Neue Tastatur, Salat & the lonely Schnuller

Sehr ruhiger Sonntag von dem es nichts weiter zu berichten gibt.Jedoch machte am Sonntagabend meine Tastatur schlapp und wollte nicht mehr. Sie ist inzwiachen weit über zehn Jahre alt, überstand zwei Umzüge und eine neumodische Tastatur aus Bambus, die aber schneller kaputt ging als anderen die ich je davor hatte.   Doch ich muss zugeben dass das Bambusteil ein Hingucker war.

Also war der erste Gang am Montag in den Fachmarkt. Es gab wieder eine Logitech, die etwas teurer sind, aber wenn diese hier genau so lange hält wie ihr Vorgänger kann ich mich nicht beklagen.
Weil ich Luxemburg keine eindeutige deutsche Tastatur bekomme, (wenn ich explizit eine deutsche im Laden bestelle bekomme ich meistens eine QWERTY  statt eine QWERTZ) muss ich deswegen nach Trier.
In Luxemburg gibt es meistens AZERTY Tastaturen was den Französischen geschuldet ist. Zugegeben der Unterschied zwischen QWERTZ und QWERTY ist nicht riesengroß, doch das Getue einen Umlaut zu schreiben macht mich wahnsinnig. (ö, ä und ü sind auf der gleichen Taste wie è, é und à  groß und klein. Das ß fehlt ganz)

Ich fuhr mit den Zug nach Trier, was wieder einmal sehr entspannt war.  Eine Stunde hin eine Stunde zurück verschafften mir die Zeit die Tageszeitung gründlicher zu lesen als sonst.

Am Abend traf ich mich mit der A. im Bovary.
Es gab Salat:

Schmeckte gut aber an der Vinegrette kann man noch arbeiten. An meine reicht sie bei weitem nicht.
Wir redeten lange noch über die Geburtstagsfeier und einen weiteren traurigen Fall, von sehr guten Freunden die einen tragischen Unfall erlitten haben. Mehr möchte ich darüber nicht schreiben.
Doch kenne ich das Gefühl wenn man einen Menschen von heute auf morgen verliert. Es zerbricht etwas innerlich was nie wieder in Ordnung kommt,  so als ob man ein Körperteil amputiert bekommen hätte…

***

Am Nachmittag fand ich bei der Bushaltestelle diesen traurigen Schnuller. Er lag so einsam und verlassen da, gab aber ein schönes Fotomotiv her.

Der Tag danach & Post

Autsch!
Dabei hatte ich gar nicht sooo viel auf der Geburtstagsfeier getrunken. Ein Glas Champagner zu Anfang, dann zwei Gläser Weißwein über dem Abend verteilt… und sehr viel später noch ein Ramborn.  Ich musste weitgehend fit bleiben denn ich musste noch mit der N. zurückfahren.  Aber sehr viel gegessen hatte ich auch nicht weil ich am Tag davor sehr übertrieben hatte.
Ich wachte also mit einem Brummschädel auf, der sich, obwohl ich ihn sehr pflegte, den ganzen Tag immer wieder meldete. (Bitte keine Mitleidsbekundungen. Ich habe NIE Mitleid mit jemandem der einen über den Durst getrunken hat und am allerwenigsten mit mir selbst!)

Die D. schickte mir ein Foto aus Paris wo sie das Wochenende über mit einer ganzen Bande an Freundinnen verweilt.

Großartig! Das erinnert sehr an die Self Portrait Serie von Vivian Maier.

Am Nachmittag zog ich los in die Buchhandlung meines Vertrauens und orderte zwei Bücher zwecks einer Besprechung für die  kommenden NO ART Sendungen. Die Stadt war so proppenvoll mit Touristen, die immer überall stehen bleiben egal ob mitten in einer Passage oder einem Eingang.  Mich macht das bisweilen wahnsinnig. Benehme ich mich auch so wenn ich in der Fremde bin?  zudem war das Straßenfestival mit vielen  Künstlern voll im Gange. Allein auf der Place Guillaume waren drei verschiedene Spektakel zu sehen.

Ich verzog mich ins Renert und las ausführlich die beiden letzten New Yorker Ausgaben,

Wieder Zuhause fand ich ein Päckchen von Frau Klugscheisser im Briefkasten.

Ich hatte vor Tagen auf Twitter gefragt:

Frau Klugscheißer wusste es und schickte mir umgehend die DVD!
Dankeschön! Das nächste mal wenn wir uns sehen, revanchiere ich mich. Aber so was von!!!

Der runde Geburtstag der A.

Ein längerer Mail Verkehr mit der K. aus dem Reisebüro meines Vertrauens.
Die Winterreise nimmt langsam Formen an.
Der letzte Satz lässt mich erzittern vor Freude.
Am liebsten würde ich gern alles hier verraten, doch bis es so weit ist ist viel abzuklären und zu organisieren.

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Am Abend dann endlich der runde Geburtstag des A.,  wo ich und viele andere eine Feier organisierten hatte,  doch die A. hatte keinen blassen Schimmer.
(Darum schrieb ich die letzten Tage im Blog auch von einem ‚Ding‘ das ich besorgen musste, denn ich weiß dass die A. sporadisch hier mitliest)
Wir hatten alles so eingefädelt dass sie dachte, sie würde mit mir und ihrer Freundin V.  einen kurzen Abstecher zu der N. machen, die ja noch immer Zuhause mit ihrem gebrochenen Fuß rumliegt.  A. vermutete dass wir danach in einer Disco landen würden…
Die A. war sehr grantig gewesen die letzten Tage weil die runde Zahl ihr ein wenig zu schaffen machte und weil sie den Verdacht hatte dass so gar nichts passieren würde.
Die V. holte die A. ab und  die Mutter der A. schickte ihr eine SMS um ihr zu sagen dass sie noch bei einen Nachtisch für die kleine Feier abholen sollte. In der Zwischenzeit hatte sich die gesamte Familie und die besten Freunde bei der Mutter der A. eingefunden. Ich hatte derweil auch die N. mit einem Taxi zu der A’s. Mutter gefahren. Alle warteten im Garten.  Ihr Mutter hatte  den ganzen Garten mit Luftballons und kleinen Stehtischen dekoriert.

Das verdatterte Gesicht der A. war all die Mühe wert gewesen.
Als sie dann sah dass ihr Bruder extra aus Brüssel gekommen war konnte die Tränen nicht mehr unterdrücken.

Ein schöner Abend und es wurde spät, sehr spät…

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Per Twitter eine schöne Reportageserie über im DLF gefunden über die  portugiesische Community  in Luxemburg.

Moseltal statt Atlantiküste / Portugiesen in Luxemburg

 

Abendessen mit der M.

Die M. kenne ich schon seit ewigen Zeiten aus der ‚alten Heimat‘. Das letzte Mal als ich sie sah war vor ein paar Tagen gewesen, als ich von Innenstadt zurück nach hause ging. Großes Hallo. Wir verabredeten uns zum Abendessen,

Apéro nahmen wir im Renert.  Zu Anfang umging ich den Umstand dass wir uns über lange Zeit gar nicht gesehen hatten und erst wieder an der Beerdigung ihres Mannes., dem B. Doch letztendlich sprachen wir doch darüber.
Ich gab ihr den Blogeintrag zu lesen den ich damals über ihn geschrieben hatte.

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Fürs  Abendessen hatte ich die Skybar ausgesucht die die M. nicht kannte.

Neu auf der Karte waren die gefüllten Weinblätter mit der kleinen leichten Schaumsoße. Ich hab die Dinger noch nie besser gegessen.

