Weltreise Tag 10: Die Rückseite der Medaille

Das erste was ich heute morgen las, war das Ergebnis der Goldenen Blogger. Ich machte ein riesigen Jauchtzer, als ich las dass die Kaltmamsell für das Beste Tagebuchblog gewählt wurde. Ich hatte die ganze Veranstaltung leider verschlafen wegen der Zeitverschiebung. Ich habe ihr Blog Vorspeisenplatte schon mehr als einmal erwähnt. Sie versorgt mich und die Welt täglich mit ihren Geschichten und interessanten Links. Zudem hat sie mich während einer Wandertour in Luxemburg besucht und ich war einmal bei ihr und ihrem Gatten in München. Und wir sehen uns alle Jahre wieder auf der re:publica.

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Es war ein seltsamer Tag. Ich hatte nicht wirklich was geplant und ging gestern mit dem Vorsatz ins Bett, dass sich schon irgendwas ergeben würde. Oder mir würde etwas einfallen.
Mir fiel nichts besseres ein als zum Stand zu wandern und mich dort im eine Liege zu legen und zu lesen. Das tat ich dann auch, maximal eingecremt. Irgendwann fiel es mir dann ein mir vielleicht doch noch eine Massage verpassen zu lassen. Diesmal vielleicht ein komplettes Bodyscrup. Gesagt, getan. Ich habe jetzt eine Haut wie ein Kinderpopo.

Die Bodysrup Massage habe ich vom gleichen Masseur wie vor ein paar Tagen für die andere Massage. Er meinte in seinem sehr gebrochenen Englisch, dass er auch private Massagen geben würde. Dabei strahlte er mich auf eine ganz bestimme Art an… Ich hatte sofort verstanden was er damit meinte. Er hatte mir das berühmte ‚Happy Ending‘ einer Massage angeboten.

Ich erklärte ihm dass ich ein ‚Husband‘ hätte und dem auch treu sei, was natürlich gelogen war. Er war hellauf begeistert, als ich ihm erklärte, dass man in Luxemburg als Mann einen Mann heiraten kann.  Und dann erklärte er mir wie schlimm es in Indonesein sei und man sehr gut aufpassen müsse. Er meinte dass man in Bali schon noch einen gewissen Spielraum hätte, doch man sei auf Gedeih und Verderb der Polizei ausgeliefert.
Er erzählte mir ,dass ein Freund von ihm mit Sack und Pack seine Familie verlassen musste, weil er an einer Sexparty teilgenommen hatte. Die Polizei hatte die Party ausgehoben (weil sie nicht ‚bezahlt‘ worden sei) und hatte ein Fernsehteam dabei. Diese Bilder gingen wochenlang über die Sender.  Er zeigte mir die Aufnahmen die immer noch auf YouTube zu finden sind.
Das ist die Rückseite der Medaille eines Paradieses dass eigentlich keines ist.

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Für den Abend hatte ich mir einen Tisch im Baby Monkey bestellt. ( als ich nämlich gestern hin wollte, war alles voll) Ich aß ein fantastisches Mie Goreng.


Der Besitzer und seine Frau kennen mich inzwischen und ich werde sehr herzlich empfangen.

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Gestern sah ich zum ersten mal die Sterne. Da Abend der Himmel meistens bedeckt ist, hatte ich noch keine gesehen. Und da ich mich ja hier nun auf südlichen Hemisphere befinde, gibt es hier Sterne zu sehen die ich noch nie gesehen habe, oder noch nie so hell und so hoch. Sirius zu Beispiel, den man auch bei uns sieht aber nicht so deutlich und so hoch am Himmel.

Ein Screenshot der App Redshift, die ziemlich genial ist. Man hält sie gen Himmel und sie zeigt an welcher Stern sich dort befindet, wie er heißt und wieviele Lichtjahre er entfernt ist.

Eine Meldung aus der Zeitung: Haftstrafe für Prügeleltern

Gestern hat mich eine Meldung aus dem wort.lu sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Haftstrafe für Prügeleltern gefordert
Neun- und 17-jährige Söhne offenbar regelmäßig mit Gürtelschlägen gezüchtigt
Mehrmals in der Woche wurden zwei neun- und 17-jährige Jungen aus dem Süden des Landes von Mutter und Vater mit Gürtelschlägen gezüchtigt. Nun droht den Eltern eine Gefängnisstrafe.

Ich möchte weiter aus der Meldung zitieren:

… Und erst zögerlich und gegenüber der Polizei gab ein neunjähriger Junge zu, dass er genau wie sein inzwischen 17-jähriger Bruder von seinen Eltern mit Prügel bestraft werde: mit dem Gürtel auf Rücken, Gesäß und Oberschenkel und das alle zwei bis drei Tage…

Und weiter:

…Er wolle nicht, dass seine Eltern bestraft würden, sagte der Junge dem Polizisten unter Tränen, doch er wünsche sich sehr, dass die Schläge aufhören…

Warum der Junge es unter Tränen preisgibt und sich wünscht dass seine Eltern nicht bestraft werden würden, kann ich nachvollziehen. Ich steckte als neunjähriger in der gleichen Situation.

….Zudem hätten die Eltern sich bemüht, ihre Taten herunterzuspielen. So hatte der Vater gemeint, das seien keine wirklichen Schläge gewesen und wirklich regelmäßig habe man die Kinder auch nicht bestraft….

Ich habe überlegt ob mein Vater versucht hätte sich mit dem gleichen Spruch herauszureden.

…“Sie müssen lernen, zu erkennen was sie ihren Kindern tatsächlich antun“, hob die Anklägerin hervor. Deshalb forderte sie ein Haftstrafe von 12 Monaten und 18 Monaten für die Mutter, sowie eine Geldstrafe für beide…

Ich überlege was es mir gebracht hätte zu sehen, dass meine Eltern bestraft würden.  Hätte es den innerlichen Groll den ich heute noch habe, getilgt? Hätte es mich mit meinem Vater versöhnt? Ich weiß es nicht.
Es hätte mir zumindest als kleiner Junge gezeigt, dass mein Vater nicht die allumfassende ultimative große Gewalt ist. Es hätte ihm auch eine Seite gegeben, in der er hätte nachgeben müssen und Reue zeigen müssen. Er wäre endlich eine dreidimensionale Person geworden die Stärken und Schwächen hat. Er wäre menschlich geworden.

Doch er wurde es erst als es schon zu spät war.

Weltreise Tag 9: Stürmisches Wetter

Es ist 11:30 in Bali.
In Europa 2:30.
Ich bin grad sehr nervös, weil ich nicht auf den Server von Joel.lu komme. FB teilte mir just mit (weil ich den gestrigen Post dort verlinkt habe) dass er um 80% erfolgreicher ist als die verlinkten Posts davor. Das will nichts heißen, aber warum zeigt es dann hier ein ‚gateaway time-out‘ an?
Ich versuchte andere Seiten von denen ich weiß dass sie beim gleichen Provider wie ich gehostet sind. Die gehen alle einwandfrei.
„Ruhe, Joël immer mit der Ruhe!“
Letztendlich könnt ihr diesen Post hier lesen und es ist alles wieder in Ordnung.

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Aber ich wollte eigentlich über ein anderes Restaurant schreiben. Die Beiträge schreibe ich für gewöhnlich abends fertig und lade sie hoch bevor ich zu Tische gehe. Denn nach dem Essen bin ich durch die Verdauung nicht mehr in der Verfassung noch einen gescheiten Satz zu tippen.
Darum dieser Nachtrag:

Das Malaika Restaurant befindet sich auch nur ein Katzensprung vom Hotel entfernt, hat hauptsächlich eine vegane Küche und sie organisieren Kochkurse. Es befindet sich ebenfalls unter den Top Ten von tripadvisor.

Ich hatte das Garden Sandwich das leider etwas fade ausfiel, und ein etwas seltsamem Cocktail aus allerlei Gewürzen, der sehr „gesund“ schmeckte aber nicht wirklich lecker war. Ich hätte doch eines von ihren Fleischgerichten probieren sollen.
Zudem war das Restaurant voll gepackt mit hippsterigen Damen (es war nebst mir nur ein anderer Herr zu Gast) Nicht dass ich mich fehl am Platze fühlte, aber alle benahmen sich so als ob immer herkämen und waren nur voller Lob für die Küche.
Ich las dann in der Menükarte den ganzen Wust an Text durch und es klang alles sehr geschwollen und besserwisserisch. Auch der Untertitel auf der Vorderseite des Menüs (das sich health & lifestile Magazine nennt) störte mich.
The „Secret“ Moksha Restaurant.

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Ich beschloss heute morgen es dann noch einmal mit dem Strand zu versuchen. Der Sonnenbrand ist soweit weg, dank dem Aloe Vera Gel.  Doch bereits während dem Frühstück kündigte sich an dass es heute nicht so toll werden wird. Auch auf der Wetter App sah es nicht gut aus. Man hatte stürmisches Wetter vorausgesagt.

Ich beschloss einen kleinen Ausflug in einen völlig anderen Stadtteil zu machen, nämlich Kuta. Dort merkt man dann dass man in ein richtigen Stadt ist. Mit großen Werbeplakaten und Einkaufsgalerien. Ich fand sogar ein Ableger der französischen Kette Carrefour! Hier in meinem Stadtteil ist alles etwas ländlicher.

Ich lernte den X. kennen, ein Toningenieur aus Frankreich. Er verbringt seit Jahren jeden Winter in Asien. Zeitenweise arbeitet er hier als DJ, dann wieder als Stagemanager, dann wieder Toningenieur für Stars die auf Tournee sind.
Dann lernte ich auch die U. kennen, eine Studentin aus Norwegen, die seit 3 Semester in Australien studiert und ihre Winterferien hier verbringt, wie übrigens viele Australier. Sie gab mir ein paar interessante Tipps was ich mir unbedingt, wenn ich dort bin, noch ansehen soll.

Am Nachmittag zog sich der Himmel dann immer mehr zu und es stürmte immer heftiger. Ich setzte mich eine Weile auf die Terrasse die sehr windgeschützt ist und sah den Bäumen und Palmen zu wie sie sich im Wind bogen. Der Himmel sah trist aus.

Stürmisches Wetter

Plötzlich krachte es! Es war ein gewaltiger Ast von einem Baum Nachbargrundstück abgebrochen und auf Wellblechdach geknallt. Ob er das Dach beschädigt hat konnte ich nicht sehen, aber die Bruchstelle des Astes!

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Heute Abend fand ich einen Zettel auf dem Bett, dass der Internetprovider von Hotel mit seinen Servern umzieht und es in den nächsten 24 Stunden zu Ausfällen kommen kann. Wie nett! Macht euch also darauf gefasst, dass es morgen vielleicht nichts von mir zu lesen gibt.

