Guten Tag Berlin

Der Flug von Luxemburg nach Berlin war so angenehm und ereignislos wie immer.

Am Abend noch schnell ins Reihnard’s weil es halt nicht weit weg ist und letztes mal ganz ok war. Doch muss ich leider sagen dass es in Punkto Qualität nachgelassen hat, und dadurch jetzt wirklich überteuert ist.

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Als ich am Morgen erwachte in dem gleichen Hotel in dem ich auch das letzte mal war, als ich auf der re:publica war, und ich dachte daran, dass ich so oder so hier gelandet wäre. Ich hatte ja geplant, dass die letzte Station der Weltreise, Berlin sein sollte. Dass ich jetzt hier bin fühlt sich irgendwie als ob ich geschummelt hätte.

Beim Frühstück erinnerte ich mach daran, dass es einfacher ist entweder gleich morgens in aller Frühe um halb7 zu frühstücken, oder erst viel später so gegen 10. Dazwischen, von 8-9 ist es ein Unding. Zudem, und das überraschte mich, schien ich einer der jüngsten im Raum zu sein.

Nach dem Frühstück knöpfte ich mir noch mal das Thema Schuhe vor. Und es ging wie gehabt schief. Neben dem Hotel befindet sich ein Camper Laden. Sie haben mehrere neue wirklich schöne Modelle. Doch entweder war meine Größe nicht da oder er passte nicht, oder der Spann vom Schuh war nicht hoch genug (übrigens das Problem, das mir in letzter Zeit die meisten Schuhkäufe vermasselt) Das Universum will nicht dass ich neue Schuhe bekomme.

In der Taunzienstraße fand ich jedoch ein schönes Sommerhemd bei Desigual. (zeige ich euch die Tage)

Nein, nein, das Foto ist echt. Nein ich habe mich nicht geirrt. Ich traute mich zum ersten mal in einen Laden den ich in all den Jahren noch nie von innen gesehen hatte. Käthe Wohlfahrt ist eine Institution und es gibt beim Kuhdamm einen dreistöckigen Laden, nicht nur mit Weihnachtszeug aber fast. Und wenn heute die meisten Geschäfte sehr großzügig mit ihrem Platz umgehen, so ist das hier genau umgekehrt. Der Laden ist zum bersten voll gestopft. Aber es läuft Gott sei Dank KEINE Weihnachtsmusik.

Irgendwann am späten Nachmittag fing es an zu tröpfeln und ich verzog mich ins Hotel und las.

Am frühen Abend war ich mit dem S. verabredet, den ich schon seit Jahren nicht gesehen hatte. Da S. aber morgen früh raus musste, und noch bis nach Weißensee fahren musste, zog ich alleine los, suchte mir ein Restaurant und landete schließlich Maredo weil ich meinen inneren T-Rex füttern musste.  Auch wenn das Maredo eine Kette ist, aber ich bin dort hinsichtlich der Qualität noch nie enttäuscht worden.

Samstag, Sonntag & Links… 2,3,4

Am Samstag war ich nur kurz über den Wochenmarkt, da ich am Sonntag eh nach Berlin fliege, machte ein Einkauf keinen Sinn. Abends überkam mich seit ewigen Zeiten mal wieder eine Migräne, die ich aber sofort als im Ansatz als solche deutete und sofort mit einer hohen Dosis Paracetamol  in die Knie zwang.  Der Auslöser wahr wahrscheinlich der schnelle Wetterwechsel.

Den Sonntag Morgen verbrachte ich mir gründlichem Bloggen und Internetlesen, sowie einer weiteren Runde der 1000 Fragen, die ihr aber erst lesen werdet wenn ich schon längst wieder von Berlin zurück bin. Ich bin am überlegen ob ich nicht die 1000 Fragen Runden von 20 auf 30 Fragen pro Eintrag hochschrauben soll oder einfach immer dann eine Runde Antworten posten soll, wenn sonst nichts besonderes ist.

Eigentlich hatte ich geplant mittags mit der N. essen zu gehen, doch sie war schon anderweitig beschäftigt. Als ich dann nach der Bloggerei sah, dass doch noch so einiges an Haushalt zu tun sei, was gestern wegen der Migräne liegenblieb, stich ich das Mittagessen und legte los.

Am späten Nachmittag fuhr mich die N. zum Flughafen.

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Der Gitarrist Cary Levincamp stammt aus Tasmanien. Er hatt einen Stand auf dem Salamanca Market, wo ich ihn kennenlernte. Er verkaufte seine CD’s und im Hintergrund lief immer eine davon. Da ich dort noch immer davon ausging ich käme erst Anfang Mai wieder zurück, kaufte ich keine CD doch ich nahm seine Visitenkarte mit.

Seine Musik erinnerte mich  zum Teil an der großartigen Tausendsasa Chilly Gonzales und seine Alben Solo Piano I und II, aber eben in einer Gitarrenversion. Seit ein paar Tagen läuft seine Musik auf meinem Player, wenn ich durch die Stadt marschiere. Und manchmal (so wie jetzt) ergreift mich ein sehr heftiges Fernweh und ich wünschte mir ich könnte mich auf einen Schlag 17.000 km weit weg versetzen lassen.

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Ihr kennt Kathrin Passig. (wenn nicht…selber schuld)
Die Kaltmamsell verlinkte die Kontakt Seite ihrer Homepage, bei der ein Zufallsprogramm immer neue Firmen erfindet, wenn man die Seite neu lädt. Warum das so ist erklärt sie in diesem Tweet. Ich habe bei manchen Tränen gelacht.
– Sonderforschungsbereich „Grenzen des Frittierbaren“
– Leitprojekt „Unifying Concepts in Frustration“
– Leistungszentrum „Ursprung und Struktur des Germknödels“
Ach probiert es selbst.

Übrigens ist der neue Untertitel meines Blogs eine Anpassung, die meiner Meinung nach wie die Faust aufs Auge passt.
Luxemburgische Gesellschaft zur Ausbreitung der einheimischen Naturschönheit und des guten Geschmackes

Trier, eine Zeitschrift & alte Heimat.

Irgendwann vor Tagen hatte geschrieben dass ich nach Trier wollte. Und da heute so schönes Wetter war, war der Tag ideal um hinzufahren. Ziel war es nach Jeans Hosen Ausschau zu halten und eventuell ein paar neue Schuhe.
Meine deutschen Leser werden sich fragen warum ich ausgerechnet nach Trier fahre um mich einzukleiden, warum ich das nicht hier in Luxemburg mache. Ganz einfach. Es gibt in der Stadt keinen Laden mehr der mir gefällt, der eventuell noch ein paar ausgefallene Sachen hat; Herrenbekleidung die nicht nach Banker oder Manager aussieht.
Zudem gibt es in Trier einen großen S.Oliver Laden bei dem ich Jeans einfach so aus dem Regal kaufen kann ohne sie anzuprobieren. Sie passen immer.
Gesagt, getan.
Ich dachte wehmütig an an den Schuhladen zurück der schließen musste, in dem so viele tolle Schuhe fand.
Es gibt aber noch einen anderen Laden den ich auch mochte, weil er „meine“ Marke We are…the Originals, führte. Doch als ich hin kam, stand dort:

Trier

Und noch einer weniger!
Als ich die Herrenschuhe durchsuchte kamen mir sehr viele Bekannte aus meinem eigenen Schuhschrank entgegen, die ich teilweise sogar noch in meiner Größe bekommen hätte. Betrübt ging ich weiter.

An einem Zeitungsladen blieb ich wie von Blitz getroffen stehen weil mir etwas eingefallen war, trat ein und kaufte die neue Ausgabe von myself.  Als ich sie öffnete, zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht.

Darf ich euch vorstellen, das ist die Kaltmamsell von vorspeisenplatte.de, Tagebuchbloggerin des Jahres und eine gute Freundin. Sie ist es die mich quasi täglich dazu inspiriert mein Blog nicht verkommen zu lassen. Ein sehr gelungenes Porträt von ihr (In Bild UND Text)

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Beschwingt ging ich weiter und schaute in die sehr schöne Auslage vom SØR Laden. Und zack war es passiert. Ein Zweiteiler der Marke Schneiders aus Salzburg. Ich probierte ihn an und alles saß wie angegossen.  Ich musste jedoch ziemlich schlucken als ich bezahlte, denn ich hatte nicht auf den Preis geachtet. Aber wahrscheinlich war es, wie immer das teuerste Teil aus dem ganzen Laden.