Auf einen letzten Espresso ging es dann noch zu der M. nach hause. Sie wohnt schon lange nicht mehr in der alten Heimat, sondern in einem Vorort der Stadt. Ein sehr schönes Apartment.

Und dann begann ich wieder den großen Fehler noch zu später Stunde einen Espresso zu trinken. Ich lerne es nie….

Dienstag und Mittwoch

Ab und an nehme ich mir auch einen Tag frei im Blog.

Ist ja nicht so dass ich dass  bloggen MUSS sondern weil ich es WILL.

Dabei hätte ich berichten können, dass ich am Tag davor mit der D. und der A. nach Remich ins Tapas Street fuhr. (D. und A. kennen sich durch mich aber beide zusammen war eine neue Kombi) Das spanische Restaurant erwähne ich seit Jahren schon immer wieder im Sommer. Ein schöner gemütlicher Ort wo bei schönem Wetter ein wenig das Gefühl aufkommt, irgendwo im Süden zu sein. Dabei ist es nur an der Mosel.

Beide hatten mitbekommen was mit Marie Sophie passiert ist. Es entstand eine längere Diskussion darüber. Aber in vielen Punkten waren wir uns alle einig.

Einen wunderschönen Beitrag hat die Kaltmamsell über Sophie geschrieben. Und genau so möchte ich sie in Erinnerung behalten.

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Ich erwachte am Mittwoch sehr früh, da ich aber keine Verpflichtungen am Morgen hatte drehte ich mich noch einmal um und schlief durch bis halb zehn. Ich erwachte mit dem Gefühl das an Schlaf endlich nachgeholt zu haben was die letzten Tage fehlte. (Dabei ist das ein absoluter Trugschluss! Man kann Schlaf nicht nachholen! Schlaf den man verpasst hat ist weg!)

Ich las die Tageszeitung und bereitete ein paar ‚Dinge‘ vor, von denen ich wieder einmal nicht berichten kann… Aber in ein paar Tagen, versprochen!

Am Nachmittag fuhr ins Reisebüro meines Vertrauens. Die K. war hocherfreut mich wiederzusehen. Ich hatte ihr schon vor Wochen eine Mail geschickt, dass ich Ende des Jahres wieder reisen möchte. Aber diesmal wird es keine Weltreise werden.

Es geht wieder nach Australien, denn da gibt es noch so einiges zu sehen. Der ganze Monat den ich das letzte mal dort verbrachte reichte nicht aus. Anschließend geht es weiter nach Neuseeland. Das Land das ich noch so gerne gesehen hätte und das mir verwehrt blieb. Ich hatte mir überlegt ob ich Neukaledonien auch noch mitmache, allein aus dem Grund um der Insel meinen innerlichen Teufel auszutreiben. Wir erinnern uns…

Doch letztendlich finde ich dass mein Blinddarm dort gut begraben liegt und ich ihn nicht unbedingt besuchen muss. Zudem ist die Insel kein wirkliches Urlaubsziel, das viel zu bieten hat.

Am Abend speiste ich im Grünewald und gönnte mir seit langem mal wieder ein Baba.

 

Wellness fürs Gefährt und neue Mitgliedskarte

Lange geschlafen. Ich hatte noch ein wenig nachzuholen vom Wochenende. Bloggen und noch ein paar Termine festzurren für die nächsten Tage.

Ich machte ein paar Besorgungen für die N. die zu hause in ihrer Wohnung sitzt mit ihrem Robocopschuh, den sie aber nur bedingt anziehen kann.

Anschließend fuhr ich den Wagen zur Wellnessstation. Eine Innen- und Außenreinigung war dringend nötig. Zudem kann ich es nicht durch ein Waschstraße fahren, wegen dem Stoffdach. Aber es stört mich nicht weiter, denn er wird immer wieder mit größter Sorgfalt gereinigt und sieht wie neu aus, was den hohen Preis absolut rechtfertigt.

Ich fuhr mit dem Bus zurück in die Innenstadt. Aus Gründen die ich hier nicht erwähnen kann begab ich auf die Suche nach einem ‚Ding‘. Dieses ‚Ding‘ musste eine gewisse Größe und Farbe haben, die ich mir dafür vorstellte. Doch meistens wenn etwas ganz bestimmtes sucht ist man erfolglos. Ich fand letztendlich eine nette Alternative.

Zwischenzeitlich setzte ich mich kurz ins Vis-a-vis auf die Außenterrasse und schrieb ein wenig im Blog vor. Die WordPress App wurde dafür nochmal überholt und ist inzwischen sehr zuverlässig. Nur das Fotohochladen klappt noch nicht so wie ich mir das wünsche.

Kurz nach zwei ging zu den Nationalarchiven um mir eine Mitgliedskarte ausstellen zu lassen.

Das wird für eine Weile ein neuer Arbeitsplatz für mich. Warum kann noch ich nicht verraten.

Dann war es auch schon wieder Zeit den Wagen abzuholen.
Für meine Luxileser:  die Firma ist etwas weiter draußen in Howald und heißt Car Protect Center.

Es fängt an wieder wärmer zu werden. Hinzu kommt dass mich die letzten Tag nicht ganz unberührt ließen  und mir immer noch viele Gedanken im Kopf herumschwirren.
Dann hilft nur eines:

Ein Eis aus der Bonomeria.

Überlegungen & Überzeugungen

Die schreckliche Nachricht von Sophie hat mich dann doch mehr mitgenommen als ich dachte.

Da sich alles ein wenig verschoben hat im Blog, denn das gestrige Posting behandelt den halben gestrigen Tag mit, kann ich nur vom Nachmittag berichten. Ich war zu einer Grillparty geladen, die mich aus den Trübsinn riss und mich über Stunden sehr zum lachen brachte. Doch da ich die Nacht davor nur wenige Stunden geschlafen hatte, war ich kurz nach 16:00 nichts mehr wert.

Zuhause dann spuckte mir Sophie noch lange im Kopf herum.
Ich hatte sie nur einmal gesehen auf dem großen Fest in München.

Ich bin nach wie vor entsetzt  und wütend über die Unverhältnismäßigkeit des enormen Schadens der entstand, und der Aufdeckergeschichte des Spiegels.  Es steht in keinem Verhältnis zueinander.  Ich hoffe nur dass es für Investigativjournalisten eine Lehre ist und sie in Zukunft achtsamer sind, und vorab überlegen was für einen Schaden sie anrichten.

Das ist meine persönliche Überzeugung und jeder Kommentar der sich auch nur im geringsten nach einer „rechtschaffenden Krähe“ ( siehe vorigen Blogbeitrag) anhört, wird erst gar nicht erscheinen und/oder gelöscht.

Im Gedenken an…

Ich war die Nacht davor sehr spät heimgekommen.
Ich hatte die K. besucht und ihr zum Geburtstag gewünscht. Ich hatte ihr Blumen mitgebracht:

Die K. hatte Sie nicht gekannt und ich erzählte von Ihr.
„Was für eine traurige Geschichte.“, meinte die K.
Auf dem Rückweg, morgens um 3:00, fuhr ich mit den allerletzten Tropfen Benzin zurück, weil ich vergessen hatte zu tanken.  Ich sah mich schon fernab von allem, mitten im Wald ohne Sprit am Straßenrand stehen…

***

Heute Morgen versuchte ich Texte von Ihr wiederzufinden. Die Texte die mich so sehr berührt hatten, die mich zum schmunzeln brachten, zum nachdenken, die mich zu Tränen rührten.  Im archive.org wurde ich fündig, aber es ist nur ein Bruchteil des ganzen.
Es ist egal ob es der Wahrheit entspricht oder nicht.
Es ist das einzige was von Ihr bleibt!
Sie ist nicht mehr da!

