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Vor ein paar Tagen flog einsam und winzig klein ein Heißluftballon vorbei.

Am Sonntag morgen sah der Himmel kurz nach 6 Uhr so aus.

Im vierten Stock des Emil Hamilius Gebäude war ich dann doch nicht ein zweites mal. Nach einer Nacht Schlaf und reiflicher Überlegung fand ich die Ausstellung sehr enttäuschend.
Das Thema war schließlich:
other possible worlds – dictionary in space in continuation of Other Possible Worlds – Proposals on this Side of Utopia
Aber das was man zu sehen bekam waren recycelte großformatige Sprüche von berühmten Schriftstellern und der Turm von Babel den man uns in Luxemburg immer wieder vor die Nase hält. Ich erinnere an „Le Retour de Babel“ 2007 während des Kulturjahres. Mit Utopia und anderen möglichen Welten hatte dies gar nichts zu tun. Thema verfehlt, setzen, Null Punkte!!!
Umso spannender sind zur Zeit die Fotocollagen von John Stezaker im Mudam der aus alten Fotos von längst vergessenen und verblassten Hollywoodstars kombiniert mit alten Postkarten neue Werke herstellt. Teilweise entstehen kleine Monster teilweise erinnern sie an Werke von Salvador Dali.


Ich hab versucht ein bisschen was abzulichten, die Fotos sind alle hinter Glas und das Resultat somit besch…eiden.
***
Ich sollte euch folgende Bilder ebenfalls nicht vorenthalten, da es wahrscheinlich der photographisch beste dokumentierte Tanz ist, den die Tänzerin und Freundin Sylvia Camarda (daher der Titel) je gemacht hat. So war gestern im Rahmen der Recovering Events ein Tanz zu sehen der durch den Park „Drei Eicheln“ führte. An die 150 Zuschauer folgten Sylvia. Es fiel mir gleich auf dass viele ältere graumelierte Herren mit Fotoapparaten (die mehr kosten als ich in einem halben Jahr verdiene) ihr hinterher liefen sich einen Krampf im Zeigefinger holten, so oft drückten sie auf den Auslöser. Zugegeben Sylvia war nur mit einem schwarzen Bikini und Knieschonern bekleidet…


Ich bin ja beruflich zur Zeit… ich wiederhole mich.
Ich fange nochmal von vorne an.
Ich suche bisweilen kleine Fluchten aus dem eng gestrickten Arbeitsplan. Eine davon hatte ich heute. Eine Vernissage vom Art Workshop 2011 in Zusammenarbeit mit IUEOA.
IUEOA ist ein Kulturmagazin das versucht neue Wege zu gehen.
IUEOA tries to visualise, analyse, emphasize and ironise, environemental and sustainable issues and their consequences, by adding a touch of art and culture.
Das neue Magazin wurde bei der Vernissage vorgestellt.
Der Art Workshop ist ein … Projekt…, dass unter der Leitung der hiesigen Universität läuft in Zusammenarbeit mit dem Casino Luxemburg.
Die Vernissage fand an einem recht ungewöhnlichen Ort statt, nämlich im vierten Stockwerk des Centre Emil Hamilius der nächstes Jahr zum Abriss freigegeben wird. Die Künstler selbst hatten nur wenige Tage Zeit um Kunstwerke herzustellen, und die Ausstellung selbst wird auch nur bis Sonntag zu sehen sein. Die Kunstwerke sind nicht unbedingt der Brüller. Es sind die Räumlichkeiten an sich. Sie wurden seit ihrem Bau, Anfang der achtziger Jahre, NIE renoviert und haben den miefigen Charme eines Bunkers in den gruseligen grün, braun und beige Tönen.
Dass auf folgenden Fotos keine Gäste zu sehen sind grenzt an ein kleines Wunder, denn die Räumlichkeiten waren hoffnungslos überfüllt, so dass ich nicht lange blieb. Wenn ich morgen die Zeit aufbringe werde ich nochmal hingehen und mich damit beschäftigen, denn die Räume sind grausam schön.