Weltreise Tag 8: Ubud

6:30 Uhr
„Good morning Mister Joel. This is your wake-up call.“
„(gähn) Thank you. (gähn)“
„You’re welcome. Bye bye.“
„Bye bye.(gähn)“

Aber ich war schon seit einer viertel Stunde wach, da der Hahn mich geweckt hatte. Es gibt hier gleich neben dem Hotel ein paar Hühner samt Hahn, der wie jeder Hahn morgens kräht und das ganz traditionell ‚kikerikiii‘. (Ich hörte da keinen balinesischen Dialekt raus)
Nebst Hahn hört man auch Tauben (die wesentlich kleiner sind als unsere) und noch ein paar undefinierbare Töne von Vögeln. Einer davon sind kleine weiße Papageien mit schwarzem Schnabel, die ich immer wieder vorbeifliegen sehe.

Aufstehen, duschen, Frühstück und los. Ich wählte ein Bami Goreng. Sehr gut! Eine Sängerin von der ich schon länger nichts gehört habe, sang leise über die Lautsprecher. Madeleine Peroux. Ich mochte sie immer sehr, aber irgendwie verschwand sie komplett von meinem Bildschirm…ich schweife ab.

Ich hatte über die Agentur einen Reiseleiter für mich gebucht der mich den ganzen Tag durch Ubud und die Umgebung herumfuhr.

Ubud

Das Teddybär Foto. Hier neben den Reisfeldern in Ubud. Auf den Feldern ist noch nicht viel zu sehen. Sie wurden erst vor kurzem bestellt und es sprießt nur ein leichtes Grün.

So, jetzt wird es ein bisschen eklig, aber nur ein kleines bisschen.
Da ich es schon seit langem kannte aus Fernsehreportagen, war ich sehr neugierig darauf. Dieses kleine possierliche Tierchen ist eine nachtaktive Schleichkatze, ein sogenannter Fleckenmusang. Er wird unter anderem auch mit grünen Kaffeebohnen gefüttert. Das Tier verdaut die Schale und scheidet den Kern (die eigentliche Kaffeebohne) wieder unverdaut aus. Das ist in der Natur bei diesen Schleichkatzen ein völlig natürlicher Vorgang weil sie sich auch dort mitunter von den gleichen Früchten ernähren. Man hat festgestellt dass diese ausgesch…enen Bohnen einen ganz besonderen Geschmack haben und eine tolle Note im Kaffee ergeben. Der sogenannte Luwak Kaffee ist einer der meist ausgefallenen und zudem teuersten Kaffeesorten der Welt.

Da ich ja ein total eingefleischter Kaffee Fan bin, konnte ich nicht anders als ihn einmal zu probieren. Ich bekam ihn mit Ingwer Geschmack was mich störte, denn ich hätte ihn gerne pur getrunken um zu wissn was anders ist.

Da ich mir eine Tasse von den teuren Kaffee bestellt hatte bekam ich noch eine ganze Batterie an Tassen mit Tee, Kaffee und purem Kakao zum probieren. Alles sehr lecker, sogar der pure Kakao ohne Milch und ohne Zucker. Ich kaufte mir eine kleine Dose von 60 gr. Luwak Kaffeebohnen. (die ich jetzt natürlich bis zum Ende der Riese mitschleppen muss!) Die Fram  Pulina, die ich besichtigte, ist eine von denen, in der die Tiere artgerecht gehalten werden und dem man sehr gut empfangen wird. Ein absolutes Muss.

Weiter ging es zu einem Tempel, den Goa Gajah

Es ist einer der ältesten Tempel der Insel und es vermischen sich die Glaubensrichtungen Hindu- und Buddhismus.

Es ist Brauch dass man als Mann einen Sarong, das traditionelle Wickeltuch, tragen muss wenn man einen Tempel betritt.  Somit kommt jetzt das Bild auf das alle warten:

 

Ich im Sarong.

Der Reiseleiter hatte auch noch den Schmetterlingspark vorgesehen. Ich war skeptisch, denn ich habe schon mehrere besichtigt, und kennst du einen kennst du alle. Ich sagte trotzdem zu. Sie hatten ein paar Motten die traumhaft schön waren, aber sonst war es einer der Parks wie man ihn auf aus Luxemburg oder von der Knokke her kennt.

Spannend war aber das hier; man setzte mir eines der größten Insekten der Welt auf die Hand.

Es ist etwas ähnliches wie eine Stabheuschrecke nur noch größer.

Anschließend fuhren wir noch zu  einem anderen Tempel, dem Batuan Tempel in dem ich ein paar gute Fotos von Statuen machen konnte.

Weltreise Tag 7: Guten Morgen, Sonnenbrand

Dabei kam es mir nicht so vor als ob ich übertrieben hätte. Zudem lag ich gestern permanent im Schatten, oder am Nachmittag war die Sonne durch Wolken verdeckt und ich war eingecremt. Doch die Sonne, so sagte man mir, ist während der Regenzeit hier noch um einiges stärker als sonst.

A propos Regenzeit. Spät am Abend ging hier noch einmal ein Wolkenbruch nieder mit Blitz und Donner so heftig dass man ihn erwähnen sollte.

Am Morgen als ich in den Spiegel schaute sah ich einen partiell gut gegarten Lobster. (Fragt nicht nach einem Foto!!!) Sofort nach den Frühstück,  flitze ich zur Apotheke (die man hier Guardian nennt) und besorgte mir eine Flasche Sonnencreme mit maximal Schutz, ein Packung Vitamin E Kapseln und eine noch größere Flasche Aloe Vera Gel.  Ich wagte dann gleich hinterher doch eine Runde Schwimmen in der Hotelanlage, was die Schultern, die sehr dunkelrot waren, gut abkühlte. Ich blieb dann aber nicht draußen sondern verschwand sofort nach innen. Die gebuchte Massage in Hotel Spa viel dann auch nicht so heftig aus, da es vor allem im Schulterbereich sehr weh tat.

Ach ja, das Frühstück: Es gibt sechs verschiedene Formeln von der man sich eine aussuchen kann. Gestern hatte ich ein sehr gutes Müsli das ich ich hier nicht erwartet hätte. Heute hatte ich ein Sudamala Früstück was eigentlich ein englisches Frühstück ist. Ich hatte Egg Benedict, auf einem Brötchen unterlegt mit einer Scheibe Schinken. Dazu gab es Chicken Sausage.

Am späten Nachmittag hatte ich mich noch einmal mit dem F. verabredet, der morgen weiter nach Bangkok fliegt. Ich werde ich 3 Tagen in die entgegengesetzte Richtung fliegen.  Wenn alles von den Daten her stimmt werden wir uns noch einmal auf der Route sehen…

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Am Abend war ich wieder im Baby Monkey (der Name macht mich leicht wuschig) und probierte diesmal das Thunfisch Steak das öfters im Tripadvisor über den grünen Klee gelobt wurde. Zu recht übrigens, es schmeckte mit der balinesischen Soße ganz ausgezeichnet.

Ich machte ein paar Aufnahmen von Schildern die im Restaurant hängen:

…und genau was auf dem Schild stand tat ich auch.

Zum Abschluss des heutigen Tages noch ein Schild das mein Credo für die kommenden Wochen, Monate…ach… Jahre! werden wird.

Und morgen geht es früh raus, denn ich fahre nach Ubud.

Weltreise Tag 6: Sanur – Erste Mini Erkundungen

Sanur heißt der Vorort von Denpasar in dem mein Hotel steht. Es liegt etwas weiter südlich und das Hotel steht ungefähr 150 Meter vom Strand entfernt.

Gestern postete ich folgendes Bild vom Hotel selbst auf FB:

Daraufhin meldete sich der F. dass er auch in Bali sei. Den F. kenne ich seit ewigen Zeiten noch aus der Schule. Große Wiedersehensfreude. In Luxemburg laufen wir uns nie über den Weg.

Ich fuhr per Taxi nach Dusa Nua, eine Art Hochsicherheitskomplex, in dem wir dann in einem der besseren Hotels uns in die Sky Lounge setzen und ein Cocktail tranken. In dem Hotel ist sogar das Schwimmbecken ein Kunstwerk.

So viel noch von gestern.

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Heute nahm ich vor nichts zu tun. Ich werde übrigens versuchen etwas regelmäßiger nichts tun. Schließlich bin ich im Urlaub. Ich ging, nachdem ich richtig lange ausgeschlafen hatte einmal durch die Straßen rund um das Hotel. Es sieht so gar nicht aus wie in Singapur. Es ist im Gegensatz naturbelassener und alles viel einfacher  .

Anschließend schlenderte ich zum Strand, legte mich dort auf eine Liege und verbrachte ein paar Stunden mit lesen.

 

Auf dem Rückweg erwarb ich ein T-Shirt:

So knallrot wie ich noch nie eines hatte.

Am Abend regnete es wieder gründlich und ich beschloss mich nicht zu weit weg zu bewegen. Ich speiste gegenüber vom Hotel in einem kleinen Restaurant das sich Warung Baby Monkeys nennt. Ich hatte Hühnchen mit karamellisierten Zwiebeln viiiiel schwarzem Pfeffer und Reis. Es war ausgezeichnet! Und jetzt eben schaute ich nach einer Homepage.  Und ich habe es anscheinend sehr gut getroffen; das Restaurant steht sechster Stelle der besten Restaurants für Sanur auf Tripadvisor.

Weltreise Tag 5: Von Singapur nach Denpasar /Bali

Ein zweieinhalb Stunden Flug von Singapur nach Denpasar.

Davor sehr schlecht geschlafen. Eigentlich überhaupt nicht geschlafen. Ich verstehe aber nicht richtig warum. Die Nacht davor habe ich geschlafen wie ein Murmeltier und wurde nicht mehr so früh wach wie die Tage davor. Es können doch unmöglich noch Nachfolgeerscheinungen vom Jetlag sein?
Ich tat das was meine Großmutter in dem Fall auch immer machte. Sie versuchte zu ruhen, den Geist nicht mehr anzustrengen, nicht zu lesen und einfach darauf zu warten dass irgendwann der Schalf eintritt. Tat er nicht, aber zumindest fühlte ich mich dadurch heute morgen kurz vor 5:00 Uhr nicht wie gerädert.

