1000 Fragen 121-140

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121.Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Ich verstehe die Frage nicht. Meine Arbeit hat nichts mit einer privaten Liebe zu einer Person zu tun. Zudem erübrigt sich die Frage wenn man selbständig ist. Arbeit geht vor.

122.Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Das ist eine sehr gute Frage bei ich lange überlegen musste, ohne auf die Dinge zu schauen die ich ihnen vorwerfe. Wenn, dann ist es wohl mein Drang zur Neugierde. Mich für alles zu interessieren. Auf Französisch sagt man so schön: Rester ouvert d’esprit.

123.Sagst du immer, was du denkst?
Nein, das wäre fatal.

124.Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Das war im kleinen Studio der Fall, da ich dort von jeder Ecke auf den Fernseher sah, oder hören konnte. Jetzt in der Wohnung nicht mehr.

125.Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Keinen. Die Zeit heilt auch die schlimmsten Wunden. Klar bleiben Narben bestehen, doch damit lernt man leben.

126.Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Was zu Essen.

127.Verliebst du dich schnell?
Nein. Liebe auf den ersten Blick hatte ich noch nie.

128.Woran denkst du, bevor du einschläfst?
An nichts. Ich versuche den Kopf leer zu kriegen.

129.Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Das ist immer noch der Sonntag.

130.Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Beruflich war es wahrscheinlich die West Side Story im Jahr 2000. Weil ich noch sehr unerfahren und neu war und ich eine Truppe von 40 Mann auf der Bühne hatte, und damit alleine war.

131.Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?
Stephen Fry.

132.Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Ja. (Nein, ich sage nicht wer!!!!)

133.Was ist dein Traumberuf?
Den den ich habe. Immer noch. Ich habe lange dafür gekämpft.

134.Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nein, das fällt mir sehr schwer. Als Freiberufler lernt man sehr schnell alles selbst zu tun.

135.Was kannst du nicht wegwerfen?
Bücher. Das geht gar nicht!

136.Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
Mein Blog, Twitter, das Tageblatt, Wort.lu und l’Essentiel.

137.Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Aber das kann man erst beurteilen, wenn man die Dinge die etwas kosten, schon ausprobiert hat.

138.Hast du schon mal was gestohlen?
Ja. (Nein, ich werde es nicht erzählen)

139.Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Das kommt auf die Gäste und die Gelegenheit an.

140.In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis einkaufen?
Beim Cartier Juwelier. Gerne auch beim Autohändler Tesla. Aber am liebsten in einem Reisebüro.

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Das Bühnenbild im Kofferraum

Dieser Blogpost hatte zu Anfang eine andere Überschrift, aber gestern meinte die Kaltmamsell ich sollte ihn so nennen. Bitteschön.

 

Der Wolkenhorizont war übrigens das was ich im Kofferraum transportierte.

Die Fahrt nach Recklinghausen war erstaunlich unspektakulär ohne Stau. Ich fuhr direkt zur König Ludwig Halle. Ein seltsamer Name für eine Halle die ein gutes Stück außerhalb von Recklinghausen liegt. Doch hier heißen ein paar Dinge mehr König Ludwig.

Gleich bei meiner Ankunft ging ein Autowrack in die Luft

Da die Spielstätte im oberen Stock liegt und das Auto, das zur Deko gehört, musste darum auch dort hinauf.

Zwischenzeitlich checkte ich schnell im Hotel ein. Ich hatte selten ein Hotel das mit so wenig Geschmack und lieblos eingerichtet ist. Nun ja, aber zumindest ist es sehr sauber.

Der Tag wurde lang. Ein erster Hauptprobentag eben.

Auf zu den Ruhrfestspielen

Ich sah die letzten Tage immer mehr Details die mich an dem neuen Theme ‚So Simple‘ des Blogs störten.  Also habe ich jetzt mal wieder das alte Design ‚Moon‘ eingesetzt das übrigens weitaus flexibler in der Gestaltung ist als ich zu Anfang annahm, und habe es ein wenig umgebaut, das ist ja schon seit vorgestern wieder so.

***

Habe ich euch schon mal mein kleines Atelier im Keller gezeigt?

Darin entstand ein Teil der Perücken von Rumpelstilzchen, doch später wurde es mir zu kalt, da der Raum nicht geheizt ist und ich fertigte den Rest im Theater an. Noch bin ich am Überlegen wie ich den Raum ein wenig wärmer bekäme im Winter. Aber so wie mein Arbeitsplan für die nächsten Monate aussieht braucht es das wahrscheinlich nicht bis zum übernächsten Winter.

***

Alle sind schon weg nur ich fahre erst am Dienstag los. Also behielt ich mir den Montag vor um die Koffer zu packen.

Es ist die letzte Spielzeit  von Frank Hoffmann, Leiter der Ruhrfestspiele von Recklinghausen, der ja auch Leiter des TNL in Luxemburg ist. Nächstes Jahr kommt ein neuer Intendant.
Somit wird es wahrscheinlich auch das letzte mal sein dass ich nach Recklinghausen komme und dort arbeiten werde. But never say never…

Wenn es wie hier die Produktion einer Uraufführung ist, mit einem ganz neuen Text, dann ist es für mich umso kniffliger, zumal die eigentliche Premiere nicht in Luxemburg sein wird, sondern in Recklinghausen. Ich habe zwar schon oft dort gearbeitet, aber es waren mit einer Ausnahme immer Stücke die schon produziert waren, und für die Festspiele in die Wiederaufnahme gingen.
Hier muss ich für die Endproben erahnen was sich alles noch ändern könnte, da ich in Recklinghausen keine Netzwerk habe bei wo ich mir eben mal fix etwas besorgen oder borgen könnte, und muss dementsprechend alles einpacken.
Nun ist es in diesem Fall nicht so kompliziert, da ich im viel im voraus gearbeitet habe und das Stück in puncto Maske auch nicht so schwierig ist.
Wer es sich ansehen will, das Stück heißt „Weisser Raum“ und wurde im Rahmen des Kleistvörderpreises ausgesucht. Gespielt wird am Freitag, Samstag und Sonntag in der Halle König Ludwig 1/2
Karten gibt es hier.

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Am späten Montag Morgen rief die A. an, mit leichter Panik in der Stimme. Ein Teil des Bühnenbildes das eigentlich hätte nach Recklinghausen geliefert werden müssen wurde nach Luxemburg geliefert. Da ich der einzige bin der noch von der Produktion noch hier ist, fragte sie, ob ich es mitbringen könnte. Es handele sich um den Bühnenhorizont.
Gerne, aber ich habe ein Cabrio und ich bin schon froh dass ich alle meine Kisten plus Koffer unterkriege.
Ich fuhr zur angegebener Adresse und siehe da, es passte so just in den Kofferraum, es ist halt nur bleischwer und ich muss eigenes Material ein wenig anders verteilen.

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Und ab Dienstag wird von Recklinghausen aus berichtet.

Ein vollgepackter Samstag mit Art3f und MUDAM

Ich stand später auf als gewöhnlich. Gut geschlafen fühlt sich anders an.
Ich hatte mir fest vorgenommen, obwohl ich ab Dienstag wegen der Arbeit im Ausland sein werde, auf den Wochenmarkt zu gehen. Tat ich auch aber eben viel später.

Da ich eine Einladung zur Art3f bekommen hatte und ich das letzte mal nicht hin war, wollte ich das dieses Mal nachholen. Auf dem Weg dorthin, sah ich dass der sogenannte Straßenverkauf war, und ich schlug in einem Schuhgeschäft zu, in dem ich normalerweise nie etwas kaufe, weil mir alles zu klassichen ist und überhaupt alles zu… viel ist.
Doch fand ich dort ein paar Mokassins, nicht günstig aber dafür zum ersten mal welche, die mir mit meinem hohen Spann passten.

Der Hund mit Namen Pablo kennt ihr von anderen Fotos.

***

 

Nun bin ich inzwischen große Verkaufsausstellungen von Kunst gewohnt. Das hier waren allerdings untere Preiskategorien und es war nichts dabei in das ich mich hätte verlieben können. Ein paar wenige Fotos durfte ich machen.

Fand ich sehr interessant, nur hätte ich nicht gewusst wohin damit.

 

Der Totenkopf, der eher an einen Clown erinnert hat auch was.

 

Das berühmte Picknick von Edouart Manet aber hier in einer Comic Version von Xavier Marabout 

 

Das hingegen faszinierte mich sehr, weil es mich an ein Werk von Anslem Kiefer erinnerte das ich im MONA gesehen hatte.

Insgesamt aber wenig was mich von Hocker riss. Im Gegenteil. In einer Galerie wurde das Verkaufsgespräch so aggressiv geführt, dass ich mich nur mit aller Gewalt losreißen konnte.