Schöne Werbung für ein Altenheim. Ich würde dort hinziehen wenn es denn soweit wäre.
Es gibt manchmal Zufälle, die sind…
Der Zufall will es dass ich mich in meiner aktuell sehr knapp bemessenen Freizeit mit Sir Arthur Conan Doyle und seiner Sherlock Holmes Serie beschäftige. Da das Lesen der Geschichten mich dazu verurteilen würde sonst nichts zu tun lade ich sie mir als Audiobook bei Audible herunter und höre sie währendem ich meine Hausarbeit verrichte.
Es gibt allerdings eine Ausnahme, der Sonntag Abend. Die Krimis am Sonntag Abend sind ein Heiligtum. Entweder Tatort oder wie zur Zeit die Wiederholungen von Geroge Gently auf ZDF neo und dann noch den 22:00 Uhr Krimi.
Heute begann die Serie Sherlock in der ARD. Was wäre wenn es Sherlock Holmes heute geben würde? (diese Frage habe ich mir zufällig in den letzten Wochen öfters gestellt) Der Erfolgsautor zahlreicher englischer TV Serien Steven Moffat, stellte sich die gleiche Frage und schreib die original Geschichten von Doyle auf die heutige Zeit um.
Und was soll ich sagen, ich bin restlos begeistert. Eben der erste Fall von Sherlock und Watson den ich noch gut in Erinnerung hatte lief als Pilotfilm. Es ist herrlich zu sehen wie man die einzelnen Charaktere in die Jetzt Zeit verpflanzt hat. Ich habe mich bisweilen gebogen vor Lachen weil ich die Zusammenhänge mit dem Original sah und wie man sie modernisiert hat. Großartig, großartig, großartig, bitte mehr davon.
Der Sonntagabend wird jetzt noch heiliger als zuvor.
Zu mehr komme ich leider nicht.




Vor einigen Tagen verfolgte ich eine Diskussion bei FB über einen Radiobeitrag vom Radio 100,7 in dem es über die moderne Kunst, zeitgenössische Kunst ging und die beiden Museen, in denen das in Luxemburg ausgestellt wird.
In der Diskussion erwähnte jemand ein kleines Museum in Frankreich, das ich bis dato noch nicht kannte. „Life“ in Saint Nazaire. Da meine Freizeit diesen Sommer eher spärlich ausfällt, dachte ich, dass ich mir dieses Museum mal an einem Wochenende ansehen könnte. Also auf auf zu neuen Ufern von Homepages um ein paar Infos zu finden über das Museum. Und dann fand ich das etwas was ich bis jetzt noch nie hatte; eine gehackte Homepage. Zuerst stellt ich mir die Frage, ob dass nicht zum Konzept des Museums gehört… Jedenfalls hat der Hacker ordentlich darin gewütet, es ist kein einziges Foto mehr da und die sonoren Klänge, die irgendwo auf der Seite vermerkt sind, hört man auch nicht.
Der Hacker hat aber seine Visitenkarte hinterlassen:

Auf unendlich vielen Seiten im Netz findet man eine Google Werbung(in meiner Portokasse rechts steht sie auch ab und an) für ein Photoprogramm das sozusagen meinen handwerklichen Job übernimmt. Ich wollte wissen ob es das wirklich wert ist.
Ich gab mich selbst einem Testversuch in. Urteilt selbst.

Die roten Augen hätte ich auch noch retuschieren können…

Da ich zur Zeit bis über beide Ohren in Arbeit stecke und darüber nicht sprechen oder schreiben darf, ist es hier dementsprechend ruhig.
In der wenigen Freizeit die mir bleibt betreibe ich Recherche für ein Theaterstück dass ich nächstes Jahr im März haben werde. Bis dahin ist es noch lange hin, aber da ich jetzt schon die ersten Gespräche hinsichtlich des Design führe wäre es von Vorteil wenn ich zumindest eine gewisse Ahnung hätte wo das ganze hinführt.
Und dann habe ich eine Reihe von Fotoprogrammen entdeckt mit denen man allerlei Verfremdungen anstellen kann. Manchmal gelingen mir sehr gute Aufnahmen. Hier ein paar von den letzten Tagen.
Alle stehen unter dem Titel Rauminhalt. Das letzte Bild ist ein Thumb den ihr anklicken könnt. Die Größe hätte den Rahmen gesprengt.