In Singapur lief das Einchecken glatt wie an Schnürchen. Es läuft überhaupt alles glatt wie am Schnürchen in Singapur.
Der Taxichauffeur der mich heute Morgen zum Flughafen brachte, erklärte mir dass November, Dezember und Januar die Monsunzeit ist in Singapur. Ich hatte also großes Glück in den paar Tagen dass ich keine Schauer ab bekam. Was ich gestern Nachmittag aber durch das gewaltige Gewitter (das hatte ich nicht erwähnt) nicht machen konnte, war noch einmal die Nationalgalerie gehen und mir die Sonderausstellung der Bilder von Claude Monnet anzusehen. Es war nämlich auch ein Seerosenbild dabei (mit dem ich ja immer noch liebäugele ob ich mir nicht ein Kopie ins Wohnzimmer hängen soll)

Das Peninsula Exelsior Hotel an sich war ok, doch es wäre schön wenn man langsam aber sicher die Zimmer renoviert, denn meines sah sehr verlebt aus. Das Frühstück auf‘s Zimmer bestellen war keine gute Idee, am Tag danach versuchte ich das Frühstück im großen Frühstücksraum, und war dann doch sehr angetan ob der großen Vielfalt.

Soviel zu dem was ich die letzten Tagen nicht aufgeschrieben habe.

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Als ich in Bali ankam regnete es noch nicht, doch die Schauer kam als ich im Hotel war. Es war überhaupt ein etwas seltsamer Transfer. Hier anzukommen ist etwas anders als in Singapur. Da ich keinen Transfer zum Hotel dabei hatte musste ich ihn selbst organisieren. Das ist insofern kein Problem, da es ja Taxis gibt. Ein Mann sprang regelrecht auf mich zu und bot sich mich zu fahren. Ich willigte ein. Ich bat ihn noch an einem Stand zu halten an dem Internet Pin Karten verkauft werden. Doch da ich noch nichts gewechselt hatte schob er das Geld vor! Fand ich sehr nett von ihm. Er brachte mich anschließend zu einem Geldautomaten, damit ich Rupien abheben konnte. Ich hinterließ ihm ein bombastisches Trinkgeld.
Das Hotel heißt Sudamala Suits & Villas und ist nicht besonders groß, was ich sehr zu schätzen weiß, denn dann ist die Betreuung individueller. Es dauerte eine Weile bis ich mein Zimmer beziehen konnte, doch als ich es sah war ich sprachlos:

Ist das Zimmer nicht ein Traum?

Bali

Ein Stapel Elefanten im Garten.

Zu hause brüste ich mich ja immer mit meiner großen Dusche in der mindestens 3 Leute Platz haben. Hier kann ein halbes Dutzend gleichzeitig duschen.

Und dann wäre da NOCH eine Dusche. Eine die ich bis dato nie in einem Hotelzimmer hatte. Das Klo besitzt nämlich auch eine. Ein sogenannter Eco-Wascher. Da ich mich ja immer gerne für Experimente hergebe, werde ich berichten… Ob das jetzt nur ein lauwarmes feuchtes Lüftchen ist, oder eher in Richtung Einlauf mit Hochdruck geht.

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Und was sonst noch so passiert ist darüber schreibe ich morgen.

Weltreise Tag 4: Letzter Tag Singapur

Dass das Essen gestern Abend von Mongolischen Grill nicht in Ordnung war, teilte mir meine Verdauung umgehend in Form eines gewaltigen Durchfalls mit. Wie gut dass ich mit der Verdauung nie wirkliche Probleme habe. Wenn ich mal etwas Schlechtes gegessen habe, bin ich es rasend schnell wieder los, ob zum Vorder- oder Hinterausgang.*

Der letzte Tag.
Ich wollte mir unbedingt noch die Gärten der Marina Bay ansehen und wenn ich schon da bin, auch einmal auf das Sands Gebäude steigen.

Die Gärten der Marina Bay sind sagenhaft! Wenn Singapur sich etwas vornimmt, dann wird das richtig und im großen Stil gemacht. Das gilt auch für die Gärten. Ich konnte und wollte sie nicht ganz durchwandern, das hätte einen ganzen Tag in Anspruch genommen. Ich besuchte die großen gläsernen Dome die, glaube ich, die größten Glasgewächshäuser der Welt sind. Es gibt ein Blumen- und ein Waldhaus. Und während man in sich Europa darauf gefasst macht, dass es in solchen Gewächshäusern warm und feucht ist, ist es hier genau umgekehrt. Die Häuser sind runtergekühlt! Noch wärmer und feuchter als Singapur, geht ja auch nicht!

Und überall, wie auch schon in Chinatown, überall Hunde! Bis es mit endlich von selbst einfiel! Das chinesische neue Jahr hat vor kurzem begonnen und wir habend das  Jahr des …HUNDES! Zudem war eine extra Ausstellung über Dahlien, die aber nur noch ein paar Tage geht.

Neben den Dahlien, gibt es auch die permanente Ausstellung der Sukkulenten. Und es sind nicht nur die Pflanzen ausgestellt sind sondern auch jede Menge Kunst. So versteckt sich zum Beispiel Alice im Wunderland in einem Teil der Hochbeete. (siehe oben)

In den grün bewachsenen Wänden verstecken sich immer wieder Dinge wie hier der doppelköpfige Drache,

…oder hier Steinschnecken. Was anderswo vielleicht sehr kitschig aussieht, hier passt es einfach.

Das ist das einzige Panoramafoto das annähernd die gewaltige Größe zeigt. Als ich oben auf der Brücke stand, die hier im Bild mit winzig kleinen Leuten zu sehen ist, merkte ich wieder, dass ich ab einer gewissen Höhe nicht mehr so tun kann als ob ich schwindelfrei wäre.

Und dann wären noch diese riesigen Gebilde die man auf jeder Postkarte von Singapur findet:

Singapur

Man lässt daran Pflanzen hochwachsen und irgendwann werden die ganz zugewachsen sein.

Von den Gärten aus gelangt man über ein Ponton bis in das Sands Gebäude hinein. Doch als ich inwendig nach den Aufzug suchte um auf die oberste Plattform zu gelangen, war dort die Schlange so lang, dass ich aufgab.

Ich ging stattdessen in die Shoppingmall und setzte mich in ein Dumpling Restaurant. Es sah alles so irrsinnig lecker aus, und die Bedienung musste mich in meinem Bestelleifer bremsen. Sie bat mich  dann von allen Gerichten mindestens zwei Stück zu streichen weil zu viel wäre. Sie sollte recht behalten, denn alles was an den Tisch kam schaffte ich nicht. Dabei liebe ich Dumplings über alles, aber hier sind sie um einiges größer und sättigender als bei uns.

Ich wankte zurück ins Hotel und machte ein Nickerchen.

Gegen 17:00 weckte mich ein gewaltiges Donnerwetter, das man vorausgesagt hatte.

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Ich muss gestehen, ich habe mich selten so schnell in eine Großstadt verliebt wie in Singapur. Sogar Berlin, das immer noch meine Lieblingsgroßstadt Nr1. ist, kommt da nicht ran. Ich habe noch nie eine so saubere Stadt erlebt. Man kann hier bedenkenlos vom Bürgersteig essen! Man sieht keine einzige Kippe rumliegen, kein Papierchen, nix! Wenn was auf dem Boden liegt, dann ein welkes Blatt eines Baumes und selbst das bleibt nicht lange liegen, denn hier wuselt eine Armada an Straßenfeger umher. Ich hatte auch nie das Gefühl nicht sicher zu sein. Es gibt keine Bettler und nur sehr wenige Obdachlose. Gestern Abend sah ich zum ersten mal ein paar wenige Männer sehr versteckt in Ecke vom Park hinter dem Hotel sitzen. Es gibt hier Chinesen, Malaysier, Inder, Japaner, Europäer, alles wild durcheinander gemischt und es klappt. Ich hatte nie das Gefühl ein Fremder zu sein.

Ich werde ganz bestimmt noch einmal nach Singapur kommen, denn ich habe ja nur einen kleinen Bruchteil der Stadt gesehen.

Morgen muss ich sehr früh raus denn mein Flug geht kurz nach 8:00.  Wir lesen uns in Bali, vorrausgesetzt, das mit dem Wifi klappt so reibungslos wie hier.

* Was für ein gefühlvoll delikater Blogpost Anfang!

 

Weltreise Tag 3: Zwischen Vergnügen und Schauer

Das mit dem Jetlag ist seltsam. Ich bin morgens sehr früh wach. Ich erwachte kurz vor 5:00 Uhr.

Dabei war ich gestern Abend auf eine Empfehlung hin ins Smoke & Mirrors, eine Bar die sich in der National Galerie befindet. Sie haben wirklich ausgefallene Cocktails. Dabei entstand folgendes Foto:

Das Marina Bay Sands Gebäude ist einfach der Hammer.

Auf eine weitere Empfehlung ging ich gestern ins Jumbo Seefood Restaurant. Als ich dort ankam hatte ich wenig Hoffnung überhaupt einen Tisch zu bekommen, doch ging es erstaunlich schnell.

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Heute morgen flog ich kurzentschlossen nach Ägypten und machte ein paar Fotos.

Aber da mir das eh keiner glaubt; ich war in den Universal Studios. Es ist ein Teil der Vergnügungsinsel Sentosa und ganz südlich vom Zentrum. Asiatische Vergnügungsparks sind noch mal um eine Idee schriller und lauter als die bei uns oder in den Staaten. Man hält das nur bedingt lange aus. Doch wenn ich schon mal da bin dann, dann will ich auch wissen wie schlimm es tatsächlich ist.

Der Transformers 3D Ride war schon ziemlich spektakulär zumal man nicht richtig weiß wie weit man wirklich herumgefahren wird, oder wie viel einem vorgegaukelt wird. Wer will kann es sich hier mehr oder weniger ansehen.

Ach ja, ich habe die Liebe meines Lebens gefunden:

Auf den Rückweg, zog sich der Himmel immer mehr zu.

Das Foto habe ich durch die grünlich eingefärbte Scheibe des Sentosa Express gemacht. Als ich dann im Zentrum ankam, wurde es so unerträglich heiß, dass ich kurzerhand in ein Starbucks flüchtete. Doch als ich wieder raus kam, war es noch wärmer geworden und es fühlte sich an als ob bald ein gewaltige Schauer käme.

Dem war auch so.

Schauer

Ich zappte noch einmal durch die Fernsehsender und viel auf eine sehr ungewöhnliche Serie.

Young Sherlock ist eine chinesische TV Serie die während der Tang Dynastie spielt. Das ist bis jetzt die exotischste Version der Roman Figur von Arthur Conan Doyle.

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Für’s Abendessen hatte ich bereits gestern auf dem Weg zum Jumbo Seafood einen Mongolischen Grill entdeckt. Den wollte ich ausprobieren, da nicht noch einmal nach Fisch wollte. Der Name des Restaurants „Kublai Kahn“ erinnerte mich an die asiatischen Abende des Intercontiental Hotels (das heutige Hilton) in Luxemburg gaanz gaanz früher…
Was für ein Reinfall! Das erste Restaurant in dem ich so richtig enttäuscht wurde. Zudem war es nicht besonders sauber, und eigentlich hätte ich sofort Kehrt machen sollen.