Nur eben das letzte Werk fand ich sehr spannend, weil es so zerbrechlich aussieht aber eigentlich nicht ist.

Wer hingehen mag, kann das heute noch tun.

***

Da dieses Wochenende ebenfalls der „Marché des Créateurs“ im MUDAM stattfand, schaute ich auch dort kurz vorbei, obwohl ich das letzte mal sehr enttäuscht war. Alle Designer hatten ausschließlich Zeugs für Frauen oder Kleinkinder. Sie hatten nicht einen Designer eingeladen der etwas für Herren herstellte.
Dieses Mal war zumindest einer französischer Desinger dabei der auch Herrenbekleidung herstellt.
Voller Begeisterung kaufte ich eine recht schöne Shorts aus einem sehr leicht angenehmen Stoff perfekt für die heißen Tage. Und zum ersten Mal in meinem Leben verschätzte ich mich total was die Größe angeht.  Ich war mir so sicher dass sie passen würde, dass ich sie nicht anprobierte, doch sie ist zu klein.

Nun habe ich mir die Challenge gesetzt dass ich die Kilos wegmüssen bis ich rein passe. Da ich zur Zeit so fett bin wie noch nie zuvor (wegen der OP und weil ich nicht mehr rauche) habe ich jetzt ein Ziel. Die Hose muss passen wenn ich mit der A. in die Cevennen fahre.

Neuer Look & Katastrophen

Ich weiß noch nicht ob ich den neuen Look vom Blog gut finden soll. Ich finde, der Text ließt sich besser.  Was mir auf der Eingangsseite aber nicht gefällt, ist dass alle Blogposts abgekürzt angezeigt werden. Ich hatte das noch nie in keinem Design in alle den Jahren davor. Ich lass es jetzt mal so; vielleicht gewöhne ich mich ja daran.
Oder was meint ihr?

Am Abend hatte ich Gäste und ich hatte drei gewaltige Salatteller zubereitet, die ich mal wieder vergessen habe fürs Blog abzulichten. Die N. und die A. waren jedenfalls begeistert.

***

Doch dann heute morgen erschütternde Fotos vom Müllerthal das diese Nacht völlig überraschend von einem Regensturm heimgesucht wurde  zusammen mit ein den Nachbardörfern. Auch im Pfaffenthal hier in Stadt stand das Wasser in den Straßen. Fotos könnt ihr hier sehen, es ist furchtbar.

Ich war sehr überrascht als ich heute morgen meine Blumenkästen sah, vor allem den einen in den ich nicht nichts gepflanzt hatte:

Es muss die Nacht ganz schön heftig gewesen sein.

 

1000 Fragen 101 -120

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Man sagt Jungfrauen immer nach, dass sie Ordnungsliebend sind. Nun, das bin ich wirklich.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Früher was das schwarz. Heute sieht das etwas bunter aus. Aber für den Job habe ich immer noch sehr viel schwarzes Zeug das ich anziehen muss.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein. Denn wenn ich das machen würde, wäre ich am Ende des Tages noch immer der Überzeugung man kann doch noch mehr, und noch mehr, mehr… Glücklich macht das nicht.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Regelmäßig keine mehr und das schon seit sehr langer Zeit. Sogar als es noch kein Internet gab. Ich habe grundsätzlich immer alles aufgenommen an Serien, zumal wenn es nicht werbefrei war, und schaute es mir dann hinterher an und übersprang die Werbung mit Schnelldurchlauf.

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?
Gar nicht mehr.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Nein.

107. Wer kennt dich am besten?
Niemand. Das müssten mehrere Personen in einer sein, weil es mehrere ganz klare Schnitte in meiner Biographie gibt, bei denen es auch sehr große „Personalwechsel“ gab.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Kochen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja, aber nicht das passiert nicht all zu oft, weil mit Jahren gelernt habe den Menschen gegenüber keiner Erwartungshaltung mehr zu haben. Dann kann man auch nicht mehr enttäuscht werden.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Das ist ein Tag an dem ich unverhofft frei und dadurch mit nichts geplant habe. Ich kann spontan machen was ich will.

111. Bist du stolz auf dich?
Nein.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Auf Kommando rülpsen.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Nein, nicht mehr. Aber das zu erzählen würde jetzt zu weit führen.

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?
Wenn Wein, Champagner und Co. auch ohne Alkohol genau gleich schmecken würden, würde zu den „bleifreien“ Versionen wechseln. Aber das tut es nicht, also bleiben wir beim „Original“.

115. Welche Sachen machen dich froh?
Die ‚kleinen Dinge‘ des Lebens, die mir tagtäglich passieren können. Da ist mir dann auch jedes mal bewusst wie froh es mich macht.

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Ja, das ist das erste was ich jeden Tag mache wenn ich die Augen aufschlage, denn ich habe die Rollos nie ganz geschlossen.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Ich glaube keines. Aber das können andere wahrscheinlich besser beurteilen als ich.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Ja, aber nur wenn es nicht zu lange dauert. Denn wer im Mittelpunkt steht, steht auch im Miteilpunkt jeglicher Kritik und das ist sehr anstrengend.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
„Sport treiben“, sagte er, doch da zog ihn der innere Schweinehund auch schon wieder zurück ins Körbchen.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Kann ich nicht sagen.
Was ich aber mit Sicherheit sagen kann: Menschen sind von Natur aus DUMM!

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Post aus Nouméa

Heute kam eine Rechnung von der Klinik aus Nouméa mit Gesammtsumme der Eingriffs. Man hatte mir ja schon gesagt und hatte es selbst noch in der Klinik erlebt, dass die administrative Abteilung eine einzige Katastrophe ist, sonst hätte ich gar nicht erfahren wie viel das alles kostet.

Es waren 1.480.500 Francs CFP. Das sind 12.400€, die ich aber nicht zahlen muss weil die Versicherung dafür aufkommt.  Interessant aber mal zu erfahren was denn so ein geplatzter Blinddarm kostet.  Das ist übrigens noch weit vom Limit der 100.000€ der Versicherung entfernt.

***

Gestern Abend entstand ein Bild von mir in Annexe mit dem fast Vollmond über de Kopf.

Etwas früher am Abend entstand dieses Bild von der gleichen Stelle aus. Die Sonne die sich in einem Hochhaus vom Kirchberg widerspiegelt.

***

Alle stöhnen über die Hitze mehr noch über die Schwüle. Ich nicht. Seitdem ich in Singpur war, weiß ich dass das hier ein Kindergeburtstag ist  🙂

Stolz wie Bolle. Meine ersten Balkonblumen

Für viele nichts ungewöhnliches. Für mich, seitdem ich aus dem elterlichen Hause mit 19 Jahren auszog, eine Premiere.  In allen Wohnungen in denen ich davor lebte hatte ich nie einen Balkon.  Und in der Zeit in der ich im Haus der Großmutter lebte gab es einen Garten in die Großmutter das Kommando hatte, sogar dann noch als sie schon umgezogen war ins Haus der Mutter.
Das hier sind meine ersten Balkonblumen:

Ich kannte diesen dunklen Kleeblätter vom sehen, wusste aber nicht dass sie auch blühen.

 

Das Wetter macht mir zu schaffen. Seit ewig langen Zeiten heute zum ersten mal wieder völlig flach gelegen mit Kopfschmerzen.

 

Das Wochenende und der Montag

Am Samstag hatte ich mir fest vorgenommen ein bisschen was zu photographieren. Doch wie so oft wenn ich in Begleitung bin, denke ich nicht daran das Smartphone zu zücken. Das hängt aber auch damit zusammen dass mir kein Motiv vor die Linse kommt dass es Wert wäre.

Ich war beizeiten wach und ging bevor es richtig heiß wurde zum Wochenmarkt. Ich kaufte bei meinen zwei Käsehändlern, meinem Obst- und Gemüsehändler, meiner Marmeladenfrau und dem eifeler Bäcker meines Vertrauens. Apropos Bäcker. Habe ich euch schon mal das weltbeste Dinkelvollkornbrot der Welt gezeigt? Gibt es nur und exklusiv von ihm.  Das Problem ist dass es sich inzwischen herumgesprochen hat, und wenn ich morgens nicht beizeiten da bin, sind die Dinkeltürmchen weg.

Am Samstag Abend war ich mit der S. und ihrem M., der A. und ihrer Freundin der V. bei Fabrice im Rooftop. Ein paar der Wände der „Chalets“ wurden mittlerweile abmontiert und man sitzt sehr gemütlich halb draußen, halb drinnen. Fabrice schmeißt den Grill an und es gibt an Salat und Grillgut, was er gerade eingekauft hat.  Es war ein toller Abend und wir haben viel gelacht.

***

Am Sonntag erholte ich mich ein wenig von dem dann doch etwas üppigeren Weinabend.

