Heute hat sich die Abgeordnetenkammer aufgelöst und am 20 Oktober sind in Luxemburg Wahlen. Es ist mir noch nie so schwer gefallen wie dieses Mal. Wen oder was soll ich wählen?
…
(Fortsetzung folgt)
seit 2004
Heute hat sich die Abgeordnetenkammer aufgelöst und am 20 Oktober sind in Luxemburg Wahlen. Es ist mir noch nie so schwer gefallen wie dieses Mal. Wen oder was soll ich wählen?
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(Fortsetzung folgt)
Das Petrustal.
Noch sind die Bäume grün, aber die ersten Blätter fallen schon.


Dieses kleine Rinnsal, die Petrus, gibt dem Tal den Namen.

Es war heute das letzte Mal dass der Kunstmarkt im Grund stattfand. Über die Wintermonate wird er eingestellt. Ich war ja schon letzten Monat dort, weil ich nach wie vor ein Kunstwerk für die große nackte Wand in der Wohnung suche. Es war auch dieses Mal kein Künstler dabei der mich wirklich überzeugte. Was nicht heißen will, dass sie schlecht sind. Es war ein Fotograf dabei, (sein Name weiß ich nicht mehr) der ein sehr schönes Bild von Steinen im Wasser hatte. Das Bild hatte einen nebeligen Effekt, von dem ich inzwischen von Heike Lagenkamp weiß, wie er hergestellt wird.

Es folgte die obligate Tasse Kaffee im Scott’s

In diesem Tunnel befindet sich ein Aufzug in dem man wieder in die Oberstadt gelangt.

Gleich oben am Ende der rue du St’Esprit gibt es eine der wenigen Stellen an der man alle Hochhäuser auf Kirchberg sieht. Darunter die durchlöcherten Kasematten und ganz unten die Abtei Neumünster die früher mal das große Gefängnis von Luxemburg war.

Der Knuedler (Place Guillaume) war mit einem Flohmarkt besetzt bei dem privat Leute Keller und Speicher ausgeräumt haben und alles feil boten was noch ein paar Cent her gab.

Einer meiner Lieblingsbeschäftigungen wenn ich nichts zu tun habe, ist in Youtube Videos herumzustöbern.
Sie wäre dieses Jahr am 31 Dezember 65 Jahre alt geworden. Hier ein Mini Konzert von ihr. Mann, die konnte singen!
Der etwas andere Fahrradunterstand.

Ich werde dort sein.
Seit 20 Jahren, jeden Tag um 16:58 gibt es im Deutschlandfunk, (m)eine kleine zwei minütige Flucht aus dem Alltag.
Sternzeit.
Hier der Podcast der Sendung vom 1 Oktober als die Sendung 20 Jahre alt wurde.
Jeden Tag eine kleiner Beitrag über das aus dem wir alle bestehen, Sternenstaub.
Jeden Tag eine kleine Sehnsucht nach etwas das wir nicht kennen, jedoch voll und ganz daraus bestehen und irgendwann wieder darin untergehen, aufgehen und strahlen werden.
Herzlichen Glückwunsch und auf weitere 20 Jahre täglicher kleiner Sehnsüchte.
Avant tout je souhaite exprimer mes plus plates excuses à mon hôte. Il est vrai que je l’ai fait patienter de nombreuses semaines avant d’écrire ces premières lignes. Cela va de soi, une comtesse a le droit de faire un tout petit peu patienter la galerie. Toutefois, il ne serait pas très élégant de ma part de m’esquiver plus longtemps encore de cet exercice.
Cher maître des lieux, je vous remercie donc pour cette invitation et ne jouerai pas d’avantage avec vos nerfs. Je souhaiterais également insister sur le fait que ce n’est pas par caprice si la comtesse vous a fait attendre. Certes non. Jamais je ne vous ferai un tel affront. La raison est bien autre. Je vais donc tout simplement vous en avouer la teneur.
Mon ami, sachez que c’était par peur. Oui par peur ! Peur de ne pas être à la hauteur de vos attentes. Que peut donc écrire une comtesse du Plateau Bourbon qui pourrait vous étonner et vous surprendre ? Qu’ai-je à dire qui pourrait sortir de l’ordinaire ?
Et bien rien.
Absolument rien. Je n’ai rien d’extraordinaire à raconter. Je me lance donc dans cette aventure et vous préviens d’ores et déjà que je ne vous parlerai que de banalités.
Et ne pensez pas que les banalités ont dans un langage de comtesse une autre signification que dans le vôtre. Non il n’en est rien. Je ne brillerai par aucun trait d’esprit et me contenterai de vous parler de petites choses.
Vous ne lirez dans les lignes de la comtesse que des instants qui peuvent vous sembler futiles ou anodins mais qui du moins ont suscité en moi une émotion, petite ou vive. Car le bonheur réside aussi de temps à autre dans le partage de petits riens. Ces petits instants de la vie qui sont communs à tous. Des événements ordinaires comme une rencontre, un amour, un rire, une odeur, une émotion, … des interrogations.
Et bien oui je n’ai rien d’autres sous ma plume à vous offrir.
Voilà, la comtesse ne contera donc que des choses qui peuvent sembler insignifiantes et pourtant …
Vous serez donc prévenu !