Es wird immer oft nach dem Text des Liedes in meinem Blog gesucht und nicht gefunden.
Nun habe ich mir die Mühe gemacht und ihn abgeschrieben.
Bitte sehr:
Laksembörg-Sitti
D’Stad heescht Stad an net Laksembörg-Sitti
Dat weess hei am Land dach all Kätti an all Pitti
Zu Diddeleng d’Ignitti an zu Ettelbréck all Litti
All Strummert op der Gare an am Pescatore all DittiD’Haptstad vum Land heescht ganz einfach Stad
Well de Lëtzebuerger jo soss keng Stad méih hat
Mee d’Stad gëtt sech glat, dat wat gëllt ass d’Fassad
Mam Reklammenapparat e Facelifting gemaachtEch sinn e Stader Jong ma vun där Stad kréihen ech de Sout
‚T ass keng Stad fir dran ze liewen an no 6 ass se dout
An denkt emol drun, tëscht de Bijouen an der Moud
Virun 100 Jor gouf um Glacis nach geploutVum Bauer zum Banker an dat ouni Tëschestopp
An de Piff hängt hinnen nach un de Suelen drop
An déi Stader Politiker gi sech gär ganz Top
Mee hier Zopp ass e Flopp, Laksembörg-Sitti, hal dach op!Laksembörg-Sitti, wärri pritti
Wärri dout, dout, wärri dout, dout
Laksembörg-Sitti, uatt e pitti
Wärri dout, dout, wärri doutech sin en Zolwerbouf an wel di Stader net verletzen
si hu schliesslech keng Arbed mat daer si sech kenne bretzen,
ech wel naischt dovu wessen an um Uasch setzebleiwen
ech loossen mir leiwer eppes vun den Inder viirschreiwenwell d Haaptstaat vum Sueden jo dat as de Minett
die mat der rauer Binett, gleew mir fro mol d Ginette
mee an der Stad leeft eng, op manst bis 6 Auer
dat eenzegt wats du bei eis gesais as den Traktor an de Bauerech sin en Zolwerbouf an ech gin hei nët mei fort,
mir hun zwar flait kee Smog, mee dofir fäine piffgeroch
an e Minetter brauch kee Schickimicki a keng Moud
well irgendwei get bei eis haut nach geploutmaer sin sou wei maer sin, vun der Long op d Zong
eis Fangerneel si knaschteg a mir hu Bulli un de Schong
jo di Stader kenen eis Mentaliteit roueg haassen
well mir eis wie di Mierscher net mam falsche Glanz befassenLéiwt Kätti, léiwe Pitti, ech wunnen zwar zu Miersch
Mee meng Eltere si Minetter, an ech si vum Lampertsbierg
Ech weess vu wat ech schwätzen, an als Stader son ech Iech
Déi Stad ass saat ze glaat vum Gronn op de KierchbiergLauter iwwel Fierz déi d’Loft mat hire Kuare verpeschten
D’Haaptsaach d’Paltongszéier, déi kommen op hier Käschten
Wou si mer geland, mir liewen an enger PlastiksWelt
Wou jideree sech sou gëtt datt en deem anere gefällt.Léif Stader Haryen, mir wëssen net wat dir gär hätt do
Eng Stad ass dach keng VIP-Lounge a keen Entertainment-Ghetto
Corbi:
Aplaz all Bopebistro an all Bomebuttek ze verjon
Loost se gon, loost se ston, loost mol neess eppes entstonD’Stad gehéiert net de Flicen an och net de Paschtouren
Corbi:
A scho guer net dene Bloen déi eis de Kapp voll sourenMaacht d’An op, a spëtzt emol är Ouren
Well eng Stad gehéiert och de Fixer an den Houren