***

Am Montag war ich schon kurz nach 5:00 Uhr wach und konnte die wunderbare Ruhe eines montagmorgens genießen bevor der Rummel losgeht. Das die Pfingstferien auch vorbei sind, ist auch wieder mehr Verkehr.

Seit ein paar Tagen hängt ein Zettel im Aufzug, dass ab heute ein wenig gehämmert und gebohrt wird im Stockwerk über mir. Frau B. lässt die Wanne im Badezimmer herausreißen und bekommt eine Dusche wie ich ohne Absatz oder Stufe. Pünktlich um 8:30 ging knallte Vorschlaghammer in die Wand…. *seuftz*

Da kurze Zeit später der P. vorebischaute wegen eine Frisurprobe für ein neues Stück verzogen wir dafür in den Keller. Ich habe mir dort ein kleines Atelier eingerichtet damit jetzt auch zuhause vorbarbeiten.
Anschließend fuhren wir zur Probe und ich bekam von ganzen Gehämmere im oberen Stockwerk nichts mehr mit.
Als ich dann um die Mittagspause wider zurück war, war es ruhig.  Doch pünktlich gegen 13:30 ging es wieder los. Ich zog mich um und fuhr nach Howald zum großen Friseurbedarf, um dort auch nicht zu finden was ich suchte. Also muss ich morgen früh nochmal los. Mist.

 

Fernweh & Links 2, 3, 4.

Guten Morgen liebe europäische Datenschutzgrundverordnung,
Bist auch endlich da?
Hast du auch so schlecht geschlafen?
Na dann ist ja alles klar.

***

Wenn ich Flieger ganz ganz hoch oben im wolkenlosen blauen Himmel sehe, denke ich meine langen Flüge der Weltreise, die mir jetzt im Nachhinein doch nicht so lange vorkamen und ich habe Fernweh…

***

Via Thomas Knuewer auf CB Online diesen sehr interessanten Text über die neue DS-GVO gfunden. Winfried Veil belegt in in 21 Thesen warum die neue europäische Verordnung schon vom Grundkonzept her nichts taugt. 21 Thesen zum Irrweg den DS-GVO.

1.Daten sind keine Gegenstände
2.Es geht um Informationen, nicht um Daten
3.Datenschutz soll Menschen schützen, nicht Daten
4.Noch nicht einmal der Schutzzweck ist klar
5.Die Privatsphäre ist ein wandelbares Ding
6.Prävention verhindert Missbrauch nicht
7.Daten gehören niemandem
8.Personenbezogene Daten sind kein radioaktives Material
9.Das einzelne Datum ist oft irrelevant
….

12.Datenverkehr ist nicht wie Straßenverkehr
….

18.Der “Bäcker um die Ecke” ist nicht Google
19.Der “Bäcker um die Ecke” ist nicht der BND
….

Ich kann nicht alle nachvollziehen, aber in vielen Punkten ich muss Herrn Veil recht geben. Im Text sind die einzelnen Thesen genauer ausgeführt. Ein bisschen lang aber sehr lesenswert.

1000 Fragen 81-100

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Man kann auf alles verzichten wenn man will. Ich verstehe die Frage nicht.

81.Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Keine Ahnung. Reißaus nehmen oder mich fügen und sie absitzen?

82. Was hat dich früher froh gemacht?

Durch den Garten der Großmutter schlendern, mit dem Hund der Mutter , Petzi, spazieren gehen.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

In chiceren Klamotten insgesamt.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Der Radiowecker, die Armbanduhr, der Siegelring, manchmal noch das iphone.

85. Wie geduldig bist du?
Das hängt von der Situation ab. Ich der Warteschange der Supermarktkasse, geht es noch so gerade, an der Tankstelle geht es gar nicht.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Ich müsste jetzt sowas wie Che Guevara hinschreiben.
Ein anderer fällt mir grad nicht ein. aber MEIN Held ist er nicht.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Ja, gab es vielleicht mal, aber eigentlich bin selbst damit nicht (mehr) erpressbar.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Der A. ganz klar. Länger kennt mich keiner.

89. Meditierst du gern?
Mache ich das nicht auch in dem ich hier die Fragen beantworte?
Ist das nicht auch eine Form der Meditation?

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Manchmal reicht ein schönes Glas Wein. Manchmal muss es mehr sein und ich brauch ein richtig tolles Abendessen mit allem Pipapo.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Ich habe kein Lieblingsbuch. Ich mag sehr viele Bücher. Ein einziges Buch als Liebling zu bezeichnen würde meine Sicht, mein Wesen, meine ganzes Ich auf ein kleines Buch beschränken.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Das hält sich zwischen den ‚üblichen Verdächtigen‘ die Waage.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?

Ja UND Nein. 🙂

94. Gibt es Gerüchte über dich?
Sicherlich gibt es welche doch die interessieren mich nicht.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?

Noch mehr reisen als ich es eh schon tue.

96. Kannst du gut Auto fahren?

Ich denke ja.

97. Ist es dir wichtig, dass dich die anderen nett finden?
Es ist mir wichtig dass andere Leute mit mir klar kommen, zumal wenn es um berufliches geht.
Ob sie mich nett finden ist mir dann ziemlich egal.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders?
Dazu müsste ich ein Liebesleben haben.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Mit Freunden zum Apéo, danach fein Essen gehen und dann , je nach Lust und Laune noch ein Absacker.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Oh ja!
Wenn man Falschparken samt Abschleppen dazu zählt, sogar mehr als einmal.

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Der Pfingstdienstag / – mittwoch & Links, 2, 3, 4.

Nach so viel Marionetten, war Wellness angesagt. Nein., sagt nichts, ich weiß, das Foto ist sehr rot 🙂

Der Mittwoch ging mit einem Zahnarztbesuch los. Über Pfingsten war ein Stück von einem Backenzahn weggebrochen und der Befund war, dass man ihn nicht mehr retten kann. Zudem gibt es eine Komplikation mit einem Weisheitszahn der nie den Versuch machte herauszukommen. Stadessen legte er sich quer und versperrt nun den Weg zu weiteren Maßnahmen was den Backenzahn angeht. Wir müssen einen Stomathologen hinzuziehen.
Es wird eine längere Angelegenheit. Fortsetzung folgt im Juli.

***

Luxemburg hat „massive“ Probleme mit einem nicht gesetzlichen Feiertag. Der Pfingstdienstag ist aber auch nur für die Springprozession in meiner „alten Heimat“ von Belang. Wer dort wohnt und arbeitet arrangiert sich entweder mit seinem Arbeitgeber, der je nach Betrieb sowieso geschlossen hat. Da diese Regierung es nun endlich geschafft die Kirche vom Staat zu trennen, wurde auch beschlossen dass der Pfingstdienstag kein freier Schultag mehr ist. Das ist in meisten Jahren kein Problem denn er fällt in die Pfingstferien. Doch 2019 werden die Ferien zu Pfingsten nicht genau auf diese Woche fallen sondern davor sein.
Die Kirche allen voran der Ezbischof ist außer sich und schreit Zeter und Mordio.  (wort.lu)
Doch hängt es auch von der jeweiligen Zeitung ab wie man die Sache darstellt. Hier ist es ein Sturm im Wasserglas.(Tageblatt)

Zudem hat ein Ex-Abgeordneter und Ex-Bürgermeister meiner alten Heimat eine Petition gestartet in der dieser Tag wieder als schulfrei erklärt werden soll.
Luxemburg muss sich entscheiden und steht vor dem Abgrund. 🙄

***

Zum Tode von Philip Roth hier eine Geschichte von ihm über seinen Vater. Granta: His Roth by Philip Roth

Das 8. Marionettenfestival in Tadler / Tag 2 & 3

Eines der schönsten Spektakel die ich gesehen habe. Manoviva. Auch die Kinderjury hat es mit dem ersten Preis  versehen.

Ein weiteres das ich gleich an ersten Tag sah war dieses hier:

https://vimeo.com/216169888

Vent Debout war eines der poetischen Stücke und versetzte mich in eine Trance.

Leider gingen ein paar kräftige Schauer am zweiten  Nachmittag nieder. Doch das tat kleinen Freiluftshows wie zum Beispiel dem DJ- Frietmaschine.

***

Die 8. Edition war ein guter Jahrgang. Und wie ich es schon am ersten Tag geschrieben hatte, es ist schwer in Bildern einzufangen, da ich ja nicht in den Sälen keine Fotos machen kann.

Die nächste Edition ist 2020 in Tadler.

Das 8. Marionettefestival in Tadler / Tag1

Als ich am morgen viel zu früh wach wurde, dachte ich an vergangene Festivals in dem kleinen Dorf Tadler das alle zwei Jahre aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, immer zu Pfingsten wenn Puppenspieler aus aller Welt eintreffen.