Stattdessen bekam ich den Tipp in einem Brillengeschäft, es doch mal auf der anderen Seite des Flusses zu versuchen nicht am Clark Quey, sondern am Boat Quey.

Weltreise Tag2: Singapur, erste Erkundungen

Mein Hotel heißt Peninsula Exelsior und ist ein ziemlich dicker Brocken. Das erste was ich entdeckte war die Sky Lounge im 22. Stock in die man nicht so ohne weiteres hoch kommt. Doch die Aussicht ist ….

Singapur

Ich rate euch auf das Bild zu klicken und es euch in der Originalgröße anzusehen.

Ein bisschen Jetlag muss sein, obwohl ich ihn als nicht wirklich schlimm empfinde. Ich zwang mich am Abend davor noch eine Weile aufzubleiben, bis mir die Augen zufielen. Doch kurz vor 5 war ich wach. Also zappte ich durchs Fernsehen. Auf einem Singapursender fand ich eine Info über eine wöchentliche Soap. Sie nennt sich Together Apart. Singapur wir ja immer als toller Meltingpot angesehen, in dem es so viele verschiedene ethnische Gruppen gibt und alle leben harmonisch miteinander. Die Soap zeigt dass es doch nicht so einfach ist und sich heftigst darüber gestritten wird, wer sich denn nun Singapurianer nennen darf.

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Ich ließ mir das Frühstück aufs Zimmer kommen. Das war nicht wirklich eine gute Entscheidung, denn es war soso lala. Es gab australische Marmelade und Oldenburger Butter. Merke: Morgen das Frühstück in dem kleinen italienischen Café direkt unten am Hoteleingang nehmen.

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, doch seltsamerweise macht sie mir nichts aus. Also zog ich erst mal zu Fuß los zu all den spektakulären Gebäuden die ich am Abend davor von der Sky Lounge aus gesehen hatte.

Den Teddy gaben mir die A., die N., die S. und der M. mit, um an jedem Ort ein Foto von ihm zu machen. Ein bisschen so wie der Zwerg aus dem Amélie Poulain Film.
Bitte schön.
Mit dem Gebäude im Hintergrund; mehr Singapur geht nicht!

Ich ging zu Fuß über die Double Helix Bridge hinüber zur Marina Bay.

Vor dem Art Sience Museum gibt einen prachtvollen Seerosenteich.

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Die Shopping Mal der Marina Bay Sands ist übrigens eine der größten und schönsten die ich bis jetzt gesehen habe. Allein der Chanel Laden geht über drei Stockwerke:

Von dort aus nahm ich die U-Bahn nach Chinatown.

Ein unglaubliches Gewusel von Touristen und Chinesen mit hunderten von Geschäften.

Ich beschloss dann zu Fuß zum Hotel zurück zu gehen, das nicht mehr weit war, und dort ein paar Stunden am Pool verbringen.

Weltreise Tag1: Singapur

Ganz ekliges Wetter in Luxemburg.

Die 5 Stunden Wartezeit in Frankfurt war ziemlich unerträglich, zumal es davor schon mit einer eineinhalb Stunden Verspätung in Luxemburg los ging. Aber eins nach den anderen.

Mit diesem Abschiedsfoto ging es los. Es waren alle gekommen die Zeit hatten. Die D., die N., die A., die K., die V. Ich wusste dass ein paar da sein würden und hatte schon Bedenken, dass man Fahnen schwingen würde und Taschentücher und eine Kapelle aufmarschieren würde… stattdessen entstand dieses Selfie einschließlich dem Hund P.

Der Flug ab Frankfurt war 11,5 Stunden lang aber angenehm. Ich bin bis jetzt nur in Boing Maschinen auf Langstrecken geflogen. Hier war es ein Airbus 380; das Vieh ist riesig! Ich hatte Economy Upgrade. Die Bespaßung ist um einiges höher als in der regulären Economy. Zudem hat man mehr Platz und der Nachbar hängt einem nicht  zur Hälfte auf dem Schoß. Jeder riet mir zu einem Nackenkissen und ich fand eines das man aufblasen kann und sehr wenig Platz wegnimmt.

Ich sah mir während dem Flug die gesamte Staffel von Big Little Lies an, mit Nicole Kidmann und Reese Witherspoon an.  Jetzt verstehe ich warum die Serie so viele Preise eingeheimst hat bei den Golden Globes. Sie ist wirklich gut und man kann sie sehr gut an einem Nachmittag und Abend ein Wisch wegschauen (wenn man im Flieger sitzt und sonst nicht zu tun hat wie ich 🙂

Und jetzt kann ich es immer noch nicht richtig fassen.

ICH BIN IN SINGAPUR!!!!

Singapur

 

Ein letztes Mal

Alles ein letztes mal machen.
Ein letztes mal ‚alleine‘ im Annexe essen.
Das neue ‚kleine Menü‘ genießen.

Die Bedienung P. begrüßte mich mit den Worten: ‚Bitte nimm mich mit, bitte nimm mich mit…!‘
Dem Besitzer des Annexe, dem F., in die Augen schauen und sehen dass er nicht ganz glücklich ist, dass er mich eine Weile lang nicht sehen wird.
Ich als ich gestern morgen noch einmal kurz beim Friseur vorbei ging, der mir einen richtig radikal kürzen Haarschnitt verpasste, war die D. auch dort und ließ sich neue Strähnen machen. Sie sagte mir einen Satz der die ganze Aufregung und Nervosität der letzten Tage verschwinden ließ.
‚Denk dran, Joël, du bist im Urlaub! Wenn du müde bist oder keine Lust hast herumzulaufen dann leg dich hin und lese oder schreib dein Blog.‘
Sie ja so recht!

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Ich bin euch das Geschenk von der A. schuldig. Wenn die A. (nebst Bühnen bauen) etwas richtig gut kann, dann ist es Geschenke machen. Sie trifft es immer genau richtig.

Mal

Das Buch scheint auf den ersten Blick nicht so besonders.

Doch wenn man es öffnet wird es zur Tischlampe. Genial!

Zudem gab es noch ein kleines Geschenk, doch davon berichte ich erst wenn es soweit ist.

***

Das wird er letzte Post von Luxemburg aus sein. Der nächste kommt, wenn ich mir zu sehr langweile, von Frankfurt vom Flughafen aus, denn ich habe fünf volle Stunden Wartezeit, oder dann erst von Singapur.

 

„Oh, Sie sind Joël!?“

Was mich immer wieder leicht aus der Fassung bringt ist, wenn jemand mich auf der Straße anspricht und weiß wer ich bin. Ich tue dann meistens so als ob ich diejenigen auch kenne, weil mir durch den Job seit fast 20 Jahren so viele Menschen begegnet sind (allein schon die Unmengen an Statisten auf Filmen!!!) und ich mich unmöglich an alle erinnern kann.

Heute funktionierte diese Verlegenheitstaktik nicht. Es war eine Dame die mich durch den Blog kennt und eifrig mitliest. Sie wusste genau dass ich in ein paar Tagen auf Reisen gehe… und und und. Natürlich ist mir klar dass wenn ich Tagebuch Blogging mache,  es da draußen so einige gibt die mein Leben dadurch kennen von denen ich keine Ahnung habe. Dass ich aber (außer auf der re:publica) Leute treffe die mich darauf ansprechen kommt sehr selten vor.

A propos re:publica: Ich buchte heute morgen das Hotel das ich bereits letztes Jahr hatte, und in dem ich sehr zufrieden war. Ich werde übrigens, wenn alles nach Plan geht, schon ab dem 29. April in Berlin sein. Ich sag das nur damit sich vielleicht der eine oder andere einrichten kann der mich dort treffen mag. Denn wenn die re:publica am 2. Mai loslegt bin ich von morgens bis abends beschäftigt.

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Am Abend war ich wieder, wie sollte es anders sein, eingeladen. Jeder will mich unbedingt noch einmal sehen, bevor ich für unbestimmte Zeit in den Knast wandere. Was die meisten meiner Freunde nicht verstehen ist die Tatsache, dass ich sie durch mein Blog ja alle MIT auf die Reise nehme. Aber irgendwie schnallen die meisten das nicht.

Die K. ist einer meiner ältesten „Theater“ Freundinnen. Ich lernte sie kennen als ich ich meine ersten Gehversuche auf der Bühne des Kasemattentheaters machte. Das muss 1994 oder 95 gewesen sein.
Ich hatte ein Tisch in der Rotisserie Ardennaise gebucht das gleich bei mir um die Ecke ist. Da sie regelmäßig die Speisekarte wechseln wird es nie langweilig.

Später war ich noch auf einen Absacker eingeladen zu anderen Freunden in die Hostellerie du Grünewald. Die A. war auch zugegen und überreichte mir noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk. Aber das zeige ich euch morgen.

Den Plan umwerfen und dann gleich nochmal und nochmal

Es ist Mittwoch.
Am Samstag fliege ich für 3 1/2 Monate weg.
Ich muss Prioritäten setzen.
Was ist wichtiger?

Das war der erste Gedanke als ich aufstand. Mein Plan gestern Abend beim einschlafen war, heute noch einmal loszufahren und ein paar Dinge besorgen die für die Reise unerlässlich sind.
Zahnseife zum Beispiel. Ich hatte schon einmal erklärt, dass ich da ziemlich pingelig bin. Ich kann nicht jede x-belibige benutzen. Es muss eine sein, die sehr wenig  bis gar kein Schaum produziert, ansonsten überfällt mich ein Würgerefelx und ich muss das Putzen sofort beenden.
Doch als ich aufstand warf ich den Plan um. Da morgen meine Putzhilfe kommt, dachte ich dass es heute wichtiger wäre hier zu bleiben und gleich noch ein paar Wäscheladungen zu machen mit den Klamotten die ich mitnehmen will. Somit ist morgen alles trocken und die F. (meine Putzhilfe) kann alles bügeln.
Dieser Plan hatte aber nur so lange Bestand bis es an der Haustür klingelte. Es war ein Arbeiter des Wasseramtes der mich darüber informierte, dass das Wasser für ein paar Stunden abgesperrt werden würde…

Also Rolle rückwärts. Ich zog mich an und wollte ungeduscht losfahren, als das Telefon klingelte. Es waren Jobangebote die ich bis auf eines, das erst später dieses Jahr sein wird, ausschlagen musste. Das Gespräch dauerte fast eine Stunde, weil da jemand nicht kapieren wollte dass ich nun für längere Zeit abwesend sein werde und die Reise wegen ihm nicht absage. Manchmal…nun ja…
Unterdessen hatte man das Wasser wieder angestellt. Es ging dann doch schneller als erwartet.