Und so sieht das aus. Blazer und Gilet.

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Könnt ihr euch nach an die Beiträge erinnern, die ich kurz nachdem ich in die Hauptstadt gezogen war, von der ‚alten Heimat‘ machte? An zwei Stück kann ich mich ganz genau erinnern.
Erinnerungen an eine Heimat und Stillstandstag.
Beide schreib ich 2015 als die Trauer über den Verlust meiner Mutter und Großmutter noch sehr präsent war und die Flucht nach vorne die einzige Lösung war, die erträglich schien. Heute weiß ich dass ich instinktiv das Richtige getan habe.

Ich fahre nicht mehr oft hin. Doch als ich die Weltreise zusammenstellte brauchte ich Hilfe von einer Fachfrau. Die K. arbeitet in der alten Heimat. Und wieder tat ich instinktiv das Richtige. Ich verband die Weltreise, ein freudiges und aufregendes Projekt, mit der alten Heimat und so wurde sie wieder zu etwas Positivem.
Als  ich in Trier mehr als genug Geld ausgegeben hatte, fuhr ich hin. Es brach ein großes Hallo aus als ich ins Reisebüro eintrat. Man erzählte mir dass ich über Tage hinweg das Gespräch im Büro war. Die K. freute sich riesig mich wiederzusehen. Wir vereinbarten, dass wenn ich von Berlin zurück käme wir die Köpfe zusammenstecken würden um den Rest der Reise für 2019 Angriff zu nehmen.

Und somit habe ich zwei Dinge in einem Satz preisgegeben.
Ich werde nächste Woche in Berlin auf der re:publica sein.
Und den Rest der Reise werde ich soweit es machbar ist 2019 im Winter machen.

Das schönste Souvenir der Reise

Ich glaube ich habe mich noch nie so schnell in ein Kunstwerk verliebt. Vielleicht kommt es mir auch so vor, weil die Zeit so kurz bemessen war. Vielleicht geht Verlieben noch viel schneller…

Als ich in Sydney die Tour zu dem Blue Monutains machte hielten wir auch bei den Drei Schwestern. Ich berichtete darüber. Dort fand ich in dem Waradah Center dieses Bild. Leider blieb nicht viel Zeit und ich musste mich schnell entscheiden.

Da ich die Kredit Karte nicht so stramm belasten wollte und auch nicht gewusst hätte wie ich das Bild mitnehmen soll, hinterließ ich meine Email Adresse. Anschließend ging es dann nach Nouméa, wo ich meine Havarie mit dem Blinddarm hatte, und ich dachte nicht mehr an das Bild.

Zuhause angekommen schickte ich Bonnie, (die das Foto oben von mir mit dem Bild machte) eine Mail und erklärte ihr warum ich mich nicht früher gemeldet habe und das Bild noch immer gerne haben möchte.

Ich überwies die Summe und nach sieben Tagen war das Bild da! Es kam eingerollt in einem langen Rundkarton und es musste erst noch aufgezogen werden. Ich fragte die S. die auch Kunstmalerin ist, und sie verwies mich an Création Plus.

Heute, als ob sie es geahnt hätte, schickte mir Bonnie ein Foto von der Künstlerin Jeannie Petyarre zusammen mit dem Bild, als sie es fertig hatte.

Tja und was soll ich sagen.
Seit heute hängt es hier und es sieht wunderschön aus.

 

Kino am (Nach)Mittag – Avengers Infnintiy War

Der Mittwoch fing damit an dass ich im Dussel daran dachte dass ich doch mal nach Trier fahren müsste. Doch dann fiel mir ein dass es Mittwoch ist und ich meiner Freundin und Filmkritikerin, der D. versprochen hatte mitzugehen, zumal es ein Megablockbuster sein sollte.

 

Avengers / Infinity War.  2 Stunden und 29 Minuten.
Die Geschichte an sich ist nicht neu. Es geht um Thanos (Josh Brolin) der die Steine des Universums haben will damit er die ultimative Kraft besitzt. Die anderen versuchen ihn daran zu hindern. Das ist quasi auch schon die ganze Story.
Was hier sehr anders ist, als in den restlichen Anvengers Filmen, oder auch Guardians Of The Galaxy Filmen, oder Dr. Strange Filmen, oder Black Panther Filmen (hab ich noch jemand vergessen?) ist die Düsterheit. Es ist weitaus weniger lustig, und (der schlimmste Fehler!!!) viiiiel zu lang. Zwei Stunden hätten völlig gereicht.
Zudem ist der Film wie ein „Nummernprogramm“ aufgebaut. Zuerst kämpfen wir ein wenig hier, dann ein wenig da. Es folgt ein Showdown nach dem andern und irgendwann wird es langweilig. Ich bin heilfroh, dass ich eine 2D Version gesehen habe; 150 Minuten 3D hätte ich nicht durchgehalten. Natürlich sind die spezial Effekte klasse, aber es ist nichts was ich nicht schon gesehen hätte. Zudem ist der Schluss des Films höchst unbefriedigend, da es ja einen zweiten Teil geben wird der erst 2019 kommt.
Die einzige Figur die ich wirklich sehr gut fand, war der Oberschurke selbst; Thanos von Josh Brolin gespielt. Er hat ein bisschen was von Hellboy, er ist nur nicht rot.
Wenn ihr ein Marvel Fan seid und eh schon all die anderen Filme gesehen habt, kommt ihr nicht drum herum. Aber gut finde ich ihn nicht. Ach ja, bleibt bis zum Ende des Nachspanns sitzen, da kommt noch was.

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Gestern fand ich einen interessanten Link wieder für alle die, die nichts mit sich anzufangen wissen.
WTF What the fuck should I do with my life?
Vielleicht geht es euch ja auch ab und an so und ihr schaut mal dort rein.
Falls der erste Vorschlag nicht für euch taugt, klickt einfach weiter.

1000 Fragen 1-20

Dann mal los. Hier die ersten 20 Fragen. Da es doch so einige gibt die das lesen lesen wollen: Bitte schön.

Da ich diese Beiträge vorschreiben kann werden sie ab nächster Woche immer Donnerstags morgens veröffentlicht.
Ich habe bei anderen gesehen dass sie oft elend lange Antworten geben mit Anekdoten und alles, aber das wird bei 1000 Fragen eine endlose Angelegenheit. Also versuche ich die Antworten kurz und knapp zu halten. Und wenn jemand bei manchen Fragen die Antwort nicht versteht, Ihr könnt ja nachfragen, dafür sind die Kommentare da. 🙂

1.Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Jetzt eben, ich habe noch nie 1000 Fragen in Angriff genommen.

2.Mit wem verstehst du dich am besten?
Letztendlich mit mir selbst.

3.Worauf verwendest du viel Zeit?
Bloggen.

4.Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Sehr unterschiedlich. Es gibt kein gewisses Genre das mich mehr zu lachen bringt als andere.

5.Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Ich versuche mich zu beherrschen was aber nicht immer gelingt.

6.Woraus besteht dein Frühstück?
Hauptsächlich Kaffee.

7.Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Der A. für ihren Geburtstag. Wenn andere Küsse gemeint sind, gehört das nicht hierher.

8.In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?
Die Haltung im Beruf. Egal wie schlecht es mir gehen mag.
Kopf aufrecht, Rücken gerade, Lächeln im Gesicht, auch wenn jemand der mir nahe steht gestorben ist.

9.Was machst du morgens als Erstes?
Auf’s Klo gehen.

10.Kannst du gut vorlesen?
Ich denke schon. Ich muss mich aber vorbereiten.

11.Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?*
Das weiß ich nicht mehr. 4 oder 5 vielleicht.

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?
Wenn man mich das noch vor 10 oder 15 Jahren gefragt hätte hätte ich eine elend lang Liste gemacht. Was Besitz angeht bin ich ziemlich gut versorgt.

13.Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Mir fehlt es manchmal an Toleranz und in ganz bestimmten Fällen an Geduld.

14.Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Es gibt keine mehr. Als Kind war es die Sendung mit der Maus und Schweinchen Dick.

15.Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
>In Singapur im Universal Studio im Januar 2018

16.Wie alt möchtest du gern werden?

Ich bin alt und jung genug für den Moment gerade jetzt.
Wenn es morgen aufhören soll, wäre das zwar jammerschade, aber ok.

17.An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Die abgebrochene Weltreise.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?*
Der letzte Liebeskummer fühlte sich nach allen Enttäuschungen der Welt an.
Doch anstatt mich zu verkriechen ging ich erhobenen Hauptes ohne auszurasten davon.
Aber es hat sehr viel Kraft gekostet.