Am Morgen mit den Füßen im Garten stehen.
Tau an den Fußsohlen.
Nur vorsichtig auftreten. Was weiß man schon über die Feen, die morgens im Garten tanzen? …

(Marie Sophie Hingst)

Sie glaubte an die Macht des Wortes.
Doch Sie zerbrach daran.

Adieu Sophie.

Freitag ohne Verpflichtung

Gleich am Morgen sehr betroffen gelesen dass Rutger Hauer bereits am 19. Juli verstorben ist.
Ich hatte vor Jahren einen Film mit ihm gedreht (der zugegeben sehr schlecht war) Doch fand ich ihn als Menschen  sehr angenehm und nett.  Später dann hatte ich noch einmal Kontakt mit ihm über seinen YouTube Kanal FilmFactoryShorts.  Es hatte eine Schule  für junge Regisseure gegründet

.  Er bewog viele davon ihre Kurzfilme dort hochzuladen, damit sie ein weltweites Publikum erreichen. Damals war Youtube noch nicht was es heute ist. Ich hatte sehr viele Filme aus seinem Kanal im Blog verlinkt, (2010) weil die ganze Welt wieder Kopf stand wegen der Fußball WM und ich dagegen halten wollte.
Er machte damals schon Vlogs über alle möglichen Themen aus der Filmbranche.

Seine legandärste Rolle war aber in Blade Runner.

Time to die…

 

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Am frühen Nachmittag besuchte ich die N., die gestern operiert wurde. Es geht ihr soweit gut. Wir setzten uns in die Vorhalle zu Oberweis.
Warum haben nicht alle Krankenhäuser einen Konditor von diesem Kaliber? Schon allein aus moralischen Gründen wäre das gerade in  Krankenhäusern überall sehr von Nöten.
wir tranken gemütlich ein Kaffee, derweil die N. auf die Visite vom Chirurgen wartete die, wie sich später herausstelle erst für den nächsten Tag angesetzt ist. Anschließend kaufte ich noch ein paar Dinge fürs Abendessen ein.

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Ein großartiges Interview gesehen mit Michelle Obama über ihr Buch Becoming.
FB Link. Das komplette Interview war sonst nirgends zu finden.

Die Vivian Maier Galerie

Sehr viel Haushalt erledigt, da draußen ja nicht wirklich was ging.
Zudem hatte sich ein Arbeiter des Bilderrahmenladen angekündigt. Die Vivian Maier Fotos sind fertig eingerahmt!

Und hängen!
Und es sieht sehr gut aus!
Ich hatte leichte Bedenken weil man mir schwarze Passe-partout empfohlen hatte. Jetzt bin ich sehr froh darüber, denn die Fotos stechen noch mehr hervor.
Und wieder eine weiße Wand weniger. So langsam wird das was.

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Am Nachmittag fotografierte ich den Temperaturmesser in der Straße. Nur damit man mir glaubt dass es tatsächlich 41 Grad waren.

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Und dann war da noch was mit der FaceApp, die ich schon vor Ewigkeiten mal geladen hatte aber dann wieder entfernte weil sie nervte und letztendlich nicht so gut war. Doch man hat daran gearbeitet. Und die Fotos wie am man 20-30 Jahren aussieht sind inzwischen sehr gut.

St. Nikolaus lässt grüßen. Das Foto sollte ich in 30 Jahren überprüfen ob es denn der Wahrheit entspricht.

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Ich bin nach wie vor fasziniert von dieser alten Kochsendung mit Marie-Thérèse Ordonez alias Maïté die die INA nach und nach auf YouTube bereitstellt.

Das Rezept, Hühnchen  mit einer Quarkfüllung gewürzt mit Armagnac, Estragon und Kerbel werde ich ausprobieren.

Ein weiterer Tag in den Archiven

Die Temperaturanzeige in meiner Straße am frühen Abend um genau 18:24, als ich aus den herrlich temperierten Archiven kam. Also muss es am Nachmittag noch heißer gewesen sein.

Doch bevor ich dorthin fuhr, besuchte ich die N. im Krankenhaus. Ich hatte ja berichtet dass sie sich den Fuß gebrochen hat. Allerdings wird sie erst morgen operiert.  Ich schob sie mit dem Rollstuhl in den Innenhof, wo es aber auch schon sehr ungemütlich war, wegen der Hitze. Doch für sie war es schön draußen zu sein.

Dann ging es ab in die Archive für einen weiteren Nachmittag.  Ich war sehr froh darüber, da der Bau ein alter Bau mit dicken Mauern ist, und so schnell die Hitze nicht reinlässt.  Im Konferenzraum oben unterm Dach war es warm aber nicht unangenehm.  Diesmal ging es um die alten Bestände von 782 bis 1795.  Die längste Zeitspanne, wo es am wenigsten Material gibt. (die Archivare drücken das immer in Metern aus, hier sind es nur 700 Meter) Die Archivarin die dafür zuständig ist erklärte uns, dass dies weitgehend mit der französischen Revolution zu tun hat, die auch in unserer Gegend alles niedermachte und nur die Dokumente behielt die von finanziellen Nutzen waren.  Ich lernte dabei, dass unsere Gegend seit jeher immer zweisprachig war. Französich und Deutsch, bzw, Moselfränkisch. Eine recht gute Zusammenfassung gibt hier und hier

Man kann inzwischen einen recht großen Teil der Dokumente dieser Zeit online einsehen über die Archivplansuche.
Das älteste Dokument von 782 ist die Schenkung eines Anwesens in Eisenach an die Abtei in meiner alten Heimat.

Anschließend ging es dann raus in die Hitze, die ich aber als nicht so schlimm empfand, weil es eine trockene Hitze war und nicht, wie so oft in Luxemburg, mit einer hohem Luftfeuchtigkeit verbunden.

Zuhause empfing mich eine erstaunlich kühle Wohnung (26 Grad), weil ich alle Fenster und Türen dicht verschlossen gehalten hatte.  Erst kurz nach Mitternacht hatte es soweit abgekühlt dass die Temperaturen innen wie außen identisch waren und ich die Fenster alle öffnen konnte um einmal zu durchzulüften.

 

Heißer Tag & Nationalarchiv

Ein heißer Tag kündigte sich an.

In der Mittagsstunde hatte ich den gestern schon angekündigten Termin,  den sogenannten Reality Check der eines neuen Projektes über die Machbarkeit und die Kosten.  Es lief erstaunlich gut, obwohl ich das Projekt in der Größe um die Hälfte gestrichen hatte.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir in den Nationalarchiven von Luxemburg.  Das Künstlerkollektiv bekommt an zwei Tagen eine intensive Führung durch die Archive, wie man sich anstellen muss um eine Recherche zu beginnen, und was man wo eventuell finde könnte. Hochspannend !!!
Das Gebäude an sich mit seinen 100 Metern Länge ist schon spektakulär.

Diese Aussicht hat von den Fenstern zum Tal hin. Ich habe sie schon sehr oft abgelichtet weil man auf einen Blick die ganze Geschichte des Landes sehen kann.   Die Wolkenkratzer vom Kirchberg mit  den europäischen Institutionen, die unterirdischen Gänge der Kasematten und das Viertel Grund mit seiner Abtei Neumünster, die einst das Gefängnis des Landes war.

