Berlin 5

Ich liege bzw sitze noch auf der Matzatze in Fränks Wohnzimmer,von dem Hochbett kommt ab und zu ein Laut. Laute die sich anhören wenn man am Abend davor seinen Kopf in 2 Ricard, ein Bier und 2 Gläser Wein gesteckt hat.Ja genau so. Nicht grad die schlimmste Form dieser Laute halt so dazwischen.
Grad eben hat mein „Rückschlag“ angrufen. Ich verspüre nichts. Nicht mal das Gegenteil was eine Eiseskälte wäre.
Ich mach mich jetzt auf die Socken. Ich habe ein paar Schnappschüsse vom Potsdamer Platz versprochen.

Berlin 4 Blasen an den Fußsohlen

Es ist tierisch heiss hier. In der Nacht kühlt es auch nicht sehr viel ab. Die museumsinsel war heute dran und obwohl ich sehr spät aufgestanden bin habe ich insgesamt anderthalb Museen geschafft. Die alte Nationalgalerie in der eine permanente Ausstellung ist von großen Meistern in Malerei und Skulpturist. Nicht zu vergessen den berühmten Denker von Auguste Rodin in ich fast reingerannt wäre.


Somit habe ich endlich die Caspar David Fridrich Bilder gesehen die ich schon als Kind von zu hause aus kannte , weil meine Eltern gerahmte Kopien davon haben.

Ein weiters Hightlight war im Museum die Ausstellung über Preraffaeliter. Dort hätte ich gerne ein paar Fotos geschossen aber man durfte nicht. Das Eingangsplakat ist hab ich aber hier.

Und dann noch ein paar weitere Fotos die ich so im gleichen Umfeld gemacht habe.


Die ellenlange Schlange um in den Reichstag in diese Kuppel zu kommen.


Der Fernsehturm am Alexanderplatz


Das ist bei Fränk gleich um die Ecke, die Zionskirche.

Das habe ich in einem kleinen versteckten Park zwischen Siedlungen gefunden nicht vom Hackischen Markt.

Und dann ist hier noch was ich recht seltsam fand. Ein Man der eine art Mahnmal gleich beim Brandenburger Tor hegt und pflegt. Auf seiner Homepage erfahrt ihr mehr darüber. (von der möchte ich mich aber ganz besonders distanzieren!!!)

Und morgen ist ein neuer Tag mit neuen Fotos und wie es scheint noch heisser als heute.

Berlin 3 Zwischendurch

Schon seltsam wenn man plötzlich nicht mehr seinen gewohnten Zugang zum Internet hat. Es ist ja nicht so dass ich jeden Tag rund um die Uhr darin surfe aber die kleine tägliche Dosis muss schon sein. Heute nachmittag werde ich mich ein wenig auf der Museumsinsel umsehen. Fotos? Ja klar. Es soll ja noch etwas mehr Kunst hier rein.

Berlin 2 Na also….geht doch!… GEHT DOCH!!!

Samstag 7 August 2004 17:27 Berlin Prenzlauerberg im Wohmzimmer von Fränk

Ich war den ganzen Nachmittag mit Stephan unterwegs, den ich bei meinem vorletzten Berlinbesuch kennengelernt habe. Wir hatten ein sehr aufschlussreiches Gespräch das uns beiden weitergeholfen hat. Seitdem ist meine Welt um ein gutes Stück klarer und aufgeräumter.Ihr könnt euch an diese etwas seltsame Geschichte mit den Rückschlag erinnern? Stephan war da mit drin verwickelt obwohl es sich eigentlich nicht um hin handelte sonder noch eine andere Person.

Es ist richtig heiss hier. Aber nicht so schwül wie es in Luxemburg der Fall ist. Der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ist viel geringer. Fränk liegt irgendwo an einem See und läßt sich von der Sonne durchbrutzeln.
Das mit den online gehen ist so eine Sache hier. Ich war vorhin im „Frida Kahlo“, ein Restaurant mit südländischen Gerichten. Da hatte ich dann auf der Terasse plötzlich eine WLAN Zugang, und ich konnte das erste Posting abschicken. Mit ein wenig Hickhack wohlgemerkt, aber es ging.

***

Samstag 7 August 2004 22:24 Berlin Prenzlauerberg im Wohnzimmer von Fränk

Ich habe im Gewühl all der CD’s und Videos eine DVD gefunden. Suddenly last Summer mit Elizabeth Taylor und Montgomery Clift. Ich hatte ihn mal vor zig Jahren im Fernsehen gesehen konnte mich aber kaum erinneren. Es ist einer der Klassiker den man unbedingt gesehen haben sollte. Sehr spannend gemacht und ab einem gewissen Moment fast irrelal obwohl er von Anfang bis Ende eine klare und logische Story erzählt.