19.Hättest du lieber einen anderen Namen?
Nein. Joel ist absolut ok. Ansonsten hätte ich ihn nicht für das Blog gewählt.

20.Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Das kommt sehr selten vor und wenn ist es meistens eine Täuschung optischer oder phonetischer Art.

* versteht ihr jetzt was ich meine? Die Fragen mit * schreien geradezu nach einer Geschichte.

Hier geht es zu dem Fragen 21 – 40

1000 Fragen & 90er Runde

Ich habe das jetzt auf mehreren Blogs gesehen, diese 1000 Fragen an mich selbst. Interessiert das überhaupt jemanden, außer mich, was ich da so vor mich hinschreibe? Zudem wenn ich das wöchentlich durchziehe mit 20 Fragen, dann bin ich 50 Wochen, also fast ein Jahr lang dabei diese Fragen zu beantworten. Einerseits hört es sich an wie ein Herausforderung die ich gerne machen würde, andererseits wen interessiert es?

Ich stelle euch die Frage, soll ich oder soll ich nicht?

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Reichlich liegengebliebene Heimarbeit erledigt. Zwischen Mails und Wäsche noch ein paar Anfragen wegen der Arbeit geklärt. Es scheint sich rumgesprochen zu haben dass ich wieder da bin.  Wenn ich bis Ende Mai kein Großprojekt für den Sommer an Land ziehe, werde ich Juli, August und September mit Reisedaten vollbuchen. Südfrankreich steht so oder so schon für August/September auf dem Programm.

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Am Abend war wieder ein Treffen der 90er Runde angesagt. Die D., die V., die N und ich. Diesmal waren wir in der Spora (so sagt man im Volksmund, doch es heißt „Am Clubhaus op der Spora.“ Ich war letzten Sommer zum ersten mal nach über 20 Jahren wieder dort, und es hatte mir sehr gut gefallen. Im Januar war dann das letzte Mal vor der Weltreise, auf einer Geburtstagsfeier.
Es war sehr lustig wie immer und unsere Gespräche drehten sich um meine Reise, das neue Haus der N. und Kinästhetik.
Letzteres kannte ich noch von zu hause, da meine Mutter als Krankenpflegerin damals ein großer Fan davon war.
Zum Nachtisch verputzte ich eine „heiße Liebe“ ein Dessert das  ich schon ewig nicht mehr hatte.

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Endlich gibt es auch in Luxemburg ein Check, ob die Internetleitung hält was sie verspricht oder nicht. Unter Checkmynet.lu kann man das jetzt testen lassen. Mein Hausleitung lässt diesem Test nach zu wünschen übrig und ich bin mehr als froh wenn ich endlich wieder Glasfaser habe, das ich in der kleinen Wohnung bereits hatte.aber wann das kommt steht in den Sternen.

Dafür müsste ich haben :

Das habe ich tatsächlich:

Und was ich an dieser neue Seite ganz besonders gut finde ist, dass sie eine Karte erstellt wo das Internet klappt und wo nicht. So sieht es im Zentrum und in meinem Viertel Belair aus. Da ist noch ganz schön viel rot.

Drei Partys nacheinander

…doch nur eine davon, der Geburttagsbrunch von der A2. war die Feier, die geplant war.
Am Freitag versackte ich ein wenig bei Fabrice im Rooftop.
Am Samstag war es die improvisierte Grillfeier bei dem B die auch bis fast Mitternacht anhielt.

Gestern, am Sonntag war es dann der Geburtstag der A2.
Es waren viele Paare da mit Kindern. Sehr viele, für mich persönlich zu viele.
Ich selbst weiß ja wie meine Einstellung dazu ist, aber ich hätte gerne gewusst was manche meiner Freunde denken.
„Um Himmels Willen, nicht noch mehr Kinder.“ oder
„Oooch wie süüüüß, ich will auch eins!“

Bei der E. war es offensichtlich. Sie strahle das dreimonatige Kleinkind der P. an und mir war klar, dass da irgendwann was passieren wird. Die A1. reagierte ziemlich gelassen auf  die Kleinkinderschar.  Sie schwärmt nur ab und an von ihrer Nichte, da sie vor kurzem zum ersten Mal Tante wurde, aber selbst will sie keine.

Irgendwann später am Abend als die meisten Paare mit ihrem Nachwuchs wieder verschwunden waren und Schampus immer noch reichlich floss,  musste ich dann zeigen wir man einen Fischgrätenzopf flechtet.

Und irgendwann wanderte Joel nachhause.

 

 

Wochenmarkt & spontane Einladung

Da ich am Abend zuvor ein ganz klein wenig, (wirklich nur ein ganz kleines bisschen) bei Fabrice im Rooftop versackt war, war ich umso so erstaunter dass ich trotzdem kurz nach 9 schon auf dem Wochenmarkt war. Ich hatte den Wagen mitgenommen, nicht weil ich noch mehr kaufen wollte als sonst, sondern weil ich anschließend noch auf die Suche nach ein Geburtstagsgeschenk gehen sollte. Als  ich jedoch von der Wonung aus wegfuhr, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
„Es ist Märtchen! Mist!“

Der Märtchen ist, ja was ist der Märtchen eigentlich? Es ist eine Art Rummel der keiner ist, der zeitgleich mit den Muttergottes Wallfahrt, der sog. Oktave einher geht. Er dauert 2 Wochen lang und ist am gleichen Ort an dem sonst der Wochenmarkt stattfindet. Es riecht nach frittiertem Fisch, Pommes und Waffeln zugleich, dieser unverwechselbare süßlich/fettige Geruch der sich mit aller Gewalt in der Klamotten festsetzt und NIE wieder verschwindet.
Der Wochenmarkt ist dann ungleich kleiner mit weniger Ständen und wird näher zum Palais hin geschoben. Meine Obst-und Gemüsefrau war nicht da und auch mein Käsehändler glänzte durch Abwesenheit. Meine Mermeladenfrau habe ich übrigens seit meiner Rückkehr noch nicht ein einziges mal auf dem Markt gesehen.

Ich hatte wenig Hoffnung ein Parkplatz zu ergattern, doch als ich kurz nach 9 vor dem Eingang der Tiefgarage an der Place Guillaume stand, waren da, oh Wunder, noch 70 Plätze frei.

Ich begegnete der D. die ebenfalls ihre Einkäufe machte und wir saßen später bei Kaffee ohne Kuchen aber mit Croissant im Renert. Und während wir dort saßen trudelte eine Einladung von dem B. per SMS ein, zum Grillen am Abend im Garten von B. „Was für eine wundervolle Idee“, sagten die D. und ich, und sagten spontan zu.

Die A. (die mit ihrem Ideenreichtum noch nie versagt hat, wenn es um Geschenke geht) hatte mir den Tipp gegeben doch bei Semts auf der route d’Arlon reinzuschauen. Und obwohl ich nur ungern dort hin gehe, weil der Laden einfach irre teuer ist, fand ich genau das was suchte. Zudem sah ich dass sie ihr Sortiment ausweiten und jetzt ebenfalls Kosmetik und Düfte anbieten. In Kosmetik habe sie die Marke Zoéva die bis dato noch niemand in Luxemburg hat. Das Geschenk das ich kaufte, kann ich leider nicht zeigen, denn ich glaube die/der Beschenkte liest hier mit. 🙂

Was ich hingegen zeigen kann ist die neue große Einkaufstasche für den Wochenmarkt die ich in Tasmanien auf dem Farm Gate Market gekauft hatte.

Als Mitbringsel für den B. fuhr ich noch schnell bei der Bonomeria vorbei und kaufte ein Liter feinstes hausgemachtes italienisches Speiseeis. Es wurde ein sehr lustiger Abend.

Tulpen & ein Friseurtermin

Doch zuvor noch was anderes:

Ihr erinnert euch an die Tulpen die Samstag auf den Wochenmarkt gekauft hatte?

So sahen sie heute nach sieben Tagen aus.
Merke: Ich weiß nicht warum, aber gelbe Tulpen halten am längsten. Andere Farben wären schon längst verwelkt.

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Freitag ist für gewöhnlich nicht mein Friseurtag, doch da es letztes mal so ein Holterdipolter war (wegen einem unerfreulichen Zwischenfall im zweiten Salon) hatte ich völlig vergessen den Folgetermin zu buchen. Da man den Termin aber auch per Internet buchen kann, versuchte ich das zum ersten Mal und es klappte einwandfrei.  Man bekommt eine SMS sofort nach der Buchung und eine SMS nochmal 24 Stunden vor dem Termin.