Etwas was ich bis dato noch nicht hier im Blog gemacht habe ist über Restaurants schreiben. Da ich mit den Jahren immer mehr zum Gewohnheitstier mutiere, suche ich meistens die gleichen Lokale auf. Jedoch ist dies eine Gelegenheit mich wieder verstärkt auf die Suche zu begeben und neue kulinarische Entdeckungen zu machen.
Das Mamacita in der rue des Bains ist ein mexikanisches Restaurant das ich vor zwei Tagen mit der A. besuchte nachdem wir die Garage fix und fertig ausgeräumt hatten. Die Deko ist schlicht jedoch ansprechend und nicht kühl. Die Karte ist recht übersichtlich, was ich immer sehr begrüße.
Ich hatte einen Burrito mit drei verschiedenen Pommes Frites aus „normalen“ Kartoffeln, Süßkartoffeln und einer dritten Variante, bei der ich den Namen nicht mehr weiß, die aber äußerlich eine sehr interessante Färbung hatten. Dazu gab es ein mexikanische Dunkelbier, das man mir beschrieb als ob es einen leichten Schokoladengeschmack hätte, den ich aber wirklich nur erahnen konnte. Die A. hatte ein vegetarisches Curry mit Reis das ihr gut geschmeckt hat. Beide Gerichte waren recht große Portionen, so dass die A. ihre nicht ganz bewältigte und ich auch die Hälfte der Pommes nicht schaffte. Am Tisch nebenan hatten zwei Damen ein riesigen Topf Guacamole der sehr ansprechend aussah. Die Bedienung ist sehr freundlich wenn auch ein klein wenig umsatzorientiert, was mich aber nicht weiter störte.
Preislich liegt das Restaurant in der mittleren Preisklasse und ist für Luxemburg im ok Bereich.
Ich werde wieder hingehen, und weitere Gerichte probieren.
Mamacita
9, rue des Bains
L-1212 Luxembourg
Als ich vorhin im Badezimmer war, hörte ich Herbert Grönemeyer weit entfernt aus dem Radio im Wohnzimmer singen:
Rollmops… setz‘ mich ins rechte Licht.
Rollmops… du weißt, sie will mich nicht
Hä? Seit wann singt Grönemeyer von Rollmöpsen?
Doch der Rollmops war ein Vollmond.
Ohne Worte

Da ich ja meistens morgens schreibe, besteht der Beitrag meistens aus den Stichworten von den Dingen die heute wichtig werden.
Ganz akut wichtig sind meine Kopfschmerzen, die ich erst in Griff bekommen muss, bevor ich überhaupt etwas anderes mache. Wichtig wird auch das Theaterfest, an dem ich für einen Stand eingeteilt wurde. Es wird ein langer Tag werden, lang und mühsam.
Foto das Tages:

Es ist ein einschneidender Farbwechsel in meiner Garderobe eingetreten. Seit gefühlten 100 Jahren trage ich ausschließlich schwarze Strümpfe. Das letzte Mal dass eine andere Farbe vorherrschte war in den Achtzigern an denen man zu allen Outfits weiße Strümpfe trug. Seit ein paar Tagen ist es rot, knallrot.
Die A. war die größte Hilfe die ich gestern hätte haben können.
Die Garage ist fast völlig freigeräumt. Zumindest ist sie soweit frei, dass sie wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt werden kann, nämlich einen Automobil darin parken. Das versetzt mich in die sehr privilegierte Lage eine Garage quasi mitten in der Stadt zu haben, wenn auch ein wenig entfernt von der Wohnung. Aber in der Stadt selbst brauche ja ich das Auto nicht.
Es stehen noch sieben große 200 Liter Mülltüten hinten in der Garage die ich nach und nach entsorgen muss.
Was heute wichtig wird:
– Wochenmarkt
– Vorbereitungen für das morgige Theaterfest in der Abtei Neumünster.
Das der Tag so heißt, hat damit zu tun dass ich den ganzen Tag mit der A. verbringen werde. Die A. ist Bühnenbildnerin und ich habe schon unzählige Theaterstücke mit ihr bestritten.
Es stehen an:
-Eine Stippvisite in die alte Heimat.
-Eine Stippvisite in Trier.
-Eine Inspektion einer Wohnung und Garage mit Leerräumung. (Teilleerräumung, denn alles werden wir nicht schaffen.)
Letzter Punkt ist, zumindest für mich, der heikelste. Ich bin froh dass die A. mitgeht, denn ich habe mich bis jetzt immer dagegen gesträubt, weil ich nicht wusste wo ich anfangen soll.
Ein verlängerter Wochenendbesuch, den ich beherbergte ließ mich nicht zum Schreiben kommen. Diese Besuche haben aber den Vorteil dass man mal wieder das eigene Land besser kennenlernt.
Wir waren in Clervaux Vianden und in Echternach. Geplant war noch die Mosel die wir aber nicht mehr geschafft haben.
In Clervaux ist seit Juli wieder die Ausstellung The Family of Man von Edward Steichen im Schloss zu sehen. Die Räume wurden komplett renoviert und neu gestaltet. Die Fotoserie ist nach wie vor für eine der schönsten und beeindruckensten Fotoausstellungen die Luxemburg aufzuweisen hat, aber ein Manko hat sie leider. Die Beleuchtung ist spärlicher als zuvor und da sie nicht mehr indirekt beleuchtet ist , sondern mache der Bilder direkt angestrahlt werden, entstehen manchmal seltsame Schatten und Lichtreflexionen auf den Bildern die ich als sehr störend empfand. Aber ich war sehr froh die Ausstellung endlich nach drei langen Jahren wieder sehen zu dürfen.
Eine neues Regal ziert jetzt die kleine Trennwand zwischen Wohnraum und Küche.