Sehr spannend fand ich das Crowdsourcing Projekt. Sie hatten letztes Jahr die Seiten eines Sterberegisters der rekrutierten Soldaten von Napoleon online gestellt, das noch nicht digitalisiert war. Das Projekt bestand darin die Namen der Soldaten und alle anderen Daten, sowie die Todesursache aus den Seiten herauszulesen und in eine Maske einzugeben. Man ging davon aus, dass die Arbeit etwa sechs Monte dauern würde.  Doch es erfreute sich einer solchen Beliebtheit dass man in etwas mehr als einer Woche damit durch war.

Wir wurden durch das ganze Haus geführt und durch die langen Räume in denen Meter an Meter an Dokumenten steht.

Ein Raum erfüllte mich mit Grauen. Es war der Raum aller Dokumente aus den zweiten Weltkrieg und was Gauleiter Gustav Simon alles dokumentieren ließ. Bis auf ein paar wenige Ordner ist fast alles aufgearbeitet und sämtliche Dokumente aus den Ordnern herausgenommen und in Kartonkisten abgelegt. Das Eisen der Ordner rostet mit den Jahren und beschädigt das Papier ebenso wie all die Heftklammern.  Doch ein paar Ordner sind noch zu sehen auf denen explizit drauf steht was sich darin befindet. Das geht von Einschulugen,  bis hin zu Geschlechtskrankheiten.
Die Archivarin die uns begleitete, sagte dass es unglaublich ist, was alles und wie sehr ins Detail unter dem Naziregime alles dokumentiert wurde.

Die Stunden in dem Archiv ließen uns die Hitze draußen vergessen und es war es schon seltsam, dass wir am späten Nachmittag Schluss machten und in eine kochend heiße Stadt entlassen wurden.

Zuhause stellte ich ein zweites mal unter die Dusche, und ging später dann mit der A. in die Skybar, die noch nie dort gewesen war.

Ein herrlicher Abend, denn es ein Gitarrist mit der Sängerin Julie Compagnon zugegen, und wir bleiben weitaus länger als wir geplant hatten.

Reality & Begegnungen

Der letzte Tag meiner Putzhilfe, bevor sie in 3 Wochen in Urlaub geht.
Überhaupt fällt in ganz Luxemburg das Sauberkeitsniveau  während der Sommermonate.  Dafür gibt es eine Erklärung.
In Luxemburg werden der Großteil der Bauarbeiten sowie der Gebäudereinigung aber auch der Haushaltsarbeiten von dem portugiesischen Mitbürgern bewältigt.
Das hat vor allem mit dem Kollektivvertrag im Bauwesen zu tun. Dieser schreibt nämlich 3 Wochen gemeinsamen Urlaub im Sommer und 2 Wochen über Weihnachten vor. Das heißt auf den Baustellen in Luxemburg (es sei denn man hat eine Sondergenehmigung) ist es jetzt während drei Wochen still.  Die meisten der Portugiesen fahren während dieser Zeit nach Portugal.
Meine Putzhilfe die F. macht da keine Ausnahme.

Ich kümmerte mich derweil ein wenig um die N. die mit ihrem Gips zu hause auf dem Sofa sitzt und zum Nichtstun verdonnert ist.  Ich besuchte sie.

Zudem sah ich noch einmal großes Kunstprojekt durch in meiner Funktion als Mitglied das Vorstandes des Künstlerkollektivs. Morgen folgt der sogenannte Reality Check und für die Initiatorinnen wird das leider ein unangenehmer Moment werden, denn geht es um Machbarkeit und Kosten.  Zugegeben ich mag mich nicht in der Rolle des „Teufels Advokaten“, doch einer muss es ja tun.

Da es recht warm den ganzen Tag war und ich nicht die geringste Lust zum Kochen verspürte ging ich Abends zum Chinese King, die eine kleine Terrasse draußen haben.

Es war sehr ruhig dort und ich fotografierte ein sattblauen Himmel mit ein paar kleinen rosa Wolken.

Als ich zurück wollte (ich hatte das Auto zu tanken mitgenommen) wackelte mit eine Frau entgegen, die ganz offensichtlich einen leichten Schwips hatte.
„M’ssieur! Vous pouvez m‘ conduire jusqu‘  Bertrange?“
Bertrange ist die nächstgrößere Gemeinde vom meinem Viertel aus Richtung Westen.  Sie schien den Bus verpasst zu haben.  Ich hätte sie auch dort stehen lassen können aber, da ich ja nichts anderes vorhatte, fuhr ich sie hin.  Sie erzählte mir dann auf luxemburgisch mit einem Akzent den ich nicht richtig zu deuten wusste, dass sie schon lange hier lebe. Sie sei Belgierin mit italienischen Wurzeln.  Als wir dort ankamen fiel sie mir um den Hals und wollte halbwegs knutschen. Ich stieß sie sanft aber sehr bestimmt zurück wünschte ihr einen schönen Abend.
„Dee waerd ech net hunn, awer dat ass jo egal!“, sagte halb vorwurfsvoll.  „Merci, Monsieur!“ Und sie stieg aus.

Münster Tag 2 & 3 – Unwetter, Shopping, Mittelaltermarkt

Am Morgen gingen wir (der A., die N. und ich ) zeitig los in die Innenstadt. Ich fand endlich ein funktionales Serviertablett in der richtigen Größe. Ich wollte schon lange ein etwas größeres haben und nicht mehr das winzige das ich noch aus der kleinem Wohnung hatte.

Zudem fand ich auch, aber nicht weil ich explizit danach gesucht hatte, endlich einen  diskreten und nicht zu großen Türstopper für die Küchentür.  Die Tür knallte in letzter Zeit mehrfach so zu, wenn ich lüftete, dass ich bereits Angst hatte die Fensterscheibe darin würde das irgendwann nicht mehr mitmachen.
Eine weitere lustige Kleinigkeit entdeckte ich durch die N.

Ich wünschte es würde noch etwas unscheinbarer aussehen. Es ist ein Zwitscher Box. Nein, sie hat nichts mit ‚Twitter‘ zu tun, (dann würde sie oft nur laut krähen). Es ist ein Bewegungsmelder der Vogelgesang von sich gibt wenn dran vorbeigeht.

Zu Mittagstisch waren bir bei Sylt am Bült , wie am Tag davor wieder,  in einem sehr netten kleinen Innenhof, abgeschirmt von rechtlichen Trubel der Stadt. Auf dem Menü ein Klassiker:

Zwischendurch ging ein erster kräftiger Regenguss nieder, und weitere folgten.  Doch wir bleiben trocken, da wir in Geschäfte flüchten konnten. Den Abend verbrachte ich dann bei den beiden Zuhause.

***

Am Tag drauf war ein Mittelaltermarkt angesagt.

Es ist schon sehr sehr lange her dass ich einen besucht hatte. Es war zu einer Zeit in der ich just Internet bekommen hatte, noch mit dem K. zusammen war und regelmäßig nach Holzminden fuhr…. An das einzige was ich mich noch von dem Markt erinnern kann ist, dass ich damals des Buch “ Die Päpstin“ kaufte, was just als Taschenbuch erschienen war. Es muss 1997 oder 1198 gewesen sein…

Die N. und der berichteten mir, dass der Markt erst winzig klein gewesen sein sei und mit den Jahren größer wurde. Es wäre einer der schöneren aus der Region.
Ich verrostete  Königsmet, die mich sehr an den Honigschnaps erinnerte, denn es auch von diversen Imkern in Luxemburg gibt.

Und landete ein Foto in meiner whatsApp das meine Pläne bis Montag zu bleiben über den Haufen schmiss.

Die N. hat sich den Fuß gebrochen.

Die elend lange Fahrt nach Münster & ein wunderbares Abendessen

Eigentlich hätte ich  es wissen müssen. Es ist beinahe immer so. Wenn ich verreise kommt im allerletzten Augenblick immer was dazwischen. So auch heute. Ich wollte gegen Mittag los, es wurde ein Uhr.