Ich dachte an Spieler die einen bleibenden Eindruck hinterließen wie Alex und sein weltberühmter Barti.

An das Toff Theatre das vorletztes Jahre ein paar unglaublich tolle Spektakel hatte.

Manchmal ist es schön zu sehen dass Dinge die weitaus flüchtiger sind als manches Weltgeschehen, einen Bestand haben.

Es ist so schwer zu beschreiben was in Tadler tatsächlich passiert. Es ist nicht in Fotos einzufangen. Es sind manchmal winzig kleine Momente weil eine Puppe dich mit all ihrem Wehmut anschaut und du am liebsten weinen möchtest. Es sind groteske Momente die dich so zum lachen bringen, dass du Schluckauf bekommst. Es sind diese 20, 30 , 50 Minuten in denen du eine völlig andere Welt abtauchst.

Es ist dem Theater das ich kenne so nah und doch so fern.

Wenn ihr noch nie ein Marionettentheater erlebt habt, dann wird es Zeit.

 

Donnerstag und Freitag vor Pfingsten und war am Wochenende wichtig wird

Am Donnerstag als ich in Trier über den Hauptmarkt ging, sah ich dieses Schauspiel das typisch für diese Jahreszeit, aber dann doch eher selten so zu sehen ist:

Ein Imker versuchte einen Bienenschwarm einzufangen.

Der Grund warum ich in Trier war war folgender:
Als die D. vor ein paar Tagen bei mir zu Besuch war, meinte sie dass mein Frotee Bademantel doch auch Ton in Ton mit dem Badezimmer sein könnte. Gesagt getan. Als ich nämlich Anfang der Woche meinen Bademantel aus dem Trockner nahm, sah ich dass er doch ganz schön mitgenommen aussieht und  die Nähte nicht mehr lange durchhalten. Da es in Luxemburg keine großen sogenannten Department Stores mehr gibt, (früher gab es die luxemburger Kette Monopol), und es zum Beispiel Haustextilien in der Oberstadt nur in kleinen Läden mit High End Marken gibt, weiche ich für solche Einkäufe grundsätzlich nach Trier aus, oder ins Internet.

Im Karstadt würde ich fündig.

***

Als ich dann am Nachmittag von Trier zurückkam hörte ich während der Fahrt die Sternzeit im Deutschlandfunk. Dazu sehen wir uns das Foto unten an und klicken auf den Startbutton der Audiodatei.

 

…und genau das was Dirk Lorenzen erzählte, sah ich später vom Balkon so klar und deutlich dass ich es ablichten konnte.

***

Am Freitag Morgen sah ich die Fahne auf Halbmast und wurde daran erinnert dass der Staatssekretär Camille Gira vor ein paar Tagen unerwartet starb mit nur 59 Jahren. Er war ein Umweltplolitiker mit Leib und Seele und ein sehr geselliger Mensch. Ich mochte ihn sehr.

***

Und ab Samstag bin ich wieder, wie alle zwei Jahre zu Pfingsten in Tadler auf dem Marionetten Festival. Ich freue mich sehr darauf. Ob ich von dort berichte hängt ein wenig vom Netz ab.  Letztes Jahr Vor zwei Jahren ging es nicht so besonders gut. Wir werden sehen. Ansonsten gibt es nach den Feiertagen eine Zusammenfassung.

 

Kino am Mittag – Deadpool 2

Deadpool

Ich muss gestehen dass, ich mich auf den zweiten  Deadpool freute, da ich den ersten mit seinem trockenen und schwarzen Humor sehr zu Lachen gebracht hat. Ich hatte ihn aber erst zu hause nachgeholt, als die M. mir sagte dass  wir in Deadpool2 gehen. (Achtung der Link ist ein Wiki-Link voll mit Spoilern!)

Hollywood macht grundsätzlich bei Folgefilmen zwei Fehler, immer schon, und es ist ihnen nicht beizubringen.
Der erste Fehler; die zweite Folge ist IMMER länger als die erste wird aber damit nicht besser. Bei Deadpool 2 ist es leider auch so. Irgendwo zwischen Mitte und Ende hängt er durch und wenn man dort den ganzen Action Kram ein wenig gekürtzt hätte, hätte es dem Film sehr gut getan.
Der zweite Fehler ist, sie hauen mehr auf die Pauke als im ersten Film. Die Jokes werden derber (was nur manchmal gut ist) es wird expliziter, d,h, es spritzt wesentlich mehr Blut, Kotze und Gedärme, und die Action wird noch härter.

Beides wurde in Deadpool 2 voll durchgezogen und das macht den Film leider zu dem weniger guten zweiten Teil. Schade.

 

1000 Fragen 61-80

 

OyeHaHa / Pixabay

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ich glaube schon dass da noch was ist, aber wahrscheinlich ist es ganz anders als das was man sich gängigerweise so vorstellt oder von Religionen oder Sagen erzählt wird.

62. Auf wen bist du böse?
Niemand mehr. Das kostet viel zu viel Energie, die man für nützlichere Dinge einsetzen kann, als auf jemanden böse zu sein.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ja so oft es geht.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Meine Trauerfälle.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Eigentlich nicht, aber ich bin sehr nahe dran.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Pop, House, Dance, Disco… alles was tanzbar ist.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Ehrlichkeit.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Auto? Wohnung? Ist das damit gemeint?

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Das hängt ganz davon wie sehr sie es beim ersten mal vermasselt haben.

70. Hast du viele Freunde?
Ich glaube ja.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Es gibt zur Zeit keines das mich wirklich stört.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Öfter als mir lieb ist.

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Heute Nachmittag im Straßenverkehr als eine träumende Dumpfbacke vor mir her fuhr.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Meine persönlichen Dinge. Obwohl…seit der Reise bin ich vom Zuhause nicht mehr so ganz überzeugt.
Das Lied „Papa was a Rolling Stone,
whereever he laid his hat was his home…
Wenn man will ist man überall zu hause. Dann braucht es keinen bestimmten Platz mehr.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Internet.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Die wilden Schwäne von Hans Christian Andersen.

77. Was für eine Art von Humor hast du?
Eher von der deftigen Sorte.

78. Wie oft treibst du Sport?
Unregelmäßig

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Keine Ahnung. das muss man andere fragen. Ich kann das schlecht beantworten.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Essen und trinken. Sonst sterbe ich.

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Die neue EU Datenschutzregelung

Datenschutzregelung

Dieses Thema macht mich seit Tagen richtig wuschig!!!

Ich habe versucht für Luxemburg hinsichtlich der neuen Datenschutzregelung Anhaltspunkte zu finden, finde aber immer nur so halbherziges Zeug, das nur Dinge in großen Zügen beschreibt und was große Firmen hinsichtlich der Datensammelerei beachten müssen.  Hier z.B. beim CNPD. In einem Artikel z.B. fand ich dass Luxemburg dieses Gesetz bereits 2016 umgesetzt hat.

Ich bin keine große Firma.
Ich bin ein kleiner Tagebuch Blogger der nicht an eine bestimmte Hosting Plattform gebunden ist, sondern ich hoste über meinen dafür gekauften Speicherplatz selbst, bei einem Provider in Luxemburg. Das Blogsystem das ich benutze ist von WordPress.org

Natürlich sammelt meine Homepage auch Daten. Sei es der Counter der mir die täglichen Besucher anzeigt, woher sie kommen und welche Beiträge und Seiten sie sich ansehen, oder Askimet der Spamfilter des Mail Adressen sammelt und aussortiert. (Die Schlechten ins Töpchen die Guten ins Kröpfchen)

Als Blogger bin ich jemand der Content produziert. Den ganzen technisch Ablauf dahinter verstand ich zumindest in meinen zarten Bloggeranfängen noch. Doch das war vor 14 Jahren und inzwischen lasse ich die Techniker von meinem Provider die Dinge regeln. (…was die auch Gott sei Dank tun, ansonsten wäre ich völlig aufgeschmissen.) Als ich Anfangs  2017 den Supergau hatte, als Joel.lu Malware infiziert war, war mein Provider root.lu meine letzte Rettung.

Ich habe es jetzt in Angriff genommen und habe den Provider gebeten auf https umzustellen. Das müsstet ihr jetzt auch alle sehen. Damit wäre schon mal ein großer Schritt vollbracht.
-Das nächste wäre dann ein ordentliches Impressum und eine Datenschutzerklärung. Da habe ich bereits etwas geändert, aber es gefällt mir noch nicht. Da muss die Tage noch mal ran. Wer einen schönen vorformulierten Text hat, her damit.
-Ich wäre sehr froh wenn ich mir diesen lästigen und Cockie Pop-up sparen könnte, das wird aber leider nicht machbar sein. Er ist aber so eingestellt dass er nur einmal aufpopt und dann für sehr lange Zeit nicht wieder.
-Askimet, das den Spam verhindert habe ich raus genommen, und, wie viele andere auch, das hochgelobte Antispam Bee eingestellt. Ob es wirklich so effektiv ist wird sich zeigen.
-Es fehlt nur noch die Checkbox bei den Kommentaren das man mit der Nutzung der Daten einverstanden ist.  Das folgt morgen.