Ein Anruf der Gardinenfirma ließ das triste Wetter vergessen. Sie sind fertig. Jetzt fehlt nur noch die Montage.
Da ich die letzten Tage sehr wenig Zeit darauf verwendet hatte, mir Gedanken zu machen was ich gestern am Mittag kochen sollte, stand ich nun gestern morgen da und wusste nicht so richtig was ich machen sollte. Die R., eine Schulfreundin die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte sollte zu Besuch kommen und hatte Geburtstag. Im Supermarkt ließ ich mich von der Gemüseauswahl inspirieren und kaufte alles für eine mediterrane Gemüsequiche. Der Erfolg gab meiner Entscheidung recht.
Kurz nach der Mittagspause, stand der Posttechnicker vor der Tür wegen dem Fernsehanschluss. Zum Glück sah ich gleich dass er die Basic Box mitgebracht hatte anstatt die Confort Box mit der man Sendungen aufnehmen kann. Denn schließlich ist es nur deswegen warum ich die Kiste überhaupt bestellt habe. Damit ich Sendungen aufnehmen kann um sie mir dann anzusehen wenn es mir passt. Im Prinzip nichts anderes als Podcasts auf traditionelle Art und Weise.
Was heute wichtig wird:
* Wir gedenken heute all denen die mit Selbstmord zu kämpfen haben, denn heute ist der Weltsuizidpäventionstag. Wer hat eigentlich beschlossen dass ausgerechnet heute diese Tag ist????
* Wir gedenken heute der Avenue du X Septembre die ihren Geburtstag feiert (so auch ich)
Meine Straße scheint einer der hippen Straßen in der Stadt zu werden. Ab nächstem Monat zieht eine weitere Künstlerin her. Damit wären wir dann zu dritt.
Und damit starte ich den Aufruf an alle Kulturschaffenden sich zu überlegen ob sie nicht auch hierher auf das Plateau Bourbon ziehen wollen. Das Viertel ist ruhig und liegt nah an allem dran. Keine 5 Minuten Fußweg und man ist in der vollen Natur. 10 Minuten und man ist am Bahnhof mit all seinen Geschäften.
Gestern Abend zusammen mit der Comtesse du Plateau Bourbon (CPB) das Konzert von Adèle in der Royal Albert Hall auf DVD angesehen. Erinnerungen und Emotionen kamen bei mir hoch die ich fast vergessen hatte. Die CPB hatte das Konzert noch nie gesehen und war ebenfalls sehr angetan.
Was heute wichtig wird:
* Shopping! Ganz wichtig! Und mich endlich dazu entschließen was ich heute Mittag kochen soll für eine Schulfreundin, die zu Besuch kommt und Vegetarierin ist, schon fast Veganerin.
* Den Techniker der Post empfangen und die Fernsehbox installieren lassen.
* Gleich anschließend in den hohen Norden Luxemburgs fahren zu einer Besprechung.
Die Nacht davor war sehr unruhig, was ich wegen dem gewaltigen Wetterumschwung hätte wissen müssen. Latente Kopfschmerzen sind die Folge.
Die Nonnenmühle am Eingang von Echternach wurde abgerissen und liegt in einem großen Schutthaufen. Es hatte mich vor Wochen bereits erstaunt dass auf dem ganzen Gehege herum die Bäume und Sträucher abgeholzt wurden.
Es ist eine Stelle an der Hauptstraße an der ich regelmäßig vorbeifahre aber nicht richtig anhalten kann um zu fotografieren.
Diverse unumgängliche Dinge erledigt, bei denen ich kurz in dem Kaffee einkehrte, das früher meine Stammkneipe war. Irgendwann zu späterer Stunde, ich hatte mir schon vorgenommen in der alten Heimat zu übernachten, setzte ich mich doch ins Auto und fuhr zurück.
Es war die richtige Entscheidung.
Sehr geehrt Damen und Herren.
Ich höre seit zwei Tagen nichts anderes im Radio, als dass ihr jede verschlüsselte Nachricht geknackt bekommt.
Na dann hier, bitte:
338-3-7
3183-18-1
3003-1-15
3127-4-3
1820-9-9
499-12-9
178-7-4
3185-9-1
3098-23-3
2695-26-3
Beißt euch die Zähne dran aus.
Ihr werdet es nicht herauskriegen.
Die Rubrik hatte ich früher im Wortgefecht Blog.
„Am Morgen getanzt“ war tanzbare Musik, aktuell oder aus vergangenen Zeiten.
Hier nun ein Lied das seit einer Weile verstärkt im Radio läuft und mich in der Wahl meiner deutschen Lieblingsband wieder bestätigt. Wer schon einer Weile bei mir mitliest wird wissen was jetzt kommt.
Bei dem Lied fühle ich mich wohl und schön.
Tage die ich nicht beschreiben kann. Sie sind so weit weg von dem was ich sonst mache. Ich sitze zur Zeit jeden Tag ein paar Stunden in einem Büro und verrichte die nötigsten Arbeiten die zur Zeit anfallen. Es ist wahrlich nicht das was ich am liebsten mache und am besten kann. Da meine eigenen Aufträge etwas spärlich gesät sind, habe ich mich dafür angeboten.
Ich schaue verhältnismäßig wenig Fernsehen. Das hatte zur Folge, das ich beim Umzug zusammen mit dem Internet Anschluss keinen Fernsehanschluss bestellt hatte. Jetzt nach fast 4 Wochen ohne TV, fehlt mir jedoch was. Ab und an vermisse ich Nachrichten mit Ton UND Bild, oder irgendeine eine dumpfe Serie, bei der man nicht überlegen muss und sich einfach berieseln lassen kann. Nächste Woche kommt ein Posttechniker vorbei und installiert mir eines der teuersten Systeme in Luxemburg aber auch eines vielfältigsten. Telé vun der Post. Der einzige Anbieter der Video on Demand anbietet.
A propos Fernsehen: Aus dem Manko heraus habe ich mich die letzten Tage verstärkt mit Mediatheken beschäftigt. Jeder ernsthafte Sender bietet eine solche an. Dabei stieß ich auf eine völlig neue Art dieser Spezies. Ikono TV. Eine Mediathek die sich ausschließlich mit Kunst beschäftigt. Es vor allem Rundgänge in Museen. Das ist in sofern praktisch wenn man eine Ausstellung aus Zeitgründen verpasst hat oder tagtäglich Schlangen an Menschenmassen durchgeschleust werden, keine Lust zum Anstehen hat, (wer hat die schon) und man doch nichts richtig sieht. Ikono TV sind aber auch Videokunst, Performance Kunst, manchmal lustig manchmal sehr befremdlich. Sehr spannend der Sender.
Es ist einer meiner all time favorite Videos.
Es die Melancholie die mich überfällt, es sind die kleinen Geschichten die im Video erzählt werden, die Menschen die im Video vorkommen, der kleine Junge mit dem Plastikgewehr, der Mann ohne Beine, die alte Frau die Flugblätter verteilt, das alte Paar das sich innig küsst, die Mädels die mit Salat schmeissen…
Es ist der Text des Songs.
I know that I’ve been mad in love before
And how it could be with you
Really hurt me baby, really cut me baby
How can you have a day without a night
You’re the book that I have opened
And now I’ve got to know much more
The curiousness of your potential kiss
Has got my mind and body aching
Really hurt me baby, really cut me baby
How can you have a day without a night
You’re the book that I have opened
And now I’ve got to know much more
Like a soul without a mind
In a body without a heart
I’m missing every part
Ein Foto das ich nicht vorenthalten will. Die Oberstadt bzw. die Altstadt steht ja auf einem Felsen, der stellenweise mit langen Gängen durchzogen ist. Hier an der Montée de Clausen sieht man es deutlich. Wie ein Emmentaler.