Als ich über den Kirchberg raus auf die Autobahn wollte, traute ich meine Augen kaum.  Es gab bis jetzt noch kein Unfall, weder mit Fußgänger noch mit Auto. Nein, ein Bus musste sich der Tram in den Weg stellen.

Dann folgte die laaaaange Fahrt nach Münster. Stau an Stau an Baustelle an Baustelle. Das Navi rechnete den Weg mindestens 1000 Mal um.  Bei „normalem“ Verkehr hätte ich dreieinhalb Stunden gebraucht; ich brauchte fünf. Das seltsame war, dass ich nicht einmal das Bedürfnis hatte anzuhalten, ich wollte einfach nur ankommen.

Großes Hallo und Wiedersehen mit der N und dem A. und dem kleinen T.
Da es schon früh am Abend war als ich ankam, ging es auch gleicht weiter in die Innenstadt zu einem richtig tollen Restaurant. Das Spitzner im Oer’schner Hof.

Wir saßen draußen in einem Innenhof, der abgeschirmt vom Rest der Stadt wie eine kleine ruhige Oase wirkt.  Wir hatte das Marktmenü.

Fine de Claire in Entenlebercreme, Tartine von der Entenleber, Apfel, Austern Concassée

Anschließend gab es Elsäßer Saibling sanft gegart, kühler Gurkensud, Buttermilch, Erbsen (nicht abfotografiert, eins vergesse ich immer)

Miéral Ente aus dem Dombes, kurz gebratene Brust, die Keulen „en caillette“, Kornellkirsch-Essig-Jus, kleine Navetten, Sellerie als Choucroute
Milchschnitte, Topfen, Verbene, gebackene und eingelegte Süßkirschen, Portweineis

Vor allem die gebackenen Kirschen mit Marzipan gefüllt waren der Hammer und ich werde das auch versuchen Zuhause nachzukochen.

Ich hatte nicht die geringste Schwierigkeit abends einzuschlafen.

Abendessen im Grünewald

Ein ruhiger Tag mit ein paar Vorbereitungen für die morgige Abreise. Da ich nichts essbares eingekauft hatte, ging ich am Abend in den Grünewald.

Das erste mal dieses Jahr dass ich draußen saß.

Rinderfilet mit Grillgemüse und Kartoffelpüree mit Trüffel. Fleischeslust pur.

Cheesecake à la Grünewald.  Sah hübsch aus, schmeckte ok  aber ich vermisste den Wow Effekt den ich sonst dort habe.

Interview, Entscheidungen und Eis

Mittelprächtig gechlafen
Doch es half nichts ich musste los zu einem Radiointerview vom 100,7  in meiner Funktion als Vizepräsident des Künstlerkollektivs.
Es verlief eigentlich recht gut obwohl ich nicht so sehr vorbereitet war wie ich es mir gerne gewünscht hätte.

Dann über die Mittagsstunde hinweg eine lange und schwierige Sitzung vom Künstlerkollektiv. Es mussten Entscheidungen getroffen werden, die meiner Meinung etwas zu sehr aufgeschoben worden waren.  Nun ja:  Mit den Entscheidungen selbst bin ich auch nur  mittelglücklich.

Dann am Nachmittag ein Eis, als Belohnung für den ganze morgendliche Gequassel.

Gleich anschließend fuhr ich noch einmal los wegen Alice und wurde im dem seltsamsten Laden in dem man sich den Crémant am wenigsten erwartet, fündig. Einer Tankstelle!

Dann nochmal intensives Papierkram und Mails abarbeiten, für all die Projekte die für die Zukunft anstehen.

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Kochtutorials gibt es wie Sand am Meer.
Eines das mir aber sehr gut gefiel von einer Italienischen Großmutter die Tomatensoße für die ganze Familie einkocht.

Eine Ausstellung und neues ‚Arbeitsmaterial‘

Da der Montag so ruhig war musste ich Dienstag ran.  Ich lieferte die Fotos von Vivian Maier im  Einrahmungsladen meines Vertrauens ab.  Nächste Woche sind sie fertig.

Dann ging es weiter nach Gervenmacher in den 100% Lëtzebuerg Laden.  Da ich am Wochenende bei Freunden sein werde und die mich gebeten hatten doch bitte ein wenig Alice mitzubingen, wollte ich ihn dort kaufen, da er dort etwas billiger ist. Das scheinen aber noch viele andere zu wissen, denn es war keiner mehr da… Also werde ich morgen wohl welchen anderweitig kaufen.

Viele werden sich fragen warum ich immer wieder nach Trier fahre. Nun weil ich dort Dinge bekomme die ich hier nicht so einfach finde. Die Innenstadt von Luxemburg  hat  kein einziges Warenhaus (es soll wieder eines kommen) in dem ich alltägliches bekomme wie zum Beispiel Socken. Klar gibt es genug Edelboutiquen die auch welche verkaufen, doch ich sehe nicht ein warum ich 50€ für das Paar Socken bezahlen soll.
Jedoch merkte ich schon auf dem Weg dorthin, dass Trier ziemlich voll  war. Ich bereute es schon heimlich dass ich nicht mit Zug gefahren war.  Im Parkhaus direkt neben dem Bahnhof wurde ich fündig.  Uff.
Mein Weg führte mich am Dommuseum vorbei in dem ich noch nie war.  Das Plakat irritierte mich:

Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht.

Nun bin ich nicht der große Kenner von Kirchenkunst und bin auch ob meiner kaum bis gar nicht vorhandenen Religiosität, nicht versessen drauf. Doch diese kleine Sonderausstellung ist sehenswert, da sie Morderne mit Religion sehr schön verbindet. Klar gibt es auch ein paar Ausrutscher.
Am meisten mochte ich die Bildhauerarbeiten von Gerald Moroder und Eric Peranthoner.

Auch der Rest des Museums ist es Wert es sich einmal anzuschauen. Da gibt es dann die volle Bandbreite von Jesus am Kreuz, Maria und ein Reihe von Bischöfen zu sehen. Aber, und das ist hier sehr geschickt gemacht, die Figuren vermitteln eher etwas bombastisches und feudales und schüchtern ein, als dass sie zum Beten einladen. Das kommt wahrscheinlich daher dass sie nicht mehr an ihrem original Schauplatz, einer dunklen Kirche, stehen.
Auch die Konstantinische Decke  (die jetzt an der Wand hängt) ist sehr beeindruckend.

Gerne hätte ich ein paar Fotos gemacht, doch wusste ich nicht ob es erlaubt ist oder nicht.  Das Bild oben machte ich klammheimlich als keiner zusah

Ich tätigte meine Einkäufe und fuhr zurück. Ein kleiner Freudenschrei entfuhr mir als ich sah, dass ein Päckchen im Briefkasten lag.
„Mein neues Arbeitsmaterial ist da!“

Für die nächsten NO ART Sendungen, habe ich mir jetzt eine eigene Kamera gekauft!  Dann muss ich nicht jedes mal ins Studio fahren und GoPro vom Sender mitnehmen, die mit Gimbal (ein automatischer Stabilisator)  zwar sehr handlich ist, aber noch immer sehr groß im Vergleich zu dieser!
Auf der Re:publica hatte ich nämlich bei  einem Sitznachbar eine  Cam gesehen von der ich mächtig beeindruckt war, hatte aber nicht gefragt, was für eine Kamera das wohl sei. Mir gefiel nur dass sie so winzig klein ist.  Also suchte und googelte ich solang bis ich sie fand. Nach Rücksprache mit dem Sender wurde sie für gut befunden und ich orderte:

Eine DJI Osmo Pocket.  Kinderleicht zu bedienen und  ich versuchte auch gleich ein paar Aufnahmen damit.  Perfekt!   Ganz großes Kino!