Also schmiss ich wieder alles um und blieb für den Rest des Vormittages zu hause, duschte, erledigte Papierkram und lud die Waschmaschine mehrfach.

Am Abend war ich eingeladen zu einem Abendessen. Das hatten wir vor über einer Woche beschlossen, als wir im Gillou Campagne waren. Da es nur de C., der J-P., Fabrice und ich waren, fanden wir dass wir, dass wir dann doch noch einmal alle zusammen etwas unternehmen sollten, bevor ich weg bin.

Es war ein wunderschöner Abend. Aber leider machte niemand ein Foto. Ich musste jedem erzählen wie die Reiseroute ist. Ob ich sie mit Schiff oder Flieger mache. Das gute daran: Ich kann die Reise auswendig vorwärts und rückwärts aufsagen kann, ohne groß nachzudenken.Und während ich das tat, fielen mit immer wieder kleine Dinge ein um die ich mich die nächsten Tage noch kümmern muss.

Zeitschaltuhr
The New Yorker abbestellen
Telefonnummern Austausch unter den Damen und Herren die sich während meiner Abwesenheit um die Wohnung kümmern.
Berlin Hotel reservieren
Zahnseife besorgen

Reisevorbereitungen 2

Ein letztes mal in der Reiseagentur. Ich bekam ein gewaltigen Stapel Papier den ich aber mit der K. in aller Ruhe Punkt für Punkt durchging. Alles ist logisch und klar aufgegliedert. Wenn ich nicht verschlafe kann nirgendwo etwas schief gehen. Die Einreise in Australien ist auch perfekt. Ich brauche dafür nicht mal ein Stück Papier. Mein Pass ist bei denen bereits im System.

Ich wurde überschüttet mit allerlei nützlichen Dingen. Vier verschiedene Kofferanhänger. Eine robuste Mappe mit allen Unterlagen (beides oben)

Ein etwas seltsam aussehendes Nackenkissen,(bei den ich erst auf dem Foto sehe, dass es wahrscheinlich ein blaues Männchen darstellen soll) und der dazugehörige Beutel. Und eine kleine Taschenlampe.

Am Sonntag brachte der C. mir auch ein Geschenk für die Reise mit über das ich mich allerdings sehr freute:

Eine  wunderschöne auf alt getrimmte Erste Hilfe Schachtel.  Sie geht auf jeden Fall mit, damit ich das Verbandszeug und die Pflaster NICHT brauche. Wenn ich sie nämlich nicht mitnehme, werde ich sie ganz garantiert brauchen.
In der Schachtel gab es auch noch einen kleinen Zusatz, mit Namen Billy Boy. Ich muss nicht erklären was das ist, oder? 😉

12von14

Ja ich weiß es heißt 12von12, aber ich dachte mir dass ich an einem Sonntag,(der den Namen endlich mal wieder verdient hat, denn die Sonne scheint) das auch noch mein letzter Arbeitstag ist bis Ende Mai, einfach ein paar schöne Bilder zeige. Zumal es auch noch ein Tag ist an dem so einiges los war.

Die Dächer in der Nachbarschaft sind weiß zugefroren. Ich habe das Bild ein wenig überbelichtet damit man es sieht.

Der erste Kaffee. (…nein…es war der zweite. Für den ersten abzulichten war ich noch nicht fit genug)

Anschließend ging es nach Ettelbrück zur letzten Vorstellung vom Rumpelstilzchen, bis zur nächsten Saison.

Ich versuchte auf der Straße ein ähnliches Foto zu machen wie ich es bereits in Barcelona gemacht hatte, doch leider bekam ich den Effekt der gleißenden Sonne im der Sonnenbrille nicht so hin.

Es war eine Nachmittagsvorstellung und heute zeige ich euch ein paar Fotos was so hinter den Kulissen stattfindet.

Das Plakat vor der Tür das mir nicht besonders gefiel, weil sie es noch mehr verfremdet haben als das Originalplakat.

Der kleine Schminktisch neben dem Requsistentisch hinter der Bühne. Die Blumenperücke, die Kiste mit den Haarklammern und der Zettel mit dem Ablauf der Umzüge liegen schon bereit. Im Hintergrund ein Styroporkopf mir den Schnurrbärten für die Soldaten. Daneben die Pyramide mit Macarons, die aber leider nicht echt sind.

Auf der Ablage über dem Spiegel stehen die drei Perücken fertig für den dritten Akt. Das Licht scheint hier sehr hell, aber in Wirklichkeit ist es mit eine blauen Gelatine abgedunkelt damit man es nicht im Saal sieht.

Eine Darstellerinnen wartet auf ihren nächsten Auftritt und vertreibt sich die Zeit mit dem Tablet.

Umzug: Die Blumenperücke kommt zum Einsatz und die T. streckt mir dabei die Zunge raus.

Die D. die gleich drei verschiedene Rollen spielt, hier in der Rolle des Soldaten. Wenn sie lachen würde, würde man noch den knallorangen Lippenstift  der Rolle davor sehen. Und unter der Sonnenbrille verstecken sich ein blauer Lidschatten und falsche Wimpern. In schnellen Umzügen wird mit allen Tricks gearbeitet.

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Am Abend dann hatte ich noch eine Verabredung mit dem J. und dem Y. Doch erst im Restaurant merkte  ich, dass ich mein Smartphone im Theater hatte liegen lassen.  Mist, dachte ich, aber um jetzt noch mal zurück ins Theater zu fahren, war keine gute Idee zudem hatte es wahrscheinlich schon geschlossen, denn am Abend war keine Vorstellung.

Also aßen wir ein herrliches Mahl im Athena. Ich hatte ein fantastisches Kleftiko. Leider konnte ich es nicht ablichten…

Als ich dann wieder zu hause war, hatte die A. sich bereits per FB gemeldet, dass sie mein Smartphone mitgenommen hätte….uff. Somit brauchte ich am Tag danach wenigstens nicht noch mal den langen Weg zu nach Ettelbrück zu fahren.

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Als ich heute morgen dann aufstand war es bereits wieder aus mit dem schönen Wetter.

12von14

 

Apfelrührkuchen

Es muss noch so einiges weg hier aus den Lebensmittelreserven. Da waren noch eine Tüte Nüsse und ein paar Äpfel. Die habe ich dann mal kurz zu einem Kuchen verarbeitet.

Ich improvisierte ein wenig weil ich nicht alle Zutaten bei Hand hatte und war dann sehr skeptisch. Doch dann kam das hier aus dem Backofen und ich war sehr zufrieden. So sieht er von außen aus:

Und von innen:

Hier das Rezept mit allen mehr oder weniger gewollten Änderungen.

150g weiche Butter
200g Zucker (Ich nahm 175g)
1 Pck. Vanillezucker (Ich nahm Vanilleextrakt)
1 Prise Salz
3 Eier
150g Naturjoghurt (hier: 3,5% Fett) (Ich nahm 10% Fett griechischen Joghurt)
300g Mehl (ich ersetzte ein drittel  Weißmehl durch Dinkelmehl und nahm letztendlich nur 280g)
1 Pck. Backpulver (Ich nahm zwei Teelöffel Weinstein Pulver)

Zusätzlich:
2 Äpfel (ob der Masse Teig die ich hatte nahm ich nur einen Apfel)
1 EL Zucker (ließ ich weg)
1 TL Zimt (ließ ich weg)

Ab hier folgt die Original Zubereitung an die ich mich dann aber gehalten habe bis auf den zweiten Apfel und die grob gehackten Wahlnüsse. Am Ende war, der Teig sehr zäh (wahrscheinlich durch das Dinkelmehl)  und ich fügte noch ein guten Schluck Milch hinzu. Zudem nahm ich nicht meine Kastenform, die zu klein gewesen wäre, sondern die Gugelhupf Form, die ich noch nie im Einsatz hatte.

Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

-Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren.
-Eier nacheinander unterrühren.
-Joghurt ebenfalls dazugeben.
-Mehl mit Backpulver mischen und esslöffelweise unterheben.
-Äpfel schälen, vierteln und entkernen.
-Einen Apfel klein schneiden und unter den Teig heben.
-Diesen in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform (ca. 28cm) füllen.
-Den zweiten Apfel in Spalten schneiden und in den Teig stecken.
-Zucker und Zimt vermischen und die Apfelspalten damit bestreuen.

Nun auf der zweiten Schiene von unten ca. 1 Stunden backen.
Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken.
Den Kuchen ca. 30 Minuten in der Form auskühlen lassen und erst dann herauslösen.

Er ist schon ziemlich mächtig und ein Stück macht sehr satt. Aber er schmeckt mir, vor allem weil er nicht zu süß ist.

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Man versprach uns heute ein paar Sonnenstrahlen. Pah!

Ein ganz klein bisschen blauer Himmel war alles was es zu sehen gab. Stattdessen photographierte ich das Transportmittel in dem ich die nächsten Monate viiiel Zeit verbringen werde.

Eine der größeren Luxair Boings‘

Nicht für mich, die lange Liste & Adieu France

Kennt ihr das Gefühl? Man steht vor einem Schaufenster und entdeckt etwas was man haben möchte. Doch es ist entweder zu teuer oder man ist sich wegen der Farbe nicht sicher. Man geht weiter und eine halbe Stunde später geht man zurück zum Geschäft, weil man sich entschlossen hat es doch zu kaufen. Man betritt den Laden, fragt danach, und man bekommt zu hören dass das letzte Exemplar vor für fünf Minuten über die Ladentheke ging.

„Tja, dann war es nicht für mich gedacht!“, ist dann der Satz den ich mir aufsage.

Hier ist es etwas anderes gelagert. Ich könnte es haben, der Preis stimmt absolut und die Farbe auch. Ich habe bei Monoqi eine kleine Bank entdeckt die sich sehr gut vor dem Bett machen würde. Sie würde mir durch die zwei Schubladen sogar den scheußlichen Wäschekorb ersetzen.

Doch leider wird sie erst im Februar geliefert werden und da bin ich bereits auf Reisen. Schade. Seitdem sage ich gebetsmühlenartig auf: „Es war nicht für mich, es war nicht für mich …“

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Die lange Liste hatte ich vor ein paar Tagen bis auf ein paar wenige Punkte abgearbeitet. Nun sind wieder neue Dinge dazu gekommen.

-Koffer packen z.B. Dass ich so früh anfange hat damit zu tun, dass ich das sehr aufpassen muss von allem etwas mitzunehmen und von nichts zu viel. In  Bali und Australien wird es ziemlich heiß werden. Im Ushuaïa werden es im April nur noch um die 13 Grad sein, mitunter kann ich sogar mit Schnee rechnen. Zudem möchte ich mit so leichtem Gepäck wie möglich reisen.