Und so sieht der Haarschnitt aus:

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Abends die vorletzte Vorstellung des „unspektakulären“ Stücks.
(Wobei ich jetzt schon weiß dass wenn ich den Beitrag in ein paar Jahren lese, nicht mehr weiß was mit den unspektakulären Stück gemeint ist…)

Der zweite Balkon

Gestern zeigte ich euch ein Bild vom ersten Balkon. Nun, er sieht inzwischen etwas anders anders aus mit einem neuen etwas größeren Tisch, zwei Stühlen und einem Hocker. Die Balkongarnitur von gestern war nämlich von Anfang an für den kleinen Balkon zur Vorderseite gedacht.
Gestern setzte ich das also endlich in die Tat um.

Ja, die Fassade des vorderen Balkons seht natürlich nicht so schön und frisch wie die hintere die ich habe frisch streichen lassen. Hier kann ich das auich nicht so ohne weiteres auf meine Kosten machen lassen weil es die nun mal die Vorderfront ist. Hier muss ich mit ein bisschen Blumen und sonstigem Grün nachhelfen dass es von Rest ablenkt.

So sieht es es jetzt auf dem großen Balkon aus.
Zugegeben die neue Garnitur ist nicht optimal. Aber sie erfüllt zur Zeit ihren Zweck. Irgendwann wenn ich eine finde in die mich auf den ersten Blick verlieben sollte…

Die A. kam gestern zu Besuch und es gab das traditionellste aller Menüs, dass man um diese Jahreszeit servieren kann. Es gab Spargel mit einer Sauce Hollandaise, für die A. mit ein paar Quellkartoffeln, für mich mit ein paar Scheiben geräuchertem Lachs. Anschließend gab es frische Erdbeeren mit Vanilleeis.

Erste Lesung & ein Musical

Nach all den Jahren in der kleinen Wohnung in der ich nur ein Fenster hatte, kommt es mir jetzt wie unglaublicher Luxus vor, bloggend mit Kaffee auf dem Balkon zu sitzen.

Auf dem Foto fehlt die Tasse, doch jetzt da ich schreibe steht sie hier.

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Ich bin mir nicht sicher doch ich glaube ich habe das schon mal beschrieben.
Wie geht das eigentlich wenn ein Theaterstück auf die Bühne gebracht wird? Ich versuche es mal an Hand eines konkreten Beispiels zu erklären, obwohl es hier viele Einzelkomponenten gibt die ja nach Theaterstück völlig anders sind.

Das Stück über das ich spreche wurde von einer Jury ausgewählt und lief in meiner Agenda, bis endlich der Titel des Stückes endlich feststand, unter dem Namen „Kleistpreis“. Als ich Anfangs Februar bereits auf Reisen war, schickte man mir den Text, den ich aber sehr viel später (im Krankenhaus) las. Wer jetzt nicht verstanden hat von was ich spreche, der klicke sich bitte durch die ersten Monaten dieses Jahres.

Gestern war nun die erste Begegnung der ganzen Truppe.  Die Regisseurin, die Bühnen- und Kostümbildnerin, die Schneiderin, der Regieassistent, die Dramaturgin,  die Hospitantin, zwei Darstellerinnen, drei Darsteller und ich, der Maskenbildner. (ich habe hier die einzelnen Posten vermännlicht oder verweiblicht, so wie es in diesem Stück der Fall ist)
Mir ist es immer sehr wichtig bei dieser ersten Begegnung und ersten Lesung dabei zu sein, weil ich da auch zum ersten mal ein Gefühl für die Figuren, ihre Darsteller und das Stück bekomme. Theoretisch müsste ich das nicht, aber wenn ich ein Projekt annehme, und man bietet mir das sehr lange im Voraus an, dann ist das ein großer Beweis, dass man mir vertraut und meine Arbeit schätzt und ich im Gegenzug mich dann auch voll einbringe.

Das Stück das ich aktuell betreue, von ich vor ein paar Tagen sprach, ist völlig anders. Hier wurde ich quasi auf den letzten Drücker bestellt kurz vor den Endproben. Das Stück steht und ich muss nur noch ein wenig schönschminken. Das ist für mich fast wie ein Gastspiel, bei dem es in der Maske um „Malen nach Zahlen“ geht, wie ich es immer böserweise sage. Alles ist bereits vorentschieden, ich muss nur ausführen. Das ist manchmal sehr entspannend, weil ich mir nicht den Kopf zerbrechen muss. Aber eigentlich habe ich den Beruf gelernt um selbst kreativ zu sein.

Für den „Kleistpreis“ bringe ich mich also selbst ein und darauf freue ich mich sehr. Das Stück wird Anfang Juni auf den Recklinghausener Festspielen uraufgeführt werden. Davon berichte ich wenn es soweit ist.

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Am Abend besuchte ich dann ein One-Woman-Musical, obwohl sie nicht alleine auf der Bühne steht.

Die End of the Rainbow handelt von den letzten Monaten und der letzten Show von Judy Garland. Kein einfaches Thema, wenn man weiß dass sie süchtig war und am Ende alles an Drogen in sich hineinstopfte was nur kriegen konnte. Ein sehr schöner Abend mit Sascha Ley in der Hauptrolle, einer hinreißend guten Sängerin und Darstellerin (und langjährige Freundin) und man sollte sich mehr als sputen um Karten zu bekommen, denn soweit ich weiß, ist das Stück so gut wie ausverkauft.

The End Of The Rainbow

Tageblatt: The Show Can’t Go On (Kritik)

 

Ein sonniger Tag mit Ausflug

Bei so schönem Wetter Bücher schleppen? Nö!
Ich war beizeiten wach bloggte und las im Internet.
Dann entschied ich mich den Ausflug in die Vergangenheit zu machen den ich gestern schon angekündigt hatte.

Wenn ich Vergangenheit sage, dann meine ich damit meine eigene Vergangenheit und die meiner Tante Gritty. Wer schon etwas länger hier mitliest weiß von wem ich spreche.

Gritty ging es nachdem ihr Mann Albert verstorben war, sehr schlecht. Nicht nur psychisch sondern auch physisch war es sehr schlecht um sie bestellt. Sie war Ende 50 und bewegte sich vorwärts wie eine lahme Ente. Die beiden Hüftgelenke waren lädiert. Da sie davor ihren Mann bis auf die letzten paar Wochen quasi im Alleingang zu hause pflegte, kümmerte sie sich nicht um sich selbst. Binnen knappen zweieinhalb Monaten wurde zwei mal hintereinander operiert und bekam beide Hüftgelenke ersetzt. Es war wie ein Wunder. Gritty konnte wieder aufrecht gehen, Treppen steigen und hatte keine Schmerzen mehr. Das war Anfang der 2000 Jahre.
Ihr Arzt sie schickte gleich nach der zweiten OP in eine Kur. Doch da sie nicht so lange warten wollte bis im Kurort Mondorf endlich ein Platz frei wurde, wurde sie nach Orscholz gebracht.
Orscholz befindet sich im Saarland und gehört zur Gemeinde Mettlach, die etwas bekannter sein dürfte wegen der Villeroy & Boch Fabrik.

Als Gritty das erste mal dort zur Kur war, war sie fast 4 Wochen dort. Da es nicht besonders weit war besuchte ich sie ab und an.  Ich kam kurz vor Mittag an. Gritty meinte nur lapidar: heute gibt es keine Diätkost, heute wird geschlemmt.
Wir gingen in das Hotel das sich gleich neben der Kurklinik befindet: das Landhotel Saarschleife. Wir speisten wie die Götter.

Anschließend ging es meistens noch einmal nach Melltlach selbst zum Outlet Verkauf von Villeroy.
(Obwohl wir auch einen hier in Luxemburg haben, in dem ich noch nie war.)

Der Ausflug führte mich genau dort hin!

Ich fuhr zuerst nach Mettlach ins Outlet. Früher gab es mehrere Geschäfte davon, jetzt ist es nur noch ein riesengroßes Areal, nebst dem Weihnachtsladen, in dem es das ganz Jahr über Weihnachtsartikel gibt.

Es fehlte mir seit ewig schon eine Salatschüssel in einer mittleren Größe, die ich aber sofort fand.

In einem WMF Outlet Laden erstand ich eine neue Gewürzmühle die ein richtiges Schnäppchen war.