Mich wurmt es dass ich nicht wie gewöhnlich wie zuhause online gehen kann und meine Postings alle zeitversetzt publizieren muss. Es gibt jedoch nicht weit von hier ein Café am Weinberg das ebenfalls, so hat es mir die Bedeingung bstätigt, einen acess point hat. Das werd ich dann mal gleich morgen früh ausprobieren.

***

Wir haben es jetzt doch geschafft endlich ein Zugang in der Wohnung zu haben. Uff. Ich hatte schon Entzugserscheinungen.

Berlin 1

3:53 /Samstag 7 August 2004 / Berlin Prenzlauerberg in der Wohnung von Fränk

Es wäre auch zu schön gewesen um wahr zu sein. Das mit dem so fix und schnell online gehen geht dann wohl doch nicht…
Dieses Posting erhaltet ihr zeitversetzt…..seuftz
Wie konnte ich anehemen dass das alles so reibungslos klappen würde.Insgeheim hatte ich gehofft dass ich bei Fränk auf dem PC mein Log schreiben könnte. Denkste, der PC ist hinüber.
Ich hatte schon mal andeutungsweise was von Fränk erzählt. Fränk ist Lebenskünstler in Reinform. So chaotisch wie er ist sieht auch seine Wohnug aus. (Nee so schlimm ist dann doch nicht) Er hat extra aufgräumt und sauber gemacht bevor ich gekommen bin. Er ist eigentlich sehr nett.
So…mittlerweile ist es schon nach 4:00 Uhr morgens….ich werde jetzt versuchen zu schlafen. So in richtig aler Studentenmanier; auf einer Matratze im Wohmzimmer….

To be (online) or not to be

Das hier ist das letzte Posting von Luxemburg aus. Am späten Nachmittag werde ich in den Flieger steigen und Berlin fliegen. Ich hatte vor ein paar Tagen geschreiben, das ich nicht weiss ob das richtig ist oder nicht. Bezüglich dessen auf das ich hier nicht näher eingehen möchte ist das noch immer so. Aber andererseits freue ich mich sehr auf Berlin. Ich werde diesemal die Stadt von einer anderen Seite kennenlernen und das ist gut so. Frank ist darin wahrscheinlich doch etwas anders und da bin ich gespannt drauf. Wie ich dort online gehen kann weiß ich noch nicht. Ich weiss nicht ob dort einen WLAN Zugang habe. Wäre schön wenn es so wäre wie in Cannes, wo es überall funktionnierte.
Wir werden sehen.
Ein Posting pro Tag sollte aber schon drin sein.

Verleitet und abgehört

Mir fiel, als ich das letzte mal die CD von Basia in die Favorits eingesetzt hab und den Link dafür setzte, bei Amazon in meinen Empfehlungen die neue CD von Matt Bianco auf. Als ich dann reinhörte, sang mir Basia entgegen… ja, ich weiss… aber ich konnte sie doch unmöglich NICHT kaufen.
Bis auf einen Titel der mir nicht gefällt weil Basia mir da etwas zu viel Vibrato in der Stimme hat, ist die CD großartig. Es ist fast so als ob Matt, Basia und die anderen nie weg gewesen wären. Hier ein Ausschnitt aus einer Bewertung der ich voll und ganz beistimme:

Das diese Akteure sich zwanzig Jahre später wieder zusammenfinden war für mich die freudige Überaschung schlechthin in diesen tagen, als ich es bemerkte; und um es auch klar zu sagen: das Album ist gut, es ist richtig gut gelungen. Nur eben zwanzig Jahre danach – es fehlen die typischen Beats der 80er, es ist alles etwas weicher, runder, harmonischer, aber auch reifer und erfahrener, abgeklärter, aber es hat eben auch nichts von seiner Leichtigkeit und unverkrampften, ansteckenden gute Laune verloren, und es bietet musikalische Qualitäten in seinen Arrangements, die dem üblichen Radiogedudel für die Youngsters doch bei weitem abgehen.

Eine weitere CD die ich im gleichen Atemzug bestellt habe (War ein Tip der mir gleich mitempfohlen wurde…die Amazon sind da echt fies gut drin!!!) ist von Thill Brönner. Ich bin sie grad am Hören. Und sie ist bis jetzt nicht schlecht. Sehr loungiger Jazz mit eine leicht verrauchten Stimme.