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Als ich gestern las dass France Gall verstarb, dachte ich an den Beitrag Am Ende zurück, der übrigens einer der meist gelesenen Texte im Blog ist und das mit Abstand. Es ging um Petzi den Hund meiner Mutter, eine zu klein geratene Schäferhündin die sehr ängstlich war, die ich über alles liebte. Dort erwähnte ich dieses Lied von France Gall.

Ich mochte nicht so sehr ihre ganz großen Hits, wie Ella, oder Babacar. Mir waren ihre leisen Songs lieber, so zum Beispiel auch La chanson d’Azima

Reisevorbereitungen 1

Die lange Liste ist bis auf vier Punkte abgearbeitet.

-Bankangelegenheiten
-Versicherung
Koffer
-Roaming umgehen (bzw eine Karten Offline App)

Was die offline Karten angeht, wurde ich fündig. Zu der Zeit als das Roaming im EU Ausland noch Zusatzkosten verursachte, hatte ich bereits die Karten von Ulmon. (Das hört sich an, als ob es bereits zig Jahre her ist; der Roamingfluch endete aber erst 2017.) Diese Karten gibt es für einzelne Städte gratis und funktionieren sehr gut. Die App hat mich schon oft in Paris und Berlin gerettet, wenn ich aus einer U Bahn kam und nicht mehr wusste wohin. Doch Ulmon hat auch eine Weltkarten App zum Preis von 12,99€ (ohne die lästige Werbung) bei der man sich die spezifischen Länder einzeln oder stadtbezogen herunterlädt. Das hat den Vorteil, dass man nicht so viel Speicherplatz braucht als wenn man die komplette Weltkarte laden müsste. Also habe mir alle Länder hochgeladen die auf meiner Reiseroute liegen.

Zudem erzähle mir der Händler im PC Laden was von einem Handy Abo das sich „Blue“ nennt und billiger sein soll. Ich hab danach gesucht und auch was gefunden, doch der Preis liegt auch bei denen immer noch bei 0,99€ pro MB. (bei meinem Anbieter sind es 2,99 pro MB) Nee,…immer noch zu teuer.

A propos PC Laden: könnt ihr euch bei der letzten langen Berlinreise an das kleine Notebook erinnern das ich kurz davor gekauft hatte? Hätte ich da mal richtig zugeschlagen anstatt zu sparen, denn das Ding taugt nach allen Updates gar nichts mehr! Ich habe letzten Sommer in den Cevennen versucht alles im Blog per Smartphone und Tablet zu machen, es klappte ja auch, aber es was sehr umständlich. Also zog ich los und kaufte mir für die Reise ein neues Gerät.

Es ist ein Surface Pro, wiegt insgesamt knapp 750gr und ist von der Performance her so stark wie mein Home PC.

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Gestern fragte mich jemand auf welches Ziel ich mich am meisten freue. Freuen tue ich mich vor allem auf die Osterinsel weil es so ein mythischer Ort ist, und Neukaledonien, das touristisch kaum bis gar nicht erschlossen ist.

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Das ist er. Er sieht auf dem Foto kleiner aus als er ist. Es wurde kein Alukoffer. In dem alteingesessenen Laden Maroquinerie Keller riet mir zu einer Samsonite aus einem Polycarbon, das stabiler ist das was heute für die ganz leichten Koffer genommen wird. Zudem hat er keinen Reißverschluss sondern drei Schlösser die einrasten. Es ist etwas schwerer aber dafür nicht tot zu kriegen.

Ein vorletztes mal beim Friseur. Es ist ganz schön kurz geworden. Ist aber gut so. Den letzten Termin habe ich ein Tag vor meiner Abreise.

 

Aus dem Familienalbum 5 & die lange Liste

Mir viel gestern ein kleines Foto in die Hände, das ich schon länger nicht mehr betrachtet hatte. Es war an meiner ersten Kommunion. Von den elf Personen die darauf abgebildet sind (einschließlich meiner Mutter die das Foto schoss) sind nur noch zwei da….

Das schrieb ich am 24 Dezember 2015. Und als ich es eben beim stöbern las, wurde ich traurig, denn es stimmt nicht mehr. Es ist nur noch einer da.

v.l.n.r: Mein Vater, Tante Alice, Onkel Nicolas, Tante Gritty, Ich, Onkel Jules, Großmutter Marie, Tante Greidi, Großmutter Thérèse, mein Bruder Gilles und der lehre Stuhl im Vordergrund war für meine Mutter, die das Foto machte. Das war die komplette Familie. Größer war sie nicht.

Mit Ausnahme von Tante Alice und Onkel Jules sind die Lebensgeschichten aller anderen im Blog zu finden. Alice und Jules erwähne ich aber kurz bei Großmutter Marie. Vielleicht sollte ich die Geschichte von Alice demnächst schreiben…

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Weiter geht es mit der langen Liste von gestern.

-Ein wichtiger Punkt den ich gestern erfolgreich abhacken konnte, war die Reiseplanung an sich. Ich war noch einmal mit der Reiseagentur volle drei Stunden zugange um den letzten Teil der Reise, die mich nach Patagonien und Chile führen wird, fertig zu stellen. Zudem fehlte noch das Hotel in Adelaide in Australien, das wir irgendwie übersehen hatten.

-Da der Punkt davor wesentlich länger dauerte als vorgesehen, konnte ich alle finanziellen Angelegenheiten die ich noch mit der Bank zu regeln hatte, knicken, denn die hatte da schon geschlossen. Muss ich heute machen.

-Auch was den neuen Koffer betrifft werde ich mich erst heute auf die Suche machen. Vorausgesetzt, da sie noch mal Sturmwinde für heute Nachmittag angekündigt haben, ich werde nicht von einem Baum oder sonstigem erschlagen.

-Eine Liste erstellen mit all den Leuten und Telefonnummern, die sich während meiner Abwesenheit um die Wohnung kümmern. Diese Liste mehrfach ausdrucken an die betreffenden Leute austeilen, damit jeder alle Nummern hat.

Wenn mir noch Dinge einfallen sollten, schreibe ich das morgen.

Ein Sturm, Good & Bad News und eine laaaaange Liste

 Sturm
Pixabay

Ich bin selten so früh wach, doch bereits gegen 5:00 Uhr riss der angekündigte Sturm mich aus dem Bett. Auf dem hinteren Balkon wütete er so sehr dass mir Bange um den Tisch und die Stühle war. Schlafen konnte ich danach nicht mehr, also kann ich auch bloggen.

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Good News

Die Gemeinde Esch hat es sehr spannend gemacht wer denn nun Nachfolger vom Direktor des Escher Theater werden wird. Gestern kam endlich die Nachricht auf die die ganze Theaterwelt gewartet hat. Es wird Carole Lorang, eine anerkannte und etablierte Regisseurin und derzeit auch Präsidentin der Theatervereinigung. Uff…nach all den Spekulationen und Gerüchten die kursierten, eine sehr gute Nachricht.

Carole Lorang wird Direktorin des Escher Theaters

Bad News

Ich weiß es schon seit vorgestern, wollte aber nichts schreiben bevor das offizielle Schreiben der Direktion raus war. Aus technischen Gründen werden die beiden Vorstellungen von Rumpelstilzchen, in Esch abgesagt. Nun ja…

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Auf der anderen Seite verschafft es mir drei Tage Luft um eine sehr lange Liste an Dingen abzuarbeiten, die sich immer noch verlängert. Es sind alles Vorbereitungen und Vorkehrungen für die Weltreise.

-Ein neuer Koffer z.B.
Der Koffer den ich seit Jahren habe, ist zwar noch in Ordnung, doch habe ich Angst der die Reise nicht durchhalten wird. Die Nähte des Reißverschlusses sind mehr das was sie einmal waren. Also bin ich auf der Suche nach einem Rimova Alukoffer. Wird heute Nachmittag in Angriff genommen.

-Vor Wochen habe ich schon Recherchen angestellt wie ich das am besten mit dem Roaming handhaben soll. Fatzit: Überhaupt nicht.
So toll es jetzt ist, durch die ganze EU zu reisen und den Roaming überall zum gleichen Preis wie zu hause zu haben, so besch…eiden ist es für den Rest der Welt. Im Luxemburg gibt es keinen Anbieter der eine Lösung hat für Weltenbummler wie mich. Also werde ich ab Frankfurt, von wo es nach Singapur geht, das Roaming für volle 3 Monate ausschalten. Ich habe mich deshalb bemüht in sämtlichen Hotels die ich ansteuere, WLAN zu haben. Was ich aber schon vorab machen werde, ist mir sämtliche Offline Straßenkarten der Städte herunterladen.

-Den New Yorker für 3 Monate abbestellen. Ich war sehr erfreut zu sehen dass das geht. Man kann das Abo für eine selbstbestimmte Zeit ruhen lassen und dann wieder aufnehmen.

Was noch so alles auf der Liste steht folgt morgen…oder übermorgen.

Auf Netflix, PostTV und im Kino

Als die Erkältung Ende letzter Woche zuschlug, gab es einen Tag den ich fast ausschließlich auf den Sofa  vor dem Fernseher verbrachte. Ein paar Tage später war ich im Kino um mir den Mord im Orient Express anzusehen.

Bright (Netflix)

Ein SciFi Krimi Action Thriller in einer Welt fast wie unsere ist, nur dass es all die Fabelwesen, wie Feen, Elfen, und Orks tatsächlich gibt. Die Geschichte spielt in L.A. und es geht dabei um 2 Cops. Will Smith spielt einen rassistischen Afro Amerikaner der was gegen Orks hat und Joel Edgerton sein Partner, der ein Ork ist.

Es ist einer der typischen übersättigten SFX Filme bei dem ich froh bin dass ich ihn nicht im Kino gesehen habe. Nebenbei versucht der Film witzig zu sein was aber nur an sehr wenigen Stellen auch klappt und mir ein Schmunzler entriss. Ansonsten ist der Film ein wenig verworren und man kapiert erst nach und nach worum es geht. Das macht die Geschichte stellenweise sehr unplausibel. Zudem ist es mit zwei Stunden zu lang, obwohl er wahrscheinlich noch viel länger war, denn man spürt ein einigen Stellen, dass gekürzt wurde.

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Valerian (PostTV)

PostTV

Auf der Hauptseite von PostTV entdeckte ich ein Voucher Code um Valerian gratis zu sehen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen den Film zu sehen, als er in die Kinos kam. Jedoch hielten mich sämtliche Verrisse der Kritik und die Beurteilung meiner Freundin D., die auch Kinokritikerin ist, davon ab. Doch jetzt, und auch noch für lau…warum nicht.