Ich kaufte sie extra für den tasmanischen Pfeffer den ich in Hobart gekauft hatte und den ich so schnell nicht noch einmal finde. Der Pfeffer riecht sehr fruchtig, und man glaubt er hätte gar keine Schärfe. Doch als ich mit ein wenig davon Hand mahlte um davon zu kosten, war ich dann doch erstaunt er einen gewissen „Wums“ hat.

Ich habe mir auch noch ein anderes Gerät gekauft mit dem ich schon eine Zeit lang liebäugelte. Aber davon berichte ich wenn es zum Einsatz kommt.

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Das Landhotel

Das reguläre Mittagsmenü das ich bestellte, war der Knaller.

 

Vitello Tonato mit Salat der so ein raffiniertes Dressing hatte, dass ich gleich drei Portionen hätte essen können.

 

Geschmortes Lamm mit einem Wuzel/Kartoffel Püree mit Blumenkohl.

 

Eine traditionelle Creme Brulée bei sie Gott sei Dank das Eis dazu servierten und nicht obendrauf. Die Creme an sich war übrigens sehr gut. (als Creme Brulée Experte muss ich das ja wissen)

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Was  ich mit Gritty leider nie gemacht habe war, bis hinunter zum sogenannten Cloef zu gehen um dort die Aussicht über die berühmte Saarschleife zu genießen. Das holte ich jetzt nach.

 

Der Weg dorthin führte durch den Wald. Ich hätte theoretisch auch über einen Baumwipfelpfad gehen können, doch dazu hatte ich keine Lust.

Die Aussicht ist atemberaubend, aber leider so auf dem Foto kommt sie nicht rüber, wie in der Realität.

Auf dem Aussichtspunkt gibt es dann noch einen ziemlich scheußlichen aussehenden Halbturm den man nur über den Baumwipfelpfad erreicht. Ich versuchte mich an das „grüne Motto“ zu halten. Locker Bleiben.

Pläne im Kopf

Beim Aufstehen hatte ich sofort ein paar Pläne im Kopf :
-Ein Ausflug in die Vergangenheit auf den Spuren der verstorbenen Tante Gritty.
-Endlich die restlichen Bücher die noch in der anderen Wohnung stehen in Angriff  nehmen.
-Eine Einkaufsrunde in der alten Heimat und dabei das kleine Präsent mitnehmen für die K.
-Eine Einkaufsrunde in Trier.

Ich entschied mich für die Bücher. Also das, was ich schon lange hätte tun können aber vor mir her schob, weil es zu kalt oder zu nass war. Prokrastination in seiner fast reinsten Form.
Da ich bis Ende der Woche keine Vorstellung mehr habe kann ich den Ausflug in die Vergangenheit immer noch machen. Ich mag nicht gerne solche leicht ungewisse Dinge wie den Ausflug unternehmen, wenn ich weiß dass ich anschließend noch einen beruflichen Termin habe…
Bla bla bla…
Als ich im Wagen saß, fuhr ich in Richtung Möbelhaus und kaufte einen neuen Bürosessel. Nicht besonders edel oder chic. Ich hatte vor Tagen schon einen bei Conforama entdeckt der nicht preislich absolut ok war.

Zudem waren dort alle Wohnzimmer Dekoelemente reduziert, und so erwarb ich noch ein paar Kissen für des Sofa im Büro. Böse Zungen behaupten ja es sei die Psychopritsche.

Ich absolvierte die Vorstellung und fuhr aber zeitig zurück. So konnte ich noch ein wenig draußen auf dem Balkon sitzen.

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Ich weiß nicht mehr von wem ich das habe. Aber awwwwwww …  ❤️

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Ach ja, und dann noch eine Frage?
Wie findet ihr das Bild?

Who Do You Think You Are & Luxcon

Ich liebe gute Geschichten und wenn das Leben sie selbst schreibt, mag ich sie umso mehr. Ich glaube das ist mit der Grund warum ich diese Serie „Who Do You Think You Are“ so mag. Am Morgen sah ich mir die Folge von Kim Cattrall an, die auf der Suche nach ihrem Großvater mütterlicherseits ist. Es ist eine der spannendsten Folgen die ich bis jetzt sah, denn das was Cattrall über den Mann herausfindet, ist mehr als überraschend.

Vielleicht fasziniert es mich so sehr, da es in meinem Familienstammbaum auch viele Lücken gibt zumal väterlicherseits. Da weiß ich so gut wie gar nichts.  Vielleicht sollte das neben dem zweiten Teil der Weltreise „The Next Big Thing“ werden, das ich in Angriff nehme?

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Am Nachmittag (ich hatte es gestern angekündigt) ging ich zu Fuß hinüber auf den Campus Geeseknäppchen, wo die Luxcon stattfand. Es war meine erste Con überhaupt (abgesehen von der re:publica). Ich kannte das bis jetzt nur von der Serie Big Bang Theorie, dich ich ja sehr mag.

Aber zuerst noch etwas anderes: Ich las die letzten Tage etwas von einer sogenannten Referenzmagnolie, wobei die Frage aufkam ob wir auch alle eine hätten. Heute fand ich meine im unteren Teil der Straße den ich nur selten durchlaufe.

Von weiten sah ich schon welche die sich verkleidet hatten, also konnte das Areal nicht zu weit entfernt sein, denn der Campus an sich ist riesengroß.

Diese nerdige und geekige Welt ist schon sehr lustig. Es waren jede Menge Cosplayer da die sich breitwillig ablichten ließen.

Es ist eigentlich Wahnsinn wenn man weiß wie lange es Star Wars schon gibt und dass die Soldaten immer noch eine unglaubliche Anziehungskraft ausüben….

 

…oder ganz besonders Darth Vader, bei dem man für das Kostüm ich deke mal mindestens 1,85 Meter groß sein muss.

 

Diesr Ewok war aber etwas größer als die Originale.

 

Frisch eingetroffen aus Guardians of the Galaxy: Peter Quill. Ich vermisste Groot.

 

Kann mir jemand erklären wer das ist bitte? Die Figur sah äußerst schräg aus, aber keiner wusste so richtig was das ist. Ein Pokémon vielleicht?

 

BoJack Horseman

 

Bodypaintig gab es auch

Ich wusste nicht dass Luxemburg einen eigenen offiziellen Herry Potter Fan Club hat.

Ich fühlte mich dann doch recht wohl in dem ganzen da es ja um Veränderung geht und ich da ja so einiges weiß und fachsimpeln konnte. Ich fand einen Stand mit sehr günstigen farbigen Kontaktlinsen und schlug zu um meine Bestände aufzufüllen.

Ein Samstag mit Wochenmarkt Besuch

Ich entschied mich früher loszuziehen als sonst. Das verschaffte mir den Vorteil dass ich noch so manches einkaufen konnte, dass ich sonst z.B. beim Bäcker nicht mehr bekomme.

Das letzte mal dass ich Tulpen beim Blumenhändeler auf dem Markt kaufte, war noch in der alten Wohnung.

Überhaupt bin ich den Weg von der neuen Wohnung zum Wochenmarkt noch nie im Frühling gelaufen. Ich sah vier verschiedene Sorten Osterblumen vom Boulevard Joseph II bis zum Boulevard Royal.

Auf dem Markt war das Wetter so schön… so schön… schön…

Ich fand eine für mich neue Sorte Äpfel. Kanzi. Taugen die zum Backen? In der verlinkten Wikiseite steht nichts davon.

Alles sprießt aus Leibeskräften.

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Abends dann die relativ „unspektakuläre“ Vorstellung im Theater, und ich war zeitig zuhause. Wenn das Wetter mitspielt hätte ich große Lust am Sonntag auf die Luxcon zu gehen. Ich war noch nie dort. Geht sonst noch jemand hin?

Eine Quiche & zweiter Arbeitstag.

Fabrice las mir am Tag davor gründlich die Leviten. Warum in aller Welt habe ich gerade jetzt ein Theaterstück angenommen? Theoretisch wäre ich noch gar nicht zurück von der Reise. Und eigentlich hatte ich auch so genug zu tun. Als ich jedoch den Anruf bekam, ließ ich mich breit schlagen. Das Theater hatte mitbekommen dass ich wieder zurück wäre. Der Job an sich ist auch gar nicht kompliziert. Drei Darsteller schönschminken und neben den Endproben sind es nur 4 Vorstellungen. Zudem dauert das Stück nur eine Stunde und 15 Minuten. Gestern war zweite Hauptprobe. Alles halb so wild.