Letztendlich ging alles schneller als ich gedacht hatte.

Danke auch an Herr Rau vom Lehrerzimmer, der eine hervorragende Liste zusammengestellt hat mit allem was geändert muss und welche Plugins man dafür verwenden kann. Diese Liste bezieht sich aber ausschließlich auf WordPress.

Drei Fotos und ein Link

Nach einem ziemlich luftleeren Sonntag, der nicht besonders warm war, kam ein Montag an dem ich mehrere Einkäufe und Termine zu erledigen hatte.
Ich komme nur noch selten ins Bahnhofviertel in den ich davor wohnte. Somit sah ich erst heute dass der kleine Kunstcontainer, der davor den Kunstkiosk am Pont Adolph ersetzte, nun zu der anderen Brücke, der Passerelle umgezogen ist.  Das was zur Zeit darin ausgestellt ist, braucht aber eine Erklärung, ansonsten versteht man es wahrscheinlich nicht.  Sicher ist dass es politische Kunst ist.

Eine paar Gruppen an Winkekatzen, in gold, weiß, schwarz und silber, die (fast ) alle einem Mao Bild vor einer Wanne zuwinken, und der bei näherer Betrachtung kleine Leuchtdioden in die Pupillen eingebaut bekam. Ich habe nicht verstanden was das soll. (Ich suchte auch vergebens im Netz nach einer Erklärung)

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Bei der Litfaßsäule…. (Das braucht keine Erklärung)

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Am frühen Abend nachdem ich die letzten Blumen in die Blumenkästen umgesetzt hatte fing es an sehr bedrohlich zu werden.

Diese gewaltige schwarze Wolke brachte eine noch gewaltigere Schauer mit sich mit Hagel. Vom Balkon sah das es richtig gespenstisch aus.

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Via meinen früher bloggenden Namensvetter (heute schreibt er für die WOXX) fand ich diesen sehr großen Beitrag von Maxime Weber, der überdeutlich zeigt, dass Luxemburg ebenfalls eine rechte Bewegung besitzt die gerade viel Tam Tam in sozialen Netzwerken verursacht, da wir ja bald Parlamentswahlen haben.

https://twitter.com/JollySea/status/996055567721488386

Mit Wee2050/ADR, FÖDP und Déi Konservativ treten bei den kommenden Nationalwahlen nämlich gleich drei Parteien an, die durch ausländer-, islam- und homosexuellenfeindliche sowie geschichtsrevisionistische Aussagen und Positionen auffallen, Ängste schüren und an niederste Ressentiments appellieren  vor allem in den sozialen Netzwerken.

Da ich mich zur Zeit ebenfalls etwas mehr mit diesem Thema auseinander setzten muss, wegen einem Theaterstück, lassen mich solche Themen nicht kalt.

 

Ein Samstag in Bildern

Ich weiß, der Samstag war der 12. des Monats, aber für ein 12von12 hat die Bilderzahl nicht ganz gereicht.

Fangen wir mit dem schönsten Foto an:

Nein, an diesem Bild habe ich nichts retuschiert. Es ist schon erstaunlich was für tolle Bilder ein iPhone machen kann, selbst wenn ich voll in die Sonne fotografiere.
Es war am sehr frühen morgen, viel früher als gewöhnlich, dass ich zum Wochenmarkt ging und das aus zwei Gründen. Einerseits sollte am Nachmittag das gesamte Standzentrum gesperrt werden, wegen dem ING Marathon und zum andern musste ich ab Mittag  einer Theaterprobe beiwohnen.

Sehr ungewöhnlich dass man zu dieser Jahreszeit schon einen Marienkäfer begegnet. Ich entdeckte ihn auf der Place Guillaume neben dem Bankautomaten. Dabei sind Licht-Marienkäfer erst ab Juni aktiv und für gewöhnlich nicht in Städten anzutreffen.

 

Da das Renert so früh noch nicht geöffnet hat, nahm ich nebenan bei Kaempff-Kohler meinen ersten Kaffee des Tages zu mir, samt Orangensaft und Croissant.

 

Große Wiedersehensfreude mit meiner Marmeladenfrau. Da wir uns zudem ein paar verpasst haben, entweder war sie an einem Tag nicht da oder ich war abwesend, sah ich sie heute zum ersten mal wieder nach der Reise. Ich kaufte sofort alles ein was ich bei ihr alles so schätze. Vor allem meine geliebte Birnen-Ingwer Marmelade, Lemon Curd, Tomaten Pesto und Steinpliz Pesto.

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Als ich mit den Besorgungen auf dem Markt fertig war, fuhr ich noch kurz zum Baummarkt und kaufte drei weitere Tüten Blumenerde und ein paar Pflanzen. Dort wurde ich auch endlich fündig und kaufte ein paar kleine Grünpflanzen die für ein mini Vertikalgarten vorgesehen sind, der unbepflanzt so aussieht (unten). Es war ein Geschenk der A., das sie mir schon vor etlichen Jahren geschenkt hatte für die kleine Wohnung, doch schien es mir dort für innen nicht geeignet.

Ich musste am Rückteil etwas basteln damit ich ihn dort aufhängen konnte. Das sah dann so aus…

…doch ich war skeptisch. Von Tesa her wurde versprochen dass man satte 4 kg an beide Hacken hängen könne und ich hatte alles extra noch mit Superkleber verstärkt. Doch als ich die Kiste fertig bepflanzt hatte und aufhing, knallte sie nach 2 Minuten auf die Steinfliesen und riss komplett in der Rückwand durch. Es entstand eine gewaltige Sauerei und ich war stinksauer. Dieser Riesenaufwand und Null Resultat! Ich entfernte wieder alle Pflanzen aus dem Kasten und er flog ohne  auch nur mit der Wimper zu zucken, in den Müll.

Wo ich letztendlich die Pflanzen eingepflanzt habe, seht ihr morgen.

Christhimmelfahrt Fotos & Links 2, 3, 4…

Mieses Wetter am Feiertag. Und da ich eh zu hause werkeln wollte sah man Dress tagsüber so aus:

Das mit der Decke kam am Nachmittag als die N. mich besuchte und wir trotz des kalten Windes auf dem Balkon saßen.

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In der ersten Woche in der ich nach dem ursprünglichen Plan wieder zu Hause bin, und alles seinen gewohnten Lauf wieder nehmen sollte, obwohl ich ja schon seit April weder hier bin, läuft auch wieder mein New Yorker Abo an.

…mit einem wuderschönen Cover von Sempé . Der Zeichenstil kommt euch vielleicht bekannt vor. Wenn ihr, wie ich als Kind „Le petit Nicolas“ gelesen habt oder in deutsch „Der kleine Nick“, dann kennt ihr die Arbeiten von Jean-Jaques Sempé. Ich liebe sie. Was er über all die Jahre für den New Yorker gezeichnet hat, könnt ihr hier sehen.

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Der Kontaktgrill von Tefal ist wirklich eine Wucht. Ich habe in den letzten Tagen von Rinderfilet über Lachs bis zu Bratwürstchen und Gemüsespieße alles darauf gegrillt mit jeweils immer wieder einem perfekten Ergebnis.

Zu Anfang war ich skeptisch, doch er grillt alles von selbst. Man muss ihm nur sagen war man drauflegt, und er nimmt Maß, wie dick das Bratgut ist, und grillt es es dann zu dem Level wie man es haben möchte. Blau, Meduim Rare, Meduim oder durch. und es macht das wirklich! Mit Kohle auf den Balkon grillen ist meiner Meinung nach ein Unding, da ich nicht die ganze Nachbarschaft mit dem Rauch belästigen will. Wir haben einen Kohlegriller im Nebenhaus im Hof, und das reicht völlig!

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Dann noch ein Hemd das ich in Berlin gekauft habe.

So auf den ersten Blick würde man nicht sagen dass es Desigual ist, ist es aber!

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Wer mich auch auf Twitter verfolgt, wird in letzter Zeit ein paar seltsame Retweets gesehen haben, von Monstern und anderen seltsamen Dingen. Da kommt meine dunkle Seite zum Vorschein, die aber daher rührt dass ich Maskenbildner bin.
Ich habe keine Ahnung wer sich hinter 41Strange verbirgt, aber er/sie /es  leistet gute Arbeit. Ich habe schon einiges entdeckt dass ich vorher nicht kannte.
z.B. das hier:

https://twitter.com/41Strange/status/994105737520472065

Wunderschöne Zeichnungen, wenn auch gruselig. Es erinnert mich so sehr an die Zeit, als 14/15 war, und die Geschichten von Poe regelrecht verschlang.