Lange Tage

Wenn die Tage sich in die Länge ziehen und man die docle vita genießen sollte, ist es manchmal eine echte Herrausforderung hier ein Posting zu schreiben von dem man hofft dass es nicht allzu belanglos erscheint. Die Kunst etwas zu sagen bzw. zu schreiben ohne wirklich eine richtige Aussage gemacht zu haben. Radiomoderatoren kennen das auch. Für mich ist es auch der Fall. Ich überlege dann lange im Vorraus was ich schreiben soll. Bis jetzt hatte ich noch keine der brühmt berüchtigten Schreibblockaden. Im Gegenteil, wenn nichts besonderes zu berichten ist, ist es um so schöner hier zu schreiben, weil dann alles möglich ist.
Heute ist aber nicht so ein Tag. Ich habe mir so einiges vorgenommen. Banksachen müssen erledigt werden. Meine Koffer für Berlin muss vorbereitet werden. Und für die Theaterproduktion stehen noch ein paar Sachen an die ich unbedingt aus dem Weg haben will bevor wegfahre.
Es gibt wasl zu tun. Packen wir’s an. (Und kein schlechtes Gewissen mehr!)

Freitag?

Nein heute ist noch nicht Freitag.
Freitag ist ein Wochentag.
Es ist auch der Name des Eingebohrenen aus der Geschichte von Robinson Crusoe.
Und es ist der Familienname von 2 Brüdern aus der Schweiz die vor Jahren die Idee hatten aus gebrauchten LKW-Planen Taschen herzustellen.Die mittlerweile zum Kult gewordenen Freitag Taschen. Es gibt verschiedene Modelle, aber da die Planen ja bedruckt sind wird jede Tasche einzigartig. Auf ihrer Homepage ist überigens ein Flaschprogramm, mit dem man sich seine eigene Tasche zusammenbauen kann. Die wird dann ganau so nach den Vorstellungen angefretigt. Ich war eben sehr versucht mir eine Tasche machen zu lassen…

Frühlingsrollen

Es wird dunkel draussen. Nach all den Tagen knalliger Sonne sind Gewitter angesagt.
Erstaunlich wir früh ich heute morgen aus den Federn gekommen bin. Obwohl, als der Wecker düdelte, war mir im ersten Moment nicht so ganz bewusst warum. Ich hatte versprochen, ich würde heute all meine chinesischen Kochkünste zum besten geben und jede Menge Frühlingsrollen machen… Da es aber hier im Ort kein Geschäft gibt das einigermaßen gut sortiert ist in dem Zeug bin ich extra nach Luxemburg-Stadt in einen chinesischen Supermarkt. Es ist ein langezogner Laden mit ellenlangen Regalen, auf denen jede Menge undefinierbare Sachen angeboten werden. Ich wollte z.B. helle und dunkele Soyasosse. Da hat man echt die Qual der Wahl. Am skurilsten sind die Süssigkeiten. Limonade mit Jellystücken (Grütze) drin…brrr. Sogar eine Schweppessorte gibt es mit dem Glibberzeug…
Hat jemand von euch schon mal Frühlingrollen selbst gemacht? Das ist zwar nicht so sehr schwer, aber ganz schön viel Arbeit. Ich war den ganzen Morgen damit beschäftigt. Frühlingsrollen macht man nicht 2,3 Stück, sondern gleich 20, 30 Stück. Den rest den man nicht ißt friert man ein.

So jetzt versuche ich noch ins Philo zu gehen, obwohl es draussen gar nicht gemütlich aussieht.

Bin ich das?

Ich sitze noch immer im Büro aber an dem anderen Tisch mit dem Laptop. Ich kann nicht genau sagen warum, aber in letzter Zeit schreibt es sich besser auf dem Laptop als auf der normalen Tastatur vom großen PC. (die vom TPC will ich gar nicht erst in Betracht ziehen…das ist Klimperei)
Es ist kurz nach 12 und ich bin in einer etwas seltsamen Stimmung. Heute war ein innerlich sehr unruhiger Tag. Ich habe nichts getan ausser ein wenig Shopping. Das Seltsame daran ist, dass ich immer gleich ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich gar nichts mache. Z.b. könnte ich mich ja jetzt noch mehr anstrengen und versuchen ein paar Sponsoren zu finden die die Theaterproduktion unterstützen, die ich Ende des Jahres leiten werde. Ich könnte z.B. auch statt nur hier rumzusitzen endlich mal das Buch von Earlene Fowler fertiglesen. Ich könnte…ich müßte…ich sollte…mich selber unter Druck setzen damit endlich was Kreatives(noch besser Handfestes) dabei rauskommt!
Es gibt so vieles was ich noch in Angriff nehemen müsste und es dann doch nicht tue. Weil der Tag zu kurz ist? Weil es unangenehme Sachen sind?
Warum stell ich mich über diese bisweilen sehr belanglose Dinge immer wieder in Frage?
Oder anders ausgedrückt, warum glaube ich immer dass ich ein Riesenfaulpelz bin?
Bin ich das ?

