Fressen, Kunst und Puderquaste

Monat: März 2005 (Seite 1 von 4)

Zahlen & Fakten

Ruhiger Tag mit viel Büroarbeit, die mir heute sehr schwer viel weil…tja das wüsste ich auch gerne. Mein Horoskop hatte für heute eine Mondpause vorrausgesagt und die hab ich wohl mehr als deutlch gespürt. Seltsamerweise ist es nicht so, dass ich die Ausszeit dann provoziere wenn da steht, dass sowas im Anmarsch ist. Nein, heute habe ich das Horoskop erst im nachhinein gelsen. Also muss wohl etwas dran sein.

Heute möchte ich euch mal was zeigen was sonst eigentlich nur ich zu Gesicht bekomme. Aber da ihr alle mit daran teilhabt ohne es eigentlich zu wissen, wollte ich das euch einmal zeigen.

Die Garfik meines Counters. Dass sie erst seit August letzten Jahres läuft hat den simplen Grund, dass Blogger zuvor einen eigenen Zähler hatte, der wurde aber abgeschafft. Das hier ist die Jahresgrafik; es gibt noch jede Menge anderer Grafiken, wer wann an welchem Tag, in welcher Woche um wieviel Uhr, mit welchem Browser, vom welchem Kontinent oder Land, usw.
Interessant dabei ist, dass die Seitenzahl Anfang November sprunghaft in die Höhe ging und im Dezember als ich in Berlin war noch kräftiger zulegte. Eine Erklärung habe ich nicht dafür. Der Wechsel zum neuen Server mit eigenem Domain hat der Sache keinen Abbruch getan und die Zahl steigt immer noch. Traumzahlen wie 5000 Klicks am Tag, wie die olle Else sie hat, werd ich wohl nie erreichen.
Wer weiss, vielleicht irgendwann mal.

Nicht ganz aber fast

„schenkst dich hin. mit haut und haaren.
magst nicht bleiben, wer du bist.
liebe treibt die welt zu paaren.
wirst getrieben. musst erfahren,
dass es nicht die liebe ist …
bist sogar im kuss alleine.
aus der wanduhr tropft die zeit.
gehst ans fenster. starrst auf steine.
brauchtest liebe. findest keine.
traeumst vom glueck. und lebst im leid.“

Ein Gedicht von Kaestner, das ich eben bei der ollen Else gefunden habe. Nicht zu 100 % das was war, aber es kommt ungefähr hin.

Ostersonntag oder Hundstag

Völlig übermüdet. Paradox daran ist, dass man dann erst recht nicht schalfen kann. Gestern abend noch eine Vorstellung erfolgreich absolviert, diese Nacht eine Stunde geklaut bekommen und heute morgen wie in Trance zu einem Filmdreh gefahren. Nette Crew, gute Stimmung, aber viel Stress und Durcheinander. Weider zuhause in Sessel eingeschlafen und grade rechtzeitig erwacht um einen Elisabeth George Kirmi im Fernsehn von Anfang an mitzubekommen.
Hatte ich nicht irgendwann mal geschrieben, Filmtage sind Hundstage? Ich kanns nur bestätigen.

Osterwünsche & Irritationen

Im Büro sitzend, draussen scheint die Sonne zum Fenster herrein und verbrüht mir regelrecht meinen Arm und mein Bein.
Osterwünsche trudeln ein, noch und nöcher. Am liebsten würde ich ja sagen; verschont mich damit, weil ich eh arbeiten muss und das mit den dicken Eiern ist auch so ein Ammenmärchen an das ich schon längst nicht mehr glaube.
Vorgestern sah ich Peggy nach lagem wieder. Sie fragte mich wie es denn in Berlin gewesen sei. Da noch andere Leute mit amTisch saßen, wollte ich nicht weiter darüber sprechen und ich meinte, sie sollte bitte schön in mein Log schauen, da gäbe es verschiedens darüber zu lesen.
„Ach nee, ich find das immer so blöd, wenn ich das machen muss, erzähl mir selber!“
Na nu? Das ist das erste mal, dass ich diese Antwort zu hören bekomme. Und sie hat mich sehr irritiert! Was findet sie daran blöd? Ist es die Tatsache,dass sie mich da mit vielen anderen teilen muss und doch nur die Sachen erfährt die ich öffentlich von mir preis gebe, oder ist sie nur lesefaul? Den eigeltlich habe ich das Tagebuch auch, damit Freunde und Bekannte ab und zu hineinschauen mit denen ich nicht jeden Tag Kontakt habe. Eine Brücke bildlich gesehen, wenn auch nur einspurig, damit nicht alles im Sand verläuft, der Kontakt nicht ganz flöten geht.