…sollte ich mich darauf besinnen was heute wichtig wird:
* Ich muss Kaffee kaufen. Da ich aus Platzgründen in der neuen Küche mir eine Kaspselmaschine angeschafft habe (nein nicht die mit den übterteuerten Aluminium Kapseln) muss ich nun regelmäßig auf Kapseljagd gehen. Da es eine deutsche Firma ist die in Luxemburg dieses System nicht verkauft muss ich diesbezüglich nach Trier.
* Eine längere Session an einem fremden PC steht an. Fragt nicht…
Es begann mit einem Spaziergang, der sich durch das ganze Petrustal erstreckte und eigentlich gar nicht so lang ist wie ich anfgangs dachte. Man ist in der vollen Natur zwischen hohen Bäumen auf verschlungenen Pfaden an denen immer wieder links und rechts Treppen oder kleine Wege nach oben aus dem Tal führen. Kurz vor dem Pont Adolphe beginnt die erste Baustelle.

Die Brücke muss grundrenoviert werden. Zu diesem Zweck erbaut man gleich daneben eine zweite provisorische Brücke die über das Tal führt und die Oberstadt mit dem Bahnhofsviertel verbindet. Gleich dahinter befindet sich eine weitere Baustelle wo eine Bohrung gemacht wird um zwei riesige Abflussrohre zweier Außenbezirke der Stadt verbinden um gemeinsam in einer Kläranlage entsorgt zu werden.
Von weitem erkennt man die Gelle Fra die in Shanghai vor dem luxemburger Pavillon während der Weltausstellung stand und hier im Blog oben neben dem Titl verewigt ist.

In Grund angekommen, war ich etwas enttäuscht von Kunstmarkt. Ich dachte er sei größer. Aber es waren nur ein gutes Dutzend Künstler da die ausstellten.