Neue An-(Ein)sätze

Ich habe ein anderes Auge eingesetzt. Das kommt aus der Überlegeung heraus, dass das Tagebuch „Augenblicke“ vermittelt die nicht nur meine sind, sondern auch oft von anderen Menschen handeln. Ich habe sie zwar miterlebt, aber deshalb nehme ich sie nicht für mich in Anspruch.
Hier mein Auge was davor im Profil stand.

Wo diese Überlegung her kommt? Nun ich denke dass man jedem Menschen das belassen soll was ihm zusteht und ihm gehört. Es ist doch etwas zu einfach sich mit fremden Federn zu schmücken. Es fängt schon mit dem Foto an, das ich erst kürzlich aus dieser Datingseite rauskopiert habe ( Ein paar Einträge vor diesem) Es gehört mir nicht.
Hört sich alles etwas verworren an. Für mich ist das aber irgendwo richtig.

Das schwarze Auge ist ein didgitales Bild das ich vor langer Zeit mal selbst erstellt habe.
Wenn ihr mein Auge vermisst— in diesem Eintrag steht es. 🙂

Im Garten sitzend

Ich war gestern in Köln. Ich sollte eigentlich erst heute nach hause kommen, war aber schon gestern abend zurück. Ich habe zu ersten mal meinen Navigator, der im TPC mit drin ist ausprobiert. Es funktionniert ganz gut. Aber in Köln selbst war es schwieriger. Köln ist im seit ein paar Monaten eine riesige Baustelle. Es wird eine neue Straßenbahn von Nord nach Süd gebaut. Irgendwie kamm mein kleiner TPC nicht damit klar.
Ihr wollt Beweise dass ich dort war? Bitte!

Ich habe jemand dort kennengelernt, der eine Behinderung hat. Er heisst Peter. Überigens jemand den ich bis dato von der Art noch nicht kannte. Ein Contagan Behinderter. Im Vergleich zu anderen Contagan geschädigten Menschen ist er körperlich nicht so schwer behindert. Er ist gehörlos und eine partielle Gesichtslämung. Ansonsten ist er körperlich fit.
Was mich am meisten an ihm erschreckt hat war nicht die Tatsache dass er behindert ist, sondern wie sehr er meinem verstrobenen Bruder ähnelt. Er ist genau so gross, hat den gleichen Gang, die gleichen Bewegungen, die gleichen schwarzen Locken und teilweise soger die gleichen Manieren. Soger Charakterähnlichkeiten. Das einzige was ich vermisste war sein Lächeln. Es war richtig unheimlich. Ich sah mich jemandem gegenüber den ich seit lagem vermisse und doch war er es nicht.

*

Als ich gesterne abend nach hause kam, schaute ich noch mal kurz bei Else ins Log. Ich habe da diesen Text gefunden.

waere das nicht schoen?

Schöner Gedankengang gell? Manchmal schreibt die Gute auch Stuss.(Jaaaa, ich auch!) Doch dann wieder Sachen die so atemberaubend gut sind, dass ich vor Neid erblasse.

„Wäre das nicht schoen…wenn man einen schlussstrich ziehen koennte unter alle menschlichen kontakte, die man aus unerfindlichen gruenden aufrechterhaelt, obwohl sie weder einem selbst noch dem anderen guttun?“

Wenn ich den Text auf mich beziehe, dann merke ich dass ich eine ganze Reihe von Dingen die sie aufführt praktiziere. Seit ungefähr 5 Jahren habe ich alle Beziehungen zu Menschen die mir nicht gut taten abgebrochen. Ich umgebe mich nur mit Leuten die mir wirklich etwas bedeuten und die ich mag.Logischerweise Schrumpft der Kreis dabei enorm.

Wenn ich den Satz auf die Familie auf mich beziehe, muss ich sagen, dass ich keine andere Familie haben möchte. Die Anzahl ist mit Jahren sehr geschrumpft, und überig geblieben sind nur 3 Stück an denen ich sehr hänge.
Alle anderen Ansätze aus dem Text sind etwas utopisch aber schön wären sie.