 

Kino am Mittag – A Quiet Place

Als meine Freundin und Kinokritikerin, die D. mich fragte ob ich mir auch einen Horrorfilm ansehen würde, war ich zu Anfang leicht skeptisch, denn es gibt so viel schrecklichen Mist in diesem Genre.
Als sie mir jedoch sagte, dass es A Quiet Place sei, sagte ich sofort zu. Ich hatte schon vor etlichen Wochen ein Interview mit Emily Blunt und John Krasinski bei Graham Norton gesehen und man lobte den Film über den grünen Klee. (Das Video unten startet dort wo man über den Film spricht, aber wer mag kann es sich auch ganz ansehen, die GN Show ist immer lustig.) Tage später las ich eine Kritik die ähnlich war.
Der Film kommt ohne irrsinnige Spezialeffekte aus und ist handwerklich das Beste was seit sehr langer Zeit im Horrorgenre gesehen.  Da im ganzen Film fast gar nicht geredet wird sondern alle sehr ruhig sind und kaum flüstern, entsteht dadurch eine unglaubliche Spannung, und hätte man mich im Kino gepiekst, ich wäre wahrscheinlich geplatzt.

 

 

1000 Fragen 41-60

41. Trennst du deinen Müll?
Ja, so wie er halt hier getrennt wird. Restmüll, Papier, Glas, und dann die blauen Tüten von Valorlux. Also Grüner Punkt und dann auch wieder nicht Grüner Punkt. Ein wenig verwirrend, geht aber.

42. Warst du gut in der Schule?
Jaein. Ich war gut in dem was mich interessierte. Mathe z.B. nicht und das war dann auch mein Durch- und Reinfall meiner gesamten Schulkarriere.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Zwischen 5 und 10 Minuten? Ich habe das noch nie getimed.

44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Ja, irgendwie denke ich schon dass es da noch mehr geben muss als nur unsere Lebensform.

45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf?
Das ist sehr unterschiedlich und hängt von der Tagesform und der Aufträge ab.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Nein nicht immer.

47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Nicht immer aber immer WENIGER.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung machst du am liebsten?
Den Balkon in der Sonne.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Gestern

50. Was kannst du richtig gut?
Ich kann vieles gut, aber ich bin nicht der Typ der sich anmaßt zu sagen dass er etwas besser kann als alle anderen.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?
Da bin ich mir nicht sicher wer das war. Ich glaube es war eine Nachbarin.

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Oh je. Wie lang darf die Liste werden?

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Das sieht gar nicht aus. Ich würde aber gerne mal eines anziehen nur um zu wissen wie das so ist, eingezwängt in eine Korsage zwischen Spitze, Strass, Perlen und Tüll.

54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Nein.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Das wechselt. Zur Zeit ist es eine Art Siegelring aus Silber mit Achatstein.

56. Mögen Kinder dich?
Ich glaube ja.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Blockbuster Gedöns.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Das hängt vom Urteil ab.

59. Schläfst du in der Regel gut?
Nein. Seit ungefähr 7-8 Jahren nicht mehr so wie früher.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?
Meine neue Käsereibe ist der absolute Knaller.*

*Ehrlich! ich habe sie vorhin zum ersten mal benutzt und war total begeistert wie gut knallharten Parmesan meistert.

Hier geht es zu den Fragen 21-40
Hier geht es zu den Fragen 61-80

Ein kleines Wohnungsupdate

Das Wetter ist so grandios seit drei Tagen; ich sitze morgens schon mit der ersten Tasse Kaffee draußen, und so beschloss ich nach der ersten Blogrunde mich ein wenig ins Zeug zu legen und die Wohnung und die beiden Balkone auf Vordermann zu bringen.

Ob es morgen dann ein großes Update gibt, hängt davon ab wie ich heute voran komme.

Der erste von sechs Pflanzkübel auf dem Balkon. Darin gepflanzt eine Petunien Art mit kleineren, weißen Blüten und weißlichen ‚haarigen‘ Blättern. Ein ganz klein wenig erinnern sie mich an Enzian.

 

Die Monstera fühlen sich so pudelwohl in Wohnzimmer und ’saufen‘ mir regelrecht die Haare vom Kopf. Von der Breite her füllen sie inzwischen die ganze vordere Fensterfront aus. Davor standen sie auf den Würfeln, von denen einer noch ein wenig rechts im Bild zu sehen ist. Ich habe sie sozusagen ‚tiefergelegt‘ damit sie jetzt in Höhe wachsen und nicht noch weiter in die Breite. Ich hoffe dass sie den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen.

 

Gestern Abend zum ersten Mal drei Leute auf dem Balkon bewirtet. Es gab mariniertes Rinderfilet und Gemüse Spieße von neuen  Kontaktgrill, den ich euch im nächsten Update zeige. Dazu mehr als reichlich Apérol Spritz.

Der luftleere Sonntag

So ganz luftleer (zumindest was bloggenswerte Themen wären) war er dann doch nicht.

Ich entdeckte auf Netflix, dass der zweite Teil der ersten Staffel von Star Trek Discovery schon eine Weile online ist.
Die Serie ist ok, aber es ist nicht mehr Star Trek. Was mich am meisten stört ist, dass die einzelnen Folgen nicht in sich selbst abgeschlossene Geschichten sind. Der Erfolg all der anderen Star Trek Serien basierte meiner Meinung auch darauf dass man sich eine Folge anschauen konnte, ohne formell zu wissen was davor war. Bei Discovery geht das nicht, da muss alle Folgen hübsch der Reihe nach ansehen, oder man ist raus und versteht gar nichts.

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Into the Wild von Sean Penn
ist ein anderer Film den ich noch zu sehr später Stunde in Fernsehen sah, den ich nie im Kino gesehen hatte. Er beruht auf der wahren Geschichte von Christopher McCandless,der sich aber anderen Leuten während seiner langen Reise als Alex Supertramp vorstellte.
Was ich an der Verfilmung sehr berührt hat, ist dass Sean Penn mit sehr viel Respekt und Ruhe das Leben des Aussteigers verfilmt hat. Emile Hirsch, der Hauptdarsteller verkörpert den Protagonisten sehr gut. Absolut sehenswert.

Jon Krakauer der das Tagebuch von McCandless studierte und das Buch Into the Wild schrieb,  brachte ebenfalls Jahre später eine Reportage und ein Update im New Yorker, und auf denen der Film von Sean Penn auch beruht.

Erst vor kurzem erschien auch ein Buch der Schwester von McCandless

Was mich vor allem sehr berührt hat, war, der Umstand dass dieser junge Mann der ja schon 1992 starb, nur zwei jünger war als ich und den Mut besaß sich selbst zu verwirklichen und sich von seiner Familie zu lösen. Wo war ich 1992? Ich saß in einem kleinen unbedeutenden Haarsalon in einer Trabantenstadt und war sehr unglücklich. Zwei Jahre später nahm ich die von zu hause abgesegnete Entscheidung einen eigenen Salon eröffnen. Eine Flucht nach vorn die so falsch war wie sie nur sein konnte…
Aber das ist eine andere Geschichte…

Liebe in Zeiten des Digitalen

Das durchgeschnittene Bändchen der rp18, das ich jetzt drei Tage lang an hatte. Ich nehme es immer mit, packe es immer in diese kleinen Metallboxen die man auf den Ständen von American Spirit bekommt. Irgendwann fliegt das Bändchen in die Tonne und die Metallbox wird für die Arbeit verwendet.

Die rp18 hat mich dann doch mehr mitgenommen, als ich dachte.

Gestern Nachmittag nachdem ich gelandet war, und schon mit einigem Erschrecken festgestellt hatte, dass ich meine Hausschlüssel im Safe des Hotels hatte liegen lassen, und dafür hier meine Putzkraft bemühen musste, (Die N. die den anderen Schlüssel hat, war mehr als beschäftigt) merkte ich auch, dass ich keine Kraft mehr hatte mir noch die Nuit de la Culture in Esch anzutun, obwohl ich versprochen hinzugehen. Mein Kopf war einfach nur noch stumpf und ich konnte mir nu  noch Makeup Tutorials auf Youtube antun. Wenn gar nichts mehr geht, Makeup geht  immer.

Als ich heute morgen erwachte galt ein erster Gedanke dem Blog und dem was ich schreiben könnte.