Montag

… ist Ruhetag.

Nach dem verlängerten Wochenende das es wirklich in sich hatte, mit Wiedersehen und Party und noch einer Fete und Konzert und keine Nacht vor Mitternacht im Bett…

Ich kann das nicht mehr so wie früher.

Außer lange schlafen und einem Nickerchen am Nachmittag und lesen und Internet war nichts erwähnenswertes.

Joss Stone in der Alten Heimat

Ich erwachte spät, sehr spät. Noch leicht durch den Wind, setzte ich mich hin und schrieb den gestrigen Eintrag und das dauerte dann doch länger als gedacht. Ich wurschtelte ein wenig ein wenig da und dann war es auch schon an der Zeit in die Alte Heimat zu fahren.

Der H. den ich ja vor ein paar Tagen gesehen hatte, hatte mich gefragt ob ich nicht Lust hätte mir das Konzert von Joss Stone anzusehen. Ich sagte zu und kaufte Karten.

Wir fuhren am späten Nachmittag los und wanderten noch ein wenig durch die Stadt, die früher um diese Jahreszeit bereits die absolute Hochburg für Touristen aus Belgien und Holland war. Es war die letzten zwei Wochen im Juli immer so voll, dass oft kein Durchkommen mehr war. Doch das ist alles lange her und ist schon lange nicht mehr so.

Großes Hallo mit dem H. und vielen anderen die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte.

Das erste Konzert des Abends war Donny McCaslin, der Saxophonist von Davis Bowie’s letztem Album, der einen unglaublich guten Sänger mit dabei hatte.

Ich gebe zu seine Stilrichtung, die im Jazz-Rock Bereich liegt,  ist nicht so sehr meins. Aber urteilt selbst:

Nach kurzer Umbauphase kam dann die Headlinerin des ganzen Festivals. Joss Stone.

 

Ich habe das Gefühl dass ich sie schon sehr sehr lange kenne und ihre Musik auch schon sehr sehr lange höre. Doch stand da vor uns eine junge Frau in langem weißen Kleid, geschätzt wie Ende 20 aussah und das passte irgendwie nicht zu Zeitspanne die ich Kopf hatte. Die C, die mitgekommen war, googelte. Es stimmt! Joss Stone begann ihre Karriere mit 16!
Und wenn ihr ein Konzert ganz von ihr hören wollt, mit vielen Titeln die ich auch hörte, bitteschön:

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Es folgte noch, da es jetzt endlich richtig dunkel war, die Light & Sound Show

Foto by H.

Foto by H.

Die Lights waren sehr beeindruckend, der dazugehörige Sound weitaus weniger.

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Anschließend ging es zurück. Die D. die mitgefahren war, verstand jetzt auch warum dieses Strecke, die sich eigentlich gut fährt, dann doch gewaltig an einem nagt und man wünscht sich nur noch man müsste sie nicht mehr fahren.

Haare, Looks & Partys

Ich hatte den noch letzten freien Termin zum Haareschneiden bekommen beim Friseur meines Vertrauens. Der letzte Haarschnitt den ich in St. Jean bekommen hatte, war ok, aber nicht kurz genug und hielt dementsprechend auch nicht so lange.
Anschließend ging es fix zum Wochenmarkt.

Unterwegs machte ich ein Foto der Schaufensterpuppen vom Gucci Laden:

Ich habe zur Zeit ganz besonders was Gucci angeht, sehr große Schwierigkeiten mit den Looks die sie erstellen. Wenn das Logo der Marke nicht drauf wäre, könnte man sich den gleichen Look für ein paar Euro mit altem Zeugs vom Flohmarkt erstellen. Dabei seht es aus wie etwas  das ich ausschließlich Zuhause zum Putzen anziehen würde.  Ich kann nicht mehr nachvollziehen was das noch mit Mode zu tun hat. Es sieht zusammengewürfelt und billig aus.

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Ich begegnete auf dem Markt  zwei Lehrern aus meiner Alten Heimat die, so lange ich denken kann ein Paar sind.  Sie hatte  ich in Biologie und ihn in Physik.  Beide sind schon seit einer Weile in Rente erkannten mich aber sofort wieder, was mich sehr freute. Sie wussten sogar noch dass ich in der Schul-Pantomime Gruppe mitgewirkt hatte.

Am Nachmittag bereitete ich alles vor für die  beiden Partys zu denen ich eingeladen war.  die erste war die Sommerfeier von der ganzen Crew von NO ART. Ich hatte zwei Flaschen Alice Hartman mitgenommen die sehr willkommen waren und jetzt kann ich auch das Geschenk zeigen das ich für die J.  (die Chefmoderatorin der Show) in San Sebastian gekauft hatte.

Das ist der Katalog von der Vivian Maier Ausstellung der so konzipiert ist dass man ihn leicht auseinander nehmen und die Fotos einzeln  einrahmen und aufhängen  kann. Das werde ich in den nächsten Wochen in Angriff nehmen, denn ich habe mir den gleichen Katalog mitgebracht.

Es war ein schöner Abend und einer der Kameramänner der an dem Abend zum Grillmeister erkoren war, hielt eine kurze Ansprache bei der wir uns totlachten.
Da manche der Crew früh am Morgen schon wieder fürs Radio arbeiten mussten, gingen die ersten schon kurz nach 22:00 Uhr.
Ich schloss mich ihnen an und ging weiter zu der Gebrurtstagsfete der N.
Eine weitere Feier die sehr ausgelassen war.
Kurz nach 3 Uhr morgens war ich dann zu hause.

 

Das neue Bild

Der Tag gab nicht genug her um ein 12 von 12 zu machen. Den Spaziergang den ich machen wollte, musste ich streichen, dann es regnete und donnerte den gesamten Nachmittag hindurch.

Aber es gab eine große Neuerung in der Wohnung.

Ihr könnt euch noch an den ominösen Tag erinnern an den unser aller Internet bebte?  An dem Tag verleibte ich mich ein Bild in der Galerie 39. Ich stand lange davor in der Ausstellung.  Die Künstlerin Sandrine Ronvaux beschäftige sich mit der Identität in einer ganz speziellen Form mit drei verschiedenen Protagonisten.  Form von Identität ist der Fingerabdruck.
Ich kann mich noch erinnern dass ich als kleines Kind bereits einen Ausweis besaß, den ich damals brauchte, damit mich eine Eltern mit in den Urlaub nehmen konnten.  Ich war glaube ich vier oder fünf Jahre alt und schreiben konnte ich noch nicht. Als Unterschrift  galt mein Fingerabdruck.

Heute kam das Bild an.

Es passt hervorragend zu dem andern Bild von Petyarre das ich in Australien kaufte und dessen Geschichte ich hier aufgeschrieben habe.

Eine Schildkröte & eine Sommerfeier

Das ist…

Tja, ich weiß nicht wie sie heißt, oder ob sie überhaupt einen Namen hat. Sie gehört der A. und wanderte gestern sehr entschlossen durchs Wohnzimmer auf das große Fenster zu uns setzten sich dort in die Sonne.

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Am Abend dann die große Sommerfeier meines anderen Arbeitgebers. Ich fuhr zusammen mit der D. dorthin. Wir hatten uns an der Bushaltestelle verabredet.  Die Feier fand im  Atelier statt. Unterwegs sah ich eine neue Form von Werbung für das eigene Insta- und Snapchatkonto.
Wenn die Busbetreiber schlau sind, lassen sie sich die Werbefläche bezahlen, zumindest die Reinigung davon. Die Namen der Betreiber haben sie ja.