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Zum Mittag hatte ich eine Quiche gebacken, ihr wisst schon, mit den neuen Formen. Sie gelang mir mittelprächtig. Die Füllung stellte ich Pi mal Daumen zusammen und das hätte ich mal besser nach Rezept gemacht. Der Boden jedoch war durchgebacken, was ja Sinn und Zweck der neuen Formen ist.

Den Rest davon werde ich in kleine Häppchen schneiden und kalt genießen.

Kino am Mittag – Wes Anderson / Isle of Dogs

Ich bin ja ein uneingeschränkter Wes Anderson Fan und war sehr gespannt auf den Animationsfilm Isle Of Dogs.
(Warum heißt der Film in deusch mal wieder völlig anders???? Ataris Reise???)

Und was soll ich sagen. Wes Anderson bleibt sich selbst absolut treu. Wo Anderson drauf steht ist Anderson drin. Von der Aufmachung her erinnerte mich der Film sehr an Grand Budapest Hotel. Obwohl die Geschichte eine völlig andere ist, und auch vom Design her nicht mit der anderen zu vergleichen. Doch geht es auch hier wieder um einen Außenseiter der sich beweisen muss und der über sich hinauswächst. Und genauso wie im Budapest Hotel gibst es auch hier wieder kleine schöne Nebengeschichten.

Geniestreich: Man versteht die Menschensprache nicht, nur die Hundesprache. Bis auf ein paar Ausnahmen wird davon nichts übersetzt oder untertitelt.
Man kann den Film in jeder Hinsicht auch politisch deuten, wie z.B. die amerikanische Austauschschülerin die sehr blond daherkommt. Doch es würde den Spaß verderben, denn der Film ist großartig. Nicht verpassen! Animationsfilme wie diesen gibt es nur noch selten!

Ach ja, ich fand eben dieses geniale „Making Of“, in dem die Hunde ihre „Rolle“ beschreiben.
Und genauso verquer und lustig ist der ganze Film.

Während meiner Abwesenheit

..die immerhin über zwei Monate dauerte, erschien in der Märzausgabe von „Bauen und Wohnen“ im Wort ein Artikel von einer Wohnung die mir sehr „bekannt“ vorkam. Als ich heute im Möbelladen meines Vertrauens war, zeigte mir die Verkäuferin M. sofort die Seiten.

Ich bin nicht ganz unstolz. Ich hätte nie gedacht dass einmal eine Wohnung von mir in einem Einrichtungsmagazin erscheinen würde.

 

 

Neue Düfte

Bei folgenden Posting komme ich mir immer vor wie ein Fashion Blogger. Sei es für Bekleidung oder Kosmetik. Zugegeben ich poste ja, wenn auch nur sehr sporadisch, über solche Sachen. Bei Kosmetik z.B. sind es nur Produkte die ich aus eigener Erfahrung von meinem Beruf her kenne und ausprobiert habe.

Heute geht es um Duft. Wer schon etwas länger hier mitliest weiß, dass ich schon öfters von Fragonard berichtet habe, eine Parfümmarke die ich vor über 20 Jahren in Südfrankreich entdeckt habe. Ich wünschte ich wäre von ihnen gesponsort, bin es aber leider nicht.
Sie haben vor kurzem zwei neue Raumdüfte herausgebracht.

Das wäre aus der Jardin de Fragonard Serie der Duft Pistache Cèdre.  Ich hatte ihn im neuen Katalog entdeckt. Pistazien mit Zedernholz, geht das? Ich war skeptisch. Ich kaufte die Flasche trotzdem. Wenn es mir nicht gefallen sollte, kann ich es immer noch verschenken.  Doch das brauchte es nicht! Ich bin hin und weg von dem Duft. Dieses leicht zederige mit der Kopfnote von Pistazien.  Die Diffuser steht im Wohnzimmer, und wird den lang benutzten Duft aus der gleichen Serie Figue Noir/Tabac blond ersetzen.

Dann kam Fragonard erst vor kurzem mit einer anderen Serie auf den Markt die sich ‚Tous ce que j’aime‘ nennt, und die sich mehr auf einzelne Duftnoten basiert. Drei Eau de Toilette habe ich bereits davon. Bergamote, Immortelle und Poivre.
Neu in der Serie sind Raumdüfte. Ambre ist der neueste davon und beduftet seit ein paar Tagen mein Büro.

 

Late Check Out & Shopping

Im Pfalzblick kann man, wenn man will ein Late Check Out machen gegen einen kleinen Aufpreis. Das taten wir und legten uns noch einmal gemütlich in die Sonne und schwammen eine Runde bevor es zurück nach Luxemburg ging.

Es ist erstaunlich was zwei Tage Sonne mit der Natur anstellen. Auf dem Rückweg sah ich unzählige Bäume und Sträucher in weiß oder rosa. Alles stand in voller Blüte. Das Foto oben machte ich bei Desom auf der Terrasse wo die N. mich einladen wollte um sich für das Wochenende zu bedanken.

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Ich habe ganz bewusst die Shoppingausbeute von Wissembourg nicht gezeigt, weil ich anständige Fotos davon machen wollte.

Ich suchte schon seit geraumer Zeit nach neuen Tortenböden, zumal wenn ich Quiche backe. Die aus Pyrex Glas von Großmutter taugen nicht (mehr), da der Boden darin einfach nicht richtig durchbackt, ob mit oder ohne Blindbacken. Ich vielen Vlogs sah ich immer wieder diese perforierten Formen und das Resultat sah jedesmal hervorragend aus.  In Wissembourg in einer Art Tante Emma Laden fand ich genau die Böden ich haben wollte. Von Kitchen Craft aus der Mast Class Serie die Crusty Bakeware Teile.  Und sie waren erstaunlich günstig. In den nächsten Tagen wird es Quiche im Hause Joel.lu geben….

Es gibt schon seit Jahren einen ganz tollen Seifenladen in Wissembourg, bei dem ich auch immer wieder zuschlage anstatt es im Internet zu bestellen. Diesmal kaufte ich ein Liter flüssige Marseille Seife zum Duschen.

Da die N. ja Pralinen bei Rebert gekauft hatte, konnte ich ja nicht so ganz ohne. Also hatte die N. Mitleid und kaufte mir mit ein Brotaufstrich, Orangette und Noisettine.

Das weltbeste Weingelee gibt es nur im Pfalzblick. Ich kaufte gleich zwei Stück.

Die schwarzen Tassen bekam ich als Abschiedsgeschenk vom Hotel.

Dann wären da noch drei Hemden zu erwähnen die ich in einem Rausch bei Mise Au Green gekauft habe. (Ihr wisst schon, die Marke mit den Kühen) Hier seht ihr eines davon.

Ein Ausflug nach Weissenburg

… oder Wissenbourg, da es sich just über die Grenze hinweg in Frankreich im Elsass befindet.

Zur Info: wir sind immer noch in Dahn im Hotel Pfalzblick. Die haben übrigens einen gewaltige Sprung nach vorne in Sachen Internet gemacht. Der Komplex (unten) wird übrigens noch um ein Badesee und ein weiteres Saunahaus vergrößert werden.

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Ich fahre immer wieder gerne nach Wissembourg, weil es einfach eine wunderschöne kleine Stadt ist mit vielen Fachwerkhäusern. Manche davon sind so alt und windschief, mache davon aus den 16. Jahrhundert, und sie stehen immer noch.  Wenn ich dann in Luxemburg mache selbsternannte sogenannte Experten in Sachen Energie und Nachhaltigkeit, reden höre…
Ich schweife ab…

Ich erwarb in einem neuen Mise Au Green Laden ein paar Sommerhemden und die N. gönnte sich ein bisschen (viel) Schokolade von Rebert.

Das traumhaft schöne  Wetter tat den Rest.

Ein herrlicher Ausflug den wir auf der Terrasse im Pfalzblick ausklingen ließen. Und oh Wunder, ich lichtete mein Essen ab 😉

 

Ein verschenktes Wochenende

Nachtrag zu Mandarinen/ Birnen Kompott: Es ist war sehr lecker und in der Kombi unbedingt noch einmal zu machen, aber dann mehr Birnen und mehr Mandarinen damit der Topf auch voll wird. Den Saft übrigens nicht völlig einkochen lassen. Ich hatte Gelierzucker genommen und dadurch bekam alles eh eine leichte Festigkeit.