Dieses oben beschrieben Gefühl ließ mich nicht los. Um es perfekt zu machen sah ich mir den verpassten Talk von Sascha Lobo an, der es nicht besser machte. (Und wieder sieht das ganz Publikum grünlich krank aus)

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Ich setzte mich auf die vordere Terrasse mit Kaffee und musste die Augen beim Selfie schließen wegen der Sonne.

Zudem wurde mir bewusst, dass heute der 6.Mai mein geplanter erster Tag nach der Weltreise wäre, wenn mein Blinddarm in Nouméa nicht geplatzt wäre. Das gab mir den Rest.

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Ich schreibe selten über mein Liebesleben im Blog. Doch andererseits ist es gut dass ich ein bestimmtes Datum darin festgehalten habe, wenn auch ein wenig verschlüsselt. Im Juli werden 3 Jahre dass ich solo bin.
Ich will mich nicht beklagen, wenn ich etwas in meinem Leben gelernt habe, dann dass ich mit  dem Ist Zustand zufrieden sein soll. Alles andere wäre nur beständiges Lamentieren.  Doch die Veränderung tritt immer dann ein wenn man sie am wenigsten erwartet.
Meine Haltung ist (der Frühling ist nicht ganz unschuldig daran) auf Hoffen und Erwarten eingestellt. Das nervt ein bisschen, da ich mir wie festgefahren vorkomme. Warten auf Godot der nicht kommen wird. Der nie kommen wird. Watten auf den einen, den es nicht gibt…
Hat das Internet Zeitalter es einfacher gemacht? Um jemand neues kennenzulernen, sicherlich. Doch gibt es viele Bienen so wie mich, die von Blüte zu Blüte fliegen.

Warten und Hoffen und den Blüten beim Wachsen und Verblühen zusehen.

Re:publica 18 / Tag 3

“ Nein Joël! Du hast nicht dieses Jahr so teuer für das Ticket bezahlt, weil du den Start verschlafen hast als es noch early bird Tickets gab, und GEHST JETZT NICHT MEHR HIN!!!“, schalt ich mich. “

Ganz ehrlich, ich ging gestern weg mit der festen Überzeugung, heute nicht mehr anzutreten und nächstes Jahr ausfallen zu lassen. Es ist alles so irre ernst geworden auf der #re18. Ich vermisse die nerdigen, geekigen, lustigen Themen. Ich vermisse die Liebe vom letzten Jahr.

Ich hasse inzwischen dieses giftgrün aus den POP Logo. Bei jeder erdenklichen Gelegenheit wird das Publikum immer wieder grün angestrahlt von Spots und habe das Gefühl dass ich erbärmlich krank aussehe.

Doch heute morgen war der er erste Talk auf der Stage1 ein Hammer!

 

Richard Gutjahr berichtete über seine zwei Jahre in der Hölle eines Shit-Tsunamies und wie er sich zu Anfang duckte und darauf wartete dass der Sturm vorbeiziehen würde, doch es wurde immer schlimmer… Bis er zurückschlug, was es zu Anfang noch schlimmer machte, und dann einen Anwalt hinzu nahm.
Es war sehr emotional aber die Liebe und Zuneigung die dem Herr auf der Bühne aus dem Saal zuströmte muss ihm nicht entgangen sein. Ich kann es nur sehr schwer nacherzählen was ihm passiert ist. Schaut euch den Talk hier an oder den Ted Talk den er vor ein paar Monaten gab.

Ich verlinke euch hier den Talk mit der Anmoderation. (Ich bin übrigens auch in der ersten Reihe zu sehen.)

 

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Das Video ober ist übrigens mehrere Stunden lang. Das sind aber ALLE Vorträge von Tag 3 die auf Stage 1 waren.

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Auf Stage2 hatte ich anschließend eine Debatte über Minderheiten. Zu erst war ich nicht sehr angetan davon, doch als ich hörte, dass Kübra Gümüsay, die alle so lieben, die Moderation macht, ging ich doch hin. Und es war großartig, weil hier richtig gestritten wurde. Vor allem die Antworten von Kijan Malte Espahangizi fand sehr interessant weil er die ganze Integrationsdebatte links liegen lässt und von einem menschlichen Problem spricht und nicht von Minderheiten. Sehr spannender Talk. Sucht ihn raus Stage2 Tag 3. Er wurde aufgezeichnet. Ich muss es wissen denn ich saß gleich neben der Kamerafrau.

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Und dann kam ein Talk über eine Firma die am Tag davor nochmal für große Aufregung sorgte, weil sie Konkurs anmeldete. Cambridge Analytica.
Was daran spannend war, war dass niemand so richtig verstanden hat, wie diese Firma es fertigbrachte Einfluss auf einen Wahlkampf zu nehmen, und mit welchen Mitteln. Eine Bühne voll Experten, von denen keiner erklären konnte wie sie das angestellt haben. alle wollen Antworten, doch jetzt mit dem Konkurs scheint es im weite Ferne gerückt zu sein.

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Insgesamt sah ich noch drei Vorträge, doch ich werde nur noch einen davon hervorheben.
Felix Schwenzel berührte mich letztes Jahr sehr mit seinem Vortrag, dieses Jahr versöhnte er mich mit all den düsteren Dingen die dieses Jahr gehört habe. Sein Thema: „42. Warum wir nach Fragen, nicht nur nach Antworten suchen müssen.“ Wieder einer der Vorträge den man schlecht zusammenfassen kann. Schaut ihn euch hier an.
(Es ist im Prinzip das gleiche Video wie oben, aber ab 7:34:45)

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Und das war es von der re:publica 18
Ich habe viele neue Leute kennengelernt, vor allem aber eine Frau, von der ich wusste dass sie hier wäre, und die ich schon sehr lange kennenlernen wollte. Melancholie Modeste ist so unglaublich sympathisch und nett und kann so verdammt gut schreiben. Sie schreibt in letzter Zeit aus beruflichen Gründen etwas weniger, aber ihr Blog ist so voll mit tollen Texten, dass man Lesestoff für Wochen hat.

Re:publica 18 / Tag 2

Heute ein bisschen weniger Vorträge.

Der erste Talk war gleich am Morgen schon ein dicker Brocken. ‚Rechtsruck in Deutschland‘ Doch er interessierte mich weil in der Talkrunde ein paar sehr spannende Leute saßen.

Vor allem Elisabeth Wehling (ganz rechts) erklärte gut wie die sprachlichen Mechanismen funktionieren und das die Presse die Mechanismen völlig falsch einschätzt und den den Rechten eigentlich nur in die Hände spielt. Das bestätigte auch Julia Ebner (zweite von links) die sich lange und noch immer undercover in rechten Foren bewegt und sie erforscht.

In der nächsten Talkrunde ging es um einen Film und um eine Aktion vom Neo Magazin Royale.

Jan Böhmerman war per Skype zugeschaltet.
Es ging um den rechtsextremen Troll-Server Reconquista Germanica, gegen den man ein Neo Magazin Royale eine Gegenbewegung organisierte, über den Film Lösch Dich: wie sich der rechtsextreme Hass im Netz organisiert.  Der Talk war aber nichts besonderes, er langweilte mich und war im Grunde nur so gut besucht weil jeder den Böhmerman sehen wollte, der physisch gar nicht anwesend war.

Anschließend hatte ich genug von rechtsextremen Themen.

Da die großen Fernsehsender ARD und ZDF diesmal mit sehr großen Ständen vertreten sind, gibt es auch viel spannendes zu sehen.

Helgas Ohrsalon z.B  Ich hatte ihn schon am ersten Tag entdeckt als er noch nicht geöffnet war, und machte ein Foto davon, weil die Deko aus den 50er und 60er einfach genial ist.

Da ich zu Anfang nicht wusste was das erklärte man mir es.  Man setzt sich unter ein Haube und hört ein Hörspiel aus der Mediathek der ARD. das sieht dann so aus.

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Anschließend verliebte ich mich augenblicklich.
Der kleine Maulwurf aus der Sendung mit der Maus.

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Dann war schon Mittagszeit und ich setzte mich eine stille Ecke und schrieb den Beitrag von gestern fertig, und schaute ins Programm was ich mir noch ansehen könnte.
Ich fand einen weiteren Vortrag über Algorythmen und künstliche Intelligenz, über die ich gerne noch ein bisschen erfahren wollte.

Doch Julia Krüger die den Vortrag hielt musste ihn von einer Stunde auf eine halbe Stunde zusammenstauchen. Zudem ist sie keine gute Referentin da sie unglaublich leiert, was schade ist, denn das was  sie erzählte war doch ein sehr spannendes THema.

Mir kam dabei immer wieder ein Scetch der Show Little Britain in den Sinn. Computer Says No.

Seltsamerweise wurde ich schon gestern mehrfach daran erinnert.
Was hier in Video sehr lustig rüberkommt, und auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist heute eine Realität. Comuter says no. Sei es zur Kreditbewilligung oder Handyvertrag. Unser Leben wird immer mehr durch Algorythmen bestimmt, die die Entscheidungen treffen. Es steckt letztendlich kein Mensch mehr dahinter.