Baloonspotting

Na endlich!!! Mein frühes Aufstehen heute um 6 wurde ja nicht belohnt. Ich war richtig enttäuscht. Und dann heute Abend so gegen 7 sah ich zum Fenster raus…und siehe da, der Himmel hing voll von Ballons. Unter anderem flog eine Cola Flasche mit. Die hab ich dann noch erwischt kurz nachdem sie gelandet war. Das Balloonspotting könnte glatt ein neues Hobby von mir werden. Es war schon irgendwie aufregend ihnen mit dem Auto hinterher zu jagen.

Die Favorits

sind aktualisiert worden. Basia kam hinzu.Ich kenn sie schon seit Jahren, habe sie aber in den letzten Wochen wieder für mich neu entdeckt und liebe ihre Musik mehr als zuvor.

Kurzfristiger Auftrag

So könnte man das nennen was ich heute morgen hatte. Gestern abend klingelte das Telefon und heute morgen musste ich schon ran. Ein Fotoshooting für ein Servicedienst. Mit einem netten jungen Mann, der den Reaparateur mimen sollte. War ein schnelles Shooting. Um 9:30 dort, um 11:00 schon wieder weg. Besser kann man es nicht haben. Wenn die Aufträge alle so wären.

Ausmisten 3

Bei der Aktion vom letztn Mal hatte ich euch von dem Tagebuch erzählt. Es vielen mir aber auch eine Reihe von Fotos in die Hände. Eine davon hab ich eingescannt.
Die Skyline von Atlanta während der Fahrt über den Highway durch die Frontscheibe aufgenommen. Das war 1999 im Frühjahr.

Schnarch

Nix war mit Ballons heute morgen. Ich bin so spät wach geworden, dass ich sogar fast den Film im Kino verpasst hätte.
Ich sitze jetzt bei meiner Tante, bei der ich mich zum Essen eingaleden habe. Sie hat sich vor kurzem ein Laptop gekauft, und noch von recht weing Ahnung davon.
Deshalb auch jetzt nur ganz kurz.
Später mehr, vielleicht dann sogar mit ein paar Ballon Schnappschüssen.

Ausmisten 2

Wie war das von eben vorhin? Ballons? Nee heut noch nicht. Ich dachte es sei schon so weit, ich Dummerchen. Heute waren erst die Feierlichkeiten mit Eröffnung und Reden u.s.w. Morgen um 7 geht’s los. Ich hab mir den Wecker gestellt.
Ich habe heute stattdessen eine grosse Räumaktion in meinem Büro gestartet. Es war dringend nötig. Das eine Regal bog sich bedenklich durch wegen der Unmengen Papierkram. Dabei fiel mir ein Heft in die Hände. Mein 2 Tagebuch was ich 1985 begonnen hatte. Also vor fast 20 Jahren. Mal abgesehen vom Schreibstil der bisweilen sehr mühsam und schlecht ist, waren eine Reihe von Gedanken und Lebenszielen darin die ich bis heute nicht aus den Augen verloren habe. Da war ich dann doch irgendwie stolz. Andere Passagen sind mir so fremd dass ich dachte ein anderer hätte sie geschreiben. Und doch ist es meine kindliche naive Schrift. Heute hab ich eine Sauklaue dagegen
Ein ganz seltsames Gefühl wenn einen die Vergangenheit aus solchen Untiefen einholt…

Ein Spatziergang ist jetzt noch angesagt, mit Kaffee im Philo.So spät ist es ja noch nicht. Vielleicht mit TPC!?!?

Pläne

Die Tage ziehen langsam vorüber und ich fröhne der Muße. So in etwa kann man das beschreiben was ich tue. Ich habe heute einen Flug nach Berlin gebucht, ich kann noch nicht sagen ob das falsch oder richtig ist. Ich werde dort bei einem Freund übernachten den ich schon ewig seit fast 15, wenn nicht mehr, Jahren kenne. Er wohnt seit über 10 Jahren in Berlin. Er heisst Fränk und ist Künstler in jeder Hinsicht. Theaterkünstler, Performancekünstler, Filmemacher, Maler, Überlebenskünstler. Ich habe ihn letztes mal nur kurz gesehen als ich Berlin war. Er ist ein Teil meiner Vergangenheit in der alles noch etwas kommunenhafter war und alles bis auf den letzten Blutstropfen totdikutiert wurde. Ich fand ihn letzts mal sehr verändert vor. 10 Jahre gehen nicht spurlos vorbei.

Am Montag werde ich ebenfalls für einen Tag weg sein. Ich werde nach ewiger Zeit mal wieder nach Köln fahren. Ich bin gespannt. Das letzte mal als ich dort war, hab ich mir eine Show von David Copperfield gesehen. Und das ist schon ganz schön lange her.