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Als Dankeschön für die N., da sie sich um alles  in der Wohnung während meiner Abwesenheit gekümmert hat, schenkte ich ihr ein 2 Nächte /  3 Tage in meinem Lieblings Wellness Hotel Pfalzblick. Sie jubelte, da sie schon einmal vor Jahren dort war und es ihr sehr gefallen hatte. Und für mich ist das auch ein schöner Abschluss, um dieses Blinddarm Drama endlich hinter mich zu bringen.

Wer hier schon länger mitliest, weiß dass ich nicht zum ersten mal hier bin, sondern mindestens einmal im Jahr. Das erste mal dass ich hier war, war im September 2011. Damals hatte ich nach langem Suchen das Hotel wiedergefunden. Meine Mutter die ich zu der Zeit öfters nach Bad Bergzabern gefahren hatte, sagte jedes mal dass sie dieses Hotel unbedingt ausprobieren möchte.

Damals kam ich mit der N. nach einer sehr anstrengenden Produktion für ein paar Tage her. Es war ein Wochenende an denen die Dampfzüge fuhren.

Es war ein so entspanntes Wochenende mit vielen Köstlichkeiten im Restaurant und Entspannung in der Sauna und im Pool, dass ich immer wieder komme

Das Hotel wird von der Familie Maus geführt und demnach ein Familienbetrieb. Das merkt man an vielen liebenswerten Details, durch das ganze Hotel. Auch der Service könnte besser nicht sein.

Wir kamen am späten Nachmittag an und erwischten so just noch das Nachmittagsbuffet.
Am Abend wählten wir beide köstliches Saltimbocca a la Romana und gingen zeitig schlafen, denn durch die Fahrt und den Wetterumschwung waren wir hundemüde.

Mandarinen mit Birnen & Villa Vauban

Als ich letzte Woche nach hause kam, hatte die N. für mich eingekauft. Viel zu viel, das war klar, aber gefreut habe ich mich doch. Heute morgen fand ich einsam und verlassen, zwei Birnen und vier Mandarinen, die langsam an ihr Limit kamen, aber ich hatte keine Lust sie zu essen. Also bastelte ich eine Marmeladen/Kompott  ähnliches Zeug daraus mit ein wenig Vanille Extrakt. Es steht auf dem Balkon zum Abkühlen.

Birnen

Keine Ahnung ob es schmecken wird. Denn beim Versuch es zu kosten als es noch heiß war, verbrannte ich mir den Gaumen und anschließend schmeckte ich gar nichts mehr. Morgen früh mehr davon.

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Wettermäßig wird uns das Blaue vom Himmel erst ab Freitag vorausgesagt. Also machte ich mich auf zu der neuen Ausstellung in der Villa Vauban. Das einzige was man bei Regen machen kann.

Eine Werkschau der Malerin Paula Modersohn-Becker die ich zu meiner Schande nicht kannte. Sehr beeindruckend waren ihre Porträts, die allesamt etwas leicht schräges haben und dadurch immer ein wenig verstörend wirken.  Ihre Stillleben erinnerten mich an meine Großmutter Marie, von der ich ein ganz Reihe von Ölbildern habe, die denen von Paula ähnlich sehen. Ich nahm mir vor diese endlich einmal zu sortieren und gegebenenfalls ein paar davon zu verkaufen oder verschenken und den Rest vielleicht in der Wohnung aufzuhängen. Das wird meine Aufgabe für diesen Sommer werden.

Eine weiter Ausstellung im Untergeschoss war eine neue Zusammenstellung der hauseigenen Sammlung zusammen mit ein paar wenigen Leihgaben, und zeigte europäische Landschaften.

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Ach Stephen…  ❤️

https://twitter.com/stephenfry/status/980445902237257728

Kino am Mittag – Game Night

Die erste Meldung die ich heute im Radio vernahm, war das Wetter:

… und das den ganzen Tag.

Ich scrollte wehmütig auf der WetterApp durch alle anderen abgespeicherten Orte an denen ich auf der Reise war.

Ich würde mich schon mit 18 oder 19 Grad zufrieden geben.

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Andererseits ist es das ideale Wetter um ins Kino zu gehen. Die D. hatte mich ins Kinepolis geordert.

Game Night
Ich gebe euch keine Inhaltsangabe seht euch einfach den Trailer an.

Feinstes Popkorn Kino, bei den ich mehrfach laut geschrien habe vor lachen. Es war genau das richtige für eine total verregnete Mittagsstunde.

 

Ostersonntag & Ostermontag & weniger Rauch

Aperitif beim Kamin

Was das Essen angeht, habe ich an Ostersonntag zum ersten Mal seit der OP übertrieben und bekam dafür in der Nacht prompt die Quittung in Form vom extremem Völlegefühl und später auch leichten Bauchschmerzen. Die Nacht viel dementsprechend aus.

Dabei war am Essen selbst nicht das geringste auszusetzen, im Gegenteil, es ist eines meiner liebsten Restaurants in ganz Luxemburg, ich hatte nur gewaltig übertrieben. Bei jedem angebotenen Nachschlag sagte ich „JA!“.

Ich hatte schon einmal über Guillou Campagne berichtet. Ich gehe öfters mit Fabrice an Sonntagen hin.
Das Ostermenü bestand aus einer Vorspeise vom Hummer und Spargel mir einer raffinierten roten Sauce. Der Hauptgang war ein Lammcaré, so zart und saftig wie ich es selten davor gegessen habe, mit viel verschiedenen jungem Gemüse. Ein bisschen Käse und ein Dessert zum Abschluss und ich war kugelrund vollgefressen.

Fabrice hatte auch die C. eingladen, die für alle kleine Geschenke mitgebracht hatte. Die Osterblumen hatte ich bekommen.

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Ostermontag
Das schlechte Gewissen (und ein bisschen Jet Lag) trieben mich am Ostermontag morgen zeitig aus den Federn. „So kann das nicht weitergehen, Joël, sagte ich zu mir. Du kannst nicht dort weitermachen wo du aufgehört hast.“

Vielleicht bedarf es einer Erklärung.
Als ich nach meiner Rückkehr aus Nouméa hier auf die Waage stieg zeigte sie satte 8 Kilo weniger an. Die totale Ausbremsung samt OP hatte also auch etwas Gutes.
Zudem habe ich in Singapur aufgehört mit Rauchen. Zu Anfang ersetzte ich es durch eine elektronische Zigarette, die ich noch in Luxemburg gekauft hatte. Das klappte ganz gut. Zudem sah ich die Preise die man hier für ein Päckchen verlangte und war froh dass ich zur Dampf Alternative gegriffen hatte. In Australien fand ich dann Geschäfte in denen ich die Liquids kaufen konnte. Doch sind dort die Liquids mit Nikotin gesetzlich verboten. Also kaufte ich die ohne, und es klappte. Was ich letztendlich sehr an der Methode schätzte war, dass ich nie hibbelig wurde. Wenn mir die „Handbewegung“ fehlte griff ich zum Apparat. Aber mit der Zeit wurde es immer weniger. Bis ich fast gar nicht mehr daran dachte.
Als ich dann wieder hier war hatte ich Angst wieder die gleichen alten Gewohnheiten anzunehmen, doch der Dampfapparat war auch hier wieder eine gute Alternative. Inzwischen brauche ich ihn fast gar nicht mehr, obwohl in den seltsamsten Momenten mich die Lust überkommt.

Ich machte früh mich auf den Weg zur Emaischen ein Markt den es nur am Ostermontag gibt.

Auf dem Weg dorthin begegnete ich im Park einem Entenpaar das es sich auf der Hecke gemütlich gemacht hatte. Es schien sehr überrascht, dass ich sie entdeckt hatte, machte aber keine Anstalten wegzufliegen.

So leer sieht man die rue Louvigny sur sehr selten.

Die ersten Stände an denen man die Peckvillercher kaufen konnte, waren geöffent. Es war gut dass ich so früh dort war, denn später ist wegen der Menschenmassen kein Durchkommen mehr.

Ich schlenderte einmal kurz an den ganzen Ständen die auf dem Fischmarkt befanden und gönnte mir dann einen ersten heißen Kaffee im Chocolate House, da es doch noch sehr kalt war. (und ich das noch immer nicht gewohnt bin)

Wochenmarkt am Samstag & Kindertransport

Ich weiß nicht wie oft ich schon über den Wochenmarkt am Samstag berichtet habe. Ich freute mich jedenfalls darauf eine alte liebe Gewohnheit wieder aufzunehmen. Doch das Wetter war nicht so wie man sich das füe einen solchen Tag vorgestellt hätte.