 

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Es war eine schöne Feier. Die Chefredakteurin von Kulturresort, die C.   war sehr stolz auf ihre Crew, denn es waren alle gekommen, was man nicht von allen Resorts behaupten konnte. Es gab wie so oft bei solchen Feiern, eine Fotobox und die C. und ich machten Männchen:

 

Uhr & Gedenken

Ein ruhiger Tag.
Am Morgen traf ich mich ganz kurz mit der D. auf einen schnellen Kaffee in Renert. Ich sauste noch schnell zu Juwelier die Uhr abholen. Sie ist neu uns war eine Liebe-auf-den-ersten-Blick.

Ich hatte sie in Bayonne gekauft.  Das Retrodesign, das grüne Zifferblatt und die quadratische Form überzeugten mich sofort. March LA.B ist ein kleiner französischer Uhrenhersteller, den ich bis dato gar nicht kannte. Ich musste sie jedoch zum Juwelier bringen da eine der Achsen von Anfang an kaputt oder nicht groß genug war, und sie schon zweimal herausgesprungen war.

Am Mittag dann traf ich mich mit einer alten Bekannten, die ich Aufgrund des Ablebends von M. (ich hatte es kurz angedeutet) angerufen hatte. Wir hatten uns zum Mittagessen in der Conter Stuff verabredet, eines der seltenen Restaurants das unter anderen noch luxemburgische Spezialitäten anbietet. In der Innenstadt selbst gibt es fast keines mehr. Wir erinnerten uns an M. und dass wir noch gar nicht so richtig glauben können dass er nicht mehr da ist…

Für den Abend hatte ich weiter nichts geplant und war nur kurz im Rooftop wo es dann anfing zu regnen.

 

Traurige Dämpfer, Nachtrag zum Rosentag & eine Heimkehr

Seitdem ich aus dem Urlaub zurück bin bekomme ich fast täglich einen Dämpfer der traurigen Art. So starb ein Bekannter von mir vor wenigen Tagen, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte den ich aber sehr mochte. Niemand kann mir so genau sagen was passiert ist…
Das gleiche erlebte ich gestern noch einmal mit einem Fotografen aus meiner alten Heimat, dem es schon eine Weile nicht gut ging und in einer Klinik in Spanien verstarb. Er machte vor über 20 Jahren die beiden Abzugfotos von mir.

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Smilla Dankert hatte sehr schöne Fotos von mir am Rosentag gemacht. Jetzt bekam ich vom gleichen Tag  noch ein Foto unaufgefordert zugeschickt von jemandem den ich nicht kenne.  Er/Sie möchte 10 Euro dafür haben.  Sorry aber für 10€  hätte ich gerne ein Bild mit einer besseren Auflösung und in Farbe. Ihr wollt es sehen?
Bitteschön:

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Die A. ist wieder zurück! Nach ihrem langen Aufenthalt in Südfrankreich konnte sie endlich wieder Pablo in die Arme schließen.

 

Ein freudiges Wiedersehen

Am Tag davor, sehr spät, ich hatte den gestrigen Blogbeitrag halbwegs fertig, schickte ich eine DM los und bekam sofort eine Antwort. Also sollte ich heute jemand wiedersehen der mich beim letzten Mal noch MIT Blinddarm gesehen hatte. Wir erinnern uns an meine Blinddarmgeschichte.

Am Morgen arbeitete ich den Stoß an Papierkram ab, der sich während dem Urlaub angesammelt hatte. Kurz vor 11 traf meine Putzhilfe ein und nahm den Berg Bügelwäsche in Angriff. Doch sie war noch keine Stunde hier als sie einen Notruf aus der Schule bekam ihre Tochter würde ins Krankenhaus eingeliefert werden.  Genau das Gleiche war schon einmal während meiner Abwesenheit passiert. Sie zitterte packte schnell ihre Tasche und war im Nu verschwunden.  Ich machte mir Sorgen, doch letztendlich war nichts Lebensbedrohliches passiert…

Und dann kam das Highlight das Tags. Ich wusste es schon vor meiner Abreise nach St. Jean.  Mein Schulfreund H. mit seiner Frau M. und der kleinen R. sind schon seit einer Weile in Europa unterwegs und sind zur Zeit in Luxemburg. Das letzte Mal dass ich alle sah, war  in ihrem Zuhause in Melbourne.

Wir wanderten ein wenig durch die Stadt und gingen ins  Vis-a-vis, das H. von früher her noch kannte als er noch in Luxemburg lebte.  Fürs Mittagessen wurde gefragt ob es bitteschön etwas leichtes sein könnte, den der Abend wäre auch schon mit einem gewaltigen Dinner verplant.
Ich führte sie ins Charles, dessen 20 verschiedene Variationen von einem Ceasar Salad eigentlich keine Wünsche  offen lassen und es war perfekt. Die kleine R. langweilt sich natürlich zu Tode weil es nicht sehr viel für sie gibt, doch dachte ich  an den Park der Villa Lovigny in der auch ein großer Spielplatz ist  und die Kleine war begeistert.

Wir schmiedeten Pläne, so zum Beispiel, dass wir uns am Wochenende noch einmal sehen beim Konzert von Joss Stone.
Und ein weiterer Plan ist auch bereits in Arbeit…aber drüber schreibe ich erst etwas wenn es soweit ist. Nur so viel; es hat unter anderem mit ‚Rieslingspaschtéit‚  zu tun, und ich muss mich jetzt mal mächtig ins Zeug legen und ein paar von diesen Pasteten herstellen, denn nach einiger Recherche, weiß ich jetzt schon dass es nicht so einfach werden wird.

 

Schwimmen & Zuhören

Die Wohnung war am Tag davor immer noch brüllend heiß, weil auch nicht richtig gelüftet wurde. Das holte ich die Nacht nach im dem ich alle Fenster und Türen aufriss und die ganze Nacht aufließ.

Am Morgen dann Schwimmen in dem kleinen Schwimmbad in Belair das nur Samstags und Sonntags fürs Publikum geöffnet ist.  Kein Vergleich mit im Meer schwimmen. Das Wasser fühlt sich fast badewannenheiß an. Zudem ist es ein angenehmes Gefühl wegen dem Salzgehalt  im Meer nicht unterzugehen.

Ich machte ein paar schnelle Einkäufe im kleinen „Cactus“ Belair, der Sonntags geöffnet ist.

Zurück in der Wohnung hörte ich dann die traurige Nachricht im Radio dass João Gilberto verstorben ist.  Einsam, krank und hoch verschuldert. Dabei hat er unvergesslich schöne Musik geschrieben die weltbekannt war. Sein größter Hit ist wahrscheinlich The Girl from Ipanema.

Am Nachmittag machte ich einen Spaziergang durch die Stadt, nachdem ich zuerst beschlossen hatte Zuhause zu bleiben, weil es regnete. Doch das wetter lichtete sich und ich konnte gehen.
Auf der Palce Guillaume war ein Flohmarkt von privaten Haushalten. Ich schlenderte ein wenig und schaute kurz im  Renert  vorbei.

Am kam die N. zum Abendessen. Es gab:

Den Tomatensalat den ich auch schon mit in St.Jean gemacht hatte, aber ein wenig umgewandelt.  Anstatt eingelegte Paprika, von denen ich keine zur Hand hatte nahm ich Artischockenherzen.