Wenn ich morgen bzw heute (himmel es ist schon fast 2 Uhr!!! Ich kriege das nie weider hin bei Zeiten ins Bett zu kommen!!!) den Hintern aus dem Bett geschwungen bekomme, werde ich versuchen ein Ballons vor die Linse zu bekommen.

Unterwegs mit TPC

Was TPC heisst dürfte inzwischen klar sein. Für alle die noch nicht gecheckt haben; Taschen PC !!!

Villa thaï montag 20.56
Ein neuer Chinese ist heute aufgegangen. es ist nicht der einzige hier im ort, auf gleichen stelle war schon mal einer. Der neue Besitzer aber hat eine völlig neue Karte. Mit japanischen und thailändischen Gerichten und natürlich chinesischer Kost. Sie springen hier zu 3 bedienugen rum. Eine ist zu viel denn so groß ist das Restaurant nicht.

cafe aal echtenoach montag 22.30
das ist so seltsam das muss ich erzählen. Ich war eben noch im philo´soff´ als ich plötzlich die idee hatte noch einmal durch echternach zu schlendern und ein paar nachtaufnahmen zu machen. Hier ist überigens eine davon.

Ich habe mich anschließend in das cafe aal eechternoach gesetzt weil ich noch lust auf einen kaffee hatte. Als ich an der theke sass haute mich urplötzlich eine frau von hinten an, knuffte mich der faust voll in die schulter und fragte mich ob ich schwul geworden bin. Als ich den kopf drehte merkte sie plötzlich, dass sie mich mit jemanden verwechselt hatte.
Sie erbleichte und murmelte kurz eine entschuldigung. Da ich sie aber auf eine vernichtende art und weise angesehen hatte,(sie wußte ja nicht, dass das wörtchen „schwul“ nicht so falsch war) war es ihr derart peinlich das sie mir unbedingt erklären musste, dass sie jemand anders gemeint hätte, der vorhin an der theke gesessen hätte.

Das essen war überigens nicht so besonders in der villa thai.

Kleine Fototour

17:15 cafe philo´soff
Ich sitze im café philo´soff auf der vorderen treasse mit meinem taschen pc und beobachte die leute in der fussgängerzone. Die touristensaison ist auf dem höhepunkt angelagt. Es ist alles vollgestopft mit menschen, dass es keinen spass macht spazieren zu gehen. Einfacher und interessanterist es, einen freien tisch auf einer terasse zu bekommen und dem ganzen vorbeiziehenden volk zuzuschauen.
ich könnte über jeden der hier vorbeigeht ein paar worte sagen, aber es geht so schnell und ich komme nicht nach mit schreiben. Viele bleiben andächtig vor den eingang des cafes stehen und bewundern die vorderfront deshauses die ganz im jugendstil gehalten ist. Genau mir gegenüber ist ein souvenirladen mit andenken die bisweilen so kitschig und häßlich sind,dass man sie fast wieder als schön oder kult bezeichnen könnte. In der mitte des ganzen wirrwarr stehr ein großer ständer mit sonnenbrillen,von dem ich mindestens schon 20 stück gekauft habe. sonnenbrillenfan?… Ich? Nee!…


Ein sprachengewirr um mich herrum aus dem ich vieles verstehe und manches überhaupt nicht. Ich kann nicht einmal nachvollziehen welche sprache da überhaupt gesprochen wird.
Wenn man eine zeit lang die klamotten der leute ansieht, merkt man schnell dass die touristenmode in den letzten 10 jahren sich kaum verändert hat.
Manches verändert sich doch. Doch wird es einem erst bewußt wenn man sich fotos anschaut.

Anschließend habe ich noch einen lägeen Spaziergang durch Echternach gemacht. Irgrendwann kam ich dann bei der Peter & Paul Kirche an und es fing an langsam zu nieseln. Da war dann nichts mehr mit Taschen Pc unter einem Baum schreiben. Aber ein paar fotos hab ich von der Tour gemacht die unter anderem durch den Park führten. Da sind ein paar Klassiker dabei das Pavillion, das man auf fast jeder Postkarte von Echternach wiederfindet. Aber auch ein kleine Sachen die einem nicht sofort auffallen.