Als ich mir den Rest der Vroträge für den Nachmittag anschaute, sah ich sehr oft das gleiche Thema oder Themen die mich nur sehr am Rande interessierten. Eine letzte Veranstaltung hätte mich noch gereizt, doch da es die letzte für den Tag war…
Ich fuhr zurück ins Hotel.

Irgendwie war an diesem zweiten Tag der Wurm drin.

 

 

1000 Fragen 21-40

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert… Doch es ist mir schon wichtig dass ich einen guten Ruf im Beruf habe weil ich nun mal selbständig bin.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Keine im besonderen jede hat seinen Reiz.

23. Kannst du gut kochen?
Ich denke ja.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
SOMMER!!!! Ganz klar.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
In Neukaledonien während dem Klinikaufenthalt.

26. Warst du ein glückliches Kind?
Als Kleinkind ja. Danach wurde es schwieriger.

27. Kaufst du oft Blumen?
Ja, vor allem im Frühjahr.

28. Welchen Traum hast du?
Es gibt keinen bestimmten Traum.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Wenn ich das Internat mitzähle sind es bis heute sieben verschiedene.

30. Welches Laster hast du?
Früher hätte ich rauchen gesagt. Heute ist es wahrscheinlich die Völlerei, obwohl ich so nicht als Laster ansehe. Ich bin ein Genussmensch, Punkt!

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Eines aus der Lilian Jackson Braun Serie.

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Um das genau zu beantworten müsste ich ein Buch schreiben, aber das führt bei 1000 Fragen wahrscheinlich zu weit.
Darum: Weil sie mir steht.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Ganz klar nein. Ich bin Internetversessen, unabhängig vom Gerät.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Da kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ich es nicht weiß, weil sich das jeden Tag mehrfach ändert.
Das müsste ich explizit nachschauen.

35. In welchen Laden gehst du gern?
Elektrofachgeschäfte. Das Warum erkläre ich ein andermal.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Zur Zeit mag ich gerne den Moscow Mule Cocktail. Ansonsten Weißwein.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?
Ja.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
Bin ich doch schon.

39. Willst du immer gewinnen?
Möglichst ja. Und jeder der etwas anderes auf diese Frage antwortet ist ein Lügner.

40. Gehst du in die Kirche?
Bei Begräbnissen.

Hier geht e zu Fragen 1 – 20
Hier geht es zu Fragen 41 – 60

 

Re:publica 18 / Tag 1

Huiiiii was für ein Tag.

Aber der Reihe nach. Ich war mehr als zeitig hier, weil nicht so besonders gut geschlafen hatte und machte dieses tolle Foto, das ich mir als Poster vorstellen könnte

Es ist so toll wieder hier zu sein!!! Und ich weiß dass es Leute gibt ganz dolle Bauchschmerzen haben dass sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht hier sein können.

Nach der obligaten Begrüßung von Tanja Häusler, Markus Beckedahl, Johnny Häusler und Andreas Genhard ging es gleich los mit dem Thema Wie eine algorithmische Welt unterminiert werden kann, von Dana Boyed.

Sie zeigte ganz klar anhand von einfachen Beispielen wie man durch Fakeaccounts gewisse Informationen bei Suchmaschinen und Netzwerken boosten kann und erklärt warum das so ist. Zudem zeigte sie warum man bei gewissen Begriffen( und das habe ich auch schon bei harmlosen Beispielen gemerkt) grundsätzlich falsche Antworten bekomme.

Es sind keine schönen Aussichten die uns Dana Boyed präsentierte ich hätte anschließend einen Schnaps gebraucht.

Das ist ein Pressefoto das man mir zugespielt hat. Miss Maning im Vordergrund und ich dahinter.

Danach ging es gleich weiter mit der Whistleblowerin Chealsea Maning. Es entstand ein bisschen Tumult und es wurde ein emotionales Interview. Was ich hier ein bisschen seltsam fand, war dass die beiden Moderatorinnen ihr Fragen stellten, die man einer großen Visionärin stellt, was sie nicht ist.  Dass sie damals sich gegen die eigene Regierung gestellt hat und der Welt gezeigt was die USA tatsächlich da tun, ehrt sie sehr. Und sie war auch ganz gerührt über den Empfang und sie stand mehrfach kurz vor den Tränen.

Mein persönliches Highlight war dieser Herr oben. Bernhard Pörksen erklärte ganz klar warum es keine Filterblasen gibt. Richtiger wäre ein Filterclash. Ich hoffe dass es diesen Vortrag als Video zu nachsehen gibt, denn es ist sehr spannend was der Herr den ich bis dato nicht kannte, erzählt.

***

In der gleichen Halle wurde es dann anschließend sehr voll. Die Journalisten Debatte mit ziemlich bekannten Gesichtern von ARD und ZDF. (Ich persönlich finde das ja interessant, das die ganz großen deutschen Medien inzwischen auch große Stände auf der Re:publica haben) Es ging um Fake News und um Neutralität in Zeiten von AfD und Co.

Anschließend machte ich ein bisschen Pause, weil es auch einfach sehr viel Info in sehr kurzer Zeit ist. Ich freute mich auch meinen Landsamann Ranga Yogeshwar.

Und jetzt wurde ich leider ein wenig enttäuscht. Ich fand seinen Vortrag soso lala. Der Titel Mensch und Maschine: wer programmiert wen?, war spannend. Aber das was Ranga brachte, auch wenn er das sehr gut kann und auch keinen Augenblick langweilig war, so war es doch eher ein Kessel Buntes, das nicht so zusammenhängend war wie ich es mir gewünscht hätte.

Davor schmiss irgendeine deutsche Ministerin eine sehr peinliche politische Rede, bei der viele verschämt an die Decke oder auf den Boden schauten.

Nach Ranga machte ich Schluss weil ich noch eingeladen war. Dadurch verpasste ich zwar die alljährliche Predigt von Sascha Lobo, aber die werde ich im Netz nachholen.

Der 1.Mai in Berlin

Nein das wird keine Bestandsaufnahme was alles an Demos hier stattfand oder wo sich gar geprügelt wurde.

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Wer hier schon länger mitliest wird gemerkt haben dass ich ein Hotel am Kurfürstendamm habe. Etwas weiter oberhalb gibt es zwei Theatersäle. Die Komödie und das Theater am Kurfürstendamm. Es war sehr lange ein Politikum was damit passieren soll dann der ganze Block inklusive der zwei Theater soll abgerissen werden, und das seit Jahren schon. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie die Direktion (die beide Theater betreut) das aushält seit über 10 Jahren, nicht zu wissen wann endlich Schluss ist.
Ich habe vor sechs Jahren ein Theaterstück dort betreut, das eine Koproduktion mit Luxemburg war.  Es hieß Tag der Gnade von Neil LaBute. Regie: Herbert Knaup. Mit Désirée Nosbusch und Roman Knižka. Premiere hatte es in Luxemburg und wurde ein Jahr später nach Berlin und Hamburg verkauft. In Berlin lief es fast einen Monat lang und ich machte lediglich die Übergabe an die Maskenbildnerin vor Ort.
Damals war schon alles auf der Kippe und keiner wusste ob das Theater an Ende des Jahres noch stehen würde. Doch ich kam mit den Jahren immer wieder her, die Theater standen immer noch und es wurde noch immer gespielt.

Doch jetzt steht auf den Plakaten: Letzte Spielzeit vor dem Abriss

Auf einem der Fotos steht aber auch das es im Herbst weitergeht im Schillertheater. Also wird es mit der Komödie weitergehen, aber anderweitig. Und doch kommen legendäre Theater weg, die noch aus den 20er Jahren stammen.

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Am Nachmittag ging ich dann zur Berlin Station um meine Tasche mit Werbematerial, das Armband zum Eintritt und und das Ümhängedingsda abzuholen dann brauch ich morgen nicht so früh los.

Und könnten wir bitte für die nächsten drei Tage so schönes Wetter wie heute haben?(siehe Foto unten) Danke.

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Und dann noch ein Kleinigkeit in eigener Sache. Da es in Deutschland eine Reihe neuer Datengesetze gibt, (die meiner Meinung nach schon fast Maulkorbgesetze sind!!) nahm ich es zum Anlass und habe den Haftungsausschluss ergänzt und angepasst.
Ich möchte betonen dass dieses Blog unter luxemburgischem Recht läuft und nicht unter deutschem Recht auch wenn die Datenschutzerklärung eine deutsche Erklärung ist, die zu 100% zutrifft.
Ihr könnt das alles unter Alles über joel.lu nachlesen.