Wenn ich zum Fenster in den Hinterhof des Hotels schaue sehe ich eine kleine Idylle.

seit 2004
Wenn ich zum Fenster in den Hinterhof des Hotels schaue sehe ich eine kleine Idylle.

Ich verweile zur Zeit nicht in Luxemburg sondern in Recklinghausen auf den Ruhrfestspielen.
Von den Festspielen erzähle ich euch nichts, schließlich möchte ich Radio/Fernsehen/Presse die Arbeit nicht wegnehmen.
Nebenan bei D Radio Kultur gibt es ein Podcast und eine geschriebene Kritik des Theaterstückes von Georges Tabori an dem ich auch arbeite.
Ich war gestern, da es nicht weit von hier ist, in Essen auf der Zeche Zollverein. Ein Riesenareal aus der Zeit des Kohleabbaus, dessen Gebäude zu Kulturstätten umgebaut wurden. Inmitten befindet sich das Red Dot Design Museum, das man mir wärmstens empfohlen hatte.
Viele der Ausstellungstücke waren mir auf die eine oder andere Weise bekannt. Erstaunt war ich aber über die Objekte bei denen man nicht sofort auf die Idee käme sie neu und anderes zu gestalten. Rollstühle, Krankenbetten und Krücken zum Beispiel. Im Nachhinein dachte ich dass grad für diese Gegenstände das Design, sieht man mal von der Zweckdienlichkeit ab, sehr wichtig ist. Ein modern aussehender Rollstuhl in knallig bunten Farben, mag vielleicht nicht über das Gebrechen hinwegtäuschen aber er vermittelt gute Laune.
Hier ein paar Fotos:






Irgendwann vor langer Zeit habe ich ein Podcast hier besprochen; Der Hörspiel Pool von Bayern2
Diesen Pool gibt es immer noch ist jetzt mit seinen über 190 Folgen eine kleine Schatztruhe an Hörspielen aller Art geworden. Manche gefallen mir sehr gut manche überhaupt nicht. Seit gestern höre ich eine Serie daraus die bereits Ende letzten Jahres hinzu kam. Wer sich nie an die Erzählungsreihe „Der Prozess“ von Franz Kafka heran gewagt hat kann dies jetzt tun.
Es ist kein richtiges Hörspiel, es ist eher eine szenische Lesung bei der die Stimmen wechseln und nicht unbedingt die Aussagen der jeweiligen Charaktere von der gleichen Stimme vorgelesen werden. Das mag jetzt verwirrend klingen, ist es aber beim hören absolut nicht.
Eine weitere zwanzigteilige Serie ist von Robert Musil „Mann ohne Eigenschaften“. Sehr gut gemacht aber halt Robert Musil und somit ziemlich schwer verdauliche Kost.
Hier noch ein paar Tipps was ihr euch aus der langen Serie anhören könnt:
– Thomas Meinecke: Texas Bohemia (1-3)
Dreiteilige Hörspiel-Collage aus äußerst raren sprachlichen sowie musikalischen (sehr soulvollen, zumeist texas-böhmischen) Originaltönen, welche Thomas Meinecke 1992 in Texas aufgezeichnet hat.
– Michael Farin/Katrin Seybold: Lisa Fittko, Chicago 2000
Lisa Fittko (1909-2005) schleuste im Zweiten Weltkrieg zahlreiche Schriftsteller, Nazigegner und andere Verfolgte über die Pyrenäen, darunter auch Walter Benjamin. In der O-Ton-Collage erzählt sie von dem, was sie für das ‚Selbstverständliche‘ hielt.
– Thomas von Steinaecker: Meine Tonbänder sind mein Widerstand
Das fiktive Feature feiert die Entdeckung des unbekannten Hörspiel-Pioniers Klaus Hofer, mit Ausschnitten aus seinen Hörstücken, dem Tontagebuch und seinem „Klanglexikon der Gefühle“, die hier erstmals zu hören sind.
Das alles ist unter dem Podcastlink von Bayern2 zu finden.