Das NAchtisch war in gewisser Weise ein Test. Es gibt hier seit Jahren schon einen Ladurée Laden, der nicht nur Marcarons verkauft sondern auch reguläre Konditortörtchen. Ich meide den Laden meist weil ich seine Macarons sehr sehr süß finde. Doch heute gab ich den Törtchen eine Chance.

Nicht geschenkt was den Preis angeht. Das hier war ein feiner Müreteig gefüllt mit einer Masse aus Pecannüssen und  einer Vanillecreme. Der Deckel oben war weiße Schokolade und die Ränder waren mit Goldblättchen verziert. Es war….erstaunlicherweise nicht zu süß und eigentlich sehr gut, aber für den Preis von 7€ das Stück…nun ja.

Ein langes Gespräch mit der N. geführt, auch was hinsichtlich der nächsten Jahre kulturell auf uns zu kommt.

Der Abendhimmel war wieder einmal ein grandioses Farbspiel

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Meine heißgeliebte Emma Thompson  vor kurzem bei Stephen Colbert über ihren neuen  Film: „It’s basicly  sience fiction.“ Herrlich.

Meanwhile back to Luxembourg

Das Gute: Ich bin wieder heil und in einem Stück zurück

Das Schlechte: Ich habe mich am letzten Tag in St. Jean leicht erkältet und und mein Hals begann zu schmerzen. Doch die D. hatte eine gut ausgestattete Hausapotheke und gab mir ein Halsspray und ein Sirup der die Chose fast ganz wieder in Griff bekam.

Am Morgen ein letztes mal Schwimmen. Ich denke die morgendliche Schwimmrunde werde ich am meisten vermissen.

 

 

Der Flug war erstaunlich unspektakulär obwohl es in dem kleinen Flughafen von Biarritz recht lebhaft zuging und zugleich ein paar größere Flüge ankamen und starten. Der Luxemburgflug war da die kleinste Maschine.

Durch die Erkältung hatte ich Probleme den Druck in den Ohren auszugleichen, was mir in Flugzeugen eigentlich nie passiert. Und so kam es dass ich beim Landen ziemliche Ohrenschmerzen hatte. Es brauchte eine ganze Weile bis es wieder ausgeglichen war.

Zuhause angekommen schmiss ich gleich die Waschmaschine an. Ich sah dass meine Putzhilfe gründliche Arbeit geleistet hatte in den zwei Wochen Abwesenheit. Das kleine Atelier im Keller in dem auch die Waschmaschine steht, war quietschsauber.

Anschließend besuchte ich die N. und wir hatten ein gründliches Debriefing.

Auf einen letzten Absacker ging ich noch zu Fabrice ins Rooftop. Und dann war auch Ende Gelände und ich fuhr nach hause.

St. Jean-de-Luz: Der letzte Tag

Ja leider. Morgen geht es zurück nach Luxemburg. Es ist die längste Zeit die ich am Stück hier war.

Ich hatte ja schon ein paar mal über Azenor geschrieben, die kleine Juwelierin hier vor Ort.  Es ist ein Ein-Frau-Betrieb und sie macht wirklich schöne Sachen.  Von ihr stammt auch mein Monster Goldring.

Ich hatte der D.  ihr Instagram Account gezeigt und darauf befand sich ein wunderschöner Seestern in den sie sich sofort verliebte.  Gleich Anfang letzter Woche gingen wir hin und sie bestellte ihn. Und heute am Morgen, gleich nach dem Schwimmen, hat sie ihn abgeholt.

Anschließend gab es Kaffee in der Pille d’Assiettes Und ich hatte als spätes Frühstück ein Stück Bananenkuchen aber eher wie eine Tarte Tatin.

Sehr lecker und gehaltvoll und ich frage mich wie sie das mit Umstürzen und dem Backen hinbekommen ohne dass die Bananen vollends Brei werden.

Am Nachmittag war es wieder zu heiß um am Strand zu liegen und ich verzog mich in die Wohnung für die schlimmsten Stunden, las und schrieb im Internet, auch arbeitsmäßig war einiges von mir gefordert.  So ganz hört es ja nie auf…

Ich las schon gestern ein weiteren Comic aus den ich aber nicht so ganz empfehlen kann. Er war ok und erinerte mich ein (wahrscheinlich auch durch den Namen) an Hanni und Nanni.

Von Malika Fredjoukh und Cati Baur der erste  Band der Serie Quatre Soeurs / Enid
So wie auch schon der letzte Comic, ist er aus dem englischen übersetzt.
Dabei geht es recht vielversprechend los mit vier Schwestern deren Eltern seit einem halben Jahr verstorben sind und zusammen in dem großen Haus wohnen unter der Aufsicht der ältesten Schwester. Alle 4 Bände behandeln das Leben jeweils einer Schwestern etwas genauer. Dabei wird meiner Meinung nach im ersten Band zu viel Zeit darauf verwendet die einzelnen Charaktere vorzustellen, was es in einem Comic nur bedingt braucht.
Vielleicht sind die anderen Bände besser…

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Am Abend ein letztes Mal in die Boëte, das Restaurant das ich wirklich am liebsten hier mag. Inzwischen kennt man uns und wir bekamen für unser letztes Mahl eine Vorspeise die nicht auf der Karte stand.
Gaspacho mit Shrimps.

Als Hauptgang gab es Adlerfisch, den ich mal wieder nicht abgelichtet habe. Aber es war lecker wie alles was ich je  in diesen Fischrestaurant gegessen habe.

Nachtisch waren Erdbeeren mit Pistatzien:

Und das wars. Ich werde, so wie es jetzt ausschaut, dieses Jahr nicht noch einmal herkommen, denn im September werde ich schon wieder mit ein großen Projekt beschäftigt sein. Vielleicht im Oktober…wir werden sehen. Ab morgen wieder aus Luxemburg.

St. Jean-de-Luz: Briketenia in Guethary

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Doch zuerst ein kleine Spielerei. Es ist das este mal dass ich ein Pano Foto mache, das egal ob senkrecht oder waagerecht, linksrum oder rechtsrum immer richtig steht.

 

Ein ruhiger warmer Tag mit lesen und schwimmen. Ausflug hatten wir keinen geplant. Für den Abend jedoch hatte wir schon seit Tagen einen Tisch im Briketenia bestellt. Es ist das Restaurant in ich letztes Jahr mit der D. zu meinem Geburtstag war.
Wir waren jedoch ein wenig verunsichert weil die Wettervorhersage wieder so einen sehr heißen Tag ankündigte, und das wäre nicht gut gewesen.
Doch es war herrlich.  Auch die zwei Taxifahrer die uns nach Guethary und später zurück fuhren meinten alle beide, dass es wohl zu den besten Restaurants in der Region gehören würde.

Wir hatten das Sommermenü:

-Mise en bouche
-Le thon rouge mariné au vinaigre de bonite,Jaune d’œuf confit, pastèque, betterave cuite et crue.
-La lotte, gomashio aux algues,Crème de polenta et légumes de Jean Luc Garbage.
-Le veau des Pyrénées,Champignons, gnocchis, épinards et abricots au safran.
-La fraise, mousse au citron vert et confit de rhubarbe,Sorbet aux fraises fraîches et verveine.

Sorry dass ich das jetzt nicht übersetzte, folgende Fotos sprechen da für sich.

Als  wir gespeist hatten,  brauchte es gute 30 Minuten bis unser Taxi da war. Wir fuhren zurück nach St. Jean. wo wir uns noch etwas die Beine vertraten am Meer und ich versuchte die Bucht einmal von einem anderen Standpunkt aus zu photographieren, mit all den Lichtern bis hoch nach Sokoa.