Gleich neben dem Supermarkt auf dem Parkplatz.
Warum also welche kaufen?
Nur der Form halber:
Ich bin wieder bei Facebook
Aber:
Ich akzeptiere nur Leute die mich persönlich kennen. Einfach kennen, weil wir uns anstandshalber Hallo sagen wenn wir uns auf dem Bürgersteig begegnen, gilt nicht.
Es geht mir vor allem darum mit Arbeitskollegen und Freunden Kontakt zu halten durch PRIVAT gesendete Nachrichten. Alles andere wird ausnahmslos ignoriert und blockiert.
Ich bin seit gefühlten 100 Jahren nicht mehr über die alljährliche Pfingstkirmes in Echternach geschlendert. Als ich noch klein war, war diese Kirmes immer wieder ein Heidenspaß. Es gab wesentlich mehr Schausteller und Stände als heute. Ein Kettenkarussell das mit einer altmodischen Orgel ausgestattet war. Ein Flugzeugkarussell das ziemlich hoch hinaus ging. Dann gab es noch Autoskooter auf denen immer die neueste und angesagteste Musik lief. Die Kirmes war vielleicht klein aber sie war großartig.
Als ich heute dort war waren nur der Nougatverkäufer nur der Lunapark, die sich nicht verändert haben. Alle anderen Stände sind nicht mehr die gleichen. Die Autoscooter sind noch immer da aber aber die Fahrfläche ist kleiner und (es mag ein Trugschluss sein) die Wagen auch. Und dann stand da ein Fahrgeschäft, das ich eher auf der Schobermesse erwartet hätte, als auf einer kleinen Dorfkirmes. Unglaublich.

Wie jedes Jahr werden um diese Zeit Werbeaktionen gestartet um Hundehaltern ins Gewissen zu reden, ja nicht ihren Hund irgendwo auf einer Straße auszusetzen, weil sie nicht wissen wohin damit im Urlaub. Doch die Zahl der Missetäter steigt jedes Jahr im Sommer an.
Der italienische Tierschutz hat für dieses Jahr ein…sagen wir mal originelles Plakat entworfen.
Zu sehen ist Rocco Siffredi, den ich nicht unbedingt vorstellen muss. Für alle die es nicht wissen, vergewissern sich dass sie 18 Jahre alt sind benutzen folgenden Link. www.roccosiffredi.com

Und für die die kein italienisch verstehen,…ach nehmt doch einfach den Translator.
(die Übersetzung lässt zu wünschen übrig, ist aber lustig, besonders wenn man sie vorlesen lässt)
Tja, das gibt zu denken… wenn man weiß mit welchem Körperteil Rocco berühmt geworden ist.
… aber ich konnte es mir nicht verkneifen.
Es war als ich in Essen den Zeche Zollverein besichtigte. In diesem Areal sind ebenfalls ein Reihe von Gaststätten untergebracht. Eine davon, in der ich gespeist habe, (und das zu luxemburgischen Preisen!!!) war echt eine Wucht von der Einrichtung und passte gut zu all den Designerstücken die ich davor im Museum gesehen hatte.
Das Casino Zollverein ist es Wert dass man es einmal besucht. (Das Eingangsvideo der Homepage hat ein „Hä?…Wie?“ Effekt)
Im Restaurant fand an einem größeren Seitentisch eine Familienfeier statt, bei der aber nicht so genau ersichtlich war was denn da genau gefeiert wurde. Ich gehe mal davon aus dass es eine Vermählung/Verlobung war. Die „Braut“ stach unter all den gut gekleideten Gästen mit einem unpassenden und schelchtzitzendem Kleid so sehr hervor, dass ich heimlich ein Foto machen musste.

Wenn ich zum Fenster in den Hinterhof des Hotels schaue sehe ich eine kleine Idylle.

Ich verweile zur Zeit nicht in Luxemburg sondern in Recklinghausen auf den Ruhrfestspielen.
Von den Festspielen erzähle ich euch nichts, schließlich möchte ich Radio/Fernsehen/Presse die Arbeit nicht wegnehmen.
Nebenan bei D Radio Kultur gibt es ein Podcast und eine geschriebene Kritik des Theaterstückes von Georges Tabori an dem ich auch arbeite.
Ich war gestern, da es nicht weit von hier ist, in Essen auf der Zeche Zollverein. Ein Riesenareal aus der Zeit des Kohleabbaus, dessen Gebäude zu Kulturstätten umgebaut wurden. Inmitten befindet sich das Red Dot Design Museum, das man mir wärmstens empfohlen hatte.
Viele der Ausstellungstücke waren mir auf die eine oder andere Weise bekannt. Erstaunt war ich aber über die Objekte bei denen man nicht sofort auf die Idee käme sie neu und anderes zu gestalten. Rollstühle, Krankenbetten und Krücken zum Beispiel. Im Nachhinein dachte ich dass grad für diese Gegenstände das Design, sieht man mal von der Zweckdienlichkeit ab, sehr wichtig ist. Ein modern aussehender Rollstuhl in knallig bunten Farben, mag vielleicht nicht über das Gebrechen hinwegtäuschen aber er vermittelt gute Laune.
Hier ein paar Fotos:






Irgendwann vor langer Zeit habe ich ein Podcast hier besprochen; Der Hörspiel Pool von Bayern2
Diesen Pool gibt es immer noch ist jetzt mit seinen über 190 Folgen eine kleine Schatztruhe an Hörspielen aller Art geworden. Manche gefallen mir sehr gut manche überhaupt nicht. Seit gestern höre ich eine Serie daraus die bereits Ende letzten Jahres hinzu kam. Wer sich nie an die Erzählungsreihe „Der Prozess“ von Franz Kafka heran gewagt hat kann dies jetzt tun.
Es ist kein richtiges Hörspiel, es ist eher eine szenische Lesung bei der die Stimmen wechseln und nicht unbedingt die Aussagen der jeweiligen Charaktere von der gleichen Stimme vorgelesen werden. Das mag jetzt verwirrend klingen, ist es aber beim hören absolut nicht.
Eine weitere zwanzigteilige Serie ist von Robert Musil „Mann ohne Eigenschaften“. Sehr gut gemacht aber halt Robert Musil und somit ziemlich schwer verdauliche Kost.
Hier noch ein paar Tipps was ihr euch aus der langen Serie anhören könnt:
– Thomas Meinecke: Texas Bohemia (1-3)
Dreiteilige Hörspiel-Collage aus äußerst raren sprachlichen sowie musikalischen (sehr soulvollen, zumeist texas-böhmischen) Originaltönen, welche Thomas Meinecke 1992 in Texas aufgezeichnet hat.
– Michael Farin/Katrin Seybold: Lisa Fittko, Chicago 2000
Lisa Fittko (1909-2005) schleuste im Zweiten Weltkrieg zahlreiche Schriftsteller, Nazigegner und andere Verfolgte über die Pyrenäen, darunter auch Walter Benjamin. In der O-Ton-Collage erzählt sie von dem, was sie für das ‚Selbstverständliche‘ hielt.
– Thomas von Steinaecker: Meine Tonbänder sind mein Widerstand
Das fiktive Feature feiert die Entdeckung des unbekannten Hörspiel-Pioniers Klaus Hofer, mit Ausschnitten aus seinen Hörstücken, dem Tontagebuch und seinem „Klanglexikon der Gefühle“, die hier erstmals zu hören sind.
Das alles ist unter dem Podcastlink von Bayern2 zu finden.
Jetzt weiß ich endlich wo mein Hüftgold herkommt. Wenn ich unter die Dusche stehe benutze ich normalerweise immer noch den Rest vom Shampoo um mich einzuschäumen.. aber heute habe ich mal gelesen was auf der Flasche steht: Für extra Volumen und mehr Fülle… Scheiße!!! Kein Wunder, dass es mir so schwer fällt mein Gewicht zu kontrollieren. Ich werde ab sofort nur noch Geschirrspülmittel benutzen…. da steht drauf: Entfernt auch hartnäckiges Fett. .
Wie könnte man diesen Film beschreiben?
C-Splatter Antidownload Kampagne?
Ja so in etwa käme das hin?
Ein kleines Restaurant in Luxemburg muss sich gegen den Apple Konzern wehren
(Franz. Version)
Im Artikel selbst steht auch dass bereits ein Fernsehbericht in Deutschland darüber zu sehen war. Es wundert mich überhaupt nicht und bestätigt mir nur meine Meinung, nämlich das sektenartige Verhalten von Apple. Es fehlte nur noch dass Apple sich den Namen auf alleinige Nutzung registrieren läßt und die Welt muss für den Apfel einen neuen Namen erfinden…
In unregelmäßigen Abständen schaue ich immer wieder bei der Kaltmamsell vorbei und stieß eben auf eine recht interessante Aussage von ihr, die ich blindlinks unterschreiben kann.
Es ging dabei um ein Seminar dass sie besuchte und in der von der sogenannten Bloggerszene die Rede war:
…Es gibt keine Bloggerszene. Es handelt sich fast ausnahmslos um sehr individuelle Einzelpublizisten und -publizistinnen mit höchst diversen Zielen und Motiven, die sich meist nicht mal mit ihrer Blogroll als Gruppe identifizieren. Und als Individuen müssten sie angesprochen werden. Nur weil die bisher nützlichen PR-Instrumente und -Erfolgsmessungen nicht darauf ausgerichtet sind, werden Sie diesen Umstand nicht verbiegen können.
…mehr
Sehr richtig.
United States of Tara ist einer der besten Serien seit langem und sie läuft zur Zeit auf Eins Festival einer der Spartensender der ARD. Leider, oder besser gesagt wie immer bekomme ich die Serie nur halbwegs mit, dass ich mich entschloss die ersten zwei Staffeln in den Staaten zu bestellen.
Sie sind heute endlich im Briefkasten gelandet und die erste Staffel habe ich bereits in einem Wisch weggeguckt.
Tara, verheiratet, zwei Kinder leidet unter multiplen Persönlichkeiten war für sehr viel Unruhe und Verwirrung in der Familie sorgt. Und obwohl die Serie bisweilen zum schreien komisch ist, wird die psychiche Erkrankung nie der Lächerlichkeit preisgegeben.
Für Toni Colette, die die Hauptrolle verkörpert ist es ein regelrechtes Geschenk weil sie alle Register an schauspielerischen Möglichkeiten ziehen kann. Es gibt neben der Hausfrau und Mutter Tara, T. die sich für eine sechzehnjährige verzogene Göre hält, Buck der ordinäre und rüpelnde Vietnamveteran, und Alice die perfekte Hausfrau aus den 50er Jahren.
Kein Wunder dass Toni Colette dafür bereits einen Golden Globe und ein Emmy Award bekommen hat.
Eine schöne kleine iPhone Spielerei bei der man so manche Idee in die Tat umsetzen könnte.
Jede Einstellung dauerte 10 Sekunden.
Das Schreiben fällt mir zusehends schwerer.
Es ist schon so wie ich immer dachte. Schreiben ist ein Muskel der regelmäßig trainiert werden muss sonst geht er ein. Die „Schreibatrophie“ hat bei mir eingesetzt.
Gestern am ersten Tag der Frühjahrsmesse, (die ich eigentlich gar nicht besuchen wollte) dachte ich noch dass es mal wieder etwas für’s Blog wäre, bis mir einfiel, dass ich irgendwo schon mal darüber geschrieben habe. War mag kann es ja über die Suchmaske einsehen.
Die Eurovision bekam ich nur am Rande mit. Ich verfolgte gestern Abend nur einen Bruchteil der Punkteverteilung und sah mir das Gewinnerlied an das sehr mittelmäßig ist. (Was nebenbei bemerkt kein Wunder ist mit dem neuen Punktesystem. Lena letztes Jahr war auch nur Durchschnitt. Die höchsten Punktezahlen vergeben die meisten Länder doch immer an ihre Grenzländer, der guten Nachbarschaft wegen)
Heute morgen löste ich das Sonntagsrätsel im D-Radio Kultur mit Leichtigkeit. Lösungswort: LORELEY
Ich musste nicht mal sonderlich Googlen oder Shazam zum Einsatz bringen.
Heute nachmittag holte ich zwei Filme nach die nicht im Kino gesehen hatte, weil…die Kritiken nicht so besonders waren,…und vielleicht auch keine Lust dazu verspürte. Ich weiß es nicht mehr.
Narnia 1 und 2 hinterließen recht wenige Eindrücke, wobei der erste Film wesentlich besser ist als der zweite.
Und zwischen all dem liegt eine Woche „englische“ Probendurchläufe, die man so in der luxemburgischen Theaterwelt nicht gewohnt ist, da sie endlos lang und ermüdend sind. Nach der Premiere (die übrigens recht gut verlief und ein begeistertes Publikum hervorbrachte) war ich so grantig und müde, dass ich gleich verschwand anstatt noch auf der Feier zu bleiben.
Wer es sich anschauen mag: Closer im Kapuzinertheater