In Philo saß mir niemand gegenüber


Die Sauer, ein Fluss, der die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg bildet


Blume am Ufer


Pvillion im Park


Figur des heiligen Willibrord in einer Nische bei der Peter und Paul Kirche

Es wird langsam hell

Die Uhrzeit dieses Postings wird in Analen meines Logs eingehen. Nein ich bin nicht schon wach, sondern immer noch wach. Ich war gestern abend auf einer Grillparty bei Freunden in Wiltz. Es war einer der gaaaanz relaxen Abenden, mit vielen Diskussionen und Gesprächen über alles und gar nichts. Belangloses Zeug und tiefschürfende Erkentnisse.
Ich bin in Urlaubsstimmung. Ich bin am überlgen wie und wohin ich fahren soll, oder ob ich es nicht doch lieber sein lassen soll weil in den nächsten Monaten eine kleine finanzielle Dürreperiode auf mich zukommt. Und ich kenne mich wenn ich wegfahre, ich werde Unmengen an Geld ausgeben.
Und doch freue ich mich auf die nächsten Wochen, denn sie werden mir wieder diese Art von Glücksmomenten beschehren, die ich immer dann habe wenn ich mir nichts vorgenommen habe. Dann ist alles möglich von Buch lesen über ein Abenteuer oder selbst ein Abenteuer erleben.
Mir geht es gut.

Ciao

Gestern war die letzte Vorstellung der Choucroute Royale. Nach 48 Vorstellungen ist ist jetzt endlich Schluss. Ich bin froh dass es vorbei ist und traurig zugleich. Es war eine wunderschöne Produktion. Ich kann mir jetzt gut vorstellen was es heisst ein Stück über ein Jahr lang zu spielen. Hier in Luxemburg ist das nämlich so nie der Fall. Die meisten laufen in den kleinen Theatern meistens 10 bis 12 mal und dann ist aus.
Zum Abschluss noch ein Foto der ganzen Crew.

Ein Tag ohne Posting

…habe ich mir gestern gegönnt. Ich hab dann ein schlechtes Gewissen, aber es muss auch ab und zu mal sein.(nicht das schlechte Gewissen, sondern das Nichtposten…!!wie kompliziert!!)
Das nächste grosse Ereignis bahnt sich in meiner Gegend an und das werden schöne Fotos. Der Mobilux Trophy, ein Heissluftballon Wettbewerb, ist dieses mal auf dem Echternacher See(der Link vom See führt nur auf ein Foto, eine richtige Homepage habe ich nicht gefunden).

Von den Organisatoren aus hört man dass es einer der größten Wettbewerbe weltweit sein soll. Am 28 Juli geht’s los.
Ein paar Fotos davon gefällig?

Ausmisten

Ich habe jetzt mal eine Stunde lang meinen Pc ausgemistet. Zumal der Download Folder war so voll mit uralten zeug was ich entweder nie benutzt habe oder Trialversionen die schon lange nicht mehr gültig sind.
Dabei bin auf eine Sammlung alter Fotos gestoßen wo ich nicht mehr wusste dass ich die noch hätte. Fotos noch aus dem alten Jahrtausend. Selbstgebastelte Postkarten für Weihnachen, Desktop Hintergründe, Fotos von mir mit meiner allerersten Webcam. Da kommen fast nostalgische Gefühle hoch.
Wie? Ihr wollt auch etwas davon sehen? Na gut. Aber ich warne euch, es wird schnulzig werden.


Meine Urgrossmutter

Mein allererster selbstgemachte Desktophintergrund


Meine erste personalisierte Grusskarte zu Weihnachten die ich irgendwo im Net stibitzt hatte.

„Och wie süüüüüüß! Mehr!“
Nein, das reicht fürs erste. Zuviel Schmalz ist ungesund.

Beaufort Teil 3

Das Wetter schlägt mir aus das Gemüt. Draußen geht die Welt unter. Es regent in Strömen und man bekommt schon richtige Herbststimmung. Nur gut dass ich am Sonntag in Beaufort war, heute wären solche Fotos nicht machbar gewesen.

Das ist ein Ausschnitt des unteren Bildes

Zu später Stunde

Ich habe heute glaube ich was verbockt was nicht hätte sein müssen…
Es ist überhaupt die letzten Tage sehr schwierig klare Gedanken zu fassen und im hier und jetzt zu leben. Ich schweife beständig ab. Irgendwo sind immer wieder Bilder in meinem Kopf die ich nicht abschalten kann.
Himmel! Das hört sich an als ob ich kurz davor stünde verrückt zu werden.
Nee nee, keine Angst, soweit kommt’s nicht. Ich weiss ja woran es liegt. Ich versuche halt diesen „Rückschlag“ zu verarbeiten, und das geht nun mal nicht von heut auf morgen.

Hier noch ein paar Bilder von Beaufort.

Ob das zu Ausstellung gehört, weis ich nicht genau. Es hängt in der Schule in der Kuppel und seiht so aus als ob das dort bleiben würde. Auf der ersten Etage des Gebäudes stellt nämlich ein Künstler Glasbilder aus, die dem Glasobjekt sehr ähnlich sehen.


Eines der Bilder das im Rahmen eines Zeichentrickfilmes benutzt wurde.