Jetzt weiß ich endlich wo mein Hüftgold herkommt. Wenn ich unter die Dusche stehe benutze ich normalerweise immer noch den Rest vom Shampoo um mich einzuschäumen.. aber heute habe ich mal gelesen was auf der Flasche steht: Für extra Volumen und mehr Fülle… Scheiße!!! Kein Wunder, dass es mir so schwer fällt mein Gewicht zu kontrollieren. Ich werde ab sofort nur noch Geschirrspülmittel benutzen…. da steht drauf: Entfernt auch hartnäckiges Fett. .
Wie könnte man diesen Film beschreiben?
C-Splatter Antidownload Kampagne?
Ja so in etwa käme das hin?
Ein kleines Restaurant in Luxemburg muss sich gegen den Apple Konzern wehren
(Franz. Version)
Im Artikel selbst steht auch dass bereits ein Fernsehbericht in Deutschland darüber zu sehen war. Es wundert mich überhaupt nicht und bestätigt mir nur meine Meinung, nämlich das sektenartige Verhalten von Apple. Es fehlte nur noch dass Apple sich den Namen auf alleinige Nutzung registrieren läßt und die Welt muss für den Apfel einen neuen Namen erfinden…
In unregelmäßigen Abständen schaue ich immer wieder bei der Kaltmamsell vorbei und stieß eben auf eine recht interessante Aussage von ihr, die ich blindlinks unterschreiben kann.
Es ging dabei um ein Seminar dass sie besuchte und in der von der sogenannten Bloggerszene die Rede war:
…Es gibt keine Bloggerszene. Es handelt sich fast ausnahmslos um sehr individuelle Einzelpublizisten und -publizistinnen mit höchst diversen Zielen und Motiven, die sich meist nicht mal mit ihrer Blogroll als Gruppe identifizieren. Und als Individuen müssten sie angesprochen werden. Nur weil die bisher nützlichen PR-Instrumente und -Erfolgsmessungen nicht darauf ausgerichtet sind, werden Sie diesen Umstand nicht verbiegen können.
…mehr
Sehr richtig.
United States of Tara ist einer der besten Serien seit langem und sie läuft zur Zeit auf Eins Festival einer der Spartensender der ARD. Leider, oder besser gesagt wie immer bekomme ich die Serie nur halbwegs mit, dass ich mich entschloss die ersten zwei Staffeln in den Staaten zu bestellen.
Sie sind heute endlich im Briefkasten gelandet und die erste Staffel habe ich bereits in einem Wisch weggeguckt.
Tara, verheiratet, zwei Kinder leidet unter multiplen Persönlichkeiten war für sehr viel Unruhe und Verwirrung in der Familie sorgt. Und obwohl die Serie bisweilen zum schreien komisch ist, wird die psychiche Erkrankung nie der Lächerlichkeit preisgegeben.
Für Toni Colette, die die Hauptrolle verkörpert ist es ein regelrechtes Geschenk weil sie alle Register an schauspielerischen Möglichkeiten ziehen kann. Es gibt neben der Hausfrau und Mutter Tara, T. die sich für eine sechzehnjährige verzogene Göre hält, Buck der ordinäre und rüpelnde Vietnamveteran, und Alice die perfekte Hausfrau aus den 50er Jahren.
Kein Wunder dass Toni Colette dafür bereits einen Golden Globe und ein Emmy Award bekommen hat.
Eine schöne kleine iPhone Spielerei bei der man so manche Idee in die Tat umsetzen könnte.
Jede Einstellung dauerte 10 Sekunden.
Das Schreiben fällt mir zusehends schwerer.
Es ist schon so wie ich immer dachte. Schreiben ist ein Muskel der regelmäßig trainiert werden muss sonst geht er ein. Die „Schreibatrophie“ hat bei mir eingesetzt.
Gestern am ersten Tag der Frühjahrsmesse, (die ich eigentlich gar nicht besuchen wollte) dachte ich noch dass es mal wieder etwas für’s Blog wäre, bis mir einfiel, dass ich irgendwo schon mal darüber geschrieben habe. War mag kann es ja über die Suchmaske einsehen.
