Als ich erwachte,schien das Wetter wieder trist und grau zu sein, doch das sollte sich bis zur Mittagsstunde ändern. Strahlender Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel, so dass ich beschloss einen Spaziergang durch das Petrustal zu machen. Es war eisig kalt.

Strahlend blauer Himmel über einer schneebedeckten Landschaft.

Von unten sieht die eingepackte Adolph Brücke auch sehr beeindruckend aus.


Die Petrus führt wesentlich mehr Wasser als normal. Doch es täuscht bisweilen auch . Auf dieser Brücke ist das Bett der Wasserlaufs wesentlich tiefer als auf der anderen Seite.
Ich freute mich schon endlich auf der anderen Seite des Tales anzukommen und dort einen heißen Kaffee im Pub zu ordern, als ich bei der letzten Brücke von weitem ein Absperrband sah. Ich kam näher und fragte mich noch wer sich hier einen so blödem Scherz erlaubt hatte. Doch dann sah dass auf dem Band „Police“ stand. Als ich näher kam sah ich dass Polizeibeamte zusammen mit der Feuerwehr das Gelände durchsuchten. Und dann sah ich den Leichnam am Fuß der Brücke liegen. Es war genau die gleiche Stelle an der ich vor Monaten einen Blumenkranz gesehen hatte zur Erinnerung an eine Frau die sich von Passerelle in den Tod gestürzt hatte. Ich ging ein Stück zurück um die letzte kleine Flussbrücke zu überqueren und somit an der anderen Seite vorbeizukommen ohne durch den Tatort zu trampeln. Von der Seite aus konnte ich die Szenerie sehen. Die Leiche war notdürftig mit einer Plane zugedeckt. Es schien ein Mann zu sein mit, soweit ich das erkennen konnte einem Jogginganzug. Die Hände schienen dunkelrot und geschwollen. Ich überlegte ob es einer der Roma sein könnte, die inzwischen durch die ganze Stadt verstreut an jeder Straßenecke sitzen und betteln. Die Haut war rot-bläulich verfärbt. Oben auf der Passerelle sah ich weitere Polizisten stehen und Fotos machen.
Gleich hinter der Passerelle gibt es noch mal ein kleiner Fußgängerübergang die ich überquerte um wieder auf der richtigen Seite der Petrus zu sein um weiter zu kommen. Unglücklicherweise landete ich mitten im Tatort. Ich zog den Kopf ein und versuchte so unauffällig wie möglich an allem vorbeizukommen. Nach mir wurde auch die Brücke gesperrt.

Gestern sah ich mir bei Netflix die letzte Folge von der Gruselserie 









Seit ein paar Tagen höre ich im Radio immer wieder die Werbung (der einzige Ort übrigens wo ich halbwegs Werbeberieselung an mich ranlasse) über eine ‚luxemburgische‘ Pizza. Lautstark singt 
Für gewöhnlich poste ich keine Links aus diesen Buzz Seiten mit denen Facebook und Twitter verseucht sind. Aber heute machen wir mal eine Ausnahme.
Vor 10 Jahren arbeitete ich auf einem Theaterstück mit dem Titel: E Wäibierg an Alaska. Es lief auf einer kleinen Bühne in Redange im Inoui, das schon seit langem seine Tür geschlossen hat. Das Stück war ein riesiger Erfolg mit über 50 Vorstellungen. Es handelte von einem Paar (gespielt von Monique Melsen und Marcel Heintz) und die Geschichte geht los 3 Tage nachdem beide ihre wohlverdiente Rente angetreten haben. Sie wollen reisen und die erste Reise geht nach Alaska…