Vielleicht ein Grund mehr das Augenblickeprojekt nochmal ganz zu überdenken.
Ihr Schnuffis da draussen seid um eine Meinung gebeten…bitte.

Ganz dicht?

Ein kleiner Spatziergeng heute nachmittag. Echternach ist voll von Touristen die über das Osterwochenende hier sind. Schönes Wetter. Und irgendwo dazwischen stehe ich und bin unsagbar traurig weil alles nicht so ist wie ich es mir vorstelle…
Bin ich noch ganz dicht?
Oder sind das noch immer die Nachwehen von Berlin?
Gut dass ich jeden Abend meine Arbeit in Theater habe. Das lenkt ab.
Eigetlich sollte ich schon längst auf dem weg dorthin sein.

Änderungen

Blogger (das System mit dem ich die Einträge schreibe) hinkt in letzter Zeit immer mehr. An gewissen Tagen und Uhrzeiten blockiert alles und nichts bewegt sich. Das heisst, dass ich am überlegen bin ob ich nicht ein anders System versuchen soll. Die Zeit ist gekommen was zu ändern.

Back in Business

Und er hat mich wieder der Alltag, der immwährende Trott. Es ist gar nicht mal so schlecht nach all den Ereignissen der letzten Tage. Planen, disponieren, umdisponieren, rumtelefonieren, organisieren, weiterleiten, überprüfen, anfragen, absagen, bestellen, abchecken, doppel abchecken, dreifach abchecken,…und irgendwo eine textlich raffinierte Redewendung für alls das Erlebte finden die ich dann in mein Log schreibe.

Sat1 läßt grüßen

Es gab nicht nur schlechtes und das was ich gestern abend geschrieben habe ist richtig und gut,. Es gab aber auch schnöne Momente. so wie dieser hier, bei dem mir aber doch sehr mulmig war. Eine typische Touristenattrektion und das schon seit Jahren.

Image hosted by Photobucket.com

Ich wollte immer schon mal mit diesem Heliumballon in die Luft, schon letztes Jahr als ich zum ersten Mal in Berlin war. Es ist kein billiger Spaaß, 19 Euro. Aber die Aussicht mit dem klaren und klaten Wetter war enorm.
Die folgenden Bilder haben mich einiges an Kraft und Überwindung gekostet.

Über 150 Meter über dem Boden sieht Berlin aus wie ein Spielzeugstadt. In der Mitte im Hintergrund ist der Alex, der Fernsehturm vom Alexanderplatz.

Der Potsdamerpaltz mit dem Sonycenter.

Das Jüdische Mahnmal was jetzt vor kurzem erst fertiggestellt wurde. Im Vordergrung ist Schatten des Heliumballons zu sehen.

Und das Foto hier hat mich am meisten Überwindung gekostet. Fotografiert durch die offene Mitte des kreisrunden Gestells. Das Seil ist das einzige was uns noch mit dem Boden verbindet.

Stille Tage in Berlin

Als ich vor 4 Stunden noch in Berlin am Flughafen Tegel stand, war es ein kalter Abschied. Und als der Flieger zur Sartbahn rollte, hatte ich beinahe Tränen in den Augen. Es wird ein Abschied für länger sein. Es ist etwas kaputt gegangen. Die Berlineise hat vieles geklärt was ich längst hätte wissen sollen.
Der lapidare Satz, ich sollte mir meine eigenen Netzwerke aufbauen,löste erstspäter in mir eine Wut aus die noch immer ncht ganz weg ist.
Unaufrichitgkeit, Unehrlichkeit…

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