Die Eurovision bekam ich nur am Rande mit. Ich verfolgte gestern Abend nur einen Bruchteil der Punkteverteilung und sah mir das Gewinnerlied an das sehr mittelmäßig ist. (Was nebenbei bemerkt kein Wunder ist mit dem neuen Punktesystem. Lena letztes Jahr war auch nur Durchschnitt. Die höchsten Punktezahlen vergeben die meisten Länder doch immer an ihre Grenzländer, der guten Nachbarschaft wegen)
Heute morgen löste ich das Sonntagsrätsel im D-Radio Kultur mit Leichtigkeit. Lösungswort: LORELEY
Ich musste nicht mal sonderlich Googlen oder Shazam zum Einsatz bringen.
Heute nachmittag holte ich zwei Filme nach die nicht im Kino gesehen hatte, weil…die Kritiken nicht so besonders waren,…und vielleicht auch keine Lust dazu verspürte. Ich weiß es nicht mehr.
Narnia 1 und 2 hinterließen recht wenige Eindrücke, wobei der erste Film wesentlich besser ist als der zweite.
Und zwischen all dem liegt eine Woche „englische“ Probendurchläufe, die man so in der luxemburgischen Theaterwelt nicht gewohnt ist, da sie endlos lang und ermüdend sind. Nach der Premiere (die übrigens recht gut verlief und ein begeistertes Publikum hervorbrachte) war ich so grantig und müde, dass ich gleich verschwand anstatt noch auf der Feier zu bleiben.
Wer es sich anschauen mag: Closer im Kapuzinertheater

Nach all den Tagen der Unruhe bekam ich gestern die Rechnung dafür in Form einer gewaltigen Migräne. (Wer den Schmerz nicht kennt sollte sich glücklich schätzen)
Es ist der erste Anfall seit sehr sehr langer Zeit.
Und so ging ich den Tag heute sehr gemächlich an, mit einer DVD.
Geholfen hat die DVD nicht wirklich aber ich muss meine Reihe von immer währenden Lieblingsfilmen von zwei auf drei erweitern.
1. Cabaret
2. Les enfants du Paradis
und neu hinzu kommt Bagdad Cafe/Out of Rosenheim
Schon das Lied Calling You von Jevetta Steele, katapultierte mich zurück in eine Zeit in der meine Welt (im Nachhinein betrachtet) noch heil war.
From: FBI
You visit illegal websites
Sir/Madam, we have logged your IP-address on more than 40 illegal Websites. Important: Please answer our questions! The list of questions are attached.
Als ich diese Email bekam, fühlte ich mich ein bisschen geschmeichelt.
Leider war es nur ein Sober Wurm.
Zum Schreiben keine Zeit
Arbeisbedingt schlage ich seit ein paar Tagen die Zähne in die Tischkante, den Kopf gegen die Wand und die Blutgrätsche beherrsche inzwischen auch.
In einer dieser unzähligen TV Listen stieß ich eben auf den Sender Los Angeles City View 35 Live und sah in eine Konferenz von Ardie Bryant einer der ersten afro-amerikanischen (um es mal ganz korrekt auszudrücken) Stepptänzer der es zu Weltruhm brachte.

Er erzählte von seinem Leben und wie schwierig es zu seiner Zeit war als Schwarzer überhaupt in Hollywood Fuss zu fassen. Er zeigte in seiner Konferenz unter anderem einen Ausschnitt aus dem Film Stormy Weather in dem die Nicholas Brothers zu sehen sind mit einer Tanznummer die den bekanntesten Stepptänzer der Welt Fred Astaire sehr blass aussehen lässt. Ataire selbst sagte: „The greatest dance number ever filmed.“ Es ist unglaublich, aber sie „fliegen“.
Die Konferenz von Ardie Bryant git es hier: Teil1 / Teil2 / Teil3 / Teil4
Kennt jemand eine gute Office App für’s Iphone?
Möglichst eine die nichts kostet.
Ich hab jetzt mehrere probiert die aber alle nur die Dateien anzeigen und nicht bearbeiten.