Und das ist mit Abstand mein bestes Foto. Ich mag dieses Bild sehr. Spiegelt ein weing mein Inneres wieder.

Gern würde ich mehr darüber berichten aber ich habe mir leider keine Notizen während dem Rundgang gemacht. Irgendwo fehlt mir auch die Motivation dazu mehr machen.

Gebt mir ein wenig Zeit, das wird schon.

Art in Beaufort Fotos

So jetzt aber…
Hier sind sie dei ersten Abzüge des kleinen Dörfchen Beaufort das sich während einer Woche in ein Künstlerdorf verwandelt.
Ich bin baff wie viele Fotos etwas geworden sind. Allen voran die Skulpturen sind schön geworden.
Hier kommt die erste Auswahl


Weitere werden folgen

Unvernunft

Heute war ich nun endlich in Beaufort auf dem schon lange angekündigten Art in Beaufort. Und es gab viel zu sehen. Morgen gibt es davon eine kleine Auswahl an Fotos. Heute nicht mehr, ich habe mindestens 100 Stück gemacht und die müssen erst noch ausgewählt und verkleinert werden, sonst veruscht wieder alles hier.

Anschließend nach einem langen Spatziergang war ich im Philo und habe mir die Literaturen vorgenommen, die ich schon länger in der Tasche mit mir rumschleppe. In der stand am Ende ein klener Artikel über Listen, Charts und Hitparaden im Ineternet.
Ich hoffe das geht in Ordnung mit dem Publizieren hier.
Der Artikel liefert eine Sichtweise die nicht so verkehrt ist.

Listen der Unvernunft
Im Internet wird die Welt zu einer einzigen Hitparade

Die Tabellarisierung der Welt schreitet unaufhaltsam voran: Charts regieren das Dasein, Listen, wohin man nur schaut. Nicht nur, dass wir im «Focus» (www.focus.de) und anderen Service-Heftchen unentwegt die «zehn besten Mobiltelefone im Test», «3300 Investment-Fonds im Vergleich» und Ähnliches aufbereitet bekommen – auch Literatur, Film und Kunst werden in einschlägigen Bestenlisten zu überschaubaren Rankings verwurstet. In der flüchtigen Moderne mit ihrem permanenten Zwang zur (Aus-)Wahl scheint die Sehnsucht nach entlastender Übersichtlichkeit grenzenlos. Orientierungswissen ist gefragt, und da universal taugliche Wertmaßstäbe fehlen, müssen die Waren- und Dienstleistungstester ran.

Natürlich steckt dahinter ein Programm konsumistischer Lebensstil-Optimierung, «Vergleich macht reich», heißt es denn auch kurz und vielsagend auf der «Focus»-Website. Im Amerikanischen gibt es für dieses Listenwissen den schönen Begriff «Listology». Das klingt wissenschaftlicher, als es ist; die abertausenden Hitparaden auf der maßgeblichen Website www.listology.com haben mit pseudo-objektivem Fakten- und Herrschaftswissen nichts gemein. Vielmehr findet hier eine basisdemokratische Wiederaneignung des Listenwesens statt; ein Ranking von unten gewissermaßen. Jeder ist aufgerufen, seine persönlichen Präferenzen zu vercharten. Im Dauertakt geben die User ihre aktuellen Hitparaden zu diesem und jenem ein: «Die besten Anfangssätze in literarischen Werken», «Sechs Dinge, die man als über 30-Jähriger in Finnland tun kann», «Mögliche Wege, wie die Welt untergehen könnte», «Berühmte Personen, die mich nerven» oder einfach «Meine derzeitigen Idole».

Ein maßloser Geschmacks-Subjektivismus herrscht vor, weshalb denn auch jede Tabelle endlos online debattiert wird. Aber keine trügerische Stabilität stellt sich dabei ein, stattdessen werden die ohnehin schon unübersichtlichen Medien, Märkte und Meinungen noch weiter verflüssigt. In den besten Momenten erinnert das an die befreiende Weltaneignung des Teenagers, der beim Einschlafen seine neuesten Rangordnungen mit den zehn besten Freunden, den zwanzig aktuellen Lieblingssongs und den fünf blödesten Lehrern ausheckt. Bevormundende elterliche Ratschläge wie von «Focus»-Papa Markwort braucht bei www.listology.com jedenfalls niemand, die selbst ernannten Meister der Listen sind längst überlistet.

Aram Lintzel

Ich könnte mir jetzt glatt die Frage stellen ob ich meine Musik- Bücher- und Filmlisten nicht rausnehemen soll. Nee, werd ich nicht tun.