Ich muss den Kritikern recht geben. Der Film ist schlicht langweilig, ab einem gewissen Punkt sehr vorrausschaubar und hat etwas sehr… 80erJahre-haftes. Ich hatte stellenweise das Gefühl ich würde einen alten Film aus den 80ern sehen. Die Hauptrolle Valerian (Dane DeHaan) ist nicht mit einem klassischen Schönling besetzt, was ich als positiv bewerte, jedoch ist  seine Schauspielkunst erschreckend mittelmäßig. Am besten ist noch Carla Delevigne (das Super Model), ich fand sie schon als Bösewicht im Suicide Squad nicht schlecht. Doch man merkt auch dass sie auf dem Laufsteg großgezogen wurde. Sie schreitet immer dahin. Einfaches Gehen hat sie verlernt.

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Murder on the Orient Express (Kino)

Wenn Kenneth Branagh zum Klassiker verfilmen aufruft, stehen die Stars Schlange. Wie sonst die der Reigen an Superstars in dem Klassiker von Agatha Christie zu erklären. Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Judy Dench, Penélope Cruz, Derek Jacoby, Olivia Colman…und Kenneth Branagh selbst als Hercule Piorot.

Ich war sehr gespannt, denn ich kenne mehrere Verfilmungen der Geschichte. Erst vor kurzem sah ich noch die Verfilmung von Sidney Lumet von 1974.

Er fängt grandios mit einer Szene vor Klagemauer in Jerusalem an, wo Poirot im Handumdrehen den Fall des Verschwundenen Schmuckstücks aus dem Tempel löst. Wenn es dann zur eigentlichen Geschichte kommt, versuchen alle in ihrer Rolle glänzen. Allen voran Michelle Pfeiffer (außergewöhnlich gut) und Johnny Depp (er spielt den Ermordeten und Bösewicht), doch auch Judy Dench als extravagante alte Schachtel ist hinreißend. Man merkt dass alle Akteure viel Spaß am Set hatten.

Doch im Gegensatz zu Sidney Lumets‘ Verfilmung oder auch zur Fernsehverfilmung mit David Suchet als Piorot, bringt diese es irgendwie nicht fertig eine Spannung aufkommen zu lassen. Es plätschert so dahin ohne wirklich langweilig zu sein aber wirklich spannend wird es nicht. Das ist schade.

Als ich vorhin auf IMDB stöberte nach Infos zum Film fand ich dieses Interview in dem Derek Jacoby (mitte), mit dem ich das große Glück hatte vor etlichen Jahren zu arbeiten, den Versuch macht zu erklären, dass der Film auch stellenweise sehr lustig ist (was stimmt!) und dabei ein unkontrollierbaren Lachkrampf bekommt.

 

Rückblick 2017

Rückblick 2017
Es ist wieder soweit. Dabei kommt es mir vor als ob ich den letzten Rückblick erst vor kurzem geschrieben hätte und nicht schon vor einem Jahr. Aber da ich eh nichts zu tun habe als meinen tödlichen Männerschnupfen im Zaum zu halten (heute morgen haben sich Kopfschmerzen hinzugesellt) kann ich ihn auch jetzt ausfüllen.

Zugenommen oder abgenommen?
Der Traum endlich mal 10 Kilo weniger zu haben und das Gewicht auch zu halten ist eh ausgeträumt. Ich versuche das aktuelle Gewicht so gut es geht mit Fastentagen zwischendurch beizubehalten. Es ist aber nur so ein gefühltes Gewicht, denn ich steige auf keine Waage. Ich merke es nur an den Hosen die mal mehr, mal weniger zwicken.

Haare länger oder kürzer?
Weitgehend gleich geblieben. Ich lasse mir aber jetzt wieder den Scheitel explizit einrasieren, was ich seit ein paar Jahren nicht tat.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Die Kurzsichtigkeit ist, oh wunder, besser geworden, die Weitsichtigkeit hat zugenommen.

Mehr bewegt oder weniger?
Weniger bewegt, wenn man das Möbelschleppen vom Umzug herausrechnet. Ich sollte wieder mit Schwimmen anfangen. Ich hatte in Barcelona versucht meine 1000 Meter zu schwimmen und ich merkte wie gut es meinem Körper und meinem Kopf tat.

Mehr Kohle oder weniger?
Verdient habe ich wahrscheinlich mehr als die Jahre davor. Die Auftragszahl war höher.

Mehr ausgegeben oder weniger?
So viel, wie noch nie in meinem Leben! Die neue Einrichtung der Wohnung hat ein Vermögen gekostet.

Der hirnrissigste Plan?
Zu denken ich könnte alles schaffen. Die Maskenaufträge, den Wohnungsumbau und und und. Der Körper zahlte es mir im April mit einer Entzündung heim, von der ich bis heute nicht weiß was es war. Ich musste eine Pause einlegen und ein Projekt abgeben.

Die gefährlichste Unternehmung?
Das habe ich weitergehend mit der Frage oben beantwortet.

Die teuerste Anschaffung?
Ein Bild

Das leckerste Essen?
Im Toit pour Toi oder im Guillou Campagne. Darüber geschrieben habe ich nicht, da beide Restaurantbesuche in eine Zeit fielen in der ich sehr beschäftigt war. Aber da wir gleich Anfang Januar uns zu mehreren dort verabredet haben, werde ich davon berichten. Beide Restaurants gehören Katell Guillou, einer ungewöhnlich tollen Frau die es geschafft hat mit beiden Restaurants jeweils einen Michelin Stern zu bekommen, obwohl das Guillou Campagne dafür nicht vorgesehen war..

Das beeindruckenste Buch?
Die Große Flatter von Leonie Ossowski. Ich hatte es im Bücherschrank an der Place du Théâtre gefunden. Ich erinnerte mich daran dass wir es in der Schule gelesen hatten und ich konnte mich aber gar nicht mehr an die Geschichte selbst erinnern. Es ist zwar ein wenig altmodisch (es erschien zum ersten mal 1977) aber es hat was die Thematik angeht nicht an Aktualität verloren. Das ist mitunter sehr erschreckend dass sich so wenig verändert hat.

Das enttäuschendste Buch?
Ich habe dieses Jahr nicht sehr viele Bücher gelesen. Ich kämpfe ja schon damit den New Yorker jede Woche  komplett durchzulesen. Es gibt somit kein Buch was mir a toc einfällt das so erschreckend schlecht war.

Der ergreifendste Film?
Sorry. Wie bei den Büchern gibt es keinen der mich wirklich im Positiven vom Hocker gehauen hat.

Die beste Musik?
Automaton von Jamiroquai. Es war sehr schön endlich mal wieder etwas von ihm zu hören.

Das beste Theater?
Das ist für 2017 eine echte Krux. Ich habe so wenige Stücke gesehen, weil ich selbst permanent dran war. Und ein Stück an dem ich selbst gearbeitet habe hier hin zu schreiben ist glaube ich, nicht Sinn der Sache.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Der N. und der A.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Der A. in den Cevennen.

Vorherrschendes Gefühl 2017?
Ich bin keine 20 mehr und ich soll und muss langsamer treten.

2017 zum ersten Mal getan?
Ein echtes Kunstwerk gekauft.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Ich bin umgezogen. Aber das wahrscheinlich zum letzten mal.

2 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Der Zusammenbruch im April. (siehe oben)
Das endlose Warten auf Handwerker und die schlechte Arbeit der Anstreicher.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Man muss nicht jeden Tag bis zum Ansatz voll mit Aktivitäten packen, schon gar nicht im Urlaub.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Es ist eigentlich gar kein Geschenk. Ich wurde ein indirekt stiller Teilhaber eines neu eröffneten Unternehmens. Und ich habe damit jemandem eine neue Grundlage zur Lebensunterhaltung geschaffen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Flasche eines Aperitifweines aus Korsika.

2017 war mit 1 Wort…?
Wie letztes Jahr. Durchhalten. Mit den Kräften haushalten.

Vorsätze für 2018?
Das beste aus der Weltreise machen, die (oh!, mein!, Gott!!!*) in 21 Tagen losgeht.
* Jetzt hab ich Muffensausen!

Wir lesen uns. Guten Rutsch!

Aus dem Familienalbum 4 & tödlicher Männerschnupfen mit Schüttelfrost

Irgendwann gestern Nachmittag ging es los. Und ich hatte so sehr gehofft dass ich mal ohne Erkältung durch ein Jahr komme. Doch es hilft alles nichts ich muss heute noch los Besorgungen machen.

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Da muss ich ungefähr fünf sein. Der Brunnen neben dem ich stehe, befindet sich in Korsika in Porto und ist der gleiche wie auf folgendem Foto, er wurde nur komplett umgemodelt.

Das war vor etwas mehr als 10 Jahren an gleicher Stelle, als zu meinem 40ten wieder auf der Insel war.

 

 

Barcelona-Luxemburg Tag 4

Ein strahlend schöner sonniger Morgen. Während der Nacht hatte es ein wenig geregnet denn es roch alles frisch.

Nun zu dem ominösen Hotel ‚Castro Exclusive Residences SPA Sagrada Familia‘

Ich bin selten richtig sauer wenn mal was schief geht in einem Hotel, doch hier klappte gar nichts. Wenn ich jetzt im Nachhinein drüber nachdenke, ist das Apparthotel eine Falle, in die man tappen muss. Es sieht im Hotel tatsächlich aus wie auf den Bildern. Todschick mit mit einem Wellnessbereich und Frühstück inbegriffen. Was man aber nicht gesagt bekommt, ist dass alles ausgelagert ist. Der Wellnessbereich gehört gar nicht zum Hotel sondern ist ein eigenständiges Unternehmen, das gleich nebenan liegt. Frühstücksraum gibt es ebenfalls nicht. Der wurde in ein kleines Restaurant nebenan ausgelagert. Zudem ist das Frühstück ein Witz aber leider kein guter. Für den Preis von fast 1200.- € für drei Nächte erwartet man sich ein royales Frühstücksbuffet. Es gab nur eine Hausdame die über die Weihnachtsfeiertage durch eine junge Studentin ersetzt wurde, die von gar nichts eine Ahnung hatte und uns immer nur an das Management verwies.

Als wir am morgen eigenhändig auscheckten war niemand da. Die Leute des Frühstücksrestaurant waren so nett und nahmen sich unserem Gepäck für ein paar Stunden an bis es wieder zum Flughafen ging. Im Hotel hätte das nochmal extra gekostet.

Ich wollte unbedingt noch zu Flomar um diverse Makeup Sachen zu kaufen. Fabrice erwarb noch ein paar kleine Geschenke und dann war es auch schon Zeit zum Flughafen zu fahren.