Zudem müsste sie doc. in pdf. umwandeln können und eventuell auch ein Verweis zu den Email haben zum Versenden der Dateien
Ich habe mich immer dagegen gewehrt dem Club der Apfelanbeter beizutreten. Jeden Artikel den ich über Mac & Apple lese, jede Vorstellung eines neuen Produktes,alles wird wie eine Offenbarung Gottes gefeiert. Man huldigt dem großen Steve Jobs und bringt Opfergaben indem man das überteuerte Spielzeug kauft. Wehe dem der es wagt Kritik anzubringen oder öffentlich zu verkünden dass er etwas anderes besser findet. Die Apple Anhänger würden ihn am liebsten öffentlich steinigen.
Am meisten stört mich daran dass das ganze Züge eines Kultes, ja schon einer Sekte hat.
Und doch habe ich jetzt seit Freitag ein iPhone und muss zugeben, dass ich bis jetzt gut damit klar komme. Diesen Beitrag schreibe ich damit.
Ich habe ihn gekauft weil mein Htc Hero nach nicht mal zwei Jahren schon den Geist aufgab, weil sich zwei von vier Tasten nicht mehr drücken ließen und der Trackingball schon länger den Geist aufgab. Ansonsten war ich recht zufrieden mit der Software Android nur die Verarbeitung und das Material von Htc sind unter aller S…
Als ich nach der Anschaffung zu Freunden ins Bananas ging, war der erste Kommentar: Oooooh, Joël hat ein iPhone….HiiiiHaaaa….Willkommen im Club!!!
Nein! Eben nicht! Ich musste mir zwar notgedrungen iTunes jetzt auf den PC laden und das iPhone anmelden, damit es überhaupt funktioniert. Aber das ist auch das einzige was ich damit machen werde. Musik werde ich nach wie vor dort kaufen wo ich sie auch davor gekauft habe.
Der definitiv letzte Eintrag für Teneriffa.
Ich wollte noch einmal kurz auf das Buch von Ferdinand von Schirach Verbrechen hinweisen.
Vor allem die letzte Geschichte „Der Äthiopier“ hat mich so mitgenommen, dass ich eben im Restaurant sass, und die Tränen bis zum Anschlag stehen hatte was den Kellnern nicht entging und ich eine riesen Portion Brandy zum Kaffee bekam… na ja.
Für die die den Link im Beitrag davor nicht angeklickt haben und sich die Mühe nicht gemacht haben zumindest ein paar der Kritiken bei Amazon zu lesen; Ferdinand von Schriach in Anwalt für Strafrecht. In dem Buch Verbrechen bündelt er eine Reihe von seinen eigenen Fällen und breitet sie hier als Kurzgeschichten auf. Ich nehme an das er sämtliche Namen und zumindest ein Großteil der Orte geändert hat.
Aber die Geschichten die das Leben schrieb sind einer ergreifender als die andere und so wunderbar geschrieben, dass ich bisweilen körperlich die Geschichten miterlebte. Ich hatte Gänsehaut, war unsagbar traurig, musste passagenweise lauthals lachen, und war jedesmal zu tiefst berührt von den Schicksalen die beschrieben wurden.
Es erinnerte mich an die Geschichte die in der Süddeutschen Zeitung stand in der seine todkranke Frau erschoss…
Ich weiss noch dass ich sie an einem Sonntag Morgen lass und dabei Rotz und Wasser heulte.
Ich glaube es war sogar das erste mal dass Thierry mir einen Kommentar hinterliess…
Link zu Bis der Tod euch scheidet. (Die Story ist immer noch online!!!)
Und somit schliesse ich das Blog für Teneriffa.
Ab morgen (oder übermorgen) wieder wie gewohnt aus Luxemburg.
Ein kleines Mitbringsell fehlt mir noch für die rüstige Rentnerin.
Und morgen fliege ich zurück.
Positiv:
-ich habe es fertig gebracht wenigstens für ein oder zwei Tage die Arbeit ganz zu vergessen.
-meine Hautfarbe hat sich verändert 🙂
-ich habe ein paar Pfunde abgenommen
-dieser Punkt sollte eigentlich unter negativ stehen, aber ich sehe ihn trotzdem als positiv an; ich hatte mir zwei Unterlagen auf das Notebook gepackt die ich bearbeiten wollte. Ich habs nicht getan.
Negativ:
-das Hotel!!! Nie wieder!!!