Als ich um 4 Uhr erwachte, war es noch klar, doch eine halbe Stunde später sah ich die Nebelschwaden hochsteigen, und die auf 30 Meter entfernte Hauptstraße verschwand völlig einer weißen Wand. Das hatte sich gegen 10:30 immer noch nicht  gebessert. Und knappe 2 Grad über Null, sind für jemanden der über Wochen nur in sehr warmen Gebieten war, ein Unding.

Doch es machte Spaß wieder über den Markt zu schlendern, ein bisschen Obst und Gemüse zu kaufen. Ich erwarb die ersten Gariguette Erdbeeren für dieses Jahr. Ich traf die D. wie fast jeden Samstag im Renert, und es ist schön dass diese kleinen Rituale einfach da sind.

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Abends hatte ich Karten für die letzte Vorstellung des Stückes Kindertransport.
Was für ein großartiges Stück!!!

Schade für die, die es hier verpasst haben! Aber es geht noch auf Tournee durch U.K. ins:
-New Wolsey Theatre
-Richmond Theatre
-Opera House Manchester

(Und ich hoffe inständig dass es noch ein paar schöne Koproduktionen zwischen Luxemburg und London geben wird, bevor der Brexit das alles Zunichte macht)

 

Jet Lag & 4 Filme

Gesundheitlich geht es langsam aber sicher die Treppe aufwärts. was mir jedoch sehr zu schaffen macht ist der Jet Lag. Abends gegen 8 Uhr ist beim besten Willen nichts mehr machbar. Die Müdigkeit schlägt derart zu, dass ich mich hinlegen muss. Gegen 2 Uhr morgens, so wie jetzt, bin ich dann wieder fit wie ein Turnschuh. Da ich für Samstag Karten für’s Theater besorgt habe, frage ich mich die ganze Zeit schon wie das gehen soll… Ich kann doch nicht aus dem Stuhl kippen und einschlafen….

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Die 21 Flugstunden, Dienstag von Nouméa nach Luxemburg hatten auch etwas Gutes. Ich konnte mir Filme ansehen.

Blade Runner 2049
Ich hatte ihn bis jetzt nicht gesehen. Ein bisschen enttäuscht war ich schon. Rayan Gosling fand ich als Officer K/ Joe nicht berauschend. Die ganze Idee des Films reiht sich aber einwandfrei in die Ideen und Filme des Regisseurs Ridley Scott ein, auch wenn hier Dennis Vielleneuve am Werk war. Der Film war ok, von der Grundidee nicht uninteressant aber umgehauen hat er mich nicht.

The Shape Of Water
Eine wunderschöne Mischung aus E.T., Die Schöne und das Biest und all den anderen Filmen in denen seltsame Kreaturen vorkommen. In einer ganz bestimmten Szene erinnerte er mich auch an Delikatessen. Während des ganzen Films fragte ich mich jedoch warum ausgerechnet dieser Film von Guillermo del Torro so viele Auszeichnungen bekam unter anderem den Oscar für den besten Film des Jahres. Er hat wesentlich bessere Filme gedreht als diesen.  Der Schluss der übrigens sehr rührend und bewegend ist und zugleich kein bisschen schnulzig und macht die Auszeichnungen verständlich

Call Me By Your Name
Die erste Kritik die ich davon las war bei der Kaltmamsell die sich im ersten Moment nicht schlüssig war was sie von dem Film halten soll, eine Nacht darüber schlief und ihn dann sehr lobte. Ich hatte das Buch zum Film vor etlichen Jahren schon gelesen, ließ mich aber sehr befremdet zurück.
Jetzt hier im Flugzeug musste ich mich sehr sehr zusammennehmen um am Ende (vor allem nach dem wunderbaren Vater/Sohn Gespräch) nicht  laut loszuheulen. Ich wischte mir verstohlen ein paar Tränen aus den Augen, ließ den Sitz nach hinten kippen und vergrub mein Gesicht für eine Weile im Kissen. Von der Machart her erinnerte er mich sehr an die wunderschönen Filme von Eric Rohmer und natürlich auch an alle Werke von James Ivory der das Buch zum Script umgeschrieben hat und dafür den wohlverdienten Oscar bekam.

Hostiles
Einer dieser Filme den ich mir freiwillig nicht angesehen hätte. Der Film lief gestern in Luxemburg an und meine Freundin und Filmkritikerin, die D. hatte mich gefragt ob nicht Lust hätte mitzukommen, jetzt nach all dem Getue. Es würde mich bestimmt ablenken. Ich sagte zu.
Hostiles ist ein Western, ein richtiger Western wie man sie fast nicht mehr dreht. Mit einem fulminanten Start der das Blut in den Adern gefrieren lässt,hängt der Film zur Mitte ein wenig durch und ist mir seinen über zwei Stunden doch um gute 20 Minuten zu lang.  Chrstian Bale beweist um ein weiteres mal dass er einer ganz großen Schauspieler ist, aber Rosamund Pike ist sehr gut in ihrer Rolle als Frau die ihre gesamte Familie verliert.

 

Ein bisschen was in eigener Sache & Links, 2, 3, 4…

Ich wollte es schon in am Ende der Reise tun, aber durch das vorsintflutliche Internet in Neukaledonien hatte ich keine Lust.
Ich habe habe beschlossen dass dies der letzte Eintrag werden wird , der zeitgleich auch bei Facebook erscheint. Ich hatte ja schon vor Monaten die Anzahl der Einträge stark reduziert und nur sporadisch welche auf FB gesetzt.
Seit dieser heuchlerischen Entschuldigung von Mark Zuckerberg, dass es ihm leid tue um unsere Daten, anstatt zu sagen dass es ihm leid tut dass er die Daten nicht verkaufen konnte, möchte ich diesem Club nicht mehr angehören.
Ich werde die Fan Page von Joel.lu auf FB in ein paar Tagen löschen. Mein Profil wird es immer noch geben aber viel wird dort nicht mehr passieren.
Wer weiterhin ein Hinweis erhalten will, dass ein neuer Eintrag im Blog erscheint, kann auch meinen Twitter Account abonnieren.

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Einer dieser Texte den man nur lesen und sacken lassen kann. Herr Neumann will nicht sterben.

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Via Herr Rau diese Seite gefunden in der man seine eigene Handschrift zu einem Font machen kann. My Script Font.

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Pornografie hat mich aufgeklärt. Von Anselm Neft in der ZEIT. Interessanter Artikel da er zum Teil deckungsgleich mit meinen eigenen Erfahrungen ist und dann ist es bei mir nochmal um eine Drehung komplexer.
Via Journelle auf Twitter.

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Die Tür fällt ins Schloss

Großes Hallo am Flughafen. Die N. brachte mich nach hause. Die K. und die A. waren auch da. Die A. konnte es nicht lassen mit einem riesigen  roten Luftballon in Herzform aufzutauchen. So riesig dass er fast nicht das kleine Auto passte, und die N. Schwierigkeiten hatte, aus dem Rückfenster zu sehen.

Die N. hatte mir den Kühlschrank gefüllt, mit allerlei Gemüse und Obst und Schokoladeneiern, ich freute mich riesig darüber.
Als dann alle weg waren und die Wohnungstür ins Schloss fiel, machte sich in der nächsten Sekunde eine Leere, Müdigkeit, Planlosigkeit und Traurigkeit zugleich in mir breit wie noch nie davor.
„Es war die ganze Zeit so viel einfacher in ein neues völlig unbekanntes Hotelzimmer umzuziehen, als jetzt nach hause zu kommen, dachte ich.
Aus dem Koffer leben ist so viel einfacher.
Ich werde dieses Nomadenleben sehr vermissen.
Das war so alles nicht geplant…
Alles Scheiße…“

Trübes, tristes, kaltes, nasses, Wetter. Ich drehte die Heizung hoch auf satte 24 Grad, die nächtlich niedrigste Temperatur in Nouméa.

Die rechte Wunde am Bauch juckt wie Teufel und ich könnte sie blutig kratzen. Nichts ungewöhnliches. Und doch werde ich morgen früh gleich zum Hausarzt gehen zwecks einer Nachuntersuchung.

Kurz nach 20:00 Uhr war kein halten mehr. Ich entschlief auf  Sofa. Kurze Zeit später legte ich mich ins Bett um dann wieder gegen halb drei Nachts quietschfidel zu erwachen und Beitrag hier zu schreiben.
Good morning Jet Lag.

Von Noumea nach Luxemburg