Was ich letztendlich bedauere ist, das ich mich nicht so wie letztes Jahr, einfach durch die Straßen treiben lassen konnte ohne ein Ziel zu haben, das war mit meiner Begleitung nicht drin. Zudem konnte er nicht schlendern, er lief beständig. Es war, nach dem einen Abendessen an dem ich hoffnungslos überfressen hatten, ganz besonders schlimm.

Ein letztes Bild vom strahlend blauen Himmel über Barcelona bevor es in wolkenverhangene Luxemburg zurück ging.

Barcelona Tag 2 & 3

So schön wie gestern der Tag endete, so gedämpft fing er heute an. Wir bekamen kein Frühstück. Das sollten wir nämlich gleich neben dem Hotel in einem kleinen Restaurant einnehmen und das war geschlossen. Als wir uns beschwerten sagte man nur es täte ihnen leid, gab uns aber keine Alternative.

Also schlenderten wir durch die Stadt. Im Zentrum fanden wir ein Fraggi das geöffnet war und wir gönnten uns ein Weihnachtliches Frühstück mit allem drum und dran.

Vieles hatte geschlossen heute, nur dir üblichen Touristengeschäfte waren geöffnet.

Zurück im Apparthotel legten wir uns noch einmal hin und ich ratzte noch mal für volle 3 Stunden weg.

Wir schlenderten am Abend durch Barcelona nur um festzustellen dass es sehr wenig Restaurants gibt, die geöffnet haben. Letztendlich landeten wir nich einmal im Shoko, wie gestern.

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Tag 3

An und für sich wollte ich auch ein wenig über die katalanische Unabhängigkeitsbewegung schreiben. Sie ist jedoch im Stadtbild weitaus weniger sichtbar, als man uns durch die Nachrichten glauben machen will. Interessanterweise sehe ich mehr Flaggen auf der Rückseite von unserem Hotel im Hinterhof als zur Vorderseite hin

Zudem ist im Alltag so gut wie gar nichts davon zu spüren.

Fabrice hatte Tickets für den Telefèric de Montjuïc im Netz gekauft. Wir fuhren also bis zur Endstation Paral•lel und übersahen dann dass es eine Drahtseilbahn gibt bis nach oben. Stattdessen kraxelten wir die Straßen hoch bis zum Sessellift. Als wir zurückkehrten merkten wir erst dass es den ganzen Aufstieg nicht gebraucht hätte. Nun ja… Wir verbuchten es unter „Sport des Tages“.

Die Dratseilbahn die uns wieder nach unten beförderte.

Die Aussicht vom Montjuïc ist sehenswert, da man sich erst dort bewußt wird wie groß Barcelona ist. Man sieht es nicht einmal vom Flugzeug aus, da ein Großteil der Metropole hinter dem Berg liegt.

Das Olympia ‚Turm‘ beim Stadion.

Anschließend saßen wir auf einer Terrasse draußen und ich genoss in vollen Zügen die Sonne.

Zurück im Hotel ( über das ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten werde) nutzten wir heute zum ersten mal den Wellness Bereich, der unabhängig vom Hotel funktioniert und wirklich sehr schön gestaltet ist.

Apéro Time hatten wir im Axel Hotel.

Für den Abend hatten wir uns ein anderes Restaurant ausgesucht. Das Maur-Urgell. Ein typisches spanisches Restaurant. Es war deftig und heftig aber ungemein lecker. Ich hatte wie so oft, übertrieben und orderte viel zu viel. Aber es war so lecker dass ich alles in mich hineinstopfte und am Ende beinah platzte. Aber was solls; es ist Weihnachten. Ein Umstand den ich hier beinahe komplett vergessen hatte.

 

Zu Anfang gab es Tapas. Iberico und ein paar Crocettas.

Anschließend hatte ich ein Spieß der sich Sabre nannte. Mehrere Sorten Fleisch und Gemüse. Dazu eine Alio/Olio Soße. An Knutschen war nicht zu denken.

Ein Dessert musste noch hinterher.

Danach wanderten wir ( weil Fabrice das noch so wollte) noch auf einen Absacket in eine Bar. Doch am Ende landeten wir doch wieder in der Skybar im Axel Hotel.

Ein wunderschöner Abend.

Barcelona Tag 1

Ach ja… Es ist schön wieder hier zu sein. Und dieses Mal nicht alleine. Fabrice ist ja dieses mal dabei.

Sehr tristes Wetter in Luxemburg

Doch dann im Flieger, der halb leer war, herrschte bei uns bereits Hochstimmung. Ich erwarb eine kleine Box an Produkten von Benefit. Die Flugbegleiterinnen waren zu Anfang etwas perplex. Doch als ich ihnen erklärte dass ich Maskenbildner bin, war kein halten mehr.

Ich musste ihnen alles zeigen und erklären was ich gekauft hatte. Es war sehr lustig und Fabrice amüsierte sich köstlich darüber.

Der erste leichte Dämpfer der Tages aber war das Hotel. Es ist ein Apparthotel ohne jegliche Erklärung. Es war schon mal eine Krux um überhaupt einzuchecken, denn das ging nur per Touchscreen. Doch die Maschine warf uns keine Hotelschlüssel aus. Zudem ist der ganze Wellnessbereich wegen dem wir extra gebucht hatten, nicht im Hotel selbst sondern außerhalb. Es wurde uns per Telefon geholfen.

Als wir dann den Koffer ausgepackt hatten, zogen wir los.

Wir spazierten, wie es sich gehört über die Ramblas. Fabrice meinte wir sollten doch in das Japanisch-Spanische Fusion Restaurant gehen, das ich letztes Jahr so mochte. Gesagt, getan. Aber anstatt ein Taxi oder die Metro zu nehmen, nahmen wie ein Tuck-tuck. Es war genial! Der Fahrer strampelte was Zeug hielt und es war doppelt und dreifach so teuer als wenn wir ein normales Taxi genommen hätten, ( es dauerte auch viel länger) aber das war grad mal egal. Wir aßen im Shoko direkt am Strand ein Weihnachtsmenü

Ab in die Sonne

Nach einem Tag den ich lieber vergessen möchte, war es gestern doch wieder einigermaßen besser.

Die D. ließ nicht locker bis ich morgens dann doch mit auf den Wochenmarkt ging, obwohl ich nichts kaufte, da ich über Weihnachten wegfahre. Ich sollte es nicht bereuen, denn als wir im Renert saßen, kam der G. vorbei und erzählte uns die Geschichte seines Bio Truthahns und warum er nicht im Ofen landete. Ich kann die Geschichte hier nicht wiedergeben, aber wir lagen alle am Boden vor Lachen. Es tat so gut herzhaft zu lachen, nach der emotionalen Achterbahn vom Tag davor.

Den Abend verbrachte ich in der Hostellerie du Grünewald mit der A., der N., der S. und ihrem neuen Freund dem M. Wir speisten wunderbar.

Da ich ja Weihnachten nicht mehr feiere und ich mich letztes Jahr mit diesem Post davon verabschiedet habe, werde ich wieder in Spanien in Barcelona sein. Aber dieses mal bin ich nicht allein. Fabrice kommt mit.

Ich wünsche euch allen ein paar schöne Feiertage, egal wie ihr sie verbringen werdet, ob im Schoß der Familie oder wie ich, am Strand.

Ich möchte euch nur um eines bitten. Streitet euch nicht! Ich weiß, Weihnachten ist immer wieder die Gelegenheit, an der Streitereien gerne ausbrechen, doch versucht es mal NICHT zu tun. Selbst wenn es euch schwerfallen sollte, beißt euch auf die Zunge und betet euch gebetsmühlenartig vor:
„An Weihnachten wird nicht gestritten. An Weihnachten wird nicht…“

In diesem Sinne…
Wir lesen uns in Barcelona.

Zwischen Freude, Wut und Trauer

Der Tag gestern hätte an Emotionen nicht zerrissener sein können.

Es ging damit los dass ich die letzte Lieferung an Möbeln bekommen sollte, doch die Möbelpacker waren spät dran. Ich bekam einen Anruf, dass es dann doch erst kurz nach 14:00 Uhr werden würde. Das machte mich leicht fuchsig, weil ich um 15:00 Uhr Besuch bekommen sollte.

Die B. sollte mir ihrem Mann, dem D., inklusive Kind O. nach Luxemburg kommen. Einerseits um die neue Wohnung zu sehen, andererseits um einem kleinen Stadtbummel zu machen. Wir hatten den Termin bereits seit Wochen geplant, da die B. wie ich, Maskenbildnerin ist, und die Maskenabteilung im saarländischen Staatstheater leitet und, wie ich, oft unter Dauerstress steht.

Nebenbei schob man mir auch noch kleinlaut am Telefon unter, dass man die Hälfte der Möbel im Lager vergessen hätte und nur die neuen Regalböden dabei hätte. Ich versuchte cool zu bleiben, obwohl ich innerlich kochte. Es ist bis jetzt noch keine einzige Möbellieferung reibungslos verlaufen. Entweder ging was zu Bruch oder war vertauscht, oder wurde von dem Möbelherstellern falsch geliefert.

Kurz bevor die Möbelpacker eintrafen, kam dann eine Nachricht die alles über den Haufen warf und meine Welt stand für einen Augenblick still.

Die bekannte Cellistin Lisa Berg, die ich bereits aus der Schule der alten Heimat kannte und später von diversen gemeinsamen Projekten, hatte den jahrelangen Kampf gegen die Leukämie verloren. Sie starb in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Alter von nur 39 Jahren.

Mir schossen die Tränen in die Augen, doch da klingelten bereits die Möbelpacker. Ich holte tief Luft und öffnete die Tür. Die Möbelfritzen waren noch keine 10 Minuten weg, stand auch schon der Besuch aus dem Saarland vor der Tür. Es war so als ob das Universum mir keine Gelegenheit geben wollte laut zu schreien, vor Wut, Trauer und Enttäuschung.

Ich nahm mich zusammen und es wurde dann doch ein sehr entspannter Nachmittag mit Feuerzahngenbowle auf dem Weihnachtsmarkt und einem gemütlichen Essen im Dierfgen

Hier ein Bild des blauen Baumes auf der Place Guillaume.

Doch als ich dann später am Abend wieder zu hause war und diesen Beitrag zu Blog bringen sollte, dachte ich an Lisa und ihre inzwischen 8 oder 9 jährige Tochter. Und daran dass Lisa erst vor kurzem die eigene Mutter zu Grabe trug. Die Welt ist so gottverdammt ungerecht…

Das Video unten gab mir dann den Rest und die Tränen brachen aus mir heraus.

https://vimeo.com/132584196

Äddi Lisa.