-der Ort auf Teneriffa. Nie wieder!!!
– Die All Inclusive Formel. Vielleicht ist sie in anderen Hotels die abgelegener liegen vielleicht von Vorteil. Aber bei dem Hotel hier war sie es absolut nicht.
Ich habe das Buch „Verbrechen“ von Ferdinand von Schirach begonnen. Schrecklich und schrecklicht gut!
Heute Morgen wurde ich Zeuge eines seltsamen Naturschauspiels der Spezies Mensch. Ich wachte erst spät auf und ging auf den Balkon mit Blick aufs Meer und die Swimmingpool Anlage des Hotels. Dort standen an zwei verschiedenen Stellen die Gäste in Reih und Glied und bewegten sich nicht. Plötzlich wurde an der einen Stelle die Absperrungskette weggenommen und man sah die Leute rennen. Rennen wie die Wilden um eine Matte zu bekommen rennen um die bevorzugten Liegesstühle an der richtigen Stelle zu ergattern.
Lächerlich…
Ich hätte vom Balkon aus 3…2…1 RUN!!!!!, schreien sollen.
Die WLAN Verbindung war gestern morgen seltsamerweise besser und schneller als je zuvor. Wahrscheinlich kommt es daher dass niemand sonst online ist.
Heute war der einer der wärmsten Tage bisher. Es waren über 30 Grad. Da ich aber vorgestern mit dem Sonnenbaden übertrieben hatte, war für mich nur Schatten angesagt, was mich dazu zwang mich eingehender mit dem Roman von Fred Vargas zu beschäftigen.
Es ist der zweite Roman den ich von ihr lese und ich bin von diesem Buch genau so begeistert wie von dem davor. Fred Vargas beschreibt eine Pariser Welt die eigentlich nicht die echte Welt ist, und doch ist es sie. Sie auf ihre ganz spzielle Art surreal. Wer den Film von Jean Genet „Die fabelhafte Welt der Amelie Puolain“ kennt, wird mich verstehen.
Man durchlebt die Spannungen, Irrungen, und Wirrungen von Kommissar Adamsberg und doch muss man ab uns an wieder lauthals lachen, weil jeder der beschriebenen Charaktere irgendeine Macke hat die in den unmöglichsten Momenten zum Vorschein kommt.
So zum Beispiel heute Abend als ich in einem Steakhouse auf der Terrasse saß und plötzlich lachen musste, dass die Gäste vom Nachbartisch irritiert zu mir herüber sahen.
Ich sass am Strand in den Krimi von Fred Vargas vertieft, als ich den Kopf hob und zur Promenade schaute…
Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen…ich MUSSTE es ablichten!

Mein erster Tag der sich wie echter Urlaub anfühlte.
Der Bus den ich bestieg hatte mit Ausnahme von mir nur Touris die alle in den Loro-Parque wollten. Mich sollte man etwas früher aus dem Bus entlassen, was der Chauffeur aber nicht tat.
Nicht so schlimm, dachte ich, dann weiss ich wenigstens wo ich wieder hin muss wenn der Bus wieder abfährt.
Und wenn ich bis jetzt von Teneriffa dachte, dass ein nur ein Touristen Schmelztiegel ist, so wurde ich angenehm überrascht und eines besseren belehrt. Puerto de la Curz hat einen richtigen Altstadtkern, der zugegeben leicht touristisch angehaucht ist, doch man erlebt hier auch echtes kanarisches Leben. Ich hatte irgendwann in einem kleinen Ecklockal auf der Terrasse Platz genommen und schien den richtigen Riecher gehabt zu haben, denn das Lokal füllte sich langsam mit Einheimischen. Ich schaute dem Schauspiel von Händeschütteln und Schulterklopfen zu von den Gästen die sich alle kannten. Es wurde laut über die Strasse hinweg geschrienen wenn jemand vorbei ging denn man kannte. „Ola…Pedro….Perdro…..PEDRO!!!!!“
Ich bestellte mir Gambas mit Knoblauch, (küssen?….wen denn???)
die unglaublich köstlich schmeckten und zu denen es nichts anderes gab als ein Stück Brot. Dazu einen halben Liter Sangria.