Einige davon waren schon recht interessant aber niemand der mich in den Bann zog. Und von den Kunstwerken war keine Liebe auf den ersten Blick dabei.
Ich wanderte noch ein wenig umher bis es Zeit den Bus zu nehmen um wieder in die Oberstadt zu gelangen.
Das Datum lass ich ab jetzt im Titel weg. Aber es kommt eine zusätzliche Überschrift.
Was gestern war:
Nach den feudalen Cannelloni am Vorabend die reichlich begossen waren, wollte ich am Vormittag zum Wochenmarkt, doch die Faulheit siegte. Ein entzündeter Pickel mitten auf der Nase, strahlend rot wie ein Ampel(aber das will niemand wissen) ließ mich dann doch aufstehen und zur Apotheke gehen. Und wenn ich schon mal in der Oberstadt bin, dann kann ich auch gleich über die Schobermesse wandern und den kleinen Hunger stillen mit einem auf Holzkohle gegrillten Hamburger. Die Churros im Anschluss hätte ich besser an den traditionellen Stand von Jean la Gauffre“ gekauft, die von dem anderen Stand waren furchtbar fettig und eklig im Geschmack)
Und wenn ich schon mal auf den GLacisfeld bin (wo die Schobermesse stattfindet) dann kann ich auch gleich nebenan ins Kino gehen…

Blue Jasmine von Woody Allen. Eine hervorragende Cate Blanchett als bankrotte Millionärin aus New York, die, nachdem sich herausgestellt hat, dass ihr Mann ein Betrüger war, zu ihrer Adoptivschwester ziehen muss in einen armseligen Vorort von San Francisco. Eine Paraderolle für Cate Blanchette und insgesamt ein wunderbarer Film. Das beflügelte mich so sehr dass ich mir heute morgen den vor 2 Jahren verpassten „Paris at Midnight“ von Woody Alan ansah und mir die größten Vorwürfe machte warum ich mir den nicht im Kino angeschaut habe.
Was heute wichtig wird:
*Ein Spaziergang durch das Pertustal hinüber zum Stadtteil Grund, wo heute der Künstlermarkt stattfindet. Fotos folgen.
Was heute wichtig wird:
Meine allererste Einladung für ein Abendessen.
Zugegeben, ich bin ein wenig nervös.
Es gibt keine Vorspeise aber dafür ein Nachtisch. Beim Hauptgang habe ich mich nicht auf Experimente eingelassen, weil ich die Küche und ihre Vor- und Nachteile noch nicht so gut kenne. Es gibt Cannelloni à la Jamie Oliver gefüllt mit Blumenkohl, Brokkoli und Romanesko. Es ist ein bisschen aufwendig in der Vorbereitung aber anschließend hat man Zeit für die Gäste. Zum Nachtisch gibt es ein Clafuti mit Kirschen. Zum trinken ist Alice Hartmann vorgesehen, zur Zeit mein absoluter Lieblingssekt der so manchen Champagner in den Schatten stellt.

Ich habe mir eine Beziehungskiste gekauft.
Bevor jetzt jemand auf falsche Gedanken kommt zeige ich sie lieber.

Die Kiste geht auch auf, aber nur mit einem Trick.
Was ist da drin?
…..
Eine Beziehung?
…..
Na?
…..
Los, sag schon!
…..
Ich sage nichts und schweige.
Aus dem Text über die Geschichte der Schueberfouer:
So hat unsere mehr denn 670-jährige Schueberfouer es über die Jahre geschafft die Mischung aus Tradition, Markt, Rummelplatz und kulturelles Event welches tief im Luxemburger Bewusstsein verankert ist beizubehalten und so ist sie heutzutage mehr denn je DER nicht zu verpassende jährliche Treffpunkt der ganzen Bevölkerung, von jung bis alt und quer durch alle sozialen Schichten.
Und da war ich heute Nachmittag. Jedes Jahr sind rund 2 Millionen Besucher auf dem Fest. Im alten Blog habe ich mehrfach darüber geschrieben. Der schönste und auch einer der persönlichsten Beiträge ist der mit den Fotos von Schießstand. Als heute darüber schlenderte, wurde mir bewusst dass eine Reihe von Fahrgeschäften noch immer da sind auf denen schon mein Vater schon mitgefahren ist. Zum Beispiel das hier:

Ein anderes Fahrgeschäft das auch schon immer und ewig dort ist, ist der Shaker. Noch immer mit rosafarbenen Wagen und grell.

Und dann gibt es noch „Dat greingt Spill“ (das grüne Fahrgeschäft). Ein Wortspiel im Luxemburgischen, wenn man jemanden fragte mit welchen Attraktionen er/sie denn gerne fährt? Mit den Grünen! Dem Grünen? Ja gleich vorne am Eingang.
Es ist ein Bierausschank der Brauerei Bofferding sie seit jeher ein giftgrünes Logo hat.


