas mehr sein sonst sieht es schlecht aus nächstes Jahr.
Die kleinen Jahresendsorgen.
A propos Jahresendzeit. (Ein Wort das in Ostdeutschland häufig verwendet wurde, oder? Ich denke da an geflügelte Jahresendzeitfigur) Ich schlenderte gestern nach der Besprechung über den Stadt-Luxemburger Weihnachtsmarkt, der bei weitem nicht so attraktiv ausgeschmückt ist wie der in Trier. Aber das Angebot in der Läden ist um einiges abwechslungsreicher als drüben. Ihr seht ich hege und pflege meine Hassliebe zu Weihnachten.

Kommentar

Ich lache über Dinge, die unerwartet kommen, oder solche, die man erwartet, die dann aber unerwartet doch nicht kommen, oder solche, die so offensichtlich sind, dass man erwartet, dass sie eigentlich nicht kommen, weil das zu einfach wäre, die dann aber doch kommen, weil gerade das das Unerwartete ist.

Aus dem Spiegel Forum

Glauben 4

Es ist erstaunlich, wie viele sich außer mir mit der Glaubensfrage beschäftigen. Ich habe selten so viele Emails erhalten wie dieses Mal. Dabei muss ich etwas klarstellen. Es geht mir um den Glauben, nicht wie vielleicht aus dem letzten Eintrag herauszulesen war um die Religion und Kirche, obwohl die bei vielen mit dem Glauben einher geht. Ich möchte da einem grundsätzlichen Unterschied machen.
Auch wenn mir die anerzogene Religion, in dem Falle die römisch-katholische, mitunter am nächsten liegt, so bin ich mit deren Kirchenvertretern in vielen Punkten nicht einverstanden. Ich möchte sogar sagen dass ich sie bisweilen strikt ablehne. Dabei fällt mir ein Satz ein den ich heute morgen in dem Lied Affirmation von Savage Garden gehört habe.

I believe that trust is more important than monogamy.

Der und viele andere Gründe lassen mich sehr an der Kirche zweifeln.
Ich werde versuchen so gut es geht auf alle Mails weitgehend persönlich zu antworten, aber gebt mir ein bisschen Zeit dafür. Erst muss ich den letzten Tag der Euro Racing Show erfolgreich abarbeiten.

Von Boliden und Gogotänzerinnen

Im Freudentaumel der Euro Racing Show, oder besser gesagt ich schlenderte heute morgen dadurch und wartete vergebens auf den berühmten Klick, dass ich mich für irgendetwas begeistern sollte. Vergebens. Rennwagen sind definitiv nicht mein Ding.
Der Grund meines Aufenthaltes dort war eh anderer Natur. Ich sollte 2 Frauen an einem Stand zurecht machen. Als ich heute morgen dort ankam, wusste ich nicht wen oder was ich machen sollte. Ich war für alles gewappnet von der Gogotänzerin bis zur seriösen Geschäftsfrau, hatte ich alles mit. Es ging ziemlich fix und in knapp einer Stunde war ich schon draußen.
Habe mich anschließend ins Kaufrauschgewühl von Auchan gestürzt. Ich mag Auchan eigentlich ganz gerne, aber er ist bisweilen derart übervölkert, dass einem fast schlecht wird. So auch heute morgen und ich blieb nicht lange.
Jetzt such noch nach einem guten Schlusssatz für den Eintrag und finde keinen. Fällt mir vielleicht noch ein…

100 Einträge

Ich kann mich noch vage daran erinnern, dass ich den hundertsten Eintag in Augenblicke 1 auch irgendwie gefeiert oder zumindest erwähnt habe.

Hier ein Aufruf von einer Seite im Netz den ich klasse finde. Als ich vor einigen Tagen im Supermarkt am Schokoladen Regal vorbei kam wunderte es mich dass auf der Kinderschokolade ein neues Gesicht drauf ist. Mittlerweile gibt es ja 2 verschiedene Größen. Auf der großen Packung war noch das alte Gesicht (der Restbestand) auf der anderen bereits das Neue. Ich griff instinktiv nach der größeren Packung mit dem alten Gesicht. Und das nicht aus Genussucht sondern weil mich der neue Bengel massiv störte.
Seitdem lese und höre ich über den Wahn den das Ganze ausgelöst hat.

weg mit Kevin

Glauben 3

…oder der krampfhafte Versuch ein klare Antwort zu basteln.
Nach 2 Tagen reiflicher Überlegung bin ich immer noch nicht weiter. Ich kann nur Schlussfolgerungen aus Dingen ziehen die ich jeden Tag höre und sehe. Zum Beispiel aus den Nachrichten. Wenn ich sehe was im Irak abgeht, wie Bush sich dabei benimmt und den Glaubensgemeinschaften in den USA in Hintern kriecht, was der Papst so von sich gibt, dann wehrt sich jede einzelne Faser meines Körpers dagegen. Aber es bringt mich auf meiner eigenen Glaubenssuche kein Stück weiter. Ich weiß zumindest was ich NICHT will.
Ich sollte mich mehr mit anderen Glaubensformen beschäftigen, wie z. B. der Buddhismus, der Koran, der Hinduismus, das Judentum… Ich weiß recht wenig darüber.
Dabei kommt mir grade ein Begriff in den Sinn den ich vorgestern in Literaturen gelesen habe; Wellness-Religion. Er klingt zwar abwertend, beschreibt aber sehr treffend das was die meisten suchen. Eine Wohlfühlreligion.
Und ich? Suche ich das?

Resultat

Hier das Endergebnis nach einer Woche.

Wie hast du von joel.lu erfahren?
33,33% Über eine Suschmaschiene.
25,00% Über einen Link auf einer anderen Homepage.
41,67% Kennen mich persönlich.

Es wundert mich, dass ich so oft auf anderen Homepages verlinkt bin. Ich wüßte gerne wo.

Glauben 2

Jetzt nach einer Nacht fällt es mir schwer wieder in das Thema von gestern Abend einzusteigen. Es beschäftigte mich noch recht lange bevor ich einschlafen konnte. Vor allem die 2 letzten Fragen sind schlecht zu beantworten ohne dass ich in vorgefertigte Sätze verfalle, wie z.B., ich glaube dass es da etwas gibt, was immer das auch sein mag.
Es geht nicht um die Tatsache DASS es einen Gott oder eine Kraft gibt, sondern dass man daran glaubt. Dabei stellt sich die Frage; kann der eigene Glaube so stark sein, dass er eine Kraft, ein Bildnis entstehen und leben lässt? Im gleichen Zusammenhang kommt mir die Reportage über Elisabeth Kübler-Ross in den Sinn, deren Lebensziel es war, wissenschaftlich zu beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Denn letztendlich ist es das was den Glauben vorantreibt.
Ich weiche ab.
Wie war die Frage?
An was glaube ich?!
Ich weiß nicht an was ich glaube. Ich ziehe alles in Bertacht, wäge es gegeneinander ab und bin am Ende nicht schlauer als davor. Ich gehöre nicht einmal zu der Kategorie die sich ihren Glauben aus allerlei Religionen zusammenbasteln gemischt ein paar Spritzer Esoterik. Obwohl es für mich wahrscheinlich die beste Lösung wäre…

Wie glaube ich?
Da bin ich wie viele andere auch. Ich glaube wenn es mir dreckig geht, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wenn alles wieder im Lot ist, hat der Glaube seinen Zweck erfüllt und man lässt sprichwörtlich den Herrgott einen guten Mann sein.
Ich würde jetzt gerne noch mal Fortsetzung folgt darunter schreiben, doch bis dahin muss ich mir noch ein weniger mehr Klarheit verschaffen. Und das kann dauern.

Glauben

Ich habe heute sehr lange über Gott und Glauben nachgedacht und diesbezüglich ein langes Gespräch mit einer Freundin geführt. Ausschlaggebend dafür war die neueste Ausgabe von Literaturen, ein monatliches Magazin über Bücher und Themen.

Pech für Aristoteles, Thomas von Aquin oder Anselm von Canterbury, dass sie die Wahrscheinlichkeitsrechnung noch nicht so elegant handhaben konnten wie Stephen D. Unwin in seinem neuen Buch «Die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes». Dann hätten sie nämlich statt endloser ontologischer und moralischer Spekulationen die Existenz Gottes auf eine einfache mathematische Formel bringen können (für Buchmacher und Wettbüros: Gott existiert mit einer Wahrscheinlichkeit von 2:1).

Ein Auszug aus dem Editiorial.Ein interssanter Gedanke; den Glauben auf eine mathematische Wahrscheinlichkeitsformel (was für ein Wort! 25 Buchstaben!) gebracht.
Dabei frage ich mich wie es um meinem eigenen Glauben bestellt ist. Eine Frage die ich mir schon sehr lange nicht gestellt habe. Warum? Weil ich mich stets dabei ertappe, Dinge wie den Auftritt vom Papst in Köln bei den Weltjugendtagen stillschweigend zu belächelen und zu verachten. Das kommt daher dass ich ein knallharter Individualist bin. Ich bin kein Hordenmensch. Ich kann nicht gemeinsam mit anderen tausenden Menschen frohlocken wenn da ein Einziger glücksehlig strahlend vorne steht und alles und jeden segnet.
An was glaube ich? Wie glaube ich?
(Fortsetzung folgt…)

Quick Tip

Oh oh oh…schnell!!! Ich werd’s mir zwar leider nicht ansehen können weil es einfach zu spät ist. Aber für der, der will bei Vox läuft jetzt gleich Die Liebenden vom Pont Neuf. Ein absolutes Muss. Regie führte Leos Carax, eine der verrücktesten und exotischsten Regisseure die es je gab. Der Film ist eine wunderschöne Liebesgeschichte.

Werbepausen

Schrecklich triste Tage. Es regent beständig. Wenn es so weiter geht, ist bald Hochwasser angesagt.
Ich bin träge und faul, stopfe jeden Tag Fernsehstunden in mich rein und komme mir vor wie ein fetter Klops. Es geht soweit dass ich mittlerweile diverse Werbespots mitsingen kann. Das muss ein Ende haben. Das beste Beispiel passiert jetzt grade. Ich schreibe meinen Eintrag in der Werbepause von Criminal Intent bei Vox.

Mist!

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Es sieht gruseliger aus als es in Wahrheit ist. Dabei hab ich mir doch soviel Mühe gegeben.Es wurde im Rahmen der Weihanchtsgrusskarte gemacht die ich jedes Jahr per Mail verschicke. Es sollte romantisch sein und meinen Eulentick vermitteln. Pah! Es sieht aus wie ein Eulenschrein vom Serienkiller aus Mary Higgins Clarks‘ Roman. Und dabei kille ich, aber NICHT in Serie!

Quiz

At Tiffany’s nothing bad can happen to you.

Aus welchem Film stammt der Satz? Einfacher geht’s nicht.
Ich hab ihn in mir eben auf DVD angesehen. Einer der zahlreichen Mitbringsel aus Berlin.