Und plötzlich war alles real und fühlte sich echt und gut an.
„Jetzt bist du im Urlaub.“
Es wurde mir bewusst dass ich ein paar Fehler gemacht habe beim Buchen des Urlaubs.
Und als ich am späten Nachmittag über die Schnellstrasse zurück in den Süden der Insel fuhr, beschloss ich keine Mahlzeit mehr im Hotel einzunehmen, obwohl ich „All Inclusive“ habe.
Wenn ich morgen früh die nötige Geduld habe, werde ich ein paar Bilder einstellen.
…und das nicht zu knapp.
Die nächsten Tage ist die Sonne für mich tabu.
Dabei habe ich festgestellt dass Sonnenbaden nicht mehr so unbedenklich ist wie es einmal war. Die Sonne brennt um einiges heftiger als noch vor ein paar Jahren.
Gerne würde ich euch ein paar Bilder zeigen,aber es braucht ja so schon eine kleine Ewigkeit bis ich mich in meine WordPress Koto eingeloggt habe…und dann noch Fotos hochladen und einstellen….
Ich war auf dem höchsten Berg Spaniens. Er heisst Teide und befindet sich auf Teneriffa. Als wir uns mit dem Bus langsam die langen stetig ansteigenden Strassen hinauf bewegten, hatte ich ab und an den Verdacht dass der Motor irgendwann schlapp machen würde. Doch wir kamen bis oben hin. Gerne wäre ich mit dem Sessellift noch 1000 Meter weiter nach oben gefahren, doch das war im Zeitplan nicht eingebaut. Schade. Ich wäre gern noch höher hinaus…
Die berühmten schrecklichen teutonischen Ausrutscher findet man hier auch, aber nicht in dem Masse wie auf Mallorca (stell ich mir zumindest so vor ,denn ich war noch nie dort) So hab ich auf der Strandpromenade ein Gastwirtschaft gefunden bei der es Schnitzel satt gibt. „Futtern wie bei Muttern!“ Mich schreckt so ein Slogan ab. Und doch scheint es den gewünschten Erfolg zu haben, denn das Lokal war gut gefüllt.
Für morgen habe ich einen Ausflug nach Puerto de la Cruz geplant.
Das mit dem Wifi im Hotel ist eine …. (ich erspare euch das Wort)
Zumindest hat es mir die Lust am Bloggen genommen.
Alles dauert ewig weil die Verbindung grottenlangsam ist und ich kann nur unten in der Lobby online gehen wo alles und jeder dir über die Schulter schauen kann.
Gruselig.
Dabei hatte ich mir das so schön vorgestellt, abends auf dem Balkon den Abend mit einem Glas Sangria, einer Surfrunde und einem Beitrag im Blog ausklingen lassen…pfffff
Dabei hatte ich das Hotel extra deswegen ausgesucht weil mit WLAN geworben wurde. Gibt es eigentlich eine Homepage die Hotels nach ihrer WLAN Qualität bewertet? Mir wäre die Seite vorab sehr hilfreich gewesen.
…wird von Teneriffa aus gebloggt.
(und das ist kein Aprilscherz)
Und wer wissen will was ich diese Woche so getrieben habe schaut am besten ins Tageblatt.
Man könnte annehmen dass das Blog nur aus Videos besteht. Sorry. Aber zu mehr fehlt die Zeit.
Heute Morgen bei der Kaltmamsell dieses Video gefunden das mich sehr nachdenklich stimmte.
Und auch wenn das Problem in dieser Kampagne den Frauen zugeschrieben wird, so bin ich überzeugt davon, dass es für Männer genau so gilt. Ich bin ein gutes Beispiel dafür.
Ein sehr hübsches Mädchen betritt die Bühne.
Was dann passiert ist hab ich noch in keiner Talentshow gesehen.
Seht es euch an auch wenn ihr kein Wort versteht.
Ich war total geplättet.
Es gibt inzwischen auch eine Version mit Untertiteln bei Youtube, aber der Doofi der das reingesetzt hat, verrät schon in der Überschrift um was es geht.
Das an einem gewöhnlichen Dienstagmorgen und man hat keinen Grund schlecht drauf zu sein.
